Nr. 285. Robation a. Sumpterpebition: Gießen, Seltersweg 88. Ferusprechenschluk Rr. 362. Dienstag, den 4. Dezember 1906 Gießener 15. Jahrgang 6. Gratisbeilagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) und die Steßener Seifenblasen( wöchentlich). Neueste Nachrichten ( siehener Tageblaff) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Beklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Grosh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Deutfcher Reichstag. ( 132. Sizung.) CB. Berlin, 3. Dezember. In der heutigen Reichstagssigung spielten naturgemäß bie Behauptungen eine erhebliche Rolle, durch die der Abgeordnete Bebel in der letzten Sigung so stürmische Auftritte entfesselt hatte. Der Besuch war jedoch anfänglich nicht so start, als man nach diesen Auftritten hätte vermuten sollen. Die Verbündeten Regierungen waren abermals durch die Staatssekretäre des Auswärtigen und des Schatzes und den Kolonialdirektor Dernburg vertreten. Ferner hatten sich eingefunden der Unterstaatssekretär im Auswärtigen Amte, Dr. von Mühlberg, und der Chef der Reichskanzlei, von Loebell. Der vom Abg. Bebel so scharf angegriffene Abg. Dr. Arendt pflog vor Beginn der Sizung eifrige Unterhaltung mit mehreren Herren vom Zentrum, insbesondere mit dem Abg. Erzberger. Das Haus ehrte nach Eröffnung der Sigung in gewohnter Weise das Andenken des verstorbenen Abg. Breuer bom Zentrum. Dann erhielt nach einigen geschäftlichen Mitteilungen des Präsidenten der Kolonialdirektor das Wort. Regierungserklärung zu den Fällen Hellwig und Poeplan. Die Erklärung, die Kolonialdirektor Dern= burg mit erhobener, überall deutlich vernehmbarer Stimme verlas, stellt fest, daß die Pensionierung des Geheimrats Hellwig entgegen den Behauptungen des Abgeordneten Bebel in feinerlei Zusammenhang mit dem Fall Peters steht, daß the vielmehr erfolgt ist, weil Geheimrat Hellwig sich den steigenden Anforderungen seines Amtes nicht mehr gewachsen fühlte und weil der Wechsel im System der Kolonialverwaltung auch einen Personentoechsel in dieser Verwaltung angemessen erscheinen ließ. Es ist nicht glaubhaft, so betont die Erklärung weiter, daß der verstorbene Staatssekretär Freiherr von Richthofen so, wie der Abgeordnete Bebel es dargestellt hat, dem Geheimrat Hellwig gegenüber dessen Penfionierung begründet haben sollte, denn dieser Begründung teht der wirkliche Sachverhalt entgegen. Der zweite Teil der Erklärung betraf eine Behauptung, Die der Abgeordnete Dr. Ablaß von der Freisinnigen Volks= partei in der letzten Sigung aufgestellt hatte; nämlich, daß Die Angaben, die der Reichskanzler in seiner legten Rede über Ben Fall Poeplau gemacht habe, in wesentlichen Punkten unrichtig seien. Gegen Poeplau ist, nach den Erklärungen des Regierungsvertreters, sehr milde vorgegangen worden. Da fich Zweifel geltend machten, ob er hinreichend zurechnungsfähig sei, habe man gegen ihn fein ordentliches Disziplinarwerfahren, sondern ein Zwangs- Pensionierungs- Verfahren eingeleitet. Erst als dieses nicht zum Ziele führte und als Boeplau begann, Aftenstücke dritten Personen zugänglich zu machen, sei das Disziplinarverfahren gegen ihn anhängig gemacht worden. Die Angaben des Abg. Ablaß seien vollHommen widerlegt. Kolonialdirektor Dernburg wurde während seiner Rede won den Sozialdemokraten und einem Teile der Freisinnigen beständig durch heftige Zurufe unterbrochen. Dies veranlaßte ihn, zu der äußersten Linfen gewendet, zu erklären:" Seien Sie doch so höflich und lassen Sie mich reden!" Die Mahnung des Präsidenten. Als der Kolonialdirektor mit der Verlesung zu Ende war, erklärte Präsident Graf Ballestrem:„ Es hat sich die schlechte Gewohnheit eingeschlichen, einen Vertreter der Verbündeten Regierungen, der hier offiziell auftritt, um Aeußerungen, die aus dem Hause gefallen find, zu widerlegen, burch Lärm zu unterbrechen und im Reden zu hindern. Ich bitte, dies in Zukunft zu unterlassen." Roerens Anklagen! Hierauf kam der Abgeordnete Roeren vom Zentrum zum Wort. Er streifte mit einigen Bemerkungen die Angelegenheit des Geheimrats Hellwig und den Fall Poeplau, kritisierte abfällig das Untersuchungsverfahren, das gegen einige Beamte des Kolonialamtes schwebt und verbreitete sich dann über allerhand Vergehen, die von Beamten und Offizieren in den Kolonien verübt worden sind oder verübt worden sein sollen. Auch der Fall Wistuba erfuhr dabei eine sehr ausführliche Behandlung. Ferner geht der Abgeordnete auf die Hausfuchungen ein, die im Reichstage stattgefunden haben sollen und bei denen das Pult des Abg. Erzberger durchsucht worden sei. Unter den Missetaten in den Kolonien, ble der Rebner erwähnte, erregen mehrere lebhafte Kundgebungen, z. B. als er erzählte, daß nach der Angabe von Beamten die Prügelstrafe an Eingeborenen mit Stäbchen tbollzogen worden sei und er ein solches„ Stäbchen" in Gefalt eines dicken Knüttels auf den Tisch des Hauses niederNegte. Roeren behauptet ferner, ein Richter habe die Mädchen unter Androhung einer Geldstrafe von 10 Mark zum Tanzen Befohlen. Der Bezirksrichter Schmidt habe seiner Konkubine wie Gerichtsbarkeit verliehen und ihr gestattet, Geldstrafen bis 115 Mark selbst einzuziehen. Derselbe Richter habe sich kleine Mädchen kommen lassen, angeblich, um sich an ihren harmLbfen Spielen zu ergötzen. Die Taten Schmidts seien der Molonialverwaltung lange bekannt, trotzdem sei er wieder in die Kolonie gesandt worden.( Lebhafte Pfuirufe und große Bewegung im Hause). Der Abgeordnete erzählt ferner, daß Missionare, die sich über die Verwaltung beschwert hätten, thon ichwarzen Soldaten verhaftet und 21 Tage lang im Gefängnis zu Togo behalten worden wären.( Bfuiruje im Bentrum). Er schließt: wenn solche Zustände blieben, tönnen wir keinen Pfennig mehr für Kolonien bewilligen. Den Redner lohnt lebhafter Beifall seiner Partei. Sodann gibt Präsident Graf Ballestrem über die angeblichen Haussuchungen die Erklärung ab, daß der Untersuchungsrichter vom Direktor beim Reichstage Jungheim Einlaß in das Reichstagsgebäude verlangt habe. Direktor Jungheim habe dies verweigert, da die richterliche und polizei liche Gewalt vor der Tür des Reichstages ende.