achung er Stadtbe genommenen 1907 34 richreibungen ren 1893, 189 Anlehen: Mr. 227 292 über 2000 257, 369 320, 335, 357 $ 5,591, 706 64, 262 über 74, 292, 379 Anlehen: balon u.Dapterbebition: Gießen, Seltersweg 88. Gerafprechanichink Kr. 362. E. NE. 036, 1074 übe 00 Mt. er 100 ME E. Aulehen: Anfügen zur R bberschreibung 11, editbank in Fra ie Verzinjung nden Jahren od nicht zur über 200 00 ME. ember 1906. eisterei Gicha m. achung. 1906 angeord Goethe und ember 1906. iamt Gießen erg. n Arbei s III. Schulja . Lumba Cen und Liefer ngebots berg 7 folgt beranid 225 75 485 21 300 chloffen, poffe gen bis , nachmittag Allendorfe egenwart etwa Angebote erfol Bedingungen Dorf a. 2. zur G tember 1906. nfpettor de en. b. Baurat Aut bequem Möb Herren-, D Kinder- Gar Manufaktur etc Kredit- H Giessen Donnerstag, den 27. September 1906 Gießener 15. Jahrgang Gratisbellagen: Oberbeffische Familienzeitung( und bie Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Neuelle Nachrichten ( siehener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wezlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen Wesentlich erhöht hat sich unsere Auflage in den letzten 14 Tagen, weil der Inhalt unseres Blattes frei von tendenziösen einseitigen Anschauungen ist und weil wir das Sprichwort: = Jedem das Seine= als für die gesamte Bebölferung geltend betrachten. Erfreulicherweise konnten wir auch unseren Abonnenten weiter entgegenkommen und wurde ab 1. Oktober auf folgte durch den Generalinspefteur der Marine Großadmiral von Koester an Bord des Flaggenschiffs ,, Kaiser Wilhelm II.", woselbst die Admirale und Kommandanten der Flotte sich versammelt hatten. Großadmiral v. Koester hat gestern einen Tagesbefehl erlassen, in welchem er sich von der Flotte verabschiedet, der er in Gedanken stets anzugehören gelobt. * Wie bestimmt verlautet, fehrt der preußische Landwirtschaftsminister v. Podbielski in nächster Woche aus dem Urlaub zurück und übernimmt seine Amtsgeschäfte wieder. * Eine scharfe Resolution gegen die Fleischverteuerung nahm der in Küstrin tagende brandenburgische Städtetag an. In der Resolution wird die Staatsregierung ersucht, durch Erleichterung der Vieheinfuhr und des Viehtransports der Fleischteuerung nach Möglichkeit zu steuern. Oesterreich- Ungarn. 號 ** Nachträglich wird bekannt, daß auf den ErzherzogThronfolger ein Attentatsversuch gemacht wurde. Am Tage, bevor der Erzherzog- Thronfolger sich zu den dalmatinischen Manövern begab, wurde auf dem Eisenbahnkörper der Staats45 Pfennig pro Monat bahn in der Nähe von Pola eine Dynamitombe entdeckt der Abonnementspreis erniedrigt. Die Lebren des Breslauer Prozeffes. Nach fiebentägiger Verhandlung ist der große Aufruhrprozeß zu Ende geführt worden, der sich auf die Vorgänge rm Striegauer Plaz zu Breslau im April d. J. aufbaute. Das Urteil wurde in später Nachtstunde gesprochen. Es tam u folgenden Resultaten: Von den 48 Angeklagten wurden 7 völlig freigesprochen, darunter die Frau Feix und der 16 fährige Schlofferlehrling Schimpf. Bezüglich zweier Angeklagten erfolgte Vertagung der Urteilsverkündgung. Von den übrigen 39 erhielten die höchsten Strafen, je 6 Monate Gefängnis, die Angeklagten Schneider und Leuschner; jener soll ein Meffer gegen einen Schußmann gezückt, dieser einen alten Mann ins Gesicht gespuckt haben. Ein Angeklagter befam fünf Monate, vier je drei Monate Gefängnis zudiktiert, darunter der Arbeiter Hoffmann. Die anderen Angeklagten wurden zu zwei Monaten bis herunter zu drei Tagen Gefängnis verurteilt. Die einzige Geldstrafe erhielt die Hebamme Fräulein Haase, 15 Mark. Die Verurteilungen erfolgten wegen Koalitionszwanges, Beleidigung, Widerstandes gegen die Staatsgewalt, Nötigung oder Auflaufs. Sämtliche Angeklagten wurden, soweit sie inhaftiert waren, aus der Haft entlassen. Das Gericht hat die Verfehlungen vergleichsweise milde amgesehen, wie aus den Strafabmessungen zu erkennen ist. Damit soll keineswegs gesagt sein, daß etwa das Gericht milder gewesen wäre, als den Verhältnissen und den nachgewiesenen Tatsachen entsprach, ebensowenig, daß nicht auch Sas milde Urteil den Einzelnen hart treffen und ihm demgemäß hart vorkommen kann. Im großen und ganzen wird man aber überall den Eindruck haben, daß der zuständige Gerichtshof feinen milderndem Umstand übersehen hat und Aber die notwendige Wahrung der Staatsautorität und der bon ihr abhängigen Ordnung nicht hinausgegangen ist. Es gibt kein schwierigeres Kapitel für Rechtspflege und Polizei, als das Kapitel, das vom Auflauf handelt. Wo eine Menge zusammengelaufen ist, da ist fast regelmäßig an fich chon die Unordnung gegeben und die Gefahr von Ausfdbreitungen aller Art ungemein nahe. Das Schlimmste aber fit, daß man nur in den allerseltensten Fällen wissen wird, er den Auflauf verschuldet hat, und wer, nachdem der Auflauf einmal entstanden ist, Handlungen begangen hat, die sich alls Gesetzesverlegungen charakterisieren. Beim beginnenden Muflauf ist die Polizei noch nicht da: fie tritt erst in Tätigfait, fie erscheint erst auf dem Schauplatz, nachdem die Massen Fich zusammengeballt haben. Selbstverständlich ist sie gar nicht in der Lage, sofort zu erfennen, wer den Muflauf verursacht hat. Das ist auch im Grunde leichgültig. Die bloße Tatsache des Auflaufs ist eine Störung, die zu beseitigen die Polizei berufen ist. Die Polizei fann nicht mehr tun, als zunächst die Menge aufzufordern, daß fie sich zerstreue. Wer jemals etwas ähnliches erlebt hat, der weiß, daß die Aufforderung in der Regel vergeblich ist. Es kommen im Gegenteil noch immer mehr Leute 3unicht einmal aus Widerspenstigkeit, nicht einmal immer mus Lust am Standal, sondern in der Hauptsache aus Neugierde. Der gewöhnliche Fortgang ist nun der, daß die in der Mitte beefindlichen der polizeilichen Aufforderung gar nicht mehr Gehorsam leisten können, auch wenn sie den besten Willen dazu haben. Ebenso ist es der weitere gewöhnliche Verlauf, daß die Polizei, die für ihre Anordnungen feinen gutwilligen Gehorsam findet, noch verspottet, bedroht und bedrängt wird. Ist das erst geschehen, so ergibt sich beinahe von selbst, daß die Polizei von ihrer Waffe Gebrauch macht, sei es in der Abwehr von Angriffen, jei es zur Aufrechterhaltung von Verhaftungen, die sie vorgenommen hat. Sie wird bei diesen Verhaftungen nicht immer die Rädelsführer herauszugreifen das Glück haben, jondern manches Mal fich an vergleichsweise harmlose Ele= mente halten, die aus bloßer Freude an der Abwechselung eines Krafehls einmal besonders laut ge= schrien oder ein Schimpfwort oder Hezwort vernehmlich ausgestoßen haben. Sie brauchen nicht die Schlimmsten und nicht die Hauptschuldigen zu