et! ger & Co. Differenzregi e fich gewife nicht gerade gly ie Anerkennung Stolz zeugt, me nimmt, als effen und in eingenommente gerecht urteile so wird ma das Wirtsch eren Schwad ichen und fina atfache dari Freund der Bi 00000 Lager in: lumenstände rbeitskörbe apierkörbe otenständer arktkörbe Täschepuffs geschenke ligen Preise 000000 t. tung längere maffem Fußbode Enten, w nästet werden, eren einen nlich gehalten Entenmaßt G hrot und Brei angeri Körner. erneuere es me So lege ma rfahren muß denn, daß ma void rriece der hirme:: nkasten r. 293. baltion u. Dumpterebition: teßen, Selters weg 88. Bereprechaufchluk Nr. 382. Donnerstag, den 13. Dezember 1906 Gießener 15. Jahrgang Gratisbellagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglid) und die Gießener Setfenblasen( wöchentlich). Neuelle Nachrichten ( Sichener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für berheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle aminou Balantmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Relififche Rundschau. Deutfches Refeb. Im Intereffe einer glatten bfertigung folle ber Eisenbahn- Tarifreform die Rückfahrkarten im Berkehr mit den beutscher Nord- und Offeebädern beibehalten werden; fie Bürsten voraussichtlich die bisher übliche Geltungsdauer von 45 Eagen erhalten. Ferner if he unverpackte Fahrräder im Falle der Selbstabfertigung eine Sarifherabsetzung geplant. Begenwärtig Find für jedes Fahrrad 50 Pf. zu entrichten, leichviel ob es auf lurzen oder langen Strecken befördert werden foll Künftig wird im Nahverkehr ein niedrigerer Satz en hoben werden. Das Freigepäd fällt fort, die grachtgebühr wird jedoch niedriger als die jetzige Fracht für Hebergewicht. * Bat der Braunschweigischen Thronfrage verlautet aus Braunschweig, daß der Großherzog von Medlenburg- Schweria In der Angelegenheit einen Brief an Railer Wilhelm gerichtet habe und daß der Maifer umgehend auf das freundlichste ant wortete, allerdings mit der Schlußbemerkung: daß er zurzelt in der Sache wichte tam nne. In Gmunden, dem Wohnfi Bes Herzogs von Gumberland, Endet anfcheinend zu Weih machten ein Familienrat in der Thronfolgefrage flatt. Richt er bie gesamte Sumberlandsche Familie, sondern auch das Schweriner Großherzogspaar und Brinz Mag von Baden mit Gemahlin werden erwartet. Rureland. ** In Odessa hat ein Streit der Eisenbahnarbeiter be gonnen. Die Berladung von Getreide ist infolgedessen gänzlich eingestellt worden. Die Exporthäuser benachrichtigten ihre Abnehmer im Auslande, daß sie mit Rücksicht auf den Ausstand die Verantwortlichkeit für Nichterfüllung der Kontrakte ablehnen. Der Ausstand der Hafenarbeiter ist beendet worden. frankreich. ** Neberaus scharfe Formen nimmt der französische Kirchenkampf an. Die Bischofsfite und Seminare in Bordeaux, Mende und Saint- Brieuc find geräumt worden. Auch der Erzbischof Richard von Baris ist aufgefordert worden, das erzbischöfliche Balais zu verlassen. Es heißt, daß die Ratholiken ans Anlaß der Neberfiedelung des siebenundachtzigjährigen Erzbischofs eine große Straßenkundgebung planen. Monsignore Montagnini, der Bertreter des päpstlichen Stuhles, ist aus Frankreich ausgewiesen worden. In seiner Wohnung wurde eine Haussuchung abgehalten und zahlreiche Bapiere beschlagnahmt. Der Geldschrank wurde versiegelt. Die im Nuntiaturgebäude vorgenommenen Haussuchungen stehen im Zusammenhang mit Strafverfolgungen, die gegen die Pfarrer der Kirchen Saint Pierre, Gros- Caillon, Saint Augustin und Saint Roch angestrengt find, weil sie die Gläubigen zur Rebellion aufgefordert hätten. Montagnini wurde bis an die französische Grenze von einem Kommissar begleitet. Alien. * Die russische Regierung soll sich zu dem akut gewor benen Handels- Zwist zwischen Japan und Rußland entschlossen haben, die Forderungen Japans abzulehnen. Die russische Regierung begründet diefen Schritt damit, daß die Annahme Die gegenwärtige politische Lage in Hessen. ( Fortsetzung der Rede des Professor Dr. Biermer.) Herr von Heyl war lange Zeit ein Gegner des Landwirtschaftskammergesetzes. Er kannte seine Pappenheimer. Das Gesetz, das jetzt in Kraft getreten ist, eines der vielen Versuchsgesetze, mit denen man das Land beglückt, wird nach dem Ergebnis der Wahlen wahrscheinlich nur eine agrarische Nebenregierung zeitigen. Die tüchtigen, rationell und deswegen erfolg= reich wirtschaftenden Landwirte hat man mundtot gemacht und durch Bauernbündler radikalster Färbung ersetzt. Schon jetzt denken die besonnenen und ruhigen Elemente daran, die freien Vereine, die man ohne Not opfern wollte, für den Notfall lebensfähig zu erhalten. Ich kenne die preußische Landwirtschaftstammerorganisation ziemlich genau, und ich weiß, daß die frühere Vereinsorganisation ohne gesetzliche Grundlage viel mehr geleistet hat, als die neuen Kammern mit ihrem unglaublich teuren Apparat. Denken Sie nur an die westfälischen und rheinischen Bauernvereine und deren imposante Organisation. Herr von Heyl ist bekanntlich selbst Agrarier, also über den Verdacht erhaben, als wollte er den landwirtschaftlichen Interessenvertretungen Fesseln anlegen. Also auch in dieser Sache ist Heyl nicht der einzige Kritiker gewesen. Und nun zum Fall Eißnert. Auch hier soll der Wormser Politiker den Regisseur gespielt haben. Als ob sich Männer wie Reinhart, Osann, Glässing und im Parlamente Brentano, von Heyl Direktiven geben ließen?! Die das behaupten, glauben es selbst nicht. Sie brauchen aber solche Schreckschüsse, um bei der notorischen Unpopularität des etwas gewalsamen und selbstherrlichen, dabei aber mächtigen und vielbeneideten Gegners, den sie am liebsten in die Verbannung nach Preußen schickten, der Regierung, auch wenn sie taktische Fehler begeht, zu Hülfe kommen ber japanischen Forderungen den russischen Handelsinteressen ungemein schaden würde. Man glaubt, daß die russische Regierung England und die Vereinigten Staaten Amerikas auffordern wird, mit Japan zu vermitteln. Kleine politifche Nachrichten. Büdeburg, 12. Dezember. Der Kaiser wurde bei seiner Ankunft von Fürst Georg, dem Erbprinzen und den sonstigen Fürstlichkeiten auf dem Bahnhof, auf den Straßen von einer großen Menschenmenge empfangen. Berlin, 12. Dezember. In Vertretung des Kaisers wird der Kronprinz der am 16. d. M. in Magdeburg stattfindenden Enthüllung eines Denkmals für Kaiser Friedrich III. und der Einweihung des neuerbauten ,, Kaiser- Friedrich- Museums" beiwohnen. Berlin, 12. Dezember. Nach dem Verlaufe der bisherigen Beratung der Budgetkommission darf die Bahn Kubub- Keet manshoop als gesichert betrachtet werden. Für die Bahn werden 8 900 000 Mart gefordert. Berlin, 12. Dezember. In den nordöstlichen Gebiets. tellen von Deutsch- Südwestafrita find Diamanten gefunden worden. Berlin, 12. Dezember. Jm neuen Reichshaushalt- Etat wird wieder die Errichtung eines selbständigen Kolonialamts mit einem Staatssekretär an der Spitze und ferner einem Unterstaatssekretär gefordert. Berlin, 12. Dezember. Eine zweite Lesung des ab gelehnten Kolonialnachtragsetats wird in der Budgetfommission nicht stattfinden, so daß also für die Beratung im Plenum rediglich die Vorlage der Verbündeten Regierungen die Unter[ age bilden wird. Dessau, 12. Dezember. Die Landesbehörden find im Auftrage des Herzogs angewiesen worden, angesichts der gegenwärtigen Teuerung bei Besuchen des Herzogs innerhalb des Landesgebietes teinerlei Aufwendungen aus öffentlichen bezw. Kommunalmitteln mehr zuzulassen. Straßburg, 12. Dezember. In den elsaß- lothringischen Haushaltsetat von 1907 werden 500 000 m. als Teuerungs zulage für die mittleren und Unterbeamten eingesetzt. Budapest, 12. Dezember. Der Abgeordnete der Meritalen ungarischen Volkspartei, Franz Udvary, der nnlängst in Budapest eine Bentralvoltsspartaffe gründete und fich verschiedener unerlaubter Manipulationen schuldig machte, ist Spurlos verschwunden. Antwerpen, 12. Dezember. Zwischen England und dem Kongostaat find Verhandlungen dem Abschluß nahe wegen Abtretung eines Gebietsstreifens zum Baue der Eisenbahn Rap- Kairo. Paris, 12. Dezember. Im Senat wurde die Neberführung ber Leiche Zolas aus Pantheon mit erheblicher Majorität angenommen. Algier, 12. Dezember. Die französische Regierung läßt ben verstorbenea ehemaligen König von Dahomey in einer bon ihr erioccknen Gruft beiseßen. Die Frauen und Töchter werden nach Dahomey zurückgebracht. zu können. Wer als Politiker die geraden Wege liebt, der macht so etwas nicht mit. Man kann den Eißnert'schen Fall prinzipiell und nicht prinzipiell auffassen. Beide Auffassungen lassen sich vertreten. Die Darmstädter Protestversammlung hat einmütig das erstere getan. Das Zentrum hat dagegen durch seinen Wortführer, der ja aus Offenbach stammt und die dortigen Verhältnisse genau fennt, den Fall mehr lokal aufgefaßt. Ich schließe mich dieser Auffassung durchaus an und kann fast jedes Wort, was Herr von Brentano in der Kammer vor zwei Wochen gesagt hat, unterschreiben. Wenn im Gegensatz hierzu der Abgeordnete von Gießen gemeint hat, das hessische Volk werde dem Großherzog für die Bestätigung Dank wissen, er sei seinem Volke dadurch viel näher gekommen, so habe ich dagegen Zweierlei zu erwidern: Einmal widerstreitet es mir, gerade weil ich konstitutionelle Grundsätze habe, die Person des Monarchen ohne Not in die politische Debatte zu ziehen. Sie gehört nicht dahin. Zum Andern bezweifle ich mit guten Gründen, daß die bürgerlichen Parteien des Landes und die gebildete Minorität es wirklich mit Freuden begrüßt haben, daß man der nichtsozialdemokratischen Bevölkerung Offenbachs, auf der der Terrorismus eines Ulrichs fast unerträglich lastet, und die bei der letzten Reichstagswahl, wo sie einig war, unter einer maßlosen Verhetzung seitens der Gegner gelitten hat, mit der Bestätigung des sozialistischen Agitators als Beigeordneten eine schwere Enttäuschung bereitet hat. Ich habe grundsätzlich gar nichts dagegen, daß man die Arbeiterpartei, die aber doch nicht identisch ist mit der Sozialdemokratie, gesellschaftlich rezipiert und zur ernſten Mitarbeit auch in der kommunalen Selbstverwaltlung heranzieht. Diesen Standpunkt vertrete ich seit zwei Dezennien in Wort und Schrift. Lesen Sie nur meine sozialpolitischen Aufsätze, die auch im sozialistischen Parteilager und in der demokratischen Presse Anerkennung gefunden haben, nach! Aber da, wo die politische Erregung, wie in Offenbach, den Siedegrad erreicht hat, wo die Herrschsucht der sozialdemokratischen Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung nicht davor zurückschreckt, einen verdienten Oberbürgermeister ohne zwingende sachliche Gründe von Deutfcher Reichstag. ( 139. Sigung.) CB. Berlin, 12. Dezember. Die Fortsetzung der Fleischnot- Debatte. Die Fleischnotdebatten im Reichstage haben, nachdem gestern die Stellung der Verbündeten Regierungen bekannt geworden ist, an Anziehungskraft eingeoüßt. Haus und Tribünen waren heute erheblich schwächer besetzt als gestern und am Ministertische war nur noch der Landwirtschaftsminister von Arnim- Criewen anwesend. Zuerst sprach heute im Namen der Nationalliberalen Professor Dr. Paasche der darauf hinwies, daß die Landwirtschaft stabile Preise haben und der deutsche Viehbestand gegen Seuchengefahr ges schützt werden müffe, der aber auch betonte, daß die Res gierung der Vorwurf treffe, gegen die Fleischteuerung, durch die im Lande die Unzufriedenheit immer mehr wachse, so lange nichts getan zu haben. Warum habe die Regierung nicht schon vor einem Jahre erklärt, was sie gestern erklärt habe: daß die Gebühren für die Untersuchung ausländischen Viehes ermäßigt und die Eisenbahnfrachttarife herabgesetzt werden sollen? Das seien geeignete Mittel, um Abhülfe zu schaffen. Lärm im Hause. Als der Redner weiter ausführte, daß die Behauptungen von einer Unterernährung des Volkes übertrieben und die Städte durch ihre Oftrois und Schlachthausgebühren an der Fleischteuerung ebenfalls schuld seien, entstand auf der Linfen Unruhe, die zu Lärn wurde, als der Redner ausrief: ,, Warum soll in solchen Leuerungs- Zeiten nicht auch einmal ein städtisches Schlachthaus mit einer Unterbilang arbeiten?!" Dem Präsidenten Grafen Ballestrem gab dieser Lärm Veranlaffung, an die Linte das mit großer Heiterkeit aufgenommene Ersuchen zu richten, sich zu beruhigen." Der nächste Redner, der konservative Graf von Schwerin Löwiz, wandte sich gegen ein sozialdemokratisches Flugblatt, das den Junkern vorwarf, das Volk auszuziehen. Mit dem Junker- Popanz sollte man doch endlich einmal aufhören, bemerkte der Redner. Die Viehzüchter find hauptsächlich in ten Kreisen der kleinen Grundbefizer zu suchen. Der Redner sprach dann dem neuen Landwirtschaftsminister die Anerkennung seiner Fraktion dafür aus, daß er sich зи der einer Deffnung Grenzen nicht habe bereit finden lassen. Zum Schlusse gab Graf Schwerin der Hoffnung Ausdruck, es würde bald die Zeit kommen, in der Deutschland überhaupt tein ausländisches Vieh mehr brauche. Der nächste Redner, der Pole Korfanty, behandelte die Fleischnot vom Standpunkte Oberschlesiens und seiner Industrie aus. Es gäbe dort hunderte und tausende von Familien, die gegenwärtig auf jeden Fleischgenuß verzichten müßten. Der Redner forderte die unbeschränkte Zulassung von Schweinen aus Rußland. Dieser Forderung trat der Abg. Gamp( Reichsp.) entgegen, indem er darauf hinwies, daß bei unbeschränkter Zulassung russischer Schweine die Veterinärmaßregeln erschwert oder unmöglich gemacht würden. Die Löhne der Arbeiter seien derart gestiegen, daß fie sich recht gut den Fleischgenuß gestatten fönnten. seinem Posten zu verdrängen, und wo jetzt die Führer der Mehrheit, wie ich höre, auf der Suche nach einem Stadtoberhaupt sind, dem die preußische Regierung die Bestätigung versagt hat, da handle ich, wenn ich als bestätigende Zentralbehörde was zu sagen hätte, nach dem Grundsatze: Haust Du meinen Juden, hau' ich Deinen Juden." Die Bestätigung Eißnerts, der einen Laden hat, dessen Betreten dem Militär verboten ist, war ein bedauerlicher politisch- taktischer Fehler, und die bürgerlichen Parteien haben, solange sie das Heft noch in der Hand haben und das ist vorläufig glücklicherweise noch der Fall ein gutes Recht, sich dagegen zu wehren. Hoffentlich werden sie das auch in ähnlichen Fällen wiederum tun. Ich glaube aber, sie werden sich nicht sobald wiederholen. Wo die