TDEB auf Diefe günftig wie möglich! nicht. Belfe legen ble Verhältnisse ja fo forberte ganz beine Cache Freude macht! Du bezahlst es fa." Rind, ich werbe boch nicht nein fagen, Genehmigung handeln, Papa, ob ich vorgehen darf oder Es würde fich also nur um wenn bir ble gwanzigtausend nicht, wie gut bu's hast, baß ich kein Säufer bin- und die vergrämt, verhungert, abgearbeitet Anna, bu weißt gar baheim war, ist ein Wrack, aber die Frau bauerte mich. So bewilligt. Das Haus des Schuhmachers, der nicht einmal ordentlicher Mann, der vorwärts will ich habe sie ihm mutig Mart. Ma, er ist ein 6. 33. m ht te st er 1337 en 18. ng m. Nr. 267. Rebaktion u. Hauptegpcbition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechenschink Nr. 362. Dienstag, den 13. November 1906 Gießener 15. Jahrgang Gratisbetlagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Setfenblasen( wöchentlich). Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblaff) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberhessen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebimg. Enthält alle amilichen Babauneimachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Das neueste. Das Abschiedsgesuch des Landwirtschaftsministers 1. Podbielski wurde unter Verleihung der Brillanten um Großkreuz des Roten Adlerordens gestern genehmigt. Mit der einstweiligen Wahrnehmung seiner Geschäfte wurde Minister v. Bethmann Hollweg betraut. Was für den Sturz Podbielskis entscheidend war, verrät der Lofal- Anzeiger" in folgender Meldung: Das Ergebnis der vom Reichskanzler angeordneten Erhebungen über die Ursachen der Fleischteuerung liegt seit ctwa 14 Tagen vollständig vor. Wenn auch die tatistischen Zusammenstellungen für die Leistungsfähigheit der deutschen Landwirtschaft ein verhältnismäßig günstiges Resultat lieferten, so glaubt doch die Reichsnegierung, dem augenblicklichen Notstande sofort Rechnung wagen zu sollen. Man darf erwarten, daß die Regierung, machdem fie fich mit dem Landwirtschaftsministerium geeinigt hat, Maßnahmen treffen wird. Ob diese in der Herabsetzung der Tarife oder in anderweitigen Erleichterungen der Einfuhr bestehen sollen, muß abgewartet werden. Arbeitskammern. Der Staatssekretär des Innern Graf Bosadowsky, der im Reich der Minifter für die soziale Gesetzgebung geworden ft und wohl der befte Kenner der ganzen einschlägigen Materie genannt werden darf, wird auch in dem bevor tehenden Teil der Reichstagssession mit neuen Anforderungen an die Reichsboten herantreten. Er feiert nicht, er macht Feine Pause, er läßt sich nicht durch die unwilligen Reden Der Gegner zurückschrecken; sondern er fährt auf dem eingeschlagenen Wege fort, die begonnene Gesetzgebung auszubauen, ohne Ueberstürzung aber ohne Aufenthalt. Es ist schon oft gesagt worden, es wäre am Ende besser, man machte einmal eine Pause, man ruhte aus in der Neufchaffung von sozialen Einrichtungen, um Atem holen und übersehen zu können, ob sich denn auch alles wirklich bewähre. Man erinnert sich der Redewendung von der Kompottschüssel des Arbeiters, die voll sei. Dieses Wort ist arg mißdeutet worden. Es richtet fich nicht gegen die soziale Gesetzgebung, sondern gegen die Begehrlichkeit, die über alle Schranken sich hinwegsetzt. Auch braucht man nicht zu glauben, daß jeder Ausbau in der Sozialgesetzgebung eine weitere Konzession an die Arbeiter and an ihre unberechtigten Forderungen bedeute. Kunst und Wesen der Sozialgefeßgebung bestehen darin, daß man ausschließlich die berechtigten Forderungen erfüllt und durch diese Erfüllung von unberechtigten Forderungen abbringt. Nicht auf dem Gebiete der Theorie wird das erreicht, sondern auf dem Gebiete der Praxis. Unser Reichsversicherungsamt hat das erfahren und erfährt es von Tag zu Tag aufs neue. Recht wütende und wilde Agitatoren haben im Reichsbersicherungsamt die Erkenntnis gewonnen, daß dort ernsthaft und redlich für die Arbeiter gearbeitet wird, daß die Sozialgesetzgebung den Arbeitern die außerordentlichsten Dienste geLeiftet hat und zu leisten fortfährt, und daß das besser ist, als die Propagierung von unerfüllbaren Wünschen. Nur ganz langsam freilich wird die Einwirkung nicht auf die Stimmung, sondern auf die Stimmen der Arbeiter sich geltend machen. Auf die Stimmung aber kommt es in allererster Reihe an die Stimmen werden schon folgen. Die Sozialgesetzgebung hat der Arbeiterschaft große Wohltaten gebracht. Die größte Wohltat besteht vielleicht darin, daß alle Darbietungen fich nicht als Almosen geben, [ ondern als anerkannte Rechtsansprüche. Selbstverständlich werden diese Rechtsansprüche auf ihre fittliche Begründung und auf ihre Begründung in den wirtschaftlichen Verhältnissen auf das Genaueste untersucht und darnach abgemessen. Man nimmt fich vor Uebertreibungen in acht, denn jede Uebertreibung, jede Ueberschreitung der natürlichen Grenze würde Bu unerfreulichen Konsequenzen führen und da Schaden anrichten, wo man Nußen schaffen und Segen verbreiten will. Staatssekretär Graf Posadowsky hat bisher noch immer verFanden, in seinen Vorlagen die rechte Linie innezuhalten. Er beweist es auch in seiner neuesten Vorlage, die von der Einrichtung von Arbeitsfammern handelt. Arbeitskammern, nicht Arbeiterkammern, sollen eingerichtet werden. Der Unterschied ist weit bedeutungsvoller, als man toon vornherein glauben möchte. Die Arbeiterkammern würden Organisationen sein, die aus Arbeitern bestehen und folgerichtig die Interessen nur der Arbeiter wahrzunehmen hätten. Die Arbeitskammern dagegen sind eine Vertretung der Arbeit, und zur Arbeit gehören die Arbeitgeber genau so wie die Arbeiter. Wer das Interesse der Arbeit wahren will, der that das Interesse der Arbeitgeber und der Arbeiter gleichmäßig wahrzunehmen und sie miteinander in Einklang Bu bringen. So bedeutet für die Arbeitskammern der Name schon ein Programm. Selbst die Voreingenommen. Bheit und sogar der üble Wille, den wir nirgend vorausezen mögen, wird diesem Programm zustimmen müssen. OEs wäre Selbsttäuschung, wollte man glauben, daß nun mit arinem Male aller Rwiefvalt zwischen Arbeitgebern und Arbeitern aufhören müsse. Das ist nicht der Fall und wird auch in absehbarer Zeit nicht der Fall sein. Wohl aber ist ein neues Mittel geschaffen, das die Verständigung zwischen Arbeitern und Arbeitgebern erleichtert und die beiden großen wirtschaftlichen Parteien ständig daran erinnert, daß die eine ohne die andere gar nicht existieren kann, und daß