Rr. 281. Rabattion a. Sarptegpebithon: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanfchlak Rr. 362. Donnerstag, den 29. November 1906 Gießener 15. Jahrgang 6. Gratisbellagen: Oberheffifche Familienzeitung( tägli und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Exzellenz Dernburg als Redner. Bon unserm parlamentarischen Mitarbeiter.) Der neue Mann", der Nachfolger des Erbprinzen zu Hohenlohe auf dem Posten eines Leiters der deutschen Kolonieen, der vom Banfdirektor zur Exzellenz gewordene praktische Kaufmann Dernburg hat sich gestern im Reichstage rednerisch eingeführt. Herr Dernburg sprach nicht allzulange, etwa fünfviertel Stunden, aber lange genug, um ein Urteil über seine oratorische Befähigung zu ermöglichen. Nun, wi pricht er? Antwort: Nicht übel! Besser als der Ruf, der in vorausgimg, behauptete. Diesem Rufe nach sollte er nämlich kein Redner sein. Kolonialdirektor Dernburg spricht nicht hincrißend; die Gabe, eine Versammlung zu begeistern, fehit irm. Dazu ist sein Organ nicht biegsam, seine Rede nicht abgetönt genug. Der Fluß seiner Ausführungen märkt durch den beständig gleichmäßigen Wechsel von Hebung und Senkung eintönig. Aber die Rede ist laut, deutlich, weithin wohl vernehmbar und die Worte gleiten leicht von den Lippen. Trotz der Befangenheit, die Herrn Dernburg heute naturgemäß innewohnte- wer an feine Stelle wäre nicht befangen gewesen?! sprach er von Beginn an frisch und beherzt darauf los. Auf der Rechten fehlte es ihm nicht an freundlicher Aufmunterung. Ab und zm wurde ihm ein Bravo zuteil. Die Linte verhielt sich anfänglich still, brach aber dann wiederholt in spöttische Heiterkeit aus. Das verwirrte Herrn Dernburg ein wenig und so fam es, daß manche seiner späteren Darlegungen befangener Flangen als seine ersten. Der Beifall, der ihm am Schlusse Seitens der Konservativen und von einigen Zentrumsmännern gespendet wurde, war nicht lebyaft, aber ehrlich. Jm großen und ganzen fann Herr Dernburg mit seinem ersten parlamentarischen Auftreten zufrieden sein. Er hat nicht zündend gesprochen, aber er hat auch nichts verdorben. Als er zu Ende war, trat der Reichskanzler auf ihn zu, drückte ihm die Hand und sagte ihm einige anerkennende Worte. Persönlich ist Herr Dernburg eine mittelgroße, gedrungene Erscheinung mit vollem, von dunklem Barte umrahmten Gesicht. Der erste Redner, der nach ihm sprach, der Abgeordnete Dr. Schädler, der Führer des bayerischen Flügels bes Zentrums, faßte sein Urteil über den neuen Kolonialleiter in die Worte zusammen:„ Der neue Mann hat sich persönlich nicht unvorteilhaft eingeführt; besser als durch die Denkschriften, die wir bisher von ihm zu Gesicht bekommen hatten." Das nicht unvorteilhaft" drückt den Erfolg des heutigen Auftretens Dernburgs nicht unzutreffend aus. Politifche Rundschau. Deutsches Reich. Die amtlichen Ermittelungen gegen den Geheimer Begationsrat Dr. Seit haben zu dem Erfolg geführt, daß bas Verfahren gegen Herrn Seiß eingestellt worden ist. E handelte fich um das von dem suspendierten Bureauvorstand Wistuba verbreitete Gerücht, Geh. Legationsrat Dr. Seit habe sich dadurch gegen die Geseze vergangen, daß er, mil ber Wahrheit standesamtlicher Geschäfte betraut, in den Fahren 1898 und 1899 in Kamerun standesamtliche ErMärungen als vor ihm abgegeben bescheinigt habe, während biese tatsächlich nicht vor ihm, sondern vor dem Sekretär Riem abgegeben worden seien. Die amtliche Untersuchung rgab nur die Möglichkeit, daß in drei Fällen ganz un wesentliche Versehen vorzuliegen scheinen. * Die im Reichsjustizamt stattgefundene Konferenz von Bertretern der deutschen Bundesregierungen zur Reform des Amtsgerichtsverfahrens hat folgende Grundsätze für die beabfichtigte Reform behandelt: Vereinfachung und Beschleunigung des Verfahrens nach Art der Gewerbegerichte; Ausschluß der Berufung gegen die Urteile des Amtsgerichts in Sachen einem ganz geringen Streitwerte; Vereinfachung Kosten- und Bustellungswesens; Erhöhung der Kompetenz der Amt richte. Die ersten drei Punkte wurden allseitig als... aßgebend anerkannt, die Erhöhung der Zuständigkeit begegnet dagegen noch gewissen auseinandergehenden Meinungen. miit des Rufeland. * Aus Wladimir wird über eine Gefängnisrevolte be richtet: Gestern entflohen 35 Gefangene, darunter 9 schwere Verbrecher aus dem hiesigen Gefängnis, nachdem sie den Direktor, zwei von dessen Gehilfen und alle Aufseher gebunden boatten. Die Flüchtlinge nahmen 22 Revolver mit Patronen und 3 Säbel mit sich, zerschnitten die Telephondrähte und erbrachen das Magazin, aus dem sie Zivilanzüge entwendeten. Fin der Wohnung des Direktors raubten sie, nachdem sie dessen Familienangehörige gefnebelt hatten, Wertgegenstände. Ein Alufseher wurde verwundet. Acht Flüchtlinge wurden wieder eragriffen. Amerika. ** Die anfänglich so bedrohlich erscheinende Revolution amf Kuba ist vollständig niedergeschlagen. Eine Kommission, Der zwei hervorragende amerikanische Juristen angehören merden, soll ernannt werden behufs Revision aller Gesetze betreffend das Eigentumsrecht. Die zur Prüfung der Ersaßansprüche aus den jüngsten Unruhen eingesetzte Kommission hat die Höhe auf weniger als 200 000 Pfund Sterling ge schätzt. Alien. ** Die herrschende Hungersnot in China, die namentlich In der Provinz Nord- Riangsu fürchterliche Verheerungen an= richtet, hat eine internationale Aftion veranlaßt. In Saanghai hat fich ein Komitee, bestehend aus führenden Männern ausländischer und chinesischer Kreise einschließlich der Konsuln gebildet. Es wendet sich an Europa und Amerika mit der Bitte um Hilfe gegen die Hungersnot. Zehn Millionen Menschen stehen vor dem Hungertode infolge Zerstörung der Ernte durch Ueberschwemmungen im Umkreise von 40 000 Quadratmeilen. Kleine politibe Nachrichten. Berlin, 28. November. Die nationalliberale Partei brachte beim Reichstag einen Initiativantrag ein, nach dem sämtliche Wahlurnen von Reichs wegen geliefert würden. München, 28. November. Der Reichstags- und Landtagsabgeordnete Dr. Heim ist nicht unbedenklich erkrankt. Er hat vergangenen Freitag abend einen Schlaganfall erlitten. Dr. Heim ist Führer des bayerischen Bauernbundes und gehört im Reichstag dem Zentrum an. Köln, 28. November. Nach heißem Wahlkampf eroberten die liberale Parte die Majorität in der StadtverordnetenVersammlung zu. i, indem sie vom Zentrum drei Plätze in der zweiten Klasse gewann. Tanger, 28. November. Die Angheras, die einen Angriff auf das Haus des Korrespondenten der„ Times" machten, haben sich unter Verlust von zwei Mann zurückgezogen. Auf seiten der Regierungstruppen waren teine Verluste zu verzeichnen. Hof und Gefellschaft. Von verschiedenen Seiten ist die Nachricht verbreitet worden, Prinz Eitel Friedrich von Preußen habe an den italienischen