Nr. 245 Sauste: orbiton: teken, Selterweg 98. Riis Rr. 888. Donnerstag, pen 18. Oftober 1906 Gießener 15. Jahrgang Sontibellegen: Oberhoffthe Samilienzeitung W und bie Gießener Setfenblaten( wöchentlich). 6. Nenelle Nachrichten ( Gießener Fageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Rofalanzeiger für Gießen und Umgebung. nthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Cherbeen Das neueste. Die rheinhessischen Mitglieder der Landwirtschafstammer beschlossen einstimmig, als ersten Präsidenten Geheimrat Haas, als zweiten Detonomierat Lichten= stein, den Vorsißenden des Landwirtschaftl. Provinzial vereins zu wählen. Hinter dem Räuber der Stadtkasse in Köpenit wurde ein Steckbrief mit genauer Personalbeschreibung erlassen. Im Landesverrate prozeß vor dem Leipziger Straffenat des Reichsgerichts wurde Artillerie. Depotarbeiter Manteufel aus St. Avold zu drei Jahren Auchthaus und fünf Jahren Ehrverluft verurteilt. Zwei Monate Untersuchungshaft werden angerechnet. Curhaven, 17. Oft. Der Dampfer ,, König Friedrich August" ist heute Nachmittag 4 Uhr mit dem König von Sachen an Bord von Helgoland auf der hiesigen Reede eingetroffen. Als der König an Land ging, feuerten die Forts den Königsalut. Der König schritt die in zwei Gliedern aufgestellten Mannschaften von der gestern aus Südwestafrifa zurückgekehrten Schußtruppe ab und begrüßte die Offiziere derselben. Er unterhielt sich mit einzelnenen Kriegern. Abends reiste der König nach Hamburg. Sollen die Grenzen geöffnet werden? Die zunehmende Fleischteuerung wächst nachgerade zu einer Frage an, die gebieterisch nach der Lösung verlangt. Daß etwas geschehen muß, darüber ist man sich fast überall flar. Zweifel herrschen nur darüber, wo der Hebel an zusetzen ist, um in gleicher Weise die Interessen der viehzüchtenden Landwirtschaft wie des fleischkonsumierenden Publikums zu schonen. Auf der einen Seite hält man die von der andern lebhaft empfohlene Deffnung der Grenzen zur Einfuhr ausländischen Schlachtviehs nicht allein für schädlich wegen der Seuchengefahr, sondern spricht ihr auch jede Einwirkung auf die Preisgestaltung ab. Die Befürworter der Grenzöffnung sind entgegengesetter Ansicht. Die ,, Deutsche Reform- Rorrespondenz" hat nun nach dem Grundsaze " Audiatur et altera pars" aus beiden Lagern Meinungsäußerungen eingeholt, die wir nachfolgend wiedergeben: I. Es ist wahr, die Fleischpreise haben eine ungewöhnliche Höhe erreicht. Gewiß, ganze Bevölkerungsschichten müssen ihren Fleischkonsum einschränken. An fich ist das noch kein allzugroßes Unglück, denn schließlich braucht der Ernährungszustand noch nicht zu leiden, auch wenn man auf Fleischnahrung teilweise verzichtet. Es gibt billige Gemüse und HülsenDer Staatsftreich" in Köpenick. Ein genialer Hochstapler in der Uniform eines Hauptmanns der Garde hat den Bürgermeister von Köpenick und den Stadtrendanten verhaften lassen und unter Militär- Eskorte nach der Neuen Wache geschickt. Der Gauner ließ fich dann ben Barbestand der Kaffe ausliefern und verschwand mit seinem Raube( ca. 4000 Mr.) nach Kiez- Rummelsburg. schehen in Deutschland im Jahre des Heils 1906. - So ge= Die Sonne war eben aufgegangen und überstrahlte mit alles verklärendem Glanze das so anmutig gelegene SpreeStädtchen Köpenick, dessen Bewohner um diese Zeit, es war erst 5 Uhr, noch bestrebt waren, sich für die Strapazen des tommenden Tages in erquickendem Schlafe zu stärken. Und fie taten wahrlich gut daran, denn Schreckliches, Unerhörtes sollte sich ereignen, ehe noch das Tagesgestirn zur Rüste ge= gangen war. Als Almutter Sonne gerade den Rathausplat besonders zärtlich bestrahlte, zogen sich ihre Augenbrauen erstaunt in die Höhe, denn, man höre und staune, vor dem ,, hotel de ville von Köpenick stand ein gar martialisch aussehendes Menschenkind, dessen Hals funkelnde Gardeligen schmückten, dessen Leib eine Feldbinde vorschriftsmäßig umgürtete. Mit prüfendem Blick betrachtete er das Rathaus, und als er alle die Sehens- und Merkwürdigkeiten des stattlichen Gebäudes in sich aufgesogen hatte, verließ er eilenden Schrittes den Plaz und ging Frau Sonne traute ihren Augen foum in eine Destillation. Bald erwachte nun auch Köpenick zu neuem Leben, Hausfrauen eilten Einfäufe machen, Bäcker- und Fleischerjungen feuchten daher unter schweren Paketen, furzum es entwickelte sich das so oft gesehene, stets unverändert bleibende Bild des Alltagslebens. Das Exekutions- Kommando. Es waren schon drei Stunden vergangen, seit es zu Mittag" geläutet hatte da geschah etwas Unerhörtes: Köpenick betam Garnison bezw. Einquartierung. Mit strammem Schritt marschierte eine Rotte von Soldaten, teils GardeFüfiliere, teils Mannschaften des 4. Garderegiments, voran ein schnauzbärtiger Hauptmann vom 1. Garderegiment zu Tuß, por dem Rathause auf. Scharfe Kommandorufe erfrüchte, deren Nährwert hinter dem des Fleisches nicht zurücksteht. Aber bei dem Küchenzettel spielt die Gewohnheit eine große Rolle. Man empfindet es als eine ärgerliche Störung, wenn man in seiner Ernährungsweise eine Aenderung eintreten lassen muß. Namentlich der Verzicht auf die Fleischnahrung erweckt die Vorstellung eines Rückganges in der Lebenshaltung. Es dauert eine geraume Zeit, ehe man sich in die wirtschaftliche Notwendigkeit schickt, und selbst dann fügt man sich dem Zwang nur mit Murren. Das ist be= greiflich und nicht einmal ganz unberechtigt. Ebenso ist es begreiflich, daß man den Versicherungen derer gern glaubt, die von einer Deffnung der Grenzen für die Fleischeinfuhr als von einem unfehlbaren und handlichen Mittel zur Herabsetzung der Fleischpreise sprechen. Es gehört schon eine gewisse Sachkunde dazu, um zu erkennen, daß die Wirkung dieses Mittels nicht so zweifellos ist, wie behauptet wird. Der Laie weiß nicht, daß unsere gewöhnlichen Einfuhrländer- Rußland, Desterreich- Ungarn, Frankreich in demselben Notstand sind mie wir, genau den gleichen Fleischmangel haben wie wir, und deshalb auch über die geöffnete Grenze nichts liefern fönnten. Das ist keine theoretische Berechnung, sondern eine durch Erfahrung erhärtete Tatsache. Bekanntlich darf aus Rußland ein Kontingent von 130 000 Stück Schweinen nach Deutschland eingeführt werden. Seit dem 1. März d. J. aber ist das russische Einfuhrrecht nur zu zwei Dritteln ausgenutzt worden. Desterreich hätte vom 1. März bis 1. August 40 000 Stück einführen dürfen und sich mit einer Einfuhr von 1524 Stück begnügt. Rußland und Desterreich brauchen eben ihre Fleischproduktion selbst und haben keinen nennenswerten Ueberschuß. Machen sie von der gewährten Einfuhrfreiheit feinen Gebrauch, so können sie auch bei völlig geöffneter Grenze nicht mehr an uns abgeben. Desterreich geht sogar mit der Absicht um, ein Viehausfuhrverbot zu erlassen. Frankreich wieder ist von Viehseuchen heimgesucht und hätte auch sonst zur Zeit feinen Ueberschuß. Rußland, Desterreich und Frankreich scheiden somit für die Fleischversorgung Deutschlands völlig aus. Die Oeffnung der Grenzen für die Fleischeinfuhr würde bloß die Gefahr einer Seucheneinschleppung und nicht die Fleischzufuhr erhöhen, wenigstens nicht in solchem Maße, daß dadurch die Fleischpreise gedrückt würden. Bleibt also nur der Ausweg, daß man unsere Landwirtschaft durch dauernde Sicherung des heimischen Absaymarktes anspornen soll, der Fleischproduktion angespannte Sorge zuzuwenden. Hat die heimische Fleischproduktion sich gehoben, so kehren die Fleischpreise zu normalem Maß zurück. Die Möglichkeit der Selbstversorgung Deutschlands mit Fleisch ist wünschenswert, nicht bloß im Interesse unserer Landwirtschaft, sondern in noch höherem Maße im Interesse des Reichs selbst, im Interesse der Bedarfsbereitschaft in einem Kriegsfall. Zur Zeit ist kein Krieg in Sicht, hoffentlich wird auch kein Krieg kommen. Doch aus den Memoiren des Fürsten Hohenlohe hat man erfahren, wie oft eine Kriegseventualität uns nahe war, ohne daß die entlichkeit davon auch nur eine Ahnung hatte. Bereitscha chkeit für die Kriegsintendantur ist schollen, dann besetzten Bosten mit aufgepflanztem Seitengewehr sämtliche Ausgänge des Rathauses. Der Hauptmann, der sonderbarer Weise keinen Helm, sondern nur eine Feldmüze trug, betrat mit einer Suite von zwei Mann das Ratsgebäude. Laut hallten die Schritte der Soldateska in den sonst so stillen Gängen wieder. Vor dem Zimmer des Bürgermeisters Dr. Langerhans machte die Eskorte Halt, mit energischem Ruck riß der Hauptmann die Tür zu dem Amtszimmer des gestrengen Stadtoberhauptes auf und: Sind Sie der Bürgermeister vor Köpenick?" erscholl ,, in dienstlichem Ton" seine Frage. Als hierauf eine Bejahung erfolgte, erklärte der Hauptmann: Sie sind auf Allerhöchsten Befehl mein Arrestant!"