Gießener Zeitung Bezugspreis 40 pig. monatlich ( Neueste Nachrichten) vorauszahlbar, viertel jährlich 1,20 Mt., durch die Post 1,50 Mf. frei ins Haus. Erscheint Dienstags, Donnerstags und Samstags. Zwei Grirabeilagen: „ Humoristische Blätter" und die„ Neue Lesehalle", Redaktion: liegen wöchentlich einmal gratis bei. Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Telephon: Nr. 362. Nr. 106. - Bekanntmachung. - Enthält alle amfl. Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei sowie vieler anderer des Großherzoglichen Polizei Amfes Behörden Oberhessens Expedition: Seltersweg 83. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei( Albin Klein). Dienstag, 9. August 1910 ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile oder deren Raum, auswärts 20 Pig.; die 90 mm breite Petitzeile im Reklameteil 50 Pfg., auswärts 60 Pig.; Tabellen mit 50% Aufschlag. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall Plasvorschriften ohne Verbindlichkeit. Telephon: Nr. 362. Amtliche Bekanntmachungen. Das Schulgeld der Realschule der Höheren und Erweiterten Mädchenschule und der Gymnasialvorschule für das 2. Vierteljahr 1910 fann innerhalb der nächsten 10 Tagen noch ohne Mahntosten bezahlt werden. Gießen, den 8. August 1910. Stadtkasse Gießen. Mäser. Bekanntmachung. Die Stadtverordneten- Versammlung hat durch Beschluß vom 14. Juli 1910 für die Sandgasse zwischen Neustadt und Kirchstraße einen Baufluchtlinienplan ausgestellt. Derselbe liegt bis zum 25. d. Mts. bei unserem Tiefbauamt zur Einsicht offen. Einwendungen dagegen sind binnen der gleichen Frist bei Meidung des Ausschlusses bei uns vorzubringen. Gießen, den 8. August 1910. Bürgermeisterei Gießen. Betanntmachung. Die Stadtverordnetenversammling hat durch Beschluß vom 21. Juli d. Js. für das Gebiet nordöstlich der Ostanlage zwischen dem Weg nach dem Philosophenwald und Wiesenstraße einen Bebauungsplan aufgestellt und soll dazu der folgende Nachtrag zum Ortsbaustatut für die Stadt Gießen erlassen werden. Bebauungsplan und Nachtrag zur Ortsbausa yung liegen bis zum 25. d. Mts. bei unserem Tiefbauamt zur Einficht offen. Einwendungen dagegen sind binnen der gleichen Frist bei Meidung des Ausschlusses bei uns vorzubringen. Gießen, den 8. August 1910. Bürgermeisterei Gießen. Ortsbausatzung. Auf Grund der Bestimmungen in Artikel 2, 10. 13, 20, 29, 37, 44 und 59 des Gesetzes vom 30. April 1881, die allgemeine Bauordnung betr. und in§ 3-5, 7, 9, 66 und 78 der Verordnung vom 1. Februar 1882 die Ausführung der allgemeinen Bauordnung betr., wird auf Beschluß der Stadsverordneten- Versammlung, nach Anhörung des Oberbürgermeisters und Begutachtung durch den Kreisausschuß mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom.... zu Nr. M. d. J.. zu dem Bebauungsplan für das Gebiet nordöstlich der Ostanlage zwischen Weg nach dem Philosophenwald und Wiesenstraße solgender Nachtrag zu dem Ortsbaustatut für die Stadt GieBen erlassen, der sofort in Kraft tritt. Der § 1. Gewerbebetriebe, die durch schädliche Dünste, starken Rauch oder ungewähnliches Geräusch Nachteile, Gefahren oder Belästigungen für die Umgebung herbeiführen, sind verboten. Art. 29 allgemeine Bauordnung und§ 5 der Ausführungsverordnung zur allgemeinen Bauordnung. § 2. Für das an den Straßen AB, BC und AD belegene Gebiet wird offene Bauweise vorgeschrieben und bestimmt: a) Jeder Bauplatz muß eine Größe von mindestens 600 Quadratmetern haben.- Art. 13 allgemeine Bau= ordnung. als 10 Meter über dem Bürgersteig sich erheben; oberhalb b) Die Gebäude dürfen mit dem Dachgesima nicht mehr dieser Höhe dürfen die Dächer eine Neigung von 45 Grad gegen die Wagrechte nicht übersteigen. Art. 59 A. B.-O. und§ 78 Ausführungsverordnung zur allgemeinen Bauordnung. c) Die Grundstücke dürfen nur zur Hälfte ihrer Gesamtfläche bebaut werden. Außer den Vorderhäusern sind nur zu diesen gehörige, nicht gewerbsmäßig zu benutzende Stallungen, Remisen und Kutscherwohnungen gestattet. Die Errichtung anderer Neben- oder Hintergebäude ist verboten. Art. 37, 59 allgemeine Bauordnung und§ 78 Ausführungsverordnung zur allgemeinen Bauordnung. d) Die Gebäude müssen von den Nachbargrenzen und von anderen Gebäuden auf demselben Grundstück mindestens 6 Meter entfernt sein. Jedoch sind an der Straße BC Doppelhäuser mit gemeinschaftlicher Brandmauer oder Scheidemauer erlaubt. Art. 37, 59 allgemeine Bauordnung und 78 Ausführungsverordnung zur allgemeinen Bauord nung. § 3. Die Nordostseite der Straße AB ist von der Bebauung ausgeschlossen. Art. 13 der allgemeinen Bauordnung. § 4. Abweichend von den Vorschriften in§§ 7 und 8 des Ortsbaustatuts wird bestimmt, daß an den bei A nach Nordwesten und bei B nach Südosten abzweigenden Stra ßen nur die Eckgrundstücke bebaut werden dürfen. Die BeMeter, von den Baufluchtlinien der Straßen AD und BE bauung dieser Eckgrundstücke ist nur auf eine Tiefe von 20 aus gemessen, gestattet. Die Eckgrundstücke dürfen einen Ausgang nach den abzweigenden Straßen vorerst nicht erhalten. Art. 20 der allgemeinen Bauordnung. § 5. Abweichend von der Bestimmung in§ 18 des Ortsbaustatuts vom 6. Juli 1888 fann mit besonderer Genehmigung der Stadtverordneten Versammlung die Ausführung der Umfassungswände oberhalb des Erdgeschosses in Holzfachwerf gestattet werden, wenn die Gefache mindestens 12 Zentimeter start mit Ziegel- oder Schwemmsteinen ausgemauert werden. Die Schwemmsteinmauerung muß verputzt ende Bewegung der deutschen Nation, die sich damals voll eines großen Dramas. Oft hat sie in nußbringender Weise ihren Rat erteilt. T 21. Jahrg. oder anderweitig verkleidet werden. Art 44 allgemeine Bauordnung und§ 66 der Ausführungsverordnung allgemeinen Bauordnung. Gießen, den...... 1910. Bürgermeisterei Gießen. Bekanntmachung zur Betr.: Schweinefeuche unter dem Schweinebestand des Georg Bichler( Hardt) dahier. Unter dem Schweinebestand des Herrn Georg Bichler ( Hardt) hier ist die Schweineseuche festgestellt worden. Gehöstsperre ist angeordnet. Gießen, den 8. August 1910. Großherzogl. Polizeiamt. Gebhardt. Bekanntmachung. In der Zeit vom 30. Juli bis 6. August 1910 wurde in hiesiger Stadt gefunden: 1 Karren und 1 Damenschirm; verloren: 1 Zehnmarkstück, 1 grünledernes Portemonnaie mit 20 Mart Inhalt, 1 schwarzlederne Tasche, Inhait: Portemonnaie mit zirka 8 Mt., 1 Brille, 1 Paar Handschuhe und 1 Taschentuch Inhalt, i Portemonnaie mit 7 Mt. Inhalt und 1 goldene Brosche mit 3 Opalperlen Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Die Abholung der gesundenen Gegenstände fann jedem Wochentag von 11-12 Uhr vormittags und 4-5 Uhr nachmittags bei unterzeichneter Behörde Zimmer Nr. 1 erfolgen. Gießen, den 6. August 1910. Großherzogliches Polizeiamt. Gebhardt. Arbeitsvergebung. an Die Lieferung und Herstellung der Bli ß- ableiter Anlage für die Schlachthofer weiterung soll Montag, den 15. August d. J., vormittags 11 Uhr, öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termine an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 5 Wochen. Gießen, den 8. August 1910. Städt. Hochbauamt. Gerbel. diplomatisaje Ursprung des Krieges zog, entging ihr nicht, sie sah darin den ſinſteren Prolog ben wir gefunden, daß weder die allgemeinen Tatsachen von 1870/71. Eine epochale Erscheinung auf dem Gebiete der deutschen Geschichte wird in furzem durch die Verlagsanstalt für Litteratur und Kunst A.-G. Berlin NW. 23, Lessingstr. 