Sänger Caruso ein Telegramm des Inhaltes gerichtet, er, der Prinz, schenke den gegen Herrn Caruso in Newyork erhobenen Anschuldigungen feinen Glauben. Von zuständiger Seite wird mitgeteilt, daß die Meldung von einem Telegramm des Prinzen an Caruso völlig aus der Luft gegriffen ist. ** Der Abreise des Prinzen Joachim Albrecht von Preußen nach Deutsch Südwestafrika wohnten die Brüder des Prinzen und Deputationen verschiedener Regimenter bei. Der Prinz schifft sich in Antwerpen auf dem Wörmann- Dampfer Prinzessin" ein. Das Gnesener Domkapitel wählte seinen Senior, den Prälaten Dorzewski, zum Kapitularvikare mit der Befugnis zur Verwaltung des Bistums Gnesen während der Sedisvakanz des erzbischöflichen Stuhles. Die Wahl bedarf der Bestätigung des Oberpräsidenten. Deutscher Reichstag. ( 128. Sigung.) CB. Berlin, 28. November. Die Eröffnung der Kolonialdebatten. Jm Reichstage haben heute die schon lange angekündigten Kolonialdebatten begonnen. Schon seit Wochen waren 311 dieser Sigung sämtliche Pläge auf den Tribünen vergriffen. Von einem unmittelbar der Ministerbank gegenüber gelegenen Tribünenplage aus verfolgte der Vater des neuen Kolonialleiters, der bekannte Publizist Dernburg, der sich schon geraume Zeit vor Beginn der Sigung eingefunden hatte, die Vorgänge im Saale. Bundesrats- und Diplomatenloge sind dicht gefüllt. Viele Damen und viele Offiziere haben sich eingefunden. Um 1½ Uhr naht raschen Schrittes Exzellenz Dernburg, bald nach ihm erscheinen der Reichsschatsekretär, der Staatssekretär des Auswärtigen und der Reichskanzler. Präsident Graf Ballestrem eröffnet die Sizung mit geschäftlichen Mitteilungen Der Kronprinz im Reichstage. Kurz nach Beginn der Sizung erschien, ein bisher nicht dagewesener Fall, in der Hofloge der Kronprinz mit einigen Herren seines militärischen Gefolges. Graf Ballestrem selbst geleitete den seltenen Gast in die Loge. Was der Reichskanzler sagte. Fürst Bülow nahm zunächst das Wort und erklärte: Wir baben eine ernste Krisis durchgemacht. Unsere Kolonien haben uns die schwersten Opfer auferlegt, Opfer an Gut und an Blut. Erst nach dreijährigen schweren Kämpfen ist es uns gelungen, den Widerstand unserer Gegner in einer der Kolonien zu brechen. Es wird aber noch einige Zeit ver gehen, bevor dort völlige Ruhe eintritt. Sollen wir aber deshalb aufhören, Kolonialpolitik zu treiben? Scllen wir es machen wie einst der deutsche Bundestag, der durch Hannibal Fischer die deutsche Flotte unter den Hammer bringen ließ? Sollen wir unsere Kolonien ver äußern oder sich selbst überlassen? Die deutsche Flotte ist seinerzeit veräußert worden in einem Momente moralischer Depression, weil sie bisweilen nicht nur den Einzelnen, sondern auch ein Volk befällt. Später schämt man sich solcher Schwächezustände. Ich bin überzeugt, fein deutscher Reichstag unt tein deutscher Reichskanzler wird sich jemals finden, der geneigt ware, unjere stolonien aus unserem Sou und haben zu streichen. Ob wir wollen oder nicht, wir müssen Kolonien Gaben. Wir waren ein kolonisierendes Volk und wir werden ein folonisierendes Volk bleiben. Es ist eine Notwendigkeit für das deutsche Volk, im folonialen 23 serb nicht zurückzubleiben. Auch Fürst Bismarc, der. ange ablehnend gegen Kolonieen verhielt, hat diese Notwendigkeit eingesehen und hat sich zur Kolonialpolitif entschlossen nach reiflicher Abwägung unserer wirtschaftlichen und politischen Notwendigkeiten und unserer wirtschaftlichen und politischen Machtmittel. Der Reichskanzler sprach als= dann sein Bedauern aus, daß während seiner Erfranfung der Reichstag in dritter Lesung die Errichtung eines selbst= ständigen Kolonialamts abgelehnt habe. Die Notwendigkeit, das zu schaffen, habe sich in der letzten Zeit immer mehr herausgestellt. Weiter betonte Fürst Bülow, daß ein in wirtschaftlichen und kaufmännischen Dingen erfahrener Mann bisher für die Leitung der Kolonien gefehlt habe. Der deutsche Kaufmannsstand habe wesentlich zur Hebung des deutschen Ansehens im Auslande beigetragen und ein Mani aus diesem Stande stehe jetzt an der Spize des deutschen Kolonialwesens. In längeren Unterredungen mit Herrn Dernburg, bemerkte der Reichskanzier, habe ich erkannt, daß zwischen uns völlige Uebereinstimmung über die Mittel und Ziele der von uns einzuschlagenden Kolonialpolitik besteht. Mit gutem Gewissen habe ich dann Herrn Dernburg dem Kaiser für das ver antwortungsvolle Amt des Leiters unserer Kolonien vorschlagen können. Für mich ist mit der Ernennung des Herrn Dernburg ein alter Wunsch in Erfüllung gegangen. Seit neun Jahren, seitdem ich zum Staatssekretär der auswärtigen Angelegenheiten ernannt wurde, strebte ich danach, einen praktischen Mann an die Spize unserer Kolonien zu stellen. Ich ließ zu diesem Zweck durch meinen damaligen Unterstaats= fetretär Freiherrn von Richthofen Schritte in Hamburg und Bremen tun, aber leider erfolglos. Später habe ich auch den Direktor des Norddeutschen Lloyd, Herrn Dr. Wiegand, des= halb sondieren lassen, aber wiederum bergebens. Ich freue mich, daß mein Gedanke nun endlich verwirklicht ist. Ich bitte Sie, meine Herren, dem neuen Kolonialleiter mit Vertrauen entgegenzukommen. Der Reichskanzler ging dann auf die Mißstände in der Kolonialverwaltung ein. Den Anzeigen des inzwischen disziplinarisch entlassenen Beamten Poeplau habe er nicht stattgeben können, weil gegen fie Verschiedenes spreche. Um die Einzelheiten des Tippelfirchschen Lieferungswesens habe er sich bei den vielen Aufgaben, die der deutsche Reichskanzler zu erfüllen hat, unmöglich bekümmern können. Von einem Teile der deutschen Presse seien die Mißstände in ungeheuerlicher Weise übertrieben und verallgemeinert worden. Das Ausland habe diese Uebertreibungen mit Behagen aufgenommen. Unter großem Lärm auf seiten der Linken, die ihn zu der Be merkung veranlaßten Ihre Unterbrechungen fönnen mich doch nicht einen Augenblick beirren i" betonte der Reichs tanzler schließlich, daß der deutsche Beamtenstand in seine ungeheuren Mehrheit an Gewissenhaftigkeit und Integritä son feinem der Welt übertroffen werde. Lebhafter Beifall von der Rechten begleitete diese Worte, Unmittelbar nach dem Reichskanzler erhob sich Herr Dern burg zu seiner großen Antrittsrede. Kolonialdirektor Dernburgs Jungfernrede. Mit furzen Worten erklärte er, daß er geglaubt habe, bas Amt übernehmen zu sollen, weil er die Hoffnung habe, daß es ihm mit ehrlichem und festem Willen und mit der Unterstützung des Reichstags gelingen werde, die vielen, für die Kolonieen gebrachten Opfer durch entsprechende Erfolge wettzumachen. Dann teilte Exzellenz Dernburg mit, daß die Verträge mit Tippelskirch& Co. gelöst seien und der Vertrag mit Wörmann gekündigt sei. Der letztere Bertrag laufe noch bis Ende nächsten Jahres und werde