r. 270. Rebattion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362. Freitag, den 16. November 1906 15. Jahrgang Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). 6. Gießener Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblaff) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weglar; Rokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Politifche Rundschau. Deutfches Reich. * Die Domkapitel Posen- Gnesen sandten ein Memorandum an den Kaiser, in dem fie um die Wiedereinführung des polnischen Religionsunterrichts bitten. Die Bittschrift ist vom Erzbischof, von den beiden Weihbischöfen und sämtlichen deutschen und polnischen Domherren unterzeichnet. * In der am Montag stattfindenden Reichstagssizung wird der neue Kolonialdirektor Dernburg sein Arbeitsprogramm entwickeln. Voraussichtlich wird ihm die Beratung des Nachtragsetats für Südwestafrifa Gelegenheit zu einer ausführlichen Beleuchtung der kolonialen Verhältnisse geben. * Die Zentrumspartei hat im Reichstag einen Antrag eingebracht, der zur Sicherung und Erweiterung der Immunität der Reichstagsabgeordneten eine Abänderung des Artikels 30 der Reichsverfassung vorsieht. Außerdem beantragt das Zentrum, alle hierzu von den verschiedenen Fraktionen gestellten Anträge einer besonderen Kommission zur Vorberatung überwiesen. Rufeland. ** Die heute vorliegenden Meldungen lassen den fortwährenden Kampf der Behörden gegen die Gewalttaten der Revolutionäre erkennen, bei dem auf beiden Seiten viel unmiges Blut vergossen wird. Mostau, 15. November. Das Kriegsgericht verurteilte den unbekannten Verbrecher, welcher den Anschlag auf das Leben des Stadthauptmanns Generalmajors Rheinbot verübt hat, zur Todesstrafe durch den Strang. Warschau, 15. November. Das Feldgericht verurteilte drei Arbeiter wegen Anfreizung zum Ausstande in der Zuckerfabrik Hermanoff zum Tode durch Erschießen. Die Soldaten weigerten sich anfangs, das Urteil zu vollstrecken, mußten aber schließlich den Befehl ausführen. Heute wurden fünf Personen wegen Raubanfällen vom Feldgericht zum Tode verurteilt. Kiew, 15. November. Hier wurde das Bestehen einer revolutionären Kampforganisation unter dem Militär aufgedeckt. Zehn Personen wurden verhaftet. Petersburg, 15. November. Der Stabskapitän Obinsti, der mit dem Revolver in der Hand Passanten in den Straßen überfiel und beraubte, wurde verhaftet. Warschau, 15. November. In der vergangenen Nacht wurde die Eisenbahnstation Suchednew von einer 30 Mann starten, bewaffneten Bande überfallen, das Geld geraubt, die Akten und Apparate zerstört. Bei dem Ueberfall murde ein Gendarm aetötet. frankreich. ** In Marseille find Nachrichten eingegangen, daß die Page auf Madagaskar eine sehr traurige ist. Im Süden weigern fich die Eingeborenen, Steuern zu entrichten, und befinden sich im Aufruhr. Jm Norden wird die Bevölkerung durch Seeräuberbanden heimgesucht. Aus Mauritius treffen Meldungen ein, wonach die Best dort zahlreiche Opfer fordert. Italien. ** Vor dem Café Aragus in Rom legte ein Mann eine Bombe nieder, welche explodierte, und zwei Personen leicht berlegte. Der Vorgang wird als Protest gegen die Verhaftung von An..histen ausgelegt, die gegen die Arretierung der Anarchisten in Philadelphia aufticien wollten. England. ** Die Lage im Kaplande ist wenig verändert. Ferreira wird von den Polizeitruppen verfolgt, hat aber bereits den Orangefluß erreicht. Wie es heißt, sind drei Anhänger Ferreiras, unter ihnen ein Bruder Ferreiras und ein einfürft Bülow in front. Von unserm parlamentarischen Mitarbeiter.) Berlin, 15. November. Die deutsche Volfsvertretung hatte gestern einen großen Tag. Die Abgeordneten waren in ungewöhnlich hoher Zahl ur Stelle und auf den Tribünen blieb auch nicht das kleinste Blätzchen leer. Nimmt man die Dinge genau, so müßte man allerdings sagen:" Der Reichskanzler hatte einen großen Tag"; denn zweifellos galt ihm allein der Andrang und er allein verlieh der Sizung Bedeutung. Zunächst war schon jeine Anwesenheit ein Ereignis. Es war doch kein kleines Stück für den leitenden Staatsmann, sich an dieselbe Stelle, am der er vor einem halben Jahre vor aller Oeffentlichkeit unter der Last der Arbeit körperlich zusammenbrach, hinzustellen, um wieder seine und seines Kaisers Politik zu verteidigen. Ganz am Anfang sprach Fürst Bülow, vielleicht unter dem Eindruck der Erinnerung an den 5. April, leiser, als man es von ihm gewohnt ist, aber bald gewann er seine alte Lebhaftigkeit wieder, würzte seine mehr als anderthalbstündige Rede durch Erzählung erheiternder Anekdoten und humoristischer Wendungen und befundete bei Gelegenheit, daß iEm auch von seiner Schlagfertigkeit nichts verloren gegangen ift. Rein oratorisch also hat der Kanzler wieder glänzend albgeschnitten. Wie aber steht es mit dem Staatsmann? Hat dier überzeugt? Tatsächlich hat es der Kanzler, für den, der zu hidren versteht, an Deutlichkeit nach den verschiedensten Richhangen hin nicht fehlen lassen, ja er hat sich über gewisse geborener Spion gefangen worden. Der Befehlshaber der ersten gegen Ferreira entsandten Truppen, Inspektor White, ist wegen der Art und Weise, wie er die Operationen leitete, seines Postens entsetzt worden. Uebrigens hat der frühere Burengeneral Botha der Transvaal- Regierung seine Dienste gegen Ferreira angeboten. Die Regierung hat Botha ihren Dant ausgesprochen und ihm mitgeteilt, daß sie sein Schreiben der Regierung in London übermittelt habe. Amerika. ** Zur Abwechselung macht wieder Venezuela von sich reden. In Newyork verlautete gestern, daß Castro gestorben sei. Die venezolanische Regierung halte jedoch diese Nachricht geheim, um am Ruder zu bleiben. Dagegen meldet aus Wilhelmstad eine Zeitung, daß die Aerzte den Präsidenten Castro für wahnsinnig erklärt haben. Castro sei in einer Anstalt interniert worden und habe vorübergehend Tobsuchtsanfälle. Afien. ** Aus Singapore werden grobe schreitungen der Chinesen gemeldet. Die Chinesen drangen in viele Häuser und Geschäftsläden ein, plünderten und zerstörten alles was sie nicht mitnehmen konnten. Im Hafen ruht die Arbeit Ga tam zu