BeshaDine Belebmann befdyreiblicher Bauber ginge. widerstehlichem inneren slöslich mit einer buntle Seine eben nod aut Rahmen, nt, sich der önster em guten t of war, als ob für T Mk. 1,20 g. Zwei ahme falls 0. bitten um junge Slugbeit. te hengsamen Mut. den fie fich und t wollte. und ewig barbende Familie der Not und h war der Sieg, durch wie sehr die knappen Verhältnisse im r. 280. baltion u. Sampterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanfchle Nr. 362. Mittwoch, den 28. November 1906 Gießener 15. Jahrgang 6. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblaff) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberhessen und die Kreise Marburg und Weklar; Rofalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheffent Das neueste. * Der Gesetzentwurf über die Verleihung der Rechtsfähigkeit an die gewerblichen Berufsvereine wurde gestern im Reichstage an eine Kommission von 28 Mitgliedern verwiesen. Die bisherige Zentrumsmehrheit im Stadtrat von Köln wurde durch den Sieg der Liberalen beseitigt. Die Nordd. Allg. 3tg." erklärt, mangels hin. reichend glaubhaft gemachten Verdachts sei das Ermittelungsverfahren gegen Geh. Legationsrat Dr. Seiz wegen fahrlässiger Urkundenfälschung eingestellt worden. Die Vorgänge in Marokko. Zu Anfang dieses Jahres war in Marokko alles rubig und alle Welt beunruhigte sich über Maroffo. Mittlerweile hat die Konferenz von Algeciras stattgefunden, deren Verhandlungen dazu bestimmt waren und das vorgesteckte Fiel auch erreichten, jene Beunruhigung zu beseitigen. Durch alle gemeines Einvernehmen wurde festgestellt, daß der Sultan von Marokko seine Selbständigkeit behalten, die Politik der offenen Tür" gegen jede Beeinträchtigung gewahrt, eine europäische Hafenpolizei mit einigen Vorrechten für Frankreich und Spanien eingeführt werden sollte. Der Sultan gab seine Zustimmung, Europa hörte auf, fich wegen Marokko aufzuwegen. Seitdem aber ist es in Maroffo unruhig geworden. Nicht von dem etwas sagenhaften Prätendenten, der dem Sultan die Herrschaft streitig macht, ist die Beunruhigung ausgegangen. Im Gegenteil: der Prätendent verhält sich so fill, daß die afte Vermutung beinahe bestätigt erscheint, der Prätendent sei wirklich nur eine an französischen Drähten gezogene Puppe gewesen, die wenigstens augenblicklich ihre Rolle ausgespielt hat. Aber andere Gewalten find hervor. getreten, die die Ordnung des Landes stören, hier und da sogar die Sicherheit der in Marokko ansässigen Europäer bedrohen. Es wäre irrig, wollte man hieraus schließen, die Arbeit der Konferenz von Algeciras sei vergeblich gewesen. Das ist nicht der Fall. Die Konferenz sollte nur bewirken und hat behvirft, daß Marofte nicht zu einem Streitgegenstand zwischen den Mächten wurde. Eine unmittelbare Einwirkung auf die inneren Verhältnisse Maroffos fonnte gar nicht zu den Aufgaben der Konferenz gehören. Wären die Wirren, die jetzt zu Tage getreten find, früher in Marokko ausgebrochen, vor der Verständigung in Algeciras, so hätte wahrscheinlich mehr als eine europäische Macht den Versuch unternommen, auf eigene Faust in Marokko einzuschreiten, und das hätte leicht zu Verwicklungen von unabsehlicher Ausdehnung führen fönnen. Gerade jetzt zeigen sich die Segnungen der viel geschmähten Konferenz. Die maroffanischen Unruhen stören die Ruhe Europas nicht. Vielmehr darf ein allgemeines Einver tändnis vorausgesetzt werden über die Schritt, die in Marokko zur Wahrung der Interessen aller zu tun sind. Das Einvers tändnis ist auf dem Wege. Französische, englische, spanische Kriegsschiffe find nach den maroffanischen Häfen beordert, vielleicht werden noch andere Kriegsschiffe dorthin abgeschickt werden, und Truppen verschiedener Staaten find bereits zur Landung und zum Sicherheitsdienst in bestimmten marofta nischen Gebieten, in denen Europäer fich niedergelassen haben, bezeichnet. Es ist ferner ein Einvernehmen darüber erzielt, daß diese Truppen in feiner Stadt, auf keinem öffentlichen Gebäude eine europäische Flagge hissen, daß sie feine Befizergreifung vornehmen. Sie bilden gewissermaßen ein europäisches Polizeiaufgebot, das die marokkanischen Unnaheftifter zwingen soll, den Schauplatz ihrer Tätigkeit dorthin zu verlegen, wo feine unmittelbaren Interessen von Europäern in Frage stehen, wo die Unruhen und Gewalttaten nicht Leben und Habe von Europäern bedrohen. Wo die Herren Maroflaner unter sich sind, da mögen sie nach ihrem Gefallen schalten und walten und nach Landesbrauch verfahren. Diese Einrichtung eines europäischen Polizeiaufgebots, das zunächst von Franzosen und Spaniern gestellt wird und bis auf weiteres 3000 Mann nicht übersteigen soll, bleibt so lange in Tätigkeit, als die Verhältnisse andauern, die seine Bildung veranlaßt haben. Damit wird zugleich der Sultan felbft gegen die mehr oder minder offenbaren Umsturzgelüfte jeuner Großen geschützt. Es ist auch eine unmittelbare Dämpfung dieser Umsturzgelüfte zu erwarten, da ihnen der Weg zu dem letzten Ziele, der Beseitigung des Sultans, nach menschlicher Berechnung versperrt wird. Da die Polizeifoften, die nicht gering sein werden, naturgemäß dem Lande zur Last fallen und von den betreffenden Mächten höchstens berrauslagt werden, so dürften die Marokkaner sich nicht allzu lange gegen die Erkenntnis sträuben, daß sie erheblich billiger fomifommen, wenn sie auf den Lurus von Räubereien in dem Bezirk europäischer Ansiedelungen verzichten. Auch Raisuli dithfte fich bald bequemen, seine ehrgeizigen Pläne wenigftens zu vertagen. Bei der Uneinigkeit der europäischen Mächte dürfte er vielleicht auf einen Erfolg für fich rechnen einigen Mächten gegenüber hat er feine Aussichten mehr. Man erfieht hieraus, daß es recht turzsichtige Leute gewesen find, die von einem Mißerfolg der Konferenz von Algeciras gesprechen haben. Vielmehr wird offenbar, daß die: Konferenz sehr zur rechten Zeit stattgefunden hat, daß sie den nicht viel spater rommen ourTiе, ais nе gerommen m, wenn fie die marokkanischen Wirren nicht zu einer inneren Angelegenheit Maroffos machen wollte, die Europas Frieden nicht stört und nicht einmal mehr von Ferne bedroht. Man braucht nur daran zu denken, daß die Konferenz erst jetzt stattfände, daß die Wirren während der Konferenzberatungen ausgebrochen wären, um einzusehen, wie viel schwieriger dann die Verständigung gewesen wäre, die ohnehin schwierig genug und in mehr als einem Augenblick dem Scheitern nahe mar. Politifche Rundschau. Deutsches Reich. * Der verschiedentlich lautgewordenen Kritik der kolonialer Denkschriften wird in einer offiziösen Auslassung entgegen getreten. Darin heißt es u. a.: ,, Bei der Kritit der kolonialen Denkschriften ist beanstandet worden, daß darin der Mangel des Baues von Eisenbahnen als der einzige folgenschwere Fehler der Verwaltung angesehen werde. Die Kritik vergist hierbei, daß es sich um eine fachmännische Arbeit handelt, welche