sein. Es ist eben ihr„ Pech", daß man fie gefaßt hat, daß man ſie nicht losläßt, und daß man sie verantwortlich macht für das, was in der Hauptsache vielleicht nur in ihrer Gegenwart geschehen ist. Das ist für den einzelnen, den es gerade trifft, schlimm und bedauerlich, aber es wird sich nicht ändern lassen. Eine andere Art des Vorgehens, des polizeilichen und gerichtlichen Verfahrens ist nicht möglich. Sonst würde jede Menge, die Unordnung anstiftet oder noch viel schlimmere Dinge be= geht, einfach straflos sein, und darin würde ein arger Anreiz zu Verfehlungen liegen. Man muß sehr optimistisch sein, um lebhafte Hoffnungen zu haben, daß Erfahrungen, wie die des Breslauer Krawallprozesses, starte und nachgultige erzieherische Einwirkung ausüben werden. Aber einige Einwirkung dürfte man doch erwarten. Erwachsene und besonnene Menschen müßten sich jagen, daß es sich für sie nicht schickt, überall hinzuhorchen und dabeizustehen wo etwas los ist", und daß ein solches Verhalten auch mit der öffentlichen Ordnung unvereinbar ist, deren Erhaltung in jedes einzelnen Interesse liegt. Es ist überdies eine grobe Ungehörigkeit, bei jedem Streit sofort und ohne Prüfung Partei zu nehmen; ganz besonders ist es eine grobe Ungehörigkeit, solche Parteinahme unbesehen gegen die Polizei zu richten, die man doch im Falle der eigenen Bedrängnis immer anruft. Wenn wir nun auch nicht erwarten, daß die menschliche Natur, die einmal Freude am Seltsamen, Auffallenden, Ungewöhnlichen und Lärmenden hat, von Grund aus sich ändern werde, so find wir doch der Meinung, daß erwachsene Arbeiter, die den Ernst des Lebens kennen gelernt haben, vermeiden werden, ihren Streit auf die Straße zu tragen und mit Gewalt auszufechten. Der Streit ist ein anerkanntes Mittel im Lohnkampf. Aber wenn es ein Recht ist, zu streiken, so ist es dech zum mindesten ebenso ein Recht, zu arbeiten. Und wen jemand in der Beschränkung des Streifrechts eine VerHrmmerung seines Rechts sehen will, so darf er doch ganz gewiß nicht die Rechtsverkümmerung sich zu Schulden kommen lafen, die darin liegt, daß er einen anderen an der Ausibung des Arbeitsrechts hindert. Politische Rundschau. Deutsches Reich. * Die feierliche Uebergabe des Kommandos der aktiven Schlachtflotte an den Prinzen Heinrich ist gestern ( Mittwoch) vormittags in Kiel erfolgt. Die Uebergabe erA Drei Italiener wurden verhaftet. Balkanftaaten. ** Die Abreise des bisherigen Generalgouverneurs Prinzen Georg führte zu heftigen Zusammenstößen auf Kreta. Bewaffnete Kretenser versuchten, die Abfahrt des Prinzen zu verhindern. Die internationalen Truppen intervenierten und gaben Schüsse ab, welche von den Kretensern erwidert wurden. Zwei Kretenser wurden getötet, mehrere verwundet. Afrika. ** Abermals hat sich ein Zwischenfall in Marokko er eignet. Ein hervorragender Eingeborener, El Kasr, der unter französischem Schutze stand, ist ermordet worden. Seint Gut wurde geplündert. Der Mord dürfte neue Vorstellungen feitens der französischen Legation beim Sultan im Gejolge haben. hleine politifche Nachrichten. Dresden, 26. September. Die Generaldirektion der fächfischen Staatsbahnen bewilligte eine Million Mart jährlichen Mebraufwand zur Lohnaufbesserung für die gesamte Arbeiterschaft. Braunschweig, 26. September. Der Regentschaftsrat begab sich heute zur Uebermittelung der Landtagsresolution zum Reichskanzler Fürsten von Bülow nach Homburg. Toulouse, 26. September. Die hier verhaftete Nihilistin gestand, daß sie von einem in Lausanne tagenden russischen Exekutivkomitee beauftragt sei, den Gouverneur von Jefaterinoslam zu töten. In Petersburg seien ihr von einem Kosalenoffizier vier Finger zerbrochen worden. Mailand, 26. September. Der internationale Handelsfammer- Kongreß in Mailand beschloß die Errichtung eines ständigen Ausschusses mit vorläufigem Siz in Brüssel. Konstantinopel, 26. September. Wie aus Monastir gemeldet wird, ist nicht der griechische Metropolit von Kastoria, sondern der Metropolit von Koriza im Wilajet Monastir ers mordet worden. Washington, 26. September. Das Justizdepartement entschied, daß das fürzlich erlassene Fleischbeschaugefeß auf in die Vereinigten Staaten verschiffte ausländische Fleischerzeug-, nisse leine Anwendung findet. Dof und Gefellschaft. Die Erkrankung Kaiser Franz Josephs zwingt den greisen Monarchen zu ständigem Zimmeraufenthalt. Die Erkältung dauert fort und der Patient hustet ziemlich häufig. An eine Reise kann gegenwärtig nicht gedacht werden, doch arbeitet der Monarch ganz genau so wie in sonstigen Zeiten. Obschon er den Prinzen Christian zu SchleswigHolstein empfangen hat, find doch bis auf weiteres alle anderen Audienzen abgesagt. * Das Grabdentmal des Papstes Leo XIII. in der Laterankirche wird Ende Dezember erfolgen. Die feierliche Ueberführung der Leiche wird am Tage, nicht wie bei Pius IX. des Nachts vor sich gehen. Aus Anlaß des 25jährigen Bischofs. jubiläums des Bischofs Korum fand im Dom zu Trier eine kirchliche Feier statt, der zehn Kirchenfürsten, Oberpräsident Freiherr von Schorlemer, Korpstommandeur von Deines und Oberbürgermeister von Bruchhausen beiwohnten. Die Stadt errichtete zu Ehren des Bischofs eine Stiftung im Betrage von 10'000 Mart zum Schug verwahrloster Kinder unter dem Namen„ Korumsstiftung". Plockstrasse 11 11 Bauernkrieg in Rußland. Die Saat, die unter den Bauern ausgejäet worden ist, beginnt ihre Früchte zu tragen. Ueberall im Lande lodern die Flammen des Aufruhrs auf, der Muschik bewaffnet sich und setzt si.., gegen die Obrigkeit zu Wehr. Friedliche Dörfer, die Stätten ländlichen Fleißes, liegen in Schutt und Asche, und blutgetränkt sind die Felder, die niemand bearbeitet. Der Revolution in den Städten folgt der Bauernkrieg eben ist der Fluch der bösen Tat! In Flammen und Rauch - das ist Rußland gehüllt. Die Bauern segen den Versuchen der Behörden, Soldaten auszuheben oder andere Registrier- und Kontrollarbeiten vorzunehmen, heftigen Widerstand entgegen. Die Weigerung der Gutsbefizer, den Bauern Land zu verpachten, hat weitere Unruhen veranlaßt. Jm Bezirk Kriuhary in der Nähe von Rischinem haben die Bauern sämtlicher Dörfer durch Anzünden von Strohschobern einen großen Brand verursacht, der sich infolge gewalsamer Verhinderung von Löschversuchen seitens der Bauern über den ganzen Distrift berbreitet hat. Die Bauern haben die Gutsbefizer verjagt und fich bewaffnet, um den anrückenden Truppen Widerstand zu leisten. Ein anderer gefährlicher Bauernaufruhr tobt im Bezirk Wjatta und Malmysch infolge der Prüfung von Reservistenpapieren durch die Behörden. Der Aufstand hat bereits 70 Dörfer ergriffen. Dorthin entsandte Justiz beamte haben unverrichteter