( Bravo.) Der Abg. Erzberger habe sich darauf den Schlüssel geben lassen und den Untersuchungsrichter in den Saal geführt. Ich habe, sagt der Präsident, dem Direktor Jungheim meine Anerkennung ausgesprochen und ihn ersucht, richterlicher oder polizeilicher Anordnung den Zutritt zum Reichstage stets zu verweigern und nur materieller Gewalt zu weichen, in solchem Falle aber die Intervention des Reichskanzlers nachzusuchen. ( Lebhafter Beifall.) Dernburgs Verteidigung. Kolonialdirektor Dernburg wandte sich darauf in längeren Ausführungen gegen verschiedene Angaben der Abgeordneten Bebel, Dr. Ablaß und Roeren. Er verteidigte sein Ersuchen an einzelne Abgeordnete, ihm das Material vorher zuzustellen und meinte, der Abgeordnete Bebel sähe dies wohl nicht gern, weil er nicht seine Behauptungen sofort widerlegt wissen möchte. Heute seien Beschuldigungen gegen Beamte vorgebracht worden, die noch nicht erwiesen seien und auf die er vorläufig nichts erwidern könne. Er bedaure, daß diese Beamten hier an den Pranger gestellt würden. Das Vorgehen der Regierung gegen die Missionare in Togo sei gerechtfertigt, obwohl die Tätigkeit der Missionen im allgemeinen Anerkennung verdiene. Es handle sich um Streitigkeiten mit der Verwaltung.( Der Abg. Hoffmann( Soz.) hebt dabei den auf dem Tisch liegenden Knüttel hoch und macht eine bezeichnende Gebärde, die Heiterfeit hervorruft.) Dramatische Szenen ruft die Bemerkung Dernburgs hervor, daß der Abg. Roeren, der selbst ein hohes Richteramt bekleide, versucht habe, auf eine richterliche Entscheidung einzuwirken; er verstehe nicht, wie der Abgeordnete dies mit seinem richterlichen Gewissen vereinen könne.( Zuruf der Sozialdemokraten: Das geht Sie ja gar nichts an!) Der Kolonialdirektor legt darauf die Aften im Falle Wistuba vor und stellt daraus, unter großer Bewegung im Hause fest, daß der Abg. Noeren einmal dringend ersucht habe, das Disziplinarverfahren gegen Wistuba einzustellen und bei seiner zeugeneidlichen Vernehmung gesagt habe, wenn die Angelegenheit nicht im Sinne seiner Partei erledigt würde, würde das Zentrum nichts mehr für die Kolonien bewilligen.( Hört, hört!) Der Abg. Roeren eilt darauf zu Dernburg und will das Protokoll sehen. Der Kolonialdirektor ruft ihm entgegen: Sie wissen ja, was Sie gesagt haben, warum haben Sie es denn nicht erwähnt? Der Schluß der Rede geht in der steigenden Unruhe verloren. Dernburg betont: Ich will mein Amt in Lauterkeit führen, fann ich das nicht, so trete ich ab.( Zurufe: Tun Sie das doch!) Nach ihm sprach Dr. Arendt von der Reichspartei. Er dankt dem Direktor beim Reichstage für sein Verfahren bei der Untersuchung, beleuchtet dann die Verhältnisse in den Kolonien und geht ausführlich auf mehrere der erwähnten Fälle ein. Bei der Behandlung des Falles Peters polemisiert er scharf gegen den Abgeordneten Bebel. Unter lebhaftem Beifall sagt der Redner, wenn Bebel von Patriotismus spreche, sei, als wenn ein Blinder von der Farbe rede. Als der Redner ausruft Wie kann man Dr. Peters einen Verbrecher und Mörder nennen", ruft der Abg. Hoffmann ( Sozialdemokrat) unter schallender Heiterkeit des Hauses: " Ich habe es zwar nicht gesagt, aber stimmen tut es doch!" Hierauf spricht Dr. Eickhoff( Freis. Volksp.), der ebenfalls auf den Fall Peters ausführlich eingeht. Nach dem Abg. Eickhoff ergriff der Abg. Roeren nochmals das Wort. Er bezeichnet es als eine absolute Unwahrheit, daß er die Erledigung des Falles Wistuba zur Bedingung für die Haltung seiner Fraktion gemacht habe. Der Kolonialdirektor erklärte jedoch, daß er seine Angaben aufrecht hieite. Nach dem letzten Akt. - - Schlußbetrachtungen zum Prozeß Köpenid. -es. Berlin, 3. Dezember. Das Drama oder das Possenspiel wie man will ist zu Ende. Die Gerechtigkeit hat gesprochen. Friedrich Wilhelm Voigt, der vielbewunderte Held" von Köpenick, wandert auf vier Jahre ins Gefängnis. Vier Jahre find eine lange Zeit. Aber was bedeuten sie schließlich für einen Mann, der einmal zwölf, dann fünfzehn Jahre die härtere Strafe des Zuchthauses trug, als tote Nummer lebendig begraben war. So darf man wirklich von einem milden Urteil sprechen. Von einem Urteil, das dem menschlichen Verstehen der Richter alle Ehre macht, uns zeigt, wie das scharfe Schwert der strengen Dame Themis nicht immer nach dem unerbittlichen Buchstaben des Gesezes niederfällt. Von angesehenen Juristen wurde es ohne Umschweise ausgesprochen, daß ein Verdikt, wie es dem Hauptmann von Köpenick" zu teil wurde; nur erklärlich wird durch die ganz besonderen Umstände des - Falles. Wahrscheinlich nicht ohne wohlerwogene Absicht trat die Verteidigung Voigts für die Verweisung vor das Schwurgericht ein. Denn der Appell an das Gemüt und die Empfindungen des Mitleids glaubt bei dem Leienrichter immer eher Gnade zu finden, denn vor den Augen des Berufsjuristen, den Amt und Schulung zur Ausschaltung aller per sönlichen Affekte verpflichten. Diese Voraussetzung ist nicht zu Recht gekommen bei dem unter so großer Aufmerksamkeit der Mitwelt zu Ende gegangenen Prozeß. Die ernsten und gütigen Männer, die im Kriminalgebäude zu Moabit über das Schicksal des zweiten Till Eulenspiegels zu entscheiden hatten, fanden den richtigen Weg, der sich diesesmal in auffallender und man fann es nicht leugnen wohltuender Weise mit der allgemeinen Stimmung deckte. Selbst in der Urteilsbegründung kam diese Erscheinung zum Ausdruck. Der Satz Volkes Stimme ist Gottes Stimme" ist ein nicht ganz ungefährlicher. Wollte man ihm in allen Fällen folgen, so dürfte manchesmal die augenblickliche Aufwallung, die Suggestion der Phrase und des Augenblicks triumphieren über die selbstverständliche Forderung der objektiven Rechtsprechung, die unbeirrt von