Nr. 163 Erstes Blatt. Mebattion u.Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluß Nr. 362. Samstag, den 14. Juli 1906 Gießener 15. Jahrgang Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( tag und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblaff) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wezlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Cherkesson Prozeffe. [ Politische Wochenschaut.] Nichts ist so beständig wie der Wechsel, unaufhaltsam geht der Prozeß der Entwickelung der menschlichen Dinge und Verhältnisse vor sich. Ob in jedem Falle die Richtlinie zu befferen Zielen festgehalten wird oder werden fann, ist eine andere nicht so schnell beantwortende Frage. Aber Ents widlung ist zweifellos ein Zeichen für vorwärtsdrängendes Leben und Gestalten. Ueberwuchert auch manchmal der Irrtum und gewinnen die hemmenden und zurückwerfenden Mächte übergroßen Einfluß, auf die Dauer fan die Wahrs beit nicht mit Fesseln gehalten werden, fie tritt gewappnet auf den Blan und zerstört die Burgen, in denen die Schwäche und die Unzulänglichkeit unseres Geschlechts sich verschanzten gegen den befreienden Zug neuer Erkenntnis und neuer Aufgaben. Unter der Einmirfung der sommerlichen Erholungszeit ift der nicht rubende Prozeß der innerpolitischen Fragen in ein langsameres Stadium getreten. Erfreulich tlingt die Kunde, daß die Einführung der lanqumstrittenen Perionentarif- Reform auf den deutschen Eisenbahnen für den 1. April oder den 1. Mai des fommenden Jahres vorgesehen tst. Der preußische Landtag hat die Schulge eßvorlage endgiltig zum Gefeß erhoben und der Kultusminister Dr. von Studt zu dem adelnden Schwarzen Adlerorden ein persönliches Handschreiben des in der Nähe des Nordkaps weilenden Raisers erhalten, in dem der Monarch seinen Dant aus spricht für die seit einem halben Jahrhundert in der Schwebe befindliche nunmehr zustande gekommene Regelung der VolksSchulfrage. Württemberg bat seine Verfassungsrevision durchAeführt, beide Häuser des Landtages haben durch Entgegenfommen auf der mittleren Linie den Reformprozeß beendet. Der Ausbau der inneren Verhältnisse des Schwabenlandes fann unter den Bestimmungen der neuen Verfassung seinen ruhigen Fortgang finden. Ru welchen Folgen der vielfach weit vorgeschrittene Rerfegunasvrozeß amischen den bürgerlichen Parteien führt, bat die Reichstagswahl in Altera Jierlohn gezeigt. Ein seit der Reichsgründung im Befiße des bürgerlichen Liberalismus befindlich& Mandat fällt an die Sozialdemokratie, obwohl die bürgerlich gefinnten Wähler in grofer Ueberzahl find. Eben weil diesem Vorgang eine so große symptomatische Bedeutung innewohnte, regte er das intereffe in allen politischen Lagern auf das Aeußerste an. Von Rechts nach Links lucht min das Verschulden bei dem jedesmaligen Nachbarn, ohne überall zu der Erkenntnis zu fommen, daß Einigkeit die stärkste Waffe bei allen folgenfchweren Entscheidungen ist. Die praf. tische Politik erfordert fühle Berechnung aller Jmponderabilien, Echlagworte verfangen auf die Dauer nicht, nur flares Erfennen der im Voltswillen unbewußt sich formenden Notwendigkeiten und zielbewukte Arbeit in dieser Richtuna tönnen zu gedeiblichen Recten führen. Für die Zutun't gibt die Wahl von Altena- Iserlohn deutliche Fingerzeige, wo und wie der Hebel anzuseßen ist, um im Kampfe nicht als ohnmächtige Größe an die Eeite geschoben zu werden. Ein langes Jahrzehnt hinduich hat in Frankreich der aufregende Kampf um die Dreyfusfäre netobt, der icht endlich durch den vor dem Kaſationshof zu gnften des Cpfer? nationalistischer Gegner der republikanischen Staatsform beenbeten Prozeß entschieden worden ist. Der Rattentönig von anflagenden, rehabilitierenden und Beleidigungsprozessen ist durch biese legte Entscheidung als merkwürdiges und erschütterndea Denfmal politischen Haffes der Geschichtsschreibung überwiesen worden. Die Historifer werden bei der Betrachtung der um bie Wende des 19. und 20. Jahrhunderts bestehenden KonStellation Europas nicht vorbe geben tönnen an die er start In die internationalen Beziehungen eingreisenden Heiterscheinung. Das seit den Ereignissen von 1870 gegen Deutschland genährte gallische Mistrauen machte es möglich, einen Unschuldigen trotz aller von deutscher Seite erfolgten bündigen Erklärungen martern und quälen zu lassen. Dob das gefränfte Rechtegefühl ruhte nicht, fonnte nicht erflict merden trotz aller Machinationen der Mercier, Boisdeffre, Gonse, Esterhazy und Genossen. Zola schleuderte seine monumentale Antlage= schriit J'accuse" in das Volf, die gefnechtete Wahrheit er ob thr Haupt, mutige Verteidiger erstanden ihr. Wohl besetzte bie Clique noch einmal die verlorenen Schanzen mit rückichte. losen Parteigängern, die selbst vor dem Mordanfall auf den beredten Anwalt Labori nicht zurückschreckten. Doch der eherne Schritt der Aufflärung ließ sich nicht aufhalten, die legten Bastionen fielen und die Gerechtigkeit triumphierte. Db Dreyfus und sein Nebenmann Biquart wieder in ihre Offizierscharge, der Form nach für eine wahrscheinlich schnell vorübergehende Zeit eingesetzt werden, ob hog der Amnestie für die ungerechten und meineidigen Antläger eine Strafe gefunden wird, ist gleichgiltig. Sie find gerichtet, Recht ist Recht geblieben und in Deutschland fann man mit voller Genugtuung die Tatsache verzeichnen, daß alle schnöden Anschuldigungen, mit der man seiner Zeit selbst vor der Verson Kaiser Wilhelms II. nicht halt machte, in Nichts zerstoben sind als das, was sie waren: Ein elendes erbärmliches Lügengewebe. In Rußland treibt der Prozeß der Auflösung, der Görung in allen Schichten, das Land immer schneller der unausbleiblichen Katastrophe zu.: Treuesten der Treuen, die Kosaten, folgen dem Beispiele der Garden und lehnen fich auf gegen die Politik der leitenden Männer. Finster und dräuend erhebt der Agrar- Aufruhr sein unheildrovendes Haupt. Revoltiert die bäuerliche Bevölkerung in Massen, werden diese lange