m 15.u.16.Nov. Gothae d- Lofter Inne u. 1 Prämie 800 winn im glücklichsten 500 500 1000 1.-M., 11 Lose ste 20 Pt. extra, emp Heintz Gotha le Loshandfange er Lose à ll u haben bet allen euss. Lotterle- Ein te r. 264. Rabattion u. Heupterpebition: Gießen, Selters weg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362. Freitag, den 9. November 1906 Gießener 15. Jahrgang Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). 6. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberhessen und die Kreise Marburg und Beglar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Die Geburt des bessischen Chronerben hat im ganzen Lande lebhafte Freude wachgerufen, von allen Seiten gingen Glückwünsche an das hohe Elternpaar ab, die Beitungen bringen warmgehaltene Artikel. Das e Tafelbunge Fürstenkind, auf dem Hessens Hoffnung ruht, ist der verf. in Boftol erste Thronerbe, der nach mehr denn Hundert Jahren als Ludwig Held, Die entfirch: Dgan Sohn des regierenden Landesfürften geboren wurde. Freude ist eine ungetrübte, da der Prinz und seine hohe s die Ha Butter fich wohlbefinden. Das zuerst herausgegebene mit prad akulatur at abzugeben tion d. Blat Für nur 1 Mk. ind zu gewinnen: 0000 0000 Bar Geld 13597 Gewinne her 00000 iehung unbedingt 2. November u. L Ty ürnberger e à 1 Mk. 11 S 10 M a Liste 30 Pf, Nach 20 Pf. mehr empfe Schäfer, Nürnber eneralvertrieb er& Co., Mal zu haben bei: h r, W. Semmler, P Weiler. Auf bequeme Möbel ren-, Dames und er- Garder ufakturware etc. edit- Haus Glessen strasse 14-16 Bulletin lautet: Ihre Königliche Hoheit die Großherzogin sind heute Bormittags 6 Uhr 30 Min. von einem Prinzen glücklich entbunden worden. Ihre Königliche Hoheit, sowie der Brinz befinden sich wohl. Happel Pfannenstiel. Das mittags ausgegebene Bulletin sagt: Neues Palais, 12 Uhr 30 Min. Das Befinden Ihrer Königlichen Hoheit der Großherzogin und des Erbgroßherzogs ist ein gutes. Happel Pfannenstiel. Sehr hübsch feiert auch das Regierungsorgan, die Darmstäder Zeitung" die Geburt des Erbgroßherzogs in folgendem Gedichte: Hessens erster Jubelgruß. Was will dieser Donner, was rufen die Glocken Und flingen die Lieder im jubelnden Chor; Im Lande der Katten welch helles Frohlocken, Das bringt als Gebet zu dem Himmel empor? - Was Hessen ersehnet in Hoffen und Bangen Gott sent uns in Gnaden ein grünendes Reis!" Geftillt und erfüllt ist das heiße Verlangen: Ein Sproß an der Eiche! Dem Himmel sei Preis! Blid auf ihn, o Ew'ger, den Du uns gegeben, Beschüße das Reislein im Sturme der Zeit; Behüt und bewahre sein schlummerndes Leben, Mach start es und tüchtig, zu hohem bereit: Daß treulich es wandle den Weg seiner Ahnen: Stets mit seinem Volte und für es zugleich, Damit unser Hessen auf glücklichen Bahnen Bleib würdiges Glieb am gewaltigen Reich! D Himmel, zum Glücke die Schritte ihm lente! Noch wacht an der Wiege der topfere Leu: Das Hessenvolt, das ihm zum Patengeschenke Ein Kleinod bewahret: die hessische Treu! Mainz, den 8. November 1906. * * Philipp See. Vom Gesamtkirchenvorstand Gießen ist folgendes Telegramm abgegangen: Ew. Königl. Hoheit übermittelt die evangelische Kirchliche Vertretung der Provinzialhauptstadt Gießen die herzlichsten und untertänigsten Segenswünsche zur Geburt des Erbgroßherzogs. Gott schüße und ſegne das Großherzogliche Haus und unser Hessenland! Der Gesamtkirchenvorstand Gießen: J. V. Euler. Dr. Cafar. * Auf die Seiner Königl. Hoheit dem Großherzog übersambten Glückwünsche der Provinzialvertretung der Provinz Oberheffen erhielt der Provinzialdirektor folgendes Telegramm: Darmstadt, den 9. November 1906. Geheimrat Dr. Breidert Gießen. In der Großherzogin und meinem Namen danke ich herzlichst für die treuen Glückwünsche des Provinzialtags und des Provinzialausschusses der Provinz Oberhessen. Ernst Ludwig. * Sofort nach Bekanntwerden des frohen Ereignisses hat auch der Kommandeur unseres Regimentes, Oberst von Lindenau, telegraphisch die besten Glückwünsche im Ablehnung feiueswegs eine Unterschätzung der Bedeutung amen des Regiments nach Darmstadt gesandt. Daraufhin dieses Protestes zu erblicken. Minister ruft und entläßt ging heute Vormittag folgende Antwort ein: Für die guten Wünsche, die Sie und Ihr Regiment uns zum Ausdruck gebracht haben, danke ich auch im Namen der Großherzogin wärmstens. Ernst Ludwig. Am Abend fand im Offizierskasino eine größere Festversammlung statt, in deren Berlauf nachstehendes Telegramm an Seine Königl. Hoheit den Großherzog zur Absendung gelangte: An Se. Königliche Hoheit den Großherzog von Hessen und bei Rhein Darmstadt. Ew. Königl. Hoheit und Ihrer Königl. Hoheit der Großherzogin erlauben sich die anläßlich der Geburt des Thronfolgers im Offizierkasino festlich versammelten Vertreter der Behörden, Universität, Stadt und Garnison in tiefster Ehrfurcht und Liebe die aufrichtigsten Glückwünsche alleruntertänigst zu Füßen zu legen. Breidert. Bostroem. Emmelius. v. Lindenau. * Auf das vom Oberbürgermeister Mecum namens der Stadt Gießen abgesandte Glückwunschtelegramm lief folgende telegraphische Antwort ein: Oberbürgermeister Mecum, Gießen. Für die treuen Glückwünsche der Stadt Gießen fage ich herzlichen Dank. Ernst Ludwig. Auf ein von dem Bureaupersonal Großh. Kreisamts Gießen gestern an Seine Königliche Hoheit gerichtetes Glückwunschtelegramm traf folgende Drahtantwort ein: Darmstadt, 8. November 1906, 4 