subjektiven Momenten, unbeirrt von Stand und Person ihrer hohen Aufgabe walten soll. Um so mehr darf man erfreut sein, wenn der oft sicher mit blutendem Herzen seiner Pflicht nachkommende Richter ein Wort sprechen fann gleich dem in der Begründung des Verdikts vom 1. Dezember: " Es find dem Voigt mildernde Umstände bewilligt in der Erwägung, daß er teilweise tatsächlich ein Opfer der Verhältnisse und der bestehenden staatlicher Ordnung geworden und ohne die Ausweisungen vielleicht noch heute ruhig als Schuhmacher in Wismar lebte, daß also mit der Ausweisung ein schweres Unglück über ihn gekommen ist." Das ist der springende Punkt. Dem Verbrecher, der ohne Not, getrieben von ungeregelten Instinkten und selbstverschuldeter moralischer Verkommenheit frech sich gegen den Mitmenschen und die Gesellschaft erhebt, die volle Schärfe des Gesetzes; dem Gefallenen, dem zu seinem Niederbruch der Druck unheilvollen Mißgeschicks auferlegt wird, Erbarmen und eine rettende Hand, die ihn bei ernstem Wollen aus dem Sumpfe herausführt. Es ist kein Anlaß vorhanden, den Entlastungszeugen im Prozeß Voigt zu mißtrauen. Im Gegenteil, sie hinterließen sichtlich den besten Eindruck am Richtertische wie beim Auditorium. Da war der Zuchthauspastor aus Rawitsch, der Gesangslehrer aus der gleichen Anstalt, der Hofschuhmachermeister aus Wismar, lauter ehrenhafte und sympathische Menschen. Sie treten auffällig für Voigt ein, rühmten seinen Fleiß, sein Bildungsbedürfnis, sein gutes Betragen. Reiner unter ihnen zweifelte daran, daß der Mann den aufrichtigen Willen gehabt habe, wieder zu einem ehrlichen Leben zurückzukehren. Aber auch die zünftige Rechtspflege schickte einen würdigen Vertreter auf den Plan, den hervorragenden Göttinger Strafrechtslehrer Professor Robert v. Hippel. Am Richtertische kursierte seine Abhandlung über den Hauptmann von Köpenick". Der bedeutende Gelehrte schreibt:" Das Köpenicker Delikt wäre unterblieben und Voigt voraussichtlich ein ehrlicher Mensch geworden, wenn man die Ausweisung unterlassen hätte Ich erneuere deshalb die von mir bereits früher aufgestellte Forderung: Beseitigung aller Aufenthaltsbeschränkungen bestrafter Personen, soweit dieselben dem ehrlichen Fortkommen Derselben hindernd im Wege stehen! Denn solche Schranken find anstatt eines Schuhmittels für die Gesellschaft ein Mittel zur Heranbildung des Gewohnheitsverbrechertums." Die Gesetzesvorschriften sind seinerzeit mit bestem Wollen geschaffen worden. Aber alle menschlichen Dinge ändern sich, die Ansichten wechseln und durch die Erfahrung werden wir vom Experiment zur flaren Unterscheidung von Nüßlichem und Ueberflüssigem geführt. Es ist niemandem die Schuld dafür beizumessen, daß der entlassene Zuchthaussträfling Voigt feinen Ort finden konnte, wo er sein zweifellos schuldbeladenes Haupt niederlegen konnte. Der Fluch, der ihn wie Ahasver ruhelos umhertrieb, war die Konsequenz seiner früheren Handlungen. Doch er hatte die Sühne für seine Vergehen vollauf getragen. Ein Pfad kann verlangt werden auch für die gescheiterten Existenzen, die gebüßt haben und ihren Frieden mit der menschlichen Familie machen wollen. Dem verlorenen Sohne, der zurückkehrt, muß Gnade werden. Mag er nun aufrichtig bereuen oder eine Stätte der Ruhe für sich suchen. Die Hauptsache bleibt, daß er seinen bisherigen Taten entsagt, sich willig als brauchbar dem großen Verbande der gesitteten Menschheit einfügt. Alle diese Erwägungen hat das Gericht gewürdigt. Klar geht das hervor aus den herz warmen Worten, die der Vorfigende nach der Urteilsverkündigung an den Verurteilten richtete: Möge Gott Ihnen die Kraft verleihen, die vier Jahre zu überstehen!" Bei solchem Verlauf der Dinge war das Verlangen nach der Nachsicht einer Geschworenenfammer wohl faum notwendig. ,, Es gibt noch Richter in Deutschland" Richter mit unbestechlichem Rechtsgefühl, aber mil gütigen, alles verstehenden Menschenherzen. Der Fall Köpenick ist erledigt, seine Humore und Poffiers lichkeiten sind erschöpft die Aufgabe der Zukunft wird es fein, nachzusinnen über Mittel und Wege, um bisher bestehende Härten zu mildern, damit das Wort von der fortschreitenden Entwicklung aller menschlichen Einrichtungen bestehen bleibt. Die Erfahrungen der Vergangenheit sind die Unterlagen für die Lehren der Zukunft. 83. m ie ir et. st ter 1332 en ng Berbert bitate in peinlicher Verlegenheit balb auf ben offenbar ein Mißverständnis obwaltete; Dhelm, bald auf die junge Frau. faber verfuchte gar nicht, bie Entrüstung zu verbergen, bie mit einem auffärenben Wort dazwischen zu treten. Josephine aber er wagte nicht, Er erkannte, daß hier auch ohne daß fie denselben Worte gegeben hätten. er Herbert bie Hanb. Jeber erriet bie Gebanten bes andern dem Schicksal feines Schwiegerfohnes berichtete, Tief exschitttert Yas biefer ben bebeutsamen Artikel, bet bon bana brückte ungestlime ile müssen Helbin benommen hat. boch wenigstens die Hauptperfon erft befragen." auch" bas Beugnis geben muß, daß he ich hier wie eine Faber Serbert welchen " D, ber Liebe Josephinens bin ich gewiß, wenn ich ihr Main prt borou schrieben hatte. Cheleute Pläne für bie Berenbung bes Gelbea Reber noch verschiebene Aufträge feiner Frau in fein Notizbuch ge und fuhr ant Mittag gue festgelegten Beit ab, nachdem er fich Hafter Eufregung gab er am nächsten Bormittag feine Stundea Noch bis spät in die Nacht hinein machten Ste belden - - Lokales. * Vom Hofe. Der Großherzog empfing gestern am Bahnhofe die Prinzessin Heinrich von Bur Teilnahme an den Tauffeierlich Preußen. feiten trafen gestern ein: Der Fürst und die Fürstin bon Solms Lich, sowie Prinzessin Marie, der Herzog von Teck, die Prinzessin Dorothea von olms.Lich. Die Prinzessin Friedrich Karl *** In fesselnder Weise sprach gestern Abend vor dem Kaufmännischen Verein und dem Ortsgewerbeverein Gießen Prof. Brodmann Offenbach über den Simplon Tunnel. Unter einer Unsumme von Geist, Scharfsinn, Arbeit und