ang. angeordne e- und 1906. Bieken. r. 229 ner erw September lebu der kolon bormittag cht, zu dien rfcheinen. „ Reven eier m, folie mit ihra Das Kom Jugend feitigste, inter fte Chronik Des Culturlebens und Wochen t ihres reichn Kunstfchmuckes igfte aller illa erten chriften d. Well Einzelne Tummer 24. El. Porto) mern) in Deut Porto 6 Mk. m ett n ken Settnas ch Hosennäss Garantie sofort echtsangabe. R eten! Auskunf st: Institut Sand amhof 112 in * g. Bluffted Hamburg eine bler i. D Auf bequeme Möb Herren, pan inder- Gard Manufaktur eta Kredit- Ha Glessen Plockstre 35 Erstes Blatt. anamsterbedition: Gießen, Seltersweg 88. Benching Dir. 362. Samstag, den 29. September 1906 Gießener 15. Jahrgang Genttobellagen: Oberbeffiiche Familienzeitung( und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Renelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Beitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weßlar; Rofalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle omtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Cross. Beficiamtes Cichen und anderer härden on Offene Fragen. Politische Wochenschan.] Faft feber Tag bringt offene Fragen, sei es, daß er neme mfeift, sei es, daß er alte neu in Erinnerung bringt. Die bergangene Woche hat in dieser Beziehung besondere Frucht barleit gezeigt. Zunächst war es die braunschweigische Frage, die fich nach langer Frist wieder aufrollte. Als Brinz- Regent brecht gestorben war, hielt man für sicher, daß der Regentschaftsrat dem Landtag unverzüglich die Wahl eines neuen Regenten empfehlen und daß aus solcher Bahl Bring Friedrich Wilhelm von Preußen, der jüngste Sohn des Bringen Albrecht, hervorgehen würde. Doch nicht das Grwartete geschah. Man wollte wenigstens den Ver fuch machen, eine Verlängerung des Regentschafts- Provi und zu endgiltiger Ordnung forians zu vermeiden der staatsrechtlichen Verhältnisse des Herzogtums zu ge langen. Der Regentschaftsrat ist in diesem Sinne bei dem hern Reichskanzler vorstellig geworden, der die Angelegen beit voor den Bundesrat bringen wird. Es ist nicht unbe dentlich, auf furze Zeit hinaus zu prophezeien. Wir wagen aber die Voraussagung, daß der Herzog von Cumberland auf einem früheren intransigenten Standpunkt verharren und feine Berufung auf den Thron von Braunschweig auch weiter unmöglich machen wird. Vielleicht bewirkt sein Verhalten, daß die Bismarcksche Theorie anerkannt wird, wonach Erbfchaftsverträge als Staats- und nicht als Familienverträge aufzufassen sind, sodaß im vorliegenden Fall der preußische Staat als Erwerber des hannoverschen Staates für diesen in die braunschweigischen Erbschaftsrechte einzutreten hätte. Einweilen freilich ist auch das noch eine offene Frage. Der sozialdemokratische Parteitag, nach dem die vergangene Boche die„ rote" Woche genannt wird, hat sich sozusagen von Amts wegen mit offenen Fragen zu beschäftigen. Denn das ist ein Charakteristikum dieser Partei, daß fie politische und wirts schaftliche Ariome aufstellt, für die fie unbedingten Glauben bei ihren Anhängern verlangt. Die Ariome wechseln, aber der Glaube muß bleiben. Gegenwärtig ist der Generalstreif der Gegenstand parteitaktischer Erörterungen. Sind diese zu borläufigem Abschluß gebracht, so werden die Sozialdemokraten wissen, was sie von Partei wegen bis auf weiteres von dem Generalstreik zu halten haben. Im übrigen sind die Vers handlungen des jüngsten Parteitages viel ruhiger als die der borigen gewesen. Auch die wissenschaftlichen Kongresse, sowie die wirtschaftsund sozialpolitischen Vereinigungen, die in der abgelaufenen Boche getagt haben, hielten ihre Bestrebungen der Lösung offerter Fragen zugewandt. Sogar die wissenschaftlichen Ron greffe dürften ihre Aufgaben in gleicher Weise rubrizieren. Der internationale Arbeiterschußkongreß in Bern, der Kongreß für internationales Recht in Gent der sich hauptsächlich mit dem Kriegsrecht oder eigentlich mit dem Recht des Friedfertigen im Kriege beschäftigt-, die Krebskonferenz in Heidel berg und Frankfurt a. M., sie alle arbeiten mit unermüdlichem Fleiß an der Lösung offener Fragen, durchaus darauf vorbereitet, daß fie nach Lösung einer Frage sofort auf eine neue offene Frage stoßen werden. Besonders die Arbeiteruzkonferenz in Bern hat positive Ergebnisse erzielt. Das Ser bot industrieller Nachtarbeit der Frauen dürfte mit Bearinn des Jahres 1911 internationales Recht werden. Das Giessener Latern. Nachdruck verboten. Kreuz und quer durch Giessen. Ganz leise kommt der Herbst gegangen Von Busch und Baum fällt Blatt um Blatt, Ex treibt ein ungestüm' Verlangen Mich aus den Toren vor die Stadt. Das leßte Grün im Sonnengolde, Noch einmal ganz mit Lust zu schau'n, Noch einmal So weit bin ich mit diesen Versen gekommen, die ich, bersunken in die Schönheit des prächtigen Septembertages, ju einem tiefempfundenen Abschiedssang an den scheidenden Sommer zu geftalten dachte. Allein es sollte anders tommen. Reserve hat Rub" so tönte es mir bei meinem„ Dichter" Gamig auf Weg und Steg entgegen und ganz besonders ist tst ein ganz außerordentlicher Fortschritt. Der Vorsitzende der Konferenz hatte so Unrecht nicht, als er sagte, daß dieser Beschluß eine neue Aera in der sozialen Geschichte der Menschheit eröffne und einen ersten Schritt bedeute auf dem Wege zur Lösung der sozialen Frage. Auch das auf dieser Konferenz getroffene Abkommen, das die Verwendung weißen Phosphors in Zündholzfabriken verbietet, ist ein großer Gewinn, obwohl erst fieben Staaten ihm beigetreten sind. Den übrigen Staaten bleibt der Beitritt offen. Daß sie ihn vollziehen, dazu wird die öffentliche Meinung sie mit unwiderstehlicher Kraft zwingen. Die Vereinigten Staaten von Amerika haben jetzt ihre besondere offene Frage: Intervention in Kuba oder nicht? Sie möchten gern zur Intervention gedrängt sein, aber die Kubaner wollen ihnen den Gefallen nicht tun. Uebrigens muß anerkannt werden, daß es in Amerika selbst an Gegnern der Intervention nicht fehlt, von der man fürchtet, sie könnte Amerika immer weiter in eine imperialistische Politik hineintreiben. Auf dem Balkan hat sich eine ganz frische offene Frage gemeldet: Ein angeblicher Nachkomme des Bandenführers Stander Beg, Wadro Castriotti, ist nach einer Agitationsreise durch Montenegro, Dalmatien und Serbien nach Sofia ge= tommen. Sein ftrenges Infognito hinderte ihn nicht, durch einen bestellten Interviewer zu verkünden, daß er den Bulgaren im Falle eines Konfliktes mit der Türkei mit einer Armee von 50 000 Albanejen zu Hilfe kommen werde. Wan sieht, der etwas operettenhaft auftretende Held nimmt den Mund recht voll. Die mazedonischen Führer wollen von dem wunderlichen Bundesgenossen nichts wissen, der natürlich für sich selbst den Thron von Albanien beansprucht. Kaiser Franz Josef ist leidend. Mit lebhafter Besorgnis und inniger Teilnahme blicken alle Völker Desterreich- Ungarns auf das Krankenzimmer des hochbetagten Herrschers, dessen Verehrung ungefähr das einzige Gemeinsame aller Parteien in dem vielzerklüfteten Reiche ist. Die herzlichsten Wünsche sind auch bei uns auf seine baldige Genesung gerichtet. In Rußland wetteifern Feldgerichte und Anarchisten mit einander. Beide fahren fort, ihre Taten Urteile und Urteilsvollstreckungen zu nennen. Die ganze russische Politik, das ganze russische Staatsleben ist eine einzige offene Frage. Der