- Der Bürgermeister fügte sich in das anscheinend Unvermeidliche, gab sein Ehrenwort als Reserveoffizier, daß er auf dem Transport nach der Neuen Wache in Berlin keinen Fluchtversuch wagen wolle, holte seine Frau ab, und bestieg den vom Herrn Hauptmann" requirierten Wagen, auf dessen Bock sich ein Grenadier schwang, und fort gings im Galopp nach der Neuen Wache" in Berlin. Unvermutete Kassen- Revision. Als der„ Arretierungs- Befehl" vollzogen, betrat der Hauptmann das Amtszimmer des Stadtkassen- Rendanten von Wiltberg und herrschte diesen an, sofort die Bücher abzuschließen, da er den Befehl habe, ihn zu verhaften. Bald war auch diese Arbeit geschehen und das Bargeld ordnungs: mäßig auf dem Tisch aufgezählt. Der Hauptmann schüttete das Geld, 4002 Mart in einen Beutel, versiegelte diesen und trug in das Hauptbuch den Vermerk ein: Soll Bestand sein 4003,00 Mart, beschlagnahmtes Geld 4002,00 Mark. Als Unterschrift wurde der Rang des Beschlagnehmenden und ein borschriftsmäßig" unleserlicher Schnörkel beigefügt. Dann bestieg auch der Rendant den Wagen, und zwischen zwei Grenadieren mit aufgepflanztem Seitengewehr trat er die Fahrt nach Berlin an. Nun hatte der Hauptmann seine " Befehle" ausgeführt, die Wachen wurden eingezogen, und bald hatten die Soldaten das friedliche Städtchen, das jetzt aber mehr einem aufgeregten Bienenschwarm glich, im Rücken. Des Rätsels Lösung. Als die Arrestanten" auf der Neuen Wache" ankamen, wurden sie durch den telephonisch herbeizitierten Kommansomit eine Forderung der Keichssicherheit, genau so wie irgend eine andere militärische Vorkehrung auch. Daher ist es be. greiflich, daß die Reichsregierung das Ziel der Selbstversorgung des Reichs mit Fleisch im Auge behält und von den Bürgern das patriotische Opfer verlangt, fich in die vorübergehende Fleischteuerung um des Reiches willen zu schicken. Es handelt fich hier nicht um die Bereicherung Einzelner oder Vieler oder eines ganzen Standes, sondern um ein großes und uns allen gemeinsames und heiliges Interesse. II. Als eine der Hauptsächlichsten Ursachen für die bedroh liche Bewegung unter den deutschen Kohlenarbeitern wird in den Agitationsversammlungen offen die Fleischteuerung bezeichnet: In den Vereinigungen der Bergwerksbefizer wird gegenüber den Forderungen der Arbeiter die Meinung vertreten, die herrschende Verteuerung des Lebensunterhaltes sei eine Folge der verkehrten Zollpolitik der letzten Jahre, vor allen Dingen der unbegründeten Schließung der Grenzen gegen die ausländische Fleischeinfuhr. Die Kommunalberwaltungen fast aller großen und vieler Mittelstädte betonen die Unhaltbarkeit der gegenwärtigen Zustände und wenden fich an die Regierungen um Maßnahmen gegen die Fleischfalamität, da bei längerer Dauer schlimme wirtschaftliche, soziale und hygienische Schäden entständen. Bei diesen Zeichen der Zeit geht es nicht mehr an, die tatsächlich vor. handene Erbitterung auf das hezerische Gerede einiger weniger Interessenten zurückzuführen. Die Fleischteuerung ist unbestreitbar, bei den rasend gestiegenen Preisen ist fie allmählich zu einer Fleisch not geworden. In den unteren und mittleren Schichten der Bevölkerung hat die Erhöhung der Einnahmen keineswegs Schritt gehalten mit der Aufwärtsbewegung der für eines der notwendigsten Lebensmittel zu zahlenden Summen. Die überwältigende Mehrzahl der deutschen Bürger leidet schwer und ist gezwungen, den Etat für den Küchenzettel nach unten hin zu beschneiden. Wie aber eine anhaltende Unterernährung der breiten Massen auf das Wohlergehen und die Schlagfertigkeit einer ganzen Nation im Kampfe um die wirtschaftliche und politische Existenzfähigfeit wirken muß, braucht hier nicht ausgeführt zu werden. Das ist von wissenschaftlicher Seite längst bis zur Evidenz geschehen. Daß etwas geschehen muß, ist klar, wo es zu geschehen hat, muß Gegenstand aufmerkſamster Prüfung der maßgeben= den Faktoren sein. Und unvorzügliche Abhilfe ist geboten, sollen die angedeuteten üblen Folgeerscheinungen eingedämmt werden, ehe sie zu unheilvollen Zerstörungen im Bolfskörper geführt haben. Die so heftig verteidigte Fiktion, nach welcher die deutsche Viehzucht gegen den Einbruch von Seuchen aus dem Auslande durch Grenzabsperrung geschützt werden müsse, hat augenblicklich einen schweren Schlag erlitten. Zm städtischen Viehhof zu Berlin erkrankten in dieser Woche plötzlich hunderte von Ochsen und Schweinen an der gefürchteten Maul- und danten Graf von Woltke darüber aufgeklärt, daß sie von einem Verbrecher genasführt" wurden. Auch Brinz Joachim Albrecht, als Offizier vom Tagesdienst, konnte den beiden so schnöde hinters Licht Geführten, keinen tröstlicheren Bescheid geben. - Die Aufbietung des Militärkommandos hat der große Unbekannte" mit ebenso großer, fast genialer Frechheit ins Werk gesetzt, wie alle übrigen Einzelheiten seines verwegenen Handstreiches. Der Herr Hauptmann erschien auf der Wache der Militärschwimmanstalt am Plößensee und erteilte in ſehr energischer Weise den Befehl: Die abgelöste Wache hat sofort meinem Befehl zu folgen, um auf Allerhöchste Anordnung des Kaisers eine Berhaftung vorzunehmen. Das war ein der wachtdienstlicher Befehl, da war nichts zu machen" habende Unteroffizier wurde entlassen und die Wache rückte unter Befehl des Hauptmanns" ab. Eine Schießstandswache des 4. Garderegiments ließ der Hauptmann heranrufen und befahl ihnen, sich den Füfilieren anzuschließen. Nun ließ der Hauptmann ,, scharf" laden und Seitengewehr aufpflanzen, marschierte zum Bahnhof Putlitzstraße und fuhr per Eisenbahn mit den Soldaten nach Köpenick. Auf Bahnhof Köpenick ließ, vom Gefreiten darauf aufmerksam gemacht, der Herr Kommandeur feine Leute beköstigen, und instruierte sie nach dem Essen dahin, daß niemand das Rathaus verlassen oder betreten dürfe, und daß fie nötigenfalls sogar von der Waffe Gebrauch zu machen hätten. Der Gauner soll in seiner schier unglaublichen Verwegenheit sogar so weit gegangen sein, daß er das Postamt Köpenick auf eine Stunde für telephonische Gespräche nach Berlin sperren ließ. In der städtischen Sparkasse befanden fich 300 000 m., diese fielen dem ,, Herrn Hauptmann" jedoch nicht in die Hände, denn der Rendant, der im Besitz des Schlüssels ist, war nicht anwesend. Der Gauner soll von dem Beamten die Heraus, gabe von zwei Millionen gefordert haben; aber, so biel Geld jiebt's ja jarnich" in Köpenick. Köpenick ist durch diesen tatsächlich einzig dastehenden Fuk über Nacht zu einer Berühmtheit" gelangt, um die es r ohl keine Stadt beneiden dürfte. - 38. FREE the BES er 111 en 8. ng m. baren ete bevлеhe retche Dame Hercaten zu ronnen, Das andere in deren Pflege und einem fremden, seinem jetzigen Namen wieder aufzutauchen. Heimlich fortging übers Meer, um hier in Deutschland unter fich, indem er mich an Leute zur Erziehung gab und dann von ihr scheiden. in ein Frrenhaus sperren