40, unter obigem Titel erscheinen. Es ist dies die einzig autorifierte Uebersetzung des zu gleicher Zeit in französischer Sprache erscheinenden Diplomatenwerkes Les Origines Diplomatiques de la Guerre 1870-71", das in etwa 8 Bänden im Auftrage der französischen Regierung vom Ministerium des Auswärtigen herausgegeben wird. Diese Aufsehen erregende Publikation, über die die französische Regierung bisher völliges Still= schweigen bewahrt und von den Verlegern verlangt hat, gelangt mit den zwei ersten Bänden in allernächster Zeit am gleichen Tage in Berlin und Paris in beiden Sprachen zur Versendung an die Presse. Das Wert bringt im beglaubigten Wortlaut alle ge= heimen Urkunden, Depeschen und den Briefwechsel zwischen den interessierten europäischen Regierungen, Fürstlichkeiten, Staatsmännern und Diplomaten, die direkt oder indirekt auf die Entstehung des Krieges von 1870-71 von Einfluß waren. Der Ursprung des Krieges wird bis auf das Jahr 1863 zurückgeführt und erhalten wir Deutsche somit gleichzeitig genaue Kenntnis von den wirklichen diplomatischen Vor= gängen in den Jahren 1864 und 1866, sodaß das Werk gleichsam eine kontrollierende Geschichte des dänischen und österreichischen Strieges mit sämtlichen der Deffentlichkeit bisher unbekannt gebliebenen Details ist. Das Wert erscheint in etwa 8 Bänden a 6 Mt. broschiert, ge= bunden Mr. 8.- innerhalb dieses und des nächsten Jahres jeweils am gleichen Tage mit der französischen Ausgabe. Am 9. März 1907 hat der Präsident der Republik Frankreich A. Fallieres durch Erlaß den französischen Minister des Auswärtigen S. Pichon zu dieser Arbeit beauftragt. Eine ernannte 4gliedrige Kommission hat sich dann an das Sichten des Staatsarchivs gemacht und diese hat nach dreijähriger Arbeit nun einen umfangreichen Be richt an den Minister erstattet, in dem es u. a. heißt: Die offizielle Diplomatie ist nun leider behindert worden von einer geheimen Diplomatie, die noch sehr ungenau bekannt ist, deren Wirkung sich aber sast ununterbrochen be merkbar macht. Weder die Kammern noch die öffentliche Meinung sind genau über die Stellung der Regierungen und die Wünsche der Völker berichtet worden. Man suchte Deutschland nach altem Herkommen da, wo es vor 50 Jahren gewesen war. Und dann ist auch die kaiserliche Politik nicht nicht nur durch das Interesse Frankreichs geleitet worden, sondern auch durch die Launen einer persönlichen Macht, die das französische Interesse bald dem Ehrgeize unterord= net, die Weltfarte nach dem Nationalitätenprinzip umän= dern zu wollen, bald ausschließlich dynastischen Erwägun gen. Der Krieg von 1870 ist direkt aus der Kandidatur eines preußischen Prinzen für den spanischen Thron hervorgegan gen; sein Ursprung liegt aber viel weiter zurück. Es war nun nicht unsere Aufgabe uns mit seinem historischen Ursprunge zu befassen, den man auf die Kriege der Revolu tion oder des Kaiserreiches zurückverlegen kann, oder noch weiter zurück, von Jahrhundert zu Jahrhundert, auf den siebenjährigen Krieg, auf die Unternehmungen des Hauses Bourbon gegen das Haus Habsburg, auf die großen Pläne des Kardinals Richelieu, auf die Rivalität Franz 1. und Karl 5., auf die Vermählung Marias von Burgund, auf die Teilung des Erbes Karl des Großen. Die" diplomatischen Ursachen der Konflikte, die dem Leben der Völker eine andere Wendung geben, liegen bedeutend näher, als die historischen. Ihr Ausgangspunkt ist eine bestimmte Tat sache, die, sich allerdings an frühere Begebenheiten anlehnend, zu den Ereignissen, die darauf folgen, den Grund legen oder deren besondere Veranlassung sind. Es wird allgemein angenommen, daß man die diplomatischen Ursachen des Krieges von 1870 mit der Frage der dänischen Herzogtümer in Verbindung setzen müsse. Auf den ersten Blick scheint das Datum vom Dezem ber 1863, das wir gewählt haben, recht weit von dem Jahre entfernt, das uns unter allen schrecklich u. schmerzlich bleiben wird. Würde es nicht genügen auf das Jahr zu aufrückzugehen, das einer der in der Tragödie Mitspielenden das verhängnisvolle Jahr" genannt hat, das von Sadowa, auf das Jahr der diplomatischen Kombinationen, die den Angriff Preußens erleichterten, das der Verhandlungen, die Preußens Sieg fräftigten und, da sie den Erfolg teilen wollten, zugleich vergifteten? Oder allerhöchstens auf das Die Diplomatie des zweiten Kaiserreiches ist viel merksamer, vier vorsichtiger und viel einsichtiger gewesen, als man für gewöhnlich annimmt. Sie hat sich mit Sorg falt unterrichtet, hat mit Intelligenz Menschen und Dinge beobachtet. Mehr als einmal hat sie zur rechten Zeit die Absichten und Hintergedanken fremder Staatsmänner erraten. Sie hat sich nicht damit begnügt, den Stimmungsdiesem vorhergehende Jahr, das des Gasteiner Vertrages wechsel der Kanzleien und Höfe zu verfolgen, die tiefgehund der Zusammenfunft zwischen dem Kaiser Napoleon 3. wenn und Bismarck in Biarritz? Nach reiflicher Ueberlegung hanoch der diplomatische Feldzug, der zum Kriege von 1870 geführt hat, vollkommen verständlich sein würden, wir nicht die weiter zurückliegenden Dokumente der Krisis hervorholten, die von Stufe zu Stufe zur Vernichtung des Wiener Vertrages und des Westfälischen Friedens geführt hat. Der Gasteiner Vertrag war nur ein Zwischenspiel"; Desterreich und Preußen hatten, als sie dieses Protokoll unterzeichneten, sich für die Zukunft die Mittel zum Bruche gesichert", und das„ verhängnisvolle" Jahr ist weit weniger 1866, wo der Knoten des Dramas schon geschürzt war, als 1863, wo es noch von Frankreich abhing, daß die dä nische Frage nicht zur deutschen Frage werde. Das ist genau der Punkt, wo die französische Politik die freie und entscheidende Wahl hatte zwischen zwei auseinandergehenden Wegen. Deutschland fühlte das in stinktiv und befürchtete es. Einer der Zeugen, der über diese dunkle Zeit am besten unterrichtet ist, dessen Name sich unter der berühmten Emser Depesche befindet, Abeken, schrieb damals:„ Was wird Napoleon tun?" Das ist die Frage, die alle anderen beherrscht. Niemand weiß es. Vielleicht weiß er es selbst nicht?" Bismarck dagegen wußte, was er wollte. Er hat eines Tages gesagt:„ Ein Staatsmann gleicht einem Reisenden im Walde; er tennt die Richtung seines Weges, weiß aber nicht genau, wo er aus dem Walde herauskommt". Von der dä= nischen Frage an ist sein Weg deutlich zu erkennen. Sein Vorgehen gegen Dänemart ist nicht nur an und für sich, nach der Meinung von Kennern, das Meisterstück seiner Diplomatie, es enthält auch schon im Reime alle seine anderen Unternehmungen. Die nächste Stufe, die er bald darauf selbst einem italienischen Diplomaten angibt, ist„ die Vorherrschaft Preußens in Norddeutschland". von Man würde zu unrecht sagen, daß die Geschicke von dem Tage, an dem Frankreich Dänemart preisgab, nur noch ihren Lauf zu nehmen brauchten, denn die Geschichte verläuft nicht wie eine geometrische Kurve; die Fehler gestern Jönnen ebensowohl verbessert wie verschlimmert werden, und der Erfolg oder Mißerfolg der besten Absichten fann vom Zufalle abhängen. Es ist aber sicher, daß ein Zusammengehen Frankreichs und Englands in der dänischen Frage genügt haben würde, um für viele Jahre den Frie den und die Achtung vor den Verträgen aufrecht zu erhalten. Wenn nun auch die Frage der Elbherzogtümer ohne Zweifel der Ausgangspunkt der Ereignisse ist, die zum Kriege von 1870 geführt haben, so wird das Datum, mit dem wir die dänische Frage beginnen, wohl faum der Kritik entgehen. Wir haben uns selbst gefragt, ob wir nicht bis zum„ Patent" vom 30. März 1863 zurückgehen müßten, Junger Ehemann( mittags): Huch ein Kompдment. ..Mit Deiner Kochkunst beinahe gar nicht mehr heraus, wenn Du in macht es sich, liebes weibchen, jetzt schmeckt man's schon Der Küche die Fassung, und die Brühe ist das Glas. fommt mir vor wie so'n Monokle; der Porzellanrand ist hur Geduld. Schusterjunge( bei Tisch):„ Meister, mein Teller Brühe Passen Sie auf, ich find' auch noch das dazugehörige Auge!" Je weniger man sich eins leisten kann. Glossen. Aufs Auto schimpft um so lauter man, 4 Galante Kritik. durch das Schleswig vom König Friedrich 7. Dänemark einverleibt wurde. Gründe verschiedener Art haben uns da rauf verzichten lassen. Das Datum des 30. März hätte uns übrigens nicht mehr