blutigen Zusammenstößen zwischen den Chinesen und der Polizei. Auf beiden Seiten gab es viele Verlegte. Kleine politische Nachrichten. Berlin, 15. November. Geh. Legationsrat Gleim, der mit der Führung der Gouvernementsgeschäfte von Kamerun beauftragt ist, wird morgen seine Ausreise nach Kamerun antreten. Danzig, 15. November. Nach amtlicher Feststellung find im Regierungsbezirk 93 Schulen wegen des polnischen Schulstreits ausständig. Bern, 15. November. Der schweizerische Nationalrat hat den schweizerisch- spanischen Handelsvertrag mit 118 gegen 37 Stimmen genehmigt. ** Dof und Gefellfchaft. * Der Kaiser reist morgen nachmittag von Donaueschingen nach Potsdam zurück, wo er Sonntag früh eintrifft. * Der Reichstagsabgeordnete B a chem ist schwer erfrankt und somit nicht in der Lage, seinen parlamentarischen Pflichten nachzukommen. * ** Am 8. Januar t. J. wird Kardinal Kopp sein Bischofsjubiläum inmitten seiner Diözesanen feiern. Das Festkomitee beschloß die bereits eingegangenen und noch zu sammelnden Gelder zum Bau einer Jubiläumskirche, die als Georgskirche dem Patron des Jubilars geweiht sein soll, zu verwenden. Am Vorabend des Festtages wird ein Fackelzug der Breslauer katholischen Vereine stattfinden. Die Veranstaltungen am 8. Januar werden aus Festgottesdienst im Dom, Gratulationscour im Fürstbischöflichen Palais und Festabend bestehen, zu welchem der Jubilar mit den aus Anlaß der Feier anwesenden Bischöfen erscheinen wird. * ** Der österreichisch- ungarische Minister des Aeußern Freiherr v. Aehrenthal hatte eine längere Unterredung mit dem Reichskanzler Fürsten von Bülow und folgte dann einer Einladung des Staatssekretärs des Aeußern von Tschirschkh zum Frühstück. Bei der Unterredung mit dem Reichskanzler dürfte es sich nicht um eine aktuelle Frage der auswärtigen Politik, sondern mehr um eine generelle Aussprache gehandelt haben. Dinge mit geradezu überraschendem Fretmut geaußert. Wenn er bei der Besprechung unserer Beziehungen zu den anderen Mächten die Lichtseiten mehr hervorhob als die Schattenseiten, so ist das nicht zu verwundern; er hat doch als verantwort licher Politiker die Aufgabe, falls sich irgendwo Störungen zeigen, die Herstellung des früheren Gleichgewichtes zu erStreben, und würde die Lösung der Aufgabe selbst unmöglic machen, wenn er jede Trübung eines guten Berhältnisses gleich als Bruch ansehen und bezeichnen wollte. Fürst Bülow hat die internationale Lage nicht so ungünstig geschildert, wie berschiedene Redner aus dem Hause, aber er hat sich feines: wegs einseitiger Schönfärberei schuldig gemacht. Man wird ihm glauben, wenn er sagt, daß sich die Situation seit dem Frühjahr im allgemeinen günstiger gestaltet habe. Nachdem der Kanzler in größerer Ausführlichkeit als je zuvor die internationale Lage geschildert hatte, ging er an die Verteidigung der von ihm befolgten Politik und seine Haltung dem Auslande gegenüber. Und gerade in diesem Teile seiner Rede bewies er eine erfrischende Offenheit. Angesichts der bei großen Parteien, auf deren Unterstützung die Regierung meist angewiesen ist, herrschenden Stimmung, gehörte schon ein gewisser Mut dazu, sich so über den Bismarckkultus auszusprechen, wie es Fürst Bülow tat. Seine Worte machten um so größeren Eindruck, da er zugleich von sich sagen konnte, daß er dem unvergleichlichen Staatsmann auch nach seinem Sturze die Treue bewahrt habe. Und nicht minder gehörte Mut dazu, bei der sich stetig mehrenden Zahl der Anhänger einer deutschen Kolonialpolitik, darauf hin: zuweisen, daß wenige Reibungsflächen vorhanden sein würden, wenn nicht in den achtziger Sabren unsere überseeische Politi Deutfcher Reichstag. ( 118. Sigung.) CB. Berlin, 15. November. Herr von Tschirschky spricht Die Anziehungskraft, welche die geftrige Sigung des Reichstages ausübte, war heute schon erheblich geschwunden. Die Tribünen waren nur schwach besetzt und auch die Zahl der anwesenden Abgeordneten war weit geringer als gestern. Auf der Ministerbank war anfänglich nur der Staatssekretär bes Auswärtigen, Freiherr von Tschirschky, zu sehen. Der Staatssekretär ergriff sofort nach Beginn der Sigung das Wort, um gegenüber einigen Behauptungen, die gestern der Abgeordnete Dr. Wiemer von der Freisinnigen Volkspartei borgebracht hatte, nachdrücklich festzustellen, daß die auswärtige Politik von ihm, dem Staatssekretär, nicht ohne Wissen des Reichskanzlers, sondern im vollsten Einklange mit biesem geleitet werde. Er, der Staatssekretär, betrachte sich nur als den treuen Mitarbeiter des Reichskanzlers. Die Debatte. Nach dieser beifällig aufgenommenen Erklärung sprach Abgeordneter Liebermann von Sonnenberg von der Wirtschaftlichen Vereinigung. Er behandelte die auswärtige Lage, insbesondere das Verhältnis Deutschlands zu Rußland, und erinnerte wiederholt an die politischen Anschauungen Bismarcks, die noch heute Geltung befäßen. Zum Schluß wandte sich der Redner gegen den Byzantinismus, der aus Deutschland fort müsse. Während der Rede Liebermanns von Sonnenberg erschienen auf den Bundesratspläzen noch der Reichsschazsekretär, der Unterstaatssekretär des Auswärtigen, von Mühlberg, und der Kolonialleiter Exzellenz Dernburg, mit dem der bayerische Gesandte Graf Lerchenfeld sich längere Zeit unterhielt. Nach Herrn Liebermann von Sonnenberg sprach Herr Gothein von der Freisinnigen Vereinigung. Er bemerkte, es sei eine Fronie der Geschichte, daß der nationalliberale Fürst Hohenlohe, der ehemalige Reichskanzler, jetzt von den Nationalliberalen angegriffen und vom Zentrum verteidigt werde. Weiter fritisierte Herr Gothein die auswärtige Politik und wandte sich gegen den Byzantinismus und ver schiedene Kundgebungen des Kaisers. Dann sprach Herr Zimmermann, Antisemit. Seit dem Tode des Fürsten Bismarck sind Fehler über Fehler gemach: worden, rief er aus. Man sagt, wir seien nervös, aber die Nervosität kommt von oben. Von dem Ansehen, das wir zu Bismarcks Zeiten genossen, ist Stück für Stück abgebröckelt. Ferner wandte sich der Redner gegen die antinationale Geschäftspresse. Damit war die Besprechung der Interpellation