Landwirt. gh. Die Ruhr der Bienen. Diese Erkrankung ist in der Regel darauf zurückzuführen, daß im Winter ungeeignete Nahrung, wie Fichten- und Tannenhonig, gereicht wird. Auch dem Heidehonig wird diese Wirkung zugeschrieben, aber mit Unrecht; vielmehr eignet sich dieser recht gut zur Ernährung der Bienen im Winter. Liefert aber die Heide nur wenig Honig, so bringen die Bienen viel Fichten- oder Tannenhonig heim, und dieser ist es, der die Ruhr hervorruft. Man kann mun diesem Uebelstand vorbeugen, indem man nach dem Heimbringen der Bölker auf den heimischen Stand den auf dem Wanderstand gesammelten Honig aus den Stöcken entfernt und dafür jedem Volt 5-6 Pfund Zuckerlösung einfüttert. Der entnommene Honig kann dann ohne Bedenken im Frühling als Rot- oder Triebfutter Verwendung finden, so daß ber Imker bei diesem Verfahren keineswegs zu kurz kommt. dies heute der Fall. Mit meiner herbstlich- pcetischen Stimmung war es deshalb nichts und ich brach mitten im Dichten jählings ab. Doch es ist gut, daß alles auf Erden einmal ein Ende nimmt und daß insbesondere nunmehr Reserve wieder auf einige Zeit der Ruhe sich erfreuen fann, denn der Mensch kann nichts schwerer ertragen, als eine Reihe bon Tagen, an denen solch geistreiche Lieder, wie das angeführte, mit jugendlichem Feuer und männlicher Ausdauer von den heimziehenden Reservemännern gen Himmel gesandt werden. Es war aber auch am Montag geradezu lebensgefährlich ein Lokal zu betreten, in welchem die stolzen Reservisten ihren Abschiebstrunk nahmen und das war in mehreren Lokalen des Defteren der Fall, da fuchtelte der bekannte Reservestock mit der boumeinden Trodde! nur so in den Lüften herum, daß man sich aller Vorsicht befleißigen mußte, um nicht etwas abzukriegen. Doch auch dieser Kelch ist vorübergegangen und ich wende mich den von den„ Gießener Neueste Nachrichten" aufgeworfenen Preisfragen zu:„ Wer ist der populärste Mann im Kreise Gießen" und" Welches ist das interessanteste Gebäude in Gießen", indem ich mir den Kopf darüber zerbreche, ob ich im ersteren Falle den Landtagsabg- ordneten Köhler Langsdorf oder eines unserer stadtbekannten Originale bezeichnen soll und im letzteren tut mir erst recht die Wahl wehe, denn wir haben ta Gießen eine ganze Reihe von Gebäuden, die des Interessanten soviel bieten, daß sie unter ihrer Last schier zusammen zu brechen drohen. Das haben wir ja an der seligen„ Kracheburg" gesehen und gleich ihr fann es stündlich bevorstehen, daß verschiedene Häuser in Politische Rundschau. Deutsches Reich. * Wie jetzt bestimmt versichert wird, tritt der stellvertretende Kolonialdirektor Deruburg seine Informationsreise nach den afrikanischen Kolonien erst im nächsten Jahre und zwar wahrscheinlich nach Schluß der kommenden Session des Reichstages an. * Einen Angriff auf einen deutschen Beamten hat min auch die fremdenfeindliche Bewegung in Marokko gebracht. Der Ueberfall, dessen Opfer der deutsche Postvorstand in Marakesch, Herr Holze, geworden ist, vollzog sich in der Nähe bes Grabes des Wundertäters Maelain. Einem mit Holze befreundeten mohammedanischen Kaufmann aus Fez gelang es, die Fanatiker zu vertreiben. Uebereinstimmenden Aussagen zufolge hat Holze nicht den ge ringsten Anlaß zu den Ausschreitungen gegeben. Jedenfalls wird nun bald der nötige Nachdruck auf die Durchführung der Beschlüsse von Algeciras gelegt * Das Reichsversicherungsamt hat an alle deutscher Berufsgenossenschaften Anfragen darüber gerichtet, welche Schritte sie unternommen haben, um dem Mißbrauch geistiger Getränke unter den Arbeitern der ihnen unterstellten Betriebe entgegenzutreten. Gleichzeitig werden die Berufsgenossenschaften aufgefordert, dieser Angelegenheit fortgesetzt ihr Augenmerk zu schenken. * Auf dem sozialdemokratischen Parteitag in Mannheim wurde die Resolution Bebel über den politischen Massenstreit angenommen. Die Resolution fand Annahme einschließlich des Zusazantrages Legien mit 323 gegen 62 Stimmen. Nach längerer Debatte über den Ausschluß der sog. Lokalisten oder Anarchosozialisten beschloß man, die Erledigung der ganzen Frage einer Besprechung zwischen Barteivorstand und Generalfommission zu überlassen. Gleichzeitig wurden damit sämt liche Anträge für erledigt erklärt. Dann wandte man sich der Maifeier zu. * In Köln tagte der Bund der deutschen Saalbefizer. Die Delegierten nahmen einen Antrag an, nach dem die Konzertsaalbefizer nur tantiemefreie Kompositionen aufführen lassen sollen, um Reibungen mit der Genossenschaft deutscher Tonseher zu entgehen. Eine Petition an die Kriegsministerien wurde beschlossen, um Erleichterungen bei der Konzert- Er=" laubnis für auswärtige Militärkapellen zu erzielen. Ausschank alkoholfreier Getränke soll ebenso wie der Flaschenbierhandel der Konzessionspflicht unterstellt werden nach den Wünschen der Versammlung. Ferner sollen Schritte unternommen werden zur Abschaffung des Militär- Boykotts für Saalbefizer, die sozialdemokratische Versammlungen in ihren Räumen abhalten lassen. Der * Die diesjährige schlechte Weinernte wird eine politische Aktion in der Hessischen Kammer bringen. Der Landtags= abgeordnete Wolf hat der Ständefammer einen Antrag auf anderweitige Abschäzung der Weinberge für die Steuerdeklaration eingereicht. Er begründet den Antrag mit dem In der schlechten Ausgang der diesjährigen Weinernte. rheinischen Gegend wäre der Minderertrag so groß, daß mit einem Schaden von Millionen zu rechnen sei. " der Drethäusergaße", im„ talten Loch", in der„ Bachgaß" und wer weiß wo sonst noch, revoltieren und unter donner= ähnlichem Getöse ihr Leben ausbauchen. Da ich nach vielem Ueberlegen noch feine mir zusagende Antwort auf die angeregten Fragen finden fann, so nehme ich meinen Wanderstab und walle um die Schoor, teils der Zerstreuung wegen, theils um neue Anregung für die Lösung dieser schwierigen Probleme zu erhalten. Jäh wurde ich aus meinem Sinnen herausgerissen, als ich auf furze Zeit meine Zuflucht zu einem kleinen Häuschen nehmen mußte, welches den flotzen Namen„ Bedürfnisanftali" führt. Zum Tobe erschrecken fahre ich zurück, denn vor mir sehe ich zwei Damen aus Großen- Linden Ich flammle ents gt einige Entschuldigungsworte, mit welchen ich gleichzeitig den leisen Vorwurf verbinde, daß diese Stätte nur den Männern geweiht sei, worauf mir prompt erwidert wurde, daß es doch nicht angehe-- erst nach Großen Linden zurückzugehen. Diese Darlegung leuchtete mir ein und ich will diesen Umstand nicht verschweigen, denn ich bin von der unbedingten Notwendigkeit einer derartigen Einrichtung überzeugt. Unsere Stadtverwaltung würde sich den heißesten Danf unserer Damenwelt verdienen, wenn sie, wie in so vielen anderen Dingen, auch in der angedeuteten Richtung fortschrittlich und bahnbrechend wirken möchte. Briefkasten der Laterne. W. A. in Gießen. Sie fragen an, ob wir wöchentlich ein oder zweimal erscheinen. Das letztere trifft zu. Abonnent in Grünberg. In nächster Nummer. T 11 MEEL 11 Rufsland. ** Eine in Genf verbreitete Broschüre mit der Aufforderung zur Ermordung des Zaren wird in Tausenden von Exemplaren im ganzen Lande verbreitet. Die Broschüre ver= spricht demjenigen, der diese glorreiche Tat verübt", oder seinen Erben die Summe von 50 000 Rubeln, und zwar spätestens drei Tage nach dem Ableben des Zaren. Die Schrift schließt mit den Worten: ,, Gott gebe, daß uns jemand