vor der Kritik geschützt als das des 24. Dezember. Das„ Patent" selbst ist auch nur eine Episode in dem langen Kampfe zwischen Dänemark und dem deutschen Bundestage, oder genauer in den schrecklich verworrenen Verhandlungen, die auf die Londoner Konferenz folgten. Das Protokoll vom 8. Mai 1852 war begrüßt worden als die endgültige Regelung der dänischen Frage: es erhob die Unantastbarkeit Dänemarts zu einem Prinzip der europäischen Politik und erkannte den Prinzen Christian von Glücksburg als legitimen Nachfolger Friedrichs 7. an. Die Tinte war aber faum trocken, als man bemerkte, daß weder der deutsche Bundestag noch der Herzog von Augustenburg an dem Vertrage mit beteiligt war, und der Streit begann von neuem. Die Ereignisse, die in Deutschland und Dänemark vom 30. März bis zum 24. Dezember 1863 vor sich gingen, wo die Truppen, die mit der Ausführung der Bundeserefution" beauftragt waren, ihren Einzug in Altona hielten, haben ja sicher einen entscheidenden Einfluß auf die Entwickelung der europäischen Polittt gehabt. Doch hat Frankreich kaum anders wie als Zuschauer der Entwicklung dieser Krise beigewohnt und als der Kaiser am 4. November, zehn Tage vor dem Tode des Königs Friedrich 7. seinen Vorschlag zu einem neuen Kongresse in Paris machte, nahm die dänische Frage in seinen Gedanken nur einen sehr untergeordneten Platz ein. Erregt über das Fehlschlagen seiner polnischen Wünsche, verlet durch den stets geringer werdenden Einfluß, den er auf Italien hatte, müde in Rom eine Garnison zu halten, be unruhigt durch die merikanische Angelegenheit, glaubt er das sich entfernende Glück durch den Glanz eines Kongresses zurückführen zu können, der unter seinem Vorsitze die Grenzen der Staaten ändern und„ die Grundlage zu einem allgemeinen Frieden" legen sollte. Der Vorschlag wurde aber sofort von den einen für so phantastisch, von den anderen für so impertinent" gehalten, daß sein Mißlingen, selbst von denen in Berechnung gezogen, die ihre Zustimmung gegeben hatten, ohne beson deren Einfluß auf den Gang der Dinge gewesen ist. Endlich waren die Fragen, die während dieser 10 Monate zur Verhandlung tamen, derart zahlreich und verwickelt, dabei war es sehr schwer, eine Auswahl darunter zu tref= fen, ohne willkürlich zu sein, und z. B. die dänische Frage von der polnischen, oder der Frage um die Donau oder um Venetien zu trennen, daß es notwendig gewesen wäre, fast die ganze diplomatische Korrespondenz dieser Zeit vorzuführen, wodurch unser Wert um wenigstens 2 Bände zugenommen hätte, ohne daß dem wesentlichen Gegenstande unserer Arbeit ein großer Verdienst erwiesen worden wäre. So haben wir uns denn, nicht ohne einiges Bedauern, zum Dezember 1863 entschlossen. Zu dieser Zeit waren die Versuche, das" Patent", rückgängig machen zu lassen, gescheitert; der Besuch des Königs von Schweden in Kopenhagen war als Vorbereitung zu einer Verbindung der skandinavischen Staaten aufgefaßt worden; Palmerston hatte die Dänen durch das berühmte Wort über den Bundestag als ermutigt, der nicht mehr Rechte auf Schleswig hat, auf Marotto"; der Rigsraad hat die Verfassung angenommen, die Schleswig mit Dänemark verbindet; König Friedrich war plötzlich gestorben; der erste Fürst der neuen Dynastie hat die Verfassung bestätigt; der Herzog von Augustenburg war aus dem öffentlichen Leben geschieden und hatte seinem Sohne seine Rechte auf die dänischen Herzogtümer vermacht, auf die er gegen eine bedeutende Entschä= digung verzichtet hatte; der Prinz von Augustenburg wird zum Herzog von Holstein, Schleswig und Lauenburg pro flamiert; der Bundestag hat die Erefution seitens des Bundes verfügt; Bismarck war auf die Bühne getreten, Desterreich hinter sich herziehend; und die außerordentlichen Ge sandten, die Rußland, England und Frankreich zu Christian 9. geschickt hatten, um ihn zu seiner Thronbesteigung zu beglückwünschen, hatten ihm teine Hoffnung auf Unterstützung von Europa gelassen.„ Entweder Zurücknahme der Verfassung vor dem 1. Januar oder Krieg", hatte Bismarck erflärt. Herr von Ewers hatte ebenso wie Lord Wodehouse 9) Gerichtet. Familienroman von Franz Wichmann. Sie ging wieder an den Schrank, nahm das Paket heraus und winkte dem Mädchen mit den Augen. „ Klara, trage doch das Paket wieder zu Tante Altmann zurück und sage, ich lasse bestens danken!" sagte sie zu der Tochter. ( Gerichtet 19 Nr. 8.) Diese verstand sie und nahm ihr das Dargereichte rasch aus der Hand. Aber der Förster, der sich eben an den Tisch gesetzt hatte, blickte auf und fragte: „ Was ist das?" ,, Ach, ein Stoff zu einem neuen Kleide," erwiderte Frau Adelheid in gleichgültigem Tone. „ Immer Kleider und Kleider," grollte der Förster,„ bast du nicht Anzüge genug?" ,, Laß mich doch erst aussprechen! Es ist gar nicht für mich, meine Schwägerin will es sich machen lassen, sie hat mir nur den Stoff zur Ansicht geschickt. Ich weiß wohl, daß du es mir nicht gönnen würdest. Auf die dummen Tiere hältst du mehr als auf deine Nächsten, deine Familie. O, ich könnte meinen um das schöne Geld!" ,, Wenn man sich einschränken muß wie ich!" fiel Otto ein. Der Förster setzte die Tasse klirrend auf den Tisch zurück. „ Der Gerechte erbarmt sich seines Viehes! Genug mit eurem dummen Geschwätz! Bekommst du nicht reichlich," wandte er sich zu Otto ,,, vollauf genug, um zu leben? Mehr braucht kein Mensch!" „ Aber unser Otto kann doch nicht leben wie ein Tagelöhner!" widersprach die Försterin ihm. ,, Warum nicht? Besser wär's ihm, als die Faulenzerei von Studieren!" „ Wenn du so denkst, wird der arme Junge bald gezwungen sein, von seinen reichen Freunden zu leihen!" „ Ja, Papa," bestätigte Otto, es bliebe mir wirklich nichts anderes übrig!" Der Förster sprang auf. „ Hölle und Teufel, sage mir das nicht! Ich bin dein Vater und will für dich sorgen, wie es meine Pflicht ist. Beim Militär werden sie dich schon zwingen, anders zu leben!" Otto zuckte die Achseln. „ Der Mensch ist, wie er ißt. Was kann ich dafür, daß ich am Ende eines Jahrhunderts der Auflösung geboren bin? Wir müssen Schritt halten mit der Zeit! Leben und Genießen heißt die Losung, die Individualität ist frei geworden und und General Fleury dazu geraten, die Verfassung zurückzu ziehen.- Wir wollen nicht sagen, daß hier das Drama beginnt; wir sagen nur, daß wir es hier, schon angefangen, aufnehmen, am Vorabende des Tages, wo England das Zusammentreten einer Konferenz vorschlägt, um den dänisch- deutschen Konflikt zu regeln. Protest- Versammlung. Gestern abend fand im„ Hotel Einhorn" eine Versamm lung statt, welche Stellung zu dem Beschluß der Stadtverordneten am letzten Donnerstag nahm, die beiden Halte= stellen am Lindenplay und am Asterweg aufzuheben. zur Gastwirt Jastowsky eröffnete die Versammlung, indem er darauf hinwies, daß er von Interessenten Einberufung der Versammlung beauftragt worden sei. Durch Zuruf wurde hierauf zum Versammlungsleiter Fabrikant A. Bindewald gewählt, welcher die Wahl annahm. Gast wirt as to w sfy als erster Redner führte us a. jolgendes aus: Es ist wohl selten in einer Stadt die Erbauung einer Straßenbahn so freudig wie hier begrüßt worden; ebenso aufrichtig ist wohl auch unsere Genugtuung darüber, daß sich die Straßenbahn voraussichtlich auch ver zinsen wird. Daß dieses der Fall ist, daß ist zweifellos auf die starke Benutzung der Straßenbahn seitens der Bürger zurückzuführen. Um nun dem Publikum Gelegenheit zur möglichst weitgehenden Inanspruchnahme der Straßenbahn zu geben, wurden seinerzeit die Haltestellen geschaffen. Die beiden Stationen am Lindenplaß und Asterweg verdanken ihr Entstehen nun zweifellos einem Bedürfnis. Die von dem Wochenmarkt kommenden Frauen benüßen in sehr vielen Fällen die Straßenbahn, auch die Marktverkäufer selbst lassen sich die billige Fahrgelegenheit nicht entgehen. Bei der Haltestelle am Asterweg