latent gebliebenen Kräfte losgelaffen, so wächst der Schrecken ins Riesengroße. Schon rückt die Neigung der Duma eine Miliz einzurichten, die kriegerische Auseinandersetzung mit dem Gouvernement näher, wie fie einst in England unter den Eisenseiten Olivier Cromwella unter unzähligen Opfern an Gut und Blut die vollständige Neugestaltung brachte. Wird sich die Erkrankung, die Mütterchen Rußlands Körper durchto bt, zum Guten wenden? Der Prozeß steht in den Anfangsstadien, der Angeklagten find viele, der Ankläger Millionen und der versöhnende Schlußatt steht in weiter Ferne. Dreyfus in der Ehrenlegion. ( Sonder- Bericht.) Paris, 13. Jult. Der Eindruck der völligen Wiedereinsetzung des ehe maligen Hauptmanns Alfred Dreyfus in alle Rechte eines unbescholtenen Menschen und Staatsbürgers ist gewaltig. Mit gleicher Eindringlichkeit, wie man einst den Ruf ,, Kreuzige ibn" ausstieß, findet man heute nicht Worte der Verachtung genug für die Männer und Gesellschaften, die ihn wie das flüchtige Wild ins Verderben jagen wollten. Nicht daß der Mann gerettet ist- allzu große persönliche Sympathien hat er sich nicht erwerben tönnen. Aber daß die Wahrheit endlich gesiegt, das Lügengewebe offenbar und zerrissen vor aller Welt daliegt, das ruft die allgemeine Genugtuung wach, Die gesamte Presse bespricht die Entscheidung des Kassationshofes ar leitender Stelle. Einzelne nationalistische und fonservative Blätter greifen den Kassationshof in schärfster Weise an. Eclair schreibt, das Urteil sei ein polischer Gemaltstreich gegen die Kriegsgerichte. Autorité äußert, man irre sehr, wenn man glaube, daß durch die gestrige Entschei dung aller Groll beseitigt worden sei. Es sei zu befürchten, daß Drenfus an seinem wiedereroberten Säbel im ganzen Lande wenig Freude haben werde; es würde Ohrfeigen auj ibn regnen, wenn er eine Kaserne betreten wollte. Die radi falen und sozialistischen Blätter feiern die Entscheidung des Saffationshofes als einen Triumph der Wahrheit und der Gerechtigkeit. Lanterne schreibt: Die ganze Nation ist reingewaschen von der Schmach, welche die verbrecherischen Gene rale auf das Land geladen hatten. Wir sind stolz darauf, daß unter allen zivilifierten Nationen allein die französische einer solchen Tat der Gerechtigkeit iſt." Die leitenden Männer sind enschlossen, den Freis gesprochenen zu der Freude über die Befreiung von dem Alp der ungerechten Verurteilung auch eine gewisse Genugtuung in moralischer Beziehung zu geben. In der Deputierten famme: brachte Kriegsminister Etienne unter dem Bei all des Hauses zwei Gefeßentwürfe ein, wonach Dreyfus und Picquart wieder ins heer eingestellt werden sollen, und zwar Dreyjus als Major und Picquart als General, und wonach beide Offiziere in die Liste der Anwärter auf den Orden der Ehrenlegion eingetragen werden sollen.- Oberst Picquart, der arfrechte und mutige Verteidiger der Wahrheit, hat sich allerdings geweigert, in die Armee einzutreten und das Bändchen der Ehrenlegion anzunehmen, ehe nicht Mercier, der unermüdliche Verleumder, aus der Generalität entfernt wäre. Aber das sind nur Formalitäten, denn sowohl Picquart wie Dreyfus werden schwerlich wieder Lust verspüren, in der Armee wirklichen Dienst zu tun. Stimmt die Kammer den Vorschlägen des Kriegsministers zu, so folgt zweifellos der Rehabilitierung und Rangerhöhung der beiden Difiziere ihr Dispositions- Gesuch auf dem Fuße. General Mercier droht indessen wie ein Fuchs, der selbst in der Falle noch wütend um sich beißt, mit weiteren Indiskretionen und Enthüllungen. Doch er erweckt tein Echo mehr selbst in der ihm früher blindlings folgenden Presse. Selbst die an temitische Libre Parole" fallt von ihm ah. Der Redakteur des Blattes Gaston Mery hatte schon vor einer Woche den General Wiercier aufgefordert, nun endlich alles zu sagen, was er wisse und feine Echonung mehr zu üben. Mercier hatte darauf zwei inhaltloje offene Briefe an die geitungen gesandt, in denen er nur immer wieder Dreyfus für schuldig erflärte. Heute sällt Mery zornig über ihn her und ruft ihm zu: „ Herr General, Sie haben Ihr Versprechen nicht ge halten, Ihre beiden Briefe waren Spi gelfechterei! Ich bitte Sie, nochmals zu sprechen. Die öffentliche Meinung läßt Ihnen noch einen Tag Bedenfzeit morgen wäre es zu spät!" Es ist zu spät- die Bataille ist rettungslos verloren. Daran ändert auch ein spielerisches Degenduell nichts, daß der dreyfusfeindliche Journalist Guy Cassagnac gegen den Leutnant André, den Sohn des früheren von den Nationalisten geschmähten Kriegsminister ausfocht und bei dem der Verteidiger der angegriffenen Ehre seines Vaters eine leichte Armwunde erhielt. Kriegsminister André hat befanntlich im Jahre 1903 die zweite Revision des Dreyfus- Prozesses ver Anlaßt. Es ist zu spät, die blosgestellten Leute vom Schlage der Mercier und Gonse find reitungslos in den Abgrund ihrer eigenen Schande versunken das ist das große Fazit der zehn jährigen Tragödie. Wie fich die Abgeordneten bei der heutigen Verhandlung zu den Anträgen des Kriegsministers tellen, ist dabei ziemlich unerheblich. Whit aller Wahrschein icfeit werden sie der Reaktivierung Dreyfus' wie Piquarts in ihrer großen Mehrheit zustimmen und so zu dem impo anten Aft der Gerechtigkeit das versöhnende Moment ritter licher Kourtoisie fügen. J. F. Politifche Rundschau. Deutsches Reich. * Gouverneur Graf Zech hat auf die Kunde von Gold janden in 2000 energija, e Rach orschungen anstellen lassen, ie exireuliche Resultate zu Wege brad, ten. Durch Prusung in der ceologischen Landesanstalt in Berlin wurde das zur Slobe eingeschickte Gestein als goldhaltig erkannt. * Die faplandische Regierung zeigt in der Behandlung er auf englisches Gebiet ub.rgetretenen Hottentotten Bt größeres Entgegenfommen gegen Deutschland. In den zten Tagen sind von Steinkopf 1000 Hottentotten, alte Männer, Frauen und Kinder, nach Springfontein gebrachi worden. Steintopf liegt ziemlich nahe unserer Südgrenze, in iner