6. 33. FREE ir st er 111 en 16 ng a m. Nr. 246 ben:#tehen, Seltersweg 88. pig. 382. Freitag, den 19. Oktober 1906 Gießener 15. Jahrgang Gratisbellagon: Oberhoffie Samtengeitung( und die Stekener Seifenblasen( wichentlich). Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Beitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wezlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umachuma. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Volizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Charbeten. Das neueste. Der Petitionsausschuß der Zweiten Rammer beriet gemeinschaftlich mit der Regierung eine Reihe der von verschiedenen Parteien an die Kammer gerichteten die Schulen betreffenden Anträge, insbesondere die Uebernahme der Volks. schullaften durch den Staat. Die Regierung verhält sich, wie verlautet, ablehuend. In Spanien ist ein scharfer Gefeßentwurf gegen die Drdensgesellschaften eingebracht. Die Kommission der deutschen Reichstagsabgeordneten hat ihre Studienreise in Japan beendet. Krieg im Ruhrgebiet. Die Gefahr eines allgemeinen Ausstandes der deutschen Bergarbeiter ist seit gestern wieder nähergerückt. Die bergbaulichen Vereine haben die Forderungen der Arbeiter glatt abgelehnt und verweigern überhaupt jede Verhandlung mit den Vertretern der Organisation. Die Versammlung der Delegierten sämtlicher deutschen Bergbaubezirke, die am Mittwoch in Berlin zusammengetreten waren, hat sich auf den Standpunkt gestellt, daß schon jetzt die Bergarbeiterlöhne namentlich auch infolge der im letzten Jahre seitens der Werksverwaltungen überall vorgenommenen erheblichen Lohnerhöhungen so hohe sind, daß sie gegenüber den gesteigerten Lebensmittelpreifen völlig ausreichen. Eine diesbezügliche Resolution stellt außerdem fest, daß mit den Arbeiterorganisationen, die den bekannten Lohnerhöhungsantrag eingereicht haben, nicht zu verhandeln ist, da sie als zuständige Vertreter der Grubenbelegschaften nicht anzusehen sind. In der Bersammlung des bergbaulichen Vereins herrschte zwar die Ansicht vor, daß die Arbeiter das im November verdiente Geld zu Weihnachten brauchen und sich daher jetzt nicht in einen Streif einlaffen würden. Ohne Zweifel wird aber der Beschluß der Konferenz die ohnehin vorhandene Mißstimmung im Ruhrrevier gewaltig verstärken und es könnte sehr leicht vorkommen, daß die Streiffreunde die Oberband behalten. Und die Welt lacht dazu! ( Ein 8 wiegespräch zur Komödie von Köpenid.) Ste: Aber hören Sie einmal, lieber Freund, so etwas geht doch einfach über alle Begriffe. Mitten in Friedenszeiten wird eine ruhige Stadt von einem Gauner überfallen, der auf der Landstraße einen Trupp Soldaten dupiert und fie zu seinen Helfershelfern macht. Kein Mensch, weder der nach Hause geschickte Unteroffizier oder einer der Gardisten, noch der juristisch geschulte Bürgermeister und seine Amtsbrüder, nicht Bolizei und Gendarmerie erkennt in dem schlechtuniformierten Menschen den Schwindler. Einer nach dem andern läßt fich nasführen, nicht schwachmütig und denkfaul bor der Uniform zusammen und der Herr Hauptmann" zieht mit 4000 Mart in der Tasche ab. Unglaublich! Er: Sie haben recht, gnädige Frau, es ist eine unerhörte Geschichte und die Köpenicker werden lange genug daran zu tragen haben. Doch Sie geben ja selbst schon in ihrer Entrüstung einen Teil der Lösung. Hat wirklich niemand erkannt, daß es sich um einen gefälschten Hauptmann handelte, so wird die Sache verständlicher. Sollten etwa die Soldaten dem Befehl eines Vorgesetzten sich widersetzen, solange fie diesen für echt hielten? Wenn Sie unsere MilitärStrafgeseze durchblättern, so dürfte Sie leicht ein Grausen antommen bei der Feststellung, welche furchtbaren Strafen auf Ungehorsam stehen. Sie: Rann durch Geseze das Denken verboten, der Mensch zur willenlosen Maschine umgewandelt werden? Soweit darf die tausendmal gelobte militärische Dressur doch nicht gehen. Er: Genau so weit, Teuerste, genau so weit. Was sollte in sensten Seiten, wo der Feind an die Landesgrenze pocht, wohl für ein Wirrwarr entstehen, wenn der einzelne waffentragende Mann anfangen wollte, seine Schlußfolgerungen dem Willen des Borgesezten voranzusetzen. Wir wären geschlagen, he wir an den Feind fämen. Der bedingungslose Gehorsam, de sofortige Unterordnung unter den Befehl des Führers mit diesem Rüstzeug schlug man die Schlachten Don Wörth und Sedan. Disziplin ist die Säule, auf der die Stärke unseres Heera beruht. Mütteln wir an ihr, so fällt das ganze Seblade. Sie: Ueber dieses Thema feße fich leichthin noch einiges fagen. Die Dig in Shren, aber das menschliche Denken ebenss. Bebisbene Unterordaung führt zam sog. Kadavergebersem, met die Jndividuen unfähig, in der Stunde der Gefahr einen Sachuß zu fallen. Und ich dente mir, dieses ist ebenso notwendig i den Gemeinen wie für den Feld. marschall. Doch laffen rete die Soldaten, von denen sogar erzählt wird, daß fie anfänglich etwas Mißtrauen gehabt hätten, jedoch durch die blinde Unterwerfung der Köpenicker Stadtväter von diesem Mißtrauen abgegangen wären. Wie aber erklären Sie die grenzenlofe Schwachmütigkeit in Köpenick, Die Folge würde dann ein Ausstand sein, der alles bisher bagewesene übertrifft und gerade jetzt, da die Zechen überaus stark in Anspruch genommen sind, auch für diese am ver derblichsten werden müßte. Die streng ablehnende Haltung der Grubenbesizer ist daher zu bedauern, umsomehr, als tatsächlich nicht alle Verhältnisse im Bergbaurevier so glänzend sind und eine Stillegung aller oder eines Teiles der deutschen Zechen die fremde, besonders englische Konkurrenz stärken würde. Hoffentlich ist in dieser Sache noch nicht das letzte Wort gesprochen. Das Eingreifen des preußischen Handelsministers, der eine Untersuchung der Verhältnisse angeordnet hat, beweist, daß eine Aenderung der Lebensbedingungen im Ruhrrevier nötig ist. Mit einigem guten Willen von beiden Seiten wird man hoffentlich noch einen Krieg vermeiden können, der niemandem Gewinn bringen kann. Politifche Rundschau. Deutfches Reich. * Vom 2. bis 5. Dezember wird in Berlin die diesährige Generalversammlung der Gesellschaft für Soziale Reform abgehalten werden. Den Hauptgegenstand der Tages. ordnung bildet ein Vortrag über die Methoden des gewerb lichen Einigungswesens, der fich im wesentlichen auf die Erfahrungen füßen wird, die eine von der Gesellschaft für Soziale Reform nach England entsandte Studienkommission in jenem Lande gemacht hat. Im Zusammenhang mit der Tagung soll eine große öffentliche Versammlung abgehalten werden, in der in entsprechender Form über den Gegenstand referiert werden soll. * Die Charlottenburger Stadtverordnetenversammlung beauftragte den Magistrat behufs Stellungnahme zu der herrschenden Lebensmittelverteuerung mit der schleunigen Einberufung eines Deutschen Städtetages. Es sollen Maßnahmen gegenüber der Notlage, durch die eine gefahrdrohende Minderernährung der unteren und mittleren Volksklassen herbeigeführt wird, getroffen werden. * Jm Kolonialamt wird eine Denkschrift über die koloniale Eisenbahnpolitik vorbereitet, welche die Frage der wirtschaftlichen Erschließung der Kolonien und der Rentabilität der einzelnen in Frage kommenden Linien erörtert, um ein wie fonnte sich der Bürgermeister entführen lassen, der Kendant die Kasse ausliefern? Steht das auch mit militärischen Gewohnheiten und Bestimmungen in Zusammenhang? Er: Allerdings, verehrte Frau, allerdings, da tippen Sie an die schwache Stelle. Der Bürgermeister war ReserveOffizier und mußte wissen, daß unter solchen Formen weder ein Verhaftungs- Kommando antritt, noch daß ein die Verhaftung leitender Offizier den Transport verläßt und sich seitwärts in die Büsche schlägt. Ein Hauptmann mit einer Müze und in Feldbinde ist zum anderen vielleicht auf einem Operettentheater, nicht aber im preußischen Heere möglich. Gewiß, es muß äußerste Kopflofigkeit geherrscht haben. Bedenten Sie aber die Ueberraschung. Zwölf Grenadiere mit aufgepflanztem Seitengewehr marschieren