Rr. 276. Rabattion u. Sarp terbebition: Gießen, Selters weg 83. Fernsprechanfchlak Nr. 362. Freitag, den 23. November 1906 Gießener 15. Jahrgang Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weglar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält elle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Politifche Rundfchau. Deutfches Reich. * Dem Vernehmen nach wird für die Regentschaft in Braunschweig die Kandidatur des Prinzen Eitel Friedrich von Preußen erwogen. Es sollen bereits Verhandlungen darüber eingeleitet sein. Derartige Gerüchte find allerdings schon früher im Umlauf gewesen, ohne daß sie sich bestätigt hätten. * Am 30. November beabsichtigt der mitteleuropäische Wirtschaftsverein eine große Propagandaversammlung in Köln abzuhalten. Der Oberpräsident der Rheinprovinz, Freiherr von Schorlemer, Mitbegründer der Organisation, hat sein Erscheinen in Aussicht gestellt. Bum Nachfolger Herrn von Podbielskt in dem Amte be preußischen Landwirtschaftsministers tft Herr Ritter. schaftsrat und Rittergutsbesitzer von Arnim auf Kriewen ernannt worden. Mit der Ernennung Herrn von Arnims zum Staatsminister und Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten wird gleichzeitig die Enthebung des Ministers des Innern von Bethmann- Hollweg von der vertretungsweisen Leitung des Landwirtschaftsministeriums bekannt gegeben. Herr v. Arnim, 1850 geboren, also fezt 56 Jahre alt, begann seine Laufbahn als Marineoffizier. Als Leutnant z. S. nahm er 1876 seinen Abschied, um das väterliche Gut zu bewirtschaften. Er spielte bald in der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft eine große Rolle, und 1892 wurde er zu deren Vorsitzenden gewählt. Er ist auch Mitglied des Landesökonomiekollegiums, des Landwirtschaftsrats und des Landeseisenbahnrats und gehört seit dem Juni d. J. auch dem Herrenhause an, in das er aus Anlaß der Schöneberger Landwirtschaftsausstellung berufen wurde. * Das Zentrum hat im Reichstag eine Interpellation zum polnischen Schulstreit eingebracht. Diese hat folgenden Wortlaut: " It dem Herrn Reichskanzler bekannt, daß in preußischen Bollsschulen Kindern deutscher Reichsangehöriger die Erteilung des Religionsunterrichts in threr Muttersprache vorenthalten, und daß Fürsorgeerziehung gegen Kinder angeordnet wird, welche im Religionsunterricht nicht in deutscher Sprache ge= antwortet haben? Was gedenkt der Herr Reichskanzler zu tun, um diese mit reichsgefeßlichen Vorschriften im Widerspruche stehenden Eingriffe in das Recht der elterlichen Fürsorge für die Person des Kindes zu verhindern?" frankreich. ** Die Fortsetzung der Inventaraufnahme begegnet überall Schwierigkeiten. In St. Jean Cappel bei Lille weigerte fich der Hauptmann des 8. Infanterie- Regiments Magnier, dem Polizeikommissar die von demselben zur Sprengung des Kirchentors verlangten Soldaten zur Verfügung zu stellen mit der Begründung, daß Soldaten nur dann zur Verwendung gelangen dürften, wenn es unmöglich fei, Bivilarbeiter für dieses Geschäft aufzutreiben. Der Polizei lommissar war genötigt, zwei Arbeiter holen zu lassen, welche das Kirchentor sprengten. Bei der Inventaraufnahme in Waereghem, Departement Nord, wurden zwölf Soldaten verwundet und sechs Ruhestörer verhaftet. England. ** Zu der vielerörterten Angelegenheit des Kongostaates iußerte der Minister des Aeußeren, Grey ,,, wenn Belgien den Rongostaat nicht übernehme, werde die englische Regierung die Mächte hinsichtlich einer internationalen Konferenz fondieren. Nur im äußersten Notfalle würde England für fich allein vorgehen. Welches auch immer die Ansicht der übrigen Mächte sein möchte, es würde der britischen Res gierung unmöglich sein, noch länger den gegenwärtigen Stand der Dinge auf unbestimmte Zeit anzuerkennen." Italien. ** Der Papst hat das Wahlverbot aufgehoben, das bisher den Katholiken Italiens untersagte, sich in irgend einer Weise an den Wahlen zu beteiligen. Er hat den katholischen Wählern in Bergamo die Erlaubnis erteilt, einen Kandidaten für die nächsten Wahlen aufzustellen und ihn sowohl durch ihre Propaganda als auch durch ihre Stimmen zu untertiltzen. ** Eine englische Blättermeldung behauptet, daß ein Attentat gegen den Papst geplant ſei. Der Papst habe anarchistische Drohbriefe erhalten. Es wird ihm angekündigt, daß er unter allen Umständen einem Attentat zum Opfer fallen wird. Es werden verschärfte Vorsichtsmaßregeln getroffen. Balkanftaaten. ** Unter den Serben in Bosnien wurde eine gefährliche Agitation entdeckt. Die Bewegung bezwedt eine Erhebung gegen Oesterreich im Frühjahr 1907 herbeizuführen. Fünf serbische Banden sind bereits im Felde und gedenken während des Winters als Guerilla- Truppen zu operieren. Quantitäten von Waffen und Munition werden in Bosnien eingeführt, hauptsächlich aus Serbien, wo die Bewegung begünstigt wird. Amerika. englische Regierung machte den Vorschlag, daß Amerika die Philippinen an England abtreten und dafür Neufundland und Jamaika erhalten soll. Die Bevölkerung von Jamaika dürfte einverstanden sein, während die Neufundländer dagegen sein dürften. Auch von Kanada erwartet man Opposition. Dochy werden die Schwierieg feiten nicht als unüberwindlich betrachtet. Kleine politische Nachrichten. Gibraltar, 22. November. Vier Kompagnien der in Mgeciras stehenden spanischen Infanterietruppen haben Befehl erhalten, sich marschbereit zu halten, um im Bedarfsfalle nach Marokko abzugehen. Tanger, 22. November. Die spanischen Kriegsschiffe Pelayo und Dona Maria de Molina jind hier eingetroffen. Dof und Gefellschaft. Nach dem Besuche beim Herzog von Ratibor auf Schloß Rauden fährt der Kaiser zum Fürsten Hohenlohe nach Slawengiz, wo die Abhaltung einer Fasanenjagd in Aussicht genommen ist. Die Weiterreise nach Neudeck zum Fürsten von Donnersmard erfolgt mit Automobil. Der Stapellauf des Schnelldampfers ,, Kronprinzessin Cecilie" findet am 1. Dezember statt. Die Kronprinzessin wird die Taufe vollziehen, der Oberbürgermeister von Bremen die