ist die Sachlage ähnlich, da hier die Bewohner des nördlichen Stadtteils bequem Anschluß finden können. Dem Haltepunkt am Lindenplay kommt außerdem noch der gleichfalls aus dem Nordviertel durch die Wetzsteingasse in das Stadtinnere strömende Verfehr zugute. Es soll aber hierbei nicht unerwähnt bleiben, daß die Entfernung zwischen Asterweg und Nordanlage eine ziemlich bedeutende ist und daß mir der Wunsch der Anwohner der Braugasse ganz berechtigt erscheint. Da aber so würde ich bei Anberaumung einer neuen Beratung bezüglich der Haltestellen gegen die Station Braugasse stimmen. Lehrer Valentin Müller: Ich möchte Sie bitten, für die Haltestelle an der Braugasse einzutreten. Je mehr Haltestellen die Bahn besitzt, umso größer ist auch die Zahl der Fahrgäste. Für die Braugasse steht außerdem seitens der Besucher der Kasernen, des Garnison- Lazaretts und des Justizgebäudes eine rege Inanspruchnahme zu erwarten. Die große Entfernung zwischen Brandgasse Walltor fann in meinen Augen den Wunsch nach einer Haltestelle an der Braugasse vollkommen berechtigt erschei und ebiegung des Erive ednet werden fönn Fernspre Som 10. Auguft ab eine größere Anz ichtigsten find folgen Nancy, Pont a Mouf übrigen Orte fönnen enjahren, das auch ü ** Die Sta nen lassen.- Nachdem Fabrikant Bindewald noch ferie- Vereins einmal in dem bereits erwähnten Sinn zu der Haltestellen in Steins Garten frage Stellung genommen und Stadtv. Krumm von einen sehr angenehme neuem seine Ansicht dargelegt hatte, wurde solgende Re- eine von hier und d solution angenommen: „ Die am 8. August 1910 im Saale des Hotel„ EinFelsenfeller" mit M geleitet. Dort unter horn" bersammelten Bürger aus verschiedenen Teilen der sehr bald eine recht g Stadt Gießen sprechen ihr Bedauern aus über die Auf- mung. Der Vorsitzen hebung der beiden Haltestellen Lindenplay und Afterweg. reise, gedachte Ohne damit das Bedürfnis einer Haltestelle an der Brau beriten Kriegsherrn gasse bestreiten zu wollen, sind sie der Meinung, daß man esfürften. Das Hoc zunächst den von verschiedenen Stadtverordneten gemachen Bäumen. Die F ten Vorschlag einer probeweisen Einfügung des genann- beder- Darmstadt, ten Haltepunttes in das bestehende Net hätte berücksichilderte in folgerich tigen sollen. Sie sprechen die Hoffnung aus, daß Gr. pallerie, die in dem Bürgermeisterei diesen berechtigten Wünschen entsprechen enums ihren Urspru wird, und beauftragen den Nordost- Verein als beruf= find meistens nur dur lichen Vertreter dieses Stadtteiles! die erforderlichen Schritte eiterheer war es a zu tun." Lokales. Gießen, 9. August 1910. In allen Kriegen bie fröhliche Reiterei wese nicht aus der Geschic burch den großen Ku General Seydlitz und ift ebenfalls in Ehre * Die letzte nichtöffentliche Sitzung der Stadtverord- faren haben oft if neten beschäftigte sich u. a. mit dem alten Liebig= müssen. Und war's Laboratorium und beschloß, die ehemalige Wirk verwegene Jagd und die dort den Verein der Chemiker unter der Bedingung abzugeben, porgehoben. Und wa erlegt wird. In dem entgegengesepten Gallo de Bas destritt und durch an muy bie beiden anderen paltestellen unbedingt erforderlich in den Besit des Bering hellerer Zeit replante Selimit eine tafere Beit bie Vereins Beſſiſcher Bahnärzte übergehen, dienſt während des sind, so ist es notwendig, daß der Beschluß der Stadtverordneten wieder aufgehoben wird, also die beiden Haltestellen Lindenplatz und Asterweg wieder eingeführt werden, während die Wagen an der Braugasse ja versuchsweise halten können. Fabrikant Bindewald: Der nordöstliche Stadtteil erfreut sich meiner Ansicht nach seitens der Stadtverwaltung eines zu geringen Wohlwollens. Das zeigt sich auch schon darin, daß zwischen Asterweg und Nordanlage bei der Errichtung der Straßenbahn keine Station vorge sehen wurde. Gerade bei der Braugasse benützte man frü her den Omnibus sehr stark, was jedenfalls ein Beweis für das Bedürfnis einer Haltestelle daselbst ist. Auch die Besucher des Lazaretts, die Soldaten und Öffiziere der Zeughauskaserne und schließlich die nach dem Landgericht kommenden Personen haben den Haltepunkt an der Braugasse zweifellos begrüßt. Als wir Anwohner der oberen Walltorstraße und der benachbarten Straßen die Eingabe betreffs der Haltestellen- Errichtung an die Bürgermeisterei richteten, haben wir nicht gedacht, daß unser Wunsch auf Kosten der Bewohner des Lindenplates und des Asterwegs und namentlich der Marktbesucher in Erfüllung gehen würde. Denn zweifellos sind die beiden genannten Stationen ebenfalls notwendig, weshalb ich mich für eine Beibehalt= ung der beiden Haltestellen ausspreche.- Stadtv. Krumm: Ich war leider am Donnerstag verhindert, an der Stadtverordnetensißung teilzunehmen. Der Beschluß der Stadt= verordneten, die Haltestellen Lindenplay und Asterweg aufzuheben, überraschte mich daher umsomehr, als mir beide Stationen unumgänglich notwendig erschienen. Der Verkehr an den Wochenmärkten sowohl wie die günstige Verbindung des Nordviertels mit dem Stadtinnern lassen unbe die Entscheidung der Stadtverordneten vollkommen rechtigt erscheinen. Sollte sich wirklich eine Haltestelle der Braugasse ohne große Kosten nicht durchführen lassen, jede zwangsweise Einschränkung der Persönlichkeit ist ein Verbrechen!" an „ Das sind revolutionäre Phrasen!" brauste der Förster auf.„ Und mit solchen Hirngespinsten willst du den Rock deines Königs tragen?" ,, Ich will nicht, ich muß! Aber wenn erst alle erwacht sind und denken wie ich, dann wird niemand mehr müssen!" Der Alte ballte zornig die Faust. „ Junge, laß mich nicht vergessen, daß du mein Kind bist! Der Förster Reiner kann keinen rebellischen Schuft zum Sohne haben!" Er packte ihn am Arm und zog ihn mit wuchtiger Kraft bis ans Fenster. „ Otto, um Gottes willen," schrie Frau Adelheid, reize den Vater nicht! Seid still, es kommt jemand! Eine Schande wär's, wenn man das hörte!" Sie ging auf die Tür zu, die von außen hastig geöffnet wurde. Klara, den Hut noch auf dem Kopfe, den Sonnenschirm in der Hand, trat aufgeregt herein. Da sie Vater und Bruder im hintersten Winkel nicht sogleich bemerken konnte, glaubte sie sich mit der Mutter allein. ,, Hast du ihn gesehen?" ,, Nein, wen denn, Kind?" ,, Aber soeben ist er ja dort zwischen den Häusern auf der Straße vorübergegangen, der Herr Hellborn!" Sie wollte ans Fenster eilen, als sie den Förster und Otto erblickte. „ Der Vater!" rief sie erschrocken, wie das böse Gewissen, zusammenfahrend, als fühle sie voraus, was der heutige Tag noch über sie bringen sollte. Der Förster hatte sich jäh zu der Tochter umgewandt. ,, Blut und Hagel, hat das Frauenzimmer ihn auch schon gesehen!" rief er.