ut men, r der ten 20 -ei Ils chmerzlicher Sehn so nehmen Sie num geben Sie au Wand, e rasende, peinvolle Schon im Vorund tief welten So Berförlier" au expleben Turifterei bem er con amore ergeben war. Berechnungen usw. usw. und vor die regelrechte forstliche Laufbahn noch Sachen verlangt: Pflanzenkunde, Bodenanalyse, meteorologische soweit es sich um die Ausübung des edlen Weidwerts handelte Und dieser Sohn hatte im allgemeinen auch nichts bagegen aut und ein halbes Dugend hand Beider aber wurden fil allem auch ein Stilo allerhand ander Ar. 277. Erstes Blatt. Samstag, den 24. November 1906 Rabattion n. warp terpebition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluk Rr. 362. Gießener 15. Jahrgang 6. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Neueste Nachrichten ( siehener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weglar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Folgendes Telegramm wurde von Gießen aus an den| Professor Dr. Behrens Gießen zum Geheimen Hofrat; Großherzog gerichtet: Bum 39. Geburtstag unseres Großherzogs am 25. November. Mit Sonnenglanz und Frührotschein Schmückt sich der junge Tag, Und in das weite Land hinein Klingt heller Glockenschlag. Dazwischen tönet Lobgesang Und stilles Danfgebet, Ein festlich froher Jubelflang Durch alle Herzen geht. Ein frischer Herbstwind rauscht durchs Land. Die Buchenwälder lohn, Und neu gelobt mit Herz und Hand Brauft es zum Fürstenthron, Aus tausend Herzen strömts heraus In Liebe treu und fest: " Heil Dir, o Fürst, Heil Deinem Haus, Zum schönen Biegenfest!" Ja, dreimal Heil, Dir und dem Sohn Und auch der Fürstin hold; Mög Sonnenschein Euch stets umlohn, Viel Glück, so rein wie Gold!- Was alle Hessen heut bewegt, Klingt mit dem Ruf hinaus: ,, Wir stehen treu und unentwegt Zu unserm Fürstenhaus!" Darmstadt. Hermann Böning. Grossberzogs Geburtstag. Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog, Darmstadt. Die zur Feier des Geburtsfestes Eurer Königl. Hoheit versammelten Bertreter der Landesuniversität, des OffiziersKorps, der Geistlichkeit, der Behörden von Stadt, Kreis und Provinz und der Bürgerschaft übersenden in Treue untertänigste Glückwünsche. J. A.: Breidert. * Heute Morgen 7 Uhr tönte der Beckruf durch unsere Stadt und einige Stunden später wurden in den Kirchen Festgottesdienste gehalten. Heute Nachmittag findet ein Festessen statt, auf dem der Brovinzialdirektor Geheimrat Dr. Breidert folgende Ansprache hielt: - " Im raschen Laufe des Lebens darf am Geburtstage Halt gemacht, eine Pause, ein Augenblick der Ruhe eingeschaltet werden, der einen Blick gestattet auf den zurückgelegten Weg. Am Geburtstage des Landes herrn blicken wir zurück auf die Entwickelung des Landes in dem nun vollendeten Jahre. Und da fönnen wir mit großer Genugtuung feststellen, wie unter der gerechten und wohlwollenden Leitung eines reich begabten, hochgefianteu und großdenkenden Fürsten unser Heimatland blüht und gedeiht. Wissenschaft und Kunst, mächtig ge= fördert, sachgemäß und tatkräftig angewandt, dienen dem Bolts wohl, zur Hebung der Volksbildung, zur Besserung der wirtschaftlichen Lage aller Teile des Landes. So unter günftigen Bedingungen in den Daseinskampf gestellt, fehlte Hessen nur eines: der Erbe. Und jetzt ist er gefommen! Der Prinz ist geboren, der Thronfolger, von dem wir hoffen und erwarten, daß er seinem hohen Bater gleich auch dereinst sein Bestes geben wird zum Wohle des Hessenlandes, zum Wohle des Hessenvoltes! Und darum herrscht Freude, darum erschallt lauter Jubel im ganzen Lande, der gerade heute kräftigen Widerhall weckt überall, wo Hessen sich zusammenfinden. Lassen Sie uns in diese