Str. 255. Rebattion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362. Dienstag, den 30. Ottober 1906 Gießener 15. Jahrgang Gratisbellagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). 6. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weglar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Handels- Hochschulen. - Binnen acht Jahren find in Deutschland fünf Handels hochschulen eröffnet worden, die jüngste jezt in Berlin. Keine der folgenden hat die vorigen beeinträchtigt, jede einzelne hal bon Jahr zu Jahr an Besucherzahl zugenommen. Keine andere Art der Hochschulen, nicht die Universitäten, nicht die landwirtschaftlichen und nicht die polytechnischen Hochschulen haben ähnliches aufzuweisen. Damit ist zweierlei jedem Zweifel entrüdt: daß die Handelsschulen einem weitver: breiteten Bedürfnis entsprechen, und daß die neue Bildungsgelegenheit später geschaffen worden ist, als es hätte geschehen sollen. Die Schuld daran trägt der Kaufmannsstand selbst, ber überhaupt dem Vorwurf kaum entgehen fann, daß er in der Deffentlichkeit nicht mit dem Nachdruck auftritt, zu dem seine Bedeutung ihn berechtigt. In den parlamentarischen Körperschaften ist der Kaufmannsstand nur vereinzelt zu finden, und diese vereinzelten Vertreter scheuen es in der Regel, in Berufsfragen das Wort zu nehmen. Das kommt vielleicht daher, daß der Kaufmann meist zu beschäftigt ist, um fich öffentlichen oder allgemeinen Berufsangelegenheiten widmen zu können. Das darf er erst, wenn er sich zur Ruhe gesetzt hat. Doch ob nun dieser Grund zutreffend ist oder ein anderer Tatsache ist, daß der Kaufmannsstand von Gesetzgebung und Verwaltung nicht eben verwöhnt worden ist. Auch die Unterrichtsverwaltung hat für solche Verwöhnung nichts getan und fich lange, lange gesträubt, ehe sie in die Einrichtung von Handelshochschulen willigte. Allerdings das darf nicht berschwiegen werden hat es auch unter den Kaufleuten selbst nicht an Gegnern der Handelshochschulen gefehlt. Aus diese dürfte die Schulverwaltung sich berufen. Unter allen Umständen hat der Kaufmannsstand jezt, was er längst hätte haben sollen: eine Gelegenheit zu höherer allgemeiner und zu spezifischer beruflicher Bildung. Das fam dem Kaufmanns. stand zu, der Handel, Industrie, Bankwesen, Verkehr leitet, der fast die gesamten wirtschaftlichen Kräfte in fich begreift, der nicht bloß private Reichtümer sammelt, sondern zugleich den nationalen Reichtum erhöht. Der Kaufmannsstand leitet den Binnenhandel, organisiert den Import und Export, beschäftigt die Arbeiter in den Fabriken, befrachtet die Schiffe und die Eisenbahnen, verbilligt die Produkte für den Konsum, macht die Erzeugnisse der ganzen Erde aller Welt zugängig. Der Kaufmann, insonders der Großkaufmann hatte und hat daher einen großen Bildungsdrang. Diesen zu befriedigen, bot sich ihm bis vor kurzem nur auf Anstalten Gelegenheit, die nicht für ihn geschaffen oder eingerichtet und berechnet waren. Im übrigen war er auf Selbstbildung angewiesen. Und das war die Regel. Was sollte der Kaufmann mit juristischen oder philosophischen Kollegien anfangen? Sie waren ihm zu nichts nug und fonnten höchstens dazu dienen, ihn seinem Beruf zu entfremden. So geschah es, daß der junge Kaufmann sich meist mit einer Mittelschulbildung begnügen mußte und bezüglich einer allgemeinen und fachlichen Weiterbildung einzig auf das praktische Leben im Beruf angewiesen war. Jezt endlich ist darin eine glückliche Aenderung eingetreten. Auch für den jungen Kaufmann gibt es jetzt Anstalten, in denen er wissenschaftliche Einführung in seinen Beruf und höhere allgemeine Bildung erlangen fann. Damit ist für den HandelsHochschüler die Aussicht eröffnet, in der kaufmännischen Laufbahn schneller vorwärts zu kommen, schneller die höchsten Stellen in faufmännischen Unternehmungen zu erreichen und die Interessen des Kaufmannsstandes im Rahmen der all gemeinen nationalen Wohlfahrt in der Deffentlichkeit besser wahrzunehmen. Selbstverständlich macht die auf der Handelshochschule gewonnene Bildung die praktische Berufsausbildung nicht überflüssig. Das gilt aber genau ebenso von den anderen Hochschulen. Die Pragis bleibt unentbehrlich. Nur ist es außer Zweifel, weil durch vieltausendfältige Erfahrung er. härtet, daß die praktische Handelslehre allein unzureichend ist während der Handelshochschüler, der seinen Kursus durch: gemacht hat, die Praxis schnell erfaßt und durchdringt, den erhöhten Anforderungen an den Kaufmannsstand sich dauernd gewachsen zeigt. Theorie und Praxis find überhaupt kaum noch zu trennen. Der Großfaufmann und wer Großkauf mann werden will muß heutzutage Nationalöfonom sein. Ja, seine Erfahrungen find es, die den Prüfstein der theoretischen Nationalökonomie abgeben, wie umgekehrt di nationalökonomische Theorie die Unterlage seiner praktischen Unternehmungen abgibt und die Richtung dieser Unter nehmungen bestimmt. - Nach einem Jahre. -rs. Petersburg, 28. Oktober. Am 30. Oktober wird ein Jahr verflossen sein, seitdem ein Manifest des Zaren dem Volfe gewisse Freiheiten verhieß. Optimisten haben seit diesem Tage nicht aufgehört, in diesem Manifest die Gewähr für eine bessere Zukunft des Reiches zu sehen; die Tatsachen haben sie freilich Lügen gestraft, denn das verflossene Jahr war nichts als eine ununterbrochene Reihe von Gewaltakten, sowohl der Umsturzparteien, die gegen die Behörden mit Revolver, Bombe und Dolch arbeiteten, als der Behörden, die gegen jene die strengsten Maßnahmen bersuchten. Und gerade die letzten Tage haben uns hier in der Hauptstadt gezeiat. daß wir von der endlichen Beruhigung es Landes noch sehr weit entfernt find und daß er„ bertärkte Schutz" ebensowenig wie eine andere Poliz Maßregel mstande ist, das Vordringen der Revolution zu hi bern. Mitten in der Stadt, am hellen Tage, ist eine Gouvernements. utsche von Räubern überfallen, find fast eine Million Staatsjelder geraubt worden. Zwar sind zwei der Attentäter, die nit Bomben ,, arbeiteten", erschossen, vier gefangen worden, vährend einer fich selbst erschoß, aber den übrigen ist es doch jelungen, mit der Beute zu entkommen und das in einer Stadt, über die der Belagerungszustand verhängt ist, und rozdem die Polizei von einem bevorstehenden Anschlag bußte und die Banken gewarnt hatte! Es macht dabei nicht iel aus, daß man jezt überall Haussuchungen abhält und baß man bei dieser Gelegenheit auch im Zentrum der Stadt in Bombenlaboratorium, Feuerwaffen und Pläne bereits tusgeführter und beabsichtigter Ueberfälle gefunden und eine proße Anzahl Personen verhaftet hat, darunter eine Person, ie mehrere Wohnungen besitzt, und der bei dem Bomben inschlag beteiligten Frau mit den geraubten Geldsäcken zur Flucht verholfen haben soll. Kein Wunder, daß man angesichts dieser Unsicherheit in Den Hauptstraßen für die nächsten Tage noch Schlimmeres befürchtet, namentlich einen größeren Anschlag der Revolutionäre pur Feier des Jahrestages des Oktobermanifestes. Es heißt ogar, daß die Polizei bereits die Pläne eines solchen Anchlages in Händen haben soll und daß Kosaken an diesem Tage die ganze Stadt besezen werden, mit dem Befehl, bei ber geringsten Kleinigkeit vorzugehen. Es wäre eine Satire, wenn der Jahrestag des Freiheitsmanifeftes mit Blut gefeiert werden sollte, aber es hat ganz den Anschein, als ob die Bessimisten auch diesmal Recht behalten sollen. Man sieht begreiflicherweise den nächsten Stunden mit banger Erwartung mtgegen! s Aus dem Reiche liegen noch folgende Meldungen vor: Semljansk( Goud. Woronesch), 28. Oftober. Jm Dorfe Ratowka wurden einem Gutsbefizer 40 000 Rubel geraubt. Die Räuber entfamen. Samara, 28. Oktober. Jm Kreise Stawropol töteten mit Gewehren bewaffnete Räuber einen Steuereinnehmer, jeinen