tr. 303. atsion u. Dauptegpebitin: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechenschluß Rr. 362. Donnerstag, den 27. Dezember 1906 Gießener 15. Jahrgang i. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( tägli und die Sießener Setfenblasen( wöchentlich). Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberbeffen und die Kreise Marburg und Weklar; Rokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtihon Bedowntmachungen der Grossh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Bolizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Die Reichstagswahlen. * Norddeutschland. Fulda. Von einer Anzahl liberaler Bürger im Reichstagswahlkreise Fulda- Gersfeld- Schlüchtern ist die Aufstellung eines nationalliberalen Kandidaten beschlohen worden, der aber nicht nur als zählkandidat gelten tann. Es ist dies die erste liberale Standidatur seit 1874. Rheinprovinz. Der Provinzialvorstand der nationalliberalen Partei hat beschlossen, alle rheinischen Reichstagswahlfceise aufzufordern, eigene Kandidaten aufzustellen. Breslan. In Breslau wird über ein Zusammengehen aller bürgerlichen Parteien einschließlich des Zentrums gegen die Sozialdemokratie verhandelt. erboten, auf einen eigenen Kandidaten zu verzichten und| eine neutrale Persönlichkeit im Verein mit der Freis. Partei zu wählen z. B. den fretsinnigen Herrn Noack. Ueber alle in den oberhessischen Wahlkreisen Verdiente diese Haltung der stärkeren der beiden liberalen Richtungen nicht Anerkennung? Eine Zu und den benachbarten preußischen Streisen Weglar, Biedentopf und Marburg stattfindenden Wähler- Ver- ſtimmung zur Kandidatur Korrell im 1. Wahlgan wäre nicht eine billige Abmachung, sondern eine jammlungen sind uns direkte den Tatsachen ent- Demütigung gewesen. Die oben angeführten Schlußsprechende Berichte willkommen. Auf Wunsch wird folgerungen enthalten statt dessen eine schwere BeWenn sich die Natlib. weigerten, Hern Porto sowie Honorar gezahlt. Für eilige Nachrichten leidigung. Pfarrer Korell und Herrn Prof. Harnack zu wählen, so en pfehlen wir telephonische Mitteilung; wir haben wird das jeder ruhig denkende Mann im Hinblick auf Telephon- Anschluß Nr. 362. die früheren erregten Wahlkämpfe in jenem Kreise begreifen. So viel Menschen und Seelenkenntnis darf man ganz besonders von Männern verlangen, die im öffentlichen Leben eine Rolle spielen wollen. Es scheint aber, als ob nicht die nationale Sache, sondern die Personenfrage bei Festhaltung an der Kadidatur Korell ausschlaggebend gewesen sei. Es läßt sich allerdings begreifen, daß die frets. Partet den begabten und politisch eifrigen Pf. Korell um dessen Persönlichkeit willen so große Kämpfe durchgefochten worden sind, nicht einfach beiseite schieben fonnte. Das hätte als ein Abfall angesehen werden können. Aber es gab zwei Auswege: Eine Verabredung im ersten Wahlgang getrennt zu marschieren und in der Stichwahl vereint zu schlagen sozialdemokratischen Abgeordneten hat bisher noch bei jeder und Herr Pfarrer Korell in einem anderen Wahlkreise unterzubringen und Zur Aufflärung. Abg. Bassermann wird vielleicht in RothenburgHoyerswerda aufgestellt; der bisherige Vertreter dieses Wahlkreises, Graf Acnim- Muskau, wird nicht wieder kandidieren Staatsftreich- Phantalien. Von einem namhaften, mit den Abfichten der regierenden Kreise vertrauten Politiker wird der Deutschen Reformt Korrespondenz" geschrieben: " In dem Abendblatt der Franks. Zeitung" vom 22. Dezember ist ein Artifel enthalten, der das bedauerliche Scheitern der Verhandlungen zwischen der Freisinnigen Partei und den Nationalliberalen in Darmstadt mitteilt. In diesem Artikel wird ein Punkt verschwiegen, so wird uns geschrieben, der so wesentlich ist, daß bei seiner Angabe alle zu ungunsten der Nationalliberalen gezogenen Schlüsse hinfällig würden. Da die hiesige Parteileitung der Freifinnigen und das übrige Gießener Publikum burch Verbreitung jenes einseitigen Berichtes auf eine falsche Bahn geleitet werden könnten, ist es dringend amgebracht, die Ausführungen der Frankf. Zeitung." richtig zu stellen. Dort heißt es, daß in den Verhandlungen zwischen Justizrat Gallus( freif.) und Abg. Diann( natlib.), der nationalliberale Vertreter erklärt habe, daß die Natlib. auf Aufstellung einer selbständigen Randidatur zugunsten einer parteilosen Persönlichkeit verzichten wollten, daß sie aber Pfarrer Korell und Prof. Harnad ablehnten. Hier fehlt, daß die Natlib. als Kandidaten den Herrn Landtagsabgeordneten Noack, der der freisinnigen Partet in unserem Landtag angehört, vorgeschlagen haben. Nach dessen Ablehnung wurde Oberl. Kissinger in Darmstadt in Vorschlag gebracht, der ebenfalls Angehöriger der Freis. Partei ist, bezw. der National- Sozialen, die mit den Sache gedient, und darauf kommt es ihnen doch wohl deſſen jetziger Zuſammenſeßung, eine zur Abänderung des ersteren jetzt berschmolzen sind. Auch dieser wurde abgelehnt. In dem Artikel der Franff. 8tg." heißt es weiter: Hiernach ist festzustellen, daß die Freifinnigen zu einer Verständigung mit den Natlib. für alle in Betracht fommenden hessischen Wahlkreise bereit waren, daß aber die Natlib. zu einem billigen Abkommen nicht zu haben waren. Sie betrachteten offenbar die ganzen VerHandlungen nur unter dem Gesichtspunkt, unter allen Umständen zu verhüten, daß der Wahlkreis DarmstadtGroß Gerau dem Herrn Pfarrer Korell oder einem anderen ausgesprochen Linksliberalen zufalle. Freifinnigen fönnen in einem solchen Verhalten auch nicht den Schein eines aufrichtigen Willens auf der Seite der Nationalliberalen erblicken, ihnen entgegenzukommen und sie überlassen damit den Natlib. die bolle Verantwortung für das Scheitern der Verhandlungen und die sich daraus ergebenden yolgen usw." Die Der erwähnte Artikel ist in eine Form gekleidet, die auf einen Eingeweihten als Verfasser schließen läßt. Wir aber fönnen nur sagen: Der Verfasser hat entweder nicht gewußt, daß die Natlib. den freisinnigen Abg. Noack usw. vorgeschlagen haben, oder er betrachtet dieses Mitglied der freininnigen Landtagsfraktion nicht als ausgesprochen linksliberal, und setzt ihm also den Stuhl vor die Parteitüre, oder er hat sich einer Sache schuldig gemacht, die man als politische Brunnenber giftung ansehen muß. Anschließend seien noch folgende Tatsachen festgestellt: Die Vertreter der Freis. Volkspartei und der Natl. Bartei im Reichstag find in Berlin übereingekommen, grundsätzlich sich den gegenwärtigen Besitzstand zu gewährleisten. Für Hessen wurde bei der Verabredung betreffs Ausführung dieses Grundsozes nichts bestimmtes fest gesetzt, weil hier die Verhältnisse verworren lägen. Wer hatte hier seine Hand im Spiel? Es wäre interessant, dies zu wissen. Die Freis. Partet besaß in Hessen 1 Mandat: Dieses wurde ihr in Darmstadt auch Bingen- Alzey. wieder zugestanden. In feinem anderen hessischen Wahlkreise war die genannte Partei bei den lezten Wahlen in die Stichwahl gekommen. In Rücksicht auf die gegenwärtige politische Lage haben sich jetzt die Natlib. in Darmstadt, deren Kandidat dem der Freis. Partei um mehrere tausend Stimmen voraus war, | die Kandidatur Noack oder Kissinger annehmen. Nach der gleichen Nummer der Franff. 