Nr. 187 Erstes Blatt. baltion u.haupterpedition: Gießen, Selters weg 88. Ferusprechanschluk Nr. 362. Samstag, den 11. August 1906 Gießener 15. Jahrgang Gratibellagen: Oberhoffthe Bamilienzeitung( hig und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Beifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wezlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheffen Hessen 100 Jabre Grossberzogtum. ( 8um 13. August 1906.) Montag jährt der Tag sich zum 100. Male, an dem Hessen als Großherzogtum in die Geschichte eintrat. Es war damals die Zeit des tiefften politischen Standes Deutschlands. Ringsum im Völkerkreise war es dunkel geworden, um das Gestirn Napoleons, das zum Zenith, anstieg, heller und heller erstrahlen zu lassen. In gewaltigen Schwenkungen war Napoleon mit seinen sieggewohnten Heeressäulen zur Dreitaiserschlacht geeilt, in der die deutsche Kaiserkrone zu Boden rollte. Das letzte schwache Band zerriß und das morsche Staatenbündel fiel auseinander, um von dem Sieger neu gruppiert zu werden. Nur im Norden träumte noch auf einsamen Horste der preußische Aar von den Siegen seines Großen Friedrichs. Aber schon holte der Korse zum Schlage aus, der Preußen zertrümmern sollte. In dieser Zeit erstand das Großherzogtum Hessen. Am 19. August 1806 brachte die Großherzogliche Hessische Landeszeitung an der Spiße ihrer Nummer den folgenden Erlaß: Wir Ludwig, von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen, Herzog in Westfalen pp. Thun tund und fügen hiermit zu wissen: Bufolge des am 12ten July dieses Jahres zu Paris zwischen Sr. Majestät dem Kaiser der Franzosen, Könige von Italien und Uns, in Vereinigung mit mehreren bisherigen höchften und hohen Deutschen Reichs- Ständen, abgeschlossenen Bundes Vertrags, ist Uns die völlige Souverainetät, sowohl über Unfre angeftan mte und durch den letzten Reichs- Deputations- Schluß erworbene, als auch nachbenannte Lande und Besitzungen beigelegt worden: Ueber das Burggrafthum Friedberg mit allen Zubehörungen, die Herrschaften Breuberg, Heubach und Habizheim, die Grafschaft Erbach, die Herrschaft Jlbenstadt, den Stolberg- Gederischen Antheil an der Grafschaft Königstein, die Besizungen der Fürst- und Gräflich Solmsischen Häuser in der Wetterau mit Ausschluß der Aemter Hohensolms, Braunfels und Greifenstein, über die Grafschaften Wittgenstein und Wittgenstein- Berleburg, das Amt Homburg von der Höhe, die bisherigen unmittelbaren von Riedeselischen, nebft mehreren Reichsritterschaftlichen Besitzungen pp. Die Oberhoheit über legtgedachte Lande und Besizungen begreift die Gesetzgebung, die Ober- Gerichtsbarkeit, die Ober- Policey, die Militär- Hoheit und das Recht der Auflagen. Vermöge desselben Staats- Vertrags, und nach der nun förmlich erfolgten Auflösung des Deutschen ReichsVerbands, haben wir den Großherzoglichen Titel mit allen von der Königlichen Würde abhängenden Rechten, Ehren und Vorzügen für Uns und Unsere Nachkommen ange= nommen und Unsere sämmtlichen Herzogthümer, Fürstenthümer, Grafschaften und Herrschaften pp. zu einem souverainen Großherzogthum erklärt, und machen solches, traft dieses, zu Jedermanns Nachachtung fund. In der Ueberzeugung, daß alle Unsere Angehörigen, Diener und Unterthanen an diesem für Uns und Unser Großherzogliches Haus so wie für unsere gesammten Lande höchst wichtigen und erfreulichen Ereignisse, den lebhaftesten Antheil nehmen werden, gereicht es zu unserer größten Zufriedenheit, ihnen zugleich die Bersicherung zu ertheilen, daß wir der mit der neuen Würde erlangten unumschränkten Gewalt auch insofern einen ganz vorzüglichen Werth beilegen, als sie uns die frohe Aussicht eröffnet, das Unserm Landesväterlichen Herzen so theure Glück Unserer Angehörigen, Diener und Unterthanen, so wie die allgemeine Wohlfahrt des Staats, noch würksamer, wie bisher, erhöhen und befestigen zu können. Urkundlich unserer eigenhändigen Unterschrift und beigedruckten Staatssiegels. Gegeben in unserer Residenz Darmstadt den 13. Auguft 1806. ( L. S.) LUDWIG. Bugleich hob also Ludwig X. die noch formell bestehende, seit 1628 aber nicht mehr angewandte landständische Verfassung auf und erwarb die Souveränität über sämtliche noch reichsunmittelbaren Grafen und Freiherren innerhalb seiner Landesgrenzen. Einige Jahre später kamen die Befreiungskriege und durch die deutschen Gaue brausten die Stürme, die das Ringen um das neue Reich ausgelöst, bis es 1871 erstand. Mit ganzer Kraft machte das Großherzogtum Hessen sich an die kulturelle innere Arbeit und errang auf diesem Felde Erfolge, die die unverhohlene Bewunderung der ganzen gefitteten Welt gefunden haben. Hoffen und wünschen wir, daß die großen Aufgaben unseres Vaterlandes unter der Führung unseres geliebten freiheitlich denkenden Großherzogs Ernst Ludwig immer mehr gelöst werden. Frohgefühl wallt durch unsere Brust: wir stehen heute nicht an dem Niederstieg Hessens, sondern am Aufgang einer neuen Aera. Angelöfte fragen. [ Politische Wochenschau.] Wenn sich jemand gar zu tugendhaft und fittenstreng geberdet, so soll man ihm mißtrauen. Denn das Moralische bersteht sich immer von selbst" und wer dieses Selbstverständliche zu betonen und zu unterstreichen für notwendig findet, dessen Moral steht in der Regel nicht auf festen Füßen. Auch wer unberufen zu einem Richteramt sich drängt und ohne Kenntnis der Akten auf Grund von Gerüchten, unkontrollierbaren Erzählungen und anonymen Ausstreuungen ein Urteil spricht, der macht sich zum Werkzeug und Mitschuldigen von Verleumdern. Es muß ja nicht jede Frage auf der Stelle gelöst sein. Man übe sich in Geduld, man lasse die Dinge reifen und offenbar werden! Danach erst ist die Grundlage für ein gerechtes Urteil gegeben, und bis dahin ist jedes Urteil nur der Ausdruck eines Vorurteils. Deutschland hat nichts vor der Welt zu verbergen, würde es auch dann nicht haben, wenn wirklich im Gebiet der Kolonialverwaltung etwa Unregelmäßigkeiten und Ordnungswidrigkeiten vorgekommen wären. Darum hat man auch keinen Grund, vor der Zeit in arger Uebertreibung von einem ,, deutschen Panama" zu sprechen. Es wird nichts vertuscht und soll nichts vertuscht werden. Doch darum hat man noch kein Recht auf Klatsch, und am allerwenigsten ein Recht, jeden bösen Klatsch, jede gehässige Behauptung als erwiesene Wahrheit hinzustellen. Ein derartiges Verfahren ist unpatriotisch und menschlich verwerflich. Nicht Mißtrauen, nein, Vertrauen ist die Grundlage jeder staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung. Wollte man das ändern, so würde man die bösesten Erfahrungen machen und sehr schnell die aufrechten Charaktere aus dem öffentlichen Leben verscheuchen. Die nahe bevorstehende Zusammenkunft Kaiser Wilhelms mit seinem Sheim Eduard von Eng= land bildet das äußere Siegel auf die Lösung einer Frage, die lange Zeit die Gemüter bedrückt hat. Die tatsächliche Lösung hat vor Monaten den Ausfall der englischen Parlamentswahlen eingeleitet. Eine spontane Bewegung aus der Mitte der englischen und der deutschen Bevölkerung hat die Lösung weiter befördert. Und jetzt ist es so weit, daß die beiderseitigen Monarchen durch Gruß und Handschlag mit stummem Gelöbnis der Lösung der Frage die Weihe geben. Der opferreiche Untergang des italienischen Auswandererschiffes, Sirio" hat gezeigt, daß die Sicherung der Schiffs- Besatzungen und Passagiere bei Unfällen auf See noch zu den ungelösten Fragen gehört. Die Disziplin versagt allzuleicht, und die Todesfurcht schafft eine sinnverwirrende Rücksichtslosigkeit, die die Rettungsmittel selbst zum Gegenstand eines vernichtenden Kampfes macht. Für uns ist es ein erhebendes und tröstendes Gefühl, daß auch ein zufällig der Unglücksstätte nahes deutsches Schiff sich an der Rettungsarbeit selbstlos beteiligen konnte. Der französisch türkische Konflitt wegen einer Wüsten- Dase im Süden von Tunis läßt erkennen, wie unvorhergesehen sich ganz neue ungelöste Fragen finden können, die dazu angetan sind, Beunruhigung hervorzurufer. Auf türkischer Seite hat man den Wunsch, auf französischer Seite sträubt man sich, den Streitfall einer Konferenz der Mächte zu unterbreiten. Für den großen Apparat scheint das Streitobjeft eigentlich zu klein. Die beiden nächstbeteiligten Staaten werden wohl auch allein den Weg zur Verständigung finden. An eine alte ungelöste Frage- früher hieß sie schlechthin ,, die" orientalische Frage- erinnern die bulgarisch= griechischen Krawalle, die auf einem weniger zu Explosionen geneigten Boden ganz unbedenklich wären. Eine andere ungelöste Frage, die des politischen Frauenstimmrechts, behandelte der Frauenkongreß, der in vergangener Woche in Kopenhagen abgehalten worden ist. Die Lösung wird das lebende Geschlecht schwerlich sehen. Größere Wahrscheinlichkeit praktischen Erfolges bieten die Bemühungen zur Herstellung eines Schuhverbandes gegen Streitschäden. Es liegt in der Natur der Dinge, daß die Arbeitgeber in ihrer Vereinigung die Wiederherstellung des wirtschaftlichen Gleichgewichts wieder anstreben, nachdem die Arbeiter in ihrer Organisierung eine Verschiebung zu ihren Gunsten erlangt hatten. In Rußland ist alles eine ungelöste Frage. Die Frage der neuen Kabinettsbildung hat sich so zugespitzt, daß schon das Gerücht auftauchen konnte, Zar Nifolaus wolle zu Gunsten