vom Zarentum befreit, damit das russische Stiaventum abgeschafft werden kann. Rußland wird denjenigen, der diese Tat verübt, segnen." Die Broschüre, die in der Schweiz gedruckt ist, und massenhaft über die Grenze geschmuggelt wird, steht im Widerspruch mit den Aeußerungen angesehener Revolutionäre. Die Entrüstung über den Aufruf ist groß. ** Aus Petersburg verlautet, daß Ratschkofsky, unter dessen Leitung seinerzeit in der Geheimdruckerei des Ministeriums die Pamphlete gegen Witte und die Aufrufe zu Judenmassakres hergestellt wurden, durch Stolypin in den aftiven Dienst wieder eingestellt wird, nachdem er infolge der Enthüllungen in der Duma ins Ausland gegangen war. Gendarmerieoffizier Kommissaroff, der die rechte Hand Ratschtofsfys war, wird zum Direktorgehilfen der politischen Geheimpolizei ernannt. Der Kaiser beiwilligte auf Vorstellung Stolypins dem ,, Verbande des russischen Volkes"( das ist jene Organisation, die die Pogrome gegen Intelligenz und Juden vorbereitet) eine Subvention von 25 000 Rubel!! ** Wie aus Petersburg gemeldet wird, soll der Zar den Befehl unterzeichnet haben, den General Stössel auf die Liste der dauernd pensionierten Generale zu setzen. Alle weiteren Verhandlungen des Kriegsgerichts über die Kapitulation von Port Arthur sollen aufgehoben werden. Amerika. ** Falls die Vereinigten Staaten zu einer bewaffneten Intervention auf Kuba sich veranlaßt sähen, soll die erste Division der Offupationsarmee 8220 Mann start sein und zwar in folgender Zusammensetzung: Genietruppen 320, Kavallerie 2100, Feldartillerie 800, Infanterie 5000 Mann. Die Befehle seien bereits an die Kommandeure der einzelnen Truppenförper ergangen heißt es in Washington; für den Truppentransport sei bereits vorgesorgt; es seien auch die Befehle zur Vorbereitung der Mobilmachung eines zweiten Expeditionskorps von ungefähr gleicher Stärke ausgegeben worden.. Alien. ** Mehr und mehr scheint die Hindu- Pevölkerung sich mit dem Gedanken der Befreiung Indiens vertraut zu machen. Die„ Japan- Times" in Tokio veröffentlicht eine vermutlich von einem in Tokio studierenden Hindu rührende Zuschrift, in welcher gesagt wird, Indien sei erwacht zum Streben nach Wiedererringung der Freiheit und warte auf die Hülfe des orientalischen Volkes, welches bereits in der Zivilisation so große Erfolge zu verzeichnen habe. Kleine politifche Nachrichten. 13 Homburg v. d. H., 28. September. Der braunschweigische Staatsminister D. von Otto hatte eine längere Besprechung mit dem Reichstanzler Fürsten von Bülow. Thorn, 28. September. Unter dem Verdacht der Spionage wurde hier ein Herr verhaftet, der von dem Fort Hermann Balt eine Stizze aufzunehmen versuchte. Ein Radfahrer erstattete Anzeige bei der Fortwache, worauf die Festnahme des Verdächtigen erfolgte. Kopenhagen, 28. September. In dem Hofe nahestehenden Kreisen verlautet, daß für die erste Hälfte des Oktober die russische Kaiserfamilie zum Besuche des dänischen Hofes erwartet wird. Der Kaiser werde bei der Königlichen Familie auf Schloß Fredensborg Wohnung nehmen. Czernowitz, 28. September. Die hiesige Regierung hat die Auslieferung des Revolutionärs Nikolajem, der gegen den Gouverneur von Bessarabien einen Mordanschlag versucht hatte, verweigert, da sie seine Tat als ein politisches Verbrechen ansieht. Der Attentäter setzte seine Reise nach Zürich fort. London, 28. September. Die Annexion des Kongostaates burch Belgien steht nach englischen Meldungen unmittelbar bevor. Teheran, 28. September. Die Zusammenstellung der Wahllisten zum Parlament hat bereits begonnen. Die Eröffnung der Abgeordnetenversammlung erfolgt nach einem Monat. Der Schah wurde bei seiner Rückkehr aus der Sommer- Residenz enthusiastisch begrüßt. Hof und Gefellschaft. Der deutsche Kronprinz und seine Ge mahlin werden heute zu mehrtägigem Jagdbesuche im Forsthause Dambachshaus bei Thale im Harz eintreffen. Die Gemahlin des bayerischen Thronfolgers, Prinzessin Ludwig von Bayern hat auf der Rückreise von Tirol einen Eisenbahnunfall erlebt. Bei Bozen entgleiste der von ihr und ihrem Töchterchen besetzte Salonwagen auf offener Strecke. Weiteres Unheil blieb jedoch verhütet, und die Prinzessinnen setzten, nachdem sie in die erste Klasse umgestiegen waren, ihre Reise nach Innsbruck fort. Aus Anlaß seines 80. Geburtstages ist dem Bischof von Ermland, D. Andreas Thiel, ein Telegramm des Kaisers zugegangen, in dem dieser seine Glückwünsche und sein besonderes Interesse für das Wirken und Wohlergehen des Bischofs ausspricht. ** Heer und flotte. Der neue Präsident des Reichsmilitärgerichts. Amtlich wird die Ernennung des Generals der Infanterie und tommandierenden Generals des 11. Königlich preußischen Armeekorps Linde zum Präsidenten des Reichsmilitärgerichts gemeldet. Neuer Kommandeur der Schutztruppe. Zum stellvertretenden Kommandeur der Schutztruppe in Kamerun an Stelle von Oberst Müller ist Hauptmann Langheld ernannt. Er steht seit 17 Jahren in den Kolonien in Dienst und ist einer der ältesten Afrikaner. Das holländische Kriegsschiff„ Piet Hein", das im Kriegshafen Helder gesunken war, wurde leer aevumbt und danach ins wearineooa gebracht. tur einige Dynamos find bura das Wasser unbrauchbar gemacht worden. Eine andeve Havarie hat das Schiff, das von der Bemannung keinen Augenblick verlassen worden war, nicht erlitten. Die Ursache des Sinkens ist in dem mangelhaften Verschluß der sogenannten Seefangklappe zu suchen, durch die das Wasser in den Schiffsraum gedrungen war. Der frühere Oberst Piquart, der nach der Rehabilitation von Alfred Dreyfus als Brigadegeneral wieder in die französische Armee aufgenommen wurde, ist bereits zum Divifionsgeneral avanciert. Nab und fern. † Schiffsbrand auf offener See. Ein grauenboller An blid bot sich der Besazung des Dampfers" Dan" auf der Durchquerung der Nordsee dar. Kapitän Schmidt vom„ Dan" berichtete, daß das brennende Brad eines Zweimasters von etwa 100 Registertonnen Deplacement an seinem Schiff borübertrieb. Das Schiff und die aus Holz bestehende Ladung brannten lichterloh. Das Achterschiff war bereits bis auf einen Fuß über der Wasserlinie niedergebrannt. Von der Besagung zeigte sich keine Spur. Kapitän Schmidt versuchte bergebens, die Nationalität des unheimlichen Schiffes festzustellen. † Im Jähzorn getötet. Der Schnitter Glowinsky in Kradom in Pommern erschlug das eine Kind eines anderen Schnitters und verlegte ein zweites Kind seines Kameraden schwer. Das Motiv zu der entsetzlichen Tat war ein vorausgegangener Streit. t166 000 Franks unterschlagen. In der Filiale der Pariser Diskontobank in Brüssel wurden Unterschleife in Höhe von 166 000 Franks entdeckt. Der Schuldige ist ein an der Kupontasse Angestellter; er hat das Geld auf Rennpläzen verspielt. + Selbstmord oder Verbrechen? Im Walde von Rambouillet wurde die Leiche einer Russin namens Jukowski an einem Baume hängend aufgefunden. Vorläufig konnte nicht festgestellt werden, ob ein Verbrechen oder Selbstmord vorliegt. Fräulein Jukowski weilte, wie der Matin meldet, als Gast auf dem Schlosse eines Herrn v. Holton. + Seltsamer Heiliger. In Lauban wurde der 21 jährige Kapitän der Heilsarmee J. Holder, der sich in schwerer Weise an Schulkindern vergangen hatte, verhaftet. Der Kapitän" hatte das 10 jährige Töchterchen eines Handwerksmeisters in das Quartier der Heilsarmee gelockt und fich dort