Taufrede halten. Den bisherigen Legationssekretär bei der königlichen Gesandtschaft am päpstlichen Stuhle Legationsrat Dr. Krupp von Bohlen und Halbach ist unter Verleihung des Königlichen Kronenordens 3. Klasse die erbetene Entlassung aus dem Staatsdienste erteilt worden. Er wird in Rom durch den früheren Zweiten Sekretär bei der faiserlichen Gesandtschaft in Brüffel, Legationsrat Dr. von Bergen erjegt. Deutfcher Reichstag. ( 123. Sigung.) CB. Berlin, 22. November. Die Sigungen des Reichstags nehmen gegenwärtig einen sehr nüchternen Verlauf. Bei den Vorlagen, die auf der Tagesordnung stehen, wird das Für und Wider in breitester Ausführlichkeit, aber ohne alle Leidenschaft erörtert. Die Zahl der Abgeordneten, die der Debatte aufmerksam folgen, ist gering. Die Besetzung des Hauses gemahnt an die diätenLosen Zeiten. Auch die heutigen Verhandlungen galten den Abänderungen der Gewerbeordnung, durch die unzuverlässige Elemente von der Ausübung des Baugewerbes ferngehalten werden sollen. Die Debatten drehen sich zunächst um den ersten Paragraphen der Vorlage, der die Bedingungen enthält, unter denen die Genehmigung zur Ausübung des in Rede stehenden Erwerbes versagt werden kann. In Verbindung damit wurde über Betitionen beraten, welche die Einführung des allgemeinen Befähigungsnachweises und den obligatorischen Fortbildungsunterricht für weibliche Gehilfen begehren. Die von der Kommission dazu gefaßten Resolutionen verlangen Baukontrolle durch Beamte, denen Vertreter der Arbeiter beigegeben sind; ferner, Bestimmungen zum Schuße der Bauarbeiter; weiter, obligatorischen Besuch bon Fortbildungsschulen für gewerbliche Lehrlinge und jugendliche Gehilfen; endlich, die Berechtigung des Haltens von Lehrlingen nur für solche, die den Meistertitel erworben haben. Diese legte Forderung zu erfüllen, ist bekanntlich der Gesezentwurf bestimmt, den vor einigen Tagen Staatssekretär Graf von Posadowsky angekündigt hat. Eine vom Zentrum gefaßte Resolution fordert außerdem, daß die Verbündeten Regierungen fich über die Einführung eines obligatorischen Fortbildungsunterrichts verständigen möchten. Von den Rednern, die heute zum Worte gelangten, dankte Herr Erzberger vom Zentrum für den erwähnten, vom Grafen Posadowsky angekündigten Entwurf. Die weiteren Ausführungen dieses Redners bezogen fich auf Maßregeln zum Schuße des Handwerks. Der Sozialdemokrat Herbert trat für Bestimmungen zum Schuße der Bauarbeiter und für Zuziehung von Arbeitervertretern bei der Baukontrolle ein, und wandte sich dann gegen den allgemeinen Befähigungsnachweis, der das Handwerk in ,, spanische Stiefel" einschnüren würde. Sodann sprachen Abg. Hilpert( Bay. Bauernb.), der fich für den allgemeinen Befähigungsnachweis erklärte und Abg. Malkewiß( Kons.), der die Tätigkeit der Handwerksfammern gegen die vom Abg. Gamp( Rp.) erhobenen Vorwürfe in Schutz nahm. Abg. Pauli( Kons.) trat den Vorwürfen, daß die Berufsgenossenschaften zu wenig für die Arbeiter täten, entgegen und gebrauchte dabei, unter großer Unruhe der äußersten Linfen, den Ausdruck, daß die Sozialdemokraten jahraus, jahrein einen großen Raubauf die Taschen der Arbeiter unternähmen. zug Große ** Wie aus Washington gemeldet wird, finden Besprechungen zwischen der englischen und der amerikanischen Megierung betreffs des Austauschs der Philippinen statt. Die Der Abg. Gothein( fr. Vgg.) fehrte sich gegen den allgemeinen Befähigungsnachweis und bemerkte:„ Der jetzige Reichstanzler, Fürst Bülow, habe einmal gesagt," Deutschland in der Welt voran! Jawohl, wenn es nach rückwärts geht!" Der Sozialdemokrat Ehrhart trat dem Abg. Pauli entgegen. Staatssekretär Graf Posadowsky kam dann nochmals auf den angekündigten Gesezentwurf, wonach das Halten von Lehrlingen nur denen gestattet werden soll, die den Meistertitel erworben haben, zu sprechen und betonte hierbei, daß der Entwurf auf das Korporationsgefühl Rücksicht nähme, welches im deutschen Volfe tief eingewurzelt sei. Der Sozialdemokrat Singer entfesselte hierauf eine Geschäftsordnungsdebatte, indem er dem Berichterstatter der Kommission, dem Abg. Burckhardt vorwarf, er habe nicht als Referent, sondern als Parteimann gesprochen. Abg. Burchardt verteidigte sich gegen diesen Vorwurf sehr entschieden und der den Vorsitz führende erste Vizepräsident Graf Stol berg erklärte, daß er an der Haltung des Referenten nichts auszusehen habe. Der kleine Befähigungsnachweis angenommen. Bei der nun folgenden Abstimmung wurden die§§ 1 und 2, unter Ablehnung der sozialdemokratischen Anträge mit großer Mehrheit aus den Stimmen der Rechten, des Zentrums und der Nationalliberalen angenommen. Auch oie übrigen Artikel der Vorlage wurden angenommen. Nur ein von der Kommission neu eingefügter Paragraph 2 a wurde mit allgemeiner Zustimmung gestrichen. Annahme fanden ferner die von der Kommission beantragten Resolutionen mit Ausnahme derjenigen, welche die Einführung des obligatorischen Fortbildungsschulunterrichts von Reichsmeren veriangte. Diese Resolution wurde mit Auszählung des Hauses im sog. Hammelsprung mit 130 gegen 126 Stimmen abgelehnt. Dafür wurde die vom Zentrum ausgehende Resolution, welche die Verbündeten Regierungen ersucht, sich über den obligatorischen Fortbildungsschulunterricht zu verständigen, mit großer Mehrheit angenommen. Die zweite Beratung der Gewerbeordnungs- Novelle war damit beendet. Das Haus ging nunmehr an die zweite Beratung der Vorlage, welche den Urheberschuß an Werken der Bei der bildenden Künste und der Photographie betrifft. Beratung über die einzelnen Paragraphen, welche die zu schüßenden Werke aufzählen, äußerten sich die Vertreter aller Parteien zustimmend zu dem Entwurf. Die ersten Paragraphen wurden einstimmig angenommen, ebenso die folgenden bis zu Paragraph 9. Rußland vor der Dumawahl. Je näher der Termin rückt, der dem Zarenreiche eine neue, aus Wahlen hervorgegangene Duma geben soll, desto widersprechender lauten die Deutungen, die man den Wahlgefeßen gibt. Erst kürzlich