Freude, in diesen Jubel einstimmen, lassen Sie uns unseren guten und herzlichen Wünschen, unseren treuen Gesinnungen für den Großherzog, die Großherzogin und den Erbgroßherzog Ausdruck geben durch den Ruf: Seine Königliche Hoheit, der Großherzog lebe hoch!" Die ganze Feier zeigte wie gern man in allen Kreisen des Geburtstages unseres Landesherrn gedenkt. Die Kompagnien veranstalten in verschiedenen Lokalen Festlichkeiten, bei denen es recht hoch hergeht, während der Kriegerverein beim Kameraden Sauer in der Neustadt eine Feier gibt. Fahnen grüßen heute in unserer Stadt und wehen urch das ganze Land, und von den Türmen laden Glocken um Festgottesdienst ein. Doppelt froh feiert Hessen heuer en Geburtstag seines Landesherrn, denn vor 14 Tagen wurde ja der langersehute Thronerbe geboren. Bang hat mancher in die Zukunft geblickt, was wohl werden möchte, enn Großherzog Ernst Ludwig einst die Augen geschlossen. gt liegt die Zukunft im goldigen, verheißenden Sonnenglanz vor uns und lichte Pfade leiten zu ihr. Der alte petterharte Stamm, er treibt ein neues grünes Reis! Richt um äußere Machtstellung handelt es sich für Hessen, sein Bestand ist durch des Deutschen Reiches Machtfülle gefestigt, bern um Errungenschaften auf fulturellem Gebiete, auf m Hessen unter Führung seines Großherzogs bahnbrechend orangeht. Ganz Hessen hat sich unter der Regierung Ernst Aub wigs mächtig entwickelt, so weit das Auge reicht, steht ine träftige Saat und immer mehr Felder werden noch stellt! Ernst Ludwig steht in saönster Manuestraft, er geht morgen seinen 39. Geburtsag. Geboren wurde er mm 25. November 1868 Er besuchte die Universitäten zu ießen und Leipzig, trat in das 1. preußische GardeBegiment und wurde durch den frühen Tod seines Vaters, Großherzogs Ludwig IV.( 13. März 1892) auf den Bron des Großherzogtums berufen. Seine Regierung ist das schönen Erfolgen begleitet. Heiße Wünsche steigen heute streuen Herzen für unser Fürstenhaus auf. Möge es roßherzog Ernst Ludwig noch recht lange vergönnt sein, Die Geschicke Hessens zu führen und möge das Glück seinem hause immerbar treu bleiben. Dem Großherzog, der Großzogin und dem E.bprinzen des Himmels reichster Segen! Das ist der beste Glückwunsch zum Geburtstage unseres Go Bherzogs. * * Die Feier in Gießen. Zur Einleitung der Feierlichkeiten ging gestern Abend der gewohnte 3 apfenstreich vor sich, der um 8 Uhr von der neuen Kaserne seinen Ausgang nahm. Unter lingendem Spiel marschierten die Teilnehmer die Licherstraße herunter und rückten dann über den Ludwigsplatz durch die Gartenstraße, die Südanlage, den Seltersweg, die Mäusburg, den Marktplag, Kirchenplay und Brand hinter die Zeughaus laferrne, wo mehrere Stucke gespielt wurden. Dann ging der Bug wieder nach der neuen Kaserne zurück. Oberst b. Bindenau tann leider an den Feierlichkeiten nicht teilhen, da eine Reise ihn fernhält. * Nachstehend geben wir einige Ordensverleihungen und Ernennungen wieder, auf die vollständige Wiedergabe müssen wir heute der vorgeschrittenen Zeit wegen verzichten. wir werden deshalb Montag die Ergänzung bringen. Es wurde u. a. verliehen: das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: Landgerichtsdirektor Dr. Güngerich; Ritterkreuz I. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen Kommerzienrat Gail- Gießen, Prof. Dr. Kutsch- Gießen, Prof. Dr. Leist- Gießen, Prof. Hch. Müller- Gießen, Prof. Dr. Röschen= Gießen, Bürgermeister Stahl. Friedberg, Prof. Dr. Strahl: Gießen, Dr. P. Wurster Friedberg, Landgerichtsdirektor Prätorius- Gießen; Ritterkreuz II. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: Stadtverordneter Wallenfels. Gießen, Rentner Otto Schmidt- Gießen; das das Silberne Kreuz mit der Krone desselben Ordens: Lehrer Böckner- Heuchelheim, Lehrer WagnerGroßen Bused, Lehrer Weyl Wes c, Pfandmeister Johann Gießen, Hochbauaufseher Rahn; Silberne Kreuz desselben Ordens: Kreisstraßenmeister Rohrer Gießen; das das das B Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: ,, Für langjährige treue Dienste": Amtsgerichtsdiener NicolaiGießen; Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: Für Verdienste": Bürgermeister Scheld: Lindenstruth. Ernannt wurden zum Geheimen Kirchenrat: Professor Dr. Krüger; Musikdirektor Trautmann zum Professor; Fabrikant Schaffstaedt- Gießen zum Kommerzienrat; Rendant Müller Grünberg zum Rechnungsrat; Bezirkskassier Klein Gießen zum Rendant; Landgerichts- Sekretär Löwer- Gießen und Rechtsanwalt az Gießen zu Justizräten. - Politifche Rundschau. Deutsches Reich. * Dem Gerücht von der Kandidatur des Prinzen Eitel Friedrich von Preußen für die Regentschaft von Braunschweig wird von angeblich unterrichteter Stelle entgegengetreten. Es schwebten in dieser Beziehung keinerlei Verhandlungen. Aus Braunschweig selbst werden Nachrichten verbreitet, wonach der Herzog von Cumberland, der für sich und seinen ältesten Sohn auf die Thronfolge in Braunschweig verzichtet hat, nun auch für sich und sein Haus der Ansprüche auf Hannover entsagen werde; es gedenke dann nur noch sein jüngerer Sohn den Anspruch auf den braunschweigischen Thron aufrechtzuerhalten. Man wird abwarten müssen, ob an diesen Meldungen etwas Wahres ist. Der braun schweigische Regentschaftsrat hat die dem Herzog von Cumbers land zur Verzichtleistung auf Hannover gestellte Frist auf den 2. Februar 1907 festgesezt.. * Die zwei dem Reichstage zugegangenen Denkschriften über die deutschen Schutzgebiete ohne Kiautschou behandeln getrennt die finanzielle Entwicklung und die deutschen Kapitalinteressen in den Kolonien. Die erste Denkschrift gibt eine Darstellung der finanziellen Entwicklung der Schuhgebiete nach graphischen Tabellen. Sie zeigen für die Jahre 1896 bis 1904 nicht bloß absolut eine stetige Erhöhung der Gesamts einnahmen von 3,1 auf 12,3 Millionen, sondern auch relativ, d. h. die Einnahmen in Prozenten der Ausgaben betrachtet, ergibt sich ein Bild befriedigender Entwickelung. Aus der Denkschrift über die deutschen Kapitalanlagen ergibt sich, daß das werbende Kapital zwar schon einen beträchtlichen Posten darstellt, daß dieses aber doch im Verhältnis zu der noch zu erschließenden Größe der Gebiete nur das Anfangsstadium der wirtschaftlichen Entwickelung unserer Kolonien bedeuten könne. Zum Schluß wird besonders für ausgedehnten Eisenbahnbau in den Kolonien plaidiert. frankreich. ** Im Ministerium des Innern erklärt man, daß die Inventaraufnahmen in den Kirchen als erledigt betrachtet werden können. Neue ernstere Zwischenfälle find nicht zu berzeichnen. Der Hauptmann Magnier, der seine Mitwirkung bei der Inventar- Aufnahme verweigerte, wird vor ein Kriegsgericht gestellt. Der Oberstaatsanwalt von Marseille hat gegen den Bischof von Marseille, Andrien, strafgerichtliche Untersuchung angeordnet, weil er in seiner Protesterklärung gegen die Inventaraufnahme das Trennungsgesez heftig angegriffen habe. Rufsland. ** Der im Ministerrat eingebrachte Gesezentwurf betreffend Erweiterung der Rechte der jüdischen Bevölkerung ge= tattet den Juden den Aufenthalt in den Dörfern des Anfedelungsbezirks und die Freizügigkeit innerhalb desselben. Außerdem wird ihnen die Pachtung von Ländereien, welche Städten, Kirchen und Dorfgemeinden gehören, gestattet. Im Dongebiet, wo den Juden bisher der Aufenthalt untersagt war, wird dieser gewissen Kategorien