Uhr 56 Min. N. Kreisamt Gießen. Dem Bureaupersonal lassen Seine Königliche Hoheit für die freundlichen Glückwünsche bestens danken. * Hofmarschallamt. Der Großherzog hat aus Veranlassung der gestern erfolgten glücklichen Geburt des Erbgroßherzogs der Heidenreich von Sieboldschen Stiftung für arme Wöchnerinnen den Betrag von 5000 Mt. gespendet. Hoffen wir denn, daß alle Wünsche und Hoffnungen sich erfüllen, damit der Erbprinz dermaleinst mit fräftiger Hand das Werk unseres Großherzogs fortführen kann, dem Lande zum Wohle, der Menschheit zum Vorbilde. Regierungskrise in Hessen. Rascher als man erwarten fonnte, hat der nationalliberale Proteft gegen die Bestätigung Eißnerts die erſte seiner Wirkungen gezeitigt: die regierungsoffiziöse„ Darmst. Zeitung" brachte das schon gestern mitgeteilte Demissionsgesuch des hessischen Ministeriums. Eine eilfertige Presse, so schreibt das„ Wormser Tagebl." hat diesem Rücktrittsgesuch soviel Bedeutung beigelegt, daß sie z. B. in Worms auf roten Extrablättern diese sensationelle Nachricht dem staunenden Publifum mitteilte. Wir nehmen das Gesuch ebensowenig tragisch wie seine Ablehnung; beides war für taftvolle Minister und für einen vornehm und vorurteilsfrei denkenden Landesherrn selbstverständlich, nachdem die nationalliberale Partet des Landes, auf die fich, wie Graf Oriola am Sonntag in Darmstadt sehr richtig sagte, Regierung, Großherzog und Reich doch zuletzt berlassen müssen, dem jezigen Ministerium wegen seiner Behandlung einer wichtigen Angelegenheit ein scharfes Mißtrauensvotum glaubte aussprechen zu müssen. Wir fassen das Entlassungsgesuch aber als rein formelles auf, als ein Ersuchen an den Großherzog um ein Bertrauensbotum, das dieser trotz des nationalliberalen Proteftes unmöglich einem Minifterium versagen konnte, mit dem er in der fraglichen Angelegenheit einer Meinung war. Bedeutet demnach das Demissionsgesuch einen selbstverständlichen Erfolg der nationalliberalen Kundgebung, so ist in seiner man nicht wie Schulbuben. Der Großherzog tann nicht anders handeln, als dem Ministerium Gelegenheit zur Verteidigung seiner Politik und zur Rechtfertigung seiner Haltung in der Bestätigungsfrage zu geben. Das aber fann nirgends anders geschehen, als in der Kammer vor den berufenen Vertretern des hessischen Volkes. Vor dem Zusammentritt des Landtages von einer Ministerkrisis zu reden, wäre darum durchaus falsch. In der Kammer erst wird es sich zeigen, ob die nationalliberale Stellungnahme zum Falle Eisnert einseitige Parteiauffassung ist, ob der Protest einer fünstlich erregten Misstimmung gegen das Minifterium entsprang, oder aber ob die nationalliberale Rundgebung der Ausdruck einer Meinung war, von der die bürgerlichen Streise mit Ausnahme der politischen Eigenbrödler spontan ergriffen sind. Wir bedauern es, daß das Verhältnis unter den liberalen Parteien in Hessen sich durch den Fall Eißnert in einer Weise zugespitzt hat, die der erstrebenswerten liberalen Annäherung nicht förderlich sein kann. Aber in diesem Falle blieb, so schreibt weiter das„ Wormser Tagebl.", der nationalliberalen Partei feine andere Möglichkeit zu zeigen, daß sie in nationalen Dingen teinen Spaß versteht. Politifche Rundschau. Deutsches Reich. * Der Handelsvertrag des Deutschen Reiches mit den Republik Guatemala, der bereits einigemale gekündigt worden war, foll weiterlaufen. Die Regierung von Guatemala hat fich damit einverstanden erklärt, daß dieser Vertrag, der vom 20. September 1887 datiert, bis zum 15. März 1911 weiter läuft. * Die in den letzten Tagen umlaufenden Gerüchte über eine teilweise Amts- Entlastung des Reichskanzlers werden halb amtlich wie folgt dementiert: In verschiedenen Blättern ist von Plänen zur Entlastung des Reichskanzlers und Ministers präsidenten Fürsten von Bülow die Rede. Es heißt, daß ein Vizekanzler eingesetzt oder daß das Präsidium des preußischen Staatsministeriums von dem Reichskanzleramt getrennt werden solle. Wir können versichern, daß an teiner maß. gebenden Stelle solche Pläne gehegt werden." Anscheinend im Gegensatz zu dieser Verlautbarung bleiben einige Berliner Blätter bei der Behauptung von einer Kanzkerkrisis. Ms Nachfolger des Fürsten v. Bülow wird Helmuth v. Moltke, der Chef des Großen Generalstabes genannt. Von anderer Seite werden diese Gerüchte bestritten. Dagegen scheint der Rücktritt des preußischen Landwirtschaftsministers v. Podbielski Tatsache zu sein, wie folgende Meldung aus Berlin zeigt: Nach hier verbreiteten Gerüchten ist die Enthebung des Landwirtschaftsministers v. Podbielski vom Amte auf seinen Antrag erfolgt." * Dem Bundesrat wird in Kürze eine Reichsgesetznovelle zur Abwehr und Unterdrückung der Vichseuchen zur Beschlußfassung vorliegen. Die in dem Entwurf vorgeschlagenen Alenderungen des bestehenden Gesetzes beziehen sich besonders auf eine erhebliche Erweiterung der Befugnisse der Veterinärpolizei. Ferner sollen dicjenigen Seuchen, welche erst in den letzten Jahren wissenschaftlich in ihrem Wesen festgestellt worden find, ebenfalls in das Gesez aufgenommen werden, so die Rindertuberkulose, die Schweineseuche und die Geflügelcholera. * Mit Rücksicht auf die Zunahme der Bevölkerung hält der preußische Kultusminister eine Vermehrung der Apotheken für angemessen. Der Minister hat die Oberpräsidenten darauf hingewiesen, die Regierungspräsidenten um entsprechende