Begleiter und einen Postknecht und entfamen mit 25 000 Rubeln, die sie dem Steuereinnehmer abgenommen hatten. Sewastopol, 28. Oktober. Der Chef der politischen Polizei Michailow fiel gestern abend einem Morde zum Opfer. Der Mörder wurde ergriffen, sofort standrechtlich zum Tode verurteilt und in der Nacht hingerichtet. Tschita, 28. Oktober. Heute früh wurde ein Klub durch zehn bewaffnete Personen überfallen, welche den Kartenspielern 12 000 Rubel abnahmen und entflohen. Politifche Rundschau. Deutfches Reich. Nach feinem Zusammentritt am 13. November wird er Reichstag 386 Mitglieder zählen. Die Parteien werden n folgender Stärke aufmarschieren: Zentrum 103, SozialDemokraten 79, Konservative 52, Nationalliberale 50, Reichsartei 22, Freifinnige Volkspartei 20, Bolen 16, Wirtschaftfiche Vereinigung 15, Freifinnige Vereinigung 10, Deutsche Boltspartei 6, Deutsche Reformpartei 6, feiner Fraktion anjehörig 17 Mitglieder. * Die Reichstagsabgeordneten v. Grabski und Graf Mielzynski haben mit Bezug auf den polnischen Schulstrei an den preußischen Kultusminister von Studt folgendes Teles gramm gerichtet: „ Die polnischen Schulkinder werden mit Arrest täglich eine und mehr Stunden für Befolgung des Verbotes feitens ihre Eltern betreffs ihrer Teilnahme am deutschen Religionsunterricht bestraft. Wir Väter nehmen die ganze Verantwortlichkeit für unser Verbot auf uns und beantragen sofortige Beseitigung der fulturwidrigen Arreststrafen aus menschlichen und päda gogischen Gründen." Die Absender der Depesche betonen noch, daß sie im Auftrage der in Gnesen versammelten Familienväter handeln. Minister von Studt antwortete sofort telegraphisch: " Die Aufhebung der Arreststrafen gegen Schulkinder, welche die bestehende Schulordnung verlegen, lehne ich ab. Kultur midrig ist die Hezarbeit, welche die Väter der Schulkinder dazu verführt, legteren den Ungehorsam gegen Anordnungen der Diese Anordnungen werden Schulbehörde zur Pflicht zu machen. mit allen gefeßlich zulässigen Mitteln durchgeführt werden." Die preußische Schulverwaltung scheint also den polnischen Forderungen äußerste Festigkeit entgegenzusehen. * Zur Hebung der Fleischteuerung hat der Vorstand der rheinischen Landtoirtschaftskammer es für angängig erklärt, daß wöchentlich 1000 bis 1500 Schweine aus Holland ein geführt würden. Die Kammer hält es aber für nötig, daß Die Städte sich der eingeführten Schweine bemächtigen, damit fie nicht in die Hände der Händler fallen. Zahlreiche rheinische Städte beschlossen in den letzten Tagen dringende Resolutionen, Das preußischa morin um Deffnung der Grenzen ersucht wird. Staatsministerium beschäftigte sich in seiner letzten Sigung, an der auch die Staatssekretäre v. Tirvib und Graf Bosadowskt teilnahmen, mit der Frage, welche Maßregeln zur Bekämpfung der Fleischteuerung zu ergreifen sind. * Mehrere heftige Gefechte in Deutsch- Südwestafrika wurden von den deutschen Truppen gegen die Hottentotten fiegreich durchgeführt. Auf der Verfolgung der zwischen Holpan und Sandpit geschlagenen Hottentotten überfiel Hauptmann Siebert am 23. d. M. eine starke Bande nordwestlich Kouchanas. Nach einstündigem Gefecht floh der Gegner und ließ 4 Tote, 10 Gewehre und 30 Reittiere zurüd. Viel Gerät und Munition wurde erbeutet. Hauptmann Siebert setzte die Verfolgung fort. Am Nachmittag wurden die Hottentotten nochmals eingeholt und nach dreistündigem Kampfe auseinandergesprengt. Auf deutscher Seite waren feine Verluste. frankreich. ** Der Minister des Aeußeren, Pichon, sprach sich entschieden dahin aus, daß die neue französische Regierung friedliche Neigungen habe. Der Minister sagte:„ Frankreich wird der Allianz mit Rußland sowie der herzlichen und freundlichen Entente mit England treu bleiben. Was die übrigen Nationen anlangt, so wollen wir mit allen sympathische und courtoisievolle Beziehungen unterhalten. Wir wollen niemand bedrohen noch behindern." Alien. ** Die neue Verfassung für Persien hat bereits einen Konflikt zwischen der Regierung und dem Parlament gebracht. Ein von der Nationalversammlung ausgearbeiteter Entwurf der Grundgeseße ist vom Schah vorläufig nicht sanktioniert worden. Das Ministerium hat einen Gegenentwurf vorgelegt, der für den Staatsrat weitgehende Vollmachten beansprucht. Dieser Entwurf hat bei der Reformpartei große Erregung hervorgerufen. Kleine politifche Nachrichten. Potsdam, 29. Oktober. Wie hier verlautet, steht die Veröffentlichung der Memoiren des Prinzen Friedrich Karl bon Preußen in Aussicht. Kaschau, 29. Oktober. Die Ueberreste Rakoczys und seiner Genossen trafen heute früh unter Glockengeläut und Kanonen= salut hier ein und wurden in feierlichem Zuge nach dem Zahlreiche Dome überführt, wo sie aufgebahrt wurden. Kränze wurden an den Särgen niedergelegt. Toulon, 29. Oktober. Es verlautet, daß ein Panzerschiff, ein Kreuzer sowie eine Anzahl Torpedoboote nach Toulon beordert sind, um Lebensmittel und Kriegsvorrat aufzunehmen, damit sie fich für die Abfahrt nach Marokko vorbereiten können. Konstantinopel, 29. Oftober. Die kurdische Bevölkerung bon Erzerum nahm den türkischen Generalgouverneur gefangen und erzwang seine Abberufung. Bof und Gefellschaft. Der Kaiser ist leicht erfältet und hat daher die für gestern beabsichtigte Reise nach Liebenberg aufgegeben. Nach dem Jagdaufenthalt in Lezlingen wird der Kaiser, begleitet von der Kaiserin, am 12. November in München eintreffen, um dort an der Grundsteinlegung des Deutschen Museums für Meisterwerke der Technik teilzunehmen. Das Befinden des 76jährigen Fürsten von Schwarzburg- Sondershausen, der auf der Jagd von einem Keiler verwundet wurde, hat sich erheblich verschlechtert. Es treten bedenkliche Schwächezustände ein. * ** * ** Dem russischen Minister des Auswärtigen, Herrn von wolsky, der gegenwärtig in Berlin weilt, verlies der Kaiser nach der Audienz das Großkreuz des Roten Adlerordens. *** Nach der Audienz, welche der deutsche Staatssekretär des Auswärtigen, Herr von Tschirschfh und Bögendorff beim Pabst hatte, übersandte dieser der Gemahlin des Staatssekretärs sein Bild mit folgender eigenhändigen Widmung: ,, Der geliebten Tochter Maria von Tschirschky und allen den lieben Ihrigen mit dem Wunsche besten Wohlergehens erteilt von Herzen den apostolischen Segen Pius X." Deer und flotte. Die Opfer des Lutin". Durch Taucher find die Luken bes Unterseebootes Lutin geöffnet worden. Die Leiche des Leutnants Fepour wurde in der vorderen Abteilung aufgefunden; vier Mann der Besatzung befanden sich in der vorderen und fünf in der hinteren Abteilung, die übrigen jollen ganz vorne liegen. Die Untersuchung des Bootes läßt barauf schließen, daß durch Offenlassen der Ventile zum Einnehmen von Wasserballast Wasser in das Boot eingedrungen ist und mehrere Schotten eingedrückt worden sind. Nach einem Bericht der Marineärzte find die Mannschaften am Erstickungstode infolge des Druckes auf zu großer Tiefe gestorben. 