ist das Gerücht aufgetaucht, daß durch einige Verordnungen des Senats die Bauern von den Wahlen zur Duma ausgeschlossen worden seien. Halbamtlich wird von Petersburg aus dem entgegengehalten, daß die in Rede stehenden Verordnungen in Wirk lichkeit nur das Wahlrecht der Bauern normieren. Denn das Gesez beabsichtigte nicht, den Bauern im Vergleich zu den anderen Gesellschaftsklassen ausschließende Vorrechte zu geben.. In der Praxis war das Gesetz derartig erweitert worden, daß selbst gewöhnliche Bauern ein Recht auf doppeltes, sogar dreifaches Stimmrecht hatten. Infolgedessen stellten die Verordnungen des Senats nur den wahren Sinn des Gesetzes wieder her. Eine Beschränkung ist also tatsächlich eingetreten und sie wird ohne Zweifel den Revolutionären neuen Agitationsstoff liefern. Daß im übrigen das Land noch immer im Zustande heller Beunruhigung ist, läßt sich aus den fortwährenden Meldungen über neue Attentate und Raubzüge ohne weiteres feststellen. Besonders ernst ist die Lage im Kaukasus und in Südrußland. Odessa und Tiflis find Sammelorte der Empörer. In den Geschäftsräumen der russischen Dampfschiffahrtsgesellschaft in Odessa griffen dret bewaffnete Männer den Kassierer an und entrissen ihm eine Geldtasche mit 400 Rubel. Bei der Verfolgung der Räuber wurde ein Stadtsergeant verwundet, ein Räuber verwundet und verhaftet. Am Dienstag wurden aus einem vom Friedhof zurückkehrenden Leichenzuge drei Revolverschüsse abgegeben, deren einer den Adjutanten des Polizeikommissars tötete. Drei junge Leute, die davon liefen, wurden von der Polizei verfolgt und schließlich getötet. Sie gehören der anarchistischtommunistischen Partei an. Einer derselben, Blotchevsky, ist aus Odessa vor drei Wochen verbannt worden, aber wieder dorthin zurückgekehrt. In Tiflis wurde auf den früheren Generalgouverneur von Jelissawetpol General Golostschapom ein Anschlag verübt. Der Verbrecher schoß dem General mit einem Revolver zwei Kugeln in den Kopf. Dem Täter gelang es zu entkommen. Bei Kars im Kaukasus griffen bewaffnete Kurden jezidische und armenische Reisende an, töteten sechs Jeziden und zwei Armenier. Der Bezirksvorstand Dostanbekow, von dem man vermutet, daß er an der Organisation dieser Bande beteiligt sei, hält sich im Dorfe Digori verborgen. 500 Jeziden umzingelten dieses Dorf und verlangten die Auslieferung Dostanbefows. Ein blutiger Zusammenstoß zwischen Jeziden und Kurden wird erwartet; Kosaten sind dorthin geschickt. Wie es in den andern Gouvernements aussieht, ergeben die nachfolgenden Meldungen: Moskau, 22. November. Gestern abend wurde die Kasse einer hiesigen Fabrit um 7000 Rubel beraubt. Bet Verhaftung eines am Raube Beteiligten wurde ein Verzeichnis borgefunden, aus dem ersichtlich ist, daß die Arbeiter in fast sämtlichen Fabriken in Lodz, darunter auch die des städtischen 6. 33. m ht REGIS pit er 1332 en ng m. Der Berbell birften, Deläftigt worden wäre. ohne daß fle bon einem Bugwinde Sab the naftlicher grid in melchem bereits die Blut bea Es schien fast, als habe er vorausgesehen, Aber als man bann Josephine hereintrug, war er plötzlich verschwunden. wirb bielleicht bon Herrn Friebmann in troftlofe ala Sie chen für mich in Bereitschaft hatten werde eine unbestimmte meinetwegen, aber keinesfalls eine zu wünschen, daß darauf eine beruhigende Antwort erteilt femanden. Ich habe ganz bestimmte und bringliche Gründe, Dr. ober sonsi Humoreste aus dem Englischen von J. Cash. Anarchift wider Willen. ( Schluß.) ( Nachdruck verboten). waren biele Passagiere und ihr Gepäc wurden mit größter Genauigkeit geprüft. Endlich tam bie und ihre Baptere Rethe an mich. " Halloh, Markham," rief Chollet, ber bon Gaswertes, monatlich an die Kasse der sozialdemokratischen Arbeiterpartei einen gewissen Prozentsaz ihrer Gehälter abführen müssen. Kowno, 22. November. Eine Grenzwache beschlagnahmte an der preußischen Grenze einen Waffentransport und verhaftete 20 Personen. Kungur( Goud. Perm.), 21. November. Hier wurde der Polizeiommissar Bosochin während einer Haussuchung durch drei Revolverschüsse getötet. Der Mörder wurde verhaftet. Ochta, 22. November. Gestern wurden hier bei einer Haussuchung 1000 scharfe Patronen, rauchloses Pulver sowie mehrere Kisten mit Revolverpatronen, Nitroglyzerin, eine Anzahl Bombenhülsen und zahlreiche revolutionäre Schriften gefunden. Drei Personen wurden verhaftet. Nab und Fern. † Ermordung einer Wanderdoktorin. In Biberist bei Basel ist die Wirtin und Wunderdoktorin" Westerwald sami ihrer Köchin ermordet worden. Beiden wurde der Hals durchschnitten. Vermutlich handelt es sich um einen Raubmord. Me der Tat verdächtig wurde der Elektrotechniker Grossenbacher verhaftet, der demnächst heiraten wollte und wahrscheinlich viel Geld bei dem Opfer zu finden hoffte. † Brand auf der Schiffswerft in Toulon. In einer Tischlerwerkfatt auf der Werft in Toulon brach um Mitter. nacht Feuer aus, welches zwei große Arbeitsstätten einer Schiffsschmiede- und Werftgesellschaft ergriff und bedeutenden Schaden anrichtete. Die im Bau befindlichen Schiffe wurden mit Mühe gerettet. Soldaten und Schiffsmannschaften beteiligten sich eifrig an den Löscharbeiten. † Die Wasserkräfte des Niagarafalles. Dieser Tage is auf eine Entfernung von 80 Meilen zum ersten Male elektrische Kraft von den Niagarafällen nach Torento geliefert worden. Verfügbar sind 40 000 Pferdestärken. Bunte Tages- Chronik. Wittenberg, 22. November. Heute vormittag erfolgte in den Pulverknetmaschinen der Sprengstoffabrik Rheinsdorf eine Explosion, die eine heftige bis hierher vernehmbare Erderschütterung hervorrief. Einige Arbeiter erlitten leichte Verlegungen. Der Materialschaden ist gering. Hannover, 22. November. Ein stellungsloser Chauffeur Huchlenburg verübte hier unter dem Namen eines Regierungsbaumeisters von Vieme als angeblicher Bevollmächtigter der spanischen Regierung Hochstapeleien; er schädigte ein erstes Hotel, das er, ohne Hotelfosten zu bezahlen, verließ, versuchte eine