Theater teingoetter. ew. 1910. t. nements: 1 bom Frant elhaue. ulia. nv. William 2. e 10% Uhr. Üles wird ge: növer Jan. 1910. hr. Borstellung Compinel Eten bon ffon. Ende 9 Uhr SterbeGießen gesucht. igen sind bis den 1. VorSeidewand, einzureichen. mittel. e gegen hohe Röber& Co. aft m. b. 5. Mittelweg 27. Dige iffion afcheiben n. verkaufer.. dition d. B Jannar od. Deutliches hen er von 16-17 **, Wieseck, ietenerstr. 143. immer alltorfte. 67 II. Divig V. ingen heute bei mir ein. eine wiederkamp em, Firms: BREA Onigs Wilhelm II. m Nederrhein. 5. terlikör! n! Boonekamp. Denförung meine. hen, schnell wir osa- Troplen streter Verfard. r Allee 120 Nr. 8. Erscheint täglich außer Sonntags. Bezugspreis: vierteljährlich durch die Träger frei ins Baus 1.35 Mt., durch die Post bezogen 1.50 Mt. Grpcbition: Gichen, Geltersweg 82 Dientsaa, den 11 Januar 1910 Gießener 20. Jabraana Juferate: die 44 mm breite Petitzetle 30 Dennis, Reklame: 90" Beilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet " " 1 50 " Telephon- Anschluß: Gießen, Nr. 368. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Beitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wezlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen. Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen Die hessischen Finanzen. Im Finanz ausschuß der 3 weiten Ka m= mer ist am Freitag das vorläufige Abkommen näher formuliert worden, das zur Ordnung der Finanzen und Gestaltung des Budgets für 1910 die Grundlage für eine gemeinsame Beratung zwischen den Finanz ausschüssen beider Ständekammern und der Regierung bilden soll. Die festgestellten Vorschläge gehen von der Annahme aus, daß dem hessischen Steuerzahier unter feinen umständen eine Steuererhöhung von 30 Prozent zugemutet werden könne; es müsse vielmehr das ernsteste Bestreben von Regierung und Voltsvertretung sein, den geforderten Prozenisaß so weit als irgend möglich herabzudrücken. Vor allem ist eine so ungeheuerliche Erhöhung des Steuersatzes, wie sie die Regierung vorschlug, für ein Land, das, wie Hessen, hinsichtlich der Höhe der Steuern ohnedies an der Spitze der deutschen Bundesstaaten steht, eine sehr gefährliche Maßregel, die unter Umständen Folgen haben tann, die auf Jahrzehnte hinaus nicht gutzumachen sind. Da auch die Gemeindesteuern überall in die Höhe gehen, steigt damit die Gefahr, daß gerade die besten Steuerzahler, die Industriellen ihre Betriebe in andere Staaten terlegen, die günstigere Steuerverhältnisse haben. Das würde dann eine weitere und sehr bedenkliche Verschlechterung der Finanzlage des Großherzogtums zur Folge haben. Und daß diese Gefahr der„ Abwanderung" leistungsfähiger Steuerzahler durchaus nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist, wie dies von manchen Leuten geschieht ,, das zeigt z. B. folgender Stimmungsbericht aus der Offenbacher Schuhindustrie, der im„ Schuhmarkt" zu finden ist. Es heißt da: ,, Die bevorstehenden enormen Erhöhungen der Gemeinde- und hessischen Staatssteuern legen der hiesigen In dustrie neue erhebliche Lasten auf und werden speziell unsere Branche gegenüber der Hauptkonkurrenz in Schlesien, Sachsen, Thüringen und Württemberg, wo die Arbeitslöhne, Steuern und sonstigen Lasten schon seither we sentlich niederer waren, noch weiter benachteiligen und auch die Arbeitslöhne weiter hinauftreiben. Es wäre deshalb sehr zu wünschen, daß bei den bevorstehenden Beeine ratungen in der Kammer die Regierungsvorlagen erhebliche Einschränkung erfahren, andernfalls auch Schuhindustrielle des hiesigen Bezirkes eine teilweise oder gänz= It a ch liche Verlegung ihrer Fabrikation v vorteilhafteren Industriegebieten, wie z. B. Schlesien oder Thüringen, ernstlich in Erwägung ziehen müßten, wenn sie konkurrenzfähig bleiben wollen." Das ist nur ein Beispiel- in anderen Industriezweigen liegen die Dinge genau so. Jedenfalls sind das Anzeichen, die dafür sprechen, daß das Manipulieren mit Steuererhöhungen ein Spiel mit dem Feuer ist, bei dem äußerste Vorsicht geboten erscheint. Der Finanzausschuß hat sich mit der vorgeschlagenen Schuldentilgung im allgemeinen einverstanden erflärt, jedoch nur unter der Bedingung, daß für 1910 nicht, wie der Finanzminister verlangt, der ganze Rest des Ausgleichs. fonds mit 1 059 000 Mt. und dazu 650 279 Mart aus allgemeinen Staatsmitteln, in Summa rund 1700 000 Mark, sondern nur der zweitgenannte Betrag zur Schuldentilgung terwendet, der Rest des Ausgleichsfonds aber zu allgemeinen Staatszwecken bereitgestellt wird. Aus diesem Betrag soll nach den Vorschlägen des Ausschusses die Hälfte, rund 500 000 Mart, zur Verbesserung der Beamtengehälter für 1910 dienen, und zwar wird beabsichtigt, bei Einkommen bis 2000 Mart 5 Prozent und bei Einkommen darüber 2 bis 3 Prozent als einmalige Teuerungszulage zu gewähren; wodurch die allgemeine Revision der Besoldungsordnung natürlich nicht berührt wird. Man hofft, diese Zulagen vom nächsten Jahre ab, verdoppeln zu können, doch behält sich der Ausschuß alle weiteren Entschließungen darüber vor. Die andere Hälfte des Restbetrages vom Ausgleichsfonds soll in die Staatskasse fließen, so daß dadurch eine Herabsetzung der 30prozentigen Steuererhöhung auf 25 Prozent ermöglicht werden würde. Weiter hofft der Ausschuß, daß es bei der Etatsberatung gelingen wird, durch Erhöhung der Einnahmen und wesentliche Verfürzung der Ausgaben nicht unerhebliche Ersparnisse zu ma chen, und er knüpft an seine Vorschläge außerdem die Be dingung, daß die Regierung bis spätestens Ende 1911 der Kammer eine Vorlage machen soll, in der durchgreifende Vorschläge zur Vereinfachung der Staats- Verwaltung und Verbilligung des ganzen Verwaltungsapparates enthalten sind. Weiter wünscht der Ausschuß, daß eine Revision des Einkommensteuergesetzes vom Jahre 1899 in die Wege geleitet wird mit der Tendenz, eine ähn liche Progression der höheren Einkommen herbeizuführen, wie sie in Preußen besteht, und die kleinen Einkommen bis zu 900 Mark von jeder Steuererhöhung auszuschließen; auch sollen die Aktiengesellschaften zur Besteuerung herangezogen und der preußische Modus des Kinderprivilegs eingeführt werden. Auf diese Weise hofft der Ausschuß we i- fere 5 Prozent an der geforderten Steuererhöhung sparen zu können; auch soll bestimmt werden, das die& r- höhung nur provisorisch und, wie in Preußen, auf drei Jahre festgelegt werden darf, und da nach eine Neuordnung der Steuerverhältnisse stattzufinden hat. Lokales und Provinzielles. Die Großherzoglichen Herrschaf= ten wohnten am Samstag nachmittag 4 Uhr dem Reitersest des Leib- Dragoner- Regiments Nr. 24 bei. Am Abend folgten der Großherzog und Prinz Reinhard zu Solms= Lich einer Einladung der Offiziere zum Diner im Kasino des Regiments und am Sonntag wohnten sie dem Feldgottesdienst und Regimentsappell desselben Regiments auf dem Ererzierplatz bei. Kommerzienrat Grünewald- Alsfeld; Rechner wurde das Mitglied C. Röhr. tt Gießen.