sich ausschließlich mit dem Stand der administrativen Verwaltung im Schußgebiete befaßt, soweit dieser in finanziellen Ergebnissen ausgedrückt werden tann. Niemand wird der gegenwärtigen Leitung der Kolonialberwaltung zutrauen, daß fie glaubt, damit alle diejenigen Anstände erschöpft zu haben, welche sich zum großen Teil mit Recht gegenüber der bisherigen Verwaltung ergeben haben. Die Kolonialverwaltung#trebt dahin, den Kolonien möglichst bald eine gewisse Selbstverwaltung zu geben. Im Hinblick darauf finden zurzeit Beratungen in der Kolonialverwaltung statt, die eine Abänderung des Beamtengesezes für die Kolonien vorbereiten und eine möglichste Ersetzung durch andere als Juristisch oder verwaltungstechnisch vorbereitete Personen in gewissem Umfange als Rolonialbeamte auszubilden, bezwecken. Au sich befähigt weder die Qualität als Kaufmann noch als Beamter zur Uebernahme einer verantwortlichen Stellung in den Kolonien. Dazu gehört vielmehr eine gefund ausgebildete koloniale Braris, eine Vorbildung, die möglichst mit Rücksicht auf die kolonialen Bedürfnisse zu erwerben ist, eine einfache, flare, allen Beamten verständliche Berwaltungspolitik und vor allem eine gute Dosis gesunden Menschenverstandes und nationaler Gesinnung. * Der Delegiertentag der deutsch- konservativen Partei wird am Freitag, 30. November, in Berlin zusammentreten. Die Verhandlungen find geheim. Die Tagesordnung umfaßt Die Gebiete der allgemeinen Politik, der Wirtschafts- und der Sozialpolitik. Unter den eingegangenen Anträgen befinden fich auch solche auf Abänderung des fonservativen Programms. Frankreicn. ** In der französischen Kammer tam anläßlich einer Interpellation über die Maßnahmen gegen die Viehseuchen die Absperrung der deutschen Grenzen gegen französische Vich. einfuhr zur Sprache. Landwirtschaftsminister Ruau erklärte, die Maulseuche habe in diesem Jahre einen gutartigen Charakter gezeigt, und sei niemals tödlich verlaufen. Der Minister legi dar, daß in allen Departements rücksichtslose Maßregeln ge troffen werden, und hofft, daß das Auftreten der Seuche keine ernßen Folgen haben werde. Er fügt hinzu, daß zweifellos gewisse Länder die angeblichen Seuchen ausnuten, um ihre Grenzen zu sperren, doch würden diese in kurzer Zeit wieder geöffnet werden. Rufsland. ** In Theodofia wurde ein Bombenanschlag auf General Dawydow verübt. Der General blieb unverletzt. Der Täter trug die Bombe in einem Gemüsekorb. Der Verbrecher wurde ergriffen. Er gab an, österreichischer Staatsangehöriger und 22 Jahre alt zu sein. Er habe das Attentat auf Befehl einer fliegenden Sektion der Südabteilung der Sozialrevolutionäre verübt. Ein Fuhrmann, der sich weigerte, den Verbrecher zu verfolgen, wurde ebenfalls festgenommen, außerdem noch zwei verdächtige Personen. Kleine politifche Nachrichten. Berlin, 27. November. Die Nachwahl zum preußischen Landtage im 3. Berliner Wahlkreis hatte das Resultat, daß am 4. Dezember Stichwahl zwischen dem Freifinnigen Dr. Müller- Sagan und dem Sozialdemokraten Ledebour stattfinden muß. Berlin, 27. November. Hofprediger a. D. D. Stöcker ist an einem Herzleiden schwer erkrankt. Doch ist in den letzten Tagen eine leichte Besserung eingetreten. Stettin, 27. November. Als Nachfolger des verstorbenen Oberlandesgerichtspräsidenten Kurlbaum wird der Zentrumsführer Spahn genannt. Baris, 27. November. Wie verlautet, haben die französische und die spanische Regierung bezüglich der Aktion in Marofto den übrigen Mächten Versicherungen über den Umfang und bie Dauer der Demonstration gegeben, welche auch Deutsch land völlig genügten. Paris, 27. November. Die Kommission für die Justiz reform sprach sich mit acht gegen zwei Stimmen für AbSchaffung der Todesstrafe aus. Rom, 27. November. Kardinal Kopp wurde vom Papst empfangen. Die Verhandlungen über den Nachfolger Stablewskis werden voraussichtlich lange Monate in Anspruch nehmen. Dof und Gefellschaft. Am 11. Dezember wird der Kaiser in Bückeburg eintreffen und am 12. Dezember als Gast des Fürsten Georg zu Schaumburg- Lippe an der Hofjagd teilnehmen. Die Abreise des Monarchen ist auf den 13. Dezember vormittags festgesetzt. Gestern mittag wurde unter der Leitung des Kaisers Brinz Sigismund von Preußen, der jüngste Sohn des Prinzen Heinrich, in Kiel feierlich als Offizier in bas 1. Garde- Regiment z. F. eingestellt. Der Kaiser fuhr nachmittags nach Berlin ab und traf abends gegen 8 Uhr auf dem Lehrter Bahnhof ein und dinierte beim Reichskanzler. - In Stettin ist der Oberlandesgerichts. präsident Dr. Kurlbaum im 77. Lebensjahre gestorben. Er galt als einer der bedeutendsten Juristen Deutschlands. ** Das Befinden des Papstes, welcher einen erneuten Podagraanfall erlitten hat, hat sich verschlimmert. Deer und flotte. Kaiserparade 1907. Den Manövern, die im nächsten Jahre zwischen dem 7. und 10. Armeekorps stattfinden, werden Kaiserparaden, in den ersten Septembertagen 1907 für das 10. Armeekorps in Hannover und für das 7. Armeekorps in Münster in Westfalen vorausgehen. Zum Unfall in Toulon. An Bord des in Flammen stehenden Schulschiffes Algésiras" explodierten gestern früh fünf Exerziertorpedos, ohne an den in der Nähe befindlichen Schiffen Schaden anzurichten. Auch der Körper des Schulschiffes selbst ist in Brand geraten. Es ist jetzt festgestellt, daß bei dem Brande nur drei Mann von der Besatzung, die der Rauch am Entkommen verhinderte, ums Leben gekommen sind. Es sind dies ein Schreiber, ein Bootsmann und ein Arbeiter. Die Menterer von Portsmouth. Das Marinekriegsgericht verurteilte den Heizer Mordy, den Rädelsführer bei den Un ruhen in der Marinekaserne zu fatamouth. zu fünf Jahren Zuchthaus. Deutfcher Reichstag. ( 127. Sigung.) CB. Berlin, 27. November. Der Reichstag, schwach besetzt, wie schon seit einer Reihe von Tagen, beschäftigte sich heute zuerst mit Rechnungsfachen. Darunter befand sich auch eine Etatsübersicht für das Gebiet von Kiautschou, das unter der Verwaltung des Reichs- MarineAmts steht. Es sind bei der Verwaltung einige Etatsüberbreitungen vorgekommen, die von dem Reichs- MarineAmt begründet und gerechtfertigt werden sollen. Da aber ein Vertreter dieses Amtes nicht erschienen mar, konnte die Angelegenheit nicht erledigt werden. Von der linken Seite des Hauses wurde dies scharf gerügt und als Rücksichtslosigkeit gegen den Reichstug bezeichnet. Im weiteren Verlaufe der Auseinandersetzungen teilte der Reichsschatzsefretär Freiherr von Stengel mit, daß der Etat erst mitte nächsten Monats, furz vor dem Beginne der Weihnachtsferien werde vorgelegt werden können; das ist zu einer Zeit, in der sonst die erste Lesung des Etats bereits beendet zu sein pflegte. Als Grund für diese außergewöhnlich späte Fertigstellung des Etats gab der Reichsschatzsekretär den neuen Zolltarif, die neuen Steuern und die dadurch bedingte Unsicherheit in den Einnahmen an. Von mehreren Rednern wurde die späte