Bachung. hmung gemacht, daß b ng. wonach jeder Bu wechsel alsbald anzumel üllt werden. Wir bringe racht kommenden Beftimm Anfügen, daß die Sdu allen Fällen der Unterla Abmeldung, Strafanyi כ er 1906. iamt Gießen. erg. Sug er Provinzialhanptha en. Bolizeiamte find verpflidte de Gießen einzieht, ami en Aufenthalt zu nehme einem bisherigen Wohno binnen acht Tagen bo 1 des Gesetzes vom 4. D cinde Gießen wegzieht, u t aufzugeben, unter Anga , vor dem Wegzuge( At) Der in die Gemeinde en vegziehenden Person Wob hrt haben, sofern die zunächst Verpflichteten ni Tagen nach deren Einz genannten Gesezes). dem in ihren Häusern dur nden Wechsel das Lokal m oder nur zum Geschäft Angabe der früheren bez 1- oder Ausziehenden binn Auszuge. Zu gleicher Häuser oder einzelner Te ie Wohnungen wieder a oder sonstiger Verwaltun Verwalter statt des Eigen antwortlich( Artikel 85 Semeinde Gießen seine ein erändert unter Angabe de zogenen Wohnung injoin ch den nach 4 zunächst e 10 Tagen nach der Wohn Gesetzes vom 4. Dez. 1874) dere bei sich in Schlaff ahme binnen 24 Stunn es). machung. ptember bis 6. Oftober 19 Lesebuch, 1 Damenring, Arbeitsbeutel, 1 Paar Gla r und 1 Brille. Bortemonnaie, braun mit Schlüffeln und ca. 160 c edernes Portemonnate m 1 Fünfzigmarkschein un Oleumtanfapparats. en der gefundenen Gege che alsbald bet uns gelt ber 1906. Bolizeiamt Gießen. erg. Arbeiterinnen und Lehrmädchen auf fofort gesucht Anna Kramer, Damen- Confettion Gießen, Löberstraße 11, part Auf bequeme Treilcabling Möbel Herren-, Damen und Kinder- Garderobe Manufakturwaren etc. Kredit- Haus Glessen Plockstrasse 14-16 Nr. 237 tion pterpebition: Gießen, Selier& eg 33. #ivecansisk r. 862. Dienstag, pen 9. Oftober 1906 Gießener 15. Jahrgang Ovotlobelingen: Oberhoffifche Bamilienzeitung( S und die Stekener Setfenblasen( wöchentlich). 6. Neuelle Nachrichten ( ieponor Tageblatt) Muabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weglar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. # nthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großb. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Bolizeiamtes Michen und anderer Behörden v Frauen- fragen. Der Bund deutscher Frauenvereine hält augenblicklich in Nürnberg seine 7. Generalversammlung ab. Bundesvereine aus allen Teilen Deutschlands haben ihre Delegierten geschickt, die berichten sollen, was seit dem Berliner Kongreß von 1905 in ihren Kreisen geleistet und was angestrebt worden ist. Ferner sollen Anregungen ausgetauscht werden über Dinge, für die die Initiative der Einzelvereine nicht ausreicht und die Energie des Bundes eintreten muß. e Reform der höheren Mädchenschule, die im Vorjahre auf dem Berliner Kongreß lebhaft diskutiert wurde, hat Dank der rührigen Arbeit der Lehrerinnenvereine, die die Kaiserin für ihre Pläne zu interessieren wußten, erfreuliche Fortschritte gemacht. In weiteren Kreisen ist das Verständnis dafür geweckt worden, daß die zum großen Teil zur Berufsarbeit erzogenen Mädchen für ihren Lebensweg etwas mehr als den üblichen ästhetischen Gesinnungsunterricht brauchen. Die Forderungen zur weiteren Reform der höheren Mädchenschule wurden in eine Resolution zusammengefaßt, die für Mädchen zur Erlangung der Universitätsreise im wesentlichen eine Gleichstellung des Lehrganges mit dem der Gymnasien und Realgymnasien verlangt, ferner einen gleichwertigen Lehrgang in allen anderen höheren Mädchenschulen mit dem in den höheren Knabenschulen. Mit der Einführung von obligatorischen Fortbildungsschulen für gewerbliche Arbeiterinnen hat sich die Arbeiterinnenschutz- Kommission beschäftigt. Positive Erfolge find auf diesem sehr wichtigen Gebiet noch nicht gezeitigt worden. Da der gewerblichen Arbeiterin aber nach der Uebereinstimmung aller mit den Verhältnissen betrauten Personen nur damit zu helfen ist, daß man sie allmählich aus der ungelernten Hilfsarbeiterin für die verschiedensten Industriezweige zur gelernten Qualitätsarbeiterin für ein bestimmtes Arbeitsgebiet macht, wurde beschlossen, in der Verfolgung aller dahin zielenden Arbeiten fortzufahren. - Der Wohnungshygiene ist von derselben Kommission viel Aufmerksamkeit geschenkt worden. Hier hatten die Frauen ein Feld nugbringender Tätigkeit; denn vielen debelständen konnte durch verständigere Anordnung, durch sanitäre Aufklärung abgeholfen werden. Einer fleißigen Agitation für Anti- Alkoholismus ist es geiungen, daß der Herzog von Sachsen- Meiningen für sein Land die obligatorische Einführung des Anti- Alkohol- Unterrichts angeordnet hat. Die Errichtung alkoholfreier Gasthäuser ist in ständiger Zunahme begriffen. Von eingehenden Vorarbeiten zeugen die Vorschläge zur Revision des Strafgesetzbuches. Verlangt werden besondere Kinder- Gerichtshöfe, die aus einem Kollegium von Männern und Frauen bestehen. Frauen sollen als Laienrichter, ebenso wie die Männer, herangezogen werden; die gerichts- oder polizeiärztliche Untersuchung von Frauen soll durch weibliche Aerzte geschehen. Das Strafmündigkeitsalter soll auf 16 Jahre erhöht, das Schußalter weiblicher Personen auf 18 Jahre heraufgesetzt werden. - - Alle Sonderbestimmungen für Frauen nachteilige, wie solche, die ihnen als geringwertig scheinbar günstig sind, follen aufgehoben werden. Aufgehoben soll auch die Todes= strafe werden, da einmal von Aufhebungen die Rede ist. Wie in der Stille gearbeitet wird, zeigen die Berichte aus Bremen. Die Fürsorgetätigkeit der Frauen an jugendlichen Verbrechern bat sich dort so aut bemährt. daß fie von den Behörden- - Giessener R Catern. Nachdruck verboten. Kreuz un quer durch Giessen. - - - In uns'rer guten Musenstadt, die jetzt so saub're Straßen hat, ist's wahrlich eine Lust zu sein; und dann, tut's erst ein bischen schnei'n- dann frieren, regnen und aufthau'n wie wird das höchlich uns erbau'n! Wir nehmen Alles gar nicht frumm wir sind ein harmlos Publikum,- wir lassen Alles mit uns machen, und wären's selbst die tollsten Sachen, wir halten still und mit Vergnügen genießen wir in vollen Zügen- fomm' es, wies mag, ob Lust ob Leid- die wonnevolle Winterszeit! Viel neues ist nicht zu berichten doch sind es sicher uns're Pflichten- an manch' Geschehnis doch zu SD denken, des Lesers Sinn darauf zu lenken. hat man jüngst zu Grab getragen- ein Mann, der starb in Herbstestagen; Friedrich von Trais war er geheißen und diese sollen preisen,- den - machen. erkannt und gefördert wird. Es werden jezi in vielen GroßStädten Frauen zur Uebernahme von Vormundschaften offiziell ersucht. Die Einführung von besoldeten Waisenpflegerinnen in Hamburg hat sich bestens bewährt. Das Verlangen nach einer Mutterschaftsversicherung fand allgemeine Zustimmung. Der von Frau Fürth- Frankfurt a. Main eingebrachte Antrag will alle Personen weiblichen Geschlechts mit einem Familieneinkommen