erledigt. Der Rest der Sigung wurde durch Wahlprüfungen aus= gefült. Eine Anzahl Wahlen wurde teils ohne, teils nach längerer Debatte für gültig erklärt. Die Wahl des Nationalliberalen Held wurde vorläufig beanstandet. Eine lange, teilweise erregte Debatte entspann sich über die Wahl des Konservativen Dietrich. Die Kommission hatte Ungültigkeit beantragt, die namentliche Abstimmung darüber wird jedoch erst morgen stattfinden. Da das Haus vollauf beschlußfähig war, kann diese Vertagung nur den Zweck haben, die heute fehlenden Abgeordneten, die morgen zur Stelle sind, nicht um die 20 Mart Diäten zu bringen, die für das Fehlen bei Der einer namentlichen Abstimmung abgezogen werden. Bericht über die Wahl des Konservativen Maltewig verursacht abermals längere Debatten. Namentliche Abstimmung auch über diese Wahl wird beantragt, jedoch ebenfalls verschoben. inauguriert worden wäre. Das ist ei unbestreitbare Tatjache, die natürlich nichts daran ändert, daß Kolonialbefiz aus verschiedenen vom Kanzler angeführten Gründen für das Deutsche Reich nüzlich und notwendig erscheint. Hatte der Kanzler in dieser ersten Rede die Interpellation des Abgeordneten Bassermann beantwortet und im Anschluß daran gegen ihn selbst gerichtete Vorwürfe zurückgewiesen, so trat er am Schluß der Sitzung noch einmal auf den Plan, um andere zu decken. Zuerst nahm er die deutschen Diplomaten gegen allerhand Anklagen in Schutz und dann stellte er sich mit seinem Schilde vor den Kaiser. Mit großer Lebhaftigkeit bekämpfte er die Behauptung, daß der Monarch ein persönliches Regiment führe, oder absolutistischen Neigungen huldige, oder daß bei uns eine Kamarilla b..iche. Der Kaiser sei ein viel zu gerader Charakter und zu flarer Kopf um sich bei anderen als bei seinen berufenen Beratern Rat zu holen. Das Recht der freien politischen Meinung und Meinungsäußerung allerdings nahm der Kanzler, wie früher schon öfter, auch jetzt wieder für den Kaiser in Anspruch. Nur müsse die Verfassung gewahrt bleiben, und daß Wilhelm II, wie in der Vergangenheit, so auch in Zukunft die Verfassung achten werde, dafür verbürgte sich der Kanzler. Fürst Bülow übernimmt die Verantwortung für die Handlungen des Kaisers, so lange er fie glaubt tragen zu Ein Kleber", so versicherte er selbst, ist Fürst Bülow nicht. Wenn er im Amte blieb und sich gestern wieder dem Reichstag stellte, so tat er es in der Ueberzeugung, weiter nüßlich wirken zu können. fönnen. 83. n, m ht It RESE st SAPANA ng ent er bie bibliche Borfchrift zu fonders in Nashorn an fich. Hatte er aber endlich seinen Entschluß gefaßt, dann schoß er und überlegte fich lange, wie er fich gegen fie verhalten solle. Er ließ die Dinge an feinem Charakter vieles von bem afrikanischen und langsam aum Born. Er hatte in feiner Figur und befich herankommen erfüllen: Seib tangfam sum Reben rau zu werden. Uno auch dagegen feine Urlaub geben und lief zum alten Rose. Der saß mit seiner fie ruhig Gute Nacht, gab ihm die Hand und ging ins Haus. Am anderen Morgen ließ fich Bindwurm eine Stunde dem Konzert, fie beim Abschied tüchtig abfüßte. Dann sagte nichts, daß Herr Lindwurm, wie man die Geige stimmt vor endlich hatte fie zu verpflanzen, dem Leben hinausgraulen! bamit feite schieben und dann aus dem Amte, aus dem Hause, aus Daraus wird nichts, Herr! Sie mich fo gang mit achten erst bei will Sie nicht! Und das, Ich das ist mein letztes Wort Herr, wenn Sie es wissen wollen, Rotbraun im Gesicht, die letzten Worte mit äußerster der sich tief itber bie Arbeit Komtesse Lisa, das Glild! Sie erhob sich rasch bebte, als er eindringlich und viellt hatte, und feine Stimme Worten. Dann heftete er ben Bild a Diefen Teife gesprochenen Und wenn- und zwang ihn dadurch, sich zu vielfagend flüsterte:„ Das Glite, auf ben blonden Scheitel, Eine Welt von Sehnsucht Tag in blefer Beer und flotte. Die aktive Schlachtflotte Deutschlands, die jetzt dem Admiral Prinzen Heinrich untersteht, wird 1907 durch die Einreihung der Linienschiffe Bommern" und" Hannover" und des Kreuzers Königsberg" sowie zweier Torpedobootsflotillen um 25 Kriegsschiffe und Kriegsfahrzeuge vergrößert werden. Sie wird 16 Linienschiffe, 12 Kreuzer und 55 Torpedoboote umfassen, die Reserveschlachtflotte 4 Schiffe zählen. 1600 nene Schiffsjungen. Die deutsche Marine wird im Frühjahr nächsten Jahres 750, im Herbst 850 Schiffsjungen neu einstellen. Eine so große Zahl ist niemals erreicht worden und wird auch wohl nicht wieder erreicht werden, denn die Einstellung so vieler Jungen ist ein durch verschiedene Umstände bedingter Ausnahmefall. Bekanntlich wird vom nächsten E Jahre ab die Ausbildung der Schiffsjungen geändert. wird nicht nur die Ausbildungszeit von 1/2 auf 2 Jahre berlängert, sondern auch der Unterrichtsstoff durch Einfügung der Artillerielehre in den Lehrplan erweitert. Um einem Personalmangel vorzubeugen, muß daher die Zahl der Einzustellenden vermehrt werden. Gleichzeitig wird als viertes Schulschiff der Kreuzer Freya" eingereiht. Ein nenes Schiffsgeschoß. Die britische Admiralität hai ein neues Geschoß versucht, dessen Durchschlagsfähigkeit un gleich größer ist, als die der bisherigen Granaten. Stati einer scharfen Spize hat das Geschoß eine becherförmige Aus: höhlung. Eine Sechszollgranate von dieser Form durchschlug einen Panzer von derselben Dice wie derjenige, der der ,, Dreadnought" über der Wasserlinie schützt. Soziales Leben. X Zum Hamburger Streik. Nachdem die Schauerleute gestern die Arbeit wieder aufgenommen haben, wird der Hafenbetriebsverein mit ihnen in Verhandlungen eintreten. Die Wiederaufnahme der Arbeit erfolgt, da die Arbeitgeber erklärten, daß sie auf der Basis der Lohnforderung verhandeln und auch den von den Schauerleuten verdienten Akkordloýn nicht einbehalten wollten. × Nachspiel zum Schifferausstand. Die vereinigten Elbeschiffahrtgesellschaften, die gegen den Beschluß des Arbeitgeber: berbandes für Binnenschiffahrt mit dem Hafenarbeiterverband unterhandelten und eine Einigung herbeiführten, sind aus dem Arbeitgeberverband ausgetreten. X Ende des Schifferstreiks. In einer in Hamburg ab