Nr. 201 balionu.Haupterbebition: Gießen, Seltersweg 38. fernsprechenschish Kr. 362. Dienstag, den 28. August 1906 15. Jahrgang G Gratisbeilagen: Oberhefftiche Familienzeitung( ge and bie Gießener Setfenblasen( wöchentlich). Gießener Neuelle Nachrichten ( Siebener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Beifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wezlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Bolizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Cha Das neue Nibiliften- Gefchlecht. Seit geraumer Zeit vergeht kaum ein Tag, an dem nich aus Rußland von einem schweren und mit erstaunlicher Ver wegenheit ausgeführten politischen Verbrechen berichtet würde Dabei rechnen wir Bankeinbrüche mit bewaffneter Hand Ueberfälle und Ausraubungen von Eisenbahnzügen gar nich mit. Das sind gleichsam nur kleine, Requisitionen", die das Kriegsheer der Revolution ausüben läßt, um die Kosten des Krieges aufzubringen. Dergleichen Gewaltstreiche haben nichts charakteristisches, fie können überall vorkommen. Doch wir führen als Beispiel einige Fälle an, obwohl sie allgemein bekannt sind daß ein dem Anschein nach wohlerzogenes junges Mädchen Fräulein Prinz, die Tochter eines Generals, die von den Töchtern des Odessaer Generalgouverneurs Kaulbars ge währte Gastfreundschaft faltblütig benußen will, um den Vater der Freundinnen zu ermorden das ist russisch, das ist fennzeichnend für Gesinnung und Vorgehen der spezifisch russischen Propaganda der Tat." Auch das jüngste Verbrechen, das sich gegen den russischen Ministerpräsidenten Stolypin richtete, gehört zu dieser Kategorie. In prächtig bespannter Equipage fahren bei dem Landsiz des Ministers, der gerade Empfangstag abhält, zwei Zivilisten und zwei uniformierte Männer vor; sie treten in die Villa ein, und eine Minute später hat eine explodierende Bombe dreißig Menschen getötet, ebensoviele schwer verwundet und das Haus zerstört. In dem Verlauf nicht so grausam, aber in der Anlage noch raffinierter war der Anschlag gegen den Warschauer Generalgouverneur Stalon, der sich nicht öffentlich zeigte, sich abgeschlossen hielt. Um ihn herauszulocken, griffen die Meuchler zu dem mit Schlauheit berechneten Mittel, daß sie den deutschen Vizekonsul insultieren ließen. Sie nahmen mit Recht an, daß der Generalgouverneur gezwungen sein würde, dem Beleidigten einen Besuch zu machen, und dieser Besuch, dessen Ziel und ungefähre Zeit sie kannten, bot ihnen Gelegenheit, den Mordversuch gegen Skalon in Szene zu setzen. Dergleichen kann nicht von wenigen einzelnen Personen ausgehen, das ist das Werk einer weit ausgebreiteten Verschwörung, möglicherweise das Werk nicht blos einer Verschwörung. Hier arbeiten viele einander in die Hände, und - es war uns reichliche Mittel müssen ihnen zur Verfügung stehen. Der Fanatismus allein ist wohl imstande, Mörderhände zu bewaffnen und in Bewegung zu sehen; aber zu so lang geplanten, komplizierten Anschlägen gehört eine zahl= reiche Mitwisserschaft, die auf dem Wege zur Ausführung nicht durch die Sorge um des Leibes Nahrung und Notdurft aufgehalten, auch nicht durch die Rücksicht auf etwaige Kosten in der Wahl der Mittel beschränkt sein darf. Das scheint neu und noch nicht dage: vesen. Es ist aber nicht neu, wir haben es selbst schon erlebt nur aus dem Gedächtnis entschwunden. Vor dreißig Jahren begann in Rußland der Nihilismus sein blutiges Werk. Attentate gegen hochgestellte Beamte häuften sich. Auf offener Straße wurden Generäle in politischer Stellung erschlagen, nd die Mörder konnten entfliehen. Nicht lange darauf er= jählte man sich und die Erzählungen wurden allmählich glaubhaft- daß die Nihilisten es verständen, schriftliche Anfündigungen und Drohungen unmittelbar vor die Augen des Baren Alexander II. zu bringen, auf seinen Schreibtisch, in sein Schlafzimmer. Es folgten die Attentate auf den Zaren selbst. Im Winterpalais platzte eine Bombe unter dem Speisesaal und zerriß seinen Boden, unmittelbar bevor der 8ar ihn betreten wollte. Als der Zar eine Reise antrat, fand sich der Eisenbahndamm trotz aller Bewachung unterminiert, und auch hier entfam der Zar nur mit genauer Not dem Verderben. Am 13. März 1881 wurde er wirklich ermordet. Es geschah in Petersburg. Eine unter seinen Wagen geworfene Bombe tötete ihn. Hätte er einen anderen - - Weg eingeschlagen, so wartete dort eine unter dem Straßendamm angelegte Mine auf ihn. Seinem Nachfolger, Alexander III. ging es nur wenig besser. Bi Worki wurde der Eisenbahnzug, in dem er mit der ganzen kaiserlichen Familie fuhr, zertrümmert. Seitdem schloß er sich ab, und wenn er eine Reise unternahm, wurde zu seinem Schuß mehr als ein Armeekorps aufgeboten. In dreifacher Kette besetzten Truppen die ganze Länge des Bahndamms, den der kaiserliche Zug benuzte. Das war das Werk der Nihilisten. Fast plöglich stellten diese ihre verbrecherische Tätigkeit ein. Man hörte nichts mehr von ihnen und man vergaß sie. Jetzt sind sie wieder an der Arbeit, wenigstens wird ganz nach ihrem Muster ge= arbeitet, man erkennt förmlich ihre Handschrift. Die Aehnlichkeit ist zu groß, als daß man ohne weiteres an eine bloße Nachahmung glauben könnte. Der rote Schrecken in Rußland. Andauernd hält das weltgeschichtliche Drama, das sich im Zarenreiche abspielt, die Kulturnationen in Atem. Ungezählte von Opfern hat der erbitterte Kampf zwischen den entgegenstrebenden Kräften schon gefordert und fast jeder Tag bringt die Kunde blutiger Vorkommnisse. Doch die neuesten Ereignisse übertreffen in ihrer erschütternden Tragik die schlimmsten Erwartungen. Kaum hat der Telegraph die Nachricht gebracht von dem schaudererregenden Anschlag auf den Ministerpräsidenten Stolypin und schon gewinnt es den Anschein, als ob das Verbrechen nur die Einleitung gewesen wäre zu einer Reihe von Greueltaten des politischen Hasses, Ein General in Peterhof ermordet. Die zarte Hand eines jungen Weibes war es, die in der unmittelbaren Stähe des Zaren, in Peterhof, den Kommandeur der Elitetruppe des Semanows Regifi- ments, zu finden wußte. Die amtliche russische Telegraphen- Agentur berichtet über das Attentat: General Minn ist Sonntag abend in Peterhof ermordet worden. Der General befand sich auf dem Bahnhof mit seine Familie, als ein junges Mädchen sich ihm näherte und fün Revolverschüsse auf ihn abjenerte, die den General in der Rücken trafen. Frau Minu faßte das Mädchen bei der Hand, das sofort verhaftet wurde. Sodann zeigte die Verhaftete dei Polizei eine auf dem Bahnhof liegende Bombe und bat, sich in acht zu nehmen. General Minn verstarb sofort. Wie verheerend der Fanatismus gerade in jugendlichen weib: lichen Gemütern wirkt, zeigt eine andere Meldung aus Odessa, die von einem neuen Anschlag auf General Kaulbars berichtet. Der General- Gouverneur von Odessa wurde erst vor kurzem durch eine seltsame Fügung gerettet. Eine Freundin seiner Töchter erschoß sich im Hause, als sie ihre Pläne auf das Leben des Generals entdeckt sah. Jetzt hat wieder ein Mädchen, ein halbes Kind noch, den Versuch der Ermordung des hohen Offiziers wiederholt. Man hatte seit einigen Tagen ein halbwüchsiges Mädchen in der Nähe des Kaulbarsschen Palastes bemerkt, das in der Straße an und niederging. Doch maß man der schmächtigen, findlich gekleideten Person weiter feine Bedeutung bei. Plöglich erfolgte eine sehr starke Explosion, und es stellte sich heraus, daß dem Mädchen eine Bombe entfallen war, die es verborgen gehalten hatte. Personen wurden durch die herumfliegenden Splitter nicht verlegt. Das Mädchen fand man in Stücke zerrissen vor. Der Leichnam wurde sofort beschlagnahmt. Es gelang nicht, die Persönlichkeit des Mädchens festzustellen. Epidemisches Attentatsfieber. Ein Mann Namens Leontiem schleuderte gegen den Polizeichef Gory in Petersburg eine Bombe in dem Momente, als er im Wagen den