der Juden, wie dies bereits in den inneren Gouvernements der Fall ist, erlaubt werden. Der Verband russischer Leute protestiert gegen diesen Entwurf. Kleine politische Nachrichten. Berlin, 23. November. Die Handelsvertragsverhandlungen zwischen Deutschland und Spanien sind wegen der Weinzollfrage ins Stocken geraten. Man denkt auf beiden Seiten an ein Provisorium, da das Zustandekommen eines Handelsbertrages fraglich erscheint. Posen, 23. November. Der Lemberger Erzbischof reichte bem Kardinal- Staatssekretär Merry del Val eine Denkschrift ein über die Schulverhältnisse in Bosen, Westpreußen und Oberschlesien. Konstantinopel, 23. November. In einem Vorort von Pera explodierte eine Bombe, die angeblich von Armeniern gelegt wurde. Dran( Algier), 23. November. Eine fünf Mann starke französische Kamelreiter- Patrouille wurde bei Igli( Südoran) bon Berbern des Tafilelt- Gebietes gefangen genommen. Newyork, 23. November. Botschafter Speck v. Sternburg befürwortete in einer Rede zu Newyork die Herstellung regerer Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Amerika. Peking, 23. November. Das Edikt betr. Verbot des Opiumgenusses hat die kaiserliche Sanktion erhalten. Neue Opiumläden dürfen nicht errichtet werden. 33. m FREE er BE ent ng a en. Deutscher Reichstag. ( 124. Sizung.) CB. Berlin, 23. November. Der Reichstag beschäftigte sich heute zuerst mit dem Reste ber das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und ber Photographie betreffenden Vorlage. Dabei fam es zu langen und stellenweise auch erregten Debatten über den§ 23, ber von der Befugnis handelt, jemanden gegen seinen Willen fu photographieren und das Bild auszustellen. Die Kommission hat dieser Bestimmung eine Fassung gegeben, die mit den Worten beginnt: Für Zwede der Rechtspflege und der öffentlichen Sicherheit dürfen auf richterliche Anordnung von den Behörden usw." Die Regierung hat sich in der Kommission mit dieser Fassung einverstanden erklärt, aber unter der Bedingung, daß die Worte auf richterliche Anordnung" beseitigt werden. Falls diese Worte nicht gestrichen würden und der Paragraph damit zur Annahme gelangte, wäre das ganze Gesez für sie, die Regierung, unannehmbar. Bon konservativer Seite wurde infolgedessen heute beantragt, die Worte ,, auf richterliche Anordnung" zu streichen und das Zentrum erklärte sich damit einverstanden. Von sozial demokratischer Seite waren zu dem bezeichneten Paragraphen Zusäße beantragt, die ausdrücklich betonten, daß bei Streifdeliften und politischen Vergehen ein zwangsweises Photographieren seitens der Behörden nicht stattfinden dürfe. Die Kommission hat diese Anträge verworfen und dafür eine Resolution angenommen, die den Reichskanzler ersucht, bei der Verfolgung politischer Vergehen entsprechende Rücksichten mit Beziehung auf das zwangsweise Photographieren walten zu lassen. Zur Begründung der sozialdemokratischen Anträge erging sich das Mitglied dieser Fraktion, Stadthagen, in langen und higigen Ausführungen, die den Abgeordneten Kirsch vom Zentrum zu der Bemerkung veranlaßten, die ganze soeben gehörte Rede beweise ihm, daß der Abgeordnete Stadthagen den Paragraph 23 der Vorlage immer noch nicht verstehe. Im Laufe der Debatte ergriff auch Staatssekretär Graf Posadowsky das Wort, um verschiedene Angriffe des Abgeordneten Stadthagen gegen richterliche Behörden zurückzuweisen. Der Staatssekretär betonte ferner, daß die Verbündeten Regierungen auf Streichung der Worte ,, auf richterliche Anordnung" bestehen müßten, weil sonst beim Photographieren von Verbrechern höchst unliebsame Verzöge rungen eintreten würden. Zum Schluß bemerkte Graf Posadowsky unter der