und sich auf Grund ihres unheilMeiner entledigte er ItеB er e er ge= ließen mich für den faufmä bhut tand ergut bei den Leah drüben in Kanada. Ich hatte es dennoch Duprat ziehen; geben. Sie beiße, wie sie mich nach meiner Ihnen bekannten und als ich groß war, fagten sie mir, daß ich nicht pich. der empor. Du Kommerzienrat Etwold, sant dem hinzuspringenden Riston Etwold ist mein schurkischer Bruder, der ch entunne mich)," Jagte er. mein Onkel Ja, dein Vater," rief er händeringend und in Tränen; ,, und noch, Unglücklicher, ich bin dein Vater." Mein Vater ihn wieder in den Sessel gleiten, vor dem er niederkniete. du?!" Duprat sprang auf die Füße. Er schwankte und fort, dieser Bruder ich habe ihn gefunden; es ist Weibin die Arme. sonst auch Wellnau." Duprat zuckte beine stammelte er. Nun denn," fuhr fener mich um mein Mutter Dieser ließ Mehr väterliches Erbe betrog mein sruder, Den er, wie er zu Duprat gejagt, langit gestorben junge δας Kostüm seines Sohnes nicht erbeben, wo Duprat, seine festeste Stütze, der in den Katakomben gemachten Entdeckungen von dem weise nahm alles andere einen günstigen Fortgang. hatte ihm von Seiten der Polizei mitgeteilt, das man und Rache zu nehmen für alles erlittene Böse. Merkwürdigers war und Riston fret war, feden Augenblick zu ihm zu dringen jenem zu gewärtigen hatte, dasselbe, womit ihn der Forster bedrohte, nämlich Vernichtung. Wie sollte er nun und verdorben gewähnt hatte. Er wußte auch, was er von gefunden und auf ihm entrissen Grund Man enie he ſtändig auricon Das wirb woh bas Kleibern heraus. meine Tochter am Bahnhofe erwarten." diesem zuritzukommen und mich dann meine Frau und Alice dem Vieruhrzuge tann ich nicht fahren, weil ich versprach, mit antwortete er täglich. Ich wünsche nur, ich wäre aus diesen Um brei Uhr fährt ein Bug zurile. Mit meinen Plan ausfithren zu können. mit dem verfah, was ich am nötigsten wissen mußte, um Er ahnte nicht, daß er mich gerade durch diese Mitteilung Gingige fein, was ich tun tann, Smilchenzeit geben P sagte ich, auf meine Uhr blickend. Dann haben wir noch ziemlich zwei Stunden Beit", Wohin wollen wir in Klauenseuche. Es stellte sich bald heraus, daß die erfrankten Tiere aus dem Inland stammten. Mehrere Transporte der Krankheitsträger waren bereits in die Provinz abgegangen, sodaß die Gefah: der weiteren Verbreitung ins Auge gefaßt werden muß. Also die Vorsichtsmaßregeln an der Grenze berhindern feineswegs die Seuchen. Das ist von Sachkundigen immer wieder in den letzten Jahren behauptet worden und erhält eine fernere Bekräftigung durch den Umstand, daß die Einfuhr gewisser Kontingente von Schweinen aus Desterreich und Rußland gestattet ist. Bleiben Bedenken ausgeschlossen für die 13 000 aus Rußland und die 40 000 aus Desterreich zugelassenen Schweine, falls die getroffenen Vorfichtsmaßregeln beobachtet werden, so steht doch garnichts im Wege, diese Vorsichtsmaßregeln auch auf größere und unbeschränkte Transporte anzuwenden. Die entstehenden Kosten müssen minimal erscheinen, wenn man bedenkt, welche unerträgliche Belastung unter den obwaltenden Verhältnissen jezt den Fleischtonsumenten auferlegt wird. Der Einwand, durch die Grenzöffnung würden die Preise nicht fallen, wird leicht widerlegt durch die niedrigen Vieh- und Fleischnotierungen der ausländischen Märkte. Rußund Desterreich sollen nach Behauptung der Absperrungsfreunde verseucht sein und nicht liefern können warum darf demnach Vieh aus Holland oder Dänemark nicht oder nur unter den belästigendsten und einschränkendsten Bestimmungen eingebracht werden? Holland fennt keine Seuchen mit Ausnahme solcher, die aus Deutschland eingeschleppt werden, Dänemark besitzt die blühendste Viehzucht Europas und exportiert Fleischnahrung für die halbe britische Bevölkerung nach England. Wie rechtfertigt sich in diesen Fällen die Absperrung? Die Leichtigkeit, mit der billiges und gutes Fleisch aus Australien und Canada nach Deutschland gebracht werden könnte, ist allen objektiven Fachleuten betannt die bestehenden Regulative verhindern es. 1 Niemand, der es mit dem Gedeihen unseres ganzen Volles gut meint, wird der deutschen Landwirtschaft den ihr gebührenden Schuß versagen wollen. Aber die einheimische Fleischproduktion reicht zur Deckung des Bedarfs einstweilen noch nicht aus- da hilft kein Augenschließen und keine AbIeugnung. Unter diesen Umständen sind wir gezwungen, für den Ausfall im Auslande Ersatz zu beschaffen, seufzt doch nicht allein der Bürger, sondern auch der fleinere Landmann unter dem allgemeinen Uebelstand. Der Preis für die von ihm anzulaufenden Masttiere ist ein derartig annormaler, daß ihm die Lust zur Produktion, selbst für den eigenen Bedarf, vielfach vergeht. Der Widerstand gegen die Fleischeinfuhr basiert in legter Linie auf der Verkennung des Umstandes, daß Deutschland jene Zeit lange hinter sich hat, in der es ein reiner AgrarStaat war. Mit dem Aufblühen der Industrie aber wuchs das Ansehen und die Macht des Reiches, beide Erscheinungen find eng miteinander verbunden. Wird die industrielle Bebölferung in Born und Verbitterung durch unerschwingliche Verteuerung des notwendigsten Gebrauchsartikels hineingetrieben, so muß die radikale und destruktive Agitation wohl= borbereiteten Boden finden. Man kann und darf die Dinge nicht mehr länger mit verschränkten Armen ansehen. Deffnung der in Frage tommenden Grenzen, Abnahme des massenhaft angebotenen ausländischen Fleisches bei Beobachtung weitgehender Vorfichtsmaßregeln, möglichste Herabsetzung der Zölle auf Vieh und Fleisch unter aufmerksamer Berücksichtigung der heimischen Landwirtschaft, das muß die Richtlinie für die innere Politif ber nächsten Zeit sein. Politifche Rundfchau. Deutsches Reich. * Oberst Deimling meldet über neue Kämpfe in Süd. westafrika: Am 12. Oftober wurde an der Ostgrenze zwischen Holpan und Sandpuets( südlich Hasuur) eine starke Hotten. tottenbande von der 3. Kompagnie des 2. Feldregiments an gegriffen. Der Feind floh nach zweistündigem Gefecht größten. teils in südwestlicher Richtung und wurde von der 3. Kompagnie, sowie der halben 8. Batterie unter Major Siebert verfolgt. Unsererseits zwei Reiter gefallen, zwei leicht verwundet; ein Heinerer Teil der Bande floh über die englische Grenze. Nach übereinstimmenden Nachrichten hatte der bei Holpan geschlagene Gegner vorher auf englischem Gebiet gesessen und mit einem Waffenschmuggler verhandelt. Der englische Magistrat zu Rietfontein bestätigte diese Nachricht und drückte sein Bedauern darüber aus, daß er nicht in der Lage gewesen sei, diese Leute zu entwaffnen und festzunehmen. * Dem braunschweigischen Landbage ging in Sachen der Throufolgefrage eine Regierungsvorlage zu, in der nach Darlegung der bisherigen Vorgänge mitgeteilt wird, daß der Regentschaftsrat und das Ministerium einstimmig beschlossen haben, nunmehr die Neuwahl eines Regenten in die Wege zu leiten. * Ueber die Lage in Deutsch- Ostafrika äußerte sich der neue Gouverneur, v. Rechenberg, dahin, daß er die von seinem Vorgänger beantragten, in Form des Ergänzungsetats im letzten Jahre verlangten und vom Reichstage abgelehnten vier neuen Kompagnien Schutztruppe für die Aufrechterhaltung der Ruhe im Schutzgebiete für nicht erforderlich hält. Diese Forderung wird daher jedenfalls im neuen Etatsentwurfe unberücksichtigt bleiben. * Ein Pariser Blatt verbreitet sich über eine Unter. redung mit dem Prinzen Alexander zu Hohenlohe, in der dieser die Vorgeschichte seines Entlassungsgesuches mitteilt und gleichzeitig bemerkt, daß er, so lange er noch Beamter sei, schweigen müsse. Er habe getan, was er tun zu müssen glaubte. Wenn die Zeit kommt, werde er seine Gründe dafür veröffentlichen. Für den Augenblick habe er der Deffentlichkeit nichts weiter mitzuteilen. Fast gleichzeitig werden in Rom