Praktische Anwendung. Buber fehr darauf, den Dr. jur. utr. Holzhering hinein1 Ergänzung bes Sollegiums bringt ber Herr Präfibent Sie denn dem Holzhering so viel Wert bei?" alterer Rat: Im Vertrauen, Herr Präsident, warum legen geschieht. Nach der Sigung frägt eiu red sondern erzeu wir Sie, da direkten Bezug unbedingt Wir bitten durch anhänger Ehe Sie erweit ka reichhaltige renthaltende Kol erlangen, weld kostenlos e Kaufz dermann versen e Fabrikate, im Jahre 1900 nen Medaille en, haben info würdigkelt un berall im Publi Gro erkenn Belobigungen be ktion: enstoffe, ca. 14 pfehlenswerte hal Qualitäten, das Me Mk. 2.90, 3.70, 4- ot und rden umgeta franko retour ellkarte ohne Kaufverp nthltd.: Herrenstoffe, schwarze fe, Mancheste enkleideru. Strick Wert) toffe u. Strickw und Knaben. t- Kollektion zu ver Ar. 290. baltion a. Suupterpebition: Gießen, Seltersweg 88. Ferafpredanish Rr. 862. Montag, den 10. Dezember 1906 Gießener 15. Jahrgang 6. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Sießener Seifenblasen( wöchentlich). Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Beitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Beglar; Lofalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. 15701 Neue Trennungsgelüfte? - -s. Kopenhagen, im Dezember Vielleicht nur noch ein fleines Weilchen, und ganz Europa wundert sich nicht wenig, welch ein neues Reich ent fanden ist." Nachdem Norwegen sich von Schweden getrennt und isolierte Selbständigkeit wiedererlangt hat, scheint auch Jalland die Neigung zur Loslösung von allen staatsrechtlich beengenden Landen zu spüren. Los von Dänemark!" Diese Parole ist in Jsland ausgegeben. Man hat daraus noch kein Feldgeschrei in des Wortes buchstäblicher Bedeutung germacht; aber das wird schon kommen, wenn nicht alle Zeichen trügen. Das norwegische Beispiel ist gar zu ver führerisch gewesen. Für die Isländer ganz besonders, die lange Zeit mit den Norwegern zusammen zu Dänemark gehörten. Es hat an Auflehnungen nicht gefehlt, und für ein paar Jahre 1810 bis 1814- war es den Jsländern sogar gelungen, fich völlig loszureißen. In Dänemark aufzugehen, dazu waren die Isländer nicht zu bringen. Sie baben niemals aufgehört, ihr Sonderdasein zu betonen. Das taten fie in Bewährung praktischen Sinnes hauptsächlich derart, daß fie fich entschieden weigerten, zu den Staatslaften beizutragen oder Militärdienste zu leisten. Das überließen sie großmütig anderen. Sie hatten näherliegende Sorgen um Dinge, die ihnen keine Roften uno teine Beschwerden bereiteten. Jm dänischen Parlament waren sie natürlich vertreten. Aber sie hatten auch ein eigenes Parlament und ein eigenes Ministerium. Daß das isländische Parlament nur beratende Stimme hatte, war ihr Kummer. Daß ihr Landsmann- Minister" in der Regel für die isländischen Dinge von großem Einfluß war, konnte fie wenig trösten. Sie hörten auch niemals auf, Forderungen über Forderungen zu stellen. Unter König Christian, dem Schwiegervater von Europa", ging alles ziemlich glatt und gut. Die Klugheit dieses greisen Monarchen milderte die Gegensätze und ließ fie jedenfalls nicht schroff hervortreten. Doch im Verborgenen und in der Gesinnung blieb die Garung, und nach dem Thronwechsel tam fie deutlich zur Erscheinung. Mehr noch wirfte, wie bereits erwähnt, in dieser Richtung, die Trennung Norwegens von Schweden, die so glatt vor sich gegangen war. Zwar steuert man in Jaland nicht unmittelbar auf eine Trennung zu. Einstweilen will man die Personalunion noch beibehalten. Etwa wie die Ungarn Desterreich gegenüber. Die Aehnlichkeit zwischen Isländern und Magyaren ist überhaupt unverkennbar. Ganz wie die Magyaren wollen die Isländer sehr gern und sehr unbeschränkt regieren, aber durchaus nicht zahlen. An Opfern liegt ihnen weit weniger, als an Selbe ständigkeit. Der König von Dänemark soll gleichzeitig König von Island sein, aber regieren soll er nur durch ein isländisches Ministerium und ein isländisches Parlament. Das braucht man den Jsländern gar nicht zu verdenken. Nur wird man es dem dänischen Volke ebensowenig verdenken, wenn es den Isländern eine kleine Gegenrechnung macht und das Anfinnen an sie stellt, ihre Selbständigkeitskosten auch selbst zu tragen, die dänischen Schiffe zu bemannen, die ihren Schutz bilden, für ihre Selbständigkeit mit dem eigenen Beutel unid mit dem eigenen Leibe einzutreten. Hierfür aber haben die Isländer nur sehr geringe Neigung. Ihre Führer schmeicheln sich mit der Hoffnung, Dänemarks bedingungslose Nachgiebigkeit durch die stumme Drohung zu erlangen, daß fie sich sonst unter Englands Schutz stellen würden. Sie glauben, England jei bereit, ihnen ein Protektorat zu gewähren, das He der Mühe überhebt, aus eigenen Mitteln Aufendungen zu machen. Ob diese Annahme irgend welche tatsächliche Unterlage hat, entzieht sich unserer Beurteilung. Grennbare öffentliche Anzeichen dafür sind nicht vorhanden. für wahrscheinlich halten wir es nicht. Daß Dänemark nicht ohne weiteres auf Island verzichtet, ist selbstverständlich. Zunächst hat König Friedrich fich von dem isländischen Barlament nach Jsland einladen lassen und die provozierte Einladung natürlich angenommen. Die Wirkung des Besuches bleibt abzuwarten. Es ist recht wohl möglich, daß die praktischen Isländer sich noch befinnen und lieber bei Dänemark bleiben, von dem sie die eine oder andere Konzession noch erhoffen dürfen, während sie unter englischem Protektorat dern englischen Willen, der gar kein böser oder unbilliger Bille zu sein braucht, widerstandslos preisgegeben wären. Unter den mehr oder minder deutlichen isländischen Zukunftspläinen ist auch der eines Anschlusses an Norwegen. Daß dieser Plan überhaupt auftauchen konnte, ist charakteristisch gemug. Es wird damit dem König Hakon von Norwegen migesonnen, dem eigenen Vater, dem König von Dänemark, einen Teil seines Herrschaftsgebietes