Sache zurückkehren müssen, weil die Bauern alle wichtigen Punkte besetzt halten. Von den Amtspersonen des Kreises fehlt jegliche Nachricht und man fürchtet für ihr Leben. Die Attentate dauern fort. Im ganzen Lande herrscht Panit, die Unsicherheit auf den Straßen nimmt zu, Bombenattentate und Ueberfälle sind alltäglich, wie folgende Meldungen besagen: Helsingfors, 26. September. Kurz nach Mitters nacht explodierte vor dem Hause des Generalstaatsanwalts Albrecht eine Bombe. Der Generalstaatsanwalt war gerade abwesend. überhaupt wurde niemand verletzt; das Haus wurde stark beschädigt. Die Täter entfamen. chluß zur Beachtung übergeben worden ist, hinter dem Rücken Der Parteiorganisation Ziele verfolgt, die dem Parteitagsbeschluß zuwiderlaufen. Daß man mir nach 46 jähriger Tätigkeit für die Partei so etwas vorwerfen fann, eine solche Felonie, eine solche Niedertracht, hätte ich niemals für möglich gehalten. Noch nie sind wir in eine so unangenehme Lage gekommen. Wir durften auf den Inhalt des Protokolls nicht eingehen, weil es als geheim galt. Wir versuchten das Einverständnis zur Veröffentlichung zu erlangen. Die Generaltommission der Gewerkschaften lehnte das ab. Um aber der herrschenden Unzufriedenheit ein Ziel zu setzen und größere Schäden zu vermeiden, haben wir endlich aus eigener Macht das Protokoll veröffentlicht. Wir wollten feinen Vertuschungsbersuch machen. Ich habe darauf hingewiesen, daß ein Streif in Deutschland und Preußen etwas anderes ist als in einem anderen Lande. Unter den bestehenden Umständen einen Massenstreit zu propagieren, ist ein Ding der Unmöglichkeit, wir würden da zweifellos Fehlschläge erleiden. Ein General, der in den Kampf zieht, obgleich er sicher weiß, daß er unterlicat, ist sicherlich wahnsinnig und muß vor ein Kriegsgericht gestellt und standrechtlich erschossen werden. Das gilt auch für den Parteivorstand. Wir stehen heute noch fest auf dem Boden des Jenenser Programms, aber es ist eine ganz falsche Ansicht, zu glauben, ich wollte bei nächster Gelegenheit mir nid, ts, dir nichts einen Massenstreik in Szene sezen. Massen fönnen wir nicht künstlich erregen. Ein Massen= streif ist nicht eher möglich, als nicht die Masse in Gärung gerät. In Rußland hat der Massenstreit versagt. Zu glauben, day man jeden Augenblick in einen Massenstreik ziehen kann, ist ganz falsch. Riga, 25. September. Heute abend wurde in der Waisenstraße eine Bombe in einen Straßenbahnwagen geworfen; auf den Wagen wurden außerdem Flintenschüsse abgegeben. Ein Fahrgast wurde getötet, der Schaffner, ein Unteroffizier und zwei Fahrgäste wurden schwer verletzt. Lodz, 25. September. Von einem betrunkenen Dragoner find heute vier Personen, darunter drei Kinder, erschossen worden. Jekaterino3law, 26. September. Der Direktor der Brjansker Werke Jwanow wurde gestern in der Nähe der Werke ermordet und sein Gehilfe verwundet. Tod für Tod! So gewaltig das Vorgehen der Revolutionäre ist, so streng sind die Urteile der Gerichte, die über jene richten, und der Nachrichter hat reiche Arbeit. Der unbekannt gebliebene Mann, der sich für den Bauern Wafiliem ausgegeben hat, und der am 15. Juli im Peterhofer Park den General Koslow tötete, den er für General Trepom hielt, ist zum Tode durch den Strang verurteilt worden. Das Kriegsgericht in Sweaborg hat das Urteil über die Meuterei der Minentompagnie gefällt. Von 174 Angeklagten wurden 4 zum Tode durch Erschießen verurteilt. In Nifka wurden neun Revolutionäre verhaftet, einer, der auf das Dach geflüchtet war, erschossen. Aber diese drakonischen Maßnahmen helfen nicht viel. Immer neue Führer treten an die Stelle der fallenden. Militärrevolte in Sicht. Eine unheimliche Gärung herrscht unter den Soldaten. Man fürchtet eine neue Revolte und in Petersburg und Moskau werden in den Kasernen Aufrufe verbreitet, die zur Ermordung aller Offiziere am 5. Oftober auffordern. Es heißt darin u. a.: Bebel beantragt schließlich, seine Resolution dahin zu modifizieren, daß ein noch festeres Zusammenarbeiten von Partei und Gewerkschaften zum Ausdruck kommt. Der 5. Oktober soll unsere Beiniger in Blut ersticken. Haltet Euch bereit! Man glaubte unsere gute Sache zu töten, wenn man die Führer abschlachtete. Niemals! Für jeden toten Revolutionär sollen hundert Offiziere bluten. Der Standpunkt der Gewerkschaften als Der Wajor hatte im Bett gelesen und den Gashahn nicht ordentlich geschlossen. treten. † Ju den Tod gesprungen. Der Notar Sanders in Rotterdam, der Kompagnon des in voriger Woche wegen großer Betrügereien verhafteten Notars Bland van den Berg war, sprang aus seinem im vierten Stod gelegenen Kontor und verletzte fich schwer. Man nimmt an, daß er durch die Untersuchung gegen seinen Kompagnon schwer kompromittiert worden war. Nach Bebel erhielt der Korreferent, Vorsitzender der Generalfommission der Gewerkschaften Legien, das Wort, der beantragt, den ersten Absatz der Resolution Bebel wie folgt zu fassen:„ Der Parteitag bestätigt den Jenaer Parteibeschluß zum politischen Massenstreik, der mit der Resolution bes Kölner Kongresses nicht im Widerspruch steht". Der Parteivorstand habe seine unangenehme Situation selbst verschuldet. Legien bezeichnet den politischen Massenstreit, wie er von den Anarchosozialisten verlangt werde, undurchführbar. Etwas anderes sei es mit der modifizierten Stellungnahme, wie sie jetzt vertreten werde. Es müsse auf dem Parteitag zum Ausdruck kommen, daß Einheitlichkeit in der Auffassung dieses Kampfmittels bestehe. Regien schließt: Wir sind zugleich Sozialdemokraten und Gewerkschaftler, wie sollten wir uns da teilen können? Handelt es sich um die Verteidigung der heiligsten Rechte des Proletariats, dann sind wir eins und werden auch mit Entschlossenheit zum Ziele gelangen. Das Land geht also entseglichen Ereignissen entgegen, selbst wenn es gelingen sollte, diese Bewegung im Keim zu erwürgen. Niemand weiß, was aus diesem blutigen Kriege werden soll, nur einer ist imstande, dem Morden Einhalt zu hun, wenn er die Forderungen des Volkes erfüllt. Aber der Bar ist weit.... Bebel über den Maffenstreik. - Kein Frieden auf Kuba! † Alpendiebe. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen wurde das Observatorium auf dem Mont Blank von Dieben geplündert und zerstört. Alles transportfähige Material, Instrumente und Lebensmittel, wurde geraubt, das Burückbleibende vernichtet. † Das Grab in den Wellen. Der evangelische Haupt pfarrer zu St. Leonhard in Basel, Oskar Braendlin, hat sich in den Rhein gestürzt und ist ertrunken. Infolge eines Augenleidens zeigte er in jüngster Zeit Spuren von Schwer. mut, die nicht ernstlicher Natur zu sein schienen. Der Ver unglückte zählte erst 53 Jahre und hinterläßt Frau und drei Kinder. Er war ein Führer der firchlichen Reformrichtung, schriftstellerisch tätig und von der Gemeinde hochverehrt und geachtet. Was lange erwartet wurde, tritt nun ein: Amerika wird in der fuvanischen Angelegenheit sein Machtwort sprechen, nachdem Präsident Palma erklärt hat, die Friedensbedingungen nicht annehmen zu können. Die Nachricht fann nicht überraschen. Nach dem Verhalten der Rebellen, die nur noch eine gesegloje, zum Rauben und Plündern geneigte Bande sind, ist die Intervention unvermeidlich, soll nicht unnennbares Unheil über die Insel kommen. 11 † Dreizehn Berglente in die Tiefe gestürzt. In einer Kohlengrube in Ayrshire stürzte ein Förderkorb infolge Reißens des Seiles, in welchem sich 13 Personen befanden, in die Tiefe. Viele von ihnen wurden schwer verletzt. Lokales. Ausnahmeta auf den Preußisch- Heffif Balshr mit den meiften name tarif für Düngemit inger fabritation, beffen gelaufen wäre, bleibt blieklich 30. april 19 Die neuen Vorfahr fahrzeugen treten of faberer Wichtigkeit ist, d ar nicht unter 18 Sab ein Beugnis einer f ige Bertrantheit mit hmung des Fahrzeugs tem polizeilich begla and fich hoffentlich die erringern, und das fon mittel felbft liegen. Entgegenfor fort bei vielen Behörd daher erfreulich feftzu natsbehörden in dieser Lalaßlich des Umbaues Gerichtsgebäude wurde Jurnalisten bin für die play eingerichtet. Frü meit im Dunkeln, fahen Berhandlung wenig. Di bolfer. Tie neuen Pla forderungen. Möchten fi geben der Darmstädter G J Gießen tann man auch nicht flagen. Der Apotheke hielt am Montag in Da erdentlich zahlreich befuch Mitglieder des Ministeri Beint vorfienden, Med 25 Jahre Vorftandsmitgl Dom Großherzog verlieh Mi Krone überreicht. Beine Ausstellung von berbunden. 27. September 1906. ** Landwirtschaftstammer- Wahlen. Für den 14. Wahlbezirk( Bad Nauheim) der Provinz Oberhessen ist an Stelle des Großh. Kreisamtmanns Muhl der Großh. Kresamtmann Spamer zu Friedberg zum Wahlkommissar ernannt worden. * Die Kaisermanöver im nächsten Jahre finden wie verlautet, zwischen dem 13., 14. und 15. Korps statt. * Die Hessische Landes hypotheten bant legt bis zum 9. Oftober 5 000 000 Mt. 4%% ige reichsmündels fichere, bis 1913 unverlosbare und unfündbare Pfandbriefe und Kommunal- Obligationen zu 102,45% zur Brichnung auf. Denigemäß hat Präsident Roosevelt angeordnet, daß alle verfügbare Marineinfanterie sofort nach ihrem Eintreffen auf Kuba gelandet werden soll, wozu bereits Befehl an die Kreuzer Prairie" aus Boston," Brooklyn" aus Philadelphia und das Schlachtschiff Texas" aus Norfolk ergangen ist, die ebenso wie ein in New- Orleans gecharterter Kauffahrer nach Kuba unterwegs sind, um Truppen dorthin zu bringen. Man nimmt an, daß in kurzer Zeit eine Streit: macht von 12000 Mann, die teils bereits in Kuba sind, teils Marschorder erhalten hatten, unter dem Befehl des Oberst Waller, der seizeit die Marineinfanterie auf dem Marsche nach Pefing befehligte, auf Kuba versammelt sein werden. Gr. Mannheim, 26. September. Heute begannen die Verhandlungen über das Thema, das bielleicht den wichtigsten Programmpunkt des sozialdemokratischen Parteitages bilden wird über den politischen Massenstreik. Auf dem letzten Parteitage in Jena trat eine Verschiedenheit der grundsätzlichen Anschauungen über diese Frage zutage, die bisher durch feinerlei Auseinandersetzungen gemindert werden konnte. Gewerkschaften und politische ParteiOrganisation traten sich in heftigen Diskussionen gegenüber. Besonders wurde der erste Führer der Partei, Bebel, als Feind der Gewerkschaften angegriffen. Er hat nun eine vermittelnde Resolution dem Parteitage vorgelegt, in der die Gewerkschaften als unumgänglich notwendige Organisationen anerkannt werden. Trotzdem soll der politische Massenstreik von den diesem Kampfmittel abholden Gewerkschaften anerfannt werden, wenn der Parteivorstand die Notwendigkeit des Massenstreits für gegeben erachtet. Parteivorstand und Gewerkschaften sollen in solchen Fällen die für erforderlich gehaltenen Maßnahmen gemeinsam ergreifen. Die Berteidigung des Parteivorstandes. * Die, Darmft. 8tg." schreibt offiziös: Wie wie hören, sind die Verwaltungsbehörden angewiesen worden, auf den Erlaß von Polizeiverordnungen hinzuwirken, welche die Ein richtung und den Betrieb von Bäckereien und solchen Konditoreien regeln, in denen neben Konditorwaren auch Ein Entwurf, der für die Bäckerwaren hergestellt werden. fragliche Polizeiverordnung vorbildlich sein soll und die zu stellenden Mindestforderungen enthält, ist im Bundesrat aus gearbeitet worden. Der Entwurf enthält teilweise Vors schriften zum Schuße der Gesundheit und Sittlichkeit der Arbeiter, teils solche, die im Interesse der Nahrungsmittel hygiene die bei der Betriebsführung aller Bäckereien gebotene Reinlichkeit sichern. Da auch die übrigen Bundesstaaten entsprechend vorgehen, wird eine im wesentlichen einheitliche Regelung für das ganze Deutsche Reich zu erwarten sein. In dieser Lage hat sich Präsident Palma endlich zu dem entschlossen, was er schon längst hätte tun sollen. Er hat den Kongreß zu einer außerordentlichen Tagung auf Donners: tag einberufen, und will demselben seinen und des Vizepräsidenten Rücktritt anbeimstellen, nachdem er persönlich Taft und Bacon die unbedingte Verwerfung der Friedensbedingungen seitens der Regie: rung mitgeteilt hat. Der Vizepräsident hat sich bei einer Unterredung im Namen der gemäßigten Partei über die unbillige Behandlung seitens der Kommissare Roosevelts beklagt Zur Begründung seiner Resolution nahm Bebel heute morgen zunächst das Wort. Der Parteihäuptling suchte zu erflären, warum die Massenstreit- Frage eine solche Es hätten vertrauliche Be Bedeutung gewonnen habe. sprechungen zwischen dem Parteivorstand und der General tommission der Gewerkschaften stattgefunden, die durch die Indiskretion der sogenannten„ Einigkeit", eines angeblichen Parteiblattes, an die Oeffentlichkeit gekommen seien, da die Einigkeit" dieses Protokoll veröffentlicht und in tendenziöser Weise entſtellt hat. Das war ein Treubruch schlimmster Art. Der Name„ Einigkeit" für dieses Blatt sei der bitterste Hohn. Leider hätten viele Genossen eine abfällige Kritik an dem Parteivorstand geübt. Bebel fuhr fort: Ich fann mir fem größeres Verbrechen denken, als wenn eine Partets tena mit einer anderen, der von der Partei ein Be ** Zählung der Veteranen. Die Bürger meistereien sind fürzlich von der Regierung beauftragt worden, eine Zählung der Kriegsteilnehmer aus den Jahren 1849, 1864, 1866 und 1870/71 vorzunehmen. Die Zählung be zieht sich nur auf ehemalige Unteroffiziere und Mannschaften. d