( Stadttheater.) Aus den be= reits gestern mitgeteilten Umständen hat sich eine weitere Aenderung des Repertoirs nötig erwiesen. Es wird des halb am kommenden Freitag Ludwig Thomas Komödie ,, Moral", deren 1. Aufführung eine so starte Wirkung er** Parlamentarisches. Wie in Abgeord= netenfreisen der Zweiten Kammer verlautet, wird bei der demnächstigen Beratung des Etats der Antrag gestellt, die Diätenbezüge der hess. Staatsbeamten in der Weise zu kürzen, daß an Stelle der firierten Tagegebühren nur diejenigen Beträge treten, die von den Beamten tatsächlich aufgewendet worden sind. Für die Dienstleistungen außerhalb des Amtssizes sollen Verzielte, wiederholt werden. Frl. Koch wird bis dahin in gütungen nicht mehr gewährt werden, weil der Beamte ja seine Besoldung erhält. Für eine ganze Reihe von Beamten soll beantragt werden, daß sie bei den Reisekosten an Stelle der 2. Wagentlasse die 3. Wagentlasse berechnen dürfen. Ferner soll eine Bestimmung beantragt werden, wonach die Vergütung für Benüßung eines Fuhrwerks aus öffentlichen Mitteln nicht gewährt werden soll, wenn der betreffende Ort mit der Bahn zu erreichen ist. Bei Durchführung dieser Anträge würde dem hess. Staate alljährlich eine erhebliche Summe gespart. :)(: Von einem eigenartigen Vorgehen der hess. Steuerbehörde wird in der sozialdemokratischen Presse berichtet. Die Tochter eines Friedberger Arbeiters hatte das Schneidern erlernt und wurde deswe gen mit dem daraus bezogenen Einkommen versteuert. Im März 1907 erlitt das Mädchen einen Blutsturz. Da die Steuerpflichtige sortdauernd krank war, wurde die Steuer für einige Monate erlassen. Die weiteren Ziele mußten, weil nichts zu holen war, niedergeschlagen werden. Da das Mädchen am 1. April noch am Leben war, fam auch prompt der neue Steuerzettel; die fortdauernde schwere Krankheit, die der Steuerbehörde bekannt war, gab ihr feine Veranlassung, von der Zusendung abzusehen. Selbst verständlich könnte das Mädchen, da es am 24. April star b, teine Steuern für das Jahr 1908 mehr ent richten. Nun sollte man denken, durch den Tod sei alles erledigt. Aber weit gefehlt. Am 1. Dezember1909 kommt der Psandmeister zu den Eltern des Mädchens, um die Steuer der Tochter für das ganze Jahr zu pfänden und da die Mutter das nicht haben möchte, zahlt sie willig die Steuer für sechs Ziele. Auf sodann erhobene Beschwerde kommt die Steuerbehörde mit folgender tiefgründigen Gesebesauslegung: Nach Artikel 9 des Gesetzes betr. die allgemeine Einkommensteuer sind die Er ben im Falle des Ablebens eines Steuerpflichtigen zur Fortentricht ung der Steuer für das laufende Jahr verpflichtet. Sofern das Einkommen durch das Absterben erlischt, kön nen sie im Wege der Berufung Erlaß der Steuer verlan gen. Da eine solche Berufung aber nicht erhoben wurde, der Vater aber nach dem Gesetz seine Tochter beerbt hat, so ist er auch zur Fortentrichtung der Steuer für das ganze Jahr verpflichtet. Daß dieses Vorgehen in einem Falle in dem tatsächlich nichts zu erben war nicht dem Sinne des Gesetzes entspricht, liegt auf der Hand, und es ist anzunehmen, daß ein nachträglicher Einspruch gegen die Pfändung erfolgreich sein wird. * 17. Deutsche Turnlehrer VersammI ung. Vom 12. bis 14. Mai dieses Jahres wird die Deutsche Turnlehrerschaft zu ihrer regelmäßig alle 3 Jahre stattfindenden Tagung in D a r m st a dt zusammenkommen. Man hat auf Antrag des hessischen Lehrerturnvereins die hessische Residenz bei der letzten Versammlung in Stettin besonders deshalb gewählt, weil im Jahre 1910 der 100. Geburtstag von Adolf Spieß, des Begründers des hess. und deutschen Schulturnens, wiederkehrt. Im Jahre 1872 waren die Turnlehrer Deutschlands schon einmal in Darmstadt zu Gast; damals wurde das von ihnen gestiftete Spieß Dentmal auf dem hiesigen Friedhof enthüllt. Mit der nächstjährigen Versammlung wird eine besondere Ge= denkfeier für Spieß verbunden sein. Zur Bildung eines Ausschusses für die erforderlichen Vorbereitungen hatten sich, eingeladen durch Schulrat Schmuck, vor einigen Tagen Direktoren, Schulmänner und Lehrerinnen von jämtlichen Darmstädter Schulen im oberen Saale der Turngemeinde eingefunden. Gewählt wurde ein geschäftsführender Ausschuß und die Bildung eines Ehrenausschusses beschlossen. )( Die Einführung des Nähmaschinen- Unterrichts in den oberen Klassen an Mädchen- Volt 3- schulen in der Handarbeitsstunde hat der Minister des Unterrichts in folgender Verfügung an die Kgl. Regierung zu Wiesbaden erlaubt: Auf den Bericht, betreffend Maschinennähen im Handarbeitsunterricht der Mädchenvolksschulen, eriläre ich mich damit einverstanden, daß die Königliche Re gierung diejenigen Städte und Gemeinden ihres Bezirks, in denen sich hochentwickelte Schulsysteme befinden, zur Anschaffung von Nähmaschinen für die ersten Mädchenklassen in geeigneter Weise anregt. Ich bemerke jedoch, daß das Maschinennähen nur mit den Mädchen geübt werden darf, die im Handnähen genügend gefördert sind." * Gießen, 8. Jan. In diesem Herbst finden die regelmäßigen Ergänzungswahlen für ein Drittel der Mitglieder unserer Stadtverordnetenver= sammlung statt. Es scheiden aus der Versammlung aus und sind wieder wählbar die Stadtverordneten Rentner Karl Brück, Fabrikant Herm. Eichenauer, Kommerzien rat Emmelius, Spenglermeister K. A. Faber, Justizrat W. Grünewald, Rentner Helfrich, Weinhändler Helm, Architekt Huhn, Real ehrer Jann und Schreinermeister Orbig. Außer= dem sind zwei weitere Mitglieder zu wählen, da vom 1. Januar 1911 ab die Zahl der Stadtverordneten von 32 auf 34 steigt. *)(* Gießen. Der Eisenbahn- Fahrbeamten Verein hatte für seine Mitglieder und dessen Angehörige lebten Samstag in der Turnhalle am Oswaldsgarten den Weihnachtsbaum geschmückt. Die ganze Feier war recht familiär und so zahlreich besucht, daß der große Raum voll besetzt war. *)(* Gießen. In der gestern stattgefundenen Sißung der Handelskammer erfolgte die Vor st an dswa hl. Es wurden gewählt zum 1. Vorsitzenden Kvm merzienrat S. Heichelheim, zu dessen 1. Stellvertre ter Kommerzienrat Schir mer und zum 2. Stellvertreter der nicht sehr anstrengenden Rolle der„ Mme. Hautwille" wieder auftreten können. Die Aufführung findet wieder außer Abonnement bei gewöhnlichen Preisen statt; doch zahlen Abonnenten gegen Vorweis des Abschnittes des Ermäßigungsfupons für Gastspiele nur kleine Preise. -r Gießen. Im Kolosseum wird am tommenden Sonntag das Frankfurter Intime Thea ter ein furz es Gastspiel eröffnen, welche Nachricht bei unserer Bevölkerung großes Interesse erwecken dürfte. Die Leitung dieses renomierten Theaters liegt in den Händen des Kgl. Kommissionsrats Hasemann, welcher das Residenztheater in Wiesbaden und Köln, sowie das Wallnertheater und Thaliatheater in Berlin glänzend leitete. Zunächst sei nur soviel mitgeteilt, daß von hervorragenden Kräften Hans Fredy bekannt von Wollzogens Buntem Thea ter", der Tenorist Walter Renard, Fräulein Mia Cassati, Frißi Krauz, Rita Marlow und Hedwig Danko als erste Kräfte sowie das Ballet ocardi gastieren werden. Der Clou der ersten Gastspieltage wird jedoch das Ziehrer'sche Singspiel„ Bieder meier und Frau" sein, welches im Biedermeiertostüm und mit eigenen Dekorationen aus Frankfurt aufgeführt wird.. Diese Wiener Novität erzielte überall stürmischen Beifall und dürfte auch in Gießen große Anziehungsirast ausüben. p Gießen. Herrn Schneidermeister S ch i ch wur den vor kurzem alle Firmenschilder am Fenster zertrümmert. Der Wärter Schäfer der Wachund Schließgesellschaft bemerkte in derselben Nacht junge Leute, welche sich am Fenster zu schaffen machten und die, nachdem sie seiner ansichtig geworden, die Flucht ergriffen. Schäfer verfolgte dieselben bis in die Bahnhofstraße, wo sie verschwanden. -p Gießen, 7. Jan. Gestern Abend um 7 Uhr stieß ein Straßenbahnwagen auf dem Lindenplatz mit einem Bier wagen zusammen, ein Unfail, der glücklicherweise nicht zu irgend welchen Verletzungen von Menschen führte, sondern vielmehr nur die Zertrümmerung der Seitenfenster des elektrischen Wagens verursachte. * Kirch- Göns, 9. Jan. Heute Morgen fand man an der Straße zwischen unserem Ort und der Haltestelle den Adam Müller von hier tot vor. Als Todesur= sache wird Erfrieren angenommen. * Friedberg, 8. Jan. Ein Reiterverein für die Wetterau mit dem Siz in Friedberg scheint zur Tatsache zu werden. Der Verein bezweckt, alljährlich auf der„ Seewiese", dem einstigen Ererzierplatz in der hiesigen Gemartung, mehrere Pferderennen zu veranstalten. In den Vereinsausschuß wurden gewählt: Stadtv. F. Damm- Friedberg, W. Fluhrer- Friedberg, H. Fauerbach- Nieder- Wöllstadt, C. Brückmann- Burghof bei Großfarben, A. Coburger 2.Reichelsheim i. W. und Tierarzt Zipp in Assenheim. * Frankfurt, 9. Jan. Die Eröffnung der elettrichen Bahn Frankfurt- Homburg und FrankfurtOberursel ist auf den 1. März dieses Jahres festgesetzt. Der Bau ist bis Ende dieses Monats vollendet. Nach Eintref= fen der Wagen beginnen im Februar die Probefahrten, sodaß der Eröffnungstermin für den 1. März bestimmt angenommen werden kann. Literarisches. - Das Jahnhaus in Freyburg a. U., das 1839 dem durch einen Brand hart betroffenen Turnbater Jahn aus den Ergebnissen einer Sammlung errichtet wurde, hat merkwürdige