lebhaftesten Heiterfeit des Hauses, das Photographiertwerden müsse sich eigentlich jeder gefallen lassen. Er selber sei schon mehr als ein Dußend mal, wenn er aus dem Reichstage tam, gegen seinen Willen photographiert worden. Das Ergebnis der mehrstündigen Debatte war, daß die sozialdemokratischen Anträge abgelehnt wurden und der Paragraph in der Fassung der Kommission zur Annahme gelangte, jedoch unter Streichung der drei Worte ,, auf richter: liche Anordnung". Friner wurde die von der Kommission beantragte Resolution und die andern Paragraphen in rascher Folge angenommen. Eine Debatte entspann sich nun über die von der Kommission beantragte zweite Resolution, die verlangt, daß auf der Jaternationalen Urheberrechts- Konferenz Schritte getan werden zur Beseitigung der Härten im Urheber: recht der Vereinigten Staaten. Von verschiedenen Seiten Th. Brück ERNST LUDWIG GRO RZOG VON ESSEN GENE AUSSTELLUNG OBERHESSISCHE Möbel- Fabrik mit besteingerichtete m Maschinenbetrieb. Aeltestes und grösstes Möbellager und Ausstattungs- Geschäft in Oberh. Ecke Schlossgasse- Kanzleiberg- Brandplatz Telephon 373 100 Zimmereinrichtungen, 10 Schaufenster und grossartige Ausstellungsräume Modernste Möbel! Bequemste Tellzahlungen auf reellster Basis; Lieferant d.Fürstenzimmer Zell- Romrod, Bad- Nauheim Geschäftsgründung 1858 wurde betont, daß diefe Resolution, wie das ganze Gesez im Interesse der Künstler liege. Die Resolutiou fand einstimmige Annahme. Die Rechtsfähigkeit der Berufsvereine. Hierauf wandte sich das Haus der ersten Lesung der bedeutsamen Vorlage zu, welche von der Rechtsfähigkeit der Berufsvereine handelt. Als erster Redner sprach hierzu der Zentrumsabgeordnete Trim born, der die Verweisung der Vorlage an eine Kommission von 21 Mitgliedern beantragte. Das Zentrum, bemerkte der Redner, habe die Vorlage schon lange gefordert, aber man fönne auf sie nicht das Wort an wenden: was lange währt, wird gut. Der Abgeordete ging dann auf die von sozialdemokratischer Seite geübte abfällige Kritik der Vorlage näher ein. Zum Schluß betonte der Vertreter des Zentrums, daß die Vorlage, so wie sie sei, nicht genüge. Sie werde in der Kommission eingehend geprüft werden. Ob sie dann angenommen oder verworfen werde, könne noch nicht gesagt werden. Der Hauptmangel des Entwurfs sei der Umstand, daß nur die gewerblichen, nicht auch die bäuerlichen Vereine der Wohltaten des Gesezes teilhaftig werden sollen. Hierauf trug der Sozialdemokrat Legien alle Einwände seiner Partei gegen die Vorlage in langer Rede vor. Dof und Gefellschaft. Die Ankunft König Haakons von Norwegen in Berlin ist auf den 15. Dezember festgesetzt. Es soll derselbe feierliche Empfang wie beim Besuch des dänischen Königspaares stattfinden. * ** Einen neuen Schlaganfall hat der Großherzog von Luxemburg erlitten. Die Störung äußerte sich in einer Zunahme der Bewegungsbeschränkung auf der rechten Seite. Das Bewußtsein war nicht geschwunden. ** Der Wirkliche Geheime Kriegsrat b. Schäfer, Stellvertretender Bevollmächtigter zum Bundesrate, ist gestorben. *** In dem Befinden des seit Monaten leidenden und seit mehreren Wochen schwer erkrankten Ministerialdirektors Dr. Althoff ist nach einer kurzen Besserung wiederum eine sehr bedenkliche Verschlimmerung eingetreten. * ** Das Befinden des früheren englischen Kolonialministers Joe Chamberlain soll hoffnungslos sein. Deer und flotte. Kaiser- Manöver 1907. Die Bestimmungen des Kaisers, wonach die Kaisermanöver 1907 zwischen den um je eine Division verstärkten 7.( Westfalen) und 10.