an, besetzen die Türen, machen alle Miene, ihre Waffen in Gebrauch zu sehen bei dem geringsten Anschein des Widerstrebens- würden Sie sich wie ein zweiter Arnold von Winkelried todesbereit in die Bajonette stürzen ich zweifle nicht an Ihrem persönlichen Mut, gnädigste Frau, aber so ein paar talte EisenSpigen sollen verzweifelt ungesund sein. - - Sie: Der Bürgermeister wer doch Jurist. Wie konnte er an das Bestehen einer kaiserlichen Kabinettsorder glauben? Wir leben in einem tonstitutionellen Staat und- Gott sei Dank im Frieden. Nur der ordentliche Richter verfügt bei uns Verhaftungen von Zivilpersonen. Sind wir in Rußland oder in der Türkei? Der Gedanke schon, daß des Königs Majestät und des deutschen Reiches Kaiser kommunale Bes amte persönlich in Haft nehmen läßt, ist so absurd, daß ein einigermaßen heller Schuljunge darüber lachen muß. Er: Selbstverständlich und trotzdem. Ueberraschung, vollständiges Versagen der verstandesgemäßen Nachprüfung vor der grenzenlosen Verwegenheit des Beuteischneiders haben ihr Werf getan. Und nachdem es soweit war, befanden fich die Herren der Stadtverwaltung tatsächlich in der Zwangslage. Daß die Gewehre nicht wirklich losgegangen sind, ist fast ein Wunder, nahe genug daran war es. Die Tollfühnheit des Herrn Hauptmann" ging weit genug, um schließlich auch dieses letzte Mittel in Anwendung zu bringen. Wo die Gewalt anfängt, hört das Recht auf, das ist eine alte Erfahrung. Wenn heute unauslöschliches Gelächter überall erschallt, wenn die Spötter und Wizzkolde fich in boshafter Fronie überschlagen, so sollte man immerhin das französische Sprichwort Tout comprendre c'est tout pardonnier", zu deutsch Alles verstehen heißt alles verzeihen" nicht vergessen. Bielleicht läßt sich manches nicht entschuldigen, aber erklären tät fich viel, recht viel. Sie: Das mag Ihre Anficht sein. Ich bleibe dabei: Mir wäre die Blamage nicht passiert möchte es nun so oder fo getsesen join. Er: Wer wollte das bezweifeln, geschäßteste Freundin? Wie oft hat die Frauenlift in der Weltgeschichte über den unbeholfenen Mann triumphiert. Und wie sollte es anders sein, wenn sich zu den natürlichen Gaben des Weibes soviel grundlegendes Einverständnis mit dem Reichstage herbeizu führen. Die Linie Kubub- Keetmanshoop wird jedenfalls im neuen Etat wieder enthalten sein. * Gegen das Bestechungswesen im gewerblichen Leben wendet fich eine Eingabe des Deutschen Buchdruckervereins an den Bundesrat. Der Vorstand des Buchdrudervereins be= antragt im Namen von 5 weiteren Verbänden 1. eine ein= gehende Untersuchung über das Bestechungswesen; 2. das gefeßliche Verbot der Gewährung oder der Annahme von Provisionen oder sonstigen Vorteilen zur Erlangung von Aufträgen, soweit dabei ein unlauterer Wettbewerb vorliege. Rufsland. ** Die Verhandlungen zwischen dem Rektor der Mosfauer Universität und dem Ministerpräsidenten Stolypin haben zu einem günstigen Ergebnis geführt. Der Ministerpäsident gab seine Einwilligung dazu, daß innerhalb der Universität die Studenten Versammlungen nach den vom Universitätsrate erlassenen Vorschriften abhalten dürfen. Infolgedessen wird die Universität am 19. Oftober wieder eröffnet werden. ** Die Verhandlung wegen der Seeschlacht von Tſuſchima hat mit der Freisprechung des Admirals Roschdjestwenski geendet. Der Kommandant des Kanonenboots ,, Bravy" wurde tassiert, ebenso Kapitän Clapier. Zwei andere Offiziere wurden außer Dienst gestellt. Oefterreich- Ungarn. ** Wiener Blätter melden, der Rücktritt des Ministers Grafen Goluchowski stehe bevor, da die ungarische Regierung eine Garantie für die Haltung der ungarischen Delegation nicht geben wollte. frankreich. ** Die deutsche Sozialdemokratie hat dem Pariser Blatte Humanité" 25 000 Frants zur Verfügung gestellt, um dessen Fortbestand zu sichern. Das Anerbieten ist angenommen worden. Die zu Gunsten der Humanité von den sozialistischen Vereinigungen Frankreichs veranstalteten Geldsammlungen haben bis jetzt ungefähr 10 000 Frants ergeben. ** Infolge Rücktrittsabfichten Sarriens droht eine Ministerkrisis auszubrechen. Präsident Fallières und Sarriens Freunde haben diesen dringend ersucht, im Amte zu bleiben tritischer Verstand, soviel scharfe Logik gesellt, wie bei Ihnen, Gnädigste. Sie: Halt Sie fangen an zu schmeicheln, mein Herr da hören wir lieber auf aber Recht behalte ich. - - H Die Jagd nach dem„ Herrn Hauptmann". Eine Belohnung von 2500 Mart winkt demjenigen, der ben fühnen Gauner den Behörden ausliefert, 2000 Mart fetzte der Berliner Polizeipräsident aus, 500 Mark fügte der Magistrat von Köpenick zu. Die Polizei ist schon auf richtiger Fährte, denn die von ihr bei den Recherchen benutzte Photographie ist das getreue Konterfei des Hauptmanns von Köpenid." Der Gauner hat schon eine mehrjährige ZuchthausStrafe hinter sich und alle seine Handlungen vor und nach der Tat kennzeichnen den raffinierten schweren Jungen". Als er in Köpenick seine Arbeit" verrichtet hatte, fuhr er per Stadtbahn bis Kiez- Rummelsburg. Dort bestieg er in der Frankfurter Allee einen Fleischerwagen und kam auf diesem, in der Dunkelheit nicht auffallend, nach Berlin hinein. Den Wagen hat er dann in einer stillen Straße Berlins verlassen und ist mit der Straßenbahn nach dem Halleschen Tor gefahren, um in einem Geschäfte der Friedrichstraße einen Zivilanzug zu kaufen und bei dieser Gelegenheit den später nicht mehr verwendbaren Tausendmarkschein zu wechseln. Nun fuhr der Hauptmann", ebenfalls mit der Straßenbahn, nach Rixdorf und wanderte dann vermutlich zu Fuß, indem er von der Hasenheide aus die verkehrslose Wißmannstraße benutzte, nach dem Bahnhof Hermannstraße der RixdorfMittenwalder Bahn. Diese Stelle hatte sich der Gauner mit besonderem Vorbedacht ausgesucht, um Zivilkleidung anzulegen. Nachdem er sich hier in aller Gemütsruhe in einen Zivilisten berwandelt hatte, begab er sich nach dem Tempelhofer Feld, um sich dort der ihm unbequem gewordenen Militärsachen zu entledigen. Hier wurden Müze und Hose des Flüchtigen gefunden. Es erscheint nicht unmöglich, daß der Täter, der allerdings Berlin und Umgegend ganz genau fennen muß, in einer Provinzstadt ansässig ist und noch am selben Abend mit der Bahn nach seinem Wohnorte zurückgekehrt iſt. Der Droschtenfutscher, welcher den falschen Hauptmann gefahren hat, bekundet, daß der Offizier, der in der Friedrichstraße fich neue Zivilkleidung faufte, identisch ist mit dem Offizier, den er auf dem Mittenwalder Kleinbahnhof gesehen hat. Knopnadel, so heißt der Kutscher, hat den Herrn Hauptmann, dem ein Karton in den Wagen getragen wurde, nach dem Halleschen Tor und von da nach dem Steuerhaus am Tempelhofer Feld gefahren. Von dort ging die Fahrt nach dem Kleinbahnhof in der Herrmannstraße, wo der Fahrgast ausstieg. Die Annahme, daß man es mit einem Geistesfranken, der an Größenwahn leidet, zu tun hat, muß wohl gänzlich fallen gelassen werden, der Täter ist ein ganz geriebener Schwindler, der schlau berechnend borging. zu erhalten. ber fich jetzt freiwillig dem Gericht ſtellte, Klara, Eduard Beugen, als man je zu finden gehofft hätte, nämlich Riston, tief ins Land hinein. Nicht lange mehr, und man hatte mehr Straßen der Stadt, und ber Telegraph meldete denselben bis Kommerzienrates verbreitete fich wie ein Lauffeuer durch die Die Nachricht von dem ber Schwebe, und man fürchtete schon, gar feine Erklärung hatte, staatsfeindliche Umtriebe zu. Einstweilen blieb alles in Selbstmord bes Sommerzfenrat, der früher den Anarchisten Mathies verjagt steller zu verschaffen, sondern auch die Tochter des Sanitäts rats, Klaras intimste Freundin, zum Altar zu führen. Jonas, und nicht nur fich einen geachteten Namen als Romanschriftfungen Schriftsteller ermöglichte, ganz feiner Muse zu leben die Nachtwächters- Tochter, wie er denn auch seinem Tag ein Paar. Und ebenso heiratete Eduard seine Hedwig, fich; denn fie und der arme Affeffor wurden über Jahr und Soltmann, welche Jda bemerkt zu haben glaubte, bestätigte Ebers zu dem Vermögen verhalf, welches