Rr. 291. baltion a. Sumpterpebition: Gießen, Seltersweg 82. Fernfpredmufchlaf Ar. 302. Dienstag, den 11. Dezember 1906 15. Jahrgang Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitungs( täglich) und die Steßener Seifenblasen( wöchentlich). Gießener Neueste Nachrichten ( Sishener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberhoffen und die Kreise Marburg und Weglar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Politifche Rundschau. Deutfches Reich. * Unter zahlreicher Beteiligung aus allen Tellen des Relches fand zu Berlin die diesjährige Tagung des Deutschen Sparkassen- Verbandes statt. Den Verhandlungen wohnten Vertreter verschiedener Bundesregierungen bei. Die von den Referenten vorgelegten Leitfäße wurden einstimmig an genommen. Gefordert werden dartn: Errichtung möglichst zahlreicher, für alle Bevölkerungstreise bequem gelegene Annahme und Zweigstellen. Einführung des Abholungsverkehrs, ber Hausfparbüchsen und der Sparvereine. Einrichtung von Vermittelungs( Sammel) Stellen und Förderung von Weihnachtssparkassen. Berzinsung der Spare einlagen längstens in halbmonatlichen Berioden, möglichst aber Don Tag zu Tag. Einführung des allgemeinen tostenlosen Ucbertragbarkeits- Berkehrs der Spareinlagen von Sparkasse zu Sparkasse. Leichte Verfügung des Einlegers über sein Guta haben durch möglichst entgegenkommende Handhabung der Kündigungsfristen. Sicherung der Sparer gegen unbefugte Abhebungen, durch geheime Stichworte, Herrichtung von Schrankfächern zur Aufbewahrung von Svarbüchern. Ein richtung von Schulsparkassen, insbesondere in Anstalten, deren Besucher im Erwerbsleben stehen. Beschleunigte Aufstellung und Bekanntgabe einer Jahresstatifit" der Berbandssparkassen. frankreich. ** Auf die Anfrage der französischen Bischöfe wegen des zu beobachtenden Verhaltens im Kirchenstreit hat der Papst ge antwortet: ,, Den Gottesdienst in den Kirchen fortsezen, fidh jeder Erklärung enthalten." Nach der Durchführung der Aktion über die Trennung bon Staat und Kirche sollte die Geistlichkeit gehalten sein, dem Versammlungsgeseh gemäß der Regierung Erklärungen abzugeben. Die Lage hat sich durch die Entscheidung des Papstes verschärft. In allen Pariser Kirchen teilten die Pfarrer dem Gläubigen mit, daß Leichenfeiern und Hochzeiten so lange ohne jeden Bierrat stattfinden würden, bis das staatliche Sequester auf den aus der Verwendung dieses Sierrates herrührenden Nugen verzichtet haben würde. Die radikalen und die sozialistischen Blätter sagen, die Kirche habe den Religionsfrieg erflärt. Die Regierung habe genug gesprochen, genug nachgegeben. Jezt müsse sie fordern. Die meisten fonservativen und nationalistischen Blätter billigen die päpstliche Entscheidung. Die Regierung soll entschlossen sein, angesichts der augenblicklichen Lage alle Vorschläge der Bischöfe zurückzuweisen, die bischöflichen Palais zu vermieten, und alle Ge bäude, die dem Staate gehören und von der Geistlichkeit be wohnt werden, vom 11. Dezember ab zu veräußern. Afien. ** Die anhaltende Hungersnot in China ruft fortwährend tarke Beunruhigung hervor. In einigen Distrikten hat sich die Bevölkerung erhoben. Große Unruhen brachen in Kiangfi und Hunan aus. Die Volksmenge bedroht besonders die Ausländer, und man befürchtet ein großes Fremdenmassakre. 4000 Chinesen griffen die Kohlengruben in Pinghsiang an. Die Regierungsbeamten flüchteten, um ihr Leben zu retten. ** Die Gerüchte vom bevorstehenden Ableben des Schahs haben heftige Unruhen in Persien veranlaßt. Vollständige Anarchie herrscht in Shiraz und Koweit, wo eine allgemeine Erhebung im Gange ist. In Kalhat und in Kerman ist die Lage ebenso gefährlich. Blutige Kämpfe fanden zwischen den Aufständischen und den Truppen des Schahs statt. Im Distrikt Yezd ist eine europäische Reisegesellschaft, bestehend aus einer Miffionarsgattin und einer jungen Dame, überfallen, alles Eigentums beraubt und dann freigelassen worden. Kleine politifche Nachrichten. Paris, 10. Dezember. Das Abkommen in Abessinien, welches auf Schwierigkeiten stieß, dürfte demnächst von Frankteich, England und Italien unterzeichnet werden. Paris, 10. Dezember. Bei Fort Chatillon, in der Nähe bon Paris, wurde ein angeblicher Leutnant des 4. Bayerischen Infanterieregiments in Metz als Spion verhaftet, als er das Fort photographierte. Er wurde in das Gefängnis von Versailles gebracht. Chriftiania, 10. Dezember. Das Nobelkomitee des Stor things hat heute den Friedenspreis dem Präsidenten Roosevelt zugeteilt. Der Preis wurde im Storthing durch dem amerikanischen Gesandten entgegengenommen. Saloniti, 10. Dezember. Die griechische Bewegung im Sandschat Serres nimmt täglich zu. Gestern wurde der bulgarische Pfarrer des Dorfes Zirnotro getötet. Am Jenidze see finden seit zwei Tagen Kämpfe zwischen Griechen und Bulgaren statt. Dof und Gefellschaft. *** Heute begab sich der Kaiser mittels Sonderzuges nach Bückeburg, um dort als Gast des Fürsten Georg zu Schaumburg- Lippe an der Hofjagd teilzunehmen. Die Jagd finidet Mittwoch statt, die Abreise des Kaisers ist auf den 13.. vormittags festgesetzt. * ** Vor dem Kaiserpaare fand ein Konzert des in Berlin anwesenden Wiener Männergesangvereins statt. Vor der: Rückreise der Wiener Sänger nach ihrer Heimatsstadt drückte der Kaiser wiederholt seine Befriedigung und sein hohes Interesse für den Männergesang aus. Eine Meldung von zuverlässiger venezolanischer Seite aus Martinique bestätigt, daß der Gesundheitszustand des Präsidenten Castro sehr schlecht sei. Man glaube allgemein, daß seine Krankheit tödlich verlaufen werde. Deutfcher Reichstag. ( 137. Sizung.) CB. Berlin, 10. Dezember. Das Haus nahm heute zunächst die mit dem Abkommen von Algeciras in Zusammenhang stehende Vorlage einstimmig an. Nur ein Abgeordneter, v. Strombed( Zentrum) ergriff dazu das Wort, um die Strasbestimmungen zu bemängeln. Von der Regierung war der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, Frhr. v. Tschirschky, mit einem ganzen Stabe von Beamten erschienen. Wären die Angriffe, die bei der ersten Lesung gegen die deutsche Politik in der Marokkofrage vorgebracht worden sind, heute erneuert worden, so würde allem Anscheine nach von der Regierung eine ent= sprechende Entgegnung erfolgt sein. Da aber die Angriffe unterblieben, hüllte sich die Regierung in Schweigen. Die Erledigung der Vorlage nahm nur wenige Minuten in Anspruch. Hierauf wandte sich das Haus der dritten Lesung der Vorlage zu, die den Schutz des Urheberrechtes an Werken der bildenden Künste und Photographie behandelt. Hierbei fam es zu ciner Debatte nur über den§ 23, der die Befugnis der Regierung regelt, jemanden auch ohne seinen Willen zu photographieren und das Bild auszustellen. Die Sozialdemokraten brachten dazu wiederum den Antrag ein, wonach dieses Photographieren nur auf richterliche Anordnung geschehen darf. Abgeordneter Stadthagen begründete in längeter Rede diese Forderung und betonte, daß man einem Richter doch mehr Vertrauen schenken müsse, als einem Schutzmann. Staatssekretär Graf Posadowsky bekämpfte den Antrag mit dem Hinweis, daß die Polizei durch die in Rede stehende Bestimmung nicht mehr Recht erhalte, als fie bereits besize. Gleichzeitig erklärte er, daß für den Fall der Annahme dieses Antrages das Gesetz für die Regierungen unannehmbar würde. Der sozialdemokratische Antrag wurde darauf abgelehnt und das Gesetz im ganzen angenommen. Einem Antrage von Dr. Müller- Meiningen( Freis. Vrg.) zufolge, wird es nicht am 1. Januar, sondern erst am 1. Juli 1907 in Kraft treten. Der Reichstag begann hiernach die dritte Lesung der Vorlage, die vom Recht der Behörden, unzuverlässigen Personen die Ausübung des Baubetriebes zu verbieten, handelt. In der General debatte erklären sich die Sozialdemokraten und die Freisinnige Vereinigung gegen die Vorlage, die übrigen Parteien dafür, auch die Freisinnige Volkspartei. Nach ausführlicher Spezialdebaite erfolgte die Annahme der Vorlage in der Kommissionsfassung. Soziales Leben. X Die Hamburger Reeder