r. 272. Mugen um neben bus iama fyt, einen Deiligen ein meinem eigenen Schret wachte ich auf." um ons loaig gebrannte paar trägt Entfernung nach Tugend duftet. Marliese nicht, als fie Heimlehrte „ Ich Haffe die Tugend!" S nein, fo war unsere unb auf sehn Schritt erklärte fie glei am häbigen Mutter, Stampfte bagu mit dem Fuße und hatte ba erften Abenbaum Entfegen ihrer be bes 1 Könntest ürlich Ja, was war es benn bei Ihnen?" Gewissens zugleich 1" rief ich aus und ergriff ihre Band. du dir das nicht schön denken, wenn bu meine Frau wärst?" Bloß die Macht des Herzens, Marlieschen! fonft hätte ichs ja nicht geträumt." Marlieschen, bas ift die Macht bes Herzens unb Montag, den 19. November 1906 15. Jahrgang Rebattion n. Daarp terbebithm: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362. Gießener Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). 6. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Ein Erlaß des Kaifers. Die Wiederkehr des Tages, an dem vor 25 Jahren Kaise Wilhelm 1. die Botschaft erließ, mit der die sozialpolitisch Gesetzgebung des deutschen Reiches eingeleitet wurde, ha jeinem faiserlichen Enfel und Nachfolger an der Krone, Kaise Wilhelm II., zu einer Proflamation Veranlassung gegeben deren Veröffentlichung dem Reichsfanzler anbefohlen wirk Der Erlaß ist vom Reichskanzler Fürsten Bülow gegen gezeichnet. Die faiserliche Kundgebung. ,, Der heutige Tag, an welchem vor 25 Jahren der i Gott ruhende Kaiser und König Wilhelm der Große Sein unvergeßliche Botschaft erließ, gibt Mir willkommenen Anlaß mit dem deutschen Volke in ehrfurchtsvoller Dankbarkeit dieses Friedenswertes zu gedenken, durch welches Mein erlauchte Ahnherr zum Schuße der wirtschaftlich Schwachen der Gesez gebung neue Bahnen wies. Nach Seinem erhabenen Willen ist es unter freudige Zustimmung der verbündeten Regierungen und der verständnis pollen Mitwirkung des Reichstage gelungen, den schwieriger und weitverzweigten Ausbau der staatlichen Arbeiterfürsorg auf dem Gebiete der Kranten-, Unfall- und Invalidenversiche rung so zu fördern, daß die Hilfsbedürftigen in den Tagen der No einen Rechtsanspruch auf gesetzlich geregelte Bezüge befizen Die Arbeiter haben damit, dank den umfassenden Leistungen des Reichs und ihrer Arbeitgeber sowie auf Grund ihre eigenen Beiträge eine erhöhte Sicherheit für ihren notwendiger Lebensunterhalt und für den Bestand ihrer Familien erreicht. Die großen und werbenden Gedanken der Kaiserlichen Botschaft baben diesen Erfolg aber nicht nur in unserem eigenen Vater: lande gezeitigt, sondern wirken auch weit über dessen Grenzen hinaus vorbildlich und bahnbrechend. Leider wird die Er: reichung des höchsten Zieles der Kaiserlichen Botschaft gehemmi und verzögert durch den andauernden Widerstand gerade von der Seite, welche glaubt, die Vertretung der Arbeiterinteressen borzugsweise für sich in Anspruch nehmen zu können. Gleich wohl vertraue Jch auf den endlichen Sieg gerechter Erkenntnis des Geleisteten und auf wachsendes Verständnis für die Grenzen des wirtschaftlich Möglichen in allen Kreisen des deutschen Volkes. Dann wird sich auch die Hoffnung Kaiser Wilhelms erfüllen, daß sich die Arbeiterversicherung als dauernde Bürgschaft inneren Friedens für das Vaterland erweisen möge. In dieser Zuversicht ist es Mein fester Wille, daß die Gesetz gebung auf dem Gebiete der sozialpolitischen Fürsorge nicht ruhe und in Erfüllung der vornehmsten Christenpflicht aus den Schutz und das Wohl der Schwachen und Bedürftigen fortgesezt bedacht sei. Durch gesetzliche Vorschriften und Leistungen allein st Indes die Aufgabe im Geifte der Kaiserlichen Botschaft und ihres erlauchten Schöpfers nicht zu lösen. Ich erkenne es an Dem heutigen Tage gerne an, daß es im deutschen Wolfe nie an Männern und Frauen gefehlt hat, die freiwillig und freudig ihre Kraft in den Liebesdien am Wohle des Nächsten stellten, and fage allen, die sich dem großen sozialen Werke unserer Zeit selbstlos und opferwillig widmen, Meinen Kaiserlichen Dank. Nach der Synode. Pfarrer Korell sendet uns folgendes: Die Beratung des Falles Korell in der hessischen Landessynode ist so ausgegangen, wie es nach der politischen und firchenpolitischen Gruppierung nicht anders zu erwarten war. Das Recht meines Verhaltens steht mir ebenso wie nach dem Entscheid des Oberfonsistoriums auch jetzt, nachdem die Synode gesprochen, fest; ich bin gewiß, richtig gehandelt zu haben und werde nicht anders handeln können. Es ist mir herzlich leid, wie ich schon dem Oberkonsistorium sagte, daß ich manchem guten Menschen Schmerz bereitet habe; daß auch ich in meinem Gewissen ernste Kämpfe zu bestehen hatte, davon scheinen wenige Redner der Synode eine Ahnung gehabt zu haben. Ich darf denen, die für die Freiheit der Pfarrer eingetreten sind, nicht danken, den sie haben nicht für mich, sondern für idie Kirche gekämpft. Daß andere aus ernsten, sachlichen Erwägungen gegen mich waren, ist ihr gutes, von mir freudig anerkanntes Recht. Auch daß Herr v. Heyl mich in der Synode ausschließlich politisch bekämpfte, finde ich bei ihm verständlich. Daß aber die Herren Pfarrer Bernbeck und Wahl- Langen mich persönlich Ich beauftrage Sie, diesen Erlaß zur allgemeinen Kenntnis zu bringen. Gegeben Donaueschingen, den 17. November 1906. Wilhelm, 1. R. Ein Jubiläum fozialer fürforge. Deutschlands Sozialpolitik konnte in diesen Tagen ein ubiläum begehen. Am 17. November 1881 hat Kaiser Wilhelm I. die Proklamation erlassen, das die Sozialgesetzgebung des deutschen Reiches einleitete, ein Riesenwerk von fulturgeschichtlicher Bedeutung. Fünfundzwanzig Jahre sind seitdem vergangen. Nicht eines von diesen fünfundzwanzig Jahren ist ein Jahr des Ausruhens und Zuwartens gewesen. Unaufhörlich wurde der Bau, dessen Ausdehnung von vornherein nicht gering gewesen, erweitert und höher geführt, und auch die nächste Zukunft verspricht keine Pause. Von Anbeginn hatte Fürst Bismarck, Wilhelms I. erster Ratgeber, die Erweiterung der Grundlinien in Aussicht genommen. Ihm hatte der Gedanke vorgeschwebt, in die Altersversicherung„ jeden Deutschen" einzubegreifen. Die Neuheit des Werkes, die für manchen etwas erschreckendes hatte, bestimmte ihn zu vor: fichtiger Selbstbeschränkung. Doch die Beschränkung sollte nicht von Dauer sein. Immer weiter dehnte sich der Kreid derer, denen die Wohltaten der Sozialgesetzgebung, der Zwangs versicherung unter Beihilfe des Reichs und der Arbeitgeber, zuteil werden sollte und auch tatsächlich zuteil wurde. Nur ganz langsam ließ der Widerspruch nach, nur ganz langsam wurde erkannt, daß der eingeschlagene Weg ein Weg der Gerechtigkeit sei, der zum Frieden, zum sozialen Frieden führe, Die angebahnte Sozialgesetzgebung war aus der Hinsicht entsprungen, daß der Staat fich nicht begnügen dürfe, durch Regressivmaßnahmen die Ausschreitunger derer niederzuhalten, die der unter Bekämpfung be: stehenden staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung diq öffentliche Sicherheit bedrohten, sondern gleichzeitig daraus bedacht sein müsse, die