abzunehmen. Die Zumuutung ist, sehr gelinde ausgedrückt, naiv. Sie hat keinen jehr starken persönlichen Willen bei dem König Hakon zur Baraussetzung. Politische Rundfchau. Deutsches Reich. * Die Kölnische Volkszeitung" veröffentlicht eine gu schrift, die es als unrichtig bezeichnet, Abg. Roeren habe bei derm Duell Dernburg- Roeren nicht im Namen der Fraktion gerre det." Der Abg. Roeren habe seine etwa zweistündige Rede über die Mißstände in den Kolonien, wie er auch Ginngangs derfelben ausdrücklich erklärte, namens und im Auftange der Fraktion gehalten. Nur die Besprechungen im Kolonialamte im Interesse der Togoer Verhaftungsgeschichte habe er persönlich und für seine Person auf Ersuchen des Apostolischen Präfekten von Togo und der Kolonialverwaltung gepflogen. Nur darauf beziehe sich seine spätere Erklärung. * In Handelstreifen ist man an die Regierung wegen ber dänischen Zollerhöhung auf deutsche Weine herangetreten. Die Erhöhung des dänischen Bolles von Flaschenweinen von 50 Dere auf 120 Dere wird eine Verringerung der Einfuhr bon Flaschenweinen herbeiführen, durch welche die deutsche Ausfuhr betroffen wird. Die Bollerhöhung wird um so nachteiliger wirken, da neben derselben auch eine Stempelsteuer eingeführt werden soll. Während durch Handelsverträge die Zölle für längere Jahre gebunden werden können, ist es unmöglich, die Höhe der Stempelabgaben durch Verträge festzulegen, weil die Stempelgesetzgebung als eine innere Angelegenheit betrachtet wird. * Wie bestimmt verlautet, beabsichtigt der deutsche Gesandte am norwegischen Hose Dr. Stuebel, in den Ruhestand zu treten. Angeblich sollen die legten Kolonial- Erörterungen zu diesem Entschluß Veranlassung gegeben haben. Es wird angenommen, daß das Abschiedsgesuch des Herrn Dr. Stuebel schon in den nächsten Tagen in Berlin eintreffen wird. Rufeland. ** Halbamtlich wird bestätigt, daß die Verhandlungen mit Japan sowohl wegen der Fischereifrage, in der Japan besonders anspruchsvoll auftrete, als wegen des Handelsvertrags nur langsam und nicht ohne Schwierigkeiten vorrücken und nur größere Nachgiebigkeit Japans den Abschluß der Verhandlungen beschleunigen könne. ** Obgleich es üblich ist, daß hohe Würdenträger nach ihrer Rückkehr von einem längeren Urlaub vom Kaiser empfangen werden, ist man geneigt, dem Empfang des Grafen Witte in Zarskoje- Sselo eine politische Bedeutung beizulegen. Man glaubt, daß die Audienz im Zusammenhang stehe mit den in bezug auf den Portsmouther Vertrag entstandenen Mißverständnissen mit Japan. Towarischtsch meldet, die Audienz habe über zwei Stunden gedauert. ** Ueber die Tätigkeit der Revolutionäre liegen folgende Meldungen vor, die zeigen, daß noch immer im geheimen gegen die Regierung gearbeitet wird. Irkutst, 7. Dezember. In der letzten Nacht wurde aus dem hiesigen Goldschmelzlaboratorium mit Hilfe von Minengängen ein Goldklumpen im Werte von 90 000 Rubel gestohlen. Lübed, 8. Dezember. Die Staatsbehörden haben festgestellt, daß trotz aller Vorkehrungen aus dem Lübecker Hafen im Monat November abermals 960 Kisten mit Waffen unter Angabe eines falschen Bestimmungsortes nach Finnland ausgeführt wurden. Tiflis, 8. Dezember. Von der Polizei auf dem Davidsberge vorgenommene Ausgrabungen förderten ein Waffenlager und eine große Zahl von Bomben zutage. Amerika. ** Die seit langem die Deffentlichkeit beschäftigende Korruption im Eisenbahnwesen wird demnächst die Gerichte beschäftigen. Die Bundes- Großjury, welche wegen der angeblichen Betrügereien in Kohlenländereien und der Gewährung von Unterscheidungsfrachtsäzen seitens der Bahnen eine Untersuchung angestellt hatte, hat gegen die Union Pacific Railroad, die Oregon Short Line Company, die Union Pacific Coal Company, die Utah Fuel Company und mehrere der höchsten Vertreter der Harriman- Gould- Corporation in Utah Anklage zu erheben beschlossen. ** Ueber die Beziehungen zwischen Amerika und Japan äußert sich in einer Ansprache der amerikanische GeneralKonsul Miller in Yokohama, der in San Franzisko eingetroffen ist. Der General- Konsul erklärte, Krieg sei das legte, woran die Japaner heute dächten. Um was es sich für die Zukunft zwischen Japan und Amerika handele, sei der Kampf um das kommerzielle Uebergewicht. Japan sei bestrebt, feine Beteiligung am Welthandel immer mehr zu vergrößern und wenn Amerika nicht rasche Fortschritte mache auf den Gebieten, auf denen es gegenwärtig nur langsam fortschreite, werde Japan bald den Handelsverkehr auf dem stillen Ozean beherrschen. Kleine politifche Nachrichten. Berlin, 9. Dezember. Der neue preußische Landwirtschaftsminister von Arnim auf Criewen ist zum Bundesratsbevollmächtigten ernannt werden. Berlin, 8. Dezember. Der Erzbischof von Bordeaux hat den Pfarrern seiner Diözese befohlen, die Erklärung abzugeben, die von der Regierung als Bedingung für die vorläufige weitere Ausübung des Gottesdienstes gefordert wird. Straßburg, 8. Dezember. Das reichsländische Ministerium hat nochmals beim Reichskanzler den Antrag gestellt, die Einfuhr von 50 000 Schweinen aus Frankreich nach ElsaßLothringen zuzulassen. Rom, 9. Dezember. Die italienische Regierung beabsichtigt, 910 Millionen zur Deckung der notwendigen Bedürfnisse im Eisenbahnwesen von Ler Kammer zu fordern. Madrid, 8. Dezember. Das vereinigte französischspanische Geschwader ist von Cadig nach Tanger abgegangen. Hof und Gefellschaft. Von einem Unfall, der glücklicherweise leine Folgen hatte, wurde die Königin von Württemberg in Stuttgart betroffen. Der tönigliche Hofwagen, in dem die Königin mit einer Hofdame Plaz genommen hatte, wurde an der Ecke des Schloßplatzes von einer entgegenkommenden Automobildroschte angefahren. Bei dem Anprall stürzte ein Pferd; die Deichsel des Wagens wurde abgerissen. Die Königin, die unverlegt blieb, setzte den Weg zu Fuß fort. Der König von Siam wird in nächster Zeit in San Remo mit großem Gefolge