Rr. 220 batton u.Baupterpedition: Gießen, Seltersweg 88. Fermiprechenfchlak Rr. 362. Mittwoch, den 19. September 1906 15. Jahrgang £ Gratisbellagen: Oberbeffische Familiengritung( und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Gießener Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblaff) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Rofalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Bolizeiamtes Giesen und anderer Behörden von Chenkinen. franzöfifch- englische Allianz. Aus Paris wird der Deutschen Reform- Korrespondenz von einem deutschen Politiker geschrieben: Unter Leitung des Generals Michel finden gegenwärtig Frankreich große Uebungsmanöver statt, denen, wie üblich, fremdländische militärische Abordnungen beiwohnen. Auch eine englische Abordnung unter Führung des Generals French it erschienen. Diese auf Grund besonderer Einladung. Die besondere Einladung hat eine besondere auszeichnende Bebandlung zur Folge. Als Gäste erster Klasse wurden die englischen Offiziere von den übrigen fremdherrlichen Offizieren getrennt und stets in der unmittelbaren Umgebung des Höchsttommandierenden gehalten. Die spanische Abordnung, an beren Spitze gleichfalls ein General stand, hatte sich ähnlichen Borzuges nicht zu erfreuen. Selbstverständlich suchte man nach einer Erklärung für die jedenfalls auffällige ErSheinung. Die bloße Tatsache der englisch- französischen Entente reichte nicht aus, die Seltsamkeit einer differenzierten Gastfreundschaft zu begründen. Man hat auch nicht gezögert, der Oeffentlichkeit befriedigenden Aufschluß zu geben. General French, so erzählte die ,, Liberté", die sich dabei offiziös geberdete, sei nach Frankreich überhaupt nicht gekommen, um Den französischen Manövern beizuwohnen, sondern um eine Art Militärfonvention mit Frankreich mehr noch zur Ausfi brung zu bringen als zu verabreden. Um es mit furzen Worten zu sagen: General French sollte in Frankreich vertrauliche Mitteilungen über die Frage der Truppentransporte, über Einschiffung und Ausschiffung des Kriegsmaterials entgegennehmen. Selbsterverständlich fonnte es sich dabei nicht darum handeln, das theoretische und praktische Wissen des Generals French und seiner zur Kriegerzunft gehörigen Landsleute zu erweitern. Biel mehr soll dabei die Absicht zu Grunde liegen, daß England die Erweiterung seiner Kenntnisse benutzt, um im Bündnisfall dem französischen Alliierten neben dem Schutz zur See auch positive Hilfe zu Lande zu gewähren. England hat den Seerveg immer offen, fann ihn sich immer sichern und wäre wohl imstande, ein ganz stattliches Armeekorps da zu landen, wo es dem gemeinschaftlichen Gegner recht unbequem werden önnte. Selbstverständlich ist auch der umgekehrte Weg gangbar, daß Frankreich seine Landstreitkräfte England zur Verfügung stellt. Selbstverständlich fehlt es auch nicht an Hinweisen darauf, daß Rußland für absehbare Zeit zu der Rolle. untauglich geworden sei, die ihm nach dem russisch- französischen Bündnis hätte zufallen sollen, während England recht wohl bie Mittel befäße, die es ermöglichen würden, in jenem Bündmis die Stelle Rußlands einzunehmen. Giessener Latern. Läi Hondsdoag un däi Gortezeit Däi wehrn nu iwwerwunne, Es femmt de Herbst im bonde Kleid, Bahl eß aach der verschwunne. Dann temmt de Winder vagereckt, Doaß se Euch net so forchtboar dreckt Lest immer nor däi Zeile. Doa gibbts väil Langeweile, Merr brenge Jedem mancherlei; Brosa unn aach Gedichte, Doa drei femmt alles an die Reih; Eß wärin verzehlt Geschichte. Vom„ ahle Gäiße" fenne merr Aach manches von ons gewwe; Neu- Giessen ze erowern, schnell Is onser ganz Beschdrewe! Mett de Ladern, doa leuchde merr Biß enn die flahnste Ecke, Un guce iwwerall ons omm Wo erjend woaß dhut schdecke, Woas för die Leser indressand Unn loftia is zem Lese; Wär däi Ladern nemmt enn die Hand Säht: Doas woar schih gewese! - Einstweilen sind alle diese Darlegungen noch nicht ver bürgt. Ihre Glaubwürdigkeit beruht einzig auf dem Kredit, den man der ,, Liberté" einräumen mag und dem ,, Gaulois" der seine Nachrichten aus der Umgebung des Generals French erhalten haben will. Und wenn alle diese Angaben zuverlässig sind, so bleiben noch die Fragen offen, ob General French nur seine privaten Ansichten zum Ausdrud gebracht oder im Auftrag seiner Regierung gehandelt hat, ferner, wie man die englischen Eröffnungen auf amtlicher französischer Seite aufgenommen hat. Wir glauben ohne weiteres, daß man in Frankreich, wenigstens in den Kreisen, von denen die Bildung der öffent lichen Meinung und damit das Ministerium abhängt, nicht abgeneigt sein wird, auf das englische Anerbieten einzugehen, das, wenn es überhaupt jemals eine aktuelle Bedeutung gewinnen fann, Frankreich um eine französische Redewendung zu gebrauchen à la merci Englands, d. H. Frankreichs Politik in den Dienst der englischen Politik stellt. Doch diese Erwägung ist für den Durchschnitt der französischen Gemüter gegenwärtig ohne Gewicht. Der Franzose unserer Tage hat ein außerordentliches Schußbedürfnis. Er muß einen Protektor haben. Rußland kann es nicht mehr, fann es wenigstens nicht mehr allein sein, und so mag denn England in die Lücke ergänzend eintreten, sei es an Stelle Rußlands, sei es neben Rußland. Deutschland kann der Entwickelung der Dinge ohne Besorgnis entgegensehen. Ob die englisch- französische Militärtonvention formal zustande kommt oder nicht, ist gänzlich gleichgiltig. Denn sobald die Sache aktuell wird, besteht jene Konvention für Deutschland, sie mag formal vorher abge schlossen sein oder nicht. Politifche Rundschau. Deutfches Reich. * Neuerdings verlautet in diplomatischen Kreisen zur Reform der Kolonialverwaltung, das Oberkommando der Schußtruppe solle von der Kolonialabteilung abgetrennt und dem Kriegsministerium unterstellt werden. Man sei von dem Plane, das Oberkommando der Schußtruppe zu einer selbständigen obersten Reichsbehörde aufrücken zu lassen, abge= gangen. Der jezige Kolonialdirektor habe sich auf