33. unverhohlene, igfagligt Bu Babent glaubte. ver Er Ios unglüdlich gefühlt, als nach diesem Abschied, bem nie ein noch nie zubor fo im innersten Herzen getroffen, so namen Hatte teine Hoffnungen mehr gehegt, und doch hatte er fich nehmen am Hochzeitstage nicht mehr vorbereitet gewesen. Feindschaft war er nach ihrem Gesträu beiden in der( - und Wo Kein Kunstbate ung arin Herausgefimiben Iber auf einen solchen aß, auf eine fo Be Am i tter Pfg en unter nden mit i Brdarfel Sie der h Teits zu dau gern zu Di issgo Breslau er Post- Stat l- Butter la Mt " 1 II fett W.8.7 nung leisten Rr. 283. Erstes Blatt. baltion n. Sarp terbebition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanichink Nr. 362. Samstag, den 1. Dezember 1906 Gießener 15. Jahrgang Gratisbellagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Neueste Nachrichten ( Sichener Tageblaff) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Beklar; Lafalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Politifche Rundschau. Deutsches Reich. * Bur braunschweigischen Frage war gemeldet worden, Jem Regentschaftsrat liege ein Verzicht des Herzogs von Sumberland und seines ältesten Sohnes auf Hannover bor. Maßgebende Stellen in Braunschweig äußerten sich indessen lahin, daß ein solcher Verzicht nicht vorliegt. * Von vorgeblich zuverlässigster Quelle wird aus Wien berichtet, daß in lezter Beit neue Vereinbarungen über die Fortdauer des Dreibundes getroffen wurden; es scheint, daß die Reisen des Staatssekretärs v. Tschirschky nach Wien und Rom doch diesem Zwecke galten. Ein Zeugnis der neuen Bereinbarungen war auch der Depeschenwechsel der Minister Blehrenthal und Tittoni. Ueber den Inhalt der neuen Abmachung bewahre man strengstes Geheimnis. Wie in Württemberg von amtlicher Seite bekannt ge geben wird, soll die Personen- Tarifreform voraussichtlich am Die Kilometer. 1. Mai 1907 zur Einführung gelangen. grundtagen sollen betragen in der 1. Klasse 7 f. pro Kilo. meter, 2. Klasse 4,5 Pf., 3. Klasse 3 Pf., 4. Klasse 2 Pf. Den neuen Fahrkarten wird die für Schnellzugszuschlag und Reisegepäck in Betracht kommende Zone aufgedruckt. Kleine politifche Nachrichten. Berlin, 30. November. Die Novelle zum Börsengeseg tvom Bundesrat dem Reichstage zugegangen. Sie lehni ich im wesentlichen an die Beschlüsse der Kommission des Meichstags an Berlin, 30. November. In der Petitionskommission des Meichstags wurde vom Regierungsvertreter die Mitteilung gemacht, daß die Vorlage über die Verbreiterung des KaiserBilhelm- Kanals dem Reichstage noch in dieser Tagung zugehen werde. Berlin, 30. November. Ueber den Stand der Vorarbeiten Für die Strafprozeßreform haben die Nationalliberalen im Reichstage eine Interpellation eingebracht. Posen, 30. November. Erzbischof von Stablewski hat lettwillig über 3/4 Millionen Mark für polnische Legate und wohltätige Stiftungen hinterlassen. Posen, 30. November. In der Sitzung des hiesigen Domtapitels wurde zum Verweser der Diözese Posen der Weihbischof Likowski gewählt. Hamburg, 30. November. Die Reederei Wörmann hat Infolge Lösung ihres mit dem Reiche abgeschlossenen Monopol bertrages den nach Deutsch- Südwestafrika exportierenden Firmen Frachtermäßigungen zugestanden. Wien, 30. November. Jm Abgeordnetenhause kam es anläßlich der Verhandlung über die Wahlkreis- Einteilung zu einer Rauferei zwischen Tschechen und Deutschen, die zur Unterbrechung der Sizung zwang. Amfterdam, 30. November. Bei einem Gefecht holländischer Soldaten mit dem Kopfjägerstamm der Alfuren auf NeuGuinea erlitten die Holländer einen Verlust von acht Toten und fieben Verwundeten. Rom, 30. November. Das italienische Torpedoboot 137 sant infolge des Sturmes bei Tavignana. Die Besazung tonnte fich retten. Peking, 30. November. Die chinesische Finanzverwaltung hat die Vorarbeiten für eine Währungsreform begonnen. Nach der Kataftrophe. Die Ruhe des Todes lagert über den Trümmerhaufen in Irdey und Annen, weitere Explosionen, die man befürchten u müssen glaubte, find nicht eingetreten. Das Hauptverhienst, diese drohende Gefahr von Annen abgewandt zu haben, jebührt den Deuter Pionieren, die mit Todesverachtung die letzten Roburitbestände entfernten und aus den Trümmern in Sicherheit brachten. Mutter Natur leistete auch werftätige Hülfe, reichliche Regenmassen fetten die Unglücksstätte unter Wasser und erstickten die Flammen und verhinderten so deren Weiterglimmen und eventuelle weitere Explosionen. Die Ursache der Explosion ist noch immer nicht genügend geklärt. Man vermutet, daß neben den Roburitbeständen Dynamit und Zündhütchen ge lagert haben, das explodierte und die Roburitmengen mit zur Explosion