m Zu ch lle er bei en. en ellung ellung ab Coln Juli cr. bis Metz rliche az 19. er Straße und Liefergen während Unterzeich Dajelbft find gder Her echender Auf Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 40 Pfg. monatlich vorauszahlbar, vierteljährlich 1,20 Mt., durch die Post 1,50 Mt. frei ins Haus. Erscheint Dienstags, Donnerstags und Samstags. Zwei Ertrabeilagen: „ Humoristische Blätter" und die„ Neue Lesehalle", liegen wöchentlich einmal gratis bei. Redaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Telephon: Nr. 362. Nr. 93. Enthält alle amfl. Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei sowie vieler anderer des Großherzoglichen Polizei Amfes Behörden Oberhessens Expedition: Seltersweg 83. Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei( Albin Klein). Samstag, 9. Juli 1910 ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis 15 pfg. die 44 mm breite Petitzeile oder deren Raum, auswärts 20 Pfg.; die 90 mm breite Petitzeile im Reklameteil 50 Pfg., auswärts 60 Pfg.; Tabellen mit 50% Aufschlag. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Telephon: Nr. 362. Amtliche Bekanntmachungen. Versteigerung von Wochenmarttyläßen. Samstag, den 9. Juli, vormittags 11 Uhr, werauf dem Kanzleiberg einige zum Verkauf von Beeren und Obst bestimmte Pläße versteigert. den ung Gießen, den 5. Juli 1910. Bürgermeisterei. J. V.: Keller. Bekanntmachung. Die dem Herrn Frit Eccarius erteilte Zulaſs= zur Ausführung von Anlagen im Anschluß an das städt. Gas, Wasser- und Elettrizitätswerf ist erloschen. Gießen, den 6. Juli 1910. Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Keller. Bekanntmachung. Zur Abstimmung über den Antrag der Maler- u. s 10 Uhr Weißbinder- Innung( freie Innung) auf Errichtung einer 3 wangsinnung für das Maler-, Lackiererund Weißbinderhandwerk im Bezirk der Stadt Gießen ist eine Liste der beteiligten Handwerker ausgestellt, die in der borbehalten. Ses Gießen den auszus iftlichen An Mt. 746.80 190.!! 281.48 11. Juli, Klein- Linden eingesehen tec. . Terrain der Ben erforder nauf Grund ermit öffent nferem Amt mulare dort 11, 3s 11 Uhr tter and Kunf 3.und be 41 chen Redaktion, ante Aus fer- Blätter Frei! Zeit vom 9. bis 16. d. Mis. auf Zimmer Nr. 2 der Bürgermeisterei zur öffentlichen Einsicht ausliegt. Alle Handwerker, die dahier das Maler-, Ladierer- oder Weißbinderhandwerk betreiben, werden hiermit aufgefordert, sich innerhalb dieser Offenlegungsfrist für oder gegen die Errichtung der Zwangsinnung schriftlich oder mündlich zu äußern. Die mündlichen Aeußerungen werden an der vorbezeichneten Stelle innerhalb der Dienststunden entgegengenommen. Es sind nur solche fristzeitig eingehenden Aeußerungen giltig, die sich bestimmt für oder gegen die Errichtung einer Zwangsinnung aussprechen. Der Kommissär: Keller, Beigeordneter. Bekanntmachung. Die Heberollen- Auszüge über die für's 1. Vierteljahr 1910 an die Versicherungsanstalt der Hessen- Nassauischen Baugewerksberufsgenossenschaft zu zahlenden Prämien liegen vom 9. d. Mts. an 14 Tage zur Einsicht der Beteiligten im Bürgermeistereigebäude, Zimmer 2, aus. Gießen, den 6. Juli 1910. Großh. Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Keller. Die Ersakwahl in Marienberg und die quicklichen Szenen zwischen den Konservativen und den Linächsten Reichstagswahlen in Sachsen. ( Nachdruck verboten.) Bekanntlich haben sich die Freisinnigen und Nationalliberalen dahin geeinigt, daß beide Parteien gemeinsam für die bevorstehende Reichstagsersatzwahl in Sayda- Marien= berg einen fortschrittlichen Bewerber aufstellen. Dafür haben sich die Freisinnigen verpflichtet, in dem benachbarten Wahlkreise Annaberg bei den nächsten Reichstagswahlen gleich im ersten Wahlgange den nationalliberalen Bewerber zu unterstüßen, während sie bei den Wahlen von 1907 einen eigenen Kandidaten aufgestellt hatten. Die Abmachung über diese beiden Wahlkreise dürfte wohl für die nächsten Reichstagswahlen im Königreiche Sachsen typisch werden. Es ist anzunehmen, daß sich die Nationalliberalen und die Fortschrittliche Volkspartei im gan zen Lande über gemeinsame Kandidaturen einigen werden. Dies ist nicht nur für diese beiden Parteien, sondern vom bürgerlichen Standpunkte überhaupt wünschenswert, denn je geringer die Zahl der in einem Wahlkreise aufgestellten bürgerlichen Bewerber ist, desto größer ist die Hoffnung auf einen Sieg über die Sozialdemokratie. Hingegen ist zu befürchten, daß eine Verständigung zwischen a II en bürgerlichen Parteien über gemeinsame Kandidaturen in den verschiedenen Wahlkreisen bei den nächften Reichstagswahlen im Königreiche Sachsen in viel ge= ringerem Umfange erfolgen wird als 1907. Dafür spricht schon der Vorgang bei der Ersatwahl in Sayda- Marienberg. Dort waren nicht nur bei den Wahlen von 1907, sondern auch 1903 und 1898, also dreimal hintereinander, die bürgerlichen Stimmen nur für einen Kandidaten abge= die Aus alledem geht hervor, daß in beiden Lagern Stimmung nicht sehr günstig für eine Verständigung ist. Man muß sich also auf die Hoffnung beschränken, daß we nigstens bei den Stichwahlen die bürgerlichen Parteien sich nachdrücklich unterstützen und nicht wie bei den letzten Landtagswahlen durch Lässigkeit oder gar durch bösen Willen der Sozialdemokratie noch weitere Mandate verschaffen werden. Man muß ohnehin schon befürchten, daß die Sozialisten diesmal schon bei den Hauptwahlen eine Anzahl von Siegen erringen werden. Eine gegenseitige Unterstützung der bürgerlichen Wähler bei den Stichwahlen aber hat zur notwendigen Vorausseßung, daß der Kampf zwischen den bürgerlichen Parteien vor der Hauptwahl in anständigen und maßvollen Formen geführt wird. Die fürzlich stattgehabte Ersatzwahl in Friedberg- Büdingen ist ein warnendes Beispiel dafür, wie die bürgerlichen Parteien nicht gegeneinander fämpfen dürfen. Dort hat der zu einer trau rigen Berühmtheit gelangte„ Abtrittsdeckel" der Sozialdemofratie Hunderte von bürgerlichen Stimmen zugeführt. Durch eine so schmußige gegenseitige Bekämpfung des Bürgertums werden