seines Oheims, des Großfürsten Wladimir abdanken. Die Unwahrscheinlichkeit und Unglaubwürdigkeit dieses Gerüchts wird schon durch den Vorschlag der Ernennung des Großfürsten Nikolai Nikolajewitsch zum Oberbefehlshaber aller russischen Truppen dargetan. Allerdings ist auch diese Ernennung noch eine ungelöste Frage. Der Generalstreik der Arbeiter in Petersburg und Moskau ist mißglückt. Damit ist aber die Ordnung feineswegs hergestellt, vie Revolution nicht eingedämmt. Die Zustände im Zarenreich. Der Stand des politischen Barometers zeigt auf den alten Kurs. Die Erneuerung des Kabinetts Stolypin wird aus Altem besorgt. Wohl ist in der Person des Reichsratsmitgliedes Filosofo w ein neuer Handelsminister ernannt, allein er gehört der in Rußland diskreditierten Witteschen Schule an. Wohl hat das Staatsratsmitglied Fürst Wassiltschikow den wichtigen Posten des Ackerbauministers erhalten; allein er vertritt eine streng konservative, d. h. in Rußland: eine durchaus reaktionäre Richtung, mit der nichts mehr anzufangen ist. Summa: Es wird fortgewurstelt. Die Stimmung am Zarenhof ist nach Lage der Dinge nicht rosig. Fast noch mehr als der Bar leidet seine zart besaitete Gattin unter der drückenden Schwüle der politischen Atmosphäre. Einen Einblick in das Gemütsleben der Zarin gewährt ein Brief, den die Kaiserin von Rußland jüngst an eine ihr verwandtschaftlich nahestehende Prinzessin gerichtet hat. Der Inhalt des Briefes ist in London bekannt geworden und gelangt von dorther in die Oeffentlichkeit. Er bewegt sich in folgendem Gedankengang: Der Zarin Herz ist voll Angst, ob nicht den Ihrigen Schlimmes widerfahren sollte, ehe sie Rußland verlassen können. Sollte es in Rußland zum allgemeinen Zusammenbruch kommen, so würde die kaiserliche Familie ihren Wohnfizz in England aufschlagen. Die Möglichkeit einer solchen Katastrophe ist schon lange von Kaiser und Kaiserin erörtert worden und ein Entschluß für diesen Fall ist gefaßt. Seit Ermordung des Großfürsten Sergius im Februar vorigen Jahres hat das Kaiserpaar in äußerster Spannung gelebt. Sie sind beide mutige Leute, allein die Unsicherheit des Daseins von einer Stunde zur anderen ist schwer zu ertragen, besonders wenn sie von Stunde zu Stunde, von Woche zu Woche und von Monat zu Monat anhält. ,, So muß es dem zumute sein, der vor der Hinrichtung steht," hat die Kaiserin jüngst erst bemerkt. Diese schwermütige Stimmung der Zarin wird noch genährt durch die Unzuverlässigkeit der Umgebung des russischen Kaiserpaares. - Mit Ausnahme einiger englischer Diener- so heißt es in dem Briefe der Zarin weiter ist niemand am Hofe zu trauen. Hier nur ein Beispiel: Vor kurzem sprach die Kaiserin mit einer englischen Dienerin, die fein Wort russisch spricht, mit der man sich also englisch verständigen muß. So wurde denn auch bei dieser Gelegenheit über eine an sich nicht bedeutende Sache nur englisch geredet. Es handelte sich um irgend eine Kleinigkeit, die für die geplante Reise nach Deutschland vorbereitet werden mußte. Niemand war sonst zugegen gewesen. Am Abend desselben Tages jedoch fand die Kaiserin auf der Schreibunterlage ihres Sekretärs ein Stück Papier, das die Warnung entHielt:„ Sie werden nie mehr Rußland verlassen." Diese Worte waren russisch geschrieben und bezogen sich augenscheinlich auf die früher am Tage gepflogene Unterhaltung. Derartige Dinge wiederholen sich täglich, und die Erfahrung hat gelelehrt, daß es keine leeren Drohungen waren. Hungersnot und Agrarfragen. In den letzten Tagen sind an maßgebender Stelle beunruhigende Meldungen aus zahlreichen Agrarbezirken eingelaufen. In den südrussischen Gouvernements herrscht die äußerste Hungersnot. In den Wolgabezirken ist die Hälfte der Bauernbevölkerung und zwei Drittel des Viehs dem Hungertod geweiht. Die Landbevölkerung ist dadurch sehr erregt und wird überdies von den heimgekehrten Dumamitgliedern revolutionär bearbeitet, obwohl Stolypin die Gouverneure anwies, diese Erabgeordneten strengstens zu überwachen. Mehrere bäuerliche Dumaabgeordnete wurden von den Wählern halbtot geschlagen, weil sie ohne Land und Freiheit zurückgekehrt seien. = Im Zusammenhang mit diesen Meldungen sind die Angaben des offiziellen Kirchenblattes des Synods Berkownie Wjedomosti" über den Landbesitz der russischen Kirche von Interesse. Danach besitzt die orthodore Kirche in 14 Gouverne ments 1 570 194 Deßjatinen( 1 Deßjatin 10,925 Quadratmeter), die Klöster 585 925 Deßjatinen Landes. Eine Abgabe des Landes an landarme Bauern ist bisher nicht erfolgt, da der Synod keine billigen Preise, sondern den höchsten Saz, der gegenwärtig bezahlt wird, fordert. In das Kirchen- und Klosterland teilen sich verhältnismäßig wenige Einzelbefizer Außerdem liegen uns nachstehende kurze Meldungen vor; Petersburg, 9. August. Die revolutionären Verbände haben einen Aufruf an die ganze Nation" erlassen, in welchem sie auffordern, einen allgemeinen Streit zu organisieren. Petersburg, 10. Auguft. Das Kriegsgericht in Kronstadt hat außer den bereits hingerichteten sieben Matrosen noch 170 Mann zum Tode verurteilt. Kronstadt, 10. August. Hier verlautet, daß der ehemalige Dumadeputierte Onipkin, der bei den Meutereien verhaftet wurde, gehenkt worden sei. Odessa, 10. August. Auf der Bahnstation Sludjenko raubten Bewaffnete 95 000 Rubel. Mehrere Beamte wurden von den Räubern ermordet. Mostau, 10. Auguft. Die Regierung beabsichtigt, die diesjährige Rekrutenaushebung anstatt wie üblich im September, erst gegen November festzusehen, weil der gegenwärtige Gemüterzustand befürchten läßt, daß die Bauern sich weigern werden, zur Rekrutenstellung zu kommen. sepi was bu bist? Pardon, fe fagte Dedwig zu Dofchen. wiederfand, dann lächelte er still in fein Bierglas Weißt du, dachte bei fich:" Dazu habe ich auch mein Teil ge 14. Kapitel. wie ihm geschah, nicht eben sanft zur Tür hinaus. fchwinde!" Damit icob er Schönlein, der garnicht wußte, Das werd' ich dir Diefer trat bicht vor Schönlein hin und fragte: morgen fagen! Ber Big Gala qun u. Sache. Monat Januar ist für viele, die mitmachen milffen, eine böse Das empfand unser Höschen, als der Weckruf des So ein Exerzieren an einem Montagmorgen im eiskalten ,, enn Der Hauptmann mir das Vertrauen schenken Herr Hauptmann Einst machen und der Herr mandie er fich mit flüchtigem Grußе un verließ nachmittag nach dem Dienst in meiner Wohnung." setzte er nach einer Pause hinzu. Melden Sie sich entgegnete von Heilborn ternig. Wir sprechen noch darüber," " Das Vertrauen schenke ich Ihnen, Unteroffizier Höschen!" heu e Damit sache, daß der Flußaal ebensogut wie ber Meeraal Heitines chon fleine Mengen dieses Giftes den Tod unter standsfähig. Jedoch haben Versuche an Tieren bewiesen, daß auch ist der Magen des Menschen dagegen ziemlich widerGift enthalten. Allerdings wird es durch Kochen verniditet, ihnen auch das Neunauge in ihrem Blut ein reht eben ngengifies aufedenb Erschei herbeif Politifche Rundschau. Deutsches Reich. * Wie nunmehr wiederum verlautet, steht eine Amnestie für den Tag der Tanfe des Enkels des Kaisers zu erwarten. Die Amnestie, so wird versichert, habe schon anläßlich der Geburt des Sohnes des Kronprinzen erlassen werden sollen, damals aber sei wegen der Nordlandfahrt des Kaisers die Festsetzung der näheren Modalitäten nicht möglich gewesen. * Ein Gefecht mit Hottentotten in Südwestafrika hat am 6. August stattgefunden. Eine Bande von 50 Mann griff die Pferdewache der 2. Kompagnie 2. Regiments bei Alurisfontain, südlich von Warmbad an. Die sofort eingreifende Kompagnie verjagte und verfolgte den Feind. Zwei Reiter find gefallen, drei schwer verwundet. Oberst Deimling befindet sich mit seinem Stabe auf dem Marsch nach Warmbad. Die englische Meldung von einem verlustreichen Gefecht am 4. August bei Violsdrift hat sich nicht bewahrheitet. * Obwohl die Handelskammern die Weingeseze als gut betrachten, hält die Reica egierung an ihrem Entschlusse, wiederum ein Weinparlament zu berufen, fest. Im Vordergrund der Forderungen des Weinbaues steht das Verlangen nach einer räumlichen und zeitlichen Begrenzung des Zuckerwasserzusages zum Most und Wein, die Einführung einer Lagerbuchkontrolle und die Forderung des Deklarationszwanges für den Verschnitt von Weißwein mit Rotwein. sichtlich wird das Weinparlament zu Anfang Oktober einberufen werden. Voraus* Zu der Meldung, daß bei der Reichstagsersatzwahl in Döbeln auch die deutschfreisinnige Partei beschlossen habe, die Kandidatur des Professors Dr. Hasse zu unterstützen, teilt die freisinnige Volkspartei im Königreich Sachsen mit, daß von der Parteileitung weder eine Unterstützung der Kandidatur des Herrn Professors Hasse erbeten, noch eine solche überhaupt in Aussicht genommen worden ist. Die Partei stellt vielmehr einen eigenen Kandidaten auf. Frankreich. ** Der frühere Kriegsminister General André hat den Vorschlag gemacht, ein großes Verbrüderungsfest zwischen Zivil und Militär zu veranstalten. Alle Offiziere sollten dabei feierlich schwören, daß sie als Söhne der großen Nation die Republik lieben wollen. England. ** Um hinter Deutschland und Amerika nicht zurückzubleiben, hat nun auch England seinen Kolonial- Standal. Offiziere in leitenden Stellungen haben ausgedehnte Unterschleife bei Lieferungen für die Kolonien