berechtigten Wünsche und Forderungen der arbeitenden Bevölkerung zu befriedigen und dadurch der Unzufriedenheit die Unterlage, die Nahrung zu entziehen, Die Sozialgesetzgebung sollte sein und war eine Ergänzung der Sozialistengesetzgebung. Diese war gegen die destruktiven Tendenzen gerichtet und im wesentlichen negierend, jene was schöpferisch und wirkte in positiver Richtung. Das war fein zufälliges Nebeneinander, vielmehr hestand ein innerer ur sächlicher Zusammenhang. Weder der Kaiser noch sein Kanzler gaben sich der Hoffnung hin, daß die positive Arbeit schnelle Erfolge zeitigen werde. Sie wußten, daß der Bau, dessen Aufführung sie beinahe erzwingen mußten, feine plötzlichen Umschlag in der Stimmung der Massen bringen würde, daß sie für ein späteres Geschlecht und dessen n erkennung sich mühten. Eine teilmeise Anerkennung ist ein getreten. Die Sozialgesetzgebung hat kaum noch grundsätzliche Gegner. Zwar an Einzelheiten wird Kritik geübt, das Tempo der Ausgestaltung wird hier und da als allzu heftig angesehen; aber niemand ist, der das Geschehene ungeschehen machen möchte. Seit sechzehn Jahren gibt es kein Sozialisten ausnahmegesetz mehr. Es ist erloschen, ohne vermißt zu werden. Und gerade darin offenbart sich die Wirkung der Sozialgesetzgebung, daß fie der Aufwendung besonderer Machtmittel und Repressivmaßregeln entraten konnte. Deutschlands Sozialgesetzgebung ist für die ganze zibil Berte Welt vorbildlich geworden. Mit Staunen hat man I beschimpft und sich zu Verbreitern von Klatsch gemacht haben, fann ich lebhaft bedauern. Ich armer Mensch! Dem einen Synodalen bin ich zu gesund, dem anderen bin ich es zu wenig; dem einen bin ich ein raffinierter Taktiker, dem andern zu wenig vorsichtig; dem einen ist meine politische Liebe ganz klar; dem andern bin ich unklar. Ja, wer nicht verstehen will, dem kann ich nicht helfen! Der morsche Baum war und bleibt der Scheinliberalismus nach Darmstädter Muster. Das habe ich deutlich gesagt und ebenso deutlich, daß nicht die Sozialdemokratie, sondern der wirkliche Liberalismus ihn beseitigen soll. Da mir unser Vaterland mit seiner Geschichte, Sprache, Macht, Wirtschaft und Frömmigkeit eine wahrhaftige, tiefe Liebe ist, so bekämpfe ich die Sozialdemokratie( nicht minder wie die Reaktion. Wenn ich zwischen beiden als Privatmann zu wählen habe, entscheide ich mich persönlich nach der politischen Lage für das kleinere llebel. Als Kandidat hatte ich so energisch gearbeitet, daß ich heute noch der Ansicht bin, ich durfte es meinen Wählern überlassen, für sich die richtige Entscheidung zu treffen. Das Wahlfomitee hatte andere Aufgaben und gab eine Parole. Ich wußte, daß meine Heimatfirche nicht frei genug ist, um mehr von mir zu ertragen, als ich tat und für genügend und richtig hielt. Da | gesehen, daß die deutsche Industrie unter den Lasten, dis die Arbeiterfürsorge ihr auferlegte, nicht niedergedrückt wurde, daß sie träftig erblühte. Man sah mit Bewunderung, wie genau das wohlverstandene Interesse des Arbeitgebers mif dem wohlverstandenen Interesse des Arbeiters Hand in Hand ging, wie ausgezeichnet sich beide mit dem Geist der Ges rechtigkeit und Billigkeit vertrugen. Die deutsche Industrie büßte nicht ihre Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkt ein, nicht einmal vorübergehend, sie gewann vielmehr aus der erprobten Solidarität mit der Arbeiterschaft neue Kraft. Die Sozialgesetzgebung umfaßt die Arbeiter- Alters- und Invaliden, die Unfall- und Krankenversicherung. Die Ver ficherung für Witwen und Waisen steht noch aus, aber nicht mehr in unabsehbarer Ferne. Die Zahl der von der gesetzlichen Krankenversicherung umfaßten Personen betrug im Jahre 1885 schon 4 294 000, im Jahre 1902 aber 10 319 000 Personen. Gegenwärtig werden im Reich über 11 Millionen Arbeiter für sich und ihre Angehörigen ir. Krankheitsfällen versorgt, zwischen 3 und 4 Millionen Kranke erhalten jährlich an 200 Millionen Mart Unterstüßung. Die Unfallversicherung erstreckt sich auf 20 Millionen Personen und bedingt jährlich 150 Millionen Mart Aufwendungen. Die Invaliditäts- und Altersversicherung hat 14 Millionen beteiligte Personen. Die Zahl ihrer Rentner ist 650 000, die über 70 Millionen Mart jährlich beziehen. In der Zeit von 1885 bis 1903 haben Kranken-, Unfall- und Invalidenversicherung 2233-931 und 854, zusammen 4018 Millionen Mark an 60 Millionen Bersonen gezahlt, über 1½½ Milliarden mehr, als die Arbeiter dazu beigesteuert haben. Täglich werden für diesen Zwed der Arbeiterfürsorge in Deutschland 14 Millionen Mart aufgewendet. Es ist nicht leicht, diese Riesenzahlen zu begreifen. Man nennt unsere Zeit die Zeit der Epigonen. Wern man auf das Werk der Sozialgesetzgebung blidt, erkennt man, daß die Bezeichnung unverdient ist. Wir dürfen auf dieses Wer stolz sein und haben Ursache, mit Tanf und Stolz seiner Urheber zu gedenten. Die Kriegslage in Südweft- Afrika. Amtliche Mitteilungen des Oberkommandierenden in Südwest- Afrika melden von neuen Kämpfen und Zusammenstößen im südwestafrikanischen Aufstandsgebiet. Der bedauerliche Umstand, daß bei einem Ueberfall fünf deutsche Reiter getötet und mehrere andere schwer verwundet werden konnten, zeigt deutlich, daß die Sicherheit in unseren südwestafrikanischen Kolonien noch sehr zu wünschen übrig läßt. Eine Hottentottenbande unter dem Befehl Stuermanns überfiel die deutsche Besagung von Uchanaris in der Nähe des Stationsgebäudes. Fünf Reiter sind gefallen, zwei wurden schwer, einer leicht verwundet. Oberleutnant Frhr. von Fürstenberg übernahm mit der 9. Kompagnie 2. Feld. regiments und dem Maschinengewehrzug Müller die Ver folgung in Richtung über Wasserfall in die großen Karasberge. Der Feind wurde nach fünf Tagen östlich der großen Karas berge gestellt und nach kurzem Kampfe auseinandergejagt. Fünf Mann der zersprengten Bande stellten fich später freiwillig bei dem deutschen Truppenteil in Lifbod. Ein zweiter Hottentottentrupp zeigte sich östlich von Keetmannshoop bei Naioms. Bei der unternommenen Verfolgung liefen die Aufständischen auseinander. Schon seit den letzten Tagen des Oktober ich aber in dieser Kirche bleiben will, um an meinem Teile der evangelischen Frömmigkeit und Freiheit zu helfen, so war es mir im Gewissen verwehrt, mehr zu fun. Hierbei spricht keine Brotrücksicht, sondern nur di Liebe zur evangelischen Kirche mit. Das Problem, daß ich durchzufämpfen hatte, wird in den nächsten Jahren für viele meiner jezigen Gegner auch noch einmal brennend werden, nämlich für alle die, welche noch nicht rettungslos dem Mißtranen gegen das Volk und der Anbetung äußerer Autorität verfallen find. Ich lasse mich nicht abdrängen von der Frömmigfeit, von der Kirche und vom Vaterlande, mag mir auch noch größeres Unrecht geschehen als 1906. Das ist die Bitte, die ich meinen Freunden in DarmstadtGroß- Gerau und im Hessenlaude aussprechen möchte: Soweit sie zur Kirche gehören, dürfen sie sich wegen der Pharisäer und Sadduzäer in ihr nicht von ihr abwenden. Allen aber Je mehr die Liberalen Verständnis und selbstloses Interesse ihr entgegenbringen, um so eher wird sie duldsam und freter werden. wünsche ich eine noch stärkere und opferfreudigere Liebe für den Liberalismus und unser Volk. Königstädten. Adolf Korell. 