gehaltenen Bersammlung der ausständigen Binnenschiffer wurde nach langer Debatte beschlossen, den Ausstand zu be enden und die Bedingungen der Vereinigten Elbschiffahrts. gesellschaften anzunehmen. Infolgedessen nahmen bisher 800 bis 900 Bootsleute und Heizer bei dieser Reederei die Arbeit im gesamten Elbgebiet wieder auf. X Lohnerhöhung. Der Verband der sächsisch- thüringischen Webereien hat beschlossen, eine im ganzen Verbandsbezirl einheitliche Erhöhung der Mindestlohnsätze um 5 Prozent ein treten zu lassen. Etwa 20 000 Arbeitern in 243 Betrieben wird diese Lohnerhöhung zuteil werden. Die Lohnerhöhung soll am 1. Januar 1907 in Kraft treten. × Die Lage im Kohlengebiet. Die Entscheidung über die weitere Lohnbewegung der Bergarbeiter soll nach einem von den Vorständen der Bergarbeiterverbände in Essen gefaßten Entschluß den für den 21. d. M. einzuberufenden Revierkonferenzen überlassen werden. Nab und Fern. Einem umfangreichen Bostanweisungs- Schwindel ist man n Stuttgart auf die Spur gekommen. Ein dortiger Gastvirt erhielt aus Nürnberg ein Schreiben, worin er ersucht burde, die bei ihm demnächst einlaufenden Bostanweisungen Demjenigen jungen Mann auszuhändigen, der sich durch die leiche Handschrift, wie die des Briefes, ausweisen würde. Der Wirt händigte dem jungen Mann auch einige PostIntoeisungen aus, ebenso ein Spediteur, an den ein gleichautender Brief gelangt war. Endlich schöpfte man in Stuttgart Berdacht, und in Geislingen gelang es, den Schwindler, der bort ebenfalls eine Postanweisung in Empfang nehmen wollte, festzuhaten. Er gestand ein, daß es sich um einen Betrug handle, bei dem er von einem Beamten des Postamtes in Nürnberg unterstützt worden sei. Den Namen seines Helfers hat er bisher nicht genannt. Auch die Summe, um die die bayerische Postverwaltung geschädigt worden ist, steht noch nicht feft. † Das Spielen mit Zündhölzern hat in Ober- Schöneweide den Tod des 5jährigen Töchterchens des Kutschers Schmidt verursacht. Frau Sch. hatte ihre Kinder für etwa eine Viertelstunde allein in der Wohnung gelassen. Während bes spielte eines der Kleinen mit Streichhölzern, steckte dabei versehentlich ein Zündholz an und warf es dann erschrocken bon sich. Unglücklicherweise fiel es auf die Schürze der Schwester Erna, und im nächsten Augenblick brannte das Kind lichterloh. Schreiend rannte das arme Geschöpf in der Wohnung umher, und in ihrer Ratlosigkeit stießen die Geschwister laute Hilferufe aus. Als kurz darauf die Mutter heimkehrte und die Flammen erstickte, war es bereits zu spät. Unter furchtbaren Qualen hatte das arme Geschöpf den Tod gefunden. Beerdigungs- Institut ,, Friede" Telephon 540 Gieken - Mebernahme sämtlicher Arbeiten bei Sterbefällen. Särge aller Art. † Auf der Tat ertappt wurden 5 Geldschrankknacker, ote bersucht hatten, den Tresor einer Berliner Krawattenfabrik zu erbrechen. Eine Hausbewohnerin hörte in der Nacht ein berdächtiges Geräusch, alarmierte infolgedessen die Mieter, und diese besetzten alle Ausgänge des Hauses. Bei einer darauf stattgefundenen Durchsuchung fand man die Einbrecher, fünf Burschen im Alter von 20-25 Jahren, im Keller versteckt auf. Zwei Komplizen, die auf der Straße Schmiere" gestanden hatten, wurden ebenfalls verhaftet. " 1 † Verhafteter Diamantendieb. In Leipzig wurde der 24jährige Barbier Schwerna aus Konin in Rußland verhaftet. Eine große Anzahl Diamanten, Rubine und Saphire wurde bei ihm gefunden, deren Wert ihm unbekannt zu sein schien. Ueber ihren Erwerb macht er widersprechende Angaben. † Der Raubmord im Eisenbahneoupé. Zu der Ermordung des Zahnarztes Claussen aus Altona im Eisenbahncoupé wird weiter berichtet, daß der Ermordete bei einer Versicherungse gesellschaft gegen Unfall versichert war; die 10 000 Marf be tragende Todesfallversicherung ist den Hinterbliebenen inzwischen ausgezahlt worden. Was die Strafe des Mordbuben anbetrifft, so kann dieser, da er im Dezember d. J. das 18. Lebensjahr vollendet, auf Grund des§ 57 St.G.B. nur zu der Höchststrafe von fünfzehn Jahren Gefängnis verurteilt werden. Wer alles Anteil an der ausgesetzten Belohnung von 2000 Mark hat, ist noch nicht festgestellt. † Schreckenstat einer Wahnsinnigen. In Freiburg an der Unterelbe wohnte die Witwe Günther mit ihren Töchtern Lina und Anna. Lina war verlobt und zwar gegen den Willen ihrer Mutter. Vor wenigen Tagen fam es wegen der Verlobung zu heftigen Auseinandersezungen, die sich die Braut anscheinend so zu Herzen nahm, daß ihr Verstand darunter litt. In der Nacht darauf versezte das plötzlich irrfinnig gewordene Mädchen ihrer Mutter mit einem Rasiermesser mehrere tiefe Stiche, ihre Schwester Anna fiel der Rasenden in die Arme, wobei sie sich selbst die rechte Hand zerschnitt. Lina ließ darauf das Messer fallen und eilte aus dem Zimmer ins Freie, wo sie sich in einem Graben extränkte Eine Studententragödie. wenigen Tagen wurde ber Student Erwin Kund in d. Wohnung der Verkäuferin Dora Markus in Berlin erschossen aufgefunden. Das Mädchen lag ebenfalls verwundet auf dem Sopha. Jetzt hat es sich herausgestellt, daß nicht, wie man anfangs annahm, der Student in einer eifersüchtigen Anwandlung das Mädchen erschossen hat, sondern daß vielmehr die Markus ihren Geliebten erschoß und sich dann selbst schwer verwundete. Das Mädchen wurde in die Charité eingeliefert, hat diese aber heimlich bald wieder verlassen und ist nach Hannover verduftet. † Der Mord auf der Landstraße. Vier wandernde Arbeiter fanden, von Kiel kommend, auf der Hamburger Chaussee die Leiche eines Landstreichers mit durchschnittener Kehle. In der Wirtschaft Wilhelmshöhe wurde ein Mann beobachtet, der sich äußerst auffällig benahm und blutbefleckte Hände hatte. Als man dem frechen Patron auf der Wache die Mordwaffe, ein großes Messer, an dem noch blutige Hautfezen saßen, fortnahm, erklärte er, daß er sich mit dem Messer die Füße operiert hätte. Er hatte jedoch völlig heile Füße. Der Mörder wurde als der am 9. Februar 1844 zu Kreischa geborene Arbeiter Karl Männchen festgestellt. Der Ermordete trug eine Radfahrerkarte bei sich auf den Namen Wilhem