3tg," ist aber Herr Pfarrer Korell in einem anderen, der freis. Partei sicheren Wahlkreise ein Mandat angeboten worden. Herr Korell hat abgelehnt. Hätte er, den seinen Anhänger als besonders geeignet für einen Reichstagsabgeordneten ansehen, dort angenommen, dann wäre ja sein eigener Wunsch in Erfüllung gegangen und seine Anhänger im Kreise Darmstadt GroßGerau hätten an der Wirksamkeit ihres Vertrauensmannes im Reichstag ihre Freude haben können, einerlei ob er gerade von ihnen gewählt worden war oder in einem anderen Wahlkreise. Dann war der in erster Linie an, und Darmstadt Groß- Gerau war Herrn Noack, also auch der freis. Partei sicher gewesen. Auch hätte in jenen leidenschaftlich erregten Wählerfreisen wieder Friede und Eintracht zwischen den beiden aufeinander angewiesenen liberalen Parteien einkehren können, so aber entsteht von neuem Erbitterung und der Wahlkreis bleibt sehr wahrscheinlich in den Händen der Sozialdemokratie, wie auch unser hiesiger Wahlkreis dieser Partei wahrscheinlich anheimfallen wird, wenn die hiesige Parteileitung aus Verdrossenheit sich bestimmen läßt, einen eigenen Kandidaten aufzustellen, anstatt unseren bisherigen Reichstagsabgeordneten, Herrn Kommerztenrat Heyligenstaedt, einiger geringfügiger Ausstellungen, die man an seiner Wirksamkeit macht, im Interesse des Reiches und des von ihm vertretenen Wahlkreises erfolgreich gearbeitet hat. Hessen und Hessen- Nassau. Die Freisinnigen wollen am 2. Januar in Gießen eine Wahlversammlung abhalten und sich dabei über ihren Kandidaten entscheiden. Bad- Nauheim. Der hiesige freifinnige Verein unterstützt die Kandidatur des Grafen Oriola( nat.- lib.) nicht, beschloß vielmehr dahin zu wirken, daß ein Freifinniger im Wahlkreis Friedberg- Büdingen aufgestellt wird. Im Wahlkreise Alsfeld wird der Bauernbund die Kandidatur Ballau unterstützen. Darmstadt. Die Freisinnigen stellten Pfarrer Korell als Kandidaten auf. Mainz. Der Ausschuß der demokratischen Partei hat den Beschluß gefaßt, mit der nationalliberalen und deutsch freisinnigen Partei gemeinsam vorzugehen unter der Voraussetzung, daß eine von der demokratischen Partei vorgeschlagene, zweifellos demokratliche Kandidatur von den beiden anderen Parteien acceptiert und tatfräftig unterstützt wird. Dieser Beschluß wurde den Vorständen der nationalllberalen und deutsch- freisinnigen Partet zugesandt. Die Zentrumspartei Alzey Bingen stellt feinen Kandidaten auf, wenn der Bauernbund selbständig vorgeht. In Frage kommt Landtags- Abg. Wolf- Stadecken. Frankfurt. Hier wurde Dr. Quard als sozialdemokratischer Reichstagskandidat aufgestellt. Die Zahl der sozialdemokratischen Stimmen und der Reichstagswahl zugenommen. Die Beobachtung dieser Tatsache hat manchen verleitet, den Zeitpunkt zu berechnen oder doch vorauszusehen, da der Reichstag eine sozialdemokratische Mehrheit haben würde. Man ließ dabei unbeachtet, daß nie und nirgend die Bäume in den Himmel wachsen, daß einer stand ein Rückgang folgt. In der Vorausseßung, daß eine stetigen Zunahme immer ein Stillstand oder auch ohne Stieeinmal eingeschlagene Entwickelungsrichtung immer denselben Weg, vielleicht in wechselndem Tempo, weiter verfolgen müsse, sagte man sich, daß irgendwann, und in nicht sehr ferner Zeit, die Beseitigung des allgemeinen und gleichen geheimen Wahlrechts notwendig sein würde, um die Ausantwortung des entscheidenden Einflusses auf Gesetzgebung und Verwaltung an die Sozialdemokratie zu verhüten. Man sagte sich weiter, daß es schwer, beinahe unmöglich sein würde, in dem aus allgemeinen Wahlen hervorgehenden Reichstag, namentlich bei " war uns " Wahlsystems bereite Mehrheit zu finden. Und nun war man schnell bei der Hand, im Staatsstreich" den einzig mög lichen Ausweg zu sehen. Von hier aus noch ein Schritt zu der Vermutung und von der Vermutung zu der Versicherung, daß aus solcher Bedrängnis bloß ein Staatsstreich" retten könne. Natürlich müßte der Staatsstreich von der Regierung ausgehen. Die StaatsstreichPhantasten haben ihrer Natur nach die Neigung, sich von der Realität der Dinge zu entfernen und aus ihren Zukunftsbildern die schwerer berechenbaren Faktoren auszuschalten. Sie denken beispielsweise nicht daran, daß schließlich der deutsche Reichstagswähler feinen Reichstag woften kann, der bloß nein sagt, der das Reich selbst und seine Existenzbedingungen leugnet; daß der Deutsche wohl leicht zu verführen ist, seiner Mißstimmung durch Abgabe eines Stimmzettels für den Radikalismus Ausdruck zu geben, daß aber Seine Unzufriedenheit nicht bis zur Zerstörungswut geht. Auch der unzufriedene Wähler will den Bestand und die Ehre des Reichs nicht angetastet wissen. Nicht ohne Grund haben felbst die freifinnigsten Verfassungen der Regierung das Recht der die Wählerschaft Parlamentsauflösung, der Berufung an gegeben. Es wäre doch geradezu unsinnig, wollte man glauben, daß unter allen Menschen und unter allen Körperschaften einzig ein Parlament nicht mißleitet werden und in feinem Urteil fehlgehen könne. Wer das je gedacht hat, den belehrt die Geschichte durch hundert Beispiele eines befferen. Es liegt keine Mißachtung des Volkes darin, daß man seine Boten und Vertreter nach Hause schickt. Es spricht fich im Gegenteil darin das Vertrauen der Regierung zu dem Volfe aus, daß es in kurzer und besonnener Erwägung die rechten Männer in des Parlament schicken merde. Freilich fann auch eine solche außerordentliche Wahl unter Umständen zu dem gewünschten Ziele nicht führen. Dergleichen ist dagewesen und den Aelteren unter uns aus Preußens parlamentarischer Geschichte noch in lebendiger Erinnerung. Aber gerade diese Erinnerung zeigt, wie leicht eine populäre Strömung, die eine Einzelheit überhoch bewertet, den Weg zu den selbstgesteckten Zielen verfehlen kann. Auch nach der jezigen Reichstagsauflösung haben sich sofort die Staatsstreich Phantasten wieder geregt und mit der Sicherheit, die gewohnheitsmäßig mit vollkommener Vorkenntnis der Personen und Verhältnisse Hand in Hand geht, voraus verkündet: wenn die kommenden Neuwahlen einen ebenso ungünstig oder noch ungünstiger zusammengesetten Reichstag bringen, so würden die Verbündeten Regierungen sofort eine abermalige Auflösung durch Bundesrat verfügen, und so immer weiter bis ent= weder δας Volk mürbe geworden, nachgeben die Zeit für einen Staatsstreich reif sein würde. Der Staatsstreich steht diesen Phantasie- Politifern immer au Ende jeder Vorstellungsreihe. Tatsächlich spricht fein einziger = den oder 33. PERCEE m ht It ie ir t. ex BEFALE n. Пр Ricoisbedoiveniger an ber unter batting well Sine Stunde verflog, eine andere Richtung zu geben, widtommen feinen