Automobilfirma durch Ankauf eines Automobils im Werte bon 20 000 Mart zu schädigen und verschwand, als die Entdeckung des Schwindels bevorstand. Worms, 22. November. Der Zug 7 Uhr 10 Minuten nach Worms stieß bei der Ausfahrt nach Gundheim infolge falscher Weichenstellung auf die Kopframpe der Station, wobei bie Maschine halb zertrümmert, ein Lokomotivführer getötet, ein Heizer und ein Postschaffner verletzt und zwei Wagen beschädigt wurden. Lokales. - -e- Detanatssynade Gießen. Mittwoch, den 21. November tagte dahier die Eynode des Defanats Gießen. Die Verhandlungen fanden unter Leitung des Defans Strad Leihgeftren im Konfirmandensaal der Johannes tirche statt. Sie wurden mit einem Gottesdienst eröffnet, in dem Pfarrer Weber Langgöns predigte. Nach Erledigung der erforderlichen Formalien( Wahlprüfungen, Verlesung des Bescheids des Obertonfiftoriums auf die vorjährige Synode) erstattete Pfarrer Glück den Bericht des Dekanatsausschusses über das Jahr 1905. Ueber die innere Mission referierten Pfarrer Weber- Lang- Göns und Pfarrer Schwabe Gießen, über aie äußere Mission Pfarrer Gißmann- Kirchberg, über den evang. Bund und den Gustav- Adolf- Verein Pfarrer Euler- Gießen. dann sprach Pfarrer Bräß- Darmstadt über den„ Wert der inneren Mission für das Land." Dem Vortrag folgte eine anregende Besprechung. Zum Defan Stellvertreter wurde an Stelle des in den Ruhestand getretenen Kirchen rats Dr. Naumann Pfarrer Euler gewählt. Als ** Die 8oete Kammer hält Donnerstag, den 29. November, vormitags 10 Uhr, eine Sigung mit folgender Tagesordnung ab: 1. Verfündigung einer Botschaft des Bekanntmachung. - Großherzogs. 2. Beratung und Beschlußfaffung über die Beantworung der Botschaft durch eine Adresse. 3. An- würdiger Borfall, der beinahe an Jägerlatein grenzt. Einen älteren Treiber sprang ein Reh so fest auf die Brust, daj Die ganze Berwa Spaltungsforpers war frage der Abgeordneten Dr. Schmitt und Genossen, betreffend Reh und Treiber bewußtlos niederfielen. Nach einigen Beinfacht, der Rat - die Verkehrsinteressen der Stadt Mainz. 4 Anfrage der Abgeordneten Reinhart und Genossen, betreffend die Be ftätigung des Herrn Eißnert zum Beigeordneten der Stadt Offenbach. ** Anfäßlich des Großherzoglichen Geburtstages wird heute Abend 8 Uhr ein Zapfen ftreich ausgeführt. ** Totenfest. Sonntag- Nachmittag 2 Uhr wird in * mühungen fam der Treiber wieder zu sich, aber auch das fich gefallen laffe Reh sprang plößlich wieder auf und rannte so ftarf gegettel der Sechzehner und Nase. Es hat sich förmlich selbst getötet, denn es hatte recht, denn manche einen Baum, daß es tot niederfiel. Blut kam aus Mun keinen Schuß erhalten. Der Treiber liegt frank darnieder er hat einen R pp- nbruch davongetragen. Morer mit Herr Ged gefpreizte Würde, b reight hätte.- Die ? Alefeld, 22 Novbr. Unglück. Hier scheuten die Sie floffen au der alten Friedhofskapelle ein Gottesdienst zum Gedächtnis Pferde eines Wagens. Der Knecht verlor den Halt, stürzten. Einen Hauptb herab und geriet unter die Räder, wobei er einen Beinbrudder Stadtwald. der Verstorbenen gehalten werden. Rettorengehalte. In einer in Darmstadt ab= gehaltenen Generalversammlung der hessischen Volksschulund andere schwere Verlegungen erlitt. * Offenbach. Eine neue Beigeordnetenwahl pol, beffen Beträge einen guten Baze I bei dem Ministerium eine Neuregulierung der Gehaltsbezüge 70 Jahre alt ist, will zum 1. Januar 1907 sein Amt nieder vorgeführt, ging leiter( Hauptlehrer, Rektoren 2c.) wurde einstimmig beschlossen, steht uns bevor. Der unbesofdete Beigeordnete Weber, der Babem Dr. Ebel in der Weise zu beantragen, daß die Funktionszulage der Schlußleiter auf durchgängig 800 Mt. festgesetzt wird. legen. Da die Sozialdemokraten in ver Offenbacher Stadt. Das ältefte Gottes * Die mittleren Finanzbeamten des Großh. poften nach ihrem Gutdünken zu beseßen, darf man gespannt elbständigen Pfarrki verordneten Versammlung die Macht haben, den Beigeordneten Biertel des 14. J Ministeriums sind um eine Aufbesserung ihrer Gehaltsbezüge sein, ob sie abermals einen Genossen wählen, oder ob sie bilipps des Großm eingekommen, durch die sie mit ihren Kollegen im stätischen durch die Wahl eines Bürgerlichen den Beweis erbringen und durch eine Dienst gleichgestellt wurden. Die berechtigten Wünsche jener Beamtenfategorie werden voraussichtlich durch die Regelung der Wohnungsgeldzuschüsse einigermaßen befriedigt werden. ?? Besizwechsel. Papierwarenhändler Ernst Jung faufte das frühere Anwesen des Kolonialwarenhändlers Philipp Herrmann Seltersweg, zum Preise von 59 000 t. von dem jezigen Besizer Konditor A. Geißner, weicher vor kurzem 61000 Mt. dafür bezahlte. ** Infolge der niedergegangenen großen Regenmengen befindet die Lahn seit einigen Tagen sich im Steigen. * Sozialpolitischer Unterricht beim Militär. Das 18. Armeekorps, bei dem der sozialpolitische Unterricht fortan ein Gegenstand der Belehrung und Erziehung sein " soll, hat deshalb durch geeignete Kräfte einen Leitfaden für diesen Unterricht: Uebersicht über die sozialreformatorische Gesetzgebung in Deutschland", zufammenstellen lassen und der Armee zugänglich gemacht. Die Schrift soll ein furzgefaßter Leitfaden für den Offizier sein, damit er den Leuten lehren kann, daß Staat und Regierung unablässig bemüht sind für ihr Wohl zu sorgen, daß Großes schon in dieser Hinsicht geschehen ist und daß sie sich darauf verlassen fönnen, daß ihnen vom Staat Hilfe zuteil wird, wenn sie in Not geraten". So charakterisiert die kleine Schrift sich selbst in der Vorrede. * In der Darmflädter Schuhmannsschule wurde dieses Jahr zum ersten Male Turnen als obligatorisches Unterrichtsfach eingeführt. Die Turngemeinde Darmstadt übernimmt die Ausbildung der Schußleute. " A Klein- Linden, 22. Nov. Gestern Abend fand in dem Saale zur Burg" eine stark besuchte Bürgerversammlung statt, in der eine Vereinigung für Volksbildung, Heimatspflege und verwande Bestrebungen" gegründet wurde. An der Versammlung nahmen auch der