an ihr bergangen. Graz, 28. September. Bei Judendorf stießen infolge falscher Weichenstellung ein Personenzug und ein Güterzug zusammen. Drei Personen wurden schwer, acht leicht verletzt. Ostende, 27. September. Die bekannte Barfußtänzerin Miß Isadora Duncan, deren Vermählung erst vor kurzer Zeit bekannt wurde, ist in dem Nordseebade Noordwyk von einem Mädchen entbunden worden. Lokales. den Gegenkandidat en Simon Neuhof entfielen 2 Stimmen ferner erhielt der Kandidat der Gärtnereivereinigung Hard mann 3 Stimmen. Die Wormser 38tg." schreibt zu den Wahlgeschäft: Die Wahlkomitees in Worms hatten t - 8 Uhr bei dem zuständ Falige 8wanzign hiedenen Orten D Anbetracht ihrer riesigen" Tätigkeit Mühe, die Best find ziemlich täuschend na bormittags 10 bis abends 7 Uhr tot zu schlagen. Maielfach Annahme. Bishe fam auf alle möglichen Einfälle und schließlich auch auf des gen gelungen, zu entfom nächstliegenden, nämlich die Frage zu diskutieren: wie viel end in Berlin anfäffig Menschen am geftrigen Wahltage in Hessen wohl als Waefchäftsreifen zu unterne daß das Großherzogtum 45 Wahlbezirke umfaßt, von dene ftellung fünftlicher Bäh Hierbei wurde festgestel die Zähne we jeder wieder in 15 Vertrauensmännerfreise eingeteilt ist. Eiger Beit eine so gewalti waren also 15X45 675 Wahlbureaus in Funktion: anderes Metall und f Nehmen wir an, daß jedes Wahlbureau durchschnittlich wilded. In einem Beitra 29. September 1906. ** Erledigt ist eine mit einem evangelischen Lehrer zu bes Bende Lehrer stelle an der Gemeindeschule zu Ehringshausen. Mit der Stelle ist Organistendienst berbunden. * Geometerpatente 1. Klasse wurden erteilt den Geometergehülfen Friedrich Robert Plauz aus Alsfeld für den Kreis Alsfeld, Wilhelm Rabenau aus Alten- Buseck und Jakob Rinn aus Heuchelheim für den Kreis Gießen. Das Patent als Geometer 2. Klasse erhielt Geometergehülfe Georg Wilhelm Lerch aus Hergersdorf für den Kreis Alsfeld. * Am Montag, dem 1. Oft. beginnt auch im Post dienst das Winterhalbjahr. Die Schalter werden von diesem Tage an erft um 8 Uhr geöffnet. § Auf dem lezten Provinzialtag der Provinz Oberheffen wurde u. a. die Uebernahme der Ortsdurchfahrten im Zuge der Straßen Büdesheim- Bahnhof, Ulfa- Ridda und Ulfa- Bonterskirchen, Gambach- Bahnhof und Trans- Münzenberg- Bahnhof in die Unterhaltung von Kreis und Provinz unier den Bedingungen genehmigt, daß die von dem Provinzialbaubeamten noch für erforderlich erachteten Herstellungen zur Ausführung gebracht werden. Der Vorsitzende bemerkte, daß das Komitee für das Butzbacher Trachtenfest nach Mitteilung seines Vorsitzenden den eingestellten Betrag von 500 Mt. nicht in Anspruch nehmen werde. Es sei beantragt worden, diese Summe dem Oberhessischen Geschichtsverein zu überweisen, der für sein Museum einzelne Gegenstände von der Buzbacher Ausstellung autaufen wolle. Geh. Justizrat Dr. Schäfer macht den Vorschlag, der Provinzialtag möge der Provinzialausschuß ermächtigen, den Betrag von 500 Mt. nach seinem Ermessen zu verausgaben. Dieser Vorschlag wurde genehmigt. Der Voranschlag wurde mit einer Einnahme und Ausgabe von je 557192,72 Rt. angenommen. Bei der Wahl eines Ersagmitgliedes des Provinzialausschusses wurde anstelle des verstorbenen Ingenieurs Schiele: Gießen auf Vorschlag des Vorsitzenden einstimmig Oberbürgermeister Mecum Gießen als Ersasmitglied zum Provinzialausschuß gewählt. " - beamte fungiert haben mögen. 6 Personen befest war, so ergibt dies die Inanspruchnahm von 6 X 675 4050 Personen. - gericht gegen für Platinabfall von geftiegen. Die Ursach Am 27. September verhandelte das Schwur die Unruhen in Rußlan den Händler Callmann Schwab an Eelmetalls gewonnen wi Brebenau wegen Meineide. Schwab wurde am 21. Jung der elektrischen Indus vor dem Schöffengericht Schlitz zeugeneidlich in der Ann Waffen verarbeitet wi Da er im Gegensatz zu den anderen Zeugen be Berhandlung des Mainze laftende Aussagen machte, prüfte das Gericht seine Glaub wiederholt den Vorfigen würdigkeit, indem der Vorsitzende die Frage an hn richtege, und als der Amier * Die Vertrauensmännerwahlen zur Landwirtschaftskammer im Großherzogtum Hessen sind, wie vorauszusehen war, bei äußerst geringer Beteiligung verlaufen. Im Wahlkreise Bilbel wurden für Oriola ( B. d. L.) 7 Vertrauensmänner, für den Landwirt KalbhennBilbel ebenfalls 7 Vertrauensmänner gewählt. Ober. Eschbach Somit ist Graf flagefache gegen einen gewissen Schaub von Schlitz ded nommen. ob er vorbestraft ser. Schwab verneinte. Tatsächlich ist e aber 1892 wegen Betrugs mit einer Woche Gefängnis be straft worden. Die Geschworenen sprachen den Angeklagter des wissentlichen Meineides schuldig. Urteil: 1 Jahr Zug Mein lieber Herr wurde er wegen Ungebüh pert Ruppertenrod, 28. Sept haus, 3 Jahre Ehrverlust, Aberkennung der Eidesfähigkeit. baumzucht ist, lehrt * Eine wichtige Entscheidung hat der Erste Straffena, der bei den diesjährige Er hat anerkannt, daß is. Obgleich die Obstbäum „ Eingesandt" oder„ Sprechsaal". Artikel, wori nollhängen, fo war doch unter voller Namendunterschrift im Jateresse des Publikum her. Für die Obsternte ein Mißstand öffentlich gerügt wird, die Absicht der Bee, bier Mücke, wurde ein leidigung ausschließt und daher Straflosigkeit aus§ 193 t die Gemeindeobftversteig des Strafges zbuches genießt, soweit die Form nicht bei Wenn man dazu leidigend ist. fo Baucht, insonderheit an × Speisung. In würdiger Weise wurde in Röla, leuchtet die Rentab X anläßlich der dortigen Kochkunstausstellung der Tag der Edhotten, 28. Septbr. goldenen Hochzeit des Großherzoglich badischen Herrschiniset Tage im Beifeind paares begangen. 500 Waisenkinder waren von der Maggi lehrer: Berein, des Rektor Gesellschaft, deren Heimat bekanntlich Siegen am Hohenwiel Generalversammlung ( Buden) ist, zur Besichtigung der Ausstellung und zu fete berg" statt. Dem Jahr lichem Mahle geladen worden. Während der fröhlichen Berein nunmehr 1620 W Tafel im Hohenzollernsaai, der in den badischen Landete Erbauung der neuen farben prangte, wurde in zündender Rede das Hoch auf das ab 8000 WRt. Aus der R greife Jubelpaar ausgebracht, worauf die Festversammlung fer- Schotten ergibt sich di stehend die Nationalhymne sang. Mit dem Glückwunschen über einen Barvorrot telegramm an den Großherzog und die Großherzogin, das inelich bei der Sparkaffe von diesen huldvoll beantwortet wurde, schloß die erhebend: Feier. Seim soll bis zur Eri bonanschluß erhalten, ein gäfte bei Ueberfüllung des ueflügler geschaffen wer zen, auf dem in der Näh für Ruder und Fischge Bed- Salzschlierf. Sier lidsfall. Der Belize wurde beim Lehmhacken mossen getroffen und so if verſchied. Marburg, 27. Sept. unser Jäger Bataillon N Stalien- als preußische ifchen und preußischen S Busbach, 28. Sept. * Wie aus dem Jahresberichte hervorgeht, fonnte der Landesgewerbeverein im abgelaufenen Jahre der an ihn gestellten Anforderungen gerecht werden und seine Aufgaben in stetiger Weiterentwicklung lösen. Er verdant dies neben der umfassenden und verständnisvollen Förderung seiner Bestrebungen durch Regierung, Landstände, Gemeinde und Sparkassen dem guten Einvernehmen, das unter der gewerblichen Vereinigungen, Innungen, Zentralfielle und Handwerkskammer Platz gegriffen hat. Durch die rege Mit arbeit der Gewerbevereine an den Aufgaben der Handwerks kammer, durch die in allen Kreisen des Landes bekannte