Crispis Tagebücher veröffentlicht, in denen, wie italienische Blätter schreiben, die Anklagen der Unloyalität, die gegen den großen Begründer der deutschen Einheit geschleudert worden sind, zerstört werden". - Oefterreich- Ungarn. ** In Wien wird die neueste Note Serbiens sehr fühl beurteilt. Man glaubt, daß in den nächsten Tagen die Handelsvertragsverhandlungen mit Serbien in aller Form abgebrochen werden. Die neuesten Vorschläge der serbischen Regierung zur Beilegung des Zollkonfliktes werden als unannehmbar bezeichnet. Rufeland. ** Die Revolution löst sich immer mehr in kleine Einzelanschläge auf. Wir lassen die neuesten Meldungen über die Lage im Reiche hier folgen: Petersburg, 16. Oftober. Auf Grund günstiger Berichte von den Provinzialgouverneuren hat der Miniſterpräsident Stolypin beschlossen, die Wahlen zur Duma zu beschleunigen. Die Wahlen finden unter strengster Ueberwachung statt und keine Partei darf öffentliche Versammlungen dazu abhalten. Warschau, 17. Ottober. Auf der Nalewkistraße fielen heute mehrere Räuber die fanten an, verwundeten einen Schuhmann und flohen dann in einen Laden. Eine herbeieilende Militärpatrouille feuerte wiederholt, mehrere Personen wurden getötet. Kungur, 16. Oftober. In der letzten Nacht wurden hier 7 Pud für Eisenbahnbau bestimmte Dynamits, ferner Gewehre und Patronen gestohlen. Zwei Wächter wurden ermordet. Morschanst, 16. Oftober. In dem Lokal der örtlichen Rentei wurden in der Nähe des Kassengewölbes vier Bomben vorgefunden. Kronstadt, 16. Oftober. Das Kriegsgericht fällte Heute im Prozesse gegen 295 der Meuterei angeklagte Matrosen des Kreuzers Kaiser Alexander III. das Urteil. 45 Angeflagte wurden freigesprochen, einige wurden zu 6 Jahren Zwangsarbeit, die übrigen zu Gefängnisstrafen berurteilt. Gestern wurden 5 Unbekannte, die Bomben bei sich trugen, verhaftet; einer von ihnen entfam. Amerika. ** Wie aus Washington gemeldet wird, hat die Regierung beschlossen, wirksame Maßregeln zum Schutze der amerikanischen Interessen in China und im fernen Osten überhaupt zu er greifen. Infolgedessen haben die Panzerfreuzer WestBirginia", Colorado"," Pennsylvania" und Maryland" Befehl erhalten, unverzüglich nach den asiatischen Gewässern auszulaufen. Kleine politifche Nachrichten. 11 Stuttgart, 16. Oktober. Der Landtag ist heute zusammengetreten. Die Auflösung des Landtages ist auf den 3. Nobember, die Neuwahlen sind für den 5. Dezember vorgesehen. Baden- Baden, 17. Oftober. Die Stadt hat von einem unbekannt gebliebenen Mitglied der Fremdenkolonie 90 000 m. zum Bau eines Krematoriums erhalten unter der Bedingung, daß es innerhalb dreier Jahre fertiggestellt und von der Stadt selbst in Betrieb genommen wird. Paris, 16. Oktober. Der Deputierte Réveillaud will bei Wiederzusammentritt des Parlaments einen Dringlichkeitsantrag einbringen, wonach in Frankreich der Totalisator, die Hahnenkämpfe, Stierkämpfe und Opiumhöhlen untersagt werden sollen. Hof und Gefellschaft. Der Kaiser beabsichtigt, seinen Aufenthalt in Bonn noch um einige Tage zu verlängern. * * In der Familie des Großherzogs von Hessen wird in etwa vier Wochen ein freudiges Ereignis erwartet. Aus diesem Anlasse ist die Großherzogliche Hofhaltung von Jagdschloß Wolfsgarten nach Darmstadt zurückverlegt worden. Großfürstin Olga Alexandrowna von Rußland, eine Schwester des Zaren, hat Berlin nach mehrtägigem Aufenthalt verlassen und sich nach Petersburg begeben. Deer und flotte. Nonernannte Generäle. Die Generalleutnants von Plötz, ( VIII. Armeekorps), von Moltke, Chef des Generalstabes der Armee, Graf Hülsen- Häfeler, Chef des Militärkabinets, wurden zu Generälen der Infanterie ernannt. Oberst und Fügeladjutant von Berg erhielt die zweite Gardeinfanterie- Brigade. Ferner sind befördert worden: v. Heeringen, beauftragt mit der Führung des 3. Armeekorps, und Kluck, beauftragt mit der Führung des 5. Armeekorps, unter Ernennung zu Kommandeuren dieser Armeekorps, sowie von Arnim, Gouverneur von Mezz, zu Generälen der Infanterie; zum General der Kavallerie: Generalleutnant Johann Albrecht, Herzog zu Mecklenburg. Unfall in der französischen Marine. Das Unterseeboot Lutin, das gestern morgen bei starkem Seegang aus Biserta zu Tauchübungen ausgelaufen war, wurde gegen 10 Uhr aus Sicht gekommen gemeldet. Zwei Torpedoboote und drei Schleppdampfer, die daraufhin auf Suche ausgeschickt wurden, haben bis abends nichts über den Verbleib des Bootes feststellen können, das jedenfalls gesunken ist. Die Besazung beträgt 2 Offiziere, 12 Mann. Soziales Leben. X Zur Lage im Ruhrgebiet. Einer Kölner Meldung zufolge hat der preußische Handelsminister das Oberbergamt Dortmund mit der schleunigsten Untersuchung der Arbeiter: berhältnisse auf den Kohlenzechen beauftragt. Von unterrichteter Seite wird versichert, daß seitens der Bergbaubehörde demnächst eine Lohnerhöhung zugestanden werden dürfte, die etwa einer acht- bis zehnprozentigen Lohnaufbesserung gleichkommt. Angesichts der Geneigtheit der Bergbaubehörde sowie der friedlichen Stimmung der Bergarbeiterführer gilt der Ausbruch eines Bergarbeiterausstandes für ausgeschlossen. × Streit der Elbschiffer. In einer in Hamburg ab= gehaltenen Versammlung der ausständigen Schiffer wurde beschlossen, im Ausstande zu verharren. Die Be- und Entladung der Elbschiffe stößt auf Schwierigkeiten. Im ganzen Gebiet streiken über 2000 Mann. Nab und Fern. † Der Deserteur als Lehrer. Der Lehrer Ulbrich aus Dt.- Krone, der im Herbst v. Js. zu einer einjährigen militärischen Nebung beim Infanterieregiment Nr. 155 in Goslar a. Harz eingezogen worden war, verließ am 22. Juli dieses Jahres heimlich die Garnison. Merkwürdigerweise gelang es ihm, am 1. September von der Königl. Regierung in Marienwerder eine Anstellung als Lehrer in dem Orte Rederiz zu erhalten. Er erfreute sich aber nur turze Zeit seiner Lehrtätigkeit; denn während der fürzlichen Herbstferien traf ein Haftbefehl von seinem Regiment ein, auf Grund dessen c. infort feitgenommen und unter militärischer Bedeckung nach Goslar zurüdtransportiert wurde. Die Fahnenflucht wird dem leichtsinnigen jungen Mann verhängnisvoll werden: er muß sein Jahr ausdienen und ein zweites Jahr nachdienen, wozu noch die Strafe wegen Fahnenflucht tritt. Außerdem wird es wohl auch mit seiner Lehrerlaufbahn zu Ende sein. † Totschlag oder Mord? Jm Keller des Hauses Swinemünder Straße 101 zu Berlin wurde ein Mann von einem Burschen überfallen und schwer verletzt. Ob die Tat sich als versuchter Mord qualifiziert, muß die nähere Untersuchung ergeben. Der Täter ist bereits in polizeilichem Gewahrsam. Der Ueberfallene liegt hoffnungslos darnieder. † Ein irrsinniger Mörder. Im Wahnsinn erstach der bierundzwanzigjährige Gutsbesizersohn Frizz Kannenberg in Krumfießerhütte, der fürzlich vom Feldzuge in Südwestafrifa heimgekehrt ist, einen Gutsarbeiter. Senberg wollte auch ein Mädchen erstechen, wurde aber rechtzeitig an dieser Tat gehindert. Er ist einer Frrenanstalt zugeführt worden. † Im Beruf gestorben. Im Hotel zur Sonne" in Herrnstadt war der Kupferschmied Schwarz mit einem seiner Lehrlinge bei einer Reparatur der Acetylen- Anlage beschäftigt, als durch eine bisher unaufgeklärte Ursache eine Explosion erfolgte. Schwarz und der Lehrling waren auf der Stelle tot. † Folgen einer Studentenmensur. Vor einiger Zeit war der Student Wollenweber in München bei einer Säbel= mensur mit dem Studenten Grunwald am Kopfe verlegt worden. Wollenweber starb dreizehn Tage nach der Mensur an Blutvergiftung, angeblich weil er mit seiner Korpsmüze in einen Gewitterregen gekommen sein und die farbige Kopfbedeckung mit dem gleichfalls durchnäßten Verband die Nacht über aufbehalten haben soll. Die Straffammer hat sich nunmehr in dem gegen Grunwald eingeleiteten Prozeß wegen 8weikampfes als unzuständig