Einbringung des Etats beflagt. Es werde nicht möglich sein, bis Ende März den Etat durchzuberaten und man werde wieder zu einem Notgeses effen müssen. Von anderer Seite wurde dies beſtrition. Nach diesen, die Technik des Barlamentarismus betreffenden Debatten wurde in der ersten Lesung der Berufsvereins- Vorlage fortgefahren. Abg. Traeger von der Freifinnigen Voltspartei sprach sich sehr abfällig über den Entwurf aus. Die Meisterprüfung im Gefche bau habe die Regierung damit nicht erbracht. Die Vorlage se ganz und gar ungenügend. Unter großer Heiterkeit des Hauses vergleicht der Redner, der ja auch Dichter ist, Staatssekretär Grafen Posadowsky mit dem gefesselten Betheus, an dessen Sozialpolitik Adler und Cr fä of Bosadowsty nahm hierauf nochmais das Wort, um in furzem einige Bestimmungen der Vorlage zu verteidigen. Polizeiliche Schifane, so betonte er, werde nicht ausgeübt werden, das Recht aber, die Mitgliederverzeichnisse zu verlangen, müsse die Regierung haben, sonst würde es zur Bildung geheimer Gesellschaften kommen. Der nächste Redner, Abgeordneter Potthoff( freis. Vg.) bekämpft die Vorlage elejaus nachdrücklich. Ferner sprachen noch der Pole Korfanth gleichfalls gegen die Vorlage und der Nationalliberale Dr. Beumer. Letzterer betonte, daß er ebenso wie sein Fraktionsgenosse Bassermann die Vorlage für verfehlt halte. Auch die Arbeitgeber hätten einen solchen Entwurf nicht gewünscht. Damit war die erste Lesung beendet. Auf Antrag der Abgeordneten 33. It ie EES st er 1332 en BEA ng n. Dr. Pachnide( freis. g.) und Trimborn wurde di Vorlage einer Kommission von 28 Mitgliedern- nicht 21 berwiesen. to e ursprünglich beantragt - Soziales Leben. X Einführung chinesischer Kulis nach Ungarn. Der landwirtschaftliche Verein des Befeser Komitats beschloß einstimmig, falls die Erntearbeiter bis zum 31. Januar bei ihrer Weigerung, Ernteverträge abzuschließen, verharren sollten, aus China 15 000 bis 20 000 Kulis zur Verrichtung der Erntearbeiten einzuführen. Der Beschluß soll den ungarischen Arbeitern durch öffentliche Anschläge zur Kenntnis gebracht werden. × Arbeitermangel in Amerika. Der Arbeitermangel in ben südlichen Staaten der Union ist so groß, daß die Fabrikbefizer Komitees gegründet haben, die sich mit der Heranziehung der nötigen Arbeiter befassen. Die Löhne sind auf zwei bis vier Dollars pro Tag gestiegen. X Drohender Bergarbeiterstreik in Oberschlesien? In Rattowig fand eine Vertrauensmännerversammlung jämtlider oberschlesischer Gruben statt, in der die drei großen Bergarbeiterverbände vertreten waren. Die Versammlung beSchloß, auf der Lohnerhöhung von 15 Prozent zu beharren und die Siebenerkommission zu ersuchen, in den allgemeinen Streit einzutreten, falls die Forderung nicht bis Mitte Januar bewilligt ist. X Streitausschreitungen in Kanada. In Hamilton mußte die Miliz aufgeboten werden, um die Wagen der Straß bahn gegen Ausständige zu schüßen. Es fam infolgedesi einem Zusammenstoß mit den Streifenden, bei dem eva fünfzig Personen verletzt wurden., Nab und fern. † Köpenid in Diedenhofen. Hauptmann" Boigt scheint gelehrige Jünger zu haben. Dieser Tage erschienen im Schloß des Grafen Berthier in Diedenhofen zwei Herren mit Arbeitern und erklärten unter Vorzeigung eines Schreibens, im Auf trage des Grafen Berthier zu tommen und Gobelins im Werte von 100 000 Mart holen zu sollen. Mit Hilfe der Dienerschaft entfernten sie dann die Gobelins von den Wänden und verschwanden mit ihnen. Als der Hausverwalter, der während dieses Vorganges abwesend war, zurückkehrte, tele graphierte er sofort nach Paris an den Grafen, von dem er den Bescheid erhielt, daß ein Auftrag von ihm nicht vorliege. Die Schwindler find spurlos verschwunden. nach dem Paul Gerhard- Stift gebracht. Dort starb er an daß die Politik der Großherzoglichen Staatsregierung einer Darmzerreißung. in Zukunft im Sinne dieser Erklärung Richtung nehmen wird." † Tödliche Auseinandersetzung. In Weitmar bei Bochum belästigte ein 60 Jahre alter Bergmann die Frau eines polnischen Kameraden. Als der Pole nach Hause kam und das Vorgefallene erfuhr, begab er sich in die Wohnung des Uebeltäters, um diesen zur Rede zu stellen. Hierbei fam es zu einer lebhaften Auseinandersetzung, in deren Verlauf der alte Bergmann ein Küchenmesser dem Polen ins Herz stieß. Der Angegriffene fiel als Leiche zu Boden. Der Gendarm nahm den Mörder fest. † Zusammenbruch eines Gerüstes. Bei Krampe auf der Strecke Schneidemühl- Stargard erbaut die Stettiner Firma Gollnow u. Sohn eine Eisenbahnbrücke. Donnerstag stürzte, während die Arbeit in vollem Gange war, plötzlich das Gerüst zusammen, sieben Personen sind schwer verletzt. Die Untersuchung ist eingeleitet. + Eifersucht und Tranchiermesser. In Ulm wurde in einer Wirtschaft eine Kellnerin von einem Schlossergesellen Franz Haupt durch einen Stich mit einem Tranchiermesser ins Herz getötet. Der Täter ist entflohen. Der Grund zu der Tat scheint Eifersucht zu sein. + Unter schwerem Verdacht. In Stade erkrankte unter schweren Vergiftungserscheinungen eine aus drei Kindern und den beiden Eheleuten bestehende Arbeiterfamilie. Der herbeigerufene Arzt stellte Vergiftung fest und veranlaßte ihre Uebers..hrung in das Krankenhaus. Das Befinden der beiden älteren Kinder ist besorgniserregend. Der Ehemann wurde unter dem Verdacht des versuchten Giftmordes an seiner Familie verhaftet. † Schlecht gebaut. Kurz nach der Verkehrsübergabe stürzte die neue Brücke über die Mandau bei Seifhennersdorf ein und liegt nun vollständig im Fluß. Die Katastrophe erfolgte nach Passieren des ersten Wagens. Der Materialschaden ist sehr bedeutend, Menschen sind nicht verletzt. † zu spät. Der Steinmez H. in Hamburg stürzte sich in einem Anfall von Geistesstörung aus seiner Wohnung im zweiten Stock in das vorbeifließende Fleet. Sein fünfzehnjähriger Sohn sprang ihm nach, schwamm auf ihn zu und faßte ihn, als er gerade untersinken wollte. Mit seiner Bürde schwamm er nun, fortwährend um Hilfe rufend, ans Land. Dort zog man den jugendlichen Schwimmer mit seiner Last aus dem Wasser. Die Hilfe war aber zu spät gefon..men, der Vater war bereits tot. † Dreimal vergiftet. Die Schlächtermamsell Anna Meier aus München hatte sich in einen Kaufmann verliebt und wollte von ihm auch dann nicht lassen, als ihre Eltern erführen, daß er wegen Betruges bestraft ist, und ihr den Vertehr mit ihm untersagten. Sie trank darauf Lysol, wurde aber wiederhergestellt und nahm eine Stellung in Berlin an. Kurz vor ihrem Antritt nahm fie abermals Lysol, wurde aber wiederum gerettet. Nun hat sie in der letzten Woche den dritten Vergiftungsversuch gemacht und ist den Wirkungen des Luiols erleaen. † Die Opfer der Katastrophe bei Cherbourg. Von den bei dem Zusammenstoß des Kaiser Wilhelm" mit dem , Orinoco" Verlegten ist ein elfjähriges Mädchen namens Stevier gestorben. Getötet sind: Croissant und Mühlbauer aus