Bobiel ich fehe, fönnen Sie jest ble Figur ohne fene Dame Fertigstellen. Sirngespinst einer nervösen Ueberspannten. Das hat gar Heiraten ist doch nur ein schlechter Scherz oder ein törichtes Sie ihr noch einen gehörigen Bay Geld. Das mit dem Die Hauptfache baran ist ja getan. Also geben bas auch bei Ihnen der Fall?" Künstler, fagt man fa wohl oft, hätten ein weites stille " Das tann ich von mir nicht sagen." Biebe zurüidgelaffen? Oder haben Sie " Dann haben Sie wohl brüben in Ihrer elend s sind Her tzt Cen er= skraft ten tes ten ete inern ER& Cle anatogen" den aller Art es Nervensystems armleiden ad Blutarmut ten Nr. 160 Nebattion u.Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83, Fernsprechanschluß Nr. 362. Mittwoch, den 11. Juli 1906 Gießener 15. Jahrgang Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( g und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblaff) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umachuma. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheijen Jugendliche Verbrecher. Es vergeht faum ein Tag, an dem wir nicht von schweren Vergehen, ja Verbrechen Jugendlicher hören. Und es will fogar scheinen, als ob die Zahl dieser jugendlichen Verbrecher bedenklich anwüche. Das Problem der Erziehung der Jugend zu ordentlichen Mitbürgern beschäftigt feit langem in gleicher Weise Vädagogen, Juristen und Mediziner. Und auf feinem Gebiete fann man deutlicher die Zunahme sozialen Verständnisses erfennen, als auf diesem; schafft sich doch immer deutlicher die Erkenntnis Raum, daß die Gesellschaft selbst am stärksten daran intereffiert ist, durch aeeignete Maßnahmen die Gefahren der Runahme jugendlicher Verbrecher zu befämpfen. Denn der Verbrecher ist der Feind der Gesellschaft. Sorgfame Aufnahmen haben uns über die Ursachen der sozialen Krankheitserscheinungen orientiert. Wodurch fommen die Kinder auf den Wea des Lasters? Da wir den quals vollen Gedanken des„ aeborenen Verbrechera" ablehnen und die Ansicht Lombrosos vermerfen müssen, daß gewisse Schädelformen und mancherlei Reichen förberlicher Degeneration den damit Behafteten zum Verbrecher machen, so baben mir die fozialen Ursachen zu fludieren. Und in der Tat: von gerinaen Ausnahmen abaefehen, wird man immer in der Familie ingendlicher Verbrecher die letzten Quellen der Vermahrlosuna finden. Es ist sehr bezeichnend, daß ein aroßes Kontingent dieser Jugendlichen die unehelichen Kinder stellen, die immer der Rucht des Vaters, sehr häufig auch der Liebe der Mutter entzogen, von Fremden nur Härte und Liebloftafeit empfanden, und so aus eächteten Verächtliche merden. Meist freilich ist die Armut die Ursache fittlichen Verfommens. Wo die Mutter tagsüber in der Fabrik arbeiten muß, da fommen die Kinder bald aus Rand und Rand. Dazu kommen die Gefahren der Wohnung not. Wenn fich das häusliche Reben mit ſeinen 11nrithen und Sorgen in einem Raum abspielt, so ermachien fittliche Gefahren. Kommt dann noch hinzu, daß man fremde Leute die Heimatlofen unserer Reit bei sich aufnehmen muß, über deren ttliche Eigenfchaften man nicht orientiert ist, so der Verführung die Bahn gegeben, daß in den Familien, in denen Vater und Mutter oder Geschwister in Gefängnissen und Zuchthäusern als Staatspennonäre gelebt haben, fein besonders ver fittlichender Einfluß auf die Kinder ausgeübt wird, darüber braucht faum noch ein Wort gesagt zu werden. Vor allem aber zeigt sich wie in den meisten Lebensbeziehungen der Alkohol als soziales Gift. Kinder, die das böse Beispiel trunksüchtiger Eltern vor sich haben, sind der Verwahrlosung besonders ausgesetzt. Oft wird man in solchen Familien die Kinder unter den verschiedensten Formen zum Betteln anhalten. hf die Straße geworfen, erzieht sie das Bettlerleben zur Verlogenheit, zur Naschhaftigkeit, zum Neid gegen den gleißenden Schimmer der Reichen, bis aus dem Neid und der Habgier verbrecherischer Antrieb zum Diebstahl wuchert. - Das Kind foll feine Jugend froh aenießen, an guten Beispielen feine fittlichen Kräfte entfalten und nur in den Vorstellungskreisen der Kindesfeele heranreifen. Swingt man aber die Kinder frühzeitig in die Not des Lebens hinaus, so wird die sogenannte Kinderarbeit zugleich mit den physischen Kräften der Kinder auch die sittlichen Impulse zerstören. So hat man feftuellen fönnen in der Pfalz, in Thüringen, den nördlichen Kreifen von Baden und in Sachsen, daß überall, wo die Verwendung der Kinder in der Industrie stark verbreitet ist, auch die Kriminalität der Jugend im Verhältnis zu der der Erwachsenen sehr hoch ist. Freilich muß es die Aufgabe unferer Justiz sein, die Kriminalität der Kinder und Jugendlichen besonders sorgsam zu behandeln. Die Reform des deutschen Strafgesetzbuches dürfte auch hierin Wandel schaffen und die Verschiebung der Strafmündigkeitsgrenze von zwölf auf vierzehn Jahre berbei ühren, wie in England, oder gar auf fechzebn Jahre, mie es im Staate Connecticut Gesetz iſt. mar läßt das deutsche Strafgesetzbuch dem Richter insofern freie Hand, daß es eine Verurteilung des Jugendlichen nur bann zuläßt, menn dieser eine Einsicht in seine firafbar Handlung gehabt hat. Indeß, wo ist hier eine Grenze z11 ziehen? Der Gedanke, daß ein Zwölfiähriger, der seinem Spielkameraden eine Tüte Bonbons oder eine Stulle wer nimmt, mit Gefängnis bestraft wird, hat etwas Erichüttern, des für uns. Wir schlagen uns an unsere eigene Brust und fragen uns: Hast du das als Runge nicht auch getan? Und wie dehnbar ist doch der Begriff der Einsicht in eine ftrc= bare Handlung bei einem Jugendlichen! Wir stehen beute erst bei den frühesten Anfängen einer KinderpsychoJonie. Die Seele des Kindes, wie sie sich in den verschiedenen Lebensjahren entwickelt, ist uns noch ein ganz unbekanntes Gebiet und wie- fremd ist uns da erst die Kenntnis des Eins Flusses, den äußere und innere Impulse auf die Kindesseele haben! Was wissen wir vom freien Willen des Kindes und von den Kräften, die ihn abdrängen, schwächen und gar ausschalten! So darf man es denn als einen glücklichen Vorschlag bezeichnen, der für die Jugendlichen eigene Gerichtshöfe wünscht, in denen nicht formales Recht und die Kunst, selbst den gewiegtesten Verbrecher zu entlarven, sondern die Kinderpsychologie richtet. Dann werden wir wohl auch dahin kommen, daß der jugendliche Verbrecher nicht im Gefängnis sühnt, sondern in Erziehungsanstalten oder bei ernsten Familien zu brauch baren Gliedern der Gesellschaft herangebildet wird. Politifche