gegen den Verein der Kapitäne und Offiziere. Eine Bekanntmachung des Vereins der Reeder in Hamburg besagt, Mitglieder des Vereins für Kapitäne und Offiziere der Handelsmarine könnten fernerhin nicht mehr im Dienste behalten werden. In einer Mitglieder- Versammlung der leztgenannten Vereinigung wurde der Beschluß gefaßt, der Verein halte es für durchaus verwerflich, daß eine Reederei Vorschriften und Anweisungen erläßt über die Art und Weise, wie Kapitäne und Offiziere den Dienst auszuführen haben. Die Reederei habe ihre Aufträge über die Bestimmung des Dienstes zu erteilen. Ein weiteres Eingreifen bedinge Gefahren für die Schiffahrt. Die Reeder find der Ansicht, solchen gefährlichen Tendenzen entschieden entgegentreten zu müssen. × Postbeamtenstreik in Desterreich. Wegen Unzufriedenheit mit ihrer Lage beabsichtigen die österreichischen Postbeamten, noch vor Weihnachten in die passive Resistenz einzutreten und dieselbe auf alle Zweige des Postverkehrs aus. zudehnen. X Der Schifferstreik in Italien. Der Kampf der italienischen Schiffahrtsgesellschaften mit der Organisation der Seeleute wird auf beiden Seiten erbittert fortgeführt. Die Gesellschaften beschlossen zunächst, 20 überseeische Dampfer auszurüsten. Die Föderation der Seeleute organisierte die Beförderung der ausgesch Sten Auswanderer über Nizza mittels Schiffen des Gerne weders Parodi. Man befürchtet einen Generalstreit der Hafnarbeiter von Genua und Neapel, die fich mit den Seeleuten solidarisch erklären könnten. Noch eine Revolutionspartei. -ne. St. Petersburg, 8. Dezember. Seit Jahr und Tag ist Rußland im Zustand der Revolution. Der Petersburger blutige Sonntag", dessen Jahrestag bald zum zweiten Male wiederkehrt, war nicht der Geburtstag der Revolution. Der Geburtstag liegt vielmehr weit zurüd. Die Revolution war vorhanden, lange ehe fie in lärmenden Taten fich fund gab. Die Köpfe waren revolutioniert, ehe die Hände fich bewaffneten und sich gegen die Regierung erhoben. Zu Unrecht spricht man auch von einer russischen Revolutionspartei. Es gibt nämlich nicht eine, sondern eine Menge. Man hat Revolutionäre aller Schattierungen. Gegenüber der organisierten Beamtenwilltür, gegenüber der systematischen Rechtlosigkeit sind auch Personen sehr gemäßigter Richtung revolutionär. Sogar Anhänger des autokratischen Regiments, d. i. Männer, die Rußlands Bebölkerung nicht für reif gemug halten, eine Repräsentativ Verfassung nach testeuropäischem Muster zu vertragen, gelten hier für Revolutionäre und find es auch wirklich. Man sollte nun meinen, es gebe der revolutionären Parteien und Parteischattierungen genug, mehr als genug, es tue vor allen Dingen eine zielbewußte Vereinigung der revolutionären Kräfte not. Jeder Tag predigt diese Lehre im Interesse der Revolution. Wobei man immer im Auge behalten muß, daß in Rußland zur Zeit der revolutionäre Gedanke eine andere Bedeutung hat als in Westeuropa, daß er für Rußland nur die Herstellung einer öffentlichen Rechtss grundlage will, die in Westeuropa als ganz selbstverständlich gilt, daß in Rußland gegenwärtig revolutionär sein nichts anderes sagt, als ein Feind der Willkür, der Bestechlichkeit, der Rechtlosigkeit sein. Doch von solcher Zusammenfassung der Kräfte ist nichts zu spüren. Im Gegenteil; es hat fich eine neue revolutionäre Partei gebildet, die Partei der Magimalisten. Diese Maximalisten wollen eine Arbeiterrepublik, sie wollen Landwirtschaft und Industrie sozialistisch von Grund aus einrichten. Das ist kein neuer Gedanke, und flüger ist er auch nicht geworden, als er früher gewesen. Die Organis sation dieser Partei das braucht faum gesagt zu werden, - ist eine Geheimorganisation. Man hat von ihr durch ihre Taten erfahren. Sie hat nämlich eine Spezialität: Den Staatsbiebstahl. Nicht den ganz gewöhnlichen Diebstahl an Staatss gut, wie ihn jeder russische Beamte betreibt, der etwas auf fich hält, die gemeine Unterschlagung, die landesübliche Er pressung. Sondern den Diebstahl mit bewaffneter Hand, am liebsten am lichten Tage und unter dem Auge der vergeblich auf Schutz bedachten Behörde. Man weiß, day; solche ver wegenen Raubüberfälle seit einigen Monaten zu den Tagesereignissen gehören, die man registriest, ohne sich über sie zu verwundern. Anfänglich vermutete_man- der Gebante liegt gar so nahe für den, der die hiesigen Verhältnisse fennt daß die Räuber nur verfleidete Statisten gewesen, daß die wirklichen Diebe den Raub schon längst vorher begangen und in der Ueberfallskomödie nur eine Deckung gesucht hätten. Man nahm sogar die beraubter. Beamten in Haft. Es stellte fich aber heraus, daß sie in die, en Fällen wirklich unschuldig gewesen, daß sie in aller aufrichtigen Angst und in ehrlicher Furcht bor den überfallenden Spizbuben davongelaufen waren. Und bas Davonlaufen vor Bewaffneten wird in Rußland seit dem Japanischen Krieg nicht mehr bestraft, sondern gilt als berechtigte Eigentümlichkeit, als billigenswerter Selbstschutz. Die häufige Wiederholung ähnlicher Borkommnisse nun, vie Gleichartigkeit bes ganzen Vorgehens zwang förmlich zu der Annahme, daß es fich hier um die Ausführung eines einheitlichen Planes handle, daß die Anstifter und Anoroner der Ueberfälle an einer Zentralstelle saßen und von dort aus ihre Befehle verschickten. Es dauerte auch nicht lange, und die Regierung bersicherte, fie habe das leitende Komitee ausgehoben und gefangen gesezt. Das war aber eitel Prahlerei. Gewiß wurden bei den einzelnen Ueberfällen einzelne Mitglieder gefangen, doch das Gros ist in Freiheit und setzt seine Arbeit fort, immer den Grundsaz befolgend, daß nur Staatseigentum Gegenstand der Diebstähle sein dürfe. Das geschieht nicht aus Achtung vor dem Privateigentum denn das leitende Komitee behält sich die Anordnung von Ausnahmen vor sondern aus Klugheit, um sich bei dem Publifum nicht unbeliebt zu machen, vielmehr dessen Sympathien zu erhalten. Denn wer in Konkurrenz mit den Beamten und zu deren Schaden fich am Staatseigentum vergreift, der darf in Rnßland sicher sein, schmunzelndes Wohlwollen hervorzurufen. Das war schon vor der Revolution so. Geifteskrankheit oder Verbrechen? § Greifswald, 10. Dezember. Vor dem hiesigen Schwurgericht nahm heute die VerHandlung gegen den wegen vierfachen Mordes und Mordversuches in einem Falle Angeklagten, allem Anscheine nach geistesfranken Tischler Ludwig Tessnow im Wiederaufnahmeverfahren ihren Anfang. Der Andrang des Publikums zu der Verhandlung, die etwa vierzehn Tage in Anspruch Geladen find etwa nehmen wird, ist ungeheuer groß. 150 Beugen und eine große Zahl psychiatrischer Sachverständiger. Vom Schaffot ins Jrrenhaus. Die Vorgeschichte des Prozesses ist schon für sich genügend interessant, denn selbst in unserem, an Abwechselungen so reichen Gerichtsleben gehört der Fall, daß ein Angeklagter, der schon dem Henter verfallen ist, ein Wiederaufnahmeverfahren erreicht, zu den Seltenheiten. Tessnow war im Juli 1902 von den hiesigen Geschworenen zweimal zum Tode und wegen eines als Körperverlegung bewerteten Ueberfalles auf ein junges Mädchen zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Am Morgen des 17. Oftober 1903 sollte die Vollstreckung der Todesstrafe an Tessnow vollzogen werden. Alle Vorbereitungen waren dazu getroffen, aber der Delinquent erschien nicht auf der Richtstätte. Nach längerem Warten wurde den erschienenen Zeugen bedeutet, daß die Hinrichtung aufgeschoben sei. Der Angeklagte hatte nämlich einen Tobsuchtsanfall be= kommen. Da auch schon in der Verhandluna von ärztlicher 6. 