Entfernung von etwa 60 Kilometer. Die dort dett merten Eingeborenen find nunmehr also um etwa 100 KiloPIC J. Fed) en verplast worden und dor Dung entsprochen worde vem preußischen Finanzminister Freiherrn von Rhein baben ist ein fönigliches Handschreiben zugegangen, mitteli dessen ihm aus Anlaß der Verabschiedung der Steuerreform im Reich und der Abänderung des preußischen Einkommen teuer- und Ergänzungssteuer- Gefeßes das Kreuz und der Stern der Komture des Königlichen Hausordens von Hohen. zollern verliehen wird. Der in Annaberg tagende sächsische Gastwirtstag hai auf einen von Leipzig gestellten Antrag den Austritt aus de Deutschen Mittelstandsvereinigung mit 56 gegen 42 Stimmen beschlossen. Der Antrag war damit begründet, daß bie Mittelstandsvereinigung feine rein wirtschaftliche Ver einigung, sondern eine Partei tonservativ- agrarischen Richtung sei. * Der diesjährige sozialdemokratische Parteitag wird am 23. September in Mannheim eröffnet werden. Der be merkenswerteste Gegenstand der Verhandlungen wird die Debatte über den Generalstreit bilden, für die Bebel das Referat übernommen hat. Rufeland. ** Aus verschiedenen Städten werden schwere Aus schreitungen und Zusammenstöße gemeldet. In Peters. burg überfiel die Voltsmenge eine Anzahl Lastfubren der Branntwein Monopol- Verwaltung, leerte die Fiaschen und türzte die Wagen um. Polizeimannschaften und Kosaten wurden mit Steinen beworfen. Erst am späten Abend gelang 13, den Ruhestörungen ein Ende zu machen. Durch die Steinwürfe wurden der Polizeimeister, einige Polizeioffiziere and Schutzleute schwer verleßt. In Kamyschin im Gouvernement Saratom fam es aus Anlaß der Verabfolgung faulen Fleisches tus einem hästischen Laden zu Ausschreitungen. Eine große Boltemenge nahm den Stadthauptmann und den Kreis. polizeichef gefangen und erzwang die Freilassung zweier politischer Gefangener. Nur die Ermahnungen der letzteren Derhinderten eine Mißhandlung der beiden Beamten. ** Als Verüber des Attentates auf den Admiral Eschuinin ist ein Gärtner aus der von dem Admiral be vohnten Villa verdächtig geworden. Er ist seit dem Attentat jerschwunden. Die Tat wurde verübt, als Tschufnin in Barten der Villa feinen Spazieraana machte. England. ** Im englischen Unterhause fündigte der Kriegsminister Haldane eine werminderung der Friedensarmee an. Die Steduktion soll erreicht werden durch die Abschaffung von zehn Injanteriebataillonen, einschließlich zweier Gardebataillone und durch die Benutzung der Miliz für Hilfsdienste. Die Kavallerie solle unverändert bleiben, während Vorkehrungen Betroffen werden für die Mobilisation von 63 Batterien zur Vervollständigung der Expeditionsstreitmacht, die bestehen würde aus 50 000 attiven Stegulären. 70 000 Regulären der Reserve und 30 000 Mann Miliz. Der Kriegsminister sagte, der Notwendigkeit einer Herabsetzung der Heeresausgaben fine er zu. Die Demotraten verlangten Erleichterung der erdrückenden Heereslasten und die Regierung habe geglaubt, in dieser Bewegung die Führung übernehmen zu sollen. Die konservativen Beitungen greifen den Minister und die Stegiczung scharf an wegen dieser Ankündigungen. Alien. ** Nach Meldungen aus Bernen ist die Lage in Teheran beunruhigend. Ein wegen Aufreizung verhafteter Professor der Theologie wurde von seinen Studenten gewalt am befreit, mobei ein Student von der Wache getötet, zwei andere ver. mundet wurden. Darauf sammelte sich die Geistlichkeit in der großen Moschee. Trupper durchstreiften die Stadt. Die Läden waren meist geschlossen feine Gedanfen für fich. Diners wurde er aufgeräumter und bemühte fich, besonders Geld denken und machte eine fauerfüße Miene, behielt aber Erst während des nachfolgenden Der Prinz mußte bei diesen Worten an sein verlorenes vorhin sagtest." wie ein Siegerin.isch und beim Tennis und Hockey fast immer mit dem Ich begreife eigentlich gar nichts von dem, was du Fuße wennestoßer werden? Ich weiß wohl, gefallen, das weiden Sie doch wohl gemerft haben." möchten greifen. Aber ich bin ein Ehrenmann, der nicht wil welchen niedrigen Mittein Das laß ich mir nicht zu Ste. Blick auf Murray filgte sie hinzu: mehr zu schaffen. Komm, John 1" „ Wir haben hier n'i Am anderen Vormittag erhielt Dina die versprochenen zwanzigtausend Dollars. Amerika. Nach Meldungen, die in lew- Orleans eingetroffen find, besteht eine Verschwörung gegen die Amerikaner in den merikanischen Grenzstädten. Seitens eines Geheimbundes meyitanischer Arbeiter sind dort Blafate angeschlagen, in denen die Amerifaner aufgefordert werden, das Land vor dem 4. September zu verlassen. Die im Juni vorgekommenen Unruhen in Cananea sollen der Anfang dieser gegen die Amerikaner fich richtenden Bewegung gewesen sein, die sich weit auszubreiten und den Tod vieler Amerikaner in den megifanischen Grenzstädten nach sich zu ziehen droht. Präsident Diaz und die merikanische Regierung sind bemüht, den Geheimbund zu unterdrüden. In der Stadt Miegifo find bereits eine Anzahl Personen verhaftet worden. ** Die mittelamerikanischen Republifen San Salvador und Guatemala find in friegerische Auseinandersetzungen geraten. In dem ersten Treffen fiel der frühere Präsident von Salvador Regalado und Führer der Truppen Salvadors in dem Streite mit Guatemala. Die Truppen von San Salvador wurden geschlagen. Dof und Gesellschaft. In diplomatischen Kreisen geht abermals das Gerücht um, daß König Eduard von England bei seiner Reise nach Marienbad im August d. J. mit Kaiser Wilhelm zusammentrifft, der um diese Zeit in Wilhelmshöhe bei Kassel weilen wird. Der König hat den Vorschlag gemacht, den Besuch auf Schloß Friedrichstron bei Homburg stattfinden zu lassen. Daraus ergibt sich von selbst, daß er zur Taufe des Sohnes des Kronprinzen nicht nach Berlin fommen wird. Nab und fern. † Deutsches Schwimmsest. Das nächste Deutsche Schwimmfest, das die deutsche Schwimmerschaft veranstaltet, soll im Sommer 1908 in Elberfeld abgehalten werden. Die dortigen Sportvereine