-Theater sen. nn Steingoetter. .März 1910. 7 Uhr. nn.- Vorftellung ome" Aufzug von Bilde. Cauf tät! chte Ruf Herz von menthal. Ende g. 92 Uhr März 1910. 8 Uhr. nn.- Dorftellung. Novität! lusstattung. kinder 14 Aften von udermann. Ende g. 11 Uhr. Sehwar Cage 63. ung I. tungen für feine Wäsche e bon sche jeder Art ng II, d Trocknen nach gster Berechnung. NSA pulver nerreicht! abrik ,, Hansa" Lurg. "-Düten eralten ff. Kakes gratis. trägerinnen er Zeitung. ige f.Knaben u.Herren fertigt er, Diezitr, 6 II. -Derkauf bon mpen, Knochen, ing, Blei, Zink, beln, Betten, Weißund Silbersachen, Intiquitäten. aberger, Gießen Telephon 35. len und Herde , Neuenweg 18. Darlehensgeschäft S. Alters mit fest utem Einkomm. ges mt 47 lagernd at EF.K. 4-5% evtl. ohne Bürg, an jed. auf aldschein Wertpa atenabzahlung gibt o, Berlin Nr. 24, str. 7. Rückp gl. fönn. Person 6. Stand. verdien. . Schreibarb. häusl cetung. usw. Näher ral.l.Frankf.a. M. Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Bezugspreis 40 Pfg. monatlich Enthält alle amfl. Bekanntmachungen - vorauszahlbar, vierteljährlich 1,20 Mt., durch die Post 1,50 Mt. frei ins Haus. Erscheint Dienstags, Donnerstags und Samstags. Zwei Extrabeilagen: „ Humoristische Blätter" und die„ Nene Lesehalle", Redaktion: liegen wöchentlich einmal gratis bei. Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Telephon: Nr. 362. Nr. 38. Bekanntmachung, - der Großherzoglichen Bürgermeisterei des Großherzoglichen Polizei Amtes Behörden Oberhessens Expedition: Seltersweg 83. sowie vieler anderer Druck und Verlag der Gießener Verlagsbruckerei( Albin Klein). Donnerstag, 3. März 1910 ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreis: 15 Pfg. die 44 mm breite Petitzeile oder deren Raum, auswärts 20 Pfg.; die 90 mm breite Petitzeile im Reklame teil 50 Pfg., auswärts 60 Pfg.; Tabellen mit 50% Ausschlag. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitumg des Zahlungszieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Telephon: Nr. 362. Amtliche Bekanntmachungen. betr. die Aufnahme der schulpflichtigen Kinder. Die Aufnahme der Kinder, die bis zum 1. Mai d. J. das sechste Lebensjahr zurückgelegt haben, findet statt: 1. In der Stadtmädchenschule Schillerstraße Montag, den 7. März, vormittags von 10-12 Uhr; - am 2. in der Stadttnabenschule Nordanlage Dienstag, den 8. März, vormittags von 10-12 Uhr. Auch lönnen an obengenannten Tagen, vormittags von 9-10 Uhr, auf Wunsch der Eltern oder deren Stellvertre ter solche geistig und leiblich nicht unreise Kinder in die Schule aufgenommen werden, die bis zum 30. September ds. Js. das sechste Lebensjahr vollenden. Bei den Anmeldungen ist der Impfschein und bei auswärts geborenen Kindern auch der Geburtsschein vorzulegen. Gießen, den 1. März 1910. Der Schulvorstand. Mecum. Bekanntmachung. Die Stadtverordnetenversammlung hat am 17. d3. Mtz. den Erlaß des folgenden Nachtrags" zu dem Ortsbaustatut vom 6. Juli 1888 beschlossen. Der Nachtrag liegt bis zum 1. April ds. Js. bei un serem Tiefbauamt zur Einsicht offen. Einwendungen dagegen find binnen der gleichen Frist bei Meidung des Ausschlusses bei uns vorzubringen. Gießen, den 26. Februar 1910. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Ortsbausa ßung. Auf Grund der Bestimmungen in Artikel 2, 29, 37 u. 59 des Gesetzes vom 30. April 1881, die allgemeine Bauordnung betreffend, und in§ 4, 5, 7, 9 und 78 der Verordnung vom 1. Februar 1882 die Ausführung der allge= der meinen Bauordnung betreffend, wird auf Beschluß Stadtverordneten- Versammlung, nach Anhören des Oberbürgermeisters und Begutachtung durch den Kreisausschuß mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Inzu Nr. M. d. I. zu dem Ortsbaustatut vom 6. Juli 1888 folgender Nachtrag er= lassen. § 1. Für die Lonystraße wird offene Bauweise vorgeschrieZu Artikel 59 der Allgemeinen Bauordnung. nеги vom ben. § 2. Die an dieser Straße zu errichtenden Gebäude dürfen nicht mehr als zwei Stockwerke über dem Erdgeschoß enthalten und müssen von den Nachbarngrenzen mindestens 3 Meter entfernt bleiben. Treppen, Erfer, Baltone u. s. w. dürfen bis auf 2 Meter Abstand an die Nachbargrenze herantreten. Zu Artikel 59 der Allgemeinen Bauordnung. Provinzialdirektor Dr. Breidert und sein Nachfolger. ** Zum Wechsel in den obersten hessischen Beamtenstellen veröffentlicht die„ Darmst. 3tg." amtlich folgendes: Der Großherzog hat am 28. Februar den Provinzialdirektor der Provinz Oberhessen und Kreisrat des Kreises Gießen Geheimerat Dr. Andreas Breidert zum Provinzialdirektor der Provinz Rheinhessen und zum Kreisrat des Kreises Mainz, am 1. März den Ministerialrat im Ministerium des Innern und Vorsitzenden dessen Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe Dr. Karl Usin ger zum Provinzialdirektor der Provinz Oberhessen und Kreisrat des Kreises Gießen ernannt. in Mit dem Weggang des Provinzialdirektors Dr. Breidert hat die Provinz Oberhessen ihren sehr tüchtigen Leiter verloren und es wäre deshalb nicht uninteressant, den Lebenslauf Dr. Breiderts kennen zu lernen. Dr. Breidert erblickte am 14. September 1845 in Darmstadt als Sohn des Geh. Oberbaurats Georg Breidert das Licht der Welt. Im Jahre 1868 unterzog er sich der Staatsprüfung, welche er glänzend bestand. Nach einer 5jährigen Tätigteit als Legationssekretär bei der Gesandtschaft in Berlin, bekleidete er bis zum Jahre 1881 die Stelle eines Kreisassessors Mainz. Dieses lettere Jahr brachte ihm die Ernennung zum Ministerialsekretär beim Staatsministerium, in welcher Stellung er im Jahre 1886 den Titel„ Legationsrat" erhielt. Von dem Jahre 1888 an bis zum Jahre 1894 war er Kreisrat in Erbach, um von dem letzteren Jahre ab die gleiche Stellung in Worms bis zum Jahre 1898 zu be= fleiden. Nach einer 4jährigen Tätigkeit als Ministerialrat in dem Ministerium des Innern wurde er am 16. Juli 1902 zum Provinzialdirektor von Oberhessen und zum Kreisrat des Kreises Gießen befördert. Dr. Breidert kann also in seiner Eigenschaft als Provinzialdirektor auf eine achtjährige Tätigteit zurückblicken. Die Offenherzigkeit, mit der Dr. Breidert die Interessen der Provinz Oberhessen vertrat, die Liebenswürdigkeit, welche jaderzeit sein Benehmen an § 3. Für Seiten und Hintergebäude gelten hinsichtlich der Höhe und Entfernung von der Nachbargrenze die Bestimmungen in§ 2. Sie dürfen nur mit besonderer Zustimmung der Stadtverordneten- Versammlung und unter den von die ser etwa zu stellenden weiteren Bedingungen errichtet wer den. Zu Artikel 37 der Allgemeinen Bauordnung. § 4. Alle von einer Straße aus sichtbaren Außenseiten der Vorder, Hinter- und Seitengebäude müssen eine gefällige architektonische Ausbildung erhalten. Zu Artikel 59 der Allgemeinen Bauordnung. § 5. Anlagen, die unter den§ 16 der Gewerbeordnung fallen, sind unzulässig. 3u Artifel 29 der Allgemeinen Bauordnung. Gießen, den.. Bürgermeisterei Gießen. Gaskots- Verkauf. Infolge Stadtverordneten- Beschlusses vom 17. Februar ds. Is. wurden die Preise unserer Gastots vom 1. April 1910 bis 1. September 1910 neu festgesetzt. Für Abnehmer außerhalb der Gemartung Gießen ermäßigen sich die Preise außerdem um den Betrag der Ot troirücvergütung von 4 Pfg. für den Zentner. Berdingung. 21. Jahrg. Das Seßen und Reinigen der Defen in den städtischen Gebäuden im Rechnungsjahr 1910 foll Donnerstag, den 10. März d. J., vormittags 10 Uhr, öffentlich verdungen werden. Bedingungen liegen auf unserem Bureau zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 1. März 1910. Städt. Hochbauamt. Berdingung. Das Auf- und Abschlagen des Volksschulbades, des Freibades, sowie der Schußgeländer für die Pferdeschwemme foll Donnerstag, den 10. März ds. Js., vormittags 10% Uhr, öffentlich verdungen werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen zur Einsicht bei uns offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzu- reichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 1. März 1910. Städt. Hochbauamt. Gerbel. Für Anfuhr an das Haus werden 10 Pfg. für den Ctr. berechnet. Im Gaswerk findet nur Verkauf von über 5 Zentner Rols statt; dagegen ist bei folgenden hiesigen Fir- Vergebung von Pflaster- u. Chaussierungsmen der Kleinverlauf der Gastota von 1 bis 5 Zentner eingerichtet, nämlich bei: Andreas Euler, Steinstraße 11. Joh. Fischer, Alicestraße 19. J. Happel, Große Mühlgasse 30. Karl Hensel, Walltorstraße 10. Gebrüder Kahl, Frankfurterstraße 151. E d. Klintel, Bahnhofstraße 10. Emil Lob, Kirchenplab 9. Emil Piftor Nach f., Marktstraße 10. Georg Schäfer, Licherstraße 2. August Struck, Marburgerstraße 9. Georg Unverzagt, Kaiser- Allee 15. Daniel Wirth's Nach f., Westanlage 51. Diese Firmen berechnen die neuen Preise unserer Gastots samt Anfuhr wie das Gaswert und verabfolgen dieselben auch in Mengen unter 5 3entner. Gießen, 28. Februar 1910. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Steding. Bekanntmachung. Die Marktlauben und Keller unter dem Turmh a us sollen für 1910 neu verpachtet werden. Angebote sind bis 12. März d. Is., vormittags 12 Uhr bei der Bürgermeisterei einzureichen, woselbst auch die Bedingungen und Angebotsformulare erhältlich sind. Gießen, den 28. Februar 1910. Bürgermeisterei. J. V.: Keller. den Tag legte, und die Charakterfestigkeit, die sich in seinem ganzen Tun und Handeln offenbarte, haben nicht verfehlt, Dr. Breidert in weiteren Kreisen beliebt zu machen. Aus diesem Grunde wird auch sein Weggang allgemein bedauert werden. Eine Reihe von Schöpfungen ist es, welche ihr Entstehen seinem Wirken verdankt. So dürfte die Entstehung einer Wanderhaushaltungs- Schule seiner großen Tüchtig= feit zuzuschreiben sein, von welcher auch die Errichtung der Ackerbauschule in Lich und der Kreiswäsenmeisterei bei Garbenteich ein beredtes Zeugnis ablegen fann. Sein weitschauender Blick verkannte nicht die Bedeutung des landw. Unterrichts, auf welchen das Fortbildungsschulwesen auf seine Veranlassung hin weit mehr Wert legte. Sein Wirken in der letzten Zeit kennzeichnet die Anlage eines Wasser= werkes bei Inheiden und des Elektrizitätswertes bei Liß berg, welch letteres bekanntlich einen großen Teil des Kreises Gießen mit Elektrizität versorgen wird. Dr. Breidert ist auch eine große Liebe zur Sangestunst eigen gewesen und der Mitteldeutsche Sängerbund verdankt in erster Linie ihm seinen Ursprung. Zu seinem Nachfolger ift Ministerialrat Dr. Usin= ger ernannt. Derselbe wurde 1864 in Mainz geboren. Nach dem Verlassen des Gymnasiums im Jahre 1882 widmete er sich dem Studium der Rechtswissenschaft, welches nach 5 Jahren mit der Fakultätsprüfung abschloß. Von dem Jahre 1887 ab befleidete er die Stelle eines vortragenden Rates in dem Ministerium des Innern, wo sich seine große Erfahrung in den Geseßen über die Verwaltungsreform bewährte. An ihn erinnert ferner die„ Gewerbeordnung für das Deutsche Reich“, welche ſo recht zeigt, ein wie großer Kenner er in Gewerbeangelegenheten ist. Das Jahr 1906 brachte ihm die Ernennung zum Ministerialrat der Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe, in welcher ihm sein entgegenkommendes Wesen und nicht zum minde sten auch seine Liebenswürdigkeit gegen seine Untergebenen allseitige Beliebtheit erworben hat. Gewerbebank Gießen. Die Gewerbebant hatte am Dienstag ihre Mitglieder zur diesjährigen ordentlichen Generalversammlung in das Hotel„ Einhorn" eingeladen. Geschäftsbericht und Ersatzwahlen für statutenmäßig ausscheidende Aussichtsratsmitgliearbeiten. Die Pflaster- und Chaussierarbeiten für den Ausbau der Wiesenstraße sollen Dienstag, den 8. März d. I., vormittags 11 Uhr, öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vor= genannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 25. Februar 1910. Städt. Tiefbauamt. Braubach. Bekanntmachung. Mittwoch, 9. März, vorm. 9 Uhr beginnend, wird eine größere Anzahl von Grundstücken der Stadt und des städtischen Hospitais insbesondere auf dem Nahrungsberg, am Schiffenbergerweg, in der Stephansmart, in der Nähe der Heyligenstadtschen Fabrik, auf dem Seltersberg und in der Nähe der Margaretenhütte, sodann nach mittags 3 Uhr beginnend auf dem Hamm, im Neustädterfeld und an der Marburgerstraße verpachtet. wert. Zusammenkunft vormittags auf der Licherstraße beim Lärchenwäldchen und nachmittags bei dem ElettrizitätsGießen, den 25. Februar 1010. Großh. Bürgermeisterei Gießen. der standen auf der Tagesordnung. Die Mitglieder waren in großer Anzahl erschienen; schon vor Beginn der Versammlung war der Saal gefüllt. Stadtv. Petri 2. eröffnete als Vorsißender des Aufsichtsrates die Generalversammlung mit einer Ansprache, welche begrüßte, daß in den Mitgliedern ein so reges Interesse für die Bant vorhanden sei. Der Redner ging dann auf die allgemeine Geschäftslage der Gewerbebant ein und führte aus, daß in dem abgelaufenen Geschäftsjahr die Bank ganz gut abgeschlossen habe. Die Lage des Geldmarktes hat zu erhöhtem Geldumsaß geführt, wenn sie auch nicht gerade eine günstige genannt werden kann. Nicht zum mindesten sei dieses Ergebnis der aufopfernden Tätigkeit der Mitglieder des Aufsichtsrates zuzuschreiben, deren Wiederwahl Seshalb zu empfehlen sei. Die Rechnungsprüfungsfommission habe alles für richtig befunden und sein Wunsch sei es, daß die Gewerbebant auch in Zukunft blühen und gedeihen möge. Der Redner schloß seine Ausführungen mit der Mitteilung, daß Rentner Häuser ein sehr schön ausgestattetes Protokollbuch für die Genossenschaft gestiftet habe.( Beifall.) Die Versammlung tritt sodann in die Tagesordnung ein. Direktor 2003: Ich fann im allgemeinen auch nicht das abgelaufene Geschäftsjahr als ein gutes bezeichnen. Die neuen Steuern haben namentlich die wirtschaftlichen Verhältnisse ungünstig beeinflußt. Die Lage des Geldmarttes war aber nichtsdestoweniger in dem abgelaufenen Geschäftsjahr eine bessere als im Jahre 1907 gewesen, da namentlich die Reichsbant ihren Zinsfuß von 4 auf 3% vom Hundert herabseßte. Nur das letzte Vierteljahr brachte dem Geldmarkt einen höheren Reichsbantsab, der wieder auf 5-6 vom Hundert anzog. Der Gesamtumsas hat sich ungeachtet dessen gegen das Vorjahr um 1 Million ge ste i= gert und betrug 60,6 Millionen Mart. Ebenso erhöhte sich die Endsumme der Bilanzziffer von 5,3 Millionen auf 5,8 Millionen. Die breiteren Schichten der Bevölkerung bringen der Gewerbebant immer mehr Vertrauen entgegen, wie das Steigen der Einlagen beweist. Dieselben betragen augen= blicklich 1 152 930 Mart bei 3monatlicher Kündigung und 1 145 660 Marf bei 12monatlicher Kündigung. Die Ge= nossenschaft war in diesem Jahr leider gezwungen, zweds Vermeidung eines größeren Hypothekenausfalles zwei Häuser in der zwangsversteigerung zu erwerben, so daß das Immobilienkonto gegenwärtig einen Wert von 196 000 Mr. darstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt mit einem Reingewinn von 86 055,75 Mart ab und gestattet wieder neben guten Rücklagen zu den Reserven die Verteilung der gewohnten Dividende von 6½ Prozent in Vorschlag zu bringen. Der Verein zählte am 31. Dezember 1909 1727 Mitglieder; er ist also gegenüber dem Vorjahr um 17 Mitglieder gewachsen. Das eigene Vermögen der Bant ohne Berücksichtigung der Gewinnverteilungsvorschläge erreichte die Höhe von 1 486 647,80 Mart. Ich glaube, daß die Bant ihre Pflichten gegenüber den Mitgliedern und Kunden erfüllt hat, und daß sie da, wo es nötig war, die Interessen der Genossenschaft auf das Beste vertrat.( Beifall.) Zum Schluß möchte ich bitten, dem Aufsichtsrat und dem Vorstand Entlastung zu erteilen."( Beifall.) Die Versammlung erteilte einstimmig diese Entlastung und genehmigte gleichzeitig die Jahresrechnung. Das Ausscheiden der Mitglieder des Aufsichtsrates Carl Aug. Faber, Louis Fuhr, Justizrat Dr. Gutfleisch, Otto Schmidt und Carl Wenzel machte die statutenmäßigen Neuwahlen notwendig. Während der Wahlausschuß die Stimmen zählte, regte Gymnasiallehrer Haggenmüller an, in diesem Jahre eine höhere Dividende zu verteilen, um die Mitglieder besser zu entschädigen und dergestalt, daß dem Reservefonds nicht so viel überwiesen werde. Stadtv. Petri:„ Ich möchte darauf hinweisen, daß der Rückgang in dem Baugewerbe den Handwerkern in diesem Jahre weniger Gelegenheit geboten habe, mit der Bank in geschäftliche Verbindungen zu treten. Uebrigens würde ein weniger bedeutender Reservefonds nicht dazu angetan sein, das Ansehen der Bant in den geschäftlichen Kreisen zu erhöhen. Die Dividende befindet sich heute auf einer gesunden Höhe gegenüber den früheren Jahren, in denen sie 10 Prozent betrug und wo sie geeignet war, nicht Handwerker, sondern nur solche Leute zu gewinnen, welche die Dividende zum Gegenstand ihrer Spekulation machten." In demselben Sinne äußerte sich Stadtv. Eichenauer, der u. a. darauf hinwies, daß eine Bank in erster Linie auf die Stärkung ihrer Reserven bedacht sein müsse. Zu der Dividendenfrage wurde aus der Versammlung heraus noch der Vorschlag gemacht, die Bilanz mit einer Dividende von 6½ Prozent zu genehmigen, aber jedem Kunden eine Prämie zu gewähren, welche doch dem Handwerkerstand sehr zu statten tommen würde. Stadtv. Petri:„ Ich halte diesen Vorschlag für ganz gut und werde ihn noch in Erwägung ziehen. Ich schlage aber im Hinblick auf den Antrag Haggenmüller bezüglich der Verteilung des Reingewinnes vor, dem Haupt- Reservefonds 9508 M., dem Reservefonds 2 10 000 Mt. und dem HausReservefonds 1500 Mt. zu überweisen und gleichzeitig den Mitgliedern 6½ Prozent Dividende in Höhe von 63 326,78 Mt. zu gewähren und auf neue Rechnung 1730,97 Mart vorzutragen." Die Versammlung erklärte sich mit großer Majorität mit dieser Verteilung des Reingewinnes einverstanden. Herr Bindewald teilte hieraus das Ergebnis der Ersatzwahlen der bereits erwähnten ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates mit, welche sämtlich wieder ge= wählt wurden. Zum Schlusse sprach Stadtv. Petri den Wunsch aus, daß die Mitglieder dem Verein fernerhin Vertrauen entgegenbringen möchten und daß die Bant auch in Zukunft blühen und gedeihen möge.( Beifall.) Der heutigen Ausgabe der„ Gießener Zeitung", die 4 Seiten umfaßt, ist die 4. Nummer der Humo ristischen Blätter beigegeben. Lokales. Gießen, den 3. März 1910. ** Der Großherzog hat den Kreisrat des Kreises Friedberg Geh. Regierungsrat Friedrich Fe y zum Provinzialdirektor der Provinz Starkenburg und Kreisrat des Kreises Darmstadt, den Kreisrat des Kreises Alsfeld Franz Hölzinger zum Ministerialrat im Ministerium des Innern, den Kreisrat des Kreises Erbach Karl Schliephate zum Kreisrat des Kreises Friedberg den vortragenden Rat beim Ministerium des Innern Oberregierungsrat Dr. Otto Heinrichs zum Kreisrat des Kreises Alsfeld und den Rat bei der Provinzialdirektion Starfenburg und zweiten Beamten des Kreisamts Darmstadt Regierungsrat Adalbert Freiherrn von Starck zum Kreisrat des Kreises Erbach ernannt. ** Der Großherzog hat am 28. Februar den Kreisamtmann bei dem Kreisamt Alsfeld Paul Em me r= ling auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. März 1910 aus dem Staatsdienst entlassen. ** Uebertragen wurde am 25. Februar d. J. dem Lehrer Andreas Merfel in Groß- Gerau eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Lang- Göns. ** Vom Kaiser Regiment. Verschiedene Blätter brachten kürzlich die Mitteilung, daß der verschwundene Einjährige zu seinem Regiment zurückgekehrt sei. Unseren bei dem Regiment eingezogenen Informationen nach ist diese Nachricht nicht richtig. ** Von der Oberrealschule. Folgender Beweis wahrer Volksfreundlichkeit verdient nachgeahmt zu werden: Unsere Ober- Realschulabiturienten haben den für den Abschiedstrunt bestimmten Geldbetrag in Höhe von 25 Mark dem Rhein- Mainischen- Verband für Voltsbildung zur Verfügung gestellt. Die jungen Herren haben damit gezeigt, daß sie vollauf die Wichtigkeit der Volksbildung anerkennen und daß vor der Bedeutung derselben ihre eigenen Interessen zurücktreten müssen. Ueberall in Stadt und Land wolle man die„ Gießener Zeitung" weiterempfehlen. Dieselben befassen sich zwar nicht mit der sogn. hohen Politit, werden auch nicht nach einem bestimmten einseitigen Parteiprogramm redigiert, sondern widmen sich in ausgeprägter Weise den kommunalen Angelegenheiten und lokalen Fragen. Unsere gesch. Leser wollen unsere Inseren= ten gelegentlich bei Einkäufen berücksichtigen. Die Redaktion. werden verspricht. Cumberland wird sich nicht auf theoretische Auseinandersetzungen beschränken, sondern durch zahlreiche Experimente den Beweis liefern, daß er sich nicht umsonst lange Jahre mit dem praktischen Studium offulter Phänomene befaßt hat, daß er vielmehr auf diesen Gebieten zu Hause ist, wie taum ein zweiter. Vorverkauftarten zu ermäßigten Preisen sind in der Musikalienhandlung E. Challier erhältlich. ** Militärisches. Wie seit einigen Jahren ist auch für dieses Jahr die Einberufung von Offi= zier Aspiranten des Beurlaubtenstandes zu einer etwa dreiwöchigen Uebung angeordnet. Dem Oberapotheker des Beurlaubtenstandes Lange( Gießen) wurde der Abschied bewilligt. = p Selbstmord versuch. Gestern Mittag verübte ein Unbekannter dadurch einen Selbstmordversuch, daß er sich auf einer Wiese an der Marburgerstraße mehrere Schüsse in den Kärper beibrachte. Er verletzte sich schwer und mußte in die Klinik geschafft werden. -h- Prügel ei. Bei der Musterung der Militärpflichtigen des Kreies Gießen ereignete sich ein unliebsames Vorkommnis. Die Musterung galt verschiedenen Landgemeinden( den 8 ersten in der alphabetischen Reihenfolge). Wie es nun einmal ublich ist, wird von den jungen Leuten nach Erfüllung ihrer Pflicht auf den Ausfall der Musterung auch einer gehoben", zum Teil aus Freude über ihre Tauglichteit, zum Teil aus Freude über ihre Untauglichkeit oder Zurückstellung; bei beiden Teilen mag wohl auch ein bischen Schmerz mitbeteiligt sein. Jedenfalls war eine solche Gesellschaft zufünftiger Krieger beim Verlassen einer Wirtschäft sehr fidel und unternehmungslustig. In der Johannisstraße aber ging das gute Einvernehmen in Brüche, es fam zum Wortwechsel und schließlich zur Prügelei, sodaß die Schußmannschaft einschreiten und die Rauflustigen mit zur Wache nehmen mußte. -t- Stadttheater. Da neulich für das Trieschgastspiel auf dem Theaterzettel irrtümlich ein irreführendes Datum angegeben war, sei ausdrücklich festgestellt, daß das Gastspiel am Samstag( nicht Sonntag), den 12. März, stattfindet. Am nächsten Sonntag finden 2 Vorstellungen bei kleinen Preisen statt, nachmittags wird der neue Luſtspielschlager von Presber und Kadelburg„ Der dunkle Punkt", am Abend„ Robert und Bertram" mit den wirksamen Einlagen wiederholt. Das Benefiz für den beliebten Regisser und Charakterfomiter Herrn Hermann Norden bringt am kommenden Dienstag im Abonnement den drastischen Schwank„ Der Hochtourist". Ans dem Gerichtssaal. Straffammer.] Gießen, 1. März 1910. Unter der Anschuldigung der Ruhestörung erhielt der Taglöhner Friedrich Flick von Großen- Linden einen Straf befehl über 12 Mt. Geldstrafe, gegen den er Widerspruch erhob. Das Schöffengericht setzte die Strafe auf 2 Wochen Haft, da es das Verhalten des Angeklagten, der als gewalttätiger Mensch bekannt ist, nicht als gesühnt erachten fonnte mit einer Geldstrafe. Es stand fest, daß der Angeflagte eines Abends, eine Mauer, die sein Nachbar wegen der von ihm vorgenommenen Uebergriffe zwischen den Hos reiten hatte ziehen lassen, hinwegriß und dabei einen solchen. Standal verübte, daß ein großer Menschenauflauf stattfand. Er focht das Urteil an, bekannte seine Schuld, und bat um eine milde Geldstrafe. Nach den Feststellungen des Berufungsgerichts war der Angeklagte angetrunken, auch war er aufgehetzt worden. Die Strafe wurde unter Berücksichtigung dieses Umstandes auf 15 Markt festgesetzt. * Verhaftet. Ein junger Mann aus Heuchel- heim beging in einem hiesigen Geschäft dadurch Unterschlag= ungen, daß er verschiedene Quittungen fälschte, welche im Laufe der Zeit die Höhe von 3000 Mr. erreichten. Erst jetzt gelang es, den Verbrecher hinsichtlich der Urkundenfälschungen zu überführen. Der junge Mann mußte infolgedessen verhaftet werden. * Seance F. Cumberland. Wir wollen nochmals auf die heute Abend in Steins Garten stattfindende Soiree aufmerksam machen, die besonders interessant zu Auf Privatflage des Landwirts Konrad Werner 2. in Bodenrod, wurde der Gastwirt Johannes Hofmann 13. daselbst wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 10 Mt. verurteilt und dem Kläger die Publikationsbefugnis zugesprochen. Das Schäffengericht hielt für erwiesen, daß der Angeklagte dem Kläger den Vorwurf gemacht hat, er habe Flaschen, die dem Angeklagten gehörten und im Biwack zurückgeblieben waren, mit nach Hause genommen. Der Angeklagte legte Berufung ein und bestritt seine Schuld, zum mindesten glaubte er, seine Freisprechung müsse erfolgen, da er berechtigte Interessen gewahrt habe. Seine Aeußerung, die laut schreiend auf der Ortsstraße erfolgte, war nicht geeignet, den§ 193 anzuwenden, weshalb das Urteil seine Bestätigung fand. Aus aller Welt = h- New York, 3. März. Bei Everett im Staate Washington ist durch eine Schneelawine ein Expreßzug ver schüttet worden. Es sind bis jept 23 Passagiere als Leichen geborgen, ferner 30 Verletzte. 25 Personen werden noch vermißt. Der Zug stürzte einen 200 Meter tiefen Abgrund hinunter. Die zur Bettung ausgesandten Leute vernehmen aus der Tiefe erschütternde Hilferufe der Verschütteten. -h- Frankfurt a. M., 1. März. Der Main ist auf 280 3tm. gestiegen und steigt noch weiter. Auch vom Obermain wird noch weiteres Steigen des Wassers gemeldet. Das Hochwasser der Nebenflüsse Kinzig u. Nid da hat seit gestern start zugenommen. Wie aus Mannheim gemeldet wird, steigen Rhein und Neckar ebenfalls weiter. Der Neckar ist bereits aus den Ufern getreten. Der Rhein ist im Rheingau, wie aus Rüdesheim gemeldet wird ,, auf weite Strecken über seine User getreten und hat zum dritten Mal in diesem Jahr sein Bett verlassen. Auch die Rhein- Anlagen in Koblenz sind teilweise überschwimmt, doch ist das Wasser dort zum Stillstand gekommen. -h Trier, 27. Febr. Die Mosel steigt ununterbro chen. Die Pegelhöhe betrug gestern Abend 4,84 Meter. Einige Stadtteile sind überflutet. Dermischtes. Wieviel Sänger gibt es wohl im Deutschen Reich? Dies genau festzustellen, dürfte sehr schwierig werden; aber einen ungefähren Ueberblick über die stattliche Zahl zu gewinnen, ist nicht unmöglich. Es sind mir 16 000 Gesangrereine im Reich bekannt; rechnet man auf jeden Verein durchschnittlich 30 Sänger, so ergibt sich die Summe von 480 000 Sängern. -h Hamburg, 3. März. Der Schußmann Kahlbohm, der gestern nachmittag einen gesuchten Verbrecher verhaften wollte, wurde von diesem mit einem Schlagring derart in den Unterleib geschlagen, daß er sofort tot zulammenbrach. Der Verbrecher, namens Schwerdtfeger, wurde verhaftet. Daraus kann man zunächst ersehen, welch einen geringen Bruchteil aller Sänger der Deutsche Sän. gerbund mit seinen kaum 100 000 im deutschen Reich ansässigen Sängern ausmacht, und wie schwer es sein dürfte, obige Zahl unter einen Hut zu bringen. Aber die Summe von 480 000 bleibt entschieden hinter der Wirklichkeit weit zurück. -h Prag, 3. März. Der Landesausschuß Böhmens hat mit Rücksicht auf die Notlage der Finanzen des Landes den Beschluß gefaßt, etwa 280 Frre aus der LandesFrrenanstalt zu entlassen. Es handelt sich um leicht Erfrankte, die nicht gemeingefährlich sind. Hämorrhoidalleiden Um annähernd die Gesamtzahl der Sänger im Reich vor Augen zu führen, kann man zwei Wege einschlagen, 1. einen postalischen, 2. einen militärischen. Das Deutsche Reich hat rund 40 000 Postanstalten; davon entfallen auf Bayern und Württemberg zirka 15 000, auf das übrige Deutschland zirka 25 000. Jede Poststation ist aber mit Dörfern umgeben, von denen fast jedes einen oder mehrere Gesangvereine hat. In Bayern und Württemberg kann man auf jede Poststation drei Nachbardörfer, im übrigen Deutschland mindestens fünf rechnen, jedes mit einem Gesangverein. Das würde folgende Summe ergeben: In Bayern und Württemberg 15 000 und 3X 15 000= 60 000 im übrigen Deutschland 25 000 und 5X 25 000= 150 000 Summa 210 000 Die Mitgliederzahl der einzelnen Vereine ist sehr verschieden; sie bewegt sich zwischen 4 und 400. Rechnen wir durchschnittlich 30 Mitglieder pro Verein, so ergibt das für 210 000, rund 200 000 Gesangvereine die Riesenzahl von 6 Mill. Sänger im deutschen Reich. Selbstverständlich gibt es Tausende von Vereinen mit weniger als 30 Mitgliedern, aber auch Tausende mit mehr und Hunderte mit über. 100 Mitglieder. Außerdem muß in Betracht gezogen werden, daß einzelne Poststationen besonders viele Vereine haben, z. B. Berlin 1000, Leipzig 300, Hamburg 200, Breslau 200, Köln 200, München 200 2c. sind sehr lästig und vielfach mit großen Schmerzen verbunden und können schließlich sehr gefährlich werden. Nach vielen Gutachten ist Sanitätsrat Dr. Wegener's Thee ein hervorragendes Mittel bei diesen Leiden, um Linderung und Heilung zu bringen. Es ist wichtig, daß die Ursache der Hämorrhoiden beseitigt wird und dieses ist speziell die Aufgabe dieses Tees. Preis Mt. 1.50, in allen Apotheken zu haben, wenn nicht, wende man sich an die Ferromanganingesellschaft, Frankfurt a. M., Kronprinzenstraße 55. Medizin. und techn. Drogen, Chemikalien, Materialwaren, Chemische Spezialitäten eigener Fabrikation, Otto Schaaf, Gießen, Gegründet 1883. Seltersweg 39. Fernspr. Nr. 45 Klein- und Großhandel. Auskunft über chem. technische Fragen Der zweite Berechnungsweg, der militärische, führt genau zu demselben Ergebnis. Verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Knorr's Suppen Jeder Umschlag Fix und fertig- 3 Teller 10 Pfg. Knorr- Sos würzt famos Suppen, Saucen, Gemüse, Fleischspeisen etc. gilt als Gutschein Vergebung. Jede Standflasche enthält 1 Gutschein. Für die Großh. Universitäts- Augenklinik Gießen soll für die Zeit vom 1. April 1910 bis Ende März 1911 durch öffentliche Ausschreibung vergeben werden: 1. Die Lieferung des Bedarfes an a) Backwaren, Fleischwaren, Spezereiwaren und Verbrauchsgegenständen, Kaffee, Milch, Butter, Eier, Bier und Eis. b) Seifen-, Bürsten-, Porzellan- und Glaswaren u. Schreibmaterialien. c) ca. 7500 3tr. Hüttenkoks, " 400 Str. Nußkohlen. 2. Die Abgabe von Knochen, Lumpen, Küchenabfällen und Gespül. 3. Die Eatleerung der Müllgruben. Die Bedingungen fönn n bei der Berwaltung der Klinik nachm. von 3-5 Uhr eingesehen werden. Angebote und Proben find getrennt und verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungstermin Samstag, den 12. März 1910, vorm. 11 Uhr auf der Verwaltung der Klinik abzugeben. Zuschlags. frist 10 Tage. Gießen, den 28. Februar 1910. Großh. Direktion der Universitäts- Angentlinit. Vossius. Kouverts mit Firma Tausend von 3,75 M an Albin Klein, Buchdruckerei, Gießen, Seltersweg 83. Giess Zweit am Sonnta Herr Herr Herr Eintrittskarte der Musikalien- Ha Studierende auch 0 Für No. 611. No. 792. U No. 890. R Diese drei he können wir d Pr Millelde De G für G Self D 38) „ Ich gal meiner Gag meiner Mut übrig behielt mal die übli Gendarmen entbehren, da Freundschaft& Ich hab er das gleich mals, als wi inach stedte i nach, heißt d Da Anit unermüdlich zu erfinden, mit, ich erfar wie der Lot fie rajenden Glück. Wir her, wurden große Ginn Anita sich m nein" fagte Nur wollte Tänger hinau sie vor der ich mich von von ihr Lor, ich blinde um einer Chin Difer's far gelangt, wieder Mugen hatten im Staate eBzug ber als Lei werden tiefen Ab Leute bet Verschüt Reich? werden; che Zahl 6 000 e jeden Ver umme von men ge e Sän. en Reich in dürfte, e Summe ichteit weit im Reich inschlagen, stalten; da a 15 000, Boftstation es einen nd Würt bardörfer, jedes mit e ergeben: 000 000 000 S MAGGI Rumford- Suppe Giessener Konzert- Verein Neuntes Konzert Zweiter Kammermusik- Abend am Sonntag, dem 6. März 1910, abends 5 Uhr, in der ога OLF REBNE Neuen Aula. Ausführende: ino M } Frankfurt a. M. Herr ADOLF REBNER( Violine) Herr JOHANNES HEGAR( Violoncell) Herr Prof. G. TRAUTMANN( Klavier). Programm wird demnächst veröffentlicht. Eintrittskarten: I. Platz Mk. 4,-, II. Platz Mk. 3,50, III. Platz Mk. 2,50, IV. Platz Mk. 2,-, Stehplatz Mk. 1,50, Studentenkarten Mk. 1,-. Kl. Partitur- Ausgaben sind in der Musikalien- Handlung des Herrn Ernst Challier( Rudolphs Nachfolger, Telephon Nr. 671, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Ritter und abends an der Kasse zu haben. Oeffnung des Saales nachmittags 4 Uhr. - in Würfeln zu 10 Pfg. für 2-3 Teller ist sehr nahrhaft und wohlschmeckend. Die allerneuesten Stoffe für Anfertigung von HerrenKleidung nach Mass sind eingetroffen. a einget Feine Verarbeitung :: Solide Preise:: Kulante Bedienung J. Pfeffer 19 Giessen; Marktplatz 6. MAGGI MAGGI SUPPEN RUMFORD 2-3 eller 10 Letzte grosse Stuttgarter Lotterie Geld- Laferie Ziehung am 16. März 1910 2029 Geldgewinne ohne Abzug zahlbar mit Mk. 60000 30000 Hauptgewinn Mark etc. etc. 6 Lose 11 M., Lose à 2 MK., 11 Lose 20 M. Porto und Liste 25 Pfennig extra empfiehlt die General- Agentur Eberhard Fetzer, Stuttgart, Kanzlelstr. 20 u. Königstr. 18. Hier bei Kgl. Pr. Lott. Ein. Buchacker, Jacob Dany, W. Semmler. Vorzüglichste Lederputz Creme Kavalier Das Beste vam b 70 vom Besten sehr ver Rechnen wir bt das für zahl von erständlich 30 Mit nderte mit t gezogen e Vereine burg 200, Jeda flasche schein. führt ge nit Gießen März 1911 en: aren und 5, Butter, swaren u. enabfällen altung der Den. berfchloffen, Gröffnungs 11 Uhr Zufglags, eatlinit. Seltersweg 83. 38) 2 Für Qualitätsraucher empfehlen wir unsere neu eingeführten Spezialmarken: No. 611. Admiral..... 10 Stck. 60 Pfg., 100 Stck. 5.80( 13 cm lang) No. 792. Unsort. Borneo 10 Stck. 70 Pfg., 100 Stck. 6.70( 12 cm lang) No. 890. Resulta..... 10 Stck. 80 Pfg., 100 Stck. 7.80( 15 cm lang) Diese drei hervorragenden Marken haben bei allen Rauchern grossen Anklang gefunden und können wir dieselben als das beste auf dem Gebiete der Cigarrenfabrikation empfehlen. Probesendungen von 100 Stück unter Nachnahme nach Wunsch sortiert. Kalk- u. Marmor- Werke u. Dampfziegelei Telefon 84. Aug. Gabriel jr. Giessen, Telefon 84. la. Qualitäten Massenfabrikationen- Bahnanschluss 4 Mitteldeutsche Tabakmanufaktur, Frankfurt a. M., Rossmarkt 61. Deform- Pflanzen- Butter Grösstes Cigarren- Lager Mitteldeutschlands. Den verehrlich. Dereinsporitänden empfiehlt sich zur Anfertigung Don Druckfachen DON für Festlichkeiten und fonftige Vereinszwecke • • als: Feftfchriften Programmen Diplomen Plakaten Einladungen Feltkarten Eintrittskarten Ballkarten Vereinsfchildern Feltzugsordnungen Statuten etc. • . die • Gießener Verlagsdruckerei, Gießen Seltersweg 83 3nh.: Albin Klein Der Sall Welshofen. Sriminalroman von M. Kossak. ( Nachdruck verboten.) Ich gab natürlich einen guten Teil", fuhr Olfers fort, meiner Gage für sie aus, einen weiteren Teil mußte ich meiner Mutter schicken, sodaß ich wenig genug für mich übrig behielt, troz meiner guten Einnahmen. Nicht einmal die übliche Summe konnte ich Todd für den siechen Gendarmen ausliefern! Doch brauchte dieser nichts zu entbehren, da der biedere James in seiner uneigennützigen Freundschaft das Geld für mich auslegte." Ich habe hier übrigens vergessen, zu erzählen, daß er das gleiche angeblich schon in Neapel getan hat, damals, als wir noch bei der Tarantellatruppe waren. Demnach steckte ich tief in seiner Schuld- meinem Glauben nach, heißt das. Da Anita über ihren Mißerfolg sich grämte, sann ich unermüdlich darüber nach, eine andere Nummer für sie zu erfinden, die den Reiz der Neuheit besaß. Es gelang mir, ich ersann verschiedene Verwandlungsszenen, ähnlich wie der Lotosblume Tanz", für sie, und in diesen fand fie rasenden Beifall. Eile Zeit lang lächelte mir das Glück. Wir zogen in den großen Städten Europas, umher, wurden überall beifällig aufgenommen und erzielten große Einnahmen. Die Hauptsache für mich war, daß Anita sich mir huldreich zeigte und jezt nicht mehr heftig nein" sagte, wenn ich sie bat, mein Weib zu werden. Nur wollte sie den Zeitpunkt unserer Vermählung noch länger hinausschieben und gestattete auch nicht, daß ich sie vor der Welt meine Braut nannte. Ach, wie habe ich mich von der Schlange am Narrenseil führen lassen von ihr und dem Todd, ihrem Spießgesellen! Ich Tor, ich blinder Tor! Sein ganzes Leben so zu verspielen um einer Chimäre willen!" 12. Kapitel. Olfers war, an diesem Punkt seiner Erzählung angelangt, wieder in sein dumpfes Brüten verfallen. Seine Augen hatten ihr Feuer verloren und einen Blick erTelephon 362 Marte ,, Sanitas" Molkerei- Butter- Ersatz Preis: 1 Pfd. 88 Pf 3, 260 allein steht auf der HÖHE. der Zeit. Verlangen Sie defshalb stels KAVALIER, das beste aller Lederputzmiffel " Braubach& Fischer Reuenweg Reformhaus Giessen äge Streuzplas Färberei Grösster Betrieb MÖBEL 0 B Betten u. Polsterwaren E kaufen Sie billig und gut bei Aug. Ossmann, Selter8weg 89. Telephon Nr. 733. halten, als ob die Gegenwart für ihn versunken war, und als ob er eine Welt erschaute, die außer ihm niemand sah. Dann aber raffte er sich auf und fuhr mit eintöniger Stimme fort: ,, Wi traten dazumal in Berlin auf, als ich eines Tages Entdeckung machte, die mich iäh aus meinem Himmel ücßen ließ. Allerdings war es mir in letter Beit schon wiederholt zum Bewußtsein gelangt, daß Anita nicht mehr die gleiche Zärtlichkeit für mich besaß, als in dem Jahre vorher, und daß sie sich im Verein damit wieder mehr an Todd angeschlossen hätte, ich hielt das jedoch für eine ihrer vielen Launen und legte, wenn ich mich auch darüber grämte, keinen übermäßig hohen Wert darauf. ,, Da überraschte ich sie einmal, als ich unerwartet in ihre Wohnung kam, in Todds Armen. Daß ich ihn nicht niederschlug, erscheint mir noch heute unbegreiflich. Indessen kam es zu einer heftigen Szene zwischen uns dreien ich pochte auf meine Rechte und sie erwiderte höhnisch, daß dieselben nur in meiner Einbildung bestünden. Da rief Todd, der bis dahin seine Mäßigung bewahrt hatte, nun auch seinerseits die Ruhe verlierend, seine Rechte an Anita wären dye älteren und er sei keineswegs geneigt, sie an mich abzutreten. Die Deinen die älteren?" fragte ich außer mir. Jawohl, denn Anita ist meine Braut schon seit ienet Beit, als Du noch in den Abruzzen warst, damals haben wir uns einander zugelobt, daß Du's nur weißt," erwiderte er. Ich traute meinen Ohren nicht und wandte mich an sie, um mir die Wahrheit des Gesagten bestätigen zu lassen. Da wurde sie sehr blaß und wollte mir ausweichen, aber der Todd ergriff sie am Arm und befahl ihr, seine Augen in die ihren bohrend, zu antworten. Ja, ist, wie er jagt," sprach sie leise und zitternd, er hat ältere Ansprüche an mich als Du und ich fann feines anderen Weib werden!" Wie sie das fagte, brach eine wahnsinnige Wut aus mis hervor und ich wollte mich auf sie stürzen, aber der To3d warf sich auf mich und drängte mich, da ich vor Verzweiflung fast ohnmächtig war, zur Tür heraus, die er hinter mir schloß und verriegelte. Da stand ich nun draußen und konnte nichts tun, um mein Recht zu wahdieser Branche im 00000000. Grossh. Hessen::: Bügel- Chem. Waschanstalt liche Ausbildung zugesichert. Waschanstalt ,, Schwan". Liebigstraße 63. Stemmaschine, Bandsäge, Kreissäge w. Be triebsv. billig zu verkaufen. Rohrbach, Lollar. 3-20 Mk. tägl. fönn. Perſon. jed. Stand. verdien. Nebenverd. d. Schreibarb. häusl Tätigkeit, Vertretung. usw. Näher Erwerbszentral. Frakfurta.M. uche mehrere Mädchen für sofort und später. Frau Dülfer, Neustadt 50. Gegründet 1848 Seltersweg 79 a Tel. 627 Neuenweg 4 ,, 553 15 elgene Läden. Färberai- Versandt- Geschäft. Post- und Bahnsendungen werden nach der Zentrale in Butzbach erbeten. Beitungsträgerinnen fofort gesucht Giessener Zeitung. ren! Aus, alles aus! Ich wollte zuerst m beide ermorden, aber dann fand ich die Kraft, mich zu beherrschen, vielleicht zum ersten Male in meinem Leben. Ich schlich mich nach Hause und schrieb dort jenen Brief an die Anita, von dem ein Stück in der Nachttischschublade des toten Welshofen gefunden ist!" ,, Also wahrhaftig!" entrang sichs Brümmels Brust. Aber weiter- weiter- wie ist der Graf nun seinerseits zu dem Brief gekommen?" Offers sah ihn mißtrauisch an. ,, Wenn ich nur wüßte, was es für einen Zweck hat, Ihnen das alles zu erzählen," sagte er mit seiner ersten brütenden Hartnädigteit. ,, Es hat den Zweck Ihrer Rettung", sprach Brümmet fest. Also nochmals- wie ist der Graf zu Ihrem Brief gekommen?" Meinetwegen." Der junge Mann trat ganz nahe zu ihm heran. Der Todd hat ihn in die Schublade gelegt." Der Detektiv war im Grunde nicht sehr erstaunt über das Gehörte, denn er hatte kaum etwas anderes erwartet. Aber warum? Wollte er Sie verdächtigen? Und woher haben Sie Kenntnis von der Sache?" ,, Die Marietta Verdi hat mirs erz hlt." ,, Die Vertraute der Brusio? Wie ist das möglich?" Je nun, Herrin und Dienerin streiten sich häufig. Meine ehemalige Flamme ist von einer weisen Sparsamfeit im allgemeinen versteht die Verdi sich schon schadlos zu halten, aber zuweilen entspinnt sich auch ein furchtbarer Bank zwischen den beiden. Die Verdi weis eben zu viel von den Geheimnissen Anitas und aus diese Kenntnis sucht sie Geld zu erpressen. Da mags woh wieder etwas gegeben haben zwischen den beiden, den eines Tages- kurz vor Welshofens Tode- tam di Verdi zu mir gerannt und erzählte mir, der Todd hab ihrer Herrin einen Brief, den ich an diese geschrieber. abgebettelt. Ich sollte auf meiner Hut sein, denn c hätte sicher eine Teufelei vor, meinte die Verdi. Natü lich teilte sie mir das nur mit, um mich auf Anita heßen- die Person ist ja so rachsüchtig. Ich kenne s seit meiner Kindheit, sie war unsere Nachbarin und von ieher sehr vertraut mit der Anita." ( F. f.) Räumungs- Verkauf Wegen Platzmangel und Ueberfüllung meiner Lagerräume unterstelle ich nachverzeichnete Gegenstände dem Verkauf aus und zwar: zu aussergewöhnlich billigen Preisen. 10 Schlafzimmer in: Eiche, M. 350.| Nussbaum, M. 380.| Mahagoni, Mk. 400. Birke, von Mk. 35.an. 15 Schreibtische 16 Vertikows von Mk. 30.an. Birke, Mk. 670. Ferner: 20 Divans 10 Büffets von Mk. 50.von Mk. 130.an. 20 Flurgarderoben von Mk. 17.