dem strereunde tönnen. feinen Gedanten. Dann kehrte ich zur Sache zurück. überrascht sein, Sie in dieser Verfassung zu sehen." sonst noch brauchen, um sich von den Ihrigen sehen lassen zu vollständiger Anzug, ein Hemd, ein Hut und alles, was Sie In dieser Seisetasche," bemerkte ich, befindet sich ein Er feufzte tief und ich überließ thn einige Minuten Auch an Ihren Geschäftsführer und an den Lehrling habe ich telegraphiert. Ich glaube, dieselben werden ziemlich passiert; denn eber Warnungsruf hat, wie jedes Licht, sein charakteristisches Merkmal. perbilt Liegen, so ist man versucht, ratte einmal mitten im Winter Da die Leuchtschiffe fritligge Nächte lang sind und der Mebel tage-, ja wodjenlang die Kiste fast so müßig, wie ein gemaltes Schiff auf gemalter Flut feine Verantwortung voll schäßen zu lernen, sollte die Lands Leben sei gleichfalls ein müßiges und mitheloses. Um aber Sieht man an einem schönen Sommertage ein Feuerschiff an Bord gehen, zu glauben, des Feuerwärters wenn die und infolgedessen ist der Rücktrittsentschluß Sarriens noch nicht endgiltig zu betrachten. In politischen Kreisen meint man aber, die Ministerkrisis sei tatsächlich bereits ausge brochen und man beschäftigt sich bereits mit der Frage der Busammensetzung des neuen Kabinetts. Es gilt schon jetzt als sicher, daß Fallières Clemenceau die Kabinettsbildung an rag en werde. Afrika. ** Die Lage in Marokko spitzt sich immer mehr zu. Der Thronprätendent marschiert mit 2000 Anhängern gegen Fez, um es einzunehmen, den Sultan in Gefangenschaft abzuführen, and sämtliche Europäer zu massafrieren. Der Sultan Tammelte 3000 Krieger, um sich zu verteidigen. Eine große Schlacht steht bevor. Man behauptet, daß europäische Offiziere die Kufständischen kommandieren. Kleine politische Nachrichten. Berlin, 18. Oktober. Mit dem 1. Januar 1907 wird die Leitung der Schußtruppentransporte für Südwestafrika auf die Seetransport- Abteilung des Reichs Marine- Amts übergeben. Berlin, 18. Oktober. Das Gesetz über die Neuregelung der Pensionsverhältnisse der verabschiedeten Reichsbeamten ist fertiggestellt und wird dem Reichstage wahrscheinlich noch vor Weihnachten zugehen. Bremen, 18. Oktober. Ein Antrag von sozialdemokratischer Seite auf Einführung des allgemeinen Wahlrechts wurde mit 86 gegen 31 Stimmen abgelehnt. Braunschweig, 18. Oftober. Der Landtag nahm in seiner heutigen Sigung die Vorlage betr. die Weiterzahlung des Zuschusses zur Zivilliste des Landesfürsten bis 1906 an. Am Dienstag findet die nächste Sigung statt, auf deren Tagesordnung die Vorlage betr. Neuwahl eines Regenten steht. Paris, 18. Oftober. Der russische Minister des Aeußeren, Jswolski, der in Paris weilt, fonferierte mit Bourgeois. swolsti begibt sich, nach einem hiesigen Morgenblatt, nach Berlin, wo er den Fürsten Bülow sehen wird. Hof und Gesellschaft. * Nach einer Automobilfahrt über Godesberg durch die Eifel nach der Burg Elz fuhr der Kaiser nach dem Kloster Maria Laach. Abends begab sich der Kaiser im Couleur der Bonner Borussen" im offenen Automobil zur Kneipe des Korps, wo ein Essen stattfand, an roelchem außer dem Kaiser noch Prinz August Wilhelm, der Erbprinz und Prinz Adolf zu Schaumburg- Lippe, die aktiven und inaktiven Mitglieder des Korps teilnahmen. Gestern vormittag hörte der Kaiser den Vortrag des Stellvertreters des Chefs des Zivilkabinetts v. Eisenhard- Rothe. Für nachmittags war wieder ein größerer Automobilausflug geplant. - Aus Anlaß des Geburtstages weiland Kaiser Friedrich erschien die Kaiserin in Begleitung des Prinzen Joachim und der Prinzessin Viktoria Luise im Mausoleum. Letztere legte einen Strauß von weißen Chrysanthemen am Sarfophage nieder. Später traf Prinz Oskar ein, der ebenfalls einen Strauß von Chrysanthemen, Veilchen und Rosen niederlegte. *** In Wien ist Prinz Josef zu Windisch. Graez, General der Kavallerie und Gardekapitän der Ersten Arcierenleibgarde verstorben. Prinz Josef ist am 23. Juni 1831 in Prag geboren und war seit dem 24. September 1866 mit Marie Laglioni, einer Nichte des berühmten Tanzmeisters, verheiratet. Deer und flotte. Diebstahl von Mobilmachungsplänen wird dem Unteroffizier Schwarzmayr aus Ingolstadt zur Last gelegt. Derselbe ist flüchtig und wird steckbrieflich verfolgt. Dagegen ist seine Geliebte, als der Mitwisserschaft verdächtig, verhaftet worden. Russische Flottenbauten. Der russische Marineminister berlangt einen außeretatmäßigen Kredit von 80 Millionen Rubel für Schiffsbauten. Folgen der stopender Affäre. Wie in Berlin verlautet, soll der Kaiser, der sich eingehend die Taten des famosen Hauptmanns von Köpenick schildern ließ, beabsichtigen, bei der nächsten Rekrutenvereidigung eine Kabinettsorder zu erlassen, durch die Vorgänge, wie sie sich jetzt in Köpenid ereigneten, unmöglich gemacht werden sollen. Was an diesem Gerüchi Wahres ist, läßt sich vorläufig nicht feststellen. Soziales Leben. X Streik in Oberschlesien. Eine Lohnbewegung hat auf der Donnersmarkhütte eingesetzt. Von der 966 Mann starken Belegschaft der Zinkerzgrube Neuhof legten 839 die Arbeit nieder. Die Verwaltung gibt befannt, sie sei nicht abgeneigt, entgegenzukommen, wenn die Ausständigen sich ruhig verhielten und ihre Forderungen berechtigte seien. Die Ruhe ist nirgends gestört. strelitz wohnenden Mutter Erholungsaufenthalt genommen, nachdem sie erst vor kurzem aus einer Heilanstalt als gebessert entlassen worden war. Sie hat vermutlich in einem neuerLichen Nervenanfalle den Tod im Wasser gesucht. † Massenvergiftung durch verdorbene Wurst. In Klausenburg( Siebenbürgen) in der theologischen Fakultät sind 52 Theologen und 4 Diener an Vergiftungssymptomen ertrantt. Es wurde festgestellt, daß die Erkrankten am Tage borher verdorbene Wurstwaren genossen hatten, die von einem dortigen Fleischer bezogen wurden. Die Untersuchung wurde eingeleitet. X Zum Schifferausstand. Die oberelbischen Reedereien haben gegen die Ausständigen in allen zällen wegen Kontraktbruchs gerichtliche Klage erhoben und jegliche Verhandlung mit der Organisation der Binnenschiffer strikte abgelehnt. Die Eisenbahndirektion Breslau gibt bekannt, daß die Annahme von Gütern für die Umschlagstation Melnik wegen des Schifferausfandes eingestellt ist. Rollende Güter find anzuhalten un den Bersendern zur Verfügung zu stellen. Nab und fern. † Entsprungene Verbrecher. Aus dem Untersuchungsgefängnis in Frankenthal find die Gebrüder Will, die Häupter einer weitverzweigten Betrüger- und Falschmünzerbande entsprungen. Bisher fonnte man der beiden ,, schweren Jungen" noch nicht wieder habhaft werden. Die Bande, an deren Spize die Gebrüder Will standen, hat lange Zeit in Bayern, Baden und der Pfalz, wie im Elsaß die unglaublichsten Betrügereien mit anhaltendem Erfolg verübt, namentlich unter der Landbevölkerung. Den Bauern gegenüber gaben sich die gewiegten Gauner als die politisch verfolgten Grafen von Barnum von Schloß Greifenstein aus. Sie reizten die Gewinnsucht der Bauern durch vorgezeigte Briefe ihrer angeblichen Gutsverwalter und durch das Versprechen, die ihnen überlassenen Darlehen, die sie in großen Beträgen empfingen, mit fürstlichem Dank zurückzuerstatten. † Verhängnisvoller Straßenbahnzusammenstoß. In Briz bei Berlin stieß ein Wagen der Rigdorfer Vereinsbrauerei mit inem Wagen der elektrischen Straßenbahn zusammen. Durch ben Anprall wurde der Kutscher des Brauereiwagens Adel bom Bock geschleudert und zog sich so schwere Verlegungen ju, daß er furz nach der Einlieferung ins Krankenhaus an mnerer Verblutung starb. † Die Brandkatastrophe in Liebengrün( Kr. Ziegenrüd) hat einen Gesamtschaden von 400 000 Mart verursacht. Das Feuer ist anscheinend durch einen vierjährigen Knaben angelegt, der es der älteren Dorfjugend, die sich an dem Unglückstage mit dem Abbrennen von Kartoffelstauden vergnügte, nachmachen wollte und aus diesem Grunde für sich ein Feuer in der Scheune des Landwirts Schimmelschmidt anlegte, das dann bei seiner rapiden Ausbreitung dem Orte zum Verhängnis + Sonderbarer