brachte. Es heißt, man habe auf der Unglücksstätte Zündschnie gefunden und vermutet deshalb Brands Stiftung, die gerichtliche Untersuchung der Ursache der Katastrophe ist bereits eingeleitet. In der Nähe der Unglücksstätte stockt jedes geschäftliche Leben, die Verkaufsläden find geschlossen. Die Familien, die ihr Heim in der Nähe der Fabrik gehabt haben, find vor Schreck noch wie gelähmt. Außerordentlich zahlreich find die Gehörschäden infolge des gewaltigen Luftdrucks. Auf allen Wegen trifft man Personen, denen das Trommelfell zerrissen ist. - Der Gesamtschaden dürfte sich auf etwa zwei Millionen Mark belaufen, das Hessischer Landtag. Zweite Kammer. Darmstadt, 29. November. Die Besprechung des Fall Eißnert. Nachmittagssigung. Der Andrang zu den Tribünen ist enorm. Die ältesten Leute im Hause können sich kaum eines solchen „ großen Tages erinnern. Gleich zu Beginn der Sizung erhält Abg. Reinhart das Wort zur Begründung der Interpellation d. nat.- lib. Partei. Nur von allgemeinen Gesichtspunkten aus, während die Begründung vom juristischen Standpunkt später der Abg. Dr. Glässing übernahm. Der Fall Eißnert set so geartet, daß er zu so großen Meinungsverschieden heiten zwischen dem Ministerium und der nationalliberalen Partei geführt habe, wie sie seit Jahrzenten nicht vorgekommen find. Im Interesse der staatserhaltenden Parteien muß die Grenze immer enger gezogen werden. Es ist der Fall denkbar, daß der sozialdemokratische Beigeordnete zur Ausübung amtlicher Befugnisse gelangt; der Redner kennt aus Worms eine Reihe von Fällen, in denen der 2. Beigeordnete solche ausgeübt hat. Die nationalliberale Partet erkennt nach wie vor den Grundsaz an, den sie auch in der Interpellation ausgesprochen hat, daß die Parteistellung für die Bestätigung nicht maßgebend sein darf; solange aber die Sozialdemokratie freiwillig eine Ausnahmestellung einnimmt, liegt die Sache anders. einmal der Zukunftsstaat da sein sollte, die Sozialdemokratie die Macht hat, wird ganz gewiß keiner der unseren ein Amt erhalten. Wenn Regierung diese dahin führen wird, Sozialdemo featen in Zukunft nicht wieder zu bestätigen. In dieser Hoffnung ist die& attion bereit und wünscht, mit dem Ministerium die bisherige Zusammenarbeit fortzusehen. Im Namen der Zentrumspartei begründet der Abg. v. Brentano deren Standpunkt, daß ein Staatsbürger nie wegen seiner politischen Weberzeugung von öffentlichen Aemtern ausgeschlossen werden soll, vorausgesetzt, daß seine Persönlichkeit die Garantie bietet, er werde die Gesetze in dem Sinne ausführen, in dem sie erlassen sind. Diese Garantie fann aber nach der heutigen Stellung der Sozialdemokratie von einem Sozialdemokraten nie gegeben werden. Das hat auch Eisnert durch seine Erklärung bewiesen. Die Antwort der Regierung ist nichts als ein Verlegenheitslaborat. Es ist sehr wohl möglich, daß ein unbefoldeter Beigeordneter in einer ernsten politischen Situation eingreifen muß, dann muß er versagen. Redner versteht auch die Sozialdemokraten nicht, daß fie einen so unzuverlässigen Beigeordneten duldete. Die Regierung erklärt mit allen geseglichen Mitteln gegen Eißnert vorgehen zu wollen, wenn er anders als nach den Gesetzen handelt. Damit erkennt sie selbst die große Gefahr an, die vom Redner noch an einigen treffenden Beispielen illustriert wird. Die Bestätigung ist ein Recht der Krone; dieses fezt eine Information nicht nur über die persönlichen Eigenschaften, sondern auch über die Aussichten voraus, in welcher Weise der dazu bestimmte sein Amt ausüben wird. Eine Orientierung durch borherige Information des Ministeriums bei den Vertretern aller Parteien hätte den schweren Fehler vielleicht vermeiden können. Aber der Fehler des Ministeriums ist in Anerfennung der schwierigen Lage nicht so schwer, daß wir es wegen dieses vereinzelten Irrtums stürzen wollen. Die Demission des Ministeriums aus Anlaß der Darmstädter Versammlung, auf der, wie Redner überzeugt ist, die Reden aus innerer Ueberzeugung gekommen, und mit recht scharfe Vorwürfe gegen das Ministerium erhoben worden sind, ist falsch, denn ein parlamen Tatsache ist, daß eine große Anzahl von Menschen durch den Fall Eißnert in ihrer Anschauung irre geworden ist, da die Regierung selbst Sozialdemokraten in amtliche Stellungen beruft; auch die große Zahl der Staatsarbeiten wird zweifelhaft. Das ist einer der großen Schäden, der offen bekannt werden muß. Wir wünschen die Ordnung, in der wir leben, aufrecht zu erhalten, und deshalb sind wir grundsäßlich dagegen, daß mit amtlichen Stellungen Sozialdemokraten betraut werden. Redner erkennt an die fle ßige positive Mittarisches Ministerium demissioniert