Ausdauer, im ununterbrochenen Ringen mit den widrigsten Verhältnissen hat der Mensch hier eine neue Weltstraße geschlagen, hat er das größte Werk der Technik vollendet. Es galt, nicht einen Berg zu durchbrechen, sondern ein ganzes Gebirge, es zu stoßen. Scharfsinnig wurden die Vorarbeiten erledigt. Autoritäten untersuchten das Gebirge auf seine geologische Beschaffenheit, andere stellten die Temperatur, die vermutlich im Berginnern bei den Arbeiten herrschen Lotz Die Pferde gingen ihm durch, er fiel vom Wage und wurde überfahren. fließt, dürfte gangen fein. Unter Seibe Müde fander diese brend früher btmartt nach ber Berkauf be für den § Leihgestern. Durch seine Geistesgegenwart ist da Handelsmann Lilienfeld vor einem schrecklichen Tod bewahrt worden. Er war im Begriff, etze waggonwe brennende Petroleumlampe nachzufüllen, als explodierte und ihr brennendes Del über die Kleid Lilienfelds ergoß, die sofort in hellen Flamma standen. Aber ebenso schnell riß der Betroffene da durch einige Ballen Tuch. Der Vorfall zeigt wieder einmal, welche Gefahren das Nachfüllen brennende Petroleumlampen in sich birgt. bou Hessen traf heute Vormittag 10 Uhr 50 Minuten galt, einen 20 000 m langen Gang durch den Felsen brennenden Rock vom Körper und erstickte das Feuer fe 17,50 ME in Darmstadt ein. Die Taufe des Erbgroßherzogs fand heute Vormittag 11 Uhr statt. Der Ersten Kammer ist nunmehr der neulich in geheimer Sigung beschlossene Antrag, betreffend eine Erklärung bezüglich der Bestätigung des Stadtber ordneten Leonhard& ignert als unbesoldeter Beige. ordneter der Stadt Offenbach a. M., den wir damals zum Abbrud brachten, zugegangen. Derselbe ist von 18 Mitgliedern unterschrieben. * Das Reichsgericht hat die Revision des am 25. September vom Schwnrgericht zu Darmstadt zum Lode verurteilten Raubmörders Adam Stein meg aus Pfungstadt verworfen. - - - längs der Eisenbahn. - - 10. Stosten für - Die Stadtverordneten Versammlung Gießen hält Donnerstag, den 6. Dezember, nachm. 4 Uhr eine Sigung mit nachstehender Tagesordnnng ab: 1. Baugesuch des Karl Nesseldreher für die Rod2. Baugesuch des Hans Förtsch für heimerstraße. die Kirchstraße. 3. Errichtung eines Hühnerstalls auf 4. Geschäftsreklamen einem städtischen Triebbiertel. an stätischen Gebäuden. 5. Instandsezung des städtischen Hauses Neuenweg 2.6. Verlegung des Metalleichlofals. 7. Verpachtung der städtischen Bleichen. 8. Errichtung einer Ziegenzuchtstation.- 9. Feldbereinigung in der Gemarkung Gießen rechts der Lahn; hier: Kostenanteil der Stadt. die Feldbereinigung links der Lahn. 11. Feld bereinigung links der Lahn; hier: Gewannbezeichnung. 12. Erwerb von Straßenland an der Marburgerstr. 13. Erwerb der Hofraite des Heinrich Noll 7. zur Durchführung der Großen Mühlgasse. 14. Anlage einer Privatstraße zwischen Damm- und Steinstraße 15. Bebauungsplan für das Gebiet zwischen Mittelweg, Bahnhof und Frankfurter straße. 16. Bebauungsplan für das Gelände zwischen Ludwigstraße, Bleichstraße, Stephanstraße und Eisenbahn. 17. Anlage eines Kanals in der Zozelsgasse. 18. Vergebung der Arbeiten für die höhere und erweiterte Mädchenschule.- 19. Beschaffung von Schläuchen für die Feuerwehr. 20. Teilnahme der Schußleute am Turnunterricht der Schußmannschule.- 21. Kleidergeld für den Polizeiwachtmeister, den Kriminalwachtmeister, den Kriminalschuhmann und die Hilfsschußleute. 22. Gewährung von Dienstkleidern für den Vorarbeiter des Filialarbeitshauses. 23. Verpflegung der Korrigenden des Filialarbeitsbauses.- 24. Beschaffung von Dienstkleidern für die Desinfektoren. 25. Verwertung des Nadelstangenholzes. 26. Gesuch des Johann van gen Hassend um Eclaubnis zur Vergrößerung seines Schankwirtschaftsbes triebes Schiffenberge weg 63. 27. Gesuch des H. 27. Gesuch des H. Drechsler, Weserstraße 8, um Erlaubuis zum Branntweinverkauf über die Straße. 28. Gesuch des Ferdinand Schott um Eclaubnis zum Gastwirtschaftsbetriebe im Hause Bahnhofstraße 27. 29. Gesuch des Ernst Niemann um Erlaubnis zum Schankwirtschafts- - - betriebe auf dem Bahnhof. - - * Schule und Impfung. Wiederholt sind Zweifel entstanden, wie von den Schulvorständen den jenigen Schülern gegenüber zu verfahren sei, die zur Aufnahme in eine öffentliche Schule angemeldet werden, ohne geimpft zu sein und ohne daß die Eltern sich bereit erklären, die Impfung vornehmen zu lassen. Nach einer Verfügung der Schulabteilung des Ministeriums ist in solchen Fällen die Aufnahme der Angemeldeten nicht zu verweigern; dagegen soll dem zuständigen Kreisarzt alsbald Anzeige gemacht werden, damit dieser das Erforderliche veranlasse. Obrt Chmen ber wert ift, de werk verfteht ndene Verpac Siiderei feithe Bachtpreis würde, auf 50 Grad Celsius feft; Ingenieure ftiegen Nohheit wurde auf Großherzogs Geburtstag dahie Chm burd auf die Bergspigen und pflanzten dort Signale auf, um das Terrain trigonometrisch zu vermessen, neue * Pohl Göns, 3. Dezember. Ein Aft sondergleicher verübt. An der Hofraite der Frau Schäfer, an der sogenannten Halle, wurden 5 Fenster vollständig zer Maschinen wurden konstruiert und die Frage der trümmert und ein Stück der Einfriedigung niederge auch einen die Arbeiten abgeschlossen waren, da rückte der Mensch mit Maschinen, Bohrern und Werkzeugen vor, um in die Schauern der inneren Bergwelt zu dringen. Mit furchtbaren Waffen verteidigten die Berggeister ihr Reich, sie suchten den Menschen mit der Härte des Gesteins, mit falten und heißen Quellen und mit glühender Hitze zurückzuschrecken, und als das alles nichts fruchtete, da flohen sie zurück und zogen die Pfeiler aus dem zerdrückten. Aber auch hier mußten die eifersüchtigen Geister weichen, denn Centimeter um Centimeter wurde thnen das Reich abgerungen. Da griffen sie zum letzten Vorliebe seine Nache zu fühlen, denn in nicht allzu langer Zeit ist dies der 4. Fall. * Wetzlar, 2. Dezbr. Das Schöffericht ber handelte laut„ Weyl. Anz." u. a. über folgende Fälle: Der