„ Natürlich, dafür ist sein Narrenkostüm gut, daß ihm alle Schürzen nachlaufen!" Frau Adelheid machte ein bitterböses Gesicht. „ Interessierst du dich immer noch für den albernen Menschen? Hättest hier wahrhaftig andere Auswahl, sollte man meinen!" rief sie hämisch. „ Wenn man hochmütig ist und über alles erhaben!" war Otto ein. Mädel, ich will nicht hoffen, daß-" Nicht doch," unterbrach Klara den Vater, ich weiß, was ich dir versprochen habe! Es wunderte mich nur, ihn vie zu sehen!" Der Förster deutete mit bezeichnender Gebärde auf seine Stirn. „ So wie immer. Verrücktheit ist die Krankheit der Zeit und vergiftet die Jugend. Wo ist in den großen Städten noch geeinrichten werden. Zur Unterhaltung der Zahnklinik denkt die Stadt einen entsprechenden Zuschuß zu leisten. * Straßenbahn. Bis zum 31. Juli verein- nahmte die Straßenbahn während der Zeit ihres Bestehens 74 796 Mt. Das würde im Durchschnitt täglich etwa 336 Mt. ergeben, eine Summe, die gegenüber dem Voranschlag von 246 Mr. nur erfreulich genannt werden kann. * Wölferkunde- Museum. Die in dem Be siz des Geh. Kommerzienrats Wilhelm Gail befindliche ethnographische Sammlung ist jetzt geschentweise in das Eigentum der Stadt Gießen übergegangen. Hoffentlich bringt die Stadt ihr neues Besitztum möglichst bald in einem eigenen Heim unter, wofür sich der Bankettsaal des neuen Schlosses am besten eignen würde. * Die Pflasterung der Hammstraße ist jetzt in Angriff genommen worden. Die Bürgersteige dieses Vertehrsweges erhalten als Belag kleine Basaltsteine, während der Fahrdamm mit Granitsteinen gepflastert wird. Die = h Schlachthof Erweiterungsbau. Arbeiten an dem Erweiterungsbau des Schlachthofes schreiten rüstig vorwärts. Die Mittelhalle ist bereits eingedeckt. Auch der große Turm im Norden sieht seiner Vollendung entgegen. Da die Nebenhallen ebenfalls schon bis auf die innere Einrichtung fertiggestellt sind, wird mit der InbeKuteke -Kindermehl Krankenkost. Hervorragend bewährte Nahrung. Die Kinder gedeihen vorzüglich dabei u. leiden nicht an Verdauungsstörung ein junger Mensch mit gesundem Körper und gesundem Geift zu finden? Vergnügen, Vergnügen, das ist das einzige Biel, nach dem alle jagen, und weil sie nicht mehr arbeiten wollen, haben sie das Lachen und die Freude verlernt, die sie suchen. Wie sagt die Schrift vom Leben? Und wo es köstlich ist, da ist es Mühe und Arbeit gewesen." ,, Ach, Gott," meinte wegwerfend Otto,„ den Unsinn haben die alten Juden aufgebracht!" ,, Schäme dich, Bruder," verwies Klara ihn, so von den heiligen Weisheitslehren zu sprechen!" Der Förster zeigte auf die Bibel. ,, Sie haben heute und immer recht!" sprach er.„ Gib mir das Buch!" Das Mädchen ergriff die noch offen daliegende heilige forderlich ist zeugung, daß ein f halten bleiben muß valleristen auch über vallerie Vereinen wei Baterlande wächgeha der ein von der F hoch auf das deutsch Senftruth, die truth, übergab hiera Standarte mit folge Was führt un Jits Eigennut, It's Wissensdur Zu sehen und z Nicht dies un Von Nah und Und von dem Ein Größ'res i Es liegt ein Ein hoher Sinn Der auf was Und fordert zu Es gilt zu h Den größten G Die Euch voran An den dem L Seit Jahren Der Wunsch ist Denn das Wal Und weckt in Entfalte dich Erstrahle voll i Erfasse Herz ur Die um dich sch Sie alle weri In Treue feft, Sie werden stre Um solches Kle So nehmt si Germania foll Erhaltet sie in Seßt Euer Be Seid stets be Gedenket dauer Von neuem ftet Wenn Gure B Und seid stet Die prangend Das Reich er Im Frieden Der Vereinsv Schrift und wollte sie schließen, um sie dem Vater zu reichen. 1013 heimer h „ Laß es offen," gebot dieser,„ jedes Wort, das darin steht, nicht eine Weihere ist gut und heilsam!" „ Es ist die Geschichte vom verlorenen Sohn, Vater!" sagte als Symbol der T Klara. Während der Förster das Buch nahm, blickte er auf Otto. immung. Dem Red „ Vom verlorenen Sohn?" wiederholte er. Und jedes Wort betonend, las er: „ Und nicht lange danach sammelte der jüngste Sohn alles ( eine Fahne fönne lich abgefaßte Aus gehörigkeit und fü Das Weihelied gen vom Gesangbe fen die Anspracher einsvertreter. Bru zusammen und zog fern über Land und daselbst brachte er sein lameradschaft- Gießer But um mit Prassen." Er schlug das Buch zu und schwieg einen Augenblick. ,, Klara," sagte er plöglich,„ hole mir meinen Mantel!" fed für den Vetera Schwarz für den Marinebereikt. Stul für den Lotomoti Das Mädchen, das gerade in die auf dem Tische liegende tillerieverein, Alth Beitung blickte, nickte bejahend, ohne sogleich zu gehen. „ Ich habe heute abend mit dir allein zu sprechen, Otto, ein rnstes Wort," fuhr der Förster fort,„ du kannst mich ins Wirtshaus begleiten!" ,, Heute? Unmöglich, Papa, ich muß sogleich gehen, ich bin " für den Kutscherve je ein Vertreter v berein. Vom Krie bem Kutscherverein gen Vereinen Fahn S3 Reitergeneral brn Konzertborträg Seiterfeit, jo da ,, Er ist eingeladen bei Lerchenfelds zum Souper," fiel Frau diesem mit wenige Adelheid ein. Der Förster fuhr zornig auf. „ Eingeladen und immer eingeladen! Heute mittag schon varst du fort. Und dann heißt es: der Junge muß darben!" „ Aber bedenke, es ist doch eine Ehre für uns, wenn Otto ,, In der Tat," unterstützte dieser die Mutter, es kann von größtem Vorteil für mich sein. Gesellschaftliche Beziehungen inzuknüpfen, ist heutzutage die erste Pflicht eines gebildeten Menschen!" ( Fortsetzung folgt.) Das Offizierstorps heten, darunter S Fftball statt, der nhme Erinnerung Ap Sonnenstr. 6. atung be gasse stim triebsetzung des Erweiterungsbaues im Laufe des Winters gerechnet werden können. te Sie bit reten. Je ift auch außerdem Jaffe und n tt Fernsprechpertehr mit Frankreich. Som 10. August ab wird der Sprechbereich von Gießen uf eine größere Anzahl französischer Orte ausgedehnt; die der -Lazarette bichtigsten sind folgende: Dijon, Epinal, Lille, Luneville, me zu er Rancy, Pont a Mousson, Reims, Toul. Die Namen übrigen Orte fönnen Interessenten beim Telegraphenamte nach einer erfahren, das auch über die Gebührensätze Auskunft gibt. ** Die Standartenweihe des Kavalgt erschei Felsenkeller" mit Musit abgeholt und nach dem Festplat unter 18 noch ferie= Vereins Gießen am vergangenen Sonntag paltestellen in Steins Garten hat, begünstigt vom schönsten Wetter, mm von einen sehr angenehmen Verlauf genommen. Etwa 20 Vergende Re- eine von hier und auswärts wurden vom Sammelpunkt botel„ Ein geleitet. Dort unter den schattigen Bäumen entwickelte sich Teilen der sehr bald eine recht gemütliche und fameradschaftliche Stim Afterweg. ter Weise, gedachte in seiner Begrüßungsansprache des 3, daß man desfürsten. Das Hoch auf Beide schallte brausend en gemach den Bäumen. Die Festrede hielt Hauptmann a. D. Wales genann- deder- Darmstadt, Mitglied des" Hassia"-Präsidium. Er e berücksich schilderte in folgerichtiger Weise die Entstehung der Kadaß Gr. vallerie, die in dem Rittertum und der Reiterei des Alentsprechen tertums ihren Ursprung hat. Die Kriege der alten Zeit als beruf- find meistens nur durch Reiter ausgefochten worden und ein hen Schritte Reiterheer war es auch, das zu den Kreuzzügen auszog. In allen Kriegen bis in die neuere Zeit hat eine frisch. fröhliche Reiterei wesentlich zum Siege verholfen. Wer kennt nicht aus der Geschichte die Reiterschlachten bei Fehrbellin burch den großen Kurfürsten, die bei Roßbach durch den ugust 1910. General Seydliß und das Wort„ Ziethen aus dem Busch" ist ebenfalls in Ehren zu nennen. Die Ziethen'schen HuStadtverord- faren haben oft ihre Kameraden zu Fuß heraushauen Liebig- müssen. Und war's 1813 nicht anders? Lüßow's wilde lige Wirt- verwegene Jagd und besonders Blücher's Reitertaten haben 000 Mt. an die Ehre und Machtstellung Preußens und Deutschlands emabzugeben, porgehoben. Und waren es 1870-71 nicht unsere Kavalleriees Jahres Regimenter, die dort bei Mars la Tour durch ihren To oll der Bau desritt und durch mühevollen und wertvollen Aufklärungsübergehen, dienst während des ganzen Feldzuges gezeigt haben, daß ante Alinit eine tapfere Reiterei für ein ganzes Heerwesen ebenso ntlinit forderlich ist wie die anderen Truppenteile. In der Ueberu leisten zeugung, daß ein frisch- fröhlicher Reitergeist im Heer eruli vereinhalten bleiben muß und dieser von den ehemaligen Kavalleristen auch über deren Dienstzeit hinaus in den KaBeſtehens ballerie Vereinen weiter gepflegt und damit die Liebe zum etwa 336 Baterlande wachgehalten wird, brachte Hauptmann Waldeder ein von der Festversammlung träftig aufgenommenes Hoch auf das deutsche Vaterland aus. Frl. Ottilie Linin dem Be en struth, die Tochter des Schmiedemeisters Linden- befindliche struth, übergab hierauf im Namen der Festjungfrauen die eife in das Standarte mit folgendem Prolog: ge Boranschlag nn. Hoffentlich it bald in lettjaal des ist jetzt in dieses Ver ne, während rd. bau. Die thofes schrei eingededt. Vollendung bis auf die der Inbe ewährle ng. edeihen dabei cht an sstörung undem Geift einzige Biel, eiten wollen, Die fie