der 9 Der Si Reglei Leutn rede sondern erzeuge wir Sie, dass S irekten Bezug aus d unbedingt Vort Wir bitten dabe urch anhängendekat Ehe Sie rweit kaufe reichhaltige über enthaltende Kollekti langen, welche wi Kostenlos Kaufzwan mann versendenFabrikate, welch Jahre 1900 mit de en Medaille prämie haben infolge ihre rdigkeit und Git all im Publikum Groß rkennung bigungen beweise n: offe, ca. 140 cm breit enswerte haltbare läten, das Meter 2.90, 3.70, 4.an umgetausch ko retournier karte. Kaufverpflichtung .: Herren- Anzug e, schwarze Tuch Manchester- und der u. Strickwolle u. Strickwollen. Knaben. tion zu verlangen veld enäht en ein weg." Nr. 212 bation u.Bausterbebition: Gießen, Selterweg 88. Fernsprechanschluk Nr. 362. Montag, den 10. September 1906 Gießener 15. Jahrgang Ⓡ Contibellagen: Oberbeffifche Famillenzeitung( and bie Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) hr Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheffen Sechs Millionen Ueberschuß. Es gibt kaum einen Großstaat, dessen Budget so leicht as dem Gleichgewicht zu bringen wäre, wie das Reich. Das hat auch seinen ausreichenden Grund: Die Einnahmen des Reichs fließen aus Zöllen und indirekten Steuern, nur zu einem sehr geringen Teil aus direkten oder den direkten gleich zu achtenden Abgaben. Aber nur diese zeigen eine gewisse Stetigfeit, wachsen mit der zunehmenden Bevölkerung; jene Find in ihrem Ertrag von den wechselnden Konjunkturen abhängig. Wenn Handel und Industrie stark beschäftigt sind, menn Produktion, Umsay, Verkehr steigen, so steigt auch der Ertrag der Zölle und indirekten Abgaben, im entgegengesezten Falle gehen sie zurüd. Nun fann das Reich so wenig wie ein anderer Großstaat auf indirekte Abgaben verzichten, ja noch weniger als irgend ein anderer Staat, denn die Mehrzahl aller direkten Steuern ist, zwar nicht formalrechtlich, aber tatsächlich den Einzelstaaten vorbehalten. Das Budget des Deutschen Reichs in stetem Gleichgewicht zu halten, ist daher eine ungemein schwere und zuweilen überhaupt nicht zu lösende Aufgabe. Wollte man die Ausgaben des Reichs auf das äußerste einengen, wollte man jede neue Aufgabe auf sozialem, hygienischem oder sonst einem Gebiet fern= balten, so würde es am Ende möglich sein, das Gespenst des Defizits immer wieder zu bannen. Doch solche Vorsicht bedeutete den Verzicht auf jeden kulturellen Fortschritt, und damit wäre das Gleichgewicht des Budgets zu teuer erfauft. Da ist es schon besser, man läßt sich einmal ein Defizit gefallen, das sich ja nicht gerade auf 100 Millionen zu belaufen braucht. In dem abgelaufenen Rechnungsjahr 1905/1906 hat sich ein Ueberschuß von rund 64 Millionen herausgestellt, obwohl die Ersparnisse an bewilligten Ausgaben durch die Weberschreitung von bewilligten Ausgabeposten nicht blos aufgezehrt worden find, sondern darüber hinaus noch rund 9/ Millionen Mark erfordert haben. Das ist ein starker Umschwung gegen das Jahr zuvor. Man könnte beinahe auf den Gedanken kommen, daß man gewisse Etatskunststücke angewendet habe, um die Reichsboten durch einen anscheinend ungünstigen Stand des Budgets von der Notwendigkeit der Bewilligung neuer Steuern zu überzeugen. Doch täte man mit solcher Vermutung den Geheimrechnern des Reichsbudgets winrecht. Die Erklärung der auffallenden Erscheinung ist ziemlich einfach: Vor dem 1. März d. J., dem Zeitpunkt des Infrafttretens der neuen Handelsverträge mit den wesentlich erhöhten Zolltarif, haben alle Interessenten sich bemüht, so viel Waren als nur irgend möglich noch zu den billigeren Sollsäßen hereinzubringen. Das ergab einen plötzlichen und ungewöhnlichen Exportaufschwung und ein beträchtliches Anziehen der Zolleinnahmen des Reichs. Freilich bedeutet das für die Reichskassen feinen reinen Gewinn; es ist vielmehr nur eine vorweggenommene Einnahme, deren Gegenstück Mückgang der Einfuhr später in die Erscheinung tritt. Die neuen Steuerbewilligungen, die an die Reichsfinanzreform anknüpfen, sind also nicht etwa überflüssig gewesen, wie sich bald genug herausstellen wird. Höchstens wird man bahin gelangen können, abermalige neue Steuerforderungen um einige Jahre hinauszuschieben. - Besonders bemerkenswert ist, daß die Aufwendungen der Marineverwaltung hinter dem Voranschlag um fast andertHalb Millionen zurückgeblieben sind. Freilich stammt dieses günstige Ergebnis zum größeren Teil aus dem Umstand, daß aus dem Verkauf von Schiffen 776 000 Mart mehr als vorgesehen gewonnen wurden. Immerhin ist daraus zu erkennen, daß die Bewilligungen des Reichstags den Ansprüchen der Marineverwaltung genügt haben. Die Einnahmen aus dem Branntwein Verbrauchsabgabe, Maischbottich- und Brannt= weinmaterialsteuer sind um rund 734 Millionen hinter dem Etatsansatz zurückgeblieben, dagegen haben die ReichsStempelabgaben für Wertpapiere( Börsensteuer) fast 141/2 Millionen über Erwarten gebracht. Auch die WechselstempelSteuer hat über 2 Millionen Mark mehr gebracht. Dagegen Schließt der Etat der Zuckersteuer mit einem Minderertrag bon 17 Millionen, der Etat der Reichspost- und Telegraphenberwaltung bei einer Mehreinnahme von 9,8 Millionen und einer Mehrausgabe von 18,4 Millionen um 8,6 Millionen Mark ungünstiger ab, als der Voranschlag vermutete. Das Gesamtergebnis des vorjährigen Etats ist nicht gerade dazu angetan, zum Uebermut zu verleiten. Aber auch zum Unmut gibt es feine Veranlassung. Das Reich hat das nötige getan, um zum Gleichgewicht zu kommen. Im vorigen Jahr ist das Gleichgewicht und noch ein kleiner Ueberschuß ohne besondere Künste erzielt worden. Hoffen wir, daß es für eine Reihe von Jahren dabei bleibt, ohne daß es neuen Flickwerks bedarf. Erfüllt sich diese Hoffnung, so können wi zufrieden sein. Politifche Rundschau. Deutsches Reich. * Wie in diplomatischen Kreisen verlautet, wird Kolonial. direktor Dernburg, der neue Leiter der Kolonialverwaltung, in Kürze die Kolonien besuchen, um sich persönlich zu informieren. * Die in Frankfurt a. M. tagende Landes- Versammlung der kriminalistischen Vereinigung beschloß zur Frage der eform des Strafprozesses, einem Antrage des Gen. Kar Prof. Dr. von Liszt- Berlin nachzugeben. Danach soll eine Studienkommission nach England und Schottland zu Studienzwecken entsendet werden, um das gewonnene Material bei der Reformierung des Strafprozesses zu verwerten. Die Kommission soll auch Dänemark und Schweden besuchen. Die Versammlung erklärte sich ferner für den Erlaß eines deutschen Reichs- Auslieferungsgesetzes. Der Vorstand wurde ermächtigt, diesen Beschluß dem Reichskanzler zu unterbreiten. Professor Frank aus Tübingen wurde beauftragt, einen Entwurf auszuarbeiten. * Auf dem Delegiertentag des Reichsverbandes der nationalliberalen Jugend in Hannover erstattete der Vorsitzende, Rechtsanwalt Fischer, den Geschäftsbericht. Danach ist die Zahl der Vereine von 58 auf 64 gestiegen mit 10 113 Mitgliedern. Der Zugang beträgt 11, der Abgang 5 Vereine. Daran schloß der Vorsitzende eine kritische Besprechung der politischen Lage. Die Haltung der Reichstagsfraktion rechtfertigte in längeren Ausführungen Abg. Bassermann und die der preußischen Landtagsfraktion Kammergerichtsrat Schiffer. * Für beide Mecklenburg sollte ein Parteitag der