Newsky- Prospekt passierte. Der Wagen wurde nur am Vorderteil erheblich beschädigt. Der Kutscher trug tödliche Verlegungen davon. Der Polizeichef wurde nuc an Stirn und Nase leicht verletzt. Der Täter entkam. Ei Bombenattentat wurde ferner gegen den Gouverneur vor Elizabethpol ausgeführt. Die Bombe explodierte jedoch, ohm ihr Ziel zu erreichen und Schaden anzurichten. Der Atter täter wurde nicht gefaßt. Montag Nachmittag entstand panischer Schrecken auf de Hauptstraße Warschans. Der Kommandeur des V. Armeekorpi General Wouljarljarski wurde von einem Unbekannten erschossen < als der General in einer Droschke vorüberfuhr. Trotzdem schnel herbeieilende Schuhleute sofort die Verfolgung aufnahmen, entkam der Täter. Sonntag abend wurde auf der Inschawinje Zweigbahn ein Personenzug überfallen; ein Polizeioffizier, ein Schutz mann und ein Gendarm wurden getötet, ein Schaffner tödlich berwundet. In einer Vorstadt zu Riga fand die Polizei in einer Privatwohnung 24 Bomben, 8 Pyroxylingeschosse, sowie viele Sprengmaterialien. Eine Patrouille verettelte einen geplanten Ueberfall auf eine staatliche Branntweinniederlage, fünf an dem Ueberfalle beteiligte Personen wurden erschossen. In einer anderen Schenke tötete der Mob die Frau des abwesenden Wirtes und verwundete dessen fünfjährigen Sohn. Der Pöbel steckte das Haus in Brand und ließ den Sohn des Wirtes in den Flammen umkommen. In Riga wurden eine Reihe anarchistischer Verbrechen in der Nacht zum Montag begangen. Zwei eiserne Trägermasten der Straßenbahn, die auf der Hauptlinie vor drei Tagen den Verkehr eröffnete, wurden vor dem Gebäude des Friedensgerichtes und dem des deutschen Stadttheaters durch Pyrorylinpetarden zu sprengen versucht. Die Explosion war fürchterlich; im Friedensgericht sind sämtliche Fenster zertrümmert. Bei erneuten Haussuchungen leistete man den Polizisten Widerstand. Militär wurde herbeigerufen, welches Straßen und Häuser mit Maschinengewehren beschoß. Die Stadt ist in furchtbarer Aufregung. Es wird ein Pogrom befürchtet. Die Katastrophe im Hause Stolypins übertrifft in ihren Folgen noch die anfänglichen Meldungen, obwohl diese wahrlich grausig genug waren. Die Gesamtzahl der Getöteten und Verwundeten beläuft sich auf nahezu 60. Von den Urhebern sind angeblich drei getötet worden, einer soll nur verwundet und in Haft sein. In das Peter- PaulsHospital wurden 24 Leichname und 22 Verwundete geschafft; drei von den letzteren sind beim Verbande gestorben. Außerdem sind noch drei am Spätabend gestorben. Die Gesamtzahl der durch die Explosion Getöteten beträgt mithin dreißig. Die Tochter Stolypins sowie sein kleiner Sohn sollen sich aus dem Wege der Besserung befinden. Der Zar sowie mehrere Großfürsten richteten Telegramme an Stolypin, in dem sie ihrer Entrüstung über das Attentat Ausdruck geben. Die Polizei entfaltete fieberhafte Tätiafeit und hielt alsbald in allen Teilen der Stadt Haussuchungen ab, wobei es gelang, wichtige Anhaltspunkte über die Persönlichkeiten der Attentäter zu ermitteln. Der Kutscher, der die verwegenen Menschen gefahren hatte und nur leicht verlegt ist, sagte aus, die Insassen seien Große Morskaja- Straße Nr. 49 eingestiegen. Bei den Nach forschungen stellte sich heraus, daß in dem Hause vor zwel Tagen ein angeblich aus Mostau stammendes Ehepaar namens Morosow nebst Dienstmädchen abgestiegen war, Morosow nebst zwei anderen Männern verließen kura bor dem Attentat das Haus in der Uniform von Gendarmerieoffizieren. Frau Morosow nebst Dienstmädchen find spurlos verschwunden. Aus Moskau wurde gemeldet, daß die Familie, die sich den Namen Morosom beilegte, ara Bjasan stammt. Die Morosow sind als die eigentlichen Mädelsführer anzusehen. Unter den im Gefängnishospital befindlichen, wegen der Explosion verdächtigen Personen, befindet sich auch ein Polizist. Russische Bombenfabrik in Hamburg? Mit welcher Energie die russischen Revolutionäre an der Verwirklichung ihrer Pläne arbeiten, und wie rücksichtslos sie vorgehen, zeigt die Entdeckung einer in Hamburg betriebenen Werkstätte zur Anfertigung von Bomben. Sonntag Abend verhafteten Kriminalbeamte des Reviers Billwärder Ausschlag einen Russen in der Sachsenstraße 11. Der Polizei war die Mitteilung geworden, daß dort seit mehreren Wochen zwei verdächtige Leute unangemeldet wohnten. Als sechs Polizeibeamte am Sonntag erschienen, fanden sie nur einen der Fremden vor. Er hatte mehrere Brandwunden im Gesicht und an den Händen, die anscheinend durch Säuren hervorgerufen sind. Nachdem der Verdächtige in sicheres Gewahrsam gebracht worden war, wurde eine Haussuchung vorgenommen. Ein Stoffer war mit Revolvern und Browning- Pistolen gefüllt, der zweite enthielt andere Waffen und Munition 1.nd ein weiterer war angefüllt mit Briefschaften, Rechnungen und Frachtbriefen, aus denen hervorging, daß die Gegenstände von Hamburg aus nach den russischen Ostseeprovinzen ver schickt werden sollten. Seit fünf Wochen haben die beiden Russen zahlreiche Sprengstoffe und Waffen an die Deckadresse E. Hoffmann, Hammerbroofstraße 67, empfangen. Zahlreiche Rezepte zur Anfertigung von Bomben wurden aufgefunden. Der Verhaftete gibt an, er sei der 1871 in Belgien geborene Schriftsteller Farart, verweigert aber sonst jede Auskunft. In seiner Brieftasche fand sich ein Paß auf den Namen Farart lautend. Viele der Pistolen und Revolver waren bei Hamburger Waffenhändlern gefauft. In einer beschlagnahmten Flasche vermutete man anfänglich Pikrinsäure, diese Annahme scheint sich bei der Untersuchung nicht zu bestätigen, * ** * Aus Petersburg wird nachträglich gemeldet, daß die Mörderin des Generals Minn einen auf den Namen der aus Pensa stammenden Bäuerin Sophie Larinoff lautenden Pa mit sich führte. In ihrem Besitz wurde eine Browningpistole mit vier abgeschossenen Patronen gefunden. Ein seit dem 3. August in der Nähe von Peterhof ansässiger etwa 30 Jahre alter Mann ist der Mitschuld verdächtig. Er wohnte mit der Larinoff in einem Hause und ist seit dem Augenblick des Attentats verschwunden. Politische Rundschau. Deutsches Reich. * In politischen Kreisen glaubt man jetzt den Nachfolger des Herrn von Podbielski zu fennen. Als preußischer Landwirtschaftsminister soll Freiherr von Schorlemer, Oberpräsident Don Rheinland in Aussicht genommen sein. Man schließt bies aus dem Umstand, daß Freiherr von Schorlemer in letter Stunde seinen zum Schüßenfest in Neuß in Aussicht gestellten Besuch abgesagt, da er telegraphisch nach Berlin berufen wurde. * Die Gerüchte von der Beteiligung weiterer Offiziere In der Tippelskirch- Affäre scheinen auf die unbedeutende Eatjache zusammenzuschrumpfen, daß ein Subalternoffizier bei der Firma Tippelskirch ein Guthaben hatte, das er mit der Beit völlig aufbrauchte und schließlich überschritt. Er gab jedoch der Firma als Deckung für den schuldigen Betrag von einigen tausend Mark Wertpapiere in der gleichen Höhe. Amtlich hatte der betreffende Offizier mit der Firma nichts zu tun, so daß gegen ihn überhaupt nichts Belastendes vor= liegt.