demgemäß ihr beiderseitiger Vorteil von ihnen verlangt, fie sollten aufeinander Rücksicht nehmen, fie sollten nicht einer in dem andern den Gegner, sondern den notwendigen und unentbehrlichen Verbündeten sehen. Podbielskis Rücktritt. Das langerwartete Ereignis ist nun eingetreten. Der König hat das Abschiedsgesuch des preußischen Ministers für Landwirtschaft v. Podbielski unter Verleihung der Brillanten zum Großkreuz des Roten Adlerordens genehmigt. Mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Landwirtschaftsministers ist einstweilen der Minister des Innern von Bethmann- Hollweg beauftragt worden. Viktor v. Podbielski ist geboren am 26. Februar 1844 zu Frankfurt a. D., ist also heute nahezu 63 Jahre alt. Er trat 1862 in das 11. Ulanenregiment ein, machte den Krieg bon 1870/71 als Generalstabsoffizier beim 10. Armeekorps mit, war später Kommandeur des Zieten- Husarenregiments Rathenow, befehligte dann als Generalmajor die in 34. Kavalleriebrigade in Mez und wurde 1891 zur Dis= position gestell, 1896 erhielt er die Beförderung zum Generalleutnant z. D., nachdem er schon 1893 als Vertreter der Westprigniß in den Reichstag gewählt worden war. Am 1. Juli 1897 übernahm er nach dem Tode von Stephans das Staatssekretariat des Reichspostamts. Als Leiter der Posts geschäfte führte er eine Anzahl von Reformen durch, erhöhte das einfache Briefgewicht von 15 auf 20 Gramm, dehnte die Ortsbrieftage auf die Nachbarorte aus, beseitigte die Kautions. pflicht der Beamten und veranlaßte die Beseitigung der Privatposten durch die Einführung des Postzwanges für verschlossene Ortsbriefe. Die Einführung der Reichspostmarke in Württemberg war sein Wert. Weniger erfolgreich war der ebenfalls von ihm eingeführte Kartenbrief, der heute kaum noch benutzt wird. Zum preußischen Landwirtschaftsminister wurde er im Mai 1901 ernannt, sein Nachfolger im Postamte wurde Staatssekretär Krätke. Der vorläufig mit der Wahrnehmung der Geschäfte im preußischen Landwirtschaftsministerium betraute Minister des Innern Dr. Theobald von Bethmann- Hollweg ist geboren am 29. November 1856, wurde 1899 Regierungspräsident in Bromberg, im Herbst des gleichen Jahres Oberpräsident der Provinz Brandenburg und am 22. März 1905 preußischer Minister des Innern an Stelle des verstorbenen Freiherrn von Hammerstein- Lorten. Politifche Rundschau. Deutsches Reich. Zu der fürzlichen Beschlagnahme eines deutschen Dampfers durch ein russisches Kriegsfahrzeug werden jetzt von russischer offiziöser Seite Aufklärungen gegeben. Nach russischem Gesez seien russische Wacht- und Schutzschiffe berechtigt, in den Territorialgewässern bis zu sieben Werst vom Ufer ausländische Fahrzeuge anzuhalten. Der Grenzwachtfreuzer Berkut hielt in der Nähe von Reval den Dampfer Minlos an, ohne ihn jedoch zu beschießen, und hielt ihn zwei Tage auf der Reede von Reval fest, weil der Kapitän nicht genau die Bestimmung seiner Fracht anzugeben ver. mochte. Dann wurde„ Minlos" auf Weisung von Petersburg freigegeben und fuhr unbehelligt weiter. * In Frankfurt a. M. fanden unter dem Vorsiz des Reichstagsabgeordneten Payer Verhandlungen zwischen Vera tretern der Freifinnigen Volkspartei, der Freifinnigen Ver einigung und der Deutschen Volkspartei statt. Es wurde ein stimmig beschlossen, bei den nächsten Reichstagswahlen auf ein Zusammengehen der links stehenden bürgerlichen Parteien unter Wahrung der politischen Selbständigkeit jeder einzelner Hinzuwirken und eine Verständigung über die Aufstellung vor Kandidaten herbeizuführen. * Maßnahmen der Reichs- Regierung zur Fleischteuerung find dem Vernehmen nach in fürzester Zeit zu erwarten. Dai Ergebnis der vom Reichskanzler angeordneten Erhebungen über die Ursachen der Fleischteuerung liegt seit etwa 14 Tagen bollständig vor. Ob Herabsehungen der Tarife oder Er leichterungen der Einfuhr angeordnet werden, steht noch dahin. Rufeland. ** Die heute vorliegenden Nachrichten lassen wiederum den verworrenen Zustand des Reiches deutlich erkennen. Die Meldungen lauten: Mostau, 12. November. Heute vormittag wurde auf der Twerskaja eine Bombe geworfen. Der Anschlag war gegen den Stadthauptmann Reinbot gerichtet, dieser blieb aber unverletzt. Ein Schuhmann erschoß den Täter. Tiflis, 12. November. Zwischen den Stationen Dishumaty und Lautschhuty sprangen acht Räuber auf einen aus Batum kommenden Zug, beraubten die Passagier zweiter Klasse, verwundeten zwei Schaffner, zwangen den Lokomotivführer, den Zug halten zu lassen, sprangen dann bom Zuge ab und flüchteten in den nahen Wald. Tiflis, 12. November. Bei einer Haussuchung in der Bethauskistraße explodierte eine Höllenmaschine, wobei zwei Schußleute und ein Hausknecht getötet, ein Aufseher der Schutzabteilung und ein Polizeioffizier verwundet wurden. Lodz, 12. November. In mehreren Straßen wurden wieder von Unbekannten Revolverschüsse abgegeben, wobei zwei Arbeiter getötet und eine Arbeiterin verwundet wurden. Von den bei den Arbeiterzusammenstößen am Dorigen Dienstag Verwundeten find inzwischen vier geftorben. frankreich. ** Der Minister des Aeußeren Bichon erklärte bei einer Unterredung über die Marokko Affäre, die französische Regierung sei entschlossen, sich strikte an den Wortlaut der Atte von Algeciras zu halten. Es sei behauptet worden, daß Deutschland fortfahre, Frankreich in Marokko Schwierig teiten zu bereiten. Diese Behauptung sei aber gänzlich hinfällig; nichts berechtige dazu, die Instruktionen der deutschen Vertreter zu verdächtigen. Afrika. * Der von einer Anzahl Buren angestiftete Aufstand in der Kapkolonie scheint doch größere Bedeutung zu gewinnen. Die aufständischen Buren wenden sich gegen Kuruman, nordwestlich von Kimberley. Falls der Angriff auf Kuruman erfolgreich sein sollte, werden die Buren gegen Kimberley selbst marschieren. Die Zahl der Aufständischen läßt sich nicht festellen, doch haben sie seit dem Anfang ihres Unternehmens Verstärkungen erhalten. Zwei Banden vor berittenen Buren aus Deutsch- Südwest- Afrika find in englisches Gebiet ein gedrungen, um den Aufstand zu unterstützen. Die Aufständischen find mit Gewehren der neuesten Typs versehen und befizen große Quantitäten von Munition. Fliegende Kolonnen find bereits entsandi worden, um sie auseinander zujagen. Kleine politische Nachrichten. Berlin, 13. November. Der Reichstag wird nachmittag eröffnet. Auf der Tagesordnung stehen Petitionsberichte. Berlin, 12. November. Zum Herrenmeister des JohanniterOrdens