find schon jetzt zusammengetreten, um die Vorarbeiten für das in großem Stil geplante Fest in Angriff zu nehmen. Im Kampf um den Bierpreis. Zwischen den Weißbierwirten und den Weißbierbrauereien tobt noch immer ein erbitterter Kampf, der negenwirtig in ein neues Stadium getreten ist, indem die Wirte endlich auf den Gedanken gefommen sind, eine eigene Brauerei zu übernehmen, um dadurch der Preiserhöhung von setten der vereinigten Weißbier. brauereien wirtsam entgegenzutreten. Eine Berliner Weißbierbrauerei will gegen eine jährliche Pacht von 15 000 m. und Uebernahme des Inventars im Werte von 35- bis 40 000 M. thie Räume einer Genossenschaft übergeben. Alle Brauereien des Vogtlandes haben eine Erhöhung der Bierpreise beschlossen, deren Einführung spätestens 1. August erfolgen soll. - † Eisenbahnzusammenstoß. Bei der Station Kaufering stieß der aus Lindau kommende Schnellzug 79 auf einen Güterzug. Die Maschine und fünf Wagen entgleisten. Der Lokomotivführer des Schnellzuges und zwei Schaffner find leicht verlegt, ein Zugführer ist schwer verlegt und ein Bremser tot, Reisende sind nicht verlegt worden. † Schredenstat einer Wahnsinnigen. In Leßdorf bei Freiwaldau wurde der siebenjährige Karl Haufe, der Sohn eines dortigen Häuslers, von seiner Tante, der dreißigjährigen Marie Haute, die sich tags vorher einer Operation unterzogen hatte, in einem Anfall von Wahnsinn durch Messerstiche ge tötet. Die Mörderin erhängte sich danach. † Streit zwischen Arbeitern und Polizisten. Bei dem Bau des neuen Plaza- Hotels in Newyorf ermordeten 30 Unionarbeiter einen Spezialpolizisten und verwundeten zwei andere. Die Beamten beschüzten die Leute, die nicht der Union angehören. Der schredliche Kampf fand in der achten Etage auf schwankendem Bretterboden statt. Vorher entfernten die Arbeiter eine schmale Leiter und schnitten da mit ihren Opfern den einzigen Rettungsweg ab. † Die Automobil- Katastrophe in England. Das furchtbare Unglück, das sich in der englischen Grafschaft Sussex dadurch ereignete, daß an einem voll besezten Automobil- Omnibus, der einen Abhang hinabfuhr, die BremsVorrichtung versagte, stellt sich in seinen Details immer schrecklicher dar. Der Wagen konnte nicht mehr gehalten werden, er raste den Berg hinunter und überschlug sich schließlich, wobei er in Atome zer plitterte und 8 Personen fofort getötet wurden, während 20 verlegt wurden, darunter B sehr schwer. Zwei von den Verunglückten sind ihren Verlegungen einige Stunden nach der Katastrophe erlegen. Die Art der Verlegungen war grauenvoll. Viele der Toten find in Stücke geriffen und vollkommen unferntlich. Der Baum Stamm, an dem das Auto zerschellte, ist mit Blut besprißt. Der Schaffner des Wagens liegt im Sterben, der Führer blieb wunderbarer Weise fast unverletzt. Durch welche Um. stände die Bremsvorrichtung nicht funktionierte, ist noch nicht festgestellt. Tages- Chronit. In dem Dorfe Alten bei Dessau be goß die Witwe des Bäckermeisters Rathmann ihre Kleider mit Petroleum und zündete sie an. Nachbarn fanden die Frau als Leiche, Rathmann hat sich fürzlich erhängt. In Mont Saint Aldegonde hat eine Bergarbeiterfrau ihren Mann mit Vierlingen und zwar mit zwei Knaben und zwei Mädchen beschenkt. In der Nähe Leipzigs ist ein bisher unbekannter Handwerksbursche ermordet und beraubt worden. Der Mörder ist vermutlich gleichfalls ein Handwerksbursche. Aus dem Gerichtsfaal. § Vom Raut mörder Hennig. Das Straffonto dea Maubmörders Hennig, der wegen Ermordung des Kellner Giernoth zum Tode verurteilt wurde, ist mit dieser Tat noch nicht erschöpft. Es schweben zurzeit noch Verfahren bei aus: wärtigen Gerichten, so u. a. in Königsberg in Vr. DIC Aften sind der Potsdamer Staatsanwaltschaft übersand: worden. Diese wird darüber zu entscheiden haben, ob die Straftaten noch zur Verhandlung fommen sollen. Bejahenden Falles würde die Voustreckung des Todesurteils auf geraume Zeit hinausgeschoben werden müssen. § Der Lenbachsche Grbschaftsprozek. In München ist die Witwe Lolo von Lenbach, geborene Frein von Horns stein verurteilt worden, 55 287 M. an Erifa von Lenbet, die Tochter aus des Künstlers erster Ehe mit der Grifin von Moltke, zu zahlen. Zwei Drittel der Kosten müssen ven der Klägerin Erika von Lenbach, ein Drittel von der Witwe Lolo von Lenbach getragen werden. Engeklagt wan 158 COO M. Um das weitere wird wahrscheinlich noch wieder prozessiert werden. § Betrugsprozeß Zander. Der Vertreter der Anflagebehörde, Staatsanwalt Schwedersfy, betont in seinem Plaidoyer, daß man mit dem Angeklagten von Zander das selbe tiefe Mitleid haben muß, das man auch seiner Frau nicht versagen fönne, und doch muß man sich davor hüten, durch übertriebenes Mitleid und falsche Sentimentalität bei Prüfung der Schuldfragen irreleiten zu lassen. Der Staatsanwalt beantragt nach längeren Ausführungen Frau von Bander in 59 Betrugsfällen schuldig zu sprechen, aber nicht in Gemeinschaft mit ihrem Gatten, weil die gegen den Angetlagten von 8. erhobene Anflage des Betruges fallen gelassen wird. Die Fragen nach betrügerischem Bankerott ersucht der Staatsanwalt für den Angeklagten von Z. und nach Beihilfe für den Angeklagten Lütiig zu bejahen. Kunst und Wissenschaft. RK. Verbotene Forschungsreise. J wissenschaftlichen Kreisen erregt es begreifliches Aufsehen, daß, wie der indische Staatssekretär im englischen Interbause mitteilte, dem Forschungsreisenden Sven Hedin die Erlaubnis, vom britischer Gebiet aus nach Tibet zu gehen, verweigert worden ist. Die britische Regierung hat aus Gründen der Politik beschlossen, daß es nicht einmal britischen Reisenden gestattet werden lönne, Tibet zu erforschen, und was englischen Staatsan: gehörigen verweigert worden sei, fönne natürlich und ver instigerweise nicht Ausländern zugestanden werden. Der Landwirt. rs. Vorsicht beim Festbinden der Pferde im Freien. Ist man gezwungen, die Pferde längere Zeit ohne Aufsicht zu lassen, so ist das Festbinden der Pferde im Freien nicht ohne weiteres als ratsam zu bezeichnen. An Zäunen, Räumen 1. dal. festgebundene Pferde gehen gern nach rückwärts und reißen dann die Riemen oder Stricke ab, mit denen fie fest, Bebunden sind. Oft tommt es vor, daß sie dabei auf die Hinterbeine fallen, womit Verlegungen des Rückgrats, Beckens oder der Gliedmaßen verbunden sein können. Will man eingeschirrte Pferde auf der Straße stehen lassen, so löse man den Zugftrang auf einer Seite und ziehe die Wagenbremse an; dann bleiben die Pferde in der Regel ganz ruhig stehen. Cokales. 