Ziegeleibefizer J. B. und der Meister D. N. bor R. is mar sind beschuldigt, in der Zeit von Frühjahr bis Anfang Juni 1906 den jugendlichen Arbeiter G. F. 3.3 die Fo Chri her Kleinki Beihnachten Gebirge, daß die Gesteinmassen das Werk des Menschen täglich mehr wie 10 Stunden beschäftigt zu haben. Das made, das Fe EC Bonntag, dismal die Ch Fik ftatifinden. fen, beide zu einer Geldstrafe von je 15 Mt. und den Kosten. Der Arbeiter Fr. M. von Wißmar hatte sich wegen einer Beleidigung zu verantworten, die und rissen alle Quellen auf und hauchten giftigen gegen einen dortigen Lehrer geäußert haben solltetstid mit Angeklagter wird unter zuziehung der bereits im Un fang des Monats über ihn verhängten Gefängnisstrafe von 1 Woche zu einer Gefängnisstrafe von 1 Matte und ihrer Kin und den Kosten des Verfahrens verurteilt. Außerdem wird dem Lehrer die Publikationsbefugnis zuge sprochen. Atem entgegen. Jetzt triumphierten sie: die Arbeiten an der Nordseite standen! Bei einer Temperatur von 57 Grad drangen die Wassermassermassen unter dem ungeheuren Druck von 12 Atmosphären vor. Es half nichts, der Betrieb auf der Nordseite mußte ſtillgelegt werden. Man sperrte das Wasser durch Dammtüren ab und setzte alle Hoffnung auf die Südseite. Langsam drang die Riesenarbeit des Menschen vor, die falten Quellen, die hervorbrachen, wurden gefaßt und durch den zweiten Stollen- um die Ventilation zu ermög lichen, wurde der Tunnel in zwei Stollen vorgetrieben - abgelassen, wobei sie auch noch in den Dienst der Kühlung gestellt wurden; die Schotterung wurde sieg retch überwunden. Drohend stand aber noch immer das Wasser an der Nordseite. Doch auch der Tag kam, an dem diese Schwierigkeit beseitigt wurde. Zum letzten Male wurden die Bohrer angesetzt und zum letzten Male knallten die Dynamitſchüsse und dann ging jeder andere Ton in dem Donnern und Brausen der in retßenden Strömen hervorbrechenden Wasser verloren. Zwei Ingenieure bezahlten ihre Tollkühnheit, sich zu weit vorgewagt zu haben, mit dem Leben. Das Werk fonnten die fleinlichen Geister nicht zerstören, so ver nichteten sie den Schöpfer! Der Vortrag wurde durch eine Reihe scharfer Lichtbilder unterstüßt, die nebenher einen wundervollen Blick in die grandiose Alpenwelt einen wundervollen Blick in die grandiose Alpenwelt b: achten. * In der am Sonntag in Weilburg abgehaltenen zweiten Sigung der Delegterten der Ruder Vereine an der Lahn wurde die Gründung eines Lahn- NuderVerbandes endgültig beschlossen nnd die Sagungen des Verbandes festgelegt. Mit Ausnahme des RuderVereins Ems, dessen Deligierter eine Vollmacht des Vereins nicht besaß, sind alle Vereine dem Verbande beigetreten. Ems stellte seinen Beitritt nach dem Gange der Verhandlungen in sichere Aussicht. Es findet jährlich eine Regatta statt und zwar in nachstehender Reihenfolge: 1907 Limburg, 1908 Gießen, 1909 Weglar, 1910 Gießen, 1911 Weilburg usw. * Grünberg 3. Dezember. In einem Dampfsäge: werf auf Station Müde verunglückte der Arbeiter Heinrich Damm aus Azenhain dadurch schwer, daß von der Kreissäge ein Stück Holz absprang und dem Ar beiter mit aller Wucht gegen den Unterleib flog. Bet Nieder Bessingen verunglödte der Gastwirt * en wohlwolle geftüden, S ners aber aud fte Befcherung Lifte zur G Frgegeben. Vielmehr bitte Eberstadt, 3. Dez. Begnadigung. Die seine zeit wegen Kindesmordes zu Zuchthausstrafe verurteilte ledige Elise Görlach von hier, wegen welcher sich aus viejel be eine Gefängnisstrafe zuzog, ift begnadig zu laffenworden und hat den Restteil ihrer Strafe geschenkt be kommen. Frau Profeffo anwalt Gri Sanna Haas, teftraße 32; albileijd, Lud 15; Frau 65mall, s weg 64. * Aus dem Ohmtal. Obwohl man ungern die schönen trockenen Spätherbsttage gegen raubes regnerisches Wetter eintauschte, haben doch auch die Regengüsse in zweifacher Hinsicht bemerkenswerten Nutzen gebracht nämlich die Bewässerung der Wiesen und Einschränkung des riesigen Mäuseheeres. Der Mäuseschaden wurde bei dem seitherigen trockenen Wetter immer augenscheinben anzunehme licher. Jetzt, nachdem die Laufröhren der Mäuse Wasse Wie ist Hstbma zu bekämpfen? Asthma Bulver, welches sofort Linderung verschaft Diese Frage ist gelöst durch Dr. Elswirths Aftmob Asthma- Pulver, Aftmol ist nicht zu vergleichen mit den vielfach ange in vielen Fällen vollständige Heilung. Dr. Elswick priesenen Mitteln, die in den meisten Fällen vollständig ihren Zweck verfehlen und im günstigen Falle nur ge ringe und vorübergehende Linderung schaffen. Ander berhält es sich mit Dr. Elswirts Aftmol, welches nad her den neuesten Errungenschaften der Wissenschaft ba gestellt ist. 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Während bie Fischerei seither nur 54 Mt. fostete, beläuft sich der eige Pachtpreis auf 211 Mt. Derselbe Pächter er läßt sich leicht ausdenken, ebenso, was erzielt werden muß, um bei einem Pachtpreis von 300 Mt. noch ein Geschäft machen zu fönnen. Von bloßer Liebhabe et tann da feine Rede sein. * Brauerschwend Doppeltes Schwein in des Wortes vollster edeutung hatte der Schweinehändler Johs. Rühl aus Renzendorf, der am dortigen Bahnhof 3 Borstentiere in den vormittägigen Güterzug 11,15 Uhr berladen hatte, die nach Fulda bestimmt waren und in Wallenrod noch einen Zuwachs von 18 Stück erfahren sollten. Wer vermöchte aber woh! das lange Geficht des Händlers zu schildern, als er bei der Ankunft in besagter Station die traurige Wahrnehmung machte, daß eines der unentbehrlichen Tierchen inzwischen die Flucht ergriffen hatte und laut Mitteilung bereits zwischen Brauerschwend und Hergersgesprungen war. Rühl, der das auf 150 M. bewertete igung niede arb auch einen Teil der Fischerei zu Ruppertenrod. dorf aus dem 1% Meter hohen halbverdeckten Waggon Pobl Gons in nicht d Offeriat folgende Fa ifter H. H. Don Frühjah Arbeiter 6. Bas für ein Forellenreichtum im Wasser zu OberChristbescherung Der Kleinkinder- Bewahranstalt. Weihnachten naht heran, das Fest der