erklärt und die Sache, dem Antrag des Staatsanwalte entsprechend, an das Schwurgericht abgegeben. † Wieder ein Eisenbahnräuber. In dem Nachtschnellzug Frun- Madrid wurde ein Reisender im Schlaf von einem Räuber überfallen. Nach heftigem Ringen gelang es ihm, dem Angreifer die Waffe zu entwinden und ihn dann zur Tür hinauszudrängen. Das Notsignal konnte nicht sofort gezogen werden, weil der Bandit den Apparat vorher durch einen Draht festgebunden hatte. Der Zug hielt erst zwei Kilometer vom Tatort, wo man zwar auf der Strecke eine Bluttlache gefunden hat. aber nicht den Verbrecher. " † Das Wettrennen in den Läften hat immer noch nicht zu einem Endresultat geführt. Drei von den 17 aufgegangenen Ballons find noch immer nicht gelandet. Nach den vorliegenden Meldungen landete der Ballon Koblenz" bei Linzendorf in Böhmen( Kr. Eger), der Ballon„ Schwaben", nachdem er Prag überflogen hatte, bei Schwerta( Kr. Lauban), der Ballon Straßburg" bei Zittau, der Ballon Ville de Brurelles" bei Kloster Trebnitz( Kr. Breslau), der Ballon " Cognat" zwischen Straschnig und Drahobus in Böhmen, und der Ballon Brandenburg" bei Olberhau im Erzgebirge. Der außer Franken" und„ Helios" noch ausstehende ,, Soynke" ist bei Kutno im Gouvernement Warschau gelandet. Den ersten Preis, die vom Kaiser gestiftete Silber- Kanne, dürfte wohl dem Ballon„ Ernst", dem fleinsten der Konkurrenz zu fallen, der 340 Kilometer zurüdlegte. Sohnfe", der bes deutend größere Ballon, hat 420 Kilometer zurückgelegt, und dürfte wohl den zweiten Preis erhalten. " Areisrat at angetreten. Baniwirtf Landwirtschaftsfam te um die heffifche ete Bähr von der vorgefchlagen werd Die Wahl des meten wird, wie ma 出 den. in der Zweiten * Der feitherige en, Regierungsrat $ fen wurde, foll ag von Nibba erf Mittwoch, den bet eine Sigung be geordnung flatt: Erlaubnis zum Reflamation des@ Berechnung der G -3. Den Ausbau de erg: hier Reklamatio ebung zu den Stage Marbach Erben zu Großh. Kresamts Bi * Bon der S misafpiramten Georg elle an der Gemeind Tarde der auf die erle bule zu Uellershausen Reidert aus Stabeden and wurde der Lehre Grünberg Friedrich in Rodjuchen unter Dienfte. Aus diefem de Berdienfiordens Ph Charlotte ihrer Heimatftaht Ko Juf zu den ausgesproch ht, wie fchon erwähnt Ein Sund als Kanalschwimmer. Sett den Tagen bes Rapitäns Webb haben ungezählte Versuche stattgefunden, den Kanal zwischen Frankreich und England zu durchschwimmen. Reinem der fühnen Schwimmer gelang das Kunststüd, jetzt hat es ein Vierfüßler fertig gebracht. Vor Dungeneß war ein Hund von einem Londoner Schlepper gefallen und als berloren aufgegeben worden. Das Tier wurde am nächsten Tage am Eingang des Hafens von Boulogne von einem französischen Fischerfahrzeuge aufgericht. Von Dungeneß muß demnach nach Boulogne cine sehr starfe Strömung geben, da es sonst ganz unmöglich wäre, daß das Tier diese gewaltige Entfernung in so behältnismäßig furzer Zeit durchschwommen † Das Wettrennen in den Lüften hat nun endlich sein Ende gefunden. Der Ballen Franken" landete nach 234 stündiger Fahrt bei Seidenberg, südlich Görlitz und Helios" in Leisewitz bei Ohlau nach einer Fahrt von 25 Stunden 43 Minuten. Die Preisverteilung dürfte dems nach wie folgt vor sich gehen: Ballon, Ernst" den Kaiserpreis ,,, Söhnte" den Preis des Berliner Vereins für Luftchiffahrt", und Helios" den 3. Preis. Die anderen drei Preise entfallen auf die Ballons Helmholz"," Graudenz" und„ Coblenz". hätte † Der Weg durchs Fenster. Der Bauunternehmer Hüttner In Stangengrün wurde durch die elektrische Alarmanlage plöglich morgens aus dem Schlafe geweckt. Er forschte nach und fand, daß jemand durch das Fenster eingestiegen war. Nach längerem Suchen bemerkte er unter dem Sofa ein etwa 20 Jahre altes Mädchen im Unterrod, ohne Schuhe, das bermutlich stehlen wollte. Bunte Tages- Chronik. Berlin, 17. Oktober. In einer Kneipe im Norden der Stadt gerieten der Drehorgelspieler Dahlke und der Arbeiter Ellers in Streit, der schließlich in Schlägerei überging. Ellers riß seinen Gegner zu Boden und suchte ihn zu würgen. Als der 13jährige Sohn Dahlkes das sah, ergriff er ein Messer und stach auf Ellers ein, der tödlich getroffen zusammenbrach. Der Knabe wurde verhaftet. genen Vortragsabend Bitte ihrer Runft zu zei ationale Bollslieder un den uns vorliegenden d auf höchster Stufe f Builbert nicht erreichten Bife, befanntlich eine Brandfide, Englische u of threr angeborenen Liedervorträge eine Gebiete des Humors und terhält fie ihr Bublifu er geniale Komponist trilhaft unterftüßt. ft genugreichen Aben Safes, der Mad. Wie Sublitam berfammeln wi Das von de Thies unter Mitwirk Abend im Café Leib ge ten Besuch gefunden. it großer Sicherheit un die Allorde in lan gleiten oder wie teln, fiets weiß dammenzufaffen. Sufruments, wenn er berboltommnen f rufe geht er an bie fin fich rem Gefühl f Silfe fand er in Herr indnis auf dem Klavier& nigen von ihm vorgetr en Flügel in voller Ge eiden Beifall. -r. In dem dem g inigung im Saale rankalteten Bortrags Frankfurt über die e furzen Begrüßu Spohr wurde das 1/4 Beispielen verfuchte m dem Nichtborhanden benfelbem Maße zu e Ete berjuchte Beweis Rider Beifall lohnte Braunschweig, 17. Oktober. Eine Frau Schöpfwinkel erschoß in einem hiesigen Gasthofe ihre drei Kinder, die im Alter zwischen drei und fünf Jahren standen, und tötete fich dann selbst. Das Motiv der graufigen Tat ist vermutlich darin zu suchen, daß die Frau fürzlich einen Ehescheidungs prozeß verlor, in dem die Kinder dem Ehemanne zugesprochen wurden. Hohenelba, 16. Oktober. Bei dem Brande eines Arbeiter. hauses der Firma Rotters Söhne kam ein auf dem Dachboden schlafendes zweijähriges Kind um. Köln, 17. Oktober. In Kessenich wurde abends ein Wegearbeiter, welcher der Dampfwalze mit der brennenden Lampe voraufging, von der Walze erfaßt und zermalmt. Bilin, 17. Oktober. In Böhmisch- Schladnig wurden drei in einer Sandgrube spielende Knaben durch eine sich plötzlich lösende Sandmasse verschüttet und erstickt. Rom, 17. Oftober. Der Banfier Indermann hat seine Zahlungen eingestellt. Die Passiva belausen sich auf sechs Millionen Lire. k- Jubiläum 107. Bom 1. Mai meine große deutsche triner internationale Beta Wegen Vorna Bird die Südanlage om 18. Ottober 1906 perfehr gesperrt Gießen, den 1 Großb Beta Begen Vornahm Whiteinftrane den Fuhrverkehr Gießen, den Großh Cokales. * Kreisrat Hölzinger hat am 16. Oft. seinen Dienft angetreten. Die Fahnenflucht wird erhängnisvoll werden: er zweites Jahr nachdienen, enflucht tritt. Außerdem erlaufbahn zu Ende jein Keller des Hauses Groine de ein Mann von einem egt. Ob die Tat fid) als die nähere Untersuchung polizeilichem Gewahrjam darnieder. * Laniwirtschafttammer. Bum 3. Präsidenten der Landwirtschaftskammer wird, in Anbetracht seiner Verdienste um die hessische Bauernbewegung der Landtagsabgeordnete Bähr von den oberhessischen Mitgliedern der Kammer vorgeschlagen werden. * Die Wahl des Sozialisten Eisser zum Beige. ordneten wird, wie man der Deutschen Tageszeitung" mit " Em Wahnsinn erstach der teilt, in der Zweiten Hess. Kammer zur Sprache gebracht ohn Frizz Kannenberg in Feldzuge in Südwestafrila Sauenberg wollte aud werden. * Der seitherige Rat der Provinzialdirektion Rhein1907 ihr 300jähriges Bestehen und wird diese Großhandelsstadt mit dieser Feier beweisen, daß sie auch den Gartenbau zu pflegen versteht. An Geldpreisen dafür sind allein weit über 100 000 Mark garantiert. Mit Ausnahme von Sonderausstellung für Orchideen, Cacteen und Obst ist die Ausftellung nur deutschen Ausstellern gestattet. Das Großh. Minifterium hat zum Vertreter der hessischen GärtnerInteressen den Gartenarchitekten Fr. Henkel, DarmstadtNeuwiese als Kommissar ernannt nnd sind Anfragen und Wünsche entweder dorthin oder direkt an die