Maregeln zu ersuchen. * In Berlin tagte Mittwoch der Zentralverband für Hebung der dentschen Fluß- und Kanalschiffahrt. Die Versammlung beschäftigte sich mit der von der Regierung vorgeschlagenen Schaffung von Landeswasserstraßenbeiräten und forderte beim Bau des Großschiffahrtsweges Berlin- Stettin die Anlage möglichst großer Schleusen. * In den Räumen des Reichsgesundheitsamtes ist gestern das„ Deutsche Weinparlament" zusammengetreten. Die Verhandlungen sind nicht öffentlich, fiebzig Vertreter der einzelnen Bundesstaaten, Regierungskommissare, wissenschaftliche Fachmänner und Vertreter solcher Anstalten, die mit der Ueberwachung des Weinverkehrs betraut sind, sowie eine Anzahl Vertreter des praktischen Weinbaues und Weinhandels nehmen daran teil Im Vordergrunde der Beratungen stehen die im Reichstage wie in den einzelnen Landtagen laut gewordenen Wünsche nach einer Beschränkung des bei der Weinbereitung zugelassenen Zuckerwasserzusazes und einer einheitlichen, wirksamen Gestaltung der KellerfontrolleOesterreich- Ungarn. ** Die faum begonnene Wahlreformdebatte im AbFREEONES st er en mm. 33. geordnetenhause hat bereits zu unbeschreiblichen Skandalen geführt. Bei der Abstimmung über die Dringlichkeitsanträge machten die Aldeutschen einen furchtbaren Spektakel. Der Abgeordnete Schoenerer schrie unaufhörlich: Bezahlte Diebe! Bezahlte Komödianten! Bezahlte Schurfen!" Schoenerer erklärte, die Aldeutschen sähen den einzigen Schuß und Schirm für das deutsche Volf im Deutschen Reiche, weshalb er mit dem Rufe schließt: Heil dem Hort unserer Zukunft! Heil dem deutschen Hohenzollernreiche! Die Verhandlung mußte schließlich abgebrochen werden. Rufeland. ** Die heutigen Berichte bilden eine bunte Reihe aller möglichen Gewalttaten, die zahllose Opfer gefordert haben. Es ist ein erbitterter Kleinfrieg, der hier geführt wird. Bielgorod( Gouvernement Kurst), 8. November. Ein nach Borissomta gehender Postwagen ist um 26 000 Rubel beraubt worden. Tiflis, 8. November. Bei der Untersuchung eines aus Kachetien hier eingetroffenen Weintransports hat das Alpanagenreffort festgestellt, daß 7000 Eimer Wein gestohlen und durch Wasser ersetzt worden sind. Der Schaden betr 50 000 Rubel. Lodz, 7. November. In der Fabrikansiedlung Dombrowia fand heute ein Zusammenstoß zwischen Arbeitern statt, wobei es Tote und Verwundete gab. In Lodz selbst tam es ebenfalls zu Arbeiterzusammenstößen. Dabei wurden ein Arbeiter, eine Arbeiterin und ein Buchhalter verwundet. Jekaterinburg, 7. November. Im Laufe der beiden letzten Tage wurden hier acht Brandstiftungen verübt; von den Tätern hat man feine Spur. Mosfau, 7. November. In der vergangenen Nacht murde ein sehr dreister Ueberfall gegen den ländlichen Eigentümer Vollow ausgeführt. Fünf Personen drangen in dessen Wohnhaus ein, raubten Geld und Wertgegenstände, banden Vollow und ließen dann den Wagen desselben anspannen, legten ihn hinein und verschwanden mit ihm. Die Gendarmerie stellt eingehende Nachforschungen an. Tiflis, 7. November. 8wanzig mit Gewehren bewaffnete Räuber unternahmen heute einen Angriff auf eine 42 000 Rubel mit sich führende, von vier Soldaten und einem Postboten begleitete Geldpost. Sie beschossen den Transport aus dem Hinterhalt, den Soldaten gelang es jedoch, die Post tn Sicherheit zu bringen. Minst, 8. November. Drei Räuber drangen in die Kirche zu Bjelewitsch, erschossen den Küster und entflohen mit der Kirchentasse, worin mehrere tausend Rubel, und den tostbaren goldenen Kirchengeräten. Petersburg, 8. November. Bei Werkhednieprowst überfielen 20 Räuber eine Bust, töteten den Postillon und entfamen mit einer größeren Geldsumme. England, ** Ein neuer Aufstand in Natal scheint bevorzustehen Die eingeborene Polizei ist höchst unzufrieden und lehnt ei ab, den regelmäßigen Dienst zu tun. Die Einwohner vor Süd- Zululand treffen ganz öffentlich Vorbereitungen zun Aufstande. Die Regierung von Natal ist bemüht, die Rebellior zu unterdrücken. ** Der Text der Konvention zwischen Frankreich uni England betreffend die Neuen Hebriden, welche das Protokol bom 27. März bestätigt, ist veröffentlicht worden. In de Ronvention wird festgestellt, daß die Neuen Hebriden etr Gebiet einer gemeinsamen Einflußsphäre bilden. Frankreic und England ernennen je einen Oberkommissar. Den Ober tommissaren sind zwei stellvertretende Kommissare beigegeben bie erstere bei deren Abwesenheit vertreten. " Amerika. ** Nach den bisherigen Feststellungen haben die Wahlei ben Demokraten erhebliche Fortschritte gebracht. Für der Staat Newyork hat die ganze demokratische Liste mit Aus nahme von Hearst gefiegt. Bei den Wahlen in Pennsylvanier haben die Vereinigten Bergarbeiter von Amerika" einer bemerkenswerten Erfolg errungen; zwei ihrer Führer sind ir ben Kongreß und sechs ihrer Mitglieder in die gesetzgebendi Versammlung des Staates Pennsylvanien gewählt worden alle acht find Demokraten. In Nevada ist eine starki bemokratische Strömung hervorgetreten, obgleich die gesez gebende Körperschaft republikanisch geblieben ist. - ** Präfident Roosevelt ordnete die Auflösung des Neger bataillons des 25. Regiments an, weil dasselbe sich weigert bie Schuldigen an dem Aufruhr in Brownsville in Texas am 13. August 1905, wodurch der Tod von Bürgern veranlaßt wurde, anzugeben. Ebenso bestimmte Roosevelt, daß all Neger, die im Heer, in der Flotte und in