fach 6731 hren! fultationen chriftlich Hen! r Schweiz orto! ria" ell at, Epikranktismus ben Geist auf rflüssig. Tuberkulose r, auch wenn Hemlich weit Ser nicht durch erfulösen Ge werden, nach ng der Krantgebracht find, er fallartigen aus dem Blut sicherer Bee Natur selber the nur tein legt. Aeußere müssen Hand der Erfolg der n soll. Tan. ind alt ge. ren schwind. egen Tuber. Mittel sind ind vor allen rei. Etwaige ich und sie werangefertigt. in verstorbener islich vielen rzten aufget wieder ge methode nicht nicht genügend ch meine Batimehr halte ich ie, und nichts te Behauptung hl einlaufenden lands und weit ht möglich, alle e ich nachstehend weiterer Dant ei mir bereit. sen. stfach 6731 Freitag, den 3. Auguft De Familienze 1906 Nr. 181 Erstes Blatt. baltion u.Haupterbebition: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechanschluk Nr. 362. Samstag, den 4. August 1906 Gießener 15. Jahrgang € Gratisbellogen: Oberbeffische Familienzeitung( g) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Unabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen nnd anderer Behörden von herhen Menfchliches 1 Allzumenschliches. [ Politische Wochenschau.j - Seit Monaten wird öffentlich von unserer Kolonialberwaltung gesprochen; öffentlich aber nicht offen. Man erbob Anflagen, man forderte Aufklärungen aber die Antiagen beschränkten sich auf Andeutungen, und die Bes fchuldigungen waren unbestimmt, unflar, gemein gehalten. Gouverneur v. Puttkamer wa erste Gegenstand der Angriffe. Er sollte eine politisch gefagrliche Mißwirtschaft geführt, einen Baß wissentlich unter falschem Namen aus gestellt, von Erwerbsgesellschaften in dem ihm unterstellten Gebiet Beteiligungen angenommen haben. Es hat recht lange gedauert, ehe diese Beschuldigungen fich greifbar herausschälten, und sobald es geschehen war, wurde ihnen widerprochen. Bestätigt sich auch nur ein Teil der gegen ihn gerichteten Anschuldigungen, so ist der verflossene Gouverneur Menschlichem, Allzumenschlichem erlegen. bon Noch ärgerlicher ist der andere Vorfall, der zur einstweiligen Verhaftung des Majors Fischer geführt hat. Major Fischer soll im Kolonialamt bei der Vergebung bon Lieferungen von entscheidendem Einfluß gewesen sein, diesen Einfluß zu Gunsten der Firma Tippelskirch& Co. geltend gemacht und dann von dem Chef dieser Firma Darlehen genommen haben, die er nach seiner Vermögenslage nicht zurückerstatten fonnte. Damit wird der Verdacht der Bestechung begründet. Zu dieser Sache wird uns Be= unparteiischer Seite geschrieben: ,, An die Wohl techungsgeschichte glauben wir zunächst nicht." liegt es in der Möglichkeit, daß Major Fischer in materieller Bedrängnis auf den Gedanken gekommen ist und den Gebanten auch ausgeführt hat, fich mit einem Darlehnsgesuch an den Chef der Firma zu wenden, den er bei dem Abschluß der Lieferungsgeschäfte fennen gelernt hat. Sollte er fich lieber an einen Wucherer wenden? Oder sollte er jeden Versuch zu seiner Rettung aufgeben? Vielleicht sind es Wucherer gewesen, die ihn in die schlimme Lage gebracht haben, vielleicht war er von Wucherern schon abgewiesen worden. Gerade ein seiner selbst sicherer Mann konnte wissen, daß das Darlehen sein objektives Urteil nicht beeinflussen würde. Auch wird es von Belang sein, ob das Darlehnsgesuch nach oder vor Abschluß der Lieferungsverträge verlangt und bewilligt worden ist. So steht die Angelegenheit, mit unbefangenem Auge betrachtet, auf Seiten des Majors Fischer. Hat aber dieser feine Bestechung angenommen, so hat man ihm ganz gewiß feine Bestechung gegeben. Jeder Großkaufmann tommt Tag für Tag in die Lage, Darlehnsgesuchen zu begegnen. Er wird sie meist ablehnen denn so groß ist kein Vermögen, daß es allen Gesuchen standhalten könnte aber manchesmal wird er sich gezwungen fühlen, keine Absage zu erteilen, auch wo er auf die Rückzahlung nicht hoffen darf. Es ist peinlich und unter Umständen unmöglich, ein Darlehnsgesuch dem abzuschlagen, mit dem man verkehrt und weiter verkehren muß." Auch hier also handelt es sich um Menschliches, Alzumenschliches. - - Ein Gutes hat die vergangene Woche gebracht: das Ende des Buchbinderstreiks nad dreimonatiger Dauer. Das Ende wäre früher nicht zu früh gekommen, und es hätte fich auch frither schon erreichen lassen. Doch marum sollen Arbeitgeber und Arbeiter ge sein als die Staatsmänner hon Beruf? Beringarn baben es genau ebenso gemat She Sabezas ülber die Quotenfrage unendlich erbizt. und schließlich bet Desterreich nachgegeben. So war es immer. König Eduard von Engine hat seine Verftimmung überwunden und wird in nicht ferner Zeit seinen Neffen, den deutschen Kaiser, besuchen. Große politische Bedeutung hatte das Schmollen nicht, und auch die Versöhnung, über die wir uns aufrichtig freuen, paßt sich höchstens der bereits vorhandenen politischen Situation an. Vergeblich fragt man nach großen politischen Motiven. Es handelt sich nur um Menschliches, Alzumenschliches. In Rußland setzt Ministerpräsident Stolypin seine Bemühungen fort, Feuer und Wasser zu mischen, in demselben Kabinett Vertreter der Revolution und der Reaktion zu vereinen. Es ist vergebliche Arbeit. Vergebliche Arbeit ist nicht minder die Verschleierung der Militärmeutereien. Die von Sveaborg, die in schlechter Behandlung der Matrosen ihren Anlaß hatte, war noch die harmloseste. Inzwischen ist die Großfürstenpartei, die sich die Partei der wahren Russen" nennt, am Werfe, in ihrer Art die Revolution durch Meuchelmord zu bekämpfen. Das Dumamitglied Herzenstein war ihr erstes Opfer. Cobald Rußland in Frage kommt, handelt es sich nicht um Menschliches, Alzumenschliches, nein: um Unmenschliches. - Der Hufftand in Kronstadt. Obwohl auch in Kronstadt die Meuterei unterdrückt wurde, durchschwirren wilde Gerüchte die Stadt, so daß die Bevölkerung, von einer Banif ergriffen, scharenweise die Stadt berläßt. So heißt es, daß vier Kriegsschiffe, mit Meuterern an Bord, dort eingetroffen seien und die Geschütze auf die Stadt gerichtet hätten. Vergebens wird dieses Gerücht von den Organen als grundlos bezeichnet; die panikartige Flucht der Bevölkerung hält an. Und auch in Beterhof herrscht große Besorgnis; es heißt, daß der Bar Beterhof verlassen und nach Zarjtoje selo übersiedeln will. Bericht eines Augenzeugen. Die Annahme, daß die Meuterei in Kronstadt ernsterer Natur gevesen, als der erste offiziöse Petersburger Drahtbericht zugab, hat sich bestätigt. Ein