Schicksale im Laufe der Zeit erfahren. Wie das Jahrbuch der Turnkunst( Leipzig, E. Stock) berichtet, verkaufte es die Witwe Jahns 1853 an Q. v. Glü mer für 2500 Taler. Später erwarb es Major Serre als einen Hauptgewinn für die Schillerlotterie 1859, worin es ein Grünaer Arzt gewann. Im Jahre 1865 wurde es zu einer Gastwirtschaft umgewandelt und als solche 1889 von einem Freyburger Brauereibesißer für 48 000 Mt. erwor ben. Ein späterer Besitzer baute einen großen Saal an und richtete u. a. Jahns Sterbezimmer als Raum zum Billardspielen ein. Jetzt besteht in Turnerkreisen die Absicht, das Jahnhaus für die Deutsche Turnerschaft zu er werben und darin ein Erholungsheim für erfrantte Turnwarte und andere verdiente Turner unterzubringen. Redaktion, Druck und Verlag von Albin Klein, Sieken. Schutz KREUZ Marke + STERN 迎 MAGGIS Bouillon- Würfel 5 die besten! Pfg e Gefahren für deutsche Arbeiter in Brasilien. preußischen Ansiedelungskommiffion am 19. d. M. auch die Die Weltkorrespondenz" veröffentlicht folgenden Bericht aus Rio de Janeiro: Beunruhigende Nachrichten kommen aus dem Amazonasgebiet, wo zurzeit an der MarmoreBahn gearbeitet wird. Bet diesem Bahnbau sind auch viele Deutsche und Desterreicher beschäftigt. Wie es möglich war, für diese Arbeiten in so ungesunder Gegend deutsche Arbetter zu bekommen, und sei es auch unter den glänzendsten Bedingungen, ist gar nicht zu verstehen. Jedenfalls haben sich die Agenten die Unwissenheit der Leute zu nuze gemacht, und ihnen verschwiegen, wie gefährlich iene Gegend ist. Schon wiederholt find Klagen der deutschen und österreichtschen Arbeiter an die Oeffentlichkeit gedrungen, und die deutsche und österreichische diplomatische Vertretung in Brafilten haben deshalb auch bereits Schritte tm Interesse der Arbeiter getan, die wahrscheinlich auf Kosten der Bundesregierung entweder heimbefördert oder sonstwte in ge= fundere Gegenden untergebracht werden dürften. In den letzten Wochen sollen sich nun die Arbeiter empört haben, weil die Unternehmer thren Verpflichtungen nicht nachkommen. Unter solchen Umständen dürfte der Bericht des Ingenieurs, der den Bahnbau im Auftrage der Regierung zu kontrollieren hat, von Interesse sein. Der Bericht besagt u. a. folgendes: Die Gesellschaft will die Bahn in zwei Jahren fertigstellen, und ich glaube, daß sie dazu imstande ist, da sie über bedeutende Kapitalten, moderne Maschinen und über eine große Zahl von Arbeitern verfügt. Augenblicklich beträgt deren Zahl 8000, und viele sind unterwegs( noch im September sollen 350 deutsche Arbeiter von Hamburg dorthin abgereist sein), um die Zahl zu vermehren und die Lücken auszufüllen, die fortwährend entstehen infolge der endemischen Krankheiten und infolge der Tatsache, daß auch die kräftigsten und widerstandsfähigsten Arbeiter dem mörderischen Klima nicht lange wtderstehen können. Wie bekannt, ist die von der MadeiraMamore Bahn durchschnittene Gegend eine der ungesundesten der Welt, und trotzdem die Gesellschaft neun Aerzte in ihren Diensten hat, die auf verschiedenen Stationen verteilt sind, ist die Zahl der Kranten im Hospital sehr groß und die Zahl der Arbetter, die dem Sumpffieber erliegen, außerordentlich hoch. Augenblicklich scheinen sich die Verhältnisse etwas zu bessern, immerhin aber find im Juni im Hospital von Candelaria allein 35 Personen gestorben. Die Bahl derjenigen, die seit Beginn der Arbeiten gestorben find, ist sehr groß. Hoffentlich werden es sich nunmehr deutsche Arbeiter doppelt und dreifach überlegen, sich für solche Gegenden anwerben zu lassen. Denn auch, wer lebend davonkommt, wird den Aufenthalt in diesen Fiebergebieten meistens mit einer dauernden Schwächung seiner Körperkonstitution zu bezahlen haben. Vereitelter Anschlag gegen Kaiser Wilhelm. Ein anarchistischer Anschlag auf den Deutschen Kaiser soll angeblich 1907 geplant gewesen sein. Das Petersburger Blatt ,, Rußkoje Slowo" veröffentlicht Auszüge aus einem für die Beamten des russischen Ministeriums des Innern bestimmten amtlichen Leitfaden über die Entwickelung des Anarchismus in Rußland. Darin wird nach der St. Petersburger 8tg. erzählt: Anfang 1907 bildete fich in Warschau ein Geheimbund mit dem Ziele: Grmordung des Deutschen Kaisers. In Charlottenburg siedelten fich zu diesem Zwecke vier Anarchisten an, denen der deutsche Anarchist Senna Hoy( August Waterlos) Beistand leistete. In Bialystok wurde beschlossen, daß auch ,, Leibele von Bialystok, der Verrückte", und ,, Meitke von Bialystok nach Charlottenburg reisen sollten. Unterwegs wurde Meitke getötet, Leibele verhaftet. Die Mitglieder des Geheim bundes zogen nun ganz ins Ausland." a man ga gun vaunu Bunjjäävauv Rundschau vom Cage. Politisches. Zur preußischen Wahlreform. Nach dem„ Hann. Cour." soll es sich bestätigen, daß die Reform des Landtagswahlrechts in Preußen die geheime Wahl nicht bringen wird. Der B. L. A. schreibt hierzu:„ Wie wir melden können, ist schon innerhalb der ersten vier Wochen des Zusammenseins des Landtags auf den Eingang des Entwurfs zu rechnen. Damit steht es nicht im Widerspruch, daß bis jetzt über einzelne wesentliche Bestandteile der Vorlage endgültige Beschlüsse in der Ministerialinstanz noch nicht gefaßt find. Der Verband pensionierter deutscher Reichs- und Staatsbeamten( E. V.) zu Hannover hat sich die Aufgabe gestellt, dahin zu wirken, daß die Pensionsgesetze vom Jahre 1907 abgeändert werden, und zwar so, daß 1) die neuen Geseze für sämtliche Pensionäre rückwirkende Kraft erhalten; 2) die Pension vom 30. Dienstjahre ab nicht um 1/120, sondern um eo weiter steigt, so daß die Höchstpension nach 40jährt= ger Dienstzeit nicht 5/ co, sondern eo des bezogenenGehaltes beträgt. Es soll auch dahin gewirkt werden, daß den ehemaligen Privat- Eisenbahnbeamten sowie den Unfall- Bensionären eine Erhöhung ihrer Pensionen zuteil wird. Keine Zwangsenteignung volnischer Güter. Die Nachricht. daß auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung der 7) Der Fall Welshofen. Kriminalroman von M. Kossak. ( Nachdruck verboten.) preußischen Ansiedelungskommission am 19. d. M. auch die Zwangsenteignung einer Reihe polnischer Güter stehe, wird für falsch erklärt. Als Begründung wird angegeben, die Ansiedelungskommission set hierzu gar nicht kompetent, sondern es wäre ein besonderer Beschluß des Staatsministeriums erforderlich. Reichstagsabgeordneter Dr. Potthoff hat, wie gemeldet wird, sein Amt als Syndikus des deutschen Werkmeisterverbandes niedergelegt. Der„ Demokrat" bemerkt hierzu:„ Wie in den Kreisen der Demokratischen Vereinigung verlautet, soll Dr. Potthoff auch daran denken, nicht mehr für den Reichstag zu kandidieren und Herrn Dr. Breitscheid an diese Stelle treten lassen. Der deutsche Botschafter Graf Bernstorff in Washington erhielt zu Weihnachten den Noten Adlerorden 2. Klaffe mit Eichenlaub in Anerkennung seiner bedeutenden Verdienste. Diese Ordensverleihung ist in Deutschland gar nicht bekannt geworden und erst durch die amerikanischen Blätter zu ersehen. Die Rheinisch- Westf. 