zu längerem Aufenthalt ein. treffen. Der fiamesische Geschäftsträger in Paris, Prinz Charoon, hat für ihn in San Remo bereits zwei Billen gemietet. Soziales Leben. X Kein Achtuhr- Ladenschluß in Berlin. Die Gewerbe treibenden des Landespolizeibezirks Berlin hatten den Antrag gestellt, die Ladenschlußzeit an den Werktagen, mit Ausnahme der Sonnabende, von 9 auf 8 Uhr abends festzusehen. Der Polizeipräsident hat unter den beteiligten Ladeninhabern eine Abstimmung vornehmen lassen, diese hat indes die erforderliche Zweidrittel- Mehrheit nicht ergeben. Infolgedessen ist der Antrag auf Einführung des Achtuhr- Ladenschlusses vom Polizeipräsidenten abgelehnt worden. × Wegen Streits eingestellte Amerikafahrten. In Genua haben die Schiffsreeder beschlossen, den Dampfschiffsdienst nach Amerika bis zum nächsten Frühjahre zu unterbrechen. Diese Maßregel ist die Antwort der Reeder auf die Streit drohung der Mannschaften. Viertausend italienische Emis granten, welche in Genua bereits angelangt und in Befizz ihrer Fahrkarten nach Amerika find, können nicht weiter. Sie werden auf Kosten der Stadt verpflegt. Die Behörden unternehmen besondere Maßregeln, um drohende Unruhen zu verhüten. Nab und Fern. † Die schwarzen Pocken sind nun auch nach Mül hausen i. Els. eingeschleppt worden. Im ganzen sind bisher fünf Kranke und ein Verdächtiger im Krankenhaus aufgenommen und isoliert worden. In Mezz sind in den letzten Zagen wieder einige neue Pockenfälle vorgekommen, sodaß die Sahl der Kranken und Verdächtigen dort jezt 70 beträgt. † Raub im D- Zuge. Auf der Strede Königsberg- Elbing wurde im D- Zuge der Kaufmann Mazz aus Berlin, der fich auf der Rückreise von Eydtkuhnen befand, beraubt. In dem betreffenden Abteil hatten außer ihm noch drei weitere Passagiere Platz genommen, von denen einer ein Russe war. In Königsberg i. Pr. stieg Mazz mit den beiden anderen Herren aus, während der Russe fizen blieb. Als der Zug den Bahnhof verlassen hatte, vermißte Mazz seine Brieftasche, in der fich 600 Mart in Papier, seine Legitimation, mehrere Lotterielose und andere Papiere befanden; da er vermutete, daß er die Brieftasche im Wagen habe liegen lassen, erstattete er sofort Anzeige, infolgedessen ihm auf der Durchreise in Elbing sein Eigentum ausgehändigt wurde; man hatte die Brieftasche auf dem Bahnhofe Braunsberg gefunden, fie enthielt aber nur noch drei der Lotterielose, Geld und der übrige Inhalt fehlten. Als Dieb hat man den Russen in Verdacht, der eine Rundreisekarte Berlin- Frankfurt- Basel- Zürich besaß. † Bootsunglück auf dem Rhein. Nahe Mainz erfolgte auf dem Rhein der Zusammenstoß eines Schleppbootes mit einem kleinen Proviantboot. Letzteres sant, der Kapitän und der Heizer sprangen über Bord; der erstere konnte sich durch Schwimmen retten, während der Heizer ertrant. † Um die Zeche. In einem Gasthause in Winkhausen bei Essen brach zwischen dem Wirt und verschiedenen Gästen wegen der Bezahlung ein Streit aus. In dessen Verlauf wurden der Wirt und sein Schwager durch Messerstiche tödlich verletzt. Die Täter, zwei Brüder, wurden verhaftet. † Lebendig verbrannt. Die fünfundsechzigjährige erblindete Witwe Breuer in Westrich, welche ein Kind auf dem Schoß hatte, tam dem Feuer zu nahe und lief mit brennenden Kleidern auf den Hof, wo man später die verkohlte Leiche fand. Das Kind hatte nur an den Händen Brandwunden erlitten. † Ein Unhold treibt seit einiger Zeit sein Unwesen in den Straßen von Mez, indem er Frauen durch Stiche mit scharfen, spizen Gegenständen in die Hüfte oder den Rüden verlegt. Er verfolgt bei einbrechender Dunkelheit seine Opfer und verschwindet, sobald er seine Tat vollbracht hat. Der Täter wurde bisher nicht ermittelt. † Ein ungarischer Rinaldo. In Satoralja- Ujhely ist der berüchtigte Räuberhauptmann Michael Szarvas- Pat endlich festgenommen worden. Seit dem Monate September v. J hat er nicht weniger als 120 Beraubungen und EinbruchsDiebstähle vollführt. Etwa die Hälfte der Verbrechen hat er bereits eingestanden. In der vergangenen Woche noch hat er in einer einzigen Nacht acht Einbruchsdiebstähle verübt. Bei seiner Festnahme hatte der Räuberhauptmann einen aus Fledermäusen und dem Stricke eines Gehängten zusammen geflochtenen Gürtel um. 83. 11, m ht ie ir et. ost ter 1337 en 8 க ng BEST † Die Eisenbahuunfälle von henic. Bet der Einfuhr oes Güterzuges Nr. 2744 in den Rangierbahnhof der Station Nürnberg entgleisten vier mit Kohlen beladene Wagen, die über das Gleise geschleudert wurden. Die zehn nachfolgenden Güterwagen fuhren mit solayer Wucht auf die vier entgleisten Wagen, daß sämtliche vierzehn Wagen einen TrümmerHaufen bildeten. Das Personal tonnte sich durc, springen retten; der Materialschaden ist beträchtlich. Der von Münster in den Bahnhof Osnabrück einfahrende Bersonenzug 713 stieß am Südende des Bahnhofes, auf der Hasebrücke mit einer leerfahrenden Maschine zusammen. Beide Maschinen und zwei Wagen des Zuges sind entgleist, die Maschinen start beschädigt, eine Brüstungsmauer der Hasebrücke ist herabgeworfen. Drei Reisende und ein Schaffner find leicht, der Zugführer etwas schwerer verletzt. † Ueber Bord" geweht. Einen bösen Streich hat der Sturm dem Kassenboten R. in Fürstenwalde a. Spree gespielt, der 2500 Mark in Papiergeld nach der Stadt zu bringen hatte. Als er zur Fahrt über die Spree das Boot benutzen wollte, entriß ihm ein plöglich einsehender Wirbelwind die für einen Augenblid an Bord niedergelegte Mappe und warf sie mit dem wertvollen Inhalt in die Spree. Nachdem die Mappe noch furze Zeit auf dem Wasser umhergeschwommen, wurde fie von den Wellen verj. jlungen. † Sturmflut in Lübed. Die Trave steigt; in Lübeck herrscht Hochwasser infolge einer Sturmflut. Kanonenschüsse zeigen ein weiteres Steigen des Wassers an und fordern zum Räumen der Häuser in den niedrigen Straßen an der Trave auf, die zum Teil schon überflutet