zahlreiche Wähler überhaupt von der Wahlbeteiligung abgeschreckt, andere gehen zur Sozialdemokratie über. Beide bürgerlichen Gruppen, die antisemitisch- konservativen Wahlagitatoren und die Verfechter der liberalen Kandidatur, tragen also bei der Ersaßwahl in Marienberg eine schwere Verantwortung. Denn das Beispiel, das sie geben, wird von hoher Bedeutung für die nächsten allgemeinen Reichstagswahlen im Königreiche Sachsen sein. Hoffentlich sind sie sich dessen bewußt und fämpfen gegeneinander, wenn es denn schon sein muß, zwar mit scharfen, aber doch mit sauberen Waffen. geben worden. Diesmal werden sich die Antisemiten, für Die Aufwendungen des Deutschen Beiches die wohl auch die konservativen Stimmen abgegeben werden dürften, und die liberalen Parteien gegenüberstehen. Bei den Wahlen von 1907 bestand nicht nur in diesem Wahlkreise, sondern auch in einer ganzen Reihe anderer zwischen den bürgerlichen Parteien volle Einigkeit, denn in nicht weniger als 12 von den 23 sächsischen Wahlkreisen wurde ein gemeinsamer bürgerlicher Bewerber aufgestellt; die wenigen Stimmen, die das Zentrum für seine 10 Kandidaten in diesen Wahlkreisen aufbrachte, tamen nicht Frage. in Der Erfolg dieser Einigkeit, die auch in den Kreisen, in denen von vornherein mehr als ein bürgerlicher Bewer ber aufgestellt war, wenigstens bei den Stichwählen ellatant hervortrat, war ein ganz überraschender. Während die Sozialdemokraten bei den Wahlen von 1903 sämtliche sächfischen Wahlkreise bis auf einen in ihren Besitz brachten und also mit einem gewissen Rechte Sachsen als das„ rote Königreich" bezeichnen konnten, erhielten sie 1907 nur 8 Site, also nur ein Drittel der sächsischen Mandate. Wenn also jemals, so hat sich hier der Wert der bürgerlichen Einigkeit erprobt. Troß dieses unwiderleglichen Beweises des handgreiflichen Nutzens des geschlossenen Vorgehens der bürgerlichen Parteien ist, wie schon erwähnt, für die nächsten Reichstagswahlen nicht auf eine derartige Einigkeit zu rechnen. Dazu ist leider die Erbitterung zwischen den bürgerlichen Parteien zu groß, obwohl gerade die sächsischen Konservativen bei der Reichsfinanzreform für die Erbschaftssteuer gestimmt haben, so daß ihnen also keine Schuld an dem Scheitern des Blocks beizumessen ist. Die allgemeine große Verstimmung aber, die zwischen den Konservativen und den liberalen Parteien besteht, muß naturgemäß ihre Wirkung auch auf ein einzelnes Land ausüben. Diese Tatsache trat denn auch schon bei den sächsischen Landtagswahlen hervor. Nicht nur daß überall Konservative u. Liberale sich entgegentreten, sondern sogar bei den Stichwahlen unterstützten die bürgerlichen Parteien in vielen Wahlfreisen einander sehr lässig, so daß die Sozialdemokraten noch bei den Stichwahlen eine ganze Reihe von Wahlkreifen zu erobern vermochten. Dann kam es während der Wintersession des sächsischen Landtages wiederholt zu unerfür die soziale Gesetzgebung. Die bevorstehende Ausdehnung der Krankenversicherungspflicht auf landwirtschaftliche Arbeiter, Dienstboten, unſtändige Arbeiter und die im Wandergewerbe beschäftigten Personen, sowie die geplante Hinterbliebenenversicherung werden naturgemäß die Auswendungen für unsere Arbeiterversicherungen weiterhin sehr erheblich steigern. Um über diese Aufwendungen ein flares Bild zu bekommen, sind sowohl die in Zukunft neu entstehenden Kosten, wie die für den jetzigen Umfang bereits entstandenen Ausgaben berechnet worden. Hiernach ergibt sich in vollen Millionen folgende jährliche Belastung: Invalidenversicherung jeßige Krankenversicherung neue Krankenversicherung Unfallversicherung Hinterbliebenen- Versicherung 228 Millionen 332 Millionen 60 Millionen 172 Millionen 67 Millionen Das sind insgesamt 859 Millionen Berücksichtigt man hierbei den jährlichen Zuwachs der Bevölkerung, so ergibt sich, daß schon in sehr naher Zeit die jährlichen Aufwendungen für die soziale Gesetzgebung eine Milliarde erreichen werden. Seit dem Infrafttreten unserer sozialpolitischen Gesetze waren nun bis zum Ende des Jahres 1907 von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und dem Reich Gesamtaufwendungen von über 8 Milliarden gemacht wor den. Rechnet man hierzu nach dem gegenwärtigen Stand der Versicherung jährliche Aufwendungen von 732 Millionen, so ergibt sich, daß die Gesamtkosten unserer sozialen Gesetzgebung bis zum Ende dieses Jahres die Summe von 10 Milliarden schon erheblich übersteigen. 21. Jahrg. Bekanntmachung. In den Wagen der städt. Straßenbahn wurden in der Zeit vom 6. bis 29. Juni 1. J. nachstehende Sachen gefunden: 3 Herrenregenschirme, 4 Damenschirme, 1 Kinderspa= zierstock, 1 Steinguttopf, 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 leinenes Band. Die Gegenstände können in dem Bureau der unterzeich neten Verwaltung, Westanlage 51, abgeholt werden. Gießen, den 30. Juni 1910. Elektrizitätswerk und Straßenbahn der Stadt Gießen Stolte. Bekanntmachung Die unterm 6. Juni 1910 angeordnete Sperre der Südanlage, von Bismarck bis Goethestraße, wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 6. Juli 1910. Großherzogl. Polizeia mt. Gebhardt. Parlamentarisches aus Hessen. Der Sonderausschuß der zweiten Kammer für die Verwaltungsgeseßrevision war am Donnerstag noch einmal zu einer Schlußberatung vor den Sommerferien zusammen, an an der auch die Herren Minister des Innern von Hombergt und Geheimrat Best teilnahmen. Die Sißung galt der Fertigstellung der beiden vom Ausschuß durchberatenen Gesetzentwürfe über die Städteordnung und die Landgemeindeordnung, bei denen noch über eine Anzahl zurückgestellter Punte nach Anhörung der Regierung Beschluß gefaßt wurde. Die beiden Regierungsvorlagen sind somit vom Ausschuß vollständig erledigt worden, und den Ausschußberichterstattern, für die Städteordnung Abg. Dr. Glässing, für die Landgemeindeordnung die beiden Abgeordneten Stöpler und Uebel, liegt nun die Aufgabe ob, die umfangreichen Referate darüber für den Druck fertig zu machen, was noch verschiedene Wochen Zeit und Mühe kosten wird. Die zweite