einen entgegengesetzten Standpunkt gestellt. * Aus Anlaß der Feier seines 80. Geburtstages hat der Herzog Ernst von Sachsen- Altenburg eine teilweise Amnestie erlassen. Einer größeren Anzahl von Personen werden vollUnn böllig eß däi Noachricht ez: Blus fünf unn verrzig Fennig! För soväil Unnerhahlingsschdoff Eß dock, waas Gott! doch wenig. Doas bissi Geld dhut merr net schbiern, Merr hott woaß zum zerschbreue, Drom dhut däi„ Noachricht" abonniern, Es werd Euch nett gereue!! * So, do hätte merr eß unser vollshdennig Programm in Versche niddergelegt unn e verehrlich Bubligum uff deß fimfdige Erscheine von de Ladern geziemend uffmerksam gemacht. Winsche unn hoffe merr, daß se iwwerall unn in alle Kreise Anklang finne werrd unn daß unser gud Absicht, ze erheidern unn zu unnerhahle, mit de Thatsach von rääht väile Bestellungen uff die Gießener Neueste Nach= richten" unnerſtüßt werrd. So scheene Däg merr aach in de letzte Woche harre, so schbill unn langweilig sein se awmer aach verlaafe. Alle Weld uff Reise, Niemand dehaam, faa Sturrende, faa Soldare; forz en langweilige Kroam. Uff de Gasse kaa bische Läwe; ei, wammer net häi unn doa aldemol die Köpp von denn Kanoalarweider aus' m Erdreich herausgude gesch hätt, däi ewe ganz Gäiße unner unn borchweuhle, so hätt' merr glaawe fenne, die Schtadt wer vollschoennig ausgestorwe. De Gäulsmahd woar aach grad net besonnersch geeigend, väil Läwe in die Bud ze brenge unn ob's de nächstsonndägliche Hondsausstellung gelinge werd, eß ewefalls noch sehr froaglich. Die ahnzig Abwechslung en däi förchterlich Monodonie brachte seidher blos däi Kirmess, däi ze besuche de meiste Gießener als heechste Flicht ersch int unn uff aller Lippe woar Sonndags die ehrscht unn wichdiaft Froag: Uff woaß for e firmes giht ehr dann? Doa floge dee Antworde nor so en de Loft erim: Noach Wissig, noach Linnes, noach Loller, roach Heuchelheim, uff die Anneröder Blatt, uff die Mockswiss' unn so weirer, doaß ihm werklich die Woahl laad dhod. Awer däi scheene Doage der Kirmesse sein joa aach gezehlt unn in de scheene Winterschzeid hippt merr dann zu annern Feste. An sonstige weld bewegnede Greigniße war im Jwwrige unser Vadderschdadt standiger oder teilweiser Sirajerlaß oder Umwandlung in eine mildere Strafe oder vorzeitige vorläufige Entlassung, oder Strafaufschub mit Aussicht auf Begnadigung bei Wohlverhalten zuteil. Ferner hat der Herzog unter dem Namen Herzog Ernst- Medaille" eine Auszeichnung geschaffen, die bestimmt ist zur Anerkennung von Verdiensten jeder Art, insbesondere um das Herzogliche Haus und um das öffentliche Leben. * Der Vorstand der braunschweigischen Welfenpartei beschloß zur Thronfolgefrage in Braunschweig, eine Immediat eingabe an den Kaiser, die deutschen Fürsten und den Bundesrat zu richten, um die Regentschaft Georg Wilhelms von Cumberland herbeizuführen. * Um eine größere Sicherheit des Eisenbahnbetriebes zu er zielen, hat der preußische Minister Breitenbach den Aushang von Merkblättern für den Block- und Signaldienst vorgeschrieben. Die Merkblätter enthalten die zehn wichtigsten Vorschriften des Block- und Signal- Dienstes; sie sollen dem Strecken- Blockwärter in auffallender Schrift stets vor Augen sein. Die ersten vier Nummern betreffen den Fall, daß die Kuppelung eines Zuges gerissen und ein Teil des Zuges aus der Strecke liegen geblieben ist. In allen zweifelhaften Fällen dient der Fernsprecher und Morseschreiber zwischen den Blockstellen und Stationen zur schleunigen Verständigung. Rufeland. AL ** Von amtlicher Stelle in Petersburg wird erklärt, daß es sich bei der Seereise des Zaren um eine Erholungsreise handele, wie sie der Kaiser alljährlich unternehme und wie Kaiser Alexander III. fie zu unternehmen pflegte; während dieses Ausfluges liege der Kaiser gewöhnlich der Jagd ob. Alle politischen Schlüsse, die an diese Reise geknüpft wurden, seien völlig unbegründet. ** Es verlautet, daß neue Gewalttaten in Siedlce bevorständen, und daß 200 Verhaftete dem Feldkriegsgericht übergeben werden sollten. Demgegenüber erklärte Ministerpräsident Stolypin dem Baron Günzburg und Rechtsanwalt Sliosberg, die bei ihm erschienen waren, daß ihm von der Absicht, die in Siedlce verhafteten Juden dem Feldgericht zu übergeben, nichts bekannt sei. Er halte eine derartige Maßnahme auch nicht für wünschenswert und werde in diesem Sinne dem Generalgouverneur von Siedlce Anweisungen geben. Oefterreich- Ungarn. ** Jm Abgeordnetenhaus, das seine Sigungen wieder aufgenommen hat, ist eine Russeninterpellation eingebracht worden. Die Regierung wird darin gefragt, ob sie bereit sei, auf das Ministerium des Ausmärtigen einzuwirken, das in dem Sommer ziemlich oarm, daß ahnzige, woaß einigermaaße von Wichdigkeit unn nördig war, uffgezeichend ze wärrn, do as will ätch ez besinge: Zwölfuhr- Ladenschluß. Woaß gibbt's för Corde Mensche all!- Doa hählt sich uff ganz Gieße, Weil's de Herrn Megger Sonndoags mal Efiel um zwölf ze schließe. Und Alles lääft unn rennt unn frehft: Woak soll nor doas bedeude? En Ausfluht! Woaß? nach Dilleborg?- Bei dene schläachte Beide!!! - So geng derr doas wäi net gescheid, Es word ahm beinoah iwwel; Unn's woar jo blos de pure Neid Vom Kopp biß uff die Stiwwel; Woaß iß doa Förchterliches draa Per Extrazug ze reise? Wärsch iwens nor e bissi fann Der dhuts de Welt aach weise! Und däi Herrn Metzger tenne doas! Unn doas bewies die Innung, ' s fehlt Kaaner von de ganze Blone, Doas haaßt merr noch Gesinnung! Wäi fann merr noch so kleinlich sei Unn fann's de Herrn verdenke doaß se noach oarweidsvolle Däg Sich Rouh aach emoal schenke? Nadierlich fäht gleich's Bubligum: Guckt nur, däi fenne's moache, Doa is tann Nothschtand net zu seh' Doa dhuts ganz annerscht trache!