nur dann, wenn arbeit der sozialdemokratischen Kammermitglieder in Hessen, aber schon beim Budget versagt die Sozial demokratie wieder. Am Schlusse seiner mit Beifall bei der großen Mehrheit des Hauses aufgenommenen Rede gab Abg. Meinhart eine Erklärung der nationalliberalen Fraktion dahin ab: Die Fraktion fleht fest auf dem Standpunkt der Interpellation und bedauert die Bestätigung; fie faßt den gestern schon wiedergebenen Schlußsak der Regierungsantwort dahin auf, daß die Vorsicht der Krupp'sche Werk erlitt einen Schaden von 80-100 000 art, das Annener Gußstahlwerk einen solchen von ca. 20 000 Mart. Die Zahl der Toten konnte immer noch nicht endgültig festgestellt werden, das Publikum in Witten ist der bestimmten Meinung, daß mehr als 80 Personen bei der Katastrophe ihren Tod fanden. Diese Zahl dürfte aber noch zu niedrig gegriffen sein; nach den neuesten Feststellungen find 30 Personen tot und 62 schwerverletzt. Im Marienhospital waren 76 Verwundete untergebracht, die jedoch bald, nach Anlegung von Verbänden, entlassen werden konnten. 38 Patienten, die mit Schädelbrüchen und schweren inneren Verlegungen dort eingeliefert wurden, sind von den Aerzten aufgegeben worden. Im Diakouissenhause find 20 Tote und 40 Schwerverletzte eingeliefert worden, von denen 5 starben. Etwa 200 Personen find dort verbunden worden. Auch in anderen Hospitälern fordert der Tod täglich neue Opfer und bald wird daher die oben genannte Gesamtsumme der Toten überschritten sein. Uebrigens find noch nicht mal alle Leichen geborgen; es ist festgestellt, daß eine Kutscher- und eine Nachtwächterfamilie, die in der Fabrik wohnten, unter den Trümmern begraben liegen. Die geborgenen Leichen sind fast alle in Stücke zerrissen oder halb verfohlt, so daß es nur in wenigen Fällen möglich war, die Persönlichkeit der Getöteten festzustellen. 2000 Obdachlose. Schwer lösbar ist die Frage der Unterbringung der Obdachlosen. In Witten wie in Annen und Umgegend find sämtliche Schulen geschlossen worden, um Raum für die Obdachlosen zu schaffen, deren Zahl auf 2000 geschätzt wird. Ein jammervolles Bild bietet der Bahnhof in Annen. Hunderte tampieren in den Wartesälen. In alte Lumpen gehüllt, hocken Kinder, Greise und Krante am Boden. Die meisten Bewohner von Annen find leicht verlegt. Hunderte ihm von der Mehrheit der Volksvertreter das Vertrauen entzogen worden ist. Gerade in der jetzigen fritischen Zeit ist es Pflicht des Ministeriums auszuharren und durch fleißige Arbeit die bedeutenden vorliegenden Gesezentwürfe zu erledigen. Abg. v. Brentano gibt folgende Erklärnng des Zentrums: Mißbilligung der Bestätiguug, bon der sich die Regierung sagen mußte, daß sie damit ungeheueren Zündstoff ins Land werfe. Aber da es eine Einzelfrage ist, fein Mißtrauensvotum! Don Familien suchen bet auswärtigen Befannfen und Verwandten Zuflucht. Mit jedem Zug werden zahlreiche Kinder befördert, meistens 20 und mehr, unter dem Schutz eines Erwachsenen. Die öffentliche und private Wohltätigkeit regte fich erfreulicherweise sofort nach Bekanntwerden der ganzen Schwere des Unglücs allerorten. In Dortmund konstituierte fich unter Teilnahme der Großindustriellen aus dem Ruhrgebiet ein Hilfskomitee für die Hinterbliebenen der Opfer der schweren Katastrophe. Bisher find 200 000 m. gezeichnet. Neuere Meldungen: Berlin, 30. November. Die Kaiserin hat einen größeren Geldbetrag aus ihrer Privatschatulle für die Hinterbliebenen der Opfer von Annen angewiesen. Dortmund, 30. November. Die Staatsanwaltschaft hat sämtliche Bücher der Noburitfabrik beschlagnahmt, weil angenommen wird, daß in Ardey noch andere Explosivstoffe als Roburit hergestellt wurden. Göttingen, 30. November. Die Explosionstatastrophe von Witten wurde von dem Göttinger Seismographen als scharfes Beben registriert. Es erfolgten vier Erderschütterungen von je 15 Sefunden Dauer. Schilderungen eines Augenzeugen. V. Dortmund, 30. November. Me in der Nacht zu Donnerstag die Stimme der Dampf firene schauerlich die Stille der Nacht zerriß, ahnte_wohl niemand, welche schreckliche Katastrophe durch jene Alarmzeichen eingeleitet wurde. Der kleine Brand in der Roburit fabrit Ardey war bald gelöst, schon verliefer sich die Neugierigen, die zur Brandstätte geeilt waren, wieder, als aul nmen ie st er 1332 en ng at SPEA n. Im großen und ganzen unterschreibt Redner die Ausführungen Reinharts und schließt: Vide ant consules, ne quid detrimenti capiat res publica.