Ortsvorstand und die Vorstände sämtlicher Vereine Teil. In den Vorstand wurden folgende Herren gewählt: 1. Vorfizende Boßler, 2. Vorsißende Keil, Bibliothekar Eß, Schriftführer Möller, Rechner Lenz. Die Vereinigung wird in aller Kürze ihre Vortragsabende beginnen. werden, daß ihnen ein einseitiges fommunales Parteie war flein, befaß Regiment fern liegt. Stadtkirche erbaut, b Als ihr Erbauer fi * Hünfeld, 22. Nov. Die Abnahme der Neubaustrede Hünfeld: Wenigen taft( Rhönbau) fand heute statt. it, ber aber gang Hiernach erfolgte die Eröffnung der Bahnstrecke. eHeine Berived felung * Duderstadt. Die Tabafer nte auf dem Eichsfelde mmfladt wohnenden Hi ist in diesem Jahre sowohl hinsichtlich der Güte als auch erandt, in den die der Menge als zufriedenstellend zu bezeichnen. Gegenwärtig farang J... Pap Sandblatts statt. Die Preise hierfür sind besser als im der dem Hiftorifer Vorjahre; es werden pro Zentner 26-29 Mt. gezahlt. beim mrbauer der Kirche § Frankfurt, 22. Novbr. Der Schuhmann Bolt ist er giftierten mehrere geschossen worden. Die Täter sind noch nicht ermittelt. Aus der Geschichte Giessens. ( Schluß.) An den Burgbezirk stieß die Ortschaft Selters. Diese und noch andere Siedlungen wuchsen mit dem Burgbezirk zu der Gemarkung Gießen zusammen. Die Gemarkung war sehr waldreich, der Wald zog sig bis an das Walltor ( ursprünglich Bald tor) heran. Die Mauer verfolgte un gefähr die Linie des heutigen Grabens, do so, daß der Komplex des Alten Schlesses außen blieb. - verschiebe eilflätten und andere Theate waz Vorstellung: Mit G Ein ide Schauspiel in 4 A zu Mk. 5 Die Gräfin Salome von Gleiberg, die den Grafen Gast: Edgar B Rudolf von Thüringen heiratete, verschaffte ihrem Sohne Anfang pünktlich 8 U das Erbteil schon zu Lebzeiten. 1264 ist Ulrich von Thüringen noch Herr von Gießen, im nächsten hat er feine Herrschaftrittskarten Mk. 4.50 aber an den Landgrafen Heinrich von Hessen mit allen erra Challier, Neuenw Rechten verkauft. Das Stadtrecht genoß nur eine ber Die dritte Vorstell hältnismäßig fleine Schar, eben jene, die innerhalb der Stadtmauer wohnte. Mit der Zeit gestalteten die Ve hältnisse sich aber so, daß Landgraf Otto 1325 das Stadt recht auch an die außerhalb Wohnenden verlieh. Anfänglic standen die von außen Zuziehenden in einem Abhängigkeits verhältnis zu den Bürgern, später verwischte diese Linie fich jedoch. Irene Triesch a. Ga 水 Krieg § Steinberg, 22 Nov. Das Anlegungsverfahren für das sehr vielgestaltige, da das Stadtrecht eine verschiebenartige Fier des Aller Grundbuch und Berggrundbuch für die Gemarkung Steinberg hat am 19. November begonnen. * Laasphe. Verhaftet. Der Strafgefangene Heinrich Ahrend, welcher in der Nacht vom 8. zum 9. März d. Js. aus dem Berleburger Gerichtsgefängnisse, indem er mehrere Schlösser erbrach, ausgebrochen ist, ist in Rosenberg in Oberschlesien festgenommen worden. * Langsdorf. Am 16. Nov. 1881, also nunmehr vor 25 Jahren, übernahm der Vater des Abg. Köhler die hiesige Postagentur. Am selben Tage wurde der nunmehrige bg. Köhler durch den Bostinspektor Tasche als Stell. vertreter verpflichtet. Seit 1. Mai 1896 ist Röhler selber Postagent. * Ober- Mockstadt. Jägerlatein? Auf der Treib. jagd im Mockstädter Martwald ereignete sich ein merfm. Anbau u. Garten Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird Geschäftshaus paffen für jedes die Johannesstraße zwischen Neuenweg und Plockstraße von heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 23. November 1906. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Bleichftrake zwischen Südanlage und Wieseckbrücke bon heute an bis auf weiteres für den Fuhrwerksverkehr gesperrt. Gießen, den 22. November 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 15. November 1906 angeordnete Sperre des Großen Steinwegs zwischen Eichweg und Noonstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 22. November 1906. Großh. Bolizeiamt Sießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 15. November 1906 angeordnete Sperre der Steinstraße zwischen Schiller- und Weserstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 22. November 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. hypothekenfrei offene Geschäft, in bester Lage eines gut frequentierten Badeortes Mitteldeutschlands sehr preiswert zu verkaufen. Offerten von nur Selbstreflektanten u. Nr. 11 438 an d. Expedition dieses Blattes erbeteu. Freibant. Gesalzenes Stierfleisch 40 Pfg. Gänse Neue Kliniken Küchenmädchen gesucht. Liebigstraße 64 II. 4- Zimmerwohnung mit Balkon Pid. 70 Pfa. versende franko geg. und Gartenanteil per sofort oder Nachnahme. später zu vermieten. Fr. Krüger. schöne, böhmische Mastgänse, per A. Ch. Otto, Freyung 2 Manſarden- Wohnung. bei Baffau. zu bermieten. Einspänner- Wagen Gießen. Schüßenstraße 14. fwer gebaut, breiswert zu ber Liebigstraße 64 I. faufen. Ludwig Dönge8 IV. 4Bimmerwohnung mit Balkon Rodheim a. d. Bieber. und Gartenanteil per sofort oder mit Freilauf für später zu vermieten. Fr. Krüger. Rad 100 Mark u ber= faufen. Näh. bei Günther, Gießen, Afterweg 25. Dienstmädchen gesucht. Chirurg. Klinik, Gießen. Liebigstraße 68. Barterre, Laden mit Logie und 2. 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Bald hören wir auch von dem Amte des Bürgermeisters, das von der sogenannten Sechzehnern, dem Rate, alljährlich übertragenen, in welchen S Bekanntmachung. 9 Beta Lejebolyankung Wir bringen bi nach einem Beicht diejenigen Abtet April t. Jo. bor Diejenigen Ber Die unterm 12. November 1906 angeordnete Sperr Hemmung beim Hol des Selterewegs zwischen Kreuzplag und Blockstraß itfen betroffen we wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 22. November 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. SteckenpferdLilienmilch- Seife b. Bergmann& Co., Radebeul erzeugt ein zartes, rosiges und jugendfrisches Aussehen, weiße fammetweiche Haut und reinen, blendend schönen Teint. à Std. 50 Vfg. bei: B. J. Möbs. Emil Koch. Nervenschwäche und deren Folgezustände, Angstgefühl, Appetitlosigkeit, Gedächtnisschwäche, Gemütsverstimm., Herzflopfen, Magenschwäche, Obrensausen, Mattigkeit, Schlaflosigkeit, Schwindel, Uebelfeit, Bittern der Glieder usw., beseitige ich ohne Störung von Beruf und Lebens: weise auf Grund 30jähr. 