fuchen. öftlich ist, da Infinn haben fo von den Gib mir gende beilige Was führt uns heute her zu diesem Orte? Ist's Eigennut, ist's nur Vergnügungssucht, Ist's Wissensdurst, ist's nur der Drang und Lust Zu sehen und zu hören schöne Worte? Nicht dies und jenes fonnt uns hier vereinen Von Nah und Fern, dem schönen Hessenland, Und von dem Rhein, der Lahn und Fuldastrand! Ein Größ'res ist's, was uns hier ließ erscheinen! Es liegt ein tiefer Ernst im heut'gen Feste, Ein hoher Sinn, ein starfer hehrer Geist, Der auf was Zielgewußtes, Großes weist Und fordert zu verbringen nur das beste! Es gilt zu weihen das Symbol der Treue, Den größten Schaß, die militär'sche zier, Die Euch voranweht mahnend für und sür An den dem Landesherrn geschwornen Eide! Seit Jahren strebt Ihr zu dem hohen Ziele! Der Wunsch ist endlich voll und ganz erfüllt; Denn das Wahrzeichen seht Ihr hier verhüllt Und weckt in Euch die freudigsten Gefühle. Entfalte dich nun herrliche Standarte; Erstrahle voll in deinem hohen Glanz! Erfasse Herz und Sinn der Männer ganz, Die um dich scharen sich zu hoher Warte! Sie alle werden stolz sich um dich scharen In Treue fest, im Sturme treu und start; Sie werden streiten, tompfen bis auf's Mark Um solches Kleinod dauernd zu bewahren. So nehmt sie hin aus freud'gen Geberhänden! Germania soll stets die Losung sein! Erhaltet sie in Ehren hoch und rein; Sept Euer Bestes ein, will man sie schänden! Seid stets bewußt Euch Eurer ernsten Pflichten; Gedenket dauernd Eures Fahneneids! Von neuem stets mag üben einen Reiz, Wenn Eure Blicke sich zum Kleinod richten! Und seid stets eingedent der schönen Worte, Die prangend die Standarte trägt: „ Das Reich errungen mit dem Schwert, Im Frieden haltet's hoch und wert!" er= Der Vereinsvorsitzende dankte und Pfarrer Becher zu reichen. to Is he i mer hielt nun die Weiherede, die sehr richtig nicht eine Weiherede im Sinne des Wortes sein sollte darin steht, Bater!" fagte er auf Otto. e Gohn alles -achte er ſein genblick. Mantel!" ( eine Fahne könne man nicht weihen), sondern eine trefflich abgefaßte Auslegung über die Bedeutung der Fahne als Symbol der Treue, der Kameradschaft, der Zusammengehörigkeit und für den Soldaten der patriotischen Ge= finnung. Dem Redner wurde reicher Beifall für dieſe Worte. Das Weihelied" Schutzgest alles Schönen", schön gesungen vom Gesangverein Heiterfeit" folgte und dann erfolg= ten die Ansprachen und Geschenküberreichungen der Vereinsvertreter. Bruchhäuser sprach im Namen der Kriegerlameradschaft- Gießen, Dicore für den Kriegerverein, Horeiseck für den Veteranenverein, Grünig für den Gardeverein, Schwarz für den Männerturnverein, später noch für den Marinevereist. Kullmann für den Picvrierverein, Oswald für den Lokomotivbeamtenverein, Bernhardt für den Ar Cifche liegende tillerieverein, Althaus für den Fahrbeamtenverein, Ebert geben. jen, Otto, ein für den Kutscherverein, Pfaff für den Postbeamtenverein u. je ein Vertreter vom Friedberger und Wormser Kavallerieberein. Vom Kriegerverein, dem Fahrbeamtenverein und nft mich ins dem Kutscherverein wurden Fahnenschleifen, von den übrigehen, ich des Reitergeneral Seydliß überreicht. gen Vereinen Fahnennägel und dem Marineverein das Bild Nun wechselten mit den Konzertvorträgen unserer Regimentskapelle Gesänge der Heiterkeit“, so daß man sich wirklich recht wohl fühlte bei " fiel Frau dieſem mit weniger äußerem Gepräge veranstalteten Feſt. Das Offizierstorps unserer Stadt war recht zahlreich vertreten, darunter Oberst von Müller. Am Abend fand nehme Erinnerung bleiben wird. mittag schon deftball statt, der ebenfalls allen Teilnehmern eine angemuß darben!" uns, wenn es fann von Beziehungen 2s gebildeten Apollinaris Sonnenstr. 6. NIEDERLAGE BEI: Jean. Weisel Giessen Telefon 235. Hus Hellen und Nachhargebiet. * Klein- Linden. Die Geflügel- und Kaninchen Ausstellung am Sonntag war gut beschickt und erfreute sich eines starken Besuches. Es waren damit verbunden Preisschießen, Kinderpreisspiele und Verlosung. Der Gründer und langjährige Vorsitzende des Vereins, Phil. Reuschling, wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. a= Weitershain, 4. August. Kürzlich veranstaltete der Gesangverein„ Liederkran 3" ein fleines, sehr schön verlaufenes Waldfest, wozu er auch einige NachbarVereine eingeladen hatte. Nach einigen furzen Begrüßungsworten durch den Präsidenten trug der Sangesbruder Jean Schwöbel nachfolgenden, im oberhessischen Dialekt gehaltenen, Eröffnungsprolog vor. Naut wäi Feste iwerall Kirmeß, Musit, Daanz ean Ball, Wann merr ean die Zeirung guckt, Seht merr gruuß ean fett gedruckt Krieger, Sänger, Turnerfeste Doaß Gäild, doaß gitt nit ean e Mäiste. Woas merr do all könnt gebrache, Wann merr däi all met wäillt mache. 3woar off ergend so eam Fest, Gits joa her off's allerbest, Wäirschterche als wäi e Oarm, Sai gewürzt, faalt uen aach woarm, Kottlets, ean Rends- ean Schweinebrure Der Moage, der lait dov fen Schoare, Däiß Gäild, doaß gebbt sich aus ean Moasse, Merr meet, die Wäilt dai hät's mett Haffe. Ean die meeste Leu, däi huu doch kees, Vo dem Unkraut ean dem bis Gefräiß. Drr Stoat hott kees, drr Krais hott fees Ean aach nett die Gemeh, Sonst geng nett stets wäi e Geweeß Die Steuer ean die Höh. Doch halt, vu Steuer will ich schweie, Däi loßt baim aale Eise leie, eam Waald, Doo driwer winn merr sich nett zänke, Hau winn merr o woaß annersch denke. Hau hu merr Sängerfest häi Merr hu uch allermervneh bestaalt, Ean eaß freut is, däiß Ihr seid gekomme Ean Täil o isem Fest se nomme. Denn jeder Bund off weit ean bräit, Der hält eam Johr sai Festlichtäit. Blus is Bund, wu mir bei ſei, Hott sei Werk nett ean de Reih, 4 Johr, Ihr läiwe Kirn, Läßt er schu naut vo sich hörn. Drim hu mir sich virgenomme, Hau mool häi her se komme, Weil mir doch sesomme hahle Ean sei immer noch die Ahle, Doaß die Wäilt emol soll hirn, Doaß mir noch gesäinge tönn. Dorim weßt Ihr all recht fei, Worim mir hau sesomme sei. Drim seid welllomm, Ihr Sänger all, Eam Waald, häi ean drr gruße Hall. Aich hoff, es soll uch nett verdräiße, Däi poar Stonn met is se genäiße. Mir hu doch Wirtschaft häi eam Waald Ean hu aach Wäirschterchen bestaalt, Ean Bäerr aach ean Brantewai, Drim macht uch hau däiß Läiwe fei. Denn jeden Toag, doaß eaß halt soo, Doo fann merr soo aut nett gehu. Muß merr aach de Werktoag schaffe, Manchmool fast bes zum Erschlaffe Ean merr muß sich schinn can blouge, Gebt's aach wirrer schihne Toage, Wann drr Sonntoag fimmt herbei, Hu merr all menanner frei; Dout merr o de Sonntoags Jack Eann e poar Grosche ean de Sack, Ean merr dout eans Wirtshaus gih, Eaß die Wäilt gleich wirrer schih. Wer sich will blus Sorge mache, Den möcht aich groad ausgelache, Ean wer sich freut nett bei eam Fest, Doaß iß lang noch nett drr Best', Ean hott ean Verein zoum Spott, Wäi mersch viel ean goar däick hott, Ean hängt blus o Geiz ean Gäild, Däir gehirt nett off die Wäilt; Denn wer nett läibt, Weib und Gesang, Doaß bleibt ean Narr sei Läiwe lang. Doch dout mersch nett fier üwil nomme, Wann äich sei e wingt se weit gekomme, Vo ach häi, däiß Ihr mich versteht, Hu sicher aich ten Mensch gemet. Mir sei joa hau häi bei dem Fest, Ean winn sich amisirn off's best. Drim freut uch all, Ahlt can aach Junge, Ean fest gedrunte can gesunge, Ean wer däiß Danzbei noch will schwinge, Ean denkt, er könnt däiß noch vollbringe Ean gläibt, er tönnt's noch ausgeführn, Der fann's nooch gleich emol probiern. Is Mäirerche, däi sei nett morsch, Däi danze met den ältste Borsch, Ean eaß hee schu sechzig Johr Ean sei gro aach schu die hoor, Wann die Musik spielt Galopp; Hopp, hopp, Kartoffensopp, Ai, nuh will aich dann aach seh, Däiß Ihr werft au ahle Be'. Wer schih danzt, der fimmt erimm Wann er fällt aach manchmol im. Doch oos off hirn will ich denke, Soft bleibt is joa fe Zeit zoum trenke, Ean