Nr. 239 1. opterpebition: tegen, Seltersweg B Gerafprechanici. 868. Donnerstag, den 11. Oftober 1906 Gießener 15. Jahrgang Gentlebellegen Oberhoffliche Familienzeitung und wie Gießener Setfenblasen( whentlich). Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblaff) Hrabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalauzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des trash. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberscien Politische Indiskretionen. CB. Berlin, 10. Oftober. Der Kaiser hat, wie bekannt, dem Fürsten Philipp HohenIohe, dem ältesten Sohn des verstorbenen Reichstanzlers Fürsten Chlodwig Hohenlohe, schärfste Mißbilligung darüber ausgesprochen, daß die Niederschriften des Fürsten Hohenlohe Vater, die zum Teil den Kaiser betreffen, ohne dessen vorherige Erlaubnis veröffentlicht worden sind. Der Tadel, den der Kaiser ausgesprochen hat, war scharf, sehr scharf, aber ganz gewiß nicht unverdient. Dabei bleibe dahingestellt, ob der von dem Kaiser ausgesprochene Vorwurf höchster Taktlofigkeit, Indis fretion und Inopportumität auf dem Füsten Philipp Hohenlohe haften bleibt oder einen Andern trifft. Diskretion ist eine notwendige Tugend schon im bürgerlichen und gesellschaftlichen Verkehr. Wir würden auch im vertrauten Umgang jedes Wort auf die Wagschale legen und unser ganzes Verhalten auf das größte Mißtrauen einrichten müssen, hätten wir gewärtig zu sein, daß jedes ohne besonderen Bedacht hingeworfene Wort, jede Aeußerung einer augenblicklichen Laune schriftlich niedergelegt und veröffent- licht werden könnte. Der Zustand, der hieraus erwüchse, wäre geradezu unerträglich. Wir müssen uns darauf ver= lassen können, daß unsere nächsten Freunde, mit denen wir harmlos umgehen und harmlos Meinungen austauschen, diese Meinungsäußerungen nicht weitergeben und namentlich nicht in die Deffentlichkeit bringen. Selbst bei genauester Wiedergabe ist eine Entstellung garnicht zu vermeiden, eine Entstellung, die manches Mal einer direkten Fälschung gleichkommt. Es kommt vor, daß wir irgend ein Urteil aussprechen, nicht weil wir es ernstlich meinen, sondern weil wir damit eine Frage oder eine Gegenrede provozieren wollen, weil wir uns einen Scherz erlauben oder weil wir in besonders guter oder auch in besonders schlechter Laune sind. Wenn nun diese Aeußerung weitergetragen wird, losgelöst von den Umständen, unter denen fie getar worden und die einen ungesprochenen Kommentar bilden, wenn sie in der Deffentlichkeit gleichsam wie eine beschworene Zeugenaussage erscheint, so hat sie ihren Charakter ganz und gar verändert und gewinnt leicht eine Bedeutung, die der Absicht des Urhebers völlig fremd war. Gilt das schon von dem gewöhnlichen bürgerlichen Verkehr, wieviel mehr ist bedingungslose Diskretion Vorschrift für den diplo= matischen Verkehr und für den Verkehr und die Umgebung der Souveräne. Zwar hat der römische Kaiser Augustus seinen Angehörigen vorgeschrieben, sie dürften fein Wort sprechen, das nicht in die ,, acta diurna" aufgenommen werden fönnte. Seine Angehörigen aber haben diese kaiserliche Vorschrift nicht beachtet, und die spätere Geschichte hat manche Indiskretion verzeichnet, die Aeußerungen auf uns brachte, denen man nicht nachrühmen kann, sie seien Hofjournalfähig gewesen. So sehr kann auch kein Mensch seine Zunge hüten. Es ist eine alte Vorschrift, die für unverbrüchlich gilt: Des Königs Rat muß geheim sein. Wohl jeder hat im Kreise seiner Bekanntschaft schon einmal erlebt, daß eine Indiskretion, die in solchem Falle besser ein böser Klatsch genannt wird, schlimme Folgen, arge Zerwürfnisse nach sich zog. Man übertrage das auf die Verhältnisse der Herrscher, und man wird erkennen, daß unabsehbares Unheil die Folge sein fann. Der Kaiser selbst hat das beste Beispiel gegeben. Ganz ficher hat auch der Kaiser den Wunsch gehabt, die Vortommnisse aus den Märztagen 1890, da Fürst Bismarck das Reichskanzlerpalais verlie0, in voller Klarheit und Wahrheit darzulegen. Er hat es auch getan, aber nicht der Deffentlichkeit gegenüber, sondern für die Geschichte. Ein dainals aftiver Staatsmann( wir dürfen wohl die Vermutung mussprechen, daß es der Herr Staatssekretär v. Boetticher war), erhielt den Auftrag, alle Einzelheiten niederzuschreiben. Die Feststellung der historischen Bahrheit war unmöglich, ohne daß hier und da Empfindlichkeiten verletzt oder an einem Prestige gerüttelt wurde, das zum nationalen Besitzstand gehört. In Rücksicht hierauf hat ich der Kaiser die Genugtuung der Veröffentlichung versagt. Dieses Beispiel sollte allgemeine Beachtung und Nachahmung finden. Wir wollen noch ein zweites Beispiel anführen: Der greise Geschichtsforscher Mommsen hat zahlreiche Korresponbenzen hinterlassen, aber verfügt, daß sie erst 30 Jahre nach seinem Tode veröffentlicht werden dürfen. Was der Gelehrte getan, das sollten auch ie Staatsmänner tun, und die Hinterbliebenen der Staatsmänner sollten es sich zur unberbrüchlichen Regel machen. Des Königs Rat soll geheim sein!" Diese Borschrift gilt auch über den Tod der geHeimen Räte eines Königs hinaus. - " Zur braunschweigischen Frage. Des Kaifers Antwort an den Drätendenten. Durch eine offiziöse Kundgebung wird ein aufsehenerregender Briefwechsel zwischen Kaiser Wilhelm und dem Herzog von Cumberland bekannt gemacht. Es handelt sich selbstverständlich um die Regelung der Thronfolgefrage in Braunschweig. Die Initiative hat der Herzog von Cumberland ergriffen, indem er sich am 2. Oktober schriftlich direkt an den Kaiser wandte. In dem aus Gmunden datierten Briefe des Herzogs heißt es nach der üblichen Einleitung und nach Bezugnahme auf die Resolution der braunschweigischen Landesversammlung: Es ist mein Wunsch, eine endgültige Ordnung der Regierungs. berhältnisse im Herzogtum Braunschweig auf dem Wege herbei. geführt zu sehen, daß ich und mein ältester Sohn Prinz Georg Wilhelm unsere Rechte auf die Regierung im Herzogtum auf meinen jüngsten, nach braunschweigischem Hausgesez volljährigen Sohn, Prinzen Ernst August übertragen, und daß dieser als Herzog die Regierung übernehme. Mir und meinem ältesten Sohne, sowie dessen Deszendenz würde die Sutzession in Braunschweig für den Fall vorbehalten bleiben, daß die Linie meines jüngsten Sohnes erlöschen sollte. Die Verzichtleistung auf den braunschweigischen Thron würden ich und mein ältester Sohn aussprechen, sobald die Gewißheit besteht, daß der Regierungsübernahme meines jüngsten Sohnes teine Hindernisse entgegen. ftehen. Der Herzog bittet weiter den Kaiser um geneigte Unterstüßung seines Wunsches. Bereits am 6. Oktober wurde das taiserliche Antwortschreiben aus Rominten abgesandt. Es hat ( unter Weglassung der Höflichkeitsformeln 2c.) folgenden Wortlaut: Die Regierung in Braunschweig ist durch Bundesratsbeschluß vom 2. Juli 1885 in der, nach Lage der Verhältnisse, durch die Interessen des Reichs gebotenen Weise geregelt. Als berufener Hüter dieser Interessen muß ich Anstand nehmen zu einer Neuregelung die Hand zu bieten, solange die Sach- und Rechtslage, die zu dem gedachten Bundesratsbeschluß geführt hat, unverändert fortbesteht. Der Inhalt Euerer Königlichen Hoheit Schreiben bietet aber keinen Grund, diese Lage als verändert anzusehen. Ich sehe mich daher außer stande, der mir von Euerer Königlichen Hoheit ausgesprochenen Bitte näher zu treten. Neben dem Briefe des Herzogs von Cumberland an den Kaiser ging ein Schreiben an den Reichskanzler ein, in dem Fürst Bülow ebenfalls um Unterstützung der Cumberländischen Vorschläge gebeten wird. Anolog der kaiserlichen Stellungnahme antwortete der Kanzler dem Herzog in einem Schrifts stück vom 7. Oktober ab Homburg v. d. H. Bemerkenswert ist, daß in dem Gesuch des Herzogs nirgendwo die Rede von der Verzichtleistung auf Hannover ist. Man muß annehmen, daß auch bei einer Thronbesteigung des jüngsten Sohnes des Herzogs in Braunschweig diese vers meintlichen Ansprüche bei den übrigen Mitgliedern des Hauses bestehen bleiben sollen. Vei dieser Sachlage war eine andere Antwort Kaiser Wilhelms und seiner Regierung kaum zu erwarten. - Der fchwarze Tag von Jena. Erinnerungen an Deutschlands bitterste Zeiten. Am 1. August des unheilvollen Jahres 1806 war das heilige römische Reich deutscher Nation zu Grabe getragen worden. Hinter seinem Sarge hatten die Rheinbundfürsten das Banner des kleinen Korporals" getragen und Napoleon war unumschränkter Gebieter in ganz Westdeutschland. Ge demütigt, aber noch nicht ganz unterworfen stand Preußen mit seinen wenigen Verbündeten zwar außerhalb der fränkischen Machtsphäre, aber schon ballten sich die Wolken, aus denen der vernichtende Strahl auf das Erbe Friedrichs des Großen herniederzucken sollte. Am Hofe, in den Stuben der Ministerien zauderte man. Stein, Arndt, Fichte predigten tauben Ohren. Und doch mußte die Abrechnung kommen, die politische Entwickelung der ersten Jahre des neuen Jahr. hunderts drängte mehr und mehr der Katastrophe zu. Aus Paris meldete der preußische Gesandte Lucchesini, Napoleon beabsichtige Hannover an England zu geben. Diese Nachricht im Verein mit den französischen Truppenbewegungen in West- und Süddeutschland rief endlich die Leiter der preußischen Regierung auf den Plan. Aber nur Sachsen und das keine Weimar leisteten die erbetene Hilfe, die übrigen norddeutschen Staaten versagten, auf Desterreich, Rußland und England war nicht zu rechnen. boraus - Langsam begann am 10. August die Mobilmachung. Die Unüberwindlichkeit der Armee setzte man ohne weiteres man hatte nicht ungestraft sich jahrzehntelang in Selbstverblendung gewiegt. 30 000 Mann ließ man unnötigerweise im Osten des Staates stehen. Die Truppenkontingente, welche die sieggewohnten Legionen des großen Korsen schlagen sollten, zersplitterte man in drei Armeen, statt sie zu imponierender Macht zusammenzufassen. Die Hauptarmee unter dem Herzog von Braunschweig sammelte sich bei Naumburg, wo das Hauptquartier errichtet wurde, in dem sich auch der König aufhielt. Endlose Konferenzen, Beratungen und Auseinandersegungen begannen. Der die zweite Armee befehligende Fürst Hohenlohe vereinigte sich mit den sächsischen Truppen und ließ sich, von seinem unfähigen Generalquartiermeister Massenbach beeinflußt, in ein zweckloses Hin- und Hermanöverieren ein. Die dritte Armee unter General Rüchel stand bei Eisenach. Es würde zu weit führen, wollte man den Unternehmungen der einzelnen Truppenteile folgen. Die preußische Armee befand sich am 7. Oktober in folgenden Stellungen: die Hauptarmee unter dem Herzog von Braunschweig von Gotha bis Erfurt mit 60 000 Mann; 20 000 Mann unter Rüchel zwischen Eisenach und Langensalza; Blücher mit 11-12 000 Mann darüber hinaus nach Besten bis Kreuzburg; Hohenlohe mit 38 000 Mann an der Saale mit der Vorhut in Stadtilm und endlich Tauenzin bei Hof und Saalburg mit 7000 Mann Fürst Hohenlohe, der den Angriff Napoleons auffanger sollte, widerstrebte den Befehlen des oberkommandierender Herzogs von Braunschweig. Weber Etikettefragen, Drill Paraden und Konferenzen versäumte man, fich genügend Kenntnis vom Feinde zu verschaffen. Napoleon kannte di preußischen Stellungen, die Stärkeverhältnisse und die Ab sichten der Führer ganz genau. Mit gewohnter Energie ließ er bei Saalfeld seinen Marschall Lannes über die Avantgarde der Hohenloheschen Armee unter dem Prinzen Louis