sind. † Ein Gutsbesizer unter Mordverdacht. Der Gemeindevorsteher R. von Leutmannsdorf war in den Wald gegangen, um Holz zu holen, aber nicht zurückgekehrt. Man fand ihn beim Nachsuchen neben seinem Wagen als schrecklich zugerichtete Leiche auf; der Schädel war durch mehrere scharfe Arthiebe wiederholt gespalten. Der Verdacht lenkte sich auf den Nachbarn des Ermordeten, den Gutsbesitzer August Tannhäuser, der mit K. verfeindet war. Bei einer in der Wohnung des Verdächtigen vorgenommenen Haussuchung wurden blutbefleckte Kleidungsstücke entdeckt. Tannhäuser selbst ist seit dem Mordtage verschwunden. † Schauerlicher Fund. In der Nähe von Soest i. W. wurde auf freiem Felde eine zerstückelte männliche Leiche gefunden, deren Rumpf vom Kopf getrennt war und der eine Hand fehlte. Etwa 30 Meter vom Tatorte entfernt lag das leere Portemonnaie. Fernere Umstände deuteten auf einen heftigen Kampf zwischen dem Mörder und seinem Opfer. Von dem Täter fehlt bisher iebe Spur. der † Hamburger Notschrei. Der neue Hauptbahnhof in Hamburg funktioniert noch nicht recht. In Hamburger Ge schäftskreisen kerrscht Unwillen über die großer VerkehrsStörungen, die mit der Eröffnung des Hauptbahnhofes eingetreten find und täglich zunehmen. Um Kalamität zu steuern, läßt die Eisenbahndirektion_fahrplanmäßige Büge ganz ausfallen, so auf der Blankeneser Strede allein acht Züge. Die Verkehrsschwierigkeiten find dadurch noch erhöht worden, daß der Kopenhagener Schlaf wagen des Lübeder Schnellzuges aus den Schienen geriet, den Verkehr auf dem Ferngleis sperrte. Die Züge gehen mit Berspätungen von 1 bis 5 Stunden ab, so der Kieler Zug statt um 2 erst abends un 7 Uhr. Schuldig oder Nichtfchuldig? § Kaffel, 7. Dezember. Die Verhandlung wider den des Mordes angeklagten Möbelhändler Meyer aus San Franzisko bringt auch ferner nichts zu Tage, was man als sicheren Beweis der Schuld des Angeklagten ansehen kann. Im Gegenteil, die Aussage der einen Beugin, eines Fräulein Berndt, ist sogar geeignet, entlastend zu wirken. + Rangierers Sterben. Auf dem Güterbahnhof Stendal wurde der Rangierarbeiter Wilhelm Bay mit eingedrückter Brust tot aufgefunden. Augenzeugen des Unfalles find nicht vorhanden. Batz ist wahrscheinlich verbotswidrig in aufrechter Haltung zwischen zwei zusammenstoßende Wagengruppen getreten, um die Koppelung herzustellen, wobei ihm dann durch die Buffer der Wagen die Brust gequetscht worden ist. Fräulein Berndt, eine Hausgenossin der Witwe Vogel, sagt aus, daß fie in ihrer im ersten Stod gelegenen Wohnung jedes Geräusch aus der Meyerschen Parterrewohnung gehört habe. Sie habe immer die Vogel in der Wohnung hantieren Hören. Wenige Tage vor dem Wildunger Viehmarkt, etwa am 24. Juli, habe sie die Vogel noch gesehen und am Nachmittage dieses Tages auch noch gehört. Plötzlich hörte ich", berichtet die Zeugin weiter, kein Geräusch mehr. Es muß etwa um 6 Uhr nachmittags gewesen sein, da ich um die gleiche Zeit die Schritte der Zeitungsträgerin auf der Treppe hörte. Es legte fich mir wie ein Alp auf die Brust. Ich hatte das dumpfe Gefühl, daß der Vogel etwas passiert sein könne. Sie hatte ja immer über ihre Nerven geklagt und über ein Beinleiden. Ich hatte auch das Gefühl, daß die Vogel fich selbst ein Leid angetan haben könnte. Eine Begründung dafür hatte ich nicht, es war nur eine dumpfe Empfindung, über die ich mir selbst kaum Rechenschaft geben fonnte. Der Gedanke, daß Meyer der Vogel etwas getan haben tönnte, ist mir nicht im entferntesten getommen. Am späten Abend des erwähnten Tages hörte ich, als ich schon im Bette lag, Meyer heimkommen. Dann habe ich nichts mehr gehört. Frau Appel sagte mir einige Tage später, die Frau Vogel sei abgereist. Ich habe diese Angabe nicht bezweifelt. Erst als ich später den häßlichen Geruch aus der Meyerschen Wohnung bemerkte, kehrte dieses beklemmende Gefühl, daß in dem Erdgeschoß etwas nicht in Ordnung sei, wieder. Meyer, den ich nach seiner Tante fragte, sagte mir zuerst, er wisse nicht, wohin fie gereift sei. Später sagte er mir, sie sei in Köln bei seinen Eltern und dort erkrankt. Sie habe ihn ge= beten, ihr Wäsche zu schicken." † Von der Maschine erfaßt. In der Broicher Papierfabrik tam der 16jährige Arbeiter Brings auf bisher noch ungeklärte Weise mit einer Turbinenwelle in Berührung. Brings wurde von der Welle erfaßt und mit herumgeschleudert. Bei der ungeheuren Toure die die Turbinen machen, war der Körper des Unglühen wenigen Augenblicken buchstäblich zerstückelt, so daß die einzelnen Körperteile, welche bis zu 20 Meter Entfernung in dem Arbeitsraum umhergestreut lagen, zusammengesucht werden mußten. † Die Leiche im Sad. Zwischen Rotkostelez und Nachod wurde auf einem Felde der völlig unbekleidete Körper eines Mannes gefunden, der in einem Sade stedte. Ein Knebel steckte dem Manne im Munde. Der Bedauernswerte, der noch röchelte, aber nicht mehr zu sprechen vermochte, starb bald nachdem er aufgefunden war. Von den Tätern fehlt bisher jede Spur. † Riesenbrand. In Lynn wurden sechs große Schuh fabriken durch eine Feuersbrunst zerstört. Das Feuer, von einem Südwestwind begünstigt, sprang auf zwölf Wohnhäuser über, die ebenfalls niederbrannten. Bei den Rettungsarbeiten wurden zahlreiche Personen verletzt. Bunte Cages- Chronik. Hamburg, 8. Dezember. Die Erkrankungen auf dem Canta Fe sind als nicht pestverdächtig festgestellt und der Dampfer heute wieder freigegeben worden. Dortmund, 8. Dezember. Durch das Einahmen von Leuchtgas find in der Nacht zwei Arbeiter in ihrem Schlafgimmer erstickt. Die Wiederbelebungsversuche waren erfolglos. Newyork, 8. Dezember. Aus Kalifornien werden neue heftige Erdstöße gemeldet. Ithaka( Newyork), 8. Dezember. Das Haus der Chi- PsiBruderschaft der O'Cornell- Universität ist durch einen Brand zerstört worden. Bei dem Brande sind drei Personen um gekommen und eine große Anzahl verletzt worden. Kunst und