mecklenburgischen Sozialdemokraten innerhalb der Landesgrenzen stattfinden. Die Regierungen von Mecklenburg- Schwerin und Mecklenburg- Strelitz haben jetzt für den Bereich ihrer landesHerrlichen Gewalt den Parteitag verboten. Dieser wird nun in Lübeck abgehalten. * Im ersten Monat ihres Bestehens hat die Fahrkartensteuer, soweit zu übersehen ist, dem Reichssäckel erhebliche Summen gebracht. Größere Bahnhöfe haben 500 000 Mark und mehr abzuführen. Das genaue Ergebnis muß noch er= mittelt werden. Rufsland. ** Revolutionäre suchen die Bauern zur Zerstörung der Ernte zu bewegen, sodaß eine allgemeine Hungersnot unausbleiblich ist. Neue, ausgedehnte Unuhen werden die Folge davon sein. Die Terroristen sind überdies wieder kräftig an der Arbeit, wie die folgenden Meldungen zeigen: Sebastopol, 7. September. In der letzten Nacht wurde ein Gendarmerie- Offizier in einem Wagen der Straßenbahn ermordet; den Tätern gelang es, zu entfliehen. Petersburg, 8. September. Hier wurden wegen eines Anschlags auf den Großfürsten Nikolai Nikolajewitsch sechs Personen verhaftet, von denen bier wieder entfamen. Man fand vei ihnen einen Plan seiner Villa und das gegen ihn von den Revolutionären gefällte Todesurteil. Eydtkuhnen, 8. September. Ein an das deutsche General onsulat in Petersburg gehender Geldbrief mit 7800 Mark ist auf unerklärliche Weise verschwunden. Odessa, 7. September. Heute versuchten Revolutionäre den politischen Verbrecher Pokotilom aus dem Gefängnis des Kriegsgerichts zu befreien. Der Anschlag mißlang. Zwei Revolutionäre wurden verhaftet, Pokotilow selbst ins Gefängnis zurückgeführt. Tiraspol, 8. September. Anläßlich der Verhaftung von Revolutionären tam es zwischen einer Volksmenge und Militär zu Zusammenstößen. Das letztere gab mehrere Salven ab; mehrere Personen wurden getötet, zahlreiche verwundet. Also immer noch eine hübsche Reihe von Gewalttaten und kein Anzeichen einer beginnenden Beruhigung. ** In den letzten beiden Wochen wurden 3000 Verhaftungen wegen politischer Vergehen vorgenommen. Alle Gefängnisse sind überfüllt. In der Staatsbank zu Wladiwostok wurde ein Betrag von über hunderttausend Rubel von Unbekannten durch Betrug erbeutet. - Afrika. ** Auf Umwegen kommt eine alarmierende Nachricht aus Marokko zu uns. In Mogador hat sich der Kalif Anfloos mit einer bewaffneten Bande niedergelassen und terrorisiert die Einwohner, auch die Europäer. Es heißt sogar, daß eine vollständige Revolution ausgebrochen ist. Der Kalif greift bereits die Nachbarstadt an, in welche sich der Gouverneur mit seinen wenigen Soldaten geflüchtet hat. Der französische Kreuzer Gaillet" ist von Tanger nach Mogador abgegangen. Die Vertreter der übrigen Mächte haben bei ihren Regierungen die Entsendung von Kriegsschiffen beantragt. Amerika. I ** Trotz der Friedensschalmeien, die Präsident Palma ertönen läßt, scheint die Lage auf Kuba unverändert ernst zu sein und die Aufständischen erringen Vorteile über Vorteile. Pino Guerra hat die Regierung wissen lassen, daß er keinen Waffenstillstand annehmen und die Feindseligkeiten nicht eher einstellen werde, bis die Regierung das Versprechen abgege hätte, daß die Wahlen jedes Jahr und zwar im. Dezember stattfinden werden. Die Streitkräfte Pino Guerns wachsen so schnell an, daß die Einwohner der Meinung sind, die Regierung werde nicht imstande sein, den Aufstand zu unterdrücken. Bleibt also als einzige Rettung: Bruder Jonathan. Kleine politifche Nachrichten. Paris, 8. September. Der Minister des Innern Clemenceau erklärte, daß in Frankreich niemais eine Kirche gesperrt werden soll, solange er Minister sei. Er werde sich im vorkommenden Fall anderer Mittel bedienen. Rom, 8. September. An Stelle des verstorbenen Gene rals der Jesuiten P. Martin wurde zum Ordensgeneral P. Wernz, ein Deutscher, gewählt. Er war bisher Rektor ber Gregorianischen Universität in Rom. Hof und Gesellschaft. - Zum 80. Geburtstag des Großherzogs von Baden war eine Deputation von 40 früheren Badensern aus Amerika eingetroffen. Sie wurden auf der Insel Mainau vom Groß herzog empfangen und überreichten als Geschenk ein Meister. stück der Feinschmiedekunst, ein großes reichgeschmücktes Etul aus Metall. In der kostbaren Hülle die kunstvoll gefertigte Huldigungsadresse, die sechshundert Unterschriften der dem Großherzogpaar huldigenden alten Badener enthält. Die Stadt Konstanz und die anderen am badischen Ufer des Bodensees gelegenen Ortschaften veranstalteten eine glänzende Kundgebung. Am Abend verließen drei Festdampfer mit 1600 Personen Konstanz. Hunderte mit Lampions geschmückte Fischerboote umschwärmten das Hauptschiff der Stadt Konstanz auf dem ein Transparent angebracht war. Als die Schiffe vor der Insel Mainau angelangt waren, trugen die Männergesangvereine einige Chöre vor. Schloß Mainau erstrahlte in bengalischer Beleuchtung. Der Großherzog und die Großherzogin dankten für die Huldigungen durch Tücherschwenken. *** In Forti( Italien) ist die PrinzessinFriederike Wilhelmine bon Hohenzollern, Witwe des Marchese Pepoli, gestorben. Die Verstorbene gehörte der älteren fürstlichen Linie des Hauses Hohenzollern an, war eine Tochter des Fürsten Karl von Hohenzollern- Sigmaringen und war am 24. März 1820 geboren. * ** Nach beendeter Rnr ist König Eduard von England von Marienbad nach England zurückgekehrt und bereits in Windsor eingetroffen. Soziales Leben. X Städtische Rechtsauskunftsstelle. Infolge eines Bes chlusses der Stadtverordneten wird am 1. Januar 1907 in Euskirchen( Rheinland) für die unbemittelten Klassen eine öffentliche unparteiische Rechtsauskunftsstelle eröffnet. X Deutsches Seekrankenhaus. An dem zum hamburgischen Amte Rigebüttel gehörenden Sahlenburger Strande wurde im Beisein der Behörden das erste deutsche Seekrankenhaus eröffnet. Es trägt die Bezeichnung Nordheimstiftung", da für seinen Bau und seinen Unterhalt anderthalb Millionen Marf aus dem Nachlaß des verstorbenen Markus NordheimHamburg zur Verfügung gestellt worden sind. Dieses Seehospiz ist ein wirkliches Krankenhaus an der See, das nur Kinder aufnimmt, die an ausgesprochener Strofulose oder Tuberkulose leiden, und das während des Sommers und Winters gleichmäßig betrieben wird. × Boden- Reform. Der 16. Bundestag deutscher Bodenreformer wird am 20. und 21. Oktober in Düsseldorf abgehalten werden. Oberbürgermeister v. Wagner aus Ulm wird aus der Praxis einer bodenreformerischen Gemeinde- Verwaltung sprechen; ferner werden behandelt die Reform des preußischen Bergrechts und das Thema ,, Baugewerbe und Bodenreform". In geschlossenen Mitgliederversammlungen soll eingehend über Fragen der Taktik und Organisation beraten werden. Die deutschen Bodenreformer versprechen sich von diesem Kongreß, der als erster im rheinisch- westfälischen Industriegebiet tagt, große Förderung ihrer Bestrebungen. Kaifermanöver 1906. Pl. Breslau, 8. September. Es war zu erwarten, daß die gestrige Paradetafel dem Kaiser Gelegenheit zu einem Dank an die Armee geben würde, die im Begriff steht, auf historischem Boden den Manöver: tampf auszufechten. Dieser Dank ist denn auch erfolgt. Der Kaiser hat sein Glas den Regimentern geweiht, die vor ihm in Parade gestanden hatten und dabei u. a. folgendes