- Oberst Ohnesorg von dem Oberkommando der Schutztruppe, der direkte Vorgesezte des Majors Fischer soll fürzlich sein Abschiedsgesuch eingereicht haben. Dem Gesuch jei aber nicht nachgegeben worden, weil die Beendigung der schwebenden Untersuchung abgewartet werden soll. * Eine deutsch- französische Verbrüderungspolitik wird in Berlin vorbereitet. Auf Einladung der deutschen Friedensgesellschaft werden im November Mitglieder französischer Vereine usw. nach Berlin kommen. Bisher haben sich 1500 Teilnehmer zu der Fahrt gemeldet. Der Aufenthalt der Franzosen in Berlin wird wahrscheinlich drei Tage dauern. Die Deutsche Friedensgesellschaft wird in furzem mit einem Aufruf zur Teilnahme der Berliner Vereine und der Berliner Bevölkerung 11 flefs bas foeben berlaffene pmant dann allente Gebäude schweifen. feine Augen Der möglich fich im Schatten haltend, recht bald eine bessere GeSchwert umgürtete, und dann bemühte er sich, so viel Gaffe hinabgleiten, wo er feine Schuhe anzog und fich das tönnen. Mit dieser Gewißheit ließ er hier sichtbaren Fenster hätte ſein Vorhaben beobachtet werden fich in die Bon feinem ber als schmale nicht einen einzigen Berlin. meinem Reich. bewährtes Schwert, und das Leben, durch innerung an einen Bater, beffen Leben lich auf und fteh' ihm nach Kräften bei. Mehr verlange ich weit höher als irgend ein anderer Jüngling feines Alters in schlagen muß! Dies sein Erbteil: und dennoch steht er heut Dunklen Punkt aufzuweisen hat ein in mancher Schlacht Wenn er dich aufsuchen sollte, so nimm ihn freunds Von hier begibt er sich nach Preußen nach das er sich selber aufs Tiefste exfajattert, und und unarticuliert offizier, der ihm die Nachricht überbracht feine eußerungen, abgebrochen und an den die Hand des jungen Ritters in die seine. trauen fonnte. Er fehrte zu seinem Platze zurück, und nahm wegung soweit Herr zu werden, daß er sich zu sprechen ge= hatte. Es gelang ihm nach einiger Zeit seiner inneren Be waren Dantesworte zum Vater im Simmel Wellistele zina strobi mal täglichen undgang aunt, Dann machte er schuldigung zu äußern. der einen und der andern Traube ein paar nahen Straße zurück, ohne auch nur ein Wort der Ents nacheinander einen fusmben Herrn anzenarten brel burch ben bel brent tag langsam fehrt und begab sich wieder zur Das verdroß die Gutsbesitzerstochter. ceffen, ber fie ruhig bon artig grußte, sich aber trotzdem nicht beirrencen zu naschen. hervortreten, um die Franzosen würdig zu empfangen. U. a. ist ein deutsch- französisches Banfett in der neuen Ausstellungshalle im Zoologischen Garten geplant, an dem etwa 5000 Bersonen teilnehmen sollen, unter ihnen auch die 24 BergIcute aus Herne, die damals die Rettungsarbeiten in Courrières ausgeführt haben. Der französische Friedenskämpfer Baron d'Estournelles de Constant wird ihnen hier die eigens für diesen Zwed geprägte Ehrenmedaille überreichen. * Den zum Deutschen Tag in Marienburg versammelten Vorstands Mitgliedern des Ost marken= vereins ist ein Antworttelegramm des Kaisers zugegangen, in welchem der Kaiser betont, daß er die treue und anertennenswerte Arbeit der Ostmärfer auch ferner mit den besten Wünschen begleiten werde. Der Reichskanzler drückt in seinem Antworttelegramm aus: er sei fest entschlossen an der bisherigen Ostmarkenpolitik festzuhalten." Der wichtigste Bun't der Verhandlungen bi dete ,, die Fortführung und Ausgestalfung einer nationalen Bodenpolitif in den Ostmarken." Der Ostmartenverein umfaßt z. 3. 406 Ortsgruppen mit 40 520 Mitgliedern. Die festlichen Vorführungen des„ Deutschen Zages" litten unter der Unbilden der Witterung. Den Beschluß bildete die Aufführung eines patriotischen Festspiels ,, Bartolomäus Blume". * Eine bedeutsame Entscheidung hat das preußische Kultusministerium getroffen. Der Vorstand des Deutschen Apothekervereins hatte den Wunsch geäußert, man möge jungen Mädchen den Eintritt in den Apothekerberuf ermög= lichen, und zwar unter der Voraussetzung, daß die Bewerberinnen eine höhere Töchterschule mit Eri- la besucht und eine Sonderprüfung in Latein bestanden haben müßten. Das Ministerium hat ablehnend geantwortet. Der erfolgreiche Besuch einer höheren Mädchenschule fönne auch bei Ablegung einer Sonderprüfung im Latein nicht als gleichwertig mit der Prüfungsordnung für Apotheker für die Zulassung zum Apothekerberuf geforderten Schulbildung ang sehen werden. Amerika. dieser Tage ein auswärtiger Unternehmer auch eine solche Maschine aufstellte, begoß der Schlossermeister nachts die im Freien Felde stehende Maschine mit Benzin und zündete es an. Das Feuer wurde bald gelöscht, doch verbrannte ein neben der Maschine stehender Wagen mit Garben. Der Brandstifter wurde verhaftet. Bunte Tages- Chronik. Neiße, 26. August. Drei hiesige Touristen sind im Alt batergebirge in Desterreich- Schlesien durch Absturz verunglückt, wobei zwei, der Kreiskassenrendant Bubeck und der Pfeffer tüchler Springer getötet wurden. Oldenburg, 27. August. Jm Emskanal wurde die Ehe frau Lörs ermordet und furchtbar verstümmelt aufgefunden; es liegt schwerer Lustmord vor. Dortmund, 27. August. Der Maurer Kurowski in Barm feuerte nach einem Streit auf den Fabrikarbeiter Tewes und dessen Sohn Revolverschüsse ab; der alte Mann wurde ge tötet, der Sohn schwer verletzt; der Täter ist flüchtig. Ein grauer unsichtiger Herbsttag brach Donnerstag ein. Auf den gewaltigen Panzerkolossen in der Eckernförder Bucht herrschte noch völlige Stille, die Ruhe vor dem Sturm. Nur dichte Rauchschwaden, die den Schloten sich entringen, fünden an, daß in den grauen Eisevungetümen Leben herricht. Blözlich wurde es auf dem Wasser lebendig, Boote, mit Mann: schaften vollbesetzt, wurden zu Wasser herabgelassen und fast unhörbar am Ufer des Badeortes Borby gelandet. Immer wieder kehrten sie zurück und brachten neue Landungstruppen, die, im weißen Drillichanzug und in braunen Gamaschen feld: marschmäßig ausgerüstet, am Ufer sich in Marschtolonne for: mierten. Auch Geschüße wurden gelandet an der Schiffbrücke und mit schnell requirierter Bespannung versehen. Schwieriger vollzog sich die Landung der Tuppen des Aufklärungsgeschwaders, die die Aufgabe hatten, die Forts von der Randseite her anzugreifen. Am hochbordigen Ufer der Otseite der Eckernförder Bucht wurden sie ausgeschifft, und in Gilmärschen ging es nach Friedrichsort und Fort Falkens stein zu. Inzwischen war dem Führer der in Eckernförde zurückgebliebenen Truppen durch einen gefangenen Vorposten die Kunde geworden, daß feindliche Truppen von Kiel und Rendsburg heranrückten. Auf Laufwegen zwischen hohen Knicks ging es landeinwärts dem Feinde entgegen. Nach anderthalbstündigem Marsche wurden die Vorposten gesichtet, und der Kampf begann, wobei sich unsere Blaujacken vorzüg lich in die ihnen so ungewohnte Situation einer Landtruppe hineinzufinden wußten. Sie schwärmten in Schüzenlinie aus, suchten, bald im taufrischen Grase niederknieend, bald hinter Knicks Deckung suchend, gefolgt von den Maschinenkanonen, an die feindliche Schüzenlinie heranzukommen. Auf den Höhen hatte die leichte Schiffsartillerie Stellung genommen, und bald entspann sich ein Kampf, der wohl zwei Stunden mit wechselndem Glücke hin- und herwogte, bis nach dem Urteile der Schiedsrichter es unzweifelhaft war, daß der Angriff der feindchen Landungstruppen zurückgeschlagen war. Während Großoomiral von Köster bie Kritik über die Landungsmanöver abhielt, drang bisweilen ein dumpfes Grollen von ferne her aus der Richtung von Kiel. Bald nachdem nämlich die Truppen ausgeschifft waren, gingen die feindlichen Geschwader nur drei Schiffe blieben zum Schuße der Boote zurück in See, um von der Wasserseite die Befestigungen unter ihr Feuer zu nehmen. Zwischen 9 und 10 Uhr morgens begann das Gefecht, weit draußen in See lagen die grauen Panzerkolosse und richteten ihre Feuerschlünde auf die Forts an der Außenförde. Kurz vor 10 Uhr griffen dann die Festungswerke in den Kampf ein. Schuß auf Schuß blitte auf, und ein ohrenbetäubendes Getöse erfüllte die Luft. Dicke Schwaden gelblich grauen Pulverdampfes legten sich auf das Wasser, vom auffrischenden Winde in mächtigen Wolkenfezen an das jenseitige Ufer gewälzt. Als der Kampf seinen Höhepunkt erreicht hatte und gleichzeitig die Aufmerksamkeit der Festungsartillerie durch die von der Landseite her angetommenen feindlichen Landungstruppen in Anspruch genommen wurde, ging die Flotte direkt zum Kampfe über. Führung der Kreuzer, von denen mancher kampfunfähig gemacht, die schwarze Flagge hissen mußte, dampften die grauen Panzerkolosse in Kiellinie unter ständigem Feuern in die Föhrde hinein und erzwangen die Einfahrt in den