Sozialdemokratie bisher am Ruder gewesen ist, hat sie stets rücksichtslose Parteiherrschaft getrieben. Denken Sie nur an unsere Strankenkassen, wo man versucht, einen ehrenwerten und hochangesehenen Stand, der, weiß Gott, nicht auf Rosen gebettet ist und den humansten Pflichtenkreis der Welt hat, systematisch zu Hörigen klassenbefangener Demagogen herabzudrücken. Vor einigen Wochen war ein Vertreter der freisinnigen Partei bei mir und bat mich um einen Beitrag für das Eugen Richter- Denkmal. Er hat ihn bekommen mit der Begründung, daß ich für die großen und charaktervollen Kämpen der Bismarckianischen Zeit, auch wenn sie Bismarck- Gegner gewesen sind, gerade in Erinnerung an jene unvergeßliche große Zeit, auch für politische Gegner etwas übrig habe. Und wie hat sich Eugen Richter, der später so oft den Namen Bismard mit Bewunderung zitieren mußte, der heutigen Sozialdemokratie gegenüber sich verhalten. Er hat sie bis zu seinem Tode ich bin seit Jahren Abonnent seiner Freijinnigen Zeitung" bis aufs Messer bekämpft. Und das von Rechtswegen. Denn die sogenannte" Mauserung" in der deutschen Sozialdemokratie ist vorläufig purer Schwindel. Ich lese nicht nur die Freisinnige Zeitung, sondern auch sozialistische Blätter, vor allem den Vorwärts". Ich will natürlich nicht sagen, daß Eugen Richter, wenn er noch lebte, gegen die Eißnert'sche Bestätigung gewesen wäre. 6. 83. 11, m ht lt ie ir et. oft ter 1337 ent 8 க ng a n. Arbeiter und Amtsrichter. " Unter dem Lachen der Linken behauptete der Redner, manche Arbeiter ständen sich besser als ein Amtsrichter. Der Redner polemifiect gegen den Interpellanten Wiemer, der die Banern seiner platonischen Liebe versichert habe. Was ich mir dafür toofe!" würden die Bauern sagen.( Große Heiterfeit.) Der Abgeordnete setzte dann auseinander, wie unrentabel oft die Viehzucht sei und in wie hohem Grade die Fleischpreise durch die Unkosten, die sowohl den Züchtern, als den Schlächtern in den Städten erwüchsen, gesteigert würden. Abg. Gamp schloß mit dem Bedauern, daß die Regierung die Eisenbahntarife für Vieh und Fleisch nicht früher ers mäßigt habe. Hierauf sprach Abgeordneter Gothein ( Freis. Vereinig.), der die gegenwärtige Wirtschaftspolitik im allgemeinen scharf angriff und dadurch bei der Rechten wiederholt Lachen und lärmende Zurufe veranlaßte. Unter großer Unruhe des Hauses wies der Redner auf verschiedene Widersprüche der veterinären Bestimmungen hin. Zum Schluß trat Abg. Liebermann von Sonn nberg entschieden für den Schutz der Landwirtschaft ein. Soziales Leben. X Schiffsfapitän und Reeder. Der Verein deutscher Kapitäne und Offiziere der Handelsmarine" wendet sich in einem Rundschreiben energisch gegen die Stellungnahme des Vereins Hamburger Reeder" und bestreitet dessen Berechtigung, ihn einer reederfeindlichen Tendenz zu beschuldigen. In einer Versammlung sollen Unterstützungsmaßnahmen zugunsten derjenigen Schiffer beraten werden, die trotz einer eventuellen Entlassung durch die Reeder dem Verein treu bleiben. × Familienzulagen an städtische Arbeiter sollen in Mainz zur Ausgabe gelangen. Die Bürgermeisterei schlägt vor: Mt. 1,50 wöchentlich für verheiratete Arbeiter, ohne Kinder oder mit höchstens zwei Kindern unter 16 Jahren, Mt. 1,75 bei drei oder vier Kindern, Mt. 2. bei fünf und mehr Kindern und 75 Pf. für ledige Arbeiter. Verwitwete und geschiedene Arbeiter werden den verheirateten Arbeitern gleichgestellt. Diese Zulagen sollen rückwirkend vom 1. April 1906 in Kraft treten. × Streit der Straßenbahner in Breft. Seit einigen Tagen find in Brest die Straßenbahnangestellten ausständig. Die Straßenbahngesellschaft versuchte einige, von nicht ausständigen Kontrolleuren geführte Wagen verkehren zu lassen; wenige Meter vom Depot brachten die Ausständigen aber den ersten Wagen schon zur Entgleisung und zertrümmerten durch Steinwürfe sämtliche Scheiben desselben. Es kam zu einem Handgemenge. Zwet Personen wurden verhaftet. Gerechte Sühne. § Kaffel, 12. Dezember. Ein Gefühl der Befriedigung ging durch die Zuhörermenge, als gestern in vorgerückter Nachtstunde der Möbelhändler Meyer aus Wildungen zu fünfzehn Jahren Zuchthaus und den üblichen Nebenstrafen verurteilt wurde. Die Geschworenen schlossen sich der Ansicht des Staatsanwalts an, daß der Angeklagte aus überwiesen zu betrachten sei, seine angebliche Tante Marie Bogel getötet zu haben, um sich ihre Gelder und Wertsachen anzueignen. Da aber der Beweis nicht dafür erbracht werden konnte, Meyer habe die schreckliche Eat mit Ueberlegung ausgeführt, waren dem Gericht gewisser= maßen die Hände gebunden. Denn Meyer war von den Vereinigten Staaten nur ausgeliefert worden wegen Verdachts des Mordes und Raubes oder wegen Raubmordes, nicht wegen einfachen Totschlages. Für den Mord ist aber das Moment der vorherigen Ueberlegung ausschlaggebend. Meyer fonnte demgemäß nicht wegen Mord, aber auch nicht wegen Totschlages verurteilt werden, wohl aber wegen schweren Raubes mit Todesfolge nach§§ 249 und 251 des Strafgesetzbuchs unter erschwerenden Umständen. Abgesehen von diesen juristischen Richtlinien für die Behandlung des in seiner Einzelheiten so fürchterlichen Verbrechens bleibt kein Zweifel mehr an der Täterschaft Meyers, obwohl der Verurteilte in seinem letzten Worte noch zu sagen wagte:„ Ich habe weder die Vogel ermordet noch beraubt. Ich kann mit ruhigem Gewissen mein Urteil entgegennehmen." Selbst sein Verteidiger mußte zugeben, es sei gewiß leicht möglich, Meher habe die Tat begangen. Die im Gerichtssaal und in den Korridoren des Gebäudes sich drängende Menschen menge hielt nach der Zeugenaussagen, nach den ganzen durchIch befürworte überhaupt nicht die engherzige und bureaukratische preußische Bestätigungspolitik, deren vornehmstes Opfer ja gerade Eugen Richter selbst war. Eine liberale Partei wie die Fortschrittspartei hat so ausgesprochene Prinzipien der Gleichberechtigung und so lebhafte und schmerzliche Reminiszenzen an die Kleinlichen Verfolgungen in der Zeit der Reaktion, daß sie sich selbst untreu würde, wenn sie das Bestätigungsrecht der Regierung anders als eine reine Formsache auffaßte. Der Abgeordnete von Gießen hat also so gehandelt und gesprochen, wie es das Parteiprogramm vorschreibt, was er übrigens nicht immer tut. Aber diesem Programm untersteht doch nicht die Staatsregierung, sie muß sich von der Staatsraison, von dem allgemeinen Besten und von dem Gesichtspunkt, den sozialen Frieden möglichst zu fördern, leiten lassen. Und in dem Offenbacher Fall waren besondere Vorsicht und rücksichtslose Festigkeit am Platz. Unsere Staatsregierung geht auch das Programm der nationalliberalen Partei nichts an, und um Parteiversammlungen, mögen sie noch so oppositionell und stürmisch verlaufen, hat sie sich garnicht zu fümmern. Ich traute meinen Augen nicht, als ich in der„ Darmstädter Zeitung" las, daß wegen der Darmstädter Protestversammlung das Gesamtministerium seine Demission eingereicht hat. Ist denn die nationalliberale Partei als solche plötzlich ein verfassungsmäßiges Organ geworden? Konnte man nicht den Zusammentritt der zweiten Kammer abwarten, statt sich hinter den Thron zu flüchten. Und selbst der Zweiten