Isabella war. rugenblid lebe waglichtelt, Gedanken ohne daß er wieder gefehen hätte. Dann begann zu feiner Erleichterung der Aufmußte, aus, njomebr von erregen der nämlichen burch Buenos Aires zugesteckt worden war. als es, wie er fofort erfannte, seiner Ankunft bei der Rückkehr von dem ersten Spaziergang Form und Farbe war, wie das Billet, daß ihm am Tage bas fein tereffe Auch die Hand. fchrif gelassen, und zuerner war neben the fteben geblieben. Dett auch nicht antworten und fie hatte derartiges wohl Versicherung nicht in Sennor Manuel bel Bascos Hause jemals von Ruiz es nicht für erforderlich, thre legten Worte burch eine erneute benn sie fuhr sogleich fort: Haben Sie bante ich Buften Stunden meines bleftgen ufenthalts niemand eine zweite Gelegenheit oder zärtliche Gespräche mit mir zu hnen, err Mahler," fagte fie. bie Gelegenheit wahrgenommen haben, einfältige, romantische hre Güte nicht genug banten. Andere Männer wirben filgren, ch taun nen obgleich ic and skian defuiffentch bege feinen glühenderen Ob es interne p Munich als den die nichläge diefes erbärmlichen Schleichers oment fur eine solche vermutung, die nur dazu dienen tann was sie nach der Absicht der Urheber durchaus nicht soll die Gemüter zu verwirren und zu erbittern und sie zu dem Entschluß zu bringen, man wolle es doch einmal darauf anTommen lassen, man wolle doch einmal sehen, ob die Sie: gierung wagen werbe"... Abgesehen davon, daß man an dem lebendigen Körper des Reichs keine gefährlichen Er, perimente machen soll denken die Verbündeten Regierungen nicht daran, solche Pläne zu begen, wie ihnen hier unterstellt werden. Freilich ist" Vorsehen" die Hauptaufgabe einer Re gierung. Doch unsere Regierungen, dieses Zutrauen haben sie verdient, sind viel zu klug, um allzuweit ,, borsehen" zu tvallen. Sie haben den vorigen Reichstag aufgelöst, weil sie nach der Abstimmung vom 13. Dezember nicht mit ihm regieren fonnten. Sie haben an die Wählerschaft appelliert, und Damit ihr Vertrauen zu der besseren Einsicht der Wählerschaft ausgedrückt. Welcher Reichstag nun kommt, der wird zunächst als der Ausdruck der Boltsanschauungen für die Vers bündeten Stegierungen zu gelten haben und gelten. Man wird mit ihm auszukommen suchen und auskommen, so lange es geht. Politifche Rundschau. Deutsches Reich. * Bon verschiedenen Seiten wird behauptet, daß bei den augenblicklich in Berlin geführten deutsch- amerikanischen Handelsvertragsverhandlungen ein Hauptpunkt die Erwägung sei, ob und unter welchen Bedingungen es den Amerikanern gestattet werden soll, amerikanisches Schlachtvieh nach Hamburg zu bringen, hier zu schlachten und das Fleisch dann nach dem Vorbilde der in Amerika durch den Fleischtrust schon längst geschaffenen Organisation in Kühlwagen durch ganz Deutschland zu vertreiben. * Der brannschweigische Landtag wird sich mit der Thronfolgefrage für das Herzogtum Braunschweig befassen, ehe die Angelegenheit an den Bundesrat geht. Der Regentschaftsrat hat die staatsrechtliche Kommission des Landtags zu Freitag, 28. Dezember einberufen. Er will, bevor er an den Bandesrat wegen der Thronfrage herantritt, die Zustimmung der Kommission einholen. Amerika. ** Großes Aufsehen rust in den Vereinigten Staaten ein Militärskandal hervor. Mitglieder der Artilleriekommission werden beschuldigt, Veruntreuungen und Erpressungen in großem Stile begangen zu haben. Im Waffendepot wurden große Abgänge konstatiert. Auch Erpressungen wurden begangen. Die Zivilanwärter auf Beamtenstellen mußten große Summen für ihre Ernennung bezahlen. Eine strenge Untersuchung wurde eingeleitet. Kleine politifche Nachrichten. Berlin, 25. Dezember. Dem Vernehmen nach ist gegen Jesko v. Puttkamer die Voruntersuchung abgeschlossen. Der Staatsanwalt wird, wie verlautet, wegen der bekannten Baßangelegenheit Klage erheben. Eisenach, 25. Dezember. Die Verlobung des Großherzogs bon Sachsen- Weimar mit einer Nichte der deutschen Kaiserin wird in Weimarer Hoffreisen als bevorstehend angekündigt. Es handelt sich anscheinend um die zweite Tochter des Herzogs bon Schleswig- Holstein- Sonderburg- Glücksburg. Washington, 25. Dezember. Präsident Roosevelt hat einen Aufruf erlassen, in welchem er zu Geldsammlungen für die von Hungersnot betroffene chinesische Bevölkerung auffordert. 1906. Chronik der Weltereignisse im scheidenden Jahre. Januar. Der Neujahrstag brachte eine militärische Ueberraschung in Deutschland: Graf von Moltke, ein Neffe des Großen Schweigers" wurde zum Chef des Generalstabes ernannt. An 8. erfolgte in England die Auflösung des Parlantents; die Neuwahlen brachten der bisherigen Regierungspartei eine böllige Niederlage, die Liberalen zogen mit mehr als 600 Stimmen in das neue Parlament ein. Am 10. starb der preußische Eisenbahnminister v. Thielen, der Vorgänger b. Buddes, am 17. der Staatssekretär des Aeußern Freiherr ben Richthofen, deffen Nachfolger Herr v. Tschirschky wurde. Eine von zwei Soldaten, den Musketieren Rosinsky und Geppert bei Ostrowo begangene Bluttat an dem Wirt Glapa fand am 13. ihren vorläufigen Abschluß; beide Täter wurden zum Tode verurteilt und wenige Monate später hingerichtet. Ma 15. endete ebenfalls ein Gerichtsurteil die vielbesprochene Affäre der Prinzessin Luise von Koburg; die Ehe mit dem Prinzen Philipp wurde geschieden. In Algeciras wurde am 16. die Maroffofonfereng eröffnet, in Frankreich am 17. ein neuer Präsident, Armand Fallières, gewählt. An demselben Tage fanden in Hamburg Kravalle wegen der Wahlrechtsnovelle statt, durch die eine Massenaussperrung und verschiedene Prozesse hervorgerufen wurden. Aussehen erregte ant 29. die Verurteilung des Landgerichtsrats Blumenberg in Beuten zu 5 Jahren Gefängnis wegen Amtsvergebens und anderer Delifte. Am gleichen Tage starb Europas ältester Monarch, König Christian IX. von Dänemark, 88 Jahre alt. Sein Sohn bestieg als Frederik VIII. ben Thron. februar. Nm 1. begann in Frankreich die Durchführung der sog. Trennungsgesetze mit den Kircheninventuren, wobei es zu blutigen Ausschreitungen lam. Die erneute Verhandlung gegen den Lehrer Midel( Trakehner Prozeß) endete am 5. mit der Freisprechung des vorher zu 200 Mark Geldstrafe Berurteilten. Am 17. wurde Alice Roosevelt, die Tochter des Präsidenten der Bereinigten Staaten mit den Senetor M. Longworth getraut. Der 18. sah in Roeskilde eine glänzende Fürftenversammlung zur Beisepung König Chriftians. In Südwestafvita entstanden neue Schwierigkeiten durch die Flucht des gefangenen Hottentottenhäuptlings Cornelius. Jn Ungarn führte der Konflikt mit der Krone zur gewaltsamen Auflösung des Abgeordnetenhauses. Da mit Amerifa fein Handelsvertrag zustande gekommen war, nahm der deutsche Reichstag am 23. ein Provisorium an. Die Doppelfeier im deutschen Kaiserhause begann am 26. mit der Einholung der Braut des Prinzen Eitel Friedrich, der Herzogin Sophie Charlotte von Oldenburg. Am 27. fand die Trauung des jungen