erklärt, daß Taft und Bacon sich rückhaltlos auf die Cette der Liberalen gestellt hätten im Gegensatz zu der be stehenden und anerkannten Regierung. Tast erklärt Palmas Vorgehen für ungerechtfertigt, da er zuerst in Verhandlungen eingetreten wäre mit dem freiwilligen Versprechen, sich an die Entscheidung der amerikanischen Abgesandten zu halten, dann aber gleich den ersten Vorschlag, der gemacht wäre, abgelehnt habe. Alle Mitglieder des Kabinetts haben ihre Demission angeboten. Da Amerika die Bedingungen der Rebellen billigt, wird Palmas Beschwerde nicht viel helfen und sein Rücktritt fann einzig und allein der Insel Kuba den Frieden verschaffen. Nab und fern. k. Freiwillige Feuerwehr und Sanitäts tolonne. Nächsten Sonntag wird die Gießener Freiwillige Feuerwehr in Gemeinschaft mit der Freiw. Sanuätstolonn an einem größeren Gebäude mitten der Stadt eine Lösch und Rettungsübung abhalten. Wie wir erfahren, so sollen die Aufgaben der Feuerwehr sowie der Sanitätsfolonn sehr schwierig gestellt sein. Wir wollen wünschen, daß von den selben alle Maßnahmen und Aufgaben in vollendeter Wes gelöst werden. Eine solche Uebung der beiden Rettungs fattoren, welche sich für den Dienst der Nächstenliebe hergeben, ift sehr anerkennenswert zu bezeichnen. Ein homöopathisches Krankenhaus wird demnächst in Elberfeld errichtet. Der gegründete Verein hat für den Bau jezt ein neun Morgen großes Grundstück im Norden der Stadt mit aufstehenden Gebäulichkeiten, großem Garten, Baumhof und Wiesen erworben. Die zu dem Kauf erforderliche Genehmigung des Regierungspräsidenten ist bereits eingetroffen. † Bei der Arbeit erschlagen. Der 35jährige Schlosser Günter war in einer Geldschrankfabrik zu Berlin an der Fräsmaschine beschäftigt. Ueber der Maschine hing von der Decke herab, an Stangen und Ketten befestigt, eine eiserne Tür, die zu einem großen Tresor gehörte. Plötzlich brachen zwei Stangen, die Tür stürzte herab und erschlug den unmittelbar darunter stehenden Günter. Eine eigenartige 2 in Deutschen Reich stat 8ahlung der Krüp fchieht durch die Ortspo eines Arztes, während arbeitung vom Deutscher übernommen worden fini Bahlfarten enthalten zeh * Angesichts der nahe bevorstehenden Einstellung der Rekruten sei auf folgendes aufmerksam gemacht: Di Rekruten sind verpflichtet, vor ihrer Einstellung ein etve gegen sie schwebendes Gerichtsverfahren der Militärbehörde anzuzeigen. Sie werden eventuell nicht eher eingestellt, b die Strafsache einschließlich Strafvollstreckung erledigt it Wer die Anzeige unterläßt, wird bei einer Verurteilung behufs Verbüßung der Strafe wieder entlassen und folgenden Jahre erneut ausgehoben, ohne daß die bereit zurückgelegte Dienstzeit angerechnet wird. Die Refruta die der Invaliditäts- und Altersversicherung unterliega, haben ihre Quittungskarten der zuständigen Drtsbehörde Aufbewahrung zu übergeben, weil die Karte ungültig wi wenn sie nicht innerhalb zweier Jahre nach dem Ausstellung datum umgetauscht oder verlängert wird. Eine Unterlassung fann später Schwierigkeiten, bei eventuellem Anspruch eine Rente große Nachteile haben. † Gasvergiftung. Einer Gasvergiftung erlegen ist der 60 jährige Major a. D. Artur Hickmann, Steglitz. Als Major H. nicht zur gewohnten Stunde im Speisezimmer erschien, suchte ihn seine Gattin in seinem Schlafzimmer auf. Als die Tür geöffnet wurde, fand Frau H. das Zimmer völlig von Gas angefüllt. Der Major lag leblos im Bett. Aerztliche Hilfe erwies fich erfolglos, denn der Tod war bereits einge= - Wert der D der württemberg shen wie der Minister des J bergischen Obstbäume, be einen Wert von 175 M Ob ft. Nach den Obfverwertung in Fro Betfchen und Birnen. Sorten Hepfel. Die Br 20 M., Mirabellen 30 2 Qual. 15-25., 10 M., Kaifer Alexan nach Größe und Verpad nach Größe und Berp jel 15-22 M., Rochar brombeeren 12-15 etiden 2,20-2,80 birnen 16-18 M., Gru ben Rongreß 17-20 Rodbirnen 8-10 M., alles per Bentner.- R D6ft 11-14 R., Seffi Dort 11,50-12,50 M., Deftere. Doft 10,50-11 per Doppelgentner frant Beit der Lieferung ver weiten Hälfte Ottober Beife erzielt. Rodheim a. d. gen 11 Uhr wurden rer Feldarbeit durch etonte auch zum erften inbeten freiwilligen Sofraite Ludwig Schmit Feuer an den reich Rahrung fand. Nur d mebleute ist es zu ber berd und das Haus be Berleitung bat fid berbeigeeilten Behren * Soldatenbriefe. Ueber die Beförderung Soldatenbriefen sind vom Reichspostamt zum Teil neue e stimmungen ergangen. Insbesondere soll in Zukunft Nachsendung portofrei beförderter Briefe und andere S.ndungen an Militärpersonen, die vorübergehend beurla oder bereits aus dem Militärdienst befreit sind, ohne Bor ansat geschehen. Mahnbriefe, in denen Soldaten an Bezahlung von entnommenen Waren usw. erinnert Jerb dürfen ist unter der Aufschrift:„ Soldatenbrief. Eig Angelegenheit des Empfängers" portofrei befördert werd In bestimmten Fällen ist die Anwendung des Portofreihe vermerks„ Militärsachen" oder„ Heeresschen" ebenf zulässig. * * bin nicht in Lätigte Ganbelle Laut Bel. S Juli n.9. durch fabri ben Lob Let 82jährigen zu haben. Er beschäftig Birboles mit Spazenich Gewehr neben die alle Weblar, 26. S 16hrige Schreiber 2. Lieferung von Düngemitteln. Das Grozt Ministerium der Finanzer, Abteilung für jorft Kameralverwaltung, hat auch in diesem Jahre der Land wirtschaftlichen Hauptgenossenschaft für Oberhiffer, e..m.b in Friedbero, die Lieferung von fünstlichen Düngemitteln, in gefant 9000 3 ntn r Thomasmehl, 5600 Bentner Ranit 1200 Bentner Superphosphate zur Düngung der Domaria wiesen und Forstgärten übertragen. lub fich die Baffe Frau durch Arm und wird für die leich Safe von 4 Monaten - Die Eheleute en Diebstahls und ., welche frühe orf ftand, hat 150 M., entwent nd der Gasha Star Ganders and ban den Be gelegenen Son audi Ausnahmetarif für Düngemittel. Der Preußisch- Hessischen Staatsbahnen, sowie im direkten naturif für Düngemittel und Rohmaterialien der Kunstbiting fabrikation, dessen Geltungsbauer am 30. April n. J. Woche wah mit den meisten deutschen Bahnen bestehende Aus- jedoch, nicht gewußt zu haben, daß das Geld gestohlen sei. daß er durch b er tompromit abgufen wäre, bleibt zunächst weitere fünf Jahre- merhalb wenig bis in Straft. einefließlich 30. April 1912 Die neuen Vorschriften über den Verkehr mit Kraft - geben, wodurch sich dieser der Hehlerei schuldig gemacht haben soll. Die Frau ist geftändig, der Mann behauptet Urteil: Die Ehefrau H. erhält eine Gefängnisstrafe von 5 Monaten, der Ehemann wird wegen mangelnder Beweise freigesprochen. ? Weylar, 26. Sept. Einige Megger haben die Preise für Wurstwaren abgeschlagen. * Allertshausen, 25. Sept. Unsere evangelische Kapelle, die nach Entwurf