33. m ht It t. st er 1337 en 18 ng a m. Sie flatschte Berstreutheit beinahe um ben benn Damit Degme unter ihrer fleinen Nase. fremde Schnurrbart wurde sehr bald ein gern gesehener Gast biesem System durchaus nicht zu kurz gekommen bin, der unter dem Siegel der Berschwiegenheit verraten, Daß ich bei entzückt in bie Hände und wäre mir in ber übrigens Die Hoffnung. Stizze bon .ermann. einkommen, daß niemand weiter schabhaft geworbene, feine feit etwa drei Jahrzehnten wie ein stillschweigenbes Heber ftabt tannten sie bie alte Frau Gundlach alle, denn es war In den celchen Kaufmannshäusern der großen HandelsNachbruck verboten.) wurde der Rebellenführer Fielding mit seinen Anhängern ver: folgt. Es gelang, ihn aus seinen Schlupfwinkeln am Fischfluß zu vertreiben und in die wasserlosen Huibberge zu werfen. Teile dieser Bande raubten bei Willem- Chrifas eine größere Anzahl Transporttiere. Dreißig deutsche Reiter verfolgten von Kuibis aus und nahmen dem Feind bei Haries das geraubte Vieh wieder ab, erbeuteten dessen Reittiere und Proviant und trieben ihn in die Huibberge zurüd. - - Wenn es sich auch durchweg abgesehen von dem Ueberfall von Uchanaris um geringere und vereitelte Aktionen der Aufständischen handelt, zeigen diese doch, daß die Empörung fortwährend die ernsteste Aufmerksamkeit fordert. Unseren braven Schuztruppen ist noch manche harte Arbeit vorbehalten, ehe an die vollständige Beruhigung der Kolonie gedacht werden kann. Politifche Rundschau. Deutsches Reich. * Die Immediat- Eingabe des Erzbischofs v. Stablewski und der Domkapitel von Gnesen und Posen an den Kaiser wegen der polnischen Schulstreik- Frage mit der Bitte um Aenderung der Bestimmungen über die Unterrichtssprache des Schulplanmäßigen Religionsunterrichts ist im Auftrage des Kaisers durch das Kultusministerium ablehnend beschieden worden. * Ein veröffentlichtes Dankschreiben des ehemaligen preußischen Landwirtschaftsministers v. Podbielski für die ihm zugegangenen Sympathie- Kundgebungen bei seinem Rücktritt schließt mit den Worten: Frohen Mutes wollen wir der Butunft entgegensehen, alle durchdrungen von dem Gefühl, daß die Landwirtschaft den felſenfesten Eckpfeiler des preußischen Staates bildet." Der in Berlin zusammenberufene Ausschuß des Landes eisenbahnrats hat die Regierungsvorlage über Maßnahmen gegen die Fleischteuerung beraten. Es wurde beschlossen, den Landeseisenbahnrat die Annahme der Regierungsvorlage zu empfehlen, die eine Ermäßigung der Stückguttarife für frisches Fleisch vorsieht, darüber hinaus aber auch die Ermäßigung ber Wagenladungstarife für frisches Fleisch sowie der Tarif für frische Seefische vorzuschlagen. Oefterreich- Ungarn. ** Der auf der Jagd von einem Keiler verlegte Fürst Karl Günther von Schwarzburg- Sondershausen hat sich von seinem Unfalle soweit erholt, daß er zum ersten Male auf furze Zeit das Bett verlassen konnte. Appetit und Nahrungsaufnahme lassen noch zu wünschen übrig, wodurch die Hebung der Kräfte aufgehalten wird. ** Die österreichische Regierung hat ein an sie gerichtetes Gesuch um Gestattung der Einfuhr italienischer Rinder nach Desterreich bewilligt. Kleine Transporte find bereits ein: getroffen. Man glaubt, daß die Regierung in der nächsten Zeit auch die Einfuhr größerer Quantitäten gestatten wird und daß jede Woche mehrere hundert Stück werden auf den Wiener Markt gebracht werden können. Das italienische Vieh hat eine sehr gute Mittelqualität und steht im Preise billiger als das österreichische. frankreich. ** * Der Oberpräsident der Rheinprovinz Freiherr von Schorlemer ist bedenklich erkrankt und befindet sich deshalb in Berlin in ärztlicher Behandlung. Kaiser Deutscher Reichstag. ( 120. Sizung.) den Dienst des Bertscheit getreten, hatte diesen in der folgenden Nacht ermordet, beraubt und dann das Gehöft in Brand ge= steckt, um die Spuren seiner Tat zu verwischen. † Seemannsloos. Der französische Dreimaster Duchesse de Berry" aus Nantes, welcher am 29. Juli nach San Francisko abgegangen ist, ist in der Nähe der chilenischen Küste untergegangen. Von der 27 Köpfe zählenden Mannschaft wurden nur acht gerettet. CB. Berlin, 17. November. Wahlgültigkeits- Kämpfe. Das heiß umstrittene Thema der Wahlprüfungen bes schäftigte den Reichstag auch heute, und wie gestern fam es wiederholt zu sehr erregten Auseinandersetzungen. Bei der Wahl des Konservativen Kern entschied das Haus gegen den Beschluß der Kommission. Die Wahl wurde nicht für giltig erklärt, sondern behufs weiterer Beweiserhebung an die Kommission zurückverwiesen. Dann kam es zu langen Debatten über die Wahl des Reichsparteilers Höffel. Hier spielten wieder elsässische Gepflogenheiten und Eigentümlichteiten eine Rolle. Von den Sozialdemokraten und den Freifinnigen wurde nicht nur Kritik an der einen Wahl, sondern auch an dem ganzen Verhalten der Wahlprüfungs- Kommission geübt. Auf freisinniger Seite verstieg man sich zu dem Vorschlage, das Geschäft der Wahlprüfungen dem Reichstag zu entziehen und einem dafür zu bildenden Gericht zu überweisen. Der Sozialdemokrat Singer befämpfte diesen Vorschlag, weil der Reichstag dadurch selber sein Ansehen vermindern würde. Gleichzeitig aber erklärte Abg. Singer, daß die Wahlprüfungskommission ihres Amtes parteiisch gewaltet habe. Der den Vorsitz führende zweite Vizepräsident Dr. Paasche sagte dazu, daß man einen derartigen Vorwurf zwar betreffs einzelner Fälle, nicht aber so allgemein, wie es eben geschehen, erheben dürfe. Abgeordneter Singer schränkte darauf seinen Vorwurf ein, indem er ihn auf die gestern für giltig erklärten Wahlen der Abgeordneten Dietrich, Malkemiz und Wiltherger bezog. Ihren Gipfel erreichten die Angriffe gegen die Wahlprüfungskommission in der vom zweiten Vizepräsidenten Dr. Paasche unter dem Beifall der Rechten durch einen Ordnungsruf gerügten Erklärung des Abgeordneten Dr. Müller- Sagan von der freisinnigen Volkspartei: ,, Daß die Wahlprüfungskommission objektiv urteile, glaubt schon lange fein Mensch mehr. In schnöder und brutaler Weise hat die Kommission die Minorität vergewaltigt. Die Kommission hat sich geradezu prostituiert!" Die Abgeord neten Burlage und Dr. Groeber vom Zentrum und Dr. Arendt von der Reichspartei verteidigten dagegen nachdrücklich das Verfahren der Kommission. Das Ergebnis der mehrere Stunden dauernden Verhandlungen war, daß ein Antrag der Linken, auch die Wahl des Abgeordneten Hoeffel an die Kommission zurückzuverweisen, abgelehnt und die Wahl mit großer Mehrheit für gültig erklärt wurde. Damit war die Tätigkeit des Reichstags für heute beendet. ** Der ehemalige französische Botschafter in Berlin Marquis de Novilles äußerte sich anläßlich eines Interviews über die Reichstagsrede des Fürsten Bülow zu dem Verhältnis zwischen Frankreich und Deutschland. Der Staats: mann sagte u. a.:„ Fürst Bülow wünscht aufrichtig