Ausstellungsleitung zu richten. * Die Fleischnot vorbei! Landtagsabgeordneter Köhler- Langsdorf hat in Nr. 80 der„ Deutschen Volkswacht" anstalt zugeführt worden berufen wurde, soll durch Kreisamtmann Regierungsrat nrechtzeitig an dieser heffen, Regierungsrat Dr. Heinrichs, der in das Ministerium folgende Marktanzeige veröffentlicht: Hotel zur Sonne" in Schwarz mit einem feiner Strug von Nidda ersetzt werden. Icetylen- Anlage beschäftigt, findet eine Sigung des Provinzialausschusses mit folgender te Ursache eine Explosion Tagesordnung statt: 1. Gesuch des Erich John zu Buzzbach * Mittwoch, den 24. d. M., vorm. 9 Uhr beginnend, hrling waren auf der Erlaubnis zum Betrieb einer Schankwirtschaft. - 2. Reflamation des Georg Schmidtberger zu riedberg gegen Keine Fleischnot mehr!!! Schweine!!! Besonders Ferkel- Markt!!! zu Langsdorf am Montag, dem 15. Oftober 1906!!! Wegen der großen Ueberproduktion von Ferkeln bestehen für Käufer!!! Langsdorf, den 4. Oktober 1906. nsur. Vor einiger Zeit die Berechnung der Straßenbaukosten der Diefenbachstraße. gute Aussichten München bei einer Säbel nwald am Kopfe verlegt En Tage nach der Mensur berg: hier Reklamation des Elias Hofmann gegen Heransein und die farbige Kopf Marbach Erben zu Leidhecken gegen einen Polizeibefehl er mit seiner Korpsmüße ziehung zu den Staßenbaufosten. 3. Den Ausbau der verlängerten Bismarckstraße zu Fried. näßten Verband die Nacht Großh. Kreisamts Büdingen. Straffammer hat sich nun - 4. Beschwerde der Ph. * Von der Schule. Uebertragen wurde dem Schul. Großherzogl. Bürgermeisterei: vor den Schuhleuten zurückwich, rief: Uff Sie! Die Lumpen und Strommer", erhielt 6 Wochen Gefängnis. Hus dem Gerichts[ aal. Straffammer. Gießen, 16 Oktober. Dem Karusselbesizer Johann Friedrich Schütz von Nieder Wöllstadt ging ein Strafbefehl über 3 Mt. zu, weil er sein Rarussel in seiner Hofraite in Betrieb fitte, ohne vorher polizeiliche Genehmigung einzuholen. Er erhob Einspruch mit der Begründung, daß er eine Erlaubnis nicht nötig habe, da er sowohl ein Patent für stehendes Gewerbe, als auch einen Wandergewerbeschein besitzt. Das freisprechende Erkenntnis des Schöffengerichts focht die Staats. anwaltschaft an, aber die Strafkammer bestätigte das Urteil. Der Kutscher Wilhelm Germer von Coburg stand bei einem Brauereibefizer zu Schmalkalden in Dienst. Er entfernte fich heimlich, nachdem er sich unter falschen Angaben 10 Mr. Vorschuß hatte geben lassen. Er wanderte zu Fuß bis in den Vogelsberg, wo er in verschiedenen Orten Zechprellereien verübte. In Homberg a. d. Ohm vermietete er sich zu einem Arzt, bei dem er sich eine Reihe von Unregelmäßigkeiten zu schulden kommen ließ. Er wurde wegen Betrugs in sechs Begangenschaften zu 1 Jahr Ge fängnis und wegen Mundraubs zu 1 Woche Woche Haft verurteilt; auch erfolgte die Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf 3 Jahre. Auf dem heutigen Ehrenrechte auf 3 Jahre. Wegen gegenseitiger Körperverlegung wurden durch das Schöffengericht aubach der Wirt J.h. Karl Döll von Villingen zu 25 Mt. Geldftrafe, der Metzger Kart Döll 3. zu 100 Mt. und der Geschäftsführer Heinrich Döll 5. zu 50 Mr. Geldstrafe verurteilt. In ihrer Feindschaft hatten sie sich gegenseitig der= maßen geschlagen, daß der eine wiederholt ohnmächtig zu sammenbrach. Straffammer hatte teine Veranlassung, eine Aenderung einKöhler. Engeleiteten Prozeß wegen amtsaspiramten Georg Oftheimer aus Fauerbach eine Lehrer: Obstmarkt, den die Zentral- Obstverwertungsstelle in der ärt und die Sache, dem ftelle an der Gemeindeschule zu Gambach. rechend, an das Schwur - In dem Nachtschnellzug Reichert aus Stadecken für diese Stelle. mer im Schlaf von einem Ringen gelang es ihm, inden und ihn dann zur onal fonnte nicht sofort Apparat vorher durch Der Zug hielt erst zmei zwar auf der Strede eme den Verbrecher. bon het immer noch nist gelamber.7 aufgegangenen Nach den vor = Ballon Koblenz" bei der Ballon ,, Schwaben", bei Schwerta( Kr. Lauban), au, der Ballon Bille de r. Breslau), der Ballon Drahobus in Böhmen, Diberhau im Erzgebirge noch austehende Sonte Warschau gelandet. Den ftete Silber- Kanne, dürfte einsten der Konkurrenz zu legte. Sohnte", der be Rilometer zurüdgelegt, und alten. " mer. Sett den Tagen bes Versuche stattgefunden, den gland zu durchschwimmen. gelang das Kunststüd, jezt cht. Vor Dungeneß war hlepper gefallen und als Tier wurde am nächfter on Boulogne von einem fiicht. Von Dungene mu tarfe Strömung geben, da das Tier diese gewaltige - Bestätigt wurde der auf die erledigte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Uellershausen präsentierte Schulamte aspirant Joh. In den Ruhe stand wurde der Lehrer an der höheren Bürgerschule zu Grünberg Friedrich Wilhelm Hamburger versezt auf jein Nachsuchen unter Anerkennung seiner treu geleifteten Dienste. Aus diesem Anlaß wurde ihm das Silberne Streuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. -c Charlotte Wiché, die in Deutschland ebenso wie in ihrer Heimatstaht Kopenhagen, in Paris, wie in New. art zu din augg sprochenen Zieblingen beg Bublikums zählt, text, wie schon erwähnt, heute bei uns ein, um in einem eigenen Vortragsabend im Stadttheater eine ganz neue Seite ihrer Kunst zu zeigen. Sie wird als Diseuse internationale Volkslieder und Balladen zu Gehör bringen und nach den uns vorliegenden Berichten werden ihre Darbietungen als auf höchster Stufe stehend und einer selbst von Yoette Guilbert nicht erreichten Liebenswürdigkeit bezeichnet. Mad. Biché, bekanntlich eine geborene Länin, beherrscht das Französische, Englische und Dänische in genialer Weise und dant ihrer angeborenen Kunst verleiht sie jedem einzelnen ihrer Liedervorträge einen charakteristischen Zug. Auf dem Gebiete des Humors und der feinen französischen Plauderei, unterhält sie ihr Publikum aufs glänzenste, wobei ihr Gatte, der geniale Komponist von„ La main" sie am Klavier borteilhaft unterstüßt. Zweifelsohne stehen wir vor einem höchst genußreichen Abend, der dank des großen fünstlerischen Rufes, der Mad. Wie hé ein auserles nes und zahlreiches Bublifnm versammeln wird. *** Das von dem blinden Tonfünstler Rudolf Thies unter Mitwirkung des Herrn H. Gies gestern Abend im Café Leib gegebene Konzert hatte einen ganz guten Besuch gefunden. Rudolf Thies spielt seine Flöte mit großer Sicherheit und warmer Beseelung des Vortrages. Ob die Afforde in langen Intervallen in ruhiger Flut urzer Zeit durchsichwommen dahingleiten oder wie ungezählte kleine Perlen aufblizen und funkeln, stets weiß er sie zu einheitlichem, harmonischem Epiel zusammenzufassen. Er ist ein Beherrscher seines Instruments, wenn er die Atemtechnik auch noch etwas mehr vervollkommnen fönnte. Dhne Baudern und ohne Unruhe geht er an die schwierigsten Partien und nimmt fie in sich rem Gefühl seiner Künstlerschaft. Eine pertvolle Hülfe fand er in Herrn Gies, der ihn mit gutem Vertändnis auf dem Klavier begleite. Außerdem zeigte Herr Gieß in einigen von ihm vorgetragenen Programmnummern, daß er den Flügel in voller Gewalt hat. Das Publikum spendete ten hat nun endlich sein Franken" landete nad berg, südlich Görlitz un u nach einer Fahrt bo reisverteilung dürfte dem Ballon ,, Ernit" den Kaiser Berliner Vereins für Luft Preis. Die anderen drei „ Helmholz",„ Graudenz er Bauunternehmer Hüttma reichen Beifall. ie elektrische Alarmanlage gewedt. Er forschte nad Fenster eingestiegen t r unter dem Sofa ein ettoa terrod, ohne Schuhe, da -r. In dem dem gestern von der Freibenter- Vereinigung im Saale des Hotels„ Einhorn" in Gießen beranstalteten Vortragsabend sprach Ingenieur Meyer aus Frankfurt über die Ueberwindung der Gottesidee". Nach ner furzen Begrüßungsansprache durch Rechtsanwalt Spohr wurde das 1/ 4stündige Referat gehalten. An Hand bon Beispielen versuchte M. zu erläutern, daß