Kammer gegenüber hätte ich wegen einer solchen Bagatelle nicht zum Zweiten Male die Kabinettsfrage gestellt. Der Staatsregierung liegen gegenwärtig so wichtige und weittragende Aufgaben vor, daß man nur im äußersten Notfalle erklären sollte, ,, wenn Ihr nicht wieder lieb seid, machen wir nicht mehr mit". Kein Mensch hat ernsthaft an Ministerstürzerei gedacht. Wir brauchen die vorhandenen Minister und namentlich auch den Herrn Finanzminister, der die widrigen Finanzverhältnisse des Landes trotz der unpassenden Ermahnungen der Herren Bähr und Genossen zähe und umsichtig sanieren wird. Daß die Budgetlage so widrig geworden ist, daran ist in erster Linie das verschwenderische Parlament schuld. Gerade deswegen sollte man vor ihm nicht ohne Grund kapitulieren. Ich habe vorhin gesagt, daß die Affäre Eißnert zu tragisch genommen worden ist. Zu tragisch namentlich von der Regierung. Eine Kollektivdemission vor dem Großherzog, dann die Stellung der Kabinettsfrage vor der Zweiten Kammer und vielleicht noch die Wiederholung derselben Erklärung vor der Ersten Kammer erscheint mir etwas viel für den vorliegenden Fall und beweist, wie weit wir es in Hessen mit dem parlamentarischen Regime nchtigen und jadenjenigen Ausflüchten des Verbrechers nicht nur die Möglichkeit, sondern die Gewißheit der Täterschaft Meyers für vorliegend, ebenso wie der Staatsanwalt und die Geschworenen. Denn um nichts und wider nichts haust man nicht Monate lang mit einem in Verwesung übergegangenen Toten in einen Zimmer, versendet die Leiche im Koffer Z irgeno einem Bahnhof, flüchtet nach Amerika und verstrickt sich in unendliche Widersprüche. Meyer war der Einzige, der Interesse am Tode der alten zugegebenermaßen nicht sympathischen Frau hatte. Er hatte fich von ihr ernähren lassen, Jahrelang ihren Reichtum zu seinen Gunsten ausgemußt und nun, da sie ihm läftig und hinderlich wurde, erschlug er fie, um nachher von dem erraubten Erbe in Freuden leben und schwelgen zu tönnen. Das waren die Motive und deshalb unternahm er die ganzen entseglichen Manipulationen mit der Leiche. Ohne Strupel und ohne Gewissensbisse, ein Mensch sonder Charakter und Ehrenhaftigkeit vor und nach dem Verbrechen. Er hat eine gerechte Strafe gefunden Nab und Fern. † Dampffähre zwischen Schweden und Deutschland. Eine von der schwedischen Regierung eingesetzte Kommission ist in Malmö unter dem Vorsiz des Landeshauptmanns Tornerhjelm zusammengetreten, um über die Frage einer Dampffährenberbindung zwischen Schweden und Deutschland zu beraten. † Eisenbahnunfälle von heute. Der Personenzug 206 von Posen überfuhr auf Bahnhof Frankfurt/ Oder das Haltefignal und fuhr dem einfahrenden Güterzuge 8349 von Rottbus in die Flanke. Lokomotivführer Tzschepzsch aus Frankfurt/ Oder ist schwer verletzt. Entgleist find vier Güterwagen, darunter einer start beschädigt. Auf der im Bau begriffenen Eisenbahnlinie KoermendMura- Szombat im Komitat Eisenburg in Westungarn stieß ein Schotterzug mit einem Materialzug zusammen, wobei achtzehn Arbeiter, davon acht lebensgefährlich, verlegt wurden. † Bu flott gelebt. Der Stadttämmerer von Steinau a. D. Hannat hatte am 1. November sein Amt aufgegeben. Infolge einer kurz nachher eingelaufenen Anzeige fand eine Kassenrevision statt, die zunächst einen Fehlbetrag von 1050 Mar! ergab. Hannat, hiervon benachrichtigt, sandte den Betrag ein und bot gleichzeitig an, noch 10 000 Mark zur Dedung etwaiger weiterer Fehlbeträge serden zu wollen. Diese Selbst: bezichtigung des Stadtkämmerers hatte eine gründliche Nachrevision der Kassenbücher zur Folge, die bis jetzt rund 17 000 Mark Defizit ergeben hat, sodaß der Magistrat nun: mehr die ganze Angelegenheit der Staatsanwaltschaft über. geben hat. Hannat hatte mit seiner Familie stets auf großem Fuße gelebt und zur Bemäntelung 22 000 Mark Privatvermögen versteuert, die er nie besessen hat. † In Sachen der Fürstin Wrede steht die Erstattung bes Gutachtens der ärztlichen Sachverständigen über den geistigen Zustand der Fürstin bevor. Sobald das Gutachten dem Gericht in Güstrow zugestellt ist, wird dieses darüber befinden, ob da auptverfahren gegen die Fürstin zu eröffnen ist. Voraussichtlich wird dann auch darüber beschlossen werden, ob gegen den Fürsten Wrede und die Gesellschafterin Fräulein Weidlich, die der Beihilfe beschuldigt sind, das Strafverfahren seinen Gang nehmen soll. Bunte Tages- Chronik. Danzig, 12. Dezember. Die große Dampfschneidemühle der Firma Baffy, Pose& Adrian ist, wahrscheinlich durch Brandstiftung, völlig niedergebrannt. Linden- Hannover, 12. Dezember. Hier erhängte die Ehefrau eines Arbeiters ihre drei Kinder im Alter von zwei bis neun Jahren und dann sich selbst. Der Grund zur Tat ist längere Krankheit der Frau. Stuttgart, 12. Dezember. Auf der Eisenbahnstrecke Amftetten- Laichingen ist der Zugverkehr wegen Schneeverwehungen bis auf weiteres eingestellt. Trier, 12. Dezember. Der städtische Vollziehungsbeamte Lippmann wurde wegen Wuchers verhaftet. In diese Angelegenheit sollen angesehene Bürger und ein Offizier vers wickelt sein. Christiansund, 12. Dezember. Im Laufe der letzten dre Wochen find 30 Personen beim Heringsfischfang ertrunken. Bilbao, 12. Dezember. Infolge eines Windstoßes schlug ein fleines Schiff bei der Ueberfahrt über den Fluß um. Sechzehn von den Insassen werden vermißt. Sieben Leichen find bereits geborgen. gebracht haben. Das Regierungsblatt, die ,, Darmstädter Zeitung", hat uns versichert, daß die drei Ministerialvorstände einig darüber gewesen seien, daß der Sozialdemekrat bestätigt werden müsse. Was die„ Darmstädter Zeitung" sagt, ist natürlich formell richtig. Aber mir ist eines dabei aufgefallen. Die Bestätigung auf Grund der Städteordnung gehört ausschließlich in das Ressort des Ministeriums des Innern und nicht etwa in das des Staatsministeriums, das übrigens nicht identisch mit den drei Ministerialvorständen, sondern ein Kollegium von vierzehn Personen ist. Anscheinend haben trotz des offiziellen Dementis in den obersten Regionen gewisse Unstimmigkeiten geherrscht, zum mindesten erhebliche Bedenken. Sonst wäre es wohl nicht notwendig gewesen, daß der Großherzog außer dem Ressortminister auch noch die beiden anderen Minister zu Rate gezogen hätte. Die ministerielle Erklärung in der Zweiten Kammer schweigt über diesen Punkt. Sie besagt lediglich, daß das Gesetz den Ausschluß von Personen bei der Übernahme von Ehrenämtern wegen Zugehörigkeit zu einer politischen Partei nicht kenne. Es bestehe verfassungsmäßig die Gleichheit der Staatsangehörigen vor dem Gesetz. Das hat natürlich niemand bestritten. Immerhin liegt hier ein wertvolles Zugeständnis von einer Regierung vor, die bis auf den heutigen Tag grundsätzlich israelitische Richter und Verwaltungsbeamte nicht anstellt. Die Auffassung des Ministeriums von seinem Bestätigungsrecht ist im übrigen eine auffallend formalistische. Nach meiner Ansicht hat der Landesherr, sofern das Bestätigungsrecht überhaupt einen Sinn haben soll, weitgehende diskretionäre Befugnisse. Der Minister gibt selbst zu, daß der Landesherr in den Versagungsgründen unbeschränkt sei. Das ist der erste Widerspruch in jener Erklärung. Ein