( Hannover) Armeekorps stattfinden, ist, wie zuverlässig verlautet, nunmehr erfolgt. Rekintenvereidigung in Kiel. Jm Exerzierhaus der Marine in Kiel fand gestern in Gegenwart des Kaisers die Vereidigung der Rekruten der Ostseestation statt. Der Feier wohnten außerdem Prinz Heinrich, Admiral von Tirpitz, die Admiralität und das Gefolge des Kaisers bei. Nach der Bereidigung richtete der Kaiser eine Ansprache an die Rekruten. Polster- Möbel, polierte u. tannene lackierte, sowie modern gebeizte Möbel, Betten, Küchen- Möbel, eiserne Bettstellen! S Teppiche! Echte orientalische Teppiche u. Vorhänge, Tischdecken, Linoleum, Vorhänge, Rouleauxstoffe, Fenster- Dekorationen! alle Waren sind mit Zahlenpreisen versehen! Lieferung franko jeder Bahnstation: Brüche!!!!! Künstlervorhänge! 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Wer hat hier richtig gedes Programmes und bei dem guten fünstlerischen Rufe, rechnet? der beiden Damen vorangeht auf einen hohen Kunstgenuß gefaßt sein; es mag noch darauf hingewiesen werden, daß es nur wenige Vertreterinnen des Cellofaches, im Gegensatz zu den vielen Geigerinnen, unter der Damenwelt gibt und unter ihnen Frl. Else Ruegger anerkanntermaßen eine der ersten Stellen einnimmt. Diese Notiz dürfte genügen, um aufmerksam zu machen. Literarisches. 93 brerberbances, Stommerzienrat Bürenstein- Berlin, Mufitfreunde aus Gießen und Umgegend auf das Konzertrautzeit. Dieses Buch macht uns mit zwei eblen, be worde mit dem Roten Adlerorder 3. Klasse ausgezeichnet. R. Am 7. Dezember wird in Treuen eine von der Meigsbankstelle in Plauen( Bgtl.) abhängige Reich 3 bant. ne ben ftelle mit Rasseneinrichtung und beschränktem Girobartbr eröffnet werden. ? Der Konzertverein Gießen veranstaltet, wie aus dem Inserat ersichtlich, Sonntag, den 2. Dezember, fejimen erften Solistenabend mit Frau Bassermann gewahrt we( Frankfurt a. M.) und Else Ruegger( Brüssel). Frau alb der en affermann( Semahlin des hter durch seine Mitwirkung in uften Konzerten schon befannten wie gesägten Herrn Prof. Baffermann) bat schon mehrfach Gelegenheit gehabt, ihre Sie wir × Am Mittwoch, dem 28. November, abends 6 Uhr findet die Generalversammlug des Gesellschaftsver. eins Gießen ftatt; wie wir hören steht u. a. die Ere höhung des Jahresbeitrags von 36 Mt. auf 40 Mt. auf Die Versammlung findet im Klubder Tagesordnung. gebäude statt. ** Das Tiefbauamt teilt uns mit, daß die Hamm straße von Montag an wieder fahrbar ist. * Karoline von Dachröder und Wilhelm von in ihren Briefen während der deutenden Menschen des vergangenen Jahrhunderts bekannt, mit deren Lebenszielen und wahrhaft großer Auffassung. Viel erwähnt wird auch der Tugendbund", bekanntlich eine Vereinigung der edelsten, größten Menschen ihrer Zeit. Selten wohl einigen sich in einem Buche so viele Vorzüge wie in diesem, das seines literarischen Wertes halber auf keinem Büchertisch fehlen sollte. Was es besonders für unsere Frauen wertvoll machen sollte, ist das Streben Karolinens, ihrem Geliebten eine verständnisvolle geistig gleichstehende Gefährtin zu sein. Es tritt uns hier bas wahrhaft vornehme Weib entgegen, dessen Devise ist:„ Dem Buchhandlung oder direkt zu beziehen von der Königl. Buchhandlung E. S. Mittler& Sohn in Berlin je eigenartigenbete Künstlerschaft am Klavier uns fundzugeben. Eine zahlreich besucht war. Zu Beginn seines Berichtes gedachte Herrschen set Dienen". Das Werk ist zu haben in jeder e nicht zulage fir uns neue Künstlerkraft ist die Tellistin Frl. Else aß die Benegger, welcher ein ausgezeichneten Ruf als Künstlerin en Standes vorausgeht. Ueber ihren Lebenslauf dürfte interessieren, daß objektiv sije, Schweizerin von Geburt( geb. 8. Dezbr. 