Sammer wird darnach voraussichtlich schon im Frühherbst wieder eine Reihe von Plenarberatungen abhalten und die beiden Gesetzentwürfe endgiltig beraten und erledigen, so daß sie, wenn ihnen die Erste Kammer feine Schwierigkeiten bereitet, mit Schluß der gegenwärtigen 34. Kammertagung Gesebeskraft erlan gen dürften. Lokales. Gießen, 9. Juli 1910. ** Der Großherzog hat dem Pfarrer Hermann Sa d- Bosenheim die evangelische Pfarrstelle zu Nieder- Weisel übertragen. ** Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiran ten August Mer 3- Lang- Göns eine Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Fränkisch- Grumbach. ** Verliehen wurde vom König von Preußen dem Oberstabsarzt a. D. Dr. Paul Ra dün z- Gießen, bisherigen Regimentsarzt des 7. Lothringischen InfanterieRegiments Nr. 158, der Rote Adlerorden 4. Klasse. !! Kreisschulinspektor Kleinschmidt hat seinen Abschied eingereicht. Seminar- Oberlehrer Professor AllesFriedberg wurde zum Schulinspektor des Streises Gießen ernannt. * Provinzial- Ausschuß. In seiner leßten Sigung beschloß der Provinzial Ausschuß in der Angelegenheit der Geländeerwerbskosten für die Bahn LollarLondorf den Beitrag der Stadt Gießen auf 89 625 Mark festzusehen. * Konferenz. Auf der Konferenz der evangelischen Geistlichen Oberhessens hielt Pfarrer Freundlieb- Vilbel einen äußerst beifällig aufgenommenen Vortrag über „ Evolutionstheorie und Christentum". tt Stadttheater Gießen.( Operettengastspiel am fommenden Dienstag.) Da Johann Strauß's Operette " Wiener Blut" drei erste Sängerinnen verlangt, so wird neben den Damen Brill und Rosarita noch Fräulein Alma Wallee vom Emser Kurtheater mitwirken und zwar in der Paraderolle der Pepi Steininger. Die Dame steht von der Operettensaison des Emser Personals her hier noch im allerbesten Andenken. - Gewerbliche Revisionen zu Gießen im 2. Vierteljahr 1910. In den Monaten April, Mai und Juni wurden in Gießen gewerbepolizeiliche Revisionen der nachstehend verzeichneten Arten vorgenommen: 1. 29 Benzinlager in bezug auf Lagerung und Aufbewahrung. Anstände ergaben sich nicht. 2. Die Warenhäuser bezüglich Lagerung der Ware, Beleuchtung und Notausgänge. 3. Verschiedene Petroleumlager mit Rücksicht auf die besonderen polizeilichen Bedingungen bezüglich Lagerung. 4. Die Trödlergeschäfte in bezug auf vorschriftsmäßige Führung Geschäftsbücher. Anstände ergaben sich nicht. 5. Der Verfauf von Obst auf Privatpläßen Sonntagsnachmittags nach gesetzlichem Ladenschlusse. 6. 26 Steinbrüche und Gräber= der 15. Aus Hessen und Nachbargebiet. * Aus dem Kreise Gießen. Die Halmfrüchte stehen allenthalben sehr gut. Leider hat sich aber das Getreide infolge der schweren Gewitterregen und der anhal tenden feuchten Witterung sehr start gelagert. Die Maschinenarbeit wird dadurch beim Abernten sehr erschwert werden. Ein schlimmer Schädling, die so gefürchtete Wühl und Scharrmaus, tritt äußerst zahlreich auf und treibt ihr verheerendes Werf, besonders gilt dies vom Lahntal in der Umgebung Gießens. Viele Gemeinden haben an die Landwirte fostenlos vergifteten Weizen verteilt, um die Plage einzudämmen. * Laubach. Die Bürgermeisterwahl ist auf den 14. Juli festgesetzt. Als Kandidaten sind aufgestellt: Kaulmann Ritter und Landwirt Pit. * Butzbach. Hier tagte der Festausschuß für das Lahntal- Sängerbundesfest, das am 16., 17. und 18. Juli hier stattfindet. Welchen Umfang das Fest annehmen wird, geht aus der Tatsache hervor, daß seitens der BundesverBür eine allein etwa 550-600 Sänger in Quartieren ger- und Massenquartieren unterzubringen sind. Dazu tommen noch als offizielle Festteilnehmer die Vereine der Umgegend. Der große, mit vielen Festwagen ausgestattete Fest z ug wird am Griedelertor aufgestellt, er soll seinen Weg durch Griedelerstraße, Breiter Stein, Färbgasse, Bismarckstraße, Niederweiselerstraße, Niederweiserler Chaussee nehmen, wo ein Gegenzug geplant ist, dann zurück Niederweiselerstraße, Kasernen, Schloß-, Griedelerstraße, Marktplay, Weßlarerstraße nach dem Festplatz. eien. Anstände wurden nicht vorgefunden. 7. Die Steinbrüche und Steinhauereien auf Grund der Bundesrats- Bestimmungen vom 31. Mai 1909. Kleinere Anstände bezüglich Aushang dieser Verordnung in einigen Steinhauereien sind beseitigt. 8. Gummifabriken. 9. Die Baustellen der Bauhandwerter, betr. der Unterkunftsräume der Arbeiter. Die vorgefundenen Anstände wurden beseitigt. 10. 14 Carbidlager hinsichtlich der Herstellung, Aufbewahrung und Verwendung von Azetylen. Es ergaben sich keine Anstände. 11. Biographen und Kinematographen. 12. Die Bäckereien betr. Kalendertafel, Arbeits- und Ruhezeit der Gehilfen u. Lehrlinge. Anstände ergaben sich nicht. 13. Die Pußmachereiwerkstätten hinsichtlich der Beschdftigung der jugendlichen Arbeiter und Arbeiterinnen über 16 Jahre. Besondere Anstände ergaben sich nicht. In einzelnen Betrieben fehlten für die neu eingetretenen Arbeiterinnen die Arbeitsbücher, welche jedoch bald angelegt wurden. 14. 39 Betriebe der Weißbinder, Maler und Tüncher betreffs der Verwendung von Blei und bleihaltigen Farben und in bezug auf Beschäftigung und Ruhepausen der jugendlichen Arbeiter. Die vorgefundenen Anstände hinsichtlich der Führung von Verzeichnissen für jugendliche Arbeiter wurden beseitigt. Die Lagerung und Aufbewahrung von Gift und gisthaltigen Farben in offenen Verkaufsstellen. Anstände ergaben sich nicht. 16. 89 Milchverkäufer in bezug auf Gewicht der Milch, Reinhaltung der Gefäße und Fuhrwerke auf Grund der Milchverkaufsordnung. Hier lag ebenfalls kein Anlaß zum Einschreiten vor. 17. Die Kleiderwertstätten mit 10 Arbeiterinnen und mehr betreffs der Beschäftigung Sams= tags nach 5 Uhr nachmittags. In einem Falle trat Verwarnung ein. 18. Der Hausierhandel nach 9 Uhr Ladenschluß. 19. 120 Werfstätten mit Motorbetrieb, in denen jugendliche Arbeiter und Arbeiterinnen beschäftigt werden. In einzelnen Werkstätten fehlten teilweise die Arbeitsbücher, außerdem waren in den meisten Betrieben mit 10 Arbeiter und mehr die Verzeichnisse über die Beschäftigung der jugendlichen Arbeiter sowie der Auszug aus der Gewerbeordnung nicht vorhanden. Sämtliche Anstände wurden beseitigt. 