3tg. deutet diese Ordensauszeichnung im Sinne der vielumstrittenen Rede des Botschafters gegen die Andeutschen. Graf Witte dementiert. In einer in Berlin eingetroffenen Depesche des Grafen Witte dementiert dieser auf das energischste die in einer russischen Zeitung wiedergegebenen, thm zugeschriebenen angeblichen Aeußerungen zur Ange= legenheit der Beschlagnahme russischer Staatsdepots. Graf Witte erklärt es als durchaus unwahr, daß er sich in dieser Weise geäußert habe; es handle fich dabet augenscheinlich um eine Erfindung, die lediglich den Zweck verfolge, Mißstimmung hervorzubringen. Traurig trat sie von Felix fort, um sich in ihrem bescheidenen Ankleidezimmerchen, das sie in den Kaiserhallen" mit Louison teilte, zum Fortgehen anzuziehen, denn die Vorstellung neigte sich ihrem Schluß zu und da sie nicht mehr aufzutreten brauchte, wollte sie sich, ohne auf der Freundin Begleitung zu warten, sofort nach Hause begeben. Das Herz war ihr zu schwer, als daß sie Lust gehabt hätte, mit jemanden zu plaudern. Als sie dann aber im Jakett und mit dem dunklen Tellermüßchen auf dem Kopf herausfam, fand sie zu ihrer freudigen Verwunderung ihren dunkeflockigen Schaß ihrer harrend. ,, Willst Du mich nach Hause geleiten?" fragte sie zaghaft, denn sie hatte auf seine Begleitung gar nicht mehr zu hoffen gewagt. ,, Aber natürlich," entgegnete er. Ich bringe Dich doch stets nach Hause, wenn ich nicht anderweitig verhindert bin." Dabei zog er ihren Arm durch den seinen und drückte ihn leise. Frida schwoll das Herz vor Freude. Felix" hauchte fie hast Du mich lieb?" ,, Aber das weißt Du doch, Kleinchen," gab er zärtlich zur Antwort. Niemand als Dich." Aber die Anita?" Kleine Nachrichten. Der älteste Offizier des deutschen Heeres, der er im vorigen Sommer geworden war, der bayerische InfanterieHauptmann a. D. Cajetan Rechenmacher, ist, 94 Jahre alt, in München gestorben. Er hat von der Pike auf gedient und tst 1849 nach 11jähriger Dienstzeit Offizier geworden. Sett 1870 lebte er im Ruhestand. Vierzig Jahre einen Granatsplitter in der Brust. Der Hauptmann a. D. v. Schweinichen, der in Görlitz im Ruhestand lebt, hatte in der Schlacht bet Gravelotte dret schwere Verwundungen erlitten. U. a. war ihm ein Granatsplitter oberhalb der Lunge in die Brust gedrungen, der durch Operation nicht entfernt werden konnte. Jest nach vierzig Jahren hat die Natur sich selbst geholfen, indem sie den Splitter aus der immer wieder aufbrechenden Wunde ausschted. Sonst war er immer mutwillig aufgefahren, wenn sie die Italienerin erwähnte, heute aber entgegnete er weich, wenn auch mit tiefem Ernst in der Stimme: ,, Du brauchst nie mehr auf die Anita eifersüchtig zu sein, Liebling- nie mehr, hörst Du? Die Anita ist tot für mich oder vielmehr er brach ab und Frida glaubte eine halb unterdrückte Verwünschung zu vernehmen. Eng aneinandergeschmiegt, gingen sie durch die stillen Straßen. Jeder, dem sie begegneten, jah ihnen lächelnd nach, denn niemand konnte verkennen, daß das ein Liebespärchen war. Von Zeit zu Zeit drückte Felix zärtlich Fribas Arm. Armer Liebling!" meinte er einmal leise. Die Ehe König Leopolds. Das katholische Blatt Va Croix in Paris veröffentlicht interessante Einzelheiten über den Tod König Leopolds, aus denen u. a. hervorgeht, daß die kirchliche Trauung des Königs 11 Tage vor seinemt Tode und zwar durch den Pfarrer von Laeken voйzogen wurde. Entdecktes Schmugglernest. Aus Pfalzdorf bet Cleve melden die Blätter die Entdeckung eines großen Schmugglerherdes durch die Zollbehörde. Eine große Anzahl der Bewohner des Ortes( er zählt annähernd 3000 Einwohner) set in die Sache verwickelt. Kein Fluchtversuch Haus. Die Meldung des Berl. Tgbl. daß der frühere Rechtsanwalt Karl Hau einen Fluchtversuch aus dem Zuchthaus in Bruchsal unternommen hat, ist unzutreffend. Es handelt sich bei dem fraglichen Fluchtversuch um zwei andere Sträflinge. Der Polizeihund soll nun auch bühnenfähig gemacht werden. Das Gastspieltheater in der Köpentderstraße in Berlin hat ein Kriminalschauspiel erworben, in dem ein echter Polizeihund selbständig eine Rolle spielen und in die Handlung eingreifen soll. Die liebe Eitelkeit hat eine Zittauer Kellnerin in etne böse Situation gebracht. Das Mädchen wurde wegen Urfundenfälschung in Haft genommen, weil es in etnem amtlichen Ausweispapiere das Geburtsjahr fälschte, um etwas jünger zu erscheinen. Furchtbare Malariaepidemie auf Java. Wie das Amsterdamer Handelsblad aus Batavia meldet, ist auf Privatbesitzungen in der Nähe von Batavta eine Malariaepidemte ausgebrochen, der bereits 500 Personen zum Opfer gefallen sind. Einbruch in ein Bahnhofsgebäude. In Bad Lippspringe ist in der Nacht zum Sonabend eine Einbrecherbande in das Bahnhofsgebäude eingestiegen, und hat alle Kassenschränke in den Bureaus, der Bahnhofswirtschaft und der Güterabfertigung erbrochen und geplündert. Nur der Hauptgeldschrank leistete den Dieben Widerstand. Die schwarzen Poden greifen in Sandhof- Marienburg ( Westpr.) noch weiter um sich. Amtlich sind wieder zwei neue Erkrankungen an den echten Pocken dort konstattert worden, sodaß die Zahl der Erkrankungen dort auf zehn gestiegen ist. Jedoch ist bis jetzt kein Fall tödlich verlaufen. Verhaftung eines ungetreuen Postbeamten. In Berchtesgaden ist ein Postbeamter verhaftet worden unter dem Verdacht, kurz vor Weihnachten Postbeutel mit 13 000 M Inhalt gestohlen zu haben. Damit scheint Aufklärung zu kommen über die ziemlich bedeutenden Postdiebstähle, die auf bayerischen Stationen in den letzten Jahren regelmäßig um die Weihnachtszeit vorgekommen sind. Von einem Papagei totgebiffen. Auf sonderbare Weise bükte in Heiliabaus im Rheinland ein Lehrer sein Leben ,, Warum arm, Felix, da ich Dich doch habe? Besseres kann die Welt mir doch nicht geben, als Dich." ,, Denn Du bist ja für mich die ganze Welt," rezitirte er mit ein wenig spöttischer Betonung. ,, Das kommt nämlich im ,, Sommernachtstraum" vor, den ein gewisser Shatespeare geschrieben hat." ein. Er zog sich durch den Biß eines Papagets eine Bluts vergiftung am Finger zu, die gestern seinen Tod herbeiführte. Mutter und Kind verbrannt. In Mülheim a. d. Nuhr find bet einem Wohnungsbrande die Frau und das sechs Wochen alte Kind deß Bergmanns Bellfeldt in den Flammen umgekommen. ,, Ach, Felir, wie flug Du bist!" seufzte das blonde Kind, mit einem fast ehrfurchtsvollen Blick der Bewunderung zu ihm aufsehend. Ich denke oft, daß Du mich nur deshalb nicht so recht lieben kannst, weil ich zu dumm für Dich bin." Aber, Kind, was willst Du nur- gab er unwillig zurück ,, ich liebe Dich doch ich liebe Dich, glaub mirs nur. Und was das bißchen anbetrifft, was ich mehr gelernt habe, als Du damit macht feine Frau glücklich. Du hättest besser wählen können, Kind." man ,, Warum denn aber nur, Felix? Ich kenne keinen Feh ler an Dir." Es war mit soviel Ueberzeugung gesagt, daß er lächeln mußte. Aus Eifersucht gefteinigt. Eine unglaubliche Rohett haben in Bäumenhain( Bayrisch- Schwaben) drei eifersüchtige Bauernburschen verübt. Ste haben einen jungen Mann gesteinigt. Der Bedauernswerte ist nach einer Operation im Augsburger Diakonissenhause gestorben. Die Täter sind bereits ermittelt. Familiendrama. Der Posamentier Franz Jasuiker in Breslau hat gestern nacht seine Frau und sein ein Jahr altes Töchterchen erschossen; er beging dann Selbstmord. Als Grund werden zerrüttete Familienverhältnisse angegeben. Verhaftung einer Kindesmörderin. In Bündingen t. W. wurde die Tochter eines Dekonomen unter dem Verdacht verhaftet, thre beiden im Oktober geborenen, unehelichen Kinder ermordet zu haben. Die Leichen wurden im Garten des Dekonomen aufgefunden. Im Kampf mit Pariser„ Apachen". In einer Straße in Paris wurden in der Nacht zum Sonnabend dret Schußleute im Kampfe mit Apachen durch Revolverschüsse getötet und ein vierter Polizist tödlich verlebt. befann geweif Gi Woche eine R giftet rungen nungs ner leb bie Kr abenteu gifchen mmerh Jolgreic ju tean De artiger preuße nach Abteil hierbe fonitt Auf de hauptet Samme Ausiag wegung Ueberfa nicht be te der Geftalt rischen De aweifel Schloffe Feuer Infolge wurde bellen be G Schloffe mehr Co Kopenh nischen haben Boot ben, fo er fibe gaben der Pr rauf de fenthal gegenn tätsbe auch G Wissenschaft, Kunst und Literatur. Vom Altertumshandel. In Westerheim in Württem= berg hat ein Ulmer Altertumshändler aus einem Privathause etne Statue des heiligen Georg in romanischem Stil um ganze 4 Mark gekauft und sie dann in Ulm um 2400 M weiter verkauft. Aus der dritten Sand ist sie dann um 5000 Mark weitergegangen. Es heißt, der erste Besitzer wolle den Kauf anfechten. Erforschung des Kaiser Wilhelm- Landes. Wie die Köln. 3tg. meldet, hat das Reichskolonialamt für das Jahr 1910 die längst geplante Erforschung des Kaiser Wilhelm- Landes ( Neu- Guinea) in Aussicht genommen. Es ist eine Daner von acht Monaten für die Erforschung angefeßt. Sie soll sich auch auf das westliche Grenzgebiet erstrecken. Eine amerikanische Südyolarerpedition. Man hat ar-mählich gemerkt, daß am Nordpol nicht mehr viel Lorbeeren zu holen sind. So beginnt jetzt zum