1881 in Luzern) hon früh mit ihren Eltern nach Brüssel tam, dort unter e bemüht, rof. Eduard Jakob und Anna Camporsiy studierte und Sie hat mit Auszeichnung das Konservatorium verließ. Zeit west tann in Konzerttournéen durch Deutschland, Belgien, Schweiz, Smelt beran rankreich, Rußland, England und auch in Amerita sich emen ausgezeichneten Ruf als Celliftin erworben, der auch überschreiben im ben zahlreichen, uns vorliegenden Berichten allgemein omerfannt wir.b Ueber ihr Auftreten in einem Konzert der en entgegen Broßh. Hofmusit in Darmstadt lesen wir u. a.„ Ersten Ronges Bostanstalteraren heute die Solovorträge, die von der Cellovirtuosin Fil Else Reugger aus Brüssel beftritten wurden. Die Einftlerin, die vor wenigen Jahren als Anfängerin vor das fige Bublifum trat und schon damals allgemeines Aufeg 85. eben erregte, ist rasch zu einer Meisterin in ihrem Fache 1erangewachsen, hat bereits auch jenseits des Weltmeeres Diberholt Triumphe gefeiert. Der Ton frappiert anfänglich geradezu durch seine wirklich männliche Größe und Kraft, Domit eine gern dem Elegischen sich zuneigende Größe und Eife ber Auffassung Hard in Hand geht. Damit vereinigt id nicht nur eine staunenswerte Vollendung der Technit, ondern auch soviel entzückende weiblich Grazie und Poesie des Ausdruckes, absolute Reinheit des Striches und eine Süße und Schönheit der Tongebung, daß es nicht weiter zu erwundern ist, daß das Spiel Frl. Rueggers Renner wie des Einspru Baien enthusiasmierte und zu stürmischen Beifallstungebungen äßige Si n e Besprechun bollständigen , bornehmen eforps ift f Gießen, Großer Biegen Ausverkauf ichnun en auf der ausgestellte erlegenheit dies brauch! VI ng W essen. Auf bequeme in prima Solinger Stahlwaren Die Aue Sorten Scheeren, Rasiermesser, Taschen-, Ehlacht und Küchen- Meffer, feine Tischmesser und Löffel. Farbige Gipsfiguren u so'che rus Elfenbeinmaffe sowie viele radere Artikel zu billigst. Preisen. A. 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Möbel Kopfläuse -d- Der Bezirksverein Nordost" hielt Donnerstag- Abend unter Leitung seines Vorsitzenden des Herrn Max Friedberger eine Generalversammlung ab, die er in wormen Worten des frühen Hinscheidens des lange Jahre dem Vorstande angehörenden Mitgliedes Guido Günther, welcher bei seinem großen Interesse für den Verein, stets ein treuer tüchtiger Mitarbeiter gewesen sei. Der Verein werde ihm ein liebevolles Andenken bewahren. Im Bur Ehrung ehoben fich die Anwesenden von den Sitzen. weiteren Verlauf seines Jahresberichtes kam der Vorsitzende auf den jezigen Stand der Arbeiten zur Errichtung eines Nord Bahnhofes zu sprechen, bezüglich dessen wohl jetzt mit besserer Hoffnung in die Zukunft geschaut werden fann. Rechnungsablage und Ergänzungswahl des Vorstandes nahmen einen glatten Verlauf. - * Die früheren Ortspoftfarten, die von der Reichsdruckerei durch Aufdruck eines 3 Pfennig- Wertstempels in 5 Pfennig- Postkarten umgewandelt worden sind und von den Poftanstalten jezt mit Vorzug vor den gewöhnlichen gelben Boftfarten ausgegeben werden müssen, werden voraussichtlich, Cnde dieses Jahres aufgebraucht sein. Dann werden diese eigenartigen, in Sammlerkreisen sehr begehrten Postwert. zeichen verschwinden, die legten Spuren der so beliebten blauen Ortepoftfarte. * Münster, 23. November. Bei der Mittwoch hier abgehaltenen Treibjagd wurden 9 Rehe und 5 Hasen geschossen. * Lauterbach. Bei der Eröffnung der eingereichten Offerten zur hiesigen Bahnhofserweiterung war Bauunternehmer Ernst Kramer von Fulda mit 58 680 Mt. Höchft, und Bauuternehmer Kaspar Ruhl von Angersbach mit 30 318,70 Mt. Mindeftfordernder. Der Unterschied Auf Kredit Möbel, Betten, Poisterwaren eigener Fabrikation. 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