ist der älteste Sohn des verstorbenen Prinzen Albrecht von Preußen, Prinz Friedrich Heinrich, gewählt worden. Konstantinopel, 12. November. In einer Sitzung der beiden Räte des ökumenischen Patriarchats wurde beschlossen, wegen der antigriechischen Bewegung in Bulgarien sich an die Berliner Signatarmächte und gleichzeitig an den Sultan aber. mals mit einer Beschwerdenote zu wenden, in der die Wiederherstellung des status quo und die Freilassung des Metropoliten oon Anchialos verlangt wird. Newyork, 12. November. Der Premierminister Bond von Neufundland ordnete unter Mißachtung des zwischen der Union und England bestehenden modus vivendi die Verhaftung aller Amerikaner an, welche sich gegen die Neufundländer Fischereigeseze vergehen. Deer und flottz. Rekruten- Vereidigung. Der Kaiser nahm Sonntag die Vereidigung der Rekruten der Potsdamer Garnison persönlich vor. Anwesend waren ferner die Kaiserin, der Kronprinz und die Kronprinzessin, die Prinzen Joachim und Oskar, die Prinzessin Viktoria Luise und die Prinzessin Eitel- Friedrich sowie die Generalität und mehrere fremdherrliche Offiziere. Der Kaiser hielt zum Schluß eine Ansprache an die jungen Soldaten. Torpedobootsunglüd in Spanien. Bei Torpedoboots. Nebungen in der Nähe von Valencia explodierte eine Miene. Die Generale Roldan und Jimenez Sandoval erlitten dabei Verlegungen. Soziales Leben. × Aussperrung im westfälischen Textilgewerbe. In den Tertilbetrieben in Emsdetten find gestern 1039 christlich organisierte Arbeiter ausgesperrt worden. × Riesenstreik der amerikanischen Eisenbahaer in Sicht. Ein Ausstand von gewaltiger Ausdehnung droht bei den Newyorker Eisenbahnen auszubrechen. Etwa 100 000 Angestellte der Erie- Bahn, der Delaware and Lackawanna- sowie der Newyork Central- Eisenbahn halten Bespr ngen über die Frage eines Ausstandes ab; die Mehrzahl ist für die Erklärung des Streiks. Es handelt sich um die Löhne und die Zahl der täglichen Arbeitsstunden. Falls der Streil wirklich ausbricht, wird er den Verkehr auf den wichtigsten Eisenbahnlinien nach Newyork unterbinden und wewaltigen Schaden nebst unabsehbaren Unzuträglichkeiten mit sich bringen. Bisher sind nur die unteren Eisenbahnbediensteten, toie Bremser und Lastträger, in die Ausstandsbewegung eingetreten, es wird aber versucht, die Lokomotivführer zur Beteiligung zu bewegen. Man glaubt, daß die Angestellten mit einem Ausstand Erfolg haben würden, da durch das ganze Land in ( Fortsetzung.) Aus dem Englischen von R. Hunter. Des blinden Dichters frau. Ein paar Tage später hörte ich die seltsame und rührende ( Nachbruck verboten.) jebe Feine brange. mit dic nec brer Befefchaft berbrachte, erfilte Schaffens bruck gab, fab er sie mit seinen erloschenen Augen an zu schreiben, und als sie ihrer Bewunderung barilber AusEines Tages bat er sie, ein Gedicht nach seinem Dittat Lebenslust und frischem erwiderte: und Iegter Zeit eine Bewegung auf Erhöhung der Arbeitslöhne in allen Geschäftszweigen geht. Viele große Trusts und selbst die Standard Dil Company haben sich in das Unvermeidliche gefügt, und noch jüngst hat der Kupfer- Trust die Löhne seiner Arbeiter um einen Shilling pro Tag böht Kaifertage an der Ifar. L München, 12. Nov., 10 Uhr vorm. Unsere alte Jarstadt hat heute ein ganz besonderes festliches Gewand angelegt. Gilt es doch, nicht nur das deutsche Kaiserpaar zu ehren, das heute hier eintrifft, sondern auch ein nationales Wert zu begründen, an dem seit Jahren deutsche Männer aller Orten unier Förderung von höchster Stelle aus arbeiten. Der Grundgedanke, ein deutsches Museum zu errichten, wurde im Jahre 1903 gefaßt. In einer Versammlung, die unter dem Vorfize des Prinzen Ludwig am 28. Juni 1903 im Festsaal der Akademie der Wissenschaften tagte, wurde das Museum unter Beteiligung der hervorragendsten Vertreter der Naturwissenschaft und Technik als eine Deutsche National anstalt gegründet. Die hiesigen städtischen Behörden erklärten fich sofort bereit, einen entsprechenden Plaz für die Sammlungen, vorläufig im alten Museum, später auf der Kohleninsel oder anderswo einzuräumen und bereits 1904 wurde der südliche Teil der Kohleninsel, früher ein Ererzier- und Kasernenplay, für die Zwede des Museums bestimmt und dem Verein überlassen. Ein Teil der Insel ist vorläufig für die Erbauung eines Gemeindegebäudes in Aussicht genommen. Die Entwicklung der Zukunft wird es aber wohl mit sich bringen, daß die ganze Kohleninsel dem Museum überlassen wird. - Ein Preisausschreiben sollte die Entwürfe für den Bau eines monumentalen Museums liefern. Unter den 31 ein= gelaufenen Arbeiten 24 von hiesigen Architekten -, die heute in der Kaserne der Schweren Reiter ausgestellt sind, erhielt die des Professors Gabriel von Seidl den ersten Preis und die Deffentlichkeit dürfte den Juroren Recht geben. Die Ausführung ist nach diesem Plan auf etwa 5 Millionen Mart beranschir gt, der Bau würde 12 425 Quadratmeter bededen. Zum Baufonds find von allen Seiten so opferwillige Spenden eingegangen, daß die Ausführung nunmehr gesichert ist und Heute die feierliche Grundsteinlegung vorgenommen werden fann, noch besonders geehrt durch die Anwesenheit des Kaisers, der den Zielen des Vereins Deutsches Museum persönliches Interesse entgegenbringt. Die Festlichkeiten nahmen gestern abend mit einem von der Stadt im Rathaussaale veranstalteten Festmahle ihren Anfang. Der Protektor des Deutschen Museums Prinz Ludwig, alle die bekannten Männer der Wissenschaft und der Technif, welche dem Vorstandsrate des Museums angehören, Vertreter der Reichsbehörden und der Bundesstaaten, alle bayerischen Staatsminister, Vertreter aller hiesigen Behörden und ausländische Gäste haiten sich eingefunden. Den ersten Trinkspruch brachte Staatssekretär Graf Posadowsky aus, der darauf hinwies, daß der Anlaß, der die Versammelten hier zusammenführe, ein hochmoderner sei. Ueber die Grenzen Bayerns hinaus werde die Gründung des Deutschen Museums mit hoher Freude begrüßt. Graf Posadowsky schloß seine Rede mit einem Hoch auf den Prinz- Regenten. Prinz Ludwig führte sodann aus, daß seit Jahren der Gedanke bestanden habe, ein Museum der Technik zu gründen, welches denen anderer Staaten ebenbürtig sei. Der Plan sei dank der Unterstützung einer großen Anzahl Industrieller, dank der Förderung der Stadt München, des bayerischen Staates und des ganzen Deuschen Reiches gelungen. Mit warmen Worter gedachte der Prinz der erheblichen Förderung der