Hafen. ** In den Kämpfen auf Ruba hat die Regierung einige Vorteile errungen. Etroa 150 Rurales( Landmiligtruppen) griffen in der Nähe von Santa Roja einen Trupp von 200 Aufständischen an und zerstreuten ihn, wobei 20 Aufständische getötet worden sein sollen. Bräsident Paima hat einen Aufruf zur Bildung einer freiwilligen Infanterie- und Kavallerielandwehr erlassen. Carlos Mendieta, Führer der Aufständischen in der Provinz Santa Clara wurde gefangen genommen, Mendieta trug, als er gefaßt wurde, 18 000 Dollars bei sich. Oberst Aranda, der Mendieta begleitete, wurde ebenfalls gefangen genommen. Zwischen Präsident Paima und dem Vizepräsidenten Capoli bestehen ernste Meinungsverschiedenheiten, da letterer gegen Palma agitiert haben soll. Die Vereinigten Staaten haben große Posten Waffen und Geschosse für die Regierung nach Cuba verladen. Kleine politifche Nachrichten. Paris, 27. August. Man behauptet hier, daß der russische Rechtsanwalt Margoline, der vor furzem in Neuenahr starb, ein Opfer der russischen Revolutionäre geworden und von diesen vergiftet worden sei. Margoline war der Vertraute Gapons und hatte seine Papiere in Verwahrung. Constantinopel, 27. August. Den Gerüchten, daß die Türkei gegen Bulgarien rüste, wird hier entschieden entgegengetreten. Der Bevollmächtigte in Sofia, Medsehib Pascha soll in geheimer Mission zum Fürsten Ferdinand gesandt worden sein. Athen, 27. August. Berichte aus Kreta melden, Prinz Georg bereite seine Abreise vor und Zaimis sei endgiltig als Nachfolger des Prinzen designiert. Die Garantiemächte wünschen, daß der Prinz unauffällig Kreta verlasse. Die hiesige Regierung verlangt dagegen seinen feierlichen Abgang unter Mitwirkung der internationalen Truppen. Es finden diesbezügliche Verhandlungen statt. Triest, 27. August. Die griechische Regierung bestellte in der Fabrik Steyer hunderttausend Manlicher- Repetiergewehre für die griechische Armee, mit deren Lieferung bereits begonnen wird.( Diese Reubestehung ist sicherlich eine Folge des griechisch- bulgarischen Konflikts.) Heer und flotte. Opfer der Hitze. Jm Manövergelände der Kreise Brieg und Falkenberg find 5 Soldaten von den InfanterieRegimentern 11 und 51 sowie bei Zuelz 4 Reservisten des 6. Jägerbataillons durch Hitzschlag gestorben. - - Unter Der Feind hatte gestegt, die Seebefestigungen, die unsere Stadt, unseren Hafen schützen sollten, haben sich als zu schwach erwiesen. Zwar waren die Verluste des Feindes, die durch die auf manchen Schiffen wehenden schwarzen Flaggen marfiert waren, recht beträchtlich, aber das ist nur ein schwacher Trost. Das Großbeeren- Denkmal der Stadt Berlin ist am 26., dem Gedenktage der Schlacht von Großbeeren auf dem Schlachtfelde feierlich eingeweiht worden. Stadtrat Marggraff hielt in Vertretung des Berliner Oberbürgermeisters die Weiherede. Der Feier ging ein Gottesdienst aus dem historischen Friedhof voran. Das Denkmal besteht aus einer etwa 10 Meter hohen Pyramide aus sogenannten Findlingen. Eine Tafel aus Erz auf der Südseite enthält die Inschrift: Zur Erinnerung an die siegreiche Schlacht von Großbeeren am 23. August 1813." Auf der andern Seite befindet sich eine Tafel mit dem Bildnis des Generals v. Bülow und den bekannten Worten: ,, Diesseits Berlins sollen unsere Gebeine bleichen, nicht jenseits der Spree." Soziales Leben. Die Hannover, 27. August. Gestern wurde auf dem Bahnho der diensthabende Stationsassistent Raddatz von einem Zug überfahren und sofort getötet. Aus dem Gerichtsfaal. Erledigt: pende Bebrer Stumpertenro bunden. K. Bur Refor dnung teilt man Landgemeindeord frang Pee Inftit ber die Notwendig lagenen Einrichtun ebt jedoch ficher fe titats die Gemein dwrdmäßigere un Faridtung wäre die de Organ bon Crgan und Befehung riften Leuten. Es an jedem fleinen dmehr mehrere D reinigt und in be mittag abgeho Der Ortsgerichte ern faatliches Silfe fein foll. Man fo die Führung der S Regifter, Mitwirkun fireden. Außerdem $ 14 8. 8. 6.) f errichtet werden. D Etaatsanwaltfdaften, rite freibereien entl Algemeinheit anerta indliche Ausführu r. Das Bublifu Ranigt it fish an di meift mit Bitve bunden ift. Die Ei bifpieliger als das Sigridajte eingebe gen völlig deden wi warten ließe. Vor daabig. An ftac den Regieruna n Brittidreiberfad Vor der Ed Wirkung der z deutlich der M Loti zu Schlag Sereffe ift auch ein § Die Frau eines Landgerichtsrates als Gattenmörderin. Kolossales Aufsehen erregt in Innsbruck die Verhandlung wider die Frau des Landgerichtsrats Rutthofer, die beschuldigt wird, ihren Ehemann durch sieben Messerstiche vorsätzlich ge tötet zu haben. Die so schwer Angeklagte bestreitet die Absicht der vorsäglichen Tötung und stellt die Bluttat als einen A der Notwehr dar. Der Ausfall dieses hochinteressanten Manövers hat den Leuten rechtgegeben, die schon lange behaupteten, die zum Schutze des Reichskriegshafens Kiel angelegten Befestigungen genügten den Anforderungen der modernen Kriegstechnik nicht mehr. Nun hat das Manöver den Beweis für die Richtigkeit dieser Behauptungen erbracht, und an maßgebender Stell wird man diese Erfahrung in Betracht ziehen. × Der Hafenarbeiterstreik in Stettin spielt bereits nach England, Dänemark und Schweden hinüber. Die dortigen Reeder sind von dem Ausstande verständigt und bringen eigene Arbeiter zum Löschen ihrer Fahrzeuge mit. städtischen Arbeiter und Hilfsarbeiter, die für gewöhnlich in einer Stärke von 700 Mann beim Löschen helfen, erklärten sich mit den Ausständigen solidarisch und verpflichteten sich, keinerlei Streifarbeit zu verrichten. Die Eroberung von Kiel. RS. Kiel, 26. Auguft. Nab und Fern. == Vermischtes. Das sparsame Preußen. Hinsichtlich des Spartriebe seiner Bevölkerung und dessen wirklicher Betätigung nimm Preußen den ersten Plazz ein. Mit seinen 7 Milliarden 762 Millionen Mark Spareinlagen wird es von feinem anderen Volke, auch nicht vom reichen England, übertroffen, obwohl dort wie auch in anderen Ländern die Gelegenheit zum Sparen wegen der Postsparkassen günstiger ist wie in Preußen. Auf den Kopf der Bevölkerung fommen in Preußen 210 Mark; hierin wird es nur von Dänemark übertroffen, wo auf den Kopf 342 Mart kommen. Dänemark und Preußen zunächst stehen hinsichtlich seiner sparenden Bevölkerung Norwegen mit 178 Mart, Desterreich mit 144 Mart und Schweden mit 126 Mark Spareinlagen pro Kopf. † Eugen Gura. Der Kammersänger Eugen Gura ist in seiner Villa in Aufkirchen bei Starnberg gestorben. Gura war ursprünglich zum Mechaniker bestimmt, sattelte aber rechtzeitig um und begann Studien auf der Münchener Akademie, um Maler zu werden. Durch Zufall wurde seine Stimme entdeckt, worauf er sich der Sänger- Laufbahn zuwandte. Sein Ruf als Sänger war bereits in den 70 er Jahren begründet. Gura, der 64 Jahre alt geworden ist, war bereits jeit längerer Zeit frank und nicht mehr auf der Bühne tätig. = † Das Modegift. Die Frau eines Fabrikanten in Dresden gab aus Kummer, weil der Mann in Zahlungsschwierigkeiten geraten war, ihrem fiebenjährigen Kinde Lysol und sprang selbst in die Elbe, wo sie den Tod fai.d. Das Kind ist schwer berlegt; man hofft aber, es zu retten. Ein feindliches Geschwader hat den Reichskriegshafen eingenommen. Mit Windeseile lief die Kunde durch unsere Stadt. Gar so schlimm wie diese Nachricht flingt, ist sie jedoch nicht, erfreulicherweise. Die mächtigen Panzer, welche den Eingang in den Reichsfriegshafen forcierten, gehörten feiner feindlichen Macht an, sondern dem Manövergeschwader unserer Flotte, und das Ganze war nur ein Manöver, und zwar ein leider geglücktes. Wir sagen leider, weil uns das kombinierte Manöver den Beweis erbracht hat, daß unser Reichskriegshafen, der Stützpunkt der deutschen Seemacht, ohne viel Verluste von einem feindlichen Geschwader genommen werden kann. I Und das aibt viel au denken! = Die Lokomotive als Wetterprophetin. Die