33. m ie ir st ex 111 en 160 ng எந் m. Was buvom Derr fa ben ganzen Nachmittag im Beichtstuhle ber MADER EB Bar bem SimmelfaBrt& fefte Hatte Selofter firde schweigend gegenüberfaß. Lehnstuhl gebankenvoll mit halb abgewandtem Gesicht ihm bie Aebtiffin beobachtet, bie, wie er, in einem hölzernen bazwischen von bem füßen Saffrankuchen gefoftet und dabei Er hatte mehrmals von dem roten Saalewein getrunken, etwaige Notfachen geheimen Rat mit ihr zu pflegen. Stud Kuchen für den Heimweg zu stärken um fich, wie es üblich war, burch ein Glas Wein und ein Stach ber langen Arbeit begab er fich zur Frau Aebtissin, und dabei über Damit Am Hochamt olgenden Tage Aebtiffin die Hand, bie fie füßte. zu schicklicher Stunde der Aebtissin seine Aufwartung. besuchte und die Dame schloß mit einem Seufzer hinter ihm die Tür. erhob sich und reichte mit einem turzen Segenswunsch der trant er ben fetten Schluckt aus fetnem Becher, der Pfarrkirche des Dorfes Wiesleben und machte Storch Armbruster bas Dann schritt er hinaus, hergehen hat es mit ihrer Gegenwart geweiht und zum Bewohnen mir ist fertig. Ich darf aber nicht hineinziehen, bis meine Herrin Haus, das deine Gnade mir im Walde hat erbauen lassen, Hohe Frau," sprach er in fast feierlichem Tone, bas Mun liiteta mich ben og hald zu erleher Der allmächtige Mott, Water, Sohn unb belliger Melt, feinen Segen auf bich, wie ich lebt meine anb lege auf bein geneigun?" Er schwieg. und schwieg. ihr liegen auf seinem linken Knie, das Gesicht zu Boden " Hast du noch einen Wunsch?" Haupt." Sie erwartete Zeichen der Huldigung und Dankbarkeit. Gelegenheit üblich, sich erheben und ihr die Hand tussen als offenbar, er werde nun, Aber er blieb vor wie bei solcher " Ja." Was willst du?" Was Die atur иде Sprache eines Bolfes feinean Regeln in Bande zu schlagen vermag. wahrscheinlich auf Zahrtausende bin bersagen Fiber fee, burch stunt au Deflauntgen, einen adäquaten Ausdruck suchen, und man wird diesen Teil fesseln können, wie man das Leben der Seele durch allgemeine des sprachlichen Lebens durch eine Kunstsprache ebensowenig Empfindungen der Volksseele werden überall in ber Sprache inneren Voltslebens. Das ist teilweise richtig. Die feineren rätselhaften und unerklärlichen Einflüssen des äußeren und macht" werden, sondern sie entstehe unter vielen zum Teil Joira eingewendet, eine Spre nicht Ueberdies ist bie Soziales Leben. X Soziale Sicherstellung der preußischen Eisenbahnarbeiter. Ein arbeiterfreundlicher Erlaß des Ministers Breitenbach wird amtlich bekanntgegeben. Die Kündigung und Entlassung der zur ständigen Beschäftigung angenommenen Eisenbahnarbeiter aller Dienstzweige soll nach früheren Erlassen nur aus zwingenden Gründen vorgenommen werden, unter teinen Umständen wegen Verkehrsbehinderung, Verminderung der Züge usw. × Fischerstreit. In Hamburg wie in Altona hat die Besatzung der Fischdampfer die Arbeit niedergelegt. Die von See tommenden Dampfer wurden entlöscht und von der Besazung verlassen. X Die Krise in der Elbschiffahrt. Die in Berlin abgehaltene Generalversammlung des Arbeitgeberverbandes für Binnenschiffahrt und verwandte Gewerbe beschloß, angesichts des Kontraktbruches der ausständigen Mannschaften jede Ver handlung mit dem Hafenarbeiterverband abzulehnen. Ebenso sollen Verhandlungen mit den Streifenden unterbleiben, ehe fie nicht die Arbeit bedingungslos wieder aufgenommen haben. Grundsätzlich habe der Verband eine Verständigung mit den Arbeitern nie abgelehnt. X Wien ohne Wurst. Wegen Lohnstreitigkeiten sind die Fleischergesellen in den Ausstand getreten. Als Gegenzug werden die Meister ihre Betriebe und die Verkaufsläden schließen und anfangen, den Einkauf von Schweinen für die Surferzeugung einzustellen. Nab und fern. † Im Schneegestöber verirrt. Fünf reichsdeutsche Hochtouristen unternahmen von Gastein aus eine Tour auf den Mallnizer Tauern und verloren in einem furchtbaren Schneegestöber den Weg. Der Mediziner Hans Lamfert aus Düsseldorf stürzte ab, blieb mehrfach verlegt bewußtlos liegen und tonnte erst nach fünfstündiger Klettertour von seinen Gefährten zu Tal gebracht werden. Die Verlegungen Lamferts find nicht lebensgefährlich. mehrere Schüsse ab, durch die zwei unbeteiligte Personen sofort getötet wurden. Ein anderer Gast erhielt eine Schußwunde im Gesicht, einer der Bergleute einen Revolverschuß ins Bein, ein Gendarm einen Schuß in den Arm. Mehrere andere Personen wurden leichter verletzt. † Gestohlene Kunstwerke. In der Kathedrale von Sevilla wurde ein standalöser Diebstahl begangen. 43 MiniaturenChorbücher, sowie ein Gemälde von Alonso Cano wurden entwendet. Der Wert der gestohlenen Kunstwerke stellt sich auf zwei Millionen Pesetas. Das Gemälde von Alonso Cano und mehrere Miniaturen wurden bei einem Sevillaner Antiquitätenhändler aufgefunden. Ein Chorhüter, der im Verdacht steht, den Diebstahl begangen zu haben, wurde berhaftet. † Der Tod auf den Schienen. Zwischen Rathenow und Groß- Budide wurde eine von einem Zuge der Richtung Stendal- Berlin überfahrene und getötete weibliche Person im Alter von etwa 36 Jahren aufgefunden. Ob ein Unglüdsfall oder Selbstmord vorliegt, muß die eingeleitete Untersuchung ergeben. Auf Bahnhof Debisfelde wurde kurz nach Aus fahrt des Braunschweiger Zuges ein Reisender tot aufgefunden. Vermutlich ist derselbe beim Abspringen von dem bereits in der Ausfahrt begriffenen Zug verunglückt. Die Untersuchung ist eingeleitet. † Neue Eisenbahnkatastrophe in Amerika. Ein elektrischer Zug der Pennsylvania- Eisenbahn stürzte bei Pleasantville ( New- Jersey) in den Fluß; es sollen ungefähr 87 Personen ums Leben gefommen sein. - † Defrandant oder irrsinnig? Aus Altkirch in ElsaßLothringen ist der 29 jährige Postassistent Sidinger seit einigen Tagen spurlos verschwunden. Mit ihm find zwar 10 000 Mart in deutschem Golde und deutschem Papiergeld verschwunden, aber trotzdem ist das Vorkommnis unerklärlich. Sidinger lebte mit seiner jungen Frau im besten Einbernehmen. Die wohlhabenden Eltern unterstützten das junge Paar, sodaß Geldsorgen taum vorhanden sein konnten. Blöglich ohne äußern Grund und ohne Vorbereitungen verschwand der Mann. Man muß fast glauben, daß er in einem Anfall von Jrrfinn zu dem Schritt veranlaßt worden ist. Bunte Tages- Chronik. Der Zug fuhr mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 60 Kilometern; als er sich auf einer Brücke befand, brach plöglich das Rad eines Waggons. Die elektrische Lokomotive riß die Brückenmauer in Stücke nnd fiel hinunter in den darunter fließenden Strom, wobei sie zwei Waggons mitriß. Die anderen fielen auf das daneben liegende Gelände. Diejenigen Passagiere, welche in den Fluß fielen, waren in den Wagen eingeschlossen und ertranfen. Nur neun Personen entfamen aus dem Wasser. Zwanzig Passagiere erlitten Verlegungen, famen aber mit dem Leben davon. Bis Mitternacht waren die Leichen von 44 Ertrunkenen geborgen, man glaubt jedoch, daß wenigstens 25, möglicherweise sogar 50 Leichen noch im Wasser liegen. Berlin, 29. Oktober. Das Lorging- Denkmal im Tiergarten, in der Nähe der Rousseau- Insel, ist gestern enthüllt worden. Das Denkmal ist ein Wert des Bildhauers Eberlein. † Wetterkatastrophen in Japan. Die Stürme, welche Ende voriger Woche den südlichen Teil des japanischen Reiches heimsuchten, haben entsetzliche Folgen gehabt. Im ganzen gingen 228 Schiffe auf hohem Meer unter. Die Zahl der ertrunkenen Matrosen und Fischer beziffert sich auf über 800. Außerdem erlitten mehr als hundert Matrosen Verlegungen durch fallende Maste und durch Quetschungen durch Gegenstände, die am Deck losgerissen wurden. Berlin, 29. Oktober. In Friedrichsberg wurde dag 75 Jahre alte Fräulein Luise Raasch in ihrer Wohnung er mordet aufgefunden. Ms mutmaßlicher Mörder wurde ein Maler Robert Herrmann verhaftet. Braunschweig, 29. Oktober. Bei Oschersleben brannte ein großer Strohdiemen nieder. Beim Aufräumen fand man Stelettüberreste von vier Menschen, vermutlich Landstreichern, die in dem Diemen genächtigt hatten. Dortmund, 29. Oktober. Auf der Zeche Glückauf- Tiefbau erschoß ein Arbeiter den Betriebsführer. Der Täter, der aus Rache handelte, ist flüchtig. † Pech im Unglüd. Der bekannte Jockey O'Connor, der am letzten Sonntag auf der Radrennbahn Steglitz gegen den Weltmeister Robl startete, mußte doppeltes Pech über sich ergehen lassen. Der nach Radsportehren durstende Reiter mußte bei seiner Extratour auf dem Zement nicht nur eine komplette Niederlage gegen Robl einstecken und seinen Einsatz von 5000 Marf verlieren, in seine Umfleide- Kabine zurüc