doaß wär doch ewig schoad, Drim äißt can trenkt can danzt uch soat. * Homberg a. Ohm. Die Notwendigkeit einer Regulierung der Ohm, die schon seit Jahren angestrebt wird, zeigt sich immer mehr. Wie schon mehrmals in diesem Sommer steht auch jetzt wieder das untere Ohmtal unter Wasser. * Friedberg. Für den Besuch des Zarenpaares werden in der Umgebung des Schlosses die umfassendsten Sicherheitsmaßregeln getroffen. Von Tag zu Tag wächst die Liste der fürstlichen Gäste, die gelegentlich der Anwesenheit des Zarenpaares zu gleicher Zeit nach Friedberg fommen werden. Auch Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen, das Prinzenpaar Andreas von Griechenland, sowie Prinzessin Ludwig von Battenberg nebst Kindern wer den zu Besuch in Friedberg eintreffen und wahrscheinlich auch die Prinzessin von Schleswig- Holstein. Zusammen werden in den Schloßräumen zirka 140 Personen Aufnahme finden. * Ehringshausen. Auf die Eisenbahnschienen der Strecke Fulda- Gießen warf sich eine fremde Frau furz vor den einfahrenden Zug. Ein Bahnbeamter hatte die Lebensmüde bemerkt und noch rechtzeitig das Unglück verhindert. Aus aller Welt. * Kassel. Das Kaiserpaar ist hier eingetroffen und hat sich sogleich nach Schloß Wilhelmishähe begeben. -if- Köln a. Rh. Der„ Herbrand'sche Sängerbund" in Köln hält am Sonntag, den 28. August, nachmittags 4 Uhr, im Hotel Elisenhof auf der Elisenhöhe bei Bingerbrück ein Wohltätigkeits- Konzert ab, zu Gunsten des an der gleichen Stelle zu errichtenden Bismarc National Denkmal 3. Der Verein, der zu den älteren und angesehenen Gesangvereinen Kölns zählt, wird unter Leitung seines Chormeisters, des Herrn Musikdirektors Franz Faß ba en der Köln, auserwählte Chöre nur erster Komponisten zum Vortrag bringen und mit diesen einige recht genußreiche Stunden bieten. Damit es jedem ermöglicht ist, auch von der näheren und weiteren Umgegend von Bingerbrück mit einer passenden Ausflugsgelegenheit das Konzert besuchen zu können, sind die Kar ten im Vorverkauf für 50 Pfg. netto bei Herrn Friedrich Schulz in Bingerbrück, Coblenzerstraße 25 und bei dem Kassierer des Vereins, Herrn Ingenieur Josef Fröhlich in Köln- Ehrenfeld, Leostraße 55 zu haben. Wir wünschen den Kölner Sängern mit ihrem nationalen Unternehmen einen vollen Erfolg, damit diese dazu beitragen können, den Gedanken zu verwirklichen, dem Einiger von Deutschlands Macht und Größe auf vorgeschobenem Posten am Anfang des sagenumwobenen Rheintales, ein ehernes Denkmal zu setzen. vor )( Der Große Preis von Europa wurde am Sonntag in einem 100 Kilometer- Rennen hinter Motoren im Sportpart Steglitz ausgefahren und von Bruno Demte gewonnen. Zweiter wurde P. Dickentmann Schipke, Salzmann u. a. Demte und Dickenimann fahren Brennabor, wie auch W. Kendelbacher und F. Kurzmeier, welche im Rennen um den Grunewaldpreis die ersten beiden Plätze belegten. )( Die 100 Kilometer Meisterschaft von Hamburg und das Große Städtematch Hamburg- Dresden wurden am Sonntag auf Brennabor gewonnen. In Blo herfelde siegte O. Peter im Eröffnungsfahren vor Arend, Kudela, Rudel u. a. und gewann mit seinem Partner das Tandemfahren. Peter fährt gleichfalls Brennabor. Geschäftliches. Die Hamburger Landwirtschaftliche Ausstellung im Juni d. Js. war nicht nur für Viehzüchter hochinteressant. Es war auch für den Ackerbauer viel lehrreiches da zu sehen. Sowohl die auf dem großen Ausstellungsplatz aufgestellten zahlreichen modernen landw. Maschinen und Geräte, als vor allem auch die von weit her gebrachten Bodenausstiche mit dem üppig wachsenden grünen Getreide 2c. waren beachtenswert. Unter anderem fonnte man sich an zahlreichen Beispielsdüngungen mit eig= nen Augen von der Wirkung einer verstärkten Thomasmehldüngung überzeugen. Immer mehr bricht sich die Erfenntnis Bahn, daß den meisten unserer Acker- und Wiesenböden erst durch wiederholte fräftige, sogenannte Bodenbereicherungsdüngungen mit wenigstens 600-800 Kg. Thomasmehl pro Hettar, selbstverständlich neben entsprechender Kali- und Stickstoffdüngung, ein genügender Phosphorsäurevorrat zugeführt werden muß, damit die Wurzeln bei der Nahrungsaufnahme aus dem Vollen schöpfen können. Auf Böden in schlechtem Düngungszustand fann man überall beobachten, daß schwache Düngungen mit nur 300-400 kg. Thomasmehl pro Hettar noch feine nennenswerte Wirkung zeigen, dagegen doppelt so starte Thomasmehlgaben sich ganz vorzüglich lohnen. Verantwortlich: Albin Klein, Gießen. An die verehrlichen Salem Aleikum- Raucher! Infolge der den Bedarf in brauchbaren Tabaken nicht deckenden türkischen Rohtabakernten der letzten Jahrgänge fehen wir uns vor die Frage geftellt, entweder die Qualität zu verschlechtern, oder den Detailpreis der Salem Aleikum- Cigarette Nr. 3 um einen halben Pfennig zu erhöhen. Da der große Konfum nur auf der guten Qualität diefer jeder bestechenden Ausstattung entbehrenden Cigarette beruht, konnten wir uns in Anbetracht des wachfenden Verſtändniffes, welches das p. t. Publikum Qualitätscigaretten entgegenbringt, nur für das letztere entſcheiden und wir glauben, damit im Interesse aller Qualitätsraucher zu handeln. Salem Aleikum wird in der alten feinen Qualität unter Nr. 4 5 6 8 10 Fabrik- Ansicht. ILI zu 45 6 8 Orient. Tabak. u. Cigarettenfabrik 99 10 Pf. d. St. weitergeführt. ,, Yenidze" Inb. Hugo Zietz Dresden. u. Färberei Hugo Luckner( Inh. Gebr. Röver), Leipzig Färberei Gebr. Röver, Frankfurt a. M.- Giessen chem. Waschanstalten. Giessen, Marktplatz 18. !! Amateure!! Achtung! Achtung! Ein Posten zurückgesetzter Apparate A Spottbillig. Sämtliche Bedarfsartikel gut und billig. Spottbillig. Verlangen Sie Preisliste! Specialität: Ausführung sämtlicher photographischer Arbeiten. Entwickeln, Copieren, Reproducieren. Vergrösserungen prompt und billig. Dunkelkammer zur Verfügung. Victoria- Drogerie Marktstr. 5. A. Schäfer GIESSEN Telephon 555. Bis zum 31. August 1910 ermäßigte Koks- Preise. Nußkofs Versteigerung. Rechtsschuhstelle Freitag, den 12. Auguft erteilt unentgeltlich Ca. 1000 Angestellte. abt. Efamblofate, Gedieron in Rat und Auskunft Jugenheim a. d. B Ifb. nacm 4 Uhr sollen im ſtä dahier wegen rückt. Ge= meindesteuer gepfändeten Gegenstände als Schränke, Schreibtische, Sofa's, Konioden, Waschtische, Vertifow's, Lüfter für elef. u Gas. licht, 1 Klavier, 1 Ler fon( 16 Bde. Brockhaus) u. v. A. versteigert werden. Gemmecker, Pfandmeister. Bilanz R, vorausza 1,50 Donners „ Humor Georg Göris liegen m Selters nicht an Frauen und Mäden. Hotel und Pension„ 3am kühlen Grand" bei anerkannt gute Sprechstunden Mittwochs Verpflegung schönfter Sommeraufenthalt der Bergstraße von 5-7 Uhr, licestraße 31 III Odenwald. Prospekt gratis. Telefon 48. Neue Kartoffeln ,, Kaiser krone", aibt ab per Nachnatme influſive Sack ab Berita? t pro Zentner 3.25 Mf. Hofgut Utphe, Juventuren, Neneinrichtung bei Berstadt. und Abschluß von GeschäftsBüchern. Bücherrevisor Weidlinger, Mainz, Eppichmauergasse 3, Telephon 1178. Wohn- Geschäftshans mit Garten od. Bauplatz von Selbfiverkäufer direkt hier od. Umgebung gejut. Off. u." Hausgrund stück" Postlage: nd Marburg erb. Zuverlässiges im Kochen selbstständiges Mädchen für Haushalt und Ladengeschäft gesubt. Zweites Mädchen vot hander. Vertrauensstellung. Zeugnisabschriften erwünscht. Of: secten mit Angaben über G: haltsanspräche befördert die Geschäfts. stelle diefer Zet ung unt. 19433. 