eine Annäherung zwischen Deutschland und Frankreich. Wilhelm will feinen Krieg und gleich dem Fürsten Bülow wünscht er, daß sich zwischen beiden Ländern eine Annäherung vollziehe. Kaiser Wilhelm ist ein Freund des Friedens; ex hat natürlich seine eigene Politit, aber man hat unrecht, irgend welche Besorgnis bezüglich seiner friedfertigen Gefinnung zu hegen. Rufsland. ** Die Taten der Revolutionäre beschränken sich jetzt auf Räubereien aller Art und die erzielten Erfolge sind nicht gering. Besonders unsicher ist Kaulasien, eine ganze Reihe bon Attentaten meldet der Draht aus Tiflis. Dort drangen Fünf Männer in einen Juwelierladen, erzwangen die Deffnung der Kasse und nahmen für 15 000 Rubel Juwelen an sich, mit denen fie das Weite suchte. Ferner wurden aus einem Kleidermagazin Waren im Werte von 3000 Rubel geraubt und ein weiterer Raub wurde in einem mit Passagieren dichtbesetzten Straßenbahnwagen von einigen Bewaffneten ausgeführt. Als die Räuber in den Wagen sprangen, ergriffen bie Insassen bis auf einen die Flucht. Dieser lettere, ein Bsterreichischer Untertan namens Labeda, wurde ausgeraubt. Fm Gurischen Kreise waren fürzlich drei Polizisten verschwunden. Es ist jetzt festgestellt worden, daß dieselben von einer Räuberbande gefangen genommen worden sind. Die Beiche eines der Polizisten wurde im Felde vergraben aufgefunden. Ferner liegen folgende Meldungen vor: Moskau, 17. November. Auf der Station Wostressenst der Mostau- Kasanbahn überfielen gestern 25 Bes waffnete einen aus Moskau kommenden Gerzug und raubten 80 Bud Frachtgut. Die Räuber entfamen. Tiflis, 17. November. 28 Priester wurden in feierlicher Zeremonie aller geistlichen Würden entkleidet und degradiert, weil sie Bittgesuche unterschrieben hatten, in welchen die Begnadigung mehrerer vom Feldgerichte zum Tode verurteilten Personen gewünscht wurde. Kleine politische Nachrichten. Berlin, 17. November. Jm Reichstage ist eine Interellation wegen des polnischen Schulstreits eingebracht worden. Kapstadt, 17. November. Der Unterführer von Ferreira ft gefangen genommen worden. Pefing, 17. November. Der chinesische Prinz Bulun vurde mit dem Studium der Organisationen der deutschen, nglischen, französischen, amerikanischen und japanischen Kriegsnarine betraut zweds Reorganisation der chinesischen KriegsLotte. Dof und Gefellschaft. Nab und fern. Aus Wegen Selbitm oner Gefchworene Musholm wegen 18 zum Tode beru baftigungslos, und das Baar, gem Spaziergange n man aber wurde Frankenhaus gebra wird aber- d Geschworenen iam in den Tod ausführt, die a leptere wegen Mo † Ein jugendlicher Ausreißer wurde in der Person des achtjährigen Schülers Friz Klein aus Charlottenburg auf dem Bahnhofe in Schneidemühl angehalten, als er soeben dem von Berlin eingetroffenen Abendzuge entstiegen war. Der Knabe, der in Schußhaft genommen wurde, war vor einigen Tagen seinen Eltern entlaufen; er hat bereits dreimal das elterliche Haus verlassen, wobei er in dem einen Falle bis nach Hamburg tam. + Die geschädigte Post. In Nürnberg ist der Postbureau diener Schwarzmann verhaftet worden, nachdem er durch Unterschiebung von gefälschten Postanweisungen, die er an seine Angehörigen und Freunde schickte, den Postfiskus um 10 000 Mart geschädigt hat. † Der Raubmord im Eisenbahnkupee auf der Strecke Altona- Blankenese hat überall berechtigtes Aufsehen erregt. Der Tod des Opfers, Zahnarzt Claussen aus Altona, ist durch eine große Anzahl Schädelverlegungen herbeigeführt worden, von denen allein fünf tödlich waren. Die Uhr nebst Kette und alles bare Geld mit Ausnahme eines Zehnpfennig, jtüdes waren geraubt. Die Hosentaschen hingen an dem Körper zerrissen heraus, dagegen befanden sich noch bei der Leiche ein Trauring, ein wertvoller Brillantring und eine Brillantbusennadel. Der im Innern start mit Blut befleckte Wagen des Zuges ist amtlich beschlagnahmt worden. Der Mörder ist offenbar mit voller Ueberlegung zu Werke gegangen. Er passierte nach dem Betreten des Bahnsteigs diesen mit größter Eile, nachdem der Zug fich bereits in Bewegung gesezt hatte, und bestieg nicht das nächst liegende Kupee, jondern lief bis zu dem vorn im Zuge befindlichen Abteil, in dem Claußen saß; dort öffnete dann selbst die Tür des Abteils und stieg ein. Ueber die Persönlichkeit des Täters ist noch nichts ermittelt. Der preußische Minister der öffent lichen Arbeiten und der Regierungspräsident in Schleswig haben eine Belohnung von je 1000 Mart auf die Ergreifung des Täters ausgesezt. † Wiedererlangte Diebesbente. Bei einem Gastwirt in Rigdorf hinterließ ein unbekannter Gast ein Paket. Als nach mehreren Tagen das Paket nicht abgeholt wurde, öffnete der Gastwirt es, der glaubte, aus dem Inhalt den Eigentümer feststellen zu können. Groß war das Erstaunen, als ihm ein Bündel Wertpapiere und Effekten entgegenfiel. Die Papiere, die einen Nominalwert von 20,500 Mark darstellen, wurden ohne Verzug der Polizei übergeben. Diese stellte fest, das die Papiere aus dem fürzlich bei der Firma Salinger& Lepp mann in Berlin verübten Einbruch herstammen. Der in die südwestafrikanische Schüßtruppe ein tretende Prinz Joachim Albrecht von Preußen wird an Bord des am 24. d. M. von Hamburg in See gehenden Reichspostdampfers Prinzessin" die Ausreise nach Deutsch- Südwestafrika antreten. Die Einschiffung des Prinzen erfolgt voraussichtlich in Antwerpen, von wo die Prinzessin" am 29. d. M. die Fahrt nach Südwestafrika fortsetzen wird. Die Taufe des neugeborenen Erb großherzogs bon Hessen ist auf Dienstag, 4. Dezember cr., festgesetzt worden. Der Prina wird den Namen Budwig" erhalten. † Aufgespießt. Der Stellmacher Gustav Kretzschmar fiel bei einer Reparaturarbeit auf dem Buckauer Friedhof auf ein eisernes Grabgitter, wobei ihm eine Gitterspize oberhalb der linken Hüfte tief in den Leib drang. An der Erhaltung seines Lebens wird gezweifelt. † Ein gefährlicher Fund. Ein Mann, welcher mit seinen beiden Söhnen von der Arbeit nach Biarritz zurückkehrte, entdeckte eine noch geladene Granate, welche bei Schießversuchen nicht explodiert war. Der Mann, sowie sein Sohn wurden infolge Explosion der Granate in Stücke zerrissen, während der andere Sohn in sterbendem Zustande gefunden wurde. = Selbstmorder Banenfchen scheinen Ausübung ihres aben Elftertalbrüde = ger Mann heral gestellt werden for When von dem fur And der Körper bild 100 Opfer, das die B Wetten auf d Rolobama gefchloffen Heures des Schlachtfch Husländer hatten Wet 100 000 Pfund Sterlin der Stapellauf mi chochen, auf dem Hel lich zu machen, d Berben hatten je offen; das Komplo entbedt und ein 2 Romplott beteilig mit vier zwölföl Elfeuergeschützen a Lehren des letzter ren Einzelheiten Dreadnought", die britische und Pen ausgetauscht † Explosion in einem Steinbruch. In einem bet Gummersbach belegenen Steinbruch verunglückten beim Laden eines Schusses mehrere Personen. Zwei Steinbrecher, Vater und Sohn, wurden getötet, ein Bruchmeister wurde schwer und ein italienischer Arbeiter leicht verletzt. † Sich selbst gestellt hat der Mörder des