gefehrt, mußte er aber leider auch noch die unangenehme Entdeckung machen, daß während seiner Abwesenheit Diebe dagewesen waren und seine ganzen Wertsachen, Schlipsnadel Uhr und Geld, gestohlen hatten. Vermischtes. " == Sieben Tage auf treibendem Wrad. Kurz nach der Ausfahrt aus Memel wurde der Schoner Anna Rebeffa" in einem rasenden Sturm zum hilflosen Brad gemacht. Kiel oben trieb es in der See umber, der Kapitän und drei Ma trosen hatten sich auf den Wrad festgebunden. So wurden fie schließlich in Sehweite an die Küste zwischen Schwarzort und Nidden getrieben; fie saben ein Fuhrwert halten und Sonstige Leute, die nach dem Wrad Ausschau hielten, aber die Küstenbewohner mußten wohl die Unglücklichen auf dem Wrad nicht sehen, denn fie machten feine Rettungsversuche! In zwischen schlug der Wind wieder nach Often um, und die Schiffbrüchigen trieben wieder in See. Endlich, am fiebenten Tage der eine Matrose war inzwischen gestorben und der zweite lag bewußtlos neben dem ebenfalls zum Tode er schöpften Kapitän näherte fich ein Fischerboot und nahm die beiden Lebenden und den Toten auf. Als Nahrung hatten sie zulezt das Leder von ihren Stiefeln genossen. Straßburg i. E., 29. Oktober. Spielende Kinder ents zündeten eine Dynamitpatrone, die fie gefunden hatten. Acht Kinder wurden mehr oder weniger schwer verletzt. Drei find schrecklich verstümmelt und wurden ins Hospital gebracht. Prag, 29. Oftober. In Bankraz wurde die Tabakberfäuferin Liebig mit zweien ihrer Kinder ermordet. Die bisher noch unermittelten Täter raubten einen Betrag von 30 Kronen. Toulouse, 29. Oktober. In einer hiesigen Fabrik ist gestern ein großer Brand ausgebrochen, der sich auf die angrenzenden Häuser ausdehnte. Aus dem Gerichtsfaal. - = ang für landwirtfe ten, muß ein Dire nun bei der Frie bant gewefen ift, La Radh§ 17 be Rontroll gelmägige if unter Sirfchels g einer berartigen Fer ift laut Statut Einen harten Schädel muß ein junger Mann in Leer baben, der neulich in der Nacht aus dem Fenster seiner im ersten Stod belegenen Wohnung auf die Straße stürzte. Ein Zimmernachbar hört den Fall, eilt hinunter und bringt den anscheinend Hilflosen mit Hilfe des Hauswirts hinauf in die Wohnung. Ein Arzt wird gerufen, vermag aber feinerlei Verlegung zu entdecken. Am andern Morgen erwacht der junge Mann und geht ruhig an seine gewohnte Beschäftigung. Von dem, was ihm in der Nacht widerfahren ist, hat er keine Ahnung. Er war unten auf der Straße nach dem Sturze sielleicht anfangs betäubt gewesen, hat dann aber ruhig weitergeschlafen bis zum Morgen. § Zum Fall Wrede wird jetzt eine Mitteilung bekannt, die berechtigtes Aufsehen erregen wird. Die von den mecklen burgischen Gerichten gegen den Diener Glase der Fürstin Wrede geführte Untersuchung wegen Meineides ist eingestellt worden. Die Affäre Wrede wird dadurch wieder an die Deffentlichkeit gebracht und man darf ihrer weiteren Erledigung mit Spannung entgegensehen. † Raubmord auf der Landstraße. Auf der Chaussee von Fürstenwalde nach Neuendorf wurde der Kutscher Haase von der Berliner Schultheißbrauerei ermordet aufgefunden, nachdem zuvor das Gespann mit dem herrenlosen Wagen bemerkt worden war. Ein Beilhieb hatte dem Unglücklichen den Kopf gespalten. Man fand das Mordinstrument am Wege von Beeskow nach Fürstenwalde; es war mit Blut und Gehirnmasse bedeckt. Eine geringe Menge Geldes aus Haases Geldtasche fand sich noch auf dem Kutscherbod verstreut. Der Täter ist in der Person eines polnischen Landarbeiters in Müncheberg verhaftet worden, und hat die Tat bereits eingestanden. Der Raubmörder fuhr mit dem Kutscher mit bis Eggersdorf, sah das Geld, stieg ab und kehrte nach Müncheberg zurüd. Von einem dort wohnenden Bierbrauer stahl er fich eine Art, fuhr mit seinem Rade dem Kutscher Haase nach und zertrümmerte diesem dann mit der Art den Schädel. § Eine Entführungsgeschichte. Der Student Georg F entführte vor einiger Zeit die 15jährige Tochter geachteter Kasseler Bürgersleute von einem Ausfluge in die Umgebung Kassels nach Berlin. Er brachte mehrere Tage mit ihr in der Reichshauptstadt zu und ließ sie dann hilflos fizen, sodaß fremde Leute für die Rückbeförderung sorgen mußten. Die Straffammer Kassel verurteilte den Studenten zu 14 Tagen Gefängnis. † In der Notwehr erschossen hat ein Mühlenbefizer_in Querfurt seinen Knecht Bodenstein. Dieser war entlassen worden und, um sich zu rächen, stürzte sich B. mit einem Küchenmesser auf seinen früheren Dienstherrn. Dieser gab nun in einer Entfernung von etwa drei Schritten einen Schuß auf seinen Angreifer ab, sodaß die ganze Schrotladung dem Knecht in die Brust drang und seinen augenblicklichen Tod herbeiführte. § Jm Auslande abgefaßt. Der flüchtige Kaufmann Kloetzer aus Stuttgart, der dort 12 000 M. unterschlagen hat, wurde in Genf verhaftet. Der Bundesrat hat die Auslieferung an Deutschland bewilliat † Im Kohlendunst erstickt. Der Amtmann Koppe auf Gut Berghof ist an den Folgen einer Koblengasvergiftung gestorben. Als man morgens das Zimmer gewaltsam öffnete, war der Raum vollständig mit Kohlendunst angefüllt. Koppe wurde in besinnungslosem Zustande in seinem Bette aufgefunden. Die von einem sofort hinzugerufenen Arzt angestellten Rettungsversuche blieben erfolglos. = is mit dem Buchfal lider Raffenbelege vo nach den Büchern in ben fein. Hirschel b miffen gewesen sei hie, während ihm Wie der Prozeß aftsführung in be Σήαφε, δαξ vereinn mber Tasche bleiben gen, die zur Aufbed Fußsteige f anntmachung bes mmungen über den G ft, gegen welche gar Satereffe der Ermöglic tehre auf den Fußf Fahrwerken jeder Art Legenommen, foweit hi bindert wird, die Befo agen- bei Strafe be Eleberbleiben, wodurch Tragen von Gegenf belaftigen( z. B. Me Radfightslofigleiten itteln von Teppichen Strafanzeigen verbindert 1. Stadttheate Fattfindenden Boltsvorste But, daß das beliebte ben wird. Fisverein Uhr im Hotel B altenen Hauptverfar Elaterordnete Rirch Der Mitgliederftand ift brate infolge des milde benugt werden. Di en als Ausgabe 12 146 ein Barbestand von Sem Runstlauf foll in di gewidmet und durch bid gewirkt werden. Ederwahl der feitherigen tagt wiederum 2 Mt Lamellungen find schriftli men aber auch noch sp folgen. Spleenige Millionäre. In der vergangenen Woche fand in Newyork ein Ehescheidungsessen statt, dessen Teil nehmer entweder geschieden sein oder ihre Scheidung bereits beantragt haben mußten. In dieser Woche fand ein Pony Essen statt. Der Rennpferdebefizer Badew hatte dazu Ein. ladungen erlassen. Zwei seiner fiegreichsten Pferde fanden an der Tafel Plaz. Sie fraßen Hafer aus filbernen Eimern. Drei andere Renner wurden von Dienern in Livree durch die Eßhalle geführt und mit verzuderten Pflaumen gefüttert. Den Gästen wurde zum Andenken ein fostbares Geschenk ge macht, nämlich eine mit Gold ausgelegte Reitpeitsche und filberne Steigbügel. Die Zeitungen streiten sich darüber, ob dieses Pony- Essen das bemerkenswerteste Ereignis der letzten Beit war, oder ob dem Affen- Essen, das in Newport statt fand, der Vorzug zu geben ist. § Das geraubte Handtäschchen. Wegen eines überaus dreisten Diebstahls wurde vom Landgericht I Berlin die Arbeiterfrau Anna Zieger zu 2/2 Jahren Gefängnis verurteilt. Ihr mitangeklagter Sohn wurde mangels Beweise freigesprochen. Die 8. hatte am 4. Oktober v. J. in einem Warenhause in Berlin ein Handtäschchen mit 10 000 Marl entwendet, das eine Dame neben sich auf den Tisch gelegt hatte. Durch Zufall wurde die Täterin in der Angeklagten ermittelt. Frau Ziezer hat etwa zehn Jahre ihres Lebena schon hinter Zuchthaus- und Gefängnismauerr zugebracht. Ihre Schwester ist die kürzlich wegen gefährlicher Hochstapeleien mit Zuchthaus bestrafte Frau Riebeck. † Traurige Folgen eines Wirtshausstreites. In