83. n, m lt ie ir et. ost ter 1332 en 180 ng BEAT n. Blid an bel biefes Liebenswürdigen, offenen Herrn ins Gedächtnis rief, Herzlich entgegengefommen war, aber als er sich die Erscheinung bor ber er gewarnt werden sollte. Er dachte einen Augennur halbwegs greifbaren Bermutung in bezug auf bie Berſon, der ihm ja allerdings sehr warm und i har Morftellung daft dieå fcheinung, von der man es ohne weiters baß fie intgebung zu üben. Aufmerksam und begriff, jungen Deutſchen den ihr hatte ihr ient in feiner verbindruhten die Augen der Frau des Hauses auf der Gestalt des ftande sein müsse, einen gebieterischen Einfluß auf ihre Umunverkennbarem Wohlgefallen mit feine Arbeit verpichten Riesen bas ganze Saus beseelte, alles die Arbeiter an: Leben gewichen schien. Meine lieben Freunde! saal und mit einer bor diührung zitternden Stimme redet er Aus seinem Bureau tritt der Prinzipal in den Fabrik. fann leider heut nicht ge& a trachen" um ben und Frantrele Bohn röchelt. Orten brit ber Ruin ,,, bie Strämer Jetzt will der Arbeiter schon wo behalten möchte. Das ist die Arbeitslosigkeit, das schrec Er wilrbe sogar umsonst arbeiten, wenn man ihn nur irgend arbeiten. Die Türen öffnen sich ihm aber gar nicht erst mehr. halben Seite erhebliche Zweifel an der zurechnungsfähigkeit bes Angeklagten geäußert worden waren, lag die Vermutung nahe, daß Tessnow schon bei Begehung der Tat geistesgestört gewesen sei. Von der Verteidigung wurde die Wiederaufnahme des Prozesses betrieben, die auch vom Stettiner Oberlandesgericht angeordnet wurde. Tessnow wurde in einer Frrenanstalt interniert und beobachtet. Die Mordtaten. Die Verurteilung Tessnows erfolgte seiner Zeit auf Grund eines Indizienbeweises, der allerdings eine geschlossene Kette bildete. Die Mordtaten Tessnows zerfallen in zwei zeitlich und räumlich getrennte Gruppen: Die Ermordung zweier Schulmädchen im Jahre 1898 in der Nähe von Osnabrüd und die Ermordung von zwei fleinen Knaben bei Göhren auf Rügen im Jahre 1901. Am 9. September 1898 waren die beiden Schulmädchen Elise Heidemann und Elise Lungemeyer aus Wallhorst bei Dsnabrück von der Schule nicht heimgekommen. Man fand die Leichen beider Kinder im Walde etwas abseits vom Wege, in entsetzlichster Weise verstümmelt, die Körper fast ganz zerstückelt. Der Jndizienbeweis. Damals lenkte sich gleich der Verdacht auf Tessnow. Er mußte aber nach einer Woche Untersuchungshaft wieder freigelassen werden, weil sich ihm nichts Positives nachweisen ließ. Tessnow verließ bald darauf seine bisherige Arbeitsstätte und wanderte nach Mecklenburg. Während seines Aufenthaltes in Mecklenburg wurde ein junges Mädchen von einem Mann auf der Landstraße im Walde bei Stavenhagen angefallen. Damals blieb der Täter aber unentdeckt, erst später fam man auf die Spur Tessnows, nachdem ein weiterer Mord unweit des Seebades Göhren sich ereignet hatte. Der Fuhrhalter Grabbert aus Baabe war am 1. Juli 1901 in den Wald nach Holz gefahren. Seine beiden Knaben im Alter von fünf und sieben Jahren tummelten sich inzwischen im Walde. Als der Vater heimfahren wollte, fonnte er fie nirgends finden, die Kinder blieben verschwunden. Als man begann an ein Verbrechen zu denken, fiel der Verdacht sofort auf Tessnow, der dann auch schon am nächsten Tage auf dem Wege nach Binz festgenommen wurde. Seine Kleider, sowie Gesicht und Hände zeigten Blutspuren, er leugnete aber, etwas getan zu haben. Inzwischen hatte man auch die Kinder gefunden, sie lagen im Gebüsch als grausig berstümmelte Leichen. Ganz wie bei dem Morde an den beiden Schulmädchen waren sie zunächst mit Steinschlägen betäubt, dann entkleidet, verstümmelt und zerschnitten worden. Bei der ersten Verhandlung im Juli 1902 gestand Tessnow die vier Morde und den Mordversuch ein. Die damals ge= ladenen Psychiater gaben ihr Gutachten dahin ab, daß Tessnow die Mordtaten in einem epileptischen Dämmerzustand begangen hat. Der Angeklagte. Der noch jugendliche Angeklagte sitzt völlig teilnahmslos in einer für ihn hergerichteten Art von Koje auf ber Anklagebant. Sein apathisches Benehmen verändert sich auch nicht, als in die Verhandlung eingetreten wird. Die Angaben Tessnows über seine Familienverhältnisse sind ungenau und berworren. Er wurde am 15. Februar 1872 in Stolzenhagen bei Stettin geboren, erlernte später das Tischlerhandwerk und zog, da er teine seßhafte Natur, von Ort zu Drt. In Hameln verübte er mit einem anderen einen Einbruch in einen Uhrenladen und stahl viele silberne Uhren. Er erhielt dafür ein Jahr Gefängnis; wie er angibt, hat er die Tat nachher selbst zur Anzeige gebracht. Die Vernehmung des Angeklagten über die Mordtat selbst gestaltet sich sehr umfangreich. Der Angeklagte erklärt größtenteils, daß er sich der Vorgänge nicht mehr deutlich erinnere, sodaß dieser Teil der Verhandlung völlig interesselos verläuft. König Behanzín+. In Algier ist der ehemalige König von Dahome, Behanzin, gestorben. Er ist in den 90er Jahren des vorigen Jahr. hunderts durch seine Kämpfe mit den Franzosen betannt ge worden. Sonst wußte man von dem kleinen Negerländchen in Afrika, über das König Behanzin herrschte, kaum mehr, als daß es eine Amazonengarde besaß, die seinerzeit in derschiedenen Städten Deutschlands unter dem Namen der Wilden Weiber von Dahome" aufgetreten ist. Wie alle kleinen afrikanischen Herrscher war auch Behanzin eine Art Operettenkönig. Sein Staat umfaßte nur etwa 150 000 qkm mit 1 Million Einwohner, war also an Flächen. Inhalt faum halb so groß als Preußen. Die Einwohner find Neger, von einer den Sudanesen verwandten Rasse, ein, aber ganz intelligent. Sie huldigen einem Sonnenkultus, indem Fie in der Sonne die höchste Gottheit verehren, und dem Fetischis. mus, d. h. fie beten alle möglichen lebenden oder unbelebten Wesen und Gegenstände an, darunter Schlangen, Affen und andere Tiere, Gewehre und Kanonen usw. In religiösem Fanatismus verübten fie aber auch Menschenopfer und diese Grausamkeiten wurden von den Franzosen gegen Behanzin ausgespielt, als sie Appetit nach dem Besiz von Dahome be tamen. Seit 1875 ungefähr arbeitete Frankreich daran, Dahome zu unterwerfen. Durch Verträge ficherte es sich nach und nach den Besitz der Küstenstädte und veranlaßte auch den König von Dahome zur Anerkennung der Herrschaft. Aber Behanzin glaubte fich übervorteilt. Im Vertrauen auf seine schlauen Neger und die Amazonenleibgarde, die aus 2000 Jung: frauen des schwärzesten Negeradels, mit der Verpflichtung ewiger Chelosigkeit, bestand, erklärte er 1892 Frankreich den Krieg. Die Sache dauerte natürlich nicht lange. " 1 Die Dahomer bekamen von den Franzosen in mehreren Gefechten furchtbare Wichse" und 1894 ergab sich Behan. zin den Franzosen, die ihn nach Martinique abführten und aus Dahome ein Generalgouvernat machten. Dem armen entthronten Herrscher ging es nicht gut in der Berbannung. Seine Leibgarde, die er nicht mehr bezahlen fonnte, wanderte an der Hand findiger Impresarios in der Welt umber, ein Schatten einstigen Glanzes. Behanzin aber tränkelte mehr und mehr. Ein schreckliches Leiden, die Elephantiasis, machte ihm das Gehen und fast jede Bewegung unmöglich. Die Franzosen gestatteten ihm schließlich die Ueberfiedelung nach Algier und hier ist der letzte König von Dahome um, einsam und verarmt, gestorben. Sic transit gloria radi! Nab und Fern. † Seemanns Los. Zahlreiche Unfälle haben in den letzten Tagen auf See stattgefunden und den Tod vieler braver Seeleute zur Folge gehabt. Wir verzeichnen folgende Meldungen: Swinemünde, 10. Dezember. Heute morgen traf hier der Stettiner Dampfer ,, Curonia" ein mit 14 Schiffbrüchigen und der Leiche des Stewards des geſuntenen Rostocker Dampfers Heinrich Gehrke an Bord. Die Schiff brüchigen waren etwa 30 Meilen vom Lande entfernt, unter den größten Schwierigkeiten aufgenommen worden. Der 19jährige Steward verstarb bei der Uebernahme. " 1 Livorno, 9. Dezember. Zwischen dem ausfahrenden Dampfer Segesta", mit Auswanderern an Bord, und dem griechischen Dampfer Lula", der von Tanganrog eintraf, hat in der Hafeneinfahrt ein Zusammenstoß stattgefunden, durch den der erstere zum Sinfen gebracht und letzterer be schädigt wurde. Mannschaft und Passagiere sind gerettet worden. Kristiansund, 9. Dezember. Der hier beheimatete Fischdampfer Tremad strandete heute infolge Sturmes bei der Insel Smölen. Von der aus elf Mann bestehenden Besazung ertranfen sieben. Von den übrigen vier, die bom Lande aus gerettet wurden, starb einer nach der Rettung. Tokio, 9. Dezember. Bei