Zivilstellungen be schäftigt werden, keine Waffen tragen dürfen. Kleine politische Nachrichten. Lübed, 8. November. Der hiefige Dampfer ,, Wanminlos", der eine Ladung für die russische Regierung bestimmter Sprengstoffe an Bord hatte, wurde von einem russischer Kreuzer beschossen, angehalten und beschlagnahmt, obgleic ber Kapitän den Auftragsbrief des russischen Marine ministeriums vorzeigte. Der Dampfer wurde erst auf tele: graphischen Befehl aus Petersburg freigegeben. Eine Auf lärung ist dringend erwünscht. Lodz, 8. November. In den hiesigen Gefängnissen ti in Hungerstreit ausgebrochen, als Demonstration gegen die Behörden, die fich geweigert haben, die Vernehmung der politischen Gefangenen zu beschleunigen. Petersburg, 8. November. Der Bar erteilte der großen Nordischen Telegraphengesellschaft die Genehmigung zur Begung einer Kabelleitung von Petersburg über Libau nach Dänemark. Paris, 8. November. Mehrere Bischöfe und zahlreiche Sonstige Geistliche Frankreichs werden sich im Laufe dieses Monats nach Rom begeben, um Weisungen über das vom 12. Dezember ab einzuschlagende Verhalten zu erbitten. London, 8. November. Jm englischen Unterhaus brachte Kair Hardie einen Gesezentwurf zur Einführung des Wahl rechts für Frauen ein. Christiania, 8. November. Der Finanzminister Hagerup Bull und der Ackerbauminister Vinje haben ihre Entlassung gegeben. An ihrer Stelle find Abraham Berge zum Finanzminister und Svend Aarrestad zum Ackerbauminister ernannt worden. Hof und Gesellschaft. Mittwoch hat sich der Kaiser im Automobil vom Neuen Palais bei Potsdam nach Liebenberg zu einem mehr tägigen Besuch bei dem Fürsten Eulenburg- Hertefeld begeben Der Weg wurde über Nauen genommen, wo der Kaiser die Station für Funfentelegraphie besuchte. Die Kaiserin hat sich nach Plön begeben. Der Major und Bataillons- Kommandeur im Kaiser Alexander- Garde- Grenadierregiment Nr. 1, Prinz Joachim Albrecht von Preußen, wurde in die Kaiserliche Schußtruppe für Deutsch- Südwestafrika versetzt nnd dürfte schon mit einem der nächsten Schiffe dorthin abgehen. Der braunschweigische Thronanwärter Herzog Borwin zu Medlenburg- Schwerin, der sich einer Blinddarmoperation unterziehen mußte, hat sich zur völligen Wiederherstellung seiner Gesundheit nach Pointe du Decolli begeben. Soziales Leben. X Erhöhung der ärztlichen Honorare? In Groß- Berlin ist eine Bewegung im Gange, welche der allgemeinen Teuerung halber eine Erhöhung der ärztlichen Gebühren zum Ziele hat. Man will angeblich vom 1. Januar 1907 ab die allgemeine Erhöhung eintreten lassen. Eine Entscheidung ist aber noch nicht getroffen. Cokales. ** Der Großherzog war dieser Tage bekanntlich einer Einladung des Obersten Frhrn. von Heyl nach dem Nonnenbusch zur Fasanenjagd gefolgt. Die Strecke dabei betrug 233 Fasanen, wovon der Großherzog selbst 117 schoß, außerdem eine Henne, 4 Hasen und 10 Kaninchen. Nachmittags nach 4 Uhr reiste der Großherzog wieder nach Darmstadt ab. Auf der Fahrt zur Bahn wurde dem Landesherrn in Worms in der Kaiser- Wilhelmstraße von Damenhand ein Strauß roter Neiten zuge worfen, den der Großherzog freundlichst dankend auffing. auf Sonntag, firmierten männl Die näch te en Montag, ben 12. und die Blumenpflege der Stadtmädchenschule in eine Nebenraum untergebracht sind. Den Hauptplatz nimmt d ftolze Chrysanthemum in seinen vielfachen Variationen an seiner Seite blühen bescheidenere Blumen, die feine Schönheit aber nichts nachgeben. Hübsch, sehr hübsch nimm sich alles aus; es lohnt sich der Mühe, der Ausstellu einen Besuch abzustatten. Wir dürfen stolz auf sie sei denn sie birgt ein Stück unserer heimischen Kunst. * Die Leiche im Koffer. Die Straffache gega den Möbelhändier Wilhelm Meyer aus Bad Wildunga welcher sich zur Zeit in Staffel in Untersuchungshaft befinde wird in der nächsten Schwurgerichtssession, welche in ta erften Tagen des Dezember stattfindet, zur Verhandlun fommen. Die Anklage lautet auf Raubmord. Boran fichtlich wird die Verhandlung mehrere Tage in Aufprud nehmen. maal der Bularge Sjarrer Euler onfirmierter weis Freitag, den 16. No mandenfaal, Liebig In Richfifünftigen bient das Gedächt en evanglifchen time befondere J ? Frankenbach. Ein hiesiger Einwohner B. war wegen Verdacht des Diebstahls in zwei Fällen angeklagt, wovon a en werden. Bathol Samstag, Rahmittags um 51 vorgestern am Amtsgericht Gladenbach freigesprochen wurde zur heiligen Be * Butzbach, 8. Novbr. Netter Tausch. Einen hiesigen Herrn, der den Hochheimer Markt besuchte, wurde dort sein Ueberzieher vertauscht. In dem überlaffene falschen Ueberzieher befanden sich zwei kursfähige Wechsel über je 300 t. Vielleicht gelingt es an der Hand diese Papiere, den richtigen Eigentümer zu ermitteln. * Bad Nauheim, 8. Nov. Verkauft wurde bas " Hotel Bristol" zum Preise von 1 100 000 Mr. an einen Herrn Schloß aus Frankfurt, vermutlich für eine Gesellschaft. * Aus Rheinhessen, 8. Nov. In einer Versammlung flärte Reichtags abeordneter Stopsch, es sei eine irrige Mit der freisinnigen Voltpartei in Sprendlingen( Rheihessen) et Cokal Ortsgruppe in den R VO synode trat gestern in die Verhandlung über den Fall teilung, daß er seinen schlesischen Wahlkreis zu Gunsten des den mit ein ** Korell vor der Synode. Die hessische LandesKorell ein. Der Bräsident des Oberkonsistoriums D Buchner verlas eine längere Erklärung, in der es heißt: Der vorliegende Fall ist für uns lediglich eine Angelegenheit der Kirche und wurde von uns unter dem von der evangelischen Kirche zu vertretenden religiös- sittlichen Gesichtspunkte behandelt. Politische Erwägungen haben wir dabei völlig ausgeschaltet und schalten sie auch weiterhin aus. Es ist nicht richtig, daß wir dem Pfarrer Korell deshalb einen Verweis erteilten, weil er sich zur Stichwahl einfach neutral verhielt, sondern dies geschah deswegen, weil er sich nicht neutral berhielt, denn in seiner vor der Stichwahl erlassenen Ertlärung an seine Wähler äußerte er sich in einer Art, die nach der ganzen Sachlage als Parteinahme für den sozialdemokratischen Kandidaten aufgefaßt werden mußte und auch so aufgefaßt wurde. Insbesondere konnte der„ morsche Baum" nur auf die Partei des nationalliberalen Gegen: fandidaten Stein gedeutet werden, was unmißverständlich auf eine Begünstigung der Wahl des sozialdemokratischen Standidaten hinauslief. Ohne diesen Schlußabsaz würde kein Anlaß für uns vorgelegen haben, disziplinär vorzugehen. Wir verlangen nicht, daß der Geistliche von amts oegen Vertreter irgend welcher politischen oder sozialen Richtung oder Anhänger einer bestimmten Staats- oder Wirtschaftsordnung sei. Es fann uns selbstverständlich auch nicht einfallen, ihm die Freiheit zu beschränken, über solche Dinge zu denken, wie er es für recht hält, aber ob diese Gedanken sich in Taten umsetzen dürfen, darüber entscheiden in erster Linie die Pflichten des Berufs, durch welche jebe außeramtliche, öffent liche Tätigkeit des Geistlichen eine bestimmte Greuze gezogen wird. Kommen Gewissen und Beruf in einen Konflikt, so steht den Geistlichen der ehrenvolle Ausweg frei, dem Gewissen zuliebe( ein Amt aufzugeben. Wir werden es flets anerkennen, wenn jemand um seines Gewissenswillen solches Opfer bringt. Wir verwehren dem Geistlichen keineswegs die Beteiligung am politischen Leben, aber wie wir schon in den Entscheidungsgründen des Disziplinarerkenntnisses bemerkt haben, verkennen wir nicht die Gefahren, welche die politiste Tätigkeit für ihn und seine Amtsführung hat und müssen deshalb von besonderen Ausnahmefällen abgesehen- im allgemeinen das Eintreten des Geistlichen in den politischen Parteikampf für bedenklich und unverwünscht erklären. Wir würden, wie wir auch im vorliegenden Falle ohne deffen eigentümliche oben dargelegte Umstände getan haben würden, die tätige Teilnahme des Geistlichen am politischen Leben auch gar keine Ursache vorhanden, denn Reichstagsabgeordneter Mandats Alzey Bingen aufzuheben beabsichtige. Dazu sei Schmidt- Elberfeld denke nicht daran, sein bisheriges Mandat niederzulegen. Literarisches. Freita Sonn T Betan ber Etiftung mit 6 Die Binsen der de evangelische, bt und ihre& pieten find und das N. 2, bis 20 Belangen nimm Ein Leuchtturm des Wissens. Zur Lösung der schwierigen Aufgabe, auf jede vernünftige Stürzlich ist der Kleine Brodhaus" erschienen. Frage sofort eine furze, sichere Antwort zu geben, sind in diesem Kleinen Konverfationsley fou über 80 000 Stichwörter bereit, die durch 4500 Abbildungen und Karten unterstützt üht von der Stap werden, wo es im Jnteresse der größeren Klarheit und besseren Uebersicht des Textes nötig ist. Demselben Zwed dienen 168 Seiten Textbeilagen, auf denen ausführliche Darstellungen Blaz gefunden haben. Da finden wir Tabellen schußzeiten des Wildes in Deutschland, Desterreich und der zur Berechnung von 8insen, eine Zusammenstellung der Ab Schweiz, Uebersichten über die Münzen und Maße, sowie erlauf in den Blu deckungen und Erfindungen, über die Hauptdaten der Weltüber die Währungen aller Länder, über die wichtigsten Ent geschichte und Weltliteratur. Den sozialen Fragen sind viele Artikel gewidmet, die durch Beilagen( Arbeiterversicherung, Genossenschaften, Streit usw.) eine wertvolle Erweiterung erfahren. Auf dem Gebiete der schönen Künste wird man faum einen Namen vermissen, und die wichtigsten Beispiele wiedergegeben. Es sei in dieser Beziehung nur auf die von Malerei und Plastik sind in harakteristischen Bildern Tafeln Genrefunft"," Gotit"," Historienmalerei", Borträte", " Statuen" usw. verwiesen. Die Tafeln Mufit" gebenen entgegen. außer den musikalischen Instrumenten der Kultur- und Natur völler auch die Entwicklung unserer Notenschrift, eine Seite auch geologische, enthnographische, voltswirtschaftliche, ge Partitur usw. Neben den rein geographischen Karten werden schichtliche usw. Karten geboten. Selbst die Rückseiten der Karten werden vielfach benutzt, um auf ihnen fleine, aber charakteristische Bilder der wichtigsten Städte und Länderteile anzubringen. Kurzum, wohin wir blicken, finden wir das Resultat sorgfältigster Zusammenarbeit der Redaktion des pafte, würdige " Kleinen Brockhaus" und der Hunderte von Mitarbeitern, et Witwen bon unter denen sich die ersten Vertreter ihrer Fächer befinden. Confefion, zu bergeben Wir können unseren Lesern nur dringend empfehlen, sich November d. 38. 