20. Die Standorte der Petroleumtantwagen. 21. Borstenlager hinsichtlich Desinfektion ausländischer Borsten und Impfung der Arbeiter. 22. Die Steinbrüche in bezug auf Lagerung von Sprengstoffen und betreffs Verkehrs mit Sprengstoffen. Anstände ergaben sich nicht. 23. Die Ziegeleien betreffs der Beschäftigung von jugendlichen Arbeitern und Arbeiterinnen. In den meisten Betrieben wurden Anstände vorgefunden. 24. 36 Barbierstuben betr. der Beschäftigung der Gehilfen und Lehrlinge und der Tätigkeit der Meister Sonntagsnachmittags nach 2 Uhr. lag fein Anlaß zum Einschreiten vor. 25. Fellhandlungen und Lumpensortierereien hinsichtlich der AufenthaltsAnkleideräume. 26. Getreidemühlen in bezug auf Aushang der Bekanntmachung des Bundesrats vom 15. November 1903 betreffend Verwendung von Blei in Getreidemühlen. Es ergaben sich keine Anstände. 27. Die Beschäftigung noch schulpflichtiger Kinder in gewerblichen Betrieben. In fünf Fällen wurde auf Grund des Kinderschutzgesetzes Anzeige erhoben. 28. Die Metzgereien in bezug auf Instandhaltung und Reinlichkeit. Es ergaben sich mehrere Anstände. Die Geschäftsbücher der Güterhändler. 30. Die Bandagisten hinsichtlich der Anfertigung von Präservativs. 31. 81 Verkaufsstellen bezüglich gewerbsmäßigen Verkaufs und Aufbewahrung von Margarine, Margarinekäse und Kunstspeisefett. Es ergaben sich einige Anstände. des E3 und 29. be= * Bahnhofsumbau. Mit Abbruch des alten nördlichen Flügel des Bahnhofsgebäudes ist nunmehr gonnen worden, so daß jedenfalls der an dieser Stelle vorgesehene Neubau binnen furzer Zeit in Angriff genommen werden fann. -r Viehmarkt. Bei dem am 5. und 6. dl Mts. stattgefundenen Markte waren aufgetrieben: 1798 St. Rindvich und 304 Schweine. Der nächste Marft sindet am 19. und 20. Juli d. s. statt. Am letzten Tage ist auch Krämermarkt. im * Einführung von Schulbüchern. Manche Schulbücher weisen in ihren Neuauflagen Aenderungen auf, die man sich nur aus dem Bestreben erklären kann, die Be nutzung der älteren Auflage neben der neueren unmöglich zu machen. Das Gr. Ministerium des Innern, Abteilung für Schulangelegenheiten, hat sich deshalb veranlaßt gesehen, in einem an sämtliche unterstellten Behörden erlassenen Ausschreiben darauf hinzuweisen, daß seitens der Schule Interesse der Eltern alles zu vermeiden ist, was dieses Bestreben fördern könnte. Ausdrücklich wird bestimmt: 1. daß den Schülern nicht verboten werden darf, ältere Auflagen eines eingeführten Lehrbuches zu benußen, wenn sich diese von den neuesten Auflagen nur in unerheblichen und leicht zu berichtigenden Einzelheiten oder gar nur durch die Auflageziffer und die Jahreszahl auf dem Titelblatt unterscheiden; und 2. daß den Schülern alljährlich spätestens 8 Tage vor dem Schlusse des Schuljahres ein Verzeichnis der im nächsten Schuljahr zu benüßenden Bücher mitzuteilen ist, damit deren Beschaffung rechtzeitig erfolgen kann. in !!! Neuerungen bei der Post sind jetzt Vor allem wird nunmehr auf Verlangen Kraft getreten. eine Einlieferungsbescheinigung über gewöhnliche Pakete erteilt. Die Gebühr für diese Bescheinigung beträgt 10 Pfg. Ueber mehrere zu einer Postpatetadresse gehörende Pakete wird eine gemeinschaftliche Einlieferungsbescheinigung ausgestellt. Ferner kommen von jetzt ab neue Formulare für Postanweisungen zur Verwendung. Diese haben auch rechts einen 6,7 3entimeter breiten Abschnitt, der als Posteinlieferungsschein dient und vom Absender auszufüllen ist. Die neuen Formulare werden ungestempelt sowie mit Zehn- u. Zwanzigpfennigstempel zu den Preisen wie bisher ausgegeben. Die bisherigen Formulare ohne zweiten Abschnitt für die Einlieferung bleiben daneben bestehen, sollen aber fünftig nur dann verwendet werden, wenn Postanweiſungen auf Grund von Einlieferungsbüchern oder Verzeichnis sen eingeliefert werden. Bis auf weiteres fönnen auch die alten Formulare für einzelne Postanweisungen benutzt wer den. * Post na chrichten. Versetzt: Postrat Milkau von Straßburg( Els.) nach Darmstadt als Ober- Postdirettor, Postmeister Supp von Lauterbach nach Pfungstadt, Postsekretär Sissel von Grevenbroich nach Lauterbach unter Uebertragung der Postmeisterstelle. Bestanden hat die Postassistentenprüfung Postgehilfe Geißler- Alsfeld und die Telegraphenassistentenprüfung Telegraphengehilfe Rockert in Gießen. * * Butzbach. Ein zahlreiches Trauergefolge hat vorgestern dem hiesigen Bürger Chr. Weickhardt das letzte Geleit gegeben. Der Verstorbene war das älteste attive Mitglied der hiesigen freiw. Feuerwehr. Mit dem Verstorbenen ist ein treuer, pflichteisriger Anhänger des Feuerlöschwesens dahingegangen, wie sie in unserer Provinz und unserem Lande äußerst selten sind. Gerbereibesizer Bernh. Grüninger 4., der bereits seit 1896 dem hiesigen Stadtrat angehört, wurde gestern nachmittag bei Ausübung von landwirtschaftlichen Arbeiten in der Nähe der Taunusstraße von einem Schlaganfall betroffen und war alsbald tot. ist * Friedberg. Mit der Renovierung der evangl. Kirche wurde begonnen. Die Gottesdienste werden bis zur Wiederherstellung im Gemeindehaus, im Saale des Jünglingsvereins" Feierabend", gehalten. * Friedberg.. Gestern gegen 3 Uhr nachts hat sich auf der Strecke Friedberg- Gießen oberhalb der steinernen Brücke im Viadukt eine weibliche Person vom Zuge überfahren lassen. Die Leiche wurde furchtbar zugerichtet. * Frankfurt a. M. Die Nachforschungen in Sachen der Frankfurt- Friedberger Attentäter sollen ergeben haben, daß die Explosion in der Majerschen Villa zu Frantfurt vermutlich der benachbarten Post gegolten hat. Es sollen Pläne gefunden worden sein, aus denen hervorgeht, daß Explosionen in benachbarten Grundstücken erfolgen sollten, und die Attentäter wollten dann die Gelegenheit benußen, die Post zu berauben. In der Erhebung der Stempelge= bühren für Musikaufführungen, Schaustellungen 2c. jetzt eine andere Ausführungsweise in Kraft getreten. Bigher war es den besonders hierzu bestimmten