geäußert: „ Wer heute die seit 36 Jahren zum ersten Male auf Kriegs, zustand gebrachten Bataillone im ehernen Tritt ihren sturmge peitschten neuen Fahnen folgen fah, der fonnte ermessen, das jedenfalls die legten 10 Jahre Friedensarbeit nicht umsonst ge arbeitet worden ist, und daß, soweit aus der Parade auf Aus bildung und Haltung der Regimenter zu schließen ist, das Korp in vorzüglicher Verfassung sich befindet. In ihm stehen Regi menter mit hohen und herrlichen Namen, Chiffren ihres König! tragend, vor allem das älteste Regiment der Armee, mein Leib Kürassier- Regiment. Sie dienen in Garnisonen auf historisch geweihtem Boden! So mögen denn die Regimenter des Korps im Manöver zeigen, was sie auf der Parade versprochen haben Mir aber ist es eine besondere Freude, gerade in diesem Jahr einen Beweis dafür zu besigen, daß in meiner Armee frisch und flott gearbeitet wird. Hundert Jahre sind es her, seit unter der furchtbaren Prüfungen, die der Himmel uns auferlegte, das Vaterland zusammenbrach und die alte fridericianische Arme zu Grunde ging. Der heutige Tag hat gezeigt, daß wir nicht vergessen haben, daß wir arbeiten müssen, und daß, wenn wi Gelegenheit haben, das halten werden, was wir in drei Feld. zügen versprochen haben." General Woyrsch dankte mit dem Gelübde, daß das VI. Armeekorps jederzeit und allerorts bereit sein werde, zu sterben mit dem Stuf: Seine Majestät der Kaiser und König, unser allergnädigster Kriegsherr, hurra! Hurra! burra! H 31 2e erinnerung an die fridericianische Zeit, die der Kaiser in seiner Rede gestreift hat, wurde heute nochmals geweckt. Auf dem Pfaffenberg bei Bunzelwig ist an der Stelle, wo Friedrich der Große vom 20. August bis 25. Sep: tember 1761 inmitten der feindlichen Armee sein Lager ge= halten, wo er so manche sorgenvolle Nacht für sein Heer, für Preußens Bestehen gewacht hat, wo er, der es gewöhnt war, stets den Feind selber anzugreifen, von Feinden rings umgeben, gezwungen war, sein Heer vor einem Ueberfall zu fichern, in Gegenwart des Kaisers und der prinzlichen und fürstlichen Gäste ein Denfstein enthüllt worden. Der Kaiser hatte sich mit dem Kronprinzen, den Prinzen Eitel- Friedrich, August Wilhelm und Oscar bereits um 8,50 von hier nach Königszelt und von dort zum Denkmalspiaz begeben. Hier hatten drei Kompagnien des Grenadierregiments 10, das Leibkürassierregiment und eine Batterie des Feldartillerieregiments 42 mit ihren Offizieren, Fahnen und Musikkapellen Aufstellung genommen. Der Vorsitzende des DentmalsausSchusses, Graf Puc r- Rogau, empfing den Kaiser, der die Front der Truppen abritt und sich vor das Kaiserzelt begab. Nachdem der Sängrater Schmeidnih das Lied ,, Des Königs Bubersicht" von Karl Löwe intoniert hatte, hielt Graf Pückler bie Festrede. Der Kaiser erwiderte mit Dankesworten für die Ehrung bes großen Königs und sprach die Hoffnung aus, daß die Erinnerung an die Heldentaten seines Ahnherrn die Liebe and Hingabe für das Vaterland stärken und erhalten möge. Auf ein Zeichen des Kaisers fiel sodann die Hülle, während die Truppen präsentierten und die Batterie Salut feuerte. Nach einem zweiten Liede übernahm Freiherr von Reizenstein den Denkstein mit einem Hoch auf den Kaiser, der barauf mit dem Gefolge den Stein besichtigte und den Parademarsch der Truppen und Kriegervereine abnahm. Nach der Beendigung der Feier begab sich der Kaiser im Automobil nach Schweidnitz zur Besichtigung der 254 Jahre alten Friedenslirche. Die Straßen, die der Kaiser passierte, waren prächtig geschmückt, die Innungen, Vereine und Schulen bildeten Spalier. Vor der Kirche begrüßte die Geistlichkeit, der Bürgermeister mit den Stadtverordneten und der Regierungspräsident den Kaiser, der das Innere des Gotteshauses mit Interesse in Augenschein nahm. Dann fuhr der Kaiser nach Rogau zum Grafen Pückler, wo das Frühstück tattfand, zu dem auch die Kaiserin von Breslau eingetroffen war. Nachmittags um 4 Uhr kehrte die Kaiserin mit der Bahn, der Kaiser mit seinen Söhnen im Automobil nach Breslau zurück. Die große Hoftafel für das Zivil im Zwinger, zu der über 300 Einladungen ergangen waren, beSchloß den heutigen Tag. Morgen findet noch der Feldgottesdienst auf dem Palaisplaze statt, an dem in Gegenwart des Kaiserpaares die 22. Infanteriebrigade und das Feldartillerieregiment Nr. 6 teilnimmt. Dann wird der Kaiser der Enthüllung des Clausewitzdenkmals am Ohleufer beiwohnen, während die Kaiserin die Damen der Gesellschaft, Abordnungen der Vereine usw. empfängt. Die Kaiserin wird noch einige Tage in Breslau bleiben und verschiedene Krankenpflege- und Wohltätigkeitsanstalten besichtigen. Der Kaiser verläßt Montag früh Breslau, um sich ins Manövergelände zu begeben. Wie bekannt, spielen sich die diesjährigen Kaisermanöver auf historischem Boden ab, auf den Feldern Schlesiens, wo im April 1241 deutsche Ritter die Mongolen aufs Haupt schlugen und Fürst Blücher im Jahre 1813 die Franzosen in die Katzbach jagte. An dem Kaisermanöver nehmen teil das 6.( schlesische) einerseits und das 3.( brandenburgische) und 5.( posensche) Armeekorps andererseits. Die Manöver spielen sich auf einem Terrain ab, das durch die Städte Breslau, Liegnitz, Haynau, Goldberg und Jauer begrenzt wird; die Gesamtanlage des Manövers ist das Werk des Chefs des Großen Generalstabes v. Moltke. Der Inspekteur der IV. Armeeinspektion, Prinz Leopold von Bayern, wird die Nordarmee führen, die sich aus dem III., V. Korps und einzelnen Truppenteilen des Gardekorps zusammensetzt. Die Südarmee, unter dem Befehl des Generals v. Wohrsch, besteht aus dem VI. Korps und verschiedenen Truppenteilen des sächsischen Korps. Bei Jauer werden die Truppenmassen zusammengezogen, dort ist auch der Beginn der Manöver, in denen u. a. Versuche mit fahrbaren Feldküchen gemacht werden sollen und bei denen die Proviantkolonnen, der Train und das freiwillige Automobilkorps besondere Proben ihrer Leistungsfähigkeit abzulegen haben werden. Bis zum 14. September werden fich Rot und Blau erbitterte Kämpfe liefern und die Schlachtenbummler werden ihre Weisheit erweitern können. Nab und Fern. † Bauernfänger auf der Mailänder Ausstellung. Die in Mailand ankommenden jungen Deutschen, welche des Stalienischen nicht mächtig, sich den sog. Fremdenführern überlassen müssen, fallen recht oft in die Hände von Bauernängern. Die armen Opfer ihrer Unwissenheit oder ihres Leichtsinns werden in zweifelhafte Wirtschaften verschleppt, bort betrunken gemacht und beraubt. † 36 Mann verschollen. Das Hamburger Vollschiff Rodenbek", das Anfang Januar von der Elbe über Liverpool nach Australien abgegangen ist, gilt mit seiner 36 Mann tarken Besatzung als verschollen. † Im Sand erstickt. In einer Sandgrube bei Heidels. heim wurden 3 Personen von abstürzenden Erdmassen verschüttet, 2 Personen sind tot, die dritte wurde schwer verletzt. † Neue Erzlager in Bayern. Die Schürfarbeiten auf bem Hohenfelder Plateau haben einen günstigen Verlauf genommen; es gilt als ziemlich sicher, daß das ganze Gebiet bon Geisberg bei Bamberg bis zum Mistelgau ein riesiges Erzlager enthält. Der Abbau ist bereits in Angriff genommen worden. + Bluttat eines Tobsüchtigen. In dem Invalidenstift Kalwarya bei Warschau wurden