Interesser des deutschen Museums durch den Kaiser, dem das Hoch galt L München, 12. Nov., 3 Uhr nachm. Der Glanzpunkt der Feter aber wurde heute erreicht, als bas Kaiserpaar hier eintraf. Die Ausschmückung der Stadt war glänzend. In allen Straßen, die der Kaiser berührte, sah man Flaggen, Guirlanden, Kränze und Embleme. Alle städtischen Pläße und Gebäude und fast alle Privathäuser zeigten einen hervorragend fünstlerischen Schmud. Der ganze Bahnhof war umgeben von Flaggenmasten, von denen frei schwebende Kränze mit Wimpeln in den deutschen und bayerischen Farben herabschwebten. Besonders reich geschmückt war der Weg von der Residenz zur Kohleninsel, wo morgen die Grundsteinlegung erfolgt. famtener, filbergestickter Sattel mit Schabrade, Pistolen. halter und Baumzeug, zwei Pistolen, ein eingelegter Krüdstod mit goldener Krüde, ein Großkreuz des Schwarzen Adlerordens und eine Schreibfeder; diese Gegenstände, deren sich Friedrich der Große persönlich im täglichen Gebrauch bedient hatte, waren seinerzeit von seinem Nachfolger, dem König Friedrich Wilhelm II. dem Herzog August von Zwei brüden als Andenken überlassen worden und befinden sich jeitdem im Eigentum des bayerischen Hofes. Der Regent bat den Kaiser, diese für das Hohenzollernhaus besonders wertbollen Erinnnerungsstücke entgegenzunehmen. Um 12½ Uhr fand in dem Speisesaal der königlichen Gemächer ein Familienfrühstück statt. Der Prinzregent verlieh den Männern, die sich Verdienste um das deutsche Museum erworben haben. hohe Orden, u. a. dem Geheimrat Dr. Slaby- Charlotten burg, Geheimrat Dr. von Siemens- Berlin, Direktionsmitglied der Firma Krupp, Ehrensberger Essen, Ge heimen Kommerzienrat Kirdorf- Gelsenkirchen, Direktor der Gasmotorenfabrik Langen in Deuz, Teilhaber der Firma Blohm& Voß, H. Blohm- Hamburg, und dem Direktor des Vereins deutscher Ingenieure Dr. Peters in Berlin; ferner erhielten der Oberhofmarschall Graf Eulenburg und der preußische Gesandte in München Graf Pourtalès ein Reliefbildnis des Prinzregenten in Gold, Staatssekretär Graf Posadowsky den Hubertusorden, Staatssekretär von Tschirschty das Großkreuz des Michaelsordens. Um 10 Uhr 50 Min. vormittag traf der Hofzug mit dem Kaiserpaare und großem Gefolge hier ein. Der Staatssekretär von Tschirschty befand sich im Zuge, während der hiesige Gesandte Graf Pourtalis den Herrschaften entgegengefahren war. Jm Bahnhof war die mit dem Kaiserpreis ausgezeichnete 12. Kompagnie des 6. Infanterieregiments, dessen Chef der Kaiser ist, mit Fahne und Musik aufgestellt. Zum Empfang hatten sich mit dem Prinzregenten sämtliche Prinzen des bayerischen Königshauses eingefunden, ferner die Prinzessin Ludwig, sämtliche Staatsminister, der bayerische Gesandte in Berlin Graf Lerchenfeld, Staatssekretär Graf Posadowski, die Herren und Damen der preußischen Gesandtschaft, die gesamte Generalität, die Regimentskommandeure, der Regierungspräsident, der Polizeipräsident, die beiden Bürgers meister, die beiden Vorstände des Gemeindekollegiums, sowie der den Majestäten zugeteilte Ehrendienst n. a. Als der Taiserliche Zug sich dem Bahnhofe näherte, dröhnten vom Oberwiesenfelde die Salutschüsse der Artillerie. Die EhrenLompagnie präsentierte, die Musik spielte die preußische Hymne. Der Prinzregent, welcher die Prinzessin Ludwig führte, trat fofort an den Wagen heran, den der Kaiser und die Kaiserin yerließen, und begrüßte die Majestäten auf das Herzlichste. Der Kaiser und die Kaiserin tauschten dann auch mit den anwesenden Prinzen herzliche Begrüßungen aus; hierauf führte der Prinzregent die Kaiserin und der Kaiser die Prinzeffin Ludwig die Front der Ehrenkompagnie entlang. folgte ein Vorbeimarsch der Ehrenkompagnie auf dem Bahnsteige; im Königssalon wurde sodann längerer Cerche abgehalten, bei dem das gegenseitige Gefolge vorgestellt wurde. Die Fahrt vom Bahnhof zur Residenz durch die von einer vieltausendköpfigen Menschenmenge dicht besetzten Straßen gab überall den Anlaß zu stürmischen Hochrufen und Tücherschwenken aus allen Fenstern. In der Residenz begaben sich die Majestäten und der Prinzregent unter Vorantritt des großen Dienstes nach dem im ersten Stod gelegenen Thronsaal. Der Kaiser und die Kaiserin begrüßten dort die Prinzessinnen auf das Herzlichste und dankten für den freundlichen Empfang. Hierauf geleitete der Prinzregent den Kaiser persönlich in seine Gemächer. Im Salon des Kaisers waren mehrere Erinnerungsstücke an Friedrich den Großen aufgestellt, nämlich ein rotfamtener Rod mit weikieidener Weite. ein blaus Kurz nach 2 Uhr fuhr der Kaiser mit dem Prinzen und die Kaiserin mit der Prinzessin Ludwig in Begleitung ihres Ehrendienstes und dem persönlichen Dienst zur Besichtigung des provisorischen Deutschen Museuns für Meisterwerke der Technit im alten Nationalmuseum. Auf dem Wege dahin standen wieder dichtgedrängt Menschenmassen, die das Kaiserpaar mit enthusiastischen Huldigungen begrüßten. Der Kaiser wird morgen nachmittag eine aus 36 Herren bestehende Deputation der hiesigen Vereine und Innungen empfangen, um einen nach einem Entwurf des Professors Adolf Hengeler gefertigten Prunkpokal zum Andenken an seinen Aufenthalt hier entgegenzunehmen. Nah und fern. " + Falsche Hundertmarkscheine werden immer noch in Umlauf gesezt, und bisher fonnte weder der Verfertiger der Scheine, noch einer der Vertriebsagenten" ermittelt werden, obwohl von der Reichsbankverwaltung eine Belohnung in Höhe bis zu 3000 Mart auf die Festnahme der Falschmünzer ausgesezt worden ist. Am Samstag war ein Agent der Bande in Liebenwalde und Umgebung tätig und versuchte dort unter allen möglichen Vorspiegelungen Hundertmarkschein falsifikate unterzubringen. Als er sich entlarvt sah, ergriff der Gauer auf einem Zweirade die Flucht und entfam in der Richtung nach Berlin. Berlin, 12. November. In die Wohnung des nieder ländischen Gesandtschafts- Attachés wurde eingebrochen uni Silbergeschirr von bedeutendem Wert gestohlen. Nürnberg, 12. November. In einem hiesigen Hotel wurden zwei internationale Hoteldiebe verhaftet. Sie waren mit Waffen und besonderen Einbruchswerkzeugen versehen Ihre Persönlichkeiten konnten noch nicht festgestellt werden. Trient, 12. November. Die bakteriologische Untersuchung der Leiche des an Bord des Lloyddampfers Calypso ver: storbenen Matrosen ergab, daß der Matrose an Lungenpes gestorben ist. Es sind Vorsichtsmaßregeln getroffen, um einer Verschleppung vorzubeugen. Paris, 12. November. Santos