Ferdinand von Preußen Herfallen und zersprengte sie vollständig. Prinz Louis Ferdinand blieb auf dem Felde. Als die Kunde nach Jena tam, traf an die Stelle der bisherigen unbegründeten Siegesgewißheil völlige Verzagtheit und Planlosigkeit im Hauptquartier. Napoleon rückte bedachtsam vor und besetzte in der Nacht zum 14. Oktober die Bergkuppen an dem Ufer der Saale, die seltsamerweise von den Preußen aufgegeben waren. Im preußischen Lager schlief alles in guter Ruhe. Drüben aber lentic Bonaparte selbst die Operationen, ließ Artillerie aus die öhen schaffen, Infanteriemassen in die Gefechtslinie rücken, ordnete seine Streiter in zwei Treffen und blieb fast die ganze Nacht im Sattel. Um sechs Uhr gingen die Franzosen im Nebel vor. Um acht Uhr schwand der Nebel und die Schlacht entbrannte in voller Wut. Ueberall wurden die preußischen Truppenverbände gelockert. Einige imponierende Gegenangriffe konnten an dem allgemeinen Resultat nichts ändern. Und dieses war das Zurückweichen auf der ganzen Linie. Der zur Unterstützung sehnlichst erwartete General Rüchel, der nur wenige Kilometer entfernt gestanden hatte, kam und kam nicht. Viele Offiziere und einzelne Bataillone zeichneten fich durch heldenmütige Tapferkeit aus, aber das Schlachtenglück wird dadurch nicht gezwungen. Mehr und mehr verloren die unteren Befehlshaber den Kopf, die oberste Leitung war schwankend und unbestimmt. Hohenlohe selbst setzte sich in verwegener Weise dem Kugelregen aus, doch diese Tollkühnheit konnte den Mangel an sachgemäßen Dis positionen nicht wettmachen. Allmählich ergriff panischer Schrecken die vom feindlichen zielbewußten Feuer dezimierten Soldaten, die Reihen lösten fich in wilder topfloser Flucht auf. Einige Bataillone standen noch heldenmütig, als Rüchel endlich nahte. Er hatte solange Beit gebraucht, weil es für nötig befunden worden war, die Kompagnien wie auf dem Exerzierplatz ausgerichtet marschieren zu lassen. Sein tollkühner Angriff im Parademarsch den steilen Berghang von Groß- Romstädt hinauf war vergeblich, forderte nur neue zwecklose Opfer. Die Schlacht war verloren, das Schicksal Preußens besiegelt. Die Trümmer des vernichteten Heeres strömten nach Jena, der Weg war mit weggeworfenen Waffen und Monturstücken bedeckt. Doch auch in der stillen Stadt kam nicht das Gefühl der Sicherheit über die Geschlagenen, alle Bande der Ordnung waren gelöst, weiter und weiter floh man, um der vermeintlichen Umflammerung durch den fiegreichen Feind zu entgehen. Dieser machte viele Tausende von Gefangenen und Napoleon hatte von nun an teinen ernsthaften Gegner mehr in Deutschland. Die Fremdherrschaft war eine vollendete Tatsache und erst nach Jahren tam dem Lande und dem Volke in der glorreichen Erhebung ber Freiheitskriege die Errettung. A. v. P. Politifche Rundfchau. Deutfches Reich. * Die zunehmende Fleischteuerung hat wieder unsere Stadtverwaltungen zum Vorgehen veranlaßt. Der Nürnberger Magistrat beschloß eine Eingabe an die Staatsregierung, um Maßnahmen zur Abwendung der Fleischteuerung und insbesondere die Gestattung der Einfuhr von Schlachtvieh zu erreichen. Die Stadtverordneten- Versammlung zu Frank furt a. M. beschloß einstimmig, den Magistrat zu ersuchen, bei der Reichs- und Staatsregierung wegen sofortiger Ergreifung aller zu Gebote stehenden Mittel zur Herabminderung der aufs Unerträglichste gesteigerten Fleischteuerung vorstellig zu werden. Der Oberbürgermeister erklärte sich mit. dem Beschluß einverstanden. * Die Errichtung einer internationalen Kontrollkommission für Arbeiterschutz war auf der Berner Konferenz von einer Reihe von Staaten als wünschenswert angeregt worden. Deutschland hat im Verein mit Desterreich- Ungarn und Belgien dieser Kommission widersprochen, so daß von einem Beschluß abgesehen wurde. Deutschland ist bei seiner ablehnenden Haltung von dem Gedanken ausgegangen, daß eine derartige Kommission zu einer reinen Beschwerde- Instanz auswachsen Außerdem erschien die Kontrolle heimischer Einrichtungen durch Vertreter fremder Staaten durchaus unerwünscht. fönne. * Die Generalversammlung des in Graudenz tagenden Evangelischen Bundes hat einen Beschluß gefaßt, der sich wider die auf dem Essener Katholikentag erhobene Forderung Busammenschluß der Gott und Christusgläubigen aller Konfessionen zum Kampfe wider den Unglauben und Umsturz" richtet. Jene Essener Aufforderung verlange den politischen Zusammenschluß der gläubigen Christen. Dieses Ansinnen weise der Evangelische Bund als verhängnisvoll für das Vaterland und die evangelische Kirche zurück. Es bedeute nur eine Stärkung der Zentrumsvartei. Vom Kaiser lief auf - 6. 33. FREE ex ent a BEIGE m. wollen, teine Seit fand. Statt deffen wechselten jetzt etwelchen beimlichen Zeichen, die er noch hatte machen fogleich auf seinem Drehstuhl herumgefahren, sodaß Jonas 14 den Herrn hereinlasse." Herrschte der Chef thn an. mit einem fchüchternen Blick auf Duprat ein. Was aber[" befahl ber Kommerzienrat." Ja, aber wieder ein Abgesandter der Polizei fet. und denselben Gedanken, daß und Gtwold einen bedeutungsammlich der Nachfragende nur Was zögert er noch, wenn ich Um Verzeihung, Herr ,, Eintreten lassen " wandte Jonas Blick. Beide hatten ein Neuglerbe- hm, hm 1" richerte der andere. Was Sie Das ist's damit. für Sachen?" Tun Sie doch man Sachen nichts gelegen wäre, nicht, rund heraus, was Sie dafür zahlen wollen." Jch? Nichts." fragte Duprat rasch und erregt. Damit? Nun ich hab's. finnen, das der Kahnführer" Ja, ja, was ist's damit?" fo. Werden fich doch noch bes Bündels Mastenkostüm ent nicht schlau find! Und die Sachen- he?" Sachen? Was unb Ste? Und weiter?"" Was denn weiter P Na nu, na nu! Tun Sie boch man nicht Das heißt Sie beginnen mit als wenn Ihnen an den fagen Sie lieber gleich Gunto Tud bie Kilche, den und brodelnden Taten. friedlichen Vormittagsnicerchen aufstörte. Kotelette sich erwärmte, erbebte unter dem jäh erwachten Familie Kloßmann, nur selten filr ein vergrämt einsames großen Herd, welcher, außerhalb der Mittagszeit für die ein fast ruckweises Wachwerden ihre folossale Weiblichkeit er brang, und wenn sie Schönes träumte, so war es von dampfenschütterte. Ihre Schläfrigkeit war nichts als versetzter SchaffensSchoppentisch auf der Beranba bie frohe Mär unb entellte in Sie hatte noch nicht ganz zu Ende gehört, als auch schon seine unendlich stärkere Hälfte aus ihrem Der stille Küchenraum mit dem Es grilßen Such, Gebracht für Eure Grzellenz. Nehmt diese Blumen, bie ber Die Einwohner bon tegeelde, Benz Stegreif folgendes Der Beutnant verließ den Wagen und erwiderte aus dem Wird er bafitr auch eingespannt. Doch füßt er gern Guch auf den Mund Mennt man den Leutnant Paul von Konsty, Nicht Exzellenz den leinen Schlonsti" Und ehe die sechs Väter dazwischentreten fonnten, batte jas abgesandte Begrüßungstelegramm eine Dankdepesche ein. Für die nächtjährige Generalversammlung wurde als Tagungsort Mannheim gewählt. Rufeland. ** Kein Tag vergeht ohne Gewalttaten. Aus dem Birrsal der Ereignisse leuchtet tein freundlicher Schein; wie Die Sache enden wird, weiß niemand. Es liegen folgende Meldungen vor: Petersburg, 10. Oftober. Wie erst jetzt bekannt wird, ist auf den Zaren bereits vor seiner Finlandreise ein Attentat verübt worden und zwar bei einer Gefechtsübung, die der Zar abhielt and wobei mehrere Kugeln in seiner Nähe vorbeiflogen. Zahlreiche Verhaftungen wurden vorgenommen. Lodz, 9. Oktober. Wegen des Tagens der Feldgerichte sind heute die Arbeiter von sämtlichen Fabriken in den Ausstand getreten. Es herrscht große Erregung, viele Straßen find militärisch abgesperrt. Tschenstocha u, 10. Oftober. Das Feldgericht verurteilte einen Dragoneroffizier, einen Wachtmeister der Grenzwache und zwei Soldaten wegen sozialistischer Umtriebe zum Tode. Peterhof, 10. Oktober. Der Polizeimeister gibt durch Anschlag bekannt, daß das Automobilfahren in der Nähe des kaiserlichen Balastes auf das strengste verboten ſei. Die Schildwachen haben den strikten Befehl, auj Zuwiderhandelnde zu schießen. frankreich. ** Das publizistische Organ des Sozialisten Jaurès, die Humanité", tann nicht sterben, trotzdem es auch nicht zu leben vermag. In seiner gestrigen Nummer teilt Jaurès mit, baß die Hilfe einiger persönlicher Freunde sowie die Unterstützung der Arbeiterparteien seinem Blatte eine Fristverlängerung von einigen Tagen ermöglicht haben. Um ben Versuch zur dauernden Rettung der Humanité zu machen, beruft er für den 13. d. Mts. eine öffentliche Versammlung aller sozialistischen Vereinigungen. Balkanftaaten. ** Nach englischen Blättermeldungen soll sich eine ent setzliche Tragödie in dem kleinen macedonischen Dorfe Caza Marihavo im Wilajet Monastir abgespielt haben. Eine griechische Bande überfiel plötzlich das Dorf, um Rache für bie Untaten bulgarischer Banden zu nehmen. Die Griechen richteten ein furchtbares Blutbad an. Im ganzen fielen nahezu zweihundert bulgarische Einwohner dem Blutbade zum Opfer. In einem Dorf der Nachbarschaft wurden zehn Männer und drei Frauen von türkischen Soldaten getötet. Afrika. ** Die Unruhen in Marokko wollen nicht aufhören. Zwölf Leute Raisulis drangen in ein Gut, das einem Fran= zosen, namens Rabic, gehört. Sie bestritten sein Eigentumsrecht und rissen die Mauern und Holzverschläge nieder, welche das Gut einschließen. Die französische Gesandtschaft erhob Protest, aber Mohammed el Torre erklärte sich außerstande, dagegen einzuschreiten. Weiter wird gemeldet, daß der erste Arbeiterstreit in Marokko ausgebrochen ist. Die italienischen und deutschen Arbeiter der Hafengesellschaft in Tanger s.. in den Ausstand getreten. Amerika. ** Kriegssekretär Taft hat auf Kuba eine Amnestie erlaffen für alle Vergehen, die im Zusammenhang mit dem Aufstande stehen, einschließlich der Tötung des Kongreßmitgliedes Villucudas im Jahre 1905. Man erwartet von dieser Maßnahme eine Erleichterung der Aufgabe des Gouverneurs Magoons, der zur Uebernahme der Regierungs geschäfte eingetroffen ist. Kleine politifche Nachrichten. Stuttgart, 10. Oktober. Der württembergische Landtag ist zu einer kurzen Schlußsession auf den 16. Oftober einberufen. Anfang Dezember finden dann die Neuwahlen statt. Braunschweig, 10. Oktober. Der Braunschweigische Landtag ist nunmehr endgiltig auf den 18. Oktober einberufen worden. Befing, 9. Oktober. Die chinesische Regierung hat den russischen Gesandten davon in Kenntnis gesetzt, daß die Stadt Si- ning in der Provinz Mukden für den auswärtigen Handel geöffnet sei. Dof und Gesellschaft. Im Befinden des erkrankten Erzherzogs Otto bon Desterreich ist eine bedeutende Verschlimmerung eingetreten. Die Verwandten sind an das Krankenlager gerufen worden. Der Reichs- und Landtagsabgeordnete Dr. Ernst Müller Meiningen wurde auf sein Ansuchen von Aschaffenburg nach München versetzt. = Soziales Leben. X Fortführung des Lohnkampfes auf„ Rote Erde". In einer nach Organisationen vorgenommenen geheimen Abstimmung sprachen sich die Arbeiter des Hüttenwerkes Rote Erde" mit allen gegen 142 Stimmen für Fortführung des Lohntampfes aus. × Ausländische Unterstützung in der deutschen Kohlenarbeiter- Bewegung. Der Generalausschuß der englischen Bergarbeiter faßte den Beschluß, daß die deutschen Kollegen bei einem eventuell eintretenden Streit unter allen Umständen und mit allen möglichen Mitteln zu unterstützen