Worms, Zimbelmann aus Forbach, Anna Koucelik aus Böhmen. Leicht verwundet sind Josef und Therese Durai, Eva Serr aus Worms, Anna Bimbelmann aus Forbach, Marie Steirer, Frau Mira und Kind aus Nitrareinach. Drei Mann von der Besatzung des Orinoco" werden vermißt. Die Beschädigungen des Kaiser Wilhelm" werden in Bremerhaven repariert, was etwa 14 Tage beanspruchen dürfte. † Ein Millionenfrach. " Der finanzielle Zusammenbruch der Glashütte La roue" in Charles- le- roi, bei welchem die Arbeiter Löhne in Höhe von 100 000 Franken verloren, hat weitere Folgen. Der Geschäftsinhaber wurde verhaftet. Einer der Direktoren verschwand, angeblich, um Selbstmord zu begehen. Die Höhe des Defizits ist unbekannt, aber sehr beträchtlich. + Die Einweihung des hessischen Landesmuseums fand gestern in Darmstadt in Gegenwart des Großherzogs, der Prinzessin Ludwig von Battenberg, des Prinzen und der Prinzessin Franz Josef von Battenberg, von Mitgliedern beider Kammern, der Spizen der Behörden, sowie zahlreicher einheimischer und auswärtiger Vertreter von Kunst und Wissenschaft statt. Der Erbauer, der aus Darmstadt gebürtige Baumeister Professor Alfred Messel, erhielt vom Großherzog die goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft. † Verkehrsstockung. Der Güterverkehr auf der Strecke Karad- Göttse- Ciccal der ungarischen Staatsbahn ist infolge Dammrutschung auf etwa 14 Tage eingestellt. Aufgenommene und rollende Güter find anzuhalten und den Versendern zur Verfügung zu stellen, Personen steigen um. Postgepäck und Eilgut werden an der Unterbrechungsstelle übergeführt. † Eisenbahnunfälle ohne Ende. Wiederum weist die Chronit der Eisenbahnunfälle mehrere Katastrophen auf, bei benen Menschen ums Leben gekommen sind. Es liegen folgende Meldungen vor: Bunte Tages- Chronik. Breslau, 26. November. Auf dem Kaiser Wilhelmsplay schoß heute mittag der Student Richard Hahnfeld aus Jena auf die Rechtsanwalts witwe Kollwitz und verletzte sie schwer. Dann tötete er sich selbst durch einen Schuß. Chemniz, 25. November. Ein beladener Güterzug fuhr einem ihm entgegenkommenden anderen Zug in die Flanke. 14 Wager: wurden schwer beschädigt, teilweise total zertrümmert. Der Sachschaden ist bedeutend. Die Ursache des Unfalles ist Ueberfahren des Haltesignals bei dichtem Nebel. Menschen sind nicht verletzt. Cokales. * Die Taufe des Erbgroßherzogs wird de: Darmst. 3tg." zufolge voraussichtlich am 4. Dezembe im Neuen Palais stattfinden. fen ein fleinw blen gelaffen, da gar nicht lange, fo Der Kraftwagen wieder oben. --Daubringen Ariegerberein das Ruder Vereine zwecks Gründung eines Lahn. im Gange. Schon Ruder Verbandes" findet am Sonntag, den Vereins als ficher . 2. Dezember in Weilburg im„ Nassauer Hof" statt. egan; borzügliches ( Rodheim a Gießen hat im abgelaufenen 10. Geschäftsjahre 326 Waggons Die Steinkohlen Bezugsgesellschaftfell nicht erhoben = 67 337 Bentner Brennmaterial an ihre ammlungen ware Mitglieder umgesetzt. Der Berechnungswert beträgt mittag hierfelbft S frei Steller einschließlich Verwaltungsfoften 77 756,89 morden. Währen Die Preise der einzelnen Kohlensorten stellen sich wie illige Feuer folgt: Ruhrfohlen 1,30 M. Winter, 1,11 M. Sommer, unter äußerft ger Hamburg, 27. November. Das Ehepaar Bart und seine drei Kinder erkrankten schwer nach Genuß von selbstgebackenem Brot. Die achtjährige Tochter ist bereits an Vergiftung gestorben. Montreal, 27. November. Die norwegische Barke ,, Magda" ist mit der gesamten Besatzung und dem Lotsen auf dem unteren Lorenzstrom untergegangen. Neustettin, 25. November. Auf Bahnhof Schönau fuhr infolge einer unrichtig stehenden Weiche ein Arbeitszug auf einen Güterzug. Der Anprall war so heftig, daß der Arbeitszug entgleiste. Die im Mannschaftswagen befind lichen Leute wurden gegen die Vorderwand geschleudert, wobei der Arbeiter Pantei das Genic brach. Die Arbeiter Brüchert und Rütting erhielten lebensgefährliche Kopfwunden und Gehirnerschütterungen, mehrere Arbeiter wurden leicht verletzt. Kunet und Wiffenfchaft. Anthrazit 1,66 M. Winter, 1,60 M. Sommer, Brifetts 73 Pfg. Die Mitgliederzahl der Vereinigung ist auf 879 gegen 817 des Vorjahres gestiegen. Der Bahnhofs- Briefkasten verführt biele Leute, ihm eilige Briefe in der Hoffnung anzubertrauen, daß diese dann schneller befördert werden, als wenn man sie in einen Straßen Brieffaften gesteckt hätte. Man lieft freilich am Bahnhofs- Briefkasten:„ wird 5 Minuten vor Abgang jeden Zuges mit Bahnpoft geleert" und wohl jeder wird annehmen, daß jeder Zug mit Postbeförderung die in jenem Kasten steckenden Sendungen unverzüglich mitnimmt. Diese Annahme ist indes falsch, denn die erwähnte Inschrift bezieht sich nur auf solche Züge, die einen Bahnpostwagen führen während der Schluß der Briefablieferung für alle die Züge, die nur eine sogenannte durch den Zugführer zu befördernde Briefbeutelpost" aufnehmen, meist schon 15 bis 20 Minuten vor Abgang des betreffenden Zuges geschieht. Da nun gerade die Schnellzüge vorwiegend für die Briefbeutelpost benutzt werden, so täuscht sic mancher in der schnelleren Beförderung seines Briefes R. Die Deutsche Schiffsbautechnische Gesellschaft hielt am Mittwoch in der Charlottenburger Technischen Hochschule ihre diesjährige Hauptversammlung ab. Der Kaiser nahm an den Verhandlungen und brachte den Vorträgen lebhaftes Interesse entgegen. Der Vorsitzende der Schiffsbautechnischen Gesellschaft Großherzog von Oldenburg begrüßte den Kaiser in der Aula der Hochschule, worauf die Vorträge begannen. An erster Stelle sprach Herr Walter Boveri- Mannheim über Die Parsonturbine als Schiffsmaschine". Nach diesem beifällig aufgenommenen Vortrag erklärte Exzellenz von Eichstädt namens des Reichsmarineamts, daß das Reichsmarineamt soweit wie möglich die Turbine als Schiffsmaschine einzu führen gewillt ist und wesentliche Vorteile für die Marine davon erhofft. Als zweiter Redner sprach Dr. ing. ArldtBerlin über Magnetische Erscheinungen an Bord", und fand lebhaften Beifall. 3abze, 25. November. Gestern abend 7 Uhr wurde, anscheinend infolge nicht rechtzeitigen Schließens der Wegeschranke, beim Haltepunkt Dorotheendorf ein Fuhrwerk von einer auf der Fahrt nach Poremba befindlichen Lokomotive überfahren. Hierbei wurden der Knecht Aenscha schwer und der Kutscher Buscheik leicht verwundet. Der Sohn des Buscheik, Johann, wurde getötet. † Aufgespießt. Dem Schlächter Paul Lusch in Berlin begegnete, als er von Moabit fommend mit seinem Wagen über die Fennbrücke fuhr, ein Rollwagen, der mit seinem Fuhrwerk zusammen zu stoßen drohte. Um ein Unglück zu bermeiden, hielten beide Kutscher ihre Pferde scharf an. Hierbei ging aber die Deichsel des Rollwagens hoch und drang Lusch in den Unterleib ein. Der Schwerverletzte wurde M. Eine aufschenerregende Ernennung. Bruno paul, Mitarbeiter und Miteigentümer des Simplizissimus ist vom Kaiser zum Direktor der Berliner Kunstgewerbeschule ernannt worden. Der Künstler ist in Seifhennersdorf in der Lausitz geboren, 34 Jahre alt und verheiratet, Maler und Innenarchitekt von Beruf. Bruno Pauls Spezialität am Simplizissimus ist die Karikatur verschiedener Volkstypen. Er wird die Berliner Stellung voraussichtlich im nächsten Frühjahr antreten. Mathausjaale die 215. Bönigli 18. 