unter 3000 Mark versicherungspflichtig Die Versicherung soll eine Arbeitsruhe von 4-6 Wochen vor und von 6-8 Wochen nach der Niederkunft vorsehen, bei einem Wöchnerinnengeld in Höhe des Durchschnittsverdienstes. Als Träger der Vers sicherung, die den Krankenkassen angegliedert werden soll, find vorgesehen die Versicherungspflichtigen, die Krankenkassen, Arbeitgeber und Kommunen, die Alters- und Invaliditätsbersicherung und das Reich. Die Beseitigung der rechtlichen Ausnahmestellung der unehelichen Kinder, die an dieser Stelle mitgefordert wurde, gehörte wohl besser zu den Vorschlägen ber Rechtskommission. In der geplanten Mutterschaftsversicherung konnte doch eine solche Forderung nur auf die materielle Seite der Versicherungsgleichheit angewandt werden. Wenn auch hier und in einigen anderen nicht einzeln aufgeführten Forderungen das richtige Maß noch nicht eingehalten worden ist, so sieht man doch überall so viel sichered Streben, so ernste, ruhige Arbeit, daß man der Weiter: entwickelung der Bewegung mit Vertrauen entgegensehen kann, Es sind so viele Kräfte selbstlos bemüht, anderen fortzuhelfen, und dem kommenden Geschlecht die Wege zu ebnen, daß man Ihnen Bewunderung nicht versagen kann. Auch der praktische Erfolg wird bei fortgesetter Klärung und Selbstbeschränkung nicht ausbleiben. Der Kongreß der Kadetten. - Wl. Helsingfors, 7. Oftober. Ist die russische Revolution tot? Die uneingeschränkte Beantwortung dieser Frage mit" Ja" würde zu weit gehen. Dennoch läßt sich nicht bestreiten, daß tatsächlich die Aktionsfähigkeit der revolutionären Elemente auf einem Tiefstand angelangt ist, der durch die Häufung politischer Gewalttaten und Unternehmungen gegen höhere und niedere Beamte vielleicht nur gekennzeichnet wird. Denn die allerorts' noch vorkommenden Untaten tragen zu sehr den Stempel der Zerfahrenheit, der unüberlegten Handlungsweise Einzelner, um Die den Eindruck zielbewußten Vorgehens zu erwecken. Regierung hat im Augenblick bei der unzweifelhaft eingetretenen Stärkung ihrer Position gegenüber der revolutio= nären Propaganda in ganz anderer Weise als vor einigen Monaten Gelegenheit, durch positive Reformen ihre moralische Stellung zu befestigen. Denn das Volk ist müde des ewigen Blutvergießens, die Arbeiter wollen weder in einen Generalstreit eintreten, noch gegen die Paläste marschieren. Entmutigung auf der ganzen Linie in den radikal- oppositionellen Kreisen, das ist die Signatur der augenblicklichen Lage. Diese Stimmung fam auch auf dem augenblicklich hier tagenden Kongreß der Kadetten, d. h. der konstitutionell demokratischen Partei, zum unverkennbaren Ausdruck. Der Kongreß sollte zuerst in Petersburg abgehalten werden, wurde aber dort verboten und wandte sich nach hier. nach Finland - - - - um zu den Zeitfragen Stellung zu nehmen. Schon aus der Eröffnungsrede des Vorsitzenden Fürst Dolgorufom flang ein elegischer Ton. Er glaubte die 171 Delegierten begrüßen zu müssen, wenn auch die Tagung nicht auf dent Boden der Heimat stattfinden könne. Unentwegt müsse man trotz aller Hindernisse an die Entwickelungsfähigkeit des konstitutionellen Gedankens glauben. Der Delegierte Naboton erklärte, die Duma habe ihre Kräfte überschätzt und dadurch ihre Niederlage hervorgerufen. Andere Redner besprachen den Wyborger Aufruf, den die Mitglieder der Duma nach der Auflösung verfaßten. Der Aufruf sei historisch und politisch notwendig gewesen. Seine Leitidee sei streng konstitutionell, der empfohlene passive Widerstand der beste Weg zur Wahrung der Volksrechte, wenn auch vorläufig nur ein Mißerfolg eingetreten sei. Die Kadettenpartei, sagte der Deputierte Miljakow, sei nicht revolutionär, sie beabsichtige fein aftives Vorgehen. Für den Erfolg der Ideen des Wyborger Aufrufes sei sehr wenig getan worden, und das Wenige nicht von den Kadetten, welche tein moralisches Recht besäßen, das Signal zu geben. Erst wenn der Existenz der Volksvertretung unabwendbare Gefahr drohen werde, sei der Augenblick gekommen, dieses Signal zu geben. Man könne nich reiter tun, als sich auf die bevorstehenden Dumawahlen voel ereiten. Das Wahlprogramm sei gegeben: Revision der Grund= geseze auf legislativem Wege". Mian will also im demnächstigen Parlament seine Ansprüche geltend machen. Damit ist die Unterwerfung unter die Taktik der Regierung eigentlich vollendet denn etwas anderes sagte diese auch nicht in ihrem Auflösungsdekret. Die bisherige Duma, mit der die Regierung nicht verhandeln konnte, soll ersetzt werden durch eine verständigere und maßvollere Duma. Dieses Verlangen der zarischen Regierung wird von den Kadetten anerkannt durch ihre Stellung zur Wahlfrage. Der Sieg bleibt also bei den Verteidigern der jezigen Ordnung, sie haben sich nichts abtrohen lassen. Das alte Regime hat fich stark genug erwiesen, um dem Ansturm standzuhalten, der seit Beendigung des japanischen Krieges gegen seine Grundvesten tobte. Das Volk ist erschreckt und erbittert gegen die unter dem Deckmantel politischer Beweggründe sich bergenden Verbrechen und sehnt sich nach Ruhe. Zwar haben die Revolutionäre in der Schreckenszeit vom Februar 1905 bis zum Mai 1906 34 Generalgouverneure oder Polizeipräfetten, 38 Polizeimeister oder deren Adjunkte, 204 Polizeioffiziere und Unteroffiziere, 206 Schußleute, 184 Gendarmerieoffiziere getötet oder schwer verlegt. Aber die gefallenen Beamten find durch andere ersetzt worden, und das Ministerium Stolypin hält die Zügel straffer in den Händen- die Revolution ist nicht tot, aber geschwächt und entmutigt.- Wenn die Männer am Ruder mit weiser Einsicht das unbedingt notwendige Maß an politischen Freiheiten freiwillig geben, entziehen sie dem gewaltsamen Umsturz manchen Fußbreit Landes. Die Entschließungen in Petersburg bestimmen vorläufig den Gang der Ereignisse- im guten wie im bösen. Das ist der Stand der Dinge, wie er deutlich auf dem Kongreß der Ketten gekennzeichnet wurde. - - nicht sehr gebührlich von ihr und sie bekam natürlich vom Kommandanten ihre Rügen- und ausgeschlossen vom Vergnügen Nun ausgeschlossen vom Vergnügen- im neuen Saalbau, im Turmhaus tief ihr Tun bemußt sie trauern dauern! Mit hoher Freude fonstatteren nun alle, die da Wagen führen, die beim Kutschieren noch und auf ihr Augenmerk hinlenfen was denken die mahnen, zu den bekannten Warnungszeichen recht hübsch auszuweichen, und auch recht Vorsicht zu bewahren und recht schön stets im Schritt zu zu fahren die all' befolgen diese Weisung damit es nicht kommt zur Entgleisung, die alle künden's laut und offen:- die richt'ge Schrift sei jeẞt getroffen, - die früh're sei es nicht gewesen, die neue könne man doch lesen! So hat ein Fingerzeig genügt mit einem Hinweis ganz vergnügt- Jezt prangt die Schrift flar wie ein Stern, das freut die„ Gießener Württemberger. Latern." Dichter, der