seien. Es wurden in dieser Richtung die verschiedensten Vorschläge gemacht. So wurde besonders darauf hingewiesen, daß es das beste sein würde, wenn die englischen Bergleute sich mit denen Belgiens und Frankreichs über eine gemeinsame Stellungnahme zum deutschen Ausstande einigten. Während ber Beratung liefen Briefe aus dem belgischen Kohlenrevier und dem Pas de Calais ein, die versicherten, die französischen Brubenarbeiter seien bereit, den deutschen Bergleuten zu Hilfe zu kommen. Nah und fern. † Eine Stiefelteuerung in Sicht. Der Verein der Schuh. warenhändler von Frankfurt a. M. und Umgegend fündigt an, daß infolge der enormen Steigerung der Fleischpreise und bes dadurch bedingten Rückganges der Schlachtungen ein tetiges Teurerwerden der Häute eingetreten ist. Die Schuhlabritation muß ihrerseits mit den erhöhten Lederpreisen technen und ist aus diesem Grunde gezwungen, auch die Breise zu erhöhen. † Blinder Jagdeifer. Bei einer auf dem Fischteiche unweit Bohdalec in Böhmen abgehaltenen Wildentenjagd konnte eine erlegte Ente nicht aus dem Wasser geschafft werden. Am Abend begaben sich nun der Kaufmann Myslewicz und dessen Knecht Anton Sflenar zum Teiche, um sich beim Mondschein die geschossene Wildente widerrechtlich anzueignen. Hierbei ertranfen beide. Neben ihren Leichen, die man am anderen Morgen fand, schwamm die tote Ente auf dem Wasserspiegel. † Verschwundenes Kind. In Hamburg ist seit einigen Tagen die elfjährige Tochter des Großkaufmanns Emil Hauptmann verschwunden. Das Kind ging morgens von der auf der Uhlenhorst gelegenen Villa zur Schule und ist nicht zurückgekehrt. Seine Büchermappe ist in einer nahen Straße gefunden worden. Da das Kind für sein Alter gut entwickelt ist, vermutet man einen Lustmord. † Den Falschen erwischt? Aller Wahrscheinlichkeit nach ist der unter dem Verdachte des Mordes an der Engländerin Lake in Essen stehende Musiker Funke nicht der Mörder. Funke befindet sich wegen versuchter Sittlichkeitsvergehen in Untersuchungshaft. † Die Nase abgeschlagen. Ein Handwerksbursche bot einem Produktenhändler in Bremen ein Paar alte Stiefel zum Kauf an; als jener aber erklärte, dafür keine Verwendung zu haben, zog der Bursche sein Messer aus der Tasche. Der bedrohte Händler, der nur einen Arm hat, ergriff mit der Linken eine Schaufel und schlug damit dem Angreifer buchstäblich die Nase ab, so daß sie zur Erde fiel. Bunte Tages- Chronik. Berlin, 10. Oktober. Der Inhaber der Humboldt- Zahnflinit Dr. of dent. surg. F. Fischer wurde nach einem Wortwechsel von einem seiner Assistenten, dem Studenten Winkler, durch zwei Revolverschüsse schwer verletzt. Winkler wurde berhaftet. Meiderich, 10. Oktober. In der vergangenen Woche schlug ein zwölfjähriger Schüler in der Schule den Hauptlehrer Lukas mit einer in einem Strumpf eingewickelten Bleikugel gegen den Kopf und verlegte ihn schwer. Der Lehrer ist heute gestorben. Frankfurt a. M., 10. Oktober. Der Reisende Weinert aus Magdeburg wurde auf offener Straße überfallen und durch Schüsse schwer verletzt. Die Täter sind verhaftet. Hamburg, 10. Oktober. Die Auswanderung erreichte in neun Monaten eine bisher nicht dagewesene Höhe, nämlich 126,068 gegen 112,793 im Vorjahr. Im September wanderten 16,497 gegen 7878 im Vorjahr aus. Jierlohn, 10. Oktober. Der Schleifer Konrad Heßler hat im Streite seinem ältern Bruder mit einem Terzerol eine Kugel in die Brust geschossen und ihn lebensgefährlich verletzt. Hildesheim, 10. Oktober. In mehreren hiesigen Familien find 37 Personen infolge Fleischgenusses erkrankt. Die Erfrankungen haben typhösen Charakter angenommen. Unter den Erfrankten befinden sich auch zwei Kinder des Schlächters, der das Fleisch geliefert hat. Mannheim, 10. Oftober. Gestern abend entgleisten vom Zuge Nr. 29, der 6 Uhr 35 Minuten vom Nebenbahnhof Neckarvorstadt nach Weinheim abfährt, bei der Einfahrt in die Haltestelle Käfertal, wahrscheinlich infolge vorzeitiger Umstellung der Weiche, die drei letzten Wagen. Von den Reisenden ist ein junges Mädchen leicht verletzt; der Materialschaden ist unbedeutend. Gent, 9. Oktober. Das Trappisten kloster von Achel in der Provinz Limburg wurde durch Feuer völlig zerstört. Der Schaden beträgt mehr als 150 000 Frant. Neuwerk, 10. Oktober. Hier warf eine Arbeiterfrau ihre drei Kinder in einen mit Wasser und Moraft angefüllten Graben und stürzte sich über sie, um sich und die Kinder zu ertränken. Passanten retteten alle vier. Hus dem Gerichtsfaal. 8 Zwei Landesverratsprozesse. Vor dem vereinigten zweiten und dritten Strafsenat des Reichsgerichts in Leipzig fommen am 17. Oktober zwei Landesverratsprozesse zur Verhandlung. Im ersten Fall ist der Artilleriedepotarbeiter Paul Manteufel aus St. Avold angeklagt, im zweiten Fall der Schriftsetzer Ernst Scheve aus Essen a. Ruhr. In beiden Fällen handelt es sich um einen Versuch beziehungsweise ein Unternehmen des Verrats militärischer Geheimnisse. § Ein Dreizehnjähriger zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Die Straffammer zu Stettin verurteilte einen dreizehnjährigen Schüler wegen Diebstahls zu drei Monaten Gefängnis! Der Junge hatte vereint mit einem ein paar Jahre älteren Steindruckerlehrling eine ganze Reihe von Einbruchdiebstählen begangen; ihren Raub hatten sie in einem leerstehenden Keller untergebracht. Der Lehrling wurde zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. § Das Jubilänm seiner 250. Verurteilung konnte der in den 50er Jahren stehende Hafner Alois Roland in Regensburg begeben; er wurde vom Landgericht Augsburg in der Berufungsinstanz wegen Landstreicherei zu einer Haftstrafe verurteilt. § Wegen Verleitung zum Meincid wurde der Pfarrer Gaivert aus Gündelwangen von der Strafkammer in Freis burg i. Br. zu einem Jahre Zuchthaus verurteilt. Die strafbare Handlung stand im Zusammenhang mit den Landtagswahlen. § Wegen Mißbrauchs der Dienstgewalt wurde der Leutnant v. S. von dem Kriegsgericht in Schwerin zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt. Die Verhandlung fand unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt. § Wo steckt der Prinz? Bei der zweiten Kammer für Handelssachen in Frankfurt a. M. ist eine Klage gegen den Prinzen Hélie von Sagan anhängig, der am 1. Oktober 1903 einen auf ihn gezogenen Wechsel in Höhe von 39004,03 Mark nicht eingelöst hat. Der Prinz wohnte früher in Paris, sein gegenwärtiger Aufenthalt ist unbekannt. § Ein Bubenstreich. Das Oldenburger Landgericht verurteilte einen Matrosen, der auf dem Heringslogger ,, Emma" Taue zerschnitt, so daß sämtliche Rezze im Werte von 15 000 Mark verloren gingen, zu zwei Jahren Gefängnis. § Verurteilter Straßenräuber. Das Schwurgericht in Glogau verurteilte den 45jährigen galizischen Arbeiter Wojczak, der einen Buchhandlungsreisenden auf der Chaussee bei Glogau überfallen und um 80 Mark beraubt hatte, wegen Straßenraubes zu acht Jahren Zuchthaus und zehnjährigem Ehrberlust. Cokales. * Die 8arin in Heiligenberg. Die Neuen Hess. Voltsbl." schreiben, daß troß der Erklärung der " Darmst. 8ta." ihr Gewährsmann seine Meldung, die aus vorzüglicher Quelle stammt, aufrecht. * Der Großherzog hat dem Hauptmann Dau im 5. Lothringischen Infanteri- Regiment Nr. 144, seither im Inft.- Regt. Kaiser Wilhelm( 2. Großh. Hessen) Nr. 116, das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. * Nach bisher getroffenen Diepofitionen wird das Groß. herzogliche Hoflager im Laufe der nächsten Woche von Jagdschloß Wolfsgarten nach Darmstadt verlegt werden. event. Bildung bung ber Stabt bt, Offenbach, wurde für zwed Bürgermeistereid nterftellt werden, b allgemeine B ben Händen ber fi bie Besprechu Landwirtsch tale Mitglied in Lang- Göns Bürgermeister rid Gilbert 3m 4. Wahlbezir lt als Rammerm ner zu Dber Off meifter He S Barthof bei Grün Leures Ge nt auf 6% und ** Ernannt wurde am 6. Oftober d. Js. der provisorische Lehrer an der Präparandenanstalt in Lich Georg Kilian zum Lehrer an dieser Anstalt, unter Belassung in der Kategorie der Volksschullehrer, mit Wirkung vom 1. Oktober 1906 an.- Bestätigt wurde am 6. Oktober der auf die erste Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Friedberg, Stadtteil Fauerbach, präſentierte Lehrer Karl Sang zu Bruchenbrücken. * Parlamentarisches. Der Ausschuß für die Beratung der Verwaltungsgesetze hat am 9 d. Mts. seine Sigungen begonnen. Zunächst fand eine unverbindliche Vorbesprechung statt über die zu berücksichtigenden Bedingungen Eine Wohltat für Hals- u. Lungenleidende ift unstreitig das von der Firma Brockhaus& Co. in Berlin Halensee seit einer Reihe von Jahren in den Handel gebrachte Pflanzenheilmittel. Das Mittel ist weder ein Geheimmittel, noch eine die wissenschaftliche Kritik scheuende Kurpfuschermedizin, sondern ein altes, vieltausendfach erprobtes Pflanzenheilmittel, das schon unzähligen Leidenden unerwartete Hilfe gebracht hat, und das Niemand unversucht lassen sollte, der mit einer Affektion der Lunge oder des Halses zu kämpfen hat. Hergestellt lediglich aus den Blättern und Blüten der Galeopsis ochroleuca vulcania, einer giftfreien Heilpflanze, ist es zufolge einer Kaiserlichen Verordnung vom 22. Oftober 1901 dem freien Verkehr überlassen und dabei so billig, daß es auch von Minderbemittelten angewandt werden kann. Innerhalb eines Zeitraumes von ca. 3 Jahren sind ca. siebentausend glänzende Dankt- und Anerkennungsschreiben von solchen Patienten unverlangt bei der Firma Brockhaus& Co. in Berlin- Halensee eingelaufen, die das Mittel mit großem Erfolg benutten; dieselben liegen zu jedermanns Einsicht im Bureau der Firma aus. Eine große Anzahl dieser Briefe stammt von Lungenschwindsüchtigen, die fast einstimmig berichten, daß schon nach kurzem Gebrauch des Mittels eine wesentliche Besserung ihres Zustandes eingetreten set. Eine weitere nicht minder große Zahl von Danfschreiben ist von Patienten einge laufen, die an chron. Katarrhen, altem Husten, chron. Heiserkeit, Verschleimung, Asthma, chron. Bronchitis 2c. gelitten haben, und die be funden, daß das Mittel mitunter geradezu verblüffend gewirkt habe. In einer angesehenen medizinischen Zeit schrift dem„ Therapeutischen Zentralblatt" ( Nr. 15 vom 6. August 1906) veröffentlicht der praktische Arzt Dr. Josef Rudnik seine neuerdings mit dem Mittel angestellten Versuche und die dabei erzielten äußerst günstigen Resultate. Ein anderer renommierter Wiener Arzt, der schon früher jahrelang Versuche mit der Pflanze anstellte, berichtet sogar von wahrhaft überraschenden Resultaten, die er noch bei Patienten erzielte, die man schon für verloren hielt. Wenn abgesehen bon diesen glänzenden Empfehlungen der Aerzte bis jetzt schon siebentausend Patienten aus eigenem Antriebe, geleitet lediglich von dem Gefühl der Freude über den gehabten Erfolg, die Vortrefflichkeit eines Mittels bezeugen, so dürfte damit der Beweis für dessen Güte bollauf erbracht sein. Troßdem wünscht jedoch die Firma Brockhaus& Co., daß jeder Patient sich selbst davon überzeugen möge, ob das Mittel, das ihm bon so vielen Leuten gespendete Lob auch wirklich verdient und ladet sie daher zu einem kostenlosen Versuche ein. Sie bietet jedem eine kostenfreie Probe an, ber Adressen einschickt und seinem Brief 20 Pfg. für Porto 2c beifügt. Die Zusendung erfolgt alsdann postwendend franko. Jeder Probe wird die vielbesprochene, von dem praktischen Arzt Dr. S. Lipmann verfaßte, von dem Kreisphysikus a. D. Dr. med. A. Kühner in Coburg mit einem empfehlenden Vorworte versehene Broschüre " Die Heilung der Lungenleiden", sowie eine große Anzahl notariell beglaubigter Heilberichte durchaus unentgeltlich beigelegt. Möge jeder, der an einem chronischen Katarrh, altem Husten, chron. Heiserkeit, Verschleimung, Asthma, chron. Bronchitis oder gar der Lungenschwindsucht erkrankt ist, in seinem eigenen Interesse von diesen Angebot Gebrauch machen. Er wird den fleinen Versuch, der ihm dazu noch fostenlos angeboten wird, nie bereuen. Die neue Definitiv in vol befinden fich die dannahme ufw., f fertigung geschieht. 