Tätigkeit des nunmehr 70jährigen Landesgewerbevereins und nicht zum mindesten durch die Pflege der persönlichen guter schaften hat sich ein starkes Gefühl der Arbeitsgemeinschaftehen bier mit 13-14 Beziehungen unter den Vorständen der verschiedenen Rörper und des Pflichtbewußtseins entwickelt, das dem hessischen A Susbach, 28. Sept. 2 Gewerbestand nur zum Segen gereichen kann. Bei dem ne ift dieser Tage an vorhandenen ernsten Willen in allen diesen Kreisen auf Ereilnehmerinnen zur Aust hallung des freundschaftlichen Verkehrs, werden aus alergröße und ist aus trennende Anschauungen in einzelnen Fragen nichts ver Seite sind die Daten mögen gegen den großen Gedanken einheitlichen Strebenen en tanzendes Baar nach dem hohen Ziele der Förderung unseres deutschen Geenberg. Das ganze ift m werbestandes. Sod Weijel, 28. Se c. Preußische Klassen Lotterie. Die Eren wird unsere Gemeinde Vorklaff nloſes. bei Verlust des Anrechte, bis zum 2. Dit der Rohrlegung im neuerung der Lose zur 4 Klasse muß unter Vorlegung der einer Wasserleitun " Große Große Freude". Die ersten Monate sind für ein frühgeborenes Kind keine leichte Zeit und recht sorgenvoll gestalten fie sich für die Eltern, wenn nicht ein Nährstoff gefunden deihen und zunehmen läßt. ftigt. Mitte November werden. Römer te Mineralquelle der wird, welcher das zarte Pflänzlein kräftigt und es generalquellen bei Echzell, ,, Unser Töchterchen Margarete war infolge vorzeitiger Geburt tegehalts ein unübertroffer Barmen, Wedelstraße 24, den 29. Oftober 1905.. bebntem Berfandt benutt, i ein äußerst schwaches Geschöpfchen und gaben wir alle Hoffnung auf, die Kleine am Leben zu erhalten. Alle Mühe schien umsonst und die schlaflosen Nächte wollten fein Ende nehmen. Glücklichet weise wurden wir gerade damals auf Scotts Emulsion aufmertfam gemacht und der erste Versuch fiel geradezu großartig aus. Zusehend besserte sich das Befinden der Kleinen: Appetit und Verdauung wurden regelmäßig, die Kräfte nahmen zu und sie bekam ſelbſt ibre Hähnchen ohne Schmerzen. Bei weiterem Gebrauche hat sie fich bot züglich entwidelt; mit 14 Monaten lief fie flott durch die Stube und jetzt ist sie so munter und schwazt den ganzen Tag, daß wir große Freude an ihr haben. ( gez.) Guftav Weber. Die außerordentliche Wirkung von Scotts Emulfion begründet sich auf ihren hohen Nährwert und darauf. daß selbst der schwächste Magen Scotts Emulsion bet trägt. Der für Scotts Emulsion verwandte Lebertram tran; die übrigen Bestandteile sind ebenfalls nuc best en Eine glüdliche Konzen Tornatrium an erfter Stell Holiden Heilquelle bei a Gerdauungs- Traktus, Wheumatismus, Gicht und talen bes Wassers ift hierb greifender Wirkung. Wiederlage: Joh. Gen Jean Böhm, Ferdinand& 6.Weinel in AMontag, den 1. Oft Rachmittage 2 Uhr eigere ich im Reftaurant. gab die Entscheidung, wo der Vorsitzende der Wahlkommission ist ausschließlich stets der feinste Norwegische Medizinal ftabi) bie 3. Radlag Dar Oriola gegen den freisinnigen Kandidaten unterlegen. Im Qualität und das Scottsche Emulgierungsverfahren ist. Bett, Küchensgrant m. Wahlkreis Friedberg sind die Vertrauensmänner für den das Ergebnis dreißigjähriger, ununterbrochener Versuche Nähmaschine, Regul durch das Los für Kalbhenn entschied. des Landwirt Adolf- heusel Dortelweil, Kandidat Bundes der Landwirte und Vereinigten Landwirte von Frankfurt und Umgebung beinahe einstimmig gewählt worden. Im Wahlkreise Offenbach- Langen ist der Kandidat der Vereinigten Landwirte von Frankfurt und Umgebung Hofgutspächter Viehmann- Rumpenheim gewählt worden; auf und Studien. Scotts Emulsion wird von uns ausschließlich im großen verkauft, und zwar lose nach Gewicht oder Maß, sondern nur in versiegelten Originalflaschen in Rarts m. b. Frankfurt a. M. Bestandteile: Feinster Medizinal- Lebertran 150,0, prima Glyerin 50,0 unte feinster arab. Gummi pulv. 2,0, destill. Wasser 129,0, Alkohol 11,0. Hierzu aromatij Emulsion mit 8imt, Mandel- und Gaulther aöl je 2 Tropfen. wrigen Mobilien, berunter bergl; fernet: Beibicugidrant, 1 Sdreib Roffer, Zither, 19 rant, Formularichiant, erbalten. Carl Betkler, Geschäfts Gießen. fielen 2 bereiniger bei dem zuständigen Einnehmer planmäßig| g." Three be norms ge, die futieren: she 8wanzigmartscheine werden zur ichiedenen Orten Deutschlands verbreitet. Die * Friedberg, 28. Sept. In dem Prozes, den der Müller Peter Dieß von hier gegen die Städte Bad Nauheim und Friedberg seit 4 Jahren führt, hat jßt das Landgericht Gießen entschieden. Die früher so flare Usa ist seit Schlag eine ziemlich täuschend nachgemacht und finden infolge- 10 Jahren durch Einführung der Fäkalien von Bad Nauheim Blich audach Annahme. Bisher ist es den Verbreitern der chung gelungen, zu entfommen. Die Faischmünzer sind en wohl of heimen in Berlin ansässig und scheinen von dort regel wurde fe eingeteilt aus in umfaßt, on durchschnit ie Inanipa häftsreisen zu unternehmen. -r- Herborn( Dill), 27. Sept. Auf dem heute abgehaltenen 10. diesjährigen Markt waren aufgetrieben 354 t. Rindvieh und 610 Schweine. Es wurden bezahlt für Feit vieh und zwar Ochsen I. Qual. 86-90 mt., II. tal. 84-88 Mt., Kühe und Rinder I. Qual. 85-86 f., II. Qual. 75-80 Mt. per 50 Kilo Schlachtgewicht. Der nächste Markt findet am 25. Oftober statt. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Sonntag, den 30. September. Vielfach Nebel, trocken, Temperatur nicht verändert, meist windstill. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) und der Abwässer von Friedberg vollständig verseucht. Außer der Walterschen Badeanstalt mußte auch die des B. Dieß geschlossen werden. Dieß erhob wegen Schädigung seines Unwesens Klage. Friedberg und Nauheim sind jetzt Much die Zähne werden teurer. Das bei verurteilt worden, unverzüglich die Mißstände der verseuchten Senfallung fünftlicher Zähne erforderliche Platin hat Usa zu entfernen und dem Kläger den Schaden zu erfeßen. eining Beit eine so gewaltige Preissteigerung erfahren,* Offenbach, 27. Sept. Früh lebensmüde. Erfein anderes Metall und steht zurzeit im doppelten Werte schossen hat sich gestern früh der hier bedienstete 16jährige Boles. In einem Zeitraume von drei Jahren ist der Kaufmanně lehrling Horn aus Oberrad in der Wohnung is fir Platinabfall von 60 Pfg. auf 320 Mr. pro seiner Eltern. Diese fanden ihn tot auf der Kellertreppe geftiegen. Die Ursache dieser auffälligen Erscheinung liegend. Er hatte an seine Eltern einen Abschiedsbrief gein Gießen. en Unruhen in Rußland, woselbst die größte Menge schrieben, in dem er zum Ausdruck brachte, er könne das Elenitalls gewonnen wird, sowie die ständige Aus- Elend, das infolge der Krankheit von Vater und Bruder in eidlich in under elektrischen Industrie, in welcher Platin in der Familie herrsche, nicht mehr mitansehen, deshalb scheide jeren Massen verarbeitet wird. er freiwillig aus dem Leben. Nach einer anderen Version soll sich der jugendliche Horn aus Liebeskummer erschossen haben. das 66 ann Sch urde am 21 6 bon Ed anderen B ericht feine Verantwortlich: für die Politik und den Inseratente! Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide Grundlagen der Düngung. Durch die Zeitungen lief fürzlich eine Notiz, worin unter Berufung auf einen Vortrag von Brofessor Gerlach, Bromberg, behauptet wird, Grundlage feder Düngung müsse das Kalt sein. Eine derartige irreführende Dar: stellung darf nicht ohne Richtigstellung bleiben. Wenn eine ähnliche Bemerkung dieses Forschers wirklich gefallen, so ist sie Rein lieber Herr Amtsrichter redete in ahamblung des Mainzer Schöffengericht ein junger un bieberholt Vorsitzenden an. Zunächst erhielt er Can be under migrichter immer noch fein lieber Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. auker ben Zusammenbange unb babath, entflet te jedenfalls • Σαβάλια, odge Gefang en den Ung teil: 1 Sub der Eide er Erfte S wurde er wegen Ungebühr vor Gericht auf 24 Stunden espant Ruppertenrod, 28. Sept. Wie ungemein rentabel die ft um zucht ist, lehrt so recht augenscheinlich der rac, der bei den diesjährigen Obstversteigerungen erzielt 1.Artitel, de Obgleich die Obstbäume in unserer Gemarkung allheim bollhängen, so war doch der Preis für epfel ein nerfannt, ceffe des Biber. Für die Obsternte an der Kreisstraße OberDie Abfight Lofigteit aus mens, hier Mücke, wurde ein Erlös von ca. 400-500 Mt. te Form te, S., Benn man bezite gerung ergab den Betrag bort Seife wurde i st be unzucht, insonderheit an den Kreisstraßen, noch recht ung der S ift, so leuchtet die Rentablität derselben von selbst ein. badischen dieser Tage im Beisein des Obmanns vom hessischen * Schotten, 28. Septbr. Muf dem Lehrerheim een bon de egen am rige Generalversammlung des Veretus„ Lehrerheim ung und gellberg statt. Dem Jahresbericht set entnommen, daß cend ber fein nunmehr 1620 Mitglieber zählt. Die Soften babifen& do Erbauung ber neuen Basserleitung belaufen sich auf de dos God and 8000 Mr. Aus der Rechnungsablage durch Lehre e Feftorchäfer Schotten ergibt sich die erfreuliche Tatsache, daß der dem Gliderei über einen Barvorrat von 2200 Mt. verfügt, die Großherzimlich bei der Sparkasse in Schotten angelegt sind. schloß die was him ſoll bis zur Eröffnung der nächsten Saison Leponanschluß erhalten, ein Zimmer zum Aufenthalt der borgeht, fargo fe bei Ueberfüllung des Saales durch Sonntagsgäste laufenen Jerufliigler geschaffen werden. Auch ist in Aussicht gewerden umuman, auf dem in der Nähe des Lehrerheims gelegenen lösen. Er reich für Ruder- und Fischgelegenheit Sorge zu tragen. onis bollen fid Bad Salzschlierf. Hier ereignete sich ein trauriger ndstände, Gang glids fall. Der Besitzer der Bögenmühle, Wilhelm men, das oft, wurde beim Lehmhacken von plößlich einrutschenden Bentralemossem getroffen und so schwer verletzt, daß er bald Durch die grau verschied. ben der Han Marburg, 27. Sept. Gestern waren es 40 Jahre, mes Landes ser Jäger- Bataillon Nr. 11 Königin Margherita gewerbeberitalien als preußisches Bataillon aus kurhessischen, er persönliga sama sem und preußischen Jägern gegründet wurde. verschiedenen Susbach, 28. Sept. Das Malter Schüttelobst Arbeitsgeirbben hier mit 13-14 Mt. aufgetauft. 21 T das dem Buzbach, 28. Sept. Die Trachtenfest- Gedentn faun. 8 ist dieser Tage an eine größere Zahl Teilnehmer en Streifen blnehmerinnen zur Austeilung gefommen. Die Münze at ergröße und ist aus Altsilber gefertigt. Auf der Fragen iganen Seite sind die Daten des Trachtenfestes, auf der nheitlichen denen ein tanzendes Paar in der Bauerntracht aus dem Süttemberg. Das ganze ist mit bunter Verzierung eingefaßt. feres deutig rs, werden terie. ter Borlega , bis AUD in frühge mboll gefto ährstoff g " Hoch Weisel, 28. Sept. Nach längeren Schwierig eitern birb unsere Gemeinde nunmehr bald die Annehmlich. eiten iner Wasserleitung genießen. Gegenwärtig ist nan mit der Rohrlegung im Orte und den Anschlüssen behäft Mitte November soll die Leitung in Betrieb ge10m werden. Römerbrunnen Geborene. Am 17. September. Dem Lackierer Adam Dürr eine Tochter Eleonore Emma Katharine; Kanalarbeiter Johannes Fölsing ein Sohn, Wilhelm Ludwig; 20. Schlosser Karl Reuter ein Sohn. 21. Schriftsther Wilhem Lenz eine Tochter, Anna Margarete; 25. Dienstknecht Friedrich Keller eine Tochter; 27. Kommerzienrat Heinrich Schirmer ein Sohn, Emanuel Theodor Ludwig. Aufgebote. Am 24. Septbr. Johann Reinhardt, Kaufmann mit Rinna Valentin hierſelbſt. Otto Felber, ann, abier in Göttingen mit Elisabethe Schmidt dahier. Anton Beß, Wesserschmied davier mit Karoline Haas in Hofgüll. 25. Wilhelm Rück, Schneider dahier mit Luise Laval hierselbst. 27. Karl Quast, Telegraphist in Bruche mit Margarete Gramlich dahier. Eheschließungen. Am 22. Septbr. Oswald Steuer, Haushofmeister in Langenfelbold mit Johanna Wigandt dahier. Christian Weisbeck, Installateur bahier mit statharine Stückrath hierselbst. Karl Schmalz, Fahrbursche dahier mit Wilhelmine Pfeiffer hierselbst. Wilhelm Zimmer, Bäckermeister dahier mit Lina Winhardt hierselbst. Leonhard Schäfer, Küfer dahier mit Lisa Karl hierfeibst. Konrad Richter, Lehramtsass ssor in Alzey mit Anna Becker dahier. 25. Friedrich Grimm, Kaufmann in Drieborf mit Luise Dickoré dahier. Gestorbene. 24. Karl Am 21. Sept. Wilhelm Hoos, 23 Jahre alt, Schuhmacher. Dr. Friedrich Wilhelm Möbius, 64 Jahre alt, Großh. Landgerichtsrat i. P. Heinrich Schmidt, 10 Jahre alt, Sohn des Eisenbahn- Assistenten Heinrich Schmidt. 22. Karl Bode, 61 Jahre alt, Gütervorsteher. Wilhelm Schmahl, 1 Jahr alt, Sohn des Hilfsbremsers Wilhelm Schmahl. 24. Emilie Bosold, 7 Jahre alt, Tochter des Schneiders Friedrich Bosold. 26. Margarete Gümblein, 61 Jahre alt, Witwe des Amtsgerichtsdieners Heinrich Gümblein. Marktberigte. Gießen. 29. Sept. Auf dem heutigen Bochenmarkt lofteten Butter ber fb. 100-1.05 Mt., Sühnereier ver Stüd 8-9 Pfq., Enteneter St. 0-0 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Pfd. 22 Pfg., Linsen per Pfd. 32 Pfg., Tauben per Baar 0.80-1.00 mt., Hühner per Stück 1.00-1.60' mf., Hahnen per Stück 0.80-1.80 mt., Enten per Stüd 0.00-0.00 mt., Gänse ber Pfd. 00-00 Pfg.. Ochsenfleisch per Pfd. 82-88 Pfg., Rindfleisch per Pfd. 80-82 Pfg., Schweinefleisch per Pfd. 90-100 Bfg. Schweinefleisch gesalzen per Pfd. 101 Pfa., Kalbfleisch per Pfd. 84-86 Bfg., Hammelfleisch per Pfd 60-80 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-7.00 mt., 3wiebeln per 3tr. 5.50-6.00 mt., Weisfraut per Std. 10-15 fg., ver St. 00-00 Bfg., Aepfel ver Ctr. 10-18 mt., 3wetschen per 3tr. 200-3.00 Mt., Birnen per Ctr. 9-15 Mt., Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden. Jede Hausfrau weiß es Minulquellen bei Echzell, Oberhessen, von altersher rühmlichst daß Feueranmachen mittels Petroiftigt und bekanmineralquelle der Wetterau, seit 1823 gefaßt und zu leum lebensgefährlich ist. ausgebontem Versandt benutzt, ist infolge hohen, natürlichen Kohlenen 29. Ofählt ein unübertroffenes Tafelgetränk. ge borzeitiga Gine glückliche Konzentration von Salzen unter denen Flammbriketts Makulatur hat abzugeben n wir alle Chapsrium an erster Stelle, verleihen ihm ben Charakter einer verhüten jedes Petroleum- Unglück Expedition d. Blattes. пертеп. Mühe fan vorzugiden Heilquelle bei allen Katarzhen der Luftwege und und sind ausgezeichnete Feuerungsdeserdauungs- Traktus, bei Nieren- und Blasenleiden, mittel. Rhenitismns, Gicht und Harubeschwerden. Ein furgemäßes durereifender Wirkung. mulfion tig aud tit und fie befam Fix Rid Lott burd b ude bat angen S 3.) Guftar Scotts G pect und b Emulfion Trinibe bes Waffers ift hierbei nach Angabe ärztl. Autoritäten von Niederlage: Joh. Georg Bender in Ettingshausen; Jean Böhm, Hotel Solmser Hof in Laubach; Ferdinand Heinz in Sellnrod; H. Weinel in Hungen. Montag, den 1. Oftbr. udhmittags 2 Uhr che euftadt die z. Nachlaß Damm| anote S berfigere ich im Restaurant 3. Pfau j falls nuc ngsberfagen Offener Bari Verlaufs mp & Eme& Opis S gehilimigen Mobilien, darunter 1 voll Bettt, Küchenschrank m. Glasaufa, Nähmaschine, Regulator und bergll; ferner: 1eiß eugschrant, 1 Schreibpult, 1 Rofffer, Zither, 1 NotenStant, 1 Formularschiant, alles g erhalten. Bettnässen ( auch Hosennässen) beseitigt unt. Garantie sofort! Alter, Geschlechtsangabe. Retourmarke erbeten! Auskunft erteilt umsonst: Institut Sanitas<, Stadtamhof 112 in Bayern. Sul Bitzler, Geschäftsagent Hilfe eft. 33 Gießen. * g. Blutftod. Timerman u. meine hier t. D. pat. Neuheit. 