Betriebsführers auf Zeche Glückauf in Barop, Heizer Adam Kurschuß, der jüngst wegen Lohndifferenzen seinen Vorgesetzten durch zwei Revolverschüsse tötete. Er führte einen Revolver mit fieben scharfen Patronen bei sich. † Graf und Scheckfälscher. In Kopenhagen wurde auf Veranlassung der schwedischen Regierung Graf Priz von Rosen, Rittmeister in der schwedischen Garde- Kavallerie, der einer der ältesten Familien des Königsreichs angehört, ber, haftet. Graf Rosen soll die schwedischen Militärbehörden um Beträge in der Höhe von mehreren hunderttausend Mari betrogen haben, und es heißt, daß er gefälschte Schecks auj die Namen von Mitgliedern der königlichen Familie aus. gegeben hat. † Ueberfall im Schlafzimmer. Ein räuberischer Ueberfall wird aus Redlingen gemeldet. Dort wurde der Rettor Wolters in seinem Schlafzimmer von einem fremden Mann überfallen, der ihm den Revolver auf die Brust setzte und Geld forderte. Nachdem der Ueberfallene dem Räuber das Portemonnaie mit 20 Mart Inhalt ausgefolgt hatte, sprang der Bube zum Fenster hinaus und entfam unerkannt. Die Nachforschungen nach dem dreisten Gauner waren bisher erfolglos. † Explosion im Kinematographentheater. Während der Vorstellung mit demKinematographen im Theater von Evans. bille in Indiana fiel ein glühender Kohlenstift aus einer Bogenlampe in den Filmbehälter. Eine Explosion erfolgte. Die Bühne stand sofort in Flammen und gegen fünfzig Personen wurden in einer darauf eingetretenen Banif verletzt. Erst dem energischen Eingreifen der Theaterpolizei gelang es, bie Leerung des Zuschauerraumes herbeizuführen. tTunneleinsturz. Bei dem im Bau befindlichen Tunnel ber Pennsylvania- Eisenbahn unter dem East River zur Ver bindung von Newyork mit Long Island ist auf der Newyorker Seite ein Einbruch erfolgt, wobei eine Menge Wasser ein gedrungen ist. Von den dort beschäftigten Arbeitern ist ine ums Leben gekommen; die andern fonnten sich in Sicherheit bringen. † Einen eigenartigen Selbstmord hat der Heizer Karl Zahn in Dessau verübt. Zahn war auf dem dortigen städtischen Schlachthofe angestellt. Aus Furcht vor der Er blindung wegen eines seit einiger Zeit bei ihm bestehenden Augenleidens hat er sich erschossen. Zur Ausführung der Tat benutzte der Unglückliche die zur Tötung von Großvieh dienende Schlachtmaste. † Franziska Klein, die zum Tode verurteilte, später aber zu lebenslänglichem, schwerem Kerfer begnadigte Mörderin des Rentiers und Eigentümers Sikorra in Wien, ist aus der Strafanstalt Wiener- Neudorf nach dem Inquisitenhospital des Landesgerichts in Wien zur Beobachtung ihres Geisteszustandes übergeführt worden, da fich im Verlaufe der bisherigen Haft Spuren von Geistesstörung bei ihr gezeigt haben. † Tausend Mark Belohnung. Die vollständige Neber führung des unter dem dringenden Verdacht, den Bierkutscher Haase bei Fürstenwalde ermordet zu haben, verhafteten Polen Poledniak ist noch immer nicht gelungen. Auch das geraubte Geld konnte noch nicht gefunden werden. Die Staatsanwalts schaft hat nun eine öffentliche Bekanntmachung erlassen, in der auf die Herbeischaffung weiterer Beweismittel, die zur Entlarvung des Täters dienen können, insbesondere auf die Auffindung des Geldes eine Belohnung von 1000 Mart aus. gesezt wird. † Scharffanießen auf Wienschen. In Hattingen( Ruhr) hat die Polizei eine Gesellschaft von sieben schulpflichtigen Burschen entdeckt, die als Sport das Scharfschießen aut Menschen betrieb. Zwei Personen sind erheblich verletzt worden. Die Waffen waren aus einem Geschäft gestohlen. † Vom Arm der Gerechtigkeit erreicht wurde in RussischKrottingen ein russischer Deserteur namens Ptischkin, der in der Nacht zum 1. November den Besitzer Bertscheit in Ramutten ermordet hatte. Ptischlin war am 31. Oktober in Der Großber jen besuchten F beth, mittags 12 U Minister G iber, er dente vo Das Ehren higer Feuerwehr hg den Mitglied gelheim Ran Mig Präd 10. und Das beute fäll morgen Dienstag In lezter Stunt ben im Bofhause Loerverein Gießen fich mit dem Ort biber Wichtigkeit& | immg bringend gebo Der Bezir Donnerstag, den flouration Rum hand In unferer † Jus Waffer gefallen ist in Berlin am Schöneberger ammlung wou Ufer ein ganzes Fuhrwert. Der benachbarten Feuerwehr gelang es nach längeren Bemühungen, den Mann noch lebend aus den Fluten zu holen. Er hatte sich aber bei dem un freiwilligen Sturz den rechten Unterschenkel gebrochen und schwere Quetschungen erlitten. bald geborgen werden. Pferd und Wagen fonnten † Einsturzkatastrophe. In San Sebastian stürzte ein Neubau zusammen; zahlreiche Arbeiter wurden unter den Trümmern begraben. Bisher find vier Tote und fünf Ver legte geborgen worden; die Gesamtzahl der Opfer ist noch nicht bekannt. Bunte Cages- Chronik. Wernigerode, 16. November. Auf dem Broden trat in bergangener Nacht der erste größere Schneefall ein. Bieberich, 16. November. Die Holzbearbeitungsfabrik von Gail Ww., die 250 Arbeiter beschäftigt, ist gestern voll ständig niedergebrannt. Trier, 16. November. Fünf Arbeiter vom Eisenwer! Differdingen wurden durch ausströmende giftige Gase betäubt. Die sofort angestellten Wiederbelebungsversuche find bei dreien geglückt. dienten Borji zutreten, der tereffen des mer ausscheiden unterstützen. Wenn wir erjeite, wie d der Nähe des Boulevard Saint Martin erfolgte heute eine Explosion, die eine Feuers brunst verursachte. Mehrere Bersonen erlitten Verlegungen. Eine ältere Dame hat ihren Tod gefunden. des Martin eine, jo geſchab Paris, 16. November. Die bekannte Tänzerin Otero heiratet in vierzehn Tagen einen englischen Großindustriellen namens René Wep. Conftantine( Algier), 15. November. Beim Einsturz eines Stollens in einem Bleibergwerf bei Djebil Felten sollen 16 Arbeiter verschüttet worden sein. Santiago de Chile, 16. November. Im Geschäftsviertel von Antofagasta wütete ein großer Brand. Der Schaden wird auf 2 bis 3 Millionen geschätzt. ahl bereits in S Bir ridter Bitte, ihre Stim Der D Mutomat Lili Automat der Wel beite Funktion. For Neuheiten. dler- Automaten Beitrage 41. Tele Bertreter gefuch in der folgenden öft in Brand en. imafter Dude Juli nach Em Der chilenijden zählenden Man der Berjon de ttenburg auf den foeben dem bo ar. Der Knabe Aus dem Gerichtsfaal. Wegen Selbstmordversuches zum Tode verurteilt. Die doner Geschworenen haben einen gewissen John Chapman Rusholm wegen Ermordung seiner Braut Martha Jane lls zum Tode verurteilt. Im August d. J. war Chapman Ehäftigungslos, und da er keine Arbeit finden konnte, beloß das Paar, gemeinsam zu sterben. Eines Abends bei em Spaziergange nahmen sie das Gift, das Mädchen starb, Chapman aber wurde bewußtlos neben der Leiche gefunden. Stranfenhaus gebracht und dort gerettet. Nach englischem jet wird aber das diene zur Erklärung des Spruchs Geschworenen wenn zwei Personen beschließen, geor einigen Lagensam in den Tod zu gehen, und wenn die eine den Entmal das elterließ ausführt, die andere aber mit dem Leben davonkommt, e bis nach Hambletztere wegen Mordes mit dem Tode bestraft. auf der Stred Auffeben erregt aus Altona, en