林 In diefen Tag ruppenteilen eingeftell Beben beshalb etwa Morgen die junge bon hier aus ihren Barbiften find ber ben. tt. Stadttheate ale zweite Freitagabo Sawant, Der der Bremiere am So g davongetragen hat Donnerstag ber 1 che im Stadttheater biffen Programm on heute ausdrückli in der Wunsch ausge fifang der Brau og zu wiederho bileride Trauer spiel für g4 Uhr als angelegt. Morgen wird f Bortrag der gewerbeverein Gießer Stribe gehalten we gel Berlin gewonnen hobareform sprechen H. Diebstahl. endete ein im Anfa lam namens Schölle arteller ein Bortemo bon der Wirtsfrau d floß fich in dem hnhofft. 33 ein. Al auf den Ferien, ber fh eine Augel in d wenig Erfolg, da e Fit werden fonnte. ben er fich die Ver grunden worden. daj er diesen im P. Betrüger. Ge Schuhwarenges terialoffenen Brief bringer zwei Baar eichnet war der B fore. Der Geschäft fonisch anzufragen, erfuhr, daß es fich te alsbalb Arzeige he wartender Kompl Fa und verhaftet. handlungag balfen Srip Repler aus S in gleicher Brief, d and gleichem Swede erts nebft Briefkärtch In der Jahresbe tstammer, die en wurde, stand aud Bureauperfonale" MAGGI MAGGI'S SUPPEN 2 Teller REIS Suppe für 10fg Hochfeines alonpianin Ronftruftion, in Rug fait neu, ist mit Gar billig abzugeben. G nutter A. 70 a. Junger Dansburich ande gesucht. Nähe 6.981. 8. genberg. Die Neuen ei der event. Bildung von selbständigen Stadtfreisen, unter Lusscheidung der Städte aus den Kreisverbänden( Mainz, trob der Erklärung der Darmstadt, Offenbach, Worms Gießen). In dieser Aus- tages zu sehen und erklärte, es sei dringende Aufgabe ht. seine Meldung, die au prache wurde für zweckmäßig und empfehlenswert erachtet, a bie Bürgermeistereien dieser Städte direkt dem Ministe Grünewald beantragte, diesen Gegenstand als ersten Punkt auf die Tagesordnung des nächsten Anwaltsder hessischen Anwälte, diese Frage demnächst ernstlich zu erörtern. Es müsse nicht nur für eine bessere Aushilfen, sondern auch für deren spätere Pensionierung, Hauptmann Dau in rum unterstellt werden, insbesondere mit Rücksicht auf die bildung, für ausfömmliche Bezahlung der Bureaugeent Nr. 144, feither in Bau- und allgemeine Polizei 2c. Nur die Sicherheitspolizei Blogb. Hessen) Nr. 116 fill in den Händen der Stadtverwaltungen bleiben. Hieran für Witwen- und Waisensürsorge etwas getan werden. dienstordens Philipps des fhloß sich die Besprechung über die Landgemeinde- Ordnung. Die Angelegenheit sei dringend zu erledigen und man pofitionen wird das Groß. gewählt als Mitglied der Kammer Landwirt Wilhelm m. Landwirtschaftstammerwahlen. Es wurden Der nächsten Woche bon mstadt verlegt werden. Beil in Lang- Göns, als Mitglieder des Provinzial- AusSuffes Bürgermeister Hirz in Waßenborn und Landwirt 6. Oftober d. Js. der Heinrich Gilbert 2. in Heuchelheim. iparandenanstalt in Lig Jm 4. Wahlbezirk Grünberg- Homberg wurden fönne nicht damit warten, bis sie etwa später für das ganze Reich gelöst werde. Nach Lage der Verhältnisse müsse man in Hessen allein etwas schaffen. H. Eine angenehme Ueberraschung wurde dem Inhaber des hiesigen Restaurant zum Schipfapaß, Herrn Jean Arnold zuteil. Von dem früheren Kriegsschauplaze * Wetzlar, 10. Oft. Das große Projekt der Ver größerung und Verlegung des Güterbahnhofs nach Garbenheim ist jetzt in Angriff genommen worden. Der Güterbahnhof tommt nach einem Wiesengrund bei Garbenheim. Zur Auffüllung wird der Würzberg zum Teil abgehoben. Es sind 300 000 Rubikmeter Erdmassen zu bewegen. Der Umbau des Güterbahnhofs wird über 2 Jahre dauern und 655 000 Mt. kosten. Nach seiner Vollendung wird auch der Personenbahnhof Weglar umgebaut. Voraussichtlich erhält Ga: benheim eine Haltestelle. * Ortenberg, 10. Oftober. Böses Swein. Im benachbarten Usenborn wurde eine ältere Frau von einem Mutterschweine ziemlich schwer verletzt. Die Bäuerin trieb Ferkel zur Herde. Durch das Grungen der jungen Tiere wurde ein altes Mutterschwein plößlich so erregt, daß es die alte Frau angriff, zu Boden warf und mit den Hauern die Frau von dem wütenden Tiere zu befreien. Die Frau trug namentlich am Leibe und Hintertopfe ziemlich schwere Verlegungen davon. an dieser Anstalt, unter gewählt als Rammermitglied Landtagsabgeordneter Heinrich des russisch- türkischen Krieges wurde aus Rumänien dem er Volksschullehrer, mit Brauer zu Ober Ofleiden und in den Provinzial: Ausschuß obengenannten eine Karte mit phot. Ansichten des Schipka: bearbeitete. Drei Männern gelang es nur mit großer Mühe, an.- Bestätigt wurde Bürgermeister Hez. Büsfeld und Gutspächter Emmel passes und näherer Umgebung zugesandt, die begreiflicherweise Lehrerftelle an der Be auf Barthof bei Grünberg. dtteil Fauerbach, präsen ruchenbrüden. Der Ausschuß für die nd eine unverbindliche Bor * Teures Geld. Die Reichsbank hat den Wechsel bistont auf 6% und den Lombardzinsfuß auf 70% erhöht. ** Die neue Bahnhofshalle zu Gießen ist bat, am 9 b. Mts. je beate Definitiv in volle Benutzung genommen worden. In hr befinden sich die Fahrkarten- Ausgabestellen, die Handdfichtigenden Bedingungen gepäckannahme usw., sodaß von dort aus jetzt die gesamte obltat enleidende Abfertigung geschieht. ** In diesen Tagen werden die Rekruten bei ihren Truppenteilen eingeftelt und in den Garnisonstädten pulsiert bas Leben deshalb etwas schneller. In Gießen versammelten heute Morgen die jungen Leute sich am Bezirks- Kommando, um von hier aus ihren Regimentern zugeführt zu werden. Die Gardisten sind bereits vor einigen Tagen eingezogen worden. tt. Stadttheater Gießen. Am nächsten Freitag geht als zweite Freitagabonnement- Vorstellung der Kadelburgs neuer Schwank„ Der Weg zur Hölle" in Szene, die bei der Premiere am Sonntag einen stürmischen Heiterfeitsrma Brockhaus& Co. afolg bavongetragen hat. Ein hochinteressantes Gaftspiel er Reihe von Jahren bringt Donnerstag ber 18. b. Mts., an dem Charlotte anzenheilmittel Biebe im Stadttheater auftreten wird. Auf diesen Abend, über dessen Programm wir noch näheres bringen werden, sei schon heute ausdrücklich hingewiesen. Da von vielen - sehr erfreute, umsomehr, da die Karte von einem Herrn fam, der zeitweilig hier anwesend ist, aber im fernen Rumänien bei dem Anblick der Landschaft, an Gießen und besonders den Schipkapaß mit freudiger Erinnerung dachte. Die vorliegende Karte bürfte wohl eine ber erſten ſein, welche aus jener Gegend nach Gießen gesandt wurde. * Evangelische Landes synode. Die zehnte Sigung der fiebenten ordentlichen evangelischen Landessynode wird im neuen Synodalgebäude zu Darmstadt am 6. November, abgehalten. Wie * Gehaltsaufbesserung für Lehrer. in Lehrerkreisen verlautet, hat die hessische Regierung eine Gefeßvorlage ausgearbeitet, wonach der Gehalt der hessischen Volksschullehrer mit Wirkung vom ersten April 1907 derart erhöht wird, daß der Grundgehalt 1200 Mt., der Höchstgehalt 3000 mt. beträgt. Der derzeitige Grundgehalt beträgt 1100 Mt., der Höchstgehalt 2800 Mt. Durch dies: Gehaltserhöhung wurde einer Petition entsprochen, die im Frühjahre der fotholische Lehrerverein des Großherzogtums an die Zweite Kammer gerichtet hat. * Die Herdbuchgesellschaften für das Vogelsberger Rind hielten am Sonntag in Marburg unter dem Vorsitz des Landrats von Heimburg- Biedenkopf ihre General- Verwirtschaftsgesellschaft mit einer Sammlung Vogelsberger in Düsseldorf stattfindende Ausstellung der Deutschen LandRindvichs zu beschicken und die betr. Landwirtschaftskammern vom deutschen Landwirtschaftsrat in Aussicht genommenen um eine Beihülfe zu ersuchen. Weiter besprach man den Export deutschen Buchtviehes nach Südafrika und der in dieser Sache eingeleiteten Schritte. Allgemein war man der Meinung, daß dieses Bestreben unterstützt werden müsse, da es geeignet sei, die heimische Viehzucht, nach Lage der Sache aber besonders die der Vogelsberger Rasse, zu fördern. Bum Ort der nächsten Versammlung wurde Gießen ausersehen. Geheimmittel, noch eine Seiten der Wunsch ausgesprochen wurde, die so wohlgelungene lammlung ab. Man beschloß zunächst, die im nächsten Jahre ende Kurpfuschermedizin, Aufführung der„ Braut von Messina" auch an einem fach erprobtes Pflanzen Rachmittag zu wiederholen, so hat die Direktion das Leidenden unerwartete Schillersche Trauerspiel für nächsten Samstag, den 13. d. Mts. temand untersucht lassen nachmittags 1/24 Uhr als Schülervorstellung zu ermäßigten Der Lunge oder des Halses Breisen angesetzt. diglich aus den Blättern** Morgen wird im„ Neuen Saalbau" der erste hroleuca vulcania, einet öffentliche Vortrag der vom Kaufmännischen Verein und Bufolge einer Kaiserlichen Ostgewerbeverein Gießen für diesen Winter aufgestellten 1901 dem freien Verkehr Vortragsreihe gehalten werden. Als Referent ist Prof. Ed. daß es auch von Minder Engel Berlin gewonnen worden, der über die bevorstehende fann. Innerhalb eines senbahnreform sprechen wird. sind ca. siebentausend H. Diebstahl. Heute Vormittag 9½ Uhr entungsschreiben von solchen wendete ein im Anfang der 30er Jahre stehender Firma Brockhaus& Co. Mann namens Schöller aus Diefenbach in Lonysn, die das Mittel mit Bierkeller" ein Portemonnaie mit Inhalt. Der Dieb, ben liegen zu jedermanns der von der Wirtsfrau beobachtet wurde, ging flüchtig aus. Eine große An und schloß sich in dem Closet im 3. Stock des Hauses ungenschwindsüchtigen, Bahnhofstr. 