Scherz. Ein Liebespaar aus Rixdorf hatte seinen Angehörigen auf einer Ansichtskarte mitgeteilt, es werde nach stattgehabter Verlobung in einem Berliner Weinrestaurant den Tod im Rigdorfer Stichkanal suchen. Dem Pärchen muß jene Abficht wohl leid geworden sein, denn es hat sich wieder wohlbehalten eingefunden. Die 24 bezw. 16 Jahre alten Liebesleute haben sich anscheinend in der Weinlaune einen wenig angebrachten Scherz" erlaubt. † Den Tod in den Wellen suchte die 28jährige Ehefrau des Architekten Peter Mengden aus der Kaiser Friedrichstraße zu Rirdorf; ihre Leiche wurde im Zierler See bei Neustrelitz in Mecklenburg aufgefunden. Frau M., welche hochgradig nervenleidend war, batte seit einiger Zeit bei ihrer in Neuwuro † Der Welfenschatz auf Reisen. Der sogenannte, Ifens schap", den König Georg von Hannover 1866 bei einer Flucht mit nach Wien genommen und dem österreich schen Kunst- und Industriemuseum übergeben hatte, ist vom Hrzog von Cumberland zurückverlangt worden und soll auf dessen Schloß bei Gmunden gebracht werden. Der Welfenschaz umfaßt etwa hundert Gold- und Silberobjekte und hat großen hunsthistorischen Wert. Der Gutsbefizer † Racheakt eines Gutsinspektors. Baron v. Sprenger auf Nassow bei Köslin wurde von seinem Inspektor durch Schrotschüsse in den Rücken schwer verwundet. Nachher schoß sich der Inspektor eine Kugel in den Kopf. Die Veranlassung war die Entlassung des Inspektors. † Neue Rassenfämpfe in Süd- Carolina. Die Stadt Seneca in Süd- Carolina, die ungefähr 1200-1500 Einwohner zählt, ist niedergebrannt worden. Vermutlich liegt eine Racheaft der Neger vor, als Vergeltung für die Zerstörung des Neger- Kollege in Seneca bei fürzlich dort stattgehabten Rassefämpfen. Bunte Tages- Chronik. Queenstown, 18. Oktober. Die an Bord des vorgestern hier eingetroffenen Dampfers" Peruviana" vorgekommenen Krankheitsfälle, welche als choleraverdächtig galten, werden jezt auf den Genuß verdorbener Fische zurückgeführt. er Halle a. S., 18. Oktober. Der Direktor der Magdeburger Eisenbahnbau- und Betriebsgesellschaft August Jochade, machte seinem Leben ein Ende, indem fich gestern morgen in seiner Wohnung erschoß. Das Motiv ist unbefannt. Die genannte Gesellschaft hat in der Umgegend von Halle größere Steinbrüche gepachtet, die sie betreibt. Osterode( Harz), 18. Oftober. Bei einem Bauunfall in Grund verunglückten zwei Maurer, ein Bruderpaar, tödlich, zwei andere erlitten leichte Berlegungen. Schwerin, 18. Oftober. Bei einem Großfeuer auf dem b. Derzenschen Gute Lübbersdorf verbrannten 275 Schafe, 25 Rinder und 563 Fuder Getreide. Konstanz, 18. Oktober. Zwischen Hohentengen und Lienheim erschoß fich der 25 jährige Landwirt Brudsche, nachdem er seine Geliebte Roth durch einen Schuß lebensgefährlich berwundet hatte. Bordeaux, 18. Oktober. Ein Großfeuer zerstörte heute mittag auf dem Orleans- Güterbahnhof bedeutende Gütermengen und 50 Wagen. Der Schaden wird auf 2 Millionen Franks geschätzt. Newyork, 18. Oktober. Seit gestern abend ist die Kabelberbindung mit Kuba unterbrochen, nachdem die Nachricht bon einem auf Havana wütenden, furchtbaren Orfan eingetroffen war. Aus dem Gerichtsfaal. Am § Ein Revolverattentat aus verschmähter Liebe. 6. Juni d. J. hat die Restaurateurswitwe Haberstroh den Militärkapellmeister Mehring in Liegnih in dessen Wohnung durch Revolverschüsse schwer verletzt. Nach vollbrachter Tat wollte sich die Revolverheldin vergiften, dieser Versuch mißlang jedoch, hierauf ergriff die Frau, die stets etwas hysterisches in ihrem Wesen hatte, die Flucht, wandte sich nach Berlin und von da nach Aachen, wo ihre Verhaftung erfolgte. Kapellmeister Mehring, der keine dauernden Schäden von dem Attentat davontrug, hatte sich der ihm lästigen Besuche der Witwe, deren Mann sich wegen ihres leicht finnigen Lebenswandel erschoffen hatte, nicht mehr zu er wehren gewußt, und vermied jegliche Zusammenfunft. In ihrer eifersüchtigen Wut griff Frau Haberstroh zum Revolver. Dem Ausgange der Verhandlung, die vor dem Biegniger Schwurgericht stattfindet, wird in den weitesten Kreisen viel Interesse entgegengebracht. § Verurteilte Kindesmörderin. Die 26 jährige, underehelichte Marta Stöwer, die auf der Fahrt von Frank furt a. M. nach Hamburg einem Kinde das Leben gegeben und das Neugeborene aus dem Rupeefenster hinausgeworfen hatte, wurde von dem Schwurgericht in Lüneburg zu 1 Jahre Gefängnis verurteilt. Es wurde nur fahrlässige Tötung an genommen, weil die Angeklagte behauptet, fie wäre ohn mächtig geworden, und infolgedesen sei das Kind ihren Hän ben entalitten und hinausgefallen. Lokales. Frage der Erwerb didaft gehörigen wolle Hälfte der G timmung unmöglich innen Bürger w harfen Aussprod wohl unvermeidlic Sigung der Sto Gegen 125 Uhr w Mal flotter als 24 Buntte, die auf batten brachten wie nicht auf der T deren Punkte zufan urbex Buerft verlas Ob Kirchenrat Dr. S folge Ropfleiden bea tende Penfionierun fchiebsworte an die Kirchenrat Dr. Rau April 1880 von bis vor kurzem beftander gewählt wurde und i Entgegentommen gefund 16- паффет пип б ht an die beffifche er mithin aud Bfarrer gewefen fei in Gießen. Die Ber bm Antwortschreib erwidert für das in d Entgegenkommen und corfand und den Wuns D bernehmen walte. fung lam, war der D Bater zu Ehren die * Selbstmörder. Nach den Mitteilungen der Zentralstelle für Landesstatistik haben im Jahre 1905 im Großherzogtum 289 Personen durch Selbstmord geendet. Davon entkommen auf Starfenburg 117, auf Rheinhessen 114 und Oberhessen 58 Personen. * Jagdpächter haben die zu Jagden engagierten Treiber und Hülfe personen, die für den Tag im Dienste des Jagdbesizers stehen, zur Alters- und Invaliditäts Bersicherung anzumelden. Bei Unglücksfällen tritt, falls diese Anmeldung unterlassen worden ist, nach dem bestehenden Gesetz Bestrafung, unter Umständen bis zu einigen hundert Mart, außerdem Haftpflicht für den Unternehmer ein. g Die Bilderei der Gießener Lesehalle wurde diese Woche gewechselt. Es sind neu ausgestellt: Reproduktionen von Dürer, Titian, Raffael, Velasquez, Schwind, Hang, Sterl, Modersohn, usw. Ferner Steinzeichnungen, von Kampmann, Leiber, Steide- Chapell, Bonzer, Voltmann; im Stereoscop Apparat plastische Kunstwerte aus Museen in Paris, Rom usw. Der Besuch der Lesehalle ist unentgeltlich. Man findet daselbst Zeitungen und Zeit schriften, Bücher und Hefte in großer Auswahl, auch einen Schreibtisch zu freier Benugung. § Zwei Landesverratsprozesse. Vor dem Straffenat des Reichsgerichts in Leipzig fand die Verhandlung wegen Landesberrats gegen den Artillerie- Depot- Arbeiter Manteufel aus St. Avold statt. Die Anklage betrifft zwei Vorgänge. Am 5. März soll der Angeklagte den Unteroffizier Ehrhardt auf der Straße gefragt haben, ob er ihm nicht ein Buch verschaffen könnte, in dem das stehe, was der Soldat bei einer Mobilmachung wissen müsse, und dem Unteroffizier 100 bis 200 Marf geboten haben. Am 17. Mai soll er ferner den Kanonier Meyer gefragt haben, ob er ihm nicht die Schießvorschriften und das Exerzier- Reglement für die neuen Geschüze verschaffen fönnte. Die Anklage nimmt an, daß der Angeklagte dies im Auftrage eines französischen Agenten getan habe. Der Angeklagte bestritt jede Schuld. Das Urteil lautet: Der Angeflagte wird in beiden Fällen für schuldig erachtet und zu drei Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt, auch die Stellung unter Polizeiaufsicht wurde für zulässig erklärt. Zwei Monate Untersuchungshaft werden angerechnet. Die Verhandlung gegen den Schriftsetzer Scheve, der des gleichen Verbrechens angeklagt ist, fand unter Ausschluß der Deffentlichkeit statt. Scheve hat im November 1905 versucht, dem Agenten der französischen Regierung Berger in Paris einen Nickelstahlblech- Geschoßmantel zu verschaffen. Ferner hat er anfangs 1906 versucht, den Mobilmachungsplan in seine Hand zu bekommen. Endlich soll er noch Ende Februar in Essen den Versuch unternommen haben, eine Sprenggranate zu erlangen. Der Angeklagte wurde wegen versuchten Verbrechens gegen