Riebe aus Poppenbüttel. † Ein tapferer Bürgermeister ist das Stadtoberhaupt von Ueberruhr. Als zwei Burschen aus Horst in Ueberruhr sich auf offener Straße im Revolverschießen übten, wurden sie von dem des Wegs kommenden Gemeindeoberhaupt verfolgt, am Bahnhof eingeholt und, da sie sich renitent zeigten, verhaftet. Der Bürgermeister hatte anfangs keinen leichten Stand, da die Burschen sich widersetzten. Er faßte jedoch beide am Genick, duckte sie zur Erde und hielt sie so lange in dieser Lage, bis sie den Widerstand aufgaben. Bunte Tages- Chronik. Bremen, 15. November. Im Senat wurde unter Vorlegung der Pläne der Eisenbahndirektion Hannover beantragt, für die Umgestaltung der Bahnhofsanlagen 2190 000 Mart zu bewilligen. Bevern( Braunschweig), 15. November. In der Kasse des Wilhelmstiftes ist ein Fehlbetrag von ungefähr 15 000 m. entdeckt worden. Der langjährige Verwalter der Kasse, Registrator Berger, ist vor kurzem plötzlich gestorben; bei der darauf vorgenommenen Durchsicht der Bücher kamen die Verluste zutage. Berger galt allgemein als ein rechtlicher Mann. Trier, 15. November. Nach zweitägiger Verhandlung vor der Straffammer wegen Wucher und Untreue hat sich der Angeklagte, Rechtskonsulent Ruffing vor dem Urteilsspruch im Gefängnis erhängt. Tacorna, 15. November. Alle Eisenbahnstrecken im Nordwesten sind durch Ueberschwemmungen unterbrochen. Das betroffene Gebiet erstreckt sich auf etwa 300 Quadratmeilen. Die Ueberschwemmungen sind durch andauernden Regen und Schneeschmelze im Kaskadengebirge hervorgerufen. Nach den bis jetzt vorliegenden Nachrichten sollen sechs Menschen um gekommen sein. Fischerei- Verpachtung. Die mit Ende I. Js. leihfälligen Fischereien in den Telephon 540 Großh. Oberförstereien Gießen, Swiffenberg und Treis a. d. 2., bestehend aus 7 reinfiskalischen Fischereibezirken und 2 Stoppelfischereien in den Gemarkungen Allendorf a. d. Lahn, Alten- Buseck, Daubringen, Garbenteich, Gießen, Großen- Linden, Hausen, Heibertshausen, Heuchelheim, Leihgestern, Lollar, Mainzlar, Nödgen, Ruttershausen, Schiffenberg mit Herrnwald, Staufenberg, Treis a. d. Lumda, Trohe, Wagenborn Steinberg und Wieseck werden Sterbekleider, Kissen und Steppdecken. 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November 1906 Boltgitter. Solglatten einen Sierbei wir Dispenfe zu 5: Baugefudh b Die heutige Sigung war seit den großen Ferien die rat Heyligen ft aedt, der in seiner Eigenschaft als Reichs. der als Landtagsabgeordneter in Darmstadt an den Kom missionfigungen teil nimmt und Beigeordneter Curschmann, welcher zur militärischen Uebung einberufen ist, fehlten. Pünktlich 4 Uhr eröffnete Oberbürgermeister Mecum die Sigung und teilte nach erfolgter Auslosung von Schuld verschreibungen eine eingegangne Einladung des Wertmeister vereins zu dessen Stiftungsfeste mit. Punkt 3 der Tages erfte vollzählige Bersammlung, nur Beigeordneter Kommerzien follen, fobald die tagsabgeordneter in Berlin weilt, Justizrat Dr. Gutfleischargerftrage wurde n alb des Bebauung A handelt es fid Dleggermeister Rre Agar Heinrich Winn Auguft 1901 re , daß Freuder 5 n fehendes Sind barum eingefomm Eingabe hiesiger Installateure gegen den möchte, da er ist sehr heitler Natur. Die Installateure Eccarius, Förtsch Rüblanlage im Betriebsleiter des Elektrizitätswertes Weißbäcker und andere beschuldigten den Herrn Stolte Stadtverordnetenversammlung bewußter Pflichtvergessenheit ale Rühlraum br ift. Die Verfa auch die städtische in einer 31 Antiagepunkte umfassenden Eingabe an die Frift bis zum und bezichtigen ihn der Unfähiteit in Installatione sachen. iuch des Bauunter Der Oberbürgermeister, der diese Eingabe zum großen beimerfrage wurde, Teil zur Berlesung bringt, fägte seiner Rede gleich an, dag ungsplanes juf dem Herrn Stolte nach den vorliegenden Aften und der are Häufer dort s Ausführung hier in Frage kommender Arbeiten nicht nach wel faffabe eingefomme gefagt werden könne, seiner Ueberzeugung nach liegt die fte Auffellung ein Schuld bei den beschwerdeführenden Installateuren und bei Rahl genehmigt; Prüfung sehr vieler Punkte eine Schuld und Unfähigkeit zur den Abnehmern selbst. Ju der Debatte darüber nahm zu. daß die Stadt Installationen in Privatgebäuden bis jezt doch Herr sei und bleiben wolle. feinen Neubau Ro Meggermeister Einf Bammitraße na nächst Stadtv. Löber das Wort und empfahl, daß die Softores in ber Stadt die Jaftallationsarbeiten ganz den betr. Handwerkerne gab C.-B. Mect überlassen sollte, worauf ihm vom D. B. erwidert wurde, fizer erfreuliche M noch nicht ausgeführt habe, in ihren eigenen Gebäuden aber Woche fertig wi Stadt. Schaffstaedt die Alinitstraße ift fann auch das noch nicht einmal für praktisch und rentabel Sifterei 1 wurde na empfehlen, denn sind erst einmal von der Stadt Arbeiter einer Telponlei angestellt und die Werkzeuge angeschafft, bann bleibt es aug und Bleichstraße nicht aus, daß Installationen für Privatgebäude überr men lonbrauerei die Be sein. Seiner Ueberzeung Unionbraue sollen doch immer beschäftigt ge mit einer elef wenn solch grasse Beschuldigungen der Stadt öffentlich beigebühr zahlen. werden, denn die Lente faunt gegeben werden. Während der Schaffstäot'schen Rede In der nichtöffent beruft Beigeordneter Georgi bie Stadtv. Heichelheim, Haubach und Hahn zu einer vertraulichen furzen Beratung, Bilung wurden u dte dahin führte, daß- wie später dann öffentlich bekannt albigen Stadtschulen C 6. Königl. S Bengen nebst Familie früh im Salonwage Station; das vor eben der Bahnhof gegeben und beschlossen wurde die Elektrizitätswertstom mission wie auch die betr. Jastallateure je einen unparteiischen Sachverständigen wählen, welche die ganze Angelegenheit prüfen sollen und im Falle, daß diese beide Herren sich nicht einigen fönnen noch ein Dritter als Obmann hinzugezogen werden soll. Die Stadtv. Wallenfels, Dr. Ebel und immenauer erblicken in der ganzen Eingabe, wenn die Anschuldi ungen nicht zutreffen, eine schwere Beamten beleidigung und wollen die Sache mehr durch die ordentlichen Gerichte im Prozeßwege geklärt oder nach den Neuße rungen des Stadtv. Dr. Ebel zum mindestens gegen den Herrn Stolte das Disziplinarverfahren eingeleitet wissen. Dem tritt ganz besonders Stadtv. Geh. Justizrat Dr. Schäfer entgegen, da eine formelle Beletbigung sa seiner vor Täufigen Ueberzeugung nicht vorliegt It.