21affe 18. 8tebur Nur die Gewinne One Gewähr. St 894 444 691( 500) 696 19 134 51 338 411 54 83 558 6 S938 75 5038 18 118 269( 50 L818( 500) 684 90 877 927 84 610 656 813 10088 242 88 810 44 587 3030( 500) 113 233 710 66( F3 800 998 17161 273 76 * Die Bvölkerung des Großherzogtums Hessen beträgt nach der neuesten Zählung 1209 175 Seelen, was gegen die legte Zählung eine Zunahme von 90 106 Köpfen bedeutet. Es gibt im Lande 994 selb ständige Gemeinden. Hiervon entfallen auf Starken burg 376 mit 542996 Einwohnern und einer Zunahme bon 54398 Seelen. Oberhessen hat 433 Gemeinden mit 296 755 Bewohnern und einer Zunahme von 14708 Köpfen, während auf die nur 182 Gemeinden Rhein heffens 396 424 Einwohner kommen mit einer Be bölferungszunahme bou 21090 Seelen. In 303 Ge meinden des Landes hat die Bevölkerung abgenommen, am stärksten in Reichelsheim i. D. mit 81 Köpfen. In allen anderen Gemeinden ist eine Zunahme der Be bölkerung zu verzeichnen. Die stärkste Zunahme weist Darmstadt mit 10742 Seelen auf. Alsdann folgen Offenbach mit 9279, Mainz mit 6928, Gießen mit 3275, Worms mit 3136, Neu Isenburg mit 1863 Seelen usw. S. Die Deutsche Schiffsbautechnische Gesellschaft hat ihre diesjährige Tagung mit einer Besichtigung des neuen Lloyddampfers Kronprinzessin Cecilie" auf der Vulkanwerft in Stettin beschlossen. Am Tage vorher war die Wiederwahl des Vorstandes und des Ehrenpräsidenten, des Großherzogs von Oldenburg, vorgenommen worden. Die gehaltenen Vor träge behandelten fachtechnische Fragen, u. a. die Verwendung der Dampfüberhitung im Schiffbetriebe und die Zukunft der großen Segelschiffe, deren größte im Besiz der Hamburger Reederei F. Laeisz sind. Hesser Landtag. Erfte Kammer. 20196 221 379 648( 1000) 222024 128 713 958 25068 81 101 294 429 50 500) 569 76( 3000) 288 800) 876( 600) 97 948 77 30090 704 22 31210 19 88592( 500) 925 33045 ( 3000) 34068 178 209 S 794 890 910 36019 47 88185 78 362( 500) 8 40296 355 770 869 410 44 93 845 806 928 43 45002 84( 3000) 106( 500 264( 500) 72 591 832( 10 48074( 500) 81 284 40 60012 67 167 265( 3000 15254 370 413 99( 600) 733 S 85 55168 619 47 711 90 320 518 96 698 717( 500) 809 * Von dem zum Dienstgebrauche der Postanstalten bestimmten Verzeichnis sämtlicher Ortschaften der Pro binz Hessen- Nassan, des Großherzogtums Hessen, des Fürstentums Waldeck und des Kreises Weglar wird demnächst eine Neuauflage erscheinen. Der Preis für das gebundene Privateɣemplar, einschließlich der später erscheinenden Nachträge, wird 2,50 Mt. voraussichtlic nicht übersteigen. Das Verzeichnis ist im Wege des Buchhandels erhältlich. 45 6 00398 461 627 890( 600) 63194 220 514( 500 865 6 171 203 409 49( 500; 51 16737 359( 3000) 668 601 734 792 606( 500) 35( 1000 70013 61 112 217( 600) 4 52 282 402 41 48 93 55 6 856 932 79 91 7513 381 77085 152 338( 500) 8020 77 107 22 215( 882016 46 364 467& # 6( 50) 911( 1000) 46 71 * Schneidige Feuerwehr. Einen bösen Streich hat der Druckfehlerteufel der Sächs. Feuerwehr Zeitung" wie auch der Leisniger waderen Feuerweh gespielt. In dem genannten Organ heißt es in einen Bericht über eine Inspektion der Leisniger Feuerwehr: „ Kurz vor 1 Uhr rief das Hornsignal zum Sturm angriff. Mit der bekannten Schnelligkeit fuhren die einzelnen Apparate an. Schon nach drei Monater wurde von den drei Sprizen, die auf dem Marktplat aufgestellt waren, Wasser gegeben." Darmstadt, 27. November. Die gestrige vertrauliche Sigung der Ersten Kammer beschäftigte sich bis abends 8 Uhr mit dem Fall Eißnert und sollte als Vorbesprechung für die demnächst stattfindende öffentliche Beratung der Angelegenheit dienen. Es wurde ein von e ner großen Anzahl Mitglieder unterzeichneter Antrag formuliert, über welchen in der öffentlichen Sizung Beschluß gefaßt werden soll. Dieser Antrag lautet:„ Das Bestätigungsrecht im Sinne der Städte- Ordnung faffen wir dahin auf, daß durch dasselbe den idealen Gesichtspunkten Geltung verschaffi werden soll, welchen der Staat zu dienen bereit ist. Wir sind der Ueberzeugung, daß grundsätzlich obrigkeitliche Funktionen Personen nicht übertragen werden dürfen, die als Angehörige der Sozialdemokratie programmatisch die monarchische Staatsform und die be stehende Gesellschaftsordnung zu beseitigen und in diesem Sinne zu wirken für ihre politische Aufgabe halten. Die Zulassung des Stadtverordneten Gißnert zur obrigkeit lichen Stellung eines Beigeordneten widerspricht dieser Auffassung. Wir geben deshalb der Hoffnung Ausdruck, wiede 0812 41 424( 600) 547 11899( 1000) 412 543( 5000) 90245 492 614 688 728 3 992139 47 311 94 441 08901 94027 59 83 347 8 72 400 533 72( 600) 759 66 12 91 459 708( 1000) 30 96& 100030 37 403 62 550 94 545 784 899 918( 3000) 63 1 75( 300) 271 479 591 611 82 819 34 632 882 107064 182 05 77( 500) 904 38 109404 110 81 879 421 663 946 1964 414( 3000) 23 554 19 911( 500) 50( 3000) 04 93 814 54 966 1160197 118069 180 242 99 ( 1000) X Der rote Hahn". Das fürzlich in diese Zeitung gebrachte Referat über den Dr. Ebel'iden Bo trag:" Aus der Geschichte Gießens" und besonders di darin vorkommende Stelle über die Benennung Mäus burg" hat, so schreibt man uns, am Honoratiorentis einer fleinen Stadt die Ansicht aufgeworfen, daß e besser wäre, wenn die Straßen nicht allzuviel di Namen verdienstvoller Männer erhalten, sondern w es früher war, u. a. mehr Tiernamen wählen sollte. Die Umfizenden waren in der Mehrhe derselben Ansicht, besonders einer namens Hahn, de mit der Feuerwehr in naher Beziehung stand. Ei anwesendes Gemeinderatsmitglied, das man infolg seiner Haarfarbe den Roten nannte, warf die Frag auf, wie der nach der Mühle führende neue Weg dar bezeichnet werden sollte, worauf vom anwesenden Mülle prompt der Vorschlag:" Rote Hahn" erfolgte. 