ach beffen rten. In en lichte e, meistens mehrmals ben, bald iftian VII. mit dieser orten fort: he an der it die ges zwanglos, Dejjen, als , fich vor zuflüstern, fich dann nit starter terhaltung m völligen Alles ver Ingedeutete aft einige n lachend vollen wir egen aller Bt in be anthemum, zutauschen. nelien und alilie zum en warmen ns. Schon el die rote einen Topf 11. bisweilen. 1 Bekannten nz ähnlich; fen es tot Schein, ein, De. der Mosel rüher Gast efige Wasser Koufinchen, kleines GeKurton, der nichts drin!" a ein Duzend Nr. 306. Erstes Blatt. Sufertionspreis: Die einfpaltige Betitzeile für ganz Oberben, bie Streise Weglar und Marburg 10 Pfg. fonft 15 Bfg. Reklamen bie Betitzelle 30 resp. 40 Big. Bebaltion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechanschluh Kr. 362. Samstag, den 30. Dezember 1905 Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Bfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weglar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheen. An der Jahreswende stehend, laden wir unsere Leserinnen und Leser auch für das neue Jahr zu einem Abonnement auf unsere Beitung ein. Die stets ansteigende Abonnentenzahl sagt uns, daß unser Blatt in immer weiteren Kreisen ein festes LesePublikum findet und wir zuversichtlich den eingeschlagenen Pfad weiter verfolgen dürfen. So werden wir auch 1906 mit fefter Hand aus dem Vollen greifen und in lebendiger, frischer Sprache den Kern überall herausschälen. Größte Reichha.tigkeit bei gedrängtester Anordnung! das ist unsere Losang. Reichhaltig, um dem Leser den Ueberblick zu bieten, den jeder moderne Mensch über die Weltereignisse haben muß turz und knapp, um nicht durch Langatmigfeit zu ermüden! Besondere Aufmerksamkeit werden wir unserem hessischen Baterlande und unserer engeren Heimat, unserem schönen Oberhessen zuwenden, denn auch in ihnen werden sich im tommenden Jahre Vorgänge von weittragendster Bedeutung vollziehen, das zeigt schon ein Blick auf die Thronrede. An niemanden werden die geplanten großen Gefeße spurlos vorübergehen; es erwächst daher jedem die Pflicht, über die gefeßgebenden Körperschaften fortwährend informiert zu sein. Diese Informationen wird unser gar in ausgiebiger Weise vermitteln. - redet aber getan? In der Frage liegt iein Vorwurt. Das Parlament soll reden, denn danach heißt es. Die Frage erinnert nur daran, daß Worte Flügel haben und feine feste Stätte. Sie tun ihre Wirkung und verflingen. Dabei ist dem Reichstag beschieden gewesen, in dem zu Rüste gehenden Jahr Beschlüsse zu fassen, die für geraume Zeit Geltung behalten und auf das tägliche Leben Einflaz üben werden. Die Handelsverträge mit acht europäische Staaten geben vom 1. Februar 1906 ab dem Güteraustauch eine ver= änderte Grundlage. Die Zölle für die Einfuhr nach Deutsch land sind wesentlich erhöht worden, und ähnliches halen die anderen Staaten für ihre Einfuhr getan. Es war harte Arbeit, zu einer harte Verständigung zu gelangen, Arbeit in jedem einzelnen Falle. Die Handelsverträge bingen manche Unbequemlichkeit, aber bor allem bringen sie Stetigkeit, und das ist die wesentlichste Voraussetzung des Gedeihens für Handel und Industrie. Diese Stetigteit für eine lange Reihe von Jahren geschaffen zu haben, bleibt das Verdienst des Reichstags, den man sonst oft gescholten hat. Der Vorwurf der Trägheit und Lässigkeit ist am lautesten gegen ihn erhoben worden. Dabei hat er selbst sich beflagt, daß er im Frühjahr zu zeitig geschlossen