Rundfchau. Deutfches Reich. * Halbamtlich werden Aufschlüsse über die Mrheiten des Reichetans nach seinem Zusammentritt im Herbst ge= neben. Fertingestellt find Gefeßentwürfe über die Rerieibung der Rechtsfähigfeit an die Berufsvereine, die Novelle zum Börsengesetz und der Gefeßentmurf über die Sicherung der Forderungen der Bauhandwerker. In Vorbereitung find die Novelle zum Niehseuchengefeß, Entwürfe über die Mene una des Gebeimmittelmesena, über den Schuß der Heimarbeiter im Tabafaewerbe und einige Versicherungsentwürfe, one en zu den Gesetzen über die Untersuchung der Seeunfälle und über die Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbes, auch ein Steuerentwurf über die Neuregelung der Maischbottichsteuerbergütung u. a. m. * In den Aufstandsgebieten von Deutsch- Ostafrika fanden mehrfache erfolgreiche Gefechte statt. Oberleutnant Abel stieß in das Trakugebiet vor und wurde mehrfach angeariffen. Die Abteilung Reißenstein hatte einen Verlust von sieben Toten und 16 verwundeten Hilfskriegern. Der Aufstand in Iraku gilt als lokalisiert. * Ein internationaler interparlamentarischer Sozialistenfongreß findet vom 17. bis 20. Juli in London statt. Vertreter aller Parlamente, darunter solche der Duma, werden den Beratungen beiwohnen. Frankreich. ** Zwischen zwei m der Dreyfus- Affäre vielfach acnannten Persönlichkeiten fand anläßlich des neuesten Prozesses vor dem Kasationshof ein Duell statt. General Gonse, einer der heftigsten Ankläner des Dreyfus, hatte in einem offenen Briefe, an den Kassationshof gewiffe auf ihn bezüg= liche Aussagen des Oberst Picquart als Lüge bezeichnet. Vicquart hatte geantwortet: Jeder Protest ist überflüssig. General Gonse hat im Laufe dieser Affäre so oft die Wahrheit entstellt, daß sein Wort feinen Wert mehr besitzt." Darauf fandte Gonse seine Zeugen, den General Delohe und den Publizisten Ernest Judet zu Piquart. Man schoß einige Löcher in die Luft und ging dann nach Hause. Balkanftaaten. ** Wie es heißt, soll der griechisch- rumänische Konflik in den nächsten Tagen endgiltig beigelegt werden. Inzwischen Griechische dauern die Untaten griechischer Räuber fort. Banden verübten sieben Mordtaten an Rumänen in Maze= donien. Unter den Ermordeten befinden sich der Vater des Dragomans der rumänischen Gesandtschaft in Konstantinopel und der Schwiegervater des Direttors der rumänischen Schule in Magarowa. Nach einer min steriellen Erklärung steht auch für Bayern eine Porto- Erhöhung bevor. In der Budgetkommission des bayerischen Abgeordnetenhauses sagte der Verkehrsminister, daß die vom Reichstage für das Gebiet der Reichspost beschlossene Porto- Erhöhung vom 1. August auch in Bayern eintreten wird. Oefterreich- Ungarn. ** Im österreichischen Abgeordnetenhause wurde ein Antrag angenommen, demzufolge behufs Erhaltung der Ausfuhr von Gerstenmalz nach Deutschland Einfuhrscheine für Gerste und Malz nach dem in Deutschland bestehenden System vom 1. August ab eingeführt werden sollen. Amerika. ** Bei der erneuten Regierungsübernahme hat Präsident Caftro von Venezuela eine allgemeine 2mnestie für die sämtlichen politischen Gefangenen erlassen. Auch hat er den beſchlagnahmten Besitz des Generals Matos freigegeben. Afrika. ** Schlimme Nachrichten lommen über Ausschreitungen der Kafern in Transvaal. In Johannesburg und Umgegend kommen fortgesetzt Vergeben gegen Leben und Eigentum vor. Die chinesischen Kulis beginnen mit den Kaffern gemeinsame Sache zu machen. Sie vlündern die Farmen, bedrohen die Einwohner mit Ermordung und schleppen die Frauen fort. Die Kolaken meutern! Was von fundiger Seite schon seit Längerem angefündigt wurde, beginnt zur Tat zu werden. Die letzten Säulen des Zarentums wanken: nach der Garde kommen die Kosaken und zeigen die Absicht, mit der Revolution ges meinsame Sache zu machen. Was von den betreffenden Vorgängen bekannt wird, flingt bedenklich genug. Kosaken und Arbeiter verbrüdern sich! Während früher einmal vereinzelt ein baar Kosalen vom Polizeidienst nichts mehr wissen wollten, ist es neuerdings zu einem Zusammenwirfen ganzer Cotnien mit Scharen demonstrierender Arbeiter gefommen. Be sonders deutlich trat diese Wendung in Jusowta int Bouvernement Sefaterinoslat in die Erscheinung. Nach dem schon mehrfach unter den hort garnisonierende Koiaken schwere Verstöße gegen die Disziplin vorgekommen waren, weigerte sich eine Sotste ausdriteflich, zur Nebung auszurücken. Als die Aufrühe arfangen gesetzt wurder. beschlossen die Arbeiter, sie zu befreier, und eine andere Sotnie weigerte fich, auf die Denonitranten zu feuern. Es wurden andere Truppen zum in der Sofatentaferne herangezogen, und zwischen diesen und den Arbeitern fam es zum Kampf, bei denen es auf heiden Seiten Verwundete gab. Als dann die Arbeiter durch 3000 Berelente Verstärkung or bielten, entwickelten sich wüfte Szenen, her d: 8 in einent Telegramm aus Petersburg wie jaigt bericht wirb: Ala die Berglente vor der Seierne erfuhren, daß der Pug mit den berbafteten Sofaten bereits nach Bodmut abaefertigt sei, besetzten sie die Bahnlinie und forderten daß der Zug zurückbeordert werde. Den herbeieilsuden Truppen gelang es erft nach großer Anstrengung, die Stake herzustellen. Derartige Vorfomniss me noch vor kurzer Zet: etnfach undenkbar. Die Kosaken und die Duma. Smmer Iouter erhebt sich allenthalben im Rofafenla der Ruf nach Demobilisierung der aufgebotenen Landesfinder. Nach Beendigung des Krieges wollen die Kosaten in die Heimat zurück, und neue Anfaebote sind nicht mehr ers reichen. So wird aus Nowotscherfast gemelder, daß die Sofafen nicht in die Mobilmachung neuer Sotnien des zweiten Aufgebots einwilligen und den Beschluk fakten, die Reich duma 11 ersuchen, fie möchte auf die Entlassung der hereits mobilisierten Kosaten- Regimenter hinwirken. Diefer Appell der Kosaten an die Duma gehört zu den bezeichnendsten Phasen der neuesten Werbung. Die Nevolutionierung der Armee. Wie wir ons einmandfreier Quelle erfahren, bat die Gärung in der mee viel weiter um sich gegriffen, wie die ei. zelnen darüber aus Rußland zu uns gedrungenen Meldungen erkennen ließen. Die planmäßig hetriebene Taitation ist unter den Soldaten auf sehr faren Boden gefallen. Gerade auch die Garde ist per Desorganisation. Die Versetzung von Gardeoffizieren in die Linie und der gleichen Behandlung ganzer Truppenteile nimmt ihren Fortoang. So find die beiden Wu forps des Preobrafchensfifchen- Regiments, die an der Aufmiegelung besonders