sieben Insassen des Stifts bon einem tobsüchtigen alten Manne namens Tabaczyk mit einer Art getötet. + Neue Erdstöße wurden in Kingstown auf St. Vincent ( Antillen) und auf den Inseln Santa Lucia und Grenada verspürt. Auf der letzteren Insel waren die Erdstöße von längerer Dauer, Bunte Cages- Chronik. Halle, 8. September. In Haugsdorf fuhr ein wagen auf der Dorfstraße in eine Kinderschar hinein. ver fünfjährige Bergmannssohn Zehnpfand ist tot, vier andere Kinder wurden schwer verletzt. Hannover, 8. September. Ein Poſtpaket mit 110 000 m., das vor acht Togen hier aufgegeben und nur eingeschrieben" wurde, ging verloren. Der Absender erhält nur den für Einschreibebriefe üblichen Ersatz von 42 Mark. Kufstein, 8. September. Heute wurde hier das Denkmal für den Nationalötonomen Friedrich List enthüllt. Professor b. Eheberg- Erlangen hielt die Festrede. Morlaix( Frankreich), 8. September. Ein Wagen, in dem die Frau eines Gutsbesizers mit ihren beiden Kindern saß, stürzte von einer 20 Meter hohen, über die Eisenbahn führenden Brücke auf die Gleise herab. Sämtliche Insassen waren sofort tot. Rom, 8. September. Auf dem Bahnhofe von Bovalina stießen zwei Personenzüge zusammen. 24 Personen wurden berletzt, unter ihnen vier schwer. Der Zugführer ist tot. Shanghai, 8. September. Der deutsche Dampfer ,, Peiho" tollidierte im chinesischen Meer mit einem französischen KriegsSchiff. Der Peiho" lief in Shanghai ein und ist leicht beschädigt. Vermifchtes. == Der Deutsche Kaiser als Helfer in der Not. Gin fiebzigjähriger Greis, Hussein Aga in Konstantinopel hat sich in einer Bittschrift an den Deutschen Kaiser gewandt, damit dieser beim Sultan interpelliere und dem Petenten zu seinem Recht verhelfe. Hussein Aga war Besizer einer Sägemu.gle, die gut florierte; um seinen Betrieb zu vergrößern, wandte fich Hussein Aga an den Sultan, damit dieser sich mit Kapital an dem Unternehmen beteilige. Der Brief fiel jedoch dem Balastbeamten Izzet Bey in die Hände, der unter der Bedingung, daß ihm die Hälfte des Ertrages zufalle, Geld vor: streckte. Bald jedoch sah sich Hussein durch den gewinnfüchtigen Beamten von Haus und Hof verdrängt und bettel: arm gemacht. Die türkischen Gerichte weer gegen den hohen Beamten vorzugehen, und so nerfst der Firme auf das Mittel, nach Berlin zu reisen, um fit der Hilfe des Deutschen Kaisers zu versichern. Man ist begierig zu erfahren, ob der Kaiser sich des Petenten annehmen wird. = Von seinem eigenen Kind verraten. In Nizza wurde dieser Tage ein Mann verhaftet, weil er mit einem kleinen Jungen sich obdachlos umhertrieb. Auf dem Polizeibureau, als der Kleine ins Verhör genommen wurde, famen ganz schauerliche Dinge zu Ohren der Behörde. Der Vater des Kleinen, ein gewisser Guiseppe Sobrero hatte vor einigen Monaten in Gazigno in Italien bei Gelegenheit eines Streites seine Frau Dominica mit einer Maurerfelle getötet. Er hatte das Verbrechen in Gegenwart seines siebenjährigen Sohnes begangen, den er an der Leiche der Mutter nieder= Inieen und schwören ließ, daß er niemals etwas von dem ent= setzlichen Vorfall, dessen Zeuge er gewesen ist, verraten werde. Dann floh Sobrero mit dem Kinde nach Frankreich. Angesichts der Aussage des Sohnes gestand Sobrero die Tat ein, verfiel in fonvulsivische Krämpfe und wurde ohnmächtig. Das Kind hatte sich schon lange danach gesehnt, dieses schwere Geheimnis mitteilen zu können. = Ein neues Opfer des Roulette. Der Kammerherr der Königin von Schweden, Graf F. U. Wrangel, der die Königin auf allen ihren Reisen begleitete, hat in Monte Carlo aus der von ihm verwalteten Reisekasse 55 000 kronen im Roulette verspielt. Als die Summe für ihn verloren war und alle Bemühungen, durch geliehene Gelder den Fehlbetrag in der föniglichen Reisekasse wieder zu decken, mißlangen, hai fich Graf Wrangel nach Amerika geflüchtet. Lokales. - ** Der Großherzog ist Donnerstag von Dresden wieder nach Jagdschloß Wolfsgarten zurückgekehrt. In Dresden besuchte der Großherzog die Kunstausstellung und das Grüne Gewölbe, erstere zweimal. Samstag empfing der Großherzog zum Vortrag den Staatsminister Ewald, den Präsidenten des Ministeriums des Innern Braun. - *** Der Großherzog hat am 8. September den Kreisveterinärarzt des Kreisveterinäramtes Bingen Wilhelm Knell in Gau- Algesheim zum Kreisveterinärarzt des Kreisveterinäramtes Gießen ernannt. * ** Eisenbahnunfall. Der Schnellzug 180, der von Kassel kommend, morgens 3/46 Uhr auf Bahnhof Gießen eintreffen muß, erfitt über 3 Stunden Verspätung, weil auf der Strecke zwischen Treysa und Wiere von der Vorspannmaschine die Tenderachse und von der Bug maschine die erste Laufachse entgleist war. Großer Schaden ist, wie uns von der Eisenbahnverwaltung mitgeteilt wurde, nicht entstanden. ** Vom Manöver. Heute begab sich die 49. ( 1. Großh. Hess.) Infanterie- Brigade, mit dem Leibgardemittel für jede Proving getrennt, nach Maßgabe des Staat Steuermodus( nach Enkommen und Vermögen) aufgebra werden. Den Kreisen soll es überlassen bleiben, unbeschal der den Gemeinden obliegenden Unterhaltungspflicht bezügl der Dctsstraßen und der dem öffentlichen Gebrauch dienend Feld und Verbindungswege die Herstellung und Unto haltung von zum Ausbau als Kreisstraßen nicht geeignet aber sonst wichtigen Verbindungswegen gegen entsprechen Rückvergütung nach der Liftungsfähigkeit der Gemeinber Die Leitung und Beaufsichtigung der Geschäfte des Kreisbauinspektors steht unserem Ministerium fehen möchten unb Sieb. Später übe Brins dem früheren ben, Dachbedirmeifte wofür lepterer ban ingen und dem Berein recht gut gefungen. fidh bei der fehr gu redt gemütlich, fob f gute Nacht fagter auch der befreundet des Innern zu. Die beantragte Henderung wird dan Berein einen Ausflug no begründet, daß in der Aufbringung der für den Bau un die Unterhaltung der Kreisstraßen erforderlich werdender Gelbmittel eine gerechtere Lastenverteilung nach der Leistungs fähigkeit ermöglicht werden soll. Wenn hiernach die Kres straßenlasten den einzelnen Gemeinden abzunehmen und fünftig für j de Proving getrennt auf Einkommen und Br mögen auszuschlagen sind, so würde den berechtigten Klagen, insbesondere der ärmeren Landkreise, über die oft drückend hohen Kreis und Gemeindeumlagen wirksam begegnet Beispielsweise betrugen die Kceisumlagen im Jahre 1904 für Startenburg 1439320 t, für Oberhessen 878 106 R Gehör. on auf ihm gewo batte. Wedfelwei Das geftrige Dü begleitet, einen langte die fröhliche Sinterländer Berge ar fum den Preis, der ine des Gaues Heffer Das Dunsbergtur und für Rheinhessen 739 650 Mart. Diese Lasten af den, dem weite Kreise einen größeren Interessentenfreis zu verteilen, dürfte aud schon durch den Umstand gerechtfertigt erscheinen, daß die Kunststraßen nicht allein dem lokalen Verkehr dienen, sondern in stets steigendem Maße von dem Durchgangsverkehr, insbesondere den modernen Kraftfahrzeugen in erheblicher Weise in Anspruch genommen werden. Unter Zugrunde legung der Steuerbeträge aus Einkommen und Vermögen jamt traten 220 2 elt Julius Langsdorf ießen, 3. Craft Ro sießen M.-L., 5. 