sich zu schulden kommen Lassen. Ein ganzes System von Durchstechereien und Betrügereien wurde enthüllt. Die Regierung ist um eine Summe von über 40 Millionen Mark geschädigt worden. Balkanftaaten. ** Die antigriechische Bewegung in Bulgarien nimmt immer größeren Umfang an. Für ein für den 19. d. M. in Aussicht genommenes und aus ganz Bulgarien zu beschickendes allbulgarisches Meeting in Philippopel werden große Vorbereitungen getroffen. In Warna wurden alle Gemeindebeamten griechischer Nationalität aus dem Dienst entlassen. In Philippopel wird in Maueranschlägen durch eine„, Verordnung des Volkes" der Gebrauch der griechischen Sprache berboten. Amerika. ** Auch die Armee der Vereinigten Staaten hat nun thren Kolonialskandal. Eine Untersuchung ergab, das Offiziere der Philippinenarmee vielfach Regierungseigentum zu Privatzwecken verwendet haben und sich kostspielige Andenken in den Regierungswerkstätten anfertigen ließen, aber nicht bezahlten. Es wird also überall gesündigt. Dof und Gefellschaft. *** Der Kaiser begab sich Donnerstag, Früh 9 Uhr, mit Gefolge in offenem Wagen von der Villa Hügel nach Essen zur Besichtigung der Kruppschen Werke. Die Häuser der vom Kaiser passierten Straßen waren reich beflaggt; Ehrenpforten waren errichtet. Kriegervereine bildeten mit ihren Fahnen Spalier und begrüßten im Verein mit einer großen Menschenmenge den Kaiser durch andauernde Zurufe. Die Feststraße fand am Eingang zu den Werken ihren Abschluß in zwei großen Obelisten. Die Besichtigung der Kruppschen Werke erstreckte sich hauptsächlich auf die in den lezten Jahren neu erstandenen Fabrikanlagen und Erweiterungsbauten. Zum Schluß des Besuches, der mehrere Stunden in Anspruch nahm, wohnte der Kaiser auf dem Kruppschen Schießplatz einem Schießen mit verschiedenen Geschützen modernster Konstruktion bei, kehrte dann nach Villa Hügel zurück und ist um 2 Uhr 45 Minuten unter den Hurrahrufen des anwesenden Publikums nach Wilhelmshöhe abgereist. Frau Krupp wurde der Wilhelmsorden verliehen. ** Die Kaiserin gedenkt, am 15. August der Einweihung der neuen Kirche in der bei Treysa belegenen Anstalt Hephata beizuwohnen. Wie jetzt feststeht, werden Kaiser Franz Josef, König Eduard und Bar Nikolaus Patenstelle bei dem jüngst geborenen Sohn des deutschen Kronprinzenpaares übernehmen. Die Monarchen werden bei der Taufe nicht selbst zugegen sein, sondern sich dem alten Brauch gemäß bertreten lassen. ** * Die wiederholt auftauchenden Gerüchte über eine bevorstehende Scheidung des 75jährigen Herzogs Ludwig In Bayern und seiner Gemahlin Frau v. Bartolf ent behren jeder Begründung. Ebenso sind alle Andeutungen, welche den Herzog in Beziehungen zu der Königl. Kammer Sängerin Frl. Tordek bringen, vollständig aus der Luft ge griffen. Soziales Leben. × Streik bei der Berliner Paketfahrt. Wegen eines unter den Angestellten der Berliner Paletfahrt ausgebrochenen Streikes find die meisten Annahmestellen geschlossen. Die Differenzen sind dadurch entstanden, daß der Verband der Transportarbeiter namens der Arbeiter mit der Direktion verhandeln wollte, während diese nur mit ihren eigenen Angestellten in Verhandlungen treten wollte. Bei einzelnen Annahmestellen, wo noch gearbeitet wurde, kam es zu Ausschreitungen gegen die Arbeitswilligen. × Der Konflikt in der Weißenfeer Ortskrankenkasse spitzt fich weiter zu. Nachdem der Vorstand der Kasse von der Gemeindeverwaltung seines Amtes enthoben, von der Auffichtsbehörde aber wieder eingesezt worden war, macht die Gemeinde nunmehr folgendes bekannt: , Da Tatsachen ermittelt worden sind, die sich als grobe Verlegung der Amtspflichten in bezug auf die Kassenführung darstellen, ist der Vorstand der hiesigen Ortskranteniase bis zur Entscheidung der Angelegenheit durch die Strafgerichte vorläufig wiederum seines Amtes enthoben worden. Die Berwaltung der Kasse ist Herrn Dr. Albert übertragen worden." Ein Gerücht will wissen, daß ein Lieferant der Kasse veranlaßt worden sein soll, entgegen den vorherigen Bereinbarungen über die Lieferung den doppelten Betrag der Kasse in Rechnung zu sehen. Die Angelegenheit soll bereits der Staatsanwaltschaft übergeben worden sein. × Stillegung der Aachener Hüttenwerke. In einer Sigung des Aufsichtsrates des Aachener Hüttenvereins erIlärten sich die Vertreter der Werke damit einverstanden, daß am 16. August alle Werke still gelegt werden sollen, falls es nicht möglich würde, alle Betriebe aufrecht zu erhalten. X Die Sicherung der Bauforderungen bildete auf dem Deutschen Hausbesizertag den Gegenstand einer längeren Debatte. Es wurde dabei betont, daß der Kampf gegen den Bauschwindel naturgemäß immer schärfer geworden sei, weil alle Anläufe zu seiner Beseitigung bisher gescheitert seien an der Indolenz der leitenden Kreise. Der demnächst vorzulegende Gesetzentwurf zur Regelung dieser Frage wird von Juristischer Seite als unflar und nicht ausreichend bezeichnet, während andere Redner hervorheben, daß gerade die fleineren Handwerfer durch das Gesetz Schutz finden würden, während Die fapitalfräftigen Bauunternehmer sich schon selbst zu schützen müßten. Der Verbandstag stimmte schließlich einer Sitesolution zu, in der die Bestimmungen des Gesezentwurfs zur Sicherung von Bauforderungen über den Baubermerk, die Bauhypothet gegebenenfalls auch die Sicherheitsleistungen für annehmbar, bagegen bis über die Baugeldhypothef in§§ 21-28 für schädlich, und deren Weglassung für geboten erklärt wird. × Bangewerk- Ansstände. Nachdem die Maurer in Görlitz in den stand getreten sind, haben auch die Bau- und Grbarbeiter beschlossen, die Arbeit einzustellen. Sie fordern zehuftündige Arbeitszeit und Lohnerhöhung. Kuropatkins Klage. Das offizielle Organ des russischen Kriegsministeriums ber ,, Rußti Jnvalid" veröffentlicht in seiner lezten Nummer den Abschieds- Tagesbefehl, den General Kuropatkin im Februar borigen Jahres an die Offiziere der mandschurischen Armee gerichtet hat. Als menschliches Dokument" ist dieser Tagesbefehl von höchstem Interesse. " Kuropatkin sucht die Ursachen darzulegen für die Niederlagen des russischen Heeres im Kriege mit Japan; er erwähnt, zunächst die Ünzulänglichkeit der Truppenbestände, um dann sich selbst anzuflagen, sich selbst als Schuldigen zu bezeichnen. Kuropatkin begründet seine eigene Schuld wie folgt:„ Ich habe es weder verstanden, während der Zeit der aktiven Kämpfe die materiellen und moralischen Lücken unserer Organisation auszufüllen, noch habe ich es verstanden, die unvergleichlichen Eigenschaften unserer Soldaten bis zum äußersten auszunügen." Als die materiellen Ursachen der Mißerfolge bezeichnet er die große Zahl von Nichttombattanten, die numerische Schwäche der Gebirgsartillerie, den Mangel an Mitrailleusen und die schlechte Ausstattung mit Transportmitteln. Als intellekte Mängel führt er an: die große Verschiedenheit in der Ausbildung der Truppen, die Unzulänglichkeit ihrer taktischen Vorbereitung, die oberflächliche Refognoszierung vor dem Kampfe, der zuerst mit geringen Massen und dann zu zögernd, besonders in der Offensive, aufgenommen wurde, und schließlich den Mangel an Initiative bei den Unterführern, lauter Mängel, die der Unwissenheit und Trägheit der meisten Offiziere, aber auch der Sorglosigkeit des Oberkommandos zuzuschreiben seien. Hauptsächlich als Folge der ersten Unglücksfälle, die zum Teile durch das Mißverhältnis der Zahlen herbeigeführt worden seien, betrachtet er das Fehlen der Kampfbegeisterung und des Strebens, sich auszuzeichnen und dem Nachbar Hilfe zu leisten und das Fehlen des Willens zum Siege". Es habe nicht genug Offiziere aller Grade gegeben, die einen genügend erprobten Charakter, stählerne Nerven und die Fähigkeit besaßen, die Mühen eines mehrtägigen Kampfes zu tragen. Wir sind," sagt Kuropatkin ,,, arm an Männern, die sich durch ihre Unabhängigkeit, ihre Energie und ihre Initiative auszeichnen. In Friedenszeiten betrachtete man solche Leute als unerträgliche Menschen, mit denen sich nicht verfehren läßt, und viele von ihnen wurden genötigt, vorzeitig den Dienst zu verlassen, während charakterlose Leute, welche immer bereit waren, die Ansichten ihrer Vorgesetzten zu billigen, vorwärts geschoben wurden." An der Stelle, wo Kuropatkin davon spricht, daß die Sterblichkeit infolge von Krankheiten bei den Offizieren größer war, als bei den Soldaten, streift er diskret, aber deutlich die lockere Lebensweise, die viele Offiziere während des Krieges führten. ,, Den Offizieren," sagt er ,,, fehlt die physische Widerstandsfähigkeit, und sie verstehen es nicht, außerhalb des Kampfes über ihre Gesundheit zu wachen.". Ein düstres, ein trauriges Bild... Der Landwirt. - - - Cokales. Braunfels. In Sober wird in u denbauverein für be mlb Gartenbauar lung wird in der gebracht werden. $ Garbenteich, 10. Sie fammel wafenmeifter er bereits im Herbft Sungen. Der Ban der fürzlich auf de Same find 7000 M it wurde von Arbeit h. Die X. Sigung der Hessischen Handwert fammer findet am Montag, dem 27. August 1906, vormittags 11 Uhr zu Darmstadt in dem Sizungssaal der Stadtverordneten- Versammlung im Rathause mit nachfolgender Tagesordnung statt: 1. Einführung der neugewählten Kammermitglieder. 2. Bericht über die Tätigkeit des Vorstandes. 3. Ergänzung der Kammer durch Zuwahl von Mitgliedern. 