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So besaß es ein Narrenhaus, das auf dem Narrenberge( heutigen Nahrungsberge) gelegen.- Die erste Schule wurde um die Mitte des 15. Jahrhunderts errichtet. Die Kinder der Reichen wurden in der sogenannten Lateinschule tam aus ger Titel der Sechzehner bei. Ein Ratsmitglied wurde nach unterrichtet und die Kinder der Armen in der Armenschule. t, denn es trant barnie pie vor mit„ Herr Sechzehner" tituliert und garnicht so it Unrecht, denn mancher Rat entwickelte eine so steifnackige inip gespreizte Würde, daß sie vollkommen für zwei Räte Dier heute gereicht hätte. Die Steuern wurden durch Betherren Den Salt, boben. Sie flossen aus Umlagen und anderen Quellen usunen. Einen Hauptbestandteil des städtischen Vermögens ilber der Stadtwald. Dann scheint aber auch das Weinopol, beffen Beträge zur Straßenunterhaltung bestimmt paren, einen guten Bazen abgeworfen zu haben. einen Beint bnetenn onete eber, Rachdem Dr. Ebel dann die Entwicklung des Gießener Singels borgeführt, ging er auf die firchlichen Verhältnisse im Das ältefte Gotteshaus ist die Selterskirche, die im rffen Viertel des 14. Jahrhunderts erbaut und sehr bald Sie blieb bis unr felbständigen Pfarrkirche erhoben wurde. fein Amt ni fenbacher& en Beigeordne len, oder arf man ge Beweis erbrin un: Philipps des Großmütigen Zeit stehen, in der sie abgemunales Bu rochen und durch eine neue ersetzt werden mußte. Die Hitche war flein, besaß aber mehrere Atäre. 1820 wurde iex Stadtkirche erbaut, die ein echter Typus des Empires der Neubau Als ihr Erbauer figuriert der Eisenhändler J. G. T. fand heute rede. Bapft, ber aber ganz unschuldigerwerweise, lediglich durch f dem Eig ime fleine Verwechselung zu dieser Ehre gekommen ist. Dem in er Güte als Domstadt wohnenden Historiker wurde nämlich ein Bauplan n. Gegen bersandt, in den die Defen eingezeichnet waren, deren ieferung J. G. T. Papst übernommen hatte. Aus diesem Berwiegung ande hatte er die Zeichnung auch mit seinem Namen berthom, der dem Historiker Veranlassung wurde, Papft als Mt. gezahl en Erbauer der Kirche Unsterblichkeit zu verleihen. In mann Bolließen riftierten mehrere geistliche und weltliche Brüderer Nacht naften, die sich verschiedene Aufgaben gestellt hatten. Auch m heilstätten und anderen Instituten gebrach es Alt- Gießen o besser al dt ermittelt essens. t Selters. dem Burg - Theater- Verein Giessen. Gemartung Zvreite Vorstellung: Mittwoch, den 28. November: an das ter berfolgte Ein idealer Gatte. do so, dai Schauspiel in 4 Akten von Oskar Wilde. bie ben Gast: Edgar Bolz ffte ihrem& ich von Thin Anfang pünktlich 8 Uhr. vom Schauspielhaus in Frankfurt a M. Ende gegen 10%/ 4 Uhr. zu Mk. 5, 4, 3( für Mitglieder im Vorverkauf zu Der Unterricht war aber nicht ganz unentgeltlich; erst im 19. Jahrhundert tritt eine Wendung ein. sehen. Oft sah man eine ganze Familie nur mit dem Hemde bekleidet über die Straßen ziehen und sich zum Bader begeben. Später sanken die Baberstuben zu Stätten der Unzucht herab. - Rollte Dr. Ebel in diesem Vortrage ein Kulturbild auf, so beabsichtigt er in einem zweiten Bortrage mehr die politische Seite behandeln. Sprechsaal. Einen unhaltbaren Zustand bietet gegenwärtig die Grabenstraße, die taum noch passierbar ist. Könnte dort nicht wie im vorigen Jahre etwas Ries geftreut werden? Hoffentlich genügen diese Zeilen, um eine Verbesserung herbeizuführen. Mehrere Anwohner. Die Erwerbsquelle der Bevölkerung bildete das Handwert, dann aber auch die Viehzucht und der frühere durch ganz Oberhessen verbreitete Weinbau, der besonders am Hardberge gezogen wurde. Auch das Glockengießergewerbe war in Gießen vertreten. Ferner gab es Kramer, denn unsere Stadt hat von altersher eines lebhaften Handels sich erfreut. Unsere Vorfahren haben es verstanden, verschiedene Jahr- und Wochenmärkte sich zu verschaffen, die einen außer. ordentlich starken Verkehr nach Gießen zogen und es mit sich brachten, daß Wirtschaften und Herbergen errichtet wurden. Die Stadt selbst sogar besaß ein Schenthaus, in dem mancher Becher fröhlich geleert worden ist. Das Marktleben spielte eine große Rolle. Scharf auf die Finger gesehen wurde den Bäckern, die von Zeit zu Zeit Backproben einzu- Vormittags 10 Uhr: Vereinigter Bivil- und Militärgottesliefern hatten, zwecks Festsetzung der Preise. Die Brötchen haben verschiedene Wandlungen durchmachen müssen, bis in den berühmten„ Dartjern" die Stufe der höchsten Volltommenheit erreicht wurde." Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. Am Samstag, dem 25. November. In der Stadtkirche. dienst zur Feier des Geburtstags Se. Königl. Hoheit des Großherzogs. Pfarrer Euler. Am 24. Sonntag nach Trinitatis, den 25. November. Totenfest. Gottesdienst. Aber nicht nur der Arbeit hat Alt- Gießen gehört, sondern auch dem Frohsinn, dem Vergnügen, den Festen. Da gab es Abschreitungen der Grenzen, die jedesmal unter starkem Schmausen und Tinten geschahen, Schüßenfefte, die Preise eintrugen usw. Die Baderstube hat Gießen ebenfalls nicht gefehlt, sie befand sich in der Wetzsteinstraße und erfreute sich regen Besuches. Diese Baderstuben des Mittelalters wurden nicht so sehr ihrer Reinlichkeit als vielmehr ihrer Unterhaltung wegen aufgesucht. Wer nicht baden wollte, vertrieb dort die Zeit sich mit Plaudern und Zu-| Jugend der Markusgemeinde. Bekanntmachung. Bei der am 21. d. Mts. vorgenommenen Handelsfammerwahl sind im Wahlkreis Gießen Stadt die Herren: C. W. Nowack, Emil Schmall, Karl Röhr und Adolf Klingspor, Gießen; im Wahlkreis Gießen- Land: Herr Leonhard Wilhelm Rühl, Großen- Buseck und im Wahlkreis Lich: Herr H. Ihring, Lich als Mitglieder der Großh. Handelskammer Gießen' ge= wählt worden. feine Eintrittskarten Mk. 4.50, 3.50, 2.50) und zu Mk. 2 für Studierende daß das Wahlprotokoll nebst Anlagen drei Tage lang, Es wird dies mit dem Anfügen bekannt gemacht, Seffen mit oß nur eine ie innerhalb talteten die 1325 bas 6 rlich. Unfi em Abhängig Ste diese Lin e verschieden bes Herrn Challier, Neuenweg und abends an der Kasse. Die dritte Vorstellung( Frau vom Meer mit Irene Triesch a. Gast) ist Donnerstag, d. 6. Dezbr. Kriegerverein Giessen. ittelalter ift Feier des Allerhöchsten Geburtstages St. Königl. Hoheit d. Großherzogs aplizierter erücksichtigen and tam fol orbildlich fi richt bildeten er ebenfall Schöffenherm Samstag, den 24. I. Mts., abends 129 Uhr bei Kamerad Sauer( Neustadt). nämlich: für Gießen- Stadt und-Land vom 26. bis einschl. 