Südovl ein internationales Wettrennen. Kaum ist die Nachricht von dem Plan des Engländers Scott in die Oeffentlichkeit gedrungen, so taucht auch schon ein anderes Profeft auf, welches dasselbe Ziel hat. Auch die Amerikaner läßt der Forschereifer nicht ruhen. Es soll das alte Erpeditionsschiff„ Roosevelt", das Beary am Nordpol qute Dienste getan hat, angekauft merden. Man hofft, daß der Konareß einen Beitrag für die Expedition gewähren werde. Die drei tüchttaften Teilneh mer an der Pearnerpedition sollen das neue Unternehmen leiten. Die amerikanische Expedition wird nicht den von Leutnant Shackleton eingeschlagenen Weg mählen, sondern wahrscheinlich von Coates Land ons( südlich von Kay Horn) nach dem Bol vordringen. ,, Du kennst mich ia im Grunde gar nicht, Kleinchen." Ich Dich nicht fennen, Felix?" fragte sie mit aufrichtiger Verwunderung. , Gewiß, Kind, was weißt Du von dem, was in mir steckt und was Ach Kind brach er plößlich in leidenschaftliche Klage aus. Könnt ich zwei, ach nur zwei Jahre noch einmal leben oder hätte ich damals, als ich Dich fennen lernte, schon so gefühlt und gedacht, wie ich heute fühle und denke, dann, ja dann würde ich eine glückliche Frau aus Dir machen, aber so Ja, inwiefern hast Du Dich denn verändert, Felix?" forschte sie ängstlich. Mein Baby merkt es nicht! Gott erhalte dem Kinde seine Unschuld!" Er lächelte trübe. Laß gut sein, Liebchen, und zermartre Dir nicht Deinen hübschen Kopf, um zu verstehen, was ich Dir sagte. Man redet eben manchmal so allerhand dummes Zeug, was einem durch den Kopf geht." Sie waren vor Fridas Haustür angekommen und sie drückte auf den Knopf der elektrischen Glode. In Wien ist es nicht üblich. daß iemand als Mieter eines Hauses Aus den Gerichtssälen. Ein interessanter Beitrag zur Beurteilung der Fahrs fartenstener wird vom Bunde der technisch industriellen Beamten mitgeteilt. Ein Ingenieur hatte mit Hilfe des Rechtsschußes des Bundes gegen eine Firma Klage erhoben auf Ersatz der Reisekosten, die ihm aus einer von der Firme gewünschten Vorstellungsreise entstanden waren. Das Gericht hat grundsätzlich auch dem Klageantrag entsprochen, den eingeforderten Betrag aber soweit herabgesezt, als es statt der zweiten Wagenklasse dem Kläger nur das Recht auf Benußung der dritten Wagenklasse zugebilligt. In den Gründen, die das Gericht für seine Stellungnahme angibt, heißt es: Was aber die Höhe der Auslagen betrifft, so ist zu berücksichtigen, daß sett Erhöhung der Fahrpreise noch mehr wie früher auch besser situierte Reisende keine Bedenken tragen, dritter Klasse zu fahren, und so augenscheinlich kein Anlaß vorliegt, die Auslagen für die Fahrt zweiter Klasse zuzubilligen. Vermischtes Eine Erinnerung an die Kaiserin Elisabeth von Oester reich. Die soeben in Paris erschienenen Memoiren des be tannten Kommissars Paoli, der seinerzeit allen Frankreich besuchenden Fürstlichkeiten als Begleiter attachiert worder ist, bringen mancherlei amüsante und interessante Geschicht chen von Paolis hohen Schüßlingen. So erzählt er nachstehende Anekdote von der unglücklichen Kaiserin Elisabeth, die später in Genf durch Mörderhand fiel: Die Kaiserin traf zum erstenmal in Cap Martin an einem Sonnabend ein und wünschte in einem bis dahin als Billardsaal be= nußten Hotelraume die sofortige Errichtung eines Hausaltars für die Sonntagsmesse am folgenden Tage. Lächelnd hörte sie die Einwendung, hierzu sei die bischöfliche Genehmigung erforderlich, an und winkte ihrem ersten Kavalier General Berzeviczy. Dieser erschien kurz darauf in Malteserrittertrachi, ließ in einer Saalecke seinen Mantel fallen und die Stelle galt nun nach den der Kaiserin wohl= einen Hausschlüssel erhält, man klingelt vielmehr abends und der Hausmeister oder Hausmeisterin öffnen und erhalten dafür jedesmal 20 Heller. Dies Sperrgeld" be trägt einen wesentlichen Teil ihrer Einnahmen. Während die Mieter dann nach ihrer Wohnung gehen, entnehmen sie einer auf dem Treppenpfosten stehenden Schachtel ein Wachslichtlein, das der Hausmeister ihnen nach Zahlung des Sperrgeldes gratis liefert, entzünden es an einer daneben befindlichen Kerze und leuchten sich damit nach ihrem Heim. Während die beiden jungen Leute auf den Hausmeister warteten, zog Felix seinen Schatz in seine Arme und küßte heiß die jungen roten Lippen. Wirst Du immer an mich glauben, Liebling?" fragte er leise. Immer, Felix." " Was man Dir auch über mich sagen möge?" ,, Was man mir auch über Dich sagen möge. Aber was rum fragst Du nur, Felix? Was hast Du? Du bist so seltsam." ,, Aber nichts, Kind. Ich sagte Dir ja schon, daß einem manchmal allerhand durch den Kopf geht. Vergiß meine Reden und schlafe süß." Von drinnen näherten sich schlürfende Schritte, ein alter, weißhaariger Mann kam aus dem Hintergebäude heraus und schloß die Tür auf. Felix trat grüßend zurück und Frida suchte mit ihrem brennenden Wachslichtlein, das sie vorsichtig in der Hand trug, ihr und Louisons Bim mer auf. Sie vergaß aber doch nicht, wie er es gewünscht hatte, die wunderlich dunklen Reden ihres Verlobten. Halb aus gefleidet saß sie auf ihrem Bett und grübelte, grübelte. Die ganze Geschichte ihrer jungen Liebe zog an ihrem geistigen Auge vorbei und vielleicht zum erstenmal fand sie manches Fremdartige darin. ( Fortseßung folgt hält v eine 3 greift. auch u richten feine 2 herbeto den G Dr. G D Reichs Blatte in Sto Ermon Tid, g tage mehr wie bret dah Ste S vidue wefen geleife Braun Schül tot au geschil Beug ber 9 und Don trieb Wort 2 trüge fentir eine tete e Bure Brie ftere an a Stets Rech tritge Man aus und bestan G eines fent v als fe der ziere ladun it be Riften durch Den e Blan Lager hatte dem Stand Land gefäh Sam hat b lische rung feine etne Briefe fender auswä gen m Sonnt am S einer Mittei Boftbe gegebe eine Bluts Tod herbei a. d. 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Die Nachricht klingt etwas abenteuerlich, doch tst es bei dem heutigen Stand der chirurgischen Technik von Transplantationen lebender Gewebe mmerhin möglich, daß in einem verzweifelten alle erfolgreich der Versuch gemacht wurde, die Niere eines Affen ju transplantieren. Der mißglückte Aufschwung im Koupee. Ein eigenartiger Vorfall im Eisenbahnabteil wird aus Konih, Westpreußen, gemeldet. Ein Reisender des von Schneidemühl nach Dirschau fahrenden Mittagszuges versuchte in einem Abteil an einem Balken einen Aufschwung zu machen, hierbei stieß er mit dem Kopfe in die Fensterscheibe und zerschnitt sich an mehreren Stellen Kopf, Hals und Hände. Auf dem Bahnhofe in Konig Iteß er sich verbinden und behauptete, er wäre im Zuge überfallen und mit einem Hammer niedergeschlagen worden. Nachdem er durch diese Aussage das gesamte Bahnpersonal und die Poltzet in Bewegung gesezt hatte, erklärte er treuherzig, daß er den Ueberfall erdichtet habe, um die zerbrochene Fensterscheibe nicht bezahlen zu müssen. Mit erheblicher Verspätung konn- Der hinkende Bote in te der Bug seine Fahrt fortseßen. Gestalt eines gepfefferten Strafmandats für den erfinderischen Passagter dürfte bald nachfolgen. Der Brand des Athener Königsschlosses. Es ist lebt unzweifelhaft festgestellt worden, daß der Brand des Königsschloffes durch einen unglücklichen Zufall entstanden ist. Das Feuer ist im dritten Stockwerk, das ganz unbewohnt war, infolge eines Kurzschlusses zum Ausbruch gekommen und wurde erst bemerkt, als eine Reihe von Simmern schon in bellen Flammen stand. Die historisch wertvollen Archive bes Schlosses find übrigens gerettet. Die Ueberreste des Schlosses werden vollständig niedergelegt werden, um einem mehr modernen Prachtbau Platz zu machen. Cook endgültig fallen gelaffen. Am Sonnabend find in Kopenhagen die Originalpapiere", die die beiden amerikanischen Kapitäne Lohse und Dunkle für Dr. Cook fabriztert haben, eingetroffen. Doch sind nicht, wie bisher von Dr. Cook stets behauptet worden ist, zwei Notizbücher vorhanben, sondern nur ein einziges. Dr. Cook hat erklärt, daß er über den Verbleib des zweiten Notizbuches keine Angaben machen könne. Die Universitätsbehörde, die sich mit der