es wohl verstand, manch' Herz in unser'm Hessenland- durch Wetterauer Sang und Klang Hoch zu erfreu'n in stillem Drang. Nun wird sein Grab vom Reif betaut, verstummet die Lieder, froh und traut, doch bleibt sein Name unvergessen im Herzen aller treuen Hessen. Was er dem Volke schaffend gab, legt ihm den Lorbeer auf sein Grab! So reißt hinweg Mutter Natur gar manchen von des Lebens Flur,- der es in diesem Erdenwollen- sich ließe gerne noch gefallen; doch schenkt sie auf der Lebensreise auch hohes Alter manchem Greise. Wir haben hier in unsrer Mitten Ginen, der lang schon überschritten die„ Hundert, drum wollen wir ihm fürzlich auch noch ein", heute weih'n- an dieser Stelle ein Gedenken, mög' ihm der Himmel förder schenken in Güte noch der Jahre viele- eh' er am End' des Lebens Ziele! Um uns des Winters kleine Plagen zu lindern, helfen zu ertragen, Erschloß man des Theaters Pforten, es regt die Kunst sich allerorten;- es fingt und klingt in allen Ecken im Winter heit're Lust zu wecken und Fest reiht sich an Fest in Kürze das ist des Daseins schönste Würze! Zu Gott und auch des Nächsten Ehren wirken allhier zwei Feuerwehren, die raftlos, unermüdlich üben zum Schutze uns'rer Stadt, der lieben; doch jüngstens war bei einer die Uebung zu aller Wehrmänner Betrübung große Leiter so dermessen, sich ganz und garnicht zu daß fie in trägem Stillverharren bergessen, fich weigert' mit nach Haus zu fahren, das war gewiß - - - - - Briefkasten der„ Latern." Herrn K. W. hier. Der Verfasser des s. 3t. veröffentlichten Gedichts die Ferschteredd" sind wir nicht. Wir hatten dieses einer deutsch- amerikanischen Zeitung entnommen, doch ist mit Gewißheit anzunehmen, daß es von einem Gießener herrührt.- - Willi H. hier. Sie wollen wissen, woher die betr. Verse stammen. Ste finden solche im DeutschAmerikanischen„ Sfizze- Bichelche" von Georg Osmus aus Gießen, der vor einiger Zeit in Amerika gestorben ist. 3. 38. FREE ex en BESAGE ng a n. Politifche Rundschau. Deutsches Reich. * Der Eintritt kaufmännischer Kräfte in die Kolonial. abteilung macht Fortschritte. Kolonialdirektor Dernburg hat den Reichsbankassessor Born aus Würzburg als Hilfsarbeiter in die Kolonialabteilung berufen. * In den nächsten Tagen werden in Homburg v. d. H. beim Reichskanzler Beratungen über den nächsten Reichshaushaltsetat stattfinden. Zu diesem Zweck treffen Staatssekretär des Reichsschazamtes Freiherr v. Stengel und Kriegsminister Einem in Homburg ein. Es wird sich darum Handeln, wie der Etat am zweckmäßigsten gestaltet wird unter Berücksichtigung der notwendigen militärischen Erfordernisse. * Abermals fommt die Kunde von einem bedauerlichen Grenzzwischenfall an der deutsch- russischen Grenze. Der preußische Arbeiter Kapiza, der bei Borken in der neutralen Briniza nach von Schmugglern weggeworfenen Wertsachen fischte und die russischen Grenzsoldaten hänselte, wurde von einem berittenen Grenzsoldaten gewaltsam auf russisches Gebiet zum Grenzfordon geschleppt und mit Kolbenschlägen mißhandelt. * Als Nachfolger des Freiherrn v. d. Golzz in der Stellung als Vizepräsident des Preußischen Evangelischen Oberkirchenrats soa Generalsuperintendent Hofprediger D. Braun in Königsberg in Aussicht genommen sein. Generalsuperintendent Braun wurde in Königsberg vom Kaiser empfangen. * Auf dem in Goslar abgehaltenen Delegiertentag der nationalliberalen Partei wurde auch am zweiten Tage die Debatte über die politische Haltung der Reichs- und Landtags= fraktion fortgesetzt. Die Redner der Jungliberalen unterzogen die Haltung der Abgeordneten einer teilweise scharfen Kritik, die von Dr. Friedberg ebenso scharf zurückgewiesen wurde. Schließlich kam jedoch eine Einigung zustande. Es wurde eine Resolution angenommen, die als Hauptaufgabe der Partei die positive Mitarbeit an den politischen Aufgaben bezeichnet. Dann wurde die Tagung geschlossen. Der nächste Kongreß soll im Frühjahr 1907 in Kassel stattfinden. pfälzischen Druckforte lehnten in gemeinsamer Versammlung die Beschlüsse des Tarifausschusses der deutschen Buchgrucker ab. × Eine große Textilarbeiterbewegung ist in Sachsen ausgebrochen. Die Arbeiterausschüsse von 107 Fabriken in 36 Ortschaften fordern die zehnstündige Arbeitszeit. * Die außerordentlich zahlreich besuchte 19. Generalversammlung des Evangelischen Bundes wurde Sonntag in der von Tausenden gefüllten Festhalle der Stadt Graudenz mit den Begrüßungen der städtischen, staatlichen und kirchlichen Behörden eröffnet. Nach dem Jahresbericht zählt der Bund gegenwärtig 1506 Zweigvereine mit ca. 300 000 Mitgliedern; die Zahl der ersteren hat sich seit dem Vorjahre um nahezu 400, die der Mitglieder um über 40 000 gesteigert. Die Verhandlungen begannen gestern. In der Eröffnungsrede polemisierte der Direktor des Bundes gegen die Beschlüsse der letzten Katholikenversammlung. Die Schlußworte des Bundesdirektors flangen aus in eine Huldigung für Martin Luther und den Fürsten Bismarck und in die Mahnung: Deutsch und evangelisch! × Bergarbeiterstreik. Viele gestern im Ruhrgebiet ab= gehaltene Bergarbeiterversammlungen beschlossen nach teilweise stürmischen Erörterungen den Eintritt in die Lohnbewegung. Deer und flotte. Der Spion von Liegnitz. Der während der Kaisermanöver wegen Verdachts der Spionage verhaftete ehemalige österreichische Offizier Paul Bartmann wird demnächst nach Berlin und später nach Leipzig gebracht werden. Bartmann soll sein Eintreffen zu den Liegniger Kaisermanövern dem Major Brose vom großen Generalstabe angezeigt haben mit einer geheimnisvollen Andeutung, daß er ihm wichtige Mitteilungen zu machen habe. Dadurch hatte Bartmann, der bereits in Desterreich wegen Spionage mit fünf Jahren schweren Kerkers vorbestraft ist, seine Anwesenheit in Liegniß selbst verraten. * Der in Hamburg tagende 25. Evangelische Lehrerbundestag wurde durch eine Ansprache des Staatssekretärs Dr. Buehl eingeleitet. Die Forderung auf Beseitigung des Religionsunterrichts aus der Volksschule, die s. 3. schon auf dem Münchner Lehrertag lebhaft debattiert wurde, streiste der Redner und betonte, als Leitstern müsse stets über den Beratungen des Lehrerbundes der Gedanke stehen, daß die Religion bei der Jugenderziehung einen unerseßlichen Faktor bedeute. Generalsuperintendent D. Kaftan Riel hielt einen Vortrag über ,, Die Schule im Dienste der Familie, des Staates und der Kirche". Ueber die Pflege des Heimatgefühls" sprach Rektor Detke- Hamburg. Rufsland. ** Die Zustände sind nach wie vor unklar und unsicher. Polizei und Revolutionäre bekämpfen sich mit den üblichen gaffen, Bomben und Verhaftungen, wie folgende Meldungen zeigen. Nab und fern. † Das Unglück auf Schienen. Die Chronik der Eisenbahnunfälle ist wieder um eine Reihe trauriger Fälle bereichert worden. Es liegen barüber folgende