33 ein. Als er bemerkte, daß die Polizei daß schon nach kurzem ihm auf den Fersen, verursachte er Selbstmord, indem fentliche Besserung ihres et fich eine Kugel in die Stirne schoß, scheinbar aber ine weitere nicht minder mit wenig Erfolg, da er von dem Schuhmann abge: ist bon Patienten eingeführt werden konnte. Wie verlautet, ist der Revolver, chen, altem Husten, mit dem er sich die Verlegung betbrachte, bis jetzt noch Sleimung, Asthma, nicht gefunden worden. Es dürfte deshalb anzunehmen tten haben, und die be sein, daß er diesen im Closet versenkte. ter geradezu verblüffend P. Betrüger. Gestern Nachmittaa erschien in einem henen medizinischen Zeit Gießener Schuhwarengeschäft ein junger Mann und übergab chen Zentralblattinen verschlossenen Brief des Inhalts, man möge dem röffentlicht der praktische eberbringer zwei Paar Stiefel zur Auswahl mitgeben. uerdings mit dem Mitte Unterzeichnet war der Brief mit dem Namen eines hiesigen dabei erzielten äußert Brofessors. Der Geschäftsinhaber unterließ nicht, zunächst rer renommierter Wiener klephonisch anzufragen, ob die Sache ihre Richtigkeit habe lang Versuche mit der und erfuhr, daß es sich um einen Betrug handle. Er erJar bon wahrhaft über tattete alsbald Arzeige und der Betrüger und sein auf der lt. Wenn abgesehen offen und verhaftet. Sie entpuppten sich als die stellenblungen der Aerzte bis Handlungsgehülfen Arthur Hermann aus Magdeburg en aus eigenem Antriebe Fritz Kepler aus Jena. In ihrem Besitz fand sich ihl der Freude über der ein gleicher Brief, der an ein anderes Bessäft gerichtet Beweis für deffen Güte ouverts nebst Briefkärtchen. dfeit eines Mittels be Dem wünscht jedoch die eder Patient fich selb as Mittel, das ihm bon b auch wirklich verdient ftenlosen Verfuche ein Probe an, ber feine bar und gleichem Zwecke dienen sollte, ebenso eine Anzahl * Der Volkswig. Jm Mainzer Hauptbahnhof erfundigte sich ein Fremder nach der Bedeutung der beiden Wappen an den Coupeetären, die den preußischen Adler und hessischen Löwen zeigen. Er erhielt die überraschende Antwort: Die Wage gehere der Schlofwagegesellschaft von Adler und Löb! Nicht minder drastisch ist folgende Aufklärung: Was bedeutet der rote Streifen ganz oben am Schornstein der Lokomotiven? Die Antwort lautet: Deß sin die Lokomotive von der preußisch- hessische Eisebahgemeinschaft. Was iwerm Strich is, des is hessisch. Unerm Strich is alles preußisch. * Der Gang nach Kanossa. Zu dem„ Widerruf" des Freiherrn v. Bucco und Cuccagna werden dem„ Maistz. Tgbl." noch folgende interessante Einzelheiten mitgeteilt: Fehr. von Bucco und Cuccagna war früher österreichischer Ravallerieoffizier, besaß ein großes Vermögen und hielt sich fostspielige Rennställe. Als er in nicht zu langer Beit mit seinem Vermögen fertig war, wurde er fatholischer Geistlicher. Da er sich zu frei äußerte, tam er zur nordischen Mission nach Lappland. Dort gefil es ihm jedoch so wenig, daß er die Kutte ablegte, zum evangelischen Glauben übertrat und dann schließlich freireligiös wurde. Ueber die Gründe, die jetzt einen abermaligen Glaubenswechsel zur Folge hatten, bestehen nur Vermutungen. Tatsache ist, daß seiner Familie furzem geftorben ist. Sein rechtmäßiger Erbe wäre Frhr. Bucco v. Cuccagna, jedoch kann er das Majorat nur antreten, wenn er katholisch ist. Man geht wohl kaum fehl, ein großes Majorat gehört und der Majoratsherr vor wenn man diese Verhältnisse mit seinem neuerlichen ,, Glaubenswechsel" in Verbindung bringt. In der Jahresversammlung der hessischen An= sp. Thad däus Robl gewann auf Brennabor den baltskammer, die am Samstag in Gießen abge- am 8. d. Mts. in Stegl z ausgefahrenen großen Herbstalten wurde, stand auch die Stellung und Ausbildung preis vor Contenet, Guignard, Didentmann, Preis: von Bureaupersonals" zu Beratung. Rechtsanwalt| 4000, 2500, 1800, 1200 mt. tef 20 Pfg. für Porto c gt alsdann poftwendend bielbesprochene, bon dem ann berfaßte, bon dem 2. Kühner in Coburg orte verfehene Broschüre fowie eine große An berichte durchaus unent hronischen Katarrh feit, Verschleimnag oder gar der Lungen einem eigenen Intereffe machen. Er wird den och toftenlos angeboten gute sparcama Kucha MAGG MAGGI'S SUPPEN 2 Teller voezliglicher REIS Suppe für 10 rfg Hochfeines Salonpianino " * Nidda, 10. Oftbr. Schafherde überfahren. Am Montag- Abend zwischen 7 und 8 Uhr überfuhr ein Eilgüterzug am ersten Uebergang hinter der Station Nidda eine Schafherde, wobei 14 Schafe getötet wurden. Der Schaden beträgt 600 Mt. Wer die Schuld trägt, ist noch nicht festgestellt. * Frankfurt, 10. Oft Ein Held von 1870. Nach längerem Leiden starb gestern im 58. Lebensjahre Georg Hirsch. Er machte als blutjunger Mann den Feldzug im Jahre 1870 beim 80. Füfilter- Regiment mit uno ecbeutete bei einer Vofolgungspatrouille die erste französische Fahne des 2. Regiments der Tirailleurs algériens( Turcos) wofür er mit dem Eisernen Kceuz ausgezeichnet wurde, das der b.sheidene Mann, in seinen bürgerlichen Beruf zurückgekehrt, niemals trug. Er war lange Jahre ein eifriges Mitglied des Frankfurter Turnvereins. * Aus Rheinhessen. Eine Anzahl Jagdpächter hatte sich an die Verwaltungsbehörde gewendet und dafür von der Militärbehörde Schadenersaz verlangt, daß durch die jüngsten Herbstmanöver in der Prorinz der größte Teil des Wildbestandes verscheucht und aus den Jagdrevieren vertrieben worden sei. Die Jagdpächter wurden abgewiesen, weil die Militärverwaltung gefeßlich nicht verpflichtet si, die den Jagdpächtern entstandenen Nachteile zu vergüten, und ferner weil durch ein Manöver wirklich nachgewiesener Schaden vergütet werden könne und hier ein solcher Nachweis nicht erbracht worden sei. Rechtsauskünfte. Für die erteilten Auskünfte kann eine zivilrechtliche Haftung nicht übernommen werden. Nachdruck verboten. Impfung. Nach§ 1 des Reichs- Impfgesetzes vom 8. April 1874 soll jedes Kind vor dem Ablaufe des auf fein Geburtsjahr folgenden Kalenderjahres geimpft werden, sofern es nicht nach ärztlichem Zeugnis(§ 10) die natürlichen Blattern überstanden hat.§ 2. Ein impfpflichtiges Kind, das nach ärztlichem Zeugnis ohne Gefahr für sein Leben oder seine Gesundheit nicht geimpft werden kann, ist binnen Jahresfrist nach Aufhören des die Gefahr be gründenden Zustandes der Impfung zu unterziehen. T. in H. Falls der Vater des unehelichen Kindes stirbt, geht die Verpflichtung zur Zahlung von Alimenten auf dessen Erben über. Eigentumsversicherung. Weder eine mündliche noch eine schriftliche, noch eine notariell oder gerichtlich abgeschlossene Verpfändung, die in der Absicht vorgenommen wird, Gläubigern zu entgehen, hat rechtliche Wirksamkeit. Sie ist nichtig und fann strafbar sein. Ernst M. in A. Solange die Kostenforderung des Rechtsanwalts nicht bezahlt ist, braucht dieser seine Handaften nicht herauszugeben, auch wenn die Forderung bereits berjährt ist. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, den 12. Oftober. Heiter und trocken, stellenweise leichter Nachtfrost, mäßige östliche Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantwortlich für die politik und den Inseratentel Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gieken. Wascht mit Schwan- Seifenpulver bereitet man in fürzester Zeit und ohne weiteren Zusatz als Wasser mit Gute, billige Suppen MAGGI's Suppen Man verlange ausdrücklich MAGGI's Suppen mit dem Kreuzstern. uefter Konstruktion, in Nußbaum, Kohlenfüller Kohlenkasten Kohleneimer Ofenschirme bern, fast neu, ist mit Garantie- und Feuergeräte ein billig abzugeben. Schriftl Infragen unter K. 70 a. d Exp. Junger Hausbursche n lande gesucht. Grp. d. Bl. Näheres d. empfiehlt in bester Ware ZuschneideSchuleUnterricht im Zuschneiden der Besser als alle anderen? Luhns waescht Damen- und Kindergarderoben for am besten wie Maßnehmen, Einrichten, Aufst cken und Garnieren erteilt nach Ludw. Kröll leicht fagl. Methode Hand- und Küchen- Geräte- Magazin Haus su taufen gesucht. 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Der Grünberger Gallusmarkt Ziehung am 15. u. 16. Nov. 1906| findet am 17. und 18. Oftober d. Js. dahier statt. Wir laden zu recht zahlreichem Besuche ein und bringen zur allgemeinen Kenntnis, daß Dienstag, den 16. d. Mits., vormittags 10 Uhr die leberweisung der Plätze an die Grünberger Geschäftsleute und Mittags um 1 Uhr die Verlosung der Stände erfolgt. Gothaer Geld- Lo eld- Lotterie 48000 Bekanntmachung. Die Ratten in den städtischen Kanälen und Wasser. läufen sollen in den nächsten 8 Tagen durch Gift vertilgt: werden. Um eine durchgreifende Wirkung zu erzielen, it es erforderlich, daß alle Befizer der im Stadtgebiet liegenden Hausgrundstücke für gleichzeitige Vertilgung: der Raten in ihren Kanälen, Sinkkäften und Höfen... forgen. Die Besizer von Haustieren, Geflügel 2c. werden. Den Anordnungen des Marktmeisters ist strengstens Folge zu leisten. Die Be 3388 Gewinne 1 Prämie Mk. Hierbon unter der Aufforderung in Kenntnis gesetzt, solche nehmigung von Glücksspielen wird nicht erteilt, ebenso wird das laute Ausbieten der Ware( sogenanntes Ausschreten) untersagt. Der Auftrieb des Viches findet nur von der Gießener Straße aus von morgens 7 Uhr an statt. Grünberg, am 10. Oftober 1906. Betr.: Rotlausseuche. Großherzogliche Bürgermeisterei Grünberg. 3immer. Bekanntmachung. Nachdem die unter dem Schweinebestand des Friedrich Coft, Rodheimerstraße 50 dahier ausgebrochene Rotlaufseuche erloschen ist, wird die unterm 18. September 1906 angeordnete Sperre aufgehoben. Gießen, den 9. Oktober 1906. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, Freibant. Rubfleisch 60 fg. Schweinefleisch 60 Pfa. Wir suchen für einen 28 Jahre alten, berheirateten Mann Stell ung als Schreibgehilfe. Armenamt Gießen. Grösster Gewinn im glücklichsten Fallo: k. 1Prämie: HauptGewinn 25000 15000 10000 Lose à 1.-M., 11 Lose 10. Porto a Liste 20 Pt. extra, empfiehlt Carl Heintze, Gotha und alle Loshandlungen. Bekanntmachung. Den Wochenmarktverkehr betreffend Mit Rücksicht auf den dermaligen Umfang des Tiere von den gefährdeten Stellen fern zu halten, da seitens der Stadt etwaige Schadenersatzansprüche abge lehnt werden. Gießen, den 9. Oktober 1906. Großh. Bürgermeisterei Gießen Mecum. Arbeitsvergebung. Die Entwässerungsarbeiten am Lukaspfarrhause, Liebigstraße, sollen vergeben werden. Kostenanschlag und Bedingungen fönnen bei Herrn Architeft Stein bis zum 19. d. Mts. eingesehen werden. bis zum 20. ds. Mts. einzureichen. Angebote sind dem Unterzeichneten Gießen, den 11. Oftober 1906. Der Evangelische Gesamtkirchenvorstand. Verdingung. Für die Provinzial- Siechenanstalt Oberhessen zu Gießen soll die Lieferung von ca. 800 Centner gute Speisekartoffeln daß wieder eine Prämiierung von Dienstboten des Wochenmarktverkehrs, für welchen der vorhandene Blaz Spartaffebezirks stattfinden soll. Prämien können von nicht ausreicht, wird hiermit die Anordnung getroffen, vergeben werden. Die Kartoffeln sollen zur Hälfte im 5 zu 5 Jahren solche Dienstboten in engerem Sinne erhalten, welche bei der Herrschaft kost und Logis haben da alle Fuhrwerke mit Gegenständen für den Oftober ds. Js. und zur Hälfte im April 1907 ange und sich darüber, sowie über gute Führung durch Zeug- und November auf dem Cswaldsgarten aufzustellen Wochenmarktverkehr während der Monate Oktober liefert werden. nisse ausweisen fönnen. Von Vollendung der 5 Dienstjahre kann nur dann im letzten Diensjahre abgesehen werden, wenn der Dienstaustritt durch Einberufung zum Militär, durch Auflösung des Haushalts, oder durch Gründung eines eigenen Hausstandes erfolgt. find. Es werden hiernach alle diejenigen Dienstboten, Betr.: welche nach diesen Bedingungen auf eine Prämie glauben Anspruch erheben zu fönnen, aufgefordet, sich unter Vorage der Dienstbücher, eines Zeugnisses der Herrschaft über gute Führung, sowie eines etwaigen Sparkassenbuchs Gießen, den 9. Oftober 1906. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Curschmann. Die Ausführung der Verordnung der Gewerbe der Gesindevermieter und Stellenvermittler. Bekanntmachung. Bestehender Bestimmung gemäß bringen wir nachStellenvermittler zum Abdruck. ( die Angabe der Nummer des Buches genügt ebenfalls) stehenden Gebührentarif der hiesigen Gesindevermieterinnen bet unserer Kasse oder der Bürgermeisterei des Wohnorts und bis zum 20. Ifd. Mts. zu melden. Gießen, den 8. Oftober 1906. Bezirkssparkasse Gießen. Doering. Beerdigungs- Institut ,, Friede" Telephon 540 - - Gießen - Telephon 540 Uebernahme sämtlicher Arbeiten bei Sterbefällen. Färge oller Art. Sterbekleider, Kissen und Steppdecken. Blumendekorationen bei der Einsegnungu. Beerdigung Transporte nach auswärts per Bahn und Leichenwagen. Hochachtungsvoll Georg Schmitt. NB. Bestellungen werden Frankfurterstraße 41 und Kaplansgaffe 27( Ecke Bahnhofstraße) entgegengenommen. Für Giessen Die Gebühr einer Gesindevermieterin beträgt: 1. Für Vermittlung eines Dienstboten an eine Herrschaft in Gießen 5 Mt. 2. Für Vermittlung eines Dienstboten an eine Herrschaft nach auswärts 7 Mt. ( Frau Geisel und Opper 5 Mk.) vovon der Dienstbote jeweils Mt. 2 zu entrichten hat. Frau Schmidt, Neuen- Bäue 5, erhebt von den Dienstboten eine Gebühr. Die Gebühr des Stellenbermittlers Germann beträgt: Für einen 1. Gesellen Mt. 3, " " 2. 