- Dreehst Euch, Ehr Herrn, unn lacht se aus Unn gibt nor schee uff Reise, Woaß leiht Euch ann dem ganze Schmus: Ihr moacht joa doch die Preise!! x 11 feine Liebe als seheimnis mit fortning? Ons Shieland pauch gegen mich bewabete er amigt ausfegen; Sagte er nur, er scheide Und als fortgezogen. Ich verstand fein eines Tages wiederkehren werde, würde ich wissen, warum er mit fchwerem Herzen, aber nicht Hoffnungslos. Wenn er davon und sagte nur: Da iſt gewiß ei berland 28ort b Du Fönntest recht manchmal werde erkennen fönnen. Der letztere hatte, wie eine nich daß er aus dem bloßen Fußmaß den identischen Fußabdruc gewesen. Soltmann war aber nicht so einfältig, zu glauben, zu Hilfe gekommen, wenn er felber dem Verzweifeln nahe wunderbar, und er war dem jungen Kriminalisten schon oft ein entfchutobarer Beitvertreib. Der Zufall spielt ja Novelle von arpart es die sechste, doch diese ist Gott abzumachen, nun, hoffentlich sind die betreffenden Damen im fuß nach Hause; fünf Visiten sind bereits gemacht, jetzt gilt Tobmide kommt ote junge rau Rittmeister von Strecksei Dank im Hause ( Nachdruckt verboten.) selbst Gerichtsbieners hinzu. Ich hnen", und Nach etwa aben le ble Co mißtrautschen elen weiter fahren zu dürfen. und erleichtert postit 10 Minuten fühlte Her blieb dem Gerichtsdiener nichts weiter übrig, als nach fagte fie auf einenelen ohne Bwvelfet folge baß sie taum weiter tonnte und bat, mit ber Bildt bes fie fich aber fo schwach Nach vielem in und augehen CO frankreich. ** Unter dem Vorfiz des Journalisten Henri de Hour tagte eine Versammlung französischer Katholiken, die sich als Liga der freien Katholiken konstituierte. Die Vereinigung verfaßte einen Aufruf, der an alle Gemeinden Frankreichs versandt wird. Der Aufruf ve langt, daß die Katholiken sich zu einer Liga zusammenschließen, die den Zwed habe, gesezliche Kultusvereinigungen zu gründen, denen feine geistliche Autorität religiöse Kultushandlungen versagen würde. Der Besitz der Kirchen und Kirchengüter werden dadurch sher gestellt. Amerika. ** Präsident Roosevelt empfing eine Abordnung denticher Fabrikanten, welche ihm Beschwerden über das Zollverfahren der Vereinigten Staaten unterbreitete. Roosevelt erflärte, die Abordnung solle ihre Beschwerden den Beamten des Schazzamtes und der Staatsdepartements eingehend unterbreiten. Die Abordnung hat sich zu diesem Zwecke alsbald nach: Washington begeben. mit es im Einvernehmen mit den Regierungen aller Kulturstaaten oder allein einen energischen Protest gegen das Repressaliensystem in Rußland erhebe und die diplomatischen Beziehungen zu Rußland, solange dieses System gehandhabt werde, abbreche. Niederlande. ** In der gestern veröffentlichten Thronrede zur Eröffnung der Generalstaaten wird u. a. eine Revision der Aktienund Strafgesete, sowie des Vereinsrechts, die Erhöhung der Stempel-, Tabat-, Spiritussteuer und eine Herabsehung der Buckerſteuer angefündigt. Besondere Gesezentwürfe sollen die Finanzverhältnisse Holländisch- Indiens regeln. Norwegen. ** Nach Beendigung der Stichwahlen für den Storthing werden die Regierungsparteien im neuen Storthing 81 Mitglieder zählen. Die Lage ist zurzeit noch etwas unklar; erst nach Zusammentritt des Storthing wird sich herausstellen, ob die Regierung die Majorität besitzt und wie groß diese ist. Es ist nämlich nicht ausgeschlossen, daß die Linke, die im neuen Storthing sich in der Mehrheit befindet, ein ausschließlich links stehendes Ministerium verlangen wird. Kleine politifche Nachrichten. Berlin, 18. September. Infolge vorgekommener Stempel. fälschungen auf Aktien der österreichischen Südbahn werden die Inhaber solcher Aktien im eigenen Interesse aufgefordert, binnen drei Monaten bei den Hauptsteuerämtern eine Kontrolle ihrer Aftien bezw. Nachstempelung vornehmen zu lassen. Die Gebühr hierfür beträgt nur 20 Pfg. pro Aktie. Die Maßnahme bezweckt, gutgläubige Inhaber solcher Südbahnattien, deren Stempel falsch ist, gegen Nachteile zu schützen. Budapest, 18. September. Polizeirat Bela Berczi, der feinerzeit die Untersuchung in der Zeysigangelegenheit führte, Hat sich heute in seinem Amtszimmer erschossen. Newyork, 18. September. Die tubanische Gesandtschaft in Washington erhielt die offizielle Mitteilung vom fubanischen Staatssekretär, daß die Feindseligkeiten auf beiden Seiten eingestellt seien und daß man den Frieden nahe glaube. Konstantinopel, 18. September. Die Zunahme der Spannung zwischen der Türkei und Bulgarien ist unverkennbar. Von zwei Punkten der Grenze werden ernste Zusammenstöße gemeldet. Die Türken sollen ein bulgarisches Dorf besetzt, die Bulgaren drei der Spionage verdächtige türkische Offiziere verhaftet haben. Dof und Gefellschaft. Von Breslau aus find der Kaiser und die Kaiserin in Koburg eingetroffen, um an den Feierlichteiten zur Taufe des Erbprinzen von Sachsen- Koburg und Gotha teilzunehmen. * ** Neichskanzler Fürst von Bülo o trifft Donnerstag den 20. September von Norderney in Homburg v. d. H. ein, um sich einer Nachkur zu unterziehen. Deer und flotte. Der Präsident des Reichsmilitärgerichts General v. Massow, wird, sicherem Vernehmen nach, in Kürze frankheitshalber aus dem Dienst scheiden. Als Nachfolger werden Generalleutnant v. Plessen und der kommandierende General des 8. Armeekorps v. Deines, der früher Gouverneur der taiserlichen Prinzen war, genannt. Französische Maschinengewehre nach deutschem Muster. In den staatlichen Waffenfabriken in St. Etienne werden gegenwärtig Infanterie- Mitrailleusen nach deutschem Muster hergestellt. Jeder der drei Läufe des für Lebelgeschosse eingerichteten Maschinengewehres erhitzt sich erst nach 2100 Schuß, so daß in ununterbrochener Folge 6300 Schuß abgegeben werden können. Bis Ende dieses Jahres sollen 6000 Stück der neuen Waffe abgeliefert werden. Soziales Leben. X Lohnerhöhung für sächsische Hausweber. Die Deckenfabrikanten in Hohenstein- Ernsttal und Lichtenstein erhöhten die Löhne der Hausweber für Stapelartikel um 10 bis 12 Prozent vom 1. Oktober ab. × Verständigung im Baugewerbe zu Köln. In einer außerordentlichen Generalversammlung beschloß der Arbeit= geberverband für das Baugewerbe in Köln, die angekündigte Massenaussperrung von 10 000 Arbeitern zurückzuziehen, da in letzter Stunde zwischen den Arbeitgebern und den Arbeitnehmern des Dachdecker- und des Glasergewerbes eine Verständigung herbeigeführt worden ist. × General- Aussperrung in Belgien. Die Industriellen von Verviers beschlossen die Generalaussperrung in allen industriellen Betrieben in Verviers und Umgegend. Sie er= klären, die Aussperrung sei durch zwei Ausstände provoziert worden, die in zwei Wäschereibetrieben ausgebrochen seien, in denen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Streit lägen. Alle Industriellen hätten sich solidarisch gefühlt und die Generalaussperrung beschlossen. 