tätig waren, ebenfalls in de Linie aefteckt worden. Immer deutlicher tritt die rein politische Seite der Bewegung in die Erscheinung. So wird uns aus Warfchou berichtet: Zwei hier garnisonierende Sappeur- Bataillone verlangten die Freiheit für das Land. Sie stellten die Forderung auf, die Regieruna abzusetzen und sie einem Voltsgerichte zu übergeben, sowie eine fonftituierende Ver: sammlung zu berufen auf der Grundlage des allgemeinen und direkten geheimen Stimmrechts. Alle offiziösen Versuche, die Tatsachen zu verschleiern. vermögen nichts daran zu ändern, daß die militärischen Obrigkeiten die strengsten Maßnahmen treffen müssen, um das Umsichgreifen der Gährung zu hindern. Die Bauern und die Revolution. Für die fernere Entwicklung fommt alles auf die Be wohner des piatten Landes an. Bei der russischen Bauern schaft liegt zur Zeit die zufünftige Entwicklung. Wie wir von dem erwähnten Gewährsmann ferner erfahren, ist die revolutionäre Propaganda eifrig am Werke, wie die Arme so auch die Bauern überat für ihre Tache zu gewinnen, un wie behauptet wird, soll dieser Plan dicht vor der Verwir?. lichung stehen. Daß diese Hoffnung feine übertriebene uit. ceht aus den von allen Seiten einlaufenden Meldungen her vor, die eine Zunahme der Ausbreitung der grarunruber feststellen. Immer bäufiger werden zugleich die Meldunger über bewaffneten Widerstand der Bauern. Inzwischen has der Ausschuß der Duma, der die Bauernfrage bearbeitet, einstimmig die Enteignung sämtlicher Staats-, Kron- und Kirchenländereien zugunsten der Bauernschaft beschlossen. Nur dem Klerus soll eine mäßige Entschädigung gewährt werden. Aufreizend wirkt auf das Land auch das Beispiel der Stadt. So ist im Hafen von Odessa wieder ein allgemeiner Ausstand ausgebrochen. Roschdjestwensli freigesprochen. In der Verhandlung über die Uebergabe des Torpedobootes ,, Bedowy" an die Japaner ist nun das Urteil vom Kronstädter Marinefriegsgericht gefällt worden. Vier Offiziere wurden für schuldig erachtet, die Bedowy" den Japanern übergeben zu haben, wofür die Todesstrafe durch Erschießen über sie verhängt wurde. Sie werden jedoch der Gnade des Kaisers empfohlen mit der Bitte, die Todes. strafe in Ausschluß vom Dienst mit Verlust einiger Rechte umzuwandeln. Admiral Roschdiestwensti und die übrigen Angeklagten wurden freigesproet. Deer und flotte. Belohnung für die Krieger in Japan. Von der japanischen Regierung find 150 Millionen Yen ausgeworfen, um die Mitglieder von Herr und Flotte zu belohnen, die am Kriege gegen Rußland teilgenommen haben. 123 Millionen Yen sollen auf das Heer, 17 auf die Flotte und 10 auf Nichtfombattanten fallen. Bereits haben eine Anzahl Matrosen Orden er balten, mit deren Besitz eine jährliche Pension von 100 bis 200 Yen verbunden ist. Nach den angegebenen Zahlen hat man berechnet, daß die Kopfstärke des Heeres im verflossenen Kriege gegen Schluß des Feldzuges 1 500 000. die der Flotte 50 000 Mann betrug. Aus den Parlamenten. CM. Die Erhaltung des Heidelberger Schlosses im Badischen Landtag. Mit der vielumstrittenen Heidelberger Schloßfrage befaßte sich die zweite badische Kammer. Finanzminister Becker führte aus, mit Flid- und Konservierungsmitteln sei heute nicht mehr auszukommen. Die Frage fei geflärt, und eine neue Brüfung würde zu nichts führen. Er bedaure den Kommissionsantrag, der nur eine Verschleppungsmaßregel darstelle. Schließlich wurde trotzdem der Kommissionsantrag, der dahingeht, die Anforderung für Wiederherstellungsarbeiten abzulehnen und ein neues Preisausschreiben für Erhaltungsvorschläge des Baues zu erlassen, mit allen gegen fünf Stimmen angenommen. Hof und Gefellschaft. ** Der Kaiser hat auf dem Dampfer, Hamburg" mit den Begleitschiffen Drontheim unter dem Salut der Festung und der im Hafen liegenden Schiffe verlassen. Am Abend vorher hatte König Haaton mit Gefolge an dem Souper bei dem Kaiser auf der Hamburg" teilgenommen. *** Zum Chef des faiserlichen Marinefabinetts wurde Kontreadmiral von Müller als Nachfolger des Admirals von Senden- Vibran ernannt. ** Dem preußischen Kultusminister Studt wurde nach Abschluß der Verhandlungen über das Volks. schulgesetz der Schwarze Adierorden verliehen. Mit der Drdensverleihung ist der preußyche Erbadel verbunden. Ministerial- Direttor Schwarztopff erhielt den Kronenorden erster Klasse mit Stern und Brillanten. Soziales Leben. X Internationaler Arbeiterschuß. In Genf wird bom 26. bis 29. September die vierte Generalversammlung des Komitees der internationalen Vereinigung für geseglichen Arbeiterschuß tagen. Unter den Verhandlungsgegenständen sind zu nennen die Bleifrage, industrielle Giste, Nachtarbeit der jugendlichen Arbeiter, Marimalarbeitstag, Heimarbeit, Versicherung ausländischer Arbeiter. Das Bureau soll nach einer Anregung aus England eine vergleichende Darstellung über die Wirksamkeit der Durchführung der verschiedenen Arbeiterschutzgesetze geben. × Beendigung des Ausstandes der Sommerfelder Textil- Arbeiter. Zwischen dem Vorstande des Arbeitgeber. Verbandes der Laufißer Tuchindustrie und einer Kommission ber ausständigen Arbeiter in Sommerfeld ist eine vollständige Uebereinstimmung erzielt worden. Die Arbeit wird daraufhin am 12. Juli wieder aufgenommen. Die Tiere reden! " - Howard zu ihm hin und sagte, dak das Pferd über RahnSchmerz flage: man zog den franken Rabn aus, und dae Tier war wieder munter. Selbst wilde Tiere näherten fich furchtloa dem Knaben, wenn sie erst herausgebracht hatten, daß er sie nerftand. Mer aber alles das nicht glauben sollte, der wende fich mit seiner Beschmerde an den berühmten" Professor Sham, denn dieser hat das Phänomen Howard entdeckt, studier:" und ,, beglaubigt". Nab und Fern. + Billigere Preise für Zwischendeck- Passagiere. Der Norddeutsche Lloyd ermäßigte die Preise für ZwischendecksPassagiere auf Bostdampfern um 10 M. + Bierkrieg in Köln. Die Kölner Wirtevereinigung beschloß, die von den dortigen Brauereien geforderte Preis, crhöhung von einer Mart für das Hektoliter Bier nicht zu ragen. Alle unabhängigen Wirte haben sich verpflichtet, fein Bier mehr von den Brauereien zu beziehen, die einen solchen Preisaufschlag eintreten lassen. + In Flammen aufgegangen. Auf dem Tee bei Berlinchen explodierte ein dem Leutnant Schwarz gehöriges Motorboot. Der Kutscher Krieger, der beim Inbetriebseren des Bootes behilflich war, entzündete durch unvorsichtines Hantieren mit einem Streichholz die Benzinvorräte. Im Nu stand das Boot mit