Augenzeuge berichtet jezt: Die Anzahl der Aufständischen betrug 500 Geniesoldaten und 2600 Matrosen. Die Meuterer drangen bei Morgengrauen nach Tötung und Gefangennahme der Offiziere ins Arsenal, wo sie jedoch keine Fenerwaffen vorfanden und darauf von inzwischen aus Petersburg angelangten Garderegimentern hinausgedrängt wurden. Gleichzeitig beseßten andere Meuterer das Festungsfort Konstantin. Diegierungstreu gebliebene Artilleric beschoß vom Stadtinnern das Fort. das endlich eine weiße Fahne hißte; Maschinengewehre beschossen die Matrosenkasernen. Die Eingeschlossenen wurden ebenfalls zur Uebergabe gezwungen. Insgesamt find acht höhere Offiziere getötet, elf verwundet. Auch Admira! Beklemischew wurde so schwer verwundet, daß er Freitag seinen Wunden erlegen ist. Die Anzahl der beiderseitig getöteten und verwundeten Soldaten ist noch nicht festgestellt, jedoch sehr bedeutend. Unter den Verhafteten ist ein unbekannter Zivilift, der angeblich den Aufstand geleitet hat. Zwei andere Zivilisten wurden bei einem Fluchtversuch auf einem Motorboot erschossen. Der Aufstand war ausgesprochen politischer Natur; auf den Meutererflaggen standen die aus der Reichsduma be= fannten Worte ,, Semlja i Swaboda"(= Land und Freiheit). Die allgemeine Ansicht geht dahin, die legten Ereignisse seien lediglich das Vorspiel zu einem weit größeren Aufstand in Kronstadt. Man meint, die Rädelsführer hätten Donnerstag feine Zeit gehabt, die Artillerie auf ihre Seite zu bringen, was beim nächsten Putsch wahrscheinlich sein wird. Neue Meutereien. Ein amtlich noch nicht bestätigtes Petersburger Tele, gramm vom Freitag meldet, daß Sebastopol in vollem Aufruhr sei. Vier Kriegsschiffe und zwei Torpedoboote, die aus Nangoe famen, befinden sich in voller Meuterei. Bestätigt sich diese Nachricht, dann würde man allerdings an einen organisierten Aufstand der ganzen russischen Flotte glauben müssen. Auf dem Kreuzer ,, Pamjat Asowa" bei Reval hat in der Tat eine Meuterei stattgefunden. Fünf Offiziere einschließlich des Kommandanten wurden getötet. Allerdings hat der treugebliebene Teil der Besazung bald die Oberhand gewonnen. Die Mannschaft lieferte die an der Meuterei Beteiligten- etwa 150 Mann den Be hörden aus. Die Meuterer wurden gelandet und verhaftet; die ganze Besagung wurde entwaffnet. In der Garnison Reval ist es zu einem Zusammenstoß zwischen meuternden und loyalen Truppen gekommen. Der revolutionäre Pöbel fämpfte auf den Straßen auf Seite der Meuterer gegen die Regierungs. truppen. 160 Sozialisten, die an diesen Kämpfen teilnahmen, wurden in eine Falle gelockt und von Regierungstruppen niedergeschossen. Schließlich wurden Meuterer und Revolutionäre von den Regierungstruppen auseinandergejagt. In der alten Nyelandkaserne in Helsingfors entstand Donnerstag Nachmittag eine Meuterei, bei der auf beiden Seiten scharf geschossen wurde. Die Kugeln fielen zum Teil auf die Straße und trafen viele Passanten. Von diesen blieben 7 tot und 7 wurden verwundet. " Die Erregung in Helsingfors ist gewaltig, trotzdem oder weil der Führer der Roten Garde", Kapitän Cock, verhaftet worden ist. Als Gegengewicht gegen die Rote", hat sich Freitag eine Weiße Garde" gebildet. Sie besteht aus einigen hundert jungen Leuten, die der Polizei ihre Dienste zur Herstellung der Ordnung angeboten haben. Blutige Zusammenstöße zwischen den Roten" und den Weißen" finden unausgesezt statt. Die Situation ist äußerst ernst. In dem Artillerielager Rambertow bei Warschau herrscht seit zwei Tagen offene Meuteret. Die Artilleristen jagten ihre Offiziere weg und empfingen die gegen fie aufgebotenen Kafafen mit Kartätschenschüssen. Ueber die Einzelheiten wird noch strengstes Geheimnis bewahrt. Es ist sehr bedenklich für die russische Regierung, daß in diesem kritischen Augenblicke auch Truppen in anderen Landesteilen wieder in Aufruhr geraten. Ferner wird gemeldet: Petersburg, 3. August. Die militärische Bewachung der Straßen und öffentlichen Gebäude ist erheblich verstärkt worden. Die hier anfernden Kriegsschiffe und Yachten ers hielten Befehl, fich in voller Kampfbereitschaft zu halten. Petersburg, 3. August. Die Station der Finnländischen Bahn von Petersburg bis Wiborg sowie das ganze Meeresufer sind mit Truppen besetzt worden. Kronstadt, 3. August. Ueber unsere Stadt ist der Kriegszustand verhängt. Sieben Meuterer von der Minentompagnie sind wegen Ermordung von Offizieren zum Tode durch Erschießen verurteilt worden. Moskau, 3. August. Es wird hier bekannt, daß die Verhandlungen über den Eintritt von Nichtbureaukraten in das Kabinett Stolypin ins Stocken geraten sind. Graf Heyden ist von Petersburg abgereist. Stolipin verhandelt nunmehr mit Senator Koni und dem Historiker Winogrado. Ersterem hat er das Portefeuille des Justizministers, letterem, der einen Lehrstuhl an der Universität Cambridge bekleidete, das Ministerium der Volksbildung angetragen. Warschau, 2. August. Der Gehilfe des Gouverneurs, Generalmajor Markgrafski, ist in der benachbarten Sommer frische Otrock von einer Bande überfallen und nebst seiner Frau getötet worden. Sveaborg, 3. August. Die Festung befindet sich in den Händen des Kommandanten. Auf den Forts herrscht wieder Ordnung. Die Zahl der Opfer beträgt mehr als 100. Politifche Rundschau. Deutsches Reich. * In der Kolonialverwaltung wird jetzt ordentlich aufgeräumt. Nun ist auch die Einleitung eines Disziplinars verfahrens gegen den früheren Personalreferenten Geh. Legationsrat v. König, erfolgt, weil Herr von König seit Jahren die dienstlich zu seiner Kenntnis gebrachten Anzeigen über Vergehen von Beamten und Offizieren im Kolonialdienste unterdrückt oder nicht weiter verfolgt hat. * Der preußische Minister der öffentlichen Arbeiten hat unter Hinweis auf frühere Erlasse die königlichen Eisenbahndirektionen beauftragt, eine erneute Untersuchung der Personenwagen während des Monats August vornehmen zu lassen. Die Untersuchung ist in üblicher Weise auszuführen, insbesondere ist das Augenmerf darauf zu richten, daß die Reinigung der Wagen mit der erforderlichen Sorgfalt vorgenommen wird, die Aborte fich in sauberem Zustande bes finden, das vorgehaltene Trint- und Waschwasser von guter Beschaffenheit ist und der Jahreszeit entsprechend genügend erneuert wird. * Aus Anlaß der Geburt eines Thronfolgers hat der Herzog von Sachsen- Koburg- Gotha eine Amnestie erlassen, durch welche alle Strafen wegen