der Nachweis bon dem Nichtvorhandensein eines höheren Wesens mindestens denselbem Maße zu erbringen sei, wie der ron gegnerischer Seite versuchte Beweis von dem Vorhandensein eines solchen. Reicher Beifall lohnte die Ausführungen des Redners. -k- Jubiläums Ausstellung Mannheim 1907. Vom 1. Mat bis 20. Ottober 1907 findet: n Mannbeim eine große deutsche Gartenbauausstellung statt, verbunden mit einer internationalen Kunstausstellung. Die Stadt feiert er Kneipe im Norden der Dahlke und der Arbeiter Schlägerei überging. Ellers suchte ihn zu würgen. A fah, ergriff er ein Mer getroffen zufammenbrad. Eine Frau Schöpftintel ihre drei Kinder, die im ren standen, und tötete fid caufigen Tat ift vermutli rzlich einen Ehefcheidung Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten dem Ehemanne zugesprochen wird die Südanlage zwischen Garten- und Bismarckstraße| Sem Brande eines Arbeiter tam ein auf dem Dad dum. Tenich wurde abends ein alze mit der brennenden erfaßt und zermalmt. isch- Schladnig wurden brei en durch eine fich plöblic erftidt. fier Indermann hat feine a belaufen fich auf jed born 18. Oftober 1906 bis auf weiteres für den Fuhrder fehr gesperrt. Gießen, den 14. Oftober 1906. Großh. Botizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Wetsteinstrase von heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 18. Oftober 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. * Obstmarkt in Frankfurt. Auf dem heutigen Stadthalle veranstaltete, stellten sich die Durchschnittspreis für den Zentner wie folgt: epfel: Reinetten Kanada 2028 Mt., Champagner 20-28 Mt., Baumann 18-25 Mt. Caffeler 20-24 Mt., Graue 22 Mt., Landsberger 28 Mt., Gold 22 Mr., Blenheim 28 wt. Orleans 24 M., Kronen 18 Mt., Stern 21 Mt. und Annanas 30-40 Mt., Goldparmänen 18-30, Mecklenburger 13-14, Belle fleur 20, Quinten 12-16, Roſenäpfel 18-20, Gelber Edelapfel 20, Eferapfel 20, Taffetapfel 16-25, Fürst Bismard 16-30, Parkers Pepping 17-24, Gravensteiner 24-30, Gelber Richard 20, Ripston Pepping 20, Königl. Kurzttel 20, Kaiſer Friedrich 24, Weißer Matapfel 13, Roter Mataprei 13, Anhalter 15, Brinzenapfel 15, Grauer Bepping 20, Goldpepping 20, Boiten 16, Kaiser Alexander 18, Schöner Don Boskoop 25-30, flammter Kardinal 19, Borsdorfer 22-30, Winter- Streifling 14, Karmeliter 18, König Karl 24, Lederäpfel 20, Rochäpfel 15, Schafnasen, 12-15, Quitten 15-20, Deutsche Kälteräpfel pro Doppelzentner 12. Birnen: Le Lectier 30, St. Germain 20, Colomas Herbst 20, Grumfower 20, Großer Kazentopf 10, Bastorenbirne 13-18, Gute Louise 18, Mellebusch 12-18, Herzogin von Angouiâme 28, Schöne von Pontoise 30, Diels Butterbirne 20-30, Bergamotte 30, Hofratsbirne 30, Madame Verte 12 Hardenpont 20, Liegels Butterbirne 17, Kochbirnen 7- 10. 8 wetschen 3.50 Mt. sp. In Münster tam am letzten Sonntag der 10 kmOktoberpreis und der große westfälische Abschiedspreis ( Stundenrennen) zum Austrag. In beiden Konkurrenzen triumphierte Stellbrink auf Brennabor. E% A Klein- Linden, 16. Ott. Unsere Ortsbürger wollen eine Haltestelle an der Mainweserbahn haben. werden gegenwärtig Unterschriften gesammelt. Auch in Lüzellinden und Allendorf soll die Petition zirkulieren. Zum weiteren Aufblühen unseres start wachsenden Dorfes würde die Haltestelle gewiß beitragen. * Krofdorf, 17. Ott. Die Zusammenlegung der Grundstücke der großen Gemartung Arofdorf- Bleiberg macht u. a. auch die Verlegung der Straße Krofdorf- Gießen zur Notwendigkeit. Der unmittelbar an der„ Seemühle" vorbeiführende Weg wird zugeworfen und die neue Straße weiter nach dem Gleiberg verlegt. * Wetzlar, 17. Ott. Fabrikant Karl Hensoldt hierselbst hat bereits gestern die erste Schnepfe geschossen. * Buzzbach. Jung und verdorben. Die„ Buzb. Beitung" brachte vor einigen Tagen die Nachricht von einem Raubanfall auf einen 13jährigen Jungen von Buzbach, der in nächster Nähe des Dorfes Ober- Hörgern von einem Unbekannten unter Bedrohungen veranlaßt sein sollte, seine Barschaft von 8 Mt. herauszugeben. Die ganze Erzählung des Knaben fand wenig Glauben, und als dennoch die Staatsanwaltschaft näher mit der Sache sich befaßte, gestand der Junge ein, daß die Geschichte von dem Ueberfall von ihm erfunden sei und daß er das Geld zu Leckereien usw. verpraßt habe. * Frankfurt, 17. Ott. Die Tumultanten vor Gericht. Die Unruhen in der Altstadt, die Anfang Sipt. soviel Aufsehen erregten, finden jeßt ihr Nachspiel vor den Gerichten. Gegen etwa 40 Personen ist Anklage wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt oder weaen Beleidigung der Schußmannschaft erhoben worden. Der 19jährige Diener Adolf Rieker, der sich am 5. Sept. mitten in der Menschenmenge auf der Liebfrauenstraße befand und als die Menge Beerdigungs- Institut ,, Friede" Telephon 540 Gießen - Sie fochten das Erkenntnis an, aber die treten zu lass n, weshalb das Urteil seine Bestätigung fand. Marftberidate teken, 18. Oktober. Auf dem heutigen Wochenmarit toneter Butter pr fb 095-1.00., Sibrere er ber Stüd 9--10 fg., Enteneter St. 0-0 Pfg., Käse ver St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Pfd. 18-24 Pfg., Linsen per Pfd. 25-40 Bfg., Tauben per Baar 0.80-1.00 Mr, Hühner per Stück 1.00-1.60 mt., Hahnen per Stüd 0.80-1.80 mt., Enten per Stüd 0.00-0.00 mt., Gänse ber Pfd 70-75 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 82-88 Pfg., Rindfleisch per Pfd. 80-82 Pfg., Schweinefleisch per Pfd. 90-100 Bfg. Schweinefleisch gesalzen per Pfd. 10+ Pfa., Kalbfleisch ver Pfd. 84-90 Bfg., Hammelfleisch per Pfd 60-80 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-7.00 Mt., Zwiebeln per 3tr. 400-5.00 Mr., Weiskraut per Std. 10-15 Bfg., per St. 00-00 Pfg., Aepfel ver Ctr. 15-24 Mt., Zwetschen per 3tr. 3 50-4.00 mt., Birnen per Ctr. 10-15 Mr., Nüsse 100 St. 30 Pfg. Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochen marktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, den 19. Oktober. Meist heiter, trocken, nachts falt, am Tage mäßig warm, schwache östliche Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 2, Fx && tönnen eingestellt werden: 2 landw. Arbeiter, 1 landw. Magd, Zieg und Steinbruch Steinbruch er, 2 Schlosser, 2 Schmiede, 3 Spengler, 1 Wagner, 4 Schreiner, 1 tüfer, 1 jüngerer Schneider, 1 Buzzfrau fur Abends, 2 Installateure, 1 Glaser, Streckenarbeiter. 1 Pacerin, 1 Fahrbursche, 1 Hausmädchen, 1 Stüße der Hausfrau, 1 Haushälterin, Dienstmädchen, Lauffrauen und Laufmädchen. Lehrlinge: 1 Spengler, 1 Schmied, 1 Elektrotechniker, 1 Schreiner, 1 Bäcker, 1 Buchdrucker, 1 Kaufmann. Es suchen Arbeit: 2 Schlosser, 1 Maschinist oder Heizer, 1 Tapezier, 1 Schreiner, 1 Kleidermacherin, 1 Büglerin, Waschund Buzzfrauen, 1 Installateur. 2 Maler, 1 Packer, 1 Lagerarbeiter, 1 Hausbursche, 2 Lauffrauen. Bei Einkäufen wollen unsere verehrlichen Abonnenten und Leser sich der in unseren Zeitungen inserierenden Firmen erinnern und auf uns beziehen. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Straßenbauarbeiten wird der östliche Bürgerneig des Seltere weges zwischen Haus Nr. 71 und Südanlage mit Ausnahme der Zugänge zu Telephon 540 den Häusern bis auf weiteres für den Verkehr gesperrt. Gießen, den 18. Oftober 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Uebernahme sämtlicher Arbeiten bei Sterbefällen. Särge aller Art. Sterbekleider, Kissen und Steppdecken. Blumendekorationen bei der Einsegnungu. Beerdigung Transporte nach auswärts per Bahn und Leichenwagen. Hochachtungsvoll Georg Schmitt. NB. Bestellungen werden Frankfurter strake 41 und Kaplandgasse 27( Ecke Bahnhofstraße) entgegengenommen. Waschmaschinen Wring- und Mangelmaschinen August Kröll, Seltersweg 12. 6. 