4. Neuwahl für ausgeloste Vorstands. mitglieder. 5. Neuwahl des Vorsitzenden der Kammer.6 Neuwahl für ausgelofte und bezw. ausgeschiedene Vorftandsmitglieder.- 7. Wahl der Vorsitzenden der Ausschüsse.- 8. Wahl des Sekretärs. 9. Prüfung und Abnahme der Jahresrechnung für das Etatsjahr 1905. 10. Feststellung des Haushalstplanes für das Etatsjahr 1907. 11. Errichtung weiterer Gesellenprüfungsauschüsse für die Beriode 1904/07 und Bestätigung der Wahl der Mitglieder dieser Ausschüsse. 12 Abänderung der Vorschriften zur Regelung des gewerblichen Lehrlingswesens hinsichtlich der Höchstzahl der im Schlossergewerbe zu haltenden Lehrlinge. 13. Verschiedenes. Etwaige Anträ e müssen in beschriftlich eingereicht sein. nn. Salz für das Vich. Jeder Landwirt weiß, daß Darreichung von Salz auf die Verdauung des Viehes günstig einwirkt, es frägt sich nur, wieviel Salz dem Vieh gereicht werden soll. Man kann im allgemeinen eine Gabe von 20 bis 50 Gramm für den Tag und das Stück Großvieh empfehlen. Eine weitere Frage ist die, ob die Salzgabe täglich zu reichen ist, oder etwa nur einmal in der Woche. Da muß man denn bedenken, daß starke Salzgaben auf einmal für die Tiere nicht förderlich sein können, weil sie starkes Durstgefühl hervorrufen, welches allzustarke Aufnahme von Wasser nach sich zieht. Bei mur einmal in der Woche erfolgender Verabreichung von Salz mag es auch gar oft vorkommen, daß dieselbe ganz vergessen wird. Auch wenn das Salz täglich gereicht wird, kann es sich ereignen, daß die Gaben hier und da ganz wegbleiben, noch öfter, daß sie nicht ganz gleichmäßig bemessen werden. Daher ist es vorzuziehen, das Heu einzusalzen. Damit ist zugleich der Vorteil verbunden, daß es haltbar gemacht wird, nicht so leicht schimmelig wird und verdirbt und nicht zu dürr wird, was besonders bei Klee und Esparsette sehr ins Gewicht fällt. Durch dieses Verfahren wird den Tieren regelmäßige Darreichung von Salz gesichert, ohne daß damit eine besondere Arbeit verbunden wäre. Man verwendet beim Einsalzen ein Prozent Salz; das Stück Großvieh erhält also täglich mit zehn Pfund Klee zugleich 50 Gramm Salz. Natürlich muß man den Prozentsatz des Salzes herabsetzen, wenn sehr viel Heu gereicht wird. - - - - funden. Gomburg, 10. 2 Raifer der Stadt fmai freiten list ift bereits aufg ringen der Bronzebild Fehr begibt sich der F Bilhelmshöhe. ftimmt formulierter Wese bis spätestens 20. August 1906 obaren sollen bei de ** Der Wetterau Lahngau Sängerbund häft morgen Sonntag in der Moos'schen Wirtschaft zu Krofdorf einen Sängertag ab. Die Tagesordnung ist sehr reichhaltig. afobald fi fid pollen. Banan, 10. an Sted brief hir Bigeuner Peter Johann I befondere Rennzeiche In Frankfurt wurde faut, General- Anzeiger" in der Wenzel aus Gießen erschossen aufgefunden. Vttoria Allee der 24jährige Technifer Heinrich August and und ein Ge * Die gesamten Seifenfabrikanten aus Hessen= Nassau und der angrenzenden Rheingegend halten morgen Mainz, 10 Augu in unferen Nachbar Hen usw. in diefem ente noch night bego b war zu 10 M. pre Seligenstadt. 8E in Gießen im Hotel Schütz eine Versammlung ab. Die irige fonferbenfabriker Beratungen dürften sich mit der schon längere Zeit beab sichtigten Preiserhöhung befasst. ** Das Winterhalbjahr der Großherzogl chen Fachschule für Elfenbeinschnißerei und verwante were Ecbach i. O. beginnt am 1. Oftober. * Der Beruf der Presse. Der Berliner Rechts. lehrer Professor Kohler, so schreibt das„ Leipziger Tageblatt", nimmt sich in einem Auffaz„ Ehre und Beleidigung", der rigen Frieda Bah unbefannt. Einiger E hoh Staatsanwaltscha de en Handwerkbur atom, auf der Straße im Archiv für Strafrecht", 47. Jahrgang, veröffentlich fidung nach Stocftad wird, der Rechte der Presse in beachtenswerter Weise an. mr. Die Zeugen her gehalten. Er Ec betont, daß die Presse ebenso wie der Lehrer und der h: 1,70 m, Anfangs Anwalt ihren Beruf hat, und daß es zu diesem Beruf ge hört, Mißstände zu rügen, das Volk vor Frr. Figur, ſpies bart, möglicherwe gängen zu warnen und auf die zum Heil und Gedeihen rrotes Haar, ohne führende Wege hinzuweisen. Er wendet sich gegen die Ver tide war derfelbe mit le sagung des Schutz's von§ 193 St.-G.-B.( Wahrnehmung, guterhaltenem I berechtigter Interessen) durch das Reichsgericht und gegen die mich bräunlicher Fa Argumentation von vermeidlichen Uebelständen, die den is fonnte bis j Bibens jet Redakteur selbst gar nicht berührten". Sie berührten ihn ebenso wie etwa den Syndifus eines Vereins, Dinge die werden. Im Tod den Verein schmälern, wenn sie auch den Syndikus nichten. Der Tod muß I den Fingern trampf weiter persönlich betreffen. Es gebe eben auch Berufstätigare Tobekurface feiten, die auf freier Initiative beruhen, bei welcher die Pflicht der Berufserfüllung mehr durch moralische, als burchellt. Ungeheures de, daß der eigene Bate rechtliche Gebote geregelt ist, und dazu gehört der Beruf mann Weih, unter d der Presse: Welchen anderen Beruf sollte sonst die Presse ommen und nach ein haben? Etwa die Neugierde zu befriedigen, etwa zu unterdermen nach dem E halten, etwa theoretische Ansichten zu vertreten? Nein, die Presse hat den Beruf, die praktischen Inbriert wurde. Lurch riche Blutflecken an teressen der Nation und damit der Mensch dt gegen ihn verdi heit nach allen Richtungen hin zu fördern, von einer eigen Mißstände hervorzukehren und Joeen zu verbreiten, welche die Welt in ihrer Kulturarbeit fördern sollen.... Der Beruf der Press: wird vom Reichsgericht verkannt, wenn es annimmt, das Recht der Presse sei nichts anderes, als das Recht der freien Aeußerung. Ebensogut könnte man sagen, das Recht des Anwalts sei nichts anderes als das Recht der freien Ansprache; in der Tat handelt es sich um Zwed und Ziel der Aeußerung, und dieses ist im einen Fall eben so berechtigt wie im anderen. Dazu kommt, daß die Tätig feit der Pcess: ebenfalls beruflich ausgeübt wird, also nicht etwa gelegentlich, in vereinzeiten Fällen, sondern in regel mäßiger zielbewußter Arbett, welche ein ganzes Menschen leben ausfüllen fann und den Mann der Presse zwingt, Stellung zu nehmen und auch da tätig zu sein, wo etwa Neigung und persönliches Behagen schweigen müssen. Dazu tommt ferner, daß die Presse eine vom Staat anerkannte Institution ist, deren Dienste der Staat auf Schritt und Tritt bedarf, wenn er offizielle Blätter herausgibt, wenn er seine Bekanntmachungen auf dem Wege der Presse erläßt, wenn er Mißverständnisse des Publikums auf dem Wege der Press: berichtigt. Und unter dem vollen Schuß des§ 193, so betont Kohler zum Schluß, daß dies Verständnis für das Wesen der Presse sich allge Befan In der Zeit vom er Stadt funden: 1 ArbeitsE Stettenarmband, Rebolber, 1 Dan aloren: 50 Mart i monnaie mit 35Inhalt, 1 rotes Gruß aus Chri Pfennigen Inhal mit Schnalle, 1 mit 75 Mt. Jnhc mit ca. 9 Mt. In feder, 1 Portem Pafetchen mit 1 A tüchern gez. A. D. 4 fleinen Vorher jeidene Damenblu tann die gute Presse gedeihen. Es wäre nur zu wünschen, flogen is: 1 Sta mein bei den Gerichten fände. So mancher Urteilspruch belieben ihre 2 würde dann anders ausfallen. * Verrückte Grenzzeichen. Die„ Hessische Be amtenzeitung" schreibt: Mit sonderbaren Möglichkeiten rechnet der§919 des B. G. B. Dieser bestimmt nämlich in seinem ersten Absatz folgendes:" Der Eigentümer eines Grundstücks fann von dem Eigentümer eines Nachbargrundftückes verlangen, daß dieser zur Einrichtung fester Grenz zeichen und wenn ein Wegzeichen verrückt oder untenntlich geworden ist, zuc W.derherstellung mitwirft." Stilistisch richtig müßte es heißen:„ Wenn ein Grenzzeichen verrückt worden oder untenntlich geworden ist." Dorlar, 10. August. Bigamie. Verhaftet wurde gestern Abend der auf einer hiesigen Mühle beschäftigte Fuhrknecht Ludwig Richter. Der von auswärts zugezogene Verhaftete, welcher im 48. Lebensjahr steht, hatte zu Weihnachten vorigen Jahres eine hiesige Wittwe geheiratet und jetzt stellt es sich heraus, daß er schon längere Zeit verheiratet ist. Er wird sich unter der Anklage von Bigamie vor Gericht zu verantworten haben. Die Empfangsber machen. Gießen, den 11 Großh. J. Lahakalik- u August Gab Feinste Bau- und Kalkwerke: Ab and Prima Haribrar ie Königliche eröffnet das Winter Programme Braunfels. In der Zeit vom 28. September bis sich Weih zur teitischen Zeit in Seligenstadt aufhielt, konnte Sandwerk 2 Ottober wird in unserer Stadt die VI. vom Obst- und sich der unglückliche Mann von dem fürchterlichen Verdachte, 1906, Bungsfal ader bauverein für den Kris Wezlar veranstaltete Obst vin Gartenbauausstellung ftattfinden. Die Aus: urgebracht werden. der Mörder seines eigenen Kindes zu sein, überzeugend reinigen, worauf am anderen Morgen 10 Uhr seine Fret t nachfolgeling wird in der Turnhalle des hiesigen Turnvereins laffung angeordnet werden konnte. Das ermordete Mädchen, neugemable Tätigkeit Durch Bum Stil sammel wafenmeisterei ist begonnoen. Einige Gebäude te Vorstand en bereits im Herbst fertig stehen. Hungen. Der Tresor des Gelbbiebes. § Garbenteich, 10. August. Mit der Errichtung der Der Kammer eeren das von seinem Vater von Seligenstadt zur Heimkehr be wogen wurde, war unterwegs auf der Suche nach Wald. brombeeren; denn bei der Leiche fand man eine mit Brom beeren gefüllte Düte. Vermutlich wurde es beim