Direktion der Lahnbahn hat an den Lokomotiven dieser Strecke auf beiden Seiten Wettersignale angebracht, die nach den Voraussagen des öffentlichen Wetterdienstes das für die Zeit bis zum nächsten Abend wahrscheinliche Wetter den Anwohnern kenntlich machen. Und zwar bedeutet: weißes Quadrat: trocken, weißes Dreieck( Spitze unten): stellenweise geringer Regen, weißes Dreieck mit schwarzem Strich: stellenweise Gewitter, weißes Dreieck( Spize oben): Regenfälle, weißes Dreieck mit schwarzem Strich: Gewitterregen. Die Schilder find weithin deutlich sichtbar, sodaß auch die auf den von der Strecke entfernter liegenden Feldern arbeitenden Landleute Nuzen von dieser Neueinrichtung ziehen können. † Das Ende einer Ehe. In Germersheim erregte vor einiger Zeit ein Familiendrama großes Aufsehen. Der Adjunkt Schmitt überraschte seine Frau in Gesellschaft eines Offiziers und verletzte sie nach kurzem Wortwechsel durch zwei Schüsse in den Kopf so schwer, daß sie alsbald verstarb. In der ge= richtlichen Untersuchung sagte der u. a. als Zeuge vernommene Oberleutnant Röder vom 17. Infanterieregiment, aus, daß er mit der Frau Schmitt keinen Verkehr gepflogen habe, der über die Grenzen des Erlaubten hinausgegangen wäre. Es wurde aber erwiesen, daß Röder noch am Tage vor der Katastrophe mit Frau Schmitt verkehrt habe. Er wurde daher wegen Verbrechen des Meineides verhaftet. = Galgenhumor. Nach Unterschlagung von ca. 18 000 Mark ist der Verwalter der Lübecker Polizeikasse Fisahn flüchtig geworden. Der Defraudant, dessen man bis jetzt noch nicht habhaft werden konnte, erlaubt sich sogar mit der heiligen Hermandad schlechte Wize. Er teilte der Lübecker Polizeibehörde in einem offenbar aus Kopenhagen stammenden, aber von Thorn abgestempelten Schreiben mit, daß er sich letzten Mittwoch abend dem Untersuchungsrichter freiwillig stellen wolle. Er träfe abends 11 Uhr mit dem Zuge in Lübeck ein. Die Polizei stellte darauf eine Ehrenwache", die noch von zahlreichen neugierigen Bürger bedeutend verstärkt wurde. Wer aber nicht so gut war, zu kommen, das war natürlich Fisahn. † Der Begründer der deutschen Landwirtschaftsgesellschaft, ber Schriftsteller, Geh. Hofrat Mag von Eyth, ist 73 Jahre lt in Ulm gestorben. Eyth war ein außerordentlich tüchtiger Ingenieur und unentbehrlicher Teilhaber der bekannten Fowlerschen Fabrik für Dampfpflüge. Auf weiten Reisen, die hn durch die halbe Welt führten, war er stets bemüht, die Dampffultur in allen Ländern einzuführen. In Bonn rief er 1882 die deutsche Landwirtschaftsgesellschaft ins Leben, die er zuerst von dort, dann von 1885 bis 96 von Berlin aus leitete und der er seitdem als Ehrenmitglied des Vorstandes an gehörte. + Reiche Bente machte ein Einbrecher, der in der Nacht bas Kontor des Tischlermeisters P. in Berlin heimsuchte. Ihm fielen 70000 Mark in Wertpapieren in die Hände. Durch eine Unvorsichtigkeit des Hehlers, bei dem der Dieb die Papiere berfilbert hatte, konnte ein Teil des Geldes wiedergefunden und mehrere an der Sache beteiligte Personen verhaftet werden. Von dem Rest des Geldes und dem Hauptspitzbuben hat man noch keine Spur. " = Von einem Krokodil getötet wurde in Salisbury ( Rhodesia) ein englischer Händler namens Warman. einem Floß setzte die Reisegesellschaft über den Kafue- Fluß. In der Mitte des Flusses angekommen, wurde das Floß von einem Krokodil umgeschlagen. Warman und ein Gefährte namens Bennett fanden sich plötzlich im Wasser und schwammen dem jenseitigen Ufer zu. Bennet erreichte dasselbe; als er fich aber nach Warman umblickte, sah er, wie diesen daz Krokodil beim Beine faßte und unter das Wasser zog. Bennett mußte noch 300 Meilen marschieren, ehe er zu der Wohnstätte eines weißen Mannes fam. + Brandstiftung aus Konkurrenzneid. In Siegen hatte ein Schlossermeister eine Dampfdreschmaschine, die ihm bei der Kornernte eine beträchtliche Einnahme verschaffte. As nun = t Loft und G Röhlers Götterf Blue heißt es wört gott von Langsdo the hrabstiege und ftiger Mensch." ** Die beiden Rettungsmedaille Rühl von der Regimentes flammer, E L. Am verganger Wilhelm F denen hingegam teh an den blutigen 170/ 71.- Der Be 2. Thüringischen gegen Frankrei Wißenburg, bt auch mit den 32 170 durch die Baye genommen wurd en und schweren 2, 3. und 4. De Mutigen dachten Orleans ift er eE der 3tägigen 1871 um le Mang Er hatte in diesem Fel Ribjale ertragen; Armee. Wir aber w dankbares Anden impjer jdmilat im Fortschritt der chinesischen Zeitungen. Noch vor etwa 10 Jahren mußte der Herausgeber einer der bedeutendsten Zeitungen in China fortwährend die Teehäuser besuchen, un dort Stimmung zu machen. Heute braucht das niemand mehr zu tun. Der Journalismus hat einen gewaltigen Schritt borwärts gemacht, und es hat sich ein Geschmad an anderer geistiger Kost als nur chinesischer eingestellt, weshalb z. B. die großen Tageszeitungen des modernen Schanghai von vielen tausenden Personen aus allen Ständen eifrig gelesen werden Die chinesische Presse trägt mehr dazu bei, das fünftige Schicksal des Reiches zu bestimmen als alle nach fremden Muster gedrillten Bataillone. Es ist sowohl interessant nie belehrend, die Artikel der chinesischen Zeitungen, wie fie bot 15 Jahren waren, mit denen von heute zu vergleichen. J dieser Spanne Zeit zeigt sich mehr Fortschritt als z. B. bei der Londoner Times von ihrer Begründung bis zu Krimkrieae. = Sich selbst in die Luft gesprengt hat der Eisenbahn beamte Gibbs in Wellington. Er verschaffte sich ein Paket Dynamit, band dieses um seinen Hals und setzte dann den Zünder in Brand. Eine furchtbare Detonation erschütterte buchstäblich die ganze Stadt, und in der näheren Umgebung wurden viele Fenster eingedrückt. Gibbs aber war dermaßen in fleinste Teile zersprengt, daß es unmöglich war, seine Ueber reste aufzufinden, und ein Begräbnis unnötig wurde. Gin gahnendes Loch in der Straße bezeichnete den Play, wo der Mann gestanden hatte. Verzweiflung über unglückliche Liebe hatte ihn dazu getrieben, in dieser entseglichen Weise seinem Leben ein Ende zu machen. In einem Brief an die Geliebte schrieb er: ,, Das ganze Land wird von meinem Tode wide hallen." ten fich B. Billiges Falta Man ihre Birr( 16) für nur meinen Bierpreis * Dem Ausfa ter, rüdt man je tliche Ensideid madung burd zeitgemäß und Bürger erhielt riften einer Bolig urbe freig sprochen, Belanntmachung nu Beitung, aber wie e blag an die Blata e Weise der But genügend und verd Deutiges erung bem im jden Turnfeft geng bracht wi bezite bon land, Ch cago mit großem Gif h. In den Ber Ben Buspruch ha mals ein deut auch eine folgt ter nachts die 10 gündete escu rannte ein neb Der Brand ten find im turz verungli Lokales. * Erledigt: Die mit einem evangelischen Lehrer zu pende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu dumpertenrob. Mit der Stelle ist Organistendienst bunden. K. Zur Reform ter hessischen Landgemeindeomung teilt man uns folgendes mit: Bei der Reform Landgemeindeordnung wurde der Vorschlag zur Einhrung des Instituts der Ratsschreiber gemacht. und der Bieber die Notwendigkeit und die Zw dmäßigkeit dieser vorge I wurde die ht jedoch sicher fest, daß durch die Einführung dieses lagenen Einrichtung fäßt sich gar manches sagen. Das zeichnen hatte. In der Platzfrage, wo das Fest abgehalten werden soll, ist noch nichts Definitives bekannt, doch steht zu erwarten, daß wenn die projektierte Festhalle am Hohen zollernring bis im Jahre 1908 fertiggestellt sein sollte, vor aussichtlich das der günstigste und vorteilhafteste Paz für das Fst sein dürfte. sp. Rund um Berlin. Dise über 242,7 km gehende Radfernfahrt wurde von dem bekannten Herrenfahrer Otto Goeßte in 9 Stunden 42 Minuten 11 Sefunden von Schulze- Trebbin und Adolf Böhm gewonnen. Er so= wohl wie Böhm, der Sieger vom vorigen Jahre, fahren Brennabor. nelt aufgefundenftituts die