Majestätsverbrechen, Vergeben wider die Staatsgewalt, gegen die öffentliche Ordnung, Vergehen nach§ 196 bis 197 des Strafgesetzbuches und gegen das Reichsgesetz über die Presse, sowie alle polizeilichen Strafen bis zur Höhe von 20 Mark erlassen werden. Dagegen dürften fich die Hoffnungen auf eine allgemeine Amnestie anläßlich der Taufe des Sohnes des deutschen Kronprinzen auch diesmal als trügerisch erweisen. Wie jezt mit Bestimmtheit verlautet, hält die Krone an ihrer Anschauung fest, daß die Taufe, die mur ein Familienereignis sei, teinen Anlaß zu einem Gnadenafte politischer Natur biete. * Aus Anlaß der Geburt eines Thronfolgers hat der Kaiser an den Herzog von Coburg- Gotha ein Gratulationstelegramm folgenden Inhalts gerichtet. ,, Von Herzen freue ich mich mit Dir des Segens, den Gott der Herr Deinem Hause und Deinem Lande ge schenkt hat. Er nehme ferner Mutter und Kind in seine Obhut. * Zu der Affäre Fischer- Tipelskirch nimmt jetzt ein Inhaber der Firma v. Tippelskirch& Co. öffentlich das Wort. Er bestreitet, daß irgend etwas vorgekommen sei, was den Major Fischer belasten könne. Major Fischer habe nur zweimal Darlehn von 5000 und 2000 Mark erhalten, ohne zu wissen, daß ein Teil dieses Geldes von ihm( v. T.) gegeben wurde. * In der Kammer der Abgeordneten zu München erflärte der Verkehrsminister, daß bereits ein Projekt für den Uebergang der bayerischen Bahnen zum elektrischen Betriebe fertig sei. Ueber die Ausnüßung aller Wasserkräfte Bayerns müsse ein einheitliches, großzügiges Projekt durch einen Fachmann allerersten Ranges aufgestellt werden; die Eisenbahn. verwaltung könne hierin nicht allein vorgehen.- Bayern in Deutschland voran! Spanien. ** Der Handelsvertrag mit den Vereinigten Staaten von Nordamerika ist in San Sebastian im Beisein des ameri tanischen Gesandten unterzeichnet worden. Der Finanzminister erklärte, der Vertrag sei für Spanien vorteilhaft. Der Minister kündigte ferner die Errichtung einer direkten Dampfschiffahrtsverbindung zwischen Newyork und Vigo an. Balkanftaaten. ** Ein blutiger Kampf zwischen Bulgaren und Griechen steht wieder bevor. Privatbriefen aus Philippopel zufolge find dort Gerüchte verbreitet, daß die Bulgaren für den 6. August in Philippopel und anderen Orten allgemeine Angriffe gegen die Griechen vorbereiten. Hof und Gefellschaft. Der Kaiser wird in den nächster zehn Tagen Truppenbesichtigungen abhalten. Erst dann dürfte die Fest setzung des Tages für die Taufe des Kronprinzensohnes er folgen. Deer und flotte. Unfall in der österreichischen Marine. Während d Manöver, welche die österreichisch ungarische Marine Adriatischen Meer zurzeit unternimmt, hat sich ein schwere: Unglüdsfall ereignet. Bei einer Schießübung mit scharfen Geschossen traf ein 15 Zentimeter- Geschoß, das die„ Habs burg" abgefeuert hatte, den großen Panzer ,, Erzherzog Karl". auf dem es große Verwüstungen anrichtete. Drei Mann wurden auf der Stelle getötet und zehn schwer verwundet. Das Schlachtschiff selbst erlitt so schwere Beschädigungen, daß es ins Dock gehen mußte. Die französischen Flottenmanöver find, wie Admiral Fournier in einer Rede betonte, was die Sicherheit der französischen Küstenpläge angehe, befriedigend ausgefallen, da fie die Gewähr leisteten, daß ranfreich, wenn es wolle, in der Lage sein fönne, binnen turzem fiegreich jeden noch so bedrohlichen Angriff zur See zuri.fynichlagen. Der Admiral bob die große Bedeutung der Unterreboote und Torpedo boote berror, die stande seien, den Erfolg eines Angriffs großer Schiffe zu vereiteln. General Stöffels Schuld. Der Held von Port- Arthur" hat gegen das ihn vers Arteilende Erkenntnis protestiert und behauptet, daß die Beugen alle ungünstig für ihn ausgesagt und man andere nicht verhört hätte. Indessen scheint es doch, als ob sich Zeugen für die Unschuld Stössels nicht finden werden, weil er nicht als unschuldig angesehen werden kann. Aus den Beugenaussagen geht jedenfalls hervor, daß die Festung noch nicht hätte überliefert werden brauchen, da sie noch für Monate mit Proviant und Munition versehen war. über 4 Millionen Frants angegcsen, nach anderer Meldung beläuft sich die Summnie sogar auf 12 Millionen. † Das VII. Deutsche Sängerbundesfest findet 1907 in Breslau statt. Das Festprogramm lautet, soweit bis jetzt schon festgestellt: Samstag, 27. Juli 1907: Empfänge und Begrüßungsabend. Sonntag, 28. Juli 1907( 1. Festtag): Probe, Festzug, Kommers. Montag, 29. Juli 1907( 2. Festtag): Probe( Vormittag), 1. Hauptaufführung( Namittag). Dienstag, 30. Juli 1907( 3. Festtag): Probe( Vormittag), 2. Hauptaufführung, Kommers. Mittwoch, 31. Juli 1907 ( 4. Festtag): Sängertag, Besichtigungen und kleine Ausflüge, Abschiedskommers. † Durch Kohlengas vergiftet. Ein verhängnisvoller UnBeim fall hat fich Freitag mittag in Berlin abgespielt. Repariren einer Heizungsanlage tourde dort der 10jährige Maurer Kurt Angustin getötet, ferner erlitten zwei Feuerwehrleute, die jetne Reitung versuchten, so schwere Gesvergiftungen, daß ste nach dein Krankenhause geschafft werden mußten. Augufiin war, mit der Reparatur der Zentralheizung im Hause Neue Friedrichstraße 1 beauftragt, in das Heizrohr hineingefrochen, in dem sich noch Orydgase befanden. Durch Einatmung der Gase wurde der junge Mann getötet und die zu seiner Rettung herbeigeeilten Feuerwehrmänner erlitten Gasvergiftungen. Es macht keinen guten Eindruck, daß auf Befehl Stössels Die Kapitulationsbedingungen den Militäroberen zur Beratung nicht vorgelegt, sondern erst nach Uebergabe der Forts und Batterien den Truppen bekannt gegeben wurden. Aus allen Beugenaussagen geht hervor, daß Port- Arthur einzig und allein von General Siössel auf Anraten des Generals Fock übergeben worden ist. Am 16. Dezember fand im Stabe des Fortifikationsbezirks ein Kriegsrat statt, in welchem sich 17 Militärchefs gegen und nur 4 für die Kapitulation ausSprachen. General Fock wich einer direkten Antwort aus, während General Stössel seine Meinung und Antwort überhaupt nicht fundgab. Während der Beratung legte der Artilleriechef Bjely dar, es gäbe noch genug Geschosse. General Samirnom erklärte, der Proviant reiche noch für mehr als einen Monat. Es ist nicht genau festgestellt, ob ein Sigungsprotokoll aufgenommen worden ist, geprüft und unterzeichnet aber wurde ein solches von den Heerführern, die dem Kriegsoate beigewohnt hatten, nicht. Die ganze Habe der Verteidiger wurde in Port- Arthur