einem Restaurant in Heerben bei Köln belästigten drei angetrunkene Bergleute die Gäste und gaben mehrere Revolverschüsse auf die Anwesenden ab. Ein Gendarm feuerte hierauf gleichfalls 1 Falsches Geld in Deutsch- Ostafrika. In unseren afrikanischen Kolonien fursiert gegenwärtig eine große Menge falschen Geldes. Die falschen Rupienstücke werden haupt fächlich von indischen Silberschmieden hergestellt, die in der Technit des Falschmünzens eine große Geschicklichkeit besitzen. Bis jetzt ist es noch nicht möglich gewesen, den Betrügern das Handwerk zu legen. = Sechs Tage lebend im Grabe. ,, Professor" Berclay, ein Mischling von Jamaika, hypnotifierte in Kingston vor einer großen Gesellschaft seine Frau und begrub sie sodann acht Fuß unter der Erde. Er erklärte, daß er sie sechs Tage in der Erde lassen werde. Nach dieser Zeit werde sie so frisch und gesund sein, wie je zuvor. Als die Nachricht von diesem Vorkommnis in Kingston bekannt wurde, brach ein Ent rüstungssturm aus. Der Professor" weigerte sich, die Frau wieder auszugraben, ehe sechs Tage verstrichen waren. Schließlich aber grub er sie doch aus, nachdem 104 Stunden verstrichen waren. Die Frau hatte in dieser Zeit acht Pfund an Gewicht verloren, Professor" Berclay erbietet sich jetzt, andere Personen zu hypnotisieren und zu beerdigen, hat aber bisher keine Liebhaber gefunden. § Die Spitzbübin in Männerkleidern. Das Landgerich München hat die 26 jährige Dienstmagd Walpurga Kurrer aus Niederbayern wegen einer Reihe ganz außerordentlich verwegener Einbruchsdiebstähle zu einem Jahre zehn Monaten Gesamtgefängnisstrafe verurteilt. Das Mädchen, das scharfgeschnittene Züge und eine tiefe Stimme besitzt, ließ sich die Haare turz schneiden, um alsdann in Männerkleidern während dreier Monate fich einer sehr abenteuerlichen, dunklen Existenz binzugeben. " Cokales. * Der Großherzog fuhr Sonntag Nachmittag mit dem 3. 3t in Darmstadt weilenden Assistenten am Bayrischen Nationalmuseum Dr. Ostermann im Automobil nach Seeheim und kehrte gegen 5 Uhr wieder nach Darmstadt zurück. * Parlamentarisches. Der Zweiten Kammer ift eine Regierungsvorlage zugegangen, die den Gemeinden mit mehr als 3000 Einwohnern das Recht zur Einführung der Grundbesitz einräumt. Wertzuwachssteuer für den in ihren Gemarkungen liegenden § Giftmordprozeß Heasler. Die Vernehmung der weiteren Zeugen fördert nichts neues zutage, fast über einstimmend stellen sie die Wagner als eine dem Trunke er gebene, verlogene und zu allem fähige Person dar. Sachberſtändiger Universitätsprofessor Dr. Schmidt, welcher die Minna Wagner im Frühjahr 1903 nach der Gerichtsberhandlung operierte, schildert die Wagner als eine im höchsten Grade unsympathische Person. Dr. Oberndörffer, ber die Sektion der Wagner tornahm, erklärt, daß er keine Spuren von Salzsäure vorgefunden. Bon Interesse sind nur bie Aussagen des Ingenieur Lippmann, bei dem die Wagner nach dem ersten Prozeß bedienstet war, und dort allerhand bösartige Streiche verübte, die auf einen rachsüchtigen Chacafter schließen lassen. Lippmann nennt die Wagner eine boshafte Närrin, der er sehr gut zutraue, sich selbst SalzJäure in den Kaffee getan zu haben. Er ist der bestimmten Ueberzeugung, daß die Angeklagte Heusler zu Unrecht verarteilt worden ist. * Bürgermeister wahlen. In Mittelgrünbau wurde Landwirt Knecht mit großer Majorität zum Bürger meister gewählt, in Eichenrod wurde der langjährige Bürger meister Greb wiedergewählt. § Der vierfache Mörder Teßnow, der vom Schwurgericht Breifswald zum Tode verurteilt wurde, hat die Wiederauftahme seines Verfahrens durchgesetzt, und wird die VerJandlung am 10. Dezember in Greifswald stattfinden. * Anonyme Anzeigen. Das Großh. Kretsamt Gießen gibt betannt, daß es anonyme Anzeigen und Eingaben nicht berücksichtigt. * Der Vorstand der neuen Landwirtschaftstammer hält in laufender Woche eine Sigung ab, um über die Grundlagen der Sagungen zu beraten, die hierauf von dem hierfür besonders eingesetzten Ausschuß begutachtet und alsdann dem Plenum der Landwirtschaftskammer mit geteilt werden sollen. * - In der Bahnhof altoholfreies 9 Innerhalb der Lu herzogtums Hiffen wurde Darlehustasse gegri edern der Ludwig- und it als Einjährig Fre Roften des Militärdi -cr- Rönigliche Le Grneu rung der Lofe dung) muß bis nachte Uhr, unter Borlegung Amede geideben fein. Der Berband wandten Anstalten un der Broving Heff mlung am Donners Beffend in Frankfurt Dzierzon t Dr. Joh. Dzierzon, it Lowtowig( Strete Rreus sp. Radrenner renden großen Ab pig, auf Brennabor Leihgestern, 29. Feldbereinigung A Lizellinden, 29 Sohn des Rangier en der Maschiene he in fofort tötete. Zum Prozeß Hirschel wird dem, Darmst. T. Anz." noch folgendes mitgeteilt: Es steht fest, daß Hirschel eine Reihe von Posten, die ihm zur Ablieferung an die Staffe an vertraut waren, bedeutend später abgeliefert hat. Nach den getroffenen Bestimmungen ist die Stasse der Hauptgenossen schaft Friedberg überhaupt nicht befugt, Gelder von den Runden einzuziehen. Alle Zahlungen sind von den Kunden belmehr direkt an die landwirtschaftliche Genossenschaftsban! zu Darmstadt zu leisten. Nun ist es oft vorgekommen, daß Hirschel auf seinen Agitationsreisen von dem oder jenem das sind die unter Anflage gestellten Posten Gelder be tommen hat mit dem Auftrag, sie in Darmstadt abzuliefern. Hier nur zwei Beispiele. Am 1. Sept. 1904 erhielt er von einem Gärtner 31 Mt. zur Ablieferung, die Hirschel aber erst am 17. Januar 1906, also fast 1/2 Jahre später, ab geliefert hat. Am 21. Nov. 1904, erhielt erhielt er einen Boften von 124,80 Mt., von dem er am 3. August 1905 schuldigte sich damit, daß er im Drange der Geschäfte die 114 Mt. ablieferte. Den Reft hat er bestritten. Er ent Ablieferung vergessen habe. Allerdings muss n auch die mehr als eigenartigen Verhältnisse im Betrieb der Haupt gmossenschaft Friedberg in Betracht gezogen werden. Nach dem Statut, betreffend die Dienstanweisung und Geschäfts Herfahren und f X Agbady, 29. Findet worden. * Rodheim a. 6. podbehalters am Derforgung zum e Die in Sec Gemartung reichliches durchaus gebiet wurde für 1100 Bejamtprojets wird fie Bom Dinsberg. Lindberg: Fellingshau un endlich die gewün mit dem Boftort Hobb Biegen erhalten. Die Bieber nach der Ober Konigsberg ift bis job Wezlar, 29.5 Bormittag wurde die ten Frau bei der Bedauern& werte di End gefucht haben tes. m Brad. Kurz nach der er nun bei der Friedberger Genossenschaft Direktor, wer Schoner Anna Rebetta" mendant gewesen ist, läßt sich aus den Geschäftsbüchern nicht rdnung für landwirtschaftliche Bezugs- und Absatzgenossenhaften, muß ein Direktor und ein Rendant vorhanden sein. fen Brad gemacht. Stiel Der Kapitän und drei Ma festgebunden. So wurden afhen. Na§ 17 des Statuts untersteht dem Direttor Küste zwischen Schwarzo doch ist unter Hirschels Regie fein Protokoll über die Aus. ein Fuhrwert halten und ibung einer derartigen Kontrolle aufgenommen worden. Ausschau hielten, aber die Ferner ift laut Statut mindestens einmal monatlich das ErInglüdlichen auf dem Brad ebnis mit dem Buchsaldo zu vergleichen und eine Prüfung ne bettungsberjudel mtlicher Kassenbelege vorzunehmen. Auch diese Bestimmung nach Often um, und die nach den Büchern in der kritischen Zeit nicht gehandhabt bie regelmäßige Rontrolle der Bücher- und Kassenverhältnisse, See. Endlich, am fiebenten zwischen gestorben und der ebenfalls zum Tode porden sein. Hirschel behauptet, daß er stets in guten Vertältnissen gewesen sei und Unterschleife nicht zu machen ein Fischerboot und nahm brauchte, während ihm die Anklage das Gegenteil nachweisen ren Stiefeln genoffen. lt hinunter und bringt den fen, bermag aber feinerlei Geschäftsführung in der Genossenschaft wirft schon allein die * Fußsteige frei! Wir verweisen auf die heutige ein junger Mann in Lee Tatsache, daß vereinnahmte Gelder ruhig 1/2 Jahre in aus dem Fenster seiner in fremder Tasche bleiben tönnen, ohne daß Reklamationen eruf die Straße Stürzte. Gin folgen, die zur Aufdeckung führen, ein ungünstiges Licht. Hauswirts hinauf in die Bekanntmachung des Großh. Polizeiamts, welche einige Bedern Morgen erwacht der ft, gegen welche gar oft gefehlt wird. Es ist nämlich im widerfahren ist, hat er fein Interesse der Ermöglichung des ungehinderten Fußgängerer Straße nach dem Sturze verfehrs auf den Fußsteigen das Befahren der Fußsteige mit en, hat dann aber ruhig Fuhrwerken jeder ärt( auch Handwagen und Fahrräder)- der bergangenen Woche gehindert wird, die Beförderung von Kindern und Kranken ftimmungen über den Straßenverkehr ins Gedächtnis zurück. eine gewohnte Beschäftigung ausgenommen, soweit hierdurch der Fußgängerverkehr nicht ngseffen statt, dessen Teil wagen ber ihre Scheidung bereits Stehen bleiben, wodurch der freie Verfehr gehemmt, sowie er Woche fand ein Bong das Tragen von Gegenständen, welche geeignet sind, andere bei Strafe verboten. Außerdem ist untersagt das er Ladet hatte dazu Ein egreichsten Pferde fanden an zu Seläftigen( z. B. Mezgerbollen, Marktförben 2c.). Gerade ein foftbares Geschent ge er aus filbernen Gimem dieſe Rücksichtslosigkeiten sollten ebenso wie das lästige AusDienern in Livree durch die schütteln von Teppichen zc. auf die Straße nicht erst durch derten Pflaumen gefüttert, Strafanzeigen verhindert z werden brauchen. tt. Stadttheater Gießen. Zu der am Mittwoch sgelegte Reitpeitsche und statt findenden Boltsvorstellung des„ weißen Rössels" sei be en ſtreiten sich darüber, of merkt, daß das beliebte Lustspiel im Abonnement nicht gewerteste Ereignis der letzten geben wird. en, das in Newport statt e Eisverein Gießen. In der gestern Abend 8% Uhr im Hotel Bum Großherzog von Hessen" abge-Oftafrika. In unseren haltenen Hauptversammlung erstattete der Vorsitzende genwärtig eine große Menge Stadtverordnete Kirch den Geschäfts- und Kassenbericht. Rupiensſtüde werden haupt Der Mitgliederstand ist augenblicklich 680. Die Eisbahn ieden hergestellt, die in de fonnte infolge des milden Winters nur an 4 Tagen im große Geschicklichkeit befizen. Januar benutzt werden. Die Einnahmen betrugen 2390,87 Mr. ich gewesen, den Betrügem benen als Ausgabe 1213,57 r. gegenüberstehen, sodaß 1906 ein Barbestand von 1177,30 t. zu verzeichnen ist. abe. Professor" Berclay, Den Kunstlauf soll in diesem Winter besondere Aufmerksam notifierte in Kingſton berkeit gewidmet und durch Heranziehung von Kunstläufern vorau und begrub sie sodam bildlich gewirkt werden. Die Vorstandswahl ergab die flärte, daß er ſie ſechs Tage Bid erwahl der seitherigen Mitglieder. Der Jahresbeitrag ieſer Zeit werde ſie ſo fri beträgt wiederum 2 Mt., Eintrittsgeld 1 Mt. Eventuelle ls die Nachricht von diesem it wurde, brach ein G Anmeldungen sind schriftlich an den Vorsitzenden zu richten, For" weigerte sich, die Fra lönnen aber auch noch späterhin an der Kasse der Eisbahn Tage verstrichen waren erfolgen. aus, nachdem 104 Stunden ce in dieser Zeit acht Pfund ** Zahlreiche neue Abonnenten hat unsere Zeitung in den letzten Wochen bekommen, einesteils weil der Bezugspreis bei freier Lieferung ins Haus nur 45 Pfg. pro Monat beträgt und dann auch sind es die nun fommenden langen Winterabende, da ein jeder gern die Lokal- Presse verfolgt. Unsere Träger, alle Postanstalten und Briefträger nehmen Bestellungen für November und Dezember an. Wer das Abonnement aber direkt bestellen will, wende sich an unsere HauptExpedition nach Gießen, Seltersweg 83. Die Ausstattung ist sehr einfach. Ueber einem einfachen Sockel erhebt sich eine in die Büste des Turnvaters Jahn endigende Säule. Marktberichte. Gießen, 30. Oftober. Auf dem heutigen Wochenmarkt foẞteten Butter ber Bfb. 1.05-1.10 wt., Sithnereter ber Stild 8-10 Bfa., Enteneter St. 0-0 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Pfd. 18-24 Bfg., Linfen per Pfd. 25-40 Bfg., Tauben per Paar 0.80-1.00 Mt., Hühner per Stüd 1.00-1.60 mt., Hahnen per Stüd 0.80-1.80 mt., Enten per Stüd 0.00-0.00 mt., Gänse ber Pfd. 70-75 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 82-88 Pfg., Rindfleisch per Pfd. 80-82 Pfg., Schweinefleisch per Pfd. 90-100 Bfg. Schweinefleisch gesalzen per Pfd. 101 Pfa., Kalbfleisch ver Pfб. 84-90 Pfg., Hammelfleisch per Pfd 60-80 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-7.00 Mt., 3wiebeln per 3tr. 4.00-5.00 m., Weiskraut 3tr. 2.20-2.50 Mt., per St. 08-12 Pfg., Aepfel ber Ctr. 15-24 Mt., Zwetschen per Str. 0.00-0.00 mrt., Birnen per Ctr. 10-15 Mt., Nüsse 100 St. 30 Pfg. Milch per Liter 20 Pfg. Dauerder Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegen stände des Wochenmarktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden. Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch und Brotpreise am 29. Obtober 1906. Höchste Schlachtotehpretse in Frankfurt a. M. Fletschpreise in Stehen 6. Ochsen Kälber 13" " Schweine do. 50 kg Schlachtgewicht 85-88 M. 100-106 Pf. 76-00 ½ kg 82-88 f. bo. 84-90 bo. 90-100 " " 33. Getreidepreise in Mannheim Weizen 100 kg Roggen do. 19.00-19.25 M. 17.00-17.25 " Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 kg 54. Schwarzbr. d. 50 P. Frankfurt a. M., 29. Oktober. Fruchtmarkt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer mr 18.10-18.25, furhessischer Mt. 18 10-18 25 Roggen, hieftger Mr. 16 75-16.90, russischer Mr. 17.25-17.75 Gerste, hiefiger Mr. 18.25 bis 18.75, Pfälzer Mt. 18.75 bis 19.50, fränkischer Mr. 19 00-19.75, Riedgerste Mr. 18.75 bis 19.50 Hafer, htestger und Wetterauer Mr. 17.00-17.00, kurhessischer Mr. 17.00-18 00, bay erischer Mr. 17.25-18.00, Mais, Mired Mr. 13.50-13.50. Alles pro 100 kilo ab hier. Mehl wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mr. 27.00-28.25, feinere Marke mr. 28.50-29.50, hiesiges, Nr. 1, Mr. 24 75 bis 25 75 feinerc Marken Mr. 25.75-27.75 hiesiges Nr. 2, Mr. 24.25-24.75, feinere Marken Mr. 25.00-25.75, hiesiges Nr. 4, Mt. 20.75-21.25 feinere Marten Mr. 21-22.00, Roggenmehl, hiesiges, 0, Mr. 24. bis 24.50, do. 1 Mt. 22.25-22.75, do. 2 Mt. 18.- 19.25 Weizenschalen Mt. 5.00-5.50, Wetzenkleie Mr. 5.00--5.20, Roggenkleie Mr. 5.50-5.60, Weizenfuttermehl Mr. 6.75-7.75. * Weglar, 28. Oft. Das Schöffengericht urteilte laut„ Wetzl. Anz." u. a. über nachstehenden Fall ab: Der Gastwirt G. K. und der Taglöhner F. Pf. von Launsbach erhielten einen Strafbefehl von je 20 Mt., weil sie ohne Erlaubnis eine öffentliche Tanzmusit geduldet bezw. veranstaltet haben sollten. Gegen diese Strafbefehle erhoben beide Etuspruch. Es handelt sich hier um ein am 5. August in Launsbach abgehaltenes Turnfest. A. gibt an, daß er seinen Garten für diesen Tag an den Turnverein vermietet hatte. Der Vorfißende des Vereins, der angeklagte Pf., will alles getan haben, um Fremde fernzuhalten, so soll an dem Eingang eine Kontrolle eingerichtet gewesen sein. Das Gericht kommt nach der Verhandlung zu der Überzeugung, daß das Notierungen der Frankfurter Viehmarktpreise Tanzvergnügen zu einem öffentlichen ausartete und daß der Vorstand es an der Kontrolle habe fehlen lassen. Der Vorfizende Pf. wird deshalb der Uebertretung der Polizeiordnung für schuldig befunden und zu einer Geldstrafe von 20 mt. und in die Kosten des Verfahrens verurteilt. Gastwirt St. wird freigesprochen, da ihm nicht nachgewiesen werden konnte, daß er um die Zulassung der Fremden gewußt habe. In der Bahnhofstraße zu Gießen ist am Sonntag ein altoholfreies Restaurant eröffset worden. * Innerhalb der Ludwig- und Aliceftiftung des Großund zu beerdigen, hat aber herzogtums Hessen wurde als Zweigverband