20 000 Arbeiter werden von ber Aussperrung betroffen. Der Breslauer Aufruhrprozeß. § Breslau, 18. September. Vor der ersten Straffammer des hiesigen Landgerichts begannen heute morgen die Verhandlungen wegen der Krawalle und Ruhestörungen auf dem Striegauer Plaz am 19. April b. J. Als Angeklagte erschienen 48 Personen, die des Vergebens gegen die Gewerbeordnung, der Beleidigung, der Nötigung, des Auflaufs und Aufruhrs sowie des Widerstandes gegen die Staatsgewalt beschuldigt sind. Vorsitzender ist Landgerichtsdirektor Pilling, die Anklage vertritt Staatsanwalt Hensel, die Verteidigung führen die Justizräte Paul, Hein und Dr. Mamroth und die Rechtsanwälte Dr. Simon und Weizmann. Ueber 200 Zeugen sind geladen. Die Vorgeschichte und der Krawall. Veranlaßt wurden die Vorkommnisse durch die Streib bewegung in der Metallindustrie. Die Breslauer Bezirks. leitung des Deutschen Metallarbeiterverbandes war im Februar an sämtliche Breslauer Metallfabriken mit Forderungen herangetreten, die sich auf Neuregelung des Akkordpreises, Aufstellung eines Minimallohnes, Verkürzung der Arbeitszeit usw. bezogen. Die Breslauer Metallindustriellen gaben dem Schreiben des Metallarbeiterverbandes keine Folge, weshalb eine Anzahl organisierter Former die Arbeit niederlegte. Die Metallfabriken beantworteten diesen Schritt der Former damit, daß sie drohten, vom 19. April ab sämtliche organisierten Former und Gießereiarbeiter auszusperren, wenn die streifenden Former nicht bis dahin die Arbeit wieder aufgenommen hätten. Dieser Beschluß erregte die Arbeiterwelt gewaltig und be sonders am Striegauer Plag, an dem die große Linkesche Waggonfabrik gelegen ist, ging es schon am 17. und 18. April recht lebhaft zu. Zu den bekannten großen Ausschreitungen fam fich am als aber erst am 19. April, Striegauer Platz eine große Menschenmenge angesammelt hatte, die zum Teil aus organisierten Arbeitern, ferner aus Frauen, Kindern, dann aber auch aus einer großen Bahl radausüchtiger Elemente bestand, wie sie sich in jeder Großstadt bei derartigen Gelegenheiten einfinden. Bei den Versuchen der Polizei, den Play zu räumen, entstanden dann die schweren Zusammenstöße, in deren Verlauf bekanntlich dem Arbeiter Biewald eine Hand abgeschlagen wurde. Unter den heutigen Angeklagten befinden sich auch eine Hebamme und eine Kinderfrau. Die Untersuchung hatte sich noch auf 90 weitere Personen, darunter den Arbeiter Biewald er streckt, doch mußte das Verfahren wegen Mangel an Beweisen eingestellt werden. es Vernehmung der Angeklagten. - - Der Andrang zu der Verhandlung ist außerordentlich groß. Einige Angeklagte sind nicht zur Stelle, weil ihnen die Ladung nicht zugestellt werden konnte, andere werden aud der Untersuchungshaft vorgeführt. Der zuerst vernommene Angeklagte Adam bestreitet jede Schuld. Er sei auf dem Striegauer Plaz gewesen, habe aber niemanden belästigt. Verteidiger Justizrat Hein beantragt, den Angeklagten über den Grund der Aussperrung zu hören. Auf die Frage des Vorsitzenden, weshalb er ausgesperrt worden sei, erklärt der Angeklagte, daß er den Grund nicht wisse, weil er zu dumm dazu sei.( Heiterkeit) Justizrat Hein stellt fest, daß die Former in den einzelnen Fabriken Lohnerhöhungen gefordert haben, toorauf dann die organisierten Metallarbeiter aus. gesperrt wurden. Die Angeklagten haben zum großen Teil Justizrat von den ganzen Vorgängen gar keine Ahnung. Mamroth teilt mit, daß die Angehörigen des katholischen Arbeitervereins von der Aussperrung verschont blieben. Mehrere weitere Angeklagte sollen Arbeitswillige beschimpft haben, leugnen aber, sich der ihnen zur Last gelegten Ausdrücke, wie„ Lump"," Streifbrecher", Hungerleider" usw. bedient zu haben. Der Schlosser Reinhold Gerlach soll zu einem Arbeitswilligen gesagt haben: Du Lump arbeitest noch. Gerlach bestreitet das. Der Arbeiter, der ihn be schuldige, sei ihm nicht maßgebend, er sei immer flar ( Heiterkeit). Auf die Frage des Vorsitzenden, was er darunter verstehe, meinte Gerlach, der betreffende Arbeiter pfeife gern einen.( Erneute Heiterkeit). Der Bohrer Frizz Brosch gibt nur zu, einen Arbeiter ,, Elephant" genannt zu haben. Er habe mit dem in Frage kommenden Arbeiter schon lange in Ünfrieden gelebt, weil dieser ihn als einen Pantoffelhelden hingestellt habe, der nicht in die Kneipe gehe und zu Hause den Kinderwagen ziehe, das sei aber nicht wahr( Heiterkeit). Die Arbeiterfrau Berta Feir soll einer anderen Arbeiterfrau erzählt haben: Ihr Mann habe sich absichtlich einen Rausch angetrunken, um dann auf den Striegauer Plaz zu gehen. Er wäre aber in seiner Trunkenheit dann zu Hause geblieben, während sie auf den Striegauer Plaz gegangen sei. Die Angeklagte bestreitet diese Darstellung. In ähnlicher Weise verlaufen fast alle weiteren Vernehmungen. Die angeklagte Hebamme Anna Hase soll Schußleuten zu gerufen haben: So eine Gemeinheit, so eine Rohheit, schämt Ihr Euch nicht." Sie bestreitet das. Als sie gesehen habe, daß von einem langsam des Weges kommenden alten Ehepaare der Mann von fünf Schußleuten niedergeworfen wurde, während die Frau jammernd daneben stand, habe sie nur gerufen, es sei feine Art, wenn fünf bis sechs Bewaffnete auf einen Unbewaffneten losgingen. Zu dieser Erklärung der Angeklagten bemerkte der Vorsitzende, daß, wenn es fich wirklich So abgespielt habe, ihre Entrüstung berechtigt gewesen wäre. Hierauf wurde in eine längere Pause