Prüfung der Cookschen Papiere zu befassen hat, hat da= rauf den Sekretär Dr. Cooks um Angabe des jetzigen Aufenthaltes Cooks gebeten. Dieser weigerte sich jedoch, Cooks gegenwärtige Adresse anzugeben. Darauf hat die Universitätsbehörde erklärt, daß sie nicht nur mit Cook, sondern auch mit Herrn Lonsdale nichts mehr zu tun haben wolle. Eine Stimme für Cook. Die Prager Bohemta" erhält von dem bekannten Nordpolforscher Julius v. Payer eine Buschrift, in welcher dieser für Dr. Cook Partei ergreift. v. Payer erklärt, daß namentlich die Preffe, wenn auch unverschuldet, an der Verbreitung der falschen Nachrichten über Cook Schuld trage, und erklärt, daß Dr. Cook feine Beweise noch in Grönland liegen habe, und diese erst herbeigeschafft werden müßten, bevor man über Dr. Cook den Stab brechen könne. Jedenfalls set er der Letzte, der Dr. Cook aufgebe. Die Mörder König Humberts entdeckt? Die Wiener Meichspoft veröffentlicht dte Meldung eines italienischen Blattes, der zufolge die italienische Polizei zwet Gastwirte in Livorno unter dem Verdacht der Mittäterschaft bei der Ermordung König Humberts verhaftet habe. Wie erinnerItch, glaubte man schon unmittelbar nach dem Schreckenstage von Monza am 29. Jult 1900 an die Mittäterschaft mehrerer Personen. Insbesondere der Leibarzt des Königs wtes darauf hin, daß dessen Leichnam zwei verschiedene brette tödliche Schußwunden zeigte, woraus zu schließen set, daß mit mindestens zwei Tätern zu rechnen wäre. Auch die Kutscher des Hofwagens wollten vter bis fünf Individuen bemerkt haben, welche Verwirrung unter er an= wesenden Menge zu stiften suchten. Selbstmord eines Jugendlichen. Auf dem Eisenbahngeleise bei der Statton Großgleidingen zwischen Peine und Braunschweig wurde Sonnabend morgen der 13fährige Schüler G. Krane der katholischen Schule zu Großkleidingen tot aufgefunden. Der Junge, der als gutmütig und brav geschildert wird, hatte zu Weihnachten ein nicht so günstiges Beugnis wie sonst erhalten und auf diesem die Unterschrift ber Mutter gefälscht. Der Lehrer erkannte die Fälschung, und dieser Umstand hat den Jungen, der sich bereits am Donnerstag von zu Hause entfernt hatte, in den Tod getrieben. Auf einem zurückgelassenen Zettel standen die Worte: Ade auf immer. Es wird mir sehr schwer. Die Köpenickiade in Gelsenkirchen. Der verhaftete Betrüger Reinhardt, der sich dem Oberbürgermeister von Gelsenkirchen als Assessor vorstellte und die Absicht aussprach, eine Geschichte der Stadt Gelsenkirchen zu schreiben, arbeitete etwa vier Wochen in dem ihm zugewiesenen statistischen Bureau und in anderen Abteilungen. Hier benutte er Briefbogen und Kuverts mit der Aufschrift: Bürgermeisterei Gelsenkirchen", um eine größere Anzahl Bestellungen an zahlreiche Geschäfte aufzugeben. Die Waren mußten ihm stets ins Rathaus gesandt werden. Als schließlich sich die Rechnungen zu sehr gehäuft hatten, verschwand der Betrüger. Er hat in mehreren rheinischen Städten dasselbe Manöver ausgeführt. Er ist der Sohn eines Bergmannes aus der Umgebung von Bochum und hatte in Bonn, Kiel und Nostock Jus studiert und auch das Referendarexamen bestanden. Ein gefährlicher Abenteurer. Der 22jährige Maschinist eines Hamburger Dampfers hatte, veranlaßt durch das Lefen von Schundromanen und Detektivgeschichten, den mehr als seltsamen Plan gefaßt, mit Hilfe einiger Matrosen auf der Fahrt von Neuyork nach Südamerika die Schiffsoffi= ziere zu ermorden und sich ihrer Waffen, sowie der Schiffsladung, bestehend aus 1½ Millionen Dollars in Goldbarren zu bemächtigen! Hierauf sollte der Dampfer, der auch 3500 Kisten Gasolin geladen hatte, in die Luft gesprengt oder durch Anbohren versenkt werden. Der Maschinist überfiel den ersten Offizier und versuchte, ihn zu erwügen. Der Plan mißlang aber. Dann eilte der Verbrecher in den Bagerraum, um die Ladung in Brand zu sehen. Inzwischen hatte ein Schiffsjunge den verbrecherischen Anschlag aber dem Kapitän verraten, der den Anstifter nach hartem Widerstand festnehmen, in Eisen legen und in Pernambuco an Land seßen ließ. Der dortige deutsche Konsul sandte den gefährlichen Verbrecher mit dem nächsten Dampfer nach Hamburg. Der Seeräuber stammt aus Mecklenburg und hat bereits in Amerika ein abenteuerliches Leben geführt. Eine Neuerung im Londoner Postverkehr. Die engTelefon haben. Der Absender tann vorschreiben, zu welcher Beit die Mitteilung übermittelt werden soll, und wenn darüber keine Bestimmung getroffen worden ist, erfolgt die lebermittlung um 19 Uhr morgens. Aenderungen der spanischen Hofetikette. An keinem Hofe Europas ist bisher mit solcher Zähigeit an der seit Jahrhunderten übernommenen Etikette festgehalten worden wie in Spanien, und es ist daher ein Ereignis in der höfischen Welt, daß König Alfons XIII, die Etikette seines Hofes den Anforderungen der Bett anpassen will. Tatsächlich sind die strengen Formen höfifchen Herkommens sett den Tagen der Königin Isabella häufig durchbrochen worden; während Ferdinand VII. noch einen Ministerpräsiden= ten entließ, der seine geheiligte Hand berührt hatte, machte sich die Königin Isabella von dem bis dahin streng innegehaltenen Beremoniell in vielen Punkten fret und hielt es nur zum Scheine aufrecht. Eine der bizarrsten Vorschriften der königlichen Hofordnung ist die allabendliche feierliche Schließung der Tore des königlichen Palastes in Madrid. Obwohl der Palast längst durch elektrisches Licht beleuchtet wird, begibt sich dennoch jeden Abend um 11 Uhr ein diensttuender Kammerherr, von einigen Dienern begleitet, die uralte Laternen tragen, zur Palastwache, um dort von et= nem anderen höheren Hofbeamten einen mächtigen Schlüf= fel in Empfang zu nehmen, mit dem er die Tore des Palastes zu schließen hat. Diese Szene tst um so drolliger, als der gewaltige Schlüffel in das moderne Schlüsselloch nicht mehr paßt. Die Rückgabe des Schlüffels an einen dritten Kammerherrn findet nach dem Schließen der Tore mit etnem modernen Schlüssel ebenfalls mit schwerfälligen Förmlichkeiten statt. Auf mittelalterlichen Gebräuchen beruht auch der Nachtdienst der Kammerherren, die trotz der ausreichenden militärischen Wachen nachts durch die weiten Korridore des mächtigen Schlosses wandeln müssen, um den Schlaf ihres königlichen Herrn zu behüten. Die Langlebigkeit der Musiker. Mit der Frage, welchen Einfluß die Musik auf die Lebensdauer der Künstler ausübt, die sich ihr berufsmäßig widmen, hat Otto Keller in München sich eingehend beschäftigt und eine Statistik von rund 670 Komponisten und Berufsmusikern aufgestellt, deren Ergebnisse er in der Allg. Musikztg." mitteilt. Daraus geht hervor, daß die durchschnittliche Altersgrenze, die sonst gewöhnlich zwischen das 60. und 70. Lebensjahr fällt, bei den Musikern zwischen das 70. und 80. Jahr zu setzen ist. Von den 670 Musikern aller Zeiten und Nationen, die Kellers Statistik berücksichtigt, sind nur 6 vor dem dreißigsten, nur 22 vor dem vierzigsten, nur 40 vor dem fünfzigsten Lebensjahr gestorben. Auch im sechsten Jahrzehnt bewegt sich die Anzahl der Todesfälle noch in sehr niedrigen Ziffern, die höchsten Zahlen werden erst im 8. Jahrzehnt erreicht, also zwischen dem 70. und 80. Lebensjahre. Auch die Zahl der älter als mit neunzig Jahren verstorbenen Musifer ist verhältnismäßig erheblich. Einzige Erinnerung. Patient( nach der Operation): „ Herr Professor erinnern sich wohl garnicht mehr, daß Sie mich vor fünf Jahren mal operiert haben?"- Professor ( nachdenklich): Ja, ja, Ihre Leber kam mir gleich so befannt vor!" Kurort. Das soll ein Moorbad sein? Das Wasser ist doch ganz klar."" Oh, nur zu Beginn der Satson!" Vor Gericht. Richter:„ Sie weichen ja in Ihrer Aussage ganz bedeutend von fener des Zeugen ab!"