in dieser Form nicht mehr erneuert werden. Weiter teilte der Redner mit, daß unsern Kolonieen vor allem gute Beamte nottun. Das Beste sei dafür gerade gut genug. Zur Untersuchung der Mißstände sei eine Kommission, bes stehend aus zwei preußischen Richtern und einem Staatsanwalt, ernannt. Das bisher in unseren Kolonieen angelegte Kapital beziffert fich auf 371 Millionen. Davon seien 250 Min. rentabel, über 100 Millionen von werdender Rentabilität und nur wenige Millionen unrentabel. Ohne Opfer gehe es bei der Kolonialpolitik nicht ab. Frankreich habe für Algier in 70 Jahren 4300 Millionen ausgegeben und eingenommen habe es nur 2000 bis 3000 Millionen. Ferner setzte Herr Dernburg auseinander, wie notwendig der Bau von Eisenbahnen in unferen Kolonien sei und von welcher allgemeinen Bedeutung Eisenbahnen für die wirtschaftliche Entwickelung von Ländern feien. Ein ausführliches Programm seiner Kolonialpolitik werde er erst aufstellen können, sobald er die Kolonieen persönlich kennen gelernt habe. Das letztere sei für eine ersprießliche Kolonialleitung unumgänglich notwendig. einem Hoffnungsfreudigen Ausblicke in die Zukunft schloß Herr Dernburg seine Rede. Mit Er Die Diskussion. Zunächst sprach Dr. Schädler vom Zentrum. beleuchtete eingebend die Rustände in der Kolonialverwaltung 33. 1, m oft PARA er 1332 ent ng a m. Dier unb ba fchon wieder ein gewiffes Intereffe abzugewinnen, und wie andere zuweilen, Bartwegen dem geheimnisvollen Batienten mit riistigen Schritten auf den sanft wenn fle von ihrem Ballon aus beobachtete, Kother Sehnsucht ansteigenden ea ihnen Dunkel des Hochwaldes entgegenstrebten, übertam es fie für Augenblicke Ihnen zu besprechen, Hebe Josephine, Er schicksal in fich schließt 1" forichendem ubrud auf ihrem Antlik ruhte. Das gab ihr daß sie ihn angesehen hätte, fühlte fie, daß sein Blick mit leidet, weil es vielleicht die Entscheidung über ein Menschenhatte rasch und eindringlich gesprochen, und ohne bas reinen Aufschub heit nahe zu treten." Entschluß seines Auftretens bereits unmöglich machte. Sie warf das in einer Erregung, welche ihr eine unbefangene Beurteilung faffen fonnte, Ihnen mit der peinlichen Angelegen Das flang nicht wie eine Herausforderung, aber fie war trieben Bolitit, Comete fich Dinge fagend und erzählend, welche außer andere sprachen vom Theater, vlele intereffer Junge Paare promenierten Lauschenden Vögeln niemand nehmen sollte. à im Gebitsche หลอด ท auf den faubern weiter ver and hob rühmend hervor, daß jein Fraktionsgenosse Erzberger bie Mißstände aufgedeckt habe. Er erklärte, daß er und seine Barteifreunde mit den von Direktor Dernburg vorgebrachten Brundzügen einverstanden seien und der Eifer, den Herr Dernburg im Kolonialamt zeige, beifallswürdig sei. Nach ihm griff der Abgeordnete Ledebour( Scz.) die gesamte Kolonialverwaltung in bekannter Weise an. Im Verlaufe seiner Ausführungen behauptete er von den Denkschriften des Kolonialdirektors Dernburg, fie seien auf gröbliche Täuschung des Reichstages berechnet. Präsident Graf Ballestrem berwies dem Redner diesen Ausdruck als unpassend, worauf Ledebour erflärte, auf die Ausführungen sei das Wort Lessings bom corriger la fortune" anzuwenden. Präsident Graf Ballestrem erklärte diesen Ausdruck für noch schlimmer und rief den Abgeordneten zur Ordnung. Der Kronprinz blieb während der ganzen Debatte auf seinem Blaze und folgte aufmerksam den einzelnen Rednern, auch dem sozialdemokratischen Sprecher. Mit ver Rede Ledebours schloß die heutige Sitzung. Soziales Leben. × Das Ende des Elbschiffer- Streifs. Der Ausstand der Bootsleute und Heizer des Berliner Lloyd, der Deutschösterreichischen Dampfschiffahrts- Gesellschaft und der Neuen Norddeutschen Flußdampfschiffahrts- Gesellschaft ist jetzt beendet. Die drei Gesellschaften haben die zustimmende Erklärung be treffend die Dresdener Vereinbarung in einem Schreiben an bie Hamburger Handelskammer abgegeben, und da auch die Leitung des Hafenarbeiterverbandes mit diesem Modus einberstanden ist, ist der Streit als beendet erklärt worden. Mit ber Wiederaufnahme der Arbeit ist begonnen worden. Von seiten der Gesellschaften wird der beim Ausbruch des Ausstandes zurückbehaltene Lohn sofort bei Wiederaufnahme der Arbeit ausbezahlt. Die wegen Kontrattbruches anhängig gemachten Klagen werden zurückgezogen. Die Elbschiffahri ft in vollem Umfange wieder aufgenommen. Nab und Fern. † Neuer Hafen für Bremen. Der Bremer Senat legte ber Bürgerschaft ein umfangreiches Projekt vor für einen Industrie- und Handelshafen und die Anlage einer Berbindungsbahn zwischen dem Holz- und Fabrikhafen und ber preußischen Staatsbahn mit der Einmündung bei Oslebs. hausen. Die Gesamtkosten des Projektes sollen 18 Millionen betragen. Der Senat beantragt die Genehmigung des Projektes und die Bewilligung von 12 909 000 Mark zu Bauzwecken. † Schweres Wetter auf See. Während der letzten Tage herrschte ständig schweres Sturmmetter auf der Nordsee. Viele treibende Schiffstrümmer lassen auf schwere Schiffs katastrophen schließen, wovon anscheinend auch ein Schiff ,, Twee Gezusters" betroffen wurde. † Der Eisenbahnunfall von heute. Auf dem Bahnhof Goch fuhr der Bedarfseilgüterzug 6078 auf den auf dem Beleis 3 des Bahnhofes stehenden Güterzug 3366. Der Bugführer des Eilgüterzuges wurde getötet, die Lokomotive bes Eilgüterzuges und 7 Güterwagen entgleisten und wurden zum Teil erheblich beschädigt. † Eine gesuchte Bersönlichkeit. Der wegen eines Schmuck. biebstahls im Werte von mehreren 100 000 Franken, be= gangen in Rom, gegenüber einer österreichischen Baronin in Zürich verhaftete angebliche Baron von Hempel heißt nech polizeilicher Feststellung Paul Schmidt, geboren 1878 in Berlin und ist ein vielfach vorbestrafter Hochstapler, der gegenwärtig von der Berliner Staatsanwaltschaft wegen Diebstahls bon 12 000 Mark gesucht wird. † Furcht vor dem Armenhause. Ein im Krankenhause in Krotoschin untergebrachtes Mädchen, Ottilie Gerlach, sollte in den nächsten Tagen ins Landarmenhaus nach Fraustadt übergeführt werden, vor dem sie einen großen Widerwillen zeigte. Sie wollte daher fliehen und ließ sich aus dem dritten Stockwerf an einem aus dem Bettzeug selbst hergestellten Strick herab. Der Strick reichte bloß bis zum ersten Stockwert, fie fiel von da herab und brach das Genid. Der Tod trat sofort ein. † Tief gesurfen. Unter der Anschuitigung umfangreicher Betrügereien wurde in Süddeutschland eine elegant gekleidete Dame verhaftet, die sich Editha von Lengerke nannte. Da angenommen wurde, daß dieser Hochtönende Name nur fingiert sei, wurden die umfassendsten Nachforschungen nach den Personalien der Verhafteten angestellt. Diese haben jetzt ergeben, daß die Dame den oben angegebenen Namen zu Recht führt. Die Hochstaplerin