ihrem Schicksal überlaffen. Es wurde nur ein bestimmtes Quantum Gepäck( je nach dem Range) mitzunehmen gestattet, und erst nach dem Abzuge aus Port- Arthur erfolgte die Genehmigung für weiteres Gepäck bis zu 30 Prozent und zur Mitnahme einiger Aften. Für sich selbst hatte Stöffel die Mitnahme seines gesamten Eigentums, selbst der Hündchen, ausbe: dungen. Am 29. Dezember verließ General Stössel unter Mitnahme seines ganzen Hausrats Port- Arthur. Der Wagenzug mit seinen Sachen bestand aus vierzig Fuhren. Die Proviantvorräte am Tage der Kapitulation waren noch folgende: 10 519 Bud Weizenmehl, 9202 Bud Gries, 904 Bud Zwiebelsamen, 5577 Pud Graupen und Reis, 59 Pud Hierse, 2168 Pud Tee, 1224 Pud Zucker, 21 657 Pud Bwiebad, 3100 Bud Dörrobst, 3853 Pud Konserven, 31 140 Bud Bohnen, 3 Schafe, 9 Biegen, gegen 2500 Pferde. Als General Smirnow auf die Möglichkeit hinwies, die Festung zu halten, erwähnte er unter anderem diese Daten über den Proviant. An Verteidigungsmitteln waren am Tage der Kapitulation gegen 180 000 Geschosse vorhanden, davon 150 000 für die auf den Strandbatterien aufgestellten Marinetanonen. Die Patronen des 3 Millimeter- Schnellfeuergeschützes ungerechnet, waren im ganzen gegen 14 000 Schrapnellgeschosse und 10 000 Kartätschenpatronen vorhanden. Wenn die Geschütze auch abgenutzt waren, so fonnte doch von einer Unbrauchbarkeit derselben keine Rede sein. Das Gießen von Geschossen, sowie die Anfertigung von Pyrorilinbomben war im Gange und lieferte gegen 100 Geschosse im Tage. Die Daten über Kriegsmunition beweisen, daß die Geschosse hin reichten, die Belagerung noch fast 2 Monate hinauszuziehe General Stössel hat aber aus irgend einem Grunde die Fra. der Kapitulation allein entschieden. Es dürfte unter diesen Umständen dem Verurteilt.: schwer werden, sich von aller Schuld reinzuwaschen. Nab und fern. Familicndrama. In Auleben bei Nordhausen erhängte die Frau des Vergarbeiters Ostmann ihre beiden Kinder von drei und eineinhalb Jahren und dann sich selbst. Die Ursache der Tat ist ein Familienzwist. † Ausschenerregender Konkurs. In Dresden ist die be= tannte Kommanditgesellschaft in Firma Sächsische Bankgesellschaft Quelmalz u. Co. in Konkurs gegangen. Erst dieser Tage tam die Nachricht, daß der persönlich haftende Gesellschafter Emil Quellmalz plößlich einem Schlaganfall erlegen sei; jezt gewinnt es den Anschein, als ob der Tod kein natürlicher gewesen ist. + Gelehrten- Proletariat. Ju Fürth ist vor einigen Tagen der praktische Arzt Dr. Herzberg in seiner Wohnung tot aufgefunden worden. Wie sich jetzt herausstellt, liegt Selbstmord durch Morphiumvergiftung vor. Das Motiv der Tat sind Nahrungssorgen infolge Mangels an Praxis. † Die Feier des 450 jährigen Jubiläums der Universität Greifswald fand Freitag Vormittag im Beisein des Prinzen August Wilhelm von Preußen als Vertreter des Kaisers statt. Der Festakt, zu dem sich auch Kultusminister Dr. v. Studt eingefunden hatte, fand in der Nikolaikirche statt. Prinz August Wilhelm verlas die Glückwünsche des Kaisers; darauf folgte die Ueberreichung von Stiftungen und Adressen und die Verkündigung von 37 Ehrenpromotionen. Hieran schloß fich auf dem Rubenowplaze die Huldigung der Studentenschaft vor dem Prinzen und das Festmahl, dem der Prinz und die geladenen Ehrengäste beiwohnten. † Rowdies oder Verbrecher? Zwischen den Stationen Dahlhausen und Steele wurde auf einen Personenzug ge= schossen. Personen wurden nicht verletzt. Der Täter ist trotz sofortiger Verfolgung entkommen. † Förmlich stalpiert wurde ein Mädchen in der Baumwollspinnerei in Dülfen. Den Arbeiterinnen ist untersagt, sich in den Fabrikräumen zu frisieren. Ein Mädchen, das dem Verbot zuwiderhandelte, sah einen Meister kommen und barbarg sich unter der Maschine. Dabei wurde das lose Haar gon Maschinenteilen erfaßt und dem Mädchen die Kopfhaut von der Schädeldecke getrennt. † Großfeuer in der Mailänder Ausstellung. Kurz vor 4 Uhr morgens brach in der Ausstellung im Pavillon für italienische dekorative Kunst Feuer aus. Polizei und Feuerwehr trafen sofort auf der Brandstätte ein und nahmen energisch die Löscharbeiten auf. Die Anstrengungen der Feuerwehr richteten fich darauf, zu verhindern, daß das Feuer auf die Abteilung für Goldschmiedekunst und auf die Ausstellung für schöne Künste übergriff, welche lettere schwer bedroht war. Der Brand konnte lokalisiert werden. Einige Feuerwehrleute Die + Eine Viertelmillion Brandschaden. Bei dem Brande der Erprather Mühle bei Neuß verbrannten zehntausend Sack Weizen und sechshundert Sack Mehl. Der Gesamtschaden beträat 240 000 Mart. wurden leicht verlegt. Es scheint, daß das Feuer in der ungarischen Sektion der Abteilung für dekorative Kunst imm Park entstanden ist und schnell auf die anderen im Park gelegenen Sektionen dieser Abteilung übergegriffen hat. englische, schweizerische, japanische und niederländische Sektion ebenso die deutschen Abteilungen, das Postmuseum und die Fischerei- Ausstellung sind unversehrt geblieben. Man glaubt, daß der Brand in der Ausstellung auf Kurzschluß in einer elektrischen Leitung zurückzuführen ist; der Verdacht eines Verbrechens erscheint ausgeschlossen. Der Schaden wird auf Cokales. 4. Auguft. Berigtig entlichte Rotiz, ba ling erhängt habe findet fich zu Haufe * Am gefrige hinde des Bäcker gabenfeuer zur abgelöscht werden * Während d auf dem Jurplat geftellt, der fid erall des regften er Apparat führt arden in Maffen zu empfehlen i bteffette gut abge * Die Hauptvers ** Willkommen zum Turnfefte! So ist denn das schöne Jubelfest des Turnvereins Gießen herangekommen. Ganz Gießen ist in festlicher Stimmung bereit, die großen Turnscharen, die morgen zu seinen Toren hereinziehen werden Ueberall macht die mit frohem Herzen zu empfangen. Freude der Bevölkerung am Turnen sich bemerkbar und wenn morgen der große Tag gekommen, werden Fahnen und Guirlanden die Jünger Jahns grüßen. Das Feft wird sogar mit Ungeduld erwartet, denn zu der gestern Abend in der Festhalle abgehaltenen Hauptprobe hatten sich shon viele Zuschauer eingefunden. Wenn auch noch kein feft. stehendes Urteil abgegeben werden kann, so läßt sich doch schon sagen, daß das Festspiel einen guten Erfolg erzielen stiftung der beffi wird. Heute Abend 7 Uhr wird das Fest durch den Zapfenstreich eingeleitet, der vom Ludwigsplatz ausgehend fich durch die Ladwigstraße, Bismarckstraße, Südanlage, Seltersweg, Kreuz, Mäusburg, Marktplag, Rirchenplay, Friedberg