5. K Bettfämpfe marfchierten men noch einmal ausfüh K. Klein- Linden. Ki vom Jahre 1904 würden sich die Differenzen in den Au Sonntag wird das jetzt f wendungen der einzelnen Kreise nach dem Antrag für die bande eingeweiht werden 1. Kreis Alsfeld hätte fünftig weniger aufzubrg. 15389 Rt. Bimmer hat der G Broving Oberhessen wie folgt stellen: noch drei weitere W indegwede fi vorb " The nachmittags ihre 2. " 3. " 4. " 5. " Büdingen Lauterbach Schotten Gießen " Н " 7657 10200 B " " " и 14143 " " " " " mehr " 6. " Friedberg 11 " 3456 15780 31609 bere Geiftliche, Barrer Bugsweise die Gründu wird die Festpredigt Der Gesamtaufwand der Provinz für Unterhalung und Baunenchor und der S Neubau beträgt: Kreis Asfelo 29 560,+3 750,- Profdorf, 7. Septen Edweine des Phil. Leib dhe festgestellt worden Bodönern. = 33 310,-. Н " " Büdingen 31 061,45+3493 75 Friesberg 36 705.60+ 2825,- Gießen 57 817,603 315,63 = 34 555,20 " = 39 530,60 " = Lauterbach 17 811,48+ 6175,- = 11 Schotten 25 156 60+ 1031.25 = 61 133,23 23 986,48 26 187,85 " " " men Stammumfang von Sa. 198112,73+20 590,63= 218703,36 Dt. Gesamtbetrag 218 703,36 Rt. = Rodheim( ceis& martung finden sich zwe hrlich bis zu 120 Mart meffer von 16 Schritt Allendorf a. d. L., Nach dem Antrag würden folgende Verschiebungen der unjer allgemein g Aufwendungen seitens der Kreise eintreten: Kreis Gießen: Aufwand j zt Beitrag an die Provinz Zufünftig. Kreis Lauterbach: Aufwand jetzt. Bettrag an die Proving Zukünftig.. Kreis Schotten: Aufwand jetzt Beitrag an die Provinz Zukünftig.. . 61133 23 Rt. 70292,46 Sa. 131425,69. 147206,30 Mehr 15780,61 23986.48 Mt. 16186 84 Sa. 40173,32 t. 29972.40 Weniger 10200,92 " 26187,85 m. 14361 54 Sa. 40549 39. 26405,60 Weniger 14143,79 midt nach 43jährig auf unsere Gemeind enten Ruhestand und nad Treyja. Als 9 Bennern bei Friglar Dutenhofen, 9. Se gangenen Abschiedsfeier Lieden mit gestrigem lindholzhausen, a und Schieferst huldienst. Während d 3. Auguft in Münch te um ihren Senior bied von den beiden onferenz borbehalten. Gr bom 9. bis Der hiesigen Bäder. Reigbrot Gem- Brot " Rornbrot . × Herbst Pferdemarkt. Trotzdem am Dienstag, dem 11. September, auch in Frankfurt a. M. Pferdemarkt stattfindet, sind die Anmeldungen zun gefallen, ein Beweis, daß er sich gut eingeführt hat Gießener Pferdemarkt über alles Erwarten günstig aus und von Händlern und Liebhabern gern besucht wird. Auch die Pferdeschau von Reit- und Wagenpferden in auswärtigen Bäcke Pferde, lettere unter dem Reiter, dem Publikum vorführen. Privatbesig befindlich wird wieder schöne Gespanne und gr.( 2 Bfb.) Weißbrot Die Vorführung der prämiierten Pferde und Beber, Heuchelheim Regiment Nr. 115 unter Oberst v. Besser von Darmstadt Wagen wird gegen 12 Uhr mittags in dem hierfür Bing, Allendorf a. L. 2 aus, den Regimentern Kaser Wilhelm Nc. 116 unter Oberst v. Lindenau und Nr. 168 unter Oberst Ohwadt, dese beiden vom Truppen- Uebungsplatz aus, in den Kreis Dieburg zu den Brigade Manövern, die 4 Tage dauern. Diesen folgen die ebenfalls mehrtätigen Divisionsmanöver. -1- Die Pläne über die Errichtung oberirdischer Telegraphenlinien an der Landstraße von Gießen nach Bich und in der Schulstraße in Wiesed liegen bei den Kaiserlichen Postämtern in Gießen 1 und Wieseck von heute ab 4 Wochen aus. * Soweit wie übersehen werden kann, hat die Fahrfartensteuer im abgelaufenen ersten Monat ihrer Einführung dem Reiche erhebliche Summen gebracht. Große Bahnhöfe haben an 50 000 und mehr Mark abzuführen. Das Ergebnis wird wohl erst in einigen Tagen festzustellen sein. *** Die Abgeordneten Häusel und Genossen haben an die 8 oeite Kammer einen Antrag gerichtet, betreffend Abänderung des Gesezes, den Bau und die Nuter: haltung der Kunststraßen im Großherzogtum Hessen bom 12. August 1896. Sie beantragen: Hohe Kammer wolle die Großherzogliche Regierung ersuchen, das Gesez, dahin abzuändern und der Kammer demnächst eine dies. bezügliche Vorlage zu machen, daß die nach Abzug des Staatsbeitrags( Artikel 13) weiter zu Neubau und Unterhaltung der Kreisstraßen in jedem Kreise notwendigen GeldFür geladene Gäste und Damen steht die Tribüne zur Verfügung zu de Eintrittskarten bei den Mitgliedern der Pferdemarft Kommission erhältlich sind. Während der Prämiierung und Vorführung fonzertiert die hiesige Feuerwehrfapelle Die Wagen unserer Omnibus- Gesellschaft verkehren am Markttage regelmäßig zwischen Marktplatz- Bahn hof. Die Ziehung findet am Mittwoch- Nahmittag it der Turnhalle der Stadtknabenschule statt, die Lose sind nahezu vergriffen. Dern II., Gr.:Linden 2 Bezel, Lang- Göns.2 Fabel, Wiejed Steinmüller, Gr.:Linden ter, Klein- Linden. Boft, Wiesed Appel, Krofdorf gr.( 4 Bfb.) Weißbro Dern II., Gr- Linden Sigmuth, Steinberg Cover, Allendorf a. L. Stemmiller, Gr.:Linden Bin, Allendorf a.. Babel, Biefed Bed, Sang- Göns beim Weber, Heuchelheim arl Trautmann, Wieject, afob Appel, Rrofdorf. Lein, Klein- Linden Boſt, Bieled *** Die Gießener Megger- Innung unter nahm am geftrigen Sonntag einen prächtigen Ausflug is das Dillenburger Land. Fleischnot und Biehteuerung warm auf Momente vergessen und in schönster Harmonie eilten die Siunden dahin, bis die vorgerückte Zeit die Teilnehmer as die Rückkehr mahnt. *** Der Gesangverein heiterfeit" Gießen feierte am legten Samstag, dem 8. September, im Vereinslokal " Schiptapaß" sein 28. Stiftungsfest. Die aktiven M tglieder hatten sich fast vollzählig und von den passiven Mitgliedern sehr viele eingefunden. Der 1. Vorsitzende, Schuhmacher meister Seidewand gab einen Rückblick auf die Zeit von 1878 bis heute, was der Verein alles erlebt und errungen hat, betonte, daß der Gesang, das deutsche Lieb, eins dir edelsten Güter des deutschen Volfes sei. Er forderte die Sänger auf, daß sie in Zukunft ebenso fleißig und feft zum Rilogr.( 2 Bib) Sem. Bror Cons g Dern II., Gr- Linden Singer, Allendorf a. 28. Bethel, Lang- Göns Eteinmüller Wt., Lang Stumpf, Barbenteid Weber, Heuchelheim Steinmüller, Gr.- Linden Leo, Klein- Linden. Bing, Allendorf a L. Giegen, den 8. Septe Großh. AL 3m HERPiitt abgabe bes * Dorheim. Ein schwerer Unfa II ereignete sich * Bad Nauheim. Frequenz. Bis zum 6. September mögen) aufgereistehen möchten und schloß mit einem Hoch auf das ungspflicht eins dem früheren 1. Borsigenden, jzigen Ehren- fahrer unter die Pferde eines Fuhrwerks und blieb Tage noch 4004 anwesend waren. Bäder wurden bis bleiben, unb Bied. Später überreichte Seidewand im Namen in Dorheim. An einer Straßenbiegung stürzte ein Rad- find 25 979 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem Gebrauch buben, Dachdeckermeister Noll ein sehr schönes Ehren- schwer verletzt liegen. tellung und pia wofür letterer danfte und versprach, nach wie vor für den Bay auch der befreundete Gesangverein" Frohsinn" von orderlich wins auf ihm gewordene Einladung hin mit ein= hiernach die Gehör. abzunehmen Durchgangio ugen in ergeb men und Bera Unter Bag T: aufzubrg. 