ist zweimal verheiratet gewesen. Ihr erster Gatte war der Oberforstrat von Beringen, ihr zweiter der Oberstleutnant von Lengerke. Ihr Stiefvater war Korbettentapitän in Wilhelmshaven. Als ihren Geburts: ort bezeichnete fie bet ihren vielfachen Vernehmungen eine Eleine Stadt in Norddeutschland. Die Verhaftete wird sich demnächst vor der Straffammer in Frankfurt a. M. zu ver antworten haben. † Alter schütt vor Zorheit nicht. Aus Frankfurt a. M. ist der sechzigjährige Bureauvorsteher Vogt des bekannten Notars und Justizrats Caspary nach großen Unterschlagungen flüchtig geworden. Es kommen etwa 80 000 Mart in Frage. Ein Selbstmord wird vermutet. Antrieb zu den Veruntreuungen waren Minenspekulationen. + Die gefränfte Leberwurft." Der Schauspieler Pape, der im Ensemble des Theaterdirektors Posfir in Mühlhausen i. Th. engagiert ist, fühlte sich durch eine Kritik des Redakteurs Gustav Kühler tn der Mühlhäuser zeitung über„ Alt- Heidel berg" in seiner angeblichen Künstlerehre beleidigt und drang in der Dunkelheit in die Wohnung des Redakteurs. Dort überfiel er den Arglosen in hinterlistiger Weise, machte fich der tätlichen Beleidigung, der Körperverlegung und des Hausfriedensbruchs schuldig und nahm dann feige Reißaus. Die Angelegenheit wird noch ein Nachspiel vor Gericht ers Fabren. - Effen a. d. Ruhr, 26. November. Auf dem Walzwer der Heinrichshütte bei Hattingen zersprang ein Ventilator. Zwei Arbeiter wurden tödlich verletzt. Boryslaw, 25. November. Der Direktor der galizischen Naphta- Aktien- Gesellschaft Adamowsky und seine Frau wurden durch eine Gasexplosion getötet. Caffoni, 26. November. Bei einem Bergsturz wurden Fieben Häuser gänzlich zerstört. Drei Frauen wurden getötet, biel Vieh erschlagen. Die übrigen Häuser wurden wegen Nachrutschungen geräumt. Cokales. Der Großherzog empfing am 28. November den Major Schmidt, Kommandeur des GendarmerieDistrikts Oberhessen. ** Das Großh. Regierungsblatt Nr. 26, ausge. geben am 27. November, enthält u. a. die Prüfungsordnung für die Abhaltung von Prüfungen in der Landwirtschaft an der Großh. Landesuniversität; hier Zusaßprüfung in Pflanzenzucht. Im vormittägigen Kirchengebet werden auf Anordnung des Großherzogs fünftig nach den Worten „ der Großherzogin, seiner Gemahlin", die Worte„ dem Erbgroßherzog" eingeschaltet werden. * Zur Beratung des Fall Eisnert" in der Zweiten Kammer wird dem„ Darmst. Tägl. Anz." berfichert, daß verschiedene Parteien, wie z. B. das Zentrum, dem Ausfall der ihre Stellungnahme ganz bon Regierungsantwort auf die nationalliberale Interpellation abhängig machen werden. Die Sache wird sich voraussichtlich in der Weise abwickeln, daß nach Bekanntgabe der ziemlich umfangreichen Erklärung der Regierung eine Besprechung der Angelegenheit in öffentlicher Sigung beschlossen, diese selbst aber erst nach Drudlegung der Regierungserklärung am Dienstag oder Mittwoch nächster Woche stattfinden wird. In den verschiedenen Parteien herrscht eine zwar bestimmte, aber ziemlich ruhige Auffassung über die ganze Sache. ** Der weh. Medizinalrat, Prof. Dr. Georg Gafffy, der Direktor des Instituts für Infektionsfrankheiten in Berlin, ist zum Geheimen Obermedizinal: cat mit dem Range der Räte zweiter Klasse ernannt worden. ** Professor Roob hielt gestern Abend im Gißener Lehrerberein einen sehr interessanten Vortrag über Vulkanismus, der noch durch annähernd 70 Lichtbilder illustriert wurde. Besonders die Aus. brüche des Vesus aus der ältesten bis in unsere Zeit wurden eingehend besprochen. Der Redner führte am Schlusse an, daß die vulkanische Kraft der Erde zwar Naturschönheiten niederreißt, aber doch auch wieder aufbaut. * Die Kreisstraßenmeister ersuchen in einer Eingabe an die Zweite hess. Kammer um die Verstaatlichung ihrer Stellen. Die hierdurch entstehenden Kosten sollen an den Zuwendungen an die Kreise und Provinzen gekürzt und dabei die Gehalte, wie schon des Defteren nachgesucht, auf 3600 M. erhöht werden. * Die grauen Mäntel gelangen nun auch bd Großh. Gendarmerie zur Einführung. ** Besizwechsel. Megger Martin Nagel faufte das Anwesen des Herrn Hch. Winn Ecke heimerstraße und Schüßenstraße Nr. 2 zum Pceise 40 000 Mark. annbeimer Turnern fell nach dem M nigung erfolgen. beit foll Oftern Lang- Göns U Mette, ift in Jabren geftorben Grangerg. Bef dermeifters Spamer Heren Lehmann Sonntag 8 Uhr im Konfirmandensaal Liebigstraße gedenkt bort en Grünberg, 28. Ein neues Geschäftshaus. Gesterne fich hier im G Lanbad, 28. No im Auftrage de ator Neander aus Deutschlaude W licher Weise dur Intereffe waren Millionen M. zur Deutschland berei en Schiffswerften Solis Ertru mann Falte, Sta auer Handelstamm idwollene Schlig Dauernheim, 28. germeisterwa Bahlbeeinfluff addft Neuwahl fta Bugbad, 28. Na der im eingerling, und 200 000 m. tt. Stadttheater Gießer. Auf die morg Aufführung von Emilia Galotti" ſei aud dieser Stelle hingewiesen. In Hauptrollen sind schäftigt die Herren Bafof, Stober, Herrscher, Kof die Damen Donecker, Bayrhammer, Jagemann un X Zunt Hausmusik Abend, der näch von Mitgliedern und Freunden des evang. Arbeite dereins dargeboten wird, hat jedermann freien Zut in der Schulstraße unter großem Zudrange des Pub fums das neue, modern ausgestattete Geschäftsbos der Firma Alexander Salomon eröffnet word ?? Militär Brieftauben- Ausstellung Am 17. und 18. ds. Mts. veranstaltete der Gießen Militär Brieftauben- Klub seine erste Lokal Brieftaube Ausstellung, die sich einer außerordentlich regen nahme zu erfreuen hatte. Die Veranstaltung be borzüglich arrangiert und ihr Gelingen fann als i gut bezeichnet werden. Das Preisrichteramt lag in de Händen von Herrn Rumbler von Frankfurt, der d ein guter Kenner bekannt ist. Die Ausstellung umfa 270 Paar Tauben in 4 Klassen. Preise erhielten der 1. Klasse( alte Männchen): Karl Bohling 1. un 12. Preis und 1. Ehrenpreis, Karl Reuling 2. 41 11. Preis und 5. Ehrenpreis, Fr. Rosenbaum 3. un 6. Preis, W. Scharmann 5. und 8. Preis, Karl Blor 10. und 14. Preis, A. Deibel, Wieseck eine hochloben Anerkennung. 2. Klasse( alte Weibchen): Heinri Henkel 1. Preis und 2. Ehrenpreis, H. K. Fie 2. Preis und 4. Ehrenpreis, Karl Bohling 3. und Preis, Karl Wesferlie 4. und 6. Preis, Karl Bla 7. Preis, Karl Reuling 8. Preis. 3. Klasse( jung Männchen) W. Scharmann 1., 7., 10. Preis und 3. Ghr preis, H. K. Fießer 2., 3., 6., 12. Preis und 5. Ghro preis, Sarl Wesserlie 4., 9. und 11. Preis, Heint Henkel 5. Preis, Georg Hammbach 8. Preis. 