1 Paket enthaltend 10 Stück Foftet uur 25 Bfg. Selbständiger Schuhmachergehülfe August Kröll, Gießen gesucht: H. Prescher, Gießen Sonnenstraße 5 Kanzleiberg. Seltersweg 12. DgThompson's Seifenpulver Marke Schwan ist das beste, sparsamste, im Gebrauch billigste Waschmittel. Zu haben in allen besseren Geschäften. Denn das gerade das Kali nicht die Grundlage der Düng= ung bildet, darüber sind sich Wissenschaft und Praxis bisher völlig einig gewefen. Nachdem um die Mitte des vorigen Jahrhunderts die künst liche Düngung mit Phosphorsäure und Kali gleichzeitig bekannt ge= worden war, wäre es doch merkwürdig, wenn die deutschen Landwirte wirklich so wenig Beobachtungsgabe und Verständnis bewiesen hätten, daß sie ihr volles Augenmerk von Anfang an wohl der Phosphorsäucedüngung zugewandt, dagegen die Kalidüngung so vernachlässigt hätten; denn heute noch wird ungefähr das Doppelte an Phosphorsäuredünger in der deutschen Landwirtschaft verbraucht wie an Kali, obgleich letzteres um mehr als die Hälfte billiger ist als die Phosphorsäure. Im Jahre 1904 betrug der Verbrauch an Phosphordünger etwa 225 000 Doppelwagen, davon etwa 120 000 Doppelwagen Thomasmehl, der Rest Superphosphat, Guano und Knochenmehl. Das würden etwa 3590 000 dz Phosphorsäure im Werte von rund 120 Millionen Mark sein. An Kalidünger dagegen wurden nur berbraucht 134 Doppelwagen mit 1870 000 Doppelzentner Kali im Werte von noch nicht 40 Millionen Mark. Nach einem allgemein anerkannten Gesetz richtet sich der Ernteertrag nach demjenigen der Nährstoffe, der in geringster Menge im Boden vorhanden ist, und dieser könnte also allenfalls als Grundlage der Düngung bezeichnet werden. Das ist aber in den seltensten Fällen das Kali, vielmehr ist es gewöhnlich einer der anderen Nährstoffe, Bhosphorsäure oder StickſtoffWer freilich seine Düngungsversuche nach irreführenden Ver2 Thomasmehl und Chilisalpeter, 3 Thomasmehl, Chilisalpeter u. Kali wird schwerlich Gelegenheit haben, dies zu bemerken, sondern er wird auf den Trugschluß verfallen, daß Kalt die Hauptsache ausmache, fuchsplänen einrichtet wie: Barz. 1 ungebüngt, " " Phosphorsäure und Stickstoff dagegen erst in 2. oder 3. Linie komme. Fragen wir nun nach den Gründen, warum Phosphorsäure= und Stickstoffdüngung gewöhnlich gegenüber dem Kali die größere Wirkung zeigen, so braucht nur an einige Umstände erinnert zu werden, die alle zusammenwirken, um die Kalidüngung erst weit hinter Phosphorsäure und Stickstoff treten zu lassen: Die meisten Böden haben verhältnismäßig vielmehr: Kali als Phosphorsäure. Ohne Ausnahme haben alle Bodenwässer einen mehr oder weniger reihen Gehalt an Kali, dagegen allerhöchstens nur Spuren von Phosphorsäure. Bei der Fütterung bleibt der reichliche Kaligehalt der Futterpflanzen nicht in dem Tierförper, sondern tehrt mit Mist und Jauche, die daher kalireich, aber phosphorsäurearm sind, in den Boden zurück. Auch das vom Getreide dem Boden entnommene Kali gelangt mit Streu und Futterstroh größtenteils wieder in den Boden zurück. Dagegen nimiunt ein verkauftes Stück Vieh aus der Wirtschaft 10 mal soviel Phosphorsäure als Kali mit weg und ebenso führen auch alle tierischen Verkaufsprodukte mehr Phosphor fäure als Rali aus der Wirtschaft; auch die hauptsächlich in den Körnern abgelagerte Phosphorsäure wird mit diesen aus der Wirtschaft verkauft. Phosphorsäure wird also im allgemeinen in viel größerem Umfange aus der Wirtschaft ausgeführt als Kali. Dem Phosphorsäureersaz durch Handelsdünger ist demnach auch eine viel größere Bedeutung beizumessen als dem Kaliersaz. Etwas anders verhält es sich beim Stickstoff: Die Stickstoffausfuhr aus der Wirtschaft durch Körner- und Viehverkauf ist ebenfalls sehr stark und wenn aller ausgeführte Stickstoff durch Handelsdünger wieder ersegt werden müßte, wie dies bei der Bhosphorsäure geschehen muß, so würden die heutigen Vorräte bei weitem nicht mehr ausi eichen. Zum Glück für den Landwirt gibt es nun aber noch andere Stickstoffquellen, nämlich die stickstoffsammelnden Pflanzen, welche die Ausgaben für den teuren Stickstoff wenigstens etwas mit mindern helfen. Bei einer Düngung, welche der heutigen intensiven Wirtschaftschaftsweise entsprechen soll, darf selbstverständlich auch Kali nicht unberücksichtigt bleiben, es bildet aber nicht die Grundlage der Düngung, sondern nur eine ergänzende Beigabe zu den übrigen Nährstoffen. Restauration„ Zum Pfau" Glessen, Neustadt 55( früher Bramm) Schöne Lokalitäten, Saal, heizbare Kegelbahn, VereinsZimmer, Fremden- Zimmer Grosser Hof zur Aufstellung von Fuhrwerken sow. Stallungen Christian Belz. Zahn- und Mundkrankheiten Chirarg dent. americ. Dt. s. Th. Amrein studiert an der Zahnärztlichen Universität in Zürich Akad. der Zahnheilkunde in Chigago gew. Assisstent beim königl. Hof- Zahnarzt sowie am zahnärztlichen Ambulatorium der Schweiz Schmerzloses Zahnziehen mittelst Amreinin ( eigene Erfindung) Zahnärztlich begutachtet. Gold-, Silber-, Emaillefüllung, Kronen- und Brückenarbeiten Seltersweg Nr. 62, I Sprechstunden: Vorm. 9-12, nachm. 2-6. Sonntagsu von 9-1 Uhr. 11 11 Stadttheater Giessen Direftion: Hermann Steingoetter. Dienstag, den 2. Oktober 1906: Außer Abonnement! Außer Abonnement! Eröffnungs- Vorstellung. Die Braut von Messina. Ein Trauerspiel mit Chören von Fr. Schiller. Giessener Freiw. Feuerwehr Sonntag, den 30. September: Haupt- Nebung in Gemeinschaft mit der Freiw. Sanitätskolonne. Antreten pünktlich 10 Uhr vormittags. Die Mannschaften werden ersucht, zu dieser Uebung pünktlich und vollzählig zu erscheinen. Nachmittags 3½ Uhr findet im Reuen Saalbau" eine " Familienfeier statt, wozu wir unsere Kameraden, sowie die außerordentlichen Mitglieder der Wehr mit ihren werten Familien einladen. Das Kommando. ? Weshalb erfreut sich die Firma J.Jttmann einer stets wachsenden Kundenzahl? Weil sie billige Preise hat Weil sie reellste Ware führt Weil sie koulante Bedingungen stellt Deshalb machen Sie einen Verfuch bei Bedarf in Möbeln, Betten, Polfterwaren, Herren, Damen- und Kinder: Garderoben, Manufaktur: nad Modewaren, Weißwaren, Wäsche, Stiefels, Hüten, Schirmen, Uhren und Pelzwaren Auf Kredit oder gegen bar Anzahlung von 3- Mf. an Abzahlung pro Woche von 1.