Dumont unternahm Heute vormittag zwei neue Flugversuche mit seinem Aeroplan Beide Male legte er etwa 60 Meter in ungefähr 6 Sekunden zurück, er gedenkt seine Versuche fortzusehen. Nur 45 Pfennig für den Monat bei freier Lieferung ins Haus! Cokales. Der Großherzog an die Stände. Den beiden Kammern der Landstände ist folgende Bab schaft des Großherzogs zugegangen: Ernst Ludwig von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen unn bei Rhein Unseren Gruß zuvor, Liebe und Getreue, Stände de Großherzogtums. lem fidh befch Bas in ben fl Berfluffigung mperatur und ei mperatur und dem en Buntt bilde mem Druck von Unsere innigftgeliebte Gemahlin, die Durchlauchtige -1400 en. bie Gewinnung Sem Erperimenten dilber, goß flu dilber in einen -38 erftarrt, f Frau Eleonore Ernestine Marie, Großherzogin von Hessa der Luft noch und bei Rhein, Königliche Hoheit und Liebden, find on 8. dieses Monats, vormittags 6 Uhr dahier von einen Prinzen entbunden worden. einer Temperat genblid in einen ben, in fluffige mifchlauch mal Wir sehen hiervon Unsere Lieben und Getreuen, Stände erimentator ihn des Großherzogtums in der Ueberzeugung in Kenntnis, b dieselben an diesem hocherfreulichen, für Uns und Unser Groß herzogliches Haus so beglückenden Ereignisse herzlichen Antal nehmen. men wurden fo brechen und zerft Bereitung bes fbt ba fluffige L Befchichte fertig licher Huld und Gnade gewogen bleiben. Darmstadt, den 10. November 1906. Ernst Ludwig. Womit Wir unseren getreuen Ständen in Landesfürs enn fie erft zu b * Das Befinden der Großherzogin und des Er großherzogs ist erfreulicherweise recht befriedigend. Medizinalrat Prof. Dr. Pfannstiel ist am Sonntap Vormittag wieder nach Gießen zurückgekehrt. ergeftellt werbent eutung werben und Tage einfchneiden, gewöhnliches A han. Der Transp er Borficht gef Gefäße zersprer g Beförderung Kadium, bem rätfelb * Der zum Königlich Norwegischen Konsul mite leutet und dem Amtssig in Frankfurt a. M. ernannte Ingenieur Cattigt und eiterade Johan Andresen ist zur Ausübung tonsularischer Funktionsgeftelt wurde es im Großherzogtum zugelassen worden. war aus der ** Uebertragen wurde am 7. November dem Lehre, daß ein Joseph Hillenbrand zu Nieder- Mörlen, die zweite Lehre stelle an der Gemeindeschule Jlbenstadt; dem Wilhelm Soffarth zu Jlbenstadt] die zweite Lehrerstelle an der meindeschule zu Niedermörlen. * ** Samstag, 17. November, vorm. 9 Uhr, findet ein Sigung des Provinzial- Ausschusses mit folgende Tagesordnung ftatt: 1. Die Beigeordnetenwahl zu Lich. 2. Gesuch des Heinrich Kröck 5. zu Heuchelheim um - Gs ift fo rar Fabiem auf der Erd bird auf 50 000 Jab Stadtthe ter Stunde auf Roja Boppe- En Theaterpublifum auß laubnis zum Betriebe einer Gastwirtschaft. 3. Die Gr trinkt fie meinderatsfißungen in Büdingen. * Korell vor der Synode. Die Debatte über da " Fall Korell" ist am Samstag von der hessischen Synode zu Ende geführt worden. Neben dem von der Synode bereits angenommenen Antrag, der dem hessischen Ober tonfiftorium das Vertrauen der Synode ausdrückt und di politische Begünstigung der Sozialdemokratie mit den Amt pflichten eines evangelischen Geistlichen für unvereinbar flärt, lag noch folgender Antrag vor: Die Synode erklärt daß die dem Pfarrer Korell vom Oberkonsistorium zur Lak gelegte Unterlassung einer offenen Erklärung gegen den sozial demokratischen Kandidaten vor der Stichwahl keinen nlaj zur Disziplinierung geboten hat. Dingeldey, Köhler, Jaud Drews, Dornseif, Hoffmann, Backes, D. Schlosser, Schaut Für diesen Antrag stimmten nur die Unterzeichner. Biebiel Merge Ghen ihren Lieblin s gut für ihn Gaulfion nehmen Erfolg. Ein Greiben: Mein Sohn W in förperlich feb bote, tros befter Pfle tentatarch, der ebenf medie ihm nicht m und wurde ganz menid Ecotts Emulfion und dem Befinden des K Gebrauch ständig anb her faft gar nicht m angen find vollstä Baußerordentlich enth Ets Emulsion nimm Filt, wenn es nieman beer fie nennt, nie g * Einigung der Lintsliberalen. Unter den Vorsiz des Reichstagsabgeordneten Bayer haben am Sam tag und Sonntag in Frankfurt Vertreter der Freifinniga Bolkspartei, der Freifinnigen Vereinigung und der deutsche Volkspartei über ein Zusammengehen der linksstehenden bürge lichen Parteien bei den nächsten Reichstagswahlen verhandel und nach eingehender Beratung sich auf folgenden Beschlugenehme Geschm geeinigt: Die berufenen Vertreter der Fre sinnigen Bois parter, der Deutschen Volte partei und der Freifinnigen B einigung beschließen, auf ein Zusammengehen er lintstehenden bürgerlichen Parteien bei den kommenden Reichstagswahla unter Wahrung der politischen Selbständigkeit der einzelne Parteien hinzuwirken, eine Verständigung über die Au Referieren, sachlich bleiben, allem Guten tellung von Randidaturen unter Mitwirfung der Wähle und Nüßlichen dienen, das sind die Hauptwelche bestens in vorliegender Zeitung gewahrt werden. Gerade in letzter Zeit haben sich innerhalb der engeren Heimat wie des deutschen Vaterlandes die wirtschaftlichen und politischen Partei Verhältnisse ungünstig gestaltet, die Ausdrucksweise ist vielfach eine gereizte, so daß es jetzt doppelt notwendig ist, daß die Bewohner von Stadt und Land, ganz gleich wessen Standes und Berufes sie sind, eine Zeitung lesen, die objektiv berichtet. In der Erfüllung dieser Vorsätze bemüht, laden wir zum Abonnement höfl. ein. Unsere Leserzahl ist in letzter Zeit wesentlich gestiegen, was die verehrl. Geschäftswelt veranlassen möge alle ihre Inferate uns mit zu überschreiben, die Preise stellen wir äußerst billig. Abonnements- Bestellungen nehmen entgegen alle unsere Austräger, Agenten, Postanstalten und Brief träger sowie die Haupt Expedition Gießzen, Seltersweg 85. schaft in den für die liberale Werbearbeit in Betra tommenden Wahlkreisen herbeizuführen und ihren Einfl dahin geltend zu machen, daß eine Befehdung der lib.rala Gruppen unter einander in Wort und Schrift unterbleibt Zur Förderung des Zusammenwirf ns der bürgerlida Binte parteien bei den Wahlen wird ein Ausschuß von Bo trauensmännern gebildet. P Baumfällen. In der Zeit des Baumfäled werden an den Straßen und in den Ortschaften die Reid Telegraphen und Fernsprechleitungen durch umftürg Bäume oder durch herabfallende Aefte häufig beschädigt, d die Personen, denen das Baumfällen obliegt, in der Reg die zur Sicherung der Telegraphenanlage gegen Beschädigung erforderlichen Vorkehrungen überhaupt nicht oder in ung nügendem Maße