Gemeindeabgaben nicht geringer werden. Ein urowski in Banrichtung wäre die Trennung der Ortsgerichte als staatzweckmäßigere und dem sozialen Bedürfnis entsprechendere beiter Lemes de Organ von den Bürgermeistereien als fommunales Funde geführt. Man entdeckte etwa 50 cm unter dem Mann wurde ift flüchtig. auf dem Bahnt an jedem fleinen Orte ein Ortsgericht befände,& fönnten von einem A Großen- Linden, 27. Aug. Unsere 1000jährige irae wird jezt renoviert. Die Nachgrabungen im Schiff baben dieser Tage zu einem für Altertumstenner wichtigen Boden eine quadratische Mauer, die nach dem Hauptportal Organ und Besetzung der ersteren mit tüchtigen staatlich ge= riften Leuten. Es wäre durchaus nicht erforderlich, daß führt und sich jedenfalls dort forts 3. Sachkundige wollen daraus schließen, daß vor der um 920 im Basilikastil er34elmehr mehrere Drte zu einem Ortsgerichtsbezirt bauten Kirche dort schon ein fleines Kirchlein gestanden habe. vereinigt und in den einzelnen Orten an bestimmten Tagen Dies gibt erneut Zeugnis von dem hohen Alter der Kirche mtstag abgehalten werden. Wenn die Zuständigkeit und des Ortes Großen Linden. So erklärt es sich auch, bir Drtsgerichte erweitert würde, so fönnte aus demselben daß Großen Linden Jahrhundertelang das Zentrum des in Haatliches Hilfsorgan gebildet merden, was es ja auch kirchlichen Lebens der gesamten Umgegend war, wurden die Verhandlung die Führung der Strafregister, des Standesamts, öffentlicher auch Nachbarorte wie Klein- Linden, Lüßellinden u. a. ge= Gattenmörderi in soll. Man fönnte beispielsweise die Zuständigkeit auf doch von hier aus nicht blos Kirchengemeinden, sondern L er, die beschuld fre estreitet die Abi tat als einen Register, Mitwirkung bei dem Rechtshilfeverfahren usw. erporſäglich predate., Mugerbem tönnten Gemeinde und Gewerbegerichte 14 G. V. G.) sowie rechtliche Auskunftstellen daselbst rrichtet werden. Dadurch würden nicht nur Behörden, wie Staatsanwaltschaften, Gerichte, Bürgermeistereien und Gericht schreibereien entlastet, sondern es würde einem von der Die Allgemeinheit anerkannten B dürfnisse abgeholfen. mündliche Ausführung der Rechtspfl ge äre zweifellos ger. Das Publikum hätte nicht mehr nötig, wegen jeder des Spartrieb kleinigkeit sich an die entfernt liegende Behörde zu wenden, Betätigung nim pas meist mit 8 itverlust und uners zbaren Schaden vermen 7 Milliarde bunden ist. Diese Einrichtung wäre zweifelsohne weniger es bon feine loftspieliger als das Institut der Ratsschreiber, da die süc land, übertroff, Derigeschäfte eingehenden Gebühren die entstehenden Ausn die Gelegenbei lagen völlig decken würden, sich vielmehr eher ein Ueberschuß tiger ist wie armanten ließe. Vor allem aber wäre die Einrichtung äußerst mmen in Breuka emart übertrof o danäßig. An staatlich geprüften Leuten fehlt es der mart und Preußa ffichen Regieruna nicht, was die vorhandene Ueberfüllung den Bevölkerum im Gerichtschreiberfach zur Genüge beweist. t 144 Mart Kopf. ** Von der Langsdorfer Mythologie. Belche Wirkung der originelle Wahlaufruf Köhlers zeitigte, Die Direttin igte deutlich der Wahltag, wo die Worte Baldr, Hötur, dieser Strecke und Loti zu Schlagmörtern seiner Gegner wurden. Von nach den Voraus Interesse ist auch ein Wablaufruf von Köhlers Gegner, unter für die Zeit ihmet Loft und Genossen". Er zeigt wie die Bauern den Anwohnen auf Röhlers" Götterfampf" mit Fronie eingingen. Zum weißes Quadra: Schluſſe heißt es wörtlich: Wir müssen fämpfen gegen den llenweise gering Lightgott von Langsdorf, es sei denn, daß er von seiner Strich: stellenwei tegenfälle, weiß böhe hrabstiege und wirtschafte wie ein gewöhnlicher, der= gen. Die Schilde ünftiger Mensch." nnen. - e auf den von de** Die beiden von dem Kaser durch Ueberreichurg itenden Landlen er M- ttungsmedaille ausgezeichneten Mustet ere Steiner und Rühl von der 11. Komp. unseres Kaiser Wilhelm. ng von ca. 1800 Reginentes stammer, wie uns mitgeteilt wird, aus Darmstadt. Bolizeifaffe Fijab L. Am vergangenen Sonntag starb unser Mitbürger man bis jetzt not herr Wilhelm Friebel. Wit ihm ist wieder einer ar mit der heilige von denen hingegangen, welche Zeuge und Mitkämpfer Lübecker Polize raren an den blutigen chlachten des glorreichen Krieges stammenden, abe 1870/71. Der Verlebte hatte in der 10. Kompagnie daß er sich legte 2. Thüringischen Infanterie- Regiments Nr. 32 den freiwillig ftelle Buge in Lübed en reg gegen Frankreich mitgemacht und an den Schlachten che", die noch be on ißenburg, Wörth und Sedan teilgenommen. Er verstärkt wurde war auch mit den 32ern dabei, als Orleans am 18. Oftober das war natürlid 1870 durch die Bayern und die 22. Division zum ersten Ral genommen wurde und hat auch teilgenommen an den großen und schweren Rämpfen um Cavant und Beupry m2., 3. und 4. Dezember 1870; auch bei den großen un utigen Schachten am 8., 9. uab 10. Dezember 1870 um Orleans ift er ebenfalls Mitfämpfer gewesen, ebenso und ein Geführt der 3tägigen Schlacht am 10., 11. und 12. Jaruar fer und schwamm 871 um le Manz und bei den Gefechten bei üle çon. rbe in Salisbur ns Warman. er den Kafue- Fl urde das Floß bo daselbe; ab hatte in diesem Feldzuge vele Strapazen, Gefahren, Kätte und , wie dieſen das Rübsale ertragen; nun ist er abberufen worden zur großen affer zog. Bennermer. Wir aber wollen ihm eine ehrende Erinnerung und zu der Wohnfi in dankbares Andenken bewahren. Das häuflein von alten lämpfer schmilzt immer mehr zusammen und ihre Reihen n. Noch vor ten sich. der bedeutend äufer befuchen, das niemand m gewaltigen Gat fchmad an ander , weshalb z. B. Billiges Bier gibt( s in Petersberg nahe bei Fulda. Man schreibt uns von dort, daß das Glas ier( 10) für nur 10 Pfennig verkauft wird troß der gemeinen Bierpreiserhöhung. * Dem Ausschellen, diesem alten 8opf in Kleingründet. Für die frühe B siedelung der Gegend sprechen die Ausgrabungen in der Lindener Mart, bie bis in die Hallstadt Zeit zurück ühren. A Grünberg, 27. Aug. Bei einem hiesigen Einwohner flog oteser Tage eine ermatt te Brieftaube zu, die er fütterte. Als das Ter sich wieder start genug fühlte, setzte 8 seine Reise fort, versehen mit der Adresse des husigen Pflegers. Einige Tage später erhielt dieser nun von dem Besizer der Brieftaube aus der Gegend von Antwerpen eine Kaite, in der sich der Besizer für die Pflege des Tieres bedanft und mitteilt, daß die Taube in Vendome aufgelassen worden ist. Hungen, 27. Aug. Die vor 2 Jahren genehmigten bedeutenden Bahnhofs- Erweiterungsbauten gehen ihrer baldigen Vollendung entgegen. Die große Güterrampe, die neue Maschinenhalle und eine Zufahrtstraße zur üterausladestelle sind fertiggestellt und am Rangierbahnhof wird an der Geleisanlegung gearbeitet. A Schotten, 27. August. Steuerfommissariatsgehülfe Binser wurde zum Beigeordne en mit 172 Stimmen gewählt. * Dillenburg, 27. August. Gestern Mittag wurden auf dem hiesigen Bahnhofe 8 Waggons Brieftauben aufgelassen. Die flugen Tierchen freisten erst eine Bett lang über unserer Stadt, um dann ihren Flug nach Nordweft zu nehmen. Sie stammten aus Köln und umliegenden Städten. * Ulrichstein, 27. August. Schloßturm. Zum erstenmale seit der Zerstörung des Schlesses wehte am Ludwigstage von unserm Schloßberg die hessische und Ulrichsteiner Flagge. Auch sonst beginnt sich die altehrwürdige Stätte zu der am 2. September stat findenden Turmeinweihung festlich zu schmücken. * Ilbeshansen, 26. Auguft. Sonntag, den 2. September, nachmittags halb 1 Uhr, findet in Ilbeshausen die Einweihung der Gedenktafel der Teilnehmer am Feldzuge 1870/71 ftatt, wozu Kameraden des Hassiaverbandes freundlichst eingeladen sind. * Friedberg. Riesenhet. Der Kaufmann Adolf Diehl fing in der Wetter bei Ossenheim einen Hecht, der ein Gewicht von 28 Pfund hatte. * Rockenberg. Kirche. Die hiesige etwa 200 Seelen zählende evangelische Gemeinde