- Mr. an Ohne Anzahlung erhalten Kunden, welche ihr Konto ganz oder nahezu beglichen haben, Waren und Möbel. Lebensgrosses J.Jttmann Porträt Brustbild nach jeder Photographie vergrössert. Echte Kreidezeichnung. Grösse 45 X 55 cm. Aehnlichkeit garantiert. Für 95 nur 1st Mark 19 liefere ich reklamehalber für diesen Monat an jedermann gegen Nachnahme oder Voreinsendung des Betrages. Jeder 50te Besteller erhält gratis hocheleganten Goldrahmen Nur nachweislicher Abschluss von 50.000 Porträts ermöglicht dieses Angebot. Niemand versäume diese Gelegenheit und sende umgehend Photographie mit deutlicher Adresse an Grand Institut pour reproduktion Hugo Weis Frankfurt a. M., Kronprinzenstrasse 54. Schuhwarenversteigerung. Dienstag, den 2. Oktober I. J., vorm. 8½ Uhr anfangend, versteigere ich im Auftrage wegen Geschäftsaufgabe im fleinen Scale des Hotels ,, Einhorn"( links parterre, Eingang vom Lindenplatz aus) eine große Partie Schuhwaren als: 40 Paar Herren- Zug- und Schnürstiefel, 80 Baar DamenSchnür- und Knopfstiefel, Kinderstiefel und Schube aller Art; Hausschuhe, Gummischuhe; außerdem in anderem Auftrag eine Anzahl aut erhaltener Frauenkleider, echte Stoffe, feine Blousen, neue Corferts, Damenjcquetts 2c., sowie einen guterhaltenen brannfarbigen Herren- Ueberzieher. Carl Ceißler, Geschäftsagent, Gießen. Plockstraße 14/16 Gießen Plockstraße 14/16 NB. Ueber alle Verkäufe bewahre strengste Diskretion. Lieferung franto. Samstag den ganzen Tag geöffnet. Buche Ehe v. Dr. Retau m. 89 Abb. statt 2.50 Mk. nur Mk. 1.-. Preil. über int. Buch. gratis. Prima Speisekartoffeln sowie R.Oschmann, Konstanz Nr.421. Feinste Salatkartoffeln 1 Tagen Ziehung! Für 1Mk 13597B ( Gewinne mit. 300000M HauptgewinnbarGeld MK100000 40000 Nürnberger Lotterie Ziehung I. bis 6. Oktober Lose à 1 Mk., 11 Lose 10 Mk. Porto und Lifte 30 Pfg. Nachnahme 20 Pfg. mehr, versendet das Generaldebit Ferd. Schäfer, Nürnberg. Generalvertrieb: Kiefer& Co., Mainz. liefert billigt J. Hankel, Sieken, Schloßaaffe. Kohlenfüller Kohlenkasten Kohleneimer Ofenschirme und Feuergeräte empfiehlt in bester Ware Ludw. Kröll ** Hand- und Küchen- Geräte- Magazin Giessen, Plockstr. 10. Wasche mit LUHNS wäschtam besten 4 Mark Verdienst pro Tag und mehr erzielen Sie mit meiner Strickmaschine ,, Triumph" Alle Arbeit nehme ich ab. F. Siebert, Berlin 14 N. 39, Pankstr. 46 Viele Dankschreiben! Junger Lose sind zu haben bei: Richard Hausbursche Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten die Weftanlage zwischen Bahnhofstraße und l ung bei Geilfuß von heute an bis auf weiteres fe Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 29. September 1906. Großherzogliches Volizeiamt Gießen, Herberg. Verdingung. Für die Provinzial- Siechenanftalt Ober zu Gießen soll die Lieferung von ca. 800 Centner gute Speisekartoffeln bergeben werden. Die Kartoffeln sollen zur Hä Oktober ds. Js. und zur Hälfte im April 1907 liefert werden. Die näheren Bedingungen lieg dem Verwaltungsbureau in den Wochentagen 2-5 Uhr nachmittags offen, woselbst Angebote mi Aufschrift Lieferung an Kartoffeln für die Prob Stechenanstalt Oberheffen" versehen, bis zum Gröff termin Montag, den 15. Oktober 1906, vorm. 10 einzureichen find. Gießen, den 26. September 1906. Berwaltung der Provinzial- Siechenanstalt Oberh Halte Sprechstunde von jetzt ab nur bis 5 Uhr. Schwalm, Zahnarzt Giessen, Plockstrasse 7( Nähe Seltersweg). Soeben erschien der ,, Vega"-Brenner ( Patente in allen Staaten). Vega" ist der beste Petroleum- Glühlicht- Brenner der aine Steuervorrichtung zur Verhinderung des Blakens besitzt b) der ohne Vorwärmung sofort Licht gibt c) der 2 Gewinde, zugleich für 10" und 14" hat, paßt also auf jede gewöhnliche Petroleumlampe d) dessen Docht niemals geschraubt zu werden braucht e) der bei einer größeren Lichtstärke wie Gasglühlicht nur für ca. 1 Pfennig Petroleum pro Stunde verbraucht Preis des VEGA- Brenner's kompl. m. Glühstrumpf u. Cyrmder M. 6. Niederlage in Giessen: Heinrich Lich, Sonnenstrasse 28. Hermann Mettenheimer, Beleuchtungsgegenstände. Str. 229 Sablon Bouplerpebit Feralpred fr Che Onthalt alle ou Cine - Bilder aus dem Belenen und Griechen. of bon Athen Taba Sigareten.- Moderne Gri Serwudatis als Die Balkanwirren, v fich an den Grenzen Bulg abiielen, lenfen die Au an das fleine aber intere fleiden Hellenen des beute fleißige, überaus f r in der Türkei sonder farten Handel an fich g Fand fie unter den fremde Gwohnen in Aegypten ibren gibt es zahlreiche Letter hervorragender Un Wandern dürfte es befannt Zigaretten zum größten Te a griechischen Fabriken, lajungen haben. Der t geben nach Aegypten un arbeitet. Ursprünglich n den Biraus zum Zentrum griechische Regierung ze Bollagenoffen gegenüber n es, daß eine ganze große J bier empfing man die flei und förderte fie so, daß industrie fich zu höchfter 2 Die Griechen, die in$ aber ihre Heimat nicht ve baben, verlassen sie das ga nach Athen zurüdzukehren bauen. Es muß ihnen h bei allen Gelegenheiten a nationale, joziale und ton nittel zur Verfügung hab erit in der letzten Zeit wi größten Teil der für di gebrachten Summen her Aegypten hat vor einiger in Jerufalem für Wohlt geraltete offene Beinschädefendet. Den ägyptifci und Krampfader- Geschwinner fei erwähnt, daßs a behandelt speziell Frau II. Dentzau( seit 1895) Hannover, Wolfstraße 9 großen Teil feiner soziale Griechen im Verein mit Leuten Gelder sammeln, großes Panzerschiff zu sch Aber dieser Blan ber Jdee, die die in Aegypt Ausführung bringen woll ihren Familien jeden und den Badeort NeuSommerfrische gestaltet b eine großartige Billen griechisch- ägyptischen Cha biesem Zwede eine Gefel darunter nur einige Nich haft laufte schon vor ein Orte Judi, der etwa z liegt. Hier, am Fuße de Langerer Beit die Kro Bei meiner einfachen, seit langen Jahren erprobten methode ist selten Ruhe nötig. Keine steifen Verbände. Leichte Selbstbehand In vielen Fällen genügt einmaliger Besuch. Babl ausführliche Adressen und Empfehlungen aus he Nassau frei zugesandt.- Monatlich 1 mal a Gießen und Marburg zu sprechen. Scri Bestellung nach Hannover erbeten. Näh. br Sie finden Käufer oder Teilhaber für jede Art hiesiger oder auswärtiger Geschäfte, Fabriken, Grundstücke, Güter und Gewerbebetriebe rasch u. verschwiegen ohne Provision, da kein Agent. durch 94 Köln a/ Rh. E. Kammen Nachf. Kreuzgasse 8, 1. Verlangen Sie kostenfreien Besuch zwecks Besichtigung und Rucksprache. Infolge der, auf meine Kosten, in 900 Zeltungen erscheinenden Inserate bin stets mit ca. 2500 kapltalkräftigen Reflektanten aus ganz Deutschland und Nachbarstaaten in Verbindung, daher meine enormen Erfolge, glänzenden und zahlreichen Anerkennungen. Altes Unternehmen m. elgenen Bureaux in Dresden, Leipzig, Hannover, Köln a/ Rh. und Karlsruhe( Baden). + Hygienische+ Bedarfsartikel für Herren und Damen. Hochinteress. Lektüre für Erwachsene. Reelle Bedienung. Neueste Preisliste umsonst, als Brief 20 Pfg. Glanchan( Sachsen). Buchacker, W. Semmler, Philipp vom Lande gesucht. Näheres d. Paul Bär, Versandtgeschäft, Weiler. die Exp. d. Bl. Flechtenfrant auch solche, die nirgends bein fanden, berlangen Brofpeft beglaubigte Attefte gratis. Medizinhandel.) Rolle, Bahrenfeld, Beethovenfrage 3 Auf bequeme Teilzahlung Möbel Herren-, Damenund Kinder- Garderob Manufakturwaren etc. J. Jttmann Kredit- Haus Giessen Plockstrasse 14-16. ganz nach deutschem und es durch eine Hauptstadt verbunden. blanen joll die neue Bil Anlagen, Schmudplägen bat die Stadt noch feine bem Manne, der den Bla diefer Mann heißt Sert ben Bau der ersten willman 300 Billen ba Billenortes und für d Bach eine elettrische Ba gen forgen. Man wird nach di andern Begriff von den Bezirksin Wir bringen hie angehörigen, daß vom affe die tägliche Ve hrung gelangt und Vittags 8-1 hr un Die Staffe geöffnet i Gießen, den 2 Direktion de