einem plößlich auf getretenen Unwetter sind mehrere von Schinagawa abgegangene Fahrzeuge, die mit Personen überladen waren, gesunken. Von 95 Personen sollen nur 35 gerettet worden sein. † Treue über das Grab hinans. Der Hauseigentümer F. aus Reinickendorf war vor einigen Jahren nach Amerika ausgewandert, nachdem seine Eltern ihn gewalsam von einem Mädchen, das er heiraten wollte, getrennt hatten. Vor furzem sind seine Eltern gestorben, und F. fehrte, um die Erbschaft anzutreten, in die Heimat zurüd. Hier erfuhr er, daß seine ehemalige Braut fich bald nach seiner Abreise aus Gram darüber, daß sie ihn verloren, das Leben genommen hatte. Diese Mitteilung drückte F. furchtbar nieder, und er gelangte zu dem Entschlusse, seiner Geliebten in den Tod zu folgen. Eine Revolverfugel machte seinem Leben ein Ende. † Selbst gerichtet hat sich der Gutsbefizer August Tannhäuser aus Leutmannsdorf, der seinen Nachbar, den dortigen Gemeindevorsteher, Gutsbesitzer Knutsch, auf bestialische Weise durch Arthiebe ermordet hatte. T. hat sich in dem zur Ludwigsdorfer Ziegelei gehörigen großen Teiche ertränkt. Die schreckliche Bluttat geschah aus Rache für einen verlorenen Prozeß. † Durchs Fenster erschossen. In Wolfersdorf bei Böhmisch Leipa wurde der Maurer Kunte durch einen von außen durch die Fenster seiner Wohnung abgegebenen Schuß getötet. Tags darauf wurde die Gattin des Getöteten als der Mitschuld an der Mordtat dringend verdächtig verhaftet. Es wird gedungener Mord vermutet. † Ein Banknotenfälscher verhaftet. Die Polizei in Barts berhaftete einen Italiener, welcher seit längerer Zeit falsche Banknoten herstellte. Sie beschlagnahmte in der Wohnung des Verhafteten eine Menge Falsifikate. Der Verhaftete scheint einer internationalen Fälscherbande anzugehören. † Panik in der Kirche. Durch eine umfallende Kerze wurde während der Frühmesse in der Kirche Faubourg SaintJosé in Brüssel der Altar in Flammen gesezt. Mit ihm verbrannte ein Gemälde von Gaspard Decrayer, Mariä Himinel. fahrt", im Werte von 600 000 Frants. Priester und Publikum Stür ten in milder Ranik davon. Bunte Tages- Chronik. " Trier, 10. Dezember. Ein scheues Pferd eines voll. besetzten Wagens sprang im Eifeldorf Niederehe in den hochangeschwollenen Ahrbach. Zwei Bauern und das Pferd ertranfen. Posen, 10. Dezember. In der vergangenen Nacht wurde auf dem Wege von Jaratschewo nach Wojciechowo der Landwirt Jokowiak durch Messerstiche auf seinem Fuhrwert ermordet. Der Täter ist unbekannt. Asch, 10. Dezember. Die vor kurzem aus der Jrrenanstalt entlassene Frau des Stadtverordneten Gerhard Uenthert hat in einem Anfall von Wahnsinn ihren neunjährigen Sohn aufgehängt. Sie selbst durchschnitt sich die Bulsadern und sprang ins Wasser, wurde aber gerettet. Aus dem Gerichtsfaal. § Das Urteil gegen Hauptmaun" Voigt rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft hat in dem Prozeß gegen Wilhelm Voigt, den Hauptmann" von Köpenick, auf Rechtsmittel verzichtet. Das Urteil ist somit rechtskräftig geworden. § Prinz Akwa abermals angeklagt. Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat gegen den Prinzen Afwa von Bonam bela ein Strafverfahren wegen schwerer Erpressung und Bedrohung mit Totschlag eingeleitet. Afwa soll von einer als reich bekannten Frau 1000 Mark verlangt und sie, falls fie ihm das Geld nicht gebe, mit Toschlag bedroht haben. etwa § Die Leiche im Koffer. Nach eintägiger Pause wurde die Verhandlung in dem Mordprozesse gegen den Möbelhändler Meyer in Kassel gestern wieder aufgenommen. Die Durchsuchung der Abortgrube im Vogelschen Hause hat von den Schmucksachen der Verstorbenen, die dort vermutet wurden, nichts zutage gefördert. Recht belastend sind für Meyer die Aeußerungen mehrerer neuer Zeugen. Ein Katastergehilfe Siegfried bekundete, Meyer habe ihm, als er mit ihm Ende vorigen Jahres in einer Wirtschaft in Wildungen zusammen war, einen ungefaßten Diamanten im Werte von 1500 Marf gezeigt und dabei bemerkt, er habe eine ganze Anzahl solcher Steine. Die Bettstelle der Frau Vogel ist auch an Gerichtsstelle gebracht worden. Auf Ersuchen des Vorsitzenden muß der Angeklagte an dem Bett genau demonstrieren, wie die Lage der Bogel war. Von Interesse ist die Aussage des Zeugen Steward Wiegreve, derzufolge Meyer während seines Rücktransportes nach Deutschland, sich mit Fluchtgedanken getragen hat. Meyer soll dem Zeugen erst 10 000 dann 20 000 Mart geboten haben, wenn er ihm bei der Flucht behilflich wäre. In einem Schweinestall neben der Meyerschen Wohnung in Wildungen seien 38 000 Dollar versteckt, die sollte er für seine Hilfeleistung belommen. Meyer erklärt, er habe sich mit diesen Aeußerungen mir einen Scherz erlaubt. Bei dem Verteidiger Meyers hat sich eine Beugin gemeldet, welche bekunden will, die Frau Vogel noch am Tage der Abreise Meyers nach Kassel lebend gesehen zu haben. Die Verurteilung kann nur wegen Mordes oder Raubes erfolgen, da Meyer nur dieser Verbrechen wegen von den Vereinigten Staaten ausgeliefert worden ist. Bejahen z. B. die Geschworenen nur die Schuldfrage auf Totschlag, so ist eine Bestrafung Meyers unmöglich. § Rochefort verurteilt. Das Schwurgericht zu Rouen verurteilte den bekannten Journalisten Rochefort, den " Laternemann", wegen Beleidigung der Witwe Sybetons 20 000 Frants Geldbuße und Veröffentlichung des Urteils zehn Zeitungen. § Madame Niehl in Freiheit. Die zu 3/2 Jahrez schweren Kerters verurteilte Frau Riehl, die Inhaberin tes durch den letzten Sensationsprozeß bekannt gewordenen Maison Riehl in Wien ist gegen eine Raution von 50 000 Krone auf freien Fuß gesezt worden. Die Strafvollstreckung ist ein wellen bis zur Entscheidung über die Berufung und Nichtig teitsbeschwerde der Angeflagter ngeboben. Gine gr Renfonds. Geit res Regin fich auch Beiligen. 3 enerifche Au faltet werde e bei den ment mit de erwartende en Theaterba mingen jedod ng des neue ihaften im Offizierforps ilnahme an d § Noch ein Prozeß wegen Beleidigung des Preußischen Abgeordnetenhauses. Ein brittes Verfahren wegen Beleidigung des Preußischen Abgeordnetenhauses wird aus Düsseldor angekündigt. Gegen die dortige sozialdemokratische Boltz. zeitung, deren verantwortlicher Redakteur Hirzlich wegen einer anderen Beleidigung zwei Monate Gefängnis erhielt, ift ein Hauses eingeleitei worden. erneutes Strafverfahren wegen Beleidigung des Abgeordneten lan nicht zu § Das Erkenntnis im Mordprozek Röwer lautet gegen den Angeklagten auf fünf Jahre Zuchthaus wegen Totschlages, begangen an seiner Nichte, Elisabeth Bulay. Die Schuld frage auf Mord wurde von den Geschworenen verneint. Der Staatsanwalt hatte sieben Jahre beantragi. § Trinkgelder gehören nicht zum Lohn. Ein Penfions inhaber in Gremsmühlen hatte einem Hausmädchen die emp fangenen Trinkgelder auf den Lohn angerechnet. Auf Heraus ordenen Ba Ausdruck zu terbau 1200 National Biermer w Steins Garte gabe der Trinkgelder berklagt, wandte er vor dem Amts. Defens" spre gericht Eutin ein, daß die Berechnung in der Holsteinischen Schweiz" allgemein üblich sei. Trogdem erkannte das Gericht die Forderung des Mädchens für berechtigt an und verurteilte die Herrschaft. 