§ 185 des Straf gesetzbuches, den Installateuren aber auch der§ 193: Wahrung berechtigter Interessen, zur Seite steht. Man solle ruhig abwarten, was die Sachverständigen aussagen, liegen Unforrektheiten seitens des hier beschuldigten Beamten vor, dann fönne man immer noch gegen ihn vorgehen, wozu die Stadtverordnetenversammlung schon genügende gefeßliche Be fugnisse hat. Stadtv. Schmall bemerkt, daß eine Auf flärung notwendig ist, da doch nicht alles aus der Luft ge griffen werden fönne, der Herr D.-B. habe zwar dazwischen gerufen: es wäre doch so. Sehr forreft fanden wir dan die folgende Mitteilung des Oberbürgermeisters Recumbe daß er bei Eiple tung eine gebent. Disziplina verfahren geger Herrn Stolte den Sachverständigen zu ernennen gehabt hätte ihm aber, das möchte er behaupten, dann der Vorwurf went auch nur in versteckter Weise gemacht werden könnte, er hab mcht unparteisch den Sachverständigen erwählt. Deffer wollte er sich erstens nicht auss Ben und dann ist es richtiger Geheimer Medizin fich der Verabredu Aufenthalte nach Beta Die unterm 8. O Niegelpfads wird Gießen, den 14 Großherzoglic Beta Die unterm 8 Hulweg zwischen wird hiermit au Gießen, den 14 Großh. Beta Die unterm 18. wenn auch von der anderen Seite( natürlich auf dere: bitlichen Bürger Rosten) ein Sachverständiger die Aften mit prüft. Wie schorus Nr. 71 und oben angeführt, wurde demдemäß beschlossen, die Installateur sollen ihren Sachverständigen innerhalb 8 Tagen angeben andernfalls angenommen wird, daß sie darauf verzichten. Die Versammlung ging dann zu Punkt 4 über: Ein friedigung des Darmstädter Haus s" in der Klinifstraß Н Regenschirme für Damen, Herren u. Kinder stets das neueste in großer Auswahl und zu billigsten Preisen. In Sairmen mit bunter Rante, sowie farbig bringen wir ftets eine une reicht große Auswahl zu vorteilhaften Breisen. Unsere Firma genießt den Ruf, stets die ersten und feinsten Nouveantes der Branche zu bringen. Casseler Schirmfabrik Seltersweg 9 Gießen Seltersweg 9 Gießen, den Großh. Beta Die unterm 6.9 torstraße zwi hiermit aufgeh Bießen, den Groß Befa Die unterm 22. Boetheftrake otto biermit aufgeho Gießen, den Brogg Bet Wegen Vornah Großer Stei ge bon heute tehr gesperrt. Gießen, den Brok Bickens inem Holzgitter. Wird genehmigt mit der Bedingung, Uebereinstimmung mit Dr. Happel mit dem Befinden der in jeder Beziehung zurrieden. bember 1908 af die Holzlatten einen leichten Einblick in den Borgarten Großherzogin sowohl als dem des Erb großherzogs gegebene Busage verwirklichen fann) ein überaus glücklicher oßen Ferien eten. ter Sommerg chaft als Stud Gutfleis an ben Ro Curiaman eiffer Recur Ing von Ed des Bertme Sierbei wird gleich mit beschlossen, daß in nit Dispenfe zu Einfriedigungen nicht befürwortet Dei follen, sobald die Arbeiten schon ausgeführt sind. B 5: Baugesuch des Gustav Wittmann für die durgerstraße wurde nicht befürwortet, ba das Gebäude halb des Bebauungsplan s zu stehen kommt. Bei , fehlten. Bi handelt es sich um Verlängerung eines zwischen em Veggermeister Kreuder in der Neustadt und dem iger Heinrich Winn vereinbarten Vertrages. Dieser am 3 Auguft 1901 rechtskräftig abgeschlossene Vertrag ehtimmt, daß Streuder 5 Jahre später ein altes auf seinem en flehendes Sindergebäude abreißen muß. Kreuber itu barum eingekommen, daß die Frist hinausgeschoben er den möchte, da er dieses fragliche Gebäude noch sehr Big als Kühlraum braucht, solange die seit Jahren genft 3 der Lage e gegen itswertes * Zwei oberhessische Bürgermeister, Joh. Kasper Müller in Bingenheim und Böckner in Nieder Ofleiden sind Montag gestorben. P. Diebstahl. Bei einer in Gießen in einem Wirtslofal abgehaltenen Versteigerung wurde einem fremden Der Handelsmanne eine Handtasche mit Inhalt gestohlen. Dieb wurde in der Person eines hiesigen Taglöhners feftgestellt, die gestohlene Tasche fand sich in seiner Wohnung vor. P Verhaftet wurde gestern in Gießen der Kaufmann B. Fischer aus Wehlheiden, der von der Staatsanwaltschaft Heidelberg wegen Betrugs im wiederholten Rückfalle steckbrieflich verfolgt wurde. A Unglüdsfälle. In der Klinit zu Gießen Starb der Arbeiter Möbus- Burkhardsfelden und ein Kind Eccarius, Forte Fühlanlage im städtischen Schlachthaus noch nicht aus Nieder- Girmes. Erster war in die Trommel der Herrn Stolliant ift. Die Versammlung gab dem Gesuchsteller eine Dreschmaschine geraten, während das Kind eine brennende Eingabe an betere Frift bis zum 1. Oftober 1908, bis zu welcher Petroleumlampe auf sich geworfen hatte, die explodierte. flichtvergeht auch die städtische Kühlanlage fertig sein wird. Das tallationssatgesuch des Bauunternehmer cheppelmann für die be - e gleich an, ungsplanes zu stehen kommt, genehmigt, da bereits Aften und der Säuſer dort schon stehen.- Start Nikolaus ist Unfähigteit feinen Neubau Moltkestraße 18 um Veränderung der ten nicht nebel faffabe eingefommen. Burde abgelehnt. Die nach nach liet te Aufstellung einer Feldschmiede wird der Firma lateuren und. Rahl genehmigt; desgleicher geschah mit dem Besuch rüber nahm sex Vießgermeister Ernst Ludwig Sad wegen Anbringung mpfahl, daß es Softores in der Hundsgaffe. Bum folgenden tr. Handwetante gab C.-B. Mecum die besonders für die Fuhr erwidert wobetzer erfreuliche Mitteilung, daß die Pflasterung hammstraße nach dem Güterbahnhof zu Witte Gebäuden after Woche fertig wird, also der große Umweg oben Shafftau die Klinifstraße ist dann nicht mehr nötig. sch und renahnmeisterei 1 wurde na zdem die Busage erteilt zur Verr Stadt Arbeung einer Telephonleitung nach dem Hause Friedrich nn bleibt es take 8 und Bleichstraße 14. Ebenfalls debattelos wird ube überrede Unionbrauerei die Genehmigung zur Ueberschreitung des mmer beschädtwe ges mit einer elektrischen Leitung erteilt. Bahn = Uebel vori iftere wie Unionbraueret sollen jährlich 1 Mark Andt öffentlig nungsgebühr zahlen.