Wiffenfchaft. Der Angeklagte Meyer hat sich nach erfolgtem Ableben durch große Geldausgaben und-Verschwendungen verdächtig gemacht. Ein dieserhalb vernommener Zeuge, Gastwirt ZechWildungen veranstaltete einmal ein Zimmerschießen, an dem fich der Angeklagte Meyer beteiligte und wobei er zwölf Flaschen Seft bestellte. Der Zeuge gab aber nur zwei Flaschen heraus, weil ihm die Bestellung zu hoch erschien. Meyer habe später mit dem Zeugen Torpeters, der ihn von weiteren Bestellungen abhalten wollte, einen kleinen Streit gehabt, ihn ein trauriges Huhn" genannt und, indem er ca. 1500 Mart in Papiergeld auf den Tisch warf, das Lokal verlassen. !! Loll Mausergewehre Modell 71, Jägerbüchsen, Patron rahmen und Patronenhülsen geliefert haben sollen, zu lad Verschiedene von diesen Offizieren sollen ganz erheblib Mengen an den Angeklagten verabfolgt haben, so ein Map in Dresden 20 000 Seitengewehre Mobell 71, 18 000 Seiten gewehre anderer Modelle, 100 000 Patronenrahmen und vik Patronenhülsen. Das Gericht setzte den Beschluß über de Antrag vorläufig aus. Der Vorsitzende emerfte dazu, wer alle diese Zeugen vernommen werden sollten, dann mi über Weihnachten hinaus verhandelt werden. boar Jahren fent aber darau arden.- Prof btsanwalt& Sagerftübchen lizeiamts ein farten, die § Russische Bombenfabrikanten in Hamburg. In der vor der ersten Straffammer des Hamburger Landgerichts ver handelten Geheimbundprozeß erkannte das Gericht folgender maßen: Gegen Djerven auf zwei Monate Gefängnis wege Geheimbündelei, gegen Stulta auf zwei Monate Gefängnis wegen Geheimbündelei und zehn Lage Haft wegen falscher Ar meldung sowie gegen Sutte auf eine Woche Haft wege falscher Meldung. Die beiden rok, Grünberg und Witolin find freigesprochen worden. Die verhängten Strafen werden als durch die Untersuchungshaft verbüßt erachtet. Der Borfigen belmftraße fü endidriften. über die sberichtet, jen. Dage and bes Berich otiz an die mit Beftim Beidhte schreibe. fehr viel übe Bribattläger freiwillig ger men nicht; § Mordprozeß Röwer. Der Angeklagte Röwer, nochmals befragt über die Ereignisse, welche dem Tode seiner Nichte Buley vorausgingen, erklärt, er sei durch die Aeußerung feiner Nichte Du bist ja besoffen" in höchste Empörung ge raten und, um die Nichte zu erschrecken", habe er den no in seinem Ueberzieher stedenden, in Papier gewidelten bolver aus dem Spinde geholt. Er sei dann der Nichte, die vom Kaffeetisch aufgestanden war, in ihre Stube gefolgt Im übrigen sei er bei der Tat start angetrunken gewesen Der Angeklagte wiederholt ferner, daß ihm erst, als er Blut an dem Kopfe der Nichte sah, zum Bewußtein gekommen sei daß der Revolver nicht mit Blazpatronen, sondern scha geladen gewesen set und daß er schredliches angerichtet habe In der Verzweiflung habe er dann den Revolver gegen fi selbst gerichtet. Der heutige Verhandlungstag begann mit der Vernehmung der Mitglieder der Familie Christiani. Der Vater der Christiani bekundet, daß ihm Meyer stets unsympathisch war, daß er aber trotzdem einwilligte, daß fie dem Meyer nach Amerika folgte. Der Zeuge Christiani war es auch, der den Koffer mit der Leiche der Vogel zur Bahn brachte. Nach der Vernehmung dieses Zeugen tritt ein unerwarteter 3wischenfall ein, der die Möglichkeit, die Verhandlung Heute zu beenden, ausschließt. Die Geschworenen verlangen nämlich eine genaue Untersuchung der Abortgrube in Meyers Haus in Wildungen und zwar wollen sie feststellen, ob die vermißten Schmucksachen der Frau Vogel tatsächlich sich in der Abortgrube befinden. Meyer behauptet nämlich, daß dies der Fall sei, sie seien wahrscheinlich aus Versehen in die Grube geschüttet toorden. Das Gericht beschließt nach kurzer Beratung, den Polizeiwachtmeister Neuhaus mit einer genauen Untersuchung der Abortgrube bis auf den Grund zu be auftragen. Er soll am Montag hierüber dem Gericht Bericht erstatten. Der Staatsanwalt fragt den Zeugen Christiani, ob ihm denn das plötzliche Verschwinden der Tante Vogel nicht aufgefallen sei, ob er sich nicht gewundert habe, daß das Gepäck der Frau V. zurückblieb. Darauf entgegnet Christiani: ,, Meyer sagte zu mir, der Koffer müsse nachgeschickt werden, die Tante würde ihn dort einlösen. Der Zeuge erklärt, daß er seine Tochter aus dem Hause jagen würde, wenn sie den Meyer heirate, ganz gleich, ob er schuldig sei oder nicht. M. Russen an preußischen Universitäten. Die Zulassung von Russen an den preußischen Universitäten ist wieder gestattet. Neben der bisherigen Bedingung politischer Unverdächtigkeit wird auch der Nachweis von Unterhaltsmitteln zum Studium gefordert. Diesen Nachweis haben Männer und Frauen in gleicher Weise beizubringen. Im übrigen bestimmt jede Universität was sie in bezug auf die Vorbildung verlangt. O. Eine Million für wissenschaftliche Zwecke in Japan. Aus Tokio kommt die Nachricht, daß Mitglieder der große Bergwerke besitzenden Familie Furukara eine Million zur Gründung neuer Universitäten in Fufnofa, Sapporo und Sendai gestiftet haben. § Ein jugendlicher Mörder. Wegen Ermordung der 14 jährigen Tochter des Ziegeleibesitzers Ebert aus Liesta wurde der 14 Jahre alte Knabe Paul Lehmann von der Strafkammer des Landgerichts Kottbus zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Cokales. ofteur Heß: den Artikel Darauf Um 11 1hr Sobel: S Angelegenh mir die Mög ten, jo bald Inzwifchen Bereicht worden Betr.: Fun Be Am Tage der Taufe des Erbgroßherzogs hat Kammerpräsident Haas der Großherzogin in Namen der Zweiten Kammer einen prachtvolleu Blumen forb überreichen lassen, welchen die hohe Frau huldboll annahm. Nach der Taufe empfing die Großherzogin den Kammerpräsidenten zur Gratulation. Unter allgemeiner Spannung wird sodann die Braut des Angeklagten, Sophie Christiani als Zeugin aufgerufen. Der Vorsitzende macht sie darauf aufmerksam, daß fie mit Rücksicht auf ihr Verlöbnis mit dem Angeklagten ihr Beugnis