eingetreten. Nab und Fern. † Im Hafen gesunken. Der zwischen Emden und Borkum verkehrende Personendampfer ,, Emden" rannte im Dollart den holländischen Schleppdampfer ,, Konkurrent" an. Der letztere sant, die Mannschaft wurde gerettet. Die„ Emden" blieb unbeschädigt. † Bugentgleisung und Brückeneinsturz. Unterhalb des Bahnhofes Neuwied entgleisten die Maschine und 3 Wagen eines Güterzuges durch Einsturz einer Notbrücke beim Bau einer Straßenunterführung. Der Zugführer ist leicht verletzt, Lokomotivführer und Heizer retteten sich durch abspringen. Die Maschine und mehrere Wagen find abgestürzt. + Das Geheimnis der billigen Wurst dürfte jezt gelöß werden, nachdem in Weißensee bei Berlin eine Pferdewurst fabrik entdeckt worden ist, deren Engrosabnehmer sich in Frankfurt a. M., Mannheim, Meg, Straßburg, Saarbrücken und Neunkirchen befinden. Sie bezogen die Waren in Posten bis zu 100 Zentnern und gaben sie dann an die kleineren Händler weiter. Die von Berlin aus geleiteten Untersuchungen dürften sich noch auf eine ganze Reihe weiterer Städte ers strecken. Die betreffenden Abnehmer werden amtlich vernommen werden, ob sie die von Weißensee erhaltene Wurst als Pferdewurst oder als reelle, aus Schweine- und Rindfleisch hergestellte Ware bezogen haben. + Bestrafte Neugierde. Unter den Neugierigen, die fich das Manöver bei Wörrstadt ansehen wollten, befand sich auch die 24 jährige Philippine Barthel aus Wörrstadt mit einem zwei Jahre alten Kind auf dem Arm(!). Plößlich scheute das Pferd eines Hauptmanns, warf seinen Reiter ab und raste auf die Zuschauer los. Hierbei wurde die Barthel von dem Tiere umgerissen, so daß sie bewußtlos liegen blieb. Das Kind wurde von den Hinterhufen des Pferdes am Kleidchen er faßt und eine ganze Strede weit fortgeschleudert. Ein sofort herbeigeholter Arzt stellte bei dem Mädchen außer einem doppelten Beinbruch auch noch einen schweren Bruch eines Hals wirbels und bei dem Kinde eine nicht ungefährliche Gehirn erschütterung feſt. Die beiden Schwerverletzten wurden in bedenklichem Zustande nach Hause gebracht. Bunte Tages- Chronik. Die 1. Sigung ber mlung nach den F ember, nachmittage 4 1 1. Auslofung von G 3. Baugefuch gen. ferweg. artrage 4. Baugefuch von 5. Baugefuch b Friedhof am Robberg. Safer für die Wagenga tin für die Hardt. 9. Bauge 10. Baugefad 11. Einfriedigu pert an der Wilhelmftr en für die Kanalifatio entwarenfabrit um Erf Beschaffung von Papi nennung der Duerftraße 16. Benennung der Str Barmen, 18. September. Spielende Kinder Netterten in der Hugostraße auf einem Gerüst umher, wodurch dieses zu sammenbrach. Zwei Kinder stürzten aus der dritten Etage ab, eines war sofort tot, das andere schwer verletzt. Dudweiler, 18. September. Zwei Burschen überfielen hier einen italienischen Arbeiter, schlugen ihm den Schädel ein und brachten ihm Messerstiche bei. Dann beraubten sie ihn. Einer der Täter wurde verhaftet. Salzburg, 18. September. Vom hiesigen Bezirksgericht wird der Bürgermeister von Bukarest Fürst Michael Cantas habeamte neben der Front cuzene und sein Chauffeur Paul Degen wegen Vergebens adeofens für die Stadtm gegen die ffentliche Sicherheit, begangen auf einer Auto on Attien der Eifenb mobilfahrt, steckbrieflich verfolgt. berg 19. Befoffum Waldbrand zum Ausbruch, bei dem 20 000 Heftar Wald veron Grasgeld wegen Berlufte Cannes, 18. September. In Bois Callas fam heute ein ädtischen Wiesen und ein mon Holzabaaben aus der nichtet wurden und zwei Frauen ihren Tod fanden. durch Feuer zerstört worden. Viele Hotelgäste sprangen aus den Fenstern und wurden schwer verletzt. Viele Personen find verbrannt. Ottawa, 17. September. Das hiesige Gilmour- Hotel in 1905 und 1906.- 22. A Lahn.- 23. Gefuch Aufnahme Unfallverle ße 10.- 24. Gefuch b D. Gied Newyork, 18. September. Der Pacific- Passagierdampfer entwirtschaftsbetriebe in bem Midway- Riff. 200 Salonpaſſagiere und 500 Afiaten ostal, des 5. Bape für G- wurden an Land gebracht, doch fehit es ihnen an Lebens. mitteln, da das Riff unbewohnt ist und nur eine Telegraphen station hat. 5. Diergardt für Dam Trinthaus für Seltersm des Start Newyork, 18. September. Der Sohn des Präsidenten für die Gießener St und Kuhherden der Prärie kennen zu lernen. Er will gleich ode in Michelſtadt bo Farmer in die Lehre begeben, um das Leben bei den Pferde seinem Vater Cowboy werden. Kunst und Wissenschaft. ML. Deutscher Naturforscher- und Aerztetag. Die ein zelnen Abteilungen begannen ihre Beratungen am Montag in der angekündigten Weise. Besonderes Interesse erregte die Frage der erblichen Belastung, der Wirkungen des Alkohol mißbrauches und eine Verhandlung über die zurechnung. fähigkeit der Warenhausdiebe. Eingehend wurde auch die Körperpflege im Heere besprochen. Die physikalische Abteilung behandelte u. a. die Wetterkunde und die Bewegung des Grundwassers, die Abteilung für Kinderheilkunde die englische Krankheit und die Mittel dagegen. In den nächsten Tagen werden gemeinsame Sigungen der Abteilungen zwecks An hörung allgemein interessierender Vorträge stattfinden. Die Pläne der großen Therefe". - LK. Paris, 16. September. Therese Humbert hat ihren feierlichen Einzug in unser Stadt gehalten und dabei gezeigt, daß drei Jahre im Ge ängnis von Rennes zwar ihre Kleider aus der Mode bringen ber ihre Unternehmungslust nicht haben dämpfen können. Di pardo roße Therese ist bereits wieder ganz Humbug pumbert. Mit 10 Franks in der Tasche, dem fürstlichen Re bres ersparten Gefängnis- Arbeitslohns, trat fie hier in den Jornehmsten Hotel an und verlangte ein Balkonzimmer un ils man sie dort ungalanterweise abwies, stieß sie die klassische Drohung aus, sie werde in acht Tagen per Automobil bo jahren und den Beamten zur Rechenschaft ziehen. Stolz lief ch die Therese! In einem„ bescheidenen" Hotel, wo bal Bimmer pro Tag nur 20 Frants fostet, hat sie nunmet Anterkunft genommen, um von dort ihrem alten Erbfeind Cattani die Gelbsucht an den Hals zu ärgern und die nötige Schritte zur Erlangung der 110 