3. " " 2, 1,50 " " wovon Meister und Geselle je die Hälfte zu entrichten haben. Gießen, den 8. Oftober 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Arbeitsvergebung. Nachstehende Arbeiten zum Neubau des Stadt. wird von alter Deutscher Lebensversicher- theaters in Gießen sollen im Wege des öffentlichen ungs- Gesellschaft ein gut eingeführter tücht. Angebotes vergeben werden. General- Agent gesucht. Nachweislich mit guten Erfolgen tätig gewesene, erprobte Fachleute wollen gefl. Offerten unter J. H. 7718 an Rudolf Mosse, Berlin SW, einreichen. Weingrosshandlung sucht für den Kreis Marburg tüchtigen Vertreter gegen hohe Provision evtl. Spesenzuschuß. 11323 an die Expedition dieses Blattes. Offerten unter A. H. 1. Steinbildhauerarbeiten. 2. Lieferung von Granitsteinen ca. 15 cbm Zeichnungen, Arbeitsbeschreibungen, Bedingungen und Angebotsformulare liegen im Bureau des Architekten Hans Meyer, Westanlage 6 dahier, zur Einsicht offen und können daselbst zum Selbstfostenpreis erhoben werden. Die Angebote sind bis zum Eröffnungstermin am Donnerstag, den 18. d. Mts., vorm. 11 Uhr mit entsprechender Aufschrift versehen, portofrei an uns einzureichen. Gießen, den 3. Oftober 1906. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Friedberger Fohlen- u. Pferde- markt Dienstag, den 23. und Mittwoch, den 24. Oktober 1906. Verlosung am 24. Oktober ds. Js. von 14 Fohlen, welche auf dem Markt angekauft werden, einigen Pferde- Geschirren, landwirtschaftlichen Geräten und sonstigen uütlichen Gegenständen( im ganzen 250 Gewinne). Lose à 1 Mart sind zu beziehen durch die Herren J. Hirsch und W. Trapp. Zur Benutzung unserer Pferdeställe wolle man sich rechtzeitig an das Unterzeichnete wenden. Das Pferdemarkt- Komitee. Am 24. Oktober findet Rindvieh-, Schweine- und Krämer- Markt, sowie Fasel- Markt statt. dem Verwaltungsbureau in den Wochentagen bon Die näheren Bedingungen liegen auf 2-5 Uhr nachmittags offen, woselbst Angebote mit de Aufschrift„ Lieferung an Kartoffeln für die Provinzial Stechenanstalt Oberhessen" versehen, bis zum Eröffnungs termin Montag, den 15. Ottober 1906, vorm. 10 Uhr einzureichen sind. Gießen, den 26. September 1906. Berwaltung der Provinzial- Siechenanstalt Oberheen. Billard- Versteigerung. Montag, den 15. Oktober d. J., mittags 122 Uhr bersteigert der Unterzeichnete in der früheren„ Aktienbrauerei Gießen", Beihgesternerweg, auf Anstehen: vier Billards bessere Fabrikate und guterhalten, gegen Barzahlung. Gießen, den 8. Oktober 1906. Carl Geißler, Geschäftsagent, Gießen. Grünberger Pferdeversicherungs- Verein. Die noch rückständigen Beiträge vom II. Halbjahr dieses Jahres können noch ohne Kosten bis zum 20. d. Mts. an den unterzeichneten Rechner bezahlt werden. Grünberg, den 4. Oktober 1906. Heinrich Zimmer II. aschmaschinen Wa Wring- und Mangelmaschinen August Kröll, Seltersweg 12. Nur 53 für den Kuchen brauchen Sie noch, denn REESE'S 53 BACKPULVER für 1-1½ Pfund Mehl mit Prämienscheinen istunübertroffen und kostet nur die Hälfte. Überall zu haben. Reese.G.m.b.H., Hameln. Jede Hausfrau weiß es daß Feueranmachen mittels Petro leum lebensgefährlich ist. 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OF 8 10 12 11 12 11 16 1122 11 28 1133 88 336 4 34 4 427 00 6 48 7 28 8 45 8 56 6 43 7 24 841 5 53 6 22 1 7 34 7.40 702 7 45 914 6 10 9 40 8 17 10 45 48 55 1-4 116 8 55 11 29 11 02 7 53 10 46 10 00 12 21 1 23 900 11 33 11 06 1 25 255 357 7.04 11 12 131 4 04 711 9 12 11 18 410 138 6 10 611 716 917 11 23 91 F 1 43 717 4 21 918 C 090 123 1677 1889 1-4 1-3 Stationen: 15 926 g- 11 800 68 8 90 6 6 05 5 59 81968 tig 4450 SOLD 248 6_22. 24+ 14 87338 2 04 2 09 210 04455 12111222 Treyfa BangwVICE " uv ab Niederwalgern Marburg Süd Niederweimar Beldartshain Stockhausen Müde 2-4 7 30 1 15 4 39 10 20 7 25 1 094 34 10 16 7 151 014 27 10 10 Lollar- Weblar. 3-4 2-4| 2-4| 2-42-42-4 535 731 8 47/12 44 3 20 700 9 17 6 48 10 37 3 59 8 39 110 ROL COL Stattonen: LOT 299 FOOL& F 9 96 789 76 27.9 66 19 36 809 Weßlar- Lollar JING T 2-4 2-4 2-4| 2-4| 2-4 2-4 450 6 35 10 Nur Werktags. Plockstrasse 14-16 Kredit- Haus Glessen 2-412-4 212 6 08 9 29:20 615 9 36'21 622 9 43 22 632 953 23 643 10 04 2 Am Schluß der Lehrzeit findet Eoftenfreier Zuschneidefari Geschwo. Muhl, Gieße Moltkestraße 28. Mangelmaschinen öll, Seltersweg 12 gründlich erlernen bei Kleidermachen aschinen Mädchen können das Heinrich Zimmer II. ftatt 743 1 324 54 10 34 180881 1880 18 19 " 7 36 1 234 46 10 27 Auf bequeme Herren-, Damen Möbel Teilzahlung und Manufakturwaren Kinder- Garderobe etc. Laubacher- 23alb Freten- Seen Weickartshain Stockhausen " " " 6 53 10 44 4 058 45 an Müde 6 29 10 083 388 09 an 3 6 37 10 21 3 478 20 6 44 10 323 548 28 6 48 10 37 3 598 39 6 52 10 13 25 7 05 10 26 Weßlar- Lollar 2-4 2-4 2-4 2-4 2-4 2-4 " 7 301 154 39 10 20 " 7 251 094 34 10 16 . " . ab 7 15 1 014 27 10 10 Lollar- Wezlar. Stationen: 2-4 3-4 2-4 2-4 2-4 2-4 2-4 • an 535 731 8 47 12 44 3 20 700 9 17 . ab 5 24 718 8 36 12 33 3 09 6 50 9 06 4 50 6 35 10 24 1 03 4 21 7 15 ab Wetzlar 5 02 6 48 10 36 1 15 4 37 7 26 Dorlar 5 06 6 53 10 40 1 19 4 41 7 30 $ 5 13 7 00 10 50 1 25 4 49 7 35 5 19 7 07 11 00 1 31 457 7 40 5 26 7 14 11 07 1 38 5 01 7 46 531 7 19 11 12 1 43 5 09 7 50 5 37 7 25 11 18 1 49 5 15 755 " 1 " Atzbach " " Kinzenbach " " Abendstern " " Krofdorf- Gleiberg Launsbach " " " Wißmar " 5 43 7 31 11 24 1 55 5 21 8 00 an Lollar Friedberg- Hungen. 3-4 2-4 2-4 2-4 2-4 2-4 2-4 4 457 511 185 277 11 9 20. # 4 527 58 1 26 5 34 7 20 927 4 588 041 325 407 26 932 E4 598 051 335 427 27 9 33 # 5 098 131 40 5 49 7 37 940 5 158 19 1 46 5 55 7 44 946 5 25 8 30 1 566 067 56 956 5318 36 2036 12 8 03 10 02 5 408 45 2 126 21 8 13 10 11 5468 512176 278 19 10 16 9 582 398 19 953 2 348 14 6 19 Burg u. Nieder- Gemünden Kirchhain u. zurück. 2-4 6 55 11 25 4 44 10 21 ab 705 11 36 4 55 10 31 2-4 2-4| 2-4| Stationen: Neuhaus.. 6 25 12-4 2-4 12-4| 2-4 ab 6 30 g. 1. M.- Gemünden an 6 40 10 082 498 29 Homberg a. d. Ohm Wäldershausen Schweinsberg Rüdigheim 7 29 12 05 5 24 10 50, Nieder- Ofleiden 7 10 11 41 5 00 10 36" 716 11 485 07 10 42, 7 35 12 125 31 10 56 11 741 12 185 3711 02 " 7 46 12 24 5 43 11 07, Amöneburg " " " 1 946 2 288 08 607 932217757 5 58 9182 047 44 551 9111577 37 546 9061 52 7 32 756 12 355 54 11 18 an irchhain in Kenntnis gefekt, fold stieren, Geflügel 2c. merbe Sintfäften und Höfen ir gleichzeitige Bertilgum figer der im Stadtgebi achung. de Wirkung zu erzielen, 8 Tagen durch Gift bertil ischen Kanälen und Wafe 寬 S.-Z. D.-Z. Stationen: Cassel Treysa S.-Z. 1-4 1-3 2-4 1-2 2-4 1-3 2-4 2-4 1-4 1-3 S- Z. S.-Z. S.- Z D.- Z ab11 06 2 52 389 - 5 40 1-4 1-4 6 10 940 8 17 10 45 2-4 1-4 1-3 2-4 1-3 1-4 1-3 2-4 2-4 1-4 116 336 4 34 4 42 7 00 820 12 47 4 45 7 53 10 46 10 00 12 21 255 5 53 6 22 1012 " Marburg Jan 149 4 24 5 12 5 487 26 8 55 11 29 11 02 123 357 514 6 43 7 24 8 41 11 12 lab 153 4 28 4 43 5 16 5 53 7 30 6 58 900 11 33 11 06 125 404 5 18 6 48 7 28 8 45 8 56| 11 16 Marburg Süd 158 449 559 704 9 06 11 12 131 410 734 902 1122 Niederweimar " 204 456 605 711 912 11 18 138 . 416 " 740 9 09 11 28 Niederwalgern Jan 209 501 610 716 917 11 23 143 421 702 7 45 914 11 33 ab 210 503 6 11 717 9 18 11 24 144 422 703 7 46 916 1134 Fronhausen Friedelhausen 216 5 10 617 7 23 924 11 30 150 2 45 4 28 752 9 22 11 40 " 1 517 624 730 9 30 11 36 156 2 52 4 35 759 9 29 1147 " Jan 225 522 629 735 9 35 11 41 201 2 57 4 40 804 934 1152 lab 227 5 24 631 7 36 8 55 9 36 11 42 an 2 36 4 54 5 33.5 42 6 41 7 57 7 45 9 07 9 45 12 00 11 51 Gießen- Cöln. 202 258 441 211 3 08| 4 50|| 642 805 9 35 10 37 11 53 5 45 6 55 7 22 8 14 9 11 9 45 10 50 12 03 Cöln- Gießen. S.-Z. 1-4 1-4 3-4 1-4 1-3 2-4 1-4 5 20.7 13 8 32 12 29 3 056 46 902 5 14706 8 26 12 23 2 59 641 856 6 53 8 20 12 17 2 50 6 36 8 50 5 006 30 8 13 12 10 2 41 6 30 843 556 25 8 08 12 05 2 36 6.26 8 38 449 6 18 8 02 11 59 2 30 6 21 8 32 ab 442 6 10 7 55 11 52 2 23 6 15 825 Hungen- Friedberg. Lollar Gießen 11 55 ab Friedberg "! 12 19 Melbach 12 26 Wölfershm.- Södel, "! 1238" Berstdt.- Wohnbach, 12 45 Obbornh.- Bellersh., 12 55" Inheiden 101] an Hungen S.-Z. 2-4 1-3 3-4 1-4 Stationen: 3-4 2-4 an 431 2-4 2-4 2-4 2-4 2-4 2-4 5 36 6 107 26 10 543 53 759 10 31 427 4 35 S.- Z 1-4 1-4 1-3 1-3 1-4 542 647 817 10 10 12 393 256 07 5 50 655 | 12 473 33 S.-Z. S.-Z. 1-4 2-4 6 126 35 2-4 2-4 1-4 Stationen: | 6 206 43 . 443 5 59 703 8 31 10 24 12 563 426 20 6 296 51 1204 Dorheim.. ab 423 5 286 027 18 10 463 45 7 51 10 24 " 1211 ab 12 10 an) Beienheim Sab · lan .. ab 07 " 4 165 215 557 12 10 393 39 7 44 10 18 4145 155 53 7 11 10 383 38 7 43 10 17 508 5 467 05 10 31 3 327 36 10 11 01 5 005 386 59 10 25 3 26 7 30 10 05 3504 49 5 276 49 10 14 3 157 19 3 434 425 196 43 10 07 3 097 12 444 705 8 32 10 27 12 583 43 6 21 6317 05 4.49 711 10 33 1033 49 6 377 11 8 32 10 33" 456 717 10 40 1093 55 6 437 17 8 40 10 39 501 722 10 45 1 14400 6 487 22 8 46 10 44 " 5 08 730 9 55 10 52 1214 07 6557 29 945 5 15 7 37 10 59 1284 14 3 334 325 096 34 9 573 007 02 326 4 25 5 026 28 9 50 2 54 6 55 9 30 936 521 7 43 11 05 1 34 4 20 5 22 7 45 11 06 5 30 5 32 644 Lich Bußbach. 6 49 756 901 11 14 758 902 11 17 906 9 52 12 30 9 13 10 03 12 38 1 354 21 1424 29 6 50 1 45 4 32 6 51 2 545 407 40 3025 45 7 48 7027 36 708 7 42 7097 44 7167 52 718 8 29 8 54 10 51 9 02 10 59 " 8 05 10 08 ab Gießen 8 14 10 16 Dutenhofen " 8 24 10 25 anehlar 8 25 10 27 abj Aẞlar Werdorf Ehringshausen Katzenfurt 2-4 1-4 an 5 297 49 ab 5 227 42 fab 5 127 32 . 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Gambach . ab 6 41 10 22 2 14 5 11 8 16 6 34 10 15 2 075 048 09 3 29 6 16 906 11 01 Au 616 850 11 54 211 5 00 7 10 8 14 936 " 729 10 13 10 44 406 6 52 752 10 44 11 05 6 27 10 082 004 578 02 " 7.59 10 53 11 12 759 12 053 256 18 922 803 12 11 3 316 22 9 26 807 12 15 3 356 26 9 30 8 13 12 233 436 32 "! " Oberhörg. Eberst. Münzenberg 6 21 10 021 544 51 7 56 " 11 20 6 16 9571 494 467 51 " " Trais- Münzenbg. ,, 6 10 9 48 1 404 407 45 8 19 11 27 11 1 49 2 26 234 4 467 488 52 10 17 259 5168 16| 10 43 32 306 5 238 23 9 13 10 50 940 1142 " 4387 258 45 10 10 12 23 " Eitorf Siegburg 8 14 11 14 1 30 4 256 50 7 34 900 1237 Troisdorf " 1 10 Kalf 7 43 8 48 10 42 12 54 734 8 41 10 33 12 43 702 3 556 29 7 05 8 29 346 6 23 657 818 1006 12 16 319 | 746 " 125 an Cöln ab -DV. 6 50 8 19 G.- Deuß 957 12 08 3 12 6 02 735 9 36 Muschenheim 604 9 421 344 347 39 "! 8 18 12 293 496 36 9 41 " 8 27 12 404 006 45 9 50 an Hof- u. Dorf- Gill ich Gießen- Coblenz. Coblenz- Gießen. S.-Z. S.-Z. Stationen: Butzbach- Lich. 557 935 1 274 277 32 ab 15 45 9 231 154 157 20 Stockheim- Gedern. 2-4 2-4 2-4 2-4 2-4 an 9 26 12 24 4 44 7 21 11 13 ab 9 15 12 124 29 7 11 11 02 12 183 215 12| 6 20 5 15 5 596 09 7 34 8 23 10 17 10 24 12 273 305 21 6 096 29 516 6 107 36 8 24 10 29 S.-Z. Gedern- Stockheim. 