Meldungen vor: Petersburg, 8. Oftober. Gestern nacht hat die Polizei in der Wohnung einer jungen Modistin, die in Wirklichkeit Zuhörerin der Frauenkurse ist, fünf Bomben, gegen zehn Pfund Dynamit und eine große Anzahl Revolver entdeckt. Kasan, 8. Oktober. Auf den Vizegouverneur Kobelo wurden heute von einem Unbekannten zwei Bomben ge schleudert, deren eine den Vizegouverneur leicht verwundete. Der Täter ist entkommen. Kiew, 8. Oktober. Im hiesigen Polytechnifum bat eine ergebnislose Haussuchung stattgefunden. Der Motor hat daraufhin telegraphisch seine Entlassung nachgest. Petersburg, 8. Oktober. Der baltische eucal gouverneur verbot dem Rechtsanwalt Sokolow die Rers teidigung politischer Angeklagten in den Ostseeprovinzen. Dof und Gefellschaft. Rom, 8. Oktober. Der Expreßzug, der Sonnabend abend 8 Uhr 40 Minuten von Mailand via Parma nach hier abging, entgleiste in der Nähe der Po- Brücke bei Piacenza. Mehrere Wagen erster und zweiter Klasse wurden umgeworfen und total zertrümmert. Sieben Tote und etwa 50 zum Teil schwer Verwundete wurden hervorgezogen. Zwei Verwundete starben kurze Zeit darauf. Man glaubt, daß noch mehr Tote sich unter den Trümmern befinden. In der Dunkelheit der Nacht spielten sich herzzerreißende Szenen ab. Auf der Rückreise von Cadinen traf der Kaiser in Marienburg ein, besichtigte die alte Ordensburg und begab sich von da nach Langfuhr, um den Leibhusaren einen Besuch abzustatten. Die Kaiserin und die Prinzessin Viktoria Luise werden in Dirschau mit dem Kaiser zusammentreffen, wo beide Hofzüge vereinigt und die gemeinsame Fahrt nach Jagdschloß Hubertusstock in der Schorsheide fortgesetzt wird. Die faiserliche Familie trifft heute in Eberswalde ein und wird sich, günstige Witterung vorausgesetzt, von dort mittels Automobils direkt nach Hubertus stod begeben, wo der Kaiser an einigen Tagen der Jagd obzuliegen gedenkt. Bei un günstiger Witterung fährt der faiserliche Sonderzug bis zur Station Werbelinsee, von wo aus im Jagdwagen die Weiter: fahrt nach Hubertusstock stattfinden wird. Unter den Opfern befinden sich drei Kinder des bes kannten kriminalistischen Schriftstellers Lino Ferriani; ein Sohn ist tot, ein Sohn und eine Tochter verwundet. Auch die Gattin ist verwundet. Schuld an dem Unglück ist der schlechte Zustand des Eisenbahnbaumaterials. ** Am 16. Ofktober wird der König von Sachsen in Hamburg eintreffen, um an der Probefahrt des für die Hamburg- Amerifalinie neuerbauten Passagierdampfers ,, König Friedrich August" teilzunehmen. Die Fahrt wird sich über Helgoland, wo eine Landung der Teilnehmer beabsichtigt ist, bis Borkum erstrecken. Der Dampfer wird für die La- PlataFahrt in Aussicht genommen. ** Jahrzehnte sind die Sparkassen jedoch zu bedeutenden Geld inftituten ausgereift, die zur Befriedigung des Real- und Personal- Kredits von der Landbevölkerung rege in Anspru - - Ort genügenb gbem werben im Wiefentale n Buch ift bie Stodborn" fondern birett that also reichl auch ohne ein fönnen. Aus dem Biebe Gegend rüften Softwirt Bender R Geflügelaug hau, die der gend veranstalten diefe alle vorausg Gintrittstarte( 30 Die Prämiierun orragende Renner Rozert und Tanz Rodheim a. rer neu gegründe ben heute Morgen bung zufammengeru lig zur Stelle und Straße nad Bie gt wurde, jest aber genommen werden. Die Kassen arbeiten sehr gut. Wie sie ihre Ueberschüsse, nachdem der Reservefonds auf die geforderte Höhe gebracht ist, verwenden, ist ihre Sache. Diese Gelder werden zu gemeinnüßigen Zwecken verwandt. Im lezten Jahre bei spielsweise sind in Hessen 600 000 Mt. dafür ausgeworfen worden. Die Unterstüßung des gemeinnüßigen Bauwesens ist noch nicht genügend aufgenommen, obwohl die Kassen durch Gewährung von Darlehen zu mäßigem Binsfuße im Jahre 1905 wurden 1 263 000 Mark hergeliehen den Bau bereinen tatkräftig zur Seite stehen. Man ist der Meinung, daß bei Beleihungen über 60% des Schäßungswertes nicht hinausgegangen werden soll. Der Referent hofft jedoch, daß den Sparkassen seitens des Ministeriums feine Schwierig. feiten gemacht werden, wenn sie dem Arbeiter auch bei Be schaffung der letzten 40%, die mitunter nur unter großen Schwierigkeiten zu haben sind, behülflich sind. Hierbei können die Ueberschüsse der Kassen erfolgreich eingreifen, indem sie teilweise zur Erwerbung von Anteilscheinen verwendet werden. Die Gefahr großer Verluste besteht nicht, da ein solides Arbeiterwohnhaus seinen Wert behält. Die Ueberschüsse werden zu so mannigfaltigen Zweden herangezogen, warum sollten sie nicht auch der segensreichen gemeinnüßigen Bau tätigkeit dienstbar gemacht werden! Der Vortrag fand lebhaften Beifall. Der zweite Referent, Pfarrer Bechtolts heimer Mombach, sprach über die wirtschaftliche und soziale Bedeutung der gemeinnüßigen Bautätigkeit, insbesondere der Baugenossenschaften. In fließenden, weiten Linien führte er die Wesselbeziehungen unserer heutigen Kultur und unseres Wohnungswesens vor. Wir haben uns durch unsere Kultur weit von der Natur abgewandt, bemerkte er einleitend. Wollen wir aber gesunden, so müssen wir wieder zur natur gemäßen Lebensweise zurückkehren. Die Industrie hat große Massen von dem Lande abgezogen und sie in ihren großen Zentren angesiedelt. Unsere Zeit steht im Zeichen der Völkerwanderung. Für all die Tausen, die nach den Groß städten ziehen, ist aber nicht im entferntesten für ansreichende gesande Wohnverhältnisse gesorgt und so werden sie in großen Mutsfasernen eins der schrecklichsten Worte, die unsere Beit geprägt hat zusammengepfercht. Dies sind unmöglich gesunde Verhältnisse und so macht sich dann bereits eine lebhafte Tendenz der Dezentralisation bemerkbar, die nur freudig begrüßt werden kann. Aber nicht nur in den Städten, auch auf dem Lande wird durch unzureichende Wohnstätten viel gesündigt. Das Schlimmste ist aber, daß die Bewohner oftmals garnicht das menschenunwürdige ihrer Lage erkennen. Hier muß gleichfalls mit ganzer Kraft der Hebel zur Besserung angesetzt werden. In engen, dumpfen, schmutzigen Wohnungen fönnen feine freien, sittlichen Charaktere gebildet werden. Wer ist nun berufen, gute Wohnungen zu schaffen? Erftens die private Bautätigkeit, die aber ihren Be fähigungsbeweis nicht erbracht hat, da sie die Mieten ins ungemessene steigert. Da sind zweitens die Gemeinden, an die man aber auch nicht allzuweitgehende Forderungen stellen darf, da sie noch andere Aufgaben zu erfüllen haben; so bleibt also nur noch die gemeinnüßige Bautätigkeit, deren Arbeit deshalb von allen Volksfreunden gefördert werden muß. Der Vortrag fand gleichfalls lebhaften Beifall. Der Vorstand, der aus den Herren Gretschel, Döring und Hochgesand besteht, wurde durch Zuruf wiedergewählt. Als Ort des nächstjährigen Verbandstages wurde Rüsselsheim bestimmt. Nach den Verhandlungen vereinigten die Herren sich zu einem Essen. Madrid, 8. Oktober. Bei der Station Putinoa auf Mallorca stieß ein Personenzug mit einem Güterzug zusammen. 