Liebe und t zu haben. Freude, das Fest der Kinder. Am 4. Advent, Sonntag, den 23. Dezember ds. Js. und becuri 5 Mt. und i mari diesmal die Ghriftbescherung für die Kinder unserer tworten, italt statifinden. Wir haben für 256 Kinder den rt haben ihnachtstisch mit Gaben zu decken. Um dies ausbereits in ihren zu können, wenden wir uns wieder an die Liebe Gefängnis und den wohlwollenden Sinn der Freunde unserer AnWir bitten uns Gaben an e bon 1 ftinlt und ihrer Kinder. teilt. Meidungsstücken, Stoffen und dergl. zuwenden zu wollen, sbefugnis bde fonders aber auch Geldgaben, die uns die gleichmdgigfte Bescherung für unsere Kleinen ermöglichen. ang. Diene Lifte zur Erhebung von Beiträgen wird nicht ftrafe beru berumgegeben. welcher fih t Vielmehr bitten wir, die uns zugedachten Gaben ein Eintretet bald an eine der nach benannten Vorstandsdamen ift belangen zu lassen. cafe geident Frau Professor Drews, Seltersweg 87; Frau Fietsanwalt Grünewald, Liebigstraße 21; Frau Bohanna Haas, Oftanlage 31; Frau Rechnungsrat anungen albileisch, Ludwigstraße 7; Frau Professor Leist, aubes regnettestraße 32; Frau Kirchenrat Naumann, Diezte Regengage 15; Frau Louise Ottens, Roonstraße; Frau Nußen gamall, Oftanlage 36; Frau Marie Schwan, and Ginschilters weg 64. ufejchaden Auch die Schwestern unserer Anstalt sind bereit, mer augen haben anzunehmen; man wolle freundlichst beachten, der Mäuse daj dies die kleinkinderschul- Schwestern sind, Fuchnend Diezstraße 15. kämpfen swirths derung ber g. Dr. Gl en bielfach Fällen bolli gen Falle n fchaffen. mol, welche Wiffenschot der Wirkung Das General bersendet nmal erprob aparat gebr el Apothele hteln Aftmol , Bol. lar tric. 20) cht bocrätig gel" in Gle pothefe in fe in Staffel poid erviece er chinen Gießen, den 19. November 1906. der Vorstand der Kleinkinder- Bewahranstalt. Dr. Naumann, Kirchenrat. Regenschirme für Damen, Herren u. Kinder stets das neueste in großer Auswahl und zu billigsten Preisen. In Schirmen mit bunter Kante, sowie farbig bringen wir stets eine une reicht große Auswahl zu vorteilhaften Breisen. Unsere Firma genießt den Ruf, stets die ersten und feinsten Nouveantes der Branche zu bringen. Casseler Schirmfabrik Seltersweg 9 Gießen bis 1000 st. auch gegen Seltersweg 9 Nervenschwäche bequeme Ratenzahlg. auf und deren Folgezustände, Angstfel od. Schuldschein gibt anert. gefühl, Appetitlosigkeit, Gedächtnisfthegre ell u. schnell C. A.Winkler, schwäche, Gemütsverstimm., HerzBin W., Mansteinerstraße 10. 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( Nachdruck verboten.) 187 801 429 75 616 995( 500) 1023 108 223 824 633 797 2070( 500) 213 332 541 80 964( 1000) 3138 69 81 946 630 68 72 90 741 980 4180 214 20 55 519 842 923 5048 101 867 412( 1000) 787 6163 349( 500) 547 90 693 965 7151( 1000) 75 206 8 432 667( 500) 81 23 88 871( 1000) 998 8082 810 652 9047 160 256 ( 3000) 72 95 861 76 492 917 3000) 10008 46 142 68 231( 500) 98 837 63 617 25( 500) 747( 3000) 80 11197( 1000) 297 341 409 89 91 752 969 94 12014 498 678 681 91 812 16 917 18002( 1000) 46 845 766 99 14044 218 468 828 978 15045 147 200( 3000) 410 90( 3000) 973 74 76 16073 180 435( 1000) 688 722 993 17047 84 172 497 781 64 959 18033 660 728 B53 921 19125 86 263 612( 1000) 850 20100 226 70 816 585 845 91 920 79 21008 199 274 703 864 22167 649 23168 227 397( 600) 678 633 991 98 24364 98( 500) 488 612 19( 3000) 94 25248 81 662 699 825 78 95 26013 267 433( 3000) 558 617 768 802 6 27070( 1000) 169 250( 3000) 371 419 578 698 28116 98 375 636 716 29046 269 434 727 910 80224 426 70 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118057 405 616 860( 500) 928 119014 252 427 574 88 609 93 718 851 120010 208 661 88( 1000) 90 859( 600) 78 925 80 90 121006 66 108 89 871( 600) 652 87 97 742 91 122150 250 66 86 343 416 86 798 919 42 56 123174 203 34 78( 1000) 606( 1000) 81( 3000) 790 962 98 124146 47 293 606 637 986 125161( 1000) 281 437 58 622 718 808( 3000) 906 22 57( 500) 71 126248 315 446 617( 1000) 69 725 944 127091 742 70( 600) 965 128066( 3000) 105 32( 500) 808 64 65 414 621 33 805 129058( 1000) 242( 1000) 606( 600) 16 704 180007( 1000) 41 211 354 417 18 67 618 87 702 77 853 69 181061 116 231 841 132074 118 272 351( 500) 415 636 826 133180 318 70 626 990 134003 8 12 111 48 294 364( 1000) 496 652 680 780 135285 385 417 533 773 136197 295 462 187144 97( 1000) 263 307 12 484 501 22( 1000) 798 138014 119 240 810 430 772 139017 189 241 612 94 707 63 64 68( 1000) 93 869 140008 30 166 75 720 881( 15 000) 923 73 141050 120 26 261( 1000) 868 430( 1000) 520 61 605 19( 1000) 43 993 142084 118 264 416 50 918 34 143098 ( 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171021 152( 500) 441( 1000) 87 89 609 ( 1000) 28 872 906( 1000) 17 2085 147 94 229 66 67 85 99 319 43 97 428 518 173084 112 62( 1000) 95 311( 3000) 513 44 62 800 6 174021 135 247 312( 1000) 626 37 772( 500) 175046 242 501( 3000) 850 88 176060 77 186 268 83 750 72 904 177066 627 86( 1000) 606 75 722 806 178003 47 64 125( 500) 296 381 425 633 609 704 832 179296 826 458( 500) 535 856 Bahndamm liegen sah, lief nun in größter Verzweiflung den Schienenweg Wallenrod- Renzendorf entlang. Wer Ausbeschreibt nun aber sein Erstaunen, als er den reißer bei bestem Wolsein und bergnüglich grunzend in einer nahen Wiese umherspazieren sah. 180039 86( 500) 288 369 443 621( 500) 181184 834 40 629 662 782 958 182294 308 86 72 417 651 68( 1000) 770 82 183138 216 184005 21 212 739 822 185120 61 257 72 946 186054 264 372 429 86 601 701 64 894 187098 119 203 516 616 926 59 188193( 500) 269 381 425 50 613 83( 500) 621 66 760 68 868 947 189526 84 * Frankfurt a. M. Eine nachahmenswerte Einrichtung hat die hiesige städtische Sparkassenverwaltung eingeführt, nämlich Sparkassetten, welche sie von jetzt ab an die Einleger auf Wunsch verteilt. Die Sparbüchsen sind massiv aus Eisen gegossen, ungefähr 12 cm hoch; auf der Vorderseite ist der Frankfurter Adler angebracht und