Fürstenpaares und die Silberhochzeit des Kaiserpaares statt. Die bei dieser Gelegenheit dem Kaiserpaare als Geschenfe dargebrachten Stiftungen der Städte, Provinzen, Bereine 2c. erreichen einen Wert von über 9 Millionen Mart. März. Am 1. traten die für Deutschland wichtigen neuen Sandelsverträge in Kraft. Eine furchtbare Bergwerfs fatastrophe forderte am 10. in Courrières über 1000 Opfer. Deutsche Mannschaften halfen in hervorragender Weise beim Rettungswert. Der deutsche Parlamentarismus erlitt am 10. einen schweren Verlust durch den Tod Eugen Richters. Am 12. begannen in Rußland die Vorwahlen zur ersten Reichsduma. Der befannte Anarchist Johann Most starb am 19., am 21. der Reichstagsabgeordnete Lenzmann. Eine Tragödie in Braunschweig, die Erschießung zweier Schwestern durch den Lehrling Brunfe, fand am 21. ihre gerichtliche Sühne durch Brunkes Verurteilung zu 8 Jahren Gefängnis. Der Täter erhängte sich im Gefängnis. Am 22. wurden die Brüder Blömers und die Frau des einen, die in M.Gladbach den Oberstleutnant Roos in bestialischer Weise ermordet hatten, zum Tode verurteilt. Frau Blömers ist später begnadigt, die beiden Brüder sind hingerichtet worden. Am 22. starb der Dichter und Schriftsteller Ed. Grisebach, der Verfasser des ,, neuen Tannhäuser". 13 Arbeiter, die 20 Tage unter der Erde gehaust hatten, wurden am 30. lebend aus dem Unglücksschacht von Courriès gerettet. Die Arbeiten der Marokkokonferenz, die zu einem drohenden Konflikt geführt hatten, wurden am 31. in befriedigender Weise beendet. April. " Der 1. brachte einen gewaltigen Arbeiterkampf in Amerika, 500 000 Kohlenarbeiter traten in den Ausstand, der lange Zeit währte. Am 2. zogen die Tanzhusaren" in Crefeld ein, Der Kaiser führte das Regiment selbst in die Stadt. Wiederum wurden 10 Bergleute aus Court: ères am 4. nach 25 tägiger Frist lebend ans Licht gebracht. Diese Tatsache führte zu Exzessen gegen die Grubenbesiger und zum Streif. Ein Un glückstag war der 5. Der Vesuv begann in entsetzlicher Weise Lava und Asche auszuwerfen. Mehrere Orte wurden gänzlich vernichtet, hunderte von Menschen getötet. In Nagold er folgte der Einsturz des Gasthofes„ Zum Hirsch" bei Hebungs arbeiten; 54 Tote wurden aus den Trümmern gezogen. Der beteiligte Baumeister Racker ist später zu längerer Gefängnis. strafe berurteilt worden. Bei der Marokkodebatte erliti Fürst Bülow im Reichstage einen schweren Ohnmachts. anfall, der ihn wochenlang den Arbeiten entzog. Die Konferenz von Algeciras ging am 7. nach Unterzeichnung des Schlußprotokolls auseinander und in Rom begann der Weltpostkongreß, der bis zum 26. Mai dauerte und der Welt verschiedene Erleichterungen im Verkehr, u. a. die Erhöhung des Briefgewichtes von 15 auf 20 Gramm, die Zulassung von Postkarten mit Mitteilungen auf der Vorderseite und die Einführung einer internationalen Antworts marke brachte. In den Tagen vom 18.- 20. vernichtete ein furchtbares Erdbeben mit anschließender Feuersbrunst die blühende Stadt San Franzisko und zahlreiche Menschenleben. Die Wissenschaft hatte am 19. einen schweren Verlust erlitten. Prof. Curie, der Entdecker des Radiums, wurde in Vari überfahren und getötet. Am 28. starb der preußische Eisenbahnminister v. Budde, 54 Jahre alt. Der Metallarbeiter. streit in Breslau führte zu schweren Krawallen auf dem Striegauer Plaß, für die später eine große Anzahl der Teil. nehmer harte Strafen erlitt. Dem unbeteiligten Arbeiter Biewald wurde eine Hand abgehauen. Am 30. fand in Potsdam die Verhandlung gegen den Raubmörder Hennig statt; er wurde zum Tode verurteilt. Mai. Der Reichstag nahm am 1. die Erhöhung der Brausteuer n. Am 3. erhielt der russische Ministerpräsident Witte seine Entlassung; Goremyfin wurde sein Nachfolger. Die weitere Steuerdebatte im Reichstage brachte die Ablehnung der Ansichtskarten- und Quittungssteuer und am 8. die Annahme Der Zigaretten-, Fahrkarten- und Tantièmensteuer, am 10. die der Erbschaftssteuer. Am gleichen Tage wurde in Petersburg Die erste Gossudarstwennaja- Duma" vom Zaren feierlich er öffnet. Präsident v. Breitenbach wurde am 11. zum preußischen Eisenbahnminister ernannt. Am 14. starb in Newyork Karl Schurz, einer der bedeutendsten Staatsmänner. Der deutsche Reichstag nahm am 15. die viel umstrittene Diätenvorlage an, am 17. eine Resolution betr. der Portoverteuerung, am 19. Die gesamte Finanzreform und die Flottenvorlage. An legterem Tage vollzog der König von Italien die feierliche Eröffnung des Simplontunnels. Henrik Ibsen, der berühmte Dichter und Dramatiker, starb am 24., 78 Jahre alt. Am 26. nahm das preußische Abgeordnetenhaus die Schulvorlage endgiltig an, der deutsche Reichstag lehnte das Kolonialamt ib und gab damit den Anstoß zu den Konflikten, die später zu seiner Auflösung führten. Die Hochzeit König Alfons von Spanien mit Prinzessin Ena von Battenberg am 31. wurde Veranlassung zu einem Bombenattentat auf das junge Paar, bei dem 17 Personen getötet wurden. Der König erlitt eine leichte Verlegung. Der Attentäter wurde kurz darauf in einem spanischen Orte gestellt, erschoß sich aber, nachdem er ben Gendarmen getötet hatte. Juni. Am 2. Juni wurde der Teltowkanal in Anwesenheit des Raiserpaares eröffnet; die Fertigstellung des Kanals, der die babel mit der Spree verbinden soll, ist bis zum Jahreschlusse noch nicht völlig gelungen. Der Bau hat faft 60 Millionen Mark gekostet. Der deutsche Kaiser weilte am 5. beim Kaiser von Desterreich in Wien. Am 6. starb der Philosoph des„ Unbewußten", Eduard v. Hartmann. Di Herkomerfahrt von Frankfurt a. Main aus über Müncher Wien und zurück vereinigte die Sportfreunde vom 13-15 Bring Heinrich v. Preußen fuhr das Rennen mit, desse Sieger Dr. Stöß aus Zwidau wurde. Ein furchtbarer Pogrom in Bialystod lenkte die Blicke der zivilisirten Welt wiede einmal auf Rußland, in dem die Schreckensherrschaft de Bomben und Mordbrenner noch nicht beendet worden ist Am 16. endete die aufsehenerregende Affäre des Oberster Hüger, der die Militärverwaltung scharf angegriffen hatte mit dessen Freisprechung. Heinrich Hart, ein im literarischer Leben Deutschlands viel hervorgetretener Schriftsteller und Kritiker starb am 11., am 23. der Herzog von Almodovar der als Vertreter Spaniens der Marokfokonferenz in Algeciras präsidiert hatte. ( Schluß der Chronik folgt.) Nah und fern. ud jeder Berta bon fich abwälz bier gute Mien oft Weberwindu lidenreichen& en Gefdjmad d Gin gefeßli inen nicht 9 oder dem Swegs, vom 2 lann fich auch zur Weihna alb als ftillschw den Verläufer, Lage ist, eine andy mur, daß er en Stufer aufgere dererfeits aber brigen bejchenten en, auf den ebe diefen Fällen getroffen werden. en, genügt ben belannt geg gift wird. It fwuj der Käufer † Hundertfache Mörderin. In Paris ist die Affistentin einer Hebcamme verhaftet worden. Sie hatte seit längerer Beit Säuglinge in Pflege genommen und tötete die Kleinen, indem fie fie in siedendem Del verbrühte. Die