4. Kla ( junge Weibchen): Karl Wesserlie 1, 3., 4. Preis u 7. Ehrenpreis, Heinrich Henkel 2, 5. Preis und Ehrenpreis, Karl Plant 6. Preis, Starl Reuling 7, 9., 12., 13. und 15. Preis, H. K. Fießer 10. Pre W. Scharmann 11. und 14. Preis. * Sehr richtig. In Marburg ist eine Poli Verordnung erlassen worden, in welcher das Betata bon feilgebotenen Nahrungs- und Genußmitteln feite der Markt- und Ladenbesucher sowie das Versuchen de Butter mittels Fingernägel und anderer Gegenstän außer mit einem Holzftäbchen, welches nach jedesmalign Gebrauch vernichtet werden muß, bei Strafe bo boten ist. * Eine Versammlung hessischer Polizeibeamte fand am Freitag in Frankfurt unter Vorsiz de Bürgermeisters Dr. Sutor aus Alzey statt. Die näd Konferenz wird in Darmstadt in Verbindung mit da Schlusse der Schuhmannschule abgehalten werden. * Deutsche Turnerschaft, 9. Kreis( Mi telrheinkreis.) Die diesjährige Kreisvorfechti fand am Sonntag, 25. Nov. in der Turnhalle Turnhalle der Turngemeinde Darmstadt statt. treten waren 18 Riegen mit 62 Fechtern. Vor Anja der Hauptübungen begrüßte der 1. Sprecher der Tun gemeinde Darmstadt, Regierungsbaurat Stieler, erschienenen Turner, sowie den Ausschuß der Kreis fechtschule. Alsdann traten die Fechter zu Ordnung übungen in Floret fester Mensur, deutschem Gi Floret loser Mensur und leichtem Säbel an. fand ein Kontrefechten aller Fechter statt und Schluß zeigten die geübteren Fechter im Kontrefed ihr Können. Darna Ein Zusammenschluß aller süddeutschen T Vereine ist für das nächste Jahr in Aussicht geno men. Die Anregung dazu ist von den Frankfurtet Brüder Schmidt 83 Seltersweg 83 Weihnachts- Ausstellung= Prima Solinger Stahlwaren Berndorfer Alpacca- Silber und AlpaccaBestecke etc. Werkzeuge und Laubsägekasten Schlittschuhe Kinderschlitten Waschmaschinen* Mangeln Wringmaschinen Rein Nickel-, Aluminium:: und Emaille- Geschirre:: :: Ofenschirme:: und Kohlenkasten Rein- Nickel, Alboid Kaffee- und Thee- Service Servierbretter Blumentische Garderobenständer Vogelkäfige und-Ständer Grosse Auswahl praktischer, schöner Weihnachtsgeschenke! Nähmaschinen thre Kneipp pp- M Nor licht, wenn dessen Verschluss arked F Kathreleer's Mala Bet Wegen Vorna des Riegelpfade bon heute an bis a Deret Gießen, den Großh Bef Begen Bornal Riegelpfad z te an bis auf m Gießen, den Großt Bet Wegen Bornal die Wilsonkrake den Fuhrberfehr ge Gießen, den Brok Be Die unterm Det Frankfurter Sillebranditraße t Gießen, de Groß nun auf be ührung. Martin Ma h. Winn Ed 2 zum Prei Mmmheimer Turnern ausgegangen. Der Zusammensoll nach dem Muster der norddeutschen Vorturneran igung erfolgen. Die erste Besprechung der Anheit soll Ostern 1907 in Stuttgart stattfinden. Auf die ma otti" jei au auptrollen fin Herricher, Sto Lang- Göns. Unsere älteste Einwohnerin, E. Mette, ist im selten hohen Alter von fast Jahren gestorben. Grüngerg. Besizwechsel. Das Anwesen des | talien verhaftet und dann zu sieben Jahren Gefängnis berurteilt wurde, trat gestern in der hiesigen Zellenftrafanstalt seine Strafe an, nachdem seine Berufung abgelehnt worden ist. * Bad- Nauheim. Eine erfreuliche Kunde kommt aus Frankfurt für Bad Nauheim und eine Anzahl Ort schaften und zwar betrifft diese den Bau der Usa talbahn. Nach den bereits fertiggestellten und von der Kgl. Eisenbahndirektion Frankfurt genehmigten Plänen wird die Bahn oberhalb der Bad Nauheimer Station Mörlen, Ziegenberg- Langenhain berühren, an der und von da wird die Bahn nach Usingen geführt. Wie dem B.-N. A. mitgeteilt wird, soll die Bahn nach Genemigung des Eisenbahnministers sofort in Angriff genommen werden. -Jagemann der meisters Spamer zu Reiskirchen ist für 15 500 Mt. einmünden, die Gemeinden Nieder Mörlen, Ober- gezeichnete Idee verfällt, durch ein paar künstliche aal Liebigt met gedenkt dort ein Manufakturwarengeschäft zu Grenze Transberg- Wernborn kommt eine Haltestelle„ Titanen"-Faust geschleudert sausen die Wasser jetzt herab, end, der n es ebang. herrn Lehmann übergegangen. Der neue Eigeninert mann freien Grünberg, 28. Nov. Die Fleischpreise behaus. Geffen sich hier im Sinfen. udrange des ttete Geschäft im Auftrage des Deutschen Flottenvereins Hof on eröffnet hitator Neander aus Hannover einen Vortrag über Deutschlauds Macht zur See", der in an Laubach, 28. Nob. Im Hotel„ Solmser Hof" n- Ausstellu * Wiesbaden. Wie der„ Rh. K." erfährt, hat der Kaiser nunmehr bestimmt seine Gegenwart bei den Gröffuungsfeierlichkeiten des neuen Kurhauses in Wiesbaden zugesagt. Der Kaiser Hotte bei seinem letzten Aufenthalt in München mit dem Erbauer des Kurhauses, Prof. von Thiersch, eine längere Unterredung, in der der Eröffnung des Kurhanses zwischen dem 12. und 19. Mai 1907 beiwohnen zu wollen. | Mutter des Zerfalls und der Vernichtung. Denselben Vorwurf hat Oscar Wilde zu seinem Werke sich gewählt, das er als erfahrener Mann vorsichtigerweise eine Komödie nennt, denn von Vertiefung fann nicht viel die Rede sein und von funstmäßigem Aufbau auch nicht, denn der wird durch die Kunstgriffe, die als Attentate auf die Runft unternommen werden, preisgegeben. Das Facit ist Effekthascherei. Die Handlung fließt gemächlich in dem seichten Wasser der blasierten Londoner Gesellschaft dahin, bis Wilde auf die ausKatarakte die Einförmigkeit zu unterbrechen. Von im Falle im blendenden Farbenspiel zerstiebend, nur lebendiges Wasser sind sie nicht. Um aber nicht ein. seitig zu werden, sei gesagt, daß in dem Stück auch manche echtpoetische Töne erklingen. Der Inhalt des Stückes ist der: Sir Robert Chiltern ist durch Verrat von Staatsgeheimnissen zur Macht gekommen. Alle Welt ist von seiner Vortrefflichkeit überzeugt und nicht zum wenigsten er selbst. Da wird ihm nach Jahren ein kompromittierender Brief in der unbequemen Form eines Wechsels auf seine Moral präsentiert. Er schwankt, wird er durch die Liebe zu seiner Frau hiervon bewahrt, das heißt, er trifft ein Arrangement, da er nicht mit der Münze des freien Willens die Schuld begleicht. ltete der Gaulicher Weise durch Lichtbilder unterstützt wurde. Lokal Brieftoon Interesse waren die Angaben, daß Hessen bereits Dentlich regen Millionen M. zur Kriegsflotte beigesteuert habe und Veranstaltung Deutschland bereits 20 000 Arbeiter aus Hessen auf der Monarch Herrn von Thiersch bestimmt versicherte, ob er seinen inneren Zusammenbruch erklären soll, doch gen fann a ren Schiffswerften beschäftigte. idhteraint lagi * Schlitz Ertrunken. Der 69jährige Fabrikant mamn Falke, Stadtverordneter und Mitglied der auer Handelskammer, fiel auf der Bleiche in die Breise erhielt geschoollene Schlitz und ertrank. Frankfurt, de Ausstellung um Farl Bohling L Dauernheim, 28. Nov. Die kürzlich stattgehabte rl Steuling 2 germeister wahl ist vom Kreisamt Büdingen Rosenbaum en Wahlbeeinflussung für ungiltig erklärt, sodaß Preis, Karlmnächst Neuwahl stattfinden muß. fed eine hode Bußbach, 28. November. Der Sparkassenrechner Beibchen): : inzerlina, der im Frühjahr wegen Unterschlagung reis, H. A. rumb 200 000 M. Stassengeldern und Privatkapis Bohling 3. Preis, Karl 3. Klaffe Preis und 3.0 Breis und 5. 