darunter die Worte:„ Heimsparfasse". Auf der Rückseite ist als Symbol der Sparsamfeit ein Bienenhaus mit der Unterschrift:„ Spare was, so hast du was angebracht, bezw. eingegossen. Wil der Sparer von Zeit zu Zeit das eingeworfene Geld gutschreiben lassen, so begibt er sich mit der eisernen Stassette zur Zahlstelle, wo sie mit einem komplizierten 190011 137 253 786 838 63 76 933( 1000) 191135( 1000) 44 601 703 192011 681 661 966 193067 636 847( 500) 194148 863 634 47 724 195151 92 281 98 312( 500) 562 614 805 972 196640( 1000) 68 628 775 197022 175 257 62 601 14 684 725 930( 3000) 198010 73 91 427 614 72( 3000) 199022 63 209 480 848 200179 219( 1000) 30 51( 3000) 386 607 201010( 3000) 76 854( 500) 693 ( 1000) 672 80€ 61( 1000) 202003( 500) 58 234 508 801 953 203167 218 422 90 ( 3000) 204114 19 309 601 61 89 98 735 960 205018 269 330 93 414 547 774 862 911 60 206127( 3000) 298 497( 600) 909( 30000) 207438 524 900 18 208015( 500) 285 828 62 647 612 718 209093( 1000) 107 16 329( 5000) 677 81 91( 3000) 618 79 776 911 16 72 95 210016 98( 500) 194 447 77 729 847 958 211080 478 83( 500) 632 755 70 79 212044 48 240 70 872 784 952 69 213111( 3000) 70 320 605 13 37 628 63 88 748 843 214088 317 434 98 659 637 63 770 822 215454 720 61( 3000) 216029 69 87 107 325 402 46( 3000) 47( 600) 829 217196 978 218014 192 253 381 445 74 219017 26 400 784 884 946 220080 583 707 18 957( 3000) 221266 828 507 712( 1000) 936 222126 296 ( 3000) 433( 3000) 654( 1000) 634( 3000) 719( 1000) 913( 1000) 98 223240 470 646 ( 1000) 609 727 866 912 70 224101 34 225182 227 617( 500) 89 878 226064 88 281 868 607 732 908 227011( 1000) 12 247 383 96 555 600 7 81 791 228270 320 91 810 993( 3000) 229421 636 37 719( 500) 836 966 230032 176 202 810 13( 500) 425 652 740( 3000) 864 910 99 231248 75 87 ( 500) 538 878 232021 28 35 80 339( 3000) 683 754 59 953 93( 500) 233042 101 286 340 618 996( 500) 234081 881( 1000) 521 657( 3000) 763 862 952 60 235140 440 44 654 76 722 934 236313 432 79 570 926 34 237168 421 238327 618 23 726 52 77 809 35 967 239063 189 670 83 813 240058 275 465 883 241115( 3000) 502 606 38 76 793 907 242092 238 371 438( 500) 56 71 844 67 243016( 3000) 284 386( 500) 422 578 673 753 918 244087 ( 600) 890 489 590 654 81 703( 3000) 245009 172 212( 1000) 521 888 246034 85 208 32 434 73 88 691 794 873 74 247205 62 86 364( 500) 453 505 625 ( 10 000) 936 248062 610 68 789 807 998 249074 246 95 766 96 848 951 74( 5000) 88 250099 967 251466 630 85 252308 65 624 634 782 877 253073 219 255350 835 76 807 404 69 638 805 918 254127 203 405 37 716 81 808 964 88 526014 86 303 44( 1000) 308 97 519 685( 500) 714 916 257096 720 62 867 818977 632 822 998 259178 313 38 58 592 712 887 96( 500) 260073( 1000) 283 614 32 886 261002 223 27 320 56 594 810 62( 500) 262025 86 198 601 76 693 730 820 44 263094 266 264005 87( 600) 125 321 609 767 860 51 69 915 82 265057 84 133 54 207 866( 500) 969 266403 62 93 550 630 ( 5000) 920 86( 1000) 267051 65 154 76 348 72 423 636 53 60 71 750 824 40 60 268106 221( 500) 39 49 490 269032 502( 500) 4 38 800( 1000) 57( 1000) 270046 93 292 389 617 834 940 271155 254 351 652 91 904 272127 80 210 48( 3000) 423 805 45 273162( 1000) 213 339 487( 500) 501( 500) 57 94 706 96 851 77 965 274564( 1000) 71 754 275081( 3000) 640 87 956( 1000) 69 276145 418 64 836 93 985 277168 222 332 75 83 688 278188 561 809 82 279341 63 612 819( 500) 47 74 93 994 280042 202 22 99 260 619 810 925 64 281159 206 852 923 282091 134 ( 3000) 637 65 681 746 844 948( 500) 71 283005 318 92 489 610 40( 500) 604 ( 500) 745 77 824 234019( 600 1 285479 710 914 286 133( 600).. 483 619 76( 500) 703 829( 600) 42 389 401 69( 1000) 503( 1000) 48 843 973 ( 2000) 547 90 746 52 845 937 287330 215. öniglich Vrensische Klaffenlotterie. 21affe 25. 8iehungstag. 3. Desember 1906. Nachmittag. Nur die Gewinne Aber 240 M. find in Klammern betgefügt. ( Ohne Gewähr.. St.. f. 8.) Nachdrud verboten.) 73 419 658 70( 500) 728 73 868 922 1040( 600) 96 193 602 780 822 932 80 2356 498 657 668 8367 456( 500) 637 708 38 811 61( 8000) 954 4125 347 472 769 5059 79 871 440 609 89 834 90 6007 105 443 621 801 48 7056 113 239 626 777 88 886 8266 841 466 78 86 689 848 913 9016 149 289 99( 500) 979 12098 186 10385 48 463 618 821 66 11068 215 20 69 68 822 432 644 899 ( 1000) 315 450 68 69 652 78 704 890 13100( 500) 29 69 308( 1000) 438 604( 500) 783 836 14008 123 383 448 689 653 15479 865 920 16135 241 44 559( 3000) 963 78 17198 367 880 425( 3000) 643( 500) 805 18456 63 700( 3000) 15( 1000) 822 906 19030( 3000) 180 226( 1000) 801 29 499 806 914 55 21253 362 504 676 730 945 20026 167 828 64 466 545 625 761 62 66 89 844 22191 276 827 607 78 692 94 828( 500) 23089( 3000) 91 585 24235 709 815 902 25253 816( 500) 98 535 63 649( 600) 711( 600) 26109 212 19 374 84 441 27067( 3000) 107( 1000) 22 81 481 669 616 75 43 866 28192 232 845 48 406 630( 1000) 781 864 900 44 29127 61( 600) 35° 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266211 46 777 948 267102( 600) 290 350( 500) 85 642( 1000) 825 929 268052 142 261( 600) 990 269077 120( 500) 230( 1000) 42 861 608 89 838 90 270077 867 674 703 924( 500) 271229 630 854 908 272103 598 614 712 49( 3000) 66 278081( 500) 176 200 37 75 382 445 681 854 83 985( 500) 274023 99 202 15 76 756 275247 401 21 658 67 830 909( 600) 276061 82 271( 500) 634 659 72 92 964( 500) 277077 126 867( 500) 428 81 99 876 950 278127 41( 500) 62( 500) 620 70 724( 3000) 279047 78 229 51 383( 1000) 978 280206 89 443 626 76 713 972( 500) 281034( 1000) 62 54 271 584 89 815 282078 201 73 440 527 38 700 89 801 64( 600) 57 283059 61 896 458( 1000) 798 284538 823 63 88 285200 647 68 826 944 286667 619 31 704( 3000) 945 95 287096 167 7907 3m winnrad verblieber 1 Bramte à 800 000 Mt., 1 eminu à 15 000 210 000 M, à 6000 80& 3000, 171 à 1000 t., 214 à 500 ART. 6. 