- Angeklagter: Natürlich! Hätten Sie mich früher gefragt, so wäre der andere abgewichen!" Ein Held der Wissenschaft. Man schreibt der Frff. 3tg." aus Neuhort: General " Jim" Smith, der kalifornische Advokat und Publizist, ei ner der populärsten Männer des fernen Westens, erzählte vor einiger Zeit im Preßklub zu San Francisco eine Geschichte von Heldenmut und Todesverachtung, wie man sie nicht alle Tage zu hören bekommt. Ein junger Gelehrter Dr. William Jones, war im Auftrage des Kolumbischen Museums von Chicaga nach der Philippineninsel Mindanao gekommen, um dort unter den Flongoten anthropologische und ethnographische Studien zu machen. Zur Vervollständigung seiner Arbeit fehlte ihm noch die Bes obachtung der beim Tode eines Häuptlings üblichen Leichenfeier, aber die Frist seines Aufenthaltes war abgelaufen, und Dr. Jones rüstete sich bereits zur Heimreise, als ganz unerwartet der Vorsteher des Flongotendorfes am Cagayanflusse, wo der Gelehrte mitten unter den Gingeborenen mehrere Monate gelebt hatte, starb. Fremde sind. indes bon derartigen Totenfeiern streng ausgeschlossen, Jones begab sich nach der Hütte, wo die Zeremonie stattfand, und wohnte ihr bei, ohne daß man ihn daran behindert hätte. Nur die finsteren Mienen der Teilnehmer verrieten den Groll über das unberufene Eindringen des Amerifaners. Nachdem Jones sich wieder entfernt hatte, hielten die Flongoten eine Beratung ab, bei der sie alle darin übereinstimmten, daß die Seele des Verstorbenen durch die Tat des Fremden in ihrer Reise nach dem Jenseits gestört worden sei, und sie beschlossen als einzigen Ausweg den Tod des Eindringlings. In Erkenntnis der Gefahr hatte Jones bereits seinem Diener, einem aufgeweckten, ihm treu ergebenen jungen Eingeborenen, Weisung gegeben, sein Gepäck nach dem Boot zu schaffen, in dem er das Dorf verlassen wollte, und er war eben auf dem Wege zum Flußufer, als ihn die Schar der Rächer entdeckte. Der Angriff erfolgte sofort. Dr. Jones wurde in der Höhe der Hüfte von einem Speer durchbohrt, und als er seinen Revolver zog, trennte ein Bolohieb seine rechte Hand beinahe gänzlich vom Arm, so daß die Waffe zu Boden fiel. Ein zweiter Streich des furchtbaren Messers verursachte ihm eine schwere Kopfwunde. An Rettung war nicht mehr zu denken. Aber sein Diener, der sofort herbeigeeilt war, hatte den Revolver aufgehoben, und es gelang dem treuen Burschen, die Angreifer in Schach zu halten, den Gelehrten ins Boot zu ziehen und vom Ufer abzustoßen. Dr. Jones hatte, troß der tödlichen Verlezungen, das Bewußtsein nicht verloren. Vollkommen ruhig entnahm er mit der unverlegten Hand seinem Patronengürtel immer neue Munition und reichte sie dem Burschen, bis auch der leßte Gingeborene, die durch Schwimmen ihr Opfer zu erreichen suchten, vor dem ununterbrochenen Feuer zurückgewichen war. Und während nun das Fahrzeug mittstroms den Cagayan hinuntertrieb, gab der Gelehrte feinem Begleiter genaue Anweisung, wie er seine Sammfungen und Aufzeichnungen an die richtige Adresse gelangen lassen sollte, und setzte in furzen Zügen sein Testament auf. Noch einmal raffte er seine Kraft zusammen und schrieb im ungelenken Zug der Linien einen Abschiedsgruß an die Braut im fernen Virginien. Dann sant er langsam vornüber.. In der friedlichen Stille tropischer Vegetationsbracht, gewiegt vom schwanken Boot; träumte ein Held den lezten Traum von Ehre und Glück. liſche Boſt wird in dem neuen Jahr eine intereſſante Neue- Ein Hospital in der Erde versunken. rung einführen. Bisher wurde in London am Sonntag Fetne Poſt ausgetragen, was natürlich in sehr vielen Fällen etne große Unbequemlichkeit bedeutete. Man mußte die Briefe durch besondere Boten zustellen lassen, wenn Abfender und beffat in der Sauptſtadt wohnten, und von Adressat gen nur durch den Draht geschehen. Auch künftighin sollen Sonntags keine Briefe zugestellt werden, aber man kann am Samstag abend für den billigen Preis von 25 auf einer besonderen Art von Karten an Londoner Adressen Mitteilungen schicken, die am Sonntag morgen von den Postbeamten durch das Telefon an den Adressaten weitergegeben werden. Natürlich muß der Adressat ein eigenes Ein schweres Unglück, dem eine ganze Anzahl von Menschen zum Opfer gefallen ist, hat sich auf einem staatlichen Erzbau in Kärnten ereignet. Nach einer an das Mtniſterium der öffentlichen Arbeiten in Wien gerichteten MitRaibi( Kärnten) ist Sonnabend mittag das dortige zum stattlichen Bergbau gehörige Hospital infolge des Bruches eines Verhaucs in dem gräflich Henckelschen Grubenfelde unter Tag versunken und eingestürzt. Hierbei sollen nach den bisher vorliegenden Nachrichten sieben Personen tödlich verunglückt sein. Der Minister der öffentlichen Arbeiten bat mehrere Beamte zur Mitwirkung on den berapolizeilichen erhebungen noer die arsagen dieses Unglücks sowie zur Anordnung der sonstigen Maßnahmen entsandt. Der Unglücksfall ereignete sich mittags. Er entstand durch einen Abbruch im Bergbau, und er schien anfangs viel größeren Umfang zu haben, da er sich zur Ordinationsstunde des Arztes Dr. Wessely ereignete, der nicht nur der Bergwerksarzt ist, sondern auch gleichzeitig der Arzt der Soldaten der umliegenden Forts. Wie sich herausstellte, find außer dem Arzt, seiner Frau und seinem Kinde sowie zwei Hilfspersonen des Arztes auch die Krankenwärterin Langsteiner und ihr Mann dem Unglück zum Opfer gefallen. An eine Rettung war nicht zu des fen, da das Spital unter den Erdboden versunken war und an der Stelle, wo sich das Gebäude befunden hatte, sich ein Hohlraum bildete. Militär und Bergknappen begannen sofort eifrig mit Arbeiten an der Unglücksstelle. Mehrere Nachbarhäuser mußten wegen Einsturzgefahr geräumt werden. Das Spital ist nur ein Notspital, das im allgemeinen einen Belegraum von nur acht bis zehn Betten hat da ernstlich Erkrankte nach Klagenfurt überführt werden. Der verunglückte Arzt war erst seit anderthalb Jahren verheiratet. Der Unolidsfall ist auf einen Abbruch zurückzuführen, und die Untersuchung der Bergbehörde wird ergeben, ob der Abbruch neueren Datums tst oder noch auf die Franzosenzeit zurückgeht, in der Raibt einer der reichsten Bergbaue in der Monarchie war. Das Grubenfeld, auf dem sich das Unglück ereignete, gehört dem Grafen Hendel, der eventuell für den Schaden aufzukommmen haben wird, falls die Untersuchung ergeben sollte, daß der Abbruch neueren Datums ist. Einer weiteren Meldung zufolge beginnt der trichterförmige Hohlraum, in den das Hospital mit seinen Fits sassen versurfen ist, sich langsam mit Wasser zu füllen. Man fürchtet, daß eine Anzahl von Nachbarhäusern das Schicksal des Krankenhauses teilen wird. Drabtnachrichten und Deaestes. Defizit im preußischen Etat. Berlin, 10. Januar. Wie die Morgenpost aus bester Quelle erfährt, wird der neue preußische Etat ein übles Gesicht zeigen. Er weist troß aller Anstrengungen, die gemacht wurden, um ihn zum Balancieren zu bringen, ein Defizit von nicht weniger als 93 Millionen auf. Die Besoldungsreform hat mehr gekostet als man ursprünglich annahm. Die Ausgaben beliefen sich auf volle 200 Millionen. Die Ueberschüsse der Eisenbahn sollen sich nicht gut entwickelt haben. Choleraverdacht. Berlin, 10. Januar. Unter Choleraverdacht wurde gestern nachmittag der 25jährige Artist Erich Rosenthal aus Petersburg in das Rudolf Virchow- Krankenhaus ein. geliefert. Schwere Bluttat in Berlin. Berlin, 10. Januar. In der Marienburgerstraße vor dem Hause Nr. 19 trug sich in den heutigen Morgenstunden eine schwere Blutat zu. Der 18jährige Kutscher Wiechmann geriet mit dem 27jährigen Kaufmann Walter Gronau aus der Allensteinerstraße wegen eines Mädchens in Streit. Nach kurzem Wortwechsel zog Gronau einen Revolver und gab drei Schüsse auf Wiechmann ab. Während Wiechmann zusammenbrach, versuchte der Täter zu fliehen, wurde aber festgehalten und zur Polizei gebracht. Wiechmann starb auf dem Transport nach dem Krankenhause. Seine Leiche wur de nach dem Schauhause gebracht. Nächtlicher Revolverkampf. Berlin, 10. Januar. Ein nächtlicher Revolverfamp spielte sich heute Montag früh gegen 2 Uhr in der Lands berger Allee qb. Dort gerieten etwa 20 Personen in Streit, wobei etwa 10 Personen durch Revolverschüsse und Messerstiche schwer verletzt wurden. Tödlicher Automobilunfall. Berlin, 10. Januar. Durch das Automobil des Polici präsidenten von Jagow wurde gestern mittag Unter den Linden, während der Polizeinräfident in der Mittelpromenade spazieren