Be pflücken von einem W gelagerer überrascht und nach miß: tat durch Abschlachtung unschädlich gemacht. Die Anhalts: punkte, die auf den Mörder deuten, sind sehr gering. Ein Schnurrbartehiar, das bei der Leiche gefunden wurde, ist von Gerichtshemiter Dr. Popp Frankfurt in Verwahrung genommen worden. efchiedene Bon der fürzlich auf der Gewerkschaft Friedrich aestohlenen glücktem Sittlichkeitsattentate als einziger Beuge einer ShandDen der Summe find 7000 Mt. wieder zu Stelle geschafft worden. jahr 1905. Statsjahr 190 twurde von Arbeitern in einem kleinen Wasserschacht sfiber. Homburg, 10. August. Die Arbeiten an dem von Der 12 Meter hohe Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. uschüsse für den Raiser der Stadt Homburg gestifteten Landgrafen der Mitglie en mai schreiten rüftig voron. Corschriften belist ist bereits aufgestellt, ebenso wurde mit dem Anhinsichtlich bringen der Bronzebilder begonnen. Nach Beendigung der den Lehrling Feier begibt sich der Kaiser nach dem Bahnhof zur Abfahrt inrmas Hessen- Homburgschen müssen in ruas ilhelmshöhe. Alle ehemaligen Hessen Homburgschen August 1 oldaten sollen bei der Feier einen bevorzugten Platz er= halten, sobald sie sich gemeinsam an der Feier beteiligen änger bullet. Birthaft Hanau, 10. Auguft. Das hiesige Landgericht hat Tagesordum esmen Sted brief hinter dem des Mordes verdächtigen igeuner Peter Johann Döllis( auch Tellid genannt) erlassen. nzeiger" in besondere Kennzeichen sind angegeben, eine verfrüppelte rich Aug Time Hand und ein Gewächs am rechten Ohr. en. Mainz, 10 August. Die Einmach bohnenernte aus Sft in unseren Nachbargemeinden Mombach, Gonsenheim, halten more inthen usw. in diesem Jahre besonders gut aus. Aus ung ab. märtige Stonservenfabriken haben mit den Händlern, obwohl re Beit be bie Ente noch nicht begonnen hat, bereits Abschlüsse gemacht and zwar zu 10 f. pro Zentner. hen Fadi - ? Seligenstadt. Zum Lustmord. Der Mörder der de Gewerbe Bjährigen Frieda Weih ist noch nicht entdeckt. Der Täter it unbekannt. Einiger Verdacht fällt, laut Bekanntgabe der Berliner Red Großh. Staatsanwaltschaft Darmstadt, auf einen besser geger Tageblat teibeten Handwerksburschen, welcher etwa 15 Minuten vom leidigung", atort, auf der Straße von Seligenstadt a. M. in der beröffigtung nach Stockstadt, Aschaffenburg gehend, gesehen turde. Die Zeugen haben ihn für einen Monteur, ter Weise a brer und Schloffer gehalten. Er wird folgendermaßen beschrieben: fem Beruf röße: 1,70 m, Anfangs der 40er Jahre, besseres Aussehen, If vor 3 male Figur, spizzes Gesicht, insbesondere Nase, roten il und Gebeibehnurrbart, möglicherweise auch furz gehaltenen roten Vollgegen die hart, rotes Haar, ohne Stock und sonstiges Gepäck. Befleidet war derselbe mit leinener, ziemlich neuer, blauer Hose, ( Wahrnehm tantiem, guter haltenem Jackett und großem Schlapphut von t und gegen Eine Vergewaltigung des geblich bräunlicher Farbe. Sabdhens fonnte bis jeßt nicht mit voller Bestimmiheit feftgestellt werden. Im Todeskampfe scheint sich die Ermordete 13, Dingeit den Fingern trampshaft in den Boden eingetrallt zu Synditus nit haben. Der Tod muß langsam eingetreten sein. Als unsch Berufstäti mittelbare Todesursache wurde Verblutung resp. Erstickung lische, als but fiftgeſtellt. Ungeheures Aufsehen erregte später die Tat: che, daß der eigene Vater des Mädchens, Zigarrenfabrikant Hermann Weih, unter dem Verdachte der Täterschaft fest: genommen und nach eingebrochener Dunkelheit von zwei Gendarmen nach dem Seligenstädter Amtsgerichtsgefängnis etortiert wurde. Eurch allerlei Umstände, insbesondere durch hlreiche Blutflecken an seiner Kleidung, hatte sich der er Menst erdacht gegen ihn verdichtet. Da aber die Blutflecken nach: zu förden theißlich von einer eigenen Handverlegung herrührten und erbreiten, weld 2 inden, die berührten ei welcher hört der Be onft die Pr etwa zu unt en? Nein, di tieng a ... fannt, wenn nderes, als w Bekanntmachung. In der Zeit vom 3. bis 11. August 1906 wurde in ute man faefiger Stadt als das R sich um 3 einen Fall eh daß die Ti wird, also dern in t nzes Menf Preffe zwi fein, wo müssen. D Dom Sto en Dienfte nn er offi tmachungen verständniffe tigt. Und un hler zum குறியர் funden: 1 Arbeitsbeutel, 1 Brieftasche, 1 filbernes Kettenarmband, 1 Milchkanne, 3 Damenringe, 1 Revolver, 1 Damensonnenschirm, 1 Damengürtel verloren: 50 Mark in Gold, 1 schwarzledernes Portemonnaie mit 35-37 Mart und 1 Rechnung als Inhalt, 1 rotes Portemonnaie mit der Aufschrift Gruß aus Christiania" mit 22. Mt. und einigen Pfennigen Inhalt, 1 schwarzer Damenstoffgürtel mit Schnalle, 1 schwarzes Herren- Portemonnaie mit 75 Mt. Inhalt, 1 braunes Lederportemonnaie mit ca. 9 Mt. Inhalt, 1 Füllfederhalter mit Goldfeder, 1 Portemonnate mit 13 Mt. Inhalt, 1 Paketchen mit 1 Kravatte mit Goldnadel, 2 Taschentüchern gez. K. D., 1 paar Manschettenknöpfe und 4 fleinen Vorhemdknöpfchen als Inhalt und 1 seidene Damenbluse. ur zu win geflogen ist: 1 Kanarienbogel. Breffe fidh dy Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenzu machen. her Urteil inde belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend emellige Boy glichfeiten red amt nämlig Eigentümer ein Nachbargru ng fefter Br oder untenn irft." Stilift zeichen berri Verhaftet wurk ühle befchäftig wärts zugezoge fteht, hatte Bittwe geheirate on längere B bon Bigami laget Gießen, den 11. August 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Lahnkalk- u. Marmor- Industrie August Gabriel Jr. Glesson. - Kalkwerke: Abendstern. Telefon 84. Feinste Bau- und Düngekalke in Stücken und gemahlen. Prima Hartbrand- Ziegelsteine D. N. F. ie Königliche Baugewerk- Schule zu Jostein im Taunus eröffner das Winterhalbjahr am Donnerstag, den 18. Oktbr. Programme und Meldezettel versendet kostenlos Die Direktion. Geborene. Am 30. Juli. Dem Erdarbeiter Heinrich Höfler eine Am 1. Auguft. Dem Kaufmann Tochter, Katharine. Budwig Beck eine Tochter, Saeby; Kaufmann Ludwig Ocel ein Sohn; 2. Architeft und Bauunternehmer Georg Aling 2. ein Sohn; 3. Lackierer Otto Röhmtg eine Tochter, Gertrud, Johanna Lucie; Megger Wilhelm Rinn ein Sohn, Wilhelm Heinrich; Eisendreher Gustav Heinrich Krausch ein Sohn; 6. städt. Taglöhner Peter Margolf eine Tochter; Gerber Hermann Lorenz ein Sohn, Hermann. Aufgebote. Um 2. Auguft. Gorg Schrimpf, Megger dahier mit Sermine Maate hierselbst. 4 Georg Heller, Former in Leihgestern mit Anna Lang dahier. Heinrich wöller, Schneider in Nieder- Moos mit Marie Stöcker dahier. Georg Wilhelm Heinrich Dieß, Postbote bahier mit Chriftine Kehr in Allendorf a. Lda. 6. Johannes Schmidt 9., Taglöhner in Burkhardsfelden mit Elisabethe Wilhelmine Amend dahier. 8. Theodor Lehrmund, Lokomotivheizer dahier mit Elisabeth: Heil hierselbst. Hermann Adolf Wächter, Hilfs= Maschinenwärter bahier mit Marie Margarete Raaf in Büdingen. Eheschließungen. Am 4. August. Georg Stühler, Bureaubeamter in in Worms( Jahnstraße 12) mit Elifabethe Göbel dahier ( Sandgasse 18.) Seinrich Jöbt, Maschinenarbeiter bahier ( Hammstraße 19) mit Elisabethe Repp hierselbst( Oftanlage 29.) 7. Ludwig Weber, Oberlehrer dahier( Ludwigeplaz 6) mit Karoline Ottens hierselbst. August Kübel, Prokurist dahier( Bahnhofstraße 45) mit Marie Teipel hierselbst. Philipp Hofmann, Tapezier und Polsterer dahier( Tiefenweg 19) mit Katharine Weckmann hierselbst. 9. Dr. Arthur Brandeis, K. K. Professor in Wien mit Clementine Schäfer dahier( Frankfurterstraße 21.) Gestorbene. Am 3. Auguft. Paula Aloysa Spengler, 7 Mte. alt, Tochter des Kaufmanns Aloys Spengler dahier. 5. Karl Hofmann, 37 Jahre alt, Postschoffner dahier. 6. Johannes Müller, 31 Jahre alt, Unterzahimeister dahier. 7. Marie Bartholomay, geb. Lauer, 79 Jahre alt, dahier. Karl Ulm, 59 Jahre alt, Esenbahn- Portier i. P. dahier. 8. Ernst Heinrich Valentin, 1 Jahr alt, Sohn des Steinbrechers Ernst Valentin dabier. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Sonntag, den 12. Auguft. Veränderliche Bewölkung, zeitweise geringer Lebensgrosses Porträt Brustbild nach jeder Photographie vergrössert. Echte Kreidezeichnung. Grösse 45 x 55 cm. Aehnlichkeit garantiert. Für nur 1th Mark 19 liefere ich reklamehalber für diesen Monat an jedermann gegen Nachnahme oder Voreinsendung des Betrages. Jeder 50te Besteller erhält gratis hocheleganten Goldrahmen Nur nachweislicher Abschluss von 50.000 Porträts ermöglicht dieses Angebot. Niemand versäume diese Gelegenheit und sende umgehend Photographie mit deutlicher Adresse an Grand Institut pour reproduktion Hugo Weis Frankfurt a. M., Kronprinzenstrasse 54. Regen, nachts sehr fühl, Temperatur am Tage wenig verändert, frishe nördliche Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Marktberichte. ee 11. Aug. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten Butter ner Fb 1.20-1.30 R., Silberete ber Städ 7-8 kg., Enteneier St. 0-0 Pfa, Käse per St. 6-8 Bfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Bfd. 22 fg., Linsen per Pfd. 32 Bfg., Tauben ver Baar 080-1.00 Mr., Hühner per Stück 1.00-1.60 mt., Hahnen per Stück 0.80-1.80 mt., Enten per Stüd 1.80-2.20 mt., Gänse Der Bid 00-00 Bfg., Ochsenfleisch per Pfd. 78-86 Pfg., Rindfleisch per Pfd. 70-72 Bfg., Schweinefleisch per Pfs. 80-91 Big. Schweinefleisch gefalten per Bfd. 94-00 Pfa., Kalbfleisch ver Pfd. 80-84 fa., Hammelfleisch per Pfs 60-80 Big., Kartoffeln per 100 Rilo 7.00-8.00 Mt., Zwiebeln per 3tr. 6.00-8 00 f Weiskraut per Std. 15-30 fd., per St. 10-30 Pfg., Aepfel ver Bib 15-20 Pfg., Zweifchenper Str. 0.00-000 mt, Kirschen per Pfd. 30-40 Pfg., Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherzieher feilgeboten werden. * Frankfurt a. M. Heu und Strohmarkt. Heu per Zentner 300-3 80, Strob per Zentner 2.90 f. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Es tönnen eingestellt werden: 2 landw. Arbeiter, 1 landw. Magd, Ziegeleiarbeiter, 2 Steinbrucharbeiter, 5 Schlosser, 7 Schreiner, 1 Schuhmacher, 2 Glaser, Erdarbeiter, 1 Küchenmädchen, 1 Stutscher( für Arzt), 2 Dienstmädchen, 4 Lauffrauen, 2 Laufmädchen. Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Elektromonteur, 1 Schreiner, 1 Kellner gegen Vergütung. Es suchen Arbeit: 1 Maschinist oder Heizer, 1 Buchbinder, 2 Waschnud Buzzfrauen, 1 Flickfrau, 2 Installateure, 1 Kaufmann, 1 Auslaufer, 1 Stassierer- oder Bureau diener. Verantwortlich: für die Politik und den Inserat ente I Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betbe in Gießen. „ Das Blut ist das Leben", das ist entschieden der größte Wahrheitsspruch, denn gesundes Blut macht sich nicht nur dadurch bemerkbar, daß es dem Störper ein angenehmes Aeußere, Vollkommenheit und Schönheit verleiht, es wirkt auch auf den Geist und macht den Menschen heiter, vergnügt, tüchtig und klardenkend. Wie wichtig ist es daher, darnach zu trachten, daß gesundes, fräftiges Blut in den Adern fließt. Dieses ist mit Sicherheit durch Ferromanganin, ein blutreinigendes und blutbildendes Mittel, zu erzielen. Ferromanganin ist unentbehrlich bei Rekonvaleszenten. Enthält: Eisen 0,5, Rognaf 15, Nest dest. Wasser und aromat. Bestandteile. Zu haben in den Apotheken. Bei Einkäufen Fahrräder, wollen unsere verehrlichen Abonnenten und Leser sich der in unseren Zeitungen inserierenden Firmen erinnern und auf uns beziehen. erstklassig, direkt von der Fabrik an Neue Frühkartoffeln Wetteraner Ware, gelbe Perle von Erfurt und Frührosen Private und Händler von versendet inkl. Sack pro Zentner Mk. 65 an. 2.75 Mt. ab hier gegen Nachn. Zubehörteile, prima Mäntel von ca. Mk. 4. Luftschläuche von Mk. 2.80 an. Reparaturen auch an fremdem Fabrikat prompt und billigst. Wer sich auf diese Zeitung be: zieht und einen Auftrag von Mk. 10 erteilt, erhält eine höchst praktische Gratis- Zugabe. Katalog gratis und franko. Duisburger Fahrradfabrik ,, Schwalbe" Akt.- Ges. Duisburg- Wanheimerort. Gegründet 1896. Städt. Wohnungsnachweis Gießen. Gartenstraße 2,( Zimmer Nr. 2) Es find zu vermieten: 1 Wohnung. von 8-9 3tmmern 1 " " 1 1 6-8 6 " " " 3 Wohnungen von 5 Zimmer, 4 " " 2 11 1 If " 4 3 2 " " 1 " " A. Simon II. Echzell in der Wetterau. Tel-Anschl: Reichelsheim i. d. W. Nr. 10. Makulatur hat abzugeben Expedition d. Blattes. Lunns wascht am besten Darlehn auf Möbel, Wirtschaft usw. gibt Selbstgeber ohne unnötige Vorauszahlung. Unger, Berlin, Gubener- Straße 46. Rückporto. " Ankauf 2 möbl. Zimmer, 1 Werkstatt. 2 Läden Zu mieten gesucht: 34 Wohnungen von 1-7 3immern. g. Blutftod. Timerman von Verkauf Alteisen, Lumpen, Knochen, Kupfer, Messing, Blei, Zink, Zinn etc., Möbeln, Betten, Weißzeug, Goldund Silbersachen, Münzen und Antiquitäten. Hilfe* teft. 33 Louis Rothenberger. u. meine hter t. D. pat. Neuheit. I Gießen, Neuenweg 22 Kg. Heiraten Sie nicht bevor Sie meine Läger in Möbel, Betten, Polsterwaren Herren- u. Damen- Konfektion Wäsche und Kleiderstoffe etc. besichtigt haben. Sie werden dann zur Ueberzeugung kommen, dass sie Auf Kredit sowie gegen Bar nirgends vorteilhafter kaufen können wie im leistungsfähigen und koulanten Möbel- und Waren- Kredit- Haus J.Jttmann Plockstr. 14-16 Giessen Plockstr. 14-16 Kleinste Anzahlung! Bequemste Teilzahlung! Kunden ohne Anzahlung! Jeder neue Käufer erhält bei Vorzeigung dieser Anzeige Mk. 1.auf den Kaufbetrag vergütet. Brotpreise bom 12. bis 26. August 1906. Der hiesigen Bäcker. 2 Kilogr.( 4 Pfd.) Gem. Brot bei: Pfg. Ernst Christ Wieset. 1 Weißbrot 1 Gem.- Brot 2 " 3 1 Kornbrot 2 " Der auswärtigen Bäcker. 44 27 Georg Dern II., Gr.- Linden 46 54 Louis Süßmuth, Steinberg 46 25 Karl Zinger, Allendorf a. Ld. 46 50 W. Weigel, Lang- Göns.. 46 75 Heinr. Weber, Heuchelheim 48 23 Gust. Jacoby, Alten- Bused 46 46 Karl Post, Wieseck " 1 Kilogr.( 2 Pfd.) Weißbrot bei Georg Dern II., Gr.- Linden 25 Heinrich Weber, Heuchelheim 27, W. Weitzel, Lang- Göns.. 26 Heinrich Binz, Aulendorf a. L. 25 W. Fabel, Wieseck... 26 2. Steinmüller, Gr.- Linden 26 W. Leir, Klein- Linden.. 27 Karl Post, Wieseck . 27, " " Jakob Appel, Krofdorf.27" 2 Kilogr.( 4 Pfd.) Weißbrot bei Georg Dern II., Gr.- Linden 50 Louis Süßmuth, Steinberg 50 2. Steinmüller, Gr.- Linden 52 Heinrich Binz, Allendorf a.L. 50 W. Fabel, Wieseck W. Weißel, Lang- Göns. Heinr. Weber, Heuchelheim 54 Karl Trautmann, Wieseck, Jakob Appel, Krofdorf. 28. Lein, Klein- Linden Karl Post, Wieseck 1 Kilogr.( 2 Pfd.) Gem. Brot 215. Königlich Preußische Klassenlotterie. 2. Alaffe 1 8tehungstag. 10. august 1906. Vormittag. Nur bie Gewinne über 96 Mt. find in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr. A. St.-A. f. 8.) ( Nachdrud verboten.) 2367 692 167 472( 200) 510( 200) 919 1112 63 892 432 99 501 77 938 84 653 962 85 3170 340 651 9 601( 200) 45 731 905 4017 47 132 33 93 343 52 922 5040 414 578 859 6143( 200) 307 67 639 50 78 82 883( 300) 962 67( 200) 81 7032 847( 200) 481 76 89 563 628 52 774 905 8070 191 275 360 469( 200) 753 884 9289 880 421 26 525 807 10663 11304 458 628 669 88 882 12062 66 227( 300) 92 316 593 788 903( 300) 13048 151 654 852 14259 628 88 702 15054 329 640 69 708 41 48 928 97 16074 209 61 319 82 606 30 17831 89 407 634 752 74 884 939 18378 444 649 614 737 ( 3000) 903 9 45 19000 12 49 50 63 264 454 614 613 18 707 52 20132 239 818 675 617 998 21002 32 480 639 99 22363 518 72 677 23055 263 861 740 24046 91 111 345 79 675 886 87 25212 26 850 92 980 26014 68 99 288 638 93 818 48 27106 8 64 283 412 689 28037 113 214 632 91 631 965 92 29107 234 314 16 436 64 520 52 717 87( 300) 57 30019( 200) 81 116 46 258 465 513 736 88 845 31002 280 805 32056 194 238 350 451 673 724 26 897 996 33065 101 264 483 668 616 34004 152 360 406 ( 400) 32 555 617 34 60 35334 807( 400) 44 36194 256 97 452 86 516 804 93 905 76 37622 88 850 38212 49 448 814 82 999 39026 166 97 862 429 670 898 40055 113 66 266 728 41094 187 834 433 544 608 726 842 42000( 200) 485 658 727 803 10 18 43081 283 612 86( 200) 846 44069 87 223 72 622 795 886 45000 172 249 827 62 413 744 873 46045 148 397 471 573 689 771 77( 300) 806 998 47080 102 81 63 77 272 409 774 889 902 48582 728 73 841 49329 45 61 419 691 616 702 896 50420 681 649 704 932 61038 97 159 328 503 726 30 31 91 831 69( 200) 905 72 90 52037 292 343 434 67 76 647 813 53162 288 90 329 457 838 54081 402 50 764 908 55099 252 67 359 678 56025 96 993 99 614 711 811 824 57152 214( 200) 20 89 446 67 610 93 719 801 9 918 58058 112 76 93 424 821 86 97 911 27 59635 48 600 767 74( 300) 96 909 60143 245 803 442 694 680 712 17 63 61124 27 68 486 635( 300) 719 844 928 62267 88 308 598 670 927 64 63039 803 469 860 994 64188 443 706 838 63 66078( 30 000) 543 706 73 806 18 87 67124 68072 87 179 206 78 312 17 430 610 48 722 90 961 65014 237 650 95 864 45 270 337 416 61 613 868( 300) 69137 340 476 881 70233 302 663 629 872 87 970 95 71131 232 47 870 477 702 85 856 72017 448 780 73091 164 696 748 991 74094 259 84 367 480( 400) 91 796 850 911 75167 816 483 612 743 86 90 92 898 76016 411 48 85 90 629 704 931 77001 28 77 175 296 417( 200) 669 672 736 846 55 934 52 88 78007 139( 400) 236 379 473 618 826 79001 431 37 617 733( 300) 816 935 80043 242 522 660 62 81122 207 41 308 493 94 848 82216 89( 400) 414 ( 400) 645 748 68 810 85 83120 38 46 307 433 34 600 657 77 716 84178 96 732 85472( 200) 610 708 60 843 998 86050 159 256 75 455 535 37 830 716 24 87159 842 427 63 501 642 746 88194( 200) 214 64 78 85 822 614 623 898 89103 48 204 839 47 84 467 638 819 47 90666 97 986 91039 625 938 92131 216 307 681 600 717 818 935 48 93687 911 94026 110 225 631 48 839 918 95052( 200) 393 436 639 823 51 93 97 905( 300) 96275 401( 600) 741 84 947 97070 72 442 97 690 743 954 98029 ( 200) 396 522 49 642 816 99060 88 119 378 496 800 98 100034 381 561 698 783 960 80 101266 431( 200) 96 506 840 942 102208 893 416 682 875 103001 107 298 321 444 64( 300) 104007 214 32 416( 200) 62 546 638 ( 200) 895 105091 140 239 314 475 663( 400) 784 912 106289 883 415 708 859 912 74 107617 87 108189 260 516 639 962 109581982 110298 311 83 64 781 936 111328 443 610 64 840 112201 514 904 113009 98 189( 200) 685 905 114101 63 83 606 763 877 83 948 115116 54( 200) 389 93 442 66 65 802 21 917 71 116329 520 601 117225 86 93 426 604 118028 759( 1000) 821 ( 300) 976 119040( 200) 86 285 338 442 64] 96 924 50 120134 81 600 683( 200) 849 81 984 121518 663 768 122004( 200) 69 239 86 355 611 830 73 924 26 123056 66 123 31 250 346 65 426 29 616 93 716 926 124156 218 719( 300) 92 946 48 125149 74 325 406 88 649 965 126065 L15 703 83 929( 200) 88( 300) 127389 658( 200) 801 41 128058 1391 621 68( 300) 72 ( 300) 830 129320 428 533 733 959 63 87 130228 600 27 626 872( 400) 927 131004 504 40 95 636 82 754 73 75 840 