14. Juli. ** Der Großherzog hat den außerordentlichen Professor bei der philosophischen Fakultät der Landesuniversität Dr. Franz Wagner Ritter von Krems thal auf sein Nachsuchen aus dem Staatsdienste entlassen. ** Gießen Vermögensüberschuß beläuft fich auf 4721 763 Mt. Auf den einzelnen Einwohner fommen 165,94 m., während die Schulden 68,56% betragen. * Die Prinzessin von Isenburg. Das Amtsgericht Frankfurt gibt befannt, daß über das Vermögen der Frau Prinzessin Alexandra zu Isenburg Büdingen, ge. schiedene Freifrau von Pagenhardt, das Konkursverfahren eröffaet worden ist. Rechtsanwalt Abt Frankfurt ist zum Kontursverwalter ernannt. * Die Hessische Vereinigung für Volks funde hält am 16. Juli im Café Ebel zi Gießen ihre Hauptversammlung ab. ** Infolge der in letzter Zeit niedergegangenen beträchtlichen Regenmengen ist die Lahn bedeutend gestiegen. ** Schneller Tob. Der 60jährige Steinbrecher Waldschmidt aus Fellingshausen erkundigte sich dieser Tage auf dem Bureau der Provinzialfiechenastalt über die Aufnahmebedingungen. Plößlich brach er mitten im Sprechen ab, stürzte zu Boden und verstarb am Herzschlage. ** Der Gießener Gewerbeverein hat einen Wettbewerb zu dem Neubau der Gewerbeschule ausgeschrieben. Das Gebäude soll an der Nordanlage und Wetsteingasse errichtet werden. * Landwirtschaftlicher Studienausflug in den Odenwald. Die Teilnehmer an dem Landwirtschaftl. Ausflug in den Odenwald werden hierdurch benachrichtigt, daß derselbe wie folgt geplant ist: Friedberg ab am 16. Juli vormittags 5.45 über Hanau. Anschluß von allen in Friedberg einmündenden Bahnen ist vorhanden; nur die von der Strecke Frankfurt- Friedberg müßten in Assenheim oder Heldenbergen einsteigen. Hanau ab 6.42; daß der Hanauer Zug auf unsern Zug wartet, ist bei Kgl. Eisenbahndirektion beantragt die Differenz beträgt nur eine Minute. Höchst an 8 15. Schloß Nauses Besichtigung der Rheinhess. Vieh und Fohlenweide. Gang über den Ozberg nach Lengfeld( sehr schöner Weg von anderthalb Stunde) Mittagessen in Lengfeld; darauf Besichtigung der bäuerlichen Saatgutfelder, ebenso gegen Abend der Kartoffelzuchten von Böhm in Groß- Bieberau. Uebernachten in Reichelsheim i. D. Anderen Morgen Gang über Lindenfels( herrlicher Aussichtspunkt nach Fürth i. D.) Fahrt per Bahn nach Rimbach, Besichtigung des Gutes des Landw. Provinzialverein Starfenburg mit Rindviehweiden. Zurück per Bahn über Heppenheim, Darmstadt nach Frankfurt. Abends rechtzeitige Unfunft in Friedberg, sodaß von da weiterer Anschluß erreicht wird. * Ja der letzten Quittung des sozialdemokratischen Parteivorstandes über die eingelaufenen Gelder befindet sich auch ein Bosten von 43 786 Mt. als zurückgezahlte Reichstagsdiäten. * Die alten blauen 3 weipfennigfarten, die von Geschäftsleuten vielfach als Drucksache im Orte verkehr benutzt wurden, werden sofern ihre Mindestzahl 300 beträgt, von den Postämtern zur Umwandlung in Dreipfennigfarten angenommen. Die Reisdruckerei durchkreuzt die alte Marke mit vier Ouerstrichen uno sezt den braunen Dre pfennigabdruck daneben hin. Das Wort Postkarte wird ebenfalls durchstrichen und durch Drucksache ersetzt. Für die Um wandlung ist außer dem Zuschlag von 1 Pfg. für die Marke eine Gebühr von 1 Mart per 1000 Stück zu entrichten. * Warnung. Behördlich wird auf folgendes aufmerksam gemacht: Ein gewisser Alfred Tatlock in Chile betreibt als Anwerber die Ansiedelung von Einwanderern aus Deutschland und anderen europäischen Staaten im nördlichen Teil des Departements Valdivia in Chile. Die Ländereien, welche den Einwanderern überwiesen werden, sind mit dichtem Urwald bestanden und können nur unter großen Kosten urbar gemacht werden. Dabei ist der Boden, der nur eine geringe Humusschicht hat, sehr schlecht. Zweifelles werden diejenigen, die sich verleiten lassen, als Kolonisten nach Chile überzusiedeln, einer traurigen Zukunft entgegen gehen. Vor Auswanderung nach dem genannten Staate muß daher gewarnt werden. ** Sonntag, den 29. Juli, wird in Gießen eine Regatta abgehalten. * Die Leiche im Koffer. In Sachen Meyers wird die Anklage auf Raubmord aufrecht erhalten. In den nächsten Tagen werden in Wildungen wieder umfangreiche Zeugenverhöre durch Landgerichtsrat Dr. Köhler vorge nommen. * Die Schule bei Gewitter. Auf Grund einer Verfügung der obersten Schulbehörde find die Lehrer an solchen Schulen, deren Gebäude nicht mit einem Blizableiter versehen sind, angewiesen worden, die Kinder beim Heranziehen eines Gewitters so zeitig zu entlassen, daß sie noch vor dem Gewitter die elterliche Wohnung erreichen. * Wichtige Entscheidung für Abzahlungsgegeschäfte. Der Erblasse der Beklagten hatte bom Kläger Waren auf Abzahlung gekauft und da er die bereinbarten Zahlungstermine nicht eingehalten hatte, trat der Kläger, wie er es für diesen Fall ausbedungen hatte, vom Vertrage zurück und verlangte Rückgabe der Waren. Die Beklagte hielt der Klageforderung entgegen, daß Kläger nicht, ohne ihr die gemachten Zahlungen zu ersetzen, die Waren zurückfordern dürfte. Dieses Verlangen wurde als nach§ 1 des Gesetzes vom 16. Mai 1894, die Abzahlungsgeschäfte betreffend, für begründet erachtet mit der Maßgabe, daß Beklagte an den Kläger den üblichen Mietpreis für die Waren zu zahlen hat. Dieser Mietpreis bildet nicht nur das Aequivalent für die überlassene Nugung der Waren, sondern enthalte auch die Verzinsung ihrer Anschaffungs. fosten sowie einen