eine Militär- sein Verdienst um die Fürsorge der Verwundeten 1870/71 Berclay erbietet sich jest, S. ag- Nachmittag mit dem 3.3 En am Bayrischen National obil nach Seeheim und kehrt mftadt zurüd. Der Zweiten Kammer en, die den Gemeinden m Recht zur Einführung d ren Gemarkungen liegend en. Ja Mittelgrün barlehnstasse gegründet. Diese hat den Zweck, Mit gliedern der Ludwig- und Alicestiftung, die ihrer Militärpflicht als Einjährig Freiwillige genügen, zur Bestreitung der Roften des Militärdienstes Darlehen zu gewähren. -cr- Königliche Preuß. Klassenlotterie. Die Erneuerung der Lose zur 5. Klasse( Haupt- und Schluß hung) muß bis nächsten Freitag, den 2. November, abends 8, Uhr, unter Vorlegung der Lose 4. Klasse bei Verlust des Marechts geschehen sein. * Der Verband von Rettungshäusern und berwandten Anstalten und Vereinen im Großherzogtum Hessen und der Provinz Hessen- Nassau hält seine 8. Hauptver ommlung am Donnerstag, 1. Nov., in dem Vereinshause Bestend" in Frankfurt a. M. ab. * Dzierzon †. Der Altmeister der Bienenzucht, * Laubach, 29. Oft. Ein großes Trauergefolge begleitete gestern den früheren langjährigen Bürgermeister Daniel Ritter zur letzten Ruhestätte. In den Jahren 1866-1884 stand er an der Spize der Verwaltung. Für war ihm die Kriegsgedenkmünze und das silberne Verdienstfreuz verliehen worden. Er unterstüßte die Intentionen des Grafen Friedrich bei Gründung des Gymnasiums 1875. Er war außerdem tätig als Rechner mehrerer Nachbargemeinden, als Direktor der Bezirkssparkasse, als Mitglied der Dekanatsund Hessischen Landessynode. Sein hohes Alter er starb beinahe achtzig Jahre alt dieser Stellen. - - nötigte ihn zuletzt zur Aufgabe * Nidda, 29. Dft. Einen tötlichen Unfall erlitt ein Fuhrknecht, der in der Scheune seines Dienstherrn Heu vom Gerüst holen wollte. Er stürzte 6 Meter tief in die leere Tenne und schlug mit dem Kopf auf. In der Gießener Alinit starb er an den schweren Schädel- und inneren Verlegungen. er Majorität zum Bürge Dr. Joh. Dzierzon, ist im Alter von 95% Jahren in Taunusbahn von Usingen nach Weil münster rde der langjährige Bürglowkowitz( Kreis Kreuzburg) gestorben. Das Großh. Kreisam sp. Radrennen in München. Den über 100 km führenden großen Abschiedspreis gewann Walter Ebert, Leipzig, auf Brennabor in 1 Stunde 13 Minuten 51 Set. § Leihgestern, 29. Oft. Demnächst wird hier die Feldbereinigung durchgeführt werden. A Lüzellinden, 29 Oft. Von der Dreschmaschine iberfahren und sofort getötet wurde der 10 Jahre dte Sohn des Rangiermeisters Gimpel. Der Junge lief reben der Maschiene her, glitt aus und fiel unter das Nad, las ihn sofort tötete. onyme Anzeigen und G en Landwirtschaft oche eine Sigung ab, gen zu beraten, die hiera egten Ausschuß begutad Bandwirtschaftskammer m wird dem, Darmst. L. An ht feft, daß Hirschel Ablieferung an die Staffe a abgeliefert hat. Na d Kaffe der Hauptgeno × Azzbad), 29. Okt. Hier ist ein Turnverein gegündet worden. * Rodheim a. d. Bieber, 29. Oft. Mit dem Ausbau deß Hochbehälters am Launscheidsberg dürfte die Wasser= * Bad Nauheim, 29. Oft. Die Erbauung der neuen wird nunmehr im Laufe des Winters in Angriff genommen. Die Bahn hat nicht geringe Gelände- Schwierigkeiten zu überwinden, sie soll das Usatal mit dem Tal der Weil verbunden und muß einen dazwischen liegenden Höhenzug des Taunus überschreiten, große Brücken und tiefe Einschnitte sind deshalb erforderlich neben beträchtlichen Steigungen der Bahnlinie. Die neue Strecke erhält die Stationen Usingen, Wilhelmsdorf, Hundstadt, Nauenstadt, Gräfenwiesbach, Mönstadt, Langenbach, Audenschmiede, Weil münster. * Marburg, 29. Oft. Infolge der Ablehnung eines Bebauungsplanes in der leßten Stadtverordnetensizung hat unser langjähriger Oberbürgermeister Geheimrat Schüler sein Amt niedergelegt. § Alsfeld, 29. Okt. Das neue Schlachthaus wird am 1. Dez. den Betrieb aufnehmen. * Niederaula, 29. Dtt. Sicherem Vernehmen nach ist worden, eine Auto verbindung zwischen Niederaula und Alsfeld herzustellen. ngen fiab von den Rande dersorgung zum endgültigen Abschluß gefommen sein. Aisfeld bei der Kaiserlichen Oberpostdirektion vorstellig gebefugt, Gelder von d haftliche Genoffenschaft ft es oft borgefommen, b en von dem oder jenem Alten Poften- Gelber b e in Darmstadt abzuliefe die in der Gemarkung Königsberg gelegenen Quellen liefern ein reichliches durchaus einwandfreies Wasser. Das Duellgebiet wurde für 11 000 t. ateauft, die Ausführung des Gesamtprojekts wird sich auf 120 000 Mt. stellen. * Vom Dünsberg. Die früheren hessischen Dörfer am Dimsberg: Fellingshausen, Krumbach und Frankenbach haben hum endlich die gewünschte Telegraphenverbindung mit dem Postert Rodheim und dadurch auch mit der Stadt vie ßen erhalten. Die gleichzeitig angeregte Verbindung über Bieber nach der Oberföisterei Strupbach und dem Dörfchen Romigsberg ist bis jetzt noch nicht zustande gekommen. * Sept. 1904 erhielt er ba teferung, die Hirfel ab faft 1 Jahre später, 04, erhielt erhielt er eine mer am 3. Auguft 190 gat er beftritten. Er ent Drange ber Befchäfte b Derdings miff n auch d ffe im Betrieb der Haup cht gezogen werben. Hanweifung und Geschäft Weylar, 29. Okt. Wohnsinn und Tod. Gestern Bormittag wurde die Leiche einer seit Freitag- Abend vermißten Frau bei der Starkenwetde aus der Lahn gezogen. Die Bedauernswerte dürfte in einem Unfalle geistiger Störung den Tod gesucht haben. * Darmstadt, 29. Oft. Entdeckter Falschmänzer. Gelegentlich einer bei dem hier wohnhaften Schreinergesellen Johann Gorito vorgenommenen Haussuchung stieß die Polizei auf alle Geräte zur Herstellung falschen Geldes. Im Ofen des betreffenden Zimmers waren, schreibt die„ Darmst. Btg.", Blei, Zinn, Antimon, Gips, Prägeabdrücke, Schmelztiegel und ein kleines Handbuch der Legierkunft versteckt; außerdem fand sich eine große Anzahl neugeprägter falscher Fünf uno Zweimarkstücke vor. G. stand seit Frühjahr hier in Arbeit. Der Verdacht des Diebstahls von Werkzeug hatte die Durchsuchung des Zimmers veranlaßt. * Worms. Worms ist um ein Denkmal und um eine Sehenswürdigkeit reicher. Am Sonntag Vormittag erfolgte nämlich die feierliche Einweihung eines Jahndentmals. Frankfurt a. M., 29. Oftober 1906. Zum Verkauf flanden: 429 Dhsen, 78 Bullen, 838 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 218 Kälber, 368 Schafe und Hämmel, 1565 Schweine, 1 8tege 0 Biegen- und Schaflämmer. Bezahl wurden für 100 fund: Schlacht LebendOchsen: a. vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren b. junge flishige, nicht ausgewäftete unu ältere ausgemäftete gewicht gewicht M Ma 85-88 74-77 - 66-70 a. bollfleischige höchsten Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere 75-77 70-71 c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere Bullen: ühe und Färsen( Stiere und Rinder): a. bollfleischige ausgemästete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes b. vollfleischige ausgemäßteten Rühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder) e. gering genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder) III 78-80 74-76 1 60-64 Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst| Voraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, ven 31. Dtt. Zunehmende Trübung und Regenfälle. Temperatur nicht verändert. Starte südliche bis westliche Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Verantwortlich: für die Bolitik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belde in Gieken. Laboda- Dragées. Die Unentbehrlich für Sänger. Schauspieler, Bfarrer, Lehrer, Rechtsanwälte, überhaupt Redner. Stimme wird dadurch klar, die Mä igkeit der Stimme und Trockenheit des Gaumens verschwinden. Beim Gebrauch von Laboda- Dragées find Katarrhe und Heiserkeit ausgeschlossen. Herr Dr. Oskar Kaiser Schauspieler und Rezitator, in Köln a. Rhein, Brusselstraße 14, äußert sich wie folgt:„ Laboda- Dragées fann ich allen Schauspielern, Sängern 2c. aufs nachSie gehören zum besten, was drücklichste empfehlen. ich seit Jahren auf diesem Gebiete fennen gelernt habe." Frl. Ida Schwarz, Königl. Opernsängerin, Wiesbaden, schreibt: Laboda- Dragées haben mir bei einer Erfältung borzügliche Dienste geleistet und empfehle ich sie aufs beste.