das Spionagegesetz zu 4 Jahren und 10 Tagen Buchthaus und 8 Jahren Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht verurteilt. Auf die Strafe wurden 1 Monat und 10 Tage der erlittenen Untersuchungshaft angerechnet. - g Das Stiftungsfest des evangelischen Arbeitervereins findet nächsten Sonntag statt. Im Festgottesdienst( 5 Uhr in der Johanneskirche) predigt Oberpfarrer Müller aus Lauterbach. Die Abendfeier ist in Steins Garten. Der Grünberger Gallusmartt bringt auch den Gießenern ihr Teil. So ist beispielsweise Lehmanns Tunnelbahn Unterseeboot am nächsten Sonntag in Gießen aufgestellt, das gewiß jeden entzücken wird, sodaß dem kostspieligen Unternehmen zahlreiche Bassagiere sicher sein dürften. * Der Trust der Nimrode. Die gegenwärtig faft unerschwinglich hohen Fleischpreise haben sich die Jagd pächter des Bahntales zu nug gemacht und die Preise für Hasen um 50 Bfg. das Stück erhöht, sodaß statt 3 Mart nun 3,50 Mt. für die Hasen gezahlt werden müssen. Wie berlautet, beabsichtigen die Jagdinhaber des Regierungsbezirks Wiesbaden eine Wildverkaufsgenossenschaft zu gründen und in verschiedenen Octen Verkaufsstellen zu eröffnen, falls die Wildprethändler mit der neuen Preissteigerung nicht einver standen sein sollten. * Aus dem Kreise Weglar. Die Rartoffelernte ift gut vor flatten gegangen. Der Ausfall ist doch günstiger, als anfangs angenommen wurde. Troßdem stellt der Preis pro Zentner sich auf 3 Mt. * " Frankfurt. Mit der Errichtung des Frankfurter Bismarck Dentmals soll es jetzt ernst werden. Mit den Erdarbeiten soll bereits im Frühjahr begonnen und das Denkmal, das schon lange im Entwurf feststeht, noch im Laufe des Jahres 1907 fertiggestellt und eingeweiht werden. * Reichelsheim i. D. Immer rasserein. Fol gender Vorfall, der für weitere Kreise von Intereffe fein dürfte, hat sich hier zugetragen. Die hiesigen Jsraeliten wollten dieser Tage einen Ball abhalten. Der Bürgermeister erteilte die hiefür nachgesuchte Genehmigung, aber mit dem Hinzufügen:„ Nur für Juden.“ Eine wegen der Einschränkung beim Kreisamt Erbach erhobene Vorstellung hatte feinen Erfolg. Als abends der Ball beginnen sollte, erschien die Gendarmerie, die Anders läubigen den Eintritt verwehrte. Der Wunsch der Juden, isoliert zu bleiben, bestand durch ous nicht; es waren sogar schriftliche Einladungen an eine Reihe christlicher Mitbürger ergangen. In früheren Jahren fannte man hier derartige Einschränkungen nicht. Darmstadt. Der Großherzog läßt zurzeit auf der Rosenhöhe bet Darmstadt neben dem schon bestehenden ein neues Mausoleum erbauen, das dazu bestimmt ist, den Eltern des Großherzogs als letzte Ruhestätte zu dienen. Das Bauwerk ist in der Form eines liegenden Kreuzes gehalten und wird aus besonders bearbeiteter grauer Basaltlava err.chtet. * - holifhen Kirche vor Sifonftrage benannt te der Frauer verein Firmen. Danach ging Alexander Salom afteller will an d Sulaften anbringen. fu, da das neue fern verfehen wird. Konrad Damm für d Sama hat früher die E bafes genehmigt bekom bale Werkstätte nöti Ebenfalls nicht befür Bangefuch des Adolf Marburgerstraße ein Mo birde außerhalb des Be Baugrud Burbuch für Hatier bigung bera be beffere Ausstattung ließungen im alten Rath brigen Winter sei es vorg en Ratediener mit der bre amfend fein mußte, so fin big- Bunft 8 Hierzu werden 15 Begehung an eine Offe Spengesuch des Braue as Gishauses innerhal Der Ausbau der St Bidrage( ein lang te bardh die Fluchtli Etrage) wird auch g 1247,98 Rt. betragen. Oberbürgermeister, adtijden Belanatmadu Rubauten auf Ginhal fallvorrichtungen zu bire fürzlich von unt B. Mecum erwide afterte Arbeiterschu ts ang he. Die Ba Unfallvorschriften fü tigte bas, ertlärt auch Bettion Gießen der baler, daß diefe hier t Die Befugnifie nicht em Boften, er ist և Scuportichtungen eine die ganze Angel Fnd zu haben. Die ang der Borschriften Belehrungen in rumm findet nichts Einhaltung der Borsch Foßer Goal in Gießen & rumm, und man zur Berjammlungerechtes Das wir alles auf diefe em tamen wieder Gerüche durch Schor: u rumm und Heich Sudanlage und fergaffe. Stadtv. * Darmstadt, 17. Oft. Feuer. Auf dem Behaborner Hof bei Weiterstadt sind heute Morgen nach 4 Uhr 1000 paufen Korn verbrant. Der Schaden ist beträchtlich. * Darmstadt, 18. Olt. Der Entwurf für ein Hallen schwimmbad, das einen Kostenauswand von 900 000 f. erfordert, ist von den städtischen Behörden der Stadt verordnetenversammlung zur Genehmigung unterbreitet. Rüsselsheim. Obstruktion. Hier obstruiert die Hälfte der Gemeindeväter. Bei der nunmehr schon zum zweiten Male anberaumten Gemeinderate sizung, die fich mit ge Hechte Fahrbahn der e darum fchon befab hilfe. Es find da orgebracht werden; e Braben inuerbal 10: Biederherf eurswitwe Haberfroh den verschmähter Liebe. Am der Frage der Erwerbung des hiesigen einer auswärtigen gelegten Gas- und Wasserleitungsröhren. An verschiedenen war sie die Siegerin, die mit ihrer Kunst, ihrem Schmelz t. Nach vollbrachter Lat egnitz in dessen Wohnung die volle Hälfte der Gemeinderäte, sodaß auch diesmal eine vorwärts gegangen als den Pflasterer zu folgen möglich war. iften, dieser Berjud mi Frau, die stets etroce die Flucht, wandte fi chen, wo ihre Verhaftung teine dauernden Schäden te fich der ihm laäftigen fich wegen ihres leidt hatte, nicht mehr zu er gliche Zusammenfunft. J Haberstroh zum Revolver. Gesellschaft gehörigen Gaswerts befassen sollte, fehlte wieder Abstimmung unmöglich war. Die sehr zahlreich zur Sizung erschienenen Bürger waren sehr aufgebracht, sobaß es zu recht scharfen Aussprachen fam. Gerichtliche Rachspiele sind nas wohl unvermeidlich. Sikung der Stadtverordneten Gießens. *** Gießen, 18. Dft. 1906. die vor dem Biegniger dieses Mal flotter als vorher angenommen mit der Beratung ben weitesten Kreisen biel der 24 Punkte, die auf der Tages- Ordnung standen; längere Gegen 1/25 Uhr wurde die Sigung eröffnet. Es ging auch Die 26 jährige, unber der Fahrt von Frank anderen Punkte zusammengehörten oder zusammen gebracht Debatten brachten wieder die Fragen und Interpellationen, die nicht auf der T. D. standen und mit dem einen oder Minde das Leben gegeben upeefenster hinausgeworfen ht in Lüneburg zu 1 Jahre fahrläffige Tötung an wurden. Zuerst verlas Oberbürgermeister Mecum ein Schreiben des Kirchenrat Dr. Naumann, worinnen derselbe seine behauptet, fie wäre ohne infolge Kopfleiden beantragte und am 1. November in caft jei das Kind ihren Han tretende Pensionierung zur Kenntnis gibt und herzliche 3. Abschiebsworte an die Stadtverordnetenversammlung richtete. Kirchenrat Dr. Naumann dankte nochmals, daß er am 1. April 1880 von der Stadtvertretung auf Grund ihres bis vor kurzem bestandenen Präsentationsrechtes als 1. Pfarrer durch Selbstmord geendet daß - treten. nachdem nun die Stadt fürzlich das Präsentationsden Mitteilungen der gewählt wurde und in den 26 Jahren allezeit das beste aben im Jahre 1905 in Entgegenkommen gefunden habe. Er führte auch mit an, 9117, auf Rheinheim 1 an die beffische evangeliſche Stirchenverwaltung abge11 at ie zu Jagben engagierte 1. Bfarrer gewesen sei. Seinen ferneren Wohnfig behalte für den Tag im Dienst er in Gießen. Die Versammlung genehmigte, daß der D.-B. 8. und Invaliditäts Bin dem Antwortschreiben namens der Stadt ben Dant dsfällen tritt, falls die erwidert für das in diesen 26 Jahren bewiesene forrette ist, nach dem bestehenden Entgegenkommen und Zusammenwirken mit dem KirchenDen bis zu einigen hunder borstand und den Wunsch ausdrücke, daß ein ferneres Einer mithin auch der letzte von der Stadt berufene en Unternehmer ein. bernehmen walte. Das zweite Schreiben, was zur VerBießener Besehalle losung fam, war der Dank der Kinder Wilson, daß ihrem Vater zu Ehren die Verbindungsstraße an der neuen tatholischen Kirche von der Liebig zur Wilhelmstraße Wilsonftraße benannt wurde.