zweiter, viel größerer, findet sich am Schlusse. Dort heißt es wörtlich: Zum Schlusse betone ich ausdrücklich, daß die Bestätigung des Herrn Eißnert ohne jedes Präjudiz für die Zukunft erfolgt ist, und daß in etwaigen fünftigen Fällen die freie Entschließung der zuständigen Stelle nur unter der selbstverständlichen Beobachtung größter Vorsicht und auf Grund der Erfahrungen im vorliegenden Falle ergehen wird." 11 Ich kann mir nicht helfen, aber ich erblicke darin einen schlecht gedeckten Rückzugsversuch. Das vorher grundsätzlich Gesagte wird durch den Schlußpassus wieder aufgehoben. Zum Mindesten wird zugestanden, daß man Herrn Eißnert vorläufig als Versuchsobjekt benutzen will. In einem Lande, wo die Versuchsgesetzgebung so in Blüte ist- ich erinnere Sie nur an das Wohnungsfürsorgegesetz, den famosen Ausgleichsfonds und das in allen Tonarten gepriesene, aus Mangel an Mitteln schwer durchführbare Denkmalschutzgesetz-, ist diese Haltung des Lokales. ** Der Großherzog empfing am 12. Dezemb den Kommerzienrat Schaffstaedt von Gießen. ** Der Großherzog empfing Dienstag Nat mittag 1 Uhr zur Entgegennahme der vormittag bon der Ersten Kammer der Stände beschlossenn Adresse eine Deputation der Kammer, und zwar: da 1. Präsidenten Grafen von Schlik gen. von Görk; da Fürsten zu Solms- Hohensolms- Lich; den 2. Pr denten Grafen zu Erbach Fürstenau; den Grafen Arthr zu Erbach- Erbach; den 3. Präsidenten Freiherrn Ha zu Herrnsheim und den Geheimen Kommerzien Dr. Merc. * Weber den F halt immer no Morig Ste en Hofmanne gabit erhielt, fich foon in bat der H writer m rigen febre Infall als die muz. Stadtthe Semiere ftatt, langt in der 6 Drama Führung. en hier be lung des Bri ang gegeben ** Die Erste Kammer hielt Dienstag ein Sigung ab, in der auch über den Fall Eiß nett verhandelt wurde. Berichterstatter, Kuno Graf zu Sto berg- Roßla, verlas den bereits mitgeteilten Antrag un fügte hinzu, daß sich am 26. November auch diejenige Mitglieder, die diesen nicht unterzeichnet haben, für eine öffentliche Verhandlung der Angelegenheit ausge sprochen hätten. Ministerialpräsident Braun äußert die Regierung glaube, daß eine nochmalige Darlegung der Gesichtspunkte, die für die Regierung maßgeben waren, über den Rahmen der in der Zweiten Stamme gegebenen Erklärung hinaus nicht erwartet werde. Die Regierung set der Ansicht, daß diese Erklärung de Ersten Kammer bekannt sei, und daher glaube sie von einer weiteren Erklärung absehen zu können. Da Berichterstatter bemerkt hierzu, die Antragsteller ba harrten nach wie vor auf ihrem Standpunkte, hätten jedoch das Vertrauen und die Zuversicht, daß sie mit den jetzigen Vertretern der Regierung zum Wohle des Vaterlandes weiterarbeiten fönnten. Der Antrag wird sodann mit allen gegen die Stimmen der Herren Geheimrat Prof. Dr. Kittler und Geh. Juftiz at Prof Dr. Schmidt angenommen. - - * Ein neues Disziplinarberfahren gegen Pfarrer Korell? Auf der hessischen Landes synode machte der Pfarrer Bernbeck dem Pfarra Korell- Königstädten, der bei der Reichstagsersatzwahl in Darmstadt als freifinniger Kandidat fungierte, de Vorwurf, er habe im Jahr 1898 in Darmstadt sozial demokratische Stimmzettel verteilt. Obgleich Hen Korell das entschieden bestreitet, will Pfarrer Bernbed die Wahrheit seiner Angaben durch einwandfreie Zeugen beweisen. Korell hat darauf beim Oberkonsisto ium die Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen sich bei dieser Angelegenheit beantragt. Das Obe fonfiftorium soll aber dem Vernehmen nach sich ablehnend be halten. - in modern onten Bonflit Zu dem 11 bat im Au loa und Um Rammer ei bei Beratu Bahnbau ligtein Niedergemi Gebeißt in bon Jahren w bage, der bi berteh& en De bauptbahn derstoet B n und decem ng ausgearbe Groß- Felda baben Hauptort Mittelpunkt fü nd Apotheke, Baufladen find ridftein als boraus hat, de Landwirtsch i und durch pci Dampi betrieb und e fabrik gena beiden Orte hat 800 und Großfe ten 11-15 * Am Samstag- Nachmittag ist in Darmstadt die diesjährige Prüfung der Gerichtsschreiber, Gerichtsvollt. Der Beg zicher und Polizeikommissariats- Aspiranten beendet worden. Ihr hatten sich unterzogen 27 Gerichts schreiber, 9 Gerichtsvollzieher- und 7 Polizeikommi sariats- Aspiranten. * Hassta. In Bezug auf die bekannten Bo fommnisse in Hessen, Fälle Korell und Eißnert, welde eine tiefgehende Erregung im hessischen Volke hervor gerufen hatten, hat das Gesamtpräsidium der Krieger fameradschaft Hassia" es einstimmig für die Pflicht der Vereine der„ Hassia" erklärt, nach wie vor darüber zu wachen, daß feines ihrer Mitglieder in irgend eine Weise die Sozialdemokratie fördert. Bei Einkäufen wollen unsere verehrlichen Abonnenten und Leser sich der in unseren Zeitungen inserierenden Firmen erinnern and auf und beziehen. Ministeriums nicht gerade auffallend. Wenn vor dem Lande fir zukünftige Fälle die größte Vorsicht gelobt wird, so frage it: Ist überhaupt ein Fall denkbar der mehr zur Vorsicht gemain hätte, als der Offenbacher? Wir Gegner der vorliegenden S stätigung vermissen ja gerade diese Vorsicht, die der Her Minister für selbstverständlich erklärt, und wenn man wirfi Experimente machen will, ohne ein Präjudiz zu schaffen, so hatte man eine andere Kommune als Offenbach wählen sollen. Wen die Regierung in späteren Fällen einem Sozialdemokraten, gegen den sonst auch nichts anderes vorliegt, als daß er eben Sozial demokrat und Agitator ist, die Bestätigung versagen will, so lale sie auf sich den Vorwurf einer schwankenden und inkonsequenz Haltung. Nach den Anschauungen des Abgeordneten von Giefer entstände dann die Gefahr, daß der Großherzog dem Herzen de Volkes wieder ferner gerückt würde. Schon dieser Hinwa dürfte genügen, um darzutun, daß man einen taktischen Fehe begangen hat, wie das ja auch freisinnige Politiker hinter de Kulissen zugestehen. Gewisse Anzeichen sprechen dafür, daß die freisinnige Bare in Hessen nicht abgeneigt ist, wenigstens in Stichwahlen, d Wahlbündnis mit der Sozialdemokratie, sogar gegen i Nationalliberalen abzuschließen. Ich würde das auf das Tiest bedauern, wie ich auch die Stichwahlparole bei der letzten Darn städter Reichstagswahl für ganz unbegreiflich halte. Wir wis aus dem Munde des Führers der freisinnigen Vereinigung Dr. Theodor Barth, daß der anerkannte und als Gesetzgeber hochverdiente Führer des Freisinns in Hessen die Haltung feiner Parteigenossen in Darmstadt gebilligt hat. So stand wenigsten seinerzeit in der Frankfurter Zeitung", die sich immer mehr einer Art von hessischer Norddeutschen Allgemeinen" auswäc zu lessen. Sollte also wirklich der Fall Korell Schule machen so werden die Führer bald merken, daß eine große Zahl der Freisinnigen diese Politik nicht mehr mitmachen will. Sie steht zudem im ausgesprochenen Gegensatz zur Haltung Eugen Richter und den Vertretern der freisinnigen Volkspartei auf der Wi badener Konferenz. Die neuerdings in Frankfurt getätigten Ber handlungen, die ein gemeinsames Vorgehen der Volkspartei, der Fortschrittspartei und der freisinnigen Vereinigung einschließlic der Nationalsozialen vorgeschlagen haben, mildern zwar die Wiesbadener Beschlüsse, enthalten aber feine Billigung der Darmstädter Vorgänge. ( Fortsetzung folgt.) Portemonna Rofenträger Reisekoffer Kindersp Marenhaus teinitr. 