des Baurats Diehm: Gießen ausges 3000 Mark fostet und berechnen den Zinsverlust mit 33 Prozent und die Amortisation mit 24 Prozent, zusammen 6 Prozent gleich 180 mt, so fosten die 50 Waggons franko Wasserwerk Queckborn zusammen 430 Mt. Nehmen wir nun weiter an, Gießen hätte 5 Aftien à 1000 Mr. gleich 5000 Mt., übernommen und daß sich die Verzinsung dieser Summe in den ersten Jahren so niedrig stellte, daß 1 bis 2 Prozent berloren gehen würden und stellen wir den Zinsverlust mit 2 Prozent mal 5000 gleich 100 Mark ein, hätte bon 470 Mt... Mont Blant fazeugen treten am 1. Ottober in Kraft. Von be transporta joter Wichtigkeit ist, daß dann nur solche Personen, und urde führt ist, soll, nachdem der innere Ausbau bis Ende dieser Gießen einen direkten Rugen nur bei Stohlen pro anno Die in Beugnis einer sachverständigen Behörde über ihre angelische Sophie Vertrautheit mit den Einrichtungen und der Be raendlin, bat billegung des Fahrzeugs besigen. Dieses Zeugnis muß Der S bienen wird fich hoffentlich die Zahl der Automobil Unglücksfälle peningern, und das kann nur im Interesse des Verkehrsuls felbft liegen. Bt Frau und n Reformridht hochverehrt Clebt. Entgegenkommen der Presse gegenüber Bart bei vielen Behörden zu den unbekannten Dingen. Es Jestürzt. In elf daher erfreulich festzustellen, daß die Darmstädter Geb infolge Heibehörden in dieser Beziehung eine Ausnahme machen. befanden, in handlich des Umbaues des Schwurgerichtssaales im alten Faitsgebäude wurde auf Anregung eines Darmstädter marsten hin für die Press: ein idealer Berichterstatter piacz eingerichtet. Früher saßen die Männer der Presse tim Dunkeln, sahen nichts und hörten auch von der September 190 hanblung wenig. Diesem Uebelstand ist nunmehr abge Wahlen. her. Tie neuen Bläge entsprechen allen berechtigten An Probing Oberbergen. Möchten sich andere Behörden an diesem VorMuhl der ben der Darmstädter Gerichtsbehörde ein Beispiel nehmen. zum Wahlfommi In Gießen tann man betreffs des Shwurgerichtssaales nicht flagen. Der Apotheter- Verein im Großh. Hessen ften Jahre filth field art Montag in Darmstadt im Saalbau eine außer b 15. Korps forchentlich zahlreich besuchte Bersammlung ab, der auch einige thefen bantiglieber bes Ministeriums des Innern beiwohnten. Dem otge reichsminin vorsitzenden, Medizinalrat Dr. Vogt Butzbach, der ündbare Pfandi 5 Johre Vorstandsmitglied des Vereins ift, wurde das ihm zur Zeichnung vom Großherzog verliehene Ritterkreuz 1. Klasse mit der 08: Wie wie birrone iberreicht. Mit der Versammlung war auch eine worden, auf eine Ausstellung von pharmazeutischen Spezialitäten fen, welche die forbunden. ereien und fol Eine eigenartige Volkszählung findet am 10. Oftober Ronditorwaren Deutschen Reich statt. Es ist dies eine sorgfältige twurf, der für hlung der Krüppelfinder. Die Aufnahme gein soll und die hieht durch die Ortspolizeibehörden, womöglich mit Hilfe im Bundesrat eines Mrztes, während die Kosten und die weitere Vers thält teilweise beitung vom Deutschen Zentralverein für Jugendfürsorge und Sittlichkeit ernommen worden sind. Die zur Verwendung kommenden der Rahrungen har ten enthalten zehn Fragen. Wert der Obstbaumzut. Bei Eröffnung rigen Bunbewirttemberg schen Landes Obstausstellung in Stuttgart child der Minister des Innern darauf hin, daß die württem. fentlichen einbe brgifchen Obstbäume, deren Erträge allerdings berühmt sind, zu erwarten ein Mert von 175 Millionen Mt. darstellen. en. Die Bi Ob ft. Nach den Mitteilungen der Zentralstelle für ng beauftragt fiver wertung in Frankfurt herrscht Ueberangebot_in den Jahren Erwetschen und Birnen. Gesucht Kelterobst und bessere 1. Die Zählung botter Aepfel. Die Preise betrugen: Preißelbeeren 15. re und Mann M., Mirabellen 30 M., Pfirsiche 1. Qual. 30-40 M., und Sanit Dual. 15-25 M., Reineflauden 20 W., gute Pflaumen Gießener Find M, Kaifer Alexander 10-12 M., Gravensteiner, je reim, Sanuatim röße und Verpackung, 15-22 M., Goldparmänen, Stadt eine Lie nach Größe und Berpackung, 13-22 M., sonstige TarelWie wir erfahren okt 15-22 M., Kochäpfel 10-11 M., Falläpfel 4-5 M., ie der Sanitätsbeeren 12-15 M., Zwetschen 4-5 M., Brennwünschen, daß buchen 2,20-2,80 M., ab Verlabestation, Gellers ButterDer be den R Rongreß 17-20 M., sonstige Tafelbirven 15-20 M., Nächstenliebe best engine& 10 m., geringere Sorten Birnen 10--13 M. alle per Zentner. Kelte äpfel: Taunus- und Wetterauer 11-14 M., Seffishes Obit 11-12 M., Odenwälder 1: 1,50-12,50 M., Thüringer Obst 10-11,50 terr.. Obft 10,50-11,50 m. Die Preise verstehen sich pin Doppelzentner franto Frankfurt und sind je nach der Best der Lieferung verschieden. Für Obst, daß in der Apoiten Hälfte Oktober geliefert wird, werden noch höhere in vollendeter enden Einftelung ertfam gemad Einstellung ein en der Militärb ht eher eingeftel bei einer Bermite Der entlaffen un ohne daß die b τό. bmen 16-18 M., Grumfower 16-18 M., Andenken an trefang erlenfe erzielt. erledigt " Rodheim a. d. Bieber, 25. Sept. Heute Morgen Die R911 Uhr wurden die Bewohner unseres Dorfes bei . Woche fertiggestellt werden wird, nächsten Sonntag, den 30. September eingeweiht werden. * Herchenhain, 24. Sept. Bekanntlich hat sich die hiesige Sektion, eine der stärkfien des V. H. C, vom Hauptvereine abgezweigt. Bum Präsidenten des neu gegründeten Verkehrsvereins Vogelsberg" wurde Lehrer Gaul- Siechenhausen gewählt. " * Frankfurt, 26. Sept. Witte an der Börse. Der ehemalige russische Finanzminister besuchte heute Mittag die hiesige Börse und verweilte dort längere Zeit, während welcher er sich mit verschiedenen Vertretern der Frankfurter haute finance angelegentlich unterhielt. * Frankfurt, 26. Septbr. Alle sollen radeln. Das Polizeipräsidium hat eine größere Partie Fahrräder gekauft und bestimmt, daß sämtliche Kriminalpolizeikommissare und Schußleute das Radfahren sofort erlernen sollen. * Meerholz, 25. Sept. Prinz Albert von SchleswigHolstein, sowie Prinz Lippe- Biesterfeld find heute hier eingetroffen, ferner Oberpräsident von Windheim zur Vorbereitung zum bevorstehenden Kaiserbesuch. Bei dieser Gelegenheit will ich nicht versäumen, die Aufmerksamkeit der Stadtverwaltung( falls von anderer Seite nicht bereits eine Drientierung erfolgt sein sollte) auf ein anderes Eisenbahn- Projekt zu richten, das ist das von Mücke- Ulrichstein- Rirfeld. Unterstützen Sie das Komitee( Vorsitzender Herr Oberförster SchüzUlrichstein) mit Geldmitteln und Ratschlägen in seinem Bestreben und man wird Ihnen Dank wissen, nicht allein von Seiten der Grossisten, Detaillisten, Gaſtwirte und allen anderen in Gießen, die auf den Verfeh mit diesem Landstrich rechnen, sondern auch der Bewohner dieses legten