flatt. Gine ideal fenbahn Lubed Bi Lubed nach Ha il Der anerfenne Lindenplatz, Afterweg, Nordanlage nach der Festhalle be haltloßs begrüßt. wegt, wo der Kommers und die Fahnenweihe abgehalten werden. Der rund 100 Abteilungen haltende Festzug, der Sonntag- Nachmittag 2 Uhr vom Walltor abmarschiert, nimmt seinen Weg durch Walltorstraße, Lindenplay, Markplay, 75 Jahre Date Bechta feierte& 75jähriges Arbeitsjub immer bei Meifter H Dibenburg verlieb Don Schulstraße, Neuenbäue, N uenweg, Kaplansgass, Bahn. meldet, die Medaille f hofstraße, Westanlage, Seltersweg, Kreuz, Mäusburg, Marktstraße und Neustadt nach dem Festplatz. Die wehenden Fahnen und das Grün der Guirlanden mögen den Turnern, die hierher eilen, freundliche Grüße zuwinfen. Darum auf zum Fest und Streite, + Die Zeit der Ernte ist gekommen, überall rüstet fi ber Landmann, die Früchte seiner Mühen zu ernten. Greb blendet die Sonne vom Himmel herunter auf die munterer Schaaren der Schnitter und Schnitterinnen, die in geschäftiger Eile, einander durch fröhliche Zurufe anspornend, die Wagen mit dem reichen Segen der Felder beladen, und dann mit lustigem Beitschenknall ins Dorf einfahren das ist des Landwirts schönste Zeit. Unsere Vorfahren sahen die jetzt anbrechende Erntezeit für eine heilige Zeit an, ebenso wie an Sonn- und Feiertagen durfte während derselben kein Gericht abgehalten werden. Das Kornfeld selbst galt als von ge spenstischen Tieren belebt, die in den Gestalten eines Wild. schweines, eines Wolfes oder einer Kaze ihr Wesen dort trieben. Beim Schneiden der Aehren aber flieht dieser Dämon in die letzte Garbe, die darum auch der Wolf" genannt wird. Vielleicht geht dieser Gebrauch auf die altheidnischen Ernteopfer zurüd, wie sie der Göttin Freya, der segenspendenden Schützerin des Feldes, dargebracht wurden. In manchen Gegenden blieben auf dem Acker für Wotans Pferd" einige Büschel stehen, oder für Frau Gode", worunter wieder Freya zu verstehen ist." Sorgsam wacht die ,, Roggenmuhme", unter deren Schutze das Getreide steht, darüber, daß kein Unberufener zur Erntezeit das Feld betritt. Ist die Erntearbeit beendet, so heben die Mäher die Sensen hoch und schlagen dreimal mit einem Stück Holz an die Klingen und rufen entblößten Hauptes:" Wold, Wold, Wold!"( Wotan). Darauf wird der Rest vom Erntebier auf die Erde gegossen, und die Mäherinnen streuen Brotfrumen darauf. Dieser Gebrauch deutet auf die früheren Dankopfer hin, die, nachdem die goldene Frucht glücklich heimgebracht war, den Göttern gespendet wurden. Spiel und Tanz folgen. Ueber dem Giebel prangt der Erntekranz mit seiner bunten Schleife und einem fleinen Gedicht; drinnen aber gibts zur Erquicung Erntebier in Menge und frisch gebackenen Erntefuchen. Die fröhliche Jugend aber schwingt sich im Tanz, und zur besonderen Ehre rechnen sichs die hübschen Dorfmädchen, wenn der Gutsherr mit einer von ihnen den Reigen eröffnet. Nach sauren Wochen ein frohes Fest, das ist der beste Schluß der Erntezeit. " Der Landwirt. Willkomm! Ende Juli befa -Wrightein ftellen Henchelheim, I Abiding gebrachte nunmehr jedem& wir entbieten Euch fröhlichen de läßt schon jet * Das Großh. Regierungsblatt, Beilage Nr. 21 ausine Grundfäde gegeben am 2. Auguſt, enthält bag Borlesungsvergung des Anliegers zeichnis der Landes- Universität für das den eine enge t Winterhalbjahr 1906/07. * Ein faiserlicher Eclaß über die Echöhung des Ber gütungssages für Manöver- Einquartierungen gebeffen herrscht über Geländeaustausch m unferen Drt berühr wird im Reichsanzeiger veröffentlicht. Es sind darnach für leg, aber dennoch be die volle Tagesfoft mit Brot 1,25 bis 1.50 t. zu vers güten, für die Mittagstoft allein 0,62 Mt. bis 0,72 Mt., für die Abendkoft 0,52 bis 0,62 Mt., für die Morgentost 0,26 bis 0,31, je nach dem Servistarif des betreffenden Einquartierungsortes. ** Ernannt wurde der Gefangenwärter an der Bellen- lonauszahlung be ftrafanstalt Butzbach Heinrich Karl Ewald zum Gefangen aufseher an dieser Anstalt mit Wirkung vom 15. August 1906. ** Der Generalfonsul der Republit Cuba Francisto Federico Falco in Hamburg ist zur Ausübung tonfularischer Funktionen im Großherzogtum zugelassen worden. rm. Keinen Klec- oder Grasbau nnter Dbäumen. Ez unterliegt faum einen Sveifel, daß die vielfach hervorgetretene Ertraglosigkeit der Obstbäume zu einem großen Teile auf die schädliche Einwirkung des Grass und des Klcebeues zurückgeführt werden muß, und daß reichere und regelmäßigere Ernten an Obst erzielt werden würden, wenn man auf Slee unter Obstbäumen ganz verzichten und bei Gras doch sehr große Baumscheiben freihalten würde. Klee und Gras saugen die obersten Bodenschichten in hohem Maße aus und vers brauchen die atmosphärischen Niederschläge derart, daß den Baumwurzeln jedenfalls nicht so viel zukommt, als die Bäume zu kräftigem Wachstum, zu reichem Blütenansate und zur gehörigen Ausbildung der Früchte brauchen. Ausnahmen, wie sie bei ausgiebiger Bewässerung vorkommen, ändern nichts Wesentliches an der Regel. Andererseits Begen schon eine ganze Reihe von Beispielen vor, die auf das überzeugendste beweisen, daß mit der Beseitigung von Grasivuche und mit dem Aufhören des Klees die vermißte Fruchtbarkeit eintritt. hr in der Richtung Trais, 3. Augu Einbrugsbiebfta birai wurden au 10000 Mt. gestohlen, Hungen. Die S just begonnen, nach barin stattfand. Wezlar. Nach inland- Betfalen" Chriftustirche in Herbst stattfinden kö ung der Kirchenge en Muttergemeinde bie Bege geleitet. Lauterbach. Sim Lauterbach, 2. A Angersbach, das fein Side totschlug, wu mes nach Gießen E ** Die zweite Staateprüfung im Justiz- und Ver waltungsfach für das Jahr 1906 wird Montag, den 15. Oftober 1906, vormittags 9 Uhr, in Darmstadt begiunen. Gesuche um Bulassung der Prüfung sind bis spätestens den 5. Oftober an Großherzogliches Ministerium der Justiz durch Bermittelung des zuständigen Landgerichts vorgekommen za. Schädliches Futtermittel. Infolge der Riesenverluste, die den deutschen Landwirten, besonders den schleswig Holsteinischen, durch die Verfütterung von Erdnusmehl in ihrem Rindviehbestande erwachsen sind, tcurden im Balterio logischen Institut zu Kiel Fütterungsversuche damit angestellt. Die Versuchstiere sind sämtlich gestorben. Gegen die Firma, die das schädliche Futtermittel geliefert hat, werden zahlreiche Schadenersatzprozesse angestrengt werden. präsidenten zu richten. ** In Gießen wurden 1905 an Stempelabgaben 37 632,50 Mt. erhoben, in Darmstadt 92 576,70 t., Offenbach 74065 80 Mt., Bad Nauheim 9526,60 m., Friedberg, 6768,30 Mt., Mainz 12 434,40 M., Worms 416 729,30 r. furte Gefälle der früher einen bem kamer. Man rühmt Bagenreifen, Wag 45 995,75. Die gesamten Stempelabgaben in den größeren hessischen Städten beliefen sich im Jahre 1905 auf hh. Der geschäftsführende Ausschuß des deutschen Hand.it ber aus biriem werks- und Gewerbekammertages feßte auf seiner Sizung am 30 v. Mts zu Hirschberg in Schlesien für die Ber handlungen des diesjährigen deutschen Handwerts- und Gewerbefammeriages zu Nürnberg am 4. und 5. Sptember folgende vorläufige Tagesordnung feft: 1. Die Beschaffung von Maschienen und Werkzeugen für selbständige Handwerker. 