ist nunmehr durch größere Spenden und Cammlungen, sowie durch das große Entgegenkommen des hiesigen Gemeinderats, welcher das Baugelände fostenlos zur Verfügung stellte, in die angenehme Lage verseßt, sich ein eigenes Botteshaus errichten zu können. Mit dem Bau soll in Kürze begonnen und die Einweihung des Kirchleins voraussichtlich schon im Herbst tommenden Jahres vollzogen werden. - Fraulfurt. Zum Jubiläum des 50jährigen Bestehens der Frankfurter Zeitung" haben Herr und Frau Leopold Sonnemann dem Aufsichtsrat der Frankfurter Sozietäts- Druckerei 100 000 mt. übergeben, welche nach den näheren Bestimmungen des Aufsichtsrats als ein verzinslicher Jubiläumsfonds zu Gunsten der Angestellten verwendet werden sollen. De Jubiläumsfeierlichkeiten des großen Weltblattes haben einen durchaus würdigen Verlauf ge nommer. Zahlreiche Glückwünsche wurden persönlich, schrift. lich und telegraphisch übermittelt. Die Blätter bringen Artikel und Berichte, in denen ausnahmslos die vornehme Kampfweise der Jubilarin hervorgehoben wird. So schreibt die offiziöse„ Norod. Allg. 3tg: Die Frankfurter Zeitung" anghai von viela iter, rückt man jßt nachdrücklich zu Leibe. Es liegt eine gehört unstreitig zu den besigeleiteten Blättern Deutschlands rig gelesen we grichtliche Entscheidung vor, in welcher eine behördliche Bebei, das fünft alle nach fremba bobl intereffant tungen, wie fie zu bergleichen. Inntmachung durch Ausruf" oder„ Austlingeln" als nicht hr zeitgemäß und daher rechtsunwirksam bezeichnet wurde. Gin Bürger erhielt einen Strafbefeht, weil er die Vorriften einer Polizeiverordnung nicht beachtet hatte. Er und wird auch in technischer Beziehung mustergültig her= gestellt. Ihre Berichterstattung über die Ereignisse im Inlande und Auslande ist ausgezeichnet organisiert und weiz sich inhaltlich stets auf einer Höhe des Urteils und Geschmacks zu halten, die sie vor der gegenwä tig vielfach so üppig ins chritt als z. B. burde freig sprochen, als er nachwies, daß die betreffende straut schießenden Sensatione mache bewahrt. ründung bis bekanntmachung nur durch Ausruf und nicht durch die Beitung, oder wie es auch geschieht, durch öffentlichen An* Darmstadt, 27. Auguft. Die Handwerkskammer hielt heute Vormittag im Rathaussaale ihre zehnte Sigung hat der Eisenbahlag an die Plakattafeln erfolgt sei. Das Gericht hielt unter dem Vorsiz des Gewerberats Falt Mainz ab. Als hein Patet Dynamie Weise der Publikation( durch Ausschellen) für völlig Vertreter der Regierung waren erschienen Ministerialtat ann den Zünder hütterte budibl Umgebung un war dermaßen mar, feine leb uge nügend und veraltet. * Deutsches Turnfest 1908. Welche große Be geftarung dem im Jahre 1908 stattfindenden Allgemeinen Deusschen Turnfest von Seiten der Turner von Amerika Surmbezufe von Cncinnati, Philadelphia, St. Louie, Clebland, Ch cago, New York 2c., in denen über nötig wurde gegeng bracht wird, ersieht man aus den Berichten der ven Play, wo d r unghiidlide Liebe Dr. Usinger und Oberregierungsrat Dr. Wagner, als Vertreter der Zentralstelle für Gewerbe Regierungsrat Noack und Gewerberat Reuter. Gewerberut Falt- Mainz begrüßte die Erschienenen, besonders die Regierungsvertreter, worauf Minister talrat Di. Usinger dankte. Er führte aus, daß die hessische Handwerkskammer heute an cer Sp te der deutschen Handwerkstemmern marschiere. Der Gericht des Vorstandes Ec führte aus, daß sich der Vorstand in den sechs Jahren stehens der Kammer auf den Boden des Erreichbaren gestellt habe. Die Regelung des Lehrlingswesens habe eine lichen Weije feine mit großem Eifer für den Besuch des Festes gearbeitet über die Tätigkeit der Kammer erstattete Synditus Engelbach. rief an die Gefichte einem Tode wider irde. In den Vereinen sind Reis fassen errichtet, welche ogen Zuspruch haben. Der Besach soll der stärkste werden, en jemals ein deutsches Turnfest von Amerika aus zu vers des Reihe von bedeutenden Vorteilen gebracht. Die Revision habe gute Erfolge gehabt. Die Gesellen- und Meisterprüfung habe gute Früchte getrogen. Dem Meistertitel müßten noch größere wirtschaftliche Vorteile verliehen werden. Die Be schwerden über tas hessische Verd ngungs wesen sind dank der Arbeit der Kammer auf diesem Gebiet, in den letzten Jahren zurückgegangen. Der Bericht berührt weiter die hessische Handwerker zentral genossenschaft. Darauf wurden die Wahlen vorgenommen. Die Jahresrechnung für 1905 wird genehmigt und dem Kassenführer Entlastung erteilt. Der Vorens blag für 1907 mit 30 100 Mt. in Ausgaben und Eir nahmen wird genehmigt. Die bisherigen Vorschriften über die zulässige Zahl der Lehrlinge im colossergewerbe worden folgendermaßen gändert: Ohne Gefellen 3 Lehrlinge, bis 2 Gesellen 4 Lehrlinge, bs 5 G sellen 5 Lehrlinge, 8 Gesellen 6 Lehrlinge und alle weiteren 3 Gesellen einen diesen Antrag entwickelt sich eine lebhafte Debatte. Lhrling mehr, bis zur Höchstzahl von 8 Lehrlingen. Ueber Vertreter des Gesellenausschuss 8 erklärte sich dagegen. Der Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, den 29. August. Meist heiter und trocken, nachts schr fühl; am Tage mäßig warm. Schwache veränderliche Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Marttberigte. Steken, 28 Aug. Auf dem heutigen Wochenmarit foneten Butter her Rib 120 1.30 M., Sübnerete ber Stüd 8-9 fq., Enteneier St. 0-0 Pfa, Käse per St. 6-8 Pfg, Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Vfd. 22 Pfg., Linsen per Pfd. 32 Bfa., Tauben ver Paar 0.80-1.0 Mt., Hühner per Stück 1.00-1.60 mt., Hahnen per Stüd 0.80-1.80 mt., Enten per Stüd 1.80-2.20 Mr., Gänse ber Pfd. 00-00 Pfg.. Ochsenfleisch per Pfd. 80-86 Pfg., Rindfleisch per Pfd. 80-82 Pfg., Schweinefleisch per Pfd. 80-94 Big. Schweinefleisch gesalzen per Pfd. 94-00 Pfa., Kalbfleisch per Pfd. 80-84 Bfa., Hammelfleisch per Pfd 60-80 Prg., Kartoffeln ber 10 Kilo 7.00-8.00 Mt., Zwiebeln per 3tr. 6.00-8.00 Mr., Weiskraut per Std. 15-30 bid., per St 10-30 Rfg., Aepfel per Pfd 15-20 Pfg., 3weischenper 3tr. 0.00-0 CO Mt, Kirschen per Pfd. 30-40 fg., Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen bis Beginn der Maiftzeit überbaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherzieher feilgeboten werden. Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch und Brotpreise am 27. August 1906 Höchste Schlachtviehpreise in Frankfurt a. M. Flenchpreise in teker Ochsen 50 kg Schlachtaewicht 85-88 m. 1/2 kg 80-86 f. Kälber 1/8" 1 98-102 Pf. бо 80-84 Schweine 80. " 79 " " Getreidepreise in Mannheim 1875 M. 16.26 " 1 do. 86-90 Brotpreise in teßen Weißbrot 2 kg 54 f Schwarzbr. d. 50 Weizen 100 kg Roggen do. " E8 Frankfurt a. M., 27. Aug. Fruchtmarkt. notierten nach Qualität: An Weizen, hiefiaer und Wetterauer mt 17 60-17.75, furhessischer Mr. 16 90-17.25 Roggen, hiesiger f. 15 50-15.75, russischer Mr. 17 00-18.50 Gerite. hiesige Mr. 17.25 bis 17 75, Pfälzer Mt. 17.00 bis 17. 