( Die Minister mögen auf der Hut sein, daß der Staat keinen Schaden nehme.) Nach dieser sachlichen, aber in der Sache äußerst scharfen Rede, gab Abg. Bähr im Namen des Bauernbundes eine furze, die Bestätigung mißbilligende Erklärung ab. Die entgegenkommende Regierungs. e: flärung bestimmt aber deu Bauernbund zu der Bes reitwilligung mit dem Ministerium weiterzuarbeiten. An Finanzminister Gnauth besonders richtet er die Mahnung in agrarischen Fragen entgegenkommender zu sein. Eine Dauerrede Ulrichs. Der sozialdemokratische Abg. Ulrich gefiel fich mit seinem befannten demagoaischen Pathos in einem Ton, der in eine sozialdemokratische Volksversammlung, nicht aber in eine parlamentarische Stö perschaft paßte. Länger als eine Stunde redete er zumeist über Dinge, die mit dem Fall Eßnert in feinem oder doch nur im allerlosesten Zusammenhang stehen. Wenn aber je, dann wird an dieser Rede das Ministerium erfannt haben, daß es sich mit seiner leichtfertigen Entschließung im Fall Eißnert zwischen zwei Stühle gesetzt hat. Es fiel Ulrich garnicht ein, der Regierung ein besonderes Vertrauen auszusprechen; denn der Fall Eißnert ist ja nur ein Fall, an dem zudem das Ministerium unschuldig ist. Herr Ulrich will ganz sozialdemokratische Beigeordnete müsse im Falle bon Streifs, als Vorfizender des Gewerbegerichts oder Einigungsamts in Gewissenskonflikte kommen, wie sie größer nicht gedacht werden können. Die Regierung hätte die Pflicht gehat, das in Erwägung zu ziehen. Der Abg. Dr. David führt aus, es sei eine selt same Situation, daß die Sozialdemokratie zum Schuge der verfassungsmäßigen Rechte der Stone auft eten muß. Weiter meint er, wenn die Sozialdemokraten Schöffen und Geschworene werden fönaen, dann können fie auch Beigeordnete sein. Dr. Dianus Jungfernrede. - Am ersten Tage der Ausübung seiner parlamentarischen Tätigkeit war der junge temperamentvolle Darm städter Rechtsanwalt, in dem die nationalliberale Portei einen guten Ersatz für den verdienten Abg. Müller gewonnen hat, infolge der herausfordernden Angriffe der Sozialdemokraten genötigt, sich mit ihnen im Redekampf zu messen. Daß er nicht schlecht dabei abgeschnitten ist, bewiesen die wiederholten Braborufe während einer Rede, die aufmunternden Zurufe der Fraktionskollegen und der Zentrumsabgeordneten. Nicht parteipolitische Erwägungen haben die Nationalliberalen geleiteter wies diesen Ausdruck der Regierung entschieden zurück über der Partei steht uns das Vater land. Sie haben( zu den Sozialdemokraten gewandt) fein Recht, von einem Entrüstungsrummel zu sprechen. ( Vielstimmiges Bravo.) Wenn Sie so prinzipientreu find, hätten Ste besser auf den Betgeordneten verbestimmt wissen, daß der Großherzog die Entzichten sollen. Der bekannten Erklärung Gißnerts scheidung herbeigeführ hat. Für den Groß- gegenüber fragt er:„ Wer gibt uns denn die Gewähr herzog findet der rote Demagoge Lobpreisungen, wie dafür, daß Eißnert weiß, wann ec mit den Gesezen in fie nie einem deutschen Fürsten aus sozialdemokratischem Konflikt gerät?"( Lebh. Beifall) Dann wies er die Munde geworden sind. Unterstellung weit zurück, daß die nationalliberale Fraktion in Heyls Schlepptau schwimme. Wir wissen, schloß er, was wir von der Sozialdemokratie zu erwarten haben, wenn sie die Macht hat, dem wollen wir entgegentieten auf der ersten Schwelle.( Stürmischer Beifall.) Agb. Gutfleisch( freif.): Die heutigen Verhand. lungen erinnern an die Verhandlungen im Reichstage bon 1890. Damals wurden dieselben Fragen aufgeworfen; damals hat auch eine Anzahl Männer, zum Teil aus der eigenen Partei, ebenfalls geglaubt, daß das Vaterland durch den Ausschluß der Sozialdemokratie von der Gesetzgebung gerettet werden kann. Einer unserer angesehensten Politiker, Graf Posadowsky, hat vor noch nicht zu langer Zeit gesagt: Die bürgerliche Gesellschaft wird die Sozialdemokratie mit Worten nicht bekämpfen. Und so ist es. Die bürgerliche Ges sellschaft leidet schwer unter den Angriffen der Sozialdemokratie, aber sie darf nicht vergessen, daß das sozialpolitische Verständnis Gemeingut geworden ist. Die sozialpolitische Gesetzgebung ist unter dem Widerstande eines großen Teils der bürgerlichen Parteien zustande gekommen. Der Anteil, den die sozialdemokratische Partei an dem Zustandekommen der sozialpolitischen Gesetzgebung hat, ist groß. Man muß die Sozialdemokratie arbeiten lassen und ihr die Möglichkeit gewähren, einzutreten in den Pflichtenkreis, der uns umfängt. Ich freue mich über jeden Sozialdemokraten, der diesem Pflichtenkreis zugeführt wird. Man hat in diese Angelegenheit den Großherzog mit hineingezogen; ich kann im Namen meiner Partei nur Dank für die Entscheidung sagen. Nie hat der Großherzog uns näher gestanden als in dem Moment, in dem er die Bestätigung vollzog. Die Agitation gegen letztere iſt leider nicht ohne Wirkung auf die Minister