entsprechenden Anteil an den Gesamtunkosten des Geschäftsbetriebs und einen mäßigen Gewinn für den Kläger; außerdem aber sei er ein Entgelt für die notwendige und gewöhnliche Abnügung und dadurch bewirkte Wertminderung der Ware selbst. * Vom Lande. Die legten furchtbaren Regengüsse tamen dem Landmanne höchst ungelegen, zumal noch ellerwärts so überaus dringliche Arbeiten wie das Behäufeln der Kartoffeln, das Hacken des Gemüses zu verrichten sino. Dazu haben die schweren Gewitterregen großen Schaden an Fruchtfeidern und durch Ueberschwemmungen angerichtet. Es wäre jegt wahrlich der Feuchtigkeit genug, zumal die Ernte vor der Tür steht und auch die Kartoffein die nasse Witterung nicht vertragen können. Auch für unsere Gartengewächse wäre eine trockene Periode sehr erwünscht, denn sie fönnen gleichfalls zu feinem rechten Gedeihen tommen. Nur den Wiesen, vor allem den hochgelegenen, fommt der Regen zu gut, denn der Wuchs des Grases ist bereits ungewöhnlich starf. * hier die lutherische Konferenz für Oberhessen. Grünberg, 12. Juli. Am 10. und 11. Juli tagte Dieselbe war gut besucht und brachte interessante Bergandlungen über den Vortrag von Pfarrer Weber- Langgöns: Die Lebensmacht der heiligen Sakramente im Sinne der lutherischen Kirche im Gegensatz zu den modernen Anschauungen." Im Laufe der Verhandlungen wurde laut " Darmst. 8tg." auch folgende Resolution zum Fall Korell einstimmig angenommen: " erfalle gefürchtete mar entsprungen. igen Gegend zuge Marburg, 12 fenheit der Mitgl haltig ausgeftal röffnet. In fieb * e Menge gewerblic aus früheren B Herborn, 13 ben, das diefer Hannt zu werden. brüten untergeleg t der Welt. M hern Hühnern und t. Unter ängfilid „ Die 24. Tagung der lutherischen Konferenz für Oberhessen bedauert aufs tiefste die Haltung des Barrers Korrell, an der in den wettesten Kreisen des Landes schwerer Anstoß genommen worden ist. Sie erfläct in voller Uebereinstimmung mit den Darlegungen Großh. Oberkonsistoriums, dem von linksliberaler Seite der Vorwurf der politischen Barteilichkeit und im besonderen der Arbeiterunfreundlichkeit zu Unrecht gemacht wird, es un bereinbar mit der Stellung eines Dieners der ev. Kirche, die in ihrer Leitung bewußt- firchenfeindliche Sozial demokratie, wenn auch nur indirekt, zu unterstützen. Ste erwartet jedoch, daß die Kirche in richtigem Verständnis für die sozialen Fragen der Gegenwart auch in Zukunft ihren Diener das Recht unverwehrt läßt, für eine auf dem Boden des Evangeliums fußende soziale Politik zu wirken, die wie für die berechtigten Forderungen der übrigen Stände, so auch für die des Arbeiterstandes eintritt." * Lich, 13. Juli. Die Beigeordnetenwahl wird demnächst den Kreistag des Kreises Gießen beschäftigen. Bekanntlich wurde in der Stichwahl zwischen Bäcker Juring und Mezger Heller ersterer mit fnapper Mehrheit gewählt. Die Gegenpartei legte Berufung eta. * Widdersheim. Ein Sittlichkeitsvergehen an einem schulpflichtigen Mädchen verübte ein Landstreicher in der Nähe unseres Drtes. Er schleppte das Kind in ein Kornfeld. Als auf das Geschrei des Mädchens Leute herbeieilten, floh der Täter, wurde aber eingeholt und nach Nidda ins Gefängnis gebracht. * Marburg, 12. Juli. Entsprungener Vers brecher. Aus der Landesheilanstalt zu Koster Haina ist wieder einmal der wegen verschiedener Brandstiftungen und lein feine Schwi fember Araft gla ren zu fönnen und war dies für d bends, als man die ane tot im Waffe rem Rüden mitten ue Tierchen zum * Weglar, 13. aut West. Anz." 3. S. von Bleib J. auf der Drtef entel von Krofoorf Bergeben nicht mit Si redung. Lauterbach, 13. meinde hat in der elände getauft, das timmt ift. 本 Alefeld, 13. Jul albungen der Umgege indler laufen die Bee roßflädten, von wo gill England, geber abelbeeren 7-10 f gutes ift, fomme eidnet auf ihre Rech Aus d 2 Der Schuhwarenh hotte fish wegen Betruge Siner Feuerversicherung Beamter nach einem b Baden feftftellte. Aur mehrere Ramschverkäu Betragen und die er d 4 Monaten Gefängn Bulte von Grebenstein em betrunkenen Gafte hlen, wofür ihn da agnis belegte. Seine morfen. Wegen 11 Händlerin Agathe bat bei mehreren Beldoorschuß erhalte eblich erhaltene Aufträ Bottel aefälscht E in bev kau Da seh die der Kon die leist kon Probemasch J. Häuser, Neustadt 56. NAUM mit dem Aur 8 Tage in Golbfchrift 10 fa. mebr u erhält je natürliche Grösse Hauptkatalog, enthält g Als Probe De Betten, Broschen, Ringen, La , Spazierstöde, Fernrohre Reben- und Gartenfee Wiegemeffer, Taschen Saar und Schneideri mimud, versenden wi Schmud- und Sa andhaus Gebrüd Stahlwaren Für die Um 9. für die Marte Bu entrichten. folgendes auf d in Chile be nwanderern aus nördlichen en im Die Ländereien, den, find mit r unter großen der Boden, der Teberfälle gefürchtete Schmied Hunk aus dem nahen Niederseimar entsprungen. Man glaubt, daß er sich wieder der defigen Gegend zugewendet hat. * Marburg, 12. Juli. Heute wurde hier in An wesenheit der Mitglieder des Altertumsvereins eine sehr reichhaltig ausgestattete Altertümer Ausstellung er öffnet. In fieben Gruppen eingeteilt sieht man hier eine Menge gewerblicher und Kunst- Gegenstände, Trachten usw. aus früheren Beiten. * Herborn, 13. Juli. Ein leines Ereignis im Tierleben, das dieser Tage sich hier zutrug, verdient weiter Einer Henne hatte man Enteneier zum | Büdingen wurde der Meßgergeselle Hermann Knaf dort wegen Bedrohung und Körperverlegung zum Nachteil seiner Mutter zu einem Jahr Gefängnis verurteilt Vor dem Schöffengericht hatte er sich so renitent benommen, daß er zu mehreren Ordnungsstrafen verurteilt werden mußte. Mit Rücksicht auf die große Roheit wurden ihm mildern de Umstände versagt. Trotzdem die Mutter, infolge Berufung des Angeklagten, bei der Straffammer von dem Recht der Beugnisverweigerung Gebrauch gemacht hat, war das Gericht über die Richtigkeit der eingetretenen Bestrafung nicht im 8weifel, da das verlesene ärztliche Zeugnis zur Genüge bewies, wie der Angeklagte seine Mutter behandelt hat. Die erfannte Strafe 6 Wochen der erlittenen Untersuchungshaft echt. Zweifelles bekannt zu werden. Butunft entgegen Bicht der Welt. Man trieb Henne und Küchlein zu den als Kolonisten Ausbrüten untergelegt. Aber nur ein Entlein erblickte das Berufung wurde mit der Maßgabe verworfen, daß auf die nannten Staate andern Hühnern und Enten, deren Hof um einen Weiher anzurechnen sind. liegt. Unter ängstlichem Schreien dei Henne probierte das Marttberigte. Sießen, 14. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkt foẞteten Butter ber Bfb. 110-1.20 Mt., Sühnereter der Stüd 6-7 Pfa., Enteneier St. 0-0 Pfa., Käse ver St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Vfd. 22 Pfg., Linsen per Pfd. 32 Pfg., Tauben ver Paar 0.80-1.00 Mr., Hühner per Stüd 1.00-1.60 mt., Hahnen per Stüd 0.80-1.80 mt., Enten per Stüd 1.80-2.20 mr., Gänse Der Pfd. 00-00 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 78-86 Pfg., Rindfleisch per Pfd. 70-72 Pfg., Schweinefleisch per Pfs. 80-91 Bfg. Schweinefleisch gesalzen per Pfd. 94-00 Pfa., Kalbfleisch per Pfd. 80-84 Pfg., Hammelfleisch per Pfs 60-80 Prg.. Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-7.00 mt., Zwiebeln per 3tr. 6.00-8 00 Mt., Weiskraut per 3tr. 00-00 Mt., per St. 10-30 Pfg., Aepfel per 3tr. 00-00 Mt., Zwetschenper 3tr. 0.00 0.00 Mt., Kirschen per Vfd. 30-40 Pfg., Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherzieher feilgeboten werden. * Frankfurt. Heu- und Strohmarkt. Heu per n Gießen eine füchlein seine Schwimmfunst in der Nähe des Ufers. Mit Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. Zentner Mt. 3.- 00, Stroh Rt. 3.20-3.40. Auf Grund Sörde find die wachsender Kraft glaubte das Entlein seiner Mutter entlaut Geborene. Am 3. Juli dem Fabritarbeiter Heinrich Nachtigall ein Sachen Meyers behren zu fönnen und schwamm luftig mitien in den Weiher. Chalten. In den Doch war dies für das Gemüt einer Henne zuviel. Eines Der umfangreiche Abends, als man die Hühner füttern wollte, fand man die Sohn, Wilhelm; 4. Lokomotivheizer Friedrich Martin ein Köhler borge Henne tot im Wasser schwimmend; das Entchen saß auf Sohn, Wilhelm; 5. Wirt Karl Peppler ein Sohn, Arthur hrem Rücken mitten im Wasser. Seit der Zeit ist das Heinrich Wilhelm; Kunstgärtner Oswald Slgner ein Sohn, Hans und eine Tochter, Elisabeth; Hilfsbremser Albert Lehr treue Tierchen zum Freund der Familie geworden. ein Sohn; 7. Schneider Georg Rieß ein Sohn; Maler und Lackierer Karl Konrad Nau eine Tochter, Elisabeth Luise; 8. Küfer Gustav Sommerlad ein Sohn, Ernst Ludwig; 9. Buchhalter Paul Alfred Treufe eine Tochter, Anna; Kaufmann Maximilian Rosenthal, eine Tochter, Gerirude. Fabritarbeiter Karl Strad ein Sohn; Gerber Heinrich Belten 2. ein Sohn, Otto; 10. Spengler Georg Müller ein Sohn, Georg; Gastwirt Karl Sobel eine Tochter, Justine. 13. Schlosser Wilhelm Loß ein Sohn. Aufgebote. ude nicht mit viesen worden, Gewitters Gewitter die * Weylar, 13. Juli. Das Schöffengericht verhandelte Weßt. Anz." u. a. über folgenden Fall: Der Maurer B. Sch. von Gleiberg ist beschuldigt, am 11. März d. J. auf der Ortsstraße von Krofdorf den Nachtwächter Henkel von Krofdorf öffentlich beleidigt zu haben. Da das Bergehen nicht mit Sicherheit nachzuweisen ist, erfolgt FreiSprechung. ahlungsge gten hatte bom Lauterbach, 13. Juli. Die israelitische Religionsund da er die gemeinde hat in der Bahnhofstraße 400 Quadratmeter gehalten hatte, bestimmt ist. Gelände gekauft, das zum Bau der neuen Synagoge lausbebungen * Alsfeld, 13. Juli. Die Heidelbeerernte in den ngte Nüdgabe Baldungen der Umgegend ist in vollem Gange. Auswärtige händler kaufen die Beeren auf und versenden sie nach den die gemachten Großstädten, von wo sie zum Teil nach dem Auslande, fordern dürfte. speziell England, gehen. Bezahlt werden für das Pfund es Gesetzes vom Heidelbeeren 7-10 Pfg. Da das Resultat der Ernte ein betreffend, für sehr gutes ist, kommen Händler und Beerensucher ausaß Beklagte an gezeichnet auf ihre Rechnung. Klageforderung die Waren zu nicht nur das Aus dem Rerichtssaal. Straffammer. Gießen, 13. Juli. - g der Waren, er Anschaffungs Inteil an den Deinen mäßigen Der Schuhwarenhändler Gottlieb Höck von Friedberg er sei er ein hatte sich wegen Betrugsversuchs zu verantworten. Er hatte liche Abnügung einer Feuerversicherung falsche Angaben gemacht, als deren der Ware selbst. Beamter nach einem bei ihm ausgebrochenen Brande den Schaden feststellte. Kurz vor Ausbruch des Brandes hatte er mehrere Ramschverkäufe vorgenommen, die etwa 9000 Mt. n Regengüsse betrugen und die er dem Beamten verschwieg. Er wurde umal noch eller zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt. Taglöhner Franz e das Behäufeln Schulte von Grevenstein hat zu Gießen in einer Wirtschaft u verrichten sino. einem betrunkenen Gaste das Portemonnaie mit etwa 13 Mt. oßen Schaden an gestohlen, wofür ihn das Schöffengericht mit 14 Tagen Geangerichtet. Es fängnis belegte. Seine dagegen eingelegte Berufung wurde zumal die Ernte verworfen. Wegen Urkundenfälschung und Betrugs erhielt Offeln die nasse die Händlerin Agathe Kaicher 4 Monate Gefängnis. ir unsere Garten Sie hat bei mehreren Photographen auf falsche Angaben wünscht, denn sie hin Geldvorschuß erhalten und sich die Provision für andeihen kommen. geblich erhaltene Aufträge ausbezahlen lassen, nachdem sie enen, tommt der die Bestellzettel aefälscht hatte. Durch das Schöff ngericht ift bereits un 11. Juli tagte Oberbessen ffante Bergand Beber- Langgons: im Sinne der modernen An gen wurde laut Fall Korell Konferenz für ung des Barrers en des Landes Sie erfläct in egungen Großh Seite der Vor besonderen der It wird, es un der ev. Kirche, ndliche Sozial nterftügen. Sie em Verständnis - Es liegt in Ihrem Interesse, wenn Sie sich, bevor Sie eine Waschmaschine kaufen, die Original- ,, Riffel"- Dampf- Waschmaschine ansehen, denn sie ist entschieden die beste Dampfwaschmaschine der Gegenwart; infolge eigenartiger Konstruktion der Trommel steht die Maschine inbezug auf Wäscheleistung und Schonung der Wäsche konkurrenzlos da. Probemaschine auf Wunsch bei J. Häuser, Eisenhandlung. Neustadt 56. Giessen. Telephon 76. NAUMANNIA- SEIFE 9 mit dem Beste Seife nah undarn! Am 3. Juli. Johann Josef Eufinger, Ingenieur da hier mit Theresia Schick in Wirges. 