verweigern könne. Die Zeugin macht von diesem Recht Gebrauch und verläßt hierauf den Gerichtssaal. Es wird dann der Konkursverwalter Seidel aus Wildungen vernommen. Er befundet: Es waren bei Meyer 6000 Mark Aktiva und 10000 Mark Passiva vorhanden, außerdem 17 000 Mart Strittigkeitsforderungen, die von den Erben der Frau Vogel geltend gemacht wurden. Die Erben stehen auf dem Standpunkt, daß sich der Angeklagte ein Darlehn in dieser Höhe von der Vogel hat geben lassen. Auf Ersuchen des Geh. Medizinalrats Tuscheck- Marburg muß fich der Angeklagte nunmehr ausführlich über den Gesundheitszustand der Frau Vogel äußern und über ihr Benehmen. Er erzählt, daß die Vogel häufiger Blutungen hatte und daß sie einmal im Jahre 1900 auf den Hinter= topf gefallen sei. Sie habe häufig das Bewußtsein verloren und in einer solchen Bewußtseinstörung das Testament berfaßt. Des Nachts, wenn sie schlief, machte fie oft Radau und rief ängstlich aus dem Träume. Sie hatte dem Angeklagten den Auftrag gegeben, sobald sie im Traume Laut spreche, fie zu wecken. Der Angeklagte nimmt an, daß fie das tat, weil sie eine dunkle Vergangenheit hatte und im Schlafe nicht ihr Lebensgeheimnis ausplaudern wollte. Der Angeklagte muß sich hierauf ausführlich über den Geisteszustand der Vogel äußern, somet ihm eine Beurteilung des felben möglich ist. Auf Aufforderung der medizinischen Sachverständigen muß sich nunmehr der Angeklagte nochmals ausführlich über die Lage äußern, in der er die Leiche der Vogel gefunden haben will. Er macht hierzu dieselbe Ausfage, wie bei seiner ersten Vernehmung. Plus dem Gerichtsfaal. gefunden In der Zeit figer Stadt · Der Empfan bes beliebe je με πάφετ. Biegen, de Gro 24 Die unterm * Sonntag Vormittag wurde das Präsidium das Riegelpfade Zweiten Kammer von dem Großherzog zur Ueberreichung wird hiermit auf der in der Sigung vom 29. vorigen Monat beschlossenen Kammer Adresse in Audienz empfangen. ** Am 8. Dezember empfing der Großherzog u. den Geh. Medizinalrat Professor Pfannenstiel bon Gießen. * Ablehnung der Ovation. Wie soeben bekannt wird, hat der Großherzog der Oberbürge meisterei Darmstadt auf schriftlichem Weg mitteilen lassen, er lehne mit bestem Danke die für den nächsten Samstag geplante Ovation ab, da bei der schlechten Witterung leicht Erkrankungsfälle bei den Teilnehmen stat finden könnten, und er stellte es anheim, den für die Ovation bewilligten Betrag von 1600 Mark fur Wohltätigkeitszwecke gelegentlich des Weihnachtsfeftes zu verwenden. Am 7. Ver § Vom Bofener Waffendiebstahlsprozeß. Handlungstage stellte Rechtsanwalt Kürschner, der Verteidiger des Angeklagten Loll, den Beweisantrag, den Obersten Lossing in Wiesbaden, den Dragonerleutnant Thon in Snesen, den Hauptmann Liebe, den Direktor der Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken in Karlsruhe v. Lüdow, den Oberleutnant v. Friedberg bei der Kadettenanstalt in Plön, den Hauptmann Racharias in Spandau und andere Offiziere, die dem ** Der Großherzog hat am 8. Dezember dm ordentlichen Professor der klassischen Philologie in der philosophischen Fakultät der Landesuniversität D Richard Wünsch auf sein Nachsuchen mit Wirkung bom 1. April 1907 aus dem Staatsdienst entlassen. r. Zu Forst assessoren wurden u. a. ernannt die Forstreferendare Wilhelm Jochem aus Laubed Franz Wahl aus Münzenberg und Heinerich Weis a Liederbach. * Die Erste Kammer der Stände tritt more Dienstag, bormittags 10 Uhr, zu einer Sizung ausen men, in der auch die von 18 Mitgliedern der Erfe Kammer unterzeichnete Erklärung bezüglich der 3 stätigung des Beigeordneten Eißnert zur Beratu tommen wird. Lich. Am 6. Dezember fand, so schreibt m nns, im Gasthaus Zum Löwen" in Lich eine Sigu des Eisenbahn- Komitee der projektierten Stref Rich Grünberg unter dem Vorsitz des Herrn Kr amtmann Dr. Mert. Gießen statt, zu wel er Vorsitzende Moll- Grünberg und sämtliche Muge erschienen waren. Auch Herr Bürgermeister Zimm Grünberg nahm nach langer Zeit zum erstenm wieder an der Sigung teil; er wurde herzlichst seinen Kollegen begrüßt. Herr Kreisamtmann M referierte über die in der Bahnangelegenheit bis getanen Schritte. Die Firma Lenz& Co. bezw. Aktien- Gesellschaft der Butzbach- Licher- Eisenbahn b in Darmstadt um die Konzession nachgesucht, die w wie auch der 30prozent. Staatszuschuß bewilligt we Diese Mitteilung wurde selbstverständlich mit Fr den von den Anwesend begrüßt. Bürge meister Dörn von Lich dankte noch dem Herrn Kreisamtmann Me für dessen erfolgreiches Vorgehen. Aus dem Gerichts[ aal. Schöffengericht. Rechtsanwalt Grünewald contra Rech anwalt Mez- Nidda. ( Fortsetzung.) Zeuge Gutmann fann sich nicht erinnern, daß je die Bemerkung gemacht, er werde die Konkurrenz Gießen, Gr Die unterm Bleichstraße hiermit auf Gießen, B Wegen Vor de Nordanlage heute an bi bon Gießen, d Gra Geschä hypoth gut frequent r preiswer Bbitreffeftan dejes Blattes jerblume Squarze W Bebr. Söhl in Bortwein Madaira bei Emil Fisc Gregen, Selt Aleines f Restaura Bober Umjag, billi Mertens, gunft. La Für Anfänger, jo billig megen Lobe Bur Uebernahme 2000 Mt. tab. 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Oktober? in der Wilhelmstraße vernommen werde, doch erübrigt diese Vernehmung sich jetzt. - Zeuge Dr. Wagner sagt aus, daß sein Schwieger bater, Herr Geilfuß, im Januar erkrankt war und daß der Privatkläger die Familie Geilfuß gebeten habe, jeglichen Verkehr mit ihm einzustellen. Beuge Rechtsanwalt Kaufmann: Mir sind aus der Praxis mehrere Fälle bekannt, in denen es sich um anonyme Briefe handelte und wo Gutachten von Sachverständigen über Darauf äußerte Schriftproben eingeholt wurden. ft.h der Sachverständige Peter in ausführlicher Weise Monate Gewefen. Dagegen fann möglich sein, daß ich auf über die Tätigkeit der Schreibsachverständigen. wegen falscher und des Berichts des„ Gießener Anzeigers" eine furze Boche Haft nberg und rachtet e Stower, no ch die Beuge enter in the adopte schreibe. Zu der anonymen Starte bemerte ich, sehr viel über diese Sache gesprochen worden ist. Tobe feinerer Privatkläger hat mir mitgeteilt, daß der Urheber freiwillig gemeldet habe, doch nannte er mir den hste Empöruna amen nicht; den erfuhr ich erst später.