120001 184 251 413 99 7 06 122196 373 443 5 124010 362 443 85 674( 10 126133 17 83 336 98 692 731 07( 3000) 964( 500) 955 130461( 3000) 871 967 132 157( 500) 218 22 306 12 92( 1000) 84 134135 2 138180 521 41( 100 01 881 99 138258( 1000) 60 959 99 140049 207( 500) 374 43 98142144 544( 600) ( 3000) 882 99 936 98 14 1463 700 81 929 146287 5 14 124 66( 500) 148123 21995( 1000) 706 76 888 94 150015( 500) 31 139 81 1500 561 80 802 153027 80 ( 100) 954( 10000) 1551 687( 1000) 157066 199 188011 173 868 160131 42 248 557( 600) 714 833 162276 470 538 149 761 896 185079( 1000) 165147( 10000) 207 241 80 370 473 623 28 73 80 812 14 964( 1000) 83 170124 93 202 333 458 58984 172079 206 50 354 175082 173 213 549 861 1783 279 358 90 409 67 180007( 1600) 14 1455 0786 182138 355 69 47 68 793 816 185081 187102 472 527 806 902 1 3418 73( 1000) 579 938 190104 238 386 1915 193 39 96 214 873 965 00) 51 811 47 949 19 19 852 218 61 71 380 488 200131 633 731 860 8 672 730 203009 70 610 17 47 801 75 908 206219( 500) 342( 5000) 47 93 ( 500) 578 89 878 2 210028 204( 3000) TE 94 212821 168 68 21 ( 03) 963 85 24( 600) 213232 67 0215019 148 82 2 616 743 903 217045 219411 818 736 58 220080 445 650 730 223100 86 249 925( 1000) 56 2306 69 967 228499 2308 88 89 133 23212 214 45 557 697( 3 4108( 500) 319( 500) 41 21 903 236094 245 3000) 98 773 958 77 1 24037( 500) 202 616 1947 243000 34 T -o Ein eigenartiges Ochsengespann. Ar der Heerstraße Frankfurt- Kassel, nicht weit von ein hessischen Gemeinde wurde jüngst ein Automobil infole des aufgeweichten Fahrdammes zu nahe am Straße graben entlang gelenkt und ehe sich's der Chaffer bersah, lagen Auto samt Insassen auf der jenseitigen Böschung. Die Verlegungen waren leicht. Mehr So gen als die machte die Frage: wie den Kraftwagen bi Nacht wieder auf die Straße zu bringen. Doch wenn die Not am größten, ist die Hilfe am nächsten! Go auch hier. Ein Viehhändler mit seinem Gehilfe treibt zwei stämmige Ochsen der Stadt zu. Da Erstere überschaut die Notlage der Autler, nimmt die beiden Reserve- Gummireifen vom Wagen und legte den beiden Ochsen als Kummet um. vann diese mit dem Wagen durch ein paar feste Stride verbunden, da EA 935 789 997 2440 80( 3000) 569 246362( 500) 343 688 644 897 144 859 248179 $ 198 406 617( 500) 706 74 3 250087 86 29 53 646 686 49 944 57 253105 56 201 802 80 88 981 256148 229( 10 135( 1000) 61 90 298 3 832 86 95 260197 209( 500) 95 218 83 91( 8000) 821 40 264 31 308 408 65 93 874 77 525 883( 500) 25 612 67( 1000) 888 994 2 FOO 88 827 718 820 938 274112 300 96 603 70 9 000) 857 998 276122 270 27 272 861 490 E18( 1000) 48 718 41 73 280128 396 612 70 604 79 708 964 2831 85 676 766 98 821 904 ( 2000) 287364 477 Staatsregieru rung tid 30g& wird am 4. Dezemb eines Sa Shen ein fleinwenig die Stockspigen in der Seite hlen gelassen, daß die Tiere anzogen und es dauerte ar nicht lange, so war mit dem provisorischen Kummet Kraftwagen ohne große Mithilfe der Autler pieder oben. -g- Daubringen. Am 7. Juli n. 3. feiert der hiesige tiegerverein das ihm übertragene Bezirksfest des | Es wurden gewählt: Meggermeister Kaspar Wagner aus Naunheim, von Seiten der Arbeitgeber, und die Maurer Budwig Hasselbach und Wilhelm Keller aus Rodheim von Seiten der Arbeitnehmer. * Weglar, 27. Nob. Die Erweiterung des hiesigen Bahnhofes ist in der Weise geplant, daß auf dem linken Lahnufer nach Gießen zu ein besonderer Rangierbahnhof angelegt und das jetzige Bahn lich für die Errichtung des Ortsgüterbahnhofes in Anspruch genommen werden soll. Dies führt dazu, die durch den neuen Staatshaushaltsetat für das Etatsjahr 1906 eine erste Rate von 100000 Mt. angefegt ist. Naunheim, 27. Nov. In ziemlich gut besuchter Versammlung sprach hier Parteisekretär Rüffer der Christlich- sozialen Partet. == Frankenbach. Man schreibt uns, daß in hiesiger Gegend größere Flächen mit Christbäumen angepflanzt und jetzt soweit herausgewachsen sind, daß selbige in daß Händler hier für billige Preise die Bäume kaufen können. ung der Lasta Bezirkes Gießen. Die Vorarbeiten sind hofsgelände südlich vom Empfangsgebäude ausschließ diesem Jahr verkauft werden. Die Folge wird sein, Sonntag, ereins als sicher erscheinen, daß den Feftgästen nur in Gange. Schon jetzt läßt die rührige Tätigkeit des Hoffatt an; borzügliches geboten werden wird. Eintrittsgeld gesamten Bahnsteiganlagen auf der Nordseite des gejellig fchäftsjahre en 77 756,89 foll nicht erhoben werden. (:) Rodheim a. d. Bieber, 26. Nob. Zwei Ver material anammlungen waren für den gestrigen Sonntag Nachngswert bet mittag hierſelbſt durch die Orisichelle bekannt gegeben worden. Während bei Gastwirt Kremmers die frei 11 M. Com unter äußerst geringer Beteiligung auf dem hiesigen ſtellen fid's willige Feuerwehr in boller Stärfe tagte, fanden Sommer, Bi Mathaussaale die Gewerbegerichtswahlen statt. inigung i 1. en berführt b g anzubertra rden, als w geftedt b teffaften: mit Bab n, daß jeder Raften steden Diese Anna 215. Königlich Preußische Klaffenlotterte. 1a1fe. 18. 8tebungeteg. 27. sember 1906.% ormittag Nur die Gewinne über 240 Rt. find in Klammern beigefügt. ( Dine Gewähr. A. St... f. 8.) ( Nachdrud verboten.) 894 444 691( 500) 695 790 1080 147 888 596 782 208 919 54 98 2035 68 83 134 51 338 411 54 83 558 608 405 8156 67 202 403 28 519 998 4109 89 465 711 938 76 5038 78 118 269( 500) 322 92 694 821 74 976 6346 431 67 750 7061 283 818( 500) 684 90 877 927 8458( 500) 610 79 731 908 21 71 80 9024 58 64 191 841 610 655 813 69 586 638 96 990 15151 689 15064 19115 573( 500) 877 259 348 440 583 643 10088 242 86 810 44 587 726 11969 098 786 12230 62 13030( 500) 113 233 710 66( 1000) 97 905 14104 966 70 996 290 63 300 936 17161 273 761 927 18460 500 51 797 874 86 20195 221 379 648( 1000) 134 40 849 21078 108 82 98 702 822 22024 128 713 958 28194 295 383 464 96 620 824 24006 15 101 291 98 25068 81 10) 294 429 50 63 73 88 26418 00 612 16 945 27276 339 49 428( 500) 659 76( 3000) 28202 854 672 719 835$ 20 29038 187 217 376 84 438 678( 500) 875( 600) 97 948 77 90 drift bezieh oftwagen fü ung für alle 88 580 92( 600) 925 33045 96 134213( 4000) 95774414( 200) 791 600 74 30090 704 22 81210 19 77 83 542 646( 3000) 66 746 82118 242 410 41 en Zugführ hen, meift etreffenden züge borwieg 1, so täusat g feines Bri erzogtums 1209 175 G Zunahme Lande 994 -994( 3000) 4068 178 209 306 409( 600) 563 758 984( 1000) 85317 489( 1000) 649 81 794 890 910 36019 478 631 96 738 48 801( 1000) 91( 1000) 37283 88( 500) 947 84 88166 78 862( 500) 849 89018 148 409 10 551( 500) 610 818 951 57 40296 355 770 869 41037 165 239 400 627( 3000) 724 83 42061 99 152 214 840 432 93 645 806 926 4060 406( 500) 39( 500) 626 50 44282 473 727 37 920 66 45002 84( 3000) 108( 500) 42 263 12 308 469 77 728 806( 500) 42 46136 828 416 24 64( 500) 73 591 832( 1000) 47297 340 92( 800) 424( 500) 605 89 642( 3009) 184 48074( 600) 81 284 400 50 837 49199$ 6 288( 600) 377 407 524 84 940 50012 57 167 265( 3000) 93 675 758 880( 500) 61352( 600) 510 812 57 979 52254 370 413 90( 600) 733 949 53036 317 501 866 38 54131 74 843 408 640 792 805 55168 619 47 711 989 86250( 500) 812 49 434 44 556 648 708 980 57013 223 518 96 698 717( 500) 809 58188 389 641 820 752 88( 500) 69027 47 171 74 599 GO386 461 627 890( 500) 58( 500) 1295 891 004 88 797 893 52212 310 438 657 657 63194 220 514( 500) 17 718 804( 500) 7 096 64363 406 680 729 87 928 65085 171 203 409 49( 500) 578 830 08012 29 49 74 125 30 404 513( 1000) 96 67267 359( 3000) 668 601 734 816 75 68146 231 808 488 764 69048 188 814 18 70013 61 112 217( 600) 424 630 783 974 71100 302 082 824 72020 60 143 74111 72 ( 3000) 92 282 402 41 48 93 552 012 876 78228 65 458 6770 863 80 272 695 856 932 79 91 75131 211 869 464( 500) 88 F12( 1000) 957 68 93 76236 256 781 77085 152 336( 500) 612 780 326 78032( 600) 38 426 648 79030 314 80020 77 107 22 215( 600) 84 446 69 507 12 735 849 81124 224 652 63 72( 300) 92 605( 500) 85( 1000) 45 en auf Sta nd einer Bund nahme bon 14 Bemeinden 433 Gemein n mit einer 1. In 303 ang abgenom it 81 Röpfer Bunahme der b e Zunahme Alsdann Gießen mit 3 1863 Seelen der Postant tschaften der tums Heffen es Weglar i Der Prei ließlich der Nt. borausfid ft im Weg r. Einen Sädi. Frum aderen Feue heißt es in niger Feue nal zum S ligfeit fub drei Mon f dem Mart fürzlich in Dr. Ebel'iden und besonde Benennung, Honoration geworfen, d icht allzubi Iten, sondern ernamen en in der M mens Hahn hung ftand das man in warf die De neue Weg anwesenden erfolgte engespann Automobilin t weit bon abe am Sh d's der Ch uf der jenje Teicht. Mehr en Straftwagen gen. 