ging, die 69fährige Postschaffner Rückert überfahren und schwer verletzt. Er starb nach der Einlieferung in die Klinik. Drama in einer Laubenkolonie. Berlin, 10. Januar. In der Laubenkolonie in der Seestraße vergifteten sich gestern abend der Galvaniseur Instinski und eine Frau Erdmann mit Zyanfalt. Die Frau, die noch schwache Lebenszeichen von sich gab, wurde in das Krankenhaus geschafft. Schwere Dynamitexplosion. Gleiwit, 10. Januar. In Schwientochlowit erfolgte gestern eine schwere Dynamiterplosion. durch die ein Grubenarbeiter getötet, zwei lebensgefährlich und zwei leichter verletzt wurden. Vereiteltes Attentat auf eine Schule. Bochum, 10. Januar. Im benachbarten Guennigfeld fand man hinter der evangelischen Schule drei mit einer angebrannten Zündschnur versehene Dynamitpatronen, die auf der Kruppschen Zeche„ Hannover" gestohlen worden waren. Einbrecher in der Kirche. Dortmund, 10. Januar. In Hennen bei Schwerte brachen Kirchenräuber in die katholische Kapelle ein, richteten arge Verwüstungen an, demolierten die Kirchengeräte und erbrachen und beraubten den Opferstock. Kundgebungen von Pariser Handelsangestellten. Paris, 10. Januar. Gestern mittag veranstalteten Angestellte von Kolonialwarengeschäften eine Kundgebung und versuchten, einen Laden dieser Branche zu plündern. Die Polizei trieb sie auseinander und nahm drei Verhastungen vor. Eine bestialische Tat. 0 Trier, 10 Januar. Am Sonnabend wurde an der Bahnbaustrecke in der Nähe der Station Willwerath ein 25jähriger Kroate im Mühlenteich tot aufgefunden, der in geradezu viehischer Weise ermordet worden ist. Die Leiche hatte drei bis vier tödliche Stiche am Halse und 10 bis 15 an den übrigen Körperteilen. Die Uhrkette und ein Geldbetrag waren geraubt. Als Täter sind zwei Kroaten im Alter von 18 bis 19 Jahren verhaftet worden. Ein mißglücktes Experiment. 0 Paris, 10. Januar. Das von einer Gruppe von Bergleuten betriebene Bergwerk Thieur bei St. Etienne wird demnächst zur öffentlichen Versteigerung kommen, da es nicht mehr lebensfähig ist. Rabiate politische Gegner. Madrid, 10. Januar. Der Geistliche Cafeador wurde wegen eines von ihm veröffentlichten Zeitungsartikels auf der Straße von politischen Gegnern überfallen und so lange mit Stöcken geschlagen, bis er bewußtLos zusammenbrach. Er hat lebensgefährliche Verlegungen davongetragen. Brand des Palais des Grokfürsten Nikolans. Petersburg, 10. Januar. Die Feuerwehr wurde gestern unter dem Alarm Großfeuer nach dem Palais des Großfürsten Nikolaus Nikolajewitsch gerufen, das im Ben trum der Stadt gelegen ist. Das Feuer ergriff den Flüget im Hofe, wo Motor- und Equipagenremisen und nebenan Ställe für 12 Pferde untergebracht sind. Dort war ein Faß Benzin explodiert, wodurch ein Chauffeur und ein Kutscher sofort getötet und verbrannt wurden. Die Pferde wurden gerettet. Das Feuer ergriff sämtliche vier Stock werke des Hofgebäudes. Die Frauen der Bediensteten und die Kinder flohen über die Dächer und wurden von der Feuerwehr gerettet. Die Kunstschäße wurden ebenfalls ge rettet. Der Brandschaden wird auf eine Million geschäßt. Zwei Feuerwehrleute wurden bei den Rettungsarbeiten schwer verletzt. Kolosseum Gießen. Heute Dienstag, den 11. Jaunar 1910 abends 8½ Uhr int Theatersaal Erster großer Kolosseums- Maskenball mit Preisverteilung. Zutritt für Jedermann. -Bruchleidende-- Suche zum 15. Januar od. Februar ein ordentliches Mädchen vom Lande, im Alter von 16-17 Mein Bruchband ,, Ideal" ohne Feder, eigenes Jahren. 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Lungenkranke ( Medizinische Klinit, Klinifstraße) Sprechstunde: Jeden Mittwoch Abend 6-7 Uhr. Unentgeltliche Untersuchung von Lungenkranken und An gehörigen von Lungenkranken. Donnerstag, den 20. d. Mts., abends 8½ Uhr Ausgabe von Attesten für Aufnahme in Heilstätten. im Hotel„ Einhorn" Ratschläge für Kranke zum 31 d. Mts, an den 1. Vorsigenden, Herrn H. Seidewand, Bleichstraße 15 H. einzureichen Kaution erforderlich. Jahres- Knechte und Viehwärter, ausgewählte, vermittelt reell u. sehr billig überallhin Theodor Riebenstahl, Gesindevermieter, Gr. Hamburger Straße 16. Anfang 8 Uhr. 12. Dienstag- AbonnementsVorstellung Saftspiel von Frl. Maja Reubke vom Frankfurter Schauspielhaue. Romeo und Julia. Tragöde in 5 Aufzügen v. William Shakespeare. Anfang 8 Uhr. Ende 10%/ 4 Uhr. Wegen Krankheitsfalles wird ge= geben statt Flottenmanöver Abends 7 Uhr. 11.Mittwoch Abonn.- Vorstellung Allgem. Bürgerversammlung. und ihre Angehörigen zur Vermeidung von Ansteckung. Ankauf- Verkauf Mittwoch, den 12 Jan. 1910. Tagesordnung: Unsere Schulferien. Berichterstatter: Herr Professor Urstadt. 2 Städtische Verkehrsinteressen( Verkehrstage. Wünsche bezügl. der elektrischen Straßenbahn usw.) Wir laden die gesamte Bürgerschaft, insbesondere unsere Mitglieber zu recht zahlreicher Beteiligung ein. Damen sehr willkommen. Der Vorstand. Die Mühle des menschlichen Körpers ist der Magen. Wenn Sie an einem Franken Magen leiden oder an den dadurch hervorgerufenen folgen, wie Verstopfung, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Nervosität oder Magenschmerzen, dann brauchen sie notwendig ein gänzlich unschädliches Getränk. Völlig unschäd lich, von anregendem Wohlgeschmack und dabei außerordentlich billig ist Kathreiners Malzkaffee, der schon manchem gute Dienste getan hat. Es gibt keinen lose ausgewogenen Kathreiners Malzlaffee, er ist nur echt in geschlossenen Paketen mit Bild des Pfarrer Kneipp.- Es half fofort! 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Betrifft: Anmeldung zur RekrutierungsStammrolle. ung leitung fällig wertes = p= tischen junger sterscheib darauf stellungs muß. * ichaf abend neral Jahrest gen de beschlos treten, in für d dürfte, lände fich ein Medizi psycholo fannt handlun Natur Reicher Ertrag Schuppa lebendi Hof Fortbach. handen stattfin Luft" p Hochs verschie ließ, a und fi Da di Zurnle bildun flang hat chen 1910. Mit Bezugnahme auf die Bestimmungen in§ 25 der Wehrordnung werden alle im Jahre 1890 geborenen Militärpflichtigen, sowie diejenigen, welche dieses Alter bereits überschritten, aber sich zur Musterung noch nicht gestellt haben, oder bei der Musterung in 1909 zurückgestellt worden sind, und entweder in Gießen ihren gesetzlichen Wohnort haben, oder als Studenten, Gymnasiasten und Zöglinge anderer Lehranstalten, oder als Haus- und Wirtschaftsbeamte, Handlungsgehilfen, Lehrlinge, Handwerksgesellen, Dienstboten, Fabritarbeiter oder in ähnlicher Eigenschaft sich dahier aufhalten, hiermit aufgefordert, sich behufs Eintragung ihrer Namen in die Rekrutierungsstammrolle in der Zeit vom 15. Januar bis 1. Febru ar d. Is. auf dem Standesamt im Rathaus am Marktpla b, zu melden, und dabei, wenn sie dahier nicht geboren sind, ihren Geburts= sch e in, welcher von dem betreffenden Standesamt zu erwirken ist, vorzulegen. Militärpflichtige, welche bereits an einer Musterung teilgenommen haben, müssen ihren Losungsschein mitbringen. Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß diejenigen, welche die Anmeldung unterlassen, sich zu gewärtigen haben, daß sie mit einer Geldstrafe bis zu 30 Mr. oder mit Haft bis zu 3 Tagen belegt, von der Teilnahme an der Losung ausgeschlossen, und ihrer etwaigen Ansprüche auf zurückstellung 2c. für verlustig erklärt werden. Bezüg lich der zur Zeit der Meldefrist abwesenden Militärpflichtigen sind deren Eltern, Vormünder, Lehr, Brot- oder Fabrikherren zu diesen Anmeldungen verpflichtet. Ferner wird bemerkt, daß Gesuche um zurückstel lung von Militärpflichtigen auf Grund des§ 32, pos. 2, Lt. a, b, c, d, e, f und g der Wehrordnung rechtzeitig auf dem Standesamt vorzubringen sind; verspätete Gesuche können feine Berücksichtigung finden. Gießen, 8. Januar 1910. Großh. Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Keller. Frankfurter Intimes Theater kommt. Dir. Wallé. und d der Trag Ei zur Fe We Liebe, 34 jag und de it ein haben ungen leitete bracht teilun Scene Retoni erstem feldorf, Shate Entsteh ter( 18 1908. Be arescher digen großen beiter überlege werden tijche, leiten