herbeigefüh 1. Die Uhr neb ines Behnpfennig = Vermischtes. Selbstmörder- Brücken. Die hohen Talbrüden im Blauenschen scheinen bei Selbstmördern sehr beliebt zu sein hingen an der Ausübung ihres gransigen Vorsages. Von der 70 Meter sich noch bei de antring und eine Bohen Elstertalbrücke hat sich wiederum ein zwanzigjähriger Hunger Mann herabgestürzt, dessen Personalien noch nicht Festgestellt werden fonnten. Die Glieder wurden dem Unglück. mit Blut befledthen von dem furchtbaren Sturz vollständig zerschmetterl nt worden. Werfe gegangen fteigs diesen is in Bewegung liegende Supe efindlichen Abtei elbit die Tür de ichkeit des Lates = and der Körper bildete eine formlose Masse. Es ist das 20. Opfer, das die Brücke seit ihrer Erbauung gefordert hat Wetten auf das Mißlingen eines Stapellaufs find in Solobama geschlossen worden und zwar bezüglich des StapelHauses des Schlachtschiffes, Satsuma" in Jokosuka. Einige Ausländer hatten Wetten im Gesamtbetrage von mehr als 100 000 Pfund Sterling. Es wurde 7 gegen 3 gewettet, Daß der Stapellauf mißlingen würde. Einige Arbeiter wurden inister der offeneftochen, auf dem Helling Hindernisse anzubringen, um unEnt in Schleswig möglich zu machen, daß das Schiff ins Wasser glitt. Die uf die Ergreifu Behörden hatten jedoch besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen; das Komplott wurde einen Tag vor dem Stapel In einem beau entdeckt und ein Arbeiter unter der Anschuldigung, an üdten beim Lade em Komplott beteiligt zu sein, verhaftet. Das Schiff einbrecher, Batet mit vier zwölfzölligen, zehn zehnzölligen und zwölf wurde schwer und Ehnellfeuergeschützen ausgestattet und stellt eine Verkörperung aller Lehren des legten Krieges dar. Die Satsuma" folgt es Betriebsführen ihren Einzelheiten dem Vorbild des englischen Schlacht m Kurschuß, de Schiffes„ Dreadnought", und es liegt Grund vor, zu glauben, ezten durch z daß die britische und die japanische Admiralität ihre Pläne Jolver mit fiebe und Ideen ausgetauscht haben. berischer Ueberfal Lokales. urde der Rette m fremden Mam Der Großherzog und Brinz Heinrich von Brust sezte un Breußen besuchten Freitag, am Todestage der Prinzessin dem Räuber da Elsabeth, mittags 12 Uhr das Mausoleum auf der Rosenhöhe. Olgt hatte, fpra Minister Gnauth erklärte einem Gewährsmann er waren biegenüber, er denke vorläufig nicht an einen Rücktritt. unerkannt. * ** Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwil. der Heizer ger Feuerwehren wurde verliehen durch den Großuf dem dortige erzog den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr zu rcht vor der euchelheim Karl Volkmann 4., Karl Kroneberg, zi ibm bestehende udwig kräck 10. und Philipp Steinmüller 9. Ausführung de ** Das beute fällig gewesene Unterhaltungsblatt ng von Großit worgen Dienstag mit beigelegt. ** In letzter Stunde weisen wir nochmals auf die heute 21 bend im Gasthause„ Zum Löwen" stattfindende vom mabigte Mitgerverein Gießen einberufene Versammlung hin, Wien, ist aus uifitenhospital t die sich mit dem Ortestatut zu beschäftigen haben wird. Geifteszustands bei der Wichtigkeit der Frage ist eine allgemeine Beer bisherigen htigung bringend geboten. haben. Der Bezirksverein Nord- Ost zu Gießen Softändige en Donnerstag, den 22. November, abends 82, Uhr in t, den Bierkuti den Restauration Rum Linderhof" seine diesjährige Generalberhafteten Bola Auch das geraubt Die Staatsanwal chung erlassen, eismittel, die besondere auf n 1000 Mart aus " Versammlurg ab. Auf der Tagesordnung stehen: Berichtlichen Gewerkschaften trachten ihre Ziele auf fciedlichen erstattung, Rechnungsablage, Vorstandswahl und Verschiedenes. ** Ueber einen Eisenbahnunfall bei LangGöns wird uns von der Betriebsinfpeftion Gießen folgendes gemeldet: In der Nacht vom 17. auf 18. November entaleiften infolge Defekts an der Lokomotive des Schnellzuges 43 auf freier Strecke zwischen den Bahnhöfen Kirch- Göns und Lang- Gön 8, die Linie Frankfurt- Stassel, 2 Achsen des hinter der Lokomotive laufenden Postwagens. Personen wurden nicht verletzt, der Materialschaden ist gering. Nach 3 Stunden war die Strecke wieder fahrbar. Während dieser Zeit wurde der Betrieb eingleisig aufrecht erhalten. * Hassia. Der geschäftsführende Vorstand des Landes. verbandes der militärischen Verine des Großherzogtums Hessen hat mit Zustimmung der beiden Groß- Gerauer militärischen Vereine beschlossen, den nächstjährigen Hassiatag am 16. Juni in Groß- Gerau abzuhalten. * Die Biegel werden teurer! Infolge der hohen Preise der Rohmaterialien, sowie der Kohlen 2c. sehen sich die Biegeleien genötigt, den Verkaufspreis um 2-3 Mr. das Tausend zu erhöhen. * ** Gestern Abend feierte im Saale der Herberge der Evangelische Arbeiter Verein Gießen den Geburtstag des Großherzogs. Oberbibliothefar Dr. Häuser gedachte in einer furzen, warmen Ansprache des Glückes des Großherzoglichen Hauses, vor dem alle Schatten zurückweichen; doppelt froh fönnen wir den Geburtstag heuer begehen. Sein Hoch galt dem Großherzog, der Großherzogin Im weiteren Verlauf des Abends und dem Erbgroßherzog. hielt Gewerkschaftssekretär Scherer Offenbach einen Vortrag über die Ziele und Aufgaben der chriftlichen Gewerkschaften. Seine Ausführungen fauden größtes Interesse, da die Arbeiterfrage ja die wichtigste auf wirtschaftlichen Gebiete ist. Wir leben in einer ernsten Zeit, in der Zeit der von Grund aus geänderten Produktionsweise, in der die Arbeiter ihre Verhältnisse gänzlich neuen Lebensbedingungen anzupassen haben. So were Kämpfe nun aber auch schon ausgetragen worden sind, die schwersten sind noch nicht gefämpft. Immer weitere Kreise ziehen die Kämpfe; treten heute irgendwo Lohndifferenzen ein, so sind im Nu ganze Bezirke und Industrien von der Bewegung ergriffen. Auch die Art des Kampfes ist eine andere geworden, denn außer wirtschaftlichen Zielen werden von einem großen Teile der Arbeiter auch politische bei den Kämpfen verfolgt. In diesen Kämpfen ist der Einzelne eine Null, die Arbeiter müssen sich deshalb zu Organisationen zusammenschließen. Diese sind keineswegs eine Schöpfung der Neuzeit, sondern sie haben schon im Mittelalter in den Innungen bestanden, was aber neu ist, ist ihre Form. Die Gesellen früherer Beiten waren feineswegs darauf angewiesen, zeitlebens in abhängiger Stellung zu bleiben, für sie war der Gesellenstand lediglich eine Etappe zur Selbständigkeit. Heute ist das anders: der Arbeiter hat fast teine Aussicht mehr, das Abhängigkeitsverhältnis von sich abzusaütteln und deshalb muß die Lage des Arbeiterstandes, der 67 Prozent der Bevölkerung ausmacht unausgesezt gehoben werden. Seit den 70er Jahren find aus den Werkstätten Fabriken und aus den Gesellen Arbeiter, Bediente der Maschine geworden. Dies hat dem Kapital die Herrschaft über den Arbeiter eingetragen. In den meisten Industrien übersteigt das Angebot der Arbeiter die Nachfrage und dadurch ist der Arbeiter zum Lohndrücker geworden. Dieser unwürdige Zustand läßt sich nur durch fefte Organisationen beseitigen. Die Organisationen haben verschiedene