- Im dritten Schreiben dantte der Frauenverein für Ueberlassung von gewünschten Es sind neu ausgestellt: tian, Raffael, Velasquez Sn, usw. Ferner Stein - Der , Steibe- Chapell, Bonzer, en. Danach ging man zum Punkt 2: Baugesuch at plastische Kunstwerte aud Alexander Salomon für die Schulstraße. Der Besuch der Lesehalle if bst Beitungen und Besuchsteller will an den Pfeilern seines Neubaues noch oßer Auswahl, auch einen Saufäften anbringen. Die Versammlung verneinte das Gesuch, da das neue Geschäftshaus reichlich mit Schaufenstern versehen wird. Der nächste Bunft: Baugesuch des evangelischen des Konrad Camm für die Liebigstraße wurde auch abgelehnt. ften Sonntag statt. In Damm hat früher die Erbauung eines Borders und Hinterhanneskirche) predigt Oberbauses genehmigt bekommen. Jegt braucht er das HinterDie Abendfeier ist in haus als Werkstätte nötiger und möchte dieses zuerst bauen. Ebenfalls nicht befürwortet wurde der Dispens für das Baugesuch des Adolf Schmidt, der an der sog. alten Marburgerstraße ein Wohnhaus errichten will. Das Haus würde außerhalb des Bebauungsplanes Itegen.- Bunft 6: Baugesuch Zurbuch für die Eichgärten, wurde in nicht: öffentlicher Sigung beraten. Der nächste Punkt betraf die bessere Ausstattung des Saales zur Vornahme der Ehefhließungen im alten Rathaus. Besonders fehlt's an Licht. Im vorigen Winter sei es vorgekommen, daß bei etzigen Trauungen ein Ratsdiener mit der brennenden Petroleumlampe in der Hand anwesend sein mußte, so finfter wäre es gewesen. 400 Mt. werden bewilligt. Punkt 8: Umbau der Lastwage am Neustädter Tor. Hierzu werden 150 Mt. bewilligt und die freihändige Bergebung an eine Offenbacher Frma genehmigt. Dispensgesuch des Brauereibesizers Bichler zur Errichtung eines Eishauses innerhalb seiner Brauerei wurde befürwortet. allusmarkt bringt aus ft beispielsweise Lehmanns ften Sonntag in Gieß iden wird, sodaß dem loft Sassagiere sicher sein dürften rode. Die gegenwärtig preise haben sich die Jag macht und die Preise für rhöht, sodaß statt 3 Mar ahlt werden müssen. haber des Regierungsbezirk ffnschaft zu gründen und ellen zu eröffnen, falls de reissteigerung nicht ein Die Kartoffelerat - Das - Stellen ist die Installation durch das Gas verf viel schneller Es mußten an verschiedenen Stellen die Gräben provisorisch mit den Steinen ausgefüllt werden. Für die dadurch entstandene Mehrarbeit fordert der Pflastermeister pro qu 25 Pfg. mehr. Wurde genehmigt. Punkt 11: Lieferung von Pflastersteinen für den Landgraf Philipp- Platz, betraf auch eine Ueberschreitung des Voranschlages um 200 Mt. bon 1200 auf 1400 mt. Es war nur eine Offerte für ( Im Anlieferung der Steine eingegangen. Genehmigt. Publikum fragt man sich, warum mit der Herstellung des Blazes nicht schon begonnen ist? Die Steine lagern doch schon längere Zeit dort! D. R.)- Die bessere Beleuchtung im Seltersweg stand nachdem auf der Tagesordnung. Der Oberbürgermeister hat im Einvernehmen mit der Gas- und WasserwerksKommission eine Vorlage eingebracht, wonach 2 Laternen mehr aufgestellt werden sollen. Wenn am Abend die Läden geschlossen sind, ist der Seltersweg tatsächlich sehr schlecht beleuchtet und doch ist es eine unserer Hauptverkehrsstraßen. Anderwärts ist zwischen den einzelnen Laternen ein Zwischenraum von 25 m, im Seltersweg wären es 46 m. Für diese Verbesserung ist ein Kredit von 1500 Mt. erforderlich. Stadtv. Löber regt an, man möchte für diese Straße, für die nun sowieso sol hohe Kosten entstehen elektrische Beleuchtung einführen. Stadtv. Kirch ist dem ebenfalls geneigt, wenigstens will er vor Antritt dieser Arbeiten die Frage in der Gas- und Wasserwerks Kommission ventiliert und ihrem liebenswürdigem Humor das Haus mit fortriß. Ganz still wurde es aber, als sie mit ihrer süßen, seelenvollen Kinderstimme Mirjams Abendgebet sang; da war die große Menschentennerin ganz Kind, da lag jener leuchtende Schein auf ihr, der sie umspielt, als in goldiger Rinderzeit die blauäugige Baltia auf smaragdner Heimatsinsel ste an gelächelt. Der Betfall, den dieses Lied auslöfte, war ein nicht endenwollender. Als Zugabe sang die Künstlerin den fiegreichen ,, There's a little way to do it" und zeigte darin, daß sie stets mit einem Wort und Blick den ,, short way" zum Herzen ihrer Hörer nimmt. Wenn sie singt und spielt, bezwingt sie man weiß nicht, was man am meisten bewundern soll. La Wiehé c'est la vie! G. H. Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. Am 19. Sonntag nach Trinitatis, den 11. Oktober. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 92 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer D. Schlosser. Nachmittags 5 Uhr: Siehe Johannesfirche. wiffen. Bumal die elektrische Straßenbahn in den nächsten Frauenmissionsverein. tommt Stabtv. Stitch auf die gegenwärtige Herstellung ber Jahren ja anch fommen wird und fommen muß, gleichzeitig neuen Fußsteige im Seltersweq. zu sprechen. Er bedaure jezt, f. 8t. seine Zustimmung zu dieser neuen Art Fußsteig- Befestigung gegeben zu haben; seiner Ansicht nach wird der Seltersweg, die einzige schöne und belebte Geschäftsstraße Gießens, dadurch minder schön. Auch anderwärts habe man mit diesem Material, was dabei verwandt wird, schlechte Erfahrung gemacht. D..B. Mecam widerspricht dem, worauf Stadtv. Kirch die anderen Stadtverordneten bittet, die Arbeiten sich anzusehen und dann in Schaffstaedt nähfter Sigung sich zu äußern. Auch Stabtv. Schaff staedt ist für elektrische Beleuchtung. D.-B. Mecum erklärt, daß er nicht den Mut gehabt habe, für Einbringung einer solchen Vorlage, da eine früher von ihm beantragte Beleuchtung mehrerer läge innerhalb der Stadt durch elektr. Bogen lampen abgelehnt worden sei. Der Kredit wurde genehmigt mit der Bedingung, daß die elektrische Beleuchtung erst in Erwägung gezogen wird in der Kommission und wenn es nicht ratsam ist, die Gasbeleuchtung verbessert werden kann. ( Schluß folgt.) Aus dem Gerichtssaal. Straffammer. Gießen, 18. Oftober. Der Fall Hirschel vor Gericht. Die auf heute anberaumte Verhandlung gegen den Landtagsabgeordneten Otto Hirschel von Friedberg fonnte nicht abgehalten werden, da weder der Angeklagte noch sein Verteidiger erschien. Durch Telegramm teilte der Lettere, Rechtsanwalt Justizrat von Brentano in Offenbach mit, daß der Angeklagte nicht zum heutigen Termin erscheinen könne, da er unabkömmlich set. Der Verteidiger bitte ferner um Vertagung solange, bis die inzwischen bei Gericht eingegangene Anzeige gegen den 2 Direktor Schlenke näher geprüft worden ist. Die wiederholten Versuche, die Sache abzusetzen, wurden bom Vorsitzenden abgelehnt. Nachdem die Staatsanwaltschaft den Antrag gestellt hatte, den Angeklag ten zum nächsten Termin vorführen zu lassen, erließ das Gericht einen demgemäßen Vorführungsbefehl für den nächsten Termin und stellte der Staatsanwaltschaft anheim, die erforderliche Genehmigung der Landstände zur Vorführung einzuholen. Hiermer auf wurde die Sache auf unbeſtimmte Zeit verta gt. Kreise von Intereffe nichts angehe. Die Baupolizei achte streng auf Einhaltung halten. Der Bürgermeätigte bas, erklärt auch in seiner Eigenschaft als Vorsitzender r Ausfall ist doch günftig Straße) wird auch genehmigt. Trogbem ftellt der Prei Errichtung des Frankfurt 8 jezt ernft werden. Frühjahr begonnen und da Entwurf feststeht, noch is Hellt und eingeweiht werden Die hiesigen Jara nehmigung, aber mit be Eine wegen der E erhobene Borftellung f Der Ausbau der Stephanstraße zwischen Bismarck- und Bleichstraße( ein lang bestandenes Uebel, dieser Graben mitten durch die Fluchtlinie in einer schon sehr bebauten Die Kosten betragen 1247,98 Rt. betragen. Hiernach fragte Stadtv. Löber den Oberbürgermeister, welche Organe auf Grund einer fädtischen Bekanntmachung vom 18. 3 1901 beauftragt sind Reubauten auf Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Unfallvorrichtungen zu fontrollieren. Eine solche Kontrolle bäre fürzlich von unberufenen Leuten ausgeübt worden. 0.-B. Mecum erwiderte, daß es sich hier um eine freiwillige der Unfallvorschriften für Neubauten. Stadto. Petri beStadttheater Giessen. Charlotte Wiehe- Abend. Abends 8 Uhr im Matthäussaal: Vereinigung der konfirmierten männl. Jugend der Matthäusgemeinde. Dienstag, den 23. Oft. nachm. 