0, fränkischer Mr. 17.75-18 00, Riedgerste Mt. 17. bis 18 25 Hafer. htefiger und Wetterauer Mt. 00.00-00 00, fuchessischer Mt. 17.00-1875, bay. erischer Mt. 00.00-00.00, Mais, Mired Mt. 13.50-13 50. Alles pro 100 kilo ab hier. Mehl wesentlich höher. Es notterten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mt. 26 75-27.75, feinere Marten Mt. 28.00-9.00, hiesiges, Nr. 1, Mr. 24 75 bis 25 75. feinere Marken Mr. 25.75-27.75 hiesiges Nr. 2, Mt. 24 25-24.75, feinete Marken Mt. 25.00-25.75, hiesiges Nr. 4, Mt. 20.75-21.25 feinere Marfon Mf. 21-22 00, Rogaenmehl, hiesiges, 0, Mr. 24. bis Weizen24.50, do. 1 Mt. 22.25-22.75, bo. 2 mf. 18-19 25 schalen Mr. 5 00-5.15, Weizenfleie Mf. 5.00--5.20, Roggenflete mr. 5.00-5.20, Weizenfuttermehl Mt. 6.75-7.75. Rotierungen der Frankfurter Vichmarktpreise Frankfurt a. M.. 27. ugust 1906. Zum Verkauf standen: 553 Disen, 88 Bullen, 945 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 248 Kälber, 340 Schafe und Hämmel, 1632 Schweine, 0 Stege 0 Ziegen und Schaflämmer. Bezahl wurden für 100 chien: a. vollfleischige, ausgemästete Schlachtwertes bis zu 6 Jahren fund: Schlacht Lebend b. junge fl ischige, nicht ausgewäftete un ältere ausgemästete c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere Bullen: gewicht gewicht No M höchsten 85-88 76-79 - 69-72 75-77 71-73 a. bolfleischige höchsten Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder): a. bollfleischige ausgemästete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes b. vol fleischige ausgemästet n Kühe höchsten Schiachtwertes bis zu 7 Jahren c. ältere ausgemästete ühe und wenig gut entw delte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und R.nder) e. gering genährte Kühe und Färsen ( tere und Minder) 80-82 77-79 63-65 1 Verantwortlich für die Volitik und den Inseratente I Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Hoin, bette in Gießen. un= Carboliar, das Beste für die Haare entbehrlich, um die Kopfhaut rein zu erhalten, einen schönen, reichen und zarten Haarwuchs zu sichern und das Ausfallen zu verhüten. 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Krieger- Verein Gießen Die deutsche Flotten- Ausstellung Neustadt 55 ift noch geöffnet bis einschneßlich 29. August d. J8. Der Eintrittspreis für Mitglieder beträgt 20 Bfg. à Person und kann jeber Erwachsene, der mit abgeftempelten Billet versehen ist, ein Kind frei einführen. Di. Billets sind an der Stasse zu haben. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Schloßgasse von heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 27. August 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Noth. Bekanntmachung. Die unterm 10. August 1906 angeordnete Sperre der Mäusburg wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 27. August 1906. Großh. Polizeiamt ießen. J. V.: Roth. Bekanntmachung. Ziehung bestimmt ohne Anfschub v. 1. bis 6. Okt. er Jeder Deutsche muß ein Nürnberger Los zu 1 Mk. baben, mit welchem Au gewinnen find: 100000 40000 bares Geld, im ganzen 13597 Gewinne mit znur1 Mk., Hauptgew. 100 000 Mk. bares Geld Mark 300000k Lose à Mk. Porto und Lifte 30 Bfg. Nach nahme 20 Pfg. mehr, versendet bas Generalbebit Ferd. Schäfer, Nürnberg. Lose sind zu haben bei: Richard Buchacker, W. Semmler, Philipp Weiler. Die wegen ihrer günstigen Gewinnchancen so beliebten Giessener Pferde- Lose Bekanntmachung. Die Offenlegung der Wählerlisten für die W zur Landwirtschaftskammer betreffend. (§ 3 der Wahlordnung.) Während der Woche vom 29. August 1906 à 1 Mk. Siebung 12. Septbr. find in allen durch einschließlich 5. September 1906, bormittags von 81 Blafate fenntlichen Geschäften zu 12 lhe und nachmittags von 2 bis 6 Uhr liegt die der in der Gemeinde Gießen und in der Gemarh Richard Buchacker, Gießen. Schiffenberg zur Vertrauensmännerwahl wahlberechti haben. Generalvertrieb. Dafelbst 11 Lose f 10 ut solange Verbandsangehörigen, die zugleich die Angaben über Vorrat( f.Liste u. Porto 25 Bfg mehr) Wählbarkeit der Verbandsangehörigen enthält, in Bürgermeistereigebäude- Zimmer Nr. 15 zu jo manns Einsicht offen. Innerhalb dieser Frist förm Einwendungen gegen die Richtigkeit und Vollständig der Liste schriftlich oder zu Protokoll der Bürgermeife erhoben werden. * Englische ✰✰ Gas-, Gasflamm, Fettflammkohlen abzugeben in: Bestmelterte, Stüde, Nüsse I bis III; sowie Giesserei- u. Hochofenkoke. Gießen, den 28. August 1906. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Auskunft erteilt Erved. d. Blattes Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Gießen, lin der Lahn; hier die Arbeiten des III. Abschnit Die nachsteherde Bekanntmachung bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis. Freibank. Heute und Morgen: Rindfleisch 56 Pig. WäscheAusstattung neu angefertigt, gediegen, soll aus ganz besonderen Gründen faft zur Hälfte des reellen Wertes einzeln o. i. ganzen sof. verkauft werden. Off. u. Nr. 10962 a. d. Exp. Hübsch Gießen, den 27. Auguft 1906. Großh. Bürgermeisterei Gießen Mecum. Bekanntmachung. Betr.: Wie oben. Nach Artikel 34 des Feldbereinigungsgesetzes in Fassung vom 4. Juli 1906 soll jedem beteiligten Grun eigentümer bei der Bekanntgabe der Offenlegung b Zeitungsplanes ein Auszug aus den Gütergeschossen übe Die Ersatzgrundstücke zugestellt und sollen zugleich m der Offenlegung die vorher im Felde abgesteckten nem Grundstücke den Beteiligten an Ort und Stelle vorgeze werden. Die genaue Beobachtung dieser Bestimmung hätte wegen der Kürze der Zeit zur Folge, daß find Alle, die eine aarte, weiße neuen Grundstücke im Feldberetnigungsbezirk im laufe Haut, rosices Aussehen u. ein Ge: den Jahre nicht zur Benugung übergeben werden könnte sicht ohne Sommersprossen u. HautUm dies und die damit verbundenen wirtsch unreinigkeiten haben, daher ge- lichen Nachteile zu vermeiden, soll der Verzicht der b brauchen Sie nur: teiligten Grundeigentümer auf die Zufertigung von Steckenpferd. schoßauszügen bei der Bekanntgabe der Offenlegung Lilienmilch- Seife auf die Vorzeigung der angesteckten neuen Grundstü zugleich mit der Offenlegung zugelassen und dann un stellt werden, wenn sie nicht spätestens bis zum 1. Go tember schriftlichen Antrag auf Ausführung dieser Arbeitn bei dem Unterzeichneten gestellt haben. Auf die Zufertigung der Eigentumsurkunden gem Artikel 38 Absatz 3 des Feldbereinigungsgesetzes und der vorstehend erwähnte Verzicht keinen Einfluß. Vorzeigung der neuen Grundstücke bei der Uebergabe b. Bergmann& Co., Radebeul mit Schußmarke: Steckenpferd. à Std. 50 Pfg. bei: Carl Haberkorn Nachfl. und Apotheker Schäfer, Grünberg. Dienstmädchen sofort gesucht Geld bis 1000 mr. auch gegen Angen- Klinik Gießen. Zuverlässiges, bequeme Ratenz. auf älteres Mädchen Wechsel od. Schuldschein giebt anerf. Friedberg, den 18. August 1906. Der Großh. Feldbereinigungskommissär: gez. Spamer, Kreisamtmann. Bekanntmachung. Mach streng reell u. schnell C.A. Winkler, oder alleinstehende Frau, die Wegen Vornahme von Gasrohrberlegungsarbeite Berlin W., Mansteinerstr. 10. felbständig kochen, waschen und wird die Mänsburg vom Kreuzplatz bis zum Handelsger. eingetr. Firma Glänz. bügeln kann, ber sofort ober später platz vom 29. August bis 1. Septbr. von morgens 6 Dankschr. feine Adressenl. Selbstg. gesucht. * Offerten mit Zeuanis, Behufs Vornahme von Kabelarbeiten ist das Stabel Hilfe. Blutftod. Timermes bichriften und Lohnansprüchen abends 7 Uhr für den Fuhrwerks- und Radfahrverth in der Schulstraße am 29. August, nachmittags von 2 Uhr ab, ausgeschaltet und die Stromlieferung unterbrochen, was wir hiermit den anliegenden Konsumenten zur Kenntnis bringen. Gießen, den 28. August 1906. 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V. Roth. Bekanntmachung. Sperre Die unterm 22. August 1906 angeordnete Afterweges zwischen Walltor- und Schillerstraße m hiermit aufgehoben. Gießen, den 27. August 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Noth. Bekanntmachung. Die unterm 16. August 1906 angeordnete Sp der Licherstraße zwischen Schiffenbergerweg und Straße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 27. August 1906. Großh. Polizeiamt Sießen. J. V.: Roth. Vergebung von Pflasterarbeiter Die zur Herstellung von Gossen 2c. in der Kl für psychische und nervöse Strankheiten nötig werde Pflasterarbeit wird hiermit unter Zugrundelegung Ministerialerlaffes vom 16. Juni 1893 öffentlich ca geschrieben. Die Angebotsunterlagen fönnen in unserem An lofal eingesehen, Angebotsformulare zum Selbstkostenpe dorther bezogen werden. Offerten mit entsprechender Aufschrift find bisa Eröffnungstermin ie Königliche Baugewerk- Schule zu Jostein Samstag, den 8. September 1906, vorm. 11 im Taunus eröffner das Winterhalbjahr am Donnerstag, den 18. Oltbr. 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