1 diesen Leuchtturm des Wissens, der nur 24 Mf. foftet, an zuschaffen und ihn da aufzustellen, wo er täglich und stündlich baue" zur Ansicht vorlegen. " " 1 Biegen, den 3. Grohß. J. Befar Aus der Minna 1906 drei Gaben hue 25 einzureichen. Nur felbständige nach wie vor als dessen Gewissensangelegenheit behandeln, zur Hand ist. Jede Buchhandlung fann den„ Kleinen Brod bftändigen Handwe infoweit sich damit die Versehung seines Amtes und die höchsten Interessen der Kirche und der Religion vereinigen lassen. Soweit die Erklärung des Oberkonsistoriums. Die eigentlichen Verhandlungen werden erft Freitag geführt werden. ** ** Rekruten Bereidigung. Heute wurden die Rekruten unseres Kaiser Wilhelm Regiments veretbigt. Buerst war gemeinsamer Kirchgang, dann erfolgte auf dem Hofe der alten Kaserne am Landgraf Philipp Platz die Vereidigung der circa 650 Rekruten, wobei der Oberst eine längere Ansprache hielt. Barrer Korell- Königstedten wird im Laufe des Winters in Gießen und Bad Nauheim politische Vorträge halten. * Bum Fall Heinzerling erfährt die„ Buzzb. 8tg.", daß Heinzerling gegen das Straffammerurteil Revision eingelegt hat. Je nach Begründung der Revision erfolgt die Verweisung der Angelegenheit an das hessische Oberlandesgericht oder an das Reichsgericht. Bei der Ueberlastung dieser Gerichte kann es vorkommen, daß selbst bei einer Verwerfung der Rev sion das erstinstanzliche Urteil eventuell erst in einigen Monaten rechtskräftig wird. ** " Die Lokal Gartenbau Ausstellung zu Gießen, die heute Morgen im Neuen Saalbau" eröffnet wurde, nimmt sich in ihrer Reichhaltigkeit und ihrem geschmackvollen Arrangement ungemein anziehend aus. Leider steht uns infolge der vorgerückten Stunde nicht mehr die genügende Zeit zur Verfügung, um heute noch in einem längeren Artikel auf die Einzelheiten einzugehen. greifen deshalb nur einiges heraus und kommen auf das Ganze morgen ausführlich zurück. Der große Saal ist durch Blumen und Blattpflanzen ausgefüllt, während die Bindereien Wir Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. Am 22. Sonntag nach Trinitatis, den 11. November. In der Stadtkirche. Vormittags 9 Uhr: Pfarrer Schwabe. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Nachmittags 5 Uhr: Siehe Johannesfirche. Abends 6 Uhr: Geistliche Musikaufführung. Abends 8 Uhr Vereinigung der tonficmierten männl. Jugend der Markusgemeinde Montag, den 12. Nov., abends 8 Uhr im Mattbäussaal: Bereinigung der fonfirmierten weibl. Jugend der Matthäus gemeinde. Dienstag, den 13. November, abends 8 Uhr, Festgottesdienst aus Anlaß des Jahresfestes des Oberhessischen Vereins für innere Mission. Pfarrer Volp aus Laubach. Donnerstag, den 15. November, abends 8 Uhr im Markussaal, Kirchstraße 9. Bibelstunde. Pfarrer Schwabe. Vormittags 92 Uhr: Pfarrer Euler. In der Johannesfire. Vormittags 11 Uhr: Rindergottesdienst für die LukasAbends 5 Uhr: Feierl che Eröffnung des Konfirmandengemeinde. Pfarrer Euler. unterrichts für die Johannesgemeinde, wozu besonders die Eltern und Angehörigen der Konfirmanden eingeladen werden. Pfarrossistert Steiner. und Bibelbesprechung. Abends 8 Uhr im Konfirmandensaal: Versammlung Gießen, den Die Armenden 3. Beta Aus der Lo Dezember die d 20 Mt. an an arme Stau Sot gefommen berteilen. Meldungen nin mer Ne 2, bis Landen entgegen. Gießen, den Die Armende Bergebung Die Herstellun der Stadttafe Connerstag, D.1 fentlich bergeben Beichnungen, egen bei uns zur dafelbit erhält uns einzureiche Buidlagsfrift Biegen, de Städ chenschule in auptplat nimm en Bariationen Blumen, die Die auf Sonntag, den 11 Nov verabredete Vereinigung tonfirmierten männl. Jugend der Lufasgemeinde muß allen. Die näch te ist Sonntag den 25. November. Montag, den 12. November, abends 8 Uhr im Konfir fehr hübs bensaal der Lufargemeinde, Bibelstunde. Petr. 4, 7 ff. the, der Ausfe Holz auf fie en Kunst. Pfarrer Euler. Freitag, den 16. November, nachm. 51/2 Uhr Vereinigung efonfirmierter. weibl. Jugend der Lukasgemeinde im Die Straffade firmandensaal, Liebigstraße 56 18 Bab Bildu fuchungshaft bef Am Nächstkünftigen Sonntag, den 18. Nov., wird im Dabei fion, welche in tesdienst das Gedächtnis des 200jährigen Jubiläums der zur Verhanden evanglischen Mission begangen werden. Taubmord. Beine besondere Jubiläums Kollekte für die Mission Lage in oben werden. Katholische Gemeinde. Samstag, den 10. November. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gebeenbeit zur heiligen Beichte. ohner B. war b angeflagt, mob Freigesprochen Laus. E artt besuchte, dem überla fursfähige an der Hand d mitteln. 1100 000 Dermutlich für einer Berjama gen( Rheibe fei eine irrige Sonntag, den 11. November. 23. Sonntag nach Pfingsten. Vorm. von 6/2 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiliges Kommunion. и Vorm. um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Vorm. um 91/2 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachm. um 5 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht mit Segen. Acends um 81/2 im Lenz'ichen Felsenkeller Familienabends des esellen v reing mit Vortrag. Batholischer Gottesdienst in Grünberg ist Sonntag, 11. Nov., vorm. 91/2 Uhr: heilige Messe mit Prediat Verantwortlich für die politik und den Inseratented Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen. Ferromanganin, Nähe und Kräftigungsmittel, allerersten Manges, schafft gesundes, fcäftiges Blut und bringt Lebenskraft. Unerreicht gegen Bleichsucht, Blutarmut, Herzklopfen, Schwächezustände, Nervenschwäche, Stropfeln, Chorca, Lahmung Englische Krantheit, Neurasthenie(( Ferromanganin enthält: Eisen 0,5, Mangan 0,1, Zucker 18, Alkohol und Kognak 15, Rest. dest. Wasser und aromat. Bestandteile.) zu haben in Apothefen, zu Mf. 2.50 die Flasche, wo nicht vorrätig von: Universitätsapotheke Zum goldn. Engel" in Gießen- Engel- Apotheke Frankfurt a. M.