Gebietes. Tritt eine Ablenkung des Verkehrs des südwestlichen Vogelsbergs nach einem anderen Punkte Oberhessens ein, so dürfte für die Provinzial- Hauptstadt eine empfindsame Lücke im Gesamtverkehr entstehen. Louis Moll. Marktberichte. * Klein- Kroßenburg, 25. Sept. Etwa 35 Arbeiter auf der im Bau begriffenen Bahnstrecke der Gewerkschaft„ Gustav" bestäftigt, stellten wegen Lohndifferenzen die Arbeit ein, vorzugsweise Schlesier und Bolen. Der Ausfall an Arbeitern wurde rasch durch bessere Elemente ersetzt, denen auch sofort die Lohnerhöhung 38 Pfg. die Stunde bewilligt wurde. Nachdem sich die Streifenden überzeugt Schweinefleisch gesalzen per Bfd. 10+ Bfa, Kalbfleisch ver Bfb. hatten, daß sie nichts zu erreichen vermochten, reisten die meisten ab. * Mainz. Das Großherzogliche Ministerium hat das ihm von der Bürgermeisterei unterbreitete neue Ortsftatut für den Ortsgesundheitsrat der Stadt Mainz genehmigt. Durch dies neue Ortsstatut sind die Befugnisse des Ortsgesundheitsrats, dessen Mitgliederzahl auf 12 erhöht worden ist, wesentlich erweitert. Es ist nunmehr der Orts. gesundheitsrat besonders verpflichtet, sich über die gesundheitlichen Verhältnisse in der Stadt genaue Renntnis zu vers schaffen, vorhandenen Mißständen nachzuforschen, deren Befeitigung zu veranlassen und die erforderlichen Maßregeln und Einrichtungen gegen etwa ausbrechende ansteckende Krantbeiten vorzubereiten. Sprechsaal. Herr Louis Moll- Grünberg wünscht die Aufnahme folgender Zeilen. Grünberg, den 23. Sept Am 17. August I. Js. richtete ich an die Großh. Bürgermeisteret Gießen in meiner Eigenschaft als Vorfitzender der projektierten Eisenbahn Lich- Grünberg die nachfolgenden Zeilen: lesen. 27. Sept. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter be fb 100-1.15 Mt., Sübnereier ber Stüd 8-9 Pfg., Enteneter St. 0-0 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Bfd. 22 Pfg., Linsen per Pfd. 32 Pfg., Tauben per Paar 0.80-1.00 Mt., Hühner per Stüd 1.00-1.60 mt., Hahnen per Stüd 0.80-1.80 Mt., Enten per Stüd 0.00--0.00 mr., Gänse ber Pfd. 00-00 Pfg.. Ochsenfleisch per Pfd. 82-88 Pfg., Rindfleisch per Pfd. 80-82 Pfg., Schweinefleisch per Pfd. 90-100 Bfg. 80-84 Bfg., Hammelfleisch per Pfd. 60-80 Pig., Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-8.00 mt., Zwiebeln per 3tr. 6.00-0.00 Mr., Weiskraut per Std. 15-20 fd., per St. 10-30 Pfg., Aepfel ver Ctr. 15-18 Mt., Zwetschen per Str. 2.50-3.00 Mt., Birnen per Ctr. 10-15 Mr., Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochen marktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 2. Es können eingestellt werden: 2 landw. Arbeiter, 3 3iegarbetar, 8 Steinbrecher( auswärts) 8 Schlosser, 1 Schmied, 1 Spengler ( auswärts), 1 Tapezier, 2 Schreiner( auswärts), Wasch und Pugfrauen, 1 jüngerer Glaser, 1 Maler ( auswärts), 1 Anstreicher, 1 Installateur, Erdarbeiter, 1 Hilfsarbeiter, 1 jüngerer Schneider, 1 Küchenmädchen, 2 Dienstmädchen, 2 Lauffrauen, 2 Laufmädchen, 1 Hausbursche, 1 Stutscher, 1 Haushälterin, 1 Stüße der Hausfrau. Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Schmied gegen Vergütung, 1 Spengler( auswärts), 1 Elektromonteur, 2 Schreiner, 1 Bäcker( auswärts). Es suchen Arbeit: Nachdem die Stadt Grünberg fich endlich entschlossen hat, daß Gelände zu der Bahn Lich- Grünberg fostenfrei herzugeben und gleichzeitig den Beschluß gefaßt hat, den Rest der von den Gemeinden dieser Strecke aufzubringenden Obligationen von 490 000 Mark mit 40000 Mr. zu übernehmen, hat sich die Firma Lenz& Co. in Berlin entschlossen, dieselbe für eigene Rechnung zu erbauen und in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln, wenn die Interessenten eine, wenn auch nur geringe Anzahl der Aftien, welche insgesamt 490000 Mark oder Bureaudiener, 1 Bureaugehilfe. betragen, zu übernehmen sich verpflichteten. Die Unterbringung der Aktien ging bei 6 Gemeinden und einigen Gewerkschaften, welche Grubenbesitz in der Nähe des von der Bahn becührten Geländes haben, alatt von statten und wurden in der Folge 25 bez. 20 Aftien à 1000 Mt. gezeichnet. 1 Maschinist oder Heizer, 1 Maschinenwärter, 1 Kutscher, 2 Schreiner, 1 Schmied, 1 Flickerin, 1 Kleidermacherin, 1 Büglerin, 1 Auslaufer, 1 Lagerarbeiter, 1 Fahrbursche, 1 Hausbursche, 3 Lauffrauen, 1 Haushälterin, 2 Wasch- und Puzfrauen, 2 Packer, 1 Kassier ficherung unter Feldarbeit durch die Sturmglocke gestört. Sogleich verloren gehenden oder sonstwie abhanden kommenden bigen Drtsbehörd Karte ungültig nach dem Ausfl ird. Eine Unter tuellem Anspru ertifinte auch zum ersten Male das Alarmsignal der neugain beten freiwilligen Feuerwehr. Es braunte in der Sotaite Ludwig Schmidts in der Mühlbach", woselbst das Foter an den reichen Ernte- und Holzvorräten gute Naung fand. Nur dem tatkräftigen Eingreifen der Feuer" leute ist es zu verdanken, daß das Feuer auf seinem Hund das Haus verschont blieb. Auch die neuangelegte die Beförderu Bifecleitung hat sich dabei aufs beste bewährt, sodaß de higeeilten Wehren von Vegberg, Bieber und FellingsHann nicht in Tätigkeit zu treten brauchten. Teil new amt zum foll in Buta borübergehend be Briefe und Weylar, 26. Septbr. Die Straffammer ver5/ label tie laut Weßl. Anz" über nachstehende Fälle: Der Mit Rücksicht auf die Frachtersparnis, welche der Stadt Gießen, nach der Erbauung dieser Bahn zugute kommt, wenn diese ihren Bedarf an Kohlen usw. direkt im Waggon nach Queckborn laufen lassen kann und die beim Abfahren von Grünberg und Queckborn Kohlen usw. in Rechnung zieht, zähle ich Gießen auch zu den Interessenten, und erlaube mir deshalb ganz ergenst anzufragen, ob die Stadtverwaltung eventuell bereit ist, eine Anzahl Aftien zu zeichnen. | Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, den 28. Sptember. Meist heiter, trocken, etwas wärmer, veränderliche Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Verantwortlich für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betde in Gießen. Anämie, Blutarmut, Bleichsucht. Sefreit find, ohm1hciige Schreiber A. E. aus Azbach ist angeklagt, im zuerst angeführten Begründung darf ich mir wohl Wirkung, indem es dem Blute die nötigen Elemente Senen Soldaten ud. J. durch fahrlässiges Umgehen mit einem Gewehr uf. erinnert Soldatenbrief Mit vorzüglicher Hochachtung ganz ergebenst L. M. Aus der Zeitung entnahm ich nun. daß in der Sitzung vom Donnerstag, den 20. d M., der Stadt borstand die llebernahme von Aftien abgelehnt hat mit der Begründung, daß die Stadt durch diese Bahn einen direkten Nugen nicht habe, bielmehr eine andere, jedenfalls auch zur Ausführung kommende Bahnlinie für Gießen wertvoller sei. Der eclauben folgende Gegengründe( zur geneigten