56 132618 638 927 133096 394 411 603 740 52 56 845 134264 343 473 516 673 934 135100 599 688 742 136279 303 721 137626 88 780 86( 400) 813 919 138003 102 79 231 395 438 63 664 866 98 139016 168 80( 200) 343 483 642 905 140103 212 86 380 479 615 47 692 868 74 919 141055 286 312 873 840 142099 149 349 64 410 59 143138 223( 200) 74 610 626 144165 226 312 16 80( 200) 439 698 627 67 145129 309 414 38 69 831 76 931 146248 314 70 766 802 2: 147354 62 501 830 148013 288 93 569 761 812 926 83 149130 33 887 457 708( 200) 14 46 91( 200) 965 150025( 300) 48 88 207 490 696 151123 418 611 727( 50000) 152051 95 127 263 601 735 928 34 67 153019 24 209 642 602 37 67 90 977 78 154003 9 427 726 155024 217 701 42 850 987 156076 172 255 553 722 68 834 157026 67 179 212 888 158118 242 386( 200) 412 42 640 159052 194 206 40 413 570 98 847 160185 238 486 522 742 95 918 161022 247 93 469 633 74 603 806 162042 188 76 234 381 424 32 609( 300) 888 929 163274 828 618 756 896 949 164064 165 266 339 440 86 519 603 724 62 165016 63 117 243 576 93 841 947 74 166045 453 75 752 94 907 167000 17( 200) 187 99 216 46 800 498 759 833 70 168526 772 867 948 169180( 500) 861 85 993 170005 33 46 540 633 977 171335 423 48 745 828 31 97 957( 200) 172227 408 608 40 759 66 983 173224 849 67 607 616 27 73 821 975 95 174134 201 16 87 832 60 61( 200) 92 472 653 66 665 849 175488 97 526 606 702 176078 204 73 327 465 71 636 672 804 177189 283 97 944 433 38( 600) 680 92 17 8016 31 161 201 36 474 603 179119 282 347 685 829 956 180386 44 74( 300) 99 640( 200) 935 181009 306 473 633( 200) 62 182042 145 67 223 678 714 64 839 183166 76 526 50 705 37 91 184007 93 388 433 95 673 703 10 99 957 185930 413 28 80 505 775 799 995( 200) 186223 94 536 683 700 998 187141 82 247 61 859 432 643 72 611 877 974 188019 316 62 624 946 189243( 200) 341 444 670 990 190049 72 94 208 620( 300) 801 10 191417 59 568 742 904 88 192025 805 421 68 83 619( 400) 63 601 193010 22 105 296 323 572 602( 200) 818 88 934 194178 201 66 496 606 31 54 609( 300) 755 839 55 195004 17 100 28 230 850 196066 154 461 74 197069 124 381 497 650 710 953 54 97 198035 44 63 257 69 92 412 57 742 837 199089 266( 400) 302 432 598( 200) 893 200081 806 746 50 845 201114 76 81 362 447 656 650 802 23 33 202226 397 428 732 99 912 203049 215 645 706 14 204250 95( 200) 361 89 612 819 71 205051 153 201 41 418 50 634 697 933 60 83 206040 195( 200) 286 306 401 66 731 977( 300) 207004 273 816 81 691 609 38 704 208029 84 62 65 120 91 94 248 350 420 90 755 61 847 902 13 29 209118 360 408 210332( 200) 97 571( 300) 643 814 21 92 904 25 36 65 68 211451 84 91 212233( 300) 432 628( 400) 719 213036 67( 200) 317 88 612( 200) 18 714 26 75 964 214167 216 348 562 85 736 832 39 81 970 215464 833 61 968 216043 124 95 217 23 327 833 69 77 217061 111 84 202 44 895 471 218151 764( 400) 913 219061 144 94 937 567 655 825 65 220041 94 129( 200) 502 29 603 5 55 740 97 814 963 221062 79 169 287 419 28 608 609 747 222292 497 500 2 952( 200) 223306 493 671 779 803 90 224033 80 212 13 818 686 97 764 225162( 3000) 94 714 887 945 226649 69 769 71 377 227091 236 469 615 875 228117 667 966 76 229092 185 312 84 427 698 732 890( 200) M " " " f 11 " 46 " Karl Stumpf, Garbenteich 48 Karl Trautmann, Wiesec. 46 W. Steinmüller Ww., LangGöns " " 1 46 81 " " L. Steinmüller, Gr.- Linden 46, Karl Spamer, Reiskirchen. 46, Jakob Appel, Krofdorf 3 Kilogr.( 6 Pfd.) Gem.- Brot bei: W. Fabel, Wieseck. 50 " W. Lein, Klein- Linden . 50, " Heinr. Binz, Allendorf a. L. 48", 69 69 " " 1 11 " Karl Post, Wiesec Louis Süßmuth, Steinberg 69 Ernst Christel Wieseck.. 66 Gust. Jacoby, Alten- Bused 69 Karl Trautmann, Wiesed. 69 1 Kilogr.( 2 Pfd.) Kornbrot bei: F. Weiß Grününgen 23 Karl Zinser, Allendorf a. Ld. 22 Jakob Appel, Krosdorf 54 W. Schimmel, Kinzenb. M. 46 " " 52 • " 52 " " ŏ. Binz, Allendorf a. L. 22 " " 54 23" " 54 " 1 2 Kilogr.( Pfd.) Kornbrot bei: . " 54 " Jakob Appel, Krofdorf.. 46 bei Heinr. Binz, Allendorf a. 2. 44 Karl Zinger, Allendorf a. Ld. 44 Heinr. Weber, Heuchelheim 46 " " " 1 " Kon. Hensel, Gr.- Rechtenbach 44 " " 24 L Steinmüller, Gr. Linden 23 Karl Stumpf, Garbenteich 24 Heinr. Weber, Heuchelheim 24 Karl Spamer, Reiskirchen. 44 Karl Stumpf, Garbenteich 44 Ferd. Weiß, Grüningen. 17 " 46 11 " " W. Lein, Klein- Linden.. 46, Der Brotverkäufer. " 1 W. Lein, Klein- Linden.. 25 " " Georg Dern II., Gr.- Linden 23 Karl Zinger, Allendorf a. Ld. 23 W. Weigel, Lang- Göns. 23 W. Steinmüller Ww., Lang Göns 230144 99 252 75 658 88 231127 69 410 89 49 501 17 670( 200) 721 928 232460( 1000) 861 62 233108 387 446 830 234077 105 25 466 627 669 961 235077( 200) 439 591 646 799 955 58 236686 763 814 45 922 237065 107 464 623 40 42 238023 144 404 80 655 72 796 354 239004 68( 200) 12/ 203 40 659 648 94 711 240107 206 520 650( 3000) 80 850 241448 746 901( 200) 242261 465 734 243521 664 700( 200) 985 244006 138 834( 1000) 92 624 704 984 245110 465 616 800 918( 300) 83 246045 129 227 70 346 59 688 972 247172 217 419 36 647 705 29( 1000) 92 842 248502 62 611 78 35 249028 133 69 64 485 544 69 663 89( 200) 758 940 250020 61 119 68 316( 400) 91 483 617 629 888 939 251048 132 253 818 701 897 928 252019 176 916 494 702 8 253327 930 254023 456 255053 246( 400) 51( 200) 802 51 79 448 601 71 712 17 940 256586 99 618 58 975 257360 64 67 465 70 88 974 258170( 200) 263 468 607 617 753 889 259135 214 345 454 718 32( 100000) 260107 281( 200) 306 406 765 844 955 261069 255( 300) 87 680 800 944 262079 161 546 65 766 263055 439 71( 400) 516 63 604 720 92 819 910 95 264268 86 323( 200) 407 677 696 852 265066 349 66 426 45 961( 400) 77 266397 641 79 613 77 744 73 967 267184 203 65 314 84 414 606 83 601 985 ( 200) 268030( 200) 66 138 50 78 98 630 622 915269123 409 24 549 753( 300) 270177 890 476 682 723 930 271217 19 316 457 663 89 814( 200) 40 75 89 272251 69 72 834 59 498 717 997 273102 33 224 93 323 49 67 407 43 692 819 274066 206 833 869 951 78 275040 199 248 432 586 716 946 276205 68 662 277018 144 74 642 90 278149 67 649 96 279148 89 226 407 83 659 775 863 912 69 280754 889 281264( 200) 74 828 50 432 509 804 56 282097 116 269 98 476 839 901 12 283142 251 68 779( 200) 884 957 89 284054 203 13 32 95 395 98 432 689 799 822 285013 948 456 694 286124 74 446 956 86 287024 490 709 88 76 838 904( 300) 215. Königlich Preußische Klaffenlotterie. 2. Klasse 1. 8tehungstag. 10. august 1906. Nachmittag Nur die Gewinne über 96 M. find in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr. A. St.-A. f. 8.) ( Nachdruck berbo 6 65 283 820 503 948 1208 9 323 522 704 825 42 95 2137 400 97 691 931( 15000) 3055 98( 300) 216( 200) 56 508 4495 913 5027 110 712 75 8 67 312 507 11 828 7119 92 217 71 405 39 81 553 679 86 858 935 8110 50 75 782 949 9055 88 145 297 364 508 41 659 81 786( 200) 936( 3000) 10375 672 83 870 11001 48 56 152 89 306 505 49 897 12013 224 846 976 873 13419 507 621 764 80 14038 60 183 761 15084 119 233 813 45 578 952 53 16104 760 825 901 26 91 17456 684 725 18308 793 960 79 2 19006 81 422 70 579 829 993 95 20044 83 89( 200) 234 303 33 407 628 30 714( 200) 20 68 992 21179 222 522 77( 1000) 615 22102 97 239 361 479 592 618 735 857( 200) 919 232774 80 529 845 24081 221( 200) 389 408 69 82 559 873 76 25044 94 494 260431 82 225 477 659 816 31 68 27066 221 687 710 88 28122 269 322 60 657 61( 200) 727 911 29312 584 919 30001 16 188 461 678 99 890 932 31215 879 459( 300) 99 592 709 96 32031 107 818 941 87 33003 163 251 462 593 776 98 898 939 34066 89 187 883 915 54 35035 62 103 71 378 475 639 36045 123 227 519 640 756( 200) 910 74 37416 28 63 807 915 43 62 38013 152 429 543 64 705 813 907 390 655 90 617 851 926 94 40097 131 96 270 427 33 551 610 28 64574 88 41069 768 874 939 81 420 177 89 240 341 475 525 82 698 743 75 90 832 993 43306 438 554 87 614 88 79 99 974 44220 47 88 395 532 642 816( 200) 69 45264 298 332 454( 200) 62 654 811 46123 96 224 898 618 794 851 50 47081 117 381 431( 200) 510 612 3 54 878( 200) 945 48124 32 507 39 768 863 49032 99 108 84 226 300( 200) 863 50008 11 81 39 79 267 73 614 768 85 51278 323 35 90 513 30 672( 400) 733 39 65 90 52034 475 562 618 781 823 45 53240( 300) 415( 500) 30 66 905 54039 72 133 336 421 543 773 923 46 55057 77 220 783 95 814 64 82 88 56453 610 897 57007 600 23 93 859 58191 220 48 523 717 94 990 59 85 242 49 395 454 643 715 39 825 32 77 60043 621 79 732 80 840 69( 200) 969 61062 322 522 699 710 75 889 961 62109 71 555 700 94 828 63252 74 78 88 407 528 681 64052 74 240 82 65027 72( 500) 190 346 432 606 11 694 703 7 66213 56 525 701 959 410 680 798 68096 168 320( 200) 597 775 964 69423 678 90 681 703 96 66 930 93 670 70487 616 92 915 67 83 94 71097 318 77 603 85 86 72134 61( 200) 869 624 73001 66 277 432 45( 200) 517 21 843 994 74220 56 95 505 64 806 760 826 75000 170 203 359 547 78 636 49 789 76022 326 493 607 817 53( 4 949 89 77346 489 754 870 73 87 994 78113 963 409 773 79037 151 275 92 850( 200) 64 634 36 874 949 80148 629 889 81246 396 471 90 854 981 82030 165 478 544 84( 200) 904 39 83040 48( 300) 883 403 72 987 84021 432 74 524 907 85097 385 551 86002 177 272 675 87066 167 298 466 910 88091 467 71 509 85 25 89118 91 545 658 81 82 706 90125 246 535 659 771 91023 139 321 435 668 731 869 92030 221 23 825 55 67 426 86 924 27 92 93089( 200) 140 52 533 48 779 94080 234 ( 400) 92 744 991 95029 36 58 112 250 300 31 795 913 28 96168 299 415 5 67 771 872 966 97310 98 694 98087( 300) 124 253 67 587 698 721( 200) 99066 90 300 632 767 91 100287 314 663 64 918 73 101031 60 638 49 865 82( 200) 102221 377 103 205 608( 200) 32 104236 359 488 631 860 992 105211 336 421 47 691 768 921 66 106116 220 314 498 650 738 107171 348 54( 200) 523 813 48 108197 89 530 682 789 812 31 928 109183 882 110046 125 476 630 775 902 5 14( 300) 35 37 58 111117 84( 500) 218 373 514 76 788 957 112143 259 304 17 471 688 730 46 98 802 113997 114196 ( 200) 45 704 43 75 843 936 93 115216 341 443 97( 300) 529 73 796 99 900 116012 101( 300) 832 83 491 545 626 709 75 839 999 117135 54 350 80 465 6 83 92 643 87 737 991( 200) 118066 82 323 64 70 92 422 655 83 809 64 119 404 92 502 633 713 837 90 952 120059( 400) 163 95( 200) 207 383 591 99 612( 200) 25 770 880 930 121143 2 806 407 22 600 633 816 122140 330 464 123122 200 1 53 469 590 702 80 96 8 902 64 67 124023 53 573 81 622 32 92 125026 100 15 87 383 637 72 844 126052 82 692 925 80 127189 462( 200) 685 684 998 128044 46 95 114 205 931 38 129018 250( 200) 59 83 452 Nr. 187 en u.Baupterpe Ferafpe für Ob Enthält alle Die fr Betrachtungen z Franen im Grifienzlamp bilder.