45 Spielwar lanterie in itbaum fch a Frinsfe BLE bra Weil Bigarre Brafentfiftchen Zigarrenha am 12. De halt immer noch unbekannt ist, verlautet, daß der Köddingen eine Bevölkerungsziffer von ca. 3000 Seelen, bei der Bürgermeisterei ihres Wohnorts anzuzeigen bon Gießen ng Dienstag Weber den Fall Hofmann von Ulfa, dessen ile Morig Steigerwald am Tage vor dem Verben Hofmanns den letzten Restbetrag von diesem der bormi ahlt erhielt, auch der Auftraggeber in Bremen nde beschloet fich schon im Besitze der vollen Verkaufssumme; , und gbar: n. bon Bork as hat der Händler Mathern prompt reguliert. bo ich weiter mitgeteilt, daß Hofmann und seine ; den 2. igen sehr egüte t seien, sodaß man wieder auf Dent Grafen Ar en Freiher en Sommerzi no Graf lnfall als die Ursache seines Verschwindens zurück en muß. Stadttheater Gießen. Am Freitag findet Semiere statt, die weite Kreise interessieren dürfte. " Ermenrod, Zeilbach, Großfelda, Kestrich, Windhausen,| Hund abgeschafft haben, dies bis spätestens 31. Dezbr. haben. Wird die Abmeldung erst nach dem 31. Dezbr. bewirkt, so ist die Hundesteuer für das folgende Jahr weiterzuentrichten. Wer ferner am 1. Januar selbstge= züchtete junge Hunde im Alter von unter drei Monaten besitzt, wird entweder gleich oder nachträglich zur Hundesteuer für das kommende Jahr zugezogen. Nur wenn nachgewiesen wird, daß ein junger Hund vor Erreichung des Alters von 3 Monaten zu Grunde gegangen oder nach Orten außerhalb des Großherzogtums veräußert worden ist, tritt Steuerbefreiung ein. während die beiden Orte Ruppertenrod und Oberohmen ( die bei direkter Trace nicht berührt werden) nur etwa die Hälfte aufweisen. Ferner läßt sich der Verkehr dieser beiden letztgenannten Orte nicht mit demjenigen Großfeldas und der in seiner nächsten Nähe von 1-3 km liegenden Orte vergleichen. Dies geht zur Menüge aus dem Umstand hervor, daß vor etwa zehn Jahren das Postamt in Ruppertenrod aufgehoben, während in Großfelda ein neues Postamt errichtet wurde, das bei der kurzen Dauer seines Bestehens schon eine Jahreseinnahme von 10 000 Mt. aufweist und teilten Antrag beffen" hier bekannt geworden, die seinerzeit zur demselben Kreise, noch demselben Amtsgerichte an; da- schöpften Kräfte zu sammeln. Darum sei allen, speziell Der auch diejenig eichnet haben, * Kauft frühzeitig ein! Die Tage vor Für sie ist Weihnachten vielfach nur eine notwendige Ruhepause, um die erden Hausfrauen, dringend ans Herz gelegt, mit der Einkäufen nicht bis zum letzten Moment zu warten. Der And ang ist gerade in den letzten Tagen vielfach ein sehr starker und um allen Wünschen gerecht zu werden, bedarf es oft der doppelten, ja dreifachen Arbeitsleistung der Verkäufer. Darum erleichtert jenen ihr Los, fau't früh; ertig ein im eigenen Interesse sowohl wie dem alle: Geschäftsangestellten. elt Dienstag langt in der betreffenden Abonnementsvorstellung damit alle ländlichen Postämter Oberhessens übertrifft. Weihnachten bilden für alle Geschäftsangestellten Tage Fall Einues Drama von Th. Birt," Der Erstgeborene", Endlich haben die Orte Ruppertenrod und Ober- Ohmen angestrengtester Tätigkeit. zuführung. Der Verfasser ist durch seine„ Anna garfeine Beziehungen zu Ulrichstein, weder gehören sie gegen gehört der ganze Bezirk Großfelda mit Ausnahme von Ermenrod zum Amtsgericht Ulrichstein. Eine Bahnverbindung läge also namentlich in unserer Zeit, wo ein steter Verkehr des Publikums mit dem Amtsgerichte infolge der neuen Grundbuchordnung zur Notwendigkeit geworden ist, im Interesse des Publikums wie der richterlichen Behörden, auch würde der Lokal. Personenverkehr dadurch gehoben werden. Es ist un begreiflich, daß die maßgebenden Kreise des Städtchens Ulrichstein von dieser Zugehörigkeit unseres Bezirks zum Amtsgericht Ulrichstein so garnichts wissen wollen, während in früherer Zeit aus ihr mit Recht die Not wendigkeit einer Bahnverbindung mit Großfelda gewendigkeit einer Bahnverbindung mit Großfelda gefolgert wurde. mihllung des Großherzogs- Paares als offizielle Fest tellung gegeben wurde. Das neue Werf spielt in elegenheit audien in modernem Milieu und behandelt einen ent Braun fanten Sonflift in gediegen Sprache. malige Darle Zu dem Bahnprojekt Ulrichsteinerung maßgebe ide hat im Auftrage des Eisenbahnfomitees für 3weiten Kalba und Umgegend der Abg. Korell bei der wartet werde iten Kammer einen Antrag eingebracht, der dahin fe Erklärus daß bei Beratung des Antrags Brauer Schmalbach, er glaube bem Bahnbau lllrichstein- Mücke der Linienführung fönnen. rich stein über Groß- Felda nach Mücke Antragsteller Niedergemünden der Vorzug gegeben werden tandpunkte, te Es heißt in der Begründung u. a: Seit einer b sicht, daß fie n bebon Jahren wird für den nordwestlichen Teil des zum Wohle gelsbergs, der bis jetzt noch der Segnungen dis babenberfeh s entbehrt, eine zweckmäßige Verbindung der Hauptbahn Gießen- Fulda angestrebt. Es sind onders zwei Bzike, die sich um diesen Bahnanschluß mühen - fie Der Anto immen der har h. " 1 * Der Obermeistertag der Fleischer von Hessen und Hessen- Nassau fand am Sonntag in Darmstadt statt. Zur Verhandlung famen meist interne Angelegenheiten, besonders wurde die Frage des Verhältnisses der Meister zu den Gesellen eingehend be: sprochen. Juftitzat leben und beren Interessenten der Großherzoglichen niffes der Meister zu den Geſelen eingehend, bearberfahr heffischen Land gierung ausgearbeitete Projekte vorgelegt haben: der Groß- Felda und der Bezirk Ulrichstein. Jeder beiden Hauptorte bildet für sich in gewissem Sinne ed dem Mittelpunkt für die nähere Umgebung, die dort eichstagseriad Apotheke, Bost, Sparkasse Bäder, Megger und dat fungierte Kaufläden findet und die Jahrmärkte besucht. Darmstadt tillrichstein als sig einiger Großherzoglicher Be. Obgleichen voraus hat, das ersetzt Großfelda durch eine Pfarrer Beende Landwirtschaft, durch eine große Genossenschafts: awandfreie Zuerei und durch Anfäße indust teller Unternehmungen, berkonfifto iubi zroci Dampfsägewerke, eine Möbelschreinerei mit ng gegen fid to be trieb und eine weithin bekannte Kummet- und Obe Confiftoric abrik genannt zu werden verdienen. Jeder chablehnend beiden Orte hat etwa 1000 Einwohner( Ulrichstein 800 und Großfelda 1000) und jeder ist samt seinen in Darmstadt norten 11-15 km von der nächsten Bahnstation eiber, Gerichtstoffunt. Der Bezirk Großfelda hat mit den Orten spiranten be gen 27 Geri 7 Polizeiton ie bekannten nd Gißnert, w chen Volke he dium der Kri g für die Der in irgend wie vor dari Portemonnaies Hosenträger Reisekoffer rlichen Abonne AAA * Weihnachts- und Neujahrsverkehr. Am Sonntag, 23., sind die Postschalterfür die Annahme von Baketsendungen, wie an Wachentagen geöffnet. Hinsichtlich der Annahme von Bostanweisungen, des Hinsichtlich der Annahme von Postanweisungen, des Verkaufs von Postwertzeichen und der Ausgabe von Bostsendungen bleiben die Sonntagsbeschränkungen beBostsendungen bleiben die Sonntagsbeschränkungen bestehen. Am 30. Dezember sind die Postschalter für den Verkauf von Bostwertzeichen und die Annahme von gewöhnlichen und eingeschriebenen Brieffendnngen wie an Wochentagen geöffnet. Geldsendungen, Postanweisungen und Paketsendungen werden nur in den Stunden von 8-9 und 12-1 Uhr angenommen. st. Hundesteuer im Großherzogtum Hessen. Wir glauben im Interesse unserer Leser zu handeln, wenn wir an dieser Stelle daraus aufmerksam machen, daß diejenigen, die im Laufe des Jahres einen Zu Weihnachten empfehle: Schulranzen für Knaben und Mädchen Christ. Spies Giessen, Neustadt 8. Puppenwagen Leiterwagen Kinderstüble Kinderspielwaren und Schaukelpferde in grosser Auswahl. unjeren Zeitu en erinnern Marenhaus t wird, so frage i Geschw. Seuling restaurant Kleines flottes n vor dem Bandei nachweislich zur Vorsicht gasteinstr. 