treffen und es unterlassen, von den bo ftehenden Arbeiten dem nächsten Boftamte rechtzeitig borb Mitteilung zu machen. Es wird deshalb, da auch fahrläss Beschädigungen der Telegraphenanlagen in§ 318 des Rec Strafgesetzbuches mit Strafe bedroht sind, den Baumbefizen Baumfällung rechtzeitigt vorher zu benachrichtigen, damit d empfohlen, die nächste Postanstalt von der bevorsteheader Absendung eines geeigneten Beamten zur Sicherung d Leitungen veranlaßt werden kann. Dadurch erspart sich de Baumbefizer etwaige Unannehmlichkeiten, alle Kosten die Sicherung der Telegraphenleitungen trägt außerdem s diesem Falle die Telegraphenverwaltung. *** Experimental Vortrag. Gestern Ab hielt Dr. Shapire Berlin im Kaufmännischen Vret und im Ortsgewerbe- Verein Gießen einen Experimental Vortrag überflüssige Luft und über Radium. Die zeugung der flüssigen Lust ist keineswegs das Verdienst eine Einzelnen oder einer Generation, sondern es haben vi Forscher und lange Zeiten mit Versuchen zur Lösung d Hinzuzufügen mulfion darauf ließlich nur die g tommen, die ufahren mit a berden. Scotts Emulfion wird nah Gewigt ober Ma unferer Shumarte( b Falfurt a. M. Beftandteile: Feinf pborigiaurer Ralt 43 ter arab. Gammi pulb lion mit Rimt, Mand Beerdigun Telephon 540 Webernahme Sterbekle Blumendekoras Transporte nad B. Beftellungen gafie 27( Ede NONNA Gescha hypot gat frequen jebr preiswer Selbstreflettar Diefes Blattes Stände. De ift folgende en unn bei Shim Soblems sich beschäftigt. Heute sind wir in der Lage, des Gas in den flüssigen Aggregat- Bustand überzuführen. Die Verflüssigung des Gases hängt von einer bestimmten Semperatur und einem bestimmten Druck, der kritischen Semperatur und dem kritischen Druck ab, die zusammen den tit ifchen Punkt bilden. Der fritische Panft der Luft tritt einem Druck von 53 Atmosphären und einer Temperatur -140° ein. Nachdem der Referent furz die Geschichte ab die Gewinnung der flüssigen Luft vorgeführt, ging er etreue, Stände den Experimenten über. Er nahm u. a. eine Schachtel Die Durchlau Liebben, find Dudfilber, goß flüssige Luft hinzu und verwandelte das Cardfilber in einen festen Körper. Da nun Quecksilber erst bei- 38° erftarrt, so ist dies ein Beweis, daß der Siede ? Unfall. Einem Droschten kutscher, der heute früh furz vor 10 Uhr zu einer Beerdigung zu fahren hatte, pas fierie es, daß er in der Neustadt, hinter der Schule, mit seinem Wagen und seinen Pferden in einen Graben stürzte. Der Wagen wurde beschädigt, während Kutscher und Pferde glücklicherweise mit dem Schrecken davontamen. § Die Seife wird teurer. Eine am Sonntag im Hotel Schüß" stattgehabte Versammlung von 39 Seifen fabrikanten aus Hessen, Hessen- Nassau und dem Rheinland beschloß, infolge der weiter geftiegenen Rohmaterialien den Preis für Kernseife um 4 M. und Schmierseifen um 2 M. zu erhöher. Eine weitere Preissteigerung ist demnächst zu erwarten. b. Besizwechsel. Weißbindermeister Ph. Wagner 3. faufte das Haus Licherstraße 13 ton Architekt Säuling für erzogin bon enft der Luft noch tiefer liegt. Absoluter Alkohol, der erst dahier von Augenblid in einen eisartigen Rörper ungewandelt. Weins 20000 Mt. Getreuen, Sta bei einer Temperatur von-138° feft wird, wurde im rauben, in flüffige Luft getaucht, wurden steinhart und ein Gummischlauch nahm solche Sprödigkeit an, daß der Experimentator ihn mit einem Hammer zerschlagen fonnte. P. Diebstahl. Einem Unternehmer auf dem Braunfteinbergwert wurden in der Nacht zum Sonntag 6 Eaten aus dem verschlossenen Stalle mittelst Erbrechens der Tür g in Kenntnis, Blumen wurden so starr, daß man sie wie feines Porzellan gestohlen. Der Täter hatte den Enten die Köpfe gleich ab. iffe herzlichen die Bereitung des Speise- Eises: man nimmt etwas Creme, mist da flüssige Luft dazwischen und im Handumdrehen ist die Beschichte fertig. Die flüssige Luft wird ohne Zweifel, Diebes führte nach der Stadt zu, bis zur Heyligenstaedtschen Fabrik fanden sich Fußspuren und Febern, auch hatte der Dieb eine Ente unterwegs verloren. Vielleicht tragen diese den in Landes wenn sie erst zu dem Idealpreis von 13-17 Pfg. pro cbm geilen zur Feststellung des Täters bei. 6. hergestellt werden kann, für die Technik von eminenter Bedeutung werden und jedenfalls auch tief in die Beleuchtungsfrage einschneiden, da man mit ihrer Hülfe beispielsweise ein gewöhnliches Auerlicht auf die achtfache Stärke bringen Der Transport der befindes& großer Borfight geschehen, weil sie uft, fann nur unter ebrt. ht befriedigend. Die Gefäße zersprer gt. Die Poft übernimmt überhaupt nicht I ist am Sonn die Beförderung. hen Konsule Lite leuchtet und Elektrizität aufhebt, der Krebsgeschwüre inte Ingenieur& beseitigt und eiternde Wunden brennt. In reinem Zustande ularischer Funtti dargestellt wurde es zum ersten Male von der Frau Curie und zwar aus der Pechblende. Die Herstellung ist so foftNovember dem spielig, daß ein Milligramm Radium sich auf 160 t. die zweite Le ftellt. Es ist so rar, daß insgesamt nur 2 Gramm reines dt; dem B Radium auf der Erde vorhanden sind. Seine Lebensdauer erstelle an der wird auf 50 000 Jahre geschäßt. Der zweite Teil des Abends galt dem Radium, dem rätselhafteften aller Körper, der mit eigenem tt. Stadttheater Gießen. Nochmals sei in . 9 Uhr, findet lester Stunde auf das heutige Saftspiel Sappho des ffes mit folgen Roja Poppe- Ensembles hingewiesen, dos bei unserem tenwahl zu& Theaterpublikum außerordentlicher Teilnahme begegnet. Seuchelheim um * Die Eröffnung des in Darmstadt errichteten Landesmuseums findet am 27. d. M. ftatt. sp. Radrennen. Das 50 km- Rennen ums„ Goldene Rad von Hamburg" am 11. November gewann Weltmeister Thabbaus Robi auf der bekannten Raomarte Brennabor, * Großen Bused, 12. Nov. In der Nacht vom 7. zum 8. 1. Mts. ist in dem hiesigen Pfarrhaus ein EinDen Einbrechern ist bruchdiebstahl verübt worden. dabei eine größere Summe Gelb in die Hände gefallen. Am Morgen erft entdeckte die Pfarrers familie den Einbruch, wobei sich noch ein zurückgelassener Revolver vorfand. * Trais a. d. L. Gestern war hier Beigeordnetenwahl. Unser geschäzter Mitbürger Georg Kehr 4., der das Amt schon seit Jahren bekleidet, wurde mit 54 Stimmen einstimmig wiedergewählt.w -k- Marburg, 12. Nov. Oberhessischer Lehrer= bund. Die diesjährige Herbstversammlung findet am Mittwoch, dem 14. November, nachmittags 4 Uhr, im Saale Herr Prof. Dr. Schmeil, des" Restaurants Feidhof statt. der bekannte Reformator des Naturgeschichtsunterrichts, wirb einen Vortrag halten über den gegenwärtigen Stand der ft.