- Die Schönhei Kindererziehung per Wom Blümlein traut Der gegenwärtig nternationalen Frauen wieder aufleben, inwier politischem Gebiet mit fichen Wefens verträgt efe Frage zu finden, ereits ein gewiffer Ar Jenseits des groß Grifteng tampfes, ritten ins Leben stellt In Gibson girl getc zu feffeln vermag nd Schnippigkeit auf beizes entbehrt. Inde Gebergang. In weiter handen, die aller und Berrbilder reprä miges Behagen sucht, Se cifernde Temperenz Lambatsfeindin, die une and jedes, auch das bese de Gesundbeterin, die ble, die leidenschaftli Mestablerin. Unter d merikanische Frau ei murde falt und berechn tung des Weibes gin 130209 26 70 408 823 24 996 131054 265 625( 200) 49 132676 969 133 835( 200) 494 517( 200) 832 69 134130 277 350 790 803 135175 258 282 892 9 136051( 200) 84 171 360 479 84 518 813 76 930 137103 23 497 536 42 94 703 138066 411( 300) 72 744 839 139308 47 529 683 720 140046 174 281 434 552 75 76 645 82 141022 62 118 97 363 412 676 721( 200 68 867 957 85 142298 323( 200) 662 752 976 143074 91 181 729( 200) 144342 642 63 655 96 739 893 145130 347 92 95 407 47 533 798 1461134 509 75 648 814 147048 206 829 148019 193 277 80 652 742 968 149206 353 414( 200) 638 749 150012 293 469 97 637 623 730 878 86 986 151024 116 256 411 652 60 152097 153257( 500) 833 38 655 784 906 13 154076 129 255 626 72 972( 30) 155046 335 684 880 85 156226 77 338 653 157210 32 40 48 325 485 560 886 158076 936 94( 200) 159026 148 365 81 493 717 944 160012 164( 200) 327 481 576 706 935 84 161166 385 456 861 81 925 162044 831 622 813 91 904 9 49 163106 421 674 748 70 883 915 19 42 164070 1653 ( 200) 79( 300) 865 923 166176 251 339 426 552 625 68 758 86 816( 200) 934 1 167022 55 452 619 168463 642 47 939 169025 27 499 607 903( 400) 65 170192 271 742 871 967 171157 447 513( 400) 691 714 22 866( 200) 71 98 172019 94( 200) 148 57 76 406 669 89 848 921 173018 89 94 95 219 698 98 10 174003 207 21 61( 200) 565 79( 300) 465 628 741 889 908 48 62 72 17538 794 853 176221 324 791 954 177053 75 420 81 672 723( 300) 942 1780 86 471 509 739 94 869 179027 47 164 284 414 693 743 180191 416 628 68 809 55 936 181299 465 514 855 182051 190 408 822 32 46 889 183206 401 566 679 946 67 184306 475 562 64 90 185 188 ( 200) 409 186253 492 187002 130 322 30 71 546 779 949 65 97 188106 86 540 46 627 55 867( 200) 189015 448 609 28 896( 500) 190088 188 457 833 54 191008 82 123 61 830 645 98 192072( 200) 84 108 295 387 700 193422 30 32 808 26( 200) 957 184144 87 521 72 607 13 5 52 822 964 195066 214 321 652 717 882 91 947 196020 132 257 301 62( 200 493 701 23 887 197010 100 21 687 738 75 903 198342 69( 200) 623 916 1990 ( 200) 170 351 89 655 883 200026 277 397 483( 200) 572( 200) 98 702 29 201021 298 510 610 727 801 andten sterilisierten un aften Platz. Der ofitable Berufskenntr In England ist 73 986 202011 079 268 84 462 808 72 93 998 203010 203 27( 200) 43 90 7 reflungen begriffen, E 885 92 204211 13 346 472 521 704 22 205003 94 307 667 206480 670 758 810 36 941 207193 282 311 17 70 784 897 208069 86 222 35 80 301 36 488 689 776 931 209135 62 872 86 210086 88 419 516 96 757 211172 464 836 987 212255 67 625 961 38 213208 44 214103 76 383 445 47 592( 200) 612 215011 564 68 805 34( 300) 216216 351 70 626 769 217047( 300) 197 284 348 469 682( 200) 805 218207 30 557 738 810 35 59 219071 119 252 404 894 220109 221 69 568 221003( 200) 202 39 516 813 916( 200) 35 52 222234 898 714 809 94 223332 868 928 63 76 98 224022 59 112 272 457 582 600 13 764 871 912 73 225151 340 668 91 703 62 226222 642 65 885 227207 69 430 510 631 763 948 228044 602 41 915 86 229141 274 388 685 94 845 922 230066 113 49 201 413 619 966 231171 375 421 580 868( 200) 232060 19 252 67 463 77 604 795 827( 200) 35 64 233117 71 443 694 702 6 41 98 83 933 234072 261 392 96 435 518 77 660 894 235312 75 642 59 82 620 729 99 72 236178 248 301 69 608 843( 400) 237097 280 490 995 238017 68 14 832 684 87 876 938 86 239336( 200) 936 240082 313 30 668 772 855 976 241092 121 50 445 546 48 622 789 84 242122 236 502 65 730 69( 200) 824( 200) 64 900 243142 61 87 98 219 340 45 ( 200) 70 629 30 37 613 34 91 97 841 905 244325 37 52 78 583 622 7805 ( 200) 245252 889 438 88 579 246131 36 206 73 872 687 829 57 86 93 247021 48 118 888 682 638 93 750 846 913 248033 117 81 283 377 668 2493 97 618 873 95 250004 637 604 966 251511 609 734 996 252132 90( 200) 496 586 757 63 848 253233 482 998 254018 76 251 318 56 448 835 66 942 71 2551 90 393 478( 200) 736 806 256030 46 79 95 158 222 343 408 27 257013 64 21 481 618 765( 200) 866 258042 130 290 352 60 412 22 94 727 912 30 25914 99 245 77( 200) 88 560 649 260141 389 423 34 638 94 788 884 95 926 261117 290 348 489 666 78 812 955 262064 76 145 92( 300) 97 226 37 641 666 99 856 89 907 263040 257 608 968 89 264062 387 952 77 265281 458 632 882 266025 241 43 521 56 267130( 285 333 73 619 26 689 898 923( 200) 268125 256 343 401( 20) 12 633 661 96 752 73 824 269048 179 252 321 443 970 71( 300) 83 270188 296 386 470 623 78 903 271425 606 745 984 272033 75 1 82 91 497 562 896 915 28 279007 136 224 332 418 30 575 274442 62 691( 500) 776 815 963 33 55 223190 201 6 410 569 967 276 65 85 641 705 20 37 904( 200) 277380 461 54( 5000) 630 48 893 27819 280090 404 30 80 281006 16 22 205 46 334 423 605 742 866 971 2822 804 67 931 42 285403 60 511 41 716 90 922 286213 470 616 64 712 2871 828 663 74 Im Gewinnrade verblieben: 1 Gewinn à 10 000 L, 1 à 5000 R., 610 t, 8 à 500 m, 26 à 400., 53 à 300 RL. Keine Serienlose oder Pfennigslotterie! dimmiten Auswüchsen ch bei unseren Better die Entwidlung E formigkeit, der Kont Beta Der Elektrotech Ksführung von Anl Elftrizitätswert auf 20. September 1900 Gießen, den Großh. B Berkauf vor Li Die Stadt SteMittwoch, den 2 dem Großherzogl eigene Baupläße traße bon run end verſteigern. Gießen, den Großh. B Dieselben Preise, wie bei den Heinr. Binz, Allendorf a L. 24 hiesigen Bäckern. Gießen, den 11. Juli 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Sur Lieferung aller Neu hergerichtete elegante 9 Kanalisations Belletage gimmer Artikel hält sich bestens empfohlen inkl. Mädchengelaß) der Neuzeit entsprechend eingerichtet, nebst Bu= behör mit Bleiche und Trockenplay, mit oder ohne Pferdestall 1. Oftober evtl. etwas früher zu Firma Emil Horst nebit Remise und Heuboden zum Liebigstraße 51( Riegelfp). vermieten. Näh. Alicestr. 23, pt. Ausverkauf sämtlicher Waren zu billigen Preisen Fr. Müller jr. Giessen. Eine kurz im Gebrauch gewesene LokomobilDampfmaschine normal 18 PS. fast neu, preis: wert sofort zu verkaufen. Max Weissbäcker Gießen, Südanlage 23. Neustadt 41. Geld! Bares Geld! Hoher sofortiger Verdienst für Jedermann! Kein Kapital! Kein Laden nötig! Spielend leicht! Offert. u. A. B. a. Annoncenexpedit. Eugen Wieland, Lindau in Bayern. oder Bei Kauf Beteiligung grösste Vorsicht! Wirklich reelle Angebote verkäuflicher biesiger und auswärtiger Geschäfte, Gewerbe- Betriebe, Zins-, Geschäfts-, Fabrikgrundstücke, Güter, Uillen etc. u. Teilhabergesuche jeder Art finden Sie in meiner reichhaltigen Offertenliste, die jedermann bei näherer Angabe des Wunsches vollkommen kostenlos zusende. Bin kein Agent, nehme wou keiner Seite Provision. 94 E.Kommen nacht. Köln a/ Rh." Kreuzgasse 8, L. In dem städtischen Hause Große Mühlgaffe 14 ist eine fleine Wohnung, bestehend Nur Bargewin. Jed. Los gewinnt Vermögen u Gewinn durch Beitritt zu amtl. angem. Verein! Kein Risiko Gesetzl.staatl. angeordnet monat Eine Mark genig Streng reell! Beta Wegen Vornah Mäneburg von Gießen, den fubberfehr gesperrt. Groß Die zur Herste Viele Mill. Hauptgewinne ftsraumes für di Kleinster Treffer höher wie der Ankauf! Beitritt tägl Prospekt durch alleinige München, Römerstrasse 3 ballz und Bretter! AnnahmestelleChr.Hummentlich berdungen E Lehrling aus Zimmer, Kammer und Küche mit guter Schulbildung gef auf fofort zu vermieten. Näh. Dienstag, den Bedingungen I Ingebote auf Bordru genannten Zeit Gießen, den Otto Pickert auf der Bürgermeisterei Gießen, Speditions- und Versicherung 8immer Nr. 15. Geschäft, Frankfurter- Str. 2. Städti