Färbung, die evangelischen Arbeiter- Vereine bilden einen Zusammenschluß nationalgesinnter Arbeiter, die erkannt haben, daß die Hebung des Arbeiterstandes im Interesse des gesamten Boltes zu erfolgen hat. Die chriftHandelskammer- Wahl. In unserer am 14. November ds. Is. stattgefundenen GeneralSchönebejammlung wurde beschlossen, in erster Linie wieder für unseren boleerdienten Vorsitzenden Herrn am Feuerwe Mann noch aber bei dem Wegen zu erreichen, führte der Referent aus. Wo diese aber erfolglos eingeschlagen werden, schrecken die christlichen Gewerkschaften auch vor dem letzten Kampfmittel, dem Streit, nicht zurück. Die chriftlichen Gewerkschaften nehmen bei ihren Bewegungen aber Rücksicht auf andere Stände. Ein weiteres Mittel zur Verbesserung der Lage der Arbeiterschaft ist ihre geistige Hebung. Mit diesen Bestrebungen läuft aber die Forderung der Verkürzung der Arbeitszeit Hand in Hand. Wo die Arbeitszeit nämlich eine ungemein lange ist, ist das geistige Niveau ein erschreckend tiefes. Um aber diese Forderungen alle erfüllen zu fönnen, muß der Industrie ein glatter und gewinnbrir gender Absatz gewährleistet werden. Da der Inlandsmarkt jedoch die Verteilung der gesamten Produktion nicht vornehmen kann, so muß der Ueberschuß auf den Weltmarkt geworfen werden. Die chriftlichen Gewerkschaften treten deshalb für Heer und Flotte ein, um mit eiserner Faust die Markttore offenzuhalten. Sehr interessant waren auch die Einwendungen gegen manche Wohlfahrtseinrichtungen, die oft zu goldenen Retten für die Arbeiter werden. Wir sind der gleichen Ansicht: schafft die Industrie Wohlfahrtseinrichtungen- gut, so sollen sie anerkannt werden, niemals aber dürfen sie auf die Löhne rückläufig einwirken. Der Vortrag fand lebhaften Beifall. -c- Grünberg. Bei dem Regenwetter in den letzten Tagen empfindet man es sehr angenehm, wenn man die Frankfurterstraße infolge der neuen Fußsteige gut passieren fann. Anders ist es mit der Bahnhofstraße. verwaltung dürfte vielleicht auch hier diese Verbesserung bald vornehmen. Die Stadt-c- Grünberg. Besißveränderung. Das Ludwig Stein'sche Haus am Marktplatz wurde von Kaufmann Louis Noll im Auftrag einer Gesellschaft für 30 000 Mt. gesteigert. H Jlsdorf b. Mücke. Es ist jetzt Aussicht vorhanden, daß hier eine eigene Schulst elle errichtet wird. Ein geeigneter Bauplatz zum Schulhause ist der Gemeinde von einem hiesigen Bärger geschenkt worden. " - * Stumpertenrod. Ein seltenes schönes Fest wars: die Einweihung und 200jährige Jubelfeier der wiederhergestellten Kirche. Von allen Seiten waren, wie der Darmst. 8tg." geschrieben wird, bet der ungewöhnlich milden Witterung Feftgäste gekommen, mit der Gemeinde den Freudentag zu begehen. Ein feierlicher Umzug durch das festlich geschmückte Dorf unter Posaunentlang machte den Anfang. Der Stockhäuser Posaunenchor war den weiten Weg herübergekommen, das Fest feiern zu helfen. Nach einem Gesang zog unter Orgelspiel die Feiernde in ihr lang entbehrtes Gotteshaus wieder ein, es bis auf den letzten Plaz füllend. Manch altes( Apostelsbild c) war erneut worden, manch neues( Fenster, Altar- und Kanzelbekleidung, Teppiche 2c.) Der war hinzugekommen, das Kirchlein zu schmücken. Festgottesdienst begann mit einem Choral des unter Leitung von Lehrer List neugebildeten Kirchenchors. Warm und herzlich legte in seiner Weiherede Dekan Sauer sein der Festgemeinde ans Herz den Segen, den sie von ihrem Gotteshause schon gehabt und immer mehr noch haben sollte. Dankbar zurückschauend und ernst eindringlich mahnend, schloß sich die Festpredigt des Ortsgeistlichen, Pfarrer Scriba, an, über das Wort Jacobs: Wie heilig ist die Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, hier ist die Pforte des Im Nachmittagsgottesdienst predigte KirchenHimmels." rat Weber- Londorf, der vor mehr als 40 Jahren in der Gemeinde geftanden. Den Schluß machte eine Nachfeier im Fuchsschen Saale. Von Kreisomtmann Haberkorn und Defan Sauerwein wurde hier der Dant ausgesprochen der Gemeinde, die fein Opfer a scheut, jedem Einzelnen, der sein Brotpreise vom 18. November bis 2. Dezember 1906. Der hiesigen Bäcker. Kg. 1 Weißbrot 2 1 Gem.- Brot 2 Н 3 " 1 Kornbrot 2 - 2 Kilogr.( 4 Pfd.) Gem. Brot bei: Pfg. Ernst Christ Wieset Der auswärtigen Bäcker. " 44 27 Balt. Opper, Allendorf a. L. 44 54 Georg Dern II., Gr.- Linden 46 25 Louis Süßmuth, Steinberg 46 50 Karl Zinger, Allendorf a. Ld. 46 75 W. Weigel, Lang- Göns.. 46 23 Heinr. Weber, Heuchelheim 48 46 Gust. Jacoby, Alten- Bused 46 Karl Post, Wieseck 1 Kilogr.( 2 Vfb.) Weißbrot bei: Georg Dern II., Gr.- Linden 25. Steinmüller Ww., Lang" " " " " " Großer Ausverkauf in prima Solinger Stahlwaren wie: Alle Sorten Scheeren, Rasiermesser. Taschen-, Schlacht und Küchen- Meffer, feine Tischmesser und Löffel. Farbige Gipsfiguren u solche aus Elfenbeinmasse sowie viele andere Artikel zu billigst. Preisen. A. Masé, Messerschmied, Kirchenplay 11, fel gebrochen Wagen fonnt Carl Röhr W 46 " Saftian fürzte wurden unter de 響 inzutreten, der wie bisher, auch in Zukunft bestrebt sein wird, Fratreffen des Detailhandels zu wahren und die Wiederwahl der die Karl Stumpf, Garbenteich 50 Karl Trautmann, Wiesec. 46 " " Heinrich Weber, Heuchelheim 27 Göns 46 " L. Steinmüller, Gr.- Linden 46 " er Opfer it no " 26 " Karl Spamer, Reiskirchen. 46 Jakob Appel, Krofdorf " 50 " 11 50 W. Lein, Klein- Linden 27 " " 1 Heinr. Binz, Allendorf a. L. 48 27 " " " 1 te und fünf ermmer ausscheidenden Mitglieder der Kammer, nämlich der Herren m Broden frat b efall ein. bearbeitungsf t, ift gestern bo bom Gunterſtüßen. iftige Gafe betäub C. W. W. Nowack, Emil Schmall, Fabrikant, Earl Klingspor, Wenn wir diesmal von der Aufstellung eines weiteren Kandidaten versuche find inchererseits, wie dies gewiß berechtigt gewesen wäre, Abstand genommen alm, so geschah dies lediglich deshalb, weil es sich um die Wiederuloidniederlage erfolgte heute bal bereits in der Kammer tätig gewesener Herren handelt. tfachte. Mehr Ce Dame hat ihra Tänzerin Ot Großinduftrie Beim Einsturz eine Bitte, Wir richten daher an unsere verehrlichen Mitglieder die ergebene ihre Stimmen auf vorgenannte Herren zu vereinigen. Der Vorstand des Detaillisten- Vereins Gießen. Liliput, der fleinste Scheutomat der Welt, elegant Selten tomat m Gefchäftsbier art, bestee Funktion. Fortwährend d. Der Schaden Neuheiten. Idirer- Automaten, Coin eugastroaße 41. W. Weigel, Lang- Göns.. 26 Heinrich Binz, Aulendorf a. L. 25 W. Fabel, Wieseck 2. Steinmüller, Gr.- Linden 26 W. Leir, Klein- Linden Karl Post, Wieseck . Jakob Appel, Krofdorf.. 27 2 Kilogr.( 4 Pfd.) Weißbrot bei: Georg Dern II., Gr- Linden 50 Louis Süßmuth, Steinberg 50 Balt. Opper, Allendorf a. L. 50 2. Steinmüller, Gr.- Linden 52 Heinrich Binz, Allendorf a.L. 50 W. Fabel, Wieseck 3 Kilogr.( 6 Pfd.) Gem.- Brot bei: W. Fabel, Wieseck. Karl Post, Wiefed 69 69" 1 W Louis Süßmuth, Steinberg 69 Ernst Christel Wieseck " 66 If " Gust. Jacoby, Alten- Bused 69 " " 1 Karl Trautmann, Wieseck. 69 " " 52 1 Kilogr.