8wet weitere derartige Klagen von Diens mädchen gegen den Besitzer eines bedeutenden Hotels in Gremsmühlen schweben noch bei demselben Amtsgericht. en Verhält Ses ftanden, afichten des zu hören. Pferded § Der Münchener Hennig". Vom Schmurgericht habends bei d München wurde der Bädergeselle Biebl, der Münchener " Hennig" wegen Totschlags zu lebenslänglichem Buchthaus verurteilt. Sein Spießgeselle und Hehlergenoß, ein gleichfalls wiederholt, schwer vorbestrafter Bäder und Unterhändla namens Kießler, erhielt vier Jahre Zuchthaus. und bot z die Herkunft benachrich fi des Burse auch ein, daß jeinem Dien Liebl harte im Januar dieses Jahres die Photographensen sei, daß e Witwe Lidauer in ihrer Wohnung umgebracht, beraubt, und fich dann vier Monate lang in München umhergetrieben, da zwischen Einbruchsreisen nach einer Reihe deutscher Städte unternehmend. Ende Mai wurde er auf offener Straße erkannt, durch mehrere Straßen verfolgt und trotz seine Gegenwehr mit dem Revolver festgenommen. Biebl gestand, die Frau, weil sie ihm nicht borgen wollte, gewürgt und nicht mit Vorfah, getötet zu haben. Die Leiche der Ermordeten hat er an den Kleiderhalen hinter die Türe gehängt, um Selbstmord vorzutauschen. Mit diesem Geständnis rettete Liebl seinen Kopf; denn die Geschworenen bejahten nur die Frage auf Totschlag. § Mordprozek Meyer. Der weitere Verlauf der Be handlung brachte nichts zu Tage was sonderlich belastend oder entlastend für den Angeklagten Meyer wäre. M. ber sucht jetzt die Unstimmigkeit in seinen früheren Aussagen und feinen jebigen, soweit sie sich auf die Auffindung der Leiche der Frau Bogel beziehen, damit zu erklären, baß er dem Kriminalkommissar Bloez gegenüber, als dieser ihm das erste Mal vernahm, abfichtlich die unwahrheit sagte. Meyer en Härt: Mir wurde vom amerikanischen Bundesmarschall Bernhardt gesagt, es sei eine Depesche eingetroffen, wona Frau Vogel eines natürlichen Todes gestorben sei. Ich solle nicht so dumm sein, mich durch weitere Aeußerungen hinein zulegen und nicht etwas von einem Selbstmord behaupten, der garnicht wahr sei. Daraufhin habe ich dann dem Zeugen die unwahren Angaben gemacht." = Vermischtes. Gießen gegan in Befig bon Marl Leonhard wurde berhaf bon 650 zugeftellt. P. Gin Speng in dem Augenblic ordanlage zu be Diebftab on unbetannten eg ein noch neu eine Taschen Braunfels. anläßlich de auben den Berg hen Bergrat err bfichtigt Bergr Wetterau zu b зи tung der Für Grichließung dlicher Erzgr Megtsanwalt an ( Fortie Rechtsanwalt aufrecht erhä er das Wort Die größten Wortfabrikanten find, wie nunmehr feb gestellt ist, die Aerzte. Die Worte, die sie sozusagen aus dem Nichts schaffen, haben meist einen vollen Klang und flößen dem Laien einen gewaltigen Respekt ein. Leute, die bein Sißen die Beine Breuzweis übereinanderzulegen pflegen, heiß Kratopodomanen. ünter Otodaktylomanen versteht man Menschenkinder, die mit den Finger: in ihren Ohren herun bohren. Wir fönnten noch eine ganze Anzahl derartigr Wortbilsungen anführen, beschränken uns aber darauf, be jungen Herrchen zu tennzeichnen, die mit den Fingern da werdenden Schnurrbart hin und her drehen, um ihn in Fort, daß die An zu bringen: man nennt fie in gebildeter Gesellschaft Kirsti bater erfuhr fostoepromanen. = Große Kesseltreiben auf Wölfe veranstaltet in diese Tagen die Canada- Pacificbahn, um den in Nord Onturi und Omebec massenhaft auftretenden Wölfen den Garaus machen. Die Gesellschaft trägt die gesamten Kosten de Expedition, an der sich mehr als 100 Jäger beteiligen, un stellt Führer, Belte und Lebensmittel den Jägern zur Ve fügung. Die Teilnehmer an der Expedition werden a Schneeschuhen die täglichen Etappen zurüdlegen und in g cäunigen Belten kampieren, die stets vorausgeschickt werde um des Abends zur Aufnahme der Jäger bereit zu feit Man plant, die Wölfe völlig einzufreisen und sie dann nat bem nördlichen Teile des großen Sees zu treiben, wo di endgültige Vernichtung der frechen Räuber stattfinden soll. = Ein Riesenkind. Der Gesellschaft für innere Medizi in Wien hat Primarius Dr. med. B. Knöpfelmacher eine sechsjährigen Knaben vorgestellt, der alle Anwartschaft b einmal ein Riese zu werden. Der Knabe mißt bei bol tommen proportioniertem Körperbau 134 Zentimeter, seinem ganzen Körper findet sich dichte Behaarung vor, u damit der„ Männlichkeit" gar nichts fehle, ist auch schon e Bart vorhanden. = einen Berglei newald: Sie alle bewahrhei tenntnis bo weiter für d geit, die ano jen tit. B Sen bestätig right zutraue genannt, er be farte aus fremde Opfe Ceren Geilfuß mi , daß er un ng geftanden. Wichen Bade, fen wolle, teht aus Hol Lutmann spredjen Be Die unterm Probediebstähle. Schon lange flagt man in Bar, bird hiermit auf daß im Louvre die dort ausgestellten Kunstgegenstände so genügend bewacht werden. Ein Journalist hat unlängst ent Erempel auf die Probe gemacht, um auf diese Weise festz stellen, ob die vom Minister versprochene bessere Bewachung des Louvre auch wirklich vorhanden ist. Er mischte sich unte die Besucher und entwendete dabei vor den Augen br Museumsdiener eine große Bronzestatuette. Am nächste Tage begab er fich mit seinem Raube zum Minister und machte diesen mit der Tatsache seines auf so leichte und ei fache Art und Weise ausgeführten Diebstahle bekannt. Der Her Minister aber soll bei dieser Enthüllung gerade kein freun liches Gesicht gemacht haben. Riegelpfade Bießen, Die unter bie Bleichftra tro biermit a Gießen, Witive Sybetons hung des Urteil ie zu 3/2 Die Inhaberin gewordenen M bon 50 000 Cokales. Eine größere Spende für den Theater Buds. Seit langem hegte das Offiziertorps meres Regiments, so wird uns geschrieben, den Busch, fich auch an den Spenden für den Theaterbau beteiligen. In Steins Garten" sollten Gesangsollstrechung i urnerische Aufführungen aller Teile des Regiments ihn nicht nennen wolle, da ich es für besser halte, Anschauung durchdrungen, denn nicht Herr Geilfuß, me bei den vielen engen Beziehungen, die das Leichtigkeit anzunehmen. Betreffs des Herrn Grabow bemerke ich, daß seine Darstellungskraft durch ein Unwohlsein beeinträchtigt war, wie er ja bemerkte. Nach meiner Ansicht ist der Wahrheitsbeweis geführt, daß der Privatkläger Herrn Geilfuß veranlaßt hat, die Karten zu schreiben; ich bin mehr denn je von dieser sondern der Privatkläger hatte an die Abfassung und Absendung der Karten Interesse. Ich habe nichts als berechtigte persönliche Interessen wahrgenommen; ich bin zuzubilligen ist. Der Privatkläger hat eines lieberwachungssystems Erwähnung getan; dieses hat jedoch niemals bestanden. ufung und inftaltet werden, und gewiß winfte eine gute Einng des Breagiment mit der Gießener Bürgerschaft verbindet. wegen Beleibi erwartende schöne Einnahme sollte dem Fonds als erfolglos. So blieb denn nichts anderes als das daher der Auffassung, daß mir der Schutz des§ 193 emofrutiche B en aus Die den Theaterbau zu gute kommen. Die großen Anachungen jedoch, die der Dienst infolge der Ein rzlich wegen Eung des neuen Eyerzierreglement an Offiztere und nis erhielt, i des Abgeordn Rower lautet annschaften im vergangenen Sommer stellte, ließen Blan nicht zur Ausführung gelangen. Jegt hat Offizierkorps des Regiments, um seine lebhafte ilnahme an der fortschreitenden Entwicklung seiner Bulay. Die gewordenen Garnison auch durch tatkräftige Förderung wegen Lotid renen verneint, musdruck zu bringen, der Kommission für den gt. hn. Ein Benf Sl, der Mind Bud Eaterbau 1200 M. überwiesen. Nationalliberaler Verein Gießen. Professor usmädchen die Biermer wird heute Abend im großen Saale echnet. Auf Steing Garten über die„ gegenwärtige politische bor bem me eſſens" sprechen. Da gerade in letzter Zeit die bec Holstein erlannte das G weltischen Verhältnisse Hessens im Vordergrunde des gt an und berun terefes standen, dürfte es sehr interessant sein, einmal Klagen von Ansichten des hiesigen Nationalökonomen in dieser entenben Hote rage zu hören. en Amtsgericht P. Pferdedieb. An einem der letzten Tage erOm Schmurger cien abends bei dem Gießener Pferdemetzger ein junger ann und bot zwet Pferde zum Kaufe an. Da er die Herkunft der Pferde zweifelhafte Angaben chte, benachrichtigte der Pferdemezger die Polizei, sie sich des Burschen zunächst annahm. Er geftand denn auch ein, daß er in Braunfels bedienstet gewesen, on seinem Dienstherrn mit einer Fuhre betraut bie Photogrden ſet, daß er dabei die Pferde ausgespannt und bracht, beraub Gießen gegangen sei, um sie zu verkaufen und begelein Befitz von Geld zu ſezen. Er entpuppte fich auf offener Star Leonhardt aus Haufen bei Frankfurt a. M. gt und trowurde verhaftet. Die beiden Pferde, die einen men. Ziebl von 650 Mf. repräsentieren, find dem Besizer men. Biebl get bon 650 Mt. repräsentieren, sind dem Besitzer Sollte, gewürgieber zugestellt. Reiche der Ermor änglichem genoß, etn glei und Unterb thaus. the deutscher& P. Ein