2-4 2-4 2-4 2-4 2-4| S.- Z 1-4 3-4 1-3 1-4 1-3 1-4 1-4 4 59 5 425 567 18 8 10 10 00 10 10 506 5 50| 726 10 08 S- Z S.-Z. 1-4 1-4 1-4 1-3 2-4 2-4 12 103 135 045 56 6 12 2-4 1-4 2-4 2-4 2-4 1-4 Stationen: 12 29 3 335 226 10 6 327 43 5 408 05 12 33 454834 ab Gedern 524 744 10 37 12 383 415 31 6 417 51 5 53 8 14 12 425 038 43 Merkenfritz 5 28 | 749 10 42 12 433 475 36 6 467 56 " 6038 19 12 475 088 48 " Hirzenhain 9 08 12 05 4 217 05 10 55 534 7 55 8 36 10 48 12 49 3 54 5 436 22 6 538 02 " 6198 29 12 575 188 58 " Lißberg 852 11 504 036 52 10 39 541 802 10 55 12 564 01 5 50 7 008 09 • 7 23 8 31 11 50 ab Gießen 731 839 11 58 Dutenhofen 7 40 848 1207 an 856 12 18 ab 904 12 27 909 12 32 917 12 38 9 25 12 45 " . an 6 49 7 589 44 11 58 ab 6 427 51 9 37| 1-4 1-3 107 1-4 2-4 Weylar jab 6 327 41 9 27 11 43 12 54 358 351 341 - . . an 6 31 7 409 25 11 42 12 53 3 395 50 3-4 1-4 1-3 2-4 1-3 1 6 29 7 14 8 25 9 43 11 30 12 6 227 07 9 35| 6 126 578 11 9 24 11 17 12 6 558 109 23 11 16 12 " " Albshausen Burgsolms. Braunfels ab 6 23 7 339 17 11 35 3 325 42 648 915 11 6 19 7 299 12 11 31 3 275 37 6 44 910 11 " 6 12 7 239 06 11 25 12 41 3 215 30 6 387 589 03 " " 1 " " Stockhausen 6 057 168 59 11 18 3145 23 6 31 856 " 6 24 8 34 1025 239 03 Eckartsborn 8 46 11 443 566 47 10 33 550 8 11 11 04 105 4 105 59 7 108 19 " " 6358 40 107 5 289 09 " Ortenberg 84011 373 496 41 10 27 5 55 6 34 8 15 8 49 11 09 1 104 156 046 35 9 34 12 54 7 15 8 24 939 12 59 " Löhnberg 5 567 078 50 11 10 305 5 13 6 22 846 11 " 6458 46 1 145 359 15 Selters 8 33 11 292 41 6 34 10 20 556 6 35 8 17 8 50 11 10 1114 186 066 36 " 6528 52 1215 429 21 an Stodheim ab 18 25 11 202 306 26 10 12 638 8 59 11 52 1 53 5 046 48| 942 10 30 an) Weilburg abl fab 5 507 018 44 11 04 12 27 2595 07 6 167 448 40 10 51 11 an 5 48 8 43 11 03 12 26 258 6 147 43 10 50 11 Kerkerbach ab 5 05 759 10 251 216 5 327 08 " 648 7 09 9 09 9 23 12 03 2045 146 587 07 10 41 an 651 7 12 927 12 11 209 5 217 02 7 10 10 46 ab Limburg Jab 4 53 7 47 10 15 11 54 205 5 21 7 01 10 10 17 10 lan 4 49 7 40 10 12 11 51 202 5 146 57 10 14 10 2-4 Nidda- Friedberg. 3-4 2-4 2-4 2-4| 2-4 2-4 431 5 277 03 10 423 087 41 10 54 4 235 20 6 55 10 34 3 017 33 10 46 Friedberg- Nidda. 2-4 2-4 2-4 2-4 2-4 Bis 31/10. und ab 1./3. nur am Werkt. bor und nach Sonn. u. Feiertagen b. 1./11.-28./2. nur am Werkt. v. S. u. F.( fällt am 20./11. aus) 817 12 594 30 4 208 18 1004 31 4268 23 105 4 37 Stationen: 180312 484 15 711 818 ab Friedberg 8 11 12 55 4 24 7 20 8 27 Dorheim 7 26 8 33 Beienheim 728 834 734 839 2-41 an . ab " an jab ab) lan " Weckesheim. ab • 4 338 30 1104 45 741 846 " 4418 38 1164 53 749 853 " Reichelsheim Gettenau- Bingenhm. " 4468 43 120 4 58 754 858 4538 50 1265 05 801 905 501858 1325 13 809 9 13 5089 05 1385 20 816 9 20 " Echzell " Grund- Schwalhm." 〃 Häuserhof " 129 09 1415 24 821 9 23 " Geiß- Nidda Salzhausen • " 9 20917 1475 32 829 9 30 an Midda to link& non hen Stationsnamen stehenden Reitanaaben ab Dis 31./10. und ab 1./3. nur am Werkt. vor und nach Sonn. u. Feiert. vom 1./11.-28./2. nur am Werkt. vor So. u. Fei.( außer 20./11.) 3 12 Nur Wert. bis 607 9472 226 45 10 05 5 59 9 402 166 38 5 55 9362 136 34 959 9 56 4 16 5 13 6 48 10 27 255 7 26 10 40 10 5 12 6 47 10 26 2 54 7 25 10 39 055 076 42 10 21 2 507 20 10 35 585 006 35 10 14 2 44 7 13 10 29 4 53 6 28 10 072 387 05 10 22 E4 486 22 10 02 2 347 00 10 18 6 15 9 552 286 53 10 12 10 12 14 16 600 8 00 10 551 203 255 156 25 7 30 ab Gießen 6118 1011 061 31 3 36 5 266 367 41 Heuchelheim 6 158 14 11 101 35 3 405 306 397 45 6228 25 11 15 1 403 455 356 44 7 50 6 27 8 31 11 211 45 3 51 5 406 507 55 2 4 6 8 " Windhof . " " " " 6 34 8 36 11 27 1 503 575 476 57 8 02 Abendstern * Krofdorf Gleiberg, Nodheim " " " 5 46 9 272066 25 948 6 438 45 11 352 004 055 557 058 10 an Bieber • ab 0 find von oben nach unten, die rechts stehenben von 657 9 33 12 18 2 175 29 7 237 16 10 55 " 745 754 1009 113 3 066 258 127 53 804 758 1012 115 3 086 308 14 7 56 1147 11 50 832 8 18 10 33 142 3 53 6 588 388 18 840 8 27 10 41 151 4 027 088 478 26 1217 1226 " Diez an Em3 abj Niederlahnstein an Coblenz Biebertalbahn. ab 4 43 7 34 10 06 11 45 156 5 086 51 fab 6 31 918 11 07 1 01 4 166 11 9 338 an 6 28 9 16 11 03 12 59 4 146 08 600 8 55 10 47 12 35 3 525 52 9 308 9138 abl 5 39 8 4210 26 12 14 3 255 35 9 03 la 3 5 7 9 11 13 15 Bemerkungen: Die Züge Nr. 2, 14, 16, 1, 1a, 3, 15 an 6 405 357 549 30 12 25 2 55 4 507 05 8 55 verfehren nur an Werktagen; die Nr. 12 nur an Sonn- u. *) Die Züge Feiertagen. halten in Krofdorf Gletberg nur nach Bedarf; ferner balten die Büge 3-13, 15 bis 16 nach Bedarf an der Abzweigung nach der Hardt. ab 6 305 25 7 44 9 20 12 15 2 454 40 6 548 45 6 265 217 409 16 12 11 2414 36 6 48 8 41 6 215 167 359 11 12 06 2 36 4 31 6 43 8 36 6145 09 7 28 9 05 12 00 2 29 4 24 6 26 8 29 6 095 047 238 59 11 542 24 4 19 6 21 8 24 6 004 55 7 14 8 50 11 45 2 15 4 106 128 15 33. 9061 188326 a in quay gun อ 1g qun Bu แอ เอ ด นอก น задатов надясно извиш изи ' มอน pa ' นอน auX 1a111g Fuchseisen tat einen Blick in das wirklich verstörte Geficht seines Opfers, er las darin die Wahrheit dessen, was Duprat sagte. Und warum lagen die Hunderttausende hier?" fragte er. Warum nicht in der Bank? Und wie kamt Jhr, ein Bureaubeamter, zu so viel Geld?", Ein Lotteriegewinn und glückliche Spekulationen an der Börse," entgegnete Duprat ausweichend. Oder ein Mord im Dunkeln, he?" zischte Fuchseisen." In der Schwedengasse vielleicht?" Seid Ihr von Sinnen?" stammelte Duprat, erdfahl im Gesicht. Wer wer sollte das begangen haben?"" Wer?" Inchte der andere. Nun, doch wohl der Schatzbewahrer, der allen Grund hatte, seinen Fund so geheim zu halten. D, ich ertenne in Euch nun erst den ganzen Menschen und den großen Verbrecher! Aber denkt nicht, daß ich Euch zu verraten gebenke, im Gegenteil, ich will Euch sogar noch zu Eurem gecaubten Gute verhelfen. Wie Ihr es erworben, war ja gleich. Ihr hattet es, es war Euer. Und wenn Ihr mir zehntausend Mark davon gebt, so wißt Ihr, wofür Ihr es tut. Das Bündel mit der Maske des Ermordeten und Eurer eigenen mag unter diesen Umständen wohl die Hälfte des ganzen Raubes wert sein." Duprat ermannte sich trotz seiner Niedergeschlagenheit wegen des verlorenen Geldes zu einer Verteidigung seiner Person, die aber natürlich, seinem Zustande entsprechend, nur kläglich ausfiel und bei Fuchseisen nur Spott und Verachtung fand. Wozu bie Worte!" sagte dieser. In meinem Ohre bleiben sie doch nicht haften. Verteidigt Euch vor Euren Richtern; mit mir habt Ihr nur zu unterhandeln, nicht zu verhandeln. Jetzt also gebt mir zehntausend Mark ,, Aber wenn ich Euch zuschwöre", rief Duprat verzweifelt. ,, Still! Schwöret vor Gericht!" entgegnete der andere ge= lassen. Ich könnte, wenn ich wollte, die Hälfte alles dessen fordern, was Ihr noch habt, ja sogar alles, und Ihr dürftet mir nicht nein sagen. Ich denke aber, es trifft einen Kollegen, und so handle ich als solcher. Also zehntausend Mark für die Sachen hier, und die Hälfte dessen, was ich noch Eurem falschen Freunde abnehme. Wollt Ihr das, dann sagt mir, wo ich die Kanaille finde, und ich reise sofort ab, um Euch zu Eurem Eigentum zu verhelfen". Das Wort ,, abreisen" berührte erleichternd Duprats Ohr. Das hieß zwei Fliegen mit einer Klatsche schlagen; er erhielt die Sachen ausgeliefert, an deren Besitz ihm sehr viel gelegen war, und wurde diesen gefährlichen Menschen los. Es war wohl selbstverständlich, daß Fuchseisen nicht wiederkehrte, wenn er das Geld von Dryden hatte. Nur um alles über diesen zu erfahren, spiegelte er Duprat vor, daß er ihm die Hälfte des Zurückgewonnenen ausliefern wolle. Zwar brachten die zehntausend Mark wieder einen großen Riß in sein sehr zusammengeschmolzenes Vermögen, aber Duprat hoffte, daß dieses das letzte Opfer sein werde, das er seinem großen Plan mit Etwold werde bringen müssen. Indem ich Euch die Zehntausend gebe", sagte Duprat ,,, teile ich mit Euch mein Letztes. Ihr dürft also auf mich ferner nicht rechnen. Ich werde wieder werden, was ich vordem war, ein armer Kommis, und meine hier innegehabte glänzende Wohnung aufgeben. Es war eine Dummheit von mir, nach bem ,, Fuchsbau" zu gehen, und ich hoffe, daß Ihr mich ferner daran nicht erinnern werdet". So wenig wie an bas Kleiderbündel hier. Wenn Ihr von niemand mehr zu fürchten habt als von mir, dann seid Ihr sicher genug. Seht Euch nur vor, wie Ihr Euch sonst jemand verratet; fie könnten nicht alle ein so weites Gewissen haben, wie ich. Nun aber gebt das Geld! Mich drängt es, fortzukommen". ,, Und wohin wendet Ihr Euch nun?"" Noch in dieser Nacht nach Paris, wo ich meinen Vogel aufzuscheuchen Hoffe". ,, Er wird übers Weltmeer gegangen sein."" Ich folge ihm!" So ernst nehmt Ihr Eure Jagd?"" Und noch viel ernster. Das Geld oder sein Leben nehme ich ihm und bringe Euch Euren Anteil."" Nicht um den Preis eines Verbrechens, nein, nein, Fuchseisen," wehrte Duprat diesen energisch ab. Wenn es ohne dem geht, ists nur gerechte Vergeltung, denn biesem Menschen habe ich alles Gute erwiesen, und nun lohnt er es mir so; aber wenn Blut fließen muß, dann verzichte ich lieber."" Ihr seid ein Hasenfuß und taugt zu feinem großen Verbrecher," entgegnete Fuchseisen. Aber laßt mich nur machen. Ich werde Euer Interesse währen und das meine."" Nehmt alles und laßt mich aus dem Spiel," drängte Duprat, dem es bei dem Gedanken eines neuen gewaltsamen Verbrechens, an dem er ohne tätige Beihilfe be= teiligt sein sollte, angst und bange wurde. Aber Fuchseisen schüttelte entschlossen den Kopf. Ich bin trotz einem Verbrecher ein ehrlicher Kerl, und Euren Anteil sollt Ihr haben," sagte er, so wahr ich Fuchseisen heiße." Duprat verwünschte ihn mit seinem Anteil zu allen Teufeln und hoffte im stillen, daß er und Dryden einander töten würden, für welchen Fall er gern auf jeden Pfennig seines Geldes verzichten wollte. Heimlich, wie er gekommen, verließ Fuchseisen das Haus, und zwar auf dem früheren Wege durch den Garten nach der Waldstraße. Duprat hatte sich vorher überzeugt, daß niemand in der Nähe weilte. Auf dem Herwege war er nämlich selbst verfolgt worden; aber er hatte seinen Nachtreter versetzt, indem er in ein ihm bekanntes Haus trat, das durch eine Tür in der Hofmauer mit der anderen Straße Verbindung hatte. Er überwachte noch den Fortgang des Verbrechers, und als er nichts Verdächtiges vermerkte, begab er sich in das Haus zurück. Als er die Tür desselben wieder hinter sich geschlossen hatte, atmete er erleichtert auf. ,, Das heißt ein Uebel mit einem andern beseitigen," murmelte er. Was blieb mir weiter, und wenn mich der schurkische Dryden nicht um alles das erleichtert hätte, was ich dem jungen Forster abgenommen, käme ich billig genug dazu. Es wäre im Grunde doch so übel nicht, wenn Fuchs eisen ihn mundtot machte und ins Ausland entfäme. Eduard ist fest genug eingeschlossen; er und der alte Forster sollen in ihrem unterirdischen Gewahrsam verhungern. Das ist mein Wille. Niemand sucht sie dort. Ich aber siedle nach Gtwolds Hause über und verhindere ihn, sich gewaltsam einen Weg in den Keller zu brechen. Wenn es zu jeder Hilfe zu spät ist, lasse ich die Schlüssel an einem anderen Orte finden, als wenn er sie dahin verlegt hätte; er wird dann nicht mehr wagen hinabzugehen. Durch diese Uebersiedelung breche ich auch allen ferneren