35 Reisende wurden verletzt, davon mehrere schwer. 3ürich, 8. Oktober. Der Nachzug Berlin- Mailand ist bei Olten mit einem Güterwagen zusammengestoßen. Der Heizer war tot, die Passagiere tamen mit dem Schrecken davon. Nach 1/2 stündiger Verspätung konnte der Zug weiterfahren. Köln, 7. Oktober. Auf Bahnhof Mehlen fuhr gestern abend der Güterzug 8217 infolge falscher Weichenstellung auf einen Prellbock. Die Lokomotive, der Packwagen und vier Güterwagen entgleisten und wurden zum Teil zertrümmert. Ein Bremser war sofort tot, ein anderer wurde leicht verlegt. Paris, 7. Oktober. Ein aus Nancy kommender Personenzug stieß auf dem Bahnhof von Vitry- le- François mit einem anderen Zuge zusammen. Sechs Personen wurden verlegt, mehrere Wagen zertrümmert. Wien, 8. Oktober. Infolge der durch Regen verursachten Schlüpfrigkeit der Schienen erfolgten gestern an fast der gleichen Stelle drei Zusammenstöße zwischen Zügen der elektrischen Straßenbahn, wobei 17 Personen verletzt wurden. † Meine Tante- deine Tante! Die Budapester Polizei hob in der Wohnung des bekannten Sportsmannes Alexius Bott eine Gesellschaft von 16 Aristokraten beim Hazardspiel auf. Die auf dem Spieltisch befindliche Summe 17 000 Kronen wurde beschlagnahmt; gegen sämtliche Spieler wird das gerichtliche Verfahren eingeleitet werden. Die Meldung, daß Großfürst Michael Alexandrowitsch sich mit der Prinzessin Patricia von Connaught verlobt habe, wird in London an amtlicher Stelle als unrichtig bezeichnet. *** In Altenburg ist der Geh. Staatsrat Dr. Stöhr, der Minister des Innern, an Gehirnschlag verstorben. Soziales Leben. von † Frieden im Leipziger Bierkrieg. Infolge gütlichen Uebereinkommens sezten die Leipziger Brauereien die Erhöhung des Bierpreises von 2 Mart auf 1,30 Mark herab. Die Wirte dürfen ein Vierzehntelglas statt für 15 für 14 nnia( früher 13 Pfennig) verkaufen. Lokales. * Rein Barenbesuch. Die offizielle, Darmst. 8tg." schreibt: Die in lezter Zeit in der Presse aufgetauchten Meldungen von einem demnächstigen Besuch der Kaiserlichen russischen Majestäten bezw. der Kaiserin von Rußland und deren Kinder am Großherzoglich Hessischen Hofe entbehren jeder tatsächlichen Unterlage. × Vom deutschen Buchdrucker- Tarif. Die Buchdruderaehilfen Mannheims und der benachbarten badischen und tt. Stadttheater Gießen. Auf die Wiederholung der Nora- Aufführung in der heutigen Dienstags- AbonnementsVorstellung sei auch an dieser Stelle hingewiesen. Die erste Aufführung hat bei Publikum und Presse allgemeinen Beifall gefunden. ?? Rudersport. Bei dem am Sonntag unter: nommenen Dauerrudern der Frankfurter Regatta- Gesellschaft über 21 km hat der Gießener Ruderklub Hassia 1906 mit gutem Erfolge sich beteiligt. Die Mannschaft, bestehend aus den Herren Nensel, Dechert, Koch, Rostert und Schneider ( Steuer), durchfuhr die Strecke in 1 Std. 32 Min. 47 Set. und lief als 3. Boot ein. gh. Tagung der gemeinnäßigen Bauvereine im Großherzogtum Hessen.( Schluß). Ungemein großes Interesse riefen die Vorträge der Herren Arnold und Pfarrer Bechtoltsheimer hervor. Das Referat über die Förderung der gemeinnüßigen Bautätigkeit durch die Sparkassen ist ursprünglich von Direktor Döring übernommen worden; da dieser - tommandorufe bort Plages erfchien un Blaz zur Abhalt Eniten des Rommandan Wage abgefertigt, wurd ages gegeben und Lung in ungeflörter freilich, daß es gera miffion für den Be erung gewesen, der b Hape verbot Hartmannshain, alte Buch," eine Dorfe, an die Ohm 10000 Mt. verkauf großes Bafaltwert e Sedenbach, 8. S lig ein Kircheng shifigen Lehrers Line Gemeinde hat ing, Arieger, A ][ Klein- Linden. Rücksichtsloser Radfahrer. Ein Gießener Radfahrer hat hier ein 4jähriges Kind über fahren. Anstatt sich des fleinen Wesens anzunehmen, nahm der Radler aber schleunigft Reißaus. Glücklicherweise ist er jedoch erkannt worden, sodaß man noch ein Wörtchen mit ihm reden wird. H. Wißmar, 7. Oftbr. Im März wurde dahier auf Veranlassung mehrerer angesehener Ortseinwohner eine frei willige Feuerwehr gegründet, die heute die erste offizielle Uebung am Rathause abhielt. Die Leistungen waren für die kurze Zeit des Bestehens der jungen Behr nur als gut zu bezeichnen und es ist zu hoffen, daß sie unter Führung ihres 1. Hauptmannes Pausch, des 2. Hauptmannes Groß und des Schriftführers Brück sich weiter entwidel und zum Segen unserer Gemeinde wirken möge. Schluß der Uebung vereinigte die junge 51 Mitglieder zählende Wißmarer Feuerwehr sich mit den eingeladenen Kameraden von der Gießener freiw. Feuerwehr bei Gastwirt Brück zu einer gemütlichen Unterhaltung. Nad -a- Wißmar, 8. Oft. Die Versorgung unserer großen Gemeinde mit gutem Trink- und Nußwasser ist nunmehr in regen Fluß gekommen. Die Erkenntnis, daß eine gute Quellwasserleitung für die Mitglieder eines Ge meindewesens ein Haupterfordernis der Gesundheit ist, be schäftigt schon bereits zwei volle Jahre die hiesige Gemeinde vertretung. Nunmehr hat man drei Quellen festgelegt im " Aschbachtale", im Wißmarbachtale und im„ Steborn" Die wiederholt an diesen Stellen vorgenommenen Messungen fonstatieren überall eine gleichbleibende Wassermenge. Diefe Quellen würden schon vollständig hinreichen, um unsern uber bedauerlicherweise durch ein Leiden verhindert war, so Für unsere Hausfrauen. trat Rendant Arnold an seine Stelle. Er schichtete ein ungemein reichhaltiges Material auf, dem folgender furzer Auszug entnommen set. Die auf das Wohnungswesen gerichtete staatliche Fürsorge hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Man mag die Wohnungsbaufrage betrachten, von welcher Seite man will, stets drängt die Geld. fcage sich in den Vordergrund und von ihrer Lösung hängt das weitere ab. Die Sparkassen Hessens, die in der ersten Hälfte des verflossenen Jahrhunderts gegründet wurden, hatten ursprünglich den Zwed, fleinen Eparern Gelegenheit zur ficheren Anlage ihres Ersparten zu geben. Im Laufe der Kinder, die heranIn allen Fällen, in denen früher Lebertran angewandt wurde, crweist sich Scotts Emulsion als besser, schneller und sicherer wirkend und ist demzufolge auch breiswerter. wachsende Jugend, ältere Leute mit gleich gutem Erfolg. alle brauchen Scotts Emulsion bom 7. Der hiesigen Bäcker Brigbrot 1 Gem Brot Rombrot Der auswärtigen Bäcke Silogr.