Spengler von Gießen wurde gestern Abend Süre gehängt dem Augenblick verhaftet, als er ein Mädchen in der Geständnis dan lage zu vergewaltigen suchte. nen bejahten n re Verlauf der f. Diebstahl. Am verflossenen Samstag wurden Dubn unbekannten Tätern aus einei Mansarde am Selters. fonberlich beg ein noch neuer Anzug und ein Paar Schnürstiefel deime Taschenuhr gestohlen. leher wäre. M üheren Aussage Braunfels. Prinz Friedrich zu Solms- Braunfels Auffindung der cr an läßlich des Verkaufs der Fürstlichen Eisensteinrklären, daß eruben den Bergwerksdirektor Foelling zum Fürst3 dieser ihm da token Bergrat ernannt. Wie weiter berichtet wird, ett fagte. Merseabsichtigt Bergrat Foelling, seinen Wohnsitz in gen Bundesmice: Wetterau zu verlegen, um sich eingehender der Vereingetroffen, patung der Fürstlichen Braunkohlengruben und evtl. torben fel. Der Erschließung einer Anzahl noch im Fürstl. Besitz beelbimorb bei didher Erzgruben in Oberhessen zu widmen. ich dann dem nanen verftet ze Anzahl de uns aber dar mit den Finge Aus dem Gerichtssaal. fahren. Von der Gegenseite wird darauf hin-| also nicht schwer werden, andere Schriftzeichen mit gewiesen, daß mein Verkehr mit Herrn Gutmann nicht unmittelbar abgebrochen wurde. Ich gebe dies zu: Der Verkehr wurde nicht vollständig abgebrochen, sondern auf ein Minimum reduziert, da der Abbruch zu sehr aufgefallen wäre. Herrn Amtsrichter Schmittspahn habe ich erklärt, daß ich den Täter kenne, doch wenn er selbst hervorträte. Von befreundeter Seite wurde mir der Rat erteilt, der Familie Metz den Täter nennen zu lassen, doch erwies der Weg sich gerichtliche Verfahren übrig. Herr Geilfuß gab also am Gerichte seine Täterschaft zu Protokoll und von dem Momente an, in dem ich in Herrn Geilfuß den Zeugen sah, brach ich jeden Verkehr ab. Aus der Verhandlung erhellt, daß Herr Geilfuß und ich beobachtet wurden, doch hat diese Beobachtung nichts ergeben, aus dem auf einen Verkehr zwischen uns zu schließen wäre. Ich empfinde hohe Befriedigung, daß heute endlich das Gerede zerreißt, unter dem ich seit langen Jahren leide. Bet den Einladungen zu dem Kommers der alten Herren wurde ich seitens des Herrn Rechtsanwalt MetzNidda übergangen; sowie die Verhältnisse damas lagen, mußte ich annehmen, daß dieses in beleidigender Abficht gegen mich geschehen. Jezt bin ich aber glücklich, daß ich wieder hocherhobenen Hauptes dahingehen darf. Ich komme zur Frage der Schuld des Angeklagten, der in der Straffammerverhandlung mich schwer beleidigt hat.- Ich bin der Ansicht, daß der Grad der Strafe nach der Wirkung der Aeußerung bemessen werden muß.-( Lautes Bravo im Zuschauerraum, das von dem Vorsitzenden scharf ge.ügt wird) - Nach Beendigung der Anklagerede des Rechtsanwalts Grünewalds, die eine glänzende rethorische Leistung darstellt, wird 12 Uhr eine kurze Pause angesetzt. Nach Wiederaufnahme der Verhandlung erhält der Vertreter des Privatklägers, Rechtsanwalt Fischer, das Wort. Mein Kollege Grünewald hat bereits alles gesagt, was ich vorbringen wollte. Ich fann mich deshalb kurz fassen. Es unterliegt feinem Zweifel mehr, daß die Feinde des Privatklägers zur Strecke gebracht sind. Alle Anstrengungen der Gegenseite sind bergebliche gewesen. Alles Beweismaterial ist widerlegt worden, nur das Gutachten des Sachverständigen Grabow bleibt, auf das ich jetzt eingehen werde. Der Sachverständige hat sich in polemischen Wendungen bewegt, die für einen Sachverständigen nicht passend bewegt, die für einen Sachverständigen nicht passend find. Er fommt zu Behauptungen, die er unmöglich aus der Civis- Karte herleiten kann. Die Gutachten der graphologischen Sachverständigen gehen weit auseinander. Der Apparat, den Herr Schulrat a. D. Grabow vo führte, hat gänzlich versagt und so ist es klar, welche Bedeutung seinem Gutachten beizulegen ist- den Sachverständige selbst hat ja den Mut verlassen. Zu der Zeugenvernehmung mich wendend, muß ich sagen, daß Herr Rechtsanwalt Grünewald bereits alles gesagt hat. Ich streife deshalb diese nur kurz. Der Herr Zeuge Gutmann meint, daß nur der Privatkläger die Karte geschrieben haben könne. Das ist durchaus nicht der Fall, wie aus der Verhandlung hervorgegangen ist. -Bezüglich der Strafzumessung bin ich der Ansicht, daß der Anklagte zu einer angemessenen Gefängnisstrafe zu berurteilen ist. Ich bestehe auf dem, was ich gesagt habe und schließe mit dem Worte: wer die Wahrheit kennt und saget sie nicht, der bleibt ein Lump und erbärmlicher Wicht. Rechtsanwalt Grünewald beantragt in seiner Er widerung die Wiedereröffnung der Beweisaufnahme und geht dann furz auf die einzelnen belastenden Momente ein. Der Vertreter des Privatklägers, Rechtsanwalt Fischer, macht geltend, daß dem Angeklagten nicht der Schutz des§ 193 zuzusprechen set. Rechtsanwalt Mez- Nidda unterstreicht seine Ausführungen noch einmal. Ich sehe dem Spruche des Gerichtes mit der größten Ruhe entgegen, schloß er, selbst wenn er zu meinen Ungunsten ausfällt, werde ich beruhigt nach Hause reisen, in dem Bewußtsein, das von mir als richtig Erkannte getan zu haben. Darauf zieht der Gerichtshof, 125 Uhr, sich zur Beratung zurück. Um 27 Uhr erscheint der Gerichtshof wieder und gibt das Urteil ab. Der Angeklagte, Rechtsanwalt Ernst Mez- Nidda wird wegen Verstoßes gegen §§ 196, 200 zu 700 Mart Geloftraie, ebentuell, im Falle der Nichtbeitreibung, zu 70 Tagen Gefängnis verurteilt. Weiter werden ihm die Kosten des Verfahrens auferlegt und außerdem hat er dem Privatkläger die erwachsenen notwendigen Kosten zu erstatten. Dem Privatkläger wird die Befugnis zugesprochen, das Urteil anf Soften des Angeklagten im„ Gieß. Anz.", in der" Frankf. Zeitung" und dem„ Frankf. Gen.- Anz." zu veröffentlichen. In der Urteilsbegründung wird ausgeführt: Es bedarf wohl keiner weiteren Darlegung, daß in dem Vorwurf, die anonyme Starte geschrieben zu haben, eine schwere Beleidigung für den Privatkläger liegt. Aus der Verhandlung geht hervor, daß der Wahrheitsbeweis nicht erbracht worden ist. Es ist unwahrscheinlich, daß ein Mann, der eine gesellschaftliche Stellung wie Geilfuß einnimmt, für einen anderen eine derartige Karte schreiben sollte. Es ist innerlich unwahrscheinlich, trotz des Gutachtens des Sachverständigen Grabow, daß der Privatfläger die Karte geschrieben. Das Zeugnis des Herrn Geilfnß wurde bemängelt, weil feine treffenden Motive zu seiner Tat vorlägen; wir haben aber gehört, wie der Zeuge zu der Sache sich gestellt hat, und wir müssen deshalb annehmen, daß die von ihm angegebenen Motive ihn geleitet haben. Der Gerichtshof ſtützt sein Urteil nicht auf dem Gutachten der Sachverständigen, da diese zu sehr von einander ab. weichen; der Gerichtshof legt fein Gewicht auf das Gutachten des Sachverständigen Grabow. Der Schutz des§ 193( Wahrung berechtigter persönl. Interessen) fann dem Angeklagten nicht zugesprochen werden. Die Nichteinladung des Privattlägers zu dem Stommerse der alten Herren hat einen beleidigenden Charakter getragen. Was die Strafzumessung betrifft, so wird strafmindernd in Betracht gezogen, daß der Angeklagte gewisse Unterlagen gehabt hat, daß ihm nur das Urteil des Sachverständigen Grabow und nicht anch das des Sachverüändigen Baelers bekannt gewesen. Ferner kommt strafmindernd in Betracht, daß er aus Ueberzeugung gehandelt, daß er troß der erhobe nen Beweismittel noch wie vor der Ansicht ist, der Privatkläger habe die Karten geschrieben. Schöffengericht. Rehtsanwalt Grünewald contra Rechtsanwalt Metz- Nidda. b, wie nunmeh ( Fortsetzung der Montagssigung.) fie fozusagen a en Alang und Rechtsanwalt Metz Nidda erklärt, daß er den Vorin. Leute, aufrecht erhält. Nachdem verzichtet der Vorsitzende Charakter getragen. do zulegen pflegen, auf ein en Vergleichsvorschlag und erteilt dem Privat tiger das Wort zu seinem Blaidoyer: Rechtsanwalt ihren Ohren Gewald: Sie haben gesehen, daß meine Angaben fich alle bewahrheitet haben. Ich versichere, daß ich fetime Stenntnis von dem Duell gehabt habe; Ste haben ben, um ihn u geport, daß die Angelegenheit sehr geheim gehalten wurde. ter Geſellſchaftspäter erfuhr ich davon, doch interessierte ich mich nitt weiter für die Sache. Ich behaupte, daß meine veranstaltet nätigkeit, die anonyme Karte geschrieben zu haben ausen in Nord gerloffen ist. Von einer Reihe glaubwürdiger Zeugen Bölfen den Gift Ihnen bestätigt worden, daß man mir eine solche gefamten Ref nicht zutraue. Weiter hat der Urheber der Tat fich genannt, er hat unter seinem Eid bekundet, daß Jäger beteilig er le Starte aus eigenem Antrieb geschrieben und nicht pedition were duha fremde Opfer dazu bestimmt worden sei. Ich bin Helen Geilfuß milde entgegen gekommen, weil ich anzäger bereit nem, daß er unter dem Eindruck irgend eine Stimncnn, Ich schrieb ihm aus dem holfen und fie dan mung gestanden. 