- Apotheke in arichstein( Oberhessen) und Stern- Apotheke in Kassel. NAUMANNIA- SEIFE. mit dem Beste Seifenah undfern! 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Meldungen nimmt das Armenamt, Neuenbäue 25, immer Ne 2, bis 20. d. M. während der Geschäftsanden entgegen. Gießen, den 3. November 1906. Die Armendeputation der Stadt Gießen: J. V.: Georgi. Bergebung von Schreinerarbeit. Pfarrer Schwabij der Stadtkasse soll de. für bie Lafa Konfirmanden wozu befonders firmanden einges 1: Berfammlung Die Herstellung einer Schalterwand auf den ZahlDonnerstag, d. 15 November d. Js., vorm. 10 Uhr iiffentlich vergeben werden. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen Legern bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck bet daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt in ums einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 8. November 1906. Städtisches Hochbauamt. Gerbel. Gewinn 25000 15000 10000 Für Juristen! Heff. Ausführungsgesehe zum bürgerl. Gesetzbuch ( v. Min isterialrat Best), vollst. und gebunden billig zu verkaufen. Carl Geißler, Geschäftsagentur, Gießen, Hotel Einhorn". " Stübchen mit Bett zu vermieten. Maigasse 11. 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31071 162 222 875 663 646 704 92 899 905 23 66 64 82247 358 425 99 616 76 99 736 65 81 23095 121 316 25( 1000) 402 668 689 84 709 961 34149 60 244 368 613 64 895 914( 600) 35012 169 262 825 28 91 609( 1000) 67 637 67 723 36071 120 68 257 369 690 808 966 37075 128 90 788 90 803 22 92 38031 819 40 401 17 669 71 611 36 64 ( 1000) 828 39373 487 633 659 799 891 963( 600) 59 40021 141 327 89 470 751 69 810 86 41051 211 88 47 434 91 664( 1000) 42600 729 70 844 69 991 94 43453( 15 000) 614 684 733 995 44054 119 28 230 833 646 772 838 45014 72 828 690 727 79 46084 180 414 66 698 647 85 47248 66( 3000) 429 84 905 80 48285 383 600 68 720 922 49699 739 50059 814 65 689 624 43 817 948( 500) 51028( 600) 456 527 62028 66 250 69( 500) 309 68 636 736 97 63149 402 21 99 602( 3000) 906( 1000) 81 54004 44 71 222 82 313 63 77 434 768 934 60 68 55176 260 607( 1000) 76( 600) 893 56061 661 722 43 961 63 67282 840 68672 696( 3000) 814 936 59033 616 83( 600) 683 781 86 828 60094 148 287( 600) 884 601 730 61206( 1000) 638 808 957 62016 50 149 225 66 467 685 723 63149 897 439 98 904( 1000) 92 64134 307 677 691 844( 500) 909 65341 438 41 97 889 66412 612 48 76 641 779 923 67147 432 94 601 81 747 915 68147 213 588 934 93 69028( 1000) 56 97 121 220 879 70017( 600) 44 430 516 620 729 78 972( 600) 71570 2002 44 200( 500) 25 62 421 89 618( 1000) 72 84 996( 1000) 78146 258 76 368( 500) 91( 600) 435 46 67 627 721 74828 680 720 74 908 75275( 1000) 407 506 27 742 99 983 76184 216 467 505 670 729 68 77088 240 822 667 746 74 966 78638( 1000) 71 812 997 79178 88( 1000) 768 823 80142 606 720 936 47 81006 24 888 895 82429 750 927 81 83068 561( 500) 64 619 23 756 84036( 500) 868 482( 500) 668 662( 1000) 877 95 85013 27 171 224 48( 500) 638 66 721 837 86( 3000) 6337( 1000) 606 87 87081 161 237 85 632 849 60( 600) 976 88076 217( 500) 68 70 868 706 946 89005 69( 1000) 110 293 474 618 840 903 90114 269 318 407 13 622 63 715 68 72 88 912 99 91576 638 54 82120 418 690 676 718( 500) 93210( 600) 550( 3000) 733 44 92 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Särge aller Art. Sterbekleider, Kissen und Steppdecken. 215. öniglich Preußische Klaffenlotterie. 5. laffe 3. 8tehungstag. 8. November 1906. Nachmittag. Nur die Gewinne über 240 Mr. find in Klammern Betgefügt. ( Ohne Gewähr. A. St. f. 8.) ( Nachdruck verboten.) 330( 600) 90 437 54 596 620 43 1001 180 655 947 2058 443 518 83 726 41 89 983 3038( 600) 659 694 4233 407 85 548 663 5061 115 88 232 408 34 613 785 862 925 6335 674 725 843 66 956 83 7034 54 84 537 968( 3000) 8061( 3000) 89 277 613 767 900 9006 63 122 245( 500) 859 632 761 916 64 10000 60 265 488 545 801 11342 63 68 422 699 657 874( 500) 12018 21 61 106 252 847 590 637( 500) 89 767 928 66 13166 99 213 652 54( 500) 81 705 963 14059 166 492 644 73 77 15019 409 74 528 45 732 957( 10000) 18220 29 436 776 921 44 17202 310 29( 3000) 543 49 18085( 500) 258 395( 5000) 465 627 713 848 949 19074 272 406 554 663 87( 2000) 90 843 906 20388 508( 500) 28 668( 1000) 819 98 983 21038 44 341 497 590 711 810 22056 72 236 48( 1000) 93 869( 600) 78 632 882 975( 3000) 23041 63( 500) 83 ( 3000) 341 82 537 76 721( 500) 816 65 994 24131 289( 500) 838 416 37 64 67 561 ( 500) 632( 10000) 59 801 923 25193 251 64 306 417 610 26152 220 345 626 ( 3000) 59 80 27063 79 112 59 253 404 24( 500) 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611 93 758 237325 539 88 647 763 824 40 947 238413 16 32 590( 1000) 683 86 784 932 239028 37 105 215 668 88 240008 350 56( 1000) 472 766 241170 249 421 96 242118 20 79 249 417 797 848 91 243125 77 209 58 499 608 756 849 967 244074 205 328 455 629 604( 1000) 876 916 21 88 245021( 600) 42 314 71 622 726 66 84( 1000) 919 246218 388 460 502 56( 500) 863 98 247276 513 648 49 79( 1000) 821 88 ( 600) 248060 118( 1000) 253( 500) 407 38( 3000) 500 56 825 249225 63 400 576 737 250292 661 696 735 78 837 44 251171 367( 500) 87 965 252178 81 87 294 607 643 67 707 253206( 3000) 13 63 566 874 99 254017 126( 1000) 226( 3000) 412 500 647( 500) 794 800 255035 67 99 157( 500) 203 625( 500) 956 256101 74 878( 500) 401 559( 500) 614 702 43 257224 55 66 502 26 65 613 737( 500) 864 837 258523( 1000) 55( 6000) 612 898( 3000) 944 83 259222 30 304( 500) 533 260004 78( 3000) 178 94 424 640 659 982 261028 96 338 463 613 708 13 23 804 262439 758( 500) 880 991 263152 204 50 406 88 525 65 622 729 951 264020 160 95 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à 75 000 RL, 2 à 60 000 9, 850 000 R., 3 à 40 000 r., 14 à 30 000 9, 28 à 15 000 r., 70 à 10 000 mt., 127& 6000 r., 1975 à 8000 9, 8053 à 1000 L., 1760 à 500. Bekanntmachung. Bekanntmachung. .264. Fernip Betreffend: Ausführung des Mietwohnuninu. Suple gesetzes. Wir haben die Wahrnehmung gemacht, daß durch Art. 4-6 und 11 des Gesetzes vom 1. Juli 19 vorgeschriebene Anmeldung von Mitwohnungen( beftem aus drei oder weniger Räumen einschließlich der Stufe Schlafräumen und insbesondere von Schlafstellen be von Aenderungen in der Person des Mieters oder mieters nicht stattfindet. Das Befahren des Landgraf- Philipp- Platzes wird hiermit für durchgehendes Fuhrwerk verboten. Gießen, den 8. November 1906. Großherzogliches Volizeiamt Gießen. Herberg. Blumendekorationen bei der Einſeguungu. Beerdigung Geschäftshaus paffen für jedes Transporte nach auswärts per Bahn und Leichenwagen. Hochachtungsvoll Georg Schmitt. NB. Bestellungen werden Frankfurterstraße 41 und Kaplansgaffe 27( Ecke Bahnhofstraße) entgegengenommen. hypothekenfrei m. Anbau passend offene Geschäft, in bester Lage eines gut frequentierten Badeortes Mitteldeutschlands sehr preiswert zu verkaufen. Offerten von nur Selbstreflektanten u. Nr. 11 438 an d. Expedition dieses Blattes erbeteu. Wir bringen nachstehend die genannten Geje bestimmungen zur allgemeinen Kenntnis mit dem fügen, daß die vorgeschriebenen Anzeigeformulare unserem Meldebureau zu haben find. Gleichzeitig weisen wir darauf hin, daß Bestraf eintreten wird, falls bei der demnächst stattfinden Revision der Mietwohnungen 2c. durch den städtis Wohnungsinspektor die Unterlassung von Anmeldun festgestellt wird. Gießen, den 3. November 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Artikel 4. Anzeigepflicht der Vermieter. Derjenige, für dessen Rechnung eine Wohnung für Obe Enthält alle Die Geburt de ganzen Land mals vermietet wird, oder dessen Vertreter ist verpflichte Briten gingen hiervon vor dem Einzuge des Mieters der Polizeibehöhe Beitungen b Anzeige zu machen, wenn entweder 1) die Mietwohnung( einschließlich der Küche und au schließlich solcher Räume, die in Aftermiete gegebe oder von anderen Personen regelmäßig mitbenu Fürftenfind, au Thronerbe, der be regierenden werden) aus drei oder weniger Räumen besteht, obe ne ift eine ungeti 2) Stellergeschosse oder nicht unterkellerte Räume, der har fich wohlbe Fußboden nicht mindestens 0.25 Meter über Gin lautet: gelegen ist, oder 3) unmittelbar unter Dach( ohne Zwischendecke) findliche Räume zum Wohnen vermietet werden sollen. Die Anzeige muß Auskunft geben über: a. den Eigentümer, sowie die Lage des Hauses na Straße und Nummer, b. die Lage der Wohnung( ob im Haupt- oder Nebe gebäude und in welchem Stockwerk), c. die Anzahl und Bestimmung der Räume, d. den Beruf des Mieters, sein Verhältnis zu den i seiner Hausgemeinschaft befindlichen Personen, fot Namen und Alter derselben. Shre Königlic mittags 6 Uhr bunden worden. in befinden fich Das mittags aus Das Befinden pgin und bes Bhr hübsch fe Comfiber Beitung Die Vermieter sogenannter möblierter Wohnungen Gedichte: sind von dieser Anzeigepflicht befreit, wenn und solang der Mietpreis für das Zimmer den Betrag von mond lich acht Mark überschreitet. Artikel 5. Der Polizeibehörde ist ferner binnen einer Wod Anzeige zu machen, wenn in der Person des Vermiete oder Mieters einer Wohnung der im Art. 4 bezeichneta Art eine Aenderung eintritt, oder wenn durch Ve minderung der Zahl der Mieträume oder wenn dur Aftervermietung die Wohnung nachträglich anzeigepflichti wird. Die Anzeigepflicht trifft bei Aenderungen in d Person des Vermieters den neuen Vermieter. Bei Aenderungen in der Person des Mieters find zugleich die im vorigen Artikel unter d. vorgeschriebene Angaben zu machen. Artikel 6. Wer dritten, nicht zu seiner Familie gehöriga Personen Schlafftellen, mit oder ohne Berechtigung Aufenthalt über Tag, vermietet, hat hiervon vor Begin der Mietbenuzung der Polizeibehörde Anzeige zu mac Die Anzeige muß Auskunft geben über: a. Lage des Hauses nach Straße und Nummer, sowi über den Vermieter, b. Lage, Länge, Breite und Höhe der zu Schlafstelle bestimmten Räume, c. die Anzahl der in jedem einzelnen Raume bo handenen Schlafstellen. Von jedem Wechsel in der Person des Vermiete der Schlafstellen hat der neue Vermieter der Polizeib hörde binnen einer Woche Anzeige zu machen. Artikel 11. Mit Geldstrafe bis zu 30 Mf. wird bestraft, v die nach Artikel 4 bis 6 borgeschriebenen Anzeigen machen unterläßt oder in diesen Anzeigen wissentlich a richtige Angaben macht. Rübenmühlen schneider C Rüben Wasser pumpen, Jauchepumpen Jauchefässer, Jauche verteiler, Jauchewagen liefert billigst Herborner Pumpenfabrik in Herborn Preislisten kostenfrei!- Vertreter gesucht! Lunns ng Bädergehät wascht am besten dem Gelegenheit geboten ist, b Konditorei zu erlernen, fann fofon eintreten, auch kann daselbst c Lehrling eintreten. Joh, Ed, Duchardt, Lauterbach( Hessen). 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