worden und ihm dadurch die Arbeitsmöglichkeit abgeschnitten worden sei. Der Vorwurf ist nur halb gerechtfertigt. Dev Reichstagsbesuch ist in der Tat überaus spärlich, aber die Entlohnung der Reichsboten ist noch viel spärlicher, fie fehlt ganz. Auch Kargheit hat man dem Reichstag nachgesagt. Er ist es nicht immer gewesen. Von den Erfordernissen für die Betämpfung der Aufstände in unseren afrikanischen Kolonien hat er nichts abgedungen, mit ernster Bereitwilligkeit hat er die notwendigen Opfer gebracht. Es muß anerfannt werden, daß die Kolonialfeindschaft verstummt ist anunseren Truppen beldenhaft Beführt borben is. Bei bez zabreswende legen wenigstens das nahe Ende des Aufstandes in Deutsch- Süowestafrika wie in Deutsch- Ostafrika. Daß die Kolonialpolitil in Zukunft bei uns breiteren Raum einnehmen sou, findet äußeren Ausdruck in der Einrichtung eines selbständigen Kolonialamtes. gesichts der Kämpfe, die wit Wo sich Unzuträglichkeiten einstellen, werden wir stets der freien Rede das Wort gestatten, uns aber von der gehässigen Tonart, die so oft dem Leser die Lektüre verbittert, fernhalten. Um den Lesern eine öffentliche Aussprache zu ermöglichen, stellen wir ihnen unseren„ Sprechsaal" während des ablaufenden Jahres manche Störung ge= zur Verfügung. Der unterhaltende Teil wird in seiner bewährten und anerkannten Weise fortgeführt werden. Nach wie vor werden packende Romane, Novellen, Stizzen, Aufsäße, sowie Erzählungen und allerlei Kurzweil die UnterhaltungsBeilage füllen, sodaß unsere Zeitung dadurch zu einem guten, gediegenen Familienblatt wird. Der vor einigen Tagen begonnene Roman Shidsalstampf" von Hermann Heinrich gehört zu dem Spannendsten der modernen RomanLiteratur. " Dank der vorzüglichen Verbindungen unseres Berliner Bureaus sind wir in der Lage, unseren Lesern stets auf das schnellste und zuverlässigste über die Vorgänge in der großen Welt berichten zu können; besonders wichtige Ereignisse werden wir durch Extra- Blätter bekannt geben. Wir bitten unsere Leser, soweit dies noch nicht geschehen, das Abonnement sofort zu erneuern, damit feine unliebsamen Allen uns Unterbrechungen im Zeitungsbezuge eintreten. bislang Ferngestandenen bietet sich aber jetzt die günstigste Gelegenheit, ein Probe- Abonnement auf unsere Beitung einzugehen. geschrieben, innerhab tellt sind und nac für das Straßenbild Beftimmungen des der Straßen und nachftehend in Ge grigts. erftredt fich lediglic Sts und der häuslicher Be, welche Baufdhutt dergleichen enthalten tweder entleert, nod mannidhaft berpilidite eren, welche den m Dere denjeniger gig prechen. Haustebri und der bdicht geftellt un fein; ine überschreit Davon 50X40X30 elben dürfen eingesehen de 1905. amt Gießen, Mannheim e Fachschule. Hochachtungsvoll Redaktion und Expedition. 1905. ( Politische Jahresübersicht.) Fast jeder Tag im lieben langen Jahr bringt seine Aufregung, irgend ein Ereignis, das als bedeutungsvoll angesehen wird und dessen Entwicklung man mit Spannung verfolgt. Viele Monate hindurch tagen die gesetzgebenden Körper. schaften des Reiches wie der Bundesstaaten, und ihre Ver: handlungen gelten für wichtig. Aber der Tag verschling den Tag, das Interesse von gestern ist heute schon vergessen, und nur wenig, recht wenig bleibt im Gedächtnis haften, erhält fich dauernde Beachtung. Wir können eben erstaunliche Mengen an Neuigkeiten restlos konsumieren. Dessen wird man mit besonderer Deutlichkeit inne, wenn man am Jahresschluß gleichsam Geschