MIELEA Aber ihre ausdrucks. eine nicht 1" bilrfeelche wäre bas?" " Nicht in Ihrer Das möchte ich auch nicht." Nähe weilen zu Er ergriff freudig thre Hände. Gertrud? greulichen Kert nicht." fein?" Nein, bloß ein wenig gut sein fann Rönnten Sie mir greulichem Kerl ein wenig gut ,, Wirklich, Fräulein ich diesem Mehr fonnte fie ihm nicht sagen. auf den Mund. Schimmer unfagbaren Glücks. Gertrud sagte nichts. Geficht strahlte, und über ihrer und streichelte die Wange der Tocht. Mein liebes Kind I" sagte sie Frau von Brannenberg bekam e Aber ih the terie. 0,000 etc. 00 August. mpfehlen. hen Nummern 60 mal die ner Nummern, ppe C ng ummern. tlich. chtzeitig den er Anrechnung 15te Nummer beinahe ausat jeder d 0,000 wir die uf Wunsch Rhein Zoit ohne Nachzamung Nr. 177 battion u.Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83, Fernsprechanschluk Nr. 362. Dienstag, den 31. Juli 1906 Gießener 15. Jahrgang Gratisbeilagen: Oberheffifche Familienzeitung( und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Neuelle Nachrichten ( Stekener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheisen Städteanleihen. Die Städte ftellen längst nicht mehr blos politische Zwangsgemeinschaften dar, Wohnsize von einigen tausenden oder zehntausenden Bürgern, sondern die Städte werden mehr und mehr eine Art von Wirtschaftsgenossenschaften zur Versorgung ber verschiedensten Bedürfnisse der Bewohner. Sie haben meift Gasanstalten, Elektrizitäts- und Wasserwerke errichtet, beteiligen fich an der Einrichtung von Verkehrsmitteln und Kanalisationswerken, fie legen Parke und Pläße an, beteiligen fich an gemeinnüßigem Wohnungsbau usw. Diese Bewegung macht fich überall in verstärktem Maße geltend und sie nimmt noch immer an Bedeutung zu, da stets wieder neue Aufgaben in den Stadtverwaltungen hervordrängen. Selbst in ganz Meinen Städten werden schon städtische Betriebe in der an gedeuteten Richtung eingeführt. Solche Betriebe bilden für die Stadtverwaltungen häufig recht gute Einnahmequellen, zu ihrer Einrichtung gehören aber ftets größere Sapitalien. Da diese aus den laufenden Einnahmen nicht immer beschafft werden können, so müssen Anleihen aufgenommen werden. Diese Beschaffung von Anleiben ist aber für die städtischen Verwaltungen in der letzten Beit außerordentlich schwierig geworden, ja nicht selten war es den städtischen Verwaltungen ganz unmöglich zu dem bisherigen Binsfuß den Anleihebedarf zu decken. Selbst so wohlhabende Städte wie Mannheim und Wiesbaden erhielten auf ihre Ausschreiben nur Angebote, die so ungünstig waren, daß mit den Vermittlern gar nicht in Verhandlungen eingetreten wurde, und die Stadt Frankfurt a. M., eine der reichsten Städte Deutschlands, mußte eine 32 prozentige Anleihe von 15 Millionen Mart bei einer Brüsseler und Pariser Bank aufnehmen, weil die einheimischen Banten, mit benen verhandelt worden war, auf dem vierprozentigen Zinsfuß bestanden. Auf eine vor furzem stattgehabte Umfrage haben auch verschiedene Bürgermeister von deutschen Städten zu der Frage der Anleihebeschaffung Stellung genommen. Von einer Seite wurde dabei empfohlen, daß sich die Stadtverwaltungen namentlich der kleineren Städte genossenschaftlich zusammenschließen, um damit günstigere Bedingungen zu erreichen. So wertvoll ein solcher genossenschaftlicher Zusammenschluß zur Beschaffung des Anleihebedarfs sein könnte, so wenig fönnte aber auch hierdurch unter den heutigen wirtschaftlichen Verhältnissen ein durchschlagender Erfolg erreicht werden. Auch das Deutsche Reich und die Deutschen Bundesstaaten mit ihrem großen Anleihebedarf und mit ihrem großen Marft fönnen heute nicht mehr so leicht Geld beschaffen wie früher, weshalb auch in Preußen schon ein Gesezentwurf eingebracht wurde, der die Sparkassen verpflichten soll, gewisse Prozentsäße ihrer Kapitalien in Staatspapieren anzulegen. Bor mehr als einem Jahrzehnt wurde in Deutschland allgemein der Zinsfuß der staatlichen Anleihen und als Folgewirkung auch der städtischen Anleihen herabgesezt. Es soll nun hier nicht in den Streit eingegriffen werden, ob biese damalige Herabseßung des Zinssußes oder die Kons verfion, wie der technische Ausdruck ist, etwa doch verfrüht war, jedenfalls find aber damals viele fleine Rentiers, Witwen usw. bie aus ihren Kapitalien einen bestimmten Mindestertrag zum Lebensunterhalt erzielen wollen, dazu übergegangen, städtische und staatliche Wertpapiere abzustoßen und dafür höher vers verzinsliche Papiere zu faufen. Auch Stiftungen und ders gleichen, die gleichfalls bestimmte Mindesteinnahmen haber. müssen, haben dies getan. Von Bedeutung war dabei noch, daß infolge der Preissteigerungen auf den verschiedensten Gebieten der Lebensunterhalt immer teurer wurde, ferner wirfte bei der Abstoßung der festverzinslichen städtischen und ftaatlichen Papiere noch besonders mit, daß die Industrie einen ungeheuren Aufschwung nahm. Immer von neuem wurden Industrieunternehmungen begründet und die alten erweitert. Dadurch fanden die freiwerdenden Kapitalien stets wieder ein leichtes Unterkommen, und der Ertrag, den die Industrie abwirft, ist ganz wesentlich höher, als der Ertrag aus Staatspapieren oder städtischen Anleihen. Ferner kommt in Betracht, daß die großen Industrieunternehmungen vielfach so sicher fundiert erscheinen, daß man ihnen fast das gleiche Vertrauen entgegenbringt, als den Staaten und Städten. So Lann die ungünstige Stellung der Städte bei Aufnahme von Anleihen zu einem großen Teile auf die günstige Lage der deutschen Industrie zurückgeführt werden. Politifche Rundschau. Deutsches Reich. * Zum neuen Brausteuergesetz benachrichtigte der preußische Finanzminister im Einvernehmen mit dem Reichskanzler die Brovinzialsteuerdirektoren, daß Gesuchen, in denen darum gebeten wird, Vorräte an Ersagstoffen, insbesondere Reis, deren Verwendung durch das neue Brausteuergesetz allgemein oder für die von den betreffenden Brauern hergestellten Biere berboten ist, noch nach dem 1. Juli d. J. aufbrauchen zu dürfen, nicht entsprochen werden kann, weil es dazu an einer geseglichen Ermächtigung fehlt. * Zur Verhaftung des Majors Fischer wird halbamtlich mitgeteilt, daß das eingeleitete Verfahren faum Beweise einer strafbaren Handlung bringen dürfte, um so weniger, als bereits feststeht, daß eine materielle Schädigung des Fiskus nicht vorliegt. Es handelt sich lediglich darum, daß Major Fischer, der in überaus schlechten petuniäien Verhältnissen lebt und dessen Familienverhältnisse gleichfalls die denkbar ungünstigsten find, von einem Teilhaber der Firma von Tippelskirch bedeu tende Darlehen genommen hat, die zurückzuzahlen er faum je in der Lage sein dürfte. Mit seiner Stellung als Offizier und besonders als Vorstand der Bekleidungsabteilung der Schußtruppe war die Handlungsweise nicht zu vereinbaren. Die Veranlassung zur Einleitung der Untersuchung hat eine Anzeige gegeben. Eine Verhaftung des Beschuldigten mußte erfolgen, um jede Verschleierung zu vermeiden. * In Sachen des letzten deutsch- russischen Grenzzwischenfalles hat eine russische Untersuchungskommission die unglücksstelle besichtigt. Es liegt tatsächlich eine Grenzverlegung vor. Der russische Soldat hat das preußische Gebiet betreten und nachdem er von diesem auf den neutralen Weg zurückgegangen war, von letterem aus den Schuß auf den auf prenßischem Boden stehenden Broder abgegeben. Der russische Soldat ist bereits verhaftet worden. Oefterreich- Ungarn. ** In der überwiegend deutschen Stadt Proßniz fand ein heftiger Zusammenstoß zwischen deutschen Turnern und Tschechen statt. Die deutschen Turnvereine wurden beim Festzuge von Tschechen unter Führung von zwei tschechischen Abgeordneten überfallen. Die Deutschen schlugen den Angriff zurück, und die beiden Abgeordneten wurden stark verprügelt. Balkanftaaten. ** Zwischen Serbien und Bulgarien soll, wie verlautet, doch wieder eine Zollunion zustande kommen. Der nach Sofia entsendete Delegierte Dr. Michael Popowitsch hat die Verhandlungen zu Ende geführt und der Vertrag könnte noch vor dem bevorstehenden Sessionsschluß der Shupschtina vorgelegt werden. Auch der Abschluß einer Eisenbahnfonvention soll bevorstehen. ** Die Zustände an der bulgarischen Grenze werden immer wüster. Nachdem kürzlich in Warna die Bulgaren sich zu Ausschreitungen gegen die Griechen haben hinreißen lassen, ist es jezt in Philippopel zu ähnlichen Szenen in noch vergrößertem Maßstabe gekommen, die Verhängung des Belagerungszustandes nötig machen. Die Bulgaren plünderten die griechischen Kirchen und Läden und verwüsteten die Ges bäude. Militär stellte erst nach erbitterten Kämpfen die Ordnung wieder her. Die Exzesse wurden von Mazedoniern ge= leitet, zur Vergeltung für die Greueltaten der griechischen Banden in Mazedonien. frankreich. ** Der Ministerrat wird genötigt sein, fich demnächst mit der Durchführung des Gesetzes vom 14. Juli 1905 über die Unterstützung von mittellosen Greisen, Krüppeln usw. zu beschäftigen. Die Regierung hat bereits erklärt, daß sie wegen mangelnder Mittel im Jahre 1907 seine Bestimmungen nur teilweise durchführen fann. Einer Abordnung aus der Provinz gegenüber, erflärte der Minister Clemenceau, er halte sich für verpflichtet, von dem Finanzminister 20 Millionen zu ver langen, damit das Gesez den Greisen und Krüppeln feine Enttäuschung bereite. Auch der Budgetausschuß beschäftigte fich mit der Frage und nahm eine Motion an, der zufolge die bezüglichen Verhandlungen mit der Regierung zur Erfüllung der gemachten Versprechungen fortgesetzt werden sollen. ** Um den Antrag auf Abschaffung der Todesstrafe zu unterstützen, hat die Budgetkommission den Posten des Scharfrichters gestrichen. Dieser Antrag wird voraussichtlich im nächsten Winter Gesez werden. Alien. ** Der Großvezier von Persien ist von seinem Posten furückgetreten. Die Erregung des Voltes hat also einen Erfolg gezeitigt. Kleine politifche Nachrichten. Sofia, 30. Juli. In Burgas und Stanimaka haben fich große, gegen die Griechen gerichtete Kundgebungen ereignet. In Burgas ist die griechische Kirche samt der Schule und Bibliothek zerstört worden; in Stanimata tam es zu blutigen Zusammenstößen, wobei mehrere Personen getötet wurden. Stolypin's Miffion. Man muß dem neuen russischen Ministerpräsidenten nachrühmen, daß er sich durch die ersten Mißerfolge nicht hat abhalten lassen, sein Ziel zu erreichen, durch friedliche Reformen in liberalem Sinne die entfesselten Leidenschaften zu beruhigen. Zunächst sett er die Versuche, ein Koalitionsministerium zu bilden, fort und setzt seine Hoffnungen auf den rechten Flügel der Verfassungspartei. Daneben nimmt auch die praktische Reform- Tätigkeit ihren Fortgang. Das Programm der mittleren Linie. Alle, die da meinten, daß nun eine Politik schärfster Reaktion einsehen werde, sind alsbald von leitender Stelle eines Besseren belehrt worden. Der Ministerpräsident hat alle Behörden ausdrücklich darauf verwiesen, daß jede Niederhaltung der politischen Bewegung vermieden und mur Ausschreitungen, Diese aber rücksichtslos, unterdrückt werden sollten. Tatsächlich ist den zu allen Gewalttätigkeiten geneigten Verbänden und Vereinen sehr energisch bedeutet worden, daß die Regierung ihrer Dienste nicht bedürfe, ja daß sie Ausschreitungen, die von dieser Seite fommen, nicht minder scharf verfolgen werde. Mit dieser einschränkenden Tätigkeit der neuen Regierung geht eine Aera positiver Reformen parallel. An die Behörden, sowie an die Vertreter der großen industriellen Etablissements find zur Begutachtung Entwürfe zu einer richtigen Arbeiter. Gesetzgebung versandt. Es handelt sich dabei um die Kranken. und Unfallversicherung, die Festsetzung einer Maximal- Arbeits. zeit, die Regelung des Arbeitsvertrages, die Fabrifinspektion, die Wohnungsfrage und ähnliche Dinge. Ja, sogar die Frage der Amnestie, deren Verleihung bislang ein so schweres Streitobjekt zwischen Krone und Volksvertretung bildete, will Stolypin zur Lösung bringen. Es ist allen Ernstes der Erla einer Amnestie in Aussicht gestellt, von der nur die Bomben. Attentäter und die mit den Waffen in der Hand abgefaßten Kämpfer ausgenommen werden sollen. Forderungen der Partei für friedliche Reformen. Angesichts der von Stolypin bewiesenen Reform- Absichten macht sich denn auch unter den gemäßigten Elementen der Verfassungspartei eine Wendung zum Entgegenfommen be merklich. Wenn der Ministerpräsident willens und imstande ft, noch einige Schritte weiter entgegenzukommen, besteht Aussicht darauf, daß eine Anzahl Führer der Gemäßigten in fein Kabinett eintreten. Vor allen Dingen fordern sie eine früher Berufung der Resduma, daß sie schon im Herbst dieses Jahres wieder zusammentrete und Rußland nicht bis zum Frühjahr ohne Volksvertretung regiert werde. Dieser Duma solle dann eine weitere Ausdehnung der bürgerlichen Freiheiten zur Beratung vorgelegt, dagegen solle der nach der Duma- Auflösung verhängte Kriegszustand aufge hoben werden. Die weiteren Forderungen zielen auf die Reorganisation des Gerichtswesens, die Gleichstellung der Juden, sowie die sofort durch kaiserlichen Ukas zu bewirkende Abschaffung der Todesstrafe ab. Natürlich fehlt die Amnestie nicht in der Reihe der Forderungen. Daß Stolypin fich start genug fühlt, in dieser Beziehung den allgemeinen Wünschen nachzukommen, gibt zu der Erwartung Anlaß, daß er auch die sonstigen Forderungen erfüllen werde. Erneute Ementen. Die größte Gefahr erwächst Stolypins Aufgabe und ihrer Durchführung aus der Gärung, die sich nicht so schnell aus der Welt schaffen läßt und die immer wieder in neuen aufständischen Zuckungen sich Luft schafft. So ist es in Sas mara zu Kundgebungen gekommen, über die ein Telegramm aus Petersburg wie folgt berichtet: Eine in Samara abgehaltene öffentliche Versammlung wurde durch Kosaken und Infanterie gesprengt und eine Anzahl Teilnehmer ins Gefängnis abgeführt. Bald darauf machte die Menge den Versuch, eine Protest- Versammlung abzuhalten, aber auch ihr wurde von der Polizei ein schnelles Ende gemacht. Zu welchem Grade von Nervosität die Erregung der Bevölkerung gestiegen ist, beweist eine Szene in Wilanow bei Warschau. Dort fielen in der Nähe der Kirche mehrere Schüsse. Sofort bemächtigte sich der Kirchenbesucher eine starke Panit. Bei der allgemeinen Flucht sind mehrere Personen in der Wilanowka ertrunken. Besonders nimmt auch die Widerseßlichkeit im Heere ihren Fortgang, namentlich die neu zu den Waffen berufenen Mannschaften tragen einen stark revolutionären Geist zur Schau. Als in Nicolajem ein Korporal einen widerseßlichen Rekruten niederschoß, wurde er von den übrigen Rekruten auf der Stelle getötet. Zu einer blutigen Revolte tam es ferner in Poltawa. Zwischen Mannschaften vom Sjewsko'schen Infanterie- Regiment, die Arrestanten befreien wollten, und Krosaten kam es zu einem Feuergefecht, bei dem es Tote und Verwundete gab. Das Echo im Lande. Nach wie vor tommt es vor allem auf die bäuerliche Bevölkerung an. Als die Kunde von der Auflösung der Duma auf das platte Land drang, begegnete die Botschaft dort zunächst starkem Unglauben. Nachdem man aber an der Richtigkeit nicht mehr zweifeln konnte, find die Bauern in Erregung geraten. Sie suchen ihre Duma- Abgeordneten, um mit ihnen die Lage zu beraten, inzwischen fangen aber auch schon die Agrar- Unruhen wieder an. Ebenso zeigt sich unter den Bergarbeitern Erregung; so hat eine von Tausenden von Bergarbeitern abgehaltene Versammlung beschlossen, wegen der Duma- Auflösung die Arbeit in allen Hüttenwerken einzustellen. Zu einem offenen Vorstoß gegen die herrschenden Gewalten schickt sich die äußerste Linke der aufgelösten Duma an. E3 wird darüber telegraphisch aus Petersburg gemeldet: Die Arbeitergruppe und die sozialdemokratische Fraftion der aufgelösten Duma bereiten einen Aufruf an die Armee und die Flotte vor, in dem fie diese auffordern, der Regierung den Gehorsam zu fündigen und mit den gesetzmäßig gewählten Volksvertretern den Kampf gegen die Regierung aufzunehmen. Der Aufruf bezichtigt die Regierung des Landesverrats, den der Aufruf in der trotz aller Dementis wiederum behaupteten Berständigung mit Deutschland und Desterreich über eine eventuelle Einmischung finden will. In welcher Weise oft genug die Polizei dupiert wird, beweist ein Vorfommnis in Petersburg, das dafür sorgt, daß in ernster Zeit der Humor nicht fehle. Im sogenannten Petersburger Stadtteile erschien in einer Kapelle) eine große Menschenmenge zum Gottesdienst. Die Polizei, die alsbald einen Anschlag hinter dieser Versammlung witterte, fam in stattlichem Aufgebot, um die Andächtigen zu überwachen. Während sie so mit Argus- Augen den Gottesdienst unter Aussicht hielt, wurde eine in nächster Nähe, der Kapelle gegenüber, belegene Druckerei von zwanzig Bewaffneten überfallen, die ihrerseits das Personal unter Aufsicht nahmen und in aller Gemütlichkeit eine von ihnen mitgebrachte Matrize des Wyborger DumaAufrufs stereotypierten und auf der Rotationsmaschine in 150 000 Gremplaren druckten. Die Setzer wurden gezwungen, bei der Arbeit zu helfen, niemand durfte die Druckerei ver lassen, und Kunden, die Bestellungen machen wollten, wurden höflichst gebeten, zu warten. Nach einstündiger Arbeit wurden die Drucksachen auf Wagen verladen und fortgefahren. Die Druckerei- Angestellten mußten ihr Ehrenwort geben, erst eine Viertelstunde später ihre Pläge zu verlassen. Die Polizei aber hielt standhaft in der Kapelle beim Gottesdienst Wache, bis die Bewaffneten aus der Druckerei spurlos verschwunden waren Eine interessante Meldung übermittelt noch der Telegraph in Folgendem: Brestlitowsk, 30. Juli. Hier ist zum ersten Male eine Verhaftung wider eines der Sitglieder der aufgelösten Duma verfügt worden. Der Vertreter von Grodna Kondroschert wurde gleich nach seiner Ankunft von der Landpolizei unter militärischem Beistand arretiert. Soziales Leben. Ein Appell an die Deffentlichkeit. Die für die Opfer ber Bergrutschkatastrophe in Mülheim a. Rhein erhoffte staat liche Fürsorge ist ausgeblieben. Nunmehr haben die aus der baufälligen Häusern vertriebenen Bewohner, trotzdem ein. Sachverständigen- Kommission die Gebäude als unbewohnba erklärt hat, mangels anderweitiger Unterkunft die Häuser wieder aufgesucht. Sie wohnen darin unter beständiger Lebensgefahr. Die Bewohner Mülheims appellieren an die Deffentlichkeit, um den traurigen Zuständen ein Ende zn machen. Der deutsche Verein für öffentliche Gesundheitspflege hält seine diesjährige Jahresversammlung in den Tagen vom 12. bis 15. September in Augsburg ab. Folgende Ver handlungsgegenstände sind in Aussicht genommen: 1. Die Bekämpfung der Tollwut. 2. Die Milchversorgung der Städte mit besonderer Berücksichtigung der Säuglingsernährung. 3. Walderholungsstätten und Genesungsheime. 4. Die Be fämpfung des Staubes im Hause und auf der Straße 5. Welche Mindestforderungen sind an die Beschaffenheit der Wohnungen, insbesondere der Kleinwohnungen, zu stellen! frisch, frob, fromm, freig Hauptversammlung der Deutschen Turnerschaft.) ( Sonder- Bericht). Hildesheim, 29. Juli." Der greise Vorsitzende der Deutschen Turnerschaft, Dr. Gözz Leipzig, eröffnete die Hauptversammlung der Deutschen Turnerschaft und begrüßte den erschienenen Regierungsvertreter, Regierungspräsident Fromme. In seiner Erwiderung betonte Regierungspräsident Fromme, daß die Regierung den Be strebungen der Turner reges Interesse entgegenbringe, und daß sie im sachgemäßen Turnen ein wichtiges und bedeut fames Mittel zur Stärkung des Körpers und damit zur Förderung der Volkszucht erblicke. " † Die chinesischen Seeräuber. Neuerdings sind die Piraten, die an der chinesischen Küste ihr Handwerk treiben, einmal an die Unrechten gekommen. Sie griffen eine Flottille bcn Transportdampfern an, die aber feine Kaufmannsgüter, sondern chinesische Truppen an Bord hatten, die zu den Manör- in nach Kanton gingen. Die chinesischen Kanonenboote, die den Transport begleiteten, verfolgten die Seeräuber. Auf hoger See fam es zum Kampf, bei denen die Piraten den fürzeren zogen. Cokales. 31. Juli. *** Parlamentarisches. Die Abgeordneten Schönberger, Brauer, Breidenbach, Breimer, Ert, Häusel, Hauck, Jout, Köhler, Korell, Lang, Bitthan, Schmalbach, Seelinger, Sengfelder, Ullmann und Wolf haben bei der Zweiten Kammer folgenden Antrag eingebracht: Wir beantragen, Hohe Kammer wolle Großh. Regierung ersuchen, alsbald dem Landtage ein Gesez vorzulegen, das die Uebernahme der Volksschullaften auf den Staat anordnet, daß sämtliche persönliche Volteshullasten durch progressiv abgestufte 8 schläge zur staatlichen Einkommensteuer für das ganze Lind gleichmäßig aufgebracht werden. Hierauf legte Dr. Götz den sehr beifällig aufgenommenen Jahres- und Geschäftsbericht der deutschen Turnerschaft vor. Das Jahr 1905-1906 ist ein Jahr ruhiger friedlicher Entwickelung und treuer turnerischer Arbeit gewesen, namentlich sei die Weiterentwicklung des Frauenturnens und das Erstehen neuer vereinseigener Turnhallen mit Freude zu be grüßen. Zwar habe die Turnsache viele Feinde und Neider, es fehlte deshalb nicht an Kämpfen, doch war die Turnerschaft stets die obfiegende, so auch in dem ernsten Kampfe wider die sogen. Parteiturner", die die edle Turnsache nur als Mittel zum Zweck, zur Verfolgung ihrer politischen, staatsfeindlichen Ziele betrieben wissen wollten. Aus den weiteren Mitteilungen des Vorsitzenden ist hervorzuheben, daß an neun in langjähriger Arbeit treubewährte Turngenossen Ehrenurfunden erteilt wurden. In einem weiteren Antrage wurde es als wünschenswert bezeichnet, daß zu den Beratungen über frauenturnerische Angelegenheiten in Kreisen und Gauen auch sachverständige Vertreterinnen des Frauenturnens zugezogen werden. In Sachen der Frauenkleidung wurde scharf gegen das Korsett Stellung genommen. Den Bericht des Unterausschusses für das Turnen der Fortbildungsschüler erstattete Turninspektor Schmud- Darm** Donnerstag, den 2. August 1906, nachmittags 4 Uhr, hält die Sadtverordneten Versammlung eine Sigung mit folgender Tagesordnnna ab: 1. Mitteilungen. 2. Baugesuch des Johann Georg Pfaff für die Goetheftraße. 3. Baugesuch des L. Lüter für die Woltengass. 4. Gesuch des Gustav Bergen, Hofmannstraße 4, um Belaffung des Anschlusses seiner Abortgrub: an den Kanal. Entwässerung des Grundstücks von Dr. Binßer an der Goethestraße. 6. Eatwässerung der städtischen Staserne. 7. Gesuch des August Schmidt um Erlaubnis zur Anbringung eines Firmenschildes am alten Schulhause in der Neustadt. Erbauung einer Gewerbeschule. 9. Sperrung der Bismarckstraße für den Fahrverkehr. 10. Prüfung der Rechnung für 1904.- 11. Herstellung eines gepflasterten Uebergangs in der Rodheimerstraße.- 12. Ge nehmigung von Rechnungen.- 13. Unterhaltung der Gebäude des Realgymasiums und der Oberrealschule.- 14. Beschaffung von Schläuchen und Gurten für die Feuerwehr stadt. Er forderte mit aller Entschiedenheit die weitere turnerische Ausbildung der der Schule entwachsenen Jugend, mit der Begründung, daß die Turnerei als ein wichtiges Erziehungsmittel für diejenigen jungen Leute zu betrachten set, melche sonst in ihren freien Stunden zu allerlei dummen Streichen aufgelegt seien. Es müsse gefordert werden, daß Die obligatorische Fortbildungsschule den Turmunterricht in den Lehrplan aufnehme, und bis zur Erreichung dieses Zieles sollten die Lehrer die Jugend auf die Bestrebungen der Deuts schen Turnerschaft aufmerksam machen und namentlich auf dem Lande die Pflege des Turnens, Spielens und Wanderns an den Sonntag- Nachmittagen der schulentlassenen Jugend empfehlen. Bei der Aufstellung des Haushaltsplanes für 1907 bewilligte die Versammlung auf Antrag des Vorsitzenden Göz- Leipzig für das geplante Fichte- Denkmal in Berlin eine Beihilfe von 200 Mart. Ferner wurde die Unterstützung der bei dem Erd. beben von Can Franzisko und Umgegend um ihr Eigentum gefommenen Turner mit 100 Dollar beschlossen. - An die öffentliche Sitzung schloß sich eine nichtöffentliche, die sich hauptsächlich mit Organisationsfragen und internen Angelegenheiten beschäftigte. Als Ort der nächsten Tagung des Hauptausschusses der Deutschen Turnerschaft wurde Frank furt a. M. gewählt. G. H. Nab und Fern. - - 15. Löhne der Arbeiter beim Elektrizitätswert. 16. Bebauungsplan für das Gelände zwischen Mittelweg und Veterinärklinit. 17. Gesuch des Otto Steck um Schanterlaubnis für Hammstraße 14. ** Professor Dr. Wünsch von unserer Landesuniversität, der einen Ruf an die Universität Königsberg erhalten hat, wird dies m Rufe im nächsten Jahre folgen. † Von einem Dampfkessel zerquetscht. In Dessau drückte ein mit 12 Pferden bespannter Wagen, auf dem ein 600 3rr. schwerer, für eine Brauerei bestimmter Dampftessel lag, den eisernen Sockel eines Kanalisationsschachtes ein. Der Kessel fiel auf den neben dem Transport gehenden Monteur Korb aus Halle und zerquetschte ihm Kopf und Brust in schrecklicher Weise, so daß der Tod sofort eintrat. ** Die Meldungen zu der im Wintersemester statt findenden juristischen Fakultätsprüfung sind mit den vorgeschriebenen Belegen bis 10. Oftober bei dem Defan der juristischen Fakultät einzureichen. Der Jungb halten, wenn wir erborgene Quell be Banern tragen wir i Dem Rörper, der fi reibt, muß man neu ime Biderftandsfäh Banach muß der a Em die Berbauungs Richlide Bürgermeister& ftatt. Der seitherige Bürgermeister Lipp wurde zum dritten Mal einstimmig mit 95 Stimmen wiedergewählt. Abends um 9 Uhr brachte ihm der hiesige Gesangverein zur Weihe des Tages ein Ständchen, wobei Pfarrer Bähr eine Ansprache an die Sänger sowie an das Publikum hielt, ir der er die großen Verdienste, welche sich der Bürgermeister um das Wohl der Gemeinde erworben, hervorhob. Ganz besonders tommt hierbei der Bahnbau in Betracht, die Anlage einer Wasserversorgung, Shul hausneubau und dergl. Daß die Bürgerschaft diese Neuerung als Wohltat begegrüßt beweift die einstimmige Wiederwahl. * Bei der Infanterie- Schießschule in Spandau wird zur Zeit ein Lehrkursus für Offiziere der Infanterie abgehalten. Vom Infanterieregiment Kaiser Wilhelm Nr. 116 nehmen Hauptmann v. Kamecke und die Oberleutnants Busse und Naumann daran teil. * Der Bund der Viehhändler Deutschlands hält seine Bundesversammlung am Sonntag, nachm. 21 Uhr, im Saale des Hotels Englischer Hof" in Bingen ab. " * Das Blatt der Landwirtschaftskammer für Hess n. Nassau richtet an alle Gemeinden und Einzelbefizer das Ecsuchen, sofort für Vernichtung aller an Wegen, Grabenund Waldrändern wuchernden Diesteln Sorge zu tragen. Eine träftige Pflanze erzeugt 10 000 bis 12 000 SamenKörner. * Dutenhofen. Unsere Kirche geht immer mehr der Vollendung entgegen. 8ur Beit wird noch eifrig an der Inneren Fertigstellung und Ausschmüdang gearbeitet. Die Einweihung geht voraussichtlich am 12 September vor sich. - Unser voriges Jahr errichteter Güterbahnhof hat eine bei weitem größere Einnahme als man anfangs er. wartete. Eben schreitet man dazu, ein Dienst gebäude mit Nebengebäude zu erbauen. Die erforderlichen Arbeiten sind bereits von der Königl. Eisenbahnbetriebsinspektion Wetzlar ausgeschrieben. 1. Aus dem Kreise Wezlar. Drei Behrveteranen. Mit dem 1. Ottober scheiden 3 alte im Schuldienst ergraute Lehrer aus dem ihnen lieb gewordenen Amte. Es sind dies Hauptlehrer Schieferstein zu Dutenhofen, Lehrer Althaus- Münchholzhausen und Lehrer Müller- Groß cechtenbach, die ihre gesamte Diensttätigkeit in diesen Gemeinden ausgeübt haben. Da die dadurch vakant werdenden Schul. stellen zu den bestdotierten im diesseitigen Bezirk gehören, werden sie viele Bewerber finden. Wie wir aber hören, sind bereits drei Herren aus der Inspektion in Vorschlag gebracht. * Die Wirkung der Fleischteuerung findet auch in dem Jahresbericht der Handelskammer zu Gießen einen zahlenmäßigen Ausbruck. Danach ist im letzten Jahre das Durchschnittsgewicht der im städtischen Schlachthaus ver arbeiteten Schweine gegen die früheren Jahre erheblich zurückgegangen. Daneben zeigt die Oftroi- Tabelle für 1905/06 einen erheblichen Ausfall an Einnahmen aus frischem von auswärts eingeführtem Fleisch. Alle diese Tatsachen weisen darauf hin, daß sich wegen der Höhe der Preise unsere Be. völkerung im vergangenen Jahre im Genuß von Fleisch ein. geschränkt hat. Zur Vorsicht mahnt der nachstehende Fall, der sich in Niederplanig zugetragen hat. Das viereinhalb Jahre alte Töchterchen des Fleischers Pilz hatte zu Mittag Gurkenfalat gegessen und stillte hernach seinen Durst mit Wasser. Sturze Beit darauf erfranfte das Rind an Brechdurchfall schwer und verschied bereits am selben Abend. AnEu Donnerstag, Bereinigung ber be emeinde nach Buge 20 Uhr Nach Gickener lan Boraussichtliche ben 31. Juli. Het dache fiblide un ( Raberes burd Giehen, 30 Juli Der Bfb. 1.10-1.209 St. 0-0 Big., Rafet Erbfen per Bfb. 22 Baar 0.80-1.00 M per Ghid 0.80-1.80 1 Der Pfb. 00-00 Big. Meifa per Bfb. 70-72 Schweinefleisch gefaljen 80-84 Big, Sammelf 1LO Rilo 6.00-7.00 Beißtraut per Str. 003.00-00 Mt., 3wetfd D- 40 Big., Milch pe Ihr morgens his 1 U surftverfebre buen bwährend der erften algeboten werden. * Wetzlar. In der letzten Schöffengerichts sizung wurde laut Wegl. Anz." über nachstehenden Fall verhandelt: Der Gastwirt G. R. von Launsbach hatte einen polizeilichen Strafbefehl erhalten, weil er an seiner Bierdruckvorrichtung den Trichter falsch augebracht haben sollte. Da die Sache noch nicht genügend geflärt ist, erfolgt Vertagung. * 8entralstelle für Obstverwertung. gebote in Mirabellen und Aprikosen sind uns erwünscht. Die Preise betrugen: Himbeeren 25-30 Mt., Heidel beeren 11-14 Rt., Stachelbeereu 11-13 Mt., Johannis beeren 12-14 Mt., Sauerkirschen 28 Mt., Mirabellen 18 -22 Mt., Pfirsiche 35-45 mt, Aprikosen 30-40 t., Reineflauden 15-22 Mt., Pflaumen 15-25 Mt. Früh äpfel 15-20 Mt., Frühbirnen 13-20 Mt., alles per Zentner. Weglar. Ein bebauerlicher Unglücksfall hat sich auf der hiesigen Karolinenhütte ereignet. Bei dem Trans port eines schweren Maschinenteils ist dieser umgeschlagen und hat einen Mann, den verheirateten Heinrich Gotthardt von Ehringshausen, so schwer verletzt, daß der Bedauerns werte nach seiner Einlieferung in die Gießener Alinit verschied. * Wezlar, 30. Juli. Vom Motorrad getötet. Gestern Abend zwischen 5 und 6 Uhr wurde eine hiesige in der Mitte der 70er Jahre stehende Frau, die Wittwe Jakob Spring, von einem Motorradfahrer in der Schwarz. adlergass: überfahren, resp. so angefahren, daß sie zu Falle fam. Sie starb bald nach threr Einlieferung in bas städtische Krankenhaus. * Vom Lande. Allmählich erreicht die Ernte ihren Höhepunkt. Unter den fräftigen Sonnenstrahlen geht all: Frucht der Reife entgegen. Nachdem die Kornernte soweit glücklich unter den Hut" gebracht, geht der Landmann aufs neue an seinen Aeckern entlang, Schnitter und Schnitterin schärfen abermals die Sichel zum Schnitt des Sommergetreides. Wenn nicht alles trügt, wird die Ernte befriedigend ausfallen, der Körnerertrag vollwichtig und des Strohreichtums würdig sein. Die kleineren Regenschauer schaden nichts, sondern wirken in der Reifezeit nur günstig, dahingegen muß die übergroße Feuchtigkeit unseren Kartoffelfeldern nachteilig werden, flagt man doch schon vielfach über große Fäulnis bei den Frühkartoffeln. Lindheim i. d. Wetterau Am vergangenen Samstag, dem 28., fand in unserer Gemeinde die Neuwahl des * Wetzlar. Auf dem letzten Viehmartt lofteten achtwo hige Ferkel per Paar 65 Mart, bessere Qualitäten entsprechend mehr. Ein Jahr alte Rinder tofteten 160 bis 170 Mt., alte Dhsen wurden mit 400 Mt. und höher das Paar bezahlt. § Dortelweil, 30. Juli. Mord. Gestern überfiel der Milchkutscher Roß vom Gronauer Hof den 21jährigen Angelstein von hier auf offener Straße mit einem Dolche und schlug ihm die Halsader durch, sodaß der Ueberfallene auf der Stelle tot zusammenbrach. Der Mörder wurde ver haftet. Er ist als übler Geselle bekannt und soll schon vor einiger Zeit gedroht haben, Angelstein einmal zu„ friegen". Der Vater des Ermordeten war so erregt, daß er beinahe Blutrache geübt hätte. ** Trais- Horloff. Aus den Geschäftsräumen des Bergwerfs wurden 6500 Mt. entwendet. * Wetterfeld, 25. Juli. Hute tagte hier die diesjährige Dekanatssynode Grünberg. * Frankfurt a. tierten nach Qualitä 18.90-19.00, furbe 00.00-00.00, ruffi 17.25 bis 17.75, f 17.76-18.00, Riebgerfte Betterauer Mt. 00.00-0 ilber Mt. 00.00-00,00 ro 100 Rilo ab bier. S Coalitit Weizenmehl hi 28.00-29.25, biefig Barten Mt. 25.75-27.7 Marten Mt. 25.00-25. feiner Marten Mt. 224.50, bo. 1 Mr. 22.25balen M. 4.95-5.05, 5.35-5.50, Weizen Beka Die unterm 14 Bleichstraße zu ird hiermit aufgeh Gießen, den Großh. Bet Begen Vornahn Blarerweg frage von heute an beter gesperrt. Gießen, den Großherzog Bet Begen Bornab Wilhelmstraß Butzbach, 30. Juti. Prachtburschen. Ein hiesiger 12jähriger Junge stahl seinem Vater Gelder in Höhe von beinahe 2000 Mt. Schulentlassene Bürschchen dienen tage bis auf weiß als Wechsler und zogen den größten Teil des gestohlenen Geldes an sich. Die Staatsanwaltschaft nahm heute umfang reiche Untersuchungen vor. ?? Buzbach, 30. Juli. Am 6. September wird hier ein 8entral 8uchtviehmartt für Oberhessen in Ber bindung mit einem Schweinemarkt abgehalten werden. Weiter find für diefen Tag eine Pferdeschau und eine Biegenscha in Aussicht genommen. * Friedberg, 30 Juli. Gestern wurde in den Drei Schwertern" hier eine Vertrauensmänner- Versammlung del Bundes der Landwirte abgehalten zur Wahl der Kandidate für die hessische Landwirtschaftstammer. Für der Bezirk Vilbel wurde als Kandidat aufgestellt Graf Oriola Gießen, der Groß Bet Begen Borna Landgrafentr den Fubiberleb Gießen, der 1612 Großt Büdesheim, für Friedberg Landwirt Adolf Hensel- Dortelweil, ANATOR für Bad Nauheim Landtagsabgeordneter Breidenbach- Dorn heim. Für den Butzbacher Bezirk tonnte fein Kandidat nominiert werden, da nicht genügend Vertreter dieses Bezir erschienen waren. Einer Bundesversammlung in Bußba die demnächst stattfindet, soll die Aufstellung des Kandidate vorbehalten bleiben. In Hungen wurde Bürgermeister Röhler bestimmt. Lauterbach, 30. Juli. Der Alkohol. Ja dem Nachbardorf: Angersbach schlug ein Mädchen seine den Trunte ergebene Mutter derartig, daß die alte Frau a anderen Tage verstarb. ** Mainz, 30. Juli. Gestern Nachmittag zwischen und 4 Uhr ershoß der Privatmann Jean Klauter aul verschmähter Liebe Fräulein Marie Hofmann, als diese mit ihrer Mutter einen Spaziergang machte. Dann fenerte a den R volver auf sich selbst ab. Er mußte schwerverlegt i das St. Rochushospital verbracht werden. + Darmstadt, 30. Juli. Die hiesigen Brauerei haben den Bierpreis aufgeschlagen. Phys.- diätet. Hei I. R. Sonnenbade Elektrisches Li Vorzügliche Heilerfold MODENReine ozonr. Gebir luft. Lufthütte Kolonie. Post, Telegraph, Bahn B Wächtersbach Kleinbahn zu erreic VIL Karpark, dicht a and eingerichtete Bürgermeister it 95 Stimme ihm der hiesige Ständchen, wobe fomie an ba enft, welche fis inbe erworben, der Bahaba organg, Shal Argerichaft bide die einstimmige immer mehr der eifrig an der gearbeitet. Die ptember vor fi rbahnhof ha er an anfangs Dienst gebäude mit en Arbeiten find Geschäftliches. Wir fönnen die Jugend Der Jungbrunnen. festhalten, wenn wir nur das Geheimnis wissen, wo der berborgene Duell des Jungbrunnens fließt. In unserem Janern tragen wir ihn, jeder Mensch nennt ihn sein eigen. Dem Körper, der sich im täglichen Haften und Treiben aufreibt, muß man neue Kräfte zuführen, um seine Spannkraft, feine Widerstandsfähigkeit zu erhalten. Wodurch denn aber? Bunächst muß der arbeitsmüde Magen ausruhen, man muß hm die Verdauungsarbeit abnehmen, und das tut Nural. Airchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. Donnerstag, den 2. August, nachmittags Ausflug der Bereinigung der fonfirmierten Jugend der MarkusAbfahrt mit dem gemeinde nach Staufenberg. Buge 208 Uhr Nachmittags. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, nspektion Bezla den 31. Juli. Heiter und trocken, am Tage etwas wärmer, hrbeteranen ulbienft ergraut Amte. Es fin fen, Lehrer Al schwache fübliche und östliche Winde. ( Näheres durch die Gießener Weiterkar'e.) Marktberigte. Stehen, 30 Juli. Auf dem heutigen Wochenmar't foẞteten Putter per Bfb. 1.10-1.20 mt., Hübnereler per Stüd 7-8 Pfa., Enteneter Groß rechtenbad, St. 0-0 Bfg, Käse ver St. 6-8 fg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Gemeinden auf Erbsen per Vfb. 22 Pfg., Linsen per sfd. 32 Pfg., Tauben ver erdenden Schul Baar 0.80-1.00 Mt., Hühner per Stüd 1.00-1.60 mt., Hahnen Bezirk gehören, per Stüd 0.80-1.80 Mt., Enten per Stüd 1.80-2.20 mt., Gänse Der Pfb. 00-00 Pfg.. Ochsenfleisch per Pfd. 78-86 Pfg., Rind: wir aber hören, Helfch der Bib. 70-72 Big, Schweinefleisch per Bfb. 80-94 Big. ton in Vorshlo Schweinefleisch gesalzen per Pfd. 94-00 Pfa., Kalbfleisch per Pfd. 80-84 Big., Hammelfleisch per Pfd. 60-80 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-7.00 Mt., 3wiebeln per 3tr. 6.00-8.00 Mt., überhaupt ffengerichts: eisiaut per 3tr. 00-00 Dif., per St. 10-30 Bfg., Aepfel ber nachstehenden Fill 3. 00-00 mt., 3wetschenper Str. 0.00-000 Mt., Kirschen per Bfd. unsbach hatte 30-40 Pfg., Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens his 1 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenweil er an feiner bütfen augebracht haben unb während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherzieher geklärt ist, erfolgt feil geboten werden. Fruchtmarkt. E8 Frankfurt a. M., 30. Juli. Qualität: An und Wetterauer Notierungen der Frankfurter Bichmarktpreise Frankfurt a. M., 30. Juli 1906. Zum Verkauf standen: 435 Dchsen, 89 Bullen, 730 Rühe und Färsen( Stiere und Rinder), 238 Kälber, 230 Schafe und Sämmel, 1273 Schweine, 0 Biege 0 Ziegen und Schaflämmer. Bezahl wurden für 100 Pfund: Schlacht LebendDchien: a. vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren b. junge fleischige, nicht ausgemästete unu ältere ausgemäftete c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere Bullen: a. bollfleischige höchsten Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder): a. vollfleischige ausgemästete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes b. vollfleischige ausgemästeten Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder) e. gering genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder) gewicht gewicht M M 81-83 - 74-76 - 67-69 - 72-74 - 69-71 - 76-78 74-76 - 60-62 - T - Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 2. Es können eingestellt werden: 3 landw. Arbeiter, 1 landw. Magd, 5 Ziegeleiarbeiter, 2 Steinbrucharbeiter, 3 Bauschlosser, 2 Wagner, 6 Schreiner, 1 Schuhmacher, 2 Glaser, 2 Arbeiter, 2 junge üds fall hat fit 18.90-19.00, turbeffiſcher utt. 18 90-18.00 Roggen, hefiger Hausburschen, 1 Fahrbursche, 1 Stutscher,( für Arzt), Bei dem Trank mr. 00.00-00.00, ruffifcher Mr. 16.30-17.00 Gerste, bieftge efer umgeslagen e. 17.25 bis 1775, Pfälzer Mt. 17.00 bis 17.50, fränkischer Mr. Heinrich Gotthardt 17.75-18.00, Riedgerfte Mr. 17.- bis 18.25 Hafer, hiesiger und Wetterauer Mt. 00.00-00.00, turhessischer Mr. 17.00-1875, bay3 der Bedauernd erischer Mr. 00.00-00.00, mais, mired Mr. 13.50-13.50. Ales Gießener Alinit pro 100 kilo ab hier. Mehl wesentlich höher. Es notterten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mr. 26 75-27.75, feinere Marten orrad getötet. t. 28.00-29.25, biefiges, Nr. 1, Mt. 24.75 bis 25 75, feinere Marten Mt. 25.75-27.75 hiesiges Nr. 2, Mt. 24.25-24.75, feinere urde eine hiefize Marten Mt. 25.00-25.75, hiesiges Nr. 4, Mt. 20.75-21.25 Frau, die Bitte feinere Marten Mt. 22-22.50, Rogaenmehl, hiesiges, 0, Mr. 24. btz in der Schwarz 24.50, bo. 1 Mr. 22.25-22.75, bo. 2 Mt. 18.00-19. daß sie zu Falle halen Mr. 4.95-5.05, Weizenkleie Mr. 4.95--5.15, Roggenkleie Mr. 5.35-5.50, Weizenfuttermehl Mr. 6.75-8.00. nlieferung in das hmartt lofteter beffere Dualitäten Bekanntmachung. - Weizen5 Dienstmädchen, 3 Lauffrauen. Lehrlinge: 1 Elektromonteur, 1 Schreiner, 1 Kaufmann. Es suchen Arbeit: 1 Buchbinder, 1 Schreiner, 2 Wasch- nud Puzfrauen, 1 Flickfrau, 2 Installateure, 1 Kaufmann, 1 Lauffrau, 1 Haus- oder Bureaudiener. Lehrlinge: 1 Schlosser. Verantwortlich für die Politik und den Inseratente! Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beid in Gieken. Versteigerung.| TurnvereinsDie unterm 15. Juni 1906 angeordnete Sperre Mittwoch, den 1. August d. Js., tofteten 160 bi der Bleichstraße zwischen Südanlage und Löberstraße Nt. und höher das wird hiermit aufgehoben. Gestern überfiel of den 21jährigen mit einem Dolg ß der Ueberfallen Mörder wurde ver Gießen, den 30. Juli 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird und soll shon bt der Weglarerweg zwischen Frankfurter und Friedrichinmal zu„ triegen ftraße von heute an bis auf weiteres für den Fuhrgt, daß er beinahe berkehr gesperrt. Befchäftsräumen b det. te hier die diesjähri tburschen. E Gießen, den 30. Juli 1906. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird vorm. 10 Uhr versteigere 1 Drehbant, 1 Elektromotor, 2 Stanzen, 1 Schnellbohrmaschine, 6 Schraubstöcke, 1 Blasbalg, 15 Ersaz- Stempel und Matrizen, 2 Blechscheeren u. v. a. zwanasweise gegen bar.( Zusammenkunft der Carboline ist die Zierde des Toilettentisches. Es ift unentbehrlich zum täglichen Gebrauch beim Frisieren der Haare, um diese in ihrem natürlichen, fräftigen Zuftande zu erhalten Garboline wirkt auch sehr erfrischend auf die Kopfhaut. Erhältlich in Apotheken, Drogerien und Parfümerien oder von H. H. Warner& Co., Schäfergasse 10, Frankfurt a. M. Jubiläumsfest tabt Gewissenhafte Leute für den Verkauf Stigliebhaber in meinem Ber des Festbuches fteigerungslofal Walltorstraße 6.) Die Versteigerung findet be- gesucht. Näheres b J. Weinert Gießen, Neuenweg 9. ſtimmt statt. Gießen, den 30. Juli 1906 Seipel, Gerichtsvollzieher. Neue Frühkartoffeln Wetterauer Ware, gelbe Perle von Erfurt und Frührosen Bater Gelber in die Wilhelmstraße zwischen Frankfurter- und LudwigBürschchen dienstraße bis auf weiteres für den Fuhrwerkverkehr gesperrt. perfendet intt. Sad pro Zentner Ceil des geftoblers nahm heute umfay eptember wird r Oberheffen in B alten werden. We Gießen, den 31. Juli 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird ab eine Biegen die Landgrafenstraße von heute an bis auf weiteres ourbe in den, D er- Bersammlung Bahl der Randida ammer. Für da geftellt Graf Oriol für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 30. Juli 1906. 13 Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. lf Henfel- Dortel NANATORIUM TOLZENBERG r Breidenbach Don onnte fein Randid Bertreter diefes Bid mlung in Bugba llung des Ra ibidan - Phys.- diätet. Heilanstalt. I. R. Sonnenbadgalerien. Elektrisches Licht. 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Ich sage Ihnen, sowie der Gräfin, über deren Bericht ich in der Zeitung gelesen, meinen beften Dant." WHt aller Hochachtung Christ. dermann, Sentier. Altona bei Hamburg, Reichenstr. 6. Brets: 1 Patet Mt. 2.-,. Patet Mt. 1.Bestandteile: Innere Nußrinde 56. Walnusschale 56, Ulmenrinde 76, Franz. Orangenblätter 50, Eryngits blätter 35, Scabtosenblätter 56, Bemusblätter 75, Bimm ftein 1.50, rotes Sandelholz 75, Barbannawurzel 44, Garurwurzel 3.50, Radic Carlophyil. 3.50, Chinarinde 3.50, Eryngitwurzel 57, Fenchelwurzel( Samen) 75, Graswurzel 57, Lapathewurzel 67, Süßholzwurzel 75, Saffa parillwurzel 35, Fenchel, rim. 3.50, weißen Senf 3.50, Nachtschattenftengel 75. Die Bestandteile find nach einem eigenen Berfahren geschnitten und getrodnet, wobur ber heilwert speziell erhöht ist. Nicht zu verwechseln mit gewöhnlicher Handelsware. Zu beziehen durch alle Apotheken des Dentschen Reiches. A Vorsicht bei Einkauf". 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Juni 1893 öffentlich ausgeschrieben. Die Angebotsunterlagen fönnen auf unserem Amt, Stephanstraße Nr. 18, eingesehen und von dort gegen Erstattung der Selbstkosten bezogen werden. Die Angebote sind bis Mittwoch, den 15. August vormittaas 11 Uhr, dem Eröffnungstermin, mit entsprechender Aufschrift versehen bei uns einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 30. Juli 1906. Großh. Hochbauamt Gießen. J. V. Heyer. Sommerfrische Hilchenbach. Empfehlenswerter Erholungs and Ruheaufenthalt. Bahnstation der Strede Kreuztal- Marburg. Romantisch inmitten bewaldeter Berge( bis zu 664 Meter Höhe) gelegen. ausgedebnte GebirgsquellwasserHochwaldspaziergänge mit herrl. Fernsichtes. leitung. Reine, ozonreiche Gebirgsluft. Günstigste Gesundheitsberhältnisse und angenehmes gesellschaftlichen Leben. viele Privatwohnungen, Bost, Fernsprecher, Apotheke. Auskunft über Wohnungen usw. erteilt Verkehrsverein Hilchenbach. Geld in ieber be auf Wechiel oder Schuldschein vermittelt Diskret an jederm. u. 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FEST- PLAN: Festzug durch die Stadt nach dem Festplatz. Daselbst: Begrüßungs- Ansprache, allgemeines Lied, Aufmarsch zu den Freiübungen, Musterriegenturnen, sowie Schauturnen geübterer auswärtiger und hiesiger Turner. Großes Konzert auf dem Festplat und in der Festhalle, in letterer auch turnerische Aufführungen. Abends 7 Uhr: Preisverteilung bezw. Aushändigung der Ehren- und Erinnerungstafeln. Abends 9 Uhr: Festspiel: ,, Deutsche Helden und Turner" in der Festhalle. Abends: Großes Konzert in der Festhalle und auf dem Festplay. Tanz- und Volksbelustigungen. Festplatz: Oswaldsgarten. Montag, den 6. August: Morgens 8 Uhr: Spaziergang durch die Stadt.1 Morgens 10 Uhr: Frühschoppenkonzert auf dem Fe plage. Nachmittags 4 Uhr: Großes Konzert in der Festhalle und auf dem Festplag. Großes Volksfest. Turnerische Aufführungen Abends 9 Uhr: Wiederholung des Festspiels ,, Deutsche Helden u. Turner in der Festhalle. B Tanz auf dem Festplate. Großes Brillant- Feuerwerk auf dem Festplate. Juxplatz an der Lahn. Die Musit wird an sämtlichen Festtagen ausgeführt von der ganzen Kapelle des 2. Großh. Hess, Inf.- Regiments Nr. 116 unter Leitung des Großh. Musikdirektors Herrn C. Kranj und der Kapelle des Dragoner- Regiments Nr. 24 in Darmstadt unter Leitung des Großh. Musildirektors Herrn Stüzel. Familien Dauerkarte mit 2 Beifarten( für 3 Personen) Mt. 2.25, im Vorverkauf Mt. 2.-. Weitere Beikarten 50 Vfq.( auch für Söhne von 14-17 Jahren Eiamaliger Eintritt Samstag 20 Big Einzel Dauerkarte Mt. 1,25, in Vorverkauf Mt. 1.-. Tageskarte für Sonntag 75 Pfg, für Montaa 50 Bfg. Sonntag 50 Bfg., Montag 0 fg. Für Mitglieder des Turnvereins findet Freitag, den 3. Auguft, bon nuchmittags 2 Uhr ab in der Turnhalle Weitere Beikarten 40 Pfg. Einzel Dauerkarte ein Vorverkauf von Eintritte farten statt: Familien- Dauerkarte mit 1 Beikarte( 2 Personen) Mt. 1.-. Eintrittspreise 80 Pfg., für 3öglinge 50 Bfg. Die Dauerfarten berechtigen zu allen Veranstaltungen. für Dauerkarten und Festschriften sind eingerichtet bei den Herren Louis Althoff, Walltorstraße, Café Amend, Bahnhofstraße, Richard Buchacker, Neuen- Bäue, Marktplaz, L. Kalkhof Nachf., Westanlage, Friseur Loß, Bahnhofstraße, Philipp Mooz, Neustadt, Wilhelm Semmler, Seltersweg, Karl Seibel, Frankfurterstraße, Johann Seibel, Ludwigsplay. Am 1. Festtag ständiger Omnibusverkehr von der Bahn nach dem Festplatz und zurück. Alles Nähere( Feftordnung, Zagordnung, Programm 2c.) durch die Festschrift Vorverkaufsstellen Steuenweg, Start Gidmann, Norb- Unlage, Wilhelm Daas, Bleichstraße, Jakob Häuser, Ludwigstrave, D. H: il Nachfolger, Lindenplay, Ernst Jung Dr. Med. Hofmann's Kuranstalt für Herzkranke Bad- NAUHEIM bei Frankfurt a. M., Bismarckstr. 1 m., gegenüber den staatl. Badehäusern. Ambulante Behandlung Sanatorium. Consult. Arzt: Dr. med. A. Smith, früh. Schloss Marbach a. Bodensee. Besitzer: Dr. Med. Jul. Hofmann, Dr. med. 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