28. November, vormittags von 9-12 Uhr und nachmittags von 3-6 Uhr auf dem Bureau der Großh. Handelskammer, Nordanlage 15, und für Lich vom 26. bis einschl. 28. November auf der Großh. Bürgermeisterei Lich während der üblichen Geschäftsstunden wendungen gegen die Wahl oder die Gewählten binnen zur Einsicht der Wahlberechtigten offen liegt und Eindieser drei Tage bei Vermeidung des Ausschlusses bet der unterzeichneten Handelskammer vorzubringen sind. Gießen, den 23. November 1906. Die Großh. Handelskammer: Die Ehrenmitglieder und Mitglieder des Vereins sind zu Der Vorsitzende: Koch. Der Syndifus: Dr. 3eidler. difer Feier herzlichst eingeladen. Bekanntmachung Bekanntmachung. aus Budite Leseholzungung in den Waldungen der Stadt Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Gießen, linte Gießen betr. nge Weile pi rger aber in e Bürgerf nen. Bald ers, das w ählich über ig. geordnete& Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, dca nach einem Beschluß der Stadtverordnetenversammung diejenigen Abteilungen der Waldungen der Stadt Gießen, in welchen Holzfällungen stattfinden, bis zum mit 18. April t. Je. von der Leseholznuzung ausgeschlossen fi Diejenigen Personen, welche entgegen dieser BeStrmung beim Holzauflesen in den erwähnten Waldund beitfen betroffen werden, haben Bestrafung auf Grund] 06. ken. Auf Plot equeme öbel -, Damer und -Garder akturward etc. dels Forststrafgesetzes zu erwarten. Gießen, den 12. November 1906. Grohß. Bürgermeisterei Gießen Mecum. Bekanntmachung. der Lahn; hier, den allgemeinen Meliorationsplan von den Fluren 5 bis 19 und 40 bis 49 der Gemarkung Gießen. Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hierzur öffentlichen Kenntnis. Gießen, den 21. November 1906. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Betr.: Wie oben. In der Zeit vom 23. November d. Js. bis einschließlich 6. Dezember ds. Js. liegt auf dem Bureau der Großherzoglichen Bürgermeisterei Gießen der allgemeine In der Bekanntmachung vom 4. September 1906, Meliorationsplan nebst Erläuterungsbericht und Prüfbot die Offenlegung des Bebauungsplans für die ungsprotokoll von den Fluren 5 bis 19 und 40 bis 49 warzlach und das Gartfeld muß es heißen, daß zur Einsicht der beteiligten offen. die Grundstücke zwischen der Straße B- Z und der Eisenbihn auf nicht mehr als 18 Meter Entfernung von der Straßenfluchtlinie aus bebaut werden dürfen. Einwendungen gegen diese Bestimmung sind binnen 1 Lagen bei uns geltend zu machen. Gießen, den 21. November 1906. it- Haus essen asse 14-16 Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bullen- Verkauf. Die Gemeinde Großen- Linden verkauft einen 3jähr. Mullen zum Schlachten. Bis spätestens Mont a'g, den 26. d. Mts., nachTagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen hiergegen findet statt: Vormittags 9 Uhr: Pfarrer Schwabe. Borrmittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. In der alten Friedhofstapelle. Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Kraus. Abends 8 Uhr: Vereinigung der fonfirmierten männl. Regenschirme für Damen, Herren u. Kinder stets das neueste in großer Auswahl und zu billigsten Breisen. In Schirmen mit bunter Kante, sowie farbig bringen wir stets eine unerreicht große Auswahl zu vorteilhaften Breisen. Unsere Firma genießt den Ruf, stets die ersten und feinsten Nouveantes der Branche zu bringen. Casseler Schirmfabrik Seltersweg 9 Gießen Seltersweg 9. Vergebung von Zimmer: bezw. Schreinerarbeit. Das Liefern und Aufschlagen eines Podiums im Gesangsaal der Höheren und Erweiterten Mädchenschule sol Donnerstag, den 29. Nov. d. J., vorm. 10 Uhr öffentlich vergeben werden. Zeichnung, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Amtsstunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, find bis zum genannten Termin bei uns abzugeben. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 21. November 1906. Städtisches Hochbauamt. Gerbel. Arbeitsvergebung. Die nachstehenden Arbeiten und Lieferungen zur inneren Einrichtung der Höheren und Erweiterten Mädchenschule sollen Montag, den 3. Dezember d. J., vorm. 10 Uhr öffentlich vergeben werden. 1) Liefern von 178 Sig Schulbänken, 2) Liefern von 24 Stüd Kathedern, 20 " Н " Bilderaufbewahrungs. schränken, 3) Liefern und Anschlagen von 5 Stüd VerdunkelFreitag, den 7. Dezember 1906, ungsvorrichtungen. vormittags von 9½ bis 10 Uhr, Zeichnungen, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen auf Großh. Bürgermeisterei Gießen, wozu ich die Be- liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vorteiligten unter dem Anfügen einlade, daß die Nicht- druck, der daselbst erhältlich, find bis zum genannten erscheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind. Beitpunkt an uns einzureichen. Einwendungen sind schriftlich abzufassen, zu begründen und auf Papier in Aftengröße( mindestens 2 Bogen) einzureichen. Friedberg, den 17. November 1906. Der Großherzogliche Feldbereinigskommiffär: gez.: Schnittspahn, Kreisamtmann. Achtung! Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 22. November 1906. Städtisches Hochbauamt. Gerbel Bekanntmachung. Montag, den 3. Dezember, vorm. 11 Uhr sollen im Bürgermeistereigebäude Zimmer Nr. 15nütings 1 1hr werden Angebote pro Bentner Lebend. Zigarren- Ausverkauf!! Bims die Hand& giht hier entgegengenommen. Broßen Linden, 21. November 1906. Großh. Bürgermeisterei Großen- Linden. Leun. Solange Vorrat, versende 300 St. milde, aromatische Zigarren zum Spottpreis von nur Mk. 6,85 fr. unter Nachnahme nach jed. Post. station Deutschl. Franz Siebert, Cassel, Königsplatz 362. Abrador - fatide läge zum Verkauf von Chriſtbäumchen meiſtbietend verpachtet werden. Gießen, den 22. November 1906. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. 6. 33. ht pst er 1332 en 8. ng a m. Montag, den 26. Novbr., abends 8 Uhr Bereinigung| meldungen werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. ber fonfirmierten weibl. Jugend der Matthäusgemeinde. Donnerstag, den 29. November, abends 8 Uhr im Markussaal: Kirchstraße 9, Bibelstunde. Pfarrer Schwabe. Nächstfünftigen Sonntag, den 2. Dezbr. 1. Advent, findet Beichte und heil. Abendmahl im Hauptgottesdienst für Matthäus und Markusgemeinde gemeinsam statt. am Weitere Abendmahlafeiern werden gehalten: am 2. Advent im Abendgottesdienst für die Matthäusgemeinde, 3. Advent im Abengottesdienst für die Martusgemeinde. Bu beiden wird besonders auch die tonfirmierte Jugend der beiden Gemeinden eingeladen. In der Johanneskirche. Vormittags 91/2 Uhr: Professor D. Drews. Bormittags 11 Uhr: Rindergottesdienst für die Lukasgemeinde. Pfarrer Euler. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrassistent Steiner, Liturgische Andacht. Abends 8 Uhr Versammlung und Bibelbesprechung im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Abends 7 Uhr Vereinigung der tonfirmierten männl. Jugend der Lufasgemeinde im Stonfirmandensaal, Liebigftraße 56. Montag, den 26. November, abends 8 Uhr, Bibelstunde im Konfirmandensaal der Lukasgemeinde. Text: 1 Petr. 5, ff. Pfarrer Euler. Freitag, den 30. Nov. nachmittags 51/2 Uhr im Lukasfaal: Vereinigung der konfirmierten weibl. Jugend der Lutasgemeinde. Nächstfünftigen Sonntag, 1. Advent, Beichte heil. Abendmahl für die Lukas- und Johannesgemeinde im Hauptgottesdienst. Weitere Abendmalsfeiern werden gehalten: am 2. Advent im Abendgottesdienst für die Johannesgemeinde am 3. Advent im Abendgottesdienst für die Lufasgemeinde. Zu beiden wird besonders auch die tonfirmierte Jugend eingeladen. 2. nachmittags: Pfarrer Schmidt. Text. Joh. 14, 1-2. Lied Nr. 483, r Beichte, Gottesdienst und Feier des heil. Abendma Nächstfünftigen Sonntag, den 2. Dezember, wird nach Sämtlichen Gottesdiensten eine Kollekte zum Besten unserer in Lumda vormittags 9 Uhr. Kirchenfasse erhoben werden. Katholische Gemeinde. Samstag, den 25. November. Vormittags 92 Uhr: zur Geburtstagsfeier Se. Röngl. Hoheit des Großherzogs Militärgottesdienst. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beichte. Sonntag, den 27. November. 25. Sonntag nach Pfingsten. Borm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. „ um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und iv derselben Austeilung der heiliges Kommunion. Vorm. um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Vorm. um 9½½ Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachm. um 5% Uhr: Chriftenlehre; darauf Andacht. früher Abends um 8/2 Uhr: im Neuen Saalbau Steins Garten Familienabend der katholischen Gemeinde mit Vortrag des Herrn Pfarrer Forschner aus Mainz. Eintritt frei. Die ganze kathol. Gemeinde ist hierzu eingeladen. Kirchliche Nachrichten für Grünberg. am 24. Sonntag nach Trinitatis( 25. Nov.) Totensonntag. 1. vormittags: Defan Wagner. Text: Offenb. 2, 8-11. Lied Nr. 243. Katholischer Gottesdienst in Grünberg ist Sonntag, 25. Nov., vorm. 9½ Uhr: heilige Messe mit Predigt. Verantwortlich: für die Politik und den Inserate Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, in Gießen. - Jcb füble mich matt und elend. Dies hört man fast täglich in Familientrefe Die Ursache davon ist, daß der ganze Störper mang haft ernärt ist und im Blut die nötigen Bestande fehlen die roten Blutkörperchen, die unbedigt wendig sind, um sich frisch und kräftig zu fühle Infolgedessen ist es notwendig, ein Präparat zu brauchen, um die so nötigen roten Blutkörperchen Blut zu erzeugen, was fein Präparat in dem M imstande ist, wie Ferromanganin. Außerdem be Ferromanganin noch die hervorragende Eigensde alle Störungen des Magens und der Verdauung beseitigen und den Appetit zu fördern. Ferromanganin ist von Tansenden von Famili und Aerzten erprobt und ist unerreicht als B bildendes und kräftigendes Mittel.( Enthält: Gi 0,5, Mangan 0,1( an Zucker gebunden), Stognat aromat. Bestandteile und Wasser.) Universitätsapotheke 3um goldn. Engel" in GießenUlri Engel- Apothefe Frankfurt a. M.- Apotheke in rib stein( Oberhessen) und Stern- Apotheke in Kassel. Engels Spigen Gelänt„ Weihnach klänge", diese sensationelle Neuheit wi in einem Prospekt, der der heutigen Nummer beigel ist, besonders empfohlen. Geschäfts- Uebernahme. Einem verehrlichen Publikum von Giessen und Umgegend zeigen wir hiermit ergebenst an, dass wir[ die bisher von der Firma H. Kaiser& Co. zu Dülken am hiesigen Platze betriebenen Verkaufsgeschäfte in Kaffee, Tee, Schokolade, Biskuits und Zuckerwaren käuflich übernommen haben. Wir werden diese Verkaufs- Geschäfte, ebenso wie unsere übrigen Filialen, deren wir über 1000 in allen grösseren Städten Deutschlands und der Schweiz besitzen, getreu unserem Grundsatze: weiterführen. Grosser Umsatz, kleiner Nutzen Dieser geradezu riesige Umsatz setzt uns in die Lage, unserer verehrlichen Kundschaft zu bieten, was von unserer nach Vom Guten stets das Beste Millionen zählenden Kundschaft gern und freudig anerkannt wird. 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Soviel bisher befannt geworden ist, geht die Absicht dahin, das Gebiet der Wolga mit dem des Ob im westlichen Sibirten Sibirien Au und dann wieder das Gebiet des letteren Stroms mit dem Zeniffe verbinden. Da TAB 236 1906 Freitag, ben 23. November hessische Familienzeit Tägliche Unterh