- an. Möbelfabrik Jacob Dick Rheinstrasse 39 ( früher Darmstädter Möbelfabrik) Bürgerverein Gießen. Mittwoch, den 9. März cr., abends 8 Uhr im Saale des Hotel Einhorn Allgemeine Bürgerversammlung Tagesordnung: Die Arbeitsschule, die Schule der Zukunft. Referent: Herr Schulrat Scheerer, Büdingen. Freie Aussprache. Wir laden die gesammte Bürgerschaft, insbesondere unsere Mitglieder hierzu freundlichst ein. Damen will. tommen. Der Borstand. Freiwillige Gail'sche Feuerwehr an. Darmstadt Grosse Ochsengasse 12 Kaiser's Malzunübertroffen, Ordentliche Hauptversammlung das Pfund nur Samstag, den 12. März, abends 9 Uhr im Saale| des II. Hauptmanns Saner Tagesordnung: 1. Jahresbericht 2. Stassenbericht 3. Verleihung von Dienstabzeichen 4. Etwaige Anträge 5. Vorstandswahl 6. Verschiedenes. Uniform: Dienstanzug, volle Andrüftung. Der Vorstand. Meine Wohnung befindet sich vom 1. März ab Kaffee 25 Pfg. ( Haus Bernet) Kaiser's Kaffee- Geschäft Europas grösster Kaffee- Rösterei- Betrieb. Ueber 1000 Filialen. Filiale in Giessen: Kirchenplatz 12. Plockstrasse 12( Biograph) Niederlage bei Herrn Ferdinand Zimmer, Lich i. HessenW. Koch, prakt. Zahnarzt. Möbeltransport von Kessler& Merkel befindet sich jetzt Kreuzplatz 61 Grosse Ersparnis!! Feinste Molkerei- Butter kostet t. 1,50 Sanitas Pflanzen- Butter kostet Mt.-.88. bester Molkerei- Butter- Ersatz. Sie ersparen also an 1 Pfund zu haben: Mt.-. 62 Reformhaus Neuenweg Nähe Kreuzplatz ausschneiden+ † Frauen+ BeiStörungen und Stock ungen gebrauchen Frauen die echten Frauent opfen Victoria. Aeußerst bewährt und empfohlen à Fl. 3.50 Mk, extra start 5 Mt. gegen Nachnahme. Nur zu beziehen durch Apoth. Zeh, Salle a. S. Richard- Wagnerstr. 26. Neues Stadt- Theater Giessen. Direktion: Hermann Stelngoetter. Freitag, den 4. März 1910. Anfang 8 Uhr. 18. Freitag- Abonn.- Vorstellung. Novität! - Novität! Mit neuer Ausstattung. - Gewöhnl. Prelse! Gewöhnl. Preise! Novität! Novität! Strandkinder Ein Schauspiel in 4 Arten von Hermann Sudermann. Anfang 8 Uhr. Ende g. 11 Uhr. Sonntag, 6. März 1910. nachmittags 3/2 Uhr. Kleine Preife! Kleine Preise! ,, Der dunkle Punkt" Schwant in 3 Arten von Guftav Kadelburg und Rudolf Presber. Abends 7 Uhr. Kleine Prelse! Kleine Preise! Unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Infanterie- Regiments. ,, Robert und Bertram". " Boffe mit Gefang und Tanz in 4 Abteilungen von Gustav Raeder. Anfang 72 Uhr. Ende g. 10% Uhr. 木木 木 Ankauf- Verkauf bon Alteifen, Lumpen, Knochen, Kupfer, Meffing, Blei, Zint, Bium 2c. Möbeln, Betten, Weißzeug, Gold- und Silbersachen, Münzen und Antiquitäten. Louis Rothenberger, Gießen Neuenweg 23. Telephon 35. Haushälterin, Stüße u. 2 Mädchen all. Arb. f. Stelle am liebst. f. sof. Frau Dülfer, Gießen Neustadt 50. Vokativus. " Sann ich Herrn Müller sprechen?"- Zimmervermieterin: uung wird er ist seit drei Tagen ausgezogen." Бав er ſich wieder 26" A.:,,Sind Sie Schwiegermutter?" denn nicht mit zur Beerdigung Ihrer der Mrat hat mir alle aufregenden er Netter Schwiegersohn. ätter Vokativus. alt- heater essen. se 12 MK. 670. ar: Humoristische Blätter wieder mal Netter Schwiegersohn. A.:,,Sind Sie denn nicht mit zur Beerdigung Ihrer Schwiegermutter?" der Arzt hat mir alle aufregenden VerB.: Nein gnügungen verboten." Ein guter Kerl. Mittel zum Zweck. Geschäftsfreund: ,, Ein hübscher Kerl, Euer Gerichtsvollzieher hier!" Kaufmann: Ja leider; feine meiner weiblichen Kundinnen bezahlt mehr bar, nur damit ich ihnen nachher den Kerl zuschicke!". Umschrieben. ,, Die Dame, die Sie mir da empfohlen haben, ist ja aber total verwachsen." Heiratsbermittler:„ Du lieber Gott, sie ist etwas einseitig gebildet." Beathers ,, Kann ich Herrn Müller sprechen?"- Zimmervermieterin:„ Der ist seit drei Tagen ausgezogen."-„ Na, dann wird's aber Zeit, daß er sich anzieht." Auch so. Mutter: Nicht, mein Ede fährt auf dem Rad doch wie der Blitz?" Bekannter:„ Nun ja, so im Zickzack!" 9 Bosheit. Dame: Die Männer in früherer Zeit waren so mutig, daß sie gern für die Dame ihres Herzens in den Tod gingen." Herr:„ Die heutigen Männer halte ich für mutiger, da sie ihre Dame sogar heiraten!" Furchtbare Drohung. Junge Frau:„ Merk Dir's, Artur, kaufst Du mir nicht einen neuen lieber Aufruf. Kehre zurück, Paul! Meine abgelegten Hüte und Toiletten werden wieder modern! Deine betrübte Gattin. Gerechte Entrüßung. ,, Aber warum haben Sie diese Herren zur Jagd eingeladen, das Hut, dann foche ich acht sind doch die schlechtesten Jäger in der ganzen Proving?" Tage lang selbst!" Ja, man muß doch auch die armen Treiber etwas verdienen lassen!" Die Hauptsache. " Ihr Sohn will die literarische Karriere einschlagen?"„ Ja, grade heut!" So, was hat er denn dazu getan?" ,, Er ist zum Photographen gegangen und läßt sich photographieren: einmal in nachdenkender Stellung und dann mit einem Buche in der Hand. M.freege " Die verkannten Weisheitszähne. AFRIKA E Aus dem Tagebuch eines Hausknechts. Man soll den Fremden nicht vor dem Trinkgelde loben. Kleiner Verdienst ist besser als großes Verdienst. Die Hausknechtfarriere ist noch ( Alle Rechte für sämtliche Bilder und Texte vorbehalten. Abdruck verboten.) Boshaft. Lästiger Fragesteller:„ Ob ein Mensch wohl ohne Gehirn leben könnte, Herr Rat?" Sanitätsrat( ärgerlich):„ Das müssen Sie doch besser wissen, als ich!" Kellnerglosse Man lernt bald den wahren Vegetarianer von dem gezwungenen zu unterscheiden. nicht die schlechteste. bs b Große Handschuhnummer crsett gut: Zeugnisse. Ein Hausknecht muß jeden Steg und jede Stiege kennen. Je delikater der Auftrag, desto nobler die Bezahlung. Die Großstadt bleibt das A und der Routine. 00000 S Riskant. ,, Der Girgl hat mi an saudummen Ochsen g'heiß'n!" Warum verklagst'n denn net?" Woaßt Sepp, es is halt weg'n in Wahrheitsbeweis." Bauerneinfalt. Schüttelreim. Es gleicht so manche Krämerseele. An Raublust sehr der Seemakrele. Touristen durabel. sind Nickel lobt, Silsind ,, Kannst Du mir sagen, Emil Dähne, Wie heißen wohl die letzten Zähne, Die wir bekommen?" Also fragt Der Lehrer, und Klein- Emil sagt Ga z feck zu seines Wissens Mehrer: " Jawohl - die falschen Zähn', Herr Lehrer." Frau: ,, Schäm' Dich, nicht einmal diesen einfachen Hut willst Du bezahlen! Und Du willst Zahlfellner sein!" ber labt. Schuhe Visitenkarten. ==Berantwortlicher Redakteur: Dr. Karl Schaumburg, Berlin. Drud und Verlag von Georg E. Nagel in Berlin- Schöneberg. H.Brasi „ Herr Advokat, den Schullehrer möcht' ich verklagen, er hat mich einen Spitzbuben' geheißen." Haben Sie Zengen oder was Schriftliches für diese Behauptung?" " O ja, Schriftliches schon! Er sagt, es stände mir an der Stirn geschrieben. Ich hätt' mi ja schon in den Spiegel geschaut, fann aber leider nicht lesen." 7 A Be vorauszahl 1,50 Mt. Donnerstag „ Sumorist liegen wöc Selterswe nicht ver Nr. 3 Mon Die Auf 1. An das sechste S betr. die A Uhr; Dien Uhr. 2. in der Auch ton 9-10 Uhr, ter solche ge Schule aufge de. Js. das Bei den Gieße wärts gebor legen. Wir bri die Viehmärt ginnen haben Marktvieh ni Straßen aufge Gieße 19 Die dies Anmeldu bon vormit April, ftatt. Zimmer N 3 Mark un Der Prü Abgewi sene Koketterie. Wie unritterlich, Herr Assessor, mir einen Kuß zu rauben! Wissen Sie nicht, daß eine hohe Strafe darauf steht?" " wo, Gnädigste, ist ja nur Mundraub, und darauf gibt's mildernde Umstände!" Möbellager Sicherer Besitz. Viel lieber heute schon Ein Ei dein eigen nenne, Als erst am nächsten Tag Die allergrößte Henne! 狂 冰冰 E$ kommt alles an den Cag. 米 1. 