4. Walter Offhaus, Ober- Post- Praktikant dahier mit Johanna Kolbe in Breslau. Olb in Mainz. 6. Karl Fehn, Universitätsfechtlehrer dahier mit Margarete Anna Thorn in Diez. 9. Dr. Arthur Brandeis, K. K. Professor in Wien mit Clementine Schäfer dahier. Gustav Rosenberger, Prokurist dahier mit Rosa Mendelsohn hierselbst. Johann Friedrich Wilhelm Dechler, Hauswalter in Obercammersdorf mit Marie Hofmann dahier. 11. Julius Graeser, Bäcker dahier mit Elisabeth Beinhauer hierselbst. 12. Karl Giller, Kaufmann in Homberg a. d. D. mit Sydonie Braun dahier. Philipp Hofmann, Tapezier und Polsterer dahter mit Katharine Weckmann hierselbst. 5. Adolf Jost, Gerichtsassessor dahter mit Susanne Marie Eheschließungen. dahier mit Karoline Alice Christiane Becker hierselbst. Am 7. Juli. Leonhard Treusch, Bauaufseher- Aspirant Ewald Schreiber, Kaufmann in Frankfurt a. M. mit Elisabethe Koch dahier. 10. Dr. Louis, gen. Ludwig Ruhl, Großh. Oberlehrer in Bensheim mit Emma Ritsert dayier. Gestorbene. Am 6. Juli. Karl Wortmann, 77 Jahre alt, Rentner dahier. 7. Dorothea Katharine Burt, 3 Jahre alt, Tochter des Milchkutschers Christian Burt dahier. Emil Kraushaar, 2 Mte. alt, Sohn des Kellners Wilhelm Kraushaar dahier. Antonie Mog, 63 Jahre alt, ohne Beruf dahier. 8. Konrad Hamel, 50 Jahre alt, Installateur dahier. Adam Ott, 73 Jahre alt, Rentner dahier. 11. Heinrich Koch, 53 Jahre alt, Gastwirt dahier. 11. Heinrich Wormsbächer, 73 Jahre alt, Deftillateur dahier. Arbeitsvergebung. Die Herstellung der Zemen- und Terrazzoarbeiten im Neubau der israelitistchen Leichenhalle soll Samstag, den 21. Juli d. Js., vorm. 11 Uhr öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 10. Juli 1906. Städtisches Hochbauamt. Geld! Bares Geld! Hoher sofortiger Verdienst für Jedermann! Kein Kapital! Kein Laden nötig Spielend leicht! Offert. u. A. B. a. Annoncenexpedit. Eugen Wieland, Lindau in Bayern. Gerbel. Städt. Wohnungsnachweis Gießen. Gartenstraße 2,( Zimmer Nr. 2) Es find zu vermieten: 1 Wohnung. von 6-8 Zimmern Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 2. 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Grobschlosserarbeiten: 950 kg Anfer, Slammern, Schrauben 2c. Los VIII. Dachdeckerarbeiten: 470 qm Schieferbedachung mit Schalung. Los IX. Spenglerarbeiten: 70 lfdm Dachrinne, 115 Ifdm Abfallrohr, 10 qm Einkastelungen 2c. Los X. Blizableiteranlage. Angebotsunterlagen fönnen auf unserem 3 weig bureau, Frankfurterstraße Nr. 85, eingesehen, Angebotsformulare( feine Zeichnungen) dorther bezogen werden. Die Angebote sind mit entsprechender Aufschrift versehen, bis Mittwoch, den 25. Juli d. Js., vorm. 11 Uhr, dem Eröffnungstermin, auf genanntem Zweigbureau einzureichen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Sießen, den 5. Juli 1906. Großh. Baubehörde für die Universitäts- Neubauten Gießen. Becker. Neu eröffnet! Bekanntmachung. In der Zeit vom 7. bis 14. 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Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 16. Juni 1906 angeordnete Sperre de Sonnenstraße zwischen Kreuzplatz und Schulstraße wit hiermit aufgehoben. Gießen, den 13. Juli 1906. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Hochbautechniker gesucht. Mebaltion u. für S Enthält Luftig ( Sonder- Berid Bor wenige Leiningen fchloffen. Sein drängte ihn bald ihm vorgezeichne tollften Launen durch eine Tat, Leben ausgefüllt Graf Emich Arab gebenten Füh arzogen worden, tra der Schlacht von D Schulden den Dien Doch den ruhelofer er schüttelte den G Socftaplerlaufbabn Bald geriet er mit Defterreich wegen e Kerler beftraft. Gerichten in die Hä berbaitet und aberr urteilt.- Nach ih von ihm, bis er a führung einer Mini wei Jahren Kerter und schmuggelte 2 bielem Glüde, qu der Behörde B midte au idhmugge Spiel, wobei er anderen von der Für die Erweiterung des städtischen Schlachta man ibn i hofes und die Erbauung einer Kühlhalle wird zu Unterstügung unseres Hochbauamtes bei der Entwur bearbeitung und Ausfürung ein in diesen Arbeiten fahrener Hochbautechniker gesucht. Meldungen mit Lebenslauf, Zeugnisabschriften, An gabe der Gehaltsansprüche und der Zeit des etwaigen Dienstantrittes bis spätestens Ende Juli erbeten. Persönliche Vorstellung zunächst nicht erwünscht Gießen, den 13. Juli 1906. Großh. Bürgermeisterei Gießen Mecum. Vergebung von Bauarbeiten Die für die Herstellung des Schulhofes zu neuen Schulhause in Wiesed Dem balferte ihm nicht mehrfach mit höhere Deutschland der Bo nach London und m baiteften von der Le ibm fein bedeutende Die letzten fünf in Frantfurt. Man taurationen in lider, denen er Iratiche Siaüren er fie auch die einige trok der rei bon Frankfurt a. M. Im Frühjahr vorige der ibn die drei le feffelte. Nun verfiel Namen und Rang machen, und Graf Em an Ueberflug" hatte „ Gefchäite" waren erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen im Weg Major, der seiner M öffentlichen Angebots vergeben werden. einen pruntenden Na Die Angebotsunterlagen liegen auf dem Bureau Bater geben moll des Unterzeichneten Zimmer Nr 18 während den Dien Mannheimer Famil erstklassig, stunden zur Einsicht der Interessenten offen. direkt von der Fabrik an Private und Händler von Mk. 65 an. Zubehörteile, prima Geschäft Nr. 1 f Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen, find häit Nr. 2 beripr verschlossen und portofret bis spätestens Samstag, den 21. Juli 1f. J8., nachmittage 5 Sausbälterin des Gr einflußte den Grafen lächelnd abzulehnen auf Großh. Bürgermeisterei Wieseck einzureichen, wofel einzuwilligen. 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