11. Preis, 8. Preis. 4. 1, 3., 4. Pre 5. Preis un Karl Reuling Fießer 10. burg ist eine Delder das Senugmitteln ie das Verjud anderer Gegen es nach jedesm B, bet Straf Polizeibea unter Bor ey ftatt. Die Verbindung ehalten werden t, 9. Kreis ge Kreisborfe der Turnhal armstadt ftatt echtern. Bor Sprecher de baurat Stiel usschuß der A Fechter zu O ur, deutschem Säbel an. chter ftatt un hter im Kont füddeutschen hr in Aussicht n den Frantfu Alboid -Servicce ter inder Kneipp- M Kaffee Malz- k Nur Acht, wenn das Packed and dessen Verschluss assere Schete marke und Firms kages Kathreiner's Matzlaffee- Fabriken! Cheater- Verein Giessen. Ein idealer Gatte. Komödie in 4 Aften von Oscar Wilde. Als einer der größten englischen Geister gefragt wurde, ob die Hölle mit der Lüge bestehen könne, da sagte er nein, denn mit der Lüge würde sie mit sich selber zerfallen. Er charakterisierte die Lüge damit kurz und treffend als alles Bestehenden Feind, als die Zur Richtschnur! - Lassen Sie sich doch künftig nicht mehr täuschen! Prägen Sie sich das äußere Bild des echten Kathreiner" fest ein und es wird niemanden mehr gelingen, statt des gehaltreichen, Kaffeeähnlich schmeckenden Kathreiners Malstaffee, Ihnen eine minderwertige Nachahmung von fadem Geschmack zu verkaufen. Sie sehen hier ein Original- Paket Bekanntmachung. des echten Kathreiners Malzkaffee! Die Kennzeichen des echten Kathreiner", die man sich einprägen muß, sind: 1. Geschlossenes Baket in seiner bekannten Ausstattung. 2. Bild und Name des Pfarrers Kneipp| als Schußmarke. 3. Namenszug des Pfarrers Kneipp 4. Die Firma„ Kathreiner's Malzkaffee- Fabriken". Also halten Sie ja die Augen offen beim Einkaufe! Es kommt für Sie und Ihre Familie alles darauf an, daß Sie den echten Kathreiners Malzkaffee beziehen, weil dieser allein unter allen Malzkaffees den hohen Genußwert hat, den die Aerzte so an ihm schätzen, weil er sich ganz besonders vor allen ähnlichen Getränken durch einen ausgesprochenen, föstlich- würzigen kaffeeähnlichen Geschmack auszeichnet, der ihm durch ein ganz eigenartiges Verfahren mitgeteilt wird. Darum sei's immer und immer wieder betont: Achtung beim Einkaufe von Malzkaffee! Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird Bekanntmachung. Die Darstellung nahm unter der erprobten Regie des Direktors Steingoetter einen flotten Verlauf. Um die Wirkung zu erhöhen, hatte sich Edgar Bolz bom Frankfurter Schauspielhause, der den Viscount Goring spielte, bereitwilligst in den Dienst gestellt. Sein feines ausgeglichenes Spiel zeugt von scharfer Beobachtungsgabe und kraftvoller Erfassung und Wiedergabe des Aufgenommenen. Er wußte dem äußerlich als Gemütsmenschen erscheinenden und doch so viel Die unterm 24. Oftober 1906 angeordnete Sperre bles tegelpfads zwischen Ludwig- und Querstraße, der Querstraße wird hiermit aufgehoben. bo heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr geschinen bert. Sießen, den 26 November 1906. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird Riegelpfad zwischen Ludwig- und Liebigstraße von foute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Bießen, den 27. November 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird Wilsonstraße von heute an bis auf Weiteres für iba Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 27. November 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 24. Oftober 1906 angeordnete Sperre The Frankfurterstrake zwischen Veterinäranstalt und Spillebicandstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 26. November 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Gießen, den 26. November 1906. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Lederputz- Crême ,, KAVALIER" Das Beſte vom Belten! Der Dichter preift der Blumen Duft, Den grünen Rafen, die blaue Luft; Die Köchin aber voll Manier Preift Lederputzcrême Kavaller"! Lederputz Kavalier Überall erhältlich! Das Beste vom Bester Fabrik: UnionAugsburg. Nie wiederkehrende Gelegenheit Ich verkaufe meine tadellos gearbeitete KlappTaschen- Kamera ,, A tout" für Rollfilms 8: 10/2 und Platten 9:12 cm, mit Extra- Rapid Aplanat f: 8 und Unikum- Verschluss, anstatt Mk. 75.Lag. reicht jetzt, soweit für Mk. 45. 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H. - D 215. Königlich Preußische Klassenlotterie. 6. laffe. 19. 8tehungstag. 28. November 1906. Bormittag. Nur die Gewinne über 240 Ani n Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr. A. St.-. f. 8-) ( Nachdruck verboten.) 18 22 23 806 25 471 768( 3000) 827 1024( 1000) 287 883 519 696 751 807 37 2003 200 876( 600) 716( 500) 28( 1000) 829 958 8229 81( 600) 841 65 68 83( 500) 4197 840 741 78 836 85 5310 21( 3000) 39 441 49( 1000) 616 24 838 6073 830 58 811 7404 545 865 8039 189 426 739 9069 698 748 886 98 605 69( 500) 10074 224 427 723 11287 444( 500) 847 938 12019 41( 500) 113 268 97 658 655 916 66 18179 290 834 409( 1000) 60 762 14182 305 402 60 888 15244 692 756 16122 234 80 355 76 603 711 17 988( 3000) 27 834( 1000) 904 18059 68 294 359 77 416 665 608 778 808 409 627 637 741 817( 600) 26 900 39 79( 500) 86 88 17035 191 209 19035 192 825 20033 118 96( 1000) 292 910( 1000) 21023 311 43 64 69 447 640 663 738 61 ( 8000) 22052 63 177 366 601 20 98 803 979 23018 222 330 432 87 679 712 18 64 96 828 68 24013 160 84 318 412 617 784 844 25280 845 606 940 26001 44( 1000) 386 408 617 61 78( 600) 658 706 989 27038( 1000) 90 893 652 735 839 ( 1000) 28171 228 780 861 29093 95( 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637 828 81 966( 3000) 58054 88 97 116 78 218 872 410 22 69023 327 496 571 788 978 87 60168 268 425 752 61111 212( 600) 560 816 62132 83237 64 332 563 638 796 64172 89 247 493 647 72 65046( 3000) 77 173 498 821( 1000) 985( 500) 66121 40 206( 1000) 318 650 858 94 67153 61( 500) 208 489 615( 1000) 744 60 76 810 74 88 906 68000 39( 1000) 205 330 74 698 604 20 727 83 951 69060 201 ( 1000) 343 427 48 60 712( 500) 47 971 70015 186 88 297 341 434 44 46 627 71048 336 498 72266 914( 500) 60 69 73042 836 430 683 612 958 74039 627 623( 3000) 82 98 833 75282 508( 500) 633 87 770 846 979 76254 84 314 20 639 62 923 38 77138( 600) 256 62( 1000) 875 414 673 707( 600) 975 78294 364( 500) 98 687 748 77 815 68 77 79131 427 606 11 15 682 791 938 80033 34 126 245( 1000) 856 417 87 86( 3000) 668 72 764 81 81292 817 72 449( 500) 631 68 795 805 10 832 82184 88 211( 3000) 832 613 857 83013( 500) 591 650 775 84042 61 206 45( 3000) 401 91 511 43 78 722 922 85528 82 43 72 79 86028 90 267( 1000) 329 707 46 941 87185 227 823 569 88412 607 36 811( 3000) 89023 111 696 90286 810 499 630 627 764 844 929 34 91005 14 100 7 479 633 44 819 955 92000 34 295 98 548 712( 3000) 14 890 93054 60 71 277 3056 32 431 807 30 94034 81 161 247 87 501 6 99 901 95349 63( 2000) 