( Laboda- Dragées enthalten: Terpinol 0,1, Menthol In Apotheken er0,5, Zucker 0,6.) Preis Mt. 1.50. hältlich, wo nicht vorrätig, von: Universitätsapotheke„ Zum goldn. Engel" in Gießen Engel- Apotheke Frankfurt a. M.- Apotheke in Ulrichstein( Oberhessen) und Stern- Apotheke in Stassel. m ie ir st er 132 ent 180 ng n. 9061 Bekanntmachung. Herbstkontroll- Versammlung. Gs haben aus der Stadt Gießen auf dem Hofe der Zeughauskaserne am Landgraf Philipp- Plat zu erscheinen: 1. Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamte der Reserve. ( Kleiner- Dienstanzug). 2. Die Mannschaften der Reserve, sowie die zur Dis pofition der Truppenteile und Ersatzbehörden Entlaffenen aller Waffen. 3. Diejenigen der Landwehr I. Aufgebots angehörigen Mannschaften, welchen ein besonderer Gestellungsbefehl zum Erscheinen bei der Herbstkontrollversamm lung zugeht und zwar: Jahrgänge und Waffengattung: 1899, 1900, 1901, der Infanterie, sowie die oben unter Nr. 1 aufgeführten aller Jahrgänge und Waffen( der Reserve) ( Offiziere pp.) 1902 und 1903, der Infanterie 1904, 1905 und 1906 der Infanterie Sämtliche Jahrgänge der Reserve der Garde, Brovinzial Jäger, Kavallerie, Feldartillerie, Fußartillerie, Pioniere und Verkehrstruppen. Sämtliche Jahrgänge der Reserve des Trains, Sanitätspersonals, Veterinärpersonals, sonstige Mannschaften und Marine, sowie die zur Disposition der Truppenteile und Ersazbehörden entlaffenen Mannschaften aller Waffen und die oben unter Nr. 3 Aufgeführten.( Landwehr I. Aufgebots, denen ein besonderer Gestellungsbefehl zum Erscheinen bei der Kontrollversammlung zugeht.) Tag Stunde 7. November 9 Uhr Vormittags 7. November 8. November 2 Uhr Nachmittags 9 Uhr Vormittags 8. November 2 Uhr Nachmittags 9. November 812 Uhr Vormittags Die Ersaz Reservisten haben bei der Herbstkontroll- Bersammlung nicht zu er scheinen. Es wird folgendes erinnert: Ohne Preisaufschlag geben wir bei unseren anerkannt vorzüglichen Qualitäten 5% Rabatt 5% Kaiser's Kaffee- Geschäft G. m. b. H. Europas grösster Kaffee- Rösterei- Betrieb. Fabriken in Viersen, Berlin, Breslau, Heilbronn, Basel. Schokoladefabrik in Viersen. Filialen in Giessen: Kirchenplatz 12 und Lindenplatz 5. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Bismarckstraße von heute an bis auf weiteres für den Fuhrwerksverkehr gesperrt. 1. Befreiungsgesuche sind bis spätestens 8 Tage vor dem in Apell durch den Bezirksfeldwebel des Hauptmeldeamts einzureichen und müssen durch die Bürgermeisterei, bezw. bet Beamten durch die vorgesetzte Behörde beglaubigt sein. Berücksichtigung kann nur in den dringendsten Fällen stattfinden. 2. Jeder Kontrollpflichtige erfieht die Jahresklasse, zu der er gehört, auf dem Deckel seines Militärpasses. 3. Die Militärpässe mit eingeklebter roter Striegsbeorderung, bezw. Paßnotiz und Führungszeugnis sind mitzubringen. 4. Die Leute haben in bürgerlicher Kleidung zu erscheinen, Stöcke, Schirme, Pfeifen und Zigarren sind vorher wegzulegen. 5. Sämtliche Mannschaften stehen während des ganzen Kontrolltages bis einschließlich Mitternacht unter dem Militärgesetz. Demgemäß werden auch Unpünktlichkeit und Verfäumnis der Kontrollversammlung bestraft. @ teßen, den 29. Oftober 1906. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Betr. Straßenverkehr. Nachstehende Bestimmungen der Polizeiverordnung bom 2. März 1901 bringen wir zur öffentlichen Kenntnis unter dem Hinweis darauf, daß die Schuhmannschaft angewiesen ist, Zuwiderhandlungen unnachfichtlich zur Anzeige zu bringen. Gießen, den 26. Oktober 1906. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Herberg. Gießen, den 30. Oktober 1906. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. In der Zeit vom 20. bis 27. Oftober 1906 wurden hiesiger Stadt gefunden: 1 Uhrendeckel; berloren: 1 braunledernes Portemonnaie mit 3 Mark und einigen Pfennigen und 2 Fahrfarten nach Weglar als Inhalt. Entlaufen: 1 langhaariger schwarzer Spitzhund, ca. 45 Zentimeter hoch, Nr. 1611. tandes beliebe seinen Anspruch alsbald bei uns geltend Der Empfangsberechtigte des gefundenen Gegentandes beliebe seinen Anspruch alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 27. Oftober 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Arbeitsvergebung. Die nachstehenden Arbeiten zur Erbauung einer Höheren und Erweiterten Mädchenschule sollen Montag, den 5. November b. Js., vorm. 10 Uhr öffentlich vergeben werden. 1 Auftreicherarbeiten( 4 Lose), 2 Liefern und Aufkleben von Lincrusta. Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 26. Oftober 1906. Städtisches Hochbauamt. Gerbel. Waschmaschinen Was Wring- und Mangelmaschinen August Kröll, Seltersweg 12. § 1. Die Bürgersteige sollen für den Fußgängerberkehr frei gehalten werden. foten für den Bugge Beerdigungs- Institut, § 2. Es ist deshalb verboten, auf den Bürgersteigen Wagen jeder Art, Starren, Schlitten und Fahrräder zu fahren. Ausgenommen von diesem Verbot ist das Fahren mit durch Menschen fortbewegten Stranfen- oder Kinderwagen, sofern darin Kranke oder Kinder gefahren werden; solche Wagen dürfen jedoch nicht nebeneinander gefahren oder aufgestellt werden. Telephon 540 66 Telephon 540 - Gieken- Uebernahme sämtlicher Arbeiten bei Sterbefällen. Särge aller Art. Eterbekleider, Kissen und Steppdecken. Blumendekorationen bei der Einſegnungu.Beerdigung Transporte nach auswärts per Bahn und Leichenwagen. Hochachtungsvoll Georg Schmitt. § 3. Das leberfahren der Bürgersteige zwecks Ginund Ausfahrt zu und von Hofraiten und Grundstücken ist gestattet, sofern dies im Schritt, auf dem fürzesten NB. Bestellungen werden Frankfurterstraße 41 und Kaplans. Wege und ohne Aufenthalt geschieht. gaffe 27( Ecke Bahnhofstraße) entgegengenommen. Erfitt., beftfundierte fon= § 4. Es ist verboten, den Verkehr durch ungerechtfertiates Stehenbleiben, durch gewerbliche Berrichtungen, turrenzfähige Deutsche Lebens- Geld bis 1000 gr. auch gegen bequeme Ratenzahlg. auf durch Feilbieten von Gegenständen, durch das Tragen und Kinder Versicherungs- Wechsel od. Schuldschein gibt anerf. von Stöcken oder Schirmen in einer andere Personen Gesellschaft mit modernsten Ein streng reell u. schnell C..Winkler, richtungen sucht gefährdenden Weise zu hindern. § 5. Es ist verboten, außerhalb der Frühstunden bon 6 bis 7 Uhr Gegenstände, die durch Form, Größe oder Beschaffenheit geeignet sind, die Vorübergehenden Reisebeamten Berlin W., Mansteinerstraße 10. Handelsger. eingetr. Firma. Glänz. Dankschr., feine Adressent. Selbftg. Bar Geld berleibt fofort anerfannt reell, diskret u. zu beschädigen, zu belästigen oder zu beschmutzen( wie bei hohen Bezügen. Tücht, solide auch qualifizierte schnell. Koulante Bedingungen, Metzgerbollen, Bäcker- und Marktförbe, Staminfeger- Reflettanten Anfänger belieben Offerten mit Ratenrückzahlung. Viele Dant: utensilien, landwirtschaftliche Geräte und dergleichen) auf Lebenslauf unter„,. 399" an ichreiben. C. Gründler, Berlin W.8, Für nur 1 Mk. sind zu gewinnen: 100000 M. 40000 M. Bar Geld zus. 18597 Gewinne über 3000001. Ziehung unbedingt am 12. November a. f. Tag. Nürnberger Lose à 1 Mk. 11 St. 10 M. Porto a. Liste 30 Pf., Nachnahme 20 Pf. mehr empfiehlt Ferd. Schäfer, Nürnberg Generalvertrieb: Klefor& Co., Mainz. 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