Beamten überlassen, je nach ihren Erwägungen die zur Erhebung kommende Stempelgebühr in Ansatz zu bringen; der Beamte konnte ab und zugeben, es lag in seiner Machtbefugnis, eine Stempelgebühr von 50 Pfg. bis zu 20 Mart zu er heben. So wurden beispielsweise alle fleinen Veranstaltun= gen mit etwa 1,50 Mt. Stempelgebühren herangezogen, größere bezahlten 4,50 Mt. 2c. Das Ministerium hat nun verfügt, daß für alle fleinen Musikaufführungen 2c. Wirtschaften nicht mehr 1,50 Mt., sondern 4,50 Mt. zu erheben seien, für größere Unternehmungen 7 Mt. 2c. Auch für Kinematographentheater und ähnliche Unternehmungen sind die Stempelgebühren um das dreieinhalbfache erhöht worden. in * Langsdorf. Reichs- und Landtagsabgeordneter Philipp Köhler ist erheblich erkrankt, so daß er für die nächste Zeit verhindert ist, an Verhandlungen des Landund Reichstages teilcunehmen. * Frankfurt a. M. Eine Vorstandssitzung des Landesverbandes hessischer Geflügelzüchter fand hier statt, in der die Vorstandsämter folgendermaßen verteilt wurden: Erster Vorsitzender Müller- Bingen, Stellvertreter Munter= mann- Offenbach und Södler- Nieder- Gmünden, Schriftführer Kranzbühler- Worms und Hildebrand Gettenau, Kassierer Wahlig Klein- Steinheim, Beisitzer Kolb- Lorsch, Falt- Mainz, EngelHoller- Lauterbach, Hirsch- Westhofen, Mohr- Alzey, Mombach, Jacobi- Lollar, Fint- Zell, Schwan- Gießen, WolzReichelsheim, Spöhrer- Rüsselsheim und Hechler- Bensheim. Auf Antrag des Rheinhessischen Verbandes wurde beschlos= sen, nur alle zwei Jahre eine Landesausstellung abzu= halten. * Reise nach der Wassertante. Nach den bisher eingelaufenen Anmeldungen findet diese beliebte, alljährliche Mainzer Fahrt nach Bremen, Bremerhaven, Helgoland, Hamburg und Kiel auch in diesem Jahre bestimmt statt und zwar vom 20. bis 26. Juli cr. Preis Mt. 100.einschließlich Hotels, Verpflegung, Wagen- und Dampfer= fahrten und Trinkgelder. Die Mainzer Veranstaltung hat sich durch ihre sachkundige Busammenstellung, ihr reich= haltiges Programm, sowie ihre gemütliche Geselligkeit einen wohlverdienten Ruf erworben und von Jahr zu Jahr in immer weiteren Kreisen eingeführt, man beachte deshalb zur Vermeidung von Irrtümern und Verwechslungen mit anderen ähnlichen Unternehmungen, genau Abfahrtsdatum und Preis( 20. Juli 100 Mt.) und richte Anmeldungen nur an das Reisebureau L. Lyssen hop u. Co., Mainz, woselbst auch das ausführliche Programm ere hältlich ist. ger anwesend. Nach der von dem Konkursverwalter aufgestellten Bilanz betragen die Aktiva rund 40 000 Mart. Demgegenüber stehen in Passiva persönliche Schulden rund 108 000 Mt. und die Depotfehlbeträge 138 000 Mt., das sind zusammen rund 246 000 Mt. Es dürften vielleicht 5 bis 10 Prozent in der Masse liegen. * Mainz. Bei dem Reiterfest der Dragoner ergab die gesamte Einnahme 18 000 Mart. Es verblieben nach Abzug der Kosten von 13 000 Mt. vorbehaltlich näherer Abrechnung 5000 Mt. für die Armen von Mainz. Mil. für die * Mainz. In der Stadtverordneten- Situng wurde die Anleihe von 16 Millionen Mart bewilligt. Der Antrag stand am 4. Juni schon einmal auf der Tagesordnung, wurde jedoch damals zurückgezogen. * Worms. Der Zimmermann Mennel wurde im Zustand der Trunkenheit von seiner Frau ermordet, welche ihm mit einem Kartoffelstampfer den Kopf zertrümmerte. Um den Anschein eines Selbstmordes zu erwecken, henkte die Frau ihren Mann auf. Die Unholdin wurde verhaftet. * Aus der Wetterau. Die Aussichten auf eine gute Kartoffelernte verschlechtern sich von Tag zu Tag. Von der Blattrollfrankheit und Schwarzbeinigkeit sind auf manchen Feldern bis 33 Prozent der Büsche befallen. Infolgedessen steigen jetzt schon die Kartoffelpreise. Sehr viel Heugras liegt schon seit 14 Tagen aus den nassen Wiesen, es hat in Güte und Menge schon so erheblich eingebüßt, daß es als Futter höchst minderwertig, wenn nicht wertlos ist. * Mainz. Die örtlichen Verhandlungen zur Ergänzung des Schiedsspruchs im Baugewerbe, die zwischen den Arbeitgebern und Arbeitnehmern des Bezirks Mainz, Darmstadt und Wiesbaden hier stattfanden, verliefen resultatlos. Aus aller Welt. * Berlin. Zwischen Mitgliedern der konservativen Partei und des Zentrums haben vertrauliche Besprechungen stattgefunden, die voraussehen lassen, daß Zentrum u. Rechte bei der zweiten Lesung der Reichsversicherungsord nung in der Kommission zu einer Einigung unter sich und mit der Regierung fommen werden und daß das Ergebnis die Annahme der Regierungsvorlage sein dürfte. Insbesondere sollen die in der ersten Lesung gestrichenen sicherungsämter, auf die seitens der Regierung entscheidender Wert gelegt wird, in der zweiten Lesung angenommen werden, wogegen die Regierung sich noch zu einigen zugeständnissen, insbesondere bezüglich Regelung der Beiträge für die Krankenkassen verstehen würde. Ver* Berlin. Die Erträgnisse der letzten Reichssteuern sind nach einer vorläufigen Zusammenstellung auch für den Juni wieder erheblich hinter den Voranschlag zurückgeblieben. Der Minderertrag verteilt sich auf fast alle Steuerarten. * Berlin. In kolonialen Kreisen verlautet, daß der zur Zeit in Berlin weilende Gouverneur von Kamerun, Dr. Seiß, zum Unterstaatssekretär im Reichsfolonialamt ausersehen sei. Geheimrat Dr. Jagow soll Gouverneur von Südwestafrika werden, während Geheimrat Dr. Gleim als Nachfolger von Dr. Seit nach Kamerun gehen werde. Schließlich soll Geheimrat Dr. Meyer die Stellung des frankheitshalber nach Europa zurückkehrenden langjährigen Gouverneurs von Togo, Grafen von Zech, übernehmen. Wahl* Frankfurt a. D. Der Vorstand des vereins der konservativen Parteten für den Wahlkreis Frankfurt- Lebus beschloß einstimmig, der Hauptversammlung des Wahlvereins als Kandidaten für die bevorstehende Ersazwahl den Arbeitersekretär Hermann Dunkel vorzuschlagen. * Darmstadt. Eine eigentümliche Sitte ist es, daß die Leichen kleiner Kinder durch Frauen auf den Friedhof getragen werden. Vorgestern wollte nun eine 60jährige Frau die Leiche eines vier Monate alten Kindes auf den Friedhof schaffen. Es ging auch glücklich