seinen Insassen in Flammen. Fräulein Schwarz sprang, lichterloh brennend, ins Wasser, wurde aber durch einen Fischer gerettet. Der Motorführer Leutnant Schwarz hat schwere Brandwunden davongetragen und mußte ins Krankenhaus geschafft werden. † Vom Blitz erschlagen. In der Nähe von Thüben hatte eine Jagdgesellschaft in einer Waldhütte vor einem Unwetter Unterfunft gesucht. Plößlich fuhr ein Blitzstrahl in die Hütte und traf alle drei. Zwei blieben auf der Stelle tot. Der dritte erholte sich später wieder. + Von einer Kreissäge zerschnitten. In der Holzbearbeitungsfabrit von Fehrmann in Neumünster wurde der Arbeiter Karnal von einer Kreissäge der Länge nach mitten durchgeschnitten. + Der Mörder seiner Frau. Erdrosselt aufgefunden wurde in dem Walde von Nied bei Frankfurt a. M. eine 30 Jahre alte Frau. Der Ehemann wurde als der Tat verdächtig verhaftet. Das Ehepaar war erst vor einigen Tagen von Nürnberg nach Nied gezogen. † Aus einer kleinen bayerischen Garnison. Ein Leutnant in einer einen bayerischen Garnison ist verhaftet morden, da er Spiel- und andere Schulden angeblich zum Teil in schwindelhafter Weise gemacht haben soll. In diese Affäre sollen auch Persönlichkeiten aus sehr hohen Kreisen vermidelt ein. -Die Taten eines amerikanischen Wunderkindes bei 30° R.,, Und die Sonne versendet alübenden Brand". Unhanbolle Mirfumaen erzeuot diefe Backofenqlut in den Köpien der amerikanischen Revorter. Täglich füllen fie die Spaltes Ser Reitungen mit den kühnsten Ausgeburten ihrer schranfenicien Phantasie, feder will den andern übertreffen. Den opa Schießt aber der indige ab, der einen Knaben entbem bui, dem die mehr als wunderbare Fähigkeit zu eigen it ôte Sprache der Tiere zu verstehen. Howard, so heißt das Wunderkind, faqte eines Tages zu seinem Vater, der wie gewöhnlich nichtstuend im Grafe lag:„ Papa, die Maulejelin sagt mir soeben, daß sie sich heute bei der Arbeit am Ante weh getan hat." Ich glaube", erwiderte lachend der Vater, daß die Mauleselin dir etwas vorgelogen hat, daß fie nur faul ist und morgen nicht arbeiten möchte."„ Ste hat gesagt, daß fie morgen nicht arbeiten fönnte", entgegnete Howard, ihr Bein schmerzt so sehr, daß fie es faum mit dem Boden in Berührung bringen fann." Der Vater wollte aber nichts hören und ließ tags darauf die Maulefelt zur Arbeit antreten; aber bevor es noch Mittag geworden war, war das Knie so geschwollen, daß man das Tier in der Stall zurückführen mußte; es konnte dann wochenlang nicht zur Arbeit heranaezogen werden. Howards Vater schüttelte verwundert den Kopf: hatte er doch an dem betreffenden Morgen felbst das Knie des Tieres untersucht und teine Spur einer Verletzuna oder einer Anschwellung entdecken Jönnen. A18 Howard fünf Jahre alt war, scheint seine Kunst, Fich mit den Tieren wie mit feinesaleichen zu imterbalten, auf dem Höhepunkte gewefen zu sein. Alle Pflanzer aus her Nmgegend ließen ihn rufen, wenn sie franke Haustiere hatten. Er stellte fich dann neben das Tier, legte thin die Hand auf den Kopf und sagte dann genau, mas ihm fehlte. Eines Tages war der Stier des Obersten Retif in Amerika ist jeder anständige Bürger Oberst- wild geworden und zwar so wild, daß er feinen Menschen an fich herankommen liek; wie von einer plötzlichen Raserei gebackt, Hef er lant brüllend um den Weideplag berum, und e war nicht herauszubekommen, was ihm eigentlich in den Schädel gefahren war. Der fleine Howard aber näherte sich ibm rubia und furchtlos und saate, nachdem er ihm freundlich zugeredet batte, zu den Umstehenden:„ Der Stier sagt, daß er am Tuk unten einen stechenden Schmerz empfindet, und daß diefer Schmerz ihn rasend macht." Die Neger be mächtigten sich nun des Stieres mit der Fangschlinge und fanden, daß ihm unten am Fuß ein retiner Nagel saß, der hereits eine eitrige Munde verursacht hatte. Ein andermal wurde Howard zu einem wertvollen Pferde aerufen, das von den Tierärzten untersucht und für rollständig gesund erklärt worden war. Da das Tier jedoch unruhig blieb, a'ng - + Schweres Automobilunglück. Bei einer Nachtfahrt in der Nähe von Neunkirchen fuhr ein Automobil an einen Kilometerstein. Alle vier Insassen wurden auf die Straße geschleudert und zwei von ihnen, der Bezirkskommissar Baron Wittmann und der Bezirksrichter Dr. Rudolf, lebensgefährlich berletzt. + Selbstmord eines Soldaten. In Pfalzburg erschoß fich ein Soldat des 99. Infanterie- Regimentes. Der Soldat stand vor dem Pulverhause auf Posten und feuerte plöglich mit seinem Dienstgewehr zwei Schüsse gegen sich in die Herzgegend ab. Er war sofort tot. Das Motiv ist unbetannt. † Unglück bei einer militärischen Uebuna. In der Gegend von Grenoble stürzten beim Bau einer Pontonbrücke 14 Geniesoldaten in den Isère- Fluß. Vier Soldaten ertranten. meinden, die in der Bestimmung besteht, daß die Gemeinden ihre geometrischen Arbeiten nur von der Kreisvermessungs. ämtern fertigen lassen dürfen. * Staatsminister, Ewald hat sich gestern auf Urlaub begeben, und zwar bis zum 31. d. nach Karlsbad, dann bis zum 9 Auguft nach Rottach am Tegernsee. - 2. ** Mittwoch, den 18. d. Mts., vormittags 9 Uhr be ginnend, findet eine Sitzung des Provinzial- Aus. schusses der Provinz Oberhessen mit folgender Tages Dconung statt: 1. Gesuch des Ludwig Werner zn Wieseck um Erlaubnis zum Betrieb einer Schantwirtschaft. Die Bürgermeisterwahl zu Unterschmitten. 3. Gesuch des Siegfried Heß zu Echzell um Erlaubnis zum Betrieb einer Schantwirtschaft.- 4 Enteignung von Gelände zur Er. weiterung der Haltestelle Ehringshausen, Kreis Alefeld; hier Ausspruch der Enteignung. * ** Die Frankfurter Bach- und Schließgefell. schaft, die seit dem 1. Juni auch in Gießen einen WachDienst unterhält, hat sich oereits zu einer unentbehrlichen Einrichtung in unserer Stadt ausgebildet. Auch der Festplaz des Lahntalsängerfestes wurde von ihr bewacht und zwar mit gutem Erfolge, denn es gelang dem Wächter beispielsweise, einige Liebhaber billiger Bierkrüge zu stellen. + Raubanfall im Eisenbahnzuqe. Zwischen Sendiszow und Trzciana auf der Hauptstrecke Lemberg- Krafau fubren im Personenzuge in einem Coupée zweiter Wagenklasse zwei Herren, von denen der eine schlief. Auf diesen stürzte sich nun fein Couvéegenosse mit einem Messer und verletzte ihn schwer. Der Attentä er bemühte sich dann, den arg zugerichteten Passagier durch das Fenster in den Wisloffluß hinabzuwerfen, fonnte aber diese Absicht infolge der verzweifelten Gegenwehr des Ueberfallenen nicht ausführen