15389 7657 Man brachte ihn mit einem Wagen in das Johanniter- Hospital nach Nieder- Weisel. Moment ausweichen, stürzte und geriet unter das zum 6. September 346 642 abgegeben. Dillenburg, 9. September. Der Maurerstreik Die Arbeitseinstellung hat den Beteiligten nicht die erwünschten Vorteile, wohl aber mancherlei Enttäuschungen gebracht. Marburg, 9 September. Der große Banknoten diebstahl in Neustadt an der Main- WeserBahn beschäftigt dieser Tage die hiesige Straffammer. Als Angeklagte erschienen der schon unzählige Male vorbestrafte Taglöhner Johann Tertor von hier und ein gleichfalls vielbestrafter Schreiner Namens Friz Neimert aus Breslau. Von Aachen kommend, wo sie ebenfalls einen schweren Einbruch verübt hatten, kamen sie am 21. Juni nach Neustadt, drangen dort in das von seinen Bewohnern furze Zeit verlassene Haus des Butterhändlers Mann ein und entwendeten Banknoten, Bargeld und goldene Ringe, zusammen im Werte von etwa 30 000 Mt. In Kassel, wo sie am anderen Tage ihre Stromerkleider mit eleganten Anzügen vertauschten, wurden sie verhaftet. Mit größter Frechheit leugneten die Burschen den Aachener Einbruch, den in Neustadt Tertor, der 28 Jahre alt ist, wurde zu 8 Jahren und sein etwas jüngerer Kumpan zu 6 Jahren Zuchthaus, sowie beide zu 10 Jahren Polizeiaufsicht verurteilt. * Frankfurt. Auf der Reise von hier nach Mainz fam einem Berliner Kaufmann die Brieftasche mit zirka 9000 Mt. abhanden. Angeblich soll ihm das Geld im Abzeil gestohlen sein. Ben nicht geiten und dem Verein treu zu bleiben. Mehrere Chöre Der Unfall war dadurch entstanden, daß ein Kind dem in unserer Stadt, der nunmehr 16 Wochen angedauert eit der sich bei der sehr guten Bewirtung und taftvollen gegen entpuudrecht gut gesungen. Die geschlossene Feftversammlung Radler direkt ins Rad lief, dieser wollte im lezzien hat, ist beendet. Bauffitiquitung recht gemütlich, sodaß es sehr spät war, als die Fuhrwerk. nferem Mini fich gute Nacht sagten. Gestern, am Sonntag, hatte Bad- Nauheim, 8. Sept. Eine Bürgermeister. berung wird ein einen Ausflug nach dem Windhof unternommen, Versammlung des Kreises Friedberg fand heute unter dem Vorsize des Kreisrats Fey in der hiesigen Turnhalle statt, die äußerst gut besucht war. Hauptlehrer Storch. Buzbach hielt einen Bortrag über„ Heimat- und Stunft pflege auf dem Lande". Er forderte zur Erhaltung des ober. infommen unben begleitet, einen herrlichen Verlauf. Das geftrige Dünsbergfest nahm, von bestem hessischen Bauernhauses mit seinem Fachwert, seinen Schnitzereien, Frisch und Wandsprüchen zc. auf, wünscht die Erhaltung der Spinnberechtigten langte die fröhliche Schar auf dem Gipfel des Königs stuben, die ein gutes Stück Volkstum darstellten, die er die oft bri Hinterländer Berge an und bald brannte ein heißer Sammlung der Volkslieder und weist auf die Blumenzucht en im Fibre emeie des Gaues Hessen auf das volkstümliche Turnen wirkjam bem um den Preis, der deutlich den Wert zeigte, den die in Hausgärten und vor den Fenstern, auf die Bienenzucht und den Schutz unserer nüßlichen Singvögel hin. Auch beffen 878106 Das Dünsbergturnen ist zu einem Ereignis ge die ländlichen Handwerker sollten mehr unterstüßt werden, Diese Later, dem weite Streise ihre Aufmerksamkeit zuwenden. sich aber auch mehr im Schnißen ausbilden. Graf Oriola tetlen, dürfte gesamt traten 220 Wetturner an. Den 1. Preis weist auf das allmähliche Verdrängen unserer treuesten Helfer, erfheinen, da der Singvögel durch das fortges Bte Zerstören von Hecken, jilat Julius Langsdorf Bad Nauheim, 2. H. Hammel= fehr dienen, forem, 3. Ernst Kon- Alsfeld, 4. K. Schwarz Hohlwegen, Rainen 2c. bin. Zwecks Gründung von Garten mußten sie jedoch zugeben. ileen M.-T., 5. H. Krämer. Butzbach. Nach Beendigung bauvereinen, die Kreisrat Fey für die Dörfer anregt, wird Betffämpfe marschierten die Turner auf Rodheim. Wir eine Kommission gewählt. Sehr interessant waren die Vera ammen moch einmal ausführlicher auf das Fest zurück. handlungen über das Gruppenwasserwerk des Staates in k. Klein- Linden. Kinderschulweihe. Nächsten Lauter bei Grünberg. Baurat Dr. Elser- Bad Nauheim renzen in den tag wird das jetzt fertiggestellte neue Kinderschul- referierte über die Entstehung des Projekts, das anfänglich em Antrag füaude eingeweiht werden. Es ist im mittelalterlichen nur für Nauheim vorgesehen war. Man fand aber solche utile aufgeführt, besitzt außer dem geräumigen Schul- Wassermengen, daß der Staat den Unschluß von etwa 29 call noch drei weitere Wohnzimmer und Küche. Eines Octen der Wetterau ins Auge faßte und sich an die Kreis: ea Bimmer hat der Gemeinderat zur Benutzung für ämter um Vermittlung mit den Gemeinden wandte. Während emeindezwecke sich vorbehalten. Die Weihe wird um eine Anzahi Gemeinden sich angeschlossen haben, verzögern hr nachmittags ihren Anfang nehmen und der andere durch Unschlüssigkeit das Wert. Das Wasser sei here Geistliche, Pfarrer Hep ding, dem die Gemeinde äußerst weich und besser als das Nauheimer und Fr.edberger. zugsweise die Gründung dieser Anstalt zu verdanken Das Hauptrohr baut der Staat, die Gemeinden brauchen 1, wird die Festpredigt halten; auch wird der hiesige nur die Zweigleitungen zu bauen. Das 37 km lange Rohr ir Unterhalung unenchor und der Kirchengesangverein die Feier führt von Lauter über Wetterfeld, Hessenbrücker Hammer, κηφόρετη. Röthges, Nonnenroth, Hungen, Inheiden, utphe, Berstadt, Wölfersheim, Södel, Melbach, Dorheim, Echwalheim nach Bad Nauheim. Von diesem Strang beabsichtigt der Staat zwei Seitenstränge nach links und rechts zu senden. Der rechte soll von Nonnenroth über Langsdorf, Bettenhausen, Muschenheim, Deerhörgern, Gambach, Griedel, Rockenberg, Oppershofen, Steinfurth, Nauheim, Friedberg, Fauerbach, Ossenheim, Florstadt, der linke von Berstadt nach dem Kreise Büdingen über Widdersheim, Echzell, Bisses, Reichelsheim, Wohnbach bis nach Assenheim und Bruchbrücken führen. Wohnbach bis nach Affenheim und Bruchbücken führen. Da das Werk ohne jegliche Maschinen erbaut wird, so stellen sich die Betriebskosten gering. Die bereits erfolgte Quelfassung ist äußerst sorgfältig, das Tagwasser ist abgedeckt und des Bächlein wird in Betonschalen gelegt. Einschließlich der Amortisation des Anlagefapitals wird sich der Rubikmeter Wasser je nach Lage des Dorfes auf 8-15 Pfg. stellen. Baurat Dr. Elser, Kreisrat Fey und Bürgermeister Mühlschwein- Vilbel ermahnen die in Betracht kommenden Gemeinden zum balbigen Anschluß. Die Versammlung beschloß ferner die Gründung einer Haushaltungsschule, die nach dem Vorbilde des Kreises Gießen in den einzelnen Orten etwa 8wöchige Kurse abhalten soll. Die Schule soll, wenn irgend möglich, noch im nächsten Winter beginnen. Kreisarzt Dr. Nebel sprach über die Krankenpflege und die Errichtung von Sanitätsstationen im Kreise". Es wurde beschlossen, solche Stationen zu errichten. == " " 11 " M 10200 14143 15780 31609 = 33 310,- Krofdorf, 7. September. Bei einem verendeten 34 555 20 weine des Phil. Leib zu Krofdorf ist die Rotlauf 39 530,60 m de festgestellt worden. Gehöftsperre ist angeordnet. 61 133,23 Rodheim( Sceis Gießen), 8. Septor. In unserer 23 986,48 martung finden sich zwei Obstbaumriesen, die jeder 26 187,85 lidh bis zu 120 Mart Aepfel liefern. Der stärkste hat ten Stammumfang von 1,60 Meter und einen Kronen3= 218703,361 armefer bon 16 Schritt. Allendorf a. d. L., 9. September. Am 1. Oftbr. Verschiebungen un ser allgemein geachteter und beliebter Lehrer chmidt nach 43jähriger Lehrtätigkeit, wovon allein 5 auf unsere Gemeinde entfallen, in den wohlver61133 23 iten Ruhestand und verlegt alsdann seinen Wohn70292,46 nach Treysa. Als Nad folger ist Lehrer Raßner Sa. 131425,69 Bernern bei Frizlar bestimmt. . 