- Zeuge er gemideltene den Artikel nicht geschrieben hat. habe er der Medallteur Heß: Ich bestätige, daß Herr Rechtsanwalt Darauf tritt eine kurze Pause ein. ann der Nie Botiz an die Franff. 3tg." geschickt. Doch fann ich Zeuge Dr. Kypper: Früher wurde in anonymen mit Bestimmtheit nicht sagea, Briefen mich Ansicht, daß dieſe Briefe von Rechtsanwalt Grünewald herrühren. Außerdem halte ich einen anderen Brief als von dem Privatfläger fingiert.- Privatkläger: Ich weise die Vorwürfe auf das entschiedenste zurück. Als Vorsitzender des Grubenvorstandes des früher Fernischen Bergwerkes bin ich reorganisierend in den Be trieb eingegriffen. Ich schaffte vor allem die Landwirtschaft ab, die mit dem Betriebe verbunden war, unlanterer Mittel habe ich nicht gebraucht.- Rechtsanwalt Mez: Erinnern sie sich eines regnerischen Abends, an dem Sie an der Wohnung des Privatklägers borübergingen und an dessen Schreibtisch einen älteren Herrn bemerkten. Grinneren sie sich weiter, daß das Fenster später berhängt war? Zeuge: Ja, und zwar glaube ich, daß der Anwesende Herr Geilfuß gewesen. hre Stube g getrunten ge Um 11 Uhr wird in der Verhandlung fortgefahren. erft, als Jeuge Zobel: Ich erinnere mich nicht, daß in Berggelommels Angelegenheiten je ein Vertrag geschlossen wurde, en, sondern der mir die Möglichkeit bot, von dem Vertrage zurückangerichtet autreten, so bald ich dieses für angebracht halten sollte. Inzwischen ist die Entscheidung des Ministeriums berreicht worden, die gestattet, daß Herr PolizeiamtRevolver gege Ermordung Ebert aus Lehmann bon зи зери bgroßherzogs ßherzogin achtvollen Blu ohe Frau hu die Großhe ton. Betr.: Fundsachen. Bekanntmachung. In der Zeit vom 1. bis 8. Dezember 1906 wurde hiefiger Stadt gefunden: 1 Regenschirm. Der Empfangsberechtigte des gefundenen Gegentandes beliebe seinen Anspruch alsbald bei uns geltend Bu machen. Gießen, den 8. Dezember 1906. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 27. November 1906 angeordnete Sperre s Präsidiun ds Wiegelpfades zwischen Ludwig- und Liebigstraße zur Ueberte Monat beschlo mpfangen. Großherzog annenfiel on. Wie ird hiermit aufgehoben. teßen, den 7. Dezember 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Befanntmachung. Die unterm 22. November 1906 angeordnete Sperre baie Bleichstraße zwischen Südanlage und Wieseckbrücke der Oberbi m Weg mit wird hiermit aufgehoben. e für den n bei der sk i den Teilne Sanheim, da on 1600 Mad Weihnog Bießen, den 7. Dezember 1906. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird bi Nordanlage zwischen Asterweg und Schottstraße 8. Dezemb bon heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr ge= Gießen, den 10. Dezember 1906. Philologiert. desuniberfitt uchen mit dienft entla Den u. a. era Jem aus S Deinerich W Stände tritt ner Sigung liedern der bezüglich Tert zur B fo faceit Sich eine eftterton St iz des Herrn tt, zu w amtlige ermeifter 3in it zum ecft Jurde herzli eisamtmann gelegenheit Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. m. Anbau u. Garten Geschäftshaus paſſend für jedes hypothekenfrei offene Geschäft, in beker Lage eines gut frequentierten Badeortes Mitteldeutschlands sehr preiswert zu verkaufen. Offerten von nur Selbstreflektanten u. Nr. 11 438 an d. Expedition dieses Blattes erbeteu. feinst. Miserblume Shwarze Marke Sett bo Gebr. Höht in Geisenheim. Bortwein 1 Madaira - - bei Samos Malaga 13& Co. b Emil Fischbach Ser- Gifenba adhgefudt, b Duß bewilligt ftändlich mit irge meifter ceisamtmann bistaal contra Red δδα. t erinnern, d e die Rontact Gießen, Seltersweg. 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Ich habe, sagte er, heute Mittag festgestellt, daß ich die Straffammerverhandlung Frankfurt gesandt, da ich in der„ Kleinen Breſſe" eine - Notiz gefunden habe, die von mir stammt. So wird auch wohl die" Frankfurter Zeitung"( die im selben Verlage erscheint. D. Red.) den Bericht gebracht haben. Wie es fommt, daß in dem Artikel von 6 Monaten Gefängnis und nicht Festungshaft berichtet wird, ist mir nicht flar, da ich sehr gut weiß, daß auf das Duell Festungshaft als Strafe gesetzt ist. Beuge Geilfuß junior befundet, daß sein Vater ihm von seiner Beziehung zur anonymen Karte erst Mitteilung gemacht, nachdem er sich an Gerichtsstätte als Täter bekannt. Zeuge Justizrat Mez- Gießen führt zunächst im Zusammenhange die Duell- Angelegenheit vor, soweit sie ihm bekannt geworden. Die Sache wurde sehr geheim behandelt, nichts destoweniger erfolgte die Anzeige. Das zweitgrösste Auflageblatt Reichhalt., frisch redigiert, unabh. Tages- Zeitung. Wochen- Beilage: Frankfurter humor. 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Am Abend vorher teilt er mit, daß er u. a. als Milderungsgrund anführen wolle, daß der Prozeß durch eine anonyme Denunziation ins Rollen gefommen.- Privattläger: Geben Sie mir eine meiner Handlungen an, die auf eine Heimlichkeit gegen Ihre Familie zurüd zuführen sind. Der Zeuge geht darauf auf einige Vorgänge ein. Privatkläger: Wurde mein Verhältnis zu Herrn Geilfuk überwacht?- Beuge: Ich hatte zu Intereffe daran, festzustellen, ob noch ein Verkehr statt: finde.