45 empfiehlt Wetsteinstr. 45 Existenz, günst. Lage, auch paff der vorliegenden orsicht, die der wenn man wi 3 zu schaffen, jo wählen sollen. zialdemokraten, daß er eben verjagen will, fol und intonieque eordneten von G rzog dem Herzen Schon dieser Hin inen taftijchen Politiker hinter Spielwaren, Geschenkartikel, hoher Umsaß, billige Pacht, gute für Anfänger, sofort oder später billig wegen Todesfall zu verkauf. Bur Uebernahme genügen 1500 6. 20.0 Mt. Näh. durch L. Nolte, lanterie- u. Haushaltungswaren gfirde Nr. 5, Rudporto. in größter Auswahl. tbaumschmuck, Lichter, Lichterhalter, exorm billig. Palmin die freifinnige in Stichwahlen jogar gegen e das auf das T bei der letzten De ich halte. Wir w finnigen Bereinig und als Gefe en die Haltung So ftand wenig e fich immer meh gemeinen" ausw Feinstes Pflanzenfett zum kochen braten u backen u Weihnachts- Geschenken Corell Schule mad eine große Zahl adhen will. Sie f altung Eugen Ni partei auf der antfurt getätigten reinigung einige 1 der Volkspartei , mildern zwar feine Billigung Fortiebung folgt geeignet empfehle Zigarren und Zigaretten Bräffentkitchen in 10, 20, 25, 50 und 100 Stück Badung. Zigarrenhaus Georg Todt, Plockstr. 9. Gänse schöne, böhmische Maßtgänse, ver Pib. 70 Pfa. versende franko geg. Nachnahme. Freyung A. Ch. Otto, Dei Baffau. Lunns waschl am besten Bar Geld verleibt fofort anerfannt reell, diskret u. schnell. Koulante Bedingungen, Ratenrückzahlung. Viele Dant schreiben. C. Gründler,' Berlin W 8, Krofdorf. Alljährlich, sobald der Winter seinen Einzug hält und seine erste weiße Schneedecke über Wald und Flur ausbreitet, sieht man so recht, welchen großen Reichtum an Hochwild unsere Waldungen bergen. So konnte man auch dieser Tage wieder Rude! Hirsche und Rehe beobachten, welche oft in einer Stärke von 5-6 Köpfen den angrenzenden Saatfeldern einen Besuch abstatten. Man kann sich den wenig Furcht zeigenden schönen Waldtieren bis zu 50-100 m nahen, und es ist für den Naturfreund eine Freude, die äsenden Tiere zu beobachten und sie dann beim Eatfliehen zwischen den Bäumen Schutz suchen zu sehen. Nicht allzu oft finden sich in den weiten Gauen des deutschen Vaterlandes solche schönen Walddistrikte wie sie der Königliche Forst zu Krofdorf mit seinen Schußgebieten Scofdorf- Waldhaus und Salzböden aufzuweisen hat. Dazu kommen noch die damit zusammenhängenden großen Gemeindewaldungen, Krofdorf hat schon allein 406 ha, das benachbarte Wißmar hat aber sogar 690 ha Gemeindewald. -g Lollar. Die seither dahier bestandene Pfennigspartasse, welche einen Einlagebestand von rund 30 000 M. hat, ist der Bezirkssparkasse Gießen angegliedert worden. An Stelle der seitherigen besonderen Verwaltung ist eine Sammelstelle errichtet und in Herrn Heinrich Rain 2. ein Verwalter bestellt worden. MAGGI's Suppen mit dem Kreuzstern find die besten und ausgiebigsten! 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Bekanntmachung. - Das Umlagekataster der land und forstwirt. Gewerbeschalstraße Nr. 124. schaftlichen Berufsgenossenschaft, fortgeführt für das Weißbinder und Lackierer- Jahr 1906, liegt zwei Wochen lang, nämlich vom 11. Dezember bis zum 25. Dezember 1906, auf zur Einsicht der Bürgermeisteret- Zimmer Nc. 2 der Beteiligten offen. Etwaige Einsprüche gegen den Inhalt dieses Katasters, gegen die Aufnahme oder Nichtaufnahme der Nebenbetriebe in das Statafter, gegen deren Veranlagung und gegen die Einschätzung der Betriebsbeamten und Facharbeiter sind innerhalb einer Frist von 4 Wochen nach Offenlegung bei dem Vorstande der land- und Forstwirtschaftl chen Berufsgenossenschaft in Darmstadt bei Meidung späterer Nichtberücksichtigung vorzubcingen. Gieken, den 8. Dezember 1906. freundi. Aufnahme.( Größte Die Dienstmädchen Undenheim, Rheinhessen. Frau Lehrer Schaab, Jlbesbausen. Lederputz- Crême ,, KAVALIER" Das Beſte vom Belten! 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Eine Erbprinzen Eiche hat unsere Gemeinde zur Erinnerung an die Geburt des Erbgroßherzogs gepflanzt. * Nieder- Gemünden. Der Fleischpreis ist nun endlich auch hier zurückgegangen. Das Pfund Schweineund Rindfleisch foftet jezt 75 Bfg. Für das Lebend. gewicht der Schweine werden 50-51 Pfg. pro Pfund bezahlt. * Aus dem Kreise Schotten. Schul- Inspektion. Mehrere Volksschulen unseres Streises wurden dieser Tage vom Oberschulrat aus Darmstadt einer Inspektion unterzogen. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdien Boraussichtliche Witterung in Heffen für Fe den 14. Dezember. Abnehmende Bewölkung, fe weise Schnee, tälter, nachts Frost. Veränderliche 23 Berantwortlich für die Folitik und den Infe Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn in Gießen. * Mainz. Auf der Generalversammlung des landProvinzialvereins für wirtschaftlichen 70 000 M. belaufende Vermögen des Vereins der LandRheinhessen war man der Anficht, daß das auf etwa wirtschaftskammer auf keinen Fall zur freien Verfügung Jeder Familienvater ausgeliefert werden soll. Sämtliche landwirtschaftliche Vertreter waren der Ansicht, daß man das Vermögen des Bereins auch nur für Rheinhessen verwenden dürfe. * Kassel, 12. Dezbr. Die Leiche im offer. Der Prozeß gegen den Möbelhändler Wilhelm Meyer hat gestern Nacht nach fünftägiger Verhandlung mit seiner Verurteilung wegen„ qualifizierten Raubs" zu 15 Jahren Zuchthaus geendet. Damit ist die Spannung, mit der überall die einzelnen Phasen des Prozesses verfolgt wurden, gelöst. follte darauf seben, daß stets eine Flasche Scotts Emulsion in ift. Nach einer Erkältung, bei Ueberanstrengung, Mattigkeit auch bei den Kindern in der Rekonvaleszenz nach Masern, husten, während der Babnzeit und bei schwachem und jartem Rig ubabri 18 nScotts Emulsion Kraft und Lebensfreudigreit zuid Scotts Emulsion wird von uns ausschließlich im großen verkauft, und Lafe Bach Gewicht oder Maß, sondern nur in versiegelten Originalflaschen wit unserer Schuhmarke( der Fischer mit dem Dorsch). Scott& Bowne, Suankfurt a. M Bestandteile: Feinster Medizinal- Bebertran 150,0, prima Glerin 50,0 phosphoriganter Ralf 4,3, unterpbossboriosaures Matron 2,0, xiv. Exage finkter arab. Gummi puls. 2,0, det. Baser 129,0 Alkohol 11,0. Diera arr Emalfion mit Bimt-, Randel-, and Gaultheriaal je 2 Tropfen. 