65 481 730 960 90045 207 26 308 484 679 97022 188( 500) 429 644 98231 411 516 630 768 800 906 ( 3000) 99012( 500) 498 535( 500) 36( 1000) 667 78 753 98 837 100522 780 101045 99 298 304 66 613 693 94 726 37 843 75 102024( 1000) 696 622 792 103053( 500) 140 93 619 41 789 817 28 104197( 3000) 482 545( 1000) 690 806 916 23 105003 17 61 403 506( 3000) 629 714 942 106259( 1000) 359 613 703 879 107043 464( 1000) 742 50( 3000) 61 81 914 61 61 108102( 500) 257 426 617 67 676 872 109066( 500) 196 389 506 616 47 740 834 35 78( 500) 93 110265 544( 600) 639 87 882( 500) 998 111391( 600) 637 821 112274 479 547 ( 500) 70 612( 600) 833 113027 87 470 603 799( 600) 114280 634 49 720 39 42 890 115159 827 63 76 420 600 27( 500) 757 898 931 42 116315 28 76 666 863 98 117057 167 358 664 90 965 118259 326 682 739 801 119219( 500) 38( 3000) 429' 521 27( 3000) 656 754 120079( 1000) 90 234 810 80 482 856 121133 88 61 202 41 998 596 611 893 122026 139 972 588 683 716( 500) 67 910 123112 497( 1000) 635 701 62 63 870 944 70( 3000) 124002 29 45 231 49 480 695 725 32 125177 396 624 45 96 760 69 806 126042( 500) 134( 600) 216 81 87 86 377 629 80 86 799 955 127083 232 662 745 69 128016 234 41 96 98 487 561 616 23( 3000) 129622 651 95( 1000) 710 20 915( 1000) 19 130176 205 64 355 672 720 51( 1000) 919 94 69 131047 136 238 363 843 ( 1000) 950 132531 34 86( 1000) 633 783 85 916 37 133040( 600) 151 217 79( 500) 619 43 86( 500) 617 89 763( 3000) 899 996 134187 831 91 437 860 135345 614 652( 1000) 737 800 997( 3000) 136523 34 70( 3000) 734 873 996 137030 43 60 332 413 24 716 25( 3000) 821 92( 15000) 138029 899 471 500 676 88 707 836 958 139106 450 74 605 67 711 903( 500) 49 140092 834 56 440( 500) 96 644 96( 3000) 758 806 935 53 141099 151 60 287 313 660 82 787 891 95 982( 1000) 142127 35 501 2 51 889 143817 967 78 144247 625 832 145004 213 587( 500) 604 59 764 822 60 964 87 146119 68 253 99 457 656 706 46 910 147080 162 204 312 842 73 921( 10000) 63 148102 6 297 368 469 831 40 72 919 149505 698 903 150502 3 738 52 70( 500) 75 974 151379 492 530 631( 10000) 838( 500) 65 152201 302 557 862 927 158013 167 268 842( 1000) 154035( 1000) 69 182 554 638 866 91 155054 90 415 156086 110 27 61 251( 500) 328 67 416( 500) 74 758 70 849 157282 366 434( 600) 534 53( 1000) 623 935 158031( 500) 169 379 81 552 621 70 842 159193 210 61 62( 500) 428 72 694 707 987 160059 230( 500) 318 629 68 88 892 161078( 1000) 548 733 162004 26 466 647 717( 3000) 163195 428 84 585 904 164558 89 695 785 165526( 1000) 654 968 166059 77 101 35 50 338 632 54 92 608 811 167085( 500) 153 222 459 65 828( 500) 16 8004 118 239 48 63 82 84( 3000) 839 411 30 667 720 41 76 839( 1000) 43( 600) 169215 24 97 448 583 717( 1000) 79 801 170131 208 54 668 722 898 902 171025 228 503 17 776 811 982 172399 431 569 893 967 173009 153 348 84 483( 500) 602 732 60 174143 481 509 792 843 68 175481 581 622 863 176183 444 61 640 753 813 177078( 500) 84 158 299 866( 500) 178026 141 332 699 808 179043 45 84( 500) 158 229 36 993( 1000) 180008 254 58 630 87 659 800 2 967 181100 338 65 68 438 763 950 182066 94 286 615 20 963 183174 281 357( 500) 184169 297( 1000) 302 39 440 980 185023 118 463 515 85 747 816( 500) 18604 101 415 615 187157 983 88 866 188213 402 31 672 890 189100 56 290 390 583 965 78 190214 77 429 43 621 69 660 708 967 80 91 191264 377 630 623 889 941 80 192233 409 546 609( 500) 723( 1000) 193490 579 695 703 194100 266 748 195007 27 28 78 294 354 644 196054( 500) 134 435 604 9 20 32 705 806 998( 500) 197321 76 435 98 669 821 72 198109 54 541 658 840 959 199016( 500) 59 185 878 84 505 813 45 86 200073 087 238 616 678( 3000) 201203 25 640 601 62 729 43( 500) 837 ( 1000) 202005 305 36 585 711 77 927 203189 338 57 614 67 766 87 204085 ( 8000) 151 635 40 98 807 936 38 205127 30( 1000) 352 672 847 206045 485 685 732( 3000) 34 66 82 822 979 89 207082 125 391( 600) 548 680 758 980 208036 ( 500) 142( 500) 72 200 646 209015 16 70 150 71 204 433 862 210121 64 338 440 585( 500) 646 762 885 997 211139 285 438 524 664 731 867 212055 165 249 64 332 515( 500) 740 59 837 927 67 72 75( 500) 213029 92 741 214084 270 407 530 95 673 818 42 215058 96 453( 500) 60 92 696 731 877 ( 500) 994 216073 122 337 698 795 852 913 217346 633 218178 89 476( 1000) 917 219423( 500) 40 689 801 981 220466 620( 1000) 621 727( 600) 912 80( 3000) 221099 110 30 282( 500) 536 615 24 89( 1000) 894 909 14 222061 610 19( 500) 640( 5000) 737 65( 1000) 823 223115( 500) 714 854 949 224135 36 45( 1000) 78( 600) 433 94 624 27 796 831 956 225109 12 309 565 618 738 807 914 226177 239 308 32 611 736 832 992 227868 738 228048 215 72( 500) 884 406 697( 1000) 910( 1000) 33 229126 320 400 609 56( 3000) 61 87 763 91 230010 46 128 236 417 608 82 730 845 912 281039 860 232102 80 209 588 ( 500) 814 19 233035 194 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754 869 263283 333 59 422 ( 3000) 601 840 264021 36 49 133( 600) 209( 500) 94 381 786 894( 500) 265042( 500) 237 484( 1000) 553 90 673 88( 3000) 976( 1000) 266269 734 867 936 267440 737 917 268163 955 66 667 663 834 60 269034 84( 500) 239 477 684 841 61 924 58 270256 613 73 90 854 271079 678 794 970 272149 201 304 91 632 690 733 54 977 273030 127 205 62 350( 3000) 76 469 787 27409° 994 589 949 275142 268 473 638 61 72( 500) 878 901 276001( 500) 149 258( 1000) 331 90 455 638 277286 352 68 70 456 622 41 675( 500) 278278 320( 1000) 63 706 899 938 279235 90 818 614 889 280027 148( 500) 201 41 771 851 903 59 281323( 3000) 408 979 83 282211 671 79 91 633 749( 500) 67 283000 32 193 566 85 635( 1000) 764( 600) 833 948 64 284011 194 340 469 651 828 285034 100 11 99 814( 3000) 73 528 92 960 286769 804 287015 237 317 54 77 696 720 26 77 91 905 Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Donnerstag, den 30. November. Meist trüb, leichte Regenfälle, Temperatur nicht verändert. Mäßige westliche Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Marftberigte. Gießez, 29. Novbr. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter ver fb. 1.20-1.25 M., Sühnereter ber Stüd 9-10 Bfg., Enteneter St. 0-0 Pfg., Käse ver St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Pfd. 18-24 Pfg., Linsen per Pfd. 25-40 Bfg., Tauben per Paar 0.80-1.00 Mr., Hühner per Stück 1.00-1.60 mt., Hahnen per Stüd 0.80-1.80 mt., Enten per Stüd 0.00-0.00 Mt., Gänse ber Pfd. 65-70 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 82-88 Pfg., Rindfleisch per Pfd. 80-82 Pfg., Schweinefleisch per Pfd. 86-90 Bfg. Schweinefleisch gesalzen per Pid. 94 Pfg., Kalbfleisch per Pfd. 84-90 Bfg., Hammelfleisch per Pfd 60-80 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-7.00 mt., Zwiebeln per 3tr. 4.00-5.00 m., Weisfraut 3tr. 2.20-2.50 Mt., per St. 08-12 Pfg., Aepfel bei Str. 15-24 Mt., Zwetschen per 3tr. 0.00-0.00 Mt., Birnen per Ctr. 8-10 Mt., Nüsse 100 St. 30 Pfg. Milch ver Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegen215. Königlich Preußische Klaffenlotterte. 