4 Uhr im Matthäussaal Donnerstag, den 25. Ottober, abends 8 Uhr im Markussaal: Bibelstunde. Offenb. Joh. 5. Pfarrer D. Schlosser. Die Vereinigung der konfirmierten weibl. Jugend der Markusgemeinde versammelt sich, statt Mittwoch, am Dienstag, den 23. Oktober, nahm. 6 Uhr. In der Johanneskirche. Vormittags 91/2 Uhr: Psarrassistent Steiner. Vormittags 11 Uhr: Rindergottesdienst für die Johannesgemeinde. Pfarrassistent Steiner. Abends 5 Uhr: Oberpfarrer Müller aus Lauterbach. Festgottesdienst zum Stiftungsfeste des evangl. Arbeitervereins. Freitag, den 26. Oftober, nachm. 4 Uhr beginnt der Derselbe findet im Missionstranz der Lufasgemeinde. Konfirmandensa ale der Lukasgemeinde regemäßig alle 14 Tage statt. Die Mitglieder sind eingeladen, weitere Teilnehmerinnen herzlich willkommen. Pfarrer Euler. Katholische Gemeinde. Samstag, den 20. Dltober. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Ge legenheit zur heiligen Beichte. Sonntag, den 21. Oftober. 20. Sonntag nach Pfingsten. Vorm. von 62 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. 1 um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiliges Kommunion. Vorm. um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Militärgottesdienst mit Predigt. Vorm. um 91/2 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachm. um 5½ Uhr: Christenlehre; darauf Rosenkranz, Andacht mit Segen. An den Werktagen ist täglich des abends um 62 Uhr Rosenkranzandacht mit Segen. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, den 20. Dftober. Meist trüb, leichte Regenfälle, nachts wärmer, am Tage Temperatur nicht verändert, mäßige westliche Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentel Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen. Asthma. Kurzatmigkeit. Die meisten bis jetzt angepriesenen und angewandten Mittel zur Linderung und Heilung dieser Ball beginnen follte, eta finem Posten, er ist eher zu scharf, es wird für Einhaltung Man weiß nicht, was man an der blonden Dänin am meisten lästigen Krankheitszustände, haben ihren Zweck verfehlt, igen den Eintritt verwehrt zu bleiben, beftand bur cliche Einladungen an ein der Seftion Gießen der Berufsgenossenschaft für Bauhandwerker, daß diese hier in Frage kommende Kommission irgend welche Befugnisse nicht hat. Der Aufsichtsbeamte ist auf der Schußvorrichtungen mehr wie genug getan und ihm geine die ganze Angelegenheit nur einen politischen Hintergrund zu haben. Die Gleichgültigkeit der Arbeiter für Bedurch Belehrungen in ihren Versammlungen. Stadtv. frumm findet nichts dabei, wenn sich Arbeiter um die lin haitung der Vorschriften befüamern. Wenn erft ein großer Saal in Gießen gebaut ist, so verkündete Stadtv. frumm, und man zur rechten Ausübung des Vereins- und - ngen. In früheren Jachtung der Vorschriften möchte nur mehr beseitigt werden schablonenhafte Inhaltsangaben, sondern sie sind mimische behagen becschafft, sondern es ist auch bei etwas ränkungen nicht. og läßt zurzeit auf be dem schon bestehenden was bazu beftimmt ift, be Ruhestätte zu dienen. Da liegenden Kreuzes gehalten Bersammlungsrechtes gelange, dann weroen Sie sich wundern weiteter grauer Bafaltla zer. Auf dem Gehaborne orgen nach 4 Uhr 1000 aben ist beträchtlich. Entwurf für ein Halle aufwand von 900 000 en Behörden der Stab bmigung unterbreitet. 100. Hier obftruiert bie Der nunmehr schon au inderate figung, die fich mit - was wir alles auf diesem Gebiete leisten werden! Nach bem famen wieder einige Beschwerden wegen der üblen Gerüche durch Schor- und Stadtgraben zur Sprache, Stabtv. krumm und Heichelheim wegen des Geruchs an der D- und Südanlage und Jughard wegen dem bei der Dreihäusergasse. Stadtv. Wallenfels bemängelt die sehr hlechte Fahrbahn der Weserstraße, dort würde jeßt der Fußfieg darum schon befahren. Der Ober- Bürgermeister verspricht bhülfe.( Es sind das Klagen, die fast in jeder Sigung bor gebracht werden; werden auch immer wiederkehren, solange diese Gräben innerhalb der Stadt effen liegen. D. R.)- Bunft 10: Wiederherstellung des Pflasters über den frisch Und Charlotte Wiehe fang, Charlotte Wiehe spielte! bewundern soll: den Gesang, den Vortrag, die Mimit, den schalthaften Humor, der bestrickt, oder die shalthaften Humor, der bestrickt, oder die Erklärungen! Denn die Erklärungen sind feinesfalls ebenfarbige Schilderungen, Kabinettsstücke, kleine Kunstwerke für sich, so sprechend, so lebhaft, so eindrucksvoll sind si. Es ist erstaunlich, über welch reiches Ausdrucksmaterial die ich verfügt. We die flare Säule der Fontäne steigt ihre Stimme siegreich und blißend auf, bald in großen Suberfugeln perlend, bald zu feinem Schaum zersprühend, über den alle Farben in mazischem Spiel hinwegjagen. Für jeden Zug, jeden Tonfall hat sie Ausdrucksmittel und dieser Adel ersezt volltommen, was ihrer Stimme an Größe und Glanz fehlt. Mit wunderbarer Leichtigkeit schwingt sie sich von einem Rind zum andern und mit der Unmittelbarkeit des Blizes schnellen Stimme und Mimit aus dem unerschöpflichen Verwandlungs vermögen in andere Gestalten über, während in den Grübchen alle Schalte lachen. Ob sie die bretonischen Chansons oder deutsche, schwedische oder englische Voltslieber fang, ob sie bei ihrem nigger- song die Töne des Banjo nachahmte oder bei dem im Kölner Dialekt vorgetragenen „ Ach Moder, ich will en Ding han stark schattierte, stets " " es ist ein großes Verdienst des Dr. Elswirth. Sen Asthmatischen Astmol- Asthma Pulver zugängig gemacht zu haben, das nicht nur sofort Linderung und Wohllängerem Gebrauch in den meisten Fällen vollständige Hebung des Uebels zu erwarten. Herr Anton Franke in Düsseldorf, Weselitraße 53, äußert sich über Astmol: Die Wirkung von Astmol ist eine sehr gute, ja man fann sagen eine ausgezeichnete und ist dieses jedem, der an furzem Atem und Asthma leidet, sehr zu empfehlen". Um es jedermann zu ermöglichen, die Vorzüglichkeit von Astmol( enthält: Stramon 40, Grindel rob. 10, Bol. laric. 10, Menthol 3, Kal nitric. 20, Natr. nitric. 20) ohne Kosten zu prüfen, versendet das Generaldepot, Engel- Apotheke in Frankfurt a. M., Muſter gratis und franko. Man sende genaue Adresse an diese Apotheke. Preis der großen Schachtel Mt. 2.50. Zu haben in Apotheken oder von: Universitätsapotheke Zum goldn. Engel" in Gießen- Engel- Apotheke Frankfurt a. M. Engel- Apothefe Frankfurt a. M.- Apotheke in larichstein( Oberhessen) und Stern- Apotheke in Kassel. FREE 6. 38. ir st er 117 en 18. ng n. Lehmann kommt! Rein! Lehmann ist schon da! und zwar mit seinem herrlichen TunnelbahnUnterseeboot Großartige Musik! Eigene Lichtanlage! JugendstilDarmstädter Pferde- Lotterie. Ziehung am 17. Oftober. 1 208 nur 1 Mt. 1 eleganter Wagen, Zweispänner mit 2 Pferden und fompl. Geschirr i. W. von ca. Mt. 6000 Bekanntmachung. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Straßenbauarbeiten wird der Für den Nahrungsberg ist von der Stadtbr öftliche Bürgersteig des Seltersweges zwischen Haus ordneten Bersammlung in der Sigung vom 18. ds. Nr. 71 und Südanlage mit Ausnahme der Zugänge zu ein Bebauungsplan mit einem dazu gehörigen Ort den Häusern bis auf weiteres für den Verkehr gesperrt. ftatut aufgestellt worden. Gießen, den 18. Oftober 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 12. Oftober 1906 angeordnete Sperre der Schanzenstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 18. Oftober 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme bon Kanalisationsarbeiten wird die Südanlage zwischen Garten- und Bismarckstraße bom 18. Oktober 1906 bis auf weiteres für den Fuhrberkehr gesperrt. 1 Reit- oder Wagen- oder 2 Arbeitspferde i. W. von ca. Mt. 2000 die 1 Stuhlwagen mit 1 Pferd und Geschirr i. W. bon für ca. f. 1700 17 Pferde oder Fohlen i. Gesamtw. von Mt. 10 300 535 andere Gewinne i. Gesamtw. von Mt. 5000 Lose à 1 k., 11 Lose für 10 Mt.( Liste und Porto 25 Pfg.) durch Gießen, den 14. Oftober 1906. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird Wetteinstrage von heute an bis auf weiteres den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 18. Oftober 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Kohlenfäller L.F. Ohnacker, Darmstadt Bims die Händ Sohlenkasten und alle Loseverkaufsstellen. Stadt u. Land, Erwachsene u. Kinder gehen am liebsten wohin? зи Gustav Trinkaus Gießeu, Seltersweg und warum? Weil dort Alles tanzt großartige musikalische Unterhaltung und das größte Amusement am hiesigen Plage ist. Römerbrunnen Mineralquellen bei Echzell, Oberhessen, von altersher rühmlichst bekannte Mineralquelle der Wetterau, seit 1823 gefaßt und zu ausgedehntem Versandt benußt, ist infolge hohen, natürlichen Kohlen: fäuregehalts ein unübertroffenes Tafelgetränk. Eine glückliche Konzentration von Salzen. unter denen Chlornatrium an erster Stelle, verleihen ihm den Charakter einer vorzüglichen Heilquelle bei allen Katarchen der Luftwege und des Verdauungs- Traktus, bei Nieren- und Blasenleiden, Rheumatismus, Gicht nud Harnbeschwerden. Ein furgemäßes Trinken des Wassers ist hierbei nach Angabe ärztl. Autoritäten von durchgreifender Wirkung. Niederlage: Joh. Georg Bender in Ettingshausen; Jean Böhm, Hotel Solmser Hof in Laubach; Ferdinand Heinz in Sellnrod; H. Weinel in Hungen. mil Abrador Kohleneimer Ofenschirme und Feuergeräte empfiehlt in bester Ware Kartoffeln Ludw. Kröll für den Winterbedarf prima Ware liefert zu den billigsten Tagespreisen frei Keller. H. Trechsler, Giessen, Steinstraße 48. Telephon 581. Für nur 1 Mk. sind zu gewinnen: 100000 M. 40000 M. Bar Geld zus. 13597 Gewinne über 300000M Ziehung unbedingt u. f. Tag. Beerdigungs- Institut ,, Friede" Nürnberger Telephon 540 GießenTelephon 540 Uebernahme sämtlicher Arbeiten bei Sterbefällen. Särge aller Art. Sterbekleider, Kissen und Steppdecken. Blumendekorationen bei der Einsegnungu.Beerdigung Transporte nach auswärts per Bahn und Leichenwagen. Hochachtungsvoll Georg Schmitt. NB. Bestellungen werden Frankfurterstraße 41 und Kaplandgaffe 7( Ecke Bahnhofstraße) entgegengenommen. Underberg Boengkomp Meng Nar Unentbehrlich für jede Familie! Underberg Boonekamp Semper idem, Fabrikation alleiniges Geheimniss der Firma: H.UNDERBERG- ALBRECHT Moflieferant Seiner Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm II. am Rathhause in RHEINBERG am Niederrheid Gegr. 1846 Anerkannt bester Bitterlikör! 24 Preis- Medaillen! Mas Underberg- Boonekamp. ausdrücklich: 11 St. Lose à 1 Mk. 10 M. Porto u. Liste 30 Pf., Nachnahme 20 Pf. mehr empfiehlt Ferd. Schäfer, Nürnberg. Generalvertrieb: Kiefer& Co., Mainz. Lose sind zu haben bei: Richard Buchacker, W. Semmler, Philipp Weiler. Hand- und Küchen- Geräte- Magazin Giessen, Plockstr. 10. Ein Juwel ein zartes, reines Gesicht, rofiges, jugendfrisches Aussehen, weine, fammetweiche Haut und blendend schöner Teint. Alles dies wird erreicht durch: Stedenpferd Lilienmilch- Seife b. Bergmann& Co., Radebeul mit Schuhmarke: Steckenpferd. à Stück 50 Pfg. bei: Carl Habertoru Nachfl. und Apotheker Schäfer, Grünberg. Einmachzuder Einmach Essig Fruchtbranntwein Neuer Grünfern Reine Weine p. Ltr.45 Pfg. Karl Jekel Gießen, Marburgerstraße 25. In Lauterbach( Oberhessen) ist ein Geschäftshaus an bester Lage, mit altem guten Kolonial, Material- und FarbwarenGeschäft und einem Nebengebäude unt. günstigen Bedingungen preiswert zu verkaufen. Anfragen beförd. d. Exp. d. Bl. Ig. Laufmädchen Bettnässen Sg. ( auch Hosennässen) beseitigt unt. Garantie sofort! Alter, Geschlechtsangabe. Retourmarke erbeten! Auskunft erteilt umsonst: Institut Sanitas<, Stadtamhof 112 in Bayern. gesucht. Bebauungsplan und Ortsftatut liegen bis 20. November d. Je. bei unserem Tiefbauamtu Einsicht offen. Ginwendungen dagegen find binnen der gleiden Frift bei Meidung des Ausschlusses bei uns vorzubringen. Gießen, den 19. Oftober 1906. Großh. Bürgermeisterei Gießen Mecum. Bekanntmachung. Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Gießer, links der Lahn; hier: die Arbeiten des HI schnitts( I. Teil) einschließlich der zur Gren regulierung zugezogenen Teile aus den Gemat ungen Launsbach, Wismar und Wieseck. Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hie mit zur öffentlichen Kenntnis. Gießen, den 15. Oftober 1906. Grokh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Betr.: Wie oben. In der Zeit vom 16. Oftober I. Js. bis einsdó 29. Oftober I. Js. liegen auf dem Bureau der Groß Bürgermeisterei Gießen die Arbeiten des III. Abschnitt ( I. Teil) und der infolge Grenzregulierung aus den Ge marfungen Launsbach, Wißmar und Wieseck zugezogenen Grundstücke nämlich: A. Bezüglich Gemarkung Gießen( links der Lahn). 1. die Zuteilungsfarten, 2. die Gütergeschosse, 3. das Zuteilungsverzeichnis, 4. das Obstbaumverzeichnis, 5. das Obstbaumgeschoß, 6. das Protokollbuch. B. Bezüglich des Gemarkungsteiles von Wißmar: 1. die Zuteilungsfarten, 2. das Gütergeschoß, 3. das Zuteilungsverzeichnis, 4. das Obstbaumverzeichnis, 5. das Obstbaumgeschoß. C. Bezüglich des Gemarkungsteiles von Launsbach: 1. die Zuteilungskarte, 2. das Gütergeschoß, 3. das Zuteilungsverzeichnis. D. Bezüglich der infolge Grenzregulierung mit Wiejed zugezogenen Grundstücke: 1. die Zuteilungskarte, 2. das Gütergeschoß, 3. das Zuteilungsverzeichnis, 4. das Besitzstandsverzeichnis. E. Ein Geldausgleichungsverzeichnis über die Zuteilung in den vorbezeichneten Gemarkungsteilen. Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen hiergegen findet statt: Dienstag, den 30. Oktober 1. Js., vormittags von 10-11 Uhr, auf dem Bureau der Großh. Bürgermeisterei Gießen, wozu ich die Beteiligten unter dem Anfüge einlade, daß die Nichterscheinenden mit Einwendunge ausgeschlossen sind. Einwendungen sind schriftlich abz fassen, zu begründen und auf Papier in Aftengroe ( mindestens 1/2 Bogen) einzureichen. Friedberg, den 10. Oktober 1906. Der Großh. Feldbereinigungskommissär: gez. Spamer, Kreisamtmann. Versteigerung. Samstag, d. 20. Oktober nachmittage 2 Uhr Samstag Abend Meßzelsuppe bei werden im Bieferschen Saale versteigert: 1 Pianino, 1 Kaffenschrank, 1 großer Schreibtisch, 2 Gastwirt Abel, Afterwet Mille Zigarren u. a. m. Geißlez, Gerichtsvollzieher, Gießen. Südanlage 7, Vorderhaus part. Buch über Junger Hausbursche die Ehe v. Dr. Retau m. 89 Abb. statt 2.50 Mk. nur Mk. 1.-. Preil. über int. Buch. gratis. vom Lande gesucht. Näher es d. R.Osshmann, Konstanz Nr.421. die S. Bl. Exp. Shampoo it schwarzen Kopf dem macht jedes Haar schuppenfrel, voll und glänzend, beseitigt übermässige Fettbildung der Haare, reinigt den Haarboden, verhütet Haarausfall und gibt wenigem Haar ein volles Aussehen. Zum Selbstshampoonieren millionenfach bewährt. Verlangen Sie stets ,, Shampoon mit dem sehwarzen Kopf, es gibt wertlose Nachahmungen! Paket mit Veilchengeruch 20 Pig., in Apotheken, Drogen- und Parfimeriegeschäften käuflich. Alleinig. Fabrikant Hans Schwarzkopf, Berlin W. 15. Dienstmädchen gesucht. Alte Klinik, Gießen. wei schöne 2-3immerwohnung sofort zu vermieten. Wasser, Gas, Gartenanteil. Schmall, Gießen, Marburgftr. 60. Schiffenbergweg 60, p. Liebigstraße 35, II. Riegelpfad 34, III. zu vermieten. 3-8.- W. 2: 3.- W. 3-3.- W. Näh. Gießen, Stepbanstr. 25, part. leine Mansardenwohnung für für 1-2 Pers. ff. zu verm. H. Zimmer, Kreuzplatz 1. Schön möbliert. Zimmer zu vermieten. Gießen, Licherstraße 7, III. Vorm 10 Uhr: Wellfleisch m. Kriit Auf bequeme Teilzahlung Möbel Herren-, Damenand Kinder- Garderobe Manufakturwaren etc. J. Jttmann Kredit- Haus Giessen Plockstrasse 14-16. FELD UND D FLUR Vogelmtlben. uanz genug jene Sonderlinge, die Stöcke Wir sprechen nur gegen du AusVerdienst um die Mit- und Nachwelt melt, wird bieses Ver. purem wissenschaftlichen Interesse sammelt, bienstes ebenso wüchse im en, ein großes, nicht hocher überhaupt aus von berüh amefensenöpfe, Hüte 2c. fammeln; hier tönnen wir Ru ben ne bon vernünftigen 8wed sehen. cheiten gehört bas Sammeln Personen, durchaus feinen r. 241 Freitag, den 19. Oftober sische Familienz 1906