geblieben. Ich bin nicht der Meinung, daß Aeßerungen in einer Volksversammlung für die Minister entscheidend find, ihr Amt in die Hände des Großherzogs zurückzulegen. Ich bedauere, daß man in dieser Weise gehandelt hat, und würde es noch mehr bedauern, wenn das Ministerium bei seiner Empfindlichkeit verharrt. Aufgabe der jenigen, die das Mißtrauen gegen das Ministerium ausgesprochen, ist es, dasselbe durch ein besseres zu ersetzen. Redner fast zum Schluſſe ſeine Ausführungen nochmals dahin zusammen: Was in dieser Hinsicht alles gesagt worden ist, ist schließlich weiter nichts, als eine Rekapitulierung alles dessen, was gelegentlich des Sozialisten gesetzes borgebracht worden ist. Abg. Dr. Glässing begründet vom juristischen Standpunkte aus die Interpällation Reinhart. Der - Emmal eine Explosion erfolgte, die den Boden erschüttern die Luft erbeben machte. Man hatte den Eindruck, als of Millionen von Raketen gleichzeitig abgefeuert wurden. Die Detonation wurde in weitem Ümfreise gehört, und lähmender Schrecken legte sich auf die Gemüter der ganzen Bewohnerschaft, notdürftig bekleidet stürzten jammernde Frauen mit weinenden Kindern aus den Häusern auf die Straßen, die sich bald mil Flüchtigen und Neugierigen füllten. Dunkelrote Flammen. zeichen fündeten den Ort der Verwüstung an, rauchende Trümmer, umledt von knisternder Glut, das waren die Ueber. reste der Roburitfabril. Hilfreiche Hände griffen bald zu, um zu retten, was noch zu retten war. Doch, als ob jene finstere Macht, die das Unglück heraufbeschwor, zürnte, daß man die ihr geweihten Opfer entreißen wollte, ein ohrenbetäubendes Krachen zerriß urplötzlich die Luft, eine zweite Explosion war erfolgt, in ihren Folgen noch schredlicher als ihre Vorgängerin. Sie forderte alle diejenigen zum Opfer, die sich noch an der Unglücksstätte resp. deren nächster Nähe befanden. Herzzerreißende Szenen spielten sich ab. Denn niemand wußte, wer von den Seinen sich unter den Opfern befand. Dazu lam die Weisung, daß ein jeder Annen zu verlassen habe, da noch eine dritte Explosion zu erwarten sei. Tausende irrten nun auf der Landstraße umher, in irgend einer Scheune ic. Unterfunft suchend. In den Gräben außerhalb Annens lagerten notdürftig bekleidete Frauen mit jammernden Kindern. Dazu flang aus den schnell eingerichteten Unterkunftsräumen das Geschrei der bereits aufgefundenen Schwerverletzten. schreckliches Bild! In dem zwei Stunden von Annen gelegenen Dortmund sprangen nach der zweiten Explosion in den größeren Geschäftsläden die großen Spiegelscheiben. Da man von Annen noch nichts erfahren hatte, nahm man allgemein an, es handle fich um ein Erdbeben. Nach Bekannt Ein Cokales. * Für das Taunusrennen 1907 liegt nun bie bom neuen Generalsekretär des faiserlichen Automob flubs, de la Croir, ausgearbeitete Route vor, die alle dings noch der Genehmigung der Regierung beder Start und Ziel liegen wie beim Gordon- Bennet- Renta 1904 an der Saalburg, wo geräumige Tribünen e richtet werden sollen. Vom Start führt der Weg z nächst auf der alten Gordon- Bennet- Strecke über West heim, Usingen- Usingen und Grävenwiesbach nach Ein haus. Dann wird der alte Kurs verlassen und be Weg führt in das Weiltal. Von Weilmünster geht dann über Audenschmiede, Winden, Emmershausen, Rod a. d. Weil, Dorfweil nach Schmitten. Dann na Oberursel und auf dem letzten Teil der alten Renn strecke über Homburg zum Ziel. Die Rennstrecke um faßt 77,5 Kilometer und muß fünfmal durchfahre werden. Die Route ist reich an Sturben, vermeide aber doch die verschiedenen beim Gordon- Bennet Rennen nötig gewordenen Neutralisationen. * Hungen, 30. Nov. Die landw. Hauptge genossenschaft für Oberhessen wird im Frühjahr in der Nähe des Bahnhofs Hungen ein großes Lages haus für Futter- und Düngemittel errichten. * Holzheim, 30. Nov. Hier und im nahen Grüningen werden gegenwärtig Soulhaus neubauten auf geführt. Beide Gebäude find im Rohbau bollendet und zeigen bereits einen schmucken Baustil. Die Ein weihung der Neubauten erfolgt im Herbst 1907. Das hiesige Schulhaus ist ein, das Grüninger zweiflasfig. ? Lich, 30. November. Die Ackerbauschule des Kreises Gießen, die ihren zweiten Kursus jeßt aufge nommen hat, wird in diesem Winter von 36 Schüler besucht. † Lich, 30. Nov. Unser Kriegerverein wird am 8, 9 und 10. Dezember Kriegsfestspiele zur Auf führung bringen. ? Alsfeld. Unser neues Krankenhaus ist im Rohbau nahezu vollendet. Die Eröffnung soll bereits im fommenden Sommer erfolgen. obl er in ein Intriguant Hatof als Obog einer Doma tien eine traf de bon Jofe Siden ficher g Mur echt mit d Marle- dem F dem Gara γείφει δεν ε jden Berfahr Scotts G terlauft, und