38. FREE ir st er 111 en 180 ng m. Sparsame Hausfrauen kaufen nur MAGGIS WÜRZ mit dem Kreuzstem Buchdruckerei von Albin Klein GIESSEN Seltersweg 83. น ur tadellosen, schnellsten und billigsten Anfertigung von Werken, Zeitungen, Katalogen, Formularen und Zirkularen, Prospekten, sowie aller anderen geschäftlichen und privaten Drucksachen in moderner Ausführung empfehle ich meine Druckerei. Die kleinsten wie die grössten Aufträge werden mit gleicher Sorgfalt ausgeführt. Für Vermittelung und Zuweisung von grösseren Druckaufträgen wird angemessene Provision gezahlt. Perforier- Anstalt. Eektrischer Betrieb. Man verlange Kostenanschläge. Stereotypie. + Kreuz- Stern MACCHICA Rogg WURZE Nr. 240 תח 9061 Donnerstag, den 18. Oftober sische Famili Bekanntmachung. Durch Beschluß der Stadtverordneten- Versammlung vom 20. und 28. September 1906 ist für die Stephans mark ein Bebauungsplan mit folgendem Ortsstatut § 1. Als vorläufige Grenze des Bebauungsplans wird der Schiffenbergerweg und die Eisenbahn Gießen- Fulda festgesetzt. § 2. Jede Hausfrau| weiß es daß Feueranmachen mittels Betro leum lebensgefährlich ist. Flammbriketts Bekanntmachung. schon in Fiaschenen von 35 Pfg. an. Versteigerung. Freitag, den 19. d. Wit nachmittags 2½ Uhr Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Gießen, versteigere ich im Steinbruch a links der Lahn; hier: die Arbeiten des III. Ab- Lollarer Kopf( Gema: kungLolla schnitts( I. Teil) einschließlich der zur Grenz- gegen Barzahlung: regulierung zugezogenen Teile aus den Gemark- keiten, in welchen seither ein ungen Launsbach, Wißmar und Wieseck. berhüten jedes Betroleum- Unglüd und sind ausgezeichnete Feuerungs- mit mittel. 1 Paket enthaltend 10 Stück toftet nur 25 Pfg. Seltersweg 12. Entgegen der Bestimmung in Artikel 38 der allge- August Kröll, Gießen meinen Bauordnung dürfen Gebäude aller Art an der Eisenbahnlinie Gießen- Fulda nicht in geringerer Entfernung als 10 Meter von der Kante des Bahnförpers errichtet werden. § 3. Die Pläne für die Seiten- und Hinteransichten der zwischen der Straße A, B, C und der Eisenbahn zu errichtenden Gebäude sind, soweit sie von einer Straße oder der Eisenbahn aus sichtbar werden, zur baupolizeilichen Genehmigung vorzulegen. § 4. Zur Bebauung werden zunächst eröffnet die Kepler-, die Bismarck und die Goethestraße aufgestellt worden. Der Bebauungsplan und das Ortsstatut liegen bis zum 20. November ds. Je. auf dem Tiefbauamt offen. Einwendungen dagegen find binnen der gleichen Frist bei Meidung des Ausschlusses bei uns vorzubringen. Steßen, den 15. Oftober 1906. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Nur 53 für den Kuchen brauchen Sie noch, denn REESE'S 58 BACKPULVER für 1-1/ 2 Pfund Mehl mit Prämienscheinen ist unübertroffen und kostet nur die Hälfte. Überall zu haben. Reese.G.m.b.H., Hameln. Evangelischer Arbeiterverein Bucker Gießen. Sonntag, den 21. Oktober ds. Is.: Stiftungs- Fest. Gottesdienst nachmittags, 5 Uhr in der Johanneskirche. Festprediger Herr Oberpfarrer Müller aus Lauterbach. Abends 8 Uhr: Familienabend in Steins Garten. Theater Tanz. Konzert - - Saalöffnung 712 Uhr. Eintritt für Mitglieder und deren Angehörige frei. Söhne von Mitgliedern über 17 Jahre alt, sowie NichtMitglieder zablen pro Person 30 Pfg. Tanzgeld wird nicht erhoben. Bürgerverein Giessen Montag, den 22. Oftober 1906, abends 81/2 1hr pünktl. im Neuen Saalbau( Steins Garten) Allgemeine Bürger- Versammlung. Tagesordnung: 1. Die Kanalgebühren in Gießen. gemahlen und krystall 10 Pfd.: Mk. 2.10 1. Sämtliche Gebäulic Steinklopferei betrieb. wurde 2 einen großen Sanfa Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hier: Steingruß, einen alten Wager, zur öffentlichen Kenntnis. Gießen, den 15. Oftober 1906. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Betr.: Wie oben. In der Zeit vom 16. Oftober I. Js. bis einschl. 29. Oftober I. Js. liegen auf dem Bureau der Großh. Bürgermeisterei Gießen die Arbeiten des III. Abschnitts altrs Eisen 2c. Die Versteigerung finde benimmt statt. Born, Gerichtsvollzieher, Gießen. Stadt- Cheater Giessen. Direktion: Serm. Steingoetter. ( I. Teil) und der infolge Grenzregulterung aus den Gemarfungen Launsbach, Wißmar und Wieseck zugezogenen Donnerstag, d. 18. Oftobe Grundstücke nämlich: A. Bezüglich Gemarkung Gießen( links der Lahn). 1. die Zuteilungsfarten, 2. die Gütergeschosse, 3. das Zuteilungsverzeichnis, 4. das Obstbaumverzeichnis, 5. das Obstbaumgeschoß, 6. das Protokollbuch. B. Bezüglich des Gemarkungsteiles von Wißmar: 1. die Zuteilungskarten, 2. das Gütergeschoß, 3. das Zuteilungsverzeichnis, 4. das Obstbaumverzeichnis, 5. das Obstbaumgeschoß. C. Bezüglich des Gemarkungsteiles von Launsbach: 1. die Zuteilungsfarte, 2. das Gütergeschoß, 3. das Zuteilungsverzeichnis. D. Bezüglich der infolge Grenzregulierung mit Wiesed Adolf Lenhard Nachf. zugezogenen Grundstücke: Inh. Jacob Maternus. Frankfurterstraße. Gießen. Wasche mit LUHNS wäschtam besten Makulatur hat abzugeben Referent: Herr Rechtsanwalt Leux. Expedition d. Blattes. 2. Fleischteuerung. Zu dieser Versammlung laden wir die gesamte Bürgerschaft, insbesondere unsere werten. Mitglieder freundlichst ein. Der Vorstand. Lederputy- Crême„ KAVALIER" Überall erhältlich! Das Belte vom Belten! Die Prima- Qualitat bedingt, Daß Kavaller den Preis erringt. Lederputz- Crim Kavalier Das Bestern Bester Fabrik: Union Augsburg. ZuschneideSchule P2 Unterricht im Zuschneiden der Damen- und Kindergarderoben sowie Maßnebmen, Einrichten, Aufstecken und Garnieren erteilt nach leicht faßl. Methode Luise Weinhardt ausgeb. Lehrerin, Göthestr. 46 p. Beginnn meines Kursus täglich wei schöne 2- Zimmerwohnung 3 jofort zu bermieten. Baffer, Gas, Gartenanteil. Schmall, Gießen, Marburgfr. 60. Schiffenbergweg 60, p. 3-8.- W. Liebigstraße 35, II, Riegelpfad 34, III. zu vermieten. 2.3.-W. 3-3.- W. Näh. Gießen, Stephanstr. 25, part. 1. die Zuteilungsfarte, 2. das Gütergeschoß, 3. das Zuteilungsverzeichnis, 4. das Besitzstandsverzeichnis. E. Ein Geldausgleichungsverzeichnis über die Zuteilung in den vorbezeichneten Gemartnugsteilen. Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen hiergegen findet statt: Auker Abonnement! Einmaliges Gastspiel bon Madame Charlotte Wiehe in ihren Chausons und Vorträgen Freitag, den 19. Oktober: 3. Freitag Abonnements= Vorstellung. Die goldene Eva. Lustspiel von F. v. Schönthan und Koppel Elfeld. In Lauterbach( Oberhessen) ist ein Geschäftshaus an befter Lage, mit altem guten Kolonial, Material- und Farbwaren Geschäft und einem Nebengebäude unt. günstigen Bedingungen prese wert zu verkaufen. Anfragen beförd. d. Erp. d. Jg. Laufmädche gesucht. Südanlage 7, Vorderhaus va Junger Hausbursche Dienstag, den 30. Oktober 1. J., vormittags von 10-11 Uhr, auf dem Bureau der Großh. Bürgermeisterei Gießen, wozu ich die Beteiligten unter dem Anfügen einlade, daß die Nichterscheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind. Einwendungen sind schriftlich abzu- die d. BL Grp. fassen, zu begründen und auf Papier in Aftengröße ( mindestens 1/2 Bogen) einzureichen. Friedberg, den 10. Oktober 1906. Der Großh. Feldbereinigungsfommissär: gez.: Spamer, Kreisamtmann. Bekanntmachung. Die unterm 12. Oftober 1906 angeordnete Sperre der Schanzenstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 18. Oktober 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Palmin Feinstes Pflanzenfett zum kochen braten u. backen vom Lande gesucht. Auf bequeme Nähere Teilzahlung Möbel Herren-, Damenund Kinder- Garderobe Manufakturwaren etc. J. Jttmann Kredit- Haus Giessen Plockstrasse 14-16. Anno dazum Die hat immer Anklage. neuem Pang wenn bloß den Darum prüfen, ga los. Finden sie einen ich tto ag einen any geben Iieb" Welch eine furchtbare sich bie Eltern immer Liebe entziehen. Das ist fie nicht parteiisch handeln oder Charakterzug an ihrem Kinde, der ihnen sollten nicht gefällt, so mögen fie erzieherisch eingreifen, nicht aber