5. Iaffe. 19. 8tehungsta g. 28. November 1906. Rachmittag. Nur die Gewinne über 240 W. find in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr. A. St- A. f. 8.) ( Nachdrud verboten.) 165 442 615 719 800( 3000) 912 1066 83( 500) 263 86 515 37( 3000) 670 2273 B03 20 632 3035 677 712 804 4245( 1000) 474 765 803 5022( 1000) 264 72 78 373 424 62 83 656 93 663 8004 88( 1000) 119( 3000) 49 351 481 624 646 63 96( 500) T14 65 839 81 964 7043( 500) 100( 1000) 69 77 422 648 743 72 93 931 8146( 3000) 262 380 444 653 736 871 96 9255 325 31 618 962 12117 85 10197 238 80 524( 5000) 28 761 73 800 88 984 11087 318 702 898 201 43 356 970 97 13051 172 505( 500) 24 862 14018 91 117 84 249 408 649 650 739 908( 500) 15089 99 105( 500) 413 575 638 37 87 802( 1000) 59 16648 68 765 847 17060 365 443( 1000) 551 694 724 32 84( 1000) 837 76 81 974 18093 155 280 856 532 651 78 830 43 923 32( 3000) 19153 346 415 566 888 20060 128( 500) 281 663 749 21265 96 768 865 936 82 85 91 22710 871 908 23288 387 683 823( 500) 24243 85 457 84 693 766 860 25007 21( 3000) 61 196 229 45 426 60( 500) 64 536 652 767 807 11 62 947 76 26012 71 829 916 27264 406 620 50 56( 1000) 622 92 786 814 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1000) 256 452 525 693 918 67 207139 233( 500) 437 92 560 771 208043 252( 3000) 321 446 54 524 41 756 812 82 91 209004 69 248 62 327 31 81( 500) 481 561( 500) 633 57( 500) 77 62 72 88 907 52 217314 997 223 395 409 785 811 91 220114( 500) 398 769 210326( 1000) 75 522 70 89 832 915 91 211176 209 373 504 26 33 40( 500) 647 66 725 71 212016 65 139 631 35 61 823( 3000) 213059 336 92 583 734 214029 55 62 175 228( 500) 66 460( 500) 689( 500) 90 747 830 900 6 42 215255 591 622 52 791 216167 91 219 96 322 411 36 608 662 82 737 828 218027( 1000) 63 194 273 435( 3000) 616 857 219082 221622 36 764 825 57 919 222138 218 40 95( 1000) 388 853 73( 5000) 956 223123 824 40 932 224088 164 203 498 680 701 915 225060 313 86 426 506 83 853 226163 314 481 632 707 20 61 227032 108 54 242 96 758( 5000) 228079 109( 1000) 345 866 76 229097 299 356 408 604 739 932 230059 107 268 481( 500) 869 86( 3000) 231043 165 306 621 926 65 232829 B5 944 77 233285 683 817 20 928 234113 327 650 727 245115 784 932 236159 485 580 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November ist Nr. 84506 ftatt 65506 gezogen. Jm Gewinnrade verblieben: 1 Prämie à 300 000 m., 1 Gemium à 40 000 ML., 5 à 30 000 ML, 6 à 15 000 9., 16 à 10 000 t., 23 à 6000., 500 à 3000 Mt., 797 à 1000 Mt., 1052 à 500 MI. stände des Wochenmarktverkehrs dürfen bis Beginn der überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der im Umherziehen: feilgeboten werden. Verantwortlich für die Politik und den Inse Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Hort, in Gießen. Filfe für das Kind. Scotts Emulfion aus Lebertran mit Ralf- und S hypophosphiten macht schwächliche Kinder kräftig und solche mit zarter Gesundheit macht sie robust und widerstands Scotts Emulsion ist das Beste für Kinder. Sie ist bi ursprüngliche Lebertran- Emulfion und weit bekömmlicher berläffiger als gewöhnlicher Lebertran. Scotts Emulfion wird von uns ausschließlich im großen verkauft, und loje nach Gewicht oder Maß, sondern nur in versiegelten Originalflaschen mit unserer Schuhmarle( der Fischer mit dem Dorsch). Scott& Bowne, 6. Frankfurt a. M. Bestandteile: Feinster Medizinal- Bebertran 150,0, prima Glyerin 500 phosphorigfaurer Ralt 4,3, unterphosphoriasaures Ratron 2,0, pulb. Trop feinster arab. Gummi pulv. 2,0, deft. Wasser 129,0 Alkohol 11,0. Hierzu ar Emulfion mit Rimt, Mandel-, und Gaultheriaöl je 2 Tropfen. Evangelischer Arbeitervere Gießen. Sonntag, den 2. Dezember, im Konfirmander der Lukasgemeinde, Liebigstraße 56 Hausmusik- Abend Dargeboten von musikalischen Freunden des Vereins Türöffnung 7½ Uhr. Anfang 8 Uhr pünkt Eintritt auch für Nichtmitglieder frei. Gießener Eisverein G E Diejenigen unserer Mitglieder, w die Quittungen beim Umgange des Dien nicht in Empfang genommen ha fönnen dieselben bis zum 1. Dezem einschl. bei Herrn Ernst Balser, Mi bura abholen lassen. Wer seine Quittung bis dahin einlöst, gilt als ausgetreten. Die Eröffnung der Eisbahn wird an den B Pla tafeln, Säulen und Omnibussen durch Plakate bel gegeben. Die Eisbahn wird geöffnet sein von früh bis abends 71/2 Uhr( an Konzert- und Gisfesttagen bl dieselbe von 1-2 Uhr geschlossen) und täglich abe elektrisch beleuchtet sein. Ein Zuschlag für die Bele ung wird nicht erhoben. Nichtmitglieder zahlen einmaligen Eintritt 20 Pfg. Jahresbeitrag 2 Mt., Eintrittsgeld 1 Mr. Gießen, den 24. November 1906. Der Vorsitzende Anmeldungen als Mitglied können auch an d bezeichneter Stelle erfolgen. Geschäfts- Verlegung. Meiner werten Kundschaft zur geft. Nachricht, da ich von Donnerstag, den 29. November meine Obst- Kartoffel- u.Gemiilehandl von Schloßgasse 6 nach Neuen Bäue 7 verlegt habe. J. Hankel Wer klagt über teure Zeit? Wer unnütz 10 Pfg. ausgibt, währende Reeses 5 Pfg.- Backpulver für die Hälfte kaufen kann; ve nicht Reeses Spar- Puddingpulver à 10 Pfg kauft, bei den er den Zucker spart; wer nihct Reeses Vanilinzucker e nutzt, der billiger ist, als Vanille. Alles mit Prämienscheinen. Erbsenstroh Reese G. m, b. H., Hamda Lothringer Rotv und ein größeres Quantum Spreu naturrein, liefert au 4 hat abzugeben. A. Klein, Hof- Albach. Der das Liter frei jeber Bahr W. Lippe, Zabern Birta 200 Zentner gut ge In dem städtischen ha Dammstraße ift zum 1. Dezember 196 fleine Wohnung zu vermice Näh. Bürgermeisterei, S 2 anständige Arbeit fönnen saubere Schlafftelle Gießen, Licherftrag Liebigkraße 64 1 4Bimmerwohnung mit und Gartenanteil per fofa Hauptmann von fbäter zu vermieten. Fr. Köpenick au Wie kann jede Fran faft Preis: Verse von HansHyar Schmerzlose 1M- Bilder von Paul Haase Entbindu Ein prachtvolles Buch von zwei erstklassigen Künstlern, dasjeder, der für Witz und Satire etwas übrig hat, lesen und besitzen muss. In bess Buchh. vorrätig. Gegen Einsend von M. 1,- in Briefm. durch Verlag H. Seemann Nachf., Berlin NW.87. Reich illustrierte Kataloge gratis und franko! erreichen? Mein erprobtes Geheimnis franto in geschlossenem Bie Einsendung von 5 M. pr anweisung. Heinr. Hemmer, Ba DER ERFINDER hatte ihm eingeschärft, daß das Stüid brei Arte habe und Jomit erst, wenn dreimal Dette bang gefallen, beendet sei. die Garderobe fam, say " Ja, weshalb er den Bater befümmert auf einem Stuhle figen, die Hände Nun, Vater, hat's Ihnen nicht gefallen?" gefaltet erite Spiel herunterhaltend l Als Fritz nach dem zweiten Nr. 276 Donnerstag, ben 29. November ssische Familienze 9641