147206,30 en: - 23986.48% 16186 84 Dutenhofen, 9. September. Nach einer vorausegangenen Abschiedsfeier zwischen Lehrern und Schülern tehr 15780,61 den mit gestrigem Tage die Lehrer Althaus- indholzhausen, Müller- Großrechten ch und Schieferst ein, hier, aus dem öffentlichen puldienst. Während die Lehrer der Inspektion bereits Sa. 40173,323. August in Müncholshausen zum fcohen Jubel29972.40 un ihren Senior versammelt waren, bleibt der iger 10200,92 hied von den beiden anderen Kollegen der Oktoberferenz borbehalten. 26187,85 14361 54 Sa. 40549 39 26405,60 ger 14143,79 . Trotzdem in Frankfurt a Anmeldungen arten günftig Brotpreise bom 9. bis 23. September 1906. Der hiesigen Bäcker. eißbrot 110m.- Brot " gut eingeführt brot gern besucht 2 Wagenpferden auswärtigen Bäcker. 2 Kilogr.( 4 Pfd.) Gem. Brot bei: Pfg. Ernst Christ Wieset 44 27 Balt. Opper, Allendorf a. L. 44 54 Georg Dern II., Gr.- Linden 46 25 Louis Süßmuth, Steinberg 46 50 Karl Zinger, Allendorf a. Ld. 46 75 W. Weißel, Lang- Göns.. 46 23 Heinr. Weber, Heuchelheim 48 46( Sust. Jacoby, Alten- Bused 46 Karl Vost, Wieseck öne Gespanne logr.( 2 Pfd.) Weißbrot bei Karl Trautmann, Wiesed. 46 em Publitum e Dern II., Gr.- Linden 25 W. Steinmüller Ww., Langtierten Pferde in dem hi ir geladene eird Weber, Heuchelheim 27 34 Beißel, Lang- Göns. einid Binz, Allendorf a. L. 25 684 Fabel, Wieseck Verfügung Einmüller, Gr.- Linden 26 der Pferdema a Bost, Wiesec d der Prämie Appel, Krofdorf Feuerwehrhapell logx( 4 Vfd.) Weißbrot bei Karl Post, Wieseck " μ " " " " | ,, Vega"-Brenner Staaten) ,, Vega" ist der beste Petroleum- Glühlicht- Brenner der a) eine Steuervorrichtung zur Verhinderung des Blakens besitzt, der ohne Vorwärmung sofort Licht gibt, 46 Soeben erschien der " Karl Stumpf, Garbenteich 48 " " ( Patente in allen Göns 46 " " 26 L. Steinmüller, Gr.- Linden 46" Karl Spamer, Reiskirchen. 46 " " 26 Jakob Appel, Krofdorf . 50 " " 1 W. Lein, Klein- Linden 50 " " f Biz, Klein- Linden 27 Heinr. Binz, Allendorf a. L. 48, " " 27 • If 3 Kilogr.( 6 Pfd.) Gem.- Brot bei: 27 Н W. Fabel, Wieseck. 69 69 Louis Süßmuth, Steinberg 69 " 66 " " Guft. Jacoby, Alten- Bused 69 " Karl Trautmann, Wieseck. 69 " f) der geruchlos brennt. " 52 " 52 23 Karl Zinser, Allendorf a. Ld. 22, H. Binz, Allendorf a. L. 1 Kilogr.( 2 Pfd.) Kornbrot bei: F. Weiß Grününgen und Cylinder. 22" H 54 Jakob Appel, Kro dorf 23," 51 . 2 Kilogr.( 4 Pfd.) Kornbrot bei: " 54 " 54 " Jakob Appel, Krofdorf. 46 " " fellschaft bette Dern II., Gr.- Linden 50 Ernst Christel Wieseck Marktplag- Bai Süßmuth, Steinberg 50 e statt, die Loanmüller, Gr.- Linden 52 Joch- Nahmittag Innung unt 11 att Opper, Alendorf a. L. 50 ekih Binz, Allendorf a.L. 50 3abel, Wieseck 34 Bizel, Lang- Göns. erm. Weber, Heuchelheim 54 ächtigen Aufar Trautmann, Wieseck, Blehteuerung war appel, Krofdorf. Harmonie eillen dit.lein, Klein- Linden die Teilnehmer at eith- Bieben feierte Post, Wieseck " c) der 2 Gewinde, zugleich für 10 und 14" hat, passt also auf jede gewöhnliche Petroleumlampe d) dessen Docht niemals geschraubt zu werden braucht. e) der bei einer grösseren Lichtstärke wie Gasglühlicht nur für ca. 1 Pfennig Petroleum pro Stunde verbraucht, Preis des VEGA- Brenners komplett mit Glühstrumpf 6.Mk. Niederlage in Glessen: Hermann Mettenheimer, Beleuchtungsartikel. - W. Schimmel, Kinzenb. m. 469000GGOG GOGIOOOOOGDQOQ logr( 2 Pfd.) Gem. Brot bei Heinr. Binz, Allendorf a. L. 44 Dern II., Gr.- Linden 23 Karl Zinker, Allenborf a. 2b. 44" Herbst- Pferdemarkt zu Gießen. cinaßer, Allendorf a. Ld. 23 tim Breinelo Weitzel, Lang- Göns e attiven Mtglieder Steiramüller Ww., Lang. affioen Mitglieder ende, Schuhmader d auf die Beit bon erlebt und errange BI Bons " 1 Heinr. Weber, Heuchelheim Kon. Hensel, Gr.:Rechtenbach 44 23 Dienstag, den 11. September 1906: " Karl Spamer, Reiskirchen. 44 " 1 24 Karl Stumpf, Garbenteich 44 " 8 Uhr: Beginn der Prämiierung. M Stumpf, Garbenteich 24 Ferd. Weiß, Grüningen. 46 " 11 " W. Lein, Klein- Linden 46 " " 1 Der Brotverkäufer. " 1 " lein., Klein- Linden. 25 Dieselben Preise, wie bei den mr. Weber, Heuchelheim 24 Steinamüller, Gr.- Linden 23 che Lieb, eins dim. Binz, Allendorf a L. 24", hiesigen Bäckern. Er forderte die leißig und feft zum Gießen, den 8. September 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. 12 Uhr: Vorführung sämtlicher prämiierter Pferde, Rettpferde unter dem Reiter. Wagenpferde im Geschirr. Restauration. Gießen, den 29. August 1906. Konzert. Die städtische Pferdemarktkommission. Jean Kirch. * Zellhausen, 9. Sept. 3um Mord wurden durch den Dacmpädter Kriminalfommissir R pp neue Ermittelungen gemacht. Man hat Spuren des Täters gefunden und glaubt, daß ein junger Vursche aus Bellhausen in Betracht kommt. Er arbeitet zwar meist in Weiskirchen und Jüg- sheim, wurde aber am Tage des Verbrechens in der Nähe des Tatortes gesehen. Vielleicht gelingt es nunmehr, etwas mehr AufElärung in die ganze Angelegenheit zu bringen. Voraussichtliche Waterung in Hessen für Dienstag, den 11. September. Zeitweise heiter, trocken, fühl, mäßige rördliche Winde. Verantwortlich für die politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen. Es Dr. Rays Nervol beruhigt die Nerven, lindert die Schmerzen und schafft natürlichen Schlaf. enthält: Kalifornischen Haferertraft 50, Fenchel 20, Anis 20, Pomeranzen 20, Baldrianertraft 20, Glyzerin 30, Zucker 30, Bromfalium, Bromnatrium, Bromammonium je 10. Erhältlich in Apotheken. - Die Mikroorganismen des akuten und chronischen Darmtatarrhs, welche in den Giweißstoffen der Kuhmilch einen vorzüglichen Nährboden haben, erhalten durch Darreichung von Kufefes Kindermehl in Wasser gekocht und Ausschaltung der Milch aus der Ernährung einen schlechten Nährboden, auf welchem sie nicht weiter wachsen können. Es hören daher die abnormen Gärungen im Darmkanal und das Erbrechen auf und auch der Stuhlgang wird besser. Kufetes Kindermehl ist so leicht verdaulich, daß es auch bom erkrankten Magendarmkanal gut verdaut und aufgesogen wird. Es hat zugleich die Eigenschaft, den darniederliegenden Appetit wieder anzuregen. Bekanntmachung. Dienstag, den 18. September d. J., nahm. 3½ Uhr wird zu Gießen im Café Ebel" eine Haupt- Versammlung des landwirtschaftlichen Bezirksvereins Gießen stattfinden, zu der die Mitglieder und alle Freunde des Vereins eingeladen werden. Gießen, den 6. September 1906. Der Vorstand des landwirtschaftlichen Bezirksvereins Gießen. Dr. Breidert. Tagesordnung: 1. Vorlage der Rechnung für 1905. 2. Der landwirtschaftliche Bezirksverein Gießen. 3. Vortrag des Herrn Oekonomierates Weigel zu Lich über das Gesetz, betr. die Landwirtschaftsfammer. 