- ffftäot'fchen bäuden bis * * - - -e- In der nichtöffentlichen Sigung der Stadtverordnetendtv. Heidelb furzen Beraterjammlung wurden u. a. 9 neue Schulstellen an öffentlich bele hiesigen Stadtschulen vergeben. trizitätswertil nen unpartei ( Schluß folgt.) Cokales. ze Angelege Herren sich ann hinzug -n Se. Königl. Hoheit Prinz Heinrich von els, Dr. Greußen nebst Familie, Gefolge und Dienerschaft passierten en Eingabe, bute frath im Salonwagen 757 Uhr von Kiel kommend die schwere Bambi fige Station; das vorher telegraphisch bestellte Frühstück Durch die orderde von der Bahnhofrestauration in den Wagen hineinnach den reicht. Deftens gegen Geheimer Medizinalrat Prof. Dr. Pfannenstiel geleitet wiffen begab sich der Verabredung gemäß gestern Vormittag zu Er erklärte sich in rat Dr. Sitem Mufenthalte nach Darmstadt. κατά feiner 185 bes G auch der§ 1 Bekanntmachung. Die unterm 8. Oftober 1906 angeordnete Sperre teht. Wabas Riegelpfads wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 14. November 1906. Großherzogliches Bolizeiamt Gießen. auslagen, li ten Beamten n orgehen, wo ende gef glide b rft, daß eine aus der Luft Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 8 Oftober 1906 angeordnete Sperre be zwar dabes Aulweg zwischen Quer- und verlängerte Bismarckfanden wit ftitaße wird hiermit aufgehoben. meifters Mec na verfahren g ennen gehabt der Vorwurf t Den fönnte, er erwählt. D ann ist es rig atürlich auf it prüft. Wie en, bie Infall 8 Tagen ang arauf verzidi unft 4 über: der Klin me Kinder swahl und 3. fowie The reicht Breifen. Die erften und bringen. Fabrik eltersweg 9 Gießen, den 14. November 1906. Großh. Bolizeiant Gießen. Herberg. Betanntmachung. Die unterm 18. Oftober 1906 angeordnete Sperre A Das neue Stadttheater ist jetzt im Rohbau vollendet und repräsentiert sich bereits in seinem schmucken antiten Bauftil äußerst vorteilhaft. Gegenwärtig wird die Zentralheizung angelegt, die baldigst in Tätigkeit treten soll, damit am inueren Ausbau den Winter über möglichst fortgeschafft werden kanu. Der Konzertberein Gießen, dessen Wintersaison durch das so vortrefflich gelungene Symphoniekonzert am 4. November recht verheißungsvoll eröffnet wurde, veranstaltet Sonntag, den 18. November einen BrahmsAbend. Universitätsmusikdirektor Trautmann hat daher, nicht ohue Absicht, drei, leider auch in Konzerten größerer Städte nur zu selten gehörte, aber um so herrlichere Chor. tompofitionen des unvergeßlichen Meisters gewählt, die, obwohl fompositorisch aus verschiedenen Zeiten stammend, in der Grundstimmung, in der Innigkeit des Ausdrucks und der Harmonit sich außerordentlich gleichen und, rein musikalisch betrachtet, zu dem Besten gehören, was die neuere Chor litteratur aufzuweisen hat. Es sind dies das 1871 tomp. Schicksalslied( op. 54), die 1882 tomp. Mante( op. 82) und der Gesang der Barzen( op. 89, tomp. 1883). Wer das deutsche Requiem tennt, der wird vielleicht in einem der genannten Werte einige kleine Anflänge heraushören, der wird aber auch in ihnen die unvergleichlich schöne Melodit, die nie das Triviale streift, andererseits die straffe Rhythmik und Dynawit der Brahmschen Kompositionsweise bewundern, nicht minder die den Chorgesang unterstüßende prachtvolle Instrumentierung in der Orchesterbegleitung. Daß bei Daß bei der Gründlichkeit, mit der der Leiter des Konzertes, Herr Universitätsmufifdirektor Trautmann, Chor und Orchester für solche Aufgaben vorzubereiten stets bestrebt ist, auch in dieser Hinsicht ein hoher Kunstgenuß zu erwarten ist, bedarf wohl kaum der Erwähnung. Eine genauere Besprechung der Werke, über deren Inhalt der auf das Programm gedruckte Text ja genügend aufklärt, erübrigt sich hier wohl.- Die Soliftin des Abende, Fräulein Agnes Leydhecker aus Berlin, ist unseren regelmäßigen Konzertbesuchern von früheren Konzerten her noch in bester Erinnerung; wir glauben, daß die Wahl dieser Solistin( in Verhinderung des Herrn Scheide. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird mantel, der Hoffentlich bei anderer Gelegenheit seine schon zu nennen ist, da Frl. Leydhecker als eine ausgezeichnete Interpretin Brahmsscher Lieder weithin bekannt ist. Schon bei ihrem ersten Auftreten in Gießen fonnten wir die vor treffliche Schulung ihrer wohlgebildeten Stimme bewundern, die außerordentliche Einfachheit ihrer Gesangsweise und dabei doch die seelische Vertiefung ihres Gesanges. In der Missa solemnis ist uns ihr Ageus Dei, in der Matthäus passion die befaunte Altarie mit Violinbegleitung noch in frischer Er innerung. Wenn fürzlich die Mindener Zeitung" bezüglich des Vortrages Brahmscher Lieder, so des, Sandmännchens", oder immer leiser wird mein Schlummer" schrieb,„ daß sie mit einer solchen Aumut zum Vortrag famen, daß man sie nicht auf dieser Erde zu hören wähnt, sondern im Himmel, wo niebliche Meine Engel ihre Bauberstimmchen ertönen lassen," so ist damit nicht zu viel gesagt. Wir fennen den zu Herzen gehenden Gesang des Frl. Leybhecker zu sehr, und schäßen sie als eine fünstlerische Persönlichkeit, beren musitalische Begabung in vortrefflicher Weise mit einer hohen Intelligenz gepaart ist, die aber ihrem Liedervortrage sehr zu statten fommt. Alles in allem dürfen wir dem kommenden Brahms- Abend mit hochgespannten Erwartungen entgegensehen und uns auf einen Runstgenuß allerersten Ranges gefaßt machen! Hoffen wir, daß der Konzertverein durch einen zahlreichen Besuch seitens aller Musikfreunde aus Gießen und Umgegend für seine Mühen entschädigt wird! - * Die Stadt Mainz wird der Landes- Universi. tät Gießen zu ihrem 300jährigen Jubiläum eine Gabe von 10 000 t. bewilligen, und zwar 5000 Mt. für Bibliothekzwecke und 5000. für Stipendienzwede; die Stipendien sollen zunächst bedürftigen Mainzern, dann Rheinhessen, anderen Hessen und dann erst Reichsdeutschen zugewendet werden. * ** Viehmarkt zu Gießen. Bei dem am 13. u. 14. November stattgefundenen Markte waren aufgetrieben 1233 Stück Rindvieh, 514 Schweine. Der nächste Markt findet am 27. und 28. Novemoer statt; am leẞteren Tage auch Krämermarkt. * Krofdorf. Getrennte Bürgermeistereien. Sicherem Vernehmen nach sollen die bisher vereinigten Bürgermeistereien Azbach- Launsbach für die Folge getrennt werden, indem die Bürgermeistereien Launsbach unter Er nennung eines Ehrenbürgermeisters wieder für sich eine eigene Verwaltung erhält.