52 Für Weihnachts- Geschenke besonders geeignet empfehlen wir: Donnerstag, ben 13. Dezember e Fami Damen- Kleiderstoffe von 40 Pfg. an per Meter Herren- Anzug- und Hosenstoffe von 2 Mk. an per Meter Tuch- Tisch- Decken, Bettdecken in weiss und farbig Damen-, Herren- und Kinder- Hemden in weiss und farbig Kragen-, Manschetten, Cravatten, Hosenträger, Handschuhe zu besonders billigen Preisen. Reste u. zurückgesetzte Waren aller Gattungen spottbillig M. Hartmann Nachfolger, Grünberg i. K. Giessener Konzertverein Viertes Konzert I. Kammermusik- Abend Beethoven- Abend im grossen Saale des Gesellschaftsvereins am Sonntag, dem 16. Dezember 1906, abends 5% Uhr. Ausführende: Herr Anton Kohmann( Tenor) دو دو Adolf Rebner( Violine) 99 Walter Davisson ,, Ludwig Natterer( Viola) Johannes Hegar( Cello) Professor G. Trautmann( Klavier) دو دو Grossh. Univ.- Musikdirektor PROGRAMM: No. 1. Trie op. 70 No. 1. D- dur für Pianoforte, Violine, Cello. No. 2. ,, An die ferne Geliebte". Ein Liederkreis für eine Singstimme mit Pianoforte. No. 3. Romanze op. 50. F- dur für Violine und Pianoforte. No. 4. Lieder am Klavier. No. b. Quartett op. 59 No. 1. F- dur für 2 Violinen, Viola und Cello. I. Platz Mk. 4., II. Platz Mk. 3.50, III. Mk. 2.50, unnummeriert Eintrittskarten Studentenkarten Mk. 1. Md kleine Partitur Ausgaben sind in der Muskalienhandlung des Herrn Ernst Challier( Rudolphs Nachf.), für Studierende auch bei Herrn verwalter Ritter und abends an der Kasse zu haben. Oeffnung des Saales 4 Uhr. Gültigkeit haben alle Karten. Vorkehrungen gegen das Einfrieren der Haus- Wasserleitungen. " Lebertra lose und in Flaschen be Emil Fischbac Gießen, Seltersweg Freibant Faffelochsenfleisch 50 Unter Hinweis auf die Bestimmungen über Anlage der Hauswasserleitungen zu Gießen" machen wir darauf aufmerksam, daß, um dem Einfrieren des Waffers in den Hauswasserleitungen bei eintretender Bälte feinster Medizini vorzubeugen, es erforderlich ist, die Hauswasserleitungen des Abends für die Dauer der Nacht zu entleeren. Dies geschieht dadurch, daß zuerst der vor dem Wassermesser befindliche Hauptabsperrhahn geichloffen und dann das seitlich desselben oder hinter dem Wassermesser befindliche Ent leerungshähnchen, nachdem ein passendes Gefäß untergestellt, geöffnet wird und dies so lange geöffnet gehalten wird, bis das in der Haus: leitung stehende Wasser vollständig abgelaufen ist, worauf fezeichnetes Hähnchen wieder geschlossen wird. Um eine vollständige Entleerung zu erwirfen, ist es geboten, während derselben das in dem oberen Stockwerk des Hauses befindliche Zapfventil der Hausleitung offen zu halten, damit die Luft Zutritt in die Leitung erhalte. Ein größerer Teil des Wassers kann auch schon durch das Zapfventil der unterften Büche entleert werden, wodurch die Entleerung im Keller vereinfacht wird. Nach stattgehabter Entleerung sind diese Zapfventile, welche dem Eintritt der Luft, bezw. der Entleerung des Wassers dienten, wieder zu schließen. Das Schließen des Ha ptabsperrhahnes erfolgt durch Aufsezen des beigegebenen Schlüssels auf den vierkantigen Hahnzapfen und Drehung im Sinne eines Uhrzeigers, bis Widerstand erfolgt. wirkt sicher, ohne table Das Oeffnen des Hauptabsperrhahnes geschieht durch Drehung in entgegengeseztem Sinne, bis Widerstand erfolgt. Behuss Wasserentnahme muß des Morgens der Hauptabsperrhahr wieder vollständig geöffnet werden. Spat Linimen zu hinterlassen, bei friib beralteten Spat, Drüser, Genick- und Brustbeulen. Se klapp, Gallen, Ueberbein, Vers Abzweigleitungen nach Waschküchen, Badezimmern, überhaupt nach ungen des Huf-, Kronen, F ungeheizten Räumen, Hofräumen, Gärten usw. sind auf die Dauer gelenkes, Hufgelenk- Lahn deren Nichtgebrauchs, bezw. des ganzen Winters, mittelft ihrer besonderen renkungen, Knochenauftra Vorrichtungen auf ähnliche Weise zu entleeren und abzustellen. Bei gichtischen Knoten usv. 1 anhaltender, außerordentlicher Kälte empfiehlt es sich, die Wasserentnahme eigneten Fällen auch während des Tages auf kürzere fefgesetzte Zeit zu beschränken Lnd Tiere brauchen nicht während der übrigen Tageszeit die Hauswasserleitungen gleichfa& s in oben angegebener Weise abzustellen. Dem Einfrieren solcher Wasserleitungen, welche durch Küchen unbenutter Wohnungen geführt land, Haus- fann man durch Unterhaltung eines fleinen Herdfeuers vorbeugen. Auch empfiehlt es sich, in kalten Klosett- oder sonstigen ungeheizten Bäumen, durch welche die Wasserleitung führt, sofern daselbst die Leitung nicht schon durch eine ausreichende Umhüllung gegen Kälte geschüßt ift, die Temperatur durch ein Defchen oder geeigneten Falls etwa durch eine Gasflamme auf genügender Höhe zu erhalten. Das fünfte Konzert( Zweiter Künstler- Abend) findet Sonntag, 13. Januar 1907 statt. gehend nicht in Gebrauch befindliche Blosetts( wie in Vereinshäusern 2c.) Gast[ Herr Eugen D'Albert( Klavier). ୬୦୦୭ DOOOOOOOOOK Bitte ausschneiden! Die Vermittlung von Hypothek- Kapitalien bei der Landeshypothekenbank Darmstadt übernimmt tostenlos die General- Agentur Franz Carnier in Darmstadt, Klappaserstraße 4. NB. Referenzen auf Wunsch zu Diensten. Wallnüsse Haselnüsse Tafelmandeln Tafelrosinen Tafelfeigen Korbfeigen Maronen Trauben in besten Qualitäten bei Emil Fischbach Gießen, Seltersweg. Sehr kalt stehende, insbesondere auch abgestellte und vorüberwerden durch Einstreuen von etwas Salz( Viehsalz) in das Schlußwaffer des Syphons( Wasserabschlusses) gegen Auffrieren der Schüsseln geschützt. Die Wassermeer nebst dem nächstanschließenden Teil der Bohrleitung sind während des Winters mit Stroh, Säden oder ähnlichen Schußmitteln gegen Kälte zu umkleiden, auch name nilich die betr. Kellerfenster geschlossen zu halten. Die Herstellung aller Wassermesser, die infolge ungenücenden Schutes gegen Bälte Schaden erleiden, erfolgt auf Rechnung der Hausbesiker.. Im übrigen müssen die Wassermesser jederzeit leicht zugänglich bleiben. Nach vorliegenden Erfahrungen sind es namentlich Neubauten und unbewohnte Stodwerke, deren Wasserleitungen nicht immer die erforder: liche Fürsorge geschenkt wird, insbesondere sind auch schon öfters infolge Richtabsperrens von Garten- Wasserleitungen während des Winters große Beschädigungen und namhafte Wasserverluste entstanden. Durch die empfohlenen Vorkehrungen wird dem Wasserabnehmer die Lieferung des Wassers möglichst gewährleistet, dem Hausbesizer aber werden Beschädigungen an Leitung und Gebäude ferngehalten. Wir empfehlen daher vorstehende Vorsichtsmaßregeln allen Seteiligten zur ganz besonderen Beachtung. fänger andauernde Absperrungen, Einwinterungen, Reparaturen und Auftauungen von Hauswasserleitungen werden am zweckmäßightin und schnellsten von denjenigen Installationsgeschäften besorgt, welche die betr. Hauswasserleitungen f. 3t. ausgeführt haben und daher die örtlichen Verhältniffe mit ihren empfindlichen Punkten am besten kennen. Gießen, den 8. Dezember 1906. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Dito Bergen. gid werden. Dosen à 3.- und Depot: 6 C. Schmid Drogengrosshand Chemnitz, Neustädter Auf bequeme Teilzahlu Möbel und Herren-, Dame Kinder- Gardero Manufakturward etc. J. Jttman Kredit- Hau Giessen Plockstrasse 14-1 HÄUSLICHEN HERD wieder zu finden und teilen Sie mit ihm bie 40 000 Franks. Ich gebe fiir mein Teil 10 000 bazu." Es foſtete Herrn von Chavigné und der Polizei viel Mühe, ben Blousenmann, ber vildgefeucht man mieber aufzu Rt. 208 906T