3 zu treiben, diſchen Bade, wo ich seine Anzeige empfing, daß ich ber stattfindenbergen wolle, was er mir angetan. Nach meiner den Jägern Surüdlegen u borausgeididt 0 | Rechtsanwalt Meg- Nidda: Ich habe den Wahrheitsbeweis erbracht, denn ich habe bewiesen, daß die anonyme Karte von dem Privatfläger ausgegangen ist. Der Zeuge Geilfuß ist zwar bereidigt worden, doch lege ich darauf kein Gewicht, da sein Zeugnis meiner Auffassung nach Unzutreffendes enthält. So frage ich, welchen Grund hatte der Zeuge Geilfuß, der früher selbst gepauft hat, gegen das Korps und das Duell einzuschreiten, welchen Grund hatte er, gegen die Familie Mez vorzugehen. Er sagte, daß man seine Ansichteu über das Duell später ändere. Dies ist jedoch kein ausreichender Grund. Ich begreife auch nicht, warum der Zeuge gegen Herrn Gutmann durch die andere anonyme Karte hätte vorgehen sollen. Nein, Herr Geilfuß ist nicht der Ucheber, denn er ist so verfahren, daß man annehmen muß, daß der Privatkläger hinter ihm steht. Herr Geilfuß wollte beispielsweise der Familie Metz eine Erklärung abgeben, wer ihn aber davon abgehalten, ist der Privatkläger. Zu den Urteilen der Sachverständigen bemerke ich, daß Heir Kanzleirat Paeler nicht mit der notwendigen Sorgfalt verfahren ist. Ich weise auf die Widersprüche zwischen dem Gutachten des Herrn Dr. Popp und dem des Herrn Kanzleirats Paeler betr. des inneren Wertes der Schrift des Privatklägers hin. Ich weise daraufhin, daß Privatklägers außerordentlich gewandt ist, es muß ihm - aft für innere Ridler aus Holland wollte ich selbstverständlich Herrn das Gutachten Dr. Popps feststellt, daß die Schrift des S. Knöpfelma Grmann sprechen, um Näheres über die Karte zu er alle Anwarti Anabe mißt be 134 Bentime Behaarung bo Bekanntmachung. Die unterm 27. November 1906 angeordnete Sperre ble, ist ausdes. Rüegelpfades zwischen Ludwig- und Liebigstraße word hiermit aufgehoben. flagt man unftgegenstände nalift hat unl auf diese Weife ene beffere Be Er mifchte fi bor den Augen atuette. Am abe zum Minifter auf fo leidite able befannt De ng gerade fein f Gießen, den 7. Dezember 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 22. November 1906 angeordnete Sperre di: Bleichftrake zwischen Südanlage und Wieseckbrücke wand boiermit aufgehoben. Bießen, den 7. Dezember 1906. Großh. Kolizeiamt Gießen. Herberg. m. Anbau u. Garten Geschäftshaus paffen für jedes hypothekenfrei paſſend offene Geschäft, in better Lage eines gut frequentierten Badeortes Mitteldeutschlands sehr preiswert zu verkaufen. Offerten von nur Selbstreflektanten u. Nr. 11 438 an d. Expedition dieses Blattes erbeten. Sommersprossen und alle anderen Gefichts unreinig festen verschwinden sofort. Auf funft ganz unentgeltlich. Verlag Helios, Berlin S Fürstenstrasse 18. Zwei sprungfähige Simmenthal. Zuchtbullen schön gebaut, von geförten Eltern stammend, zu verkaufen. Friedr. Will, Holzheim. Wer hustet, nehme sofott Laboda Dragées, ein erprobtes und probates Mittel gegen Husten, Katarrh, Heiserkeit und Brustkrankheiten. Laboda- Dragées lösen den Schleim und beseitigen den Hustenreiz, sie sind unentbehrlich bet Luftröhren- und Kehlkopfleiden. Laboda- Dragées( enthalten: Terpinol 0,1, Menthol 0,5, Zucker 0,6) sind, zu Mk. 1.50 die Dose, in Apothefen erhältlich, wenn nicht vorrätig, mende man sich an: Universitätsapotheke Zum goldn. Engel" in Gießen Engel- Apotheke Frankfurt a. M.- Apotheke in Ulrichstein( Oberhessen) und Stern- Apotheke in Kassel. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Norbanlage zwischen Afterweg und Schottstraße bon heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr ge= sperrt Gießen, den 10. Dezember 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Dienstmädchen gesucht. Liebigstraße 68. Barterre und II. Stod, je 5 3im. Chirurg. Klinik, Gießen. und Badezimmer, neu bergerichtet, Damen jeden Standes finden fanal fiert, Gas und Wasser, per freundl. Aufnahme.( Größte Dis- 11. April 07 zu vermieten. fret.) iran Krafi Hebamme, Näh. bei Adolf Fisher, undenheim, Rheinhessen. Gießen, Aliceftr. 28. 6. 83. n, ht me 取 吃 It Die ir oft ter 1332 ent ng a BEAT m. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwo.h,| Notierungen der Frankfurter Biehmarktpreise den 12. Dezember. Meift trüb, Niederschläge, schwül, etwas milder, neblig, westliche Winde. Gin, 11. Dezbr. aus dem gentigen Wochenmarts fottete Butter pet fb 1.20-1.25 90., nereler ber Stüd 9--10 fq., nteneier St. 0-0 Pfg., Käse ver St. 6-8 Pfg, Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Bfb. 18-24 Bfg., Linsen per Pfd. 25-40 Bfg., Tauben ber Baar 0.80-1.00 Mt., Hühner per Stüd 1.00-1.60 mt., Hahnen per Stüd 0.80-1.80 mt., Enten per Stüd 0.00 0.00 Mt., Gänse ber Pfd. 60-70 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 82-88 Pfg., Rind, fleisch per Pfd. 80-82 Bfg., Schweinefleisch per Pfd. 86-90 Bfg. Schweinefleisch gesalzen per Pfd. 94 Pfg., Kalbfleisch per Bfd 80-84 Bfg., Hammelfleisch per Pfd 60-80 Pig., Kartoffeln per 100 Rilo 6.00-7.00 t., Zwiebeln per 3tr. 4.00-5.00 r., Weiskraut 3tr. 2.20-250 Mt., per St. 10-30 Bfg., Aepfel ver Str. 15-24 Mt., Zwetschen per 3tr. 0.00-0.00 mt., Birnen per Ctr. 8-10 Mt., Nüsse 100 St. 40 Pfg. Milch ber Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenftände des Wochenmarktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden. Die Marktpreise für Bieb und Frucht und die Bickener Fleisch- u. Brotpreise am 10. Dez 06. Höchste Schlachtviehpreise Ochsen Kälber Schweine in Frankfurt a. M. Fletschpreise in teken 50 kg Schlachtgewicht 86-90 M. 1/2 kg 82-88 1. 94-97 Pf. 80. 80-84 " и 71 " bo. Getreidepreise in Mannheim 19.00-00.00 M. 17.00-00.00 Weizen 100 kg Roggen d. " do. 86-90 Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 kg 54 P. Schwarzbr. do 50 P. Der heutigen Stadtauflage liegt ein Prospekt der Firma Singer& Co., A.-G. Gießen mit bet, auf den wir besonders hinweisen. Christbescherung Frankfurt a. M, 10. Dezember 1606. Zum Verkauf standen: 435 Ochsen, 43 Bullen, 766 Stühe und Rinder, 285 Stälber, 297 Schafe und Hämmel, 1445 Schweine, Ziege Ziegen und Schaflämmer. Bezahlt wurden für 100 Pfund: Schlacht Lebend. Ochsen: a. bollfleischige, ausgemästete höchften Schlachtwertes bis zu 6 Jahren b. junge fleischige, nicht ausgemäftete und ältere ausgemästete c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere Bullen: gewicht gewicht M 86-90 - 76-80 - 67-70 a. vollfleischige höchsten Schlachtwertes 76-78 b. mäßig genährte jüngere und gut 72-74 genährte ältere Kühe und Färsen( Stiere u. Rinder): a bollfleischige ausgemästete Färsen ( Stiere u. Rinder) höchsten Schlachtm. 