und sprang deshalb selbst aus dem Wagen des fahrenden Zuges. Die Bahnbediensteten verfolgten den verwegenen Flüchtling, der einen Bahnwächter mit dem Messer verwundete. Der Verbrecher wurde ergriffen und nach Rzeszow gebracht, wo man ihn dem Strafrichter übergab. + Ehedrama. In Budapest erschoß der Honvedoberleutnant Ludwig Fülöp den Polizeichef von Maroswasarhely, Drestovics, der ihn in der eigenen Wohnung bei einem Rendezvous mit seiner Frau antraf. Fülöp wurde verhaftet. Tages- Chronik. Ein auf der Tat ertappter Einbrecher berletzte in Leipzig einen Schutzmann durch Revolverschüsse tödlich. - Auf Zeche Bruchstraße bei Dortmund wurden zwei Bergleute durch stürzendes Gestein erschlagen. Im Luxemburger Festungsgeröll wurde die Leiche bes ermordeten Schlossers Pommerell furchtbar verstümmelt aufgefunden. Li. Heute Nacht hat sich der Schreiner F. in Gießen das Leben durch Erhängen genommen. Was den Mann, der als fleißiger und nüchterner Arbeiter gilt, in den Tod getrieben hat, ist unbekannt. 6 M.; Heidelbeer 8 90; rote * Weglar. J befeht noch die alte menn es vom Stan Airde zurüdtommt, Straße Heben nämli in Seil. Der jung in Geldgefdent( 5 Geil. Je mehr die Ehre. In d geben hat, fucht m ld zu sprengen. geben fich daher a bas Hemmgelo, Die übrigen Ramer * Brauch ift auch in halten, nur das hi femmeil spannen Weilburg, 10 fitel Friedrich wird Benachrichtigung feit 19. Auguft um Gefolge hier eintreff mit das ganze Fe runt wird ihm auf berreicht werden. D nch Mitteilung des Bronze. Die Medail appen mit Umschrift Belburg verstorbenen * Die gegenwärtige Besuchsziffer der hessischen Lehrerbildungsanstalten läßt erwarten, schreibt die, Darmst. 3tg.", daß der noch immer sich fühlbar machende Lehrerangel in absehbarer Zeit beseitigt sein wird. Präparandenanstalten zählen 312 8öglinge( Lich 147, Lindenfels 82, Wöllstein 83). In den drei Lehrerseminarien werden zur Zeit in 12 lassen 448 8öglinge unterrichtet ( Alzey) 158, Bensheim 113, Fc edberg 177). Von den Präparanden und Seminaristen sind 555 evangelisch, 202 fatholisch, 3 israelitisch. Die fünf Klassen des Großhzoglichen Seminars für Volksschullehrerinnen zählen 145 Schülerinnen( 85 evang., 60 fathol.). Außerdem bereiten sich noch im Institut der Englischen Fräulein zu Mainz etwa 100 junge wädchen zur Lehrerinnenprüfung vor. Zu Beginn des neuen Schuljahrs haben sich 22 Gymnasialund Ober- Realschulabiturienten zum Eintritt in den hessischen Dieselben unterziehen sich zur Boltsschuldienst gemeldet. Zeit einem pädagogischen Kursus in Darmstadt. Derselbe soll die Abiturienten in 32 wöchentlichen Unterrichtsstunden in die pädagogischen Wissenschaften und in den praktischen Unterrichtsbetrieb der Voteschule einführen. In den Bergen bei Innsbruck stürzte der Gymnasiast Merz ab und zerschellte in der Tiefe. Der 22 Jahre alte Friz Michel aus München stürzte bom Pif Julier über einen Felsen herab. Der Tod trat auf ber Stelle ein. ** * - Lokales. 11. Juli. * Den Polizeidienern des Großherzogtums ist gestattet worden, in den Sommermonaten eine Litewka zu tragen. Diese ist aus graumeliertem Tuch in Joppenform herzustellen. Der Ümlegfcagen, in der Farbe der Litewfa, verschließbar durch Hafen und Dese, trägt born kleine Tuchpatten in lichtblauer Farbe mit je einer kleinen neusilbernen Rosette. Die Litewka ist einreihig und wird mit 6 großen neufilbernen Waffenfnöpfen geschlossen. Die hinteren Taillenknöpfe des Uniformsrockes bleiben fort. Parlamentarisches. Die Vorstände der Als. felder politischen und evangelischen Gemeinde haben ein Gesuch an die Zweite Kammer gerichtet, in dem sie um einen ftaatlichen Zuschuß zur Renovierung der Walpurgisfirche bitten.- Der Landesverband der hessischen Bürgermeister hat bei der Zweiten Kammer der Antrag gestellt, den Gemeinden des Großherzogtums Hessen zu überlassen, ihre geometrischen Arbeiten entweder vom Großherzogl. Kreisvermessungsamt oder von einem Privatgeometer anfertigen zu lassen. Begründet wird der Antrag mit den hohen Kosten und der Einschränkung des Selbstverwaltungsrechts der Ge* In einer am Sonntag in Frankfurt a. M. unter dem Vorsitz des Grafen Ortola gehaltenen Versammlung des Ausschusses des Bundes der Landwirte wurde u. a. auch zu der demnächsten Wahl zur Landwirtschaftstammer Stellung genommen. Der Bund will vor allem darauf hinwirken, daß keine Religionsunterschiede" in Detracht tommen. Für das Präsidium wurden Geheimrat Haas und Graf Oriola ernannt. Auch die hessischen Bauern vereine werden nächstens zu der Angelegenheit Stellung nehmen. H Jubiläum 8. Rheinfahrt. Aus Anlaß des 25jährigen Bestehens des Verbandes Deutscher Handlungs. gehülfen zu Leipzig veranstaltet der Rhein- Main- Gau dieses Verbandes, dem die Kreisvereine Aschaffenburg, Bacharach, Biebrich, Darmstadt, Dillenburg, Frankfurt, Gießen, Kreuznach, Mainz, Miltberg, Offenbach, Bezlar, Wiesbaden und Woras angehören, eine Rheinfahrt von Mainz nach St. Goar und zurück. Die Abfahrt dieses feftlichgeschückten Extra- Salon- Dampfers von Mainz erfolgt vormittags um 912 Uhr. Alles Nähere ist bei den Vertrauensmännern der Kreisvereine oder in Frankfurt a. M., gr. Eschenheimerstr. 6 zu erfahren. * Moderne Schlaraffen. Die Eisenbahnber waltung ist einem eigenartigen Betrug auf die Spur gekommen. Es ist nämlich festgestellt worden, daß Scankenabteile dritter Klasse mit dazu gehörigen Krankenbetten von gesunden Pesonen bestellt und be nutzt worden sind, die auf diese Weise billig und bequem reisen und namentlich nicht umsteigen wollten. Gegen die Betreffenden soll, da die Bestimmungen lediglich fü für franfe Personen und deren Gunsten, nicht aber füt gesunde Leute getroffen find, Anzeige wegen Betruges erstattet werden. * Zur Warnung vor dem Genuß unreifer Stachel beeren möge ein Fall dienen, der sich in Kobnrg ereignet hat. Dort starb ein 6jähriger Knabe nach dem Geneffe dieser unreifen Früchte. * Eine wunderbare Submissions blüte hat das Ausschreiben der Pflasterarbeiten für die Erweiterungsbauten des Kasteler Artilleriedepots gezeitigt. Eine Elberfelder Firma stellte das höchste Gebot mit 56800 Mt. und eine Gonsenheimer Firma das niedrigste mit 36700 mt. Der Preisunterschied beträgt also bei den beiden die Kleinigkeit von 20 100 Mt. * Obstpreise. Nach den Mitteilungen der Zentral stelle für Obstverwertung in Frankfurt a. M. herriat jest große Nachfrage nach Mirabellen. Ebenfalls start verlangt werden Kirschen und Zwetschen zu Brennzweden. Die Breife betrugen: für den Zentner grüne Stachelbeeren 11 bs 14 M.; Krschen 1. Qualität 18 bis 25 Mt; 2. Qualität 15 bis 18 Mt.; Sauerf rfchen 25 bis 30 Mt.; Mirabellen * Bad Nauheim, Fridhemarineamtes, emiliem Rurgebr * Gedern, 9. Ju feit diefen Win Fingerbund, de er Nachtweide sein Altenfbliri, 10 ahi wurde 8mmern iblt. Frankfurt. Im häulein aus der Kronp badurch zu verhindern, legte. Damit waren al frieden. Sie forderten Da fie fich wei erte, w umbullt in die Gefange berbracht. Mainz Die hägt bier bereits ihre eine Preiserhöhung de gegen früher einen viel Auch der Bertauf von f 12 B. das halbe bedeutend zurückgegange Der Ein der Alic begi Anmeldungen we Alicejchule E in bev kau Da seb die der Ko die leis kon Probemasc J. Häuser Neustadt 56. held bis 1000 TE. atm bequeme Raten diel od. Schuldschein giet reell u. fanell C.A.W lin W., Mansteineri beleger. eingetr. Firma fichr. feine Abreffent. Far Bargewin. Jed. Los gewi Vermögen Gewinn durch Beitritt zu amtl. a gem. Verein! Kein Risik Gesetzl.staatl. angeordn Eine Mark gen Streng reell! Tiele Mill. Hauptgewin Leinster Treffer höher Prospekt durch allein nahmestelleChr.Hum Fachen, Römerstrass er Ankauf! Beitritt tä bie Gemeinder reißvermeffange i geitern auf 25 Mt.; Heidelbeeren 11 bis 12 Mt.; Walderdbeeren 80 bis 90 f.; rote Johannisbeeren 10 bis 12 Rt. nad Rarisbab, Tegernfee. ttags 9 Uhr be nzial: Aug. Olgender Tages tner in Wiefid wirtschaft.- 2. -3. Gesuch des m Betrieb einer elände zur Er Kreis Alsfeld; ließgefell Ben einen Wah unentbehrlichen hr bewacht und g dem Wächter * Wetzlar. In einzelnen Dcten des Kreiss Wezlar besteht noch die alte Sitte, das junge Braut resp. Ehepaar, wenn es vom Standesamt, andernorts, wenn es von der Kirche zurückkommt, zu hemmen". Zu beiden Seiten der Straße stehen nämlich Jungen und spannen über den Weg ein Seil. Der junge Mann verabreicht nun den, Hemmern" ein Geldgeschent( 50 Pig., 1 Mt. Daraufhin senkt sich das Seil. Je mehr ein Paar gehemmt wird, um so größer ist die Ehre. In den Dcten, wo man das Hemmen auf gegeben hat, sucht man den Bräutigam doch um das Hemm geld zu sprengen. Beherzte Jungen des legten Schuljahres begeben sich daher am Hochzeitstage in das Hochzeitshaus, um das Hemmgelo, so heißt es fast überall, einzustreichen. Die übrigen Kameraden teilen sich in dasselbe.( Dieser Brauch ist auch in dem Festspiel„ Die Hüttenberger" fest gehalten, nur das hier nicht Knaben, sondern Mädchen das Auch der Fest hemmseil spannen. D. Red.) Weilburg, 10. Juli. Tausendjahrfeier. Prinz Eitel Friedrich wird in Vertretung des Raisers nach offizieller trüge zu stellen. Benachrichtigung seitens des Hofmarschallamtes am Morgen mer F. in Gießen Was den Mann, des 19. August um 8,50 Uhr mit drei Herren in seinem Befolge hier eintreffen und bis gegen Abend hier verweilen, ilt, in den Tod somit das ganze Fest mitmachen. Außer dem üblichen Festtrunt wird ihm auf dem Rathause eine goldere Festmedaille überreicht werden. Die Ausprägung dieser Denkmünze erfolgt mach Mitteilung des Festausschusses in Gold, Silber und fischen Lehrer eibt die„ Darmſt. Bronze. Die Medaille 3 ist auf der Vorders ite das Stadt, machende Lhrer wird. Die drei nge( Sid 147, Lebrecfeminarien Tinge unterrichtet 177). Von den evangelisch, 202 des Großbzog men zählen 145 ußerdem bereiten ulein zu Mainz Prüfung vor. wappen mit Umschrift, auf der Rücksite das Bild des in Welburg verstorbenen Königs Konrad I. von Franken. * Bad Nauheim, 10. Juni. Der Staates fretär des Reichsmarineamtes, Abmiral van Tirpit, hat nach mehrwöchentlichem Rurgebrauch unsere Badestadt wieder verlassen. * Gedern, 9. Juli. Sonntag, den 15. Juli hält der sett diesen Winter gegründete Vogelsberger Sängerbund, dem jetzt 10 Vereine angehören, auf der Nachtweide sein erstes Bundesfest ab. § Altenschlirf, 10. Juli Bei der BürgermeisterBuahl wurde Zimmermeister G. Schmidt mit 49 Stimmen 22 Gymnafial gewählt. it in den hessischen * Frankfurt. Im Bett verhaftet. Ein Buffeterzehen sich zur fräulein aus der Kronprinzenstraße suchte ihre Verhaftung nadt. Derselbe badurch zu verhindern, daß sie sich entkleidete und ins Bett Unterrichtstunden legte. Damit waren aber die Krimiua beamten nicht zuden praktischen frieden. Sie forderten das Mädchen auf, sich anzukleiden. Da sie sich wei erte, wurde sie schließlich nur mit dem Hemd anhüllt in die Gefangendroschte nach dem Polizeigefängnis Broßherzogtums erbracht. ( Kl. Br.) ermonaten eine* Mainz Die Erhöhung der Bierpreise umeliertem Ludh trägt her bereits ihre Früchte; die Wirtschaften, in denen egfragen, in der eine Preiserhöhung des Bieres stattgefunden hot, haben Hafen und Dese, gegen früher emen viel geringeren Besuch zu verzeichnen. lauer Farbe mit Auch lbernen Waffen deutend zurückgegangen. halbe Liter in die Höhe gegangen ist, ist aillenknöpfe des Die Litewkauf von Flaschenbier, dessen Preis von 10 furt a. M. unter en Versammlung Dirte wurde u. a. dwirtschafts. d will vor allem terschiede" in Be Durden Geheimrat heffischen Bauern Legenheit Stellung Auz Anlaß des tscher Handlunge Main Gau dieses enburg, Bacharach, ffurt, Gießen, Beglar, Wiesbaden von Mainz nad & feftlichgeschäden gt vormittags um rauensmännern der r. Efchenheimerfr ie Eisenbahnber ug auf die Spur It worden, daß dazu gehörigen bestellt und be illig und bequem Der Einmach- Kursus der Alice- Kochschule beginnt Mitte Juli. Anmeldungen werden entgegen genommen in der Aliceschule, Kirchstraße 20. Es liegt die in Ihrem Interesse, wenn Sie sich, bevor Sie eine Waschmaschine kaufen, die Original- ,, Riffel"- Dampf- Waschmaschine ansehen, denn sie ist entschieden beste Dampfwaschmaschine der Gegenwart; infolge eigenartiger Konstruktion der Trommel steht die Maschine inbezug auf Wäscheleistung und Schonung der Wäsche konkurrenzlos da. Probemaschine auf Wunsch bei J. Häuser, Eisenhandlung. Neustadt 56. 