1,25 Erfinder! Es foftet 1 3tr. ab Gaswerk bet Abnahme von mindestens 6 3tr. Stückfofs Mf. 1,15 36 1,10 1,20 " " " ff " " " über 200 400 " " 1,05 1,15 " " P " 1,00 1,10 Im Gaswerk findet nur Verkauf von über 5 3tr. statt, die meisten hiesigen Kohlenhändler berabfolgen Gastots auch in Mengen unter 5 3tr. Für Anfuhr an das Haus werden 10 Pfg. für den Zentner berechnet. Für Abnehmer außerhalb der Gemarfung Gießen ermäßigen sich die Preise außerdem um den Betrag der Oftroirückvergütung von 4 Pfg. für den 3tc. Der billige Preis wird nur für den Koks gewährt der bis 1. September 1910 abgenommen wird. Vom 1. September ab treten die Winterpreise in caft. Gießen, den 6. Angust 1910. Städtisches Gas.: und Wasserwerk Gießen. Steding. Hafer- Versteigerung. Auf dem Baugelände der neuen Irrenanstalt an der Licherstraße gelangen am Freitag, den 12. August 1910, vormittags 10 Uhr 16 Morgen Hafer an Ort und Stelle öffentlich zur Versteigerung. Großh. Hochbauamt Gießen. Neubaubureau Frrenanstalt. Kalk- u. Marmor- Werke u. Dampfziegelei Telefon 84. Aug. Gabriel jr. Giessen, • Telefon 84. la. Qualitäten Massenfabrikationen Bahnanschluss 4 Man abonniert jederzeit auf das schönste und billigste Familien- Witblatt Meggendorfer- Blätter München Zeitschrift für Humor und Kunst Vierteljährlich 13 Nummern nur M. 3.Abonnement bei allen Buchhandlungen und Poftanstalten. Verlangen Sie eine Gratis- Probenummer vom Verlag, München, Theatinerftr. 4? Kein Befucher der Stadt München follte es verfäumen, die in den Räumen der Redaktion, Theatinerftraße 47III befindliche, äußerst interesante Ausftellung von Originalzeichnungen der Meggendorfer- Blätter zu besichtigen. Täglich geöffnet. Eintritt für jedermann frei! Erfolg! 10 000 mt. u. mehr werden für gewinnb.ingende Erfindungen, ( Massenartikel) und Ideen von Kapitalisten bezahlt Offert. unter S. 5 an Radolf Woffe, Frankfurt a. M. H. Jacobi. Telefon Nr. 8 Hungen. Mehrere tüchtige Korbmacher auf weiße und grüne Arbeit auf dauernde und auch vorübergehend in Accordlohn gesucht von Arthur Heinzerling in Biedenkopf a. Lahn. Bheumatisund Gicht- Leidenden teile ich aus Dankbarkeit umsonst mit, was meiner lieben Mutter nach jahrelangen qualbollen Gichtieiden geholfen hat. Feln. Marie Grünancr München, Pilgersheimerstraße 2/ II Gratis vers Katalog ü. wirft. gute Zucht, Lege- und Rasse: hühner. M. Becer, = S! Griffner Nähmaschine nähen, sticken, stopfen alles Langschiffchen, Schwingschiffchen Ringschiffchen, Rundschiffchen un Central- Bobbin für jeden Hausha und Schneiderei. Tadellose Kor struktion, feine Holzarbeit, modern Ausstattung. Billige Preise, gute Qualität. Elegante Fah räder, zahlreiche Zubehörteile. Vertreter gesucht. Katalo portofrei. Sturmvogel" Gebr. Grüttner, Berlin- Halensee 22 Welches Sägewerk in Oberhesse liefert gutes Tannenbauholz nach Lifte und Vorratsho an ein Baugeschäft und Baumaterialienhandlung Westfalen. Angebote u. Nr. 19431 erbeten an d. Grp. d. B Fürsorgestelle f. Lungenkrank ( Medizinische Klinik, Klinikstraße) Sprechstunde: Jeden Mittwoch Abend 5-7 Uhr. Weidenau d. 77, Sieg. Tauf. Anert. Unentgeltliche Untersuchung von Lungenkranken und A August- Sonderfahrten nach London Japanische Ausstellung mit Brüssel, Weltaussteilung nach Paris mit Brüssel, Weltausstellung Beide Reisen vom 12. bis 21. August cr. Preis je Mk. 245.- ab Mainz, Mk. 235.- ab Cöln Ferner Paris direkt, vom 15. bis 21. August cr. 150 Mk. ab Mainz bis Mainz, 135 Mk. ab Metz bis Metz Alles einschl. Hotels, Verpflegung etc. Ausführliche Programme durch das Reise bureau: L. Lyssenhop& Co., G. m. b. H. Mainz 19. Fabrikzeichen Sparsame Frauen, Stricket nurSternwolle Orangestern Blaustern Rotstern Violetstern Grünstern Braunstern feinste Sternwollen hochfeine Sternwollen beste Konsum- Sternwollen Strümpfe und Socken aus Sternwolle sind die billigsten, weil an Haltbarkeit im Tragen unübertroffen! Reklame- Plakate auf Wunsch gratis! Morddeutsohe Wollkämmerei& Kammgarnspinneral, Altona- Bahrenfeld. Marktberichte gehörigen von Lungenfranken. Ausgabe von Attesten für Aufnahme in Heilstätte Ratschläge für Kranke und ihre Angehörigen zur Vermeidung von Ansteckun Butter per Pfd. Hühnereier ver Stüd Kafe per Stück Kasematte 2 Stüd Touben der Baar Hühner ver Stic Sabren ver Stüd Ochfenfleisch per Vid. Rindfleisch per Pfd. Gicken, den 9. Auguft. Auf dem heutigen Wochenmarkte fosteten Schweinefleisch ver Pfb. 80-96 1.20-1.25 Schweinefleisch gef. v. fb. 96 8-9 Kaibfleisch ver fd. 86-88 6-8 Hammelfleisch der Pfd 60-84 5-6 Kartoffeln p. 100 to 7.00-800 0.80-1.00 Zwiebeln per Ctr. 1.00-1.60 Weiskraut per Std. 0.80-1.80 Kirschen, per Pfund 180-2.20 Nepfel vei 3tr. 03 80-88 Birnen per 3tr. 00.00-00 00 00.00-00.00 80-84 Nüsse 100 Stüd Mich per Biter Bohnen per Pid. 0.10-0.15 Enten per Stüd Gäne per Pfd | Gurfen 100 Std. 6.00-8.00 0.20-0.30 Wissenschaftliche Volt. Selbst- Unterrichts- Werk verbunden Methode Rustin brief. Fernunterricht Der wissenschaftlich gebildete Mann. Bas Gymnasium. Das Realgymnasium. Die Oberrealschule. DasAbiturientenexamen Die Höh.Mädohensohule. Die Studienanstalt. Das Lyzeum Das Lehrerinn.- Seminar Die Handelsschule. Einjährig- Freiwillige Prüfung. De Präparand. Mittelschullehrer- Prü Der gebildeteKaufman Der Militäranwärter Der Bankbeamte. Bas Konservatorium Nr. 1 Das S terten Mäde 2. Viertelja noch ohne Gieß Diese ausgezeichneten Werke bezwecken: 1. den Besu wissenschaftl. Lehranstalten vollständig zu ersetzen; 2. e umfassende gediegen Bildung zu vermitteln; 3. auf Exam vorzubereiten. De Zweck wird erreicht: a) dass der Unte richt wissenschaftlicher Lehranstalten auf das Sorgfältig nachgeahmt wird; b) dass der Unterricht in so einfacher un gründlicher Weise erteilt wird, dass jeder den Lehrstoff ve stehen muss, c) dass durch dauernde Selbstprüfung, fortgesetz Wiederholungen und ständige Uebungen das Erlernte dauer befestig wird; d) dass bei dem Fernunterricht auf die V anlagung jedes Schülers besondere Rücksicht genommen wir Grosse Sammlung von Dank- und Anerkennungsschreiben kosten Kleine Teilzahlungen. Ansichtssendungen bereitwilligst. BONNESS& HACHFELD, POTSDAM. S ,, Detektive" Die S vom 14. und Kirchit selbe liegt zur Einsich der gleicher vorzubringe Gieß Heiraten Sie nicht, bebor Ste über zukünftige Person und Famil 000 über Mitgift, Vermögen, Ruf, Charakter, Gesundheitszusta: d 2c. nau informiert sind. Dieses erledigt gewissenhaft und diskret 0.50-000 allen Pläßen der Welt, wofür prima Referenzen zur Verfügu 20 stehen, das 2.00-2.50 Dauer der Marfizeit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nabatittags Gegenstände dee Wochenmarktverkehrs dürfen bis Beginn der Macftzeit überhaupt nicht und während breier Stunden hir Mirftzeit far limberstehen feilnehoten werden. Die Marktpreise für Sieg nad Frucht und die Siekener Fleisch- u. Brotpreise am 8. August 1910 Höchste Schlachtvtehpreise Fleischpreise in Stetes in Frankfurt a. M. Dosen 50 kg Schlachtgewicht 87-92 M. 1 kg 80-88 Big. Kälber 97-104 Pf. 80. 86-88 Schweine 63-71, bp. 80-96 Brotpreise in legen " do. Getreidepreise in Mannheim 20.50-21.- M. Weizen 100 kg Roggen 100 kg af Weißbrot 2 kg 62 Pf. 15,50 M. Schwarzbrot 2kg 54ẞf Deutsche Detektiv- Büro Telefon 11391. Frankfurt a. M. Versteigerung. Neue Beil 53 Mittwoch, den 10. August 1910, nachmittags 4 soll auf der Forstwartei Baumgarten bet Schiffenbe das alte Wohngebäude meistbietend auf Abbruch be fauft werden. Die Bedingungen werden bei der Ve steigerung bekannt gegeben. Das Gebäude fann vorh eingesehen werden. Cteßen, den 4. August 1910. J. V.: Heyer. Die vom 21. anlage zwi Wiesenstraß der folgend Ben erlaffer Bebau gen bis zu ficht offen. Ginwer bei Meidun Gieß Auf& 20, 29, 37 die allgem 66 und 78 führung de schluß der des Oberbi ausschuß n des Inner bauungspla schen Weg gender Na Ben erlaffe Gewer Rauch oder oder Belä berboten. der Ausfü Für d Gebiet wi a) Je 600 Quad ordnung. Wie di Reichsverfi dige Kom für zwei richtsverfas erfte Komm größten un ftens was berfaji für den daß sich e feiten erge heillen Fr der Schivi Urteile der Fragen vo Scheiden ge mit welche prinzip" baren Sa nitätsprin den tann eine wese rens bild Anllagever und Anget Richter au Die F Serliche Be ihrer ganz hat fich de ten im all und es da zu beffern, Hen Frage fie jede g und sich m