bis in die Wienersstraße, wo die Frau plötzlich einen Schwindeldem anfall belam, und Frau und Sarg lagen auf Straßenpflaster. Die Aufregung der Eltern des Kindes, die der Leiche gefolgt waren, nn man sich denken. * Darmstadt. Den Militäranwärtern sind in Hessen die Stellen der Gerichtsvollzieher, der Hilfsgerichtsschreiber bei den Untersuchungsrichtern und der Registratoren bei den Kollegialgerichten vorbehalten. In der letzten Zeit hat nun eine so große Anzahl von Anwärtern die Prüfungen für diese Stellen bestanden, daß das Bedürfnis auf Jahre hinaus gedeckt ist. Mit Rücksicht auf die Nachteile, die die Ueberfüllung dieser Berufe für die Anwärter und für die Justizverwaltung mit sich bringt, hat das hessische Justizministerium angeordnet, daß zunächst bis zum 1. Januar 1912 Anwärter für diese Stellen zum Vorbereitungsdienst nicht mehr zugelassen werden. Auf bereits zugelassene Anwärter erstreckt sich diese Maßnahme nicht. Bekanntlich mußte auch der Vorbereitungsdienst für Attuare schon vor einigen Jahren wegen Ueberfüllung geschlossen werden. * Oppenheim. Im Sitzungssaale des Oppen= heimer Landgerichts fand die erste Gläubigerversammlung im Falle Hubert statt. Es waren mehr als 60 Gläubi* Leipzig. Hier demonstrierten große Massen sür die Einführung des allgemeinen Wahlrechts zum Stadt= parlament. Das Rathaus, in dem die Stadtverordneten in öffentlicher Situng über die Wahlrechtsvorlage verhandelten, war in weiter Umgebung durch dichte Schußmannsfetten abgesperrt. Ein großer Trupp berittener Schußleute trieb die Demonstranten gewaltsam auseinander. ( Gri Fichtelgeb Goldfomi deren Befuch in bad Fichtelgebi Gebirges und besfelben mit babnlinien, ein renverzeichnis von jedem Ort geben, die ei Tert bieten. Standesam Juni 28. Rutjd Marie 28. Ladie rich * Köln. Im D- Zuge Paris- Köln ist eine Kölner Dame kurz vor Lüttich ihrer Juwelen im Werte von et wa 15 000 Franten, sowie ihrer Wertpapiere im Betrage. von mehreren tausend Franken gewaltsam beraubt worden. * Köppern i. T. Von einem herben Verluste ist eine Frankfurter Familie namens Frant betroffen worden, die in dem hiesigen Beamtenheim wohnte. Das Dienstmädchen, welches den Auftrag hatte, auf die beiden Kinder aufzupassen, ließ sie ohne Aussicht und spielte Klavier. Plöblich fehlte der Knabe. Lange suchte man ihn vergeblich. Endlich sah man seine Müße auf dem nahen Teiche schwimmen. Der Junge war in den Teich gestürzt und ertrunken. Kiel. Zwischen dem Bund der Landwirte und den Nationalliberalen in Schleswig sind Verhandlungen im Gange über eine gegenseitige Unterstützung bei den kommenden Reichstagswahlen. * 29. Fina Emil 29. Weißl garete 29. Kernm 29. Later " Anna. Juli 1. Priva ter, 2 1. Taglö Marie 2. Fuhrm " " 3. Wager Auguf 3. Elettri " 5. Raufm 5. Unterz Franz Darn Filiale: Frankfurta Fabr Darm Ständig ver= Wohnungs London. Eine ständige Organisation der einigten Komitees der Kirchen Deutschlands und Großbritanniens zur Förderung freundlicher Beziehungen zwischen beiden Ländern hat sich in London gebildet. )( Bei der am 29. Juni vom Radfahrer- Verein„ Bismarch"-Gelsenkirchen veranstalteten Straßenfahrt Gelsenkirchen Bocholt- Wesel- Gelsenkirchen( 150 Kilometer), errang der die vorjährige Meisterschaft von Gelsenkirchen besitzende Kunstfahrer Aug. Gehring auf Brennabor wiederum den ersten Preis. Aus dem Gerichtssaal. Strafkammer. Gießen, 8. Juli 1910. mit Das Schöffengericht Butzbach hat den Nagelschmied Adolf Beuth von Espa wegen Sachbeschädigung u. Tier Euälerei zu 6 Wochen Gefängnis verurteilt. Er hat einem Landwirt von Griedel im Butzbacher Forsthaus Streit bekommen, wobei sich noch eine Anzahl Gäste aus der Wirtschäft einmischten und ihn verprügelten. Aus Aerger gab er den Pferden des Landwirts Messerstiche in die Brust. Der Angeklagte beruft sich auf sinnlose Trunkenheit und legte Berufung ein. Das Urteil wurde jedoch bestätigt. ist Dem Fuhrknecht Friedrich Weicker 2. aus Hahn Urkundenfälschung, Betrug und Diebstahl zur Last gelegt. Er war bei einem Kohlenhändler zu Buzzbach als Fuhr= mann beschäftigt, hatte aber Gelegenheit, Rechnungsformulare auf dem Kontor zu bekommen. Er füllte solche aus, quittierte die Rechnungen mit dem Namen seines Dienstherrn, stahl die Kohlen aus dem Lager und brachte sie den Leuten. Zehn Urfundenfälschungen sind ihm nachgewiesen, doch hat er wieder zum Teil das Geld abgeliefert, als die Fir ma ihn mit der Erhebung des Geldes beauftragte, indem sie ihm echte Quittungen mitgab. Der Angeklagte wurde zu einer Gesamtstrafe von 6 Monaten verurteilt, worauf 2 Wochen Untersuchungshaft angerechnet werden. Der Photograph Heinrich Schwarz aus Frankfurt a. M. hatte in drei Eingaben an das Amtsgericht Friedberg und an den Justizminister den Rechtsanwalt Schröder und den Gerichts- Assessor Dr. Willenbücher zu Friedberg beleidigt. Die Straffammer hielt ihn für einen Querulan ten, der nicht verantwortlich zu machen ist, weshalb Freisprechung erging. In einem Gerichtstermine zu Grünberg hatte dee Handelsmann Jakob Joseph von Rüddingshausen dem Landwirt Karl Schlosser aus Bernsfeld zugerulen:„ Du bist überhaupt zu allem fähig!" Auf Privattlage wurde Joseph we gen Beleidigung zu 50 Mart Geldstrafe verurteilt. Der Angeflagte berief sich auf Wahrnehmung berechtigter Intereffen durch und focht das Urteil an. Da berechtigte Interessen die Aeußerung nicht gewahrt werden konnten, wurde das Urteil bestätigt. Manu C Möb Kaplansg Spezialit Reichhaltiges Möbel, Per Uebernehmen möbel und D Spezial- W Das Ma Pet jetzt Kapl Kompl Möbel:: Tep Lieferun Telefon& Ja. Quali auf Start. Tund das eicht 5 e im welche merte. te die et. feine Von man jolge Seu en, ea daß ift. ativen echun Cum it. gsord ch und gebnis nsbe Vereiden mmen n Zu citräge teuern ir den geblie Steuer daß merum, it aus von im als verde. des rigen en. Bahlffreis mlung de Er schla sen für Stadt ten in andel annsBleute Rölner Literarisches. ( Griebenz Reiseführer. Band 35.) 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Johann Grünewald, Küfer, mit Marie Schaub, beide in Gießen. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen Geboren e. Juni 28. Kutscher August Aßmann eine Tochter, Katharine Marie. " " " " " 28. Lackierer August Wilhelm Horn ein Sohn, Heinrich Hermann. 29. Finanzamtsgehilfen Wilhelm Stort ein Sohn, Emil Wilhelm. 29. Weißbindermeister Konrad Dürr eine Tochter, Margarete. 29. Kernmacher Marimilian Pohl ein Sohn, Wilhelmk 29. Laternenwärter Friedrich Schupp eine Tochter, Anna. Juli 1. Privatdozenten Dr. Wilhelm Kleberger eine Toch ter, Anna Marie Eva Elisabeth. " " " " " " 1. Taglöhner Philipp Balser eine Tochter, Elisabethe Marie. 2. Fuhrmann Adam Horny ein Sohn, Hans. 3. Wagenführer Christoph Steih eine Tochter, Anna Auguste. 3. Elektrifer Heinz Jms ein Sohn, Kurt. 5. Kaufmann Hesellel Rothschild ein Sohn, Joseph. 5. Unterzahlmeister Joseph Stipfer ein Sohn, Karl Franz Joseph. Neu! Neu! 4mal patentamtlich geschützt. Schrot- und BackMehlmaschine von J, Rilling& Söhne, Dusslingen ( Württbg.). 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Juli, findet im Anschluß den Hauptgottesdienst Beichte und heiliges Abendmahl für die Matthäus- und Markusgemeinde gemeinsam statt. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. In der Johanneskirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Adolph. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Johannesgemeinde. Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer Bechtolsheimer. Batholische Gemeinde Samstag, den 9. Juli. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beicht. Sonntag, den 10. Juli. 8. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags 6% Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vormittags 7 Uhr: Die erste heil. Messe. Vormittags 8 Uhr: Austeilung der heiligen Kommunion. Vormittags 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vormittags 11 Uhr: Heilg. Messe mit Predigt. Nachmittags 2 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. 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Beobachtungen pro Std. 1 Mr Ermittlungen, 1 Bäcker, 2 Elektromonteure, 3 Schreiner, 1 jüng. BuchLage der Sache, auf allen Plägen der Welt. Gewissenhafte Aus: Schmied, 1 Küfer, 1 Bauschlosser, 5 Hausburschen, 8 Ar Recherchen und Auskünfte von 5 Mt. an, je nach binder, 3 Anstreicher und Weißbinder, 1 Maschinist, 1 führung nnd strengste Diskretion in Prinzip des Instituts. Der Leiter war längere Jahre Polizei- und Kriminalbeamter. Pa.beiter, 1 Fuhrknecht, 1 Zimmermann, 3 Buz- und LaufReferenzen aus allerersten Kreisen. Tel. 11391./699. frauen, 1 Waschfrau, 1 Laufmädchen, 2 Krankenpflegerinnen, 1 Büglerin, 1 Handlungsgehilfe, 2 Dienstmädchen. Frankfurt a. M. Neue Zeil 53, I. Heimgezahlt. Arzt:„ Sie haben's gut: Ihre Patienten können nicht reben l Thren Händen! missverstanden. Einjähriger: Morgen ist auf dem Kasernenhofe große Mutter: Da bist Du Lumpenparade." Sohn? 1" natürlich dienstfret, mein Tierarzt" Na, Ihre verstummen ja auch bald unter wwwwayzgry Das ist auch infach aus d kante. en sowie 100. mburg reau L די niť. reden!" Heimgezahlt. Arzt:„ Sie haben's gut: Ihre Patienten können nicht Tierarzt:„ Na, Ihre verstummen ja auch bald unter Ihren Händen!" missverstanden. Einjähriger: Morgen ist auf dem Kafernenhofe große Lumpenparade." Mutter:" Da bist Du natürlich dienstfrei, mein Sohn?!" Deplacierte Geste. Ben. richten, einfach aus der Reichsverfassung. Das ist auch garnicht nötia, denn dieses Recht ergibt sich ves wayigeyeimmisses zu verweigern, zur geur na DOT. Artikel 20 der Fortsetzung folgt. gerauen tappen. Spes lern. 3 Seitere Släffer Nr. 29. für Gießen. 1910. Ärgerlich. Studiosus Pump( am Fenster seiner neuen Bude):„ Und die Turmuhr hab' ich dicht vor der Nase! Muß ich Ramel gerade gestern meinen Taschen- Chronometer einlösen!" für Abonnenten der Gießener Zeitung" kostenlose Lieferung. Expedition: Seltersweg 83. Verlag: Albin Klein. Uokativus. ( Alle Rechte für sämtliche Bilder und Texte vorbehalten. Abdrud verboten.) Reitschüler: Und was für eine Farbe soll ich zu meinem Reitanzug wählen, Herr Stallmeister?" Stallmeister:„ Na, für den Anfang fönnen Sie sich schon so'n lohfarbenen machen lassen!" Zahntechniker( nachdem er eine halbe Stunde lang vergeblich an einem tranfen Zahn gezogen hat):" Ja, mein Lieber, die Sprechstunde für Unbemittelte ist jetzt aus. Wenn ich weiter ziehe, kostet's drei Mark- sonst müßten Sie morgen wiederkommen." Verständnissinnig. A.( den Theaterzettel lesend): Wissen Sie vielleicht, um welche Zeit dieses Stück spielt?" B.:' s Theater fängt bei uns immer um acht Uhr an!" 00000000 ' s ist die Möglichkeit. Herr: Was sind Sie denn für ein Landsmann?" Reisender:„ A keeniglicher Sachse!" Jch führte ihn spazieren Jm dunklen Fichtenhain Und hofft' ihn zu verlieren Es hat nicht sollen sein. Jch tauchte mit ihm unter Jn einen tiefen See Der Arge kam fuchsmunter Bald wieder in die Höh'. Jch sucht' in Morpheus' Armen Zu enden seinen Lauf Er hatte kein Erbarmen Und wachte wieder auf. Professor: In diesem Urwalde wimmelte es natürlich von allerlei Getier." Schneidige Parade. Leutnant:" Ich glaube, in den zehn Jahren, die wir uns nicht gesehen, habe ich mich wenig verändert!" Dame: , Gar nicht; damals waren Sie doch auch schon Ober!" Endlich! Katzenjammer. Nun liess ich einen Harung Torpedomässig los, Er sträubte ob der Nahrung Sein Rauchwerk leise bloss. Da fuhr ich in den Keller Und legte mich ans Fass, Und heller, immer heller Ward meines Hirns Gelass. Und als ich am Geländer Der Stiege fand mein Lot, Beladen wie ein Tender Da war der Kater tot! - Georg Peter- Paul. Berantwortlicher Redakteur: Dr. Rarl Schaumburg, Berlin. Drud und Berlag bon Georg E. Nagel in Berlin Schöneberg. wenn wir amour** wird wohl auch die Autorität der Richter sich damit abfin Minister und der Staatssekretäre eine Kritif verträgt, 10 beschäftigt er sich mit der Frage, welche Lehren allgemeiner hältnisse und Kämpfe im deutschen Baugewerbe. Am Schlusse A.Mr. 000 GL frei nach Wilhelm Müller. inden ein, Ich schnitt es gern in alle Ich schrieb es gern