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Drei Handwerksburshen: Karl Ellermann von Schildes he, Feißz ss: von Alagen und Gustav Gerte von Großlinichen famen bett: ind nach dem Schmitthof bei Lehr. bach, wo sie das Zimmer eines Knechtes aufbrachen und Kleider entwendeten. E. erhielt wegen Diebstahls 10 Monate Gefängnis und H. 6 Monate. G. wurde nicht für überführt erachtet und von der Anklage des Diebstahls frztgesprochen. Jeder wurde nebenbei wigen Bettelns in eine durch die Unterschungshaft als verbüzt geltende paftstrafe von einer Woche genommen. Heinrich Sang von Fried berg war ang flagt, einem Shvalheimr Wrt ein: Verlegung am Auge beigebracht zu haben. D13 Schöffenger.cht nahm Notwehr an und erkannte auf Fcetsprechung. Der Wrt focht als Nebenfläger das Uteil an, doch die Straf fammer fam, mingels anderer Feststellungen zur Bestätigung des Ucteils. Der Gärtner Jakob Bcauer von Marburg trieb sich in ebern bittelnd herum und stihl dasi birshiedene Frauenkletder. E: berief sich auf sinnlose Teunten. heit, doh angesi hts der Vorstcafen ist ihm nicht zu glauben. und wegen ett las 3 When Hift, die als verbüßt zu er Wegen Diebstahl im Rickfall erhielt er ein Jahr Gefingnis achten sind; auch wurde die Überweisung an die Lindes polizeibehörde zvecks Uberführung in das Acbitshus nah Verbüßung der Strafe beschlossen. - Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Donnerstag, den 11. Juli. Abnehmende B wö tang. Bu iä hst noh Gwitter. regen, dann Abkühlung. Näheres durch die Gießener Wetterkarte. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 2. Es können eingestellt werden: 1 landw. Knecht, 3 Idw. Arbiter, Ziegeleiarbeiter, Bauschlosser, 2 Wagner, 8 Schreiner, 1 Shuhmicher, 1 Schneider, Erdarbeiter, Miucer und Handlanger, 2 Glaser, 2 Jnstallateuce, 2 Kanalarbeiter, 1 Heizer, 2 Arbeiter( für Sägewerk und Mineral vasserfabrik), Fahrräder, Versteigerung. Samstag, den 14. Juli, I. I., nachmittags 3 Uhr, sollen im städtischen Pfandlokal ( Seltersweg 11 dahier) Schreibtische, Kommoden, Sophas, zwei Sekretäre, 2 Kassenschränke, 1 direkt von der Klavier, 1 Hobelbant. 2 Pferde und 1 Wagen versteigert werden. Gemmecker, Bjandmeister, erstklassig, Fabrik an Private und Händler von Mk. 65 an. Zubehörteine, prima Mäntel von Gießen. Versteigerung. ca. Mk. 4. Mittwoch, den 11. Juli d. I., Luftschläuche von Mk. 2.80 an. Reparaturen auch an fremdem Fabrikat prompt und billigst. Wer sich auf diese Zeitung be: zieht und einen Auftrag von Mk. 10 erteilt, erhält eine höchst praktische Gratis- Zugabe. Katalog gratis und franko. Duisburger Fahrradfabrik ,, Schwalbe" Akt.- Ges. Duisburg- Wanheimerort. Gegründet 1896. Wasche mit LUMNS Luhns Giebt schönsteWäsche Nurecht MIT ROTBAND Geld * g. Blutftod. Timermes schein Hamburg Fichteftr. 33 u. meine hier i. D. pat. Neuheit. in jeder Höhe auf Wechiel oder Schuldvermittelt Diskret an jederm. 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Es suchen Arbeit: 1 Maschinenschlosser, 2 Schreiner, 3 Wasch- und Buzzfrauen, 1 Flickfrau, 1 Installateur, 1 Dienstmädchen, 1 Lauffrau, 1 Haus- oder Bureaudiener. Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen. Elegante Damen und alle. denen es darum zu tun ist, schönes und üppiges Haar zu haben und frühzeitiges Ergrauen zu verhindern, gebrauchen nur Carboline, die Zierde des Toiletten: tisches. Zu haben in Drogerien, Varfümerien und Apotheken oder durch H. H. Warner& Co., Schäfergasse 10. Frankfurt a. M. Deffentlicher Dant. Herrn Franz Wilhelm, Apotheker, t. n. I. Hof. Iteferant, Neunkirchen bei Bien, wird unterm 11. Auguft 1897 aus Itona geschrieben: Ich bin bereits 70 Jahre alt und litt sett 10 Jahren an Gelent- Rheumatismus, ebenso an Hämorrhoidallnoten und konnte keine Hilfe finden. Nur Ihr Wilhelm's antiarthritischer antirheumatischer Blutreinigungstee hat mich box meinem Leiden in dret Wochen vollständig befreit. Ich sage Ihnen, sowie der Gräfin, über deren Bericht ich in der Zeitung gelesen, meinen besten Dant." Mit aller Hochachtung Christ. Wdermann, Sentier. Altona bei Hamburg, Reichenstr. 6. Preis: 1 Paket Mt. 2.-, 1 Paket Mt. 1.-. Bestandteile: Innere Nußrinde 56. Walnusschale 56, Ulmenrinde 75, Franz. Orangenblätter 50, Eryngit blätter 35, Scabiosenblätter 86, Bemusblätter 75, Bimmftein 1.50, rotes Sandelholz 75, Barbannawurzel 44, Carurwurzel 3.50, Radic Carlophyil. 3.50, Chinarinde 3.50, Eryngitwurzel 57, Fenchelwurzel( Samen) 75, Graswurzel 57, Lapathewurzel 67, Süßholzwurzel 75, Saffa parillwurzel 35, Fenchel, rim. 3.50, weißen Senf 3.50, Nachtschattenftengel 75. Die Bestandteile find nach einem eigenen Berfahren geschnitten und getrodnet, wodurch der Seilwert speziel erhöht ist. Nicht zu verwechseln mit gewöhnlicher Sandelsware. 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Möge der harmonische Verlauf der vergangenen frohen Festtage eine Bürgschaft dafür sein, daß auch fünftig dem Lahntal- Sängerbund und allen seinen Mitgliedern die Tore unserer Stadt gastlich geöffnet sein werden. Der Geschäftsführende Ausschuß: Hermann Eichenauer. J. A.: Wilhelm Homberger. 215. Königlich Preußische Klaffenlotterie. 1. Klaffe. 2. 8tebungstag. 10. Jutt 1906. Vormittag. Nur die Gewinne über 50 mt find in Klammern betgefügt ( Ohne Gewähr. A St.-A. f. 8.) ( Nachorud verboten.) 31 36 175 205 363 752 1062 77 131 63 311 650 806 2199 346 426 553 3008 157 927 418( 200) 503 22 4315 18 35( 200) 724 954 5304 5 419 6128 469 564 860 7048 216 61 831 55( 100) 412 732 873 8242 462 644 771 9085 169 248 845 702 872( 300) 10047 196 215 52 386 762 897 908 11167 277 525 624 806( 100) 61 946 12058 ( 100) 77 129 416 13476 579 89 94 934 14304# 5009 67 303 31 48 799 979 93 16063 187 225 69 99 375 531 924 45 50 17076 94 181 236 349 463 634 712 66 919 18044 125 29 264 394 710 19160 305 10 28 451 577 864 962 20075( 100) 190 260 481 777 21307 413 680 22009 74( 100) 317 54 412 20 35 549 90 625 48 711 935 61 23170 304 777 89 963 24096 178 292 356 521 882( 400) 705 78 883 25023( 100) 53 252 368 602 789 900 26169 325 445 525 640 963( 100) 27131 420 54 615 66 834 956 66 28069 76 154 66 81 891 621 763 833( 100) 41 29076 114 347 497 604 95 888( 100) 31123 236 591 623 788 30044 98 234 402( 200) 673 863 80 85( 100) 942 78 850 32103 204 406 48 539 678 738 42 917 33021 170 262 312 91 448 527 811 728 70( 100) 34062 146 301( 100) 62 77 408 647 854 908 49 77 35436 580 785 822 36239 64 68 309 539 87209 62 602 838 76 974 92 88021 376 430 568 851 39318 59 500 40153 301 91 498 988 41244 753 76( 300) 895( 500) 988 90 42230( 300) 303 L1 435 45 96 640 61 854 74 43083 179 276 623 44098 547 614 76 900 45200 5 877 507 65 750( 100) 57 800 46012 107 230 95 311 69 899 47005 448 757 971 48179 405 75 601 17 61 734 879 973 49362 475 757 849 50136 93 728 65 929 43 75 51052 106 41 232 404 44 656 765 820 52573 857 826 49 53098 140 405( 100) 633 756 870 944 54027 274 637 39 644 851 55193 225 384 742 800 65 56513 661 727 41 926 57276 343 668 716 86 844 58306 517 47 689 745 940 59173 263 377 448 585 847 734 60459 70 793( 100) 816 37 61 970 61105 71 361 401 63 99 674( 100) 