( 2 Bfd.) Weißbrot Berg Dern II., Gr- Linden rich Weber, Heuchelheim Beigel, Lang- Göns Bing, Allendorf a. L. Sabel, tejed Emüller, Gr. Linden B Klein- Linden dB, Wiejed Jappel, Krofdorf . Hot( 4 Bfb.) Weißbrot Dern II., Gr- Linden Sigmuth, Steinberg Opper, Allendorf a. L. Steinmüller, Gr- Linden ridh Binz, Allendorf a.. Fabel, Wiejed Weigel, Lang- Göns mr. Weber, Heuchelheim Trautmann, Wiesed, Scotts Emulsion wird von uns ausschließlich im großen verkauft, und zwar ni lose nach Gewicht oder Maß, sondern nur in versiegelten Originalflaschen in Rarto mit unserer Schußmarte( dec Fischer mit dem Dorsch). Scott& Bowne, G. m. b. 6. Frankfurt a. M. Bestandteile: Feinster Medizinal- Sebertran 150,0, prima Glyerin 50,0 unter phosphorigfaurer kalt 4,3, unterphosphoriasaures Natron 2,0, pulv. Tragant 3, finster arab. Gummi bu' v. 2,0, dest. Wasser 129,0 Alkohol 11,0. Hierzu aromatisch Emulsion mit 8imt-, Mandel, und Gaultheriaöl je 2 Tropfen. 6 Appel, Krofdorf. Lein, Klein- Linden Boft, Wiesed Blogr.( 2 Bfd.) Gem. B Dern II., Gr.- Linder Zinger, Allendorf a. Lo Beigel, Lang- Göns Steinmüller W., Lang Appel, Krofdorf Stumpf, Garbenteich Weber, Heuchelheim Steinmüller, Gr. Linden Bond Lain, Klein- Linden Bing, Allendorf a L Gießen, den 6. Ofte Großh. Beta In der Zeit bom be in biefiger Sta Befunden: 1 latein Damenregenid bandidube, 1 verloren: 1 Beitid Münzen, 3 tle Inhalt, 1 2,89 Mart Schlüffel eine Die Empfangsbe naden. belieben ihre Gießen, den Großherzogli großen Ort genügend mit gutem Trinkwasser zu versorgen. aber trotzdem werden zur Zeit auch noch an einer vierten Stelle im Wiesentale nach Krofdorf zu Schürfungen vorgenommen. Auch ist die Möglichkeit vorhanden, daß von hier and vom„ Stockborn" das Wasser nicht zuerst zum Hochbehälter, sondern direkt nach dem Dorfe geleitet werden kann. Bißmar hat also reichlich Wasser und wird die ausgedehnte Anlage auch ohne ein Bumpwerk zur Ausführung gebracht perden können. doch zu bedeutenden Ge friedigung des Real bölferung rege in Anspru arbeiten sehr gut. Be fie ferbefonds auf die geforderte Sache. Diese Gelder werben dt. Im legten Jahre bei O Mt. dafür ausgeworfe emeinnüßigen Bauwesensit , obwohl die Kaffen dur hergeliehenden Ba ? Aus dem Bieberthal, 8. Oft. Die Kaninchenzüchter § Büßfeld. Vom Kriegerverein. Nach den Mitteilungen des Kriegervereinsblattes, Heff. Kamerad" hat der geschäftsführende Vorstand des Kriegerverbandes Hassia zu Darmstadt in seiner Sizung vom 21. Sept. den Antrag des Kriegervereins zu Homberg a. d. Ohm um sassierung der Präsidentenwahl des Bezirks Hom berg wegen unerlaubter Wahlbeeinflussung durch ein inaktives Mitglied, als nicht zu seiner Stompetenz gehörend, abgelehnt. Satzungsgemäß hat nämlich darüber nur der Bezirkstag zu entscheiden und dieser hat die erhob, einstimmig genehmigt. Hoffentlich ist diese Angelegenheit wieder auf ein Jahr erledigt. Bigem Binafuße im Jahre biefiger Gegend rüften sich zu der am 13., 14. und 15. Dft. Wahl, da auf dem Bezirkstage niemand Widerspruch en. Man ist der Meinung, nd Geflügelausstellung. bei Gastwirt Bender Rodheim stattfindenden Kaninchen Es ist dies die 4. des Schäßungswertes night ofalschau, die der Kaninchenzuchtverein Kinzenbach und Referent hofft jedoch, daß Imgegend veranstalten wird. In erfreulicher Weise wird nifteriums feine Schwierig aber diese alle vorausgegangenen Ausstellungen übertreffen. dem Arbeiter auch bei B. Die Eintrittstarte( 30 Pfg) berechtigt auch zugleich zu einem itunter nur unter großen os. Die Prämiierung findet Samstag- Mittag durch zwei hülflich find. Hierbei fönnen hervorragende Kenner auf diesem Gebiete statt. Für Sonntag greich eingreifen, indem sie ist Rozert und Tanz vorgesehen. eilscheinen verwendet werden. - Rodheim a. d. Bieber, 7. Dft. Die Mannschaften sp Köln. Willi Arend gewann auf Brennabor den Oktoberpteis. Stadttheater Giessen. Der Weg zur Hölle. Schwant in 3 Aften von Gustav Kadelburg. Der Weg läßt sich schon wandeln und di der Charakter steht nicht, da ein folides unserer neu gegründeten freiwilligen Feuerwehr des Stückes richtig bezeichnet ist und der Verfasser nicht behält. Die Ueberschüsse wurden heute Morgen aufs neue durch Hornsignale zu einer nach dem Lustspiel Titel shielt, läßt man die Geschichte sich fleisch per Pfd. 80-82 Pfg., Schweinefleisch per Pfd. 90-100 Bfg. Schweinefleisch gefalzen per Pfd. 10+ Pfa., Kalbfleisch ver Pfd. 84-90 Bfg., Hammelfleisch per Pfd 60-80 Pfg., Kartoffeln per 10 Kilo 6.00-7.00 Mt., Zwiebeln per 3tr. 5.00-6.00 m., Weiskraut per Std. 10-15 fg., per St. 00-00 Pfg., Aepfel per Ctr. 10-18 Mt., Zwetschen per 3tr. 200-2.50 mt, Birnen per Ctr. 9-15 Mf., Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Markizeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, den 7. Oftober. Heiter und trocken, morgens Nebel, Temperatur nicht verändert, mäßige östliche Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen. Kräftigungsmittel tür Geschwächte und Rekonvaleszenten. Deden herangezogen, warum uebung zusammengerufen. In furzer Zeit war alles voll eichen gemeinnüßigen Bau zählig zur Stelle und fort ging es auf den freien Blag an gefallen. Ein paar Wize, ein paar fomische, sehr komische und kraftlos sind, sowie alle, die an Schwächezuständen, Als von Situationen, ein ganzer Apparat faritierter Personen- die Sache macht sich, und da die Darstellung unter der um. Schwiegervater Dornwald fand in Adolf Lippert und ! Der Vortrag fand leb der Straße nach Bieber, der früher als Zimmerplatz berent, Pfarrer Bechtolts mußt wurde, jezt aber leer daliegt. Kaum waren die ersten sichtigen Regie Rudolf Golls floit von statten ging, eren Bau Benden, weiten Linien führte den Platz zur Abhaltung der Uebung verbot. Bautätigkeit, insbesonder bes Blazes erschien und dem Kommandanten der Feuerwehr Bendler wurde von Rudolf Goll lebensvoll gespielt. Sein Sen uns durch unsere Kultur Maße abgefertigt, wurde das Kommando zum Verlassen des dt, bemerkte er einleitend. Blatzes gegeben und auf der Straße ging nunmehr die üffen wir 7. Die Induſtrie hat große es freilich, daß es gerade der Vorsißende der Abschäßungsn und sie in ihren großm tommiſsion für den Bezirk Rodheim der Nass. BrandverBeit steht im Zeichen der sicherung gewesen, der die Uebung auf dem ihm gehörigen Tausen, die nach den Gro. Blaze verbot. Entferntesten für ansreichende * Hartmannshain, 8. Oft. Unsere Gemeinde hat die tund so werden sie in sog.„ Stalte Buch," einen Berg in unmittelbarer Nähe des rschrecklichsten Worte, die Dorfes, an die Ohm tal- Basaltwerke in Marburg mengepfercht. Dies find für 10'000 Rt. verkauft. Im nächsten Frühjahr soll hier d so macht sich dann bereits ein großes Basaltwerk errichtet werden. entralisation bemerkbar, die ? Deckenbach, 8. Oftbr. In unserer Gemeinde ist Aber nicht nur in der fürzlich ein Kirchengesangberein unter Leitung wird durch unzureichende des hiesigen Lehrers Weber ins Leben getreten. Die 8 Schlimmste ist aber, des fleine Gemeinde hat nun 4 Vereine, nämlich einen as menschenunwürdige ihre Gesang, Krieger, Arbeiter- und Kirchengesangverein. falls mit ganzer Kraft de erden. In engen, dumpfen, 2 Brotpreise bom 7. bis 21. Oktober 1906. Der hiesigen Bäcker. 