( 2 Pfd.) Kornbrot bei: " F. Weiß Grününgen 23 " f Karl Zinser, Allendorf a. Ld. 22 If " 54 5. Binz, Allendorf a. L. 22 " " 23 " 51 . " 54 " 54 " . Weigel, Lang- Göns Heinr. Weber, Heuchelheim 54 Jakob Appel, Krofdorf. Karl Trautmann, Wieseck, W. Lein, Klein- Linden Karl Post, Wieseck 1 Kilogr.( 2 Pfb.) Gem. Brot bei era Dern II., Gr- Linden 23 Georg Karl Zinger, Allendorf a. Ld. 23 W. Weigel, Lang- Göns W. Steinmüller Ww., LangJakob Appel, strofborf Göns Jakob Appel, Krojdorf 2 Kilogr.( 4 Pfd.) Kornbrot bei: W. Schimmel, Kinzenb. M. 46 Jakob Appel, Krofborf 46 " " Heinr. Bins, Allendorf a. 2. 44 Karl Zinker, Allendorf a. 2d. 44 Heinr. Weber, Heuchelheim 46 " " 23 " 25 " 24 " Kon. Hensel, Gr.- Rechtenbach 44 Karl Spamer, Reiskirchen. 44" f Karl Stumpf, Garbenteich 44 Ferd. Weiß, Grüningen. 46 W. Lein, Klein- Linden " " • If 46 • " f Der Brotverkäufer. Karl Stumpf, Garbenteich 25 Heinr. Weber, Heuchelheim 24 Gänse und Enten L. Steinmüller, Gr. Linden 23 Lunns Gäuſe und Guten waescht " 25 Diefelben Preise, wie bei den hiesigen Bädern. W. Lein, Klein- Linden liefert franko jede Bahnstation Heinr. Binz, Allendorf a. L. 24 unter Garantie lebender Ankunft Gießen, den 17. November 1906. 10 Std. große Mastgänse 36 Mr., Großh. Polizeiamt Gießen. M. Müller, Neuberun( Obschl.) Herberg. Telefon 4727 am besten 12 Std. gr. fettfleisch Enten 22 Mr. Vertreter gesucht. Gießen. 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Im Gegensatz zu unserer Gemeinde steht das nahe Schadenbach, woselbst nächstes Jahr nur ein Kind in die Schule tommt. r Schadenbach. In unserer Gemeinde ist ein Tanzfurfus eröffnet worder, welcher fehr zahlreich besucht wird, denn die Jugend will für das erste Fest, die Fahnenweihe bes Kriegervereine, das rächstes Jahr gefeiert werden soll, gründlich tanzen lernen. r Schadenbach. Mit dem Bau der Kirche dahier scheint es doch endlich einmal ernst zu werden, denn die Arbeiten find bereits ausgeschrieben. Am 4. Dezember werden dieselben durch Herin Kreisbauinspektor Fischer zu Alsfeld bergeben. * Schadenbach, 17. Nov. Unsere Gemeinde hat die Erbauung einer neuen Kirche beschlossen und will noch dieses Jahr damit beginnen. Die Pläne hat KreisbauinBetr. Abfuhr des Hauskehrichts. Bekanntmachung. etwa 15 000 Mt. toften. r Deckenbach. Bei der letzten Treibjagd, die vorige Woche Freiherr v. Stumm in hiesiger Gemarkung abhielt, Woche Freiherr v. Stumm in hiesiger Gemarkung abhielt, wurden außer einer großen Anzahl Hasen, 22 Stück Rehwild zur Strecke gebracht. r Deckenbach. Mit dem Bau eines Pfarrhauses soll nächstes Jahr begonnen werden. Es ist dies eine Wohltat für die Pfarrgemeinden, wenn durch definitive Besetzung der Stelle der fländige Pfarrerwed fel aufhört. * Bad Nauheim Der neue Kurdirektor Freiherr v. Stad hat om 15. November sein Amt angetreten. L Homberg. Jagdliches. Die hiesige Feld. und Waldjagd war Herr Fließ von Düsseldorf bald müde, denn er hat sie, faum 2 Jahre gepachtet, schon wieder an Herrn Kreisgeometer Henkel in Grünberg abgetreten. Neuhaus b. Homberg. Dahier gibt es immer mehr Verkehr, denn außer einer Holzschneiderei ist jetzt auch eine Schreinerei dahier im Betrieb. Anfangs hatte man sich von der Haltestelle wegen der Nähe Hombergs nicht viel versprochen. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Seffen für Dienstag, den 20. November. Abnehmende Bewölkung, geringer Regen, fühler, starke nördliche Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Bekanntmachung. Die am 15. Oktober stattgefundene Verpachtung von Triebvierteln, mit Ausnahme der Triebviertel in Die mangelhafte Aufstellung der Kehrrichtgefäße Gewann 7 bei dem Bhilosophenwald, sowie die am insbesondere aber die Verwendung ungeeigneter Kehricht 5. November stattgefundene Verpachtung von Gelände behälter( wie Holzkisten, Eimer und Kästen ohne Deckel) hat in vielen Fällen eine Verunreinigung des Straßen auf dem Nahrungsberg, am aulweg, auf der Warte geländes zur Folge. Ferner muß es als Mißstand bes und bei der Margaretenhütte sind genehmigt. Die Pächter haben binnen 8 Tagen für Bürg zeichnet werden, wenn Stundenlang nach stattgehabter schaft zu sorgen und wollen sich dieserhalb an den Leerung die Gefäße auf den Bürgersteigen stehen bleiben Ratsdiener Dörr im vormaligen Hospital zwischen 12 und den Verkehr hemmen. Gießen, den 15. November 1906. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Wir haben die Schuhmannschaft angewiesen, diesem und 2 Uhr mittags und 1/27 und 8 Uhr abends wenden. lebelstand ihre verschärfte Aufmerksamkeit zuzuwenden und alle Verstöße gegen die Bestimmungen des Art. 111 und 112 des Polz.-Str.-G.-B. und§ 366 9 und 10 R.-St.-G., die das Herausstellen der Gefäße auf die Straße 2c und die Verunreinigung von Ortsstraßen und Prämiierung von Dienstboten. öffentlichen Plägen unter Strafe stellen, zur Anzeige zu bringen. Die bewilligten Prämien fönnen bon Wir machen darauf aufmerksam, daß eine ordnungsgemäße und reinliche Art der Aufbewahrung des Haus- während fehrichts durch die Verwendung der mit Deckel versehenen Empfang Kehrichtsgefäße, wie sie von verschiedenen Firmen zur Zeit in den Handel gebracht werden, sehr gefördert wird. Diese runden Kehrichteimer mit Tragbügel und daran befestigtem Deckel verhindert das Herausscharren und Verschleppen des Kehrichts durch Hunde, erleichtern die Entleerung der Behälter bei der Abfuhr und sind, wenn fie, wie vorgeschrieben, innerhalb des Hoftores oder der Türe aufgestellt sind und nach der Leerung alsbald entfernt werden, für das Straßenbild nicht mißständig. Die einschlägigen Bestimmungen des Regulativs betreffend Reinhaltung der Straßen und öffentlichen Plätze bringen wir ferner nachstehend in Erinnerung: Abfuhr des Hauslehrichts. 1. der städtische Abfuhrdienst erstreckt sich lediglich auf die Beseitigung des Hauskehrrichts und der häuslichen Abfälle; Kehrichtkasten und Gefäße, welche Bauschutt, Steine, gewerbliche Abfälle und dergleichen enthalten, werden seitens der Kehrmannschaft weder entleert noch deren Inhalt abgefahren. 2. Gbensowenig ist die Kehrmannschaft verpflichtet, Kehrichtkasten oder Gefäße zu entleeren, welche den nach stehenden Bestimmungen, insbesondere denjenigen bezüglich des Fassungsraumes nicht entsprechen. 3. Gefäße zum Sammeln des Hauskehrichts und der häuslichen Abfälle müssen solide und dicht hergestellt und mit je zwei Handhaben versehen sein; dieselben dürfen das Maß box 60 cbdm Inhalt keinesfalls über. schreiten. Das Muster eines Kehrichtkastens in Holz von 50X40X30 cm Größe fann auf dem Tiefbauamt ein. gesehen werden. Gießen, den 12. November 1906. Großh. Bolizeiamt Sießen. Herberg. Bekanntmachung. Dienstag, den 20, ds. Mts. ab der Geschäftsstunden bei unserer Kasse in genommen werden. Direktion der Bezirkssparkasse Gießen. Doering. m. Anbau u. Garten Geschäftshaus paſſend für jedes offene Geschäft, in hypothekenfrei bester Lage eines gut frequentierten Badeortes Mitteldeutschlands sehr preiswert zu verkaufen. Offerten von nur Selbstreflektanten u. Nr. 11 438 an d. 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