entsetzlich Frau soll mehr als hundert Säuglinge auf diese unmensch liche Art ums Leben gebracht haben. Der † Zwölf Mann ertrunken. Der englische Dampfer Arlington" ist in Hamburg eingeschleppt worden. Dampfer, der auf der Höhe von Dungeneß den belgischen Dampfer, Cap Juby" in den Grund rannte, wobei zwölf Mann von diesem ertranten, hat Schaden am Borderschiff unter der Wasserlinie. † Der Tod als Rächer. Die Gattin des Kaufmanns Weiz in Budapest hatte vor einigen Monaten das Bett, in dem ihr Mann schlief, mit Betroleum übergossen und an gezindet. Der Mann wurde gerettet; die Frau tam als Gefangene in das Spital. Hier wollte fich der Mann mit ihr versöhnen und fuhr mit seinem Berteidiger in das Spital, Kaum erblickte die Frau ihren Mann, als sie einen mark erschütternden Schrei ausstieß und tot umfiel. Ein Herz schlag hatte ihrem Leben ein Ende gemacht. " - + Zwischen den Festen. Ob es wohl in diesen Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr viel zufriedene Menschen gibt? Raum. Denn das schöne Sprichwort sagt zwar: ,, Bescheidenheit ist eine 8ier!" aber die meisten setzen auch hinzu: Doch weiter kommt man ohne ihr." Die Ber läufer in den Geschäften wissen ein Lied davon zu fingen, daß Beschenkte gewöhnlich nicht viel von Bescheidenheit an sich haben, sondern so unbescheiden sind, die Gaben, für die fie gestern Schön Dant" gesagt haben, heute umzutauschen, weil sie ihnen gar nicht paffen. Und gar unsere modernen Dienstboten huldigen weit mehr bemt zweiten Sage in obigem Sprichwort, als dem ersten, weshalb man, wenn fie unter einander find, recht selten hört, daß fie mit den Weihnachts geschenken zufrieden sind, sondern meist ein mürrisches: ,, Hätten Doch mehr geben können!" Ja, es ist eine eigene Stimmung ,, zwischen den Festen." Der Hausherr und Vater sieht bedenklich die Ebbe in seinem Portemonnaie und seufzt: wovon Sylvester feiern? Ueberhaupt ist dies, wo feiern wir Sylvester" jezt die einzige Sorge derjenigen, die an den verflossenen Feier tagen noch nicht genug haben. Der arbeitsame Mensch denkt anders; für ihn bedeuten Feiertage rnwillkommene Unter brechungen der Wertzeit. Mau sieht also wiederum, daß die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr feinem recht passen und der eine aus diesem, der andere aus jenem Grunde un zufrieden ist. Die Postbeamten, die aus dem Weihnachts trubel in den Neujahrshochverkehr fommen, hoffen auch, daß diese Zeit erst vorüber wäre und der einzige zufriedene Mensch ist vielleicht der Fischhändler, der zu Weihnachten Karpfen verkauft hat und zu Sylvester wieder welche verkaufen kann. Man behauptet aber, daß sogar dieser schimpft, weil er nicht soviel Ware hatte, als begehrt wurde und er somit noch ein größeres Geschäft hätte machen können, wenn Es wird Beit, daß die Menschen sich wieder in den Alltag finden und unter der Arbeit keine Gelegenheit haben, unzufrieden zu sein denn auch hier heißt es, mit einer Kleinen Abänderung eines bekannten Sages:" Nichts ist schwerer zu ertragen, als eine Reihe von Feiertagen!" Bunte Tages- Chronik. Berlin, 24. Dezember. Durch einen in Mariendorf aus. gebrochenen Brand in einer Küche erstickten in der nebenan gelegenen Stube zwei Kinder der Familie Teez im Bett. Der Brand selbst war nur unbeträchtlich. Elbing, 24. Dezember. Wegen sehr umfangreicher Laden. diebstähle wurde die gut fituierte Rentierfrau Fiettau ver haftet. Wien, 24. Dezember. Der Photographengehilfe Karl Brandl vergiftete fich, seine Frau und seine zwei Kinder mit Cyankali. Beweggrund waren Not und Krantheit. St. Paul, 24. Dezember. Auf der Strede Minneapolis St. Paul stieß ein Schnellzug init einer rangierenden Loko motive zusammen. Der ganze Zug entgleiste; 25 Personen find getötet. Umtausch der Weihnachtsgefchenke. ( ou unserem juristischen Mitarbeiter.) Wenn die Feiertage vorüber find, tommen für unsere Geschäftsleute Tage, die ihnen zwar viel Arbeit, aber wenig Verdienst bringen. Das sind die Tage des Umbauſches. So edingen, natürli Satürlich ist da innerhalb wenn eine fold effenen Beitra etion im Som das wird in et des neuen Sal gemeinen dara gegen eine an ben darf. Wer aft bat, fanu di ben Preis ettva nottvendig, da Berdings hat de zableu, e billiger ist als eben einen giv die Differenz b bigt find, it Der Umtausch zu ver diejes Verwei bon Fall zu Fa Fitiprechung hat i Beschädigungen Unter einem a bozu betrachten, Hier find die en, nach denen baitet. Dieje Haftu ben der Grundgeda Täufer eine Gewähr laber, daß die ber Fehlerlofigleit al benejen haben. He nicht in den Wert der Tätigkeit ent oder zu dem i vermindern. Go fo bas Fehlen eines fe im Sinne des Ges oder zu Zweden, fuft ist. Hier ba Rüdgängigma Herabsehung Tax aber nur einverstanden ist, Garung des K berarbeitet worden Bandlung, falle foglichen Prozedu cd einfach der aberſtändigen ogenen Minder Tann von neuer erden, falls nich jeche Monal Bi vor Eintritt bie Babl über 28 her dem Verlä jo kann dieser ie Frist zur G Dobin nicht, so Bondelt es sich as, das in gerade auf da Referung einer das Geschäft ber ja leiner we Etwas ern bernommen Fiefern. Die ein, allgemeine auf den Mar erplichten zu the Sache jolle biefe fehlen, so werden. In de Hefer Rechte fü Het Merger Bete, johon bein maan 1h1 nal etwas unbequemer Schwiegersobn werden w 5434 Eine te Edirmann Ga Lafbe einen Be Die billigste Tageszeitung in Gießen sind die Monatlich nur 35 Pfennig und 10 Pfennig Trägerlohn. Gießener Neueste Nachrichten Abonnements bestellungen nehmen alle Träger entgegen und die Expedition, Seltersweg 83. Die Calbé bat bringende Kun Bitbne des Ho Ehrmann mate Bort awn jagen la aber es flang ort gen Fr box der berb 3000 Fr. Gnt Hartmann. über Mi auch jeder Verkäufer sie verwünscht, so wenig fann er die bon fich abwälzen. Denn die liebe Konkurrenz zwingt de bom Fier gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Und das nen mit, chtbarer o ten Welt ensherricht bet worden re des Ober angegriffen im litera Schriftsteller von Almol renz in Alge ronit folg t Sie e atte jeit lang Stete die Die entie diese unm glische Dar worden. am Cen das Bet goffen und e Frau lan der Mam er in das E oft Weberwindung genug tosten, wenn es gilt, aus dem lückenreichen Lager immer neue Ware hervorzubringen, usden Geschmack des Umtauschenden zu befriedigen. Sin gesegliches Recht auf Umtausch besteht im alleinen nicht. Also der Umstand, daß eine Ware dem jer oder dem Beschenkten nicht gefällt, berechtigt noch leswegs, vom Verkäufer die Rücknahme zu verlangen. en Cann sich auch nicht etwa darauf berufen, daß der Umich zur Weihnachtszeit im Geschäftsverkehr üblich und badba 16 als stillschweigend vereinbart anzusehen sei. Es gibt djen Verkäufer, der nach billigem Ermessen gar nicht in Sage ist, eine verkaufte Ware wieder umzutauschen, sei auch nur, daß er den alten Ladenhüter, den er glücklich en Stäufer aufgeredet hat, doch schon wieder los werden würde. dererseits