Verfolgungen meiner Person die Spize ab. Zuvor aber mache ich die furchtsame Neumann des nicht angemeldeten Dryden wegen so bange, daß sie, wenn je eine Nachfrage nach ihm kommt, versichert, seinen Namen nie gehört und einen Menschen dieser Beschreibung nie gesehen zu haben." Jm Salon wieder angekommen, machte sich Duprat an die Durchsuchung des von Fuchseisen zurückgelassenen Kleiderbündels." Das Kostüm des Ermordeten und seines Mörders," sprach er mit leisem Schauder ,,, alles da, bis auf die rote Maske. Aber das ist nur ein Ring aus einer zerrissenen Kette; und daß diese sich nicht wieder zusammenschließt, liegt jetzt in meiner Hand. Was mache ich nun mit den Kostümen, um sie besser zu bewahren, als auf dem Grunde des Flusses?" Er versant in Nachdenken. Plötzlich schrak er empor. Die Außentür wurde erschlossen, Franz kehrte zurück. Er raffte heftig die Sachen zusammen, denn schon ertönte des Dieners Schritt im Vorsaal. Wohin damit? Sein irrendes Auge fiel auf ein ihm zur Seite Hängendes großes Bild in breitem Goldrahmen. Der geheime Wandschrank!" murmelte er. Aber ehe er das Bild noch erreichen konnte, war Franz schon an der Tür. Auch um ihm draußen zu begegnen, war es nun schon zu spät; und so warf er das Bündel in eine Fensternische, wo es von den Vorhängen verdeckt wurde. Franz erstattete seine Meldung und wurde dann von Duprat noch einmal nach einem falten Abendbrot fortgeschickt. Kaum war er hinaus, so drückte letzterer auf einen Schnörkel des breiten Goldrahmens, der das vorbezeichnete Bild einfaßte. Dieses, das sonst fest auf der Wand saß, sprang auf der einen Seite von dieser ab, und nun zeigte es sich, daß es auf der anderen wie eine Tür in Angeln hing, Hinter dieser Bildertür befand sich aber eine in die Wand eingelassene Tapetentür, die Duprat mit einem eigentümlich geformten Schlüssel öffnete. Eine nicht zu große Vertiefung zeigte sich, die völlig leer war. Esel, der ich war, nicht hier mein Geld zu bergen!" zischte er.„ Ob es da wohl Freund Dryden auch gefunden hätte? Der geheime Wandschrank ist das Werk eines ausgewanderten Mechanikers; ich verhalf ihm damit zu seinem Reisegeld. Nun soll mir einer kommen und sagen, daß das Bild mehr als nur ein Bild ist!" Er steckte das wieder aufgenommene Bündel in den Schrank und verschloß diesen. Dann drehte er das Bild zurück und drückte auf eine andere Verzierung. Hiernach saß es wieder fest an der Wand.„ Ueberall wird man jetzt dieses verhängnisvolle Bündel suchen," sagte er mit leisem Lachen, nur nicht in dem Salon des Privatiers Viton." Duprat nahm ein hastiges Mahl, dessen besseren Teil er seinem Diener überließ, und entfernte sich dann, diesmal aber über die Haupttreppe und durch die Vordertür nach der Promenadenstraße. Er hatte vorher vom Fenster aus rekognosziert und sich überzeugt, daß das Haus un bewacht sei. Er begab sich nun nach seiner Chambregarnie 11 " 1 " 1 Wohnung bei Frau Neumann. Er fand diese sehr besorgt um Drydens Ausbleiben." Ja, denken Sie sich, liebe Frau Neumann," sagte er, welch ein Unglück uns durch diesen Menschen bedroht! Ich selbst bin ganz verzweifelt." Was denn, was denn, bester Herr Duprat?" fragte die gute Frau erschreckt. Sie sagen diesen Menschen", und ich glaubte, Sie meinen Herrn Dryden, Ihren Freund". Ach was Dryden!" polterte Duprat. ,, Ein verkappter Anarchist ist er gewesen, der sich in mein Vertrauen geschlichen und es gründlich mißbraucht hat". Ein Anarchist?" wiederholte Frau Neumann ausdrucksl03. ,, Was? Der hübsche junge Mann, der so schöne Verse machte?"" Ein Königsmörder! Was weiß ich! Genug, er ist entflohen, wird verfolgt, ge= fucht, und wenn es jetzt herauskommt, daß wir ihn hier be herbergten, wirft man uns beide als seine mutmaßlichen Mitverschworenen ins Gefängnis"." Gerechter Gott!" rief Frau Neumann, die Hände über den Kopf zusammenschlagend. ,, Meine armen Kinder!" Sie war Witwe. Nicht wahr?" fagte Duprat kläglich. Die armen Waisen! Ja, es ist grauenvoll". Frau Neumann starrte verzweifelt vor sich hin. ,, Und läßt sich das denn garnicht abwenden, Herr Duprat?" fragte sie endlich. Ich möchte ja gern jedes Opfer-" ,, Opfer?" warf Duprat siegesgewiß dazwischen. ,, Ein Opfer, liebe Frau Neumann, brauchen Sie deshalb garnicht zu bringen, es möchte Sie denn so schwer dünken, Ihre Zunge im Baum, respektive reinen Mund zu halten". Inwiefern das?" Nun, sehr einfach. Sie wissen einfach nichts von einem Herrn Dryden; Sie kennen keinen solchen, haben den Namen niemals gehört, und wen Ihr Herr ich selbst empfangen, mit wem ich verkehrt habe, wissen Sie nicht, da alle meine Besuche von der Treppe direkt in meine Wohnung traten und sich auch auf demselben Wege wieder entfernten. Angemeldet ist ja der Herr bei der Polizei nicht, und könnte man nun höchstens bei Ihnen fragen, ob ein solcher Mensch mich besuchte oder nicht. Von seinem vorübergehenden Aufenthalt hier hat man keine Ahnung und wird Sie auch da nach nicht fragen". Meinen Sie?" Frau Neumann schöpfte Gewiß nicht", versicherte Duprat ,,, Wenn Sie nur darauf bestehen, daß Sie nichts wissen, kann man Ihnen nichts anhaben". wieder Mut. Reingefallen. ( Fortsetzung folgt.) Ein lustiges Gaunerstückchen von L. Julius. ( Nachdruck verboten.) Das war eine ganz raffinierte Idee von Mac Clean, sich in Paris eine Fabrik von deutschen Tausendmarkscheinen anzulegen. Wenn das Geschäft nach Wunsch gegangen wäre, hätten fich die beiden Kompagnons denn so etwas macht man doch nicht allein in Jahresfrist zur Ruhe setzen können. - Eigentlich war Mac Clean ein ganz tüchtiger Maler und Zeichner, der es auch in seinem Fache zu etwas ansehn lichem hätte bringen können. Aber es behagte ihm nicht, sich die ganze Woche zu plagen, Bilder zu malen und zu warten, bis irgend ein Protz daher käme und sie ihm abkaufte. Nein, frei wollte er sein; arbeiten oder nicht arbeiten, wie es ihm paßte und dabei doch mit dem Gelde in der Tasche ,, klimpern" fönnen. Dem Heimatlichen Boden- Mac Clean war Schotte hatte er schon lange den Rücken gekehrt und war in Paris einer von denen geworden, die Wochentags in schmierigen, winkligen Löchern, mit Gott weiß wem, zusammenhausen und Sonntags in den Künstlerkneipen im Montmartre- Viertel das vertrinken, was sie vielleicht in der nächsten Woche verdienen werden. Richtig, einen Freund hatte er da gefunden! Auch so einen, der die Arbeit als eine unbedingte Ueberflüssigkeit auf der Welt ansah. Das war Weißenberger, ein mit Spreewasser getaufter Lithograph, dem das Schicksal nach seiner Ansicht bas Los in die Wiege gelegt hatte, ohne Arbeit ein reicher Mann zu werden. Daß er's in Berlin nicht werden würde, hatte er allerdings eingesehen, und in Paris, wohin ihn irgend ein Sturm verschlagen hatte, war er auch noch nicht auf dem richtigen Wege, seinen Traum erfüllt zu sehen. Wie es mit Gleichgesinnten immer geht, so fanden sich Auch diese beiden Idealarbeiter glücklich zusammen und es dauerte nicht lange, da waren sie so unzertrennlich, daß sie Logis, Bett, Garderobe und Portemonnaie brüderlich unter einander teilten. Das letztere machte ihnen allerdings wenig Mühe; vielmehr Arbeit fostete es, jedesmal neue Kreditgeber und neue Ausreden zu finden, um immer wieder wenigstens etwas Geld zu haben. Wer die Jdee gehabt hatte, sich auf die Fabrikation von Kassenscheinen zu legen, ist nicht ganz klar; jedenfalls war Mac Clean berjenige, der gerade die Anfertigung deutscher Tausendmarkscheine anregte, da man annehmen konnte, daß diese nicht allzu häufig in Paris anzutreffen sein würden. So sehr leicht war die Sache natürlich nicht und die beiden Kompagnons mußten sogar eine zeitlang ihren Widerwillen gegen die Arbeit aufgeben und ganz tüchtig schuften. Ihr einziger Trost bei dieser ihnen nachgerade ungewohnt ge wordenen Beschäftigung war, daß sie in kurzer Zeit den reichen Lohn ihrer Mühen ernten würden. Wie die Gesellen es möglich machten, die Falsifikate so täuschend ähnlich herzustellen, daß selbst Kenner die Fälschung nicht erkannten, blieb ein ungelöstes Rätsel. Genug, einige Zeit später waren aus den zerlumpten Bohemiens zwei noble Kavaliere geworden, deren Aeußeres riesig krediterweckend und deren Brieftasche stets mit Kassenscheinen vollgepfropft war. Sie führten jetzt durchaus das Leben recht gut fituierter Lebemänner, verkehrten viel in Theatern, Caféhäusern und Balllokalen, machten große Zechen und knauferten in keiner Weise. Natürlich hatten die Herren ihre bescheidene Garçonwohnung im Quartier Montmartre aufgegeben und eine elegant ein gerichtete Wohnung in der City bezogen, deren Miete sie sogar nicht schuldig blieben. Nach den ersten gefahrvollen Malen war sogar ihre Operation eine sehr einfache geworden, so daß man sie kaum dabei fassen konnte. Außerdem hatten sie sich in überraschend furzer Zeit eine erstaunliche Gewandheit und unverfrorenheit in der Unterbringung ihrer Falsifitate angeeignet. Nachdem sie nämlich sinf bis sechs ihrer famosen Tausendmarkscheine untergebracht, also das nötige Betriebskapital erlangt hatten, machten sie es wie folgt: Der eine von ihnen trat z. B. in eine Wechselstube und ließ sich 5000 Mark in Franks umwechseln. Unter den 5 Tausendmarkscheinen, die er in Zahlung gab, befand sich ein selbst fabrizierter, der aber, wie gesagt, von den echten nicht zu unterscheiden war. Von dem eingewechselten Gelde behielten die Kompagnons einen Teil zurück, das andere wechselten sie wieder in deutsches Geld um, um wieder Scheine zu haben, unter die sie die Falsifikate unterschieben fonnten. Inzwischen wurde die Fabrikation mit kurzen Unterbrechungen in aller Gemütsruhe fortgesetzt und nach mehrfachem Hin und Herwechseln, wobei die beiden Gauner, um nicht zu ſehr aufzufallen, mit allen möglichen Kniffen arbeiteten, hatten beide zu Hause ein ganz hübsches Sümmchen in deutschem Gelde aufgespart, das sie in den Stand setzte, an einem andern Orte eine ganze Zeit lang ehrlich" aber anständig zu leben. Und sie sehnten diese Zeit jetzt wahrhaftig herbei, die sie in den ruhigen, unbestrittenen Genuß des Geldes sehen würde, das sie so schwer erworben hatten. Der Moment trat ein, wo die vorrätigen Falsifikate glücklich an den Mann gebracht waren und wo die Luft in Paris den beiden Kompagnons etwas zu scharf zu wehen begann, sodaß eine Luftveränderung dringend geboten schien. Bereits schienen sich gewisse Organe der Sicherheitsbehörden sehr lebhaft für die noblen Herren zu interessieren, als beide eines Morgens, ohne ihrem Hauswirt Lebewohl zu sagen und von den verschiedenen Lieferanten in der Nachbarschaft die Rechnung einzufordern, aus Paris verschwanden. Selbstverständlich nahmen sie ihr sauer erspartes" Vermögen in deutschen Tausendmarkscheinen mit, um an ihrem neuen Aufenthaltsorte das lukrative Geschäft wieder aufnehmen zu fönnen. Aber es kam alles ganz anders. Die Polizei machte in der Sache keine großen Entdeckungen, eine größere aber die beiden Gauner selbst. Als sie nämlich ihren Schatz an deut schen Scheinen bei Licht besahen, stellte sich das überraschende Ergebnis heraus, daß sämtliche Scheine- falsch waren. Durch das wiederholte Hin- und Herwechseln waren die von ihnen in den Verkehr gebrachten Falsifikate in die Hand ihrer Urheber zurückgekehrt und aus den Träumen vom Millionär, ohne arbeiten zu müssen, waren eitel Schäume geworden, aus den Betrügern Betrogene.