4. Mitteilungen und Anträge. Trische- Dauerbrand- AmerikanerRegulierbeiz-, Koch, Hopewell- und Darmstädter Oefen in diversen Fabrikaten Orenschirme, Orenvorsetzer, Verdampfschalen. Feuergeräteständer, Kohlenfüller, Kohlenkasten, Kohlenlöffel, Stocheisen, Ascheeimer, Mülleimer Wasch, Wring- und Mangelmaschinen, Dezimal-, Tafel: n. Wirtschaftswagen, Fleischhack, Reib- u. Meffervuhmaschinen, Vogelkäfige und Züchter Utensilien, Fischereigeräte, Bürsten, Besen und Türvorlagen, Kokossticke, Flechtrohr, Raffiabast Werkzeuge, Beschläge, Eisenwaren, Kurzwaren, Solinger Stahlwaren, Waffen und Munition empfiehlt Edgar Borrmann, Giessen. Eisenhandlung Telefon 165 Neustadt 11 Bekanntmachung. In der Zeit vom 1. bis 8. September 1906 wurde in hiesiger Stadt gefunden: 1 Flasche Bilz Limetta; verloren: 1 Anhängetäschchen von Leder mit einer Monatsfarte von Langsdorf- Gießen und zurück, 1. Jagd. paß, sowie etwa 70 bis 80 Pfennig Inhalt, 1 goldener Ring mit großem Saphier und ringsum mit Brillanten besezt und 1 Mannometer, 2 Atmosphäre, gez.„ Schwan". Der Empfangsberechtigte des gefundenen Gegenstandes belieben seinen Anspruch alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 8. September 1906. Großherzogliches Bolizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Bergstraße von heute an bis auf weiteres für den Fuhrwerksverkehr gesperrt. Gießen, den 7. September 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Blodstraße von heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 8. September 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wir suchen für sofort einen II. Maschinenwärter Gelernte welcher mit Dynamo, Schalttafel, Affumulatoren und Bedienung von Gasmaschinen vertraut ist. Schlosser bevorzugt. Bewerbungen mit Lohnansprüchen, Zeugnisabschriften find alsbald bei der unterzeichneten Verwaltung einzuretchen. Gießen, den 10. September 1906. Städtisches Elektrizitätswerk Gießen. Stolte. Arbeitsvergebung. Nachstehende Weißbinderarbeiten zum Neubau des Stadttheaters in Gießen sollen im Wege des öffentlichen Angebotes vergeben werden. 1. ca.: 7750 qm Wand- und Deckenput. 2. ca.: 100 qm 5 cm starke Rabizwände. 3. ca: 1520 qm Façadenputz. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibungen, Bedingungen und Angebotsformulare liegen im Bureau des Architekten Hans Meyer, Westanlage 6 dahier, zur Einsicht offen und können daselbst zum Selbstkostenpreis erhoben werden. Die Angebote sind bis zum Eröffnungstermin am Samstag, den 15. September, vorm. 11 Uhr mit entsprechender Aufschrift versehen, portofrei an uns einzureichen. Steßen, den 1. September 1906. Großh. Bürgermeisterei Gießen Mecum. Freiwillige Versteigerung. Dienstag, den 11. September, nachm. 2 Uhr anfangend, versteigert der Unterzeichnete im Saale der Wirtschaft zum Pfau" in der Neustadt dahier im Auftrag der Frau Wilh. Friebel, Sattlermeisters Witwe dahiec eine Partie Waren, insbesondere 27 Reisekoffer, verschiedene Größen und auch solche für Rekruten und Dienstmädchen, Schulranzen, Schultaschen, Aftenmappen, Reisetaschen, engl. Façon, Damen- u. Herrentaschen, 2 Schaukasten, Riemen, Peitschen alle Sorten, Rucksäcke, Hosenträger, 1 Pferdekummet für leichtes Pferd, Sundemaulkörbe, Hundeleinen, Halsbänder, etu Pferdekopf ( hübscher Ladenschmuck), sowie viele andere für Sattler und Landwirte brauchbare Gegenstände; ferner in anderem Auftrage eine Badewanne mit Cfen fast neu gegen Barzahlung. Dieselbe kann im Versteigerungslokale jederzeit besichtigt werden. Gießen, den 8. September 1906. Carl Geißler, Geschäftsagent, Hotel Einhorn", Stube 12. Most= Preßäpfel liefert] H.M. Trepte, Arusdorf in Sachsen. 20-30 Erdarbeiter werden sofort eingestellt. Städtisches Tiefbauamt Gießen, Neuen Bäue Nr. 22. werden Mädchen Ziebung bestimmt ohne Anfschub v. 1. bis 6. Okt. Jeder Deutsche muß ein Nürnberger Los zu 1 Mk. hoben, mit welchem zu gewinnen sind: 100000 40000 bares Geld, im ganzen 13597 Gewinne mit 300000 Lose à Mk. Einsatz nur 1 Mk., Hauptgew. 100 000 Mk. bares Geld. Mark Porto und Lifte 30 Pfg. Nachnahme 20 Pfg. mehr, versendet das Generaldebit Ferd. Schäfer, Nürnberg. 215. Königlich Preußische Klaffenlotterie. 3. Alaife 2. 8tehungstag. 8. September 1906. Bormittag Nur die Gewinne über 144 Mr. find in Klammern beigefügt. ( Ohne Gewähr. A. St.-A. f. 8.) ( Nachdrud verboten.) 611 18 869( 300) 923 70 1134 593 776 830 915 95 2080 487 670 8198 261 72 810 436 623 41 4179 963 5017 102 24 276 411 83 36 640 638 62 761 878 908 6064 365 404 11 20 691 684 706 836 69 73( 10000) 85 985 86 7081 91 253 416 64 69 643 51 970( 1000) 8716( 1000) 95 846 46 9000 446 80( 300) 623 889( 300) 978 10159 74 85 369 80 426 621 812 942 11035 142 60 823 418 27 671 617 860 12031 166 73 322 23 51 931 86 13074 148 829 760 844 69 14110 21 282( 500) 826 466 680 613 740 955 64 15217( 300) 818 73 609 16328 458 550 65 17125 249 19156 237 76 844 814 499( 500) 503 798 854 79 18260 419 45 668 882 910 410 672 966 20046 198 206 11 93 428 521 697 871 21294 401 24 31 666 801 997 22059 71 793( 400) 23129( 300) 55 280 875 440 901 24244 84 824 496 630 671 833 25300 9 24 27 86 813 55( 3000) 96 938 26021 179 302 62 710 48 63 852 96 ( 300) 923 27024 68( 300) 82 129 816 509 700 28005 81 123 200 46 823 87 645 66 89 725 29096 102 11 259 834 455( 400) 768 863 903 78 82165 879 30304 27 447 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Parkettwachs, 215. Königlich Preußische Klaffenlottert 3. Klasse 2. 8tehungstag. 8. September 1906. Nachmitt Nur die Gewinne über 144 W. find in Klammern beigefügt ( Ohne Gewähr. A. St.-A. f. 8.) ( Nachdrud ven 179 274 302 451( 300) 56 81 836 64 1393 423 785 839 2057 150 71 622 751 921 36 3033 68 131 79 239 49 496 723 44 87 824 973( 300) 4002 E 42 425 566 816 5001 87 121 277 711 68 66 841 958 6405 644 880( 3 7557 787 860 961 97 8120 99 260 456 573 621 853 9182 205 71 423 86 10662 789 966 72 11181 262 330 416 586 12035 59 112 72 205 5774 913 13426 88 667 14029 89 168 555 647 954 15034 142 78 254 660 636 EM 916 16005 396 552 53( 400) 617 17038 888 756 987 18014 82 92( 300) 6 96( 5000) 518 603 782( 300) 95 96 864 86 19067 174 437 528 98 676 20341 65 66 855 21015 97 220 300 457 754 806 960 22036 184 30 93 412 703 89 917 39 51 23009 33 54 119 36 328 91 485 513 48 665 772 940 24 361 498 737 68 96 909 25017 184 372 96 400 680 924 26208 95 539 678 27162( 300) 330 681 28223( 300) 71 87 324 795 801 29078 165 218 382 45 646 74 753 74 958 30004 139 341 431 603 768 80 86 31074 253 438 598 32094 423 56 98 933 33480 617 712 69 90 34176 372 76 88 405 608 661 959 92 35 651 867 36215 853 37148 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Klasse beginnt am 6. Oftober cr. Wasche mit Flechten älteres Mädch LUHNS Parkettwachs ohne Glätte Luhns sowie alle sonstigen Artikel zum Anßreichen und Wichsen der Fußböden bei Lose sind zu haben bei: Richard Emil Fischbach Buchacker, W. Semmler, Philipp Weiler. Gießen, Seltersweg. Gesucht er en 2 Familien- Wohnungen Hilfe* g. Butter, 33 für sofort und später. Frau Sparr, Seltersweg 15. zu vermieten. Blutstod. Timerman Gießen, Walltorstraße 33. u. meine hier i. D. pat. Neuheit. Giebt schönsteWäsche Nurecht MIT ROTBAND Buch über Ehe die v. Dr. Retau m. 89 Abb. statt 2.50 Mk. nur Mk. 1.-. Preil. über int. Buch. gratis. R.Oschmann, Konstanz Nr.421 ass. and trockene Schuppenflechte, akroph. Ekzema, Hautausschläge, offene Füsse Beinschäden u. Beingeschwüre aderbeine, böse Finger, alte Wundos sind oft sehr hartnäckig; wer bisher vergeblich hoffte geheilt zu werden, mache noch eines Versuch mit der bestens bewährtes RINO- SALBE frei von Gift a. Säure, Dose Mk. 1.-. 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