aber sind viele Käufer, die etwa einen Anorigen beschenken wollen, dessen Geschmad aber nicht genau Lonen, auf den eventuellen Umtausch unbedingt angewiesen. biesen Fällen muß nun eine diesbezügliche Abmachung droffen werden. Dies kann bei jedem einzelnen Kauf ge Febem, es genügt aber auch, wenn etwa durch Plakate im ben bekannt gegeben wird, daß jeder Gegenstand um getauscht wird. Ist eine solche Ankündigung nicht vorhanden, muß der Käufer sich das Recht des Umtausches besonders bebingen, natürlich vor dem Abschluß des Kaufes. Natürlich ist das Recht des Umtausches nicht unbeschränkt muß innerhalb der vereinbarten Frist ausgeübt werden, den belgis coder, hoenn eine solche nicht festgelegt worden ist, in einem te, wobei gemessenen Zeitraum. Es ist selbstverständlich, daß man Bordert etwa im Sommer noch Weihnachtsgescheute umtauschen das wird in der Regel wohl nur bis in die ersten des Staufnage des neuen Jahres hinein geschehen können. Weiter wird in algemeinen daran festzuhalten sein, daß man eine Ware gegen eine andere Ware der gleichen Branche um schen darf. Wer in einem großen Warenhause Eßwaren gion ft hat, tanu diese nicht zurücbringen und verlangen, bent Preis etwa photographiert zu werden. Es ist aber dt mottvendig, daß der Preis für beide Sachen derselbe sei. Merdings hat der Verkäufer feine Verpflichtung, die Differenz Temu zuzahlen, wenn der Käufer einen Gegenstand nimmt, a billiger ist als der umzutauschende. Der Kunde fann in dieſen neben einen zweiten Gegenstand kaufen, der soviel kostet Ciedene Meie bie Differenz beträgt. Sowie die eingekauften Sachen ort sagtigt find, ist der Verkäufer selbstverständlich berechtigt, Ben Umtausch zu verweigern. Ob die Beschädigung so erheblich um dieses Verweigerungsrecht zu begründen, fann natürlich wrbon Fall zu Fall entschieden werden. Die Pragis ber Becht fprechung hat indessen ergeben, daß auch weniger erhebThe Beschädigungen dafür genügen. fie einen fiel. Ein ften feßen ihr." Die bon zu fin Bescheidenheit Gaben, fi e umzutau infere modem Gage in ob wenn fie den Weihna rrisches: Si igene Glim er fiebt bederf tobon Sple = Sylvester floffenen F me Mensch d tommene ederum, daß em redt p em Grunde em Weihna hoffen aud ufriedene M nachten Ra verkaufen la ft, weil a somit nod ... tag finders sufrieden για να bänderung tagen, al Marienbor in der nebe im Bett ngreicher au Fiettau bengebile wei Kinder fheit Minneapo gierenden S ; 25 Peri efchenke beiter.) men fir eit, aber w Imbaufches& date Unter einem anderen Gesichtspunkte ist die Sachlage je Bozu betrachten, wenn die gekaufte Ware nicht fehlerfrei die die diesem Prozesse das Urteil gesprochen: Emma Calvé wurde berurteilt, ihrem ehemaligen Impresario 9000 Fr. Buße und 3000 Fr. Entschädigungsgeld zu zahlen. Vermischtes. = Der deutsche Kronprinz und die Potsdamer Jugend. Am Tage vor Weihnachten hat der Kronprinz die Potsdamer Jugend besonders überrascht. Er ließ während eines Spazierjanges Martstücke unter die Kinder regnen und amüsierte sich jerzlich über den Eifer, mit dem die Kleinen die blinkenden Silberstücke auflasen. Unter lautem Jubel und Hurrarufen begleitete eine große Kinderschar den Prinzen in sein Heim ¡ urüd. = " Hauptmann" Voigt, der in der Tegeler Strafanstalt mit Schusterarbeiten beschäftigt wird, fühlt sich dort sehr wohl. Voigt macht den Strafanstaltsbeamten feine Unannehmlichkeiten, seine Führung ist gut, wie er sich auch im Buchthause stets gut und folgsam benommen hat. Aber die Neugierde, die seine Mitgefangenen für ihn an den Tag legen, ist ihm unangenehm, denn auch ihnen ist selbst im Gefängnisse ber Köpenicker Streich zu Ohren gekommen. = Der Weiberbraten. Unter diesem Namen ist fein eßbarer Gegenstand zu verstehen, sondern ein altes Volksfest, bas alljährlich in der pfälzischen Gemeinde Berghausen statt findet. An diesem Tage haben alle Frauen der Gemeinde Festtag; mit Musik ziehen sie im Dorf um, voraus eine Fahnenträgerin, rechts und links davon zwei Frauen mit Milchfannen. Der Zug geht zum besten Dorfwirtshaus, allwo ein Festmahl stattfindet, dem nur Frauen beiwohnen dürfen, Später folgt dann ein Tanz, bei dem die Frauen bas Wahl. recht haben. Sie rächen" sich bei dieser Gelegenheit füz erlittene Unbill der Männer. Aber nur verheiratete Männer haben Zutritt zum Tanze. Hier sind die Bestimmungen des B.G.B. geltend zu nchen, nach denen der Verkäufer für die Mängel der Ware aftet. Diese Haftung ist allerdings nicht sehr weitgehend, Benn Der Grundgedante des Gejezzes ist nicht, daß der VerWufer eine Gewähr für die Fehlerlosigkeit übernommen hat, wohl aber, daß die Beteiligten den Vertrag in der Annahme Behlerlosigkeit abgeschlossen und den Preis dementsprechend emeen haben. So fommen auch unwesentliche Mängel Hier nicht in Betracht, sondern nur solche, Ben Wert der Sache verringern, und Mängel, üre Tätigkeit entweder zu dem gewöhnlichen Gebrauch der zu dem im Vertrage vorausgesetzten Gebrauch ermindern. So sagt Bernhöft z. B., daß bei einem Hunde Das Fehlen eines feinen Geruchssinnes nicht immer ein Mangel in Sinne des Gesetzes sei, wohl aber, wenn er als Jagdhund aber zu Zweden, die einen feinen Geruch erfordern, vertuft ist. Hier hat der Käufer das Recht der Wandlung, Rückgängigmachung des Kaufes, oder der Minderung, Herabsetzung des Kaufpreises. Die Rückgängigmachung der Verkäufer damit erfolgen, wenn Hann aber nur inverstanden ist, aber nicht etwa nur durch eine einseitige lärung des Käufers. Ist die Ware inzwischen be- oder werarbeitet worden, so ist dies fein Hinderungsgrund für die Bandlung, falls sich die Mängel der Ware erst bei der Eglichen Prozedur herausgestellt haben. Bei der Minderung arb einfach der Preis herabgefeßt, event. auf Grund eines Fiberständigen Gutachtens. Stellt sich nach der vollein Minderung neuer Mangel heraus, so neuem Wandlung oder Minderung verlangt erden, falls nicht inzwischen Verjährung eingetreten ist, was ach sechs Monaten von der Ablieferung gerechnet geschieht. ivor Eintritt der Verjährung kann sich der Verkäufer Die Wahl über Wandlung und Minderung vorbehalten. Hat er uber dem Verkäufer einen Mangel an der Sache angezeigt, tann dieser sich zur Wandlung erbieten und dem Käufer ire Frist zur Erklärung sezen. Erklärt sich der Käufer bis hi nicht, so fällt das Recht auf Wandlung für ihn fort. Sendelt es sich übrigens um eine Gattungssache, also um was, das in vielen Exemplaren vorhanden, ohne daß a gerade auf das gekaufte Stüd ankommt, so kann man auch eferung einer mangelfreien Ware verlangen. Hier vollzieht Th das Geschäft in den Formen des einfachen Umtausches, Che ja teiner weiteren Erklärung bedarf. Fogesen bon = Wer hat das Geld. Jm vorigen Jahre hatte der Angestellte eines Pariser Hauses einen Geldbrief mit 2000 Franks abgesandt. Als der Adressat den Brief öffnete, war das Geld aus diesem verschwunden, und in dem Kuvert be: fanden sich nur Papierschnitzel. Der Empfänger