779( 100) 63283 87 390 873 64107 80 95 907( 100) 16 43 62223 95 324 453 756 839 249 73 675 741 65000 19 268 426( 100) 682 709 39 80 841 66093 99 128 348 67234 778 866 927 80 68125 468 552 86 698 759 838 90( 200) 903 14 85 282 439 590 909 32 62 73 69021 104 57( 300) 92 413 563 646 73 894 985( 100) 70102( 200) 7 8 10 73 349 519 997 71021 56 945 72116( 100) 393 415 74 760 903 73267( 100) 347( 309) 455 74258 411 37( 100) 73 624 756 92 75185( 100) 273 400 670 614 87 744 835 67 76133 342 43 686 933 77309 43 419 868 78251 84 610 16 99 744 920 79220 365 716 812 908 80036 443 588 641 736( 100) 77 970 81195 231 431 45 534 607( 100) 748 58 838 82598 845 47 949 94 83096 344 753 90( 100) 958 94 84068 137 320 70 547 89 681 795 843 70 925 50 85176 88 663 730 849 98 920 50 86362( 3000) 434 80 562 70 668 752 828( 100) 87 977 83 87006 11 114( 200) 678 724 88106 244 617 22 902 31 49 89186 227 500 2 68 607 934 90379 444 572 765 923 67 91092 194 306 60 98 666 939 75 92069 89 160 88( 300) 205 363 419 566 80 735 843 925 93019 37 274 381 722 923 82 94011 597 902 98 95028 44( 200) 160 279 395 543 790 929 96022 160 96 383 458 619 97060 305 596( 400) 611 860 98016 127 538 723 26 93 911 49 99076 321 622 83 650 88 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100) 295 99 413 501 647( 100) 844 Theodor Rühl. 215. Königlich Preußische Klassenlotterie. 1. Klasse 2. 8tehungstag. 10. Jult 1906. achmittag Nur die Gewinne über 50 W. find tn Klammern beigefügt. ( Nachdruck verboten.) ( Ohne Gewähr. A. St.-A. f. 8.) 241 403 616( 300) 682 723 893 1002 375 680 753 2211 44 302 619 95 744 ( 200) 802 65 3009 452 589 636 778 92 4006 29 91 112( 100) 830 429 609 729 834 904 49 66 5360 533 44 701 861 6085 227 31( 600) 414 17 39 97 578 7293 803 509 835 61 96 908 20( 100) 87 8395 628 966 9282 512 809 84 944 86( 200) 12238 313 442 667 10214 87 452 569 696( 400) 876 963 11238( 100) 300 843 13003 81 108 25 75 92 262 388 406 517 37( 500) 616 14265 309 47 85 535 701 44 15493( 100) 519 54 890 94 709 904 40 16044( 100) 177 305 62 412 634 642 47 708 40 866 956 17027 178 200 458 636 916 66 18039 238 63 809 19231 531 933 56 777 20028 484 591 698 732 21325 74 458 620 739 80 87 806 22006 886 406 48 97( 100) 830 50 23379 682 600 813 71 24142 847 428 783( 100) 804 61 25015 39( 100) 136 40 323 26051( 100) 63 140( 100) 66 86 99 258 420 47 746 47 863 917 27204 30 65 422 517 640 28014 52 540 617 41 77 811 23 93 29793 873 964 30061 210 668 724 31025 38( 100) 46 111 82 274( 200) 329 428 687 821 32127 331 48 78 460 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69 278 328 643 786, 959 260017 129 58 268 645 673 716 921( 200) 52 261150 69( 100) 206( 1000) 576 709 978( 300) 262164 320 30 473 671( 100) 613 821 40 263071 207 397 986 264397 479 563 810 265065 142 205 656 787 902 266083 91 145 230 66( 300) 68 561 775( 100) 947 64( 100) 267191 339 803 12 26804283 218 642 45 742 49 801 269523 66 777 81 954 270090 94 108 59 228 307 58 602 92 667 780 929 271048 164 250 618 70 837 41 93 944 272095 174 86( 100) 247 943 71( 100) 273157 872 411( 10000) 72 83 536 83( 100) 833 49 56 922 274130 640 275129 266 381 97( 100) 98 556 720 276033 242 318 95 603 788 277031( 300) 54 108 264 68 576 807 278252 835 428 68 594 776 94 279065 439 658 877 905 73 280019 116 67 210 18 62 363 486( 100) 703 23 811 281169 241 85 355 ( 100) 461 621 40 988 282185 231 433 634 638 970 89 283238 568 634 785 859 929( 100) 70 284362 490 742 896 285230 459 670 684 728 931 286050 362 461 573 834 84 938 82 287160 409 20 638 42 80 87 94 689( 100) 871 927 34( 500) In der Nachmittaggiehung vom 9. Juli ist Nr. 279 953 statt 279 959 gezogen. Die Ziehung der 2. Klasse beginnt am 10 Auguß cr Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Mäusburg von heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 7. Juli 1906. Großh. Polizeiant Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Wolfenaaße von heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 7. Juli 1906. Großh. Polizeiant Gießen. Herberg. Vergebung von Bauarbeiten Die für die Herstellung des Schulhofes zu dem neuen Schulhanse in Wiesed erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen im Wege öffentlichen Angebots vergeben werden. Die Angebotsunterlagen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten Zimmer Nr 18 während den Dienststunden zur Einsicht der Interessenten offen. Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen, sind berschlossen und portofret bis spätestens Samstag, den 21. Juli if. Is., nachmittags 5 Uhr auf Großh. Bürgermeisterei Wieseck einzureichen, woselbst die Eröffnung in Gegenwa etwa erschienener Bewerber erfolgt. Die Arbeiten sind wie folgt veranschlagt: Erd- und Maurerarbeiten Zimmerarbeiten Schlosserarbeiten Weißbinderarbeiten Pflasterarbeiten Planierarbeiten Gießen, den 10. Juli 1906. zu 881,29 Mr. " 322,00 " 228,00 " 123,30 " " " 1360,00 " 300,00 " " Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises D Gießen. Diehm, Großh. Baurat. Neu eröffnet! Neu eröffnet! Lindenplatz neben den Marktlauben Buchthal's Kaffee- Magazin 500 Verkaufsstellen. Diese Woche Ausnahme- Woche. Beim Einkauf von Kaffee etc. bei jeder Mark: 1 kleine Dose Cacao gratis! ie Königliche Baugewerk- Schule zu Jostein im Taunns eröffnet das Winterhalbjahr am Donnerstag, den 18. Oftbr. Brogramme und Meldezettel versendet kostenlos Die Direktion. Neue Frühkartoffeln Ia. Wetterauer Ware, gelbe Perle von Erfurt und Frührosen versendet inkl. Sad pro Zentner 4 Mt. ab hier gegen Nachnahme. A. Simon II. Echzell in der Wetterau. Tel- Anschl: Reichelsheim i. d. W. Nr. 10. Dieustag, Downerstag und Samstag von 1/29 Uhr an frischen Zwiebelkuchen empfiehlt Bäcker Echomber, Walltorstr. 51. Züchtiger Schreiner auf dauernde Arbeit gesucht. Emil H. Müller, Gießen. Schöne möblierte Zimmer mit oder ohne Pension zu ver= mieten. Gießen, Bismarckstraße Nr. 17. I Darlehn auf Möbel, Wirtschaft ufw. gibt Selbstgeber ohne unnötige Vorauszahlung. Unger, Berlin, Gubener- Straße 46. Auf bequeme Rückporto. Jeilzahlung Möbel Herren-, DamenKinder- Garderobe ManufakturWaren etc. J. Jttmann Kredit- Haus GIESSEN Plockstrasse 14-16. sdoctor ber großen Mittenoge bes Theaters nieber, Doch— von der Reise Dem Beispiele ihres Gebieters sah man crmidet, vielleicht auch durch die Borstellung gelangweilt-- lehnte fich der Kaiser in seinem Seffel zurück und war balb und die Oper nahm" thren Anfang süß entschlummert. Hofdamen in Nr. 157 Mittwoch, den 11. Jult 1906