2. Hier rennt der Sonnenbruder Zecke Mit weiten Säßen um die Ecke; Der Polizist rennt hinterdrein: Na wart, Spitzbub, dich hol' ich ein!" Wahr. Ein Möbellager ist oft schön, 3. Der Poliziste und dabei Das kann man wieder hier' mal sehn: Der Möbellageriste Blei, Der Zecke legt sich sans façon In die halbfertige Chaiselong'. Fräulein A.: Wie schrecklich muß der Gedanke für eine große Sängerin sein, wenn sie weiß, sie hat ihre Stimme verloren." Fräulein B.:„ Noch schrecklicher, wenn sie es nicht weiß." O web! Sie: Fühltest Du Dich im Hotel wie zu Hause?" Er:„ Aber ganz wie zu Hause. Auf der ganzen Speisefarte nicht ein Gericht zum genießen!" Ein Kenner. Marie:„ Ich möchte wohl wissen, ob Georg weiß, daß meine Schwester Helene Geld hat?" Cousin Hat er denn angehalten?" Marie:„ Ja." Cousin:„ Dann weiß er's." Praktischer Standpunkt. Köchin: Sag mal, bist Du auch der Meinung, daß wie neulich in der Dienstbotenversammlung behauptet wurde die Weihnachtsgeschenke für uns eigentlich eine Schmach seien?" Dienstmädch chen: 11 Gewiß, wenn uns zu wenig geschenkt wird." Die Kellnerin. A.:„ Du kennst ja wohl die schlanke Anna, ist das nicht eine Probiermamsell." B.:„ Nein, nur Biermamfell." Versetzt! Am Ziele angelangt, zählte der Radfahrer seine Fahrwunden. 4. Jetzt kommen die Gesellen an Und jeder schuftet, was er fann, Sie überzieh'n das Kanapee Die schau'n sich bald die Augen aus, Doch Zecken finden sie nicht raus. Zu galant! Braut( am Klavier sitzend):„ Ich hoffe, Du hast den falschen Ton nicht gehört?"- Bräutigam( will ihr ein Kompliment machen): Welchen denn?" 9220! Bequem. Fremder: Sie haben mir ja gestern Abend einen ich hätte ja hier durch den Garten gehen können." netten Umweg gezeigt, wie ich Sie nach den Theater fragte; Hotel- Hausknecht( brummend):„ Gewiß ja, durch den schmutzigen Garten... wer puẞt Ihre Stiefel, Sie oder ich?" Angewandte Redensart. A.: So ein Scharfrichter verdient doch eine Menge Geld, ich glaube, für jede Hinrichtung befommt er 200 Mark extra." B.: Donnerwetter, das laß ich mir gefallen, ich möchte auch mal 200 Mart mit einem Schlag verdienen." Oh, oh. Sohn: Ich habe heut zehn Mark verdient, Papa." Vater: Das ist recht, mein Sohn. Ich freue mich, daßz 5. Drauf das Gefellenpaar mit Fleiß Und mit Vergießung auch von Schweiß, Die fert'ge Garnitur schleppt fort D. Zecke, wird's dir nicht bald weh?! An einen vorbestellten Drt. Du endlich selbsterkennst, wie schön es ist, von seinen Gltern nicht abhängig zu sein. We hast Du Dir die zehn Mark denn verdient?" Sohn:„ Ich habe sie mir von Mama gepumpt!" Spekulativ. Unvermögende alte Jungfer: " Ich werde in ei. nem wissenschaft lichen Fachblatt ein Heiratsgesuchervielleicht lassen, reicht irgend ein Professor in der Zerstreutheit seine Offerte ein!" Es kommt alles an den Tag. ( Fortsetzung). 6. Das ist der dicke Rentner Klein, Der sagt:„ Die Chaiselongue is fein, So'n weiches Polster is mir lieb!" Und freut sich d'rüber wie ein Dieb. Druckfehler. Der letzte Beweis. Dietrich Ebert hatte unter allen erdenklichen Entbehrungen ein Theaterstück zu stande gebracht und schließlich auch bei einer Bühne zur Aufführung durchgesetzt. Die Ur- Aufführung hatte eben statt gefunden und in dem Dichter die Überzeugung wachgerufen, daß er zwar keinen Bomben, aber doch einen sogenannten Achtungserfolg erlebt hatte. Gespannt war er nun, ob ihm am nächsten Morgen die Zeitungen dies bestätigen würden. Nach einer in dieser Erwartung sehr unruhig verbrachten Nacht hielt er endlich eine Anzahl Morgenzeitungen in der Hand. Hastig entfaltete er sie und schaute ,, unter den Strich". Aber o weh! Was er da las, war eine grausame Vernichtung seiner Hoffnungen. Alle Kritiken zerpflückten fein Opus, wie es selten mit einem Theaterstück geschehen war. Zerfnirscht warf er die Blätter beiseite Wegen Erfranknng meines Verwalkers suche ich kommenden Ersten einen andern. * Neugestärkt mit frischem Muse zogen die Truppen am andern Morgen ins Gelände. Des Protzen Stolz. ,, Sie haben sich von Doktor Schlaurot untersuchen lassen, was hat denn die Diagnose ergeben?" Lauter vornehme Krankheiten!" Juristendeutsch. Er erschien in Sachen seiner Braut vor Gericht, um dieselbe zu verteidigen. Enttäuschung. Wir hatten uns schon acht Tage Gesprochen nicht und geseh'n, Mir war's als müßt' ich vor Sehnsucht Nach dir Geliebten vergeh'n. Ich hoffte von Stunde zu Stunde, Daß du mir ein Brieflein schreibst, Mir schwörst mit zärtlichen Worten, Daß Du mein eigen bleibst. Doch Tag auf Tag ist vergangen, Kein Brieflein von deiner Hand, In langen und bangen Nächten Die Seele nicht Ruhe fand. Nun endlich ein Brief, Geliebte, Wie war ich froh und beglückt, Doch innen lag eine Rechnung, Die du zum bezahlen geschickt. Wegweiser. Gehst Du der Spur der Weibertränen nach. Kommst Du zum Modebazar allgemach. Deshalb. und fam, nachdem er etwas ruhiger geworden und der Ärger über das Gelesene verrauscht war, zu der Überzeugung, daß er es hier nur mit hämischen Auslassungen einer voreingenommenen Presse, mit Meinungsäußerungen neidischer, mit ihren Stüden noch nicht bis zur Aufführung durchgedrungenen Kollegen zu tun hätte. Als er dies noch mit einem lauten Wutausdruck sich selbst bestätigen wollte, brachte ihm der Postbote einen Brief. Der Dichter öffnete und las: Werter Herr Ebert! " Ich bin ein armer Familienvater, der nicht viel mehr als seinen guten Ruf besigt. Erhalten Sie mir den, indem Sie feine Stücke mehr schreiben, dann brauche ich mir, wie gestern, nicht mehr so viel schlechtes nachsagen lassen. Achtungsvoll Der Souffleur." 7. Sein Bedenken. ,, Warum haben Sie denn Herrn Freihofer nicht als Kassierer engagiert?" Hm, der gute Mann nimmt sich überall ein bißchen zu viel heraus!" Doch wie er plumst auf's Kanapee, Fliegt er gleich wieder in die Höh'- Die weiche Chaiselongue plaẞt auf, Und draus ertönt ein groß Geschnauf. Schwerenöter. Wirtgedanke. Für die Freunde von Wildbraten haben wir auch unsere Art von Jägerlatein. Mißverstanden. Fremdenführer:„ Sehen Sie, an dieser steilen Stelle hier hat sich vor 14 Tagen eine Dame herabgestürzt!" Herr: Wohl aus Hypochondrie?" Fremdenführer: ,, Nein aus München!" ,, Trotzdem Sie etwas leidend sind, wollen Sie doch den Ball besuchen?" ,, Ganz bestimmt! Will's Herz nich aus der Übung kommen lassen!" Getroffen. ,, Das Jackett von dem Dichter Reimling ist aber schäbig!" Erlaube, das ist ein Douglas- Jackett?" ., Wieso?" Er hat es getragen sieben Jahr'!" Scherzfrage. 8. Jett bringt's die Conne an den Tag- Worin sind sich ein Seehafen und ein Herrr. Klein rührt freilich bald der Chehafen ähnlich? ,, Wie kommt es denn, daß der Studio Süffel schon in seiner Jugend eine Glaze hatte?" ,, Ach, ist es da ein Wunder; sein Alter hat ja an ihm fein gutes Haar mehr gelassen!" Antwort: Schlag: Zecke steigt aus der Sofadecke 01"! Wie wird dir's gehen, braver Zecke?!! Ein echter Pantoffelheld. Frau:„ Diese Nacht träumte mir, Du hättest Dich geweigert, meine Pugmacherin zu bezahlen." Mann( vorwurfsvoll):„ Aber Anna, wie kannst Du nur so etwas träumen!?" Fro Vom 1. reinigun Staminie Kamini bel Gieß 3 019 Die Sto den Erlak vom 6. u