- Zeuge Bureauvorsteher Rühl: Als der Artikel im Gießener Anzeiger erschien, war Herr Rechtsanwalt Grünewald berreift. Tags darauf tehrte Herr Rechtsanwalt Grünewald zurück und fragte mich, wer die Verteidigung geführt. Ich habe mich erkundigt und Herrn Rechtsanwalt Grünewald mitgeteilt, daß Herr Rechtsanwalt Mez- Nidda der Verteidiger gewesen. Privatkläger; Erinnern Sie sich, daß Sie einen Brief von fremder Hand, der mit der Post eingegangen, fopiert haben? Rühl: Gewiß. - - - - Nach einer kurzen Bause wird die Verhandlung kurz nach 6 Uhr fortgeseßt. Zeuge Rechtsanwalt Klarenar läßt sich über eine Weinlieferung aus, die für das Bergwerk gemacht worden. Sobiel ich weiß, hat Herr Rechtsanwalt Grünewald nie gesagt, daß etwas unreelles borgekommen. Die Bemerkung, die der Privatkläger ge. macht, war durchaus nicht beleidigend gemeint.- Rechts anwalt Mez- Nidda: Hat Herr Wohlmuth Ihnen mitgeteilt, daß Herr Grünewald den Täter der Karte kenne, bebor Herr Geilfuß sich vor dem Gericht der anonymen Täterschaft bezichtigt? Beuge: Ja. Vorsitzender: Halten Sie den Privatkläger der Tat fähig?- 3euge: Ich kenne Herrn Rechtsanwalt Grünewald zu oberflächlich, um darüber ein Urteil abgeben zu können. - Zeuge Rechtsanwalt Leun: Rechtsanwalt Grünewald hat mir gegenüber die ihm zugeschobene Urheberschaft der anonymen Postkarte auf das entschiedenste in Abrede geftelt. Privatkläger: Ist es Ihnen bes fannt, daß ich jemals eine polemische Stelle gegen Herrn Dr. Kyppler eingenommen?- Zeuge: Niemals. Vorsitzender: Trauen Sie Herrn Rechtsanwalt Grüne wald die anonyme Täterschaft zu? Beuge: Nein, dazu ist Herr Rechtsanwalt Grünewald ein zu anständiger Charakter, der offen hervortritt, wenn er Schäden aufdecken will. Darauf tritt der Gerichtshof, weil verschiedene Beugen abwesend find, in eine kurze Beratung ein, um sich über den weiteren Gang der Verhandlung schlüssig zu werden und beschließt, die Gutachten der Sachverständigen entgegenzunehmen. Sachverständiger Dr. Popp: Ich habe mich seit ungefähr 15 Jahren mit der Untersuchung von Schriften befaßt, ursprünglich beschränkte ich mich auf die mitco stopische Untersuchung, später bin ich aber tiefer in die Materie eingedrungen, und ich kann sagen, daß in der Schriftbeurteilung ein gewiffer guter Rern liegt. Man fann aus der Handschrift die psyhologischen und physischen Eigenschaften des Schreibers erkennen. An dieser Stelle will ich mich aber vornehmlich über die mikroskopischen Untersuchungen auslassen. In interessanter Weise läßt er fich dann über die Einzelheiten verschiedener Schriftsäße aus. So führt er an, daß berschiedene Dispositionen übereinstimmen und auch in den Einzelheiten eine unverkennliche Aehnlichkeit zu Tage tritt. Bezüglich des Halterwinkels hat er die leberzeugung, daß nur geringe Unterschiede zwischen den Schriftzügen des Anonymus, des Herrn Geilfuß und des Herrn Rechtsanwalts Grünewalds bestehen. Die Federzinken sezen auf beiden Seiten gleichmäßig ein. Ein Unterschied zwischen Schrift des Anonymus und des Herrn Geilfuß einerseits und der Schrift des Herrn Rechtsanwalts Brünewald andererseits besteht aber darin, daß die Zeilen des letzteren glatt hinfließen, während die Zeilen des ersteren und des Herrn Geilfuß in Bogen und Wellenlinien sich bewegen. Ich habe gefunden, daß zwischen der Schrift des Anonymus und des Herrn Geilfuß größere Aehnlichkeit besteht als mit der Schrift des Privatklägers. Dies mein objektives Urteil, mein subjektides Urteil, das ich mir aus dem Gang der Verhandlung gebildet ist, daß ich Herrn Gang der Verhandlung gebildet ist, daß ich Herrn Geilfuß für den Schreiber der anonymen Karte halte. Sachverständiger Kanzleirat Paeler: Ich lege Wert darauf, die Schrift als solche und als anzes zu betrachten und stehe schon deshalb davon ab, Einzelheiten aus dem organischen Zusammenhang herauszureißen. Wert haben die Einzelheiten nur, wenn fie Eigentümlichkeiten sind. Ich bin der Auffassung, daß der Privatkläger die Karten nicht geschrieben hat. Sachverständiger Schulrat a. D. Grabow: erklärt, daß er nicht wußte, von wem die Karten stammten und tritt dann an den Richtertisch, seine Ausführungen an einem von ihm konstruierten Apparat zu demonstrieren, doch vermag er den Vorsitzenden nicht zu überzeugen. Das Urteil des Sachverständigen Grabow ist, daß der Privatkläger die Karten geschrieben hat. nationalliberaler Verein Giessen. Dienstag, den II. Dezember, abends 81 Uhr wird im grossen Saale von Steins Garten" " Herr Professor Dr. Biermer über: ,, Die gegenwärtige politische Lage Hessens." sprechen. Gäste sind willkommen. Bitte ausschneiden! Die Vermittlung von Hypothek- Kapitalien bei der Landeshypothekenbank Darmstadt übernimmt kostenlos die General- Agentur Franz Carnier in Darmstadt, Klappacherstraße 4. NB. Referenzen auf Wunsch zu Diensten. Gänse schöne, böhmische Mastgänse, ver Pid. 70 Pfa. versende franko geg. Nachnahme. Freyung A. Ch. Otto, bei Baffau. Weltbekannt! Allen voran in Musikwerken, elektr. Gewichts. aufzug u. elektr. Pianos AutomatenScipp unr 32 Moselstraße 32 Frankfurt. Nächst Hauptbahnhof Musikwerke zu vermieten. Der Vorstand. Nicht nur Verlobte sondern alle jungen Leute müssen den ,, Geist im Hausgestühl“ von D. Fr. Naumann gelesen haben. 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Der Zeuge bejaht dieses und fa weiter aus, daß diese Eingabe sich bis jetzt nicht dem Bureau des Privatklägers gefunden hat. Privat Kläger: Erinnern Sie sich, wer am Abend des 22. Ottober meinem Bimmer sich befand, wer also wohl der Träne des weißen Kopfes gewesen sein tann. Beuge: J es war Herr Bücherrevisor Cohen aus Aachen. G geht dieses aus dem Konferenzen Verzeichnis Herbor getragen, der im Laufe des Tages auch nur flüchtig den Stopf einmal in das Bureau steckt. werden mehrere Schriftstücke verlesen, da unter die Gin gabe des Herrn Gutmann an das Amtsgericht, inden er um Einleitung des Verfahrens gegen Herrn Rechts anwalt Grünewald betr. anonymer Anzeige ersucht. - - Darau Berantwortlich: für die Politik und den Inseratemel Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gießen. Wer bustet, nehme sofott Laboda Dragées, ein erprobtes un probates Mittel gegen Husten, Katarrh, Heiserkeit und Brustkrankheiten. 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