2. Lehrbriefs- und Lehrvertragsformulare der Innungsverbände. 3. Die Führung der Titel Baugewer " " " Ang moderner Fab mehr und ging lichen Gebäude, w Bela Wegen dem b meister" und Baumeister". 4. Die Bestimmung der Ber findenden Turnf 5. Resolution der 11. Reichstags en Birchstraß Kommission betr. Ausübung der Baukontrolle durch besonderen Besitzung, für wandten Gewerbe". atlichen Bertebra Gießen, den E Grokh. Heirat Raufmann f. s. So Mangels Herrenbekan Wieler Stelle mit einen Mann( Handwerker, Meiner Beamter, Wi nicht ausgefchloffen) anden. Meine Schwe ide 25jähr. Blondi Alojem Ruf, berträgliche und gutem Gemit, Barbermögen, und Celterliches Haus in tabt Oberbeffens. gent Schloffer wäre e jur Selbhandigmach ba das Haus in be Barterreftod zu einer ftaatlich angestellte Beamte(§ 139 b. R. G. D.) unter Buziehung von gewählten Wertretern der Bauarbeiter. 6. Das Ergebnis der Erhebung über die Frau im Gewerbebetriebe des Damenschneider-, des Frisear und des Photo graphengewerbes. Ferner beschäftigte sich der Ausschuß mit der Stellung des Handwers zur Frage der gesetzlichen Regelung der Heimarbeit und er beschloß, die Beziehungen des Handwerks zur Heimarbeit und zur Hausindustrie durch eine Umfrage bei den Han werks und Gewerbefammern flar zu stellen. Anträge auf gleichmäßige Anforderungen bei de Meisterprüfungen im Baugewerbe und auf obligatorise Anfertigung von Haararbeiten bei der Ablegung der Ge sellenprüfung im Barbier Friseur- und Perückenmacher gewerbe wurden den zuständigen Kommissionen überwiesen. * Abg. Hirschel vor Gericht. Die Verhandlung vor der Gießener Straffammer in Sachen des Landtagsabg Hirschel wegen Uuregelmäßigkeiten in der Verwaltung ber Friedberger Landwirtschaftlichen Genossenschaftstasse steht am 11. August an. Eine große Anzahl Beugen ist geladen. Landtagsabgeordneter Hirschel hat an die Straffammer eine Eingabe gelangen lassen, in der er um Verlegung des Termins um vier Wochen bittet, mit der Begründung, daß sein Anwalt Dr. v. Brentana- Offenbach abwesend und et nicht in der Lage sei, das Antiagematerial binnen zehn Tagen durchzuabeiten. Die Eingabe schli ßt, wenn die Kammer diese Bitte unberücksicht gt lasse, werde er,( Hirschel zu dem Termine nicht erscheinen und von seiner Immunität als Abgeordneter Gebrauch machen. mit Schaufenster ein mfönnte. belieben ihre Abre Nu Bib unter K. E. 7475 tion zu richten. uch E über Retan m. 89 Ab die nur Mk. 1.-. Pr ch, gratis. chmann, Konstanz ** Berichtigung. Die vor einigen rling erhängt habe, beruht auf unwahrheit. Tagen ver Der Bursche 4. Auguffentlichte Notiz, daß sich in Großen- Bused ein SattlerSo ift den findet sich zu Hause und ist wohlauf. *** Am geftrigen Spätnachmittag fam in dem Nebengebäude gehören, erwerben und eine Holzschneiderei an Stelle| Herr hierselbst. 1. Auguft. Karl Straub, Eisendreher des alten Eisenhammers errichten. Der Kaufpreis soll dahier mit Susanna Henß hierselbst. 15 000 Mt. betragen. Die in unmittelbarer Nähe unseres Drtes liegenden großen Waldungen empfehlen eine solche Anlage ohne allen Zweifel. 1 * Mainz, 3. August. Den Tod in der Grube. Eheschließungen. Am 28. Juli. Michael Veith, Schuhmann in Bad- Nauheim mit Lina Büttner dahier. Emil Kimpel, Metzger dahier mit Elisabethe Lepper hierselbst. 1. Aug. Ochs hierselbst. reit, die großm bäude des Bäckermeisters Noll in der Neustadt ein einziehen wird schadenfeuer zum Ausbruch, das aber glücklicherweise Bodenheim bei Mainz wollte gestern der Landwirt Peter Heinrich Wenderoth, Stationsgehilfe dahier mit Justine erall macht bald gelöscht werden konnte. bemertbar werden Fahne ** Während der Festtage des Turnvereins Gießen auf dem Jurplaz Fernandos Kinematograph Das Ferall des regsten Interesses des Publifums erfreute. fgestellt, der fich laut lobender Zeitungsberichte atten sich Märchen in Massenaufnahmen vor, sodaß ein Besuch estern Abender Apparat führt große Zeitereignisse, Fahrten und noch fein fe nur zu empfehlen ist, umsomehr als die Farben- und Sichteffekte gut abgetönt wiedergegeben werden. läßt fi bod Die Hauptversammlung der Ludwig- und AliceBauer ein in die Pfuhlgrube gestürztes Schwein herausholen, dabei stürzte die Grube zusammen, sodaß der Mann sinen Tod fand. Er wurde nach einstündiger Arbeit als Leiche Der Verunglückte hinterläßt eine Frau und geborgen. fieben Kinder. Aus dem Gerichtssaal. Gießen, 3. August. Gestorbene. Am 27. Juli. Johann Ludwig Kloos, 1 Monat alt, Sohn des Fuhrmanns Ludwig Kloos dahier. 28. Elisabethe Christine Schneider, 1 Jahr alt, Tochter des Fuhrknechts Karl Schneider 6. dahier. 29. Johanna Böck, geb. Treßer, 76 Jahre alt, Witwe des Schreiners Christian Böck dahier. 30. Johanna Mathilde Heger, 14 Tage alt, Tochter des Geschäftsführers Friedrich Heger dahier. 30. Hedrich( noch ohne Vornamen), dahier. 