nur in berlieg Edusmarte( & p. Franthur Seitandteil Glazerin 50,0, rigiaures Patr palo, 2,0, beftill Emulfion mit Prima Berndorfer * Marburg. Belohnter Schneid. Als am 18. September d. I. in Obersimtshausen die Kirmes stattfand, wollte der Tagelöhner Heinr. Althaus, ein * Als Vertreter des Deutschen Kaisers nimmt junger verheirateter Mann, dafür sorgen, daß der be aufsichtigende Gendarm aus Münchhausen, jetzt EisenBrinz Eitel Friedrich von Preußen an den Taufbahnbeamter in Griesheim, nicht Feierabend bieten feierlichkeiten im Großherzoglichen Hause teil. fonnte. Der Beamte ging nämlich gegen 12 Uhr in den Kuhstall, um sein Fahrrad in Ordnung zu machen. Althaus folgte ihm und riegelte ihn ein, dann ent fernte er sich mit den Worten:„ So, den hätten mir bet die Küh' getan, jezt fann es munter gehen." Lange ging es zwar nicht weiter, denn der Wirt hörte das Klopfen des Gendarmen und befreite diesen aus seiner Gefangenschaft. Die Straffammer verurteilte den Waschmasch Spaßmacher" zu 14 Tagen Gefängnis. § Die Sizungen des Schwurgerichts der Provinz Oberhessen pro 4. Quartal 1906 beginnen am Montag, dem 3. Dezember. Verhandelt wird am ersten Montag, dem 3. Dezember. Verhandelt wird am ersten Tage gegen Karl Luh aus Gießen wegen Brandstiftung( Ankl.: Gerichtsassessor Dr. Hezel. Verteidigung: Rechtsanw. Dr. Jung.) Dienstag, 4. Dezember gegen Franz Jakob Szczodrorskt aus Blumenstein wegen Brandstiftung( Ankl.: Staatsanw. Reuß, Verteidigung: Rechtsanw. Justizrat Weidig). * Die Hauptversammlung des landw. Vereins für die Provinz Oberhessen findet Samstag, den 15. Dezember. nach. 2 Uhr, im Neuen Saalbau" zu Gießen statt. * Die Herrschaft Fischbach im Riesengebirge, die der Großherzog an den Fideikommißbefizer Fedocio Martin auf Rothenburg... verkauft hat, gehörte Ende des 18. Jahrh. zum Kloster Grüssau. 1882 faufte es Prinz Wilhelm von Preußen, der Bruder des Königs Friedrich Wilhelm 3. für 118000 Reichstaler. Von diesem erbte sein Sohn Prinz Waldemar die Herrschaft Fischbach, von diesem sein Bruder, der Admiral Prinz Albert; nach dessen Tode waren seine Schwestern, die Königin- Witwe Marie von Bayern und die Prinzessinn Elisabeth von Hessen Besitzerinnen; nach dem Tode der ihre Schwester überlebenden Pinzes finn Elisabeth fiel Fischbach an den Großherzog von Heffen. Das Rittergut, das mit dem dazu gehörigen Vorwerk Neudorf zuletzt an Generalmajor von Ferno verpachtet war, während als Großh. Domandial- Kommissar Oberförster Mettenheimer das Schloß bewohnte, umfaßt 1034 Heftar Fläche, davon rund 760 Heftar Wald. Der von dem neuen Besitzer bezahlte Kaufpreis beträgt 24 Millionen Mark. werden der Unglüdsstätte eilten sehr viele nach dort, thnen wurde aber der Weg versperrt. Die Stadt Annen wies nicht ein Haus auf, das nicht durch die Explosion start elitten hatte. Die Dächer der Häuser waren wie Siebe durchlöchert, die Rahmen der Fenster herausgerissen und von der Explosion fortgeschleuderte Eisenstücke lagen hier und dort umher. Die Wegräumungsarbeiten begannen nachmittags 4 Uhr. Noch immer stiegen Rauchwolken von der Unglücksstelle empor. Nicht minder traurig war das Bild in den Straßen der Stadt Witten. Die Rolläden hingen verbogen vor den zertrümmerten Schaufenstern. An den Kreuzungspunkten der Straßen sammelte sich alt und jung, ganz Witten war unterwegs. Auf allen Gefichtern malte sich Schrecken und Furcht, denn in der Ferne drohte wie ein graues Schredgespenst: der Pulverschuppen, in dem noch 100 Kisten mit Sprengstoffen lagern sollen. Wagen mit den letzten Habseligkeiten der Armen waren unterwegs. An den Häusern entlang schlichen die Betroffenen, meist Frauen in notdürftigen Kleidern, auf den Armen und hinter sich weinende Kinder. Laut war das Weinen und Wehklagen am Eingange des Wittener Diakonissenfrankenhauses, wo 36 Schwerverwundete mit dem Tode rangen. Sie hatten, wie uns der Chefarzt Dr. Boshamer erklärte, größtenteils fomplizierte Schädelbrüche, Beinbrüche und schwere innere Verlegungen davongetragen. Immer neue Verwundete wurden von den freiwilligen Sanitätskolonnen herbeigeschafft, meistens leider zu spät für menschliche Hülfeleistung. Außer diesen Unglücklichen waren ca. 75 Verwundete verbunden worden. Die Rahl der Toten beträgt in diesem Krankenhause allein 19. Jm Krankenbause selbst famen durch die zweite Explosion mehrere Schwestern Stadttheater Giessen. Emilia Galotti. Trauerspiel in 5 Aufzügen von E. G. Lessing. Nachdem wir in letzter Zeit viel leichte Ware haben hinnehmen müssen, sprach gestern Abend einmal wieder unserer Großen zu uns. Bessing ist der Dichter, der wie kein anderer deutscher Dramatiker seine Gestalten im