1 Weißbrot 1 Gem.- Brot ne freien, fittlichen Charakter erufen, gute Wohnungen tätigkeit, die aber ihren B at, da sie die Mieten in Kg. weitens die Gemeinden, a itgehende Forderungen fteller zu erfüllen haben; so bicik Bautätigkeit, deren Arbei 3 gefördert werden muß.- lebhaften Beifall.- De Sregsel, Döring un durch Buruf wiedergewählt n Verbandstages wurde n Verhandlungen vereinigten " 1 Kornbrot 2 " Der auswärtigen Bäcker. И " " 2 Kilogr.( 4 Pfd.) Gem. Brot bei: Pfg. Ernst Christ Wiesed 44 27 Balt. Opper, Allendorf a. 2. 44 54 Georg Dern II., Gr.- Linden 46 25 Louis Süßmuth, Steinberg 46 50 Karl Zinger, Allendorf a. Ld. 46 75 W. Weigel, Lang- Göns.. 46 23 Heinr. Weber, Heuchelheim 48 46 Gust. Jacoby, Alten- Bused 46 Karl Post, Wieseck 1 Kilogr.( 2 Pfd.) Weißbrot bei: Georg Dern II., Gr.- Linden 25 Heinrich Weber, Heuchelheim 27 W. Weigel, Lang- Göns 26 Heinrich Binz, Alendorf a. L. 25 W. Fabel, Wieseck L. Steinmüller, Gr.- Linden 26 htsloser Radfahr. Leir, Klein- Linden er ein 4jähriges Kind übe Wesens anzunehmen, nah us. Glücklicherweise ist an noch ein Wörthen März wurde dahier Karl Post, Wiesed Jakob Appel, Krofdorf M " 26 " " 27 H 27 " 27 " 2 Kilogr.( 4 Pfd.) Weißbrot bei: Georg Dern II., Gr.- Linden 50 louis Süßmuth, Steinberg 50 Balt. Opper, Allendorf a. L. 50 8. Steinmüller, Gr.- Linden 52 heinrich Binz, Allendorf a.L. 50 Drtseinwohner eine frei B. Fabel, Wieseck Rarl Trautmann, Wieseck, die heute die erfte offizielle B. Weißel, Lang- Göns.. 52, Die Leistungen waren für deinr. Weber, Heuchelheim 54, jungen Behr nur als gu Jakob Appel, Krofdorf. En, daß sie unter Führung. Lein, Klein- Linden h, des 2. Hauptmann karl Post, Wieseck rü cf sich weiter entwidel " " " 46 " Karl Stumpf, Garbenteich 50 Karl Trautmann, Wiesed. 46 W. Steinmüller Ww., LangGöng 46 L. Steinmüller, Gr.:Linden 46 Karl Spamer, Reiskirchen. 46 Jakob Appel, Krofdorf 50 W. Lein, Klein- Linden M " H 50 Н Heinr. Binz, Allendorf a. 2. 48" 3 Kilogr.( 6 Pfd.) Gem.- Brot bet: W. Fabel, Wieseck. Karl Post, Wieseck 69 69 H " 66 Louis Süßmuth, Steinberg 69 Ernst Christel Wieseck Gust. Jacoby, Alten- Bused 69 Karl Trautmann, Wieseck. 69 sein Freund Gernau in Erich Kober einen guten Vertreter, während die Schwiegermutter, die von Luise Boné gespielt wurde von Martha Schuster in munterem Spiel auf wurde, etwas zwangsloser hätte sein können. Lola Cornero die Bühne gebracht. Eine treffliche Leistung war auch Jos. von Jagemann& Marlen. Da die übrigen Darsteller gleichfalls ihr bestes taten, so konnte der Erfolg nicht ausbleiben. Man fann das Stück ohne Reue sich schon einmal ansehen, wenn der Inhalt ja auch nicht allzu gehalt boll ist. Marktberigte. G. H. Bieken, 9. Oftober. Auf dem heutigen Wochenmarkt fofteten Butter per fb. 090-1.00 Mt., Sühnereter per Stüd 8-9 fg., Enteneter St. 0-0 Pfg., Käse ver St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Pfd. 18-24 Pfg., Linsen per Pfd. 25-40 Bfg., Tauben per Baar 0.80-1.00 Mr., Hühner per Stück 1.00-1.60 Mt., Hahnen per Stück 0.80-1.80 Mt., Enten per Stück 0.00-0.00 mt., Gänse per Bfd. 00-00 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 82-88 Pfg., RindBekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird der Riegelpfad und Aulwig von der Querstraße bts berlängerte Wilhelmstraße von heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 8. Oftober 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Arbeitsvergebung. Nachstehende Arbeiten zum Neubau des Stadt. theaters in Gießen sollen im Wege des öffentlichen Angebotes vergeben werden. 1. Steinbildhauerarbeiten. 2. Lieferung von Granitsteinen ca. 15 cbm Zeichnungen, Arbeitsbeschreibungen, Bedingungen und Angebotsformulare liegen im Bureau des Architekten Hans Meyer, Westanlage 6 dahier, zur Einsicht offen und können daselbst zum Selbstkostenpreis erhoben werden. Die Angebote sind bis zum Eröffnungstermin am Donnerstag, den 18. d. Mts., vorm. 11 Uhr mit entsprechender Aufschrift versehen, portofrei an uns " einzureichen. " 1 Kilogr.( 2 Pfd.) Kornbrot bei: 54 2 Kilogr.( 4 Pfd.) Kornbrot bei: Kilogr.( 2 Pfd.) Gem. Brot het De wirken möge. Nad Georg Dern II., Gr.- Linden 23 Karl Zinker, Allendorf a. Ld. 44 die junge 51 Mitglieder " 1 52 " F. Weiß Grününgen 23 " 1 Karl Zinser, Allendorf a. Ld. 22 " " 54 5. Binz, Allendorf a. L. 22 " !! 54 Jakob Appel, Kroidorf 23 " " " 54 " W. Schimmel, Kinzenb. M. 46 Jakob Appel, Krofdorf 46 " Heinr. Binz, Allendorf a. L. 44 " " " 23 Heinr. Weber, Heuchelheim 46 !! " Kon. Hensel, Gr.- Rechtenbach 44 " 25 Karl Spamer, Reiskirchen. 44 " " 24 Karl Stumpf, Garbenteich 44 " If Ferd. Weiß, Grüningen. 46 " W. Lein, Klein- Linden 46 " " Der Brotverkäufer. " f " Dieselben Preise, wie bet " f hiesigen Bäckern. Karl Zinger, Allendorf a. Ld. 23 B. Weigel, Lang- Göns Göns ich mit den eingeladene B. Steinmüller Ww., Langw. Feuerwehr bei Gaftmit Jakob Appel, Krofdorf haltung. Versorgung unferer großen Nugwaffer ist nunmehr in Erkenntnis, daß eine gute die Mitglieder eines G is der Gesundheit ift, be Fahre die hiefige Gemeinde Rarl Stumpf, Garbenteich 25 heinr. Weber, Heuchelheim 24 " drei Quellen feftgelegt in tale" und im Stodborn borgenommenen Meffungen bende Waffermenge. Die big hinreichen, um unfern frauen. früher Lebertran angewandt le beffer, schneller und fiderer swerter. Kinder, bie beran le brauchen Scotts Emulfion lich im großen verlauft, and war mie erfiegelten Originalflaschen in Rartos Dorid). Scott& Bowne, 6. m. 6. can 150,0, prima Glperin 60,0 u ares Ratron 20, pulv. Tragant 90 Allobol 11,0. hierzu aromati je 2 Tropfen Steinmüller, Gr.- Linden 23 B. Lein, Klein- Linden.. 25 beinr. Binz, Allendorf a L. 24 Gießen, den 6. Oftober 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Gießen, den 3. Oktober 1906. Großh. Bürgermeikerei Gießen. Mecum. Vergebung von Erdarbeiten Die Erdarbeiten für den Ausbau der Friedrichstraße zwischen der Frankfurterstraße und der Rodthohl sollen Montag, den 15 d. Mts., vorm. 11 Uhr öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf vorgeschriebenem Formular, das daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum borgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bei uns einden zureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Städtisches Tiefbauamt. J. V. Köhler. Für Giessen wird von alter Deutscher Lebensversicher In der Zeit vom 29. September bis 6. Oftober 1906 ungs- Gesellschaft ein gut eingetührter tücht. burde in hiesiger Stadt gefunden: 1 lateinisches Lesebuch, 1 Damenring, 1 General- Agent gesucht. Damenregenschirm, 1 Arbeitsbeutel, 1 Baar Glace Nachweislich mit guten Erfolgen tätig gewesene, erprobte Fachleute handschuhe, 1 Zwicker und 1 Brille. verloren: 1 Peitsche, 1 Portemonnaie, braun mit 3 Münzen, 3 fleinen Schlüsseln und ca. 160 Mark Inhalt, 1 schwarzledernes Portemonnaie mit 2,89 Mark Inhalt, 1 Fünfzigmarkschein und 1 Schlüssel eines Petroleumtanfapparats. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenhämde belteben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend ju machen. Gießen, den 6. Oktober 1906. Großherzogliches Bolizeiamt Gießen. Herberg. wollen gefl. Offerten unter J. H. 7718 an Rudolf Mosse, Berlin SW, einreichen. 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St.-. f. 8.) 183( 400) 96 279 824 99 802 921 1121 71 468 777 979 2829 84 684 682 8024 101 8 224 396 466 86 636 79 705 902 24 99 4354 653 664 68 868 920 71 91 5028 284 41 457 646 897 6069 92 125 60 228 67 433 53 500 615 703 99 814 943 64 7028 199 852 642 678( 3000) 88 794 820 8237 68 382 738( 500) 910 73 9043 213 358 497 653 90 782 919 947( 100000) 10059 449 619 69 782 805 992 11214 397( 400) 479 575 679 85 751 834 910 12032 44 830 62 448 610 741 13024 189( 600) 66( 400) 94 451 772 927 14235 380 672 834 15031 121 302 20 902 16028 72( 400) 219 802 24 464 77 678 999 17040 462 570 749 99 804 28 18462 19284 630 82 807 907 20050 116 39 337 429 82 663 612 21058 118 78( 500) 844 442 547 729 22170 825 85 448 680 773 988 23008 94 141 92 439 49 630 800 24010 807( 400) 870 967 25100 249 461 69 76 644 63 805 88 26407 724 42 886 948( 400) 60 27247 874 962 81 28057 77 116 242 66 629 29271 946 30096 108 375 685( 500) 770 824 69 974 31193 303 886 92 961( 500) 32133 408 687 643 723 919 33068( 400) 132 274 386( 400) 702 25 84662 35195 340 80 493 709 805 901 21 36207 24 367 562 74 647 700 13 89 37213 467 73 633 602 862 38006 188 399 463( 400) 679 84 721 882 99 89031 247 488 525 35 763 ( 1000) 849( 400) 64 932 41012 846 47 87 462 97 504 83 717 86 40189 99 472 99 508 668 807 42284 873 99 507 624 822 39 961 43005 24 251 345 669( 400) 44047 265 819 415 669 796( 400) 833( 400) 37 45128 307 485 583 630 797 896 46286 322 716 88 88 887 47837 700 48007( 400) 303 32 67 640 49 76 49081 388 50235 77 417( 1000) 88 709 910 51003 17 44 384 682( 5000) 610 21 709 866 954 52060 116 57 332 408 28 63 532 33 811 22 939 53104 395 618 44 784 96 977 91 54197 236 40 413 87 500 725 51 55027 124 372 517 26 840 887 56023 29 76 167 623 843 971 57102 48 67 368( 400) 616 928 58057 72 111 703 801 59000 59 234 333( 400) 427 514 60175 818 68 643 799 61051 81 162 817 41 505 627( 400) 845 46 66 909 62064 93 446 612 696 836 63151 201 873( 500) 414( 400) 564 747 64002 56 311 67 772 809 65030 345 99 439 40 794 873 76 951( 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Siehung der 5. Klasse beginnt am 6. November cr. Gießen, den 8. Oftober 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wir haben die Wahrnehmung gemacht, daß die Vorschriften der Meldeordnung. wonach jeder Zu- und Wegzug, sowie jeder Wohnungswechsel alsbald anzumelder ist, nur in wenigen Fällen erfüllt werden. Wir bringen deshalb nachstehend die in Betracht kommenden Bestimm ungen in Erinnerung, mit dem Anfügen, daß die Schu mannschaft angewiesen ist, in allen Fällen der Unterla ung der rechtzeitigen An- und Abmeldung, Strafanzeige zu erheben. Gießen, den 5. Oktober 1906. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Auszug aus der Meldeordnung der Provinzialhanptstadt Gießen. Zur Meldung bei dem Polizeiamte sind verpflichtet: 1. Wer in die Gemeinde Gießen einzieht, um in derselben seinen gewöhnlichen Aufenthalt zu nehmen, unter Vorlage der ihm von seinem bisherigen Wohnote erteilten Abmeldebescheinigung binnen acht Tagen bon Tage des Einzuges an( Art 1 des Gesetzes vom 4. D 1874.) 2. Wer aus der Gemeinde Gießen wegzieht, un seinen gewöhnlichen Aufenthalt aufzugeben, unter Angabe des Ortes, an den er verzieht, vor dem Wegzuge( Art.2 des genannten Gesetzes). 3. Diejenigen, welche der in die Gemeinde einziehenden oder aus derselben wegziehenden Person Wohn ung und Unterkommen gewährt haben, sofern die An und Abmeldung durch den zunächst Verpflichteten nit selbst geschehen ist, binnen 10 Tagen nach deren Einzug oder Wegzug( Artikel 4 des genannten Gesetzes). 4. Hauseigentümer von dem in ihren Häusern durh Einzug oder Wegzug vorgehenden Wechsel das Lokal mag zum persönlichen Aufenthalt oder nur zum Geschäfts betrieb verwendet sein, unter Angabe der früheren bezn fünftigen Wohnungen des Ein- oder Ausziehenden binne 8 Tagen nach dem Ein- oder Auszuge. Zu gleicher An zeige sind Hauptmieter ganzer Häuser oder einzelner Teile derselben verbunden, wenn sie Wohnungen wieder an Untermieter abgeben. Bei unterobrigkeitlicher oder sonstiger Verwaltung befindlichen Gebäuden ist der Verwalter statt des Etgen tümers für die Anzeige verantwortlich( Artikel 85 des Polizeistrafgesetzes). 5. Wer innerhalb der Gemeinde Gießen seine eige oder gemietete Wohnung verändert unter Angabe de verlassenen, sowie der neubezogenen Wohnung infofen die Meldung nicht bereits durch den nach 4 zunächst Ve pflichteten erfolgt ist, binnen 10 Tagen nach der Wohn ungsveränderung( Art. 7 des Gesetzes vom 4. Dez. 1874. 6. Diejenigen, welche andere bei sich in Schlafstelle aufnehmen, von jeder Aufnahme binnen 24 Stunde ( Art. 85 des Polizeistrafgesetzes). Bekanntmachung. Behufs Vornahme von Kabelarbeiten ist das Kab im Seltersweg zwischen Goethestraße und Selterst am 10. Oktober von 1 Uhr an ausgeschaltet und die Stromlieferung unterbrochen, was wir hiermit den liegenden Konsumenten zur Kenntnis bringen. Gießen, den 9. Oktober 1906. Städtisches Elektrizitätswerk Gießen. Stolte. Städt. Wohnungsnachweis Gießen. Es find zu vermieten: 1 Wohnungen von 6 Zimmern 2 Wohnungen mit 5 Zimmern 6 4 " " " 3 3 " " " 2 " " 4 möblierte Zimmer 2 unmöblierte Zimmer 1 Laden mit Wohnung 1 Werkstätte. Zu mieten gesucht: 36 Wohnungen von 1-7 8immern. Bar Geld verleiht fofort anerfannt reell, diskret u. schnell. Koulante Bedingungen, Ratenrüdzahlung. Viele Dank: schreiben. C. Gründler, Berlin W 8, Friedrichstr. 195, Ecke Leipzigerstr. Rüdporto erbeten. Geld bis 1000 f. auch gegen bequeme Ratenzahlg. auf Wechsel od. Schuldschein gibt anert. streng reell u. schnell C.A. Winkler, Berlin W., Mansteinerstraße 10. Handelsger. eingetr. Firma. Glänz. Danfschr., leine Adressenl. Selbstg. Auf bequeme Teilzahlung Möbel Herren-, Damenund Kinder- Garderobe Manufakturwaren etc. J. Jttmann Kredit- Haus Giessen Plockstrasse 14-16 AUS DEM REICHE DES WISSENS Von der Greenwich- Sternwarte. Unterschieb wahrnehmen. anfertigen. Die Gräfin ist teine Kennerin in und wird darum nau entsprechenbe Imitation, natürlich aus falfaen Steinen, erlei Dingen die echten Steine einer balten und nach Belieben verwerten, wenn Sie die Differenz vergüten. Sie können und fagte und legte dem Der Graf zog ein nicht schwierig sein, diese Schlüffelchen hervor, öffnete bas Kate te Händler die Juwelen vor. Diefer 226 232 Dientag, den 9. Oftober ssische Familienze