83. nmen ht It ie ir et. oft ter ent LS ng m. Schlüffel entleert wird. Diese Neuerung wird allgemein| Die Marktpreise für Bich und Frucht und die Anklang finden, da die bronzierte Sparkasse, die einer Gießener Fleisch- u. Brotpreise am 3. Dez. 06. Standuh ähnelt, ähnelt, zugleid) zugleich einen Zimmerschmud bildet. * Hanau, 2. Dez. Großes Aufsehen erregte hier die gestern erfolgte Verhaftung des Bezirksschul. lehres Simon. Es wird ihm zur Last gelegt, sich gegen Schulmädchen sittlicher Berfehlungen schuldig gemacht zu haben. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, den 5. Dezember Aufh ierung, meist trocken, fälter, nachts Frost. Mäßige nördliche Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Marttberigte. Bich, 4. Desbr. Auf dem heutigen Bochenmar't foftetes Butter per fb. 1.20-1.25., bühnereler ber Stüd 9-10 fg., Enteneter St. 0-0 Pfg., Käse ver St. 6-8 Pfg., Kasematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Bfd. 18-24 Pfg., Linsen per Pfd. 25-40 Vfg., Tauben per Baar 0.80-1.00 mt, Hühner per Stück 1.00-1.60 mt., Hahnen per Stüd 0.80-1.80 mt., Enten per Stüd 0.00-0 00 mt., Gänse per Pfd. 60-70 Bfg., Ochsenfleisch per Pfd. 82-88 Pfg, Rinds fleisch per Pfd. 80-82 Pfg., Schweinefleisch per Pfd. 86-90 Bfg. Schweinefleisch gesalzen per Pfd. 94 Pfa., Kalbfleisch ver Pfd 80-84 Bfg., Hammelfleisch per Pfd 60-80 Pig., Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-7.00 Mt., 3wiebeln per 3tr. 4.00-5.00 Mr., Weiskraut 3tr. 2.20-2.50 Mt., per St 08-12 Bfg., Aepfel der Ctr. 15-24 Mt., Zwetschen per 3tr. 0.00-0.00 mt., Pirnen per Ctr. 8-10 Mr., Nüsse 100 St. 30 Pfg. Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehr dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktjeit im Um herziehen feilgeboten werden. Bekanntmachung. Ochsen Kälber Schweine 1/3 w " 69 19.00-00.00 M. 17.00-00.00 Höchste Schlachtviehbreise Fletchpreise in Frankfurt a. M. in Glehen 50 kg Schlachtgewicht 86-92 m./ kg 82-88 f. 94-97 Pf. 80 80-84 bo. 86-90 Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 kg 54 3. Schwarzbr. do 50 P. " " 80. Getreidepreise in Mannheim Weizen 100 kg Roggen d. Frankfurt a. M., 3. Dezember. Fruchtmarkt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer mt 17.80-18.00, furhessischer t. 17.80-18.00 Roggen, hiesiger mr. 16 50-16.60, russischer Wt. 17.00-17.75 Gerfte, biefiger Mr. 17.00 bis 17 75, Pfälzer Mt. 18.50 bis 19.10, fränkischer Mt. 18 75-19.10, Riedgerste Mt. 18.60 bis 19 20 Hafer, hiesiger und Wetterauer Mt. 17.00-18 00, tuxhessischer Mr. 17.00-1800, bab erischer Mr. 17.00-18.00, Mais, Mired Mt. 13.50-13.50. Alles pro 100 kilo ab hier. Mehl wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mt. 27.00-28.25, feinere Marte mr. 28.50-29.50, biefiges, Nr. 1, Mt. 25.25 bis 26.25, feiner Marten Mr. 26.25-27.25 biefiges Nr. 2, Mt. 24.25-24.75, feinere Marken Mr. 25.00-25.75, biefiges Nr. 4, Mr. 21 25-21 75 feinere Marten Mt. 22-22.50, Roggenmehl, hiesiges, 0, Mt. 25. bis 25.50, do. 1 Mt. 23.50-24.00, do. 2 Mt. 18-19.25 Weizen- schalen Mr. 4.90–5.00, Weizenfleie f. 5.00--5.15, Roggenflei: mt. 5.50-5.65, Weizenfuttermehl Mt. 7.25-7.75. Verantwortlich für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gießen. Bekanntmachung. Aus der Stiftung der Kinder und Erben des Die dem Installateur Frik Jung dahier gewährte Kommerzienrats Georg Karl Gail find für das Bulaffung zur Ausführung von Anlagen im Anschluß Jahr 1907 an drei bedürftige, in Gießen wohnende an das städtische Elektrizitätswerk ist widerrufen Familien oder alleinstehende Personen, Unterstützungen worden. bon je 300 ME. zu vergeben. Bewerbungen haben bis zum 15. Dezember 1906 bei dem Armenamt, Neuenbäue 25, zu erfolgen. Gießen, den 1. Dezember 1906. Großh. Bürgermeisterei Gießen Mecum. Bekanntmachung. Die unterm 22. November 1906 angeordnete Sperre der Walltorstraße zwischen Brandgasse und Braugasse wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 30. November 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg Betr. Gewerbe- Legitimationsfarten. Bekanntmachung. Wer in Gemäßheit des§ 44 der Gewerbeordnung Warenbestellungen aufsucht oder Waren ankauft, bedarf hierzu einer Legitimationsfarte, welche nach§ 44a der Gewerbeordnung für die Dauer des Kalenderjahres erteilt wird. Diejenigen Personen, welche ihren Geschäftsbetrieb im Jahre 1907 fortzuseßen oder zu beginnen beabsichtigen, werden deshalb aufgefordert, ihre Anträge auf Erteilung der Legitimationsfarte bet uns jetzt schon und so zeitig zu bestellen, daß sie zu Anfang des nächsten Jahres im Besitz der erforderlichen Legitimations farten sein können. Gießen, den 30 November 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Betr.: Fundsachen. Bekanntmachung. In der Zeit vom 24. November bis 1. Dezember 1906 wurde in hiesiger Stadt gefun ea: 1 3wicker und 1 Umhängetuch; verloren: 1 Heißzeug in Etui, 1 braungelber Kinderumhang, 1 schwarzledernes Portemonnaie mit 90 Mt. Inhalt und 1 gelber Ledergürtel mit Schnalle und blauen Steinen. Entlaufen ist: 1 dunkle Doggen hündin. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegens stände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 1. Dezember 1906. Sroßh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Altes bedeutendes Oel- Jmportbaus sucht zum Vertriebe von Maschinen- und ZylinderDelen für Glessen und Umgegend einen bei den Fabriten gut eingeführten Vertreter.- Offerten mit Angabe von Referenzen unter A. C. 306 64 an die Ann.- Erped. Bouacker& Rank, Düsseldorf. Ein kleines rotes Tugtige Arbeiter für ein Del und FettwarenPortemonnaie Fabritations Geschäft gesucht. Beberloren. Abzugeben gegen Belohnung Henselstraße 3 II. Stübchen mit Bett zu vermieten. werber mit Branche- Kenntnisse be= Meldungen: vorzugt. Gießen, Bahnhofstraße 44 II. Dames jeden standes finden freundl. Aufnahme.( Größte Disfret.) Frau Kraft, Hebamme, Gießen, Maigasse 11. Undenheim, Rheinhessen. Gießen, den 30. November 1906. Großh. Bürgermeierei Gießen. J. V.: Curschmann. 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