Millionen zu tun. Denn diese Erbschaft existiert immer noch in der Phantafe der Madame Humbert und sie hat vor Gericht nur teine En hüllungen gemacht, weil Henry Crawford plötzlich im 8 chauerraum aufgetaucht sei und ihr einen Bettel zugested habe: Schweigen Sie, verraten Sie nichts, wenn Ihnen be 110 Millionen lieb find." Ganz nett ausgedacht! Madan Humbert hat allerdings 3 Jahre Zeit gehabt, fich einen neuer Feldzugsplan zurechtzulegen. Sie wird jeßt, wie fie fag ohne Rücksicht vorgehen, mit Hülfe der Crawfords und de auf dem Monde deponierten Erbschaft die ehrlichen Gläubige befriedigen und die Wucherer vernichten. Wenn man be Geschichte der Humberts fennt, wird man kaum darat zweifeln, daß Therese wieder, fluge Leute" finden wird, de ihr à conto der Millionenerbschaft größere Summen vo streden. Leider wird sie auf die Mithilfe ihres Gatten verzicht müssen. Der liebe Frédéric hat an seine Therese in den dr Jahren nicht einmal geschrieben, er hat sie hier in Par auch nicht empfangen und es hat den Anschein, ale ob des Schwindels müde sei und alle Verbindungen mit sein Frau lösen wolle. Er läßt sich von feinem Reporter spreche auch nicht von seinem Schwager Daurignac; will also mit be ganzen Gesellschaft nichts mehr zu tun haben. Therese wird fich darüber trösten. Sie hat sich vorläuf nach dem berühmten Muster sensationslustiger Größen as Chansonette anwerben lassen und wird, wenn ihr Debut g lingt, eine Tournee durch Europa machen, um Ruhm, Geb und die geheimnisvollen Millionen Crawfords zu suchen. das Debut Thereses wird gelingen, vielleicht nicht im Cha tant, aber anderswo. Diese geniale Hochstaplerin hat nog eine Zukunft, die unter ihrer Vergangenheit nicht leiden min. Madame Humbert wird nicht lange in dem billigen Zivang frankzimmer zu wohnen brauchen, denn Genie macht überall bezahlt, warum nicht auch hier in Paris! Landtagsabged worden, der die Lähmung Rach einer neueren Mel Die Lähmungserscheinungen prache und Gedächnis ha tweitere Komplikationen ferner Zeit wieder her mr effife Divi egannen im Odenwald di Die 50. Brigade( 117r, rtillerie) war im Wesch 16, 168r, die roten Dra Heinheim. Der fomman beftieg 9 Uhr vorm. efecht wurde zu Gunsten 10. Beigade mußte fich bi fffcheide zwischen Bes Алдеп. Schwindler v en Gaunertrit mit, der ein Paar Stiefel u fer Wunsch, daß der eble ben möchte, hat sich it Stadt Erwadhje geben am li Gustav in Giesse und war Alle großartige mufifalifo Amusement fidelen t Jeden Donnerstag im ,, Ho LahnkalkAugust Gab Kalkwerke: Ab Feinste Bau- und Prima Hartbra and ugierigen, die n, befand fid rritadt mit e en Reiter ab Blöblich ide e die Barthel es am Aleidden a Lokales. 19. September 1906. Die 1. Sigung der Stadtverordneten Ver malung nach den Ferien findet Donnerstag, den 20. bei seinen Eltern in Bockenheim verhaftet wurde. Soviel bis jetzt bekannt geworden ist, hat er Betrügereien in Gießen, Frankfurt, Offenbach, Hanau, Wiesbaden, Mainz, Karlsruhe und Stuttgart begangen. Ueberall führte er einen anderen Namen. In Frankfurt nannte er sich Proßen aus Zürich. Allmählich fam man aber auf die richtige Spur. Er heißt eines Hessischen Landesverbandes. Es fam zu einer Einigung, nachdem Oberhessen seine ablehnende Haltung aufgegeben. Die Evangelische Landessynode Hessens wird erst für den 6. November einberufen. * Das wandernde Tuberkulosemuseum wird demnächst nacheinander in verschiedenen Städten Hessens aufgestellt, zuliegen blieb, ber, nachmittags 4 Uhr statt. Auf der Tagesordnung Paul Eugen Kümmerle und ist, obwohl erst 24 Jahre alt, näft am 1. Oftober in Offenbach. eudert. Gin fo el: 1. Auslosung von Schuldverschreibungen. ildange n. chen außer eine Bruch eines he gefährliche Gr Bet legten wurden Pinder Kletterten wodurch dieses der dritten G berlegt. Burschen überf ihm den ann beraubten igen Bezirlage O Heftar Wald od fanden. - - - - - 2. Mit 3. Baugesuch von T. Geilfus für die Hamm4. Baugesuch von A. Scheppelmann für die Roon5. Baugesuch von F. Georg für den Weg nach Friedhof am Rodberg. 6. Baug such von Gebrüder fer für die Wagengasse. 7. Baugesuch von Wilh. Salatin für die Hardt. 8. Baugesuch von C. Gans für es Afterweg. 9. Baug such von H. Henfel für die Wall10. Baug such von W. Aiß für die Marburger bofraße.. - - - schon öfters vorbestraft. Aus Zürich hat man ihn aus, gewiesen. In der letzten Zeit war er stellenlos und lebte nur von Betrügereien, die er bereits alle zugestanden hat. Seine Begleiterin war eine gewisse Lina Frant, eine Buffet dame aus Stuttgart; sie wurde bei ihm in der Wohnung angetroffen und verhaftet. K. Der landwirtschaftliche Bezirks- Verein sp. Sportliches. Den großen Preis von Europa gewann Piet Dicentmnnn( Brennabor) vor Contenet, Brilthrur und Ebert. Die Fahrt ging über 100 km und wurde vom Sieger in 1 Stunde 9 Min. 211% Sef. zurückgelegt. A Aus der Wetterau. Die Gemeindevertretung zu Rendel bot beschlossen, eine Wasserleitung zu erbauen. Offenbach. Gerüchtweise verlautet hier, die Stadtverordnetenmehrheit beabsichtige, Bürgermeister Dr. GlässingDarmstadt zum Oberbürgermeister von Offenbach zu wählen. * Aus dem Gerichtssaal. Straffammer. Gießen, 18. September. Gießen hielt gestern im Café Ebel eine Hauptversammlung init Saatgut- Ausstellung ab unter dem Vorsitze des Provinzialdirektors Geheimrat Dr. Breidert. Es wurde unter allgemeiner Zustimmung beschlossen, daß der landwirtschaftliche Verein neben der staatlichen Organisation der Landwirtfchafte fammer weiter bestehen soll, zumal die Kammer nicht alle Tätigkeiten des seitherigen Vereins übernehmen fann. Der hiesige Verein hat im vorigen Jahre zwei beeine Wanderhaushaltungsschule. Die Ackerbauschule wurde im ersten Winter in der Unterklasse von 20 Schülern be sucht; dies Jahr wird die Oberklasse errichtet. Die Haushaltungsschule hielt Kurse ab in Großen- Linden, Lang- Göns, Heuchelheim und Langsdorf. Die Kurse waren start besucht und erzielten gute Resultate. Am landwirtschaftlichen Institut der Universität fand ein Kursus für landw. Unterricht an Fortbildungsschulen statt, es beteiligten sich 10 Lehrer. Dekonomierat We hel- Lich hielt einen Vortrag über das erfolgte die Anrechnung der Untersuchungshaft mit einem 11. Einfriedigung des Grundstücks von Prof. Dr. chart an der Wilhelmstraße. 12. Lieferung von Zement: on für die Kanalisation. 13. Gesuch der Duisburger entwarenfabrik um Ersatz des Frachturkundenstempels. 15. Beschaffung von Papierfästen für die Anlagen. Beurennung der Querstraße zwischen Liebigstraße und Riegelpfad. rit Michael Cabeante neben der Frankfurterstraße.- 17. Beschaffung eines deutsame Institute geschaffen: die Ackerbauschule in Lich und 16. Benennung der Straße bei den Wohnhäusern für Eisenmegen Verge deofern für die Stadtmädchenschule.- 18. Uebernahme auf einer pm Attien der Eisenbahn von Lich nach Grünallas tam beuteltischen Wiesen und einer Streumaschine. 19. Beschaffung fünft.ichen Düngers für die 20. Erlaß Grosgeld wegen Berlustes der Ernte. 21. Genehmigung ouan hellzabaaben aus der Hand für die Rechnungsjahre Gilmour- Hotel 5 und 1906. 22. Kosten der Feldbereinigung rechts gäste sprangen er: Lahm. 23. Gesuch des Dr. Zinßer um Erlaubnis Biele e Aufnahme Unfallverlegter in seinem Hause Goethewhange 100. 24. Gesuch des A. Reuter um Erlaubnis zum fic- Baffagierda antirtschaftsbetriebe im Hause Sonnenstraße 13. en Hawai- niel Det gl. des D. Steck für die Hammstraße 14. ihnen an Leb Degl. bes H. Pape für Großer Steinweg 12.- 27. Desgl. ur eine Telegrap 5. Diergardt für Dammstraße 39. 28. Desgl. des Trinkhaus für Seltersweg 50. on des Präfen für die Gießener Stadtwaldungen für 1907.- 30. it zu einem Ce Verwertung des Stammholzes. eben bei den und 500 men. Er will haft. - - - - - 26. 29. Der WirtschaftsBandtagsabgeordneter Häusel ist vorige be in Michelstadt von einem Schlaganfall betroffen wwwden, der die Lähmung einer Körperfette zur Folge hatte. Ra einer neueren Meldung ist das Befinden befriedigend. Lähmungserscheinungen sind fast ganz verschwunden, Sprache und Gedächnis haben sich wieder eingestellt. Falls Merztetag. Die in weitere Romplikationen eintreten, dürfte Häufel in nicht tungen am Mufermer 8 it wieder hergestellt sein. Intereffe errege tungen des Al nd wurde aud mr Hessische Divisionsmanöver. Am Samstag er die Zured bannan im Odenwald die Manöver der hessichen D v sion. 50. Brigade( 117r, 1181, weiße Dragoner und 61r bysikalische Abte tillerie) war im Weschniẞtal. Die 49. Brigade( 115r, die Bewegung 16, 168r, die roten Dragoner und die 25r Artillerie lagen eilkunde die enib Reinheim. Der fommandierende General des 18. Armee den nächsten chaps bestieg 9 Uhr vorm. in Reichelsheim sein Pferd. Das teilungen zwedecht wurde zu Gunsten der 49. Brigade entschieden, die ge stattfinden. 5. Beigade mußte sich bis über das Gumpener Kreuz, die Buffet fcheide zwischen Weschniß und Gersprenztal, zurückgehen. Therefe" Schwindler verhaftet. Kürzlich teilten wir 8, 16. Septembe a unertrit mit, der ein Gießener Schuhwarengeschäft um ein Paar Stiefel und 83 Mt. Wechselgeld brachte. En Einzug in drei Jahre infer Bunsch, daß der edle Herr recht bald dingfest gemacht 3 der Mode bieden möchte, hat sich i ßt erfüllt, indem der Schwindler impfen tönnen. Humbug- p dem fürftlichen trat fie hier in Balfonzimmer ftieß fie die fl per Automobil ziehen. Sto en" Hotel, mo t, hat fie m grem alten G rgern und die ni en zu tun. noch in der Ph Bericht nur teim ord plößlich in nen Bettel hts, wenn Jina usgedacht! habt, fich einen jebt, wie f Crawfords e ehrlichen Gli en. Wenn ma man laum te" finden wi ßere Summe res Batten be e Therese in ba hat fie hier in Anfchein, als bindungen em Reporter c; will allo aben. Sie hat fidh bor Stadt und Land Erwachsene u. Kinder gehen am liebsten wohin? - - zu Gustav Trinkaus in Giessen, Seltersweg und warum? Weil dort Alles tanzt großartige musikalische Unterhaltung und das größte Amusement am hiesigen Blaze ist. Die idelen Rheinländer treffen sich luftiger Geden Donnerstag, abends punkt 9 Uhr wenn ihr De en, um Rub Forde zu fuchen Teicht nicht in orbitaplerin but eit nicht leiden em billigen B Genie ma Paris! im ,, Hotel Einhorn". Lahnkalk- u. Marmor- Jndustrie August Gabriel Jr. Glesson. Kalkwerke: Abendstern. Telefon 84. - Feinste Bau- und Düngekalke in Stücken und gemahlen. Prima Hartbrand- Ziegelsteine D. N. F. Gesetz, betr. die Landwirtschaftskammer. Jede Provinz ist in 15 Wahlbezirke eingeteilt mit je 15 Vertrauensmännern, also hat jede Provinz 225, das ganze Land 675 Vertrauensmänner. Der Kreis Gießen wird hiervon 57 haben; der Provinzial- Ausschuß wird aus 45 Mitgliedern bestehen, davon entfallen 8 auf den Kreis Gießen; die Zahl der Kammermitglieder ist 45, davon kommen auf den Kreis Gießen 3. - Nach Schluß der Versammlung fand unter dem Vorsitz des Defonomierats Hofmann- Hof- Gill eine zweite Versammlung statt, die sich mit den Kandidaturen zu den Landwirtschaftskammerwahlen befaßte. Für den Kreis Gießen und die zugeteilten Teile des Kreises Alsfeld wurden auf: gestellt: Wahlkreis Grünberg Homburg: Landtagsabgeordneter Brauer, Lich Hungen: Köhler- Langsdorf, GroßenBused: Defonomier at Hofmann- Hof Gill; für Gießen wurde feine Einigung erzielt, es sind zwei Kandidaten vorgeschlagen: Landtagsabg. Leun- Großen- Linden und WeilLang- Göns. Die Forftwartei Bernsfeld in der Oberförsterei BurgGemünden ist vom 1. Oftober ab erledigt. ** Demnächst wird auch in den Landgemeinden des Kreises Gießen eine durch Schulärzte geordnete Schultinderpflege eingeführt werden. Die Kosten übernimmt der Kreis. In der Stadt Gießen besteht bekanntlich diese Pflege bereits. * Vor einigen Tagen ist in Reichelsheim ein Reservist des 116. Inf. Regts. einem Herzschlage erlegen. Der Verstorbene war verheiratet und Vater mehrerer Kinder. * Landesgeflügelzuchtverband. Am Sonntag- Nachmittag berieten in Frankfurt die Vorstände der drei hessischen Provinzialgeflügelzuchtverbände über die Gründung Ziehung bestimmt ohne Aufschub v. 1. bis 6. Okt. cr. Jeder Deutsche muß ein Nürnberger Los zu 1 Mk. haben, mit welchem zu gewinnen find: 100000 40000 bares Geld, im ganzen 13597 Gewinne mit 300000 Lose à Mk. Einsatz nur1 Mk Hauptgew. 