des Briefes erhob Klage, und der Angestellte wurde unter dem Verdacht, den Diebstahl begangen zu haben, in Haft genommen. Nach längerer Untersuchung stellte endlich jetzt ein Sachverständiger fest, daß der Verhaftete in Wahrheit der Bestohlene ist, und daß der Geldbrief nur von einem dritten, höchstwahrscheinlich bon einem Postbeamten, sehr vorsichtig und geschickt geöffnet, seines Inhalts beraubt und dann wieder geschlossen worden sei. Infolgedessen entließ man den Angestellten sofort aus der Haft, der jetzt gegen die Postverwaltung einen Schadenerfagprozeß in Höhe von 100 000 Fr. angestrengt hat. Etwas ernster wird die Lage erst, wenn der Verkäufer übernommen hat, eine Ware mit bestimmten Eigenschaften Hefern. Die Zusage muß aber in allem Ernst gegeben fan, allgemeine Anpreisungen, vernehmlich solche, wie man fe auf den Märkten hört, die Ware sei die allerbeste usw. pflichten zu nichts. Hat jedoch der Verkäufer versprochen, Vine Sache solle diese und jene Eigenschaften haben, und hiese fehlen, so fann er ev. sogar schadenersatzpflichtig gemacht treden. In den meisten dieser Falle wird die Geltendmachung Hefe Rechte für den Käufer gewisse Schwierigkeiten ergeben, eft Merger und Zeitverlust bringen. Es ist immer te, schon beim Einbauf die Augen offen zu halten. Aus dem Gerichtsfaal. = = veranstalteten verschiedene Geselligkeiten. Die Contentia gab am ersten Feiertage eine Weihnachtsbescherung mit Verlosung und Ball. Einen breiten Raum in der Feier nahm das Kind ein, da das Weihnachtsfest ja hauptsächlich, wie der Vorsitzende Beck in seiner Ansprache hervorhob, ein Fest der Kinder ist. Die Kinder waren ihrer Bedeutung denn auch vollkommen sich bewußt, der besonders brachten fie dies bei der Stellung lebenden Bilder Sankt Nicolaus"," der armen Witwe Weihnachten" und" Prosit Neujahr" zum Ausdruck. Die Bilder, zu deren Darstellung wohl 25 Kinder verwandt wurden, fanden den ungeteilten Beifall des Saales. Später wurde noch das einaktige Lustspiel " Durch den Tannenbaum" aufgeführt, das ebenfalls allseitige Anerkennung erzielte. Weitere Abwechselung brachten eine Tauschverlosung und eine allgemeine Verlosung. Der Ball, mit dem das Fest abschloß, währte bis an den Morgen.- Am zweiten Festtage feterte der Turnverein Gießen in der Turnhalle sein Weihnachtsfest, das wieder eines ungemein starken Besuches sich erfreute. Flotte Musikweisen leiteten den Abend ein und dann sang der Sängerchor des Turnvereins unter Leitung seines Dirigenten K'asten das herrliche Lied„ Hörst du wohl die Glocken klingen", das den rückhaltlosen Beifall herausforderte. Die recht nette Darstellung des Weihnachtsmärchens„ Der Seegeist" erhöhte noch die Stimmung der Festversammlung. So wickelte das Programm, das auch noch lebende Bilder und eine Verlosung brachte, ohne Störung fich ab und dann trat der Ball in seine Rechte, der die Teilnehmer noch recht lange betsammen hielt. Heute Nachmittag gedenkt der Turnverein einen Ausflug nach dem Windhof zu unternehmen. Was Wahlen kosten. Für die letzten englischen Barlamentswahlen haben die Kandidaten 1 168 858 Pfund Sterling, also über 23 Millionen Mark bezahlt, die sich folgendermaßen verteilten: Drucksachen 418 296 Pfund; 3ffent: liche Versammlungen 30 157 Pfund; persönliche Ausgaben der Kandidaten 64054 Pfund; Angestellte und Boten 129 152 Pfund; Ausgaben für die Beamten, die die Wahlen leiteten, 206 324 Pfund usm. Im Durchschnitt wurden fü: jede abgegebene Stimme bezahlt: in Irland etwa 3,80 Mart, in England etwa 4,08 Mark und in Schottland ungefähi 4,50 Mart. Bei der bevorstehenden Wahl zum deutschen Reichstag erscheint diese Statistit jedenfalls sehr interessant. Haran al Raschid in London. Die Rolle des ehe: maligen Kalifen von Bagdad, der bekanntlich inkognito" die Stadt zu dursstreifen pflegte, übt in London der Minister John Burns aus. Man weiß nie, wo er plötzlich auftauchen wird. Vor einigen Tagen zettete er einige Kinder son einem Maffengrab in der Themse, dann wieder leistete er bei einem Feuer bei der Rettung einiger Arbeiterfrauen und Kinder Hilfreiche Hand, und kürzlich nachts, nachdem er bis gegen halb 11 Uhr im Unterhause gewesen war, wurde er auf einer Inspektionstour burd die Nachtasyle der Heilsarmee gesehen und war gerade im Begriff, sich unter die Menge der bedauernswerten nächtlichen Gäste des Heilsarmeerendezvous zu mischen. John glaubt nur, was er mit eigenen Augen sieht, und er macht sich vollauf klar, daß er vie! oder alles auf diese Art sehen muß, wenn er wirksam den Uebeln in bei Großstadt zuleive gehen will. $ Eine teure Beleidigung. Der bekannte Impresario Edmann hatte bekanntlich gegen die Primadonna Emma lafwé einen Beleidigungs- und Schadenersatzprozeß angestrengt. Die Calve hat eine von Herrn Schürmann geleitete gewinnbringende Kunstfahrt jäh unterbrochen, indem sie auf der Bine des Hoftheaters zu Dresden ihren Partner wie Herrn Shürmann während einer" Carmen"-Aufführung das bemate Wort zurief, das Götz von Berlichingen dem Hauptman sagen läßt; das Wort wurde zwar französisch gesprochen, aber es flang darum nicht vornehmer. Schürmann pilgerte foort gen Frankreich und verlangte auf dem Wege der Klage bom der derben, allzuderben Carmen 20 000 Fr. Buße und 30000 Fr. Entschädigung. Nun hat das Pariser Gericht in Lokales. ** In aller Stille hat Gießen in den Feiertagen ein Jubiläum, sogar ein Doppeljubiläum begangen, nämlich das seiner Straßenbeleuchtung. Es find gerade 100 Jahre her, daß die Straßenbeleuchtung in unserer Stadt eingeführt wurde und vor 50 Jahren machten die Dellaternen den Gaslaternen, die Weihnachten 1856 zum ersten Male brannten, Plag. Jezt steht Gießen abermals vor einem Fortschritt, indem es die elektrische Beleuchtung der Straßenzüge einzuführen gedenkt. *** Wir haben einen echten, rechten Weihnachten gefeiert. Nicht nur, daß die Menschen das Fest schmückten, der Himmel gab ebenfalls seinen äußeren Schmuck dazu. In der Nacht zum ersten Festtage fiel der Schnee so dicht, daß am Morgen alles in Weiß gehüllt war und die Landschaft in sanftgeschwungenen Fögen sich hinzog. Bald erklang denn auch das fröhliche Schellengeläute und durch die Straßen flogen die Schlitten. Ueberall ist das Weihnachtsfest mit herz. licher Anteilnahme gefeiert worden. Auch die Vereine - *** Infolge starken Schneefalls bleibt die Eisbahn heute geschlossen. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, den 28. Dezember. Meist trüb, geringer Schnee, noch etwas tälter, mäßige nördliche Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Bickener Fleisch- u. Brotpreise am 24. Dez. 06. Höchste Schlachtviehpretje in Frankfurt a. M. Fleischpreise in Gießen 50 kg Schlachtgewicht 85-90 m. 1 kg 82-88 f. 100-102 Pf. bo. 80-84 Ochsen Kälber 1/2" Schweine bo. 72 do. 86-90 " 1 " Getreidepreise in Mannheim 19.00-00.00 m. Weizen 100 kg 17.00-00.00 b. Roggen Brotpreise in Gießen M Weißbrot 2 kg 54$. Schwarzbr. do 50%. Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide zn Gießen. Für unsere Hausfrauen. In allen Fällen, in denen früher Lebertran angewandt wurde, erweist sich Scotts Emulsion als besser, schneller und sicherer Kinder, die heranwirkend und ist demzufolge auch preiswerter. wachsende Jugend, ältere Leute alle brauchen Scotts Emulsion mit gleich gutem Erfolg. Scotts Emulfion wird von uns ausschließlich im großen verkauft, und zwar nie loje nach Gewicht ober Maß, sondern nur in verstegelten Originalflaschen in Racton mit unserer Schuhmarke( dec Fischer mit dem Dorsch). Scott& Borne, G. m. 6.. Frankfurt a. M Bestandteile: Feinster Medizinal- Bebertran 150,0, prima Glyerin 50,0 unterphosphorigfaurer alt 4,3, unterphosphoriasaures Natron 2,0, pulb. Tragant 3,0 feinster arab. Gummi pulv. 2,0, best. Wasser 129,0 Altohol 11,0. hierzu aromatische Emulsion mit Rimt-, Mandel, und Gaultheriaöl je 2 Tropfen. Für die Monate Januar, Februar und März 1907 bestellt ( Name, Wohnort und Wohnung) 1 Exemplar der„ Gießener Neueste Nachrichten". Abonnementspreis für 3 Monate 1,50 Mt. Zustellung durch den Briefträger 39 Pfg. QUITTUNG. Obige Mark Pfg. find heute richtig bezahlt. , den 190. ( Stempel.) Post- Annahme ( Kaiserl. Postamt.) ( Ausschneiden, ausfüllen und unfrontiert in den nächsten Post- Brieffaften werfen.) 33. ht PERCEE It ie t. it ex ent ig BEFALE n. Пр gegen und Bard skin geri Munich als den die nichläge diefes erbärmlichen Schleichers Ob es meme cognac bege feinen glühenderen etwas unbequemer Schwiegersobn weroen w Evang. Arbeiterverein Giessen, Sonntag, den 30. Dezember in Steins Garten: Weihnachtsfeier. Eintritt für Mitglieder und deren Angehörige frei. Söhne von Mitgliedern, über 17 Jahre alt, sowie Nichtbus mitglieder zahlen pro Person 30 Pfg. alnas Saalöffnung 72 Uhr. Anfang 8 Uhr. Jung bleiben willst du Lagen über der Zeiten unverstand und erstarken in deutschem Zorn und freier Flugblätter zur Reichstagswahl werden schnellstens Tugend? Dann kaufe jeden geliefert von der Samstag Dir als Kraftwurz münchner Jugend" oder, - wenn dir das zu mühsam iftwerde Abonnift! الموت Buchdruckerei Albin Klein Giessen, Seltersweg 83. Bekanntmachung. Die Reichstagswahl betreffend. Die Lifte der bei der bevorstehenden Meigh wahl in der Stadt Gießen stimmberechtigten Be liegt von Freitag, den 28. Dezember 1906 bi Freitag, den 4. Januar 1907 beide Tage einschließlich( auch am Sonntag und jahrstag) bormittags bon 9 bis 12 Uhr und nach bon 3 bis 6 Uhr auf dem BürgermeistereiZimmer Nr. 9- zu jedermanns Einsicht Einsprachen gegen die Richtigkeit und Vollständige Lifte find bei Vermeidung des Ausschlusses 8 Tagen, von Beginn der Offenlegung ab ge daselbst vorzubringen. Gießen, den 24. Dezember 1906. Srokh. Bürgermeisterei Gießen. Turschmann. Betr.: Reinigung der Fußßeige von Schnee € 14. Bekanntmachung. Die Eigentümer von an die Straße grenze Grundstücken machen wir wiederholt auf die ihna liegende Pflicht der Reinigung der Fußsteige Schnee und Eis und des Vestrenexs dersel bei Eisglätte aufmerksam. ische Familien DIRE!?. Dezember пуриори WWWWW W W W Stadt- Cheater Giessen. risd Bucker gemahlen und krystall Bekanntmachung. Der frischgefallene Schnee ist alsbald nach Be ung des Schneefalls und, wenn derselbe während Nacht stattgefunden hat, längstens bis 7 hr mit Schaufeln und Kehrbesen von dem Fußsteig seiner ganzen Breite bis zur Fahrbahn schneef machen. 30 Die unterm 24. Oftober 1906 angeordnete Sperre fernen und zwar ist auf diese Weise der Fußfte der Liebigstraße zwischen Ludwig- und Frankfurterstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 22. Dezember 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 24. November 1906 angeordnete Sperre des Riegelpfades zwischen Ludwig- und Querstraße wird hiermit aufgehoben. Direktion: Herm. Steingoetter. 10 Pfd.: Mk. 2.10 1 Freitag, den 28. Dezember Adolf Lenhard Nachf. Außer Abonnement! Blocks- und Gutscheine haben Giltigkeit. 20 Gastspiel von Herrn Bruno Eichgrün. Inh. Jacob Maternus. Gießen. Frankfurterstraße. der Gänse schöne, böhmische Mastgänse, ver Bid. 70 Pfa. versende franko geg. Nachnahme. Freyung Einmalige Aufführung. A. Ch. Otto, bei Bassau. Die Siebzehnjährigen. Schauspiel in 4 Aufzügen von M. Dreyer. Achtung! Zigarren- Ausverkauf!! DE Heizer stellt sofort ein für Bieber. Biebertalbahn. Jüngeres Kindermädchen per sofort oder 1. Januar gesucht. Frau Zahnarzt Schwalm, Plodstraße 7. Zwei bis drei tüchtige Solange Vorrat, versende 300 St. Mekgergesellen milde, aromatische Zigarren zum Spottpreis von nur Mk. 6,85 fr. finden sofort dauernde Arbeit unter Nachnahme nach jed. Post. Fr. Schreiner, Wurstfabrik. station Deutschl. Franz Siebert, Cassel, Königsplatz 36/2. Weltbekannt! In dem städtischen Hause Gießen, den 22. Dezember 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. l Bekanntmachung. NO Die unterm 17. November 1906 angeordnete Sperre Klinikstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 22. Dezember 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 24. November 1906 angeordnete Sperre des Weklarerwegs zwischen Klinik- und Friedrichstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 22. Dezember 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Bet fortdauerndem Schneefall ist diese Reinig so oft als nötig zu wiederholen. Der festgetretene und festgefrorene Schnee ab Fußsteigen ist, solange der Frost andauert, minde auf die Breite von 1 Meter mit Sand zu bestreuen nach dem Auftauen unter sorgfältiger Vermeidung Beschädigungen des Fußsteigs gründlich zu beseitign Die Verwendung von Abfällen 2c. zum Best der Fußsteige ist unzulässig. Die Schußmannschaft ist angewiesen, den B genau zu kontrollieren und geeignetenfalls Strafany zu erheben. Gießen, den 26. Dezember 1906. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die Benutzung des Schweinemarktplages und schiedener anderer Bläge zur Förderung des in Lahn gewonnenen Eises soll für den laufenden Wi Donnerstag, den 27. Dezember, vorm. 11 h an Ort und Stelle öffentlich meistbietend verfte Gießen, den 24. Dezember 1906. werden. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Curschmann. Bekanntmachung. In der Zeit vom 15. bis 22. Dezember 1906 b Die unterm 24. Oftober 1906 angeordnete Sperre in hiefiger Stadt der Bahnhofstraße zwischen Liebigstraße und dem gefunden: 1 Damenregenschirm und 1 Damenwinteri Bahnhof wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 22. Dezember 1906. Großh. Bolizeiamt Sießen. Herberg. Holzverfteigerung Bahnhofstr. 20 im Gießener Stadtwald. zu vermieten. Näheres auf der Donnerstag, den 3. Jan. 1907, vormittags 9½ Uhr beginnend, werden in den Waldungen der Bürgermeisterei Gießen- Zimmer Stadt Gießen im Diftrift Wanne versteigert: Allen voran in Musik- ist alsbald eine fleine Wohnung werken, elektr. Gewichtsaufzug u. elektr. Pianos Nr. 15. 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