Beachtung) die Lob ter 82jährigen Frau L. von Krofdorf verschuldet anzuführen. Nehmen wir an, Gießen verbraucht 50 zuheben. Er beschäftigte sich an diesem Tage trotz öfteren Wagen Kohlen pro anno in Quedborn und zahlt für die Abfuhr pro Wagen 16 Wif. gleich 800 ME, und gr neben die alte Frau. Beim Anfassen des Gewehrs nehmen wir an, daß auf dem Wege nur 2 Prozent in enud sich die Waffe und das Geschoß drang der alten Verlust geraten, wird dies pro Waggon 4 Str. à 1 Mf. Thru durch Arm und Brust ins Herz. E., der geständig gleich 4 Mr. mal 50 Wagen 200 Mt. zuzügl. der obigen if it wind für die leichtsinnige Handlung mit einer Gefänenis- 800 Mt. gleich 1000 Mt. machen. Nehmen wir nun fi fe roon 4 Monaten und den Kosten des Verfahrens be- an, daß der Waggon Kohlen von der Zeche, auf der Die Eheleute H. H. von Krofdorf haben sich 3-4 Stilometer langen Strecke Grünberg- Queckborn Diebstahls und Hehlerei zu verantworten. Die Ehe- 4 Mark sagen wir sogar 5 Mark mehr kostet als bis firm, welche früher in Diensten des Metzgers Fr. in Grünberg, machen diese angenommenen 50 Wagen, Stoorf stand, hat diesem öfters Geldbeträge, insgesamt 50 mal 5 gleich 250 Mt. Nehmen wir hinzu, daß das cm 1500 Me., entwendet und das Geld ihrem Manne ge- Anschlußgleise von Bahnhof Queckborn bis Wasserwerk ofrei befördert Babosies mit Spaßenschießen und stellte dann das geladene bung des Borlof Heereshen tteľa. Dof ilung für fem Jahre Der ir Oberbeffer, em ichen Dingemittel 5600 Bentner Ran Düngung Der Doman - Diese Zustände kennzeichnen sich durch blasses Aussehen, Blässe der Lippen und des Zahnfleischs, Herzflopfen, Schlaffheit, Kurzatmigkeit nach der kleinsten Anstrengung, Rückenschmerzen, Mangel an Energie, nervöse Erregtheit, Verdauungs- und Unter leibsstörung, dunkle Ränder um die Augen und Gedächtnisschwäche. Für diese Zustände gibt es nur ein wirklich zuverlässige o Mittel und dieses ist Ferro mangani, eine glückliche, wissenschaftliche Zusammensetzung von angenehmem Geschmack. Ferromanganin berfehlt nie seine günstige zuführt und den Organismus in einen normalen Zustand bersetzt. Frisches, gesundes Aussehen, cosige Wangen und Lebenskraft werden dadurch gesichert. Ferromanganin hat einen Weltruf, von Tausenden erprobt, und sollte in feiner Familie fehlen.( Enthält: Even 0,5, Mangan 0,1, Zucker 18, Alkohol und Stognak 15, Nest dest. Wasser und aromat. Bestandteile.) Preis der großen Flasche Mt. 2.50. Beim Einfauf achte man darauf, das echte Ferromanganin mit Schuhmarke„ Mädchenkopf" zu erhalten In Apotheken erhältlich, wenn nicht vorrätig in der Universitätsapotheke zum goldn. Engel" in Bieken- Engel- Apotheke Frankfurt a. M. Apotheke in lurichstein( Oberhessen) und Stein- Apotheke in Stassel. 8. Friedberger Fohlen- u. Pferde- markt Dienstag, den 23. und Mittwoch, den 24. Oktober 1906. Verlosung am 24. Oktober ds. Js. von 14 Fohlen, welche auf dem Markt angekauft werden, einigen Pferde- Geschirren, landwirtschaftlichen Geräten und so: stigen uütlichen Gegenständen( im ganzen 250 Gewinne). Lose à 1 Mart sind zu beziehen durch die Herren J. Hirsch und W. Trapp. Zur Benutzung unserer Pferdeftälle wolle man sich rechtzeitig an das Unterzeichnete wenden. Das Pferdemarkt- Komitee. Am 24. Oktober findet Rindvieh-, Schweine- und Krämer- Markt, sowie Fasel- Markt statt. Bekanntmachung. Bei der in der Sigung der Stadtverordnet sammlung vom 20. d. Mts. vorgenommenen planne Verlosung der am 1. Januar 1907 zur Rüc tommenden 3/ 2/ igen Sauldverschreibungen der der Stadt Gießen von den Jahren 1893, 1894 unb find gezogen worden: a) vom 1893er Ansehen: Lit. L. 18, 64, 99, 134, 235, 292 über 2000 mi M. 22, 33, 39, 98, 150, 230, 257, 369 über 100 " " " " N. 136, 158, 277, 289, 320, 335, 357, 365, 423, 434, 534, 535, 565, 591, 706 über 500 O. 104, 132, 138, 139, 164, 262 über 200 D P. 13, 59, 93, 102, 208, 274, 292, 379 über b) vom 1894er Anlehen: Lit. L. 346, 352 über 2000 Mt. 100 " M. 495, 499 über 1000 Mt. " N. 842, 852, 859, 980, 1036, 1074 über 500 " 0. 302, 383, 400 über 200 Mt. " P. 447, 479, 497, 522 über 100 Mr. c) vom 1895er Aulehen: Lit. L. 442 über 2000 Mt. Bekanntmachung. Die unterm 20. August 1906 angeordnete Sperre der Stephanstraße zwischen Goethe- und Bleichstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 24. September 1906. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird der Schiffenbergerweg zwischen Licher- und Bergstraße von heute an bis auf Weiteres für den Fuhrberkehr gesperrt. Gießen, den 26. September 1906. Großherzogliches Volizeiamt Gießen. Herberg. Bezirkssparkasse Gießen. Wir bringen hierdurch zur Kenntnis der Bezirksangehörigen, daß vom 1. Oktober 1. Js. ab bei unserer Kasse die tägliche Verzinsung der Einlagen zur Einführung gelangt und daß jeden Werktag von vormittags 8-1 Uhr und nachmittags von 3-4½ Nhr die Kasse geöffnet ist. Gießen, den 22. September 1906. Direktion der Bezirkssparkasse Gießen. Doering. NAUMANNIA- SEIFE 3 it dem Best Seifenah undarn! In 3 Tagen Ziehung! Für 1 Mk K 13597B ( Gewinne mit 300000 HauptgewinnbarGeld MK100000 40000 Nürnberger Lotterie Ziehung I. bis 6. Oktober Lose à 1 Mk., 11 Lose 10 Mk. Porto und Lifte 30 Pfg. Nachnahme 20 Pfg. mehr, versendet das Generaldebit Ferd. Schäfer, Nürnberg. Generalvertrieb: Kiefer& Co., Mainz. Lose sind zu haben bei: Richard Buchacker, W. Semmler, Philipp Weiler. Kohlenfüller Kohlenkasten Kohleneimer Ofenschirme und Feuergeräte empfiehlt in bester Ware Ludw. Kröll Küchen- Geräte- Magazin Giessen, Plock str. 10. 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Oktober ab monatlich nur 45 Pfennig. Seltersweg 83. M. 549 über 1000 Mt. " N. 1163 über 500 Mt. " O. 466, 486 über 200 Mt. " P. 607 über 100 Mt. " Es wird dies mit dem Anfügen zur Kenntni Befizer der vorbemerkten Schuldverschreibungen geb daß die Einlösung derselben bei der Stadtkasse Gießen, bei der Mitteldeutschen Kreditbank in Frankfurt und Gießen erfolgen tann, sowie daß die Verzinsung mit Dezember 1906 aufhört. Von den in vorhergehenden Jahren ausge Schuldverschreibungen sind noch nicht zur Rückza borgelegt worden: Lit. O. 266, 319, 397 über 200 Mr. " P. 6, 24 über 100 Mt. Gießen, den 25. September 1906. * Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. GROSSE Modenwel pro Quar tal: 1MK Tonangebend! Unerreicht! Riesen- Schnittboge Abonnem. bei allen Postanstalt. u. 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Dabei hat entwicklungsfähig ist, lehrt die Tatsache, boch in der Zeit bon 1892 I06T bereits für etwa 110 Millionen Mark forstwirtschaftliche Erzeugniffe japaniſchen 1909 Nr. 222 Donnerstag, den 27, September bessische Familienzeitun Tägliche Unterhaltungs- Beilage