100 000 Mk. bares Geld. Mark Mk. NachBorte und Lifte 30 Pfg. nahme 20 Pfg. mehr, versendet das Generalbebit Ferd. Schäfer, Nürnberg. Generalvertrieb: Kiefer& Co., Mainz. Lose sind zu haben bei: Richard Weiler. Buchacker, W. Semmler, Philipp Wasche mit LUHNS Prima Speisekartoffeln sowie Der Unternehmer Albert Rübsamen zu Gießen hat im Laufe des Jahres 1904 eine größere Anzahl Wechsel gefälscht und dadurch mehrere Bankiers um den Gesamtbetrag bon 3-4000 t. geschädigt. Nachdem wegen eines Falles Anklage erhoben war, ergriff er die Flucht, bis er Ende Juli dieses Jahres in Glarus verhaftet und ausgeliefert wurde. Das Gericht verurteilte ihn wegen Urkundenfälschung und Betrugs zu 1 Jahr 6 Monaten Gefängnis nebst dreijährigem Ehrverlust. Mit Rücksicht auf das Geständnis Monot. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Donnerstag, den 20. Sptember. Morgens vielfach nebelig, nachm ttags heiter, trocken, sehr fühl, mäßige östliche Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantwortlich für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belde in Sieken. Ferromanganiu, ein Nähr- und Kräftigungsmittel allerersten Ranges.( Es enthält: Eisen 0,5, Mangan 0,1, Zuder 18, Rognat 15, Alfohol 15, affer und aromat. Bestandteile.) Erhältlich in Apotheken. NAUMANNIA- SEIFE S mit dem Beste Selenah und farn! Bei Einkäufen wollen unsere verehrlichen Abonnenten und Leser sich der in unseren Zeitungen inserierenden Firmen erinnern und auf uns bezichen. 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Nachdem die unter dem Schweinebestand des Adam Diet in Gießen, Schützenstraße 7 aufgetretene Rotlaufseuche erloschen ist, wird die unterm 20. August 1. Js. angeordnete Gehöftsperre aufgehoben. Gießen, den 18. September 1906. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. jeder Art. Bekanntmachung. Obstversteigerung. Freitag, den 21. September 1906 mittags 22 Uhr beginnend wird das Obst Stamm von den Bäumen am Krofdorferweg, am wegertor, Wieseckerweg, im Lärchenwäldchen, a Lutherberg, am Eteinbacherweg und Anner öffentlich meistbietend versteigert. Die Zusammenkunft ist an dem Schlachthof Gießen, den 18. September 1906. Großh. Bürgermeisterei Gießen Mecum. Vergebung von Arbeiten. Die bei dem Umbau des III. Schulsaales in haus zu Allendorf a. Lumda erforderlich werdenden Arbeiten und Lieferungen im Wege des schriftlichen Angebots bergeben Die Arbeiten sind, wie folgt veranschlagt: 1. Maurerarbeiten 2. Zimmerarbeiten 3. Schlosserarbeiten 4. Schreinerarbeiten 5. Glaserarbeiten 6. Weißbinderarbeiten 225 Mr. 75 " 52 " 485 " 21 " 300 Die Angebote sind verschlossen, postfrei und entsprechender Aufschrift versehen bis Freitag, den 28. d. Mts., nachmittags 3 an die Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. Lda zusenden, wo alsdann in Gegenwart etwa erschien Bewerber die Eröffnung der Angebote erfolgt. schlag und Plan, sowie die Bedingungen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. 2. zur Einsicht offen. Zuschlagsfrist 8 Tage. Gießen, den 18. September 1906. Der Großh. Kreisbauinspektor des Kri Gießen. Diehm, Großh. Baurat. Arbeitsvergebung. Die für die Befestigung des Landgraf- Philipperforderlichen Erd, Maurer, Pflafter- und Chausfierarbeit sowie die sollen Lieferung von Basaltyflastersteinen Montag, den 24. September d. J., vorm. 11 öffentlich vergeben werden. Die Ausführung von Hansentwässerungen betr. Wir haben wiederholt die Wahrnehmung gemacht, daß einzelne mit der Ausführung von HausentwässerArbeitsbeschreibungen und Bedingungen ungen beschäftigte Unternehmer in unzulässiger Weise die während der Dienststunden bei uns auf Zimmer& Straßen zur Lagerung des Grubenaushubes und als zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daje Werkplatz für ihre Arbeiter benutzen. Wir machen darauf erhältlich, find spätestens bis zum borgenannten aufmerksam, daß dies im Interesse des Verkehrs nicht punkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift geduldet werden kann und für die Folge unnachsichtlich sehen an uns einzureichen. Bestrafung der betreffenden Hausbesitzer eintreten wird. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Nur in ganz dringenden Fällen werden wir die Erlaub- Gießen, den 17. September 1906. nis zur Benußung der Straßen erteilen. Diesbezügliche Anträge sind bei dem städtischen Tiefbauamt vorzubringen. Gießen, den 16. September 1906. Großh. Bürgermeisterei Gießen Curschmann. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. Wer ist der populärste mann im Kreise Giessen??????? Diese vor einigen Wochen an einem Stammtisch aufgeworfene Frage, gestatten wir uns hier der Oeffentlichkeit zu unterbreiten. Wer sich zur Lösung dieser Frage bereit findet, wird freundlichst gebeten, die beigelegte Postfarte auszufüllen, zu unterschreiben und an unsere Haupt- Expedition, Gießen, Seltersweg 83 einzusenden. Diejenigen Einsender, deren gewählter Name mit zur größten Zahl beiträgt, d. h. also, den populärsten Mann für die Beteiligten uns mit angibt, erhält unsere Seitung ein ganzes Vierteljahr kostenlos ins Hand gebracht. Wir werden je nach dem Ausgang des Preisrätsels, wenn es gestattet wird, den Namen Mitte Oftober veröffentlichen. Der Verlag. P. S. Unsere Unterhaltungs- Beilage bringt den Hausfrauen so manche beachtenswerte Winke und Lehrreiches. Unsere Zeitung kostet vom 1. Oktober ab monatlich nur 45 Pfennig. 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Nun rasch das Neg Fang wieder bereit Beute zu bedian in den Schiffs. wird die während stellen. und die genommen. dem Fischer das Glück günstig, so hat er mit wenigen Zügen seine Ladung und dann geht es elbauf burch macholen der Segel unterbrochene günstig wärts, Hamburg zu, um dort die Ernte aus dem unerschöpf. großen Mühen eingeholt raum hineingeschüttet sind,