( Wir geben diese Meldung unter all dem Vorhaben wieder. Schriftftg.) Am 28. Juni 1860 wurde die Bürgermeisterei Azbach nach Krofdorf verlegt, und standen von da ab beide Bürgermeistereien unter der gemeinsamen Verwaltung des Bürgermeisters Colnot. § Lang- Göns, 15. Nov. Hier ist der Schweinehirt Hart segen Blutschande verhaftet worden. - s. Frankenbach, 15. Nov. Man telephoniert uns, daß bei der hier abgehaltenen Treibjagd ein Hase angeschossen wurde. Schau, Schau! * Bad Salzhausen. Die im Sommer erbohrte Sol. Quelle ist wieder verschwunden und vermutlich mit der älteren Lithium- Quelle unterirdisch in Verbindung getreten, die jest täglich rund 125 000 Liter Kohlensäure haltendes Wasser gibt. Bekanntmachung Die Ziehung der die Steinstraße zwischen Schiller- und Weserstraße 47. Gothaer Geld- Lotterie bon heute an bis auf weiteres für den Fuhrwerksverkehr gesperrt. Gießen, den 15. November 1906. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Wasche mit LUHNS wäscht am besten Nervenschwäche und deren Folgezustände, Angstdes östlichen Bürgersteigs des Selterswegs zwischen gefühl, Appetitlosigkeit, GedächtnisHaus Nr. 71 und Südanlage wird hiermit aufgehoben. schwäche, Gemütsverstimm., HerzGießen, den 14. November 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 6. November 1906 angeordnete Sperre torstraße zwischen Braugasse und Nordanlage tebird hiermit aufgehoben. Gießen, den 15. November 1906. Großh. Bolizeiamt Gicken. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 22. Oftober 1906 angeordnete Sperre die Goetheftrake zwischen Ludwig- und Stephanstraße tid hiermit aufgehoben. Gießen, den 15. November 1906. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Wetanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird dar Großer Steinweg" zwischen Eichweg und Roonflopfen, Magenschwäche, Dhren fausen, Mattigkeit, Schlaflosigkeit, Schwinde, Uebelfeit, Zittern der Glieder uit., beseitige ich ohne ist vom 15. und 16. November auf den 19. und 20. Dezember verlegt worden, worauf ich hierdurch die Interessenten aufmerkLose à 1 MK. empfiehlt, so lange Vorrat reicht Automat liput, ber sam mache. fleinste Schieß- Automat der Welt, elegant start, beste Funktion. Fortwährend Neuheiten. Adler- Automaten, Coln Neußerstraße 41. Telefon 4727 Vertreter gesucht. Familien die Zeitungen in Gießen Störung von Beruf und Lebens tragen weise aufGrund 30jähr. Erfahrung. Chemiker Heyden, Altona Elhe. Gänse schöne, böhmische Mastgänse, ver Pfd. 70 Pfa. versende franko geg. Nachnahme. Freyung A. Ch. Otto, affau. Feinste Tafelbutter tägl. frisch verf. in Bostkolli gegen Nacon. Ludwig Held, Großgeschäft, Leutkirch- gäu. 2 noch gut erhaltene Blasbälge preiswert zu verkaufen. 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Mittwoch, den 21. Nov., abends 8 Uhr Vereinigung ber fonfirmierten meibl. Jugend der Markusgemeinde. Donnerstag, den 22. November, abends 8 Uhr im Matthäussaal: Bibelstunde.( Offenb. Joh. 6) Pfarrer D. Schlosser. In der Johannesfire. Vormittags 91 Uhr: Professor D. Ed. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes. gemeinde. Pfarraffiftent Steiner. Freitag, den 23. November, nachm. 4 Uhr im Lufassaal: Missionskranz der Lufasgemeinde. Mittwoch, den 21. Rovember, vormittags 9 Uhr tagt im Konfirmandensaal der Johannesfirde die Synode des Defanats Gießen und wird mit einem Gottesdienst, in dem Pfarrer Weber aus Lang- Göns predigt, eröffnet. Die Gemeinde wird dazu herzlich eingeladen. Batholische Gemeinde. Samstag, den 17. November. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Ge legenheit zur heiligen Beichte. Sonntag, den 18. November. 24. Sonntag nach Pfingsten. Borm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. • um 7 Uhr: Die erfte heil. Meffe, vor und is derselben Austeilung der heiliger Kommunion. " Vorm. um 8 Uhr: Die zweite heil. Meffe. Militärgottesdienst mit Predigt. Vorm. um 91/2 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachm. um 5% Uhr: Predigt; darauf sakramentalische Bruderschaftsandacht. Kirchliche Nachrichten für Grünberg. am 23. Sonntag nach Trinitatis( 18. Nov.) predigt: 1. bormittags: Defan Wagner. Text: 1. Thess. 5, 14-24. Lied Nr. 250. 2. nachmittags: Pfarrer Schmidt. Text. Luc. 9, 57-62. Lied Nr. 244. Beichte, Gottesdienst und Feier des heil. Abendmahls, in Stangen od vormittags 9 Uhr. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdiens Voraussichtliche Witterung in Heffen für Samstag 17. November. Veränderliche Gewölkung, Regenschauer nächst fühler, dann wärmer. Starfe westliche Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantwortlich für die Politik und den Inserate Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, in Gießen. 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Jebsen, Base Bottwingermühle( Schweiz) bei, in welchem er auf sein bielen Erfolge in der Behandlung von Tuberkulo Haut und Geschlechtsfrankheiten, Sicht 2c. hinwe Wir empfehlen die Beilage der besonderen Aufmertjan feit unserer Leser. Geschäfts- Uebernahme. Einem verehrlichen Publikum von Giessen und Umgegend zeigen wir hiermit ergebenst an, dass wir die bisher von der Firma H. Kaiser& Co. zu Dülken am hiesigen Platze betriebenen Verkaufsgeschäfte in Kaffee, Tee, Schokolade, Biskuits und Zuckerwaren käuflich übernommen haben. Wir werden diese Verkaufs- Geschäfte, ebenso wie unsere übrigen Filialen, deren wir über 1000 in allen grösseren Städten Deutschlands und der Schweiz besitzen, getreu unserem Grundsatze: weiterführen. Grosser Umsatz, kleiner Nutzen Dieser geradezu riesige Umsatz setzt uns in die Lage, unserer verehrlichen Kundschaft zu bieten, was von unserer nach Vom Guten stets das Beste Millionen zählenden Kundschaft gern und freudig anerkannt wird. 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