heftigen dramatischen Wellenschlage zu charakterisieren bermag. Wenn auch die Tat des alten Galotti, der feine Tochter mehr aus Vorsicht als aus höchster Notwendigkeit ersticht, bedenklich ist, so wird man fit doch immer wieder in der herrlichen Schöpfung sammeln Die Aufführung ließ leider an einigen Stellen zu wünschen übrig. Um so mehr verdienen aber die Verdienste Lily Doneckers, die sie sich in der Titel rolle um die Darstellung erwarb, hervorgehoben werden. In jeder Falte, jeder Schattierung wußte te ihre Emilia zu treffen und durch feinmotivierte lebet gänge in einem Guß durchzuführen. Trefflich stand ihr Erich Kober als Prinz von Guastalla zur Seite, der die Lessingsche eingehende Charakteristik mit warme Pulsschlage durchführte. Der Kammerherr Marineli wies dagegen Schwächen auf, da Mar Herrschet, - zu Fall und erlitten Hautabschürfungen und Verstauchunger Die Fensterrahmen wurden eingedrückt und die Instrument in den Operationssälen durcheinander geworfen. Die Ver wüstung in den Nachbarhäusern war fürchterlich. In viele Gebäuden, die wir betraten, waren die Scheiben, Porzellan und Glasgefäße sozusagen zu Mehl gemahlen, das in dide Schicht auf den Fluren, in den Treppenhäusern und Zimmer Iag. Am schlimmsten sah es in den Befizungen de Fabrikanten Knappmann und des Bauunternehmers Heier aus In den Wohnungen der kleineren Leute sind die Deden un Lehmwände zerrissen und eingedrückt. Die dürftigen Möbe liegen zersplittert in den Winkeln der dumpfen Stuben. Un vier Uhr( Donnerstag) nachmittags erschien der Regierunge präsident von Coels aus Arnsberg, um die Umgebung de Unglücksstätte in Augenschein zu nehmen. Der Kaiser spendete, wie bekannt, sofort nach Belannt werden der entseßlichen Ratastrophe 25 000 Mart, die Kaiferi ließ den Verunglückten ihr herzlichstes Beileid ausdrüden, und auch die private Wohltätigkeit setzte sofort ein. In Annet waren Schwestern sowie Mitglieder der Heilsarmee zur Unter tüßung in großer Anzahl eingetroffen. Die größeret Zeitungen im Industriegebiet erlassen schon Aufrufe zur Entgegennahme von Geldspenden. Es liefen sofort nag Erlaß dieser Aufforderungen reiche Beträge ein. Die Frage wer haftet für den Schaden? wird allseitig erörtert. Nut Vereinzelte find gegen Explosionsgefahr versichert. Kann ein Anspruch auf Entschädigung oder Unterstügung nicht erfolgen, stehen viele Familien an dem Trümmerhaufen ihrer bis herigen Habe - Wring FURSTLIC LIVERPOOL Gegr köf Di Bürze Bochner bon hohen Ga nge fette, bratfe Janern, 8-11 Berpaduna, à B anto unter Na Frau Therese in großer Liefe kompl. Aus franto jeber Renheiter malerei und Brenn Sch C. Zim eigene Schre Kelteftes Gef 15 Neue 7 liegt nun chen Automo e bor, die al gierung bebe Bennet- Rem ge Tribünen rt der Weg rede über sbad) nad claffen und münfter gett Emmershau en. Dann er alten Ste Rennitrede mal durchfah rben, berme Bennet Hen . Haupt ato ohl er in einigen Szenen gut war, den Grundton| bies Intriguanten nicht festzuhalten wußte. Herm. Matof als Odoardo Galottt befand sich ebenfalls nicht seiner Domäne, brachte aber doch in den Schlußtien eine fraftvolle Entfaltung. Claudia Galotti urde von Josephine von Jagemann in festen Eichen sicher gefaßt, während Gräfin Orsina bon rd im Früh großes Log ichten. ahen Brüning ubauten bbau bollen uftil. Die G bit 1907. S er zweifla bauschule fus iegt au bon 36 C ein wird am tele zur mhaus ift ung foll be etd. Als d En die Si r. Althaus, en, daß der fen, jegt ierabend ble gen 12 Uhr ung zu mad ein, dann a Den hätten er gehen." La Birt hörte tesen aus sein 5. berurteilte 11. 3. Leffing chte Ware ha feine Gefta d einmal wi der Dichter, u caratterifi ten Balotti, 8 aus böd wird man öpfung famme einigen Stel Dienen aber ich in der Ti ervorgehoben erung wußte notivierte We -Trefflich f ftalla zur S iftit mit warm erherr Marin ar Herrsc d Berftauchunge die Inftrume worfen. Die& terlich. In vi heiben, Porzella en, das in di ern und Bimme Befizungen nd die Deden Scotts Emulsion ist ein wohlbewährtes nährund Kräftigungsmittel. Um Entfräffung borzubeugen, nehme man Scotts Emulsion aus feinstent Lebertran mit half- und Natronhypophosphiten mit bem Fischer und dem Dorsch" auf der äußeren Berpadung als Ertennungszeichen. Ecotts Emulsion ist allgemein beliebt auch bei Ärzten, denen die vorzügliche Nur echt mit dieser Zusammenschung, die Reinheit und Marte- bem Fischer erstklassige Qualität der dazu ver. zeichen bes Scott wandten Rohmaterialien wohlbefannt schen Verfahrens. bem Garantie. find. 