31. Margarete Seib, geb. Beichart, 53 Jahre alt, Witwe des Kreisschulinspektors, Schulrat i. P. Philipp Seib, dahier. Gefolg erzice Etiftung ber heiſiſchen Behrer findet am 24. September angeklagt als Rechner der Biennigſparkaſſe feit 1902 fort. 2 Stdn. alt, Sohn des Hilfsbremſers Heinrich Hebrich Feft durch de Friedberg statt. plag ausgebe aße, Subanlag Eine ideale Bahnverwaltung ist die der Eisenbahn Lübeck Büchen, die bei den Billetten 3. Klasse Der Maurermeister Wilhelm Hochstadt von Kaichen ist gefeßt Geldbeträge in Gesamthöhe von über 2000 m. veruntreut zu haben. Er bestritt anfänglich, überhaupt sich an dem Gelde vergriffen zu haben. Bei der Verhandlung gab er zu, Geld der Kasse entnommen zu haben. Er will dieses Gericht hielt die Sache nicht aufgeklärt genug und gab der Staatsanwaltschaft anheim, mit Hülfe eines Sachverständigen zu ermitteln, in welcher Weise das Defizit entstanden ist. Durch das Schöffengericht wurde der Reisende Karl Handstein von Nieder- Ohmen wegen Widerstands zu 150 mt., wegen Beleidigung zu 50 Mt. und wegen Uebertretung der , Kirchenplay pill. Der anerkennenswerte Entschluß wird vom Publikum aber jeweilig am folgenden Tage wieder ersetzt haben. Das er Festhalle bidhaltlos begrüßt. weibe abgehalt * 75 Jahre im Dienst. In dem oldenburgischen de Feftzug, d Orte Vechta feierte der Mezgergeselle Meyer Jakobsohn sein marschiert, nima 75jähriges Arbeitsjubiläum. Er ist 98 Jahre alt und noch immer bei Meister Heinemann in Arbeit. Der Großherzog plaz, Mariple von Oldenburg verlieh ihm, wie die„ Deutsche Fleischerzeitung" anggaff, Bahu meldet, die Medaille für Treue in der Arbeit. Rausburg, Marb * Ende Juli befanden sich in der Arbeiterkolonie Die wehenda Reu Ulrichstein ftellen- bezw. arbeitslos 49 Mann. Jen den Turnen Marttberigte. Cteker 4. Aug. Auf dem heutigen Wochenmar't tosteten Butter ber fb. 1.10-1.20 Mt., Hübnereier ber Stüd 7--8 Bfa., Enteneier St. 0-0 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Kasematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen ver Vfd. 22 Pfg., Linsen per Pfd. 32 Pfa., Tauben per Baar 0.80-1.00 Mt., Hühner per Stück 1.00-1.60 Mt., Hahnen per Stüd 0.80-1.80 mt., Enten per Stüd 1.80-2.20 mt., Gänse Der Pfd 00-00 Pfg.. Ochsenfleisch per Pfd. 78-86 Pfg., Rindfleisch per Pfd. 70-72 Pfg., Schweinefleisch per Pfs. 80-91 Bfg. Schweinefleisch gesalzen per Pfd. 94-00 Pfa., Kalbfleisch ver Pfd. 80-84 Bfg., Hammelfleisch per Pfd. 60-80 Pig., Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-7.00 Mt., 3wiebeln per 3tr. 6.00-8 00 Mr., Weiskraut per 3tr. 00-00 Wit., per St 10-30 Pfg., Aepfel der Str 00-00 Mt., Zwetschenper 3tr. 0.00 0.00 Mt., Kirschen per Bfd. 30-40 Bfg., Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherzieher Heuchelheim, 3. Auguft. Die im vorigen Jahre ten. Darum af Abschluß gebrachte Busammenlegung der GrundEuch fröhlichide läßt schon jetzt mancherlei Vorteile erkennen. Ist es feilgeboten werden. doch nunmehr jedem Landwirt möglich überall zu jeder Zeit ge Nr. 21 au auf seine Grundstücke zu gelangen und sie ohne Benachlesungsver, tiligung des Anliegers zu bewirtschaften. Sodann aber ität für da wurden eine Menge neuer Straßen aufgeschlassen und in folgebessen herrscht überall eine rege Bautätigkeit. Durch öhung des Ber den Geländeaustausch mit Gießen wurde zwar die ursprünguartierungen lich unseren Ort berührende Grenze weiter nach der Stadt find darnach fir verlegt, aber dennoch dehnt sich unser großes Dorf immer 50 t. b mehr in der Richtung nach der Stadt aus. t. bis 0,72 die Morgente des betreffende * Trais, 3. August. Bei dem bereits furz gemeldeten Einbruchsdiebstahl auf der Braunkohlengrube Friedrich bei Trais wurden aus dem Kassenschrank zwischen 9 und 10000 Mt. gestohlen, die am Samstag hineingelegt und r an der Bell ur Lohnauszahlung bestimmt waren. Hungen. Die Renovierung unserer Stadtkirche zum Gefange 15. August 190 at jegt begonnen, nachdem am Sonntag der letzte GottesCuba Francis dient darin stattfand. worden. * * Wetzlar. Nach dem„ Kirchlichen Monatsblatt für Sung tonfularis Rheinland- Westfalen" mird" die Einweihung der neuen tiz- und Behristuskirche in Weglar Niedergirmes voraussichtlich im Herbst stattfinden können. Nach derselben Quelle ist die ird Montag, da Boslösung der Kirchengemeinde W.- Niedergirmes von ihrer Darmstadt ng bibigen Muttergemeinde Aßlar und ihre Selbständigmachung § Lauterbach. Hier ist ein Fall von Unterleibs. igen Landgericht Typhus vorgekommen. Stemp: labgabe 92 576,70 9526,60 ches Ministerin 40 M., Worm 本 Lauterbach, 2. Auguft. Tobschlag. Das Mädchen in Angersbach, das seine Mutter, die Witwe Ulrich, mit der Hacke totschlug, wurde zur Beobachtung seinen Geistesjuftandes nach Gießen gebracht. Schnelluhausen, 3. August. Holzschneiderei. in den größer das starte Gefälle der durch unsern Ort fließenden Felda Jahre 1905 aieb früher einen dem hessischen Staate gehörigen Eisenhammer. Man rühmt heute noch vielfach die ausgezeichnete es deutschen Han Qualität der aus diesem Werke hervorgegangenen Produkte, f feiner Siguie Wagenreifen, Wagenachsen und dgl. Mit dem Auften für die Be wung moderner Fabrikanlagen lohnte der Eisenhammer ndwerts nicht mehr und ging ein. Ein Konsortium will nun die rg am 4. und faatlichen Gebäude, wozu auch die ehemaligen Oberförstereiung feft: 1. D gen für felbftändig trageformulare de Citel, Baugeme Bekanntmachung. Esenbahnbetriebsordnung zu 25 Mt. Geldstrafe verurteilt. Er hatte sich in angetrunkenem Zustande den Anordnungen des Eisenbahnbeamten zu Nieder- Ohmen widersetzt. Auf Berufung wurde die Geldstrafe wegen Widerstandes in eine Gefängnisstrafe von 10 Tagen umgewandelt.- Der Landwirt Wilhelm Appel 3. von Eschenrod hat einem dortigen Gastwirt mittels Einbruchs einen Geldbetrag von 48 Mt. entwendet. Urteil: 5 Monate Gefängnis unter Aufrechnung bon 3 Wochen Untersuchungshaft. Die Berufung des Landwirts Johannes Wilter von Eulersdorf, der wegen Rahstörung zu 10 Tagen Haft verurteilt worden war, wurde zurückgewiesen. Der Bäcker Mazellus Süß von Künzig und der Mezger Johann Gobes von Neuern waren bei einem Bäcker zu Birklar eingebrochen. Es fiel ihnen nur sehr wenig in die Hände, da der Bäcker seinen Geldbehälter, auf den es die Angeklagten abgesehen hatten, mit in sein Schlafzimmer genommen hatte. Gobes erhielt wegen Diebstahls im Rückfall ein Jahr Buchthaus und Süß wegen Beihülfe 6 Monate Gefängnis unter Aufrechnung von 2 bezw. 3 Wochen Untersuchungshaft. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. Geborene. * Frankfurt a. M. Heu- und Strohmarkt. Heu per Zentner 300-3.30, Stroh per Zentner 3.30 Mt. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Es können eingestellt werden: 2 landw. Arbeiter, 1 landw. Magd, Ziegeleiarbeiter, 2 Steinbrucharbeiter, Bauschlosser, Schreiner, 1 Schuhmacher, 2 Glaser, 1 Brötchenträgerin, 1 jüngerer Hausbursche, 1 Kutscher( für Arzt), 6 Dienstmädchen, 1 Laufmädchen, 3 Lauffrauen. Lehrlinge: 1 Schlosser, 2 Schreiner, 1 Kaufmann. Es suchen Arbeit: 1 Buchbinder, 1 Schreiner, 2 Wasch- nud Puzzfrauen, 1 Flickfrau, 1 Maschinist oder Heizer, 1 Installateur, 1 Kaufmann, 1 Kassierer- oder Bureaudiener, 1 Lauffrau. Lehrlinge: 1 Schlosser. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Sonntag, den 5. Auguft. Almähliche Aufheiterung; meist troder, Am 22. Juli dem Feldwebel Ludwig Raab ein Sohn, Kurt Willy Gustav Ernst; 24. Stufateuer Friedrich Vollmer eine Tochter, Erna Anna; Dachdeckermeister Heinrich Ruckstuhl ein Sohn, Adolf; 25. Viehhändler Joseph Stern eine Tochter, Ilse; 26. Gastwirt Johann Georg Seipp ein Sohn, Georg; Kellner Alexander Hermann Herr ein Sohn, Heinrich nachts fühler, am Tage etwas wärmer, schwache westliche Hermann; 27. Lokomotivheizer Hermann Krause eine Tochter, Martha Jda; Ober- Bostassistenten Karl Flohr ein Sohn, Friß August; 20. Bahnschlosser Friedrich Schneider ein Sohn, Heinrich Erich Karl; Kaufmann Ferdinand Nennstiel ein Sohn; 29. Brauer Ludwig Fien eine Tochter, Anna Elisabeth; 30. Hilfsbremser Heinrich Hedrich ein Sohn. Aufgebote. Am 24. Juli. Wilhelm Kröck, Dachdecker dahier mit Elisabethe Rinn in Heuchelheim. 26. Oskar Moses Baredo, Kaufmann in Würzburg mit Elise Marcus dahier. 27. Dr. Otto Diehl, prakt. Arzt in Biebesheim mit Emilie Windhaus dahier. 28. Johannes Zimmer, Taglöhner in Allertshausen mit Helene Krieb dahier; 30. Heinrich Röhm, Glaser dahier mit Wilhelmine Wegen dem vom 4. bis 6 August 1906 dahier Auf dem Jurplay an der Lahn immung der 8 tattfindenden Turnfestes wird die Verbindungsstraße 11. Reichstawischen Kirchstraße und Reustadt entlang der GailWe durch besonderen Besitzung, für 4., 5. und 6. August 1906 für den R. G. D.) untfentlichen Verkehr gesperrt. der Bauarbeite Frau im Gewerb und des Photo der Ausschuß m ge der gefilid bie Beziehung Gießen, den 3. August 1906. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Heirat! Lebensstellung ausinduftrie du Mangels Herrenbekanntschaft werbefammern flo benz Must Kaufmann f. s. Schwester bietet ein angesehenes Lebensverbieser Stelle mit einem braven sicherungsinstitut energischen, ge= bildeten und intelligenten Orderungen bei iht. Mann( Handwerker, Schloss. auf obligatorier einer Beamter, Witwer mit| o Berüdenmade Fernandos Kinematograph Phänomenaler Prachtbau. - Feenhaft beleuchtet. Das Programm umfaßt 500 der neuesten Nummern teils ernsten, teils humoristischen Charakters: Sport, Marinebilder, Dramen, Märchen, RitterFestspiele ze. Hochinteressante Naturaufnahmen. Das Leben in Japan. Herren jeden Standes. Das internationale Auto- Rennen. 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M. erbeten. bab Berlegung de Begründung Parterrestock zu einer Werk: itte mit Schaufenster eingerichtet tben tönnte. - Nur ernste abwefend und belieben ihre Adresse event. erial binnen b hlt Bt, wenn dies werde er,( Birfdhe feiner Immuniti it Bild unter K. E. 7479 an die pedition zu richten. Buch über Ehe die Dr. Retau m. 89 Abb. statt 250 Mk. nur Mk. 1.-. Preil. über Buch. gratis. 20schmann, Konstanz Nr.421. Geld! Bares Geld! Hoher sofortiger Verdienst für Jedermann! Kein Kapital! Kein Laden nötig Spielend leicht! Offert. u. A. B. a. Annoncenexpedit. Eugen Wieland, Lindau in Bayern. Es find zu vermieten: 1 Wohnung. von 6-8 Zimmern 1 6 " " f " 5 5 Wohnungen von 4 Zimmer, " " 3 2 " " " f " " 1 " " Neue Frühkartoffeln Wetterauer Ware, gelbe Perle von Erfurt und Frührosen versendet inkl. Sad pro Zentne 5 Zimmern 2.75 Mk. ab hier gegen Nachn. mit Mansarde 2 möbl. Zimmer, 1 Werkstatt. 2 Läden Za mieten gesucht: 34 Wohnungen von 1-7 3immern. A. Simon II. Echzell in der Wetterau. 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Die zur äußeren Herstellung der alten Unive sitätsbibliothek nötigen Weißbinder und Spenglerarbeiten werden hierdurch unter Hinweis auf den Minifteri erlaß vom 16. Juni 1893 zur Vergebung ausgeschriebe Die Ausführungsbedingungen und Arbeitsbeschrei ungen liegen in unserem Amtslokal zur Einsicht offe und können daselbst zum Selbstkostenpreis erhoben werde Die Angebote müssen bis zum Eröffnungsterm am 20. August 1906, vormittags 11 Uhr mit entsprechender Aufschrift versehen, portofret an u gelangen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 27. Juli 1906. Großherzogliches Hochbauamt Gießen. Becker. Arbeitsvergebung. Die nachverzeichneten Arbeiten und Lieferunga zur Erbauung einer höheren und erweiterten Mädche schule sollen Samstag, den 18. Auguft d. J8., vorm. 10 Uhr öffentlich bergeben werden. Los I Schlofferarbeiten im Kellergeschoß prima Mäntel von ca. Mk. 4. Los II Los III " 20% IV Luftschläuche von Mk. 2.80 an. Reparaturen auch an fremdem Fabrikat prompt und billigst. 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Angebote auf Vordruck, der daselbt erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeit punkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift be jehen an uns einzureichen.- Zuschlagsfrist 5 Woche Gießen, den 1. August 1906. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. Vergebung von Bauarbeiten. Die zur Erbauung eines Kohlenfellers im botani nischen Garten zu Gießen nötigen Erd- und Maurerarbeiten, barunter 230 cbm Erdaushub, 18,50 cbm Mauerwe aus Ringofensteinen, 86,00 qm 3ementstrich 2c., werden hiermit unter Zugrundelegung des Ministerialerlaffe bom 16. Juni 1893 zur Vergebung ausgeschrieben. gebotsunterlagen fönnen auf unterfertigtem Amte einge fehen, Angebotsformulare daher zum Selbstkostenpreis bezogen werden. Angebote mit entsprechender Aufschrift sind bi zum Eröffnungstermin, Samstag, den 11. Auguft, vorm. 11 Uhr bei uns einzureichen. Zuschlagsfrist 8 Tage. Gießen, den 3. Auguft 1906. Großherzogliches Hochbauamt. J. V.: Heyer. Mt. 181 baltion u.Saup Fer für L Enthält Berl Plaudereien a Der Chem Klage wird drei Baderei anhebt unvermeidlich ang Der' Etat wird jo boll blidt das Schlimmite it die die Betten müssen doch kein anstän Endlich ist der 31 den Göhren an Roch ist man ni in erfchredlichem boller Fahrt in de großen Ostseeb Summel von neue Dach, man tann hat aber der Gro Ja und nein. W baben. Er zieht meil die lieben Be feine Rube geb in Berlin dann of Das ist selbstverstä wenn man nach N eins der eleganten fich erfordern, wen 1846 r Feitplatz: Gam Nachmittags: E Abends 7 1h Feftrede, Uebera Eröffnung gejangliche Auffi Got Vergebung von Bauarbeiten. Die bei Einführung der Wasserleitung in das Hot Morgens 6 Uh lofal zu Hungen erforderlichen Installationsarbeiten direkt am Park, Badehans nahe den werden hiermit unter Zugrundelegung des Minifteria Hotel Weil Lithium-, Stahl-, Schwefel- und erlaſſes vom 16. 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