- 3." Er trinkt sie heimlich aus der Flasche." Methodit des naturgeschichtlichen Unterrichts." Gäste find Die Debatte übert Wieviel Aerger und Tränen kostet es, wenn die er hessischen Sh Eltern ihren Liebling zwingen müssen, etwas zu nehmen, m von der Sy was gut für ihn ist, aber schlecht schmeckt. Scotts em hessischen Emulsion nehmen die meisten Kinder mit Vorliebe und ausdrückt und mit Erfolg. Ein Beweis für beides ist das folgende tratie mit den Schreiben: für unvereinba Baalberge, Anhalt, den 3. Dezember 1905. Mein Sohn Werner war mit 12 Jahren sehr strofulös, Die Synode ell was ihn förperlich sehr zurückbrachte, und was sich nicht bessern Confiftorium zur wollte, trotz bester Pflege. Mit zwei Jahren befam er noch Luftrung gegen den jog röhrenfatarrh, der ebenfalls nicht weichen wollte. Essen und Trinken hwahl feinen in fomedte ihm nicht mehr und das Kind schlich nur noch so dahin Ich kaufte ihm nun eine Flasche geldey, Köhler, Jat und wurde ganz menschenscheu. Scotts Emulfion und konnte zu meiner Freude bald eine Besserung D. Schlosser, Shc in dem Befinden des Kleinen fonstatieren, die auch bei weiterem Interzeichner. Gebrauch ständig anhielt. Sein Appetit ist seither so gewachsen, ralen. Unter daß er fast gar nicht mehr satt zu machen ist. Die strofulösen Erer haben am Sneinungen find vollständig verschwunden, der kleine hat sich förperlich außerordentlich entwickelt und singt und springt den ganzen Tag. eter der Freifini Scotts Emulsion nimmt er so gern, daß er heimlich aus der Flasche er faun von der dicken Milch", ng und der de tintt, wenn es niemand sieht, linksstehenden bing bie er fie nennt, nie genung bekommen.( gez.) Mar Stöbe Hinzuzufügen haben wir hier nur noch, daß der tagswahlen verband f folgenden Bid angenehme Geschmack und der Nährwert von Scotts Fre finnigen& mulfion darauf zurückzuführen sind, daß in ihr ausder Freifinnigen ließlich nur die besten Rohmaterialten zur Verwendben der linfaſtein ung kommen, die in einem besonderen, dem Scottschen Den Reichstagterfahren mit außerordentlicher Sorgfalt verarbeitet ndigkeit der ein ung über die werden. Scotts Emulsion wird von uns ausschließlich im großen verkauft, und zwar nie mit unserer Schuhmarke( der Fischer mit dem Dorsch). Scott& Bowne, S. m. b. H., Bestandteile: Feinster Medizinal- Lebertran 150,0, prima Glherin 50,0 unterafter arab. Gummi pulv. 2,0, deft. Wasser 129,0 Alkohol 11,0. Hierzu aromatische mulfion mit Zimt-, Mandel-, und Gaultheriaöl je 2 Tropfen. virtung der bearbeit in Banfurt a. M. und ihren fehbung der lib Schrift unter ng der bürge Ausschuß von Beerdigungs- Institut ,, Friede" Seit des Baumil Ortschaften die Re häufig befchädig obliegt, in der gegen Befädigu durch umflügelephon 540 nicht oder to affen, von den b mte rechtzeitig Jalb, da auch fabr n in§ 318 des ind, den Baumb n der bevorfib nachrichtigen, ba zur Sicherung aburch erfpart fi ten, alle Roften trägt außerde A. ag. Geftern einen Experimen aufmännischen B er Radium. Die e das Berbien de bern es baben en zur Loung BickenTelephon 540 Uebernahme sämtlicher Arbeiten bei Sterbefällen. Särge aller Art. Sterbekleider, Kissen und Steppdecken. Blumendekorationen bei der Einseguangu.Beerdigang Transporte nach auswärts per Bahn und Leichenwagen. Hochachtungsvoll Georg Schmitt. MB. Bestellungen werden Frankfurterstraße 41 und Kaplansgaffe 27( Ecke Bahnhofstraße) entgegengenommen. m. Anbau u. Garten Geschäftshaus paſſend für jedes hypothekenfrei offene Geschäft, in beter Lage eines gut frequentierten Badeortes Mitteldeutschlands fehr preiswert zu verkaufen. Offerten von nur Selbstreflektanten u. Nr. 11 438 an d. Expedition dieses Blattes erbeten. wilkommen. * Darmstadt. 8um Fall kilbert. Der Provinzial. ausschuß verhandelte dieser Tage über die Wahl des sozial demokratischen Beigeordneten Rilbert von Kelsterbach und lehnte seine Berufung gegen die Nichtbestätigung ab. Dem. nach bleibt es bei der Nichtbestätigung, doch hat Kilbert, ficherem Vernehmen nach, Berufung beim Großh. Ministerium eingelegt. Marktberichte. Bieken, 12. Novbr. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter ber Bfb. 1.15-1 25 M., Sühnereler ber Stüd 8-10 Bfg.. Enteneter St. 0-0 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Pfd. 18-24 Pfg., Linsen per Pfd. 25-40 Bfg., Tauben ber Paar 0.80-1.00 Mt., Hühner per Stück 1.00-1.60 mt., Hahnen per Stüd 0.80-1.80 mt., Enten per Stüd 0.00-0.00 Mt., Gänse ber Pfd. 65-70 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 82-88 Pfg., Rindfleisch per Pfd. 80-82 Pfg., Schweinefleisch per Pfd. 90-100 ẞfg. Schweinefleisch gesalzen per Pfd. 104 Pfg., Kalbfleisch ver Pfb. 84-90 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 60-80 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-7.00 mt., Zwiebeln per 3tr. 4.00-5.00 Mr., Weiskraut 3tr. 2.20-2.50 Mt., per St. 08-12 Pfg., Aepfel ver Ctr. 15-24 Mt., Zwetschen per 3tr. 0.00 0.00 Mt., Birnen per Str. 10-15 Mr., Nüsse 100 St. 30 Pfg. Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit m Umherziehen fellgeboten werden. Frankfurt a. M., 12. November. Fruchtmarkt. Es notterten nach Qualität: Au Weizen, hiesiger und Wetterauer mt 18.00-18.15, furhessischer Mt. 18.00-18 15 Roggen, hiesiger Mr. 16 50-16.50, russischer Mr. 17.50-17.75 Gerfte, hieſtger Mr. 18.25 bis 18 75, Pfälzer Mt. 18.50 bis 19.10, fränkischer Mr. 1875-19.10, Riedgerste Mt. 18 60 bis 19 20 Hafer, hiesiger und Wetterauer Mr. 17.00-18 00, fuchessischer Mr. 17.00-18 00, bay Ales erischer Mt. 17.25-18.00, Mais, Mixed Mt. 13.50-13.50. pro 100 Kilo ab hier. Mehl wesentlich höher. Es notierten nach Flechten allas. and trockene Schuppenflechte, skroph. Ekzema, Hautausschläge, offene Füsse Beinschäden u. Beingeschwüre, Aderbeine, böse Finger, alte Wandon sind oft sehr hartnäckig; wer higher vergeblich hoffte gehollt werden, mache noch eines Versuch mit der bestens bewährten RINO- SALBE frel von Gift. Bare, Dose Mk. 1.-. War out in Originalpackung welns- grün- set und mit Fema Rich. Spbuboet& Co., Weinbonia. Wachs, Naphtalan Walrat 20, pastor, Perubalsam jo Eigelb 80, Feinste Tafelbutter tägl. frisch verf. in Bofifolli gegen Nachn. Ludwig Held, Großgeschäft, Leutkirch- gäu. Gänse schöne, böhmische Mastgänse, ber Pid. 70 Pfa. versende franko geg. Nachnahme. Freyung A. Ch. Otto, bei Baffau. Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, f. 27.00-28.25, feinere Marke Mr. 28.50-29.50, hiesiges, Nr. 1, Mr. 24.75 bis 25.75, feinerc Marken Mr. 25.75-27.75 hiesiges Nr. 2, Mr. 24.25-24.75, feinere Marken Mr. 25.00-25.75, hiesiges Nr. 4, Mr. 20.75-21.25 feinere Marten Mr. 21-22.00, Roggenmehl, hiesiges, 0, Mr. 24. bis Weizen24.50, do. 1 Mr. 22.25-22.75, do. 2 mr. 18-19.25 schalen Mr. 5.00-5.50, Weizentleie Mr. 5.00--5.20, Roggenkleie mr. 5.50-5.60, Weizenfuttermehl Mr. 6.75-7.75. Notierungen der Frankfurter Bichmarktpreise Frankfurt a. M., 12. November 1906. Zum Verkauf ftanden: 429 Ochsen, 54 Bullen, 872 Rühe und Färfen( Stiere und Rinder), 292 Kälber. 436 Schafe und Hämmel, 1562 Schweine, 0 Stege 0 Ziegen- und Schaflämmer. Bezahl wurden für 100 Ochsen: ausgemästete a. vollfleischige, Schlachtwertes bis zu 6 Jahren b. junge fleischige, nicht ausgemäftete unu ältere ausgemäftete fund: Schlacht Lebenb gewicht gewicht höchsten M 85-88 - 73-75 - 66-70 76-78 72-74 - c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere Bullen: a. vollfleischige höchsten Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut ge nährte ältere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder): a. vollfleischige ausgemästete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes b. bollfleischige ausgemästeten Rühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder) e. gering genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder) 78-80 73-75 - 60-63 - Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, den 14. November. Trüb und neblig, feine erheblichen Niederschläge, kühl veränderliche Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantwortlich für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen. Dr. Elswirths Astbmol- Asthma- Pnlver bewirkt sofort Linderung und Wohlbehagen bet asthmatischen Anfällen, beseitigt Engbrüstigkeit, Sturzatmigkeit und Emphysem. Stein Mittel hat bis jetzt so wunder. bare Erfolge aufzuweisen und ist so absolut zuverlässig wie Dr. Elswirths Astmol. Ein Versuch damit wird jedermann davon überzeugen und ist die Engel- Apotheke in Frankfurt a. M. bereit, an alle solche Leidende etne Gratisprobe franko zu senden, wenn die genaue Adresse an diese Apothefe gesandt wird.( Enthält: Stramon 40, Grindel rob. 10, Bol. laric. 10, Menthol 3, Kal. nitric. 20.) Preis der großen Schachtel Mt. 2,50.. Zu haben in Apotheken, oder von: Universitäts- Apotheke zum„ Goldenen Engel" in Gießen, Engel- Apotheke in Frankfurt a. M., Apotheke in Ulrichstein( Oberhessen) und Stern- Apotheke in Cassel. Der Gesamtauflage unserer heutigen Nummer liegt ein Prospekt des Versandthauses Grüßgott, Flufte bei, auf den wir unsere Leser besonders aufmerksam machen. Bims die Hand w Abrador Liebigstraße 64 II. 4- Zimmerwohnung mit Balkon und Gartenanteil per sofort oder später zu vermieten. Fr. Krüger. Liebigstraße 64 I. 4- Zimmerwohnung mit Balkon und Gartenanteil per sofort oder später zu vermieten. Fr. Krüger. Bar Geld verleibt fofort aner: Kinder, auch solche, welche Versteigerung. schnell. fannt reell, diskret u. ganz besonderer Koulante Bedingungen, Pflege u. Erholung bedürfen, Freitag, den 16. November 1906, Ratenrüczabluna. Viele Dank finden liebevolle Aufnahme( auch nachmittags 13 Uhr, sollen im schreiben. C. Gründler ,, Berlin W 8, dauernd) bei mäßigen Pensions- städtischen Pfandlokale| SeltersFriedrichstr. 195, Ede Leiszigerstr. preifen. Gelegenheit zu allen weg 11 dahirr, die wegen rückit. 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M. der Seltersweg zwischen Kreuzplatz und Plockstraße in hiesiger Stadt von heute an bis auf weiteres für den Fuhrwerksverkehr gesperrt. Gießen, den 12. November 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird vormittags 10 Uhr Biekerscher Saal: 9 Stücke Bukstin, 6 Stücke Futterstoff, And gefunden: 1 Schuhreiniger, 1 Herrenuhr und verfteigere ich dahier, Neustadt 55, 1 Kappe. verloren: 1 schwarzes, ledernes Portemonnaie mit ca. 9 Mt. und 1 Lohnliste auf den Namen Franz Moriz lautend, 1 schwarzer, ſeidener Drudzengstoff, 14 Stüde Damengürtel und 1 goldener Trauring, gez J. A. 22./11. 03. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegen die Löberstraße zwischen Bismarck und Goethestraße tände belieben ihren Anspruch alsbald bei uns geltend von heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr ge- zu machen. sperrt. Nervenschwäche und deren Folgezustände, gefühl, Appetitlosigkeit, Gedächt schwäche, Gemütsverstimm., a flopfen, Magenschwäche, Chr faufen, Mattigkeit, Schlaflofigle 11 Stüde Glieder usw., beseitige ich Schwindel, Uebelfeit, Bitter Störung von Beruf und stoff, verschiedene Stücke Chemiker Heyden, AltonaMusseline, 6StückeZwirn weise auf Grund 30jähr. Erfahrun Unterröde, sowie KurzBettzengstoff, 59 wollene Gießen, den 12. November 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Verdingung. Gießen, den 10. November 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Verdingung Die Erd, Pflaster- und Chansfierarbeiten, sowie die Lieferung von Grundbau, Ded- und Die Pflaster und Chauffierarbeiten, sowie die Pflastersteinen für den Ausbau des Afterweges zwischen Lieferung von Grundbaus, Deck and Pflaster seinen der Steinstraße und der nächsten nördlichen Parallelfür den Ausbau der Schottstraße zwischen der Steinstraße straße sollen und der nächsten nördlichen Parallelstraße sollen Montag, d. 19. November d. Fs., vorm. 11/2 Uhr Montag, den 19. Dezember 1906, vorm. 11 Uhr öffentlich vergeben werden. öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen während der Die Verdingungsunterlagen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf vorgeschriebenem Formular, das daselbst erhältlich, find Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum spätestens bis zum borgenannten Zeitpunkt verschlossen borgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender und mit entsprechender Aufschrift versehen, an uns einzuAufschrift versehen an uns einzureichen.. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Steßen, den 10. November 1906. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. reichen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 10. November 1906. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. waren aller Art awangsweise gegen Barzahlung. Die Stoffe werden auf Wunsch zu Anzügen pp. abgemessen. Seipel, Gerichtsvollzieher, Gießen. Versteigerung. 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