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Auf dem heutigen Bochenmarkt lofteten Butter ber fb 1.20-1.25 M., Hühnereier ber Stüd 9--10 Pfq., Enteneier St. 0-0 Pfg., Käse ver St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Bfd. 18-24 Pfg., Linsen per Pfd. 25-40 Bfg., Tauben per Baar 0.80-1.00 Mt., Hühner per Stück 1.00-1.60 m., Hahnen per Stüd 0.80-1.80 mt., Enten per Stüd 0.00-0.00 mt., Gänse ber Pfd. 60-70 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 82-88 Pfg., Rindfleisch per Pfd. 80-82 Pfg., Schweinefleisch per Pfd. 86-90 Bfg. Schweinefleisch gefalzen per Pfd. 94 Pfg., Kalbfleisch per Pfb 80-84 Bfg., Hammelfleisch per Pfd 60-80 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-7.00 Rt., Zwiebeln per 3tr. 4.00-5.00 Mr., Weiskraut Ztr. 2.20-2.50 Mt., per St. 08-12 Pfg., Aepfel ver Ctr. 15-24 Mt., Zwetschen per 3tr. 0.00 0.00 Mt., Birnen per Ctr. 8-10 Mt., Nüsse 100 St. 30 Pfg. Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktjeit im Umberzteben feilgeboten werden. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Sonntag, den 2. Dezember. Abnehmende Bewölkung, feine ers heblichen Niederfchläge, tälter, nachts Frost, frische nörd liche Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. Geboren Am 20. November. Eisendreher Elias Schön eine Tochter Emmy; 22. Hilfsbremser Georg Zimmer eine Tochter, Marie Anna Katharine Luise; 23. Taglöhner Friedrich Arnold eine Tochter, Erna Frieda Karolina; 24. Fabrikanten Julius Nattmann ein Sohn; Rangierer Konrad Heiland eine Tochter, Emmy Anna Elisabeth; 25. Schreinermeister Emil Schön eine Tochter; Postassistenten Adolf Kolb ein Sohn, Karl Gustav. Aufgebote. Am 26. Nov. Mar Lehmann, Metzger dahier mit Minna Ramm hierselbst. Lorenz Heinrich Vock, Maurer in Heppenheim mit Katharine Paulus in Allendorf a. Lda. 28. Heinrich Schäfer, Sergeant dahier mit Karoline Drescher hierselbst. Konrad Schuhmacher, Architekt dahier mit Katharine Gümblein hierselbst. Eheschließungen.. Am 24. November. Arthur Münch, Bureauvor steher dahier mit Katharina Thiel hierselbst. Karl Kircher, Stationsgehilfe in Rödelheim mit Elisabethe Jung dahier. 27. Gustav Adolf Laichinger, Schuhmachermeister dahier mit Bertha Arnold hierselbst. 29. Karl Hartmann, Kellner dahier mit Linna Brado hierselbst. 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Vortrag Herr Prof. Brodmann Offenbach: DerSimplon- Tunnel ( mit zahlreichen Lichtbildern) Eintrittskarten sind zu 50 Pfg. abends an der Kasse zu haben. Kaufmännischer Verein und Ortsgewerbeverein. Bekanntmachung. Betr. Die Hundestener. Diejenigen hiesigen Einwohner, welche im Laufe dieses Jahres Hunde abgeschafft, aber noch nicht abgemeldet haben, wollen dies spätestens bis 31. Dezember entweder mündlich oder schriftlich bei der unterzeichneten Bürgermeisterei( 3immer Nr. 2) anzeigen. Vordruck für schriftliche Abmeldungen ist dort erhältlich. bindlichkeit zur Entrichtung der Hundeabgabe dauert bei Nichtabmeldung auch im folgenden Jahre und zwar solange fort, als die entsprechende Anzeige versäumt wird. Gießen, den 29. November 1906. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Die VerDie unterm 24. Oftober 1906 angeordnete Sperre der Querstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 26. November 1906. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Für die Gemeinde Lollar wird ein junger Schweizerbock reiner Rassezu kaufen gesucht. Lollar, den 30. November 1906. Großh. Bürgermeisterei Lollar. Schmidt. Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und Johannesgemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrassistent Steiner. Abends 5 Uhr: Pfarrer Guler. Weitere Abendmahle finden statt: Am Sonntag, dem 2. Advent für die Johannesgemeinde und Sonntag, den 3. Advent für die Lukasgemeinde, jedesmal im Abendgottesdienst. Zu beiden wird besonders die fonfirmierte Jugend eingeladen. Anmeldungen dazu werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Die Pfarrgeschäfte für die Johannesgemeinde besorgt bis auf weiteres Pfarrassient Steiner, Südanlage 7. Freitag, den 7. Dezember, nachmittags 4 Missionskranz der Lukasgemeinde im Lukassaal. Pfarrer Gul Wie alljährlich, so wollen die vier Kirchengemei auch in diesem Jahre wieder ihren Armen zu nachten eine Bescherung bereiten. Wir richten d an die Glieder unserer Gemeinden die herzliche uns dazu durch freundliche Beisteuern behilflich sein wollen. Gaben nehmen die Gemeindeschwestern, die unterzeichneten Pfarrer entgegen. D. Schlosser. Euler. Schwabe. Steiner. Verantwortlich für die Politik und den Infera Albin Klein; für den übrigen Juhalt: Georg Horn, in Gießen. Auf Kredit Staunen erregend! sind meine überaus leichten Zahlungs- Bedingungen Lesen Für 3 Mk. 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