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841 909 224048 358 92 694 711 225170 600) 886 249 925( 1000) 56 226250 374 82 403 626 227016 27 47 69( 1000) 103 2 306 69 857 228499( 1000) 555 611 850 229228 33 328( 3000) 53 411 633 876 2: 30068 88 89 133 36 666 944 84 231092 113 911 80 496 521 619( 500) 61 232 L62 214 45 557 697( 3000) 925( 1000) 233221 41 63 476 557( 600) 234023 44166( 500) 319( 500) 417 82 502 29 50 814 18 235070( 500) 120 42 680 81 94 169 27 988 236094 243 786 840( 3000) 64 287099 182 245 473( 500) 518 82 +66( 3000) 98 773 958 77 288012 96 401( 500) 11 637 770( 500) 952 239166 363 454 636 783 967 240037( 500) 202 616 83 241258 94 642 62 847 242318 20 640 47 805 14 500 947 243020 34 19 89( 500) 119 821 486 512 836 61 97 969( 1000) 73 244088 80( 3000) 569 804 246050 241 49 379 513 25 58( 3000) 859 83 956 74 246362( 600) 343 586 644 749 50 96 898 247032 75 232( 500) 70 329 417 46( 500) 6397 744 899 248179 342 420 620 64 04 686 770 870 248086 116 76 245 311 91 98 405 517( 500) 706 74 856 04 920 81 250037 66 239 53 65 74 554 863 94 904( 1000) 251058( 500) 237( 500) 81 62 6545 626 49 944 57 252119 87 265 360 90 461 87( 500) 571 83 809 17 253 105 65 201 602 0 264309 424 541 71 615 773 255368 656 95 654 68S81 256148 229( 1000) 253 451 811 257026 69 619 827 79 906 45 258090 135( 1000) 51 90 296 301 7 785 896 897 260088 121 540( 500) 80 89 606 11 772 832 686 95 260197 209( 500) 9586 609 750 911 281041 867 901 579 798 964 262162 218 3 91( 3000) 321 40 419 588 90 215 268264 81 619 685( 500) 781 940 42 264 31 303 408 65 93 654# 8 808 843( 1000) 78 265058 122 65 232 69 96( 3000) 874 7 7 525 683( 500) 266125 co 80( 500) 251 352 69 704( 500) 48 929 97 267453 618 687( 1000) 888 994 268315 83 595 705859 263018 104( 500) 288 419 98 880 948 27 0027 272 361 490( 500) 529 88( 3000) 698 712 18 809 14 91 271167 348 433 600 666 627 718 820 938 272084 112 217 608 19 52 273151 64 406 508 959 274 112 300 96 603 70 93 616( 500) 882 945 275072 85 341( 1000) 71 448 576 ( 1000) 657 996 276122 280 389 429 709 825 961 277007 177 275( 1000) 433( 500) 618( 11000) 48 718 41 73 278092 216 89 96 421 853 97 997 279064 460 751 836 56 280128 396 612 709 47 92 948( 500) 49 63 281404 739 74 925 282487 91 624 79 768 964 283105 79( 3000) 274 383 470 533 664( 500) 829 986 284166 825 8676 765 98 821 904 235503 39 96 682 767 871 286025 211 85 350 588 656 ( 1000) 267864 477 503( 3000) 47 723 975( 1000) Empfangsgebäudes anzuordnen, wodurch für Reisende von der Stadi her ein schienenfreier Zugang zum Empfangsgebäude geschaffen wird. Im Zuſammenhange mit der Veränderung der Geleisanlagen ist die Beseitigung der Bahnübergänge der Siegener( Dillenburger Chauffee und ihr Ersatz durch eine Ueberführung in Aussicht genommen. Die Gesamtkosten der Bauausführung find zu 3940 000 Mt. veranschlagt, wovon - 215. Königlich Preußische Klassenlotterie. 6. Iaffe 18. 8iehungstag. 27. November 1906. Ma mittag. Nur die Gewinne Aber 240 M. find in Mammern beigeftigt. ( Ohne Gewähr.. St.-. 8.) ( Nachdruk verboten.) 102 817) 877 447 790( 600) 901( 500) 1123 79 5 363 552( 3600) 609 2200 38 48( 600) 09 048 28 73 92 689 098 8308 481 528 695 726 89 4127 721 85 5016 212 288 442 858 73 702 805( 1000) 919 24( 1000) 6250 410 539 872 931( 500) 7087 166 290 826 448 600 837 953 8134 84 229 303 754 958 97 2074 175 204 31 40 546 10144 289 448( 900) 693 952 11371 451 83 614 807 73 12124 405 86 583 616 39( 500) 753 3 950 8 13299 639( 3000) 14878 89 662 66 860( 500) 909 97 16059 113 74 98( 500) 15010 63 168( 1000) 245( 500) 308( 500) 33 422 700 906 34 360 602 644 790 831 65 17151( 3000) 886 464 645 8: 7 962 ( 1000) 96500) 725 824 39 82 18107 629 19042 20418 5 606( 500) 835 21129 229 7: 6 867 22017 100 86 261 87 329 68 451 76 77 330 80 646 914 52 2800 121 42 232 847( 500) 748 839 98 24062 314 454 639 6& 85 943 25257 490 883 28004 103 472 531 695 864 27004 84 136 327 480 687 863 83 882 907( 3000) 28082( 500) 126 278 779 822 937 68 29208 36 313 484 83 84 39( 500) 656( 600) 741 30021( 500) 189 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678( 500) 98 986 84( 3000) 265017 754( 500) 82 84 266093( 600) 439 523 618( 500) 872 92 267118 65( 75000) 391 630 93 96 768 912 16 268014 15 190 493 639 ( 6000) 847 269201 797 270015 300 498( 600) 745( 1000) 271055 60 117( 3000) 60 247 376( 500) 782 ( 500) 851 992 272170 807 450 708 923 273053 755 80 884( 500) 932 90( 500) 274082 683( 3000) 867 84 912 275416 55 701 833 276037 114 296 340 416 741 842 84( 1000) 277055( 500) 638( 1000) 872 961 278274( 1000) 447 643 748 814 84 ( 500) 279020 154 544 712 280013 102 83 425 92 723 83 993 281045 177 244 400 74 80 524 653 948 282066 490 665 824 283034( 600) 119 26 675 759 902 284106 51 268 407 587 86( 500) 834 285208 322( 3000) 87 430 44 87 684 69 836 286058 108 760 98 824 62( 500) 940( 1000) 287069 93 150 838 650 773 933 Berichtigung: In der Nachmittaggiehung vom 26. November ist Nr. 230 018 ftatt 230 016 gezogen. Im Gewinnrade verblieben: 1 Brämie à 300 000 mt., 1 Gemina à 40 000 t 5 à 30 000 DL 9 à 15 000 91, 20 à 10 000 t., 32 à 5000 r., 687 à 3000 m., 1000 t, 1282 à 600 M2. 846 X Frankenbach, 27. Nob. Die Gemeinde Frankenbach wird den schon seit Jahren beabsichtigten Schul. hausneubau mit nächstem Jahre zur Ausführung bringen. Die neue Schule fommt an den Quasing beg Dorfes an die Straße nach Fellingshausen- Rodheim zu stehen; es wird für zwei Schulklassen und eine Lehrerwohnung eingerichtet. Die inmitten des Dorses, gelegene alte Schule soll alsdann nur noch als Lehrerwohnung dienen. Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur Kenntnis der Interessenten, daß an den nachbezeichneten Tagen die Vorschriften über die Mindestruhezeit und Mittagspausen der Gehilfen, Behrlinge und Arbeiter§ 139c der Gewerbeordnung) feine Anwendung zu finden haben und die Läden, sowie die offenen Verkaufsstellen an diesen Tagen bis 10 Uhr abends offen gehalten werden dürfen: 14 Wochentage vor Weihnachten: 8., 10. bis 15., 17. bis 22. und 24. Dezember; 1 Wochentag vor Neujahr: 31. Dezember. Gießen, den 24. November 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird der Riegelpfad zwischen Ludwig- und Liebigstraße von heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 27. November 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. .Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Wilsonstraße von heute an bis auf Weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 27. November 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird der Weslarerweg zwischen Klinik- und Friedrichstraße von heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Steßen, den 26. November 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 12 November 1906 angeordnete Sperre der Löberstraße zwischen Bismarck- und Goethestraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 26. November 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 24. Oftober 1906 angeordnete Sperre der Frankfurterstraße zwischen Veterinäranstalt und Hillebrandstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 26. November 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Betanntmachung. Die unterm 24. Oktober 1906 angeordnete Sperre der Querstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 26. November 1906. Großh. Bolizeiaset Gießen. Herberg. Lahnkalk- u. Marmor- Industrie August Gabriel Jr. Glossen. Kalkwerke: Abendstern. - Telefon 84. Feinste Bau- und Düngekalke in Stücken and gemahlen. 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Auf einer im Oftober im Deutschen Hause" zu Alsfeld abgehaltenen Generalversammlung des Kreisgeflügelzuchtbereins Alsfeld wurde beschlossen, die 7. VerbandsGeflügelausstellung vom 1. bis 4. März 1907 im " Deutschen Kaiser" in Alsfeld abzuhalten. Interessenten seien darauf hingewiesen, daß der Geflügelzuchtverein Gießen 1897( Vorsitzender Herr August Schwan) bom 18. bis 22. Januar 1907 eine allgemeine Ausstellung abhält. * Frankfurt, 27. Nov. Vorbereitungen für eine Schriftsezerfachschule. Ein Lehrer einer hiesigen Volksschule ist vor furzer Zeit in eine Buchdruckerei als Lehrling eingetreten, um alle mit dem Schriftsatz berbundenen Arbeiten zu erlernen. Nach Absolvierung seiner Lehrzeit wird der Lehrer als Fachlehrer für Schriftseter in eine Buchdrucker Fachschule, die in der Stadt errichtet werden soll, eintreten. * Darmstadt, 27. Nov. Heute fand die Einweihung des Landesmuseums statt. * Darmstadt, 26. Nov. Ein Rechtsanwalt angeflagt. Gegen den Rechtsanwalt Dr. Fritz Mainzer 2. schwebt seit längerer Zeit eine Untersuchung wegen Betrugs, Wuchers, Urkundenfälschung und Gebührenübererhebung; jezt ist ihm die Anklage zugestellt Hofmusiker Fr. Bergmann und Frau feierten die eiserne Hochzeit. Das Jubelpaar steht im 90. und 91. Lebensjahr. worden. - Aus dem Gerichtssaal. Straffammer. Gießen, 27. November. Zwei ftellenlose Kommis, Frizz Keßler aus Jena und Arthur Germann aus Magdeburg, versuchten zu ießen unter Vorzeigung eines von ihnen gefälschten Bestellzettels von einem Schuhmacher zwei Paar Stiefel zu erschwindeln, wobei sie aber abgefaßt wurden. Germann, der mehrfach bestraft ist, erhielt wegen Urkundenfälschung und Betrugeversuchs 1 Jahr Gefängnis und 3 Jahre Ehrverlust, während sein noch unbestrafter Romplize mit einer durch die erlittene Untersuchungs, haft als verbüst zu erachtende Gefängnisstrafe bon 1 Monat davonlam.- Wegen Vertriebs von aus ländischen Serienlosen wurde der Agent Valentin Grad ans Horras durch das Schöffengericht Herbstein zu 300 Mt. Geldstrafe verurteilt. Die von ihm eingelegte Berufung wurde zurüdgenommen Der vielfach vorbestrafte Buchhandlungsgehülfe Stefan Rofinsky aus Argenau wurde zu Gießen bettelnd betroffen, was ihm 4 Wochen Haft eintrug, uach deren Verbügung er in das Arbeitshaus sollte. Er focht das Urteil an, aber seine Berufung war erfolglos, da die Voraus seßungen zur leberweisung vorliegen. Dem Landwirt Joh Faber 10. von Leihgestern ging ein Strafbefehl zu, weil er seine Mähmaschine auf dem Grundstück seiner Nachbarn laufen ließ. Sein Einspruch wurde vom Feldgericht verworfen, worauf er Berufun einlegte mit der Begründung, daß es nicht möglich fi bet Benuzung der Maschine anders zu fahren. Nat Ansicht des Zeugen scheint dieses aber nicht der Fell zu sein. Die Urteilspublikation wurde auf den 4. Dz ausgesezt. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 2. Es können eingestellt werden: 1 landw. Magd, 3 Schlosser, 1 Schmied, Wagner, 50-80 Arbeiter für eine Leder- und Schuh fabrit,( auswärts), 2 Schreiner, 1 Schuhmacher, Dienstmädchen, 1 Hausbursche, 2 Lauffrauex, 1 Schreib gehilfe. Lehrlinge: 1 Elektrotechnifer, 1 Buchbinder, 1 Schreiner, 1 Bäder, 2 Installateure, 1 Kaufmann. Es suchen Arbeit: 1 Schmied, 2 Heizer, 1 Hilfsarbeiter, 1 Wagner, 1 Tapezier, 2 Schreiner, 2 Küfer, 4 Wasch- und Bus frauen, 1 Büglerin, 1 Maurer, 1 Arbeiter, 1 Haus bursche, 1 Dienstmädchen, 2 Lauffrauen. Behrlinge: 1 Kellner. Verantwortlich für die Politik und den Inseratentel Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beihe in Gießen. Giessener Konzertverein Ausverkauf Nationalliberaler- Verein Drittes Konzert Erster Künstler- Abend im grossen Saale des Gesellschaftsvereins am Sonntag, dem 2. Dezember 1906, abends 5% Uhr. Ausführende: Fräulein Elsa Ruegger, aus Brüssel( Chello), Frau Florence Bassermann aus Frankfurt a. M.( Klavier). PROGRAMM: 1. Konzert in D- moll für Violoncell mit Begleitung des Pianoforte 2. Solostücke für Klavier: a) Praeludium in D- moll op. 28 No. 24. b) Intermezzo in E- moll op. 119 No. 21 c) Rhapsodie in G- moll op. 79 No. 2 d) Walzer in As- dur op. 42. 3. Sonate in A- dur für Violoncell und Pianoforte 4. Carnaval op. 9 für Klavier.. 5. Solostücke für Violoncell mit Begleitung des Pianoforte: a) Abendlied op. 85 No. 12 b) Le cygne c) Spinnlied. . J. de Swert Fr. Chopin J. Brahms Fr. Chopin L. Boccherini R. Schumann R. Schumann St. Saëns D. Popper Eintrittskarten Platz Mk. 4., II. Platz Mk. 3.50, III. Platz Mk. 2.50, unnummeriert Mk. 2.-; Studentenkarten Mk, 1.- sind in der Musikalienhandlung des Herrn Ernst Challier( Rudolphs Nachf.), für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Ritter und abends an der Kasse zu haben. Oeffnung des Saales 41%, Uhr.- Gültigkeit haben blaue, rote und rot- weisse Karten, ungültig sind gelbe Karten. Das vierte Konzert( Erster Kammermusik- Abend) findet am 16. Dezember statt. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Walltorstrake zwischen Brandgasse und Braugasse von heute an bis auf weiteres für den Fuhrwerksverkehr gesperrt. Gießen, den 26. November 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird Der in prima Solinger Stahlwaren Giessen. Mittwoch, den 5. Dezember, abends 19 Uhr wie: Aue Sorten Scheeren, findet in der Restauration 3um Andres"( 2. Stod, Sonnenstraße, die diesjährige Rasiermessee. 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