78-80 b. bollfleischige ausgemästeten Kühe höchsten Schlachtm. b. zu 7 Jahren c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Sttere und Kinder) d. mäßig genährte Stühe und Färsen ( Stiere und Rinder) e. gering genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder) 70-74 60-64 - - - - - Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in( Gießen. Wallnüsse der Kleinkinder- Bewahranstalt. Haselnüsse Weihnachten naht heran, das Fest der Liebe und Tafelmandeln der Freude, das Fest der Kinder. Am 4. Advent, Sonntag, den 23. Dezember ds. Js. soll diesmal die Chriftbescherung für die Kinder unserer Anstalt stattfinden. Wir haben für 256 Kinder den Weihnachtstisch mit Gaben zu decken. Um dies ausführen zu können, wenden wir uns wieder an die Liebe und den wohlwollenden Sinn der Freunde unserer Anstalt und ihrer Kinder. Wir bitten uns Gaben an Kleidungsstücken, Stoffen und dergl. zuwenden zu wollen, besonders aber auch Geldgaben, die uns die gleichmäßigste Bescherung für unsere Kleinen ermöglichen. Eine Lifte zur Erhebung von Beiträgen wird nicht herumgegeben. Vielmehr bitten wir, die uns zugedachten Gaben recht bald an eine der nachbenannten Vorstandsdamen gelangen zu lassen. Tafelrosinen Tafelfeigen Korbfeigen Maronen Trauben in besten Qualitäten bet Emil Fischbach Gießen, Seltersweg. Gänse ,, Wog mit 15 Monaten nur 11 Pfun fonnte mit 18 Monaten allein laufen Das flingt wie ein Wunder, und ist doch ke Das erstaunliche Resultat wurde einfach erzielt die Anwendung von Scotts Emulsion mit StalfDer uns übersandte B Natronhypophosphiten. lautet: Hannover, Cellerftraße 124a, 16, April 1 Mein kleiner Sohn Friedrich wog trotz aller vorzi Nahrung und verschiedener Präparate mit 15 Monaten nur 11 Da wurde uns von mehreren Seiten Scotts Emulfion emp und nach kurzem Gebrauch saben wir, welchen überraschend gu Das Kind lebte f Einfluß fie auf unseren Kleinen hatte. auf, gedieh zusehends, der Stuhlgang wurde regelmäßig, die 3 famen ohne Beschwerden, und bald kräftigte er sich so, daß a 18 Monaten allein laufen konnte. Jezt ift er ausgelaffer bergnügt und springt den ganzen Tag herum. ( gez.) E. Feuerbaur - - Warum sollte Scotts Emulsion nicht auch Ih Kinde helfen? Scotts Emulsion eignet sich weit be ale gewöhnlicher Lebertran dazu, rasch und fi Kräftigung herbeizuführen, denn der Lebertran in Sc Emulfion übrigens der beste Norwegische Dampit der in den Handel kommt wird in einem besonde Verfahren, dem Scottschen Verfahren, derart zubereite daß er vom schwächsten Magen leicht verdaut werde kann. Außerdem ist Scotts Emulsion so schmackh daß die meisten Kinder sie als eine Leckerei betragte Scotts Emulfion wird von uns ausschließlich im großen verkauft, und w Lose nach Gewicht oder Das, sondern nur in versiegelten Originalflaschen in A mit unserer Schuhmarke( der Fischer mit dem Dorsch). Scott& Bowne, G.. Frankfurt a. M. Bestandteile: Feinster Medizinal- Bębertran 150,0, prima Glyerin 50,0 phosphorigfaurer Ralf 4,3, unterphosphoriosaures Ratron 2,0, pulv. Tragan frinster arab. Gummi pulv. 1,0, dest. Wasser 129,0 Alkohol 11,0. Hierzu arom Emulsion mit Simt, anbel-, und Gaultheriadl je 2 Tropfen. nationalliberaler Verein Giessen. Dienstag, den II. Dezember, abends 8 Uhr wird im grossen Saale von ,, Steins Garten" Herr Professor Dr. Biermer über: ,, Die gegenwärtige politische Lage Hessens." sprechen. Großer Ausverkauf in prima Frau Professor Drews, Seltersweg 87; Frau schöne, böhmische Mastgänse, ver Solinger Stahlwaren Nachnahme. Ch. Otto, Freyung techlacht; und Küchen- Meffer, bei Passau. Weltbekannt! Rechtsanwalt Grünewald, Liebigstraße 21; Frau Bfd. 70 Pfa. versende franko geg. Johanna Haas, Oftanlage 31; Frau Rechnungsrat Kalbfleisch, Ludwigstraße 7; Frau Professor eift. A. Ch. Otto, Freund Moltkestraße 32; Frau Kirchenrat Naumann, Diezstraße 15; Frau Louise Ottens, Roonstraße; Frau Lina Schmall, Oftanlage 36; Frau Marie Schwan, Allen voran in MusikSeltersweg 64. werken, elettr. Gewichts. aufzug n. elektr. Pianos AutomatenScipp Auch die Schwestern unserer Anstalt find bereit, Gaben anzunehmen; man wolle freundlichst beachten, daß dies die kleinkinderschul- Schwestern find, wohnend Diezstraße 15. Gießen, den 19. November 1906. Der Vorstand der Kleinkinder- Bewahr auftalt. Dr. Naumann, Kirchenrat. Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land- und sorstwirt. schaftlichen Berufsgenossenschaft, fortgeführt für das Jahr 1906, liegt zwei Wochen lang, nämlich bom unr 32 Moselstraße 32 Frankfurt. Nächst Hauptbahnhof Musikwerke zu vermieten. Wasche mit LUHNS 11. Dezember bis zum 25. Dezember 1906, auf LUHNS Zimmer Nr. 2 - zur Einsicht der Bürgermeisterei der Beteiligten offen. Etwaige Einsprüche gegen den Inhalt dieses Katasters, gegen die Aufnahme oder Nichtaufnahme der Nebenbetriebe in das Kataster, gegen deren Veranlagung und gegen die Einschäßung der Betriebsbeamten und Facharbeiter sind innerhalb einer Frist von 4 Wochen nach Offenlegung bei dem Vorstande der land- und forst wirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in Darmstadt bei Meidung späterer Nichtberücksichtigung vorzubringen. Gießen, den 8. Dezember 1906. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Curschmann. Portemonnaies Hosenträger Reisekoffer AAA wäschtam besten Lebertran feinster Medizinal lose und in Flaschen bei wie: Ade Sorten Scheeren, Rafiermesser, Taschen-, feine Tischmesser und Löffel. Farbige ipsfiguren u solche aus Elfenbeitumasse sowie viele andere Artikel zu billigſt. Preisen. A. Masé, Messerschmied, Kirchenplatz 11, Gießen. Nervenschwäche und deren Folgezustände, Angftgefühl, Appetitlosigkeit, Gedächtnisschwäche, Gemütsverstimm., Herzflopfen, Magenschwäche, Ohrensausen, Mattigkeit, Schlaflosigkeit, Schwindel, Uebelfeit, Zittern der Glieder usw., beseitige ich ohne Störung von Beruf und Lebensweise auf Grund 30jähr. Erfahrung. Chemiker Heyden, Altona- Elbe. Bar Geld verleibt fojort anerschnell. kannt reell, diskret u. Gäste sind willkommen. Der Vorstand. Regenschirme für Damen, Herren u. Kinder stets das neueste in großer Auswahl und zu billigsten Preisen. In Schirmen mit bunter Kante, sowie farbig bringen wir stets eine unerreicht große Auswahl zu vorteilhaften Breisen. Unsere Firma genießt den Ruf, stets die ersten und feinsten Nouveantes der Branche zu bringen. Casseler Schirmfabrik Seltersweg 9 Gießen Versteigerung. Seltersweg 9 Achtung! Koulante Bedingungen, Freitag, den 14. Dezember Zigarren- Ausverkaf versende Ratenrüdzabluna. Viele Danks 1. Jo. nachmittags 3 Uhr, soll im fchreiben. C. Gründler, Berlin W.8, ftabtischen Pfandlokale Selters Solange Vorrat, Friedrichstr. 195, Ede Leipzigerstr. weg 11 dahier, 1 Raffenschraut milde, aromatische Zigarre Rückporto erbeten. versteigert werden. Gemmecker, Pfandmeister, Geld bis 1000 r. auch gegen bequeme Ratenzahlg. auf Wechsel od. Schuldschein gibt anerf. streng reell u. schnell C..Winkler, Berlin W., Mansteinerstraße 10. Handelsger. eingetr. Firma. Glänz. Gießen. Freibank. Dankschr., keine Adressenl. Selbstg. Schweinefleisch 50 Pfg. Emil Fischbach Restauration! Zu Weihnachten empfehle: Schulranzen für Knaben und Mädchen Christ. Spies Giessen, Neustadt 8. Gießen, Seltersweg. Puppenwagen Leiterwagen Kinderstüble Kinderspielwaren und Schaukelpferde in grosser Auswahl. Spottpreis von nur Mk. 6, unter Nachnahme nach je station Deutschl. Franz S Cassel, Königsplatz 36 Auf bequeme of fate libet it all Eine Wärterin Teilzahlun Kl. flotte Wirtschaft i. a.S. frankheitsh. f. 1500 Mr. zu bergeben. Gr. Umfag, gut zum 1. Januar 1907 Inventar, schöne Wohnung für die usw. Näheres b. Nüdporto Provinzial. Siechenanft. gesucht. Anmeldungen auf dem 2. Nolte, Halle a. S. er. Berwaltungs- Bureau der Anstalt d. Morizkirche 5. erbeten. Betr.: Fundsachen. Bekanntmachung. In der Zeit vom 1. bis 8. Dezember 1906 wurde in hiesiger Stadt gefunden: 1 Regenschirm. Der Empfangsberechtigte des gefundenen Gegenstandes beliebe seinen Anspruch alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 8. Dezember 1906. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Möbel Herren-, Damer und Kinder- Garderob Manufakturware etc. J. Jttmani Kredit- Haus Giessen Plockstrasse 14-16 FÜR UNSERE JUGEND Die ehemaligen obtenbewohner die Borfahren be bie 21 пенеп zweitens war hat fich durch Jene ältere Raffe, von der bis jetzt wenig lebenden als unhaltbar erwiesen. Erstens besteht feinerlei die ehemalige Bevölkerung langschädelig, während die heutige Aehnlichkeit zwischen der Kunst beider Bölfer, Indianerstämme find, Forschungen furaſchädelig iſt. 286 essische Familienzei 2009