in jeden kies hinein. Ich preht es gern auf jede Schweizerpille: Dein ist mein Herz und fünfundsiebzig Mille. G Bezugs Nr. 94. Bürg Die dem Her ng zur Ausfüh Gießen, de hot. Gas, Waffe Zur Ab st i m iner 3wang Beißbinder- Innun nd Weißbinderha me Lifte der bet ermeifterei zur ö eit vom 9. bis Alle Han erer- oder Weiß ufgeforder ir oder gegen d Der mündlich zu berden an der t unden entgegeng ngehenden Aleuk egen die Erricht Boshaft. Junger Arzt:„ Schäßchen, von 9 bis 10 Uhr mußt Du Dein Klavierspielen lassen; da habe ich doch meine Sprechstunde!" Frau:„ Aber warum denn? Es hört's ja doch niemand!" Baden verboten Ins Stammbuch. Sei deines Glückes eig'ner Schmied! So flingt's in manchem Liede; Dem Rate fehlt ein wichtig Glied: Geh vor die rechte Schmiede! Das große Wecken." ( Eine feuchte Mär.) RSips 1. Die Wald und Wiesen- Hermandad Schnarcht auf dem Posten früh und spat. Baden verboten Baden verboten ١١٠٠٠٤٠٠ الى. 2. Zwei zarte Knaben geh'n spazieren Und fangen an zu kombinieren. allen oten 3. Flugs legen sie dem müden Mann Den sogenannten Fallstrick an. 4. Worauf zum Truß dem Warnungsschreiben Den Fluten sie sich einverleiben. Bacalen verboten 5. Juhuh! Aus feuchtem Elemente Ein Strahl ins dolce far niente! Baden verboten Wenn einer Pech hat. Privatier Schüchter unternimmt von Abbazia aus, wo er sich einige Wochen aufhält, einen kleinen Ausflug nach Venedig. Er ist ganz entzückt von der Prachi der Lagunenstadt und begibt sich nach zwei Tagen zum Landungsplatz, um wieder die Rückreise anzutreten, löst das Schiffs billet und bemerkt dabei nicht, daß seine Börse, als er sie wieder in die Tasche stecken will, daneben ins Meer fällt. Das heißt: er merkt es, aber zu spät; als das Schiff bereits in See gestochen ist. Doch sein Schreck war nicht so groß, und über den Schönheiten der Fahrt vergaß Herr Schüchter ganz seinen Verlust, begab sich, als der Gong ertönte, in den Speisesalon und ließ fich die vorzüglich zubereiteten Gerichte wacker schmecken. Es ist unglaublich", erzählte da, als man beim schwarzen Kaffee angelangt war, sein Tischnachbar, ein älterer, eleganter Herr, was für Gesindel, Hochstabler und Schwindler sich hier in der besten Gesellschaft herumtreiben! Auf den Schiffen kommt es fast jedesmal vor, daß einige blinde Passagiere entdeckt werden; aber," fuhr er dem aufmerksam zuhörenden Herrn Schüchter zu erzählen fort, die Leute hier kennen alle diese Sniffe wie„ bestoblen sein", verlorene Brieftaschen" usw. und sind unnachsichtig." Herr Schüchter wurde plötzlich blaß wie das blütenweiße Tischtuch und erŋob sich mit einem entschuldigenden Pardon". Mein Gott, was sollte er tun? Wie man so vergeßlich sein konnte! Nun stand er ohne einen Heller Geld in der Tasche und hatte an der table d'hôte gegessen und getrunken. Man mache keine Umstände, hatte sein Tischnachbar gesagt mein Gott, mein Gott, was sollte er tun! Und Herr Schüchter sah sich bereits der Polizei übergeben. Wenn sich die Sache auch nachher in Ordnung bringen ließ Schere. reien gab's sicher eine Menge, und dann- die Schande, in den Verdacht eines Betrügers zu kommen, die spöttischen Vexierbild. Wo ist die Dame, der dieser Schuh gehört? PSch wöhntest?" 6. Drauf nimmt die heil'ge Hermandad In Eile ein Erfrischungsbad. Der not gehorchend. Amtsstil. Der p. p. Schneider, der seit sechs Jahren für tot gilt, wird hiermit aufgefordert, sich bis zum 20. Juni beim hiesigen Amtsgericht zu melden. 95 Dann freilich. Studiosus A.: ,, Kommst Du heute ins Kolleg?" Studiosus B.: ,, Nein bin gar nicht müde!" 0000 Guter Rat. Baronin: ..Welche Tracht würden Sie für meinen Liebling empfehlen?" Hausarzt:„ Eine Tracht Prügel." Wie kam es, daß Du Dir das Rauchen abgeDiener: Mein jetziger Herr ist Nichtraucher." 3 Der alte Droschkengant. 999 Steijer werden die Pedale, Niemand ihren Dienst begehrt; Meiner Hufe mürbe Schale Jst kein neues Eisen wert. Stolze Zeit, als der Trompeter Schmetternd mir im Sattel sass, Ehe noch der Taxameter Meines Jammers Bahnen mass! Polster strotzen, wo in Klüften Heut mein müder Leib sich senkt. An den Hörnern" meiner Hüften Manchmal ,, sein" Cylinder hängt! Ha ein blutsverwandter Brodem Schreckt mich auf aus meinem Harm! Das ist meines Schicksals Odem: Bald wird mir zum Sarg- der Darm. Georg Kiesler. t „ So ein Blicke der Passagiere- halt! Eine Idee durchzuckte den Verzweifelten; das war die einzige Rettung, so konnte es gehen. Ah, Steward", wandte sich Herr Schüchter mit erzwungener Ruhe an den Bedienenden, da, nehmen Sie das zum Andenken an diese wundervolle Fahrt!" Und dabei überreichte er ihm seine schöne goldene Uhr. - dachte närrischer Engländer oder Amerikaner wohi?" dieser und verbarg sein freudiges Erstaunen unter einer glatten Dienstmiene, indem er sich dankend verneigte. Herr Schüchter atmete auf; denn wenn er nun fragen würde, was er schuldig sei, könne er doch sicher sein, in Anbetracht des geradezu fürstlichen Geschenkes ein„ Nichts" zu hören. Und er hatte sich nicht geirrt; denn der Steward fügte seinem„ Nichts" hinzu:„ ivenn der Herr außer dem Diner nichts genommen haben, denn dieses ist in den Fahrprets einbegriffen!" Ein Kunststück. Fremder( im Dorfwirtshaus):„ Warum kriegen denn dte Musikanten immerfort Prügel?" Bauer: Weil S' net so spiel'n, wie wir tanzen!" Auf Wunsch werd. Verkaufsstell. in all. einschläg. Geschäften eingericht. Referenzen aus allerersten Kreisen. Tel. 11391./699. Wegen Vor rand- und die Groß ür jeglichen F Gießen, Die fächijch er Tatsache au jen unter Andr ezwungen hat Reichstagswahl Brofessor Reid Richterzeitung" ju machen, der muß. Reichel atäßig gehande bas Zeugnis i gern, zur Zeit gemeinen Frag prüchen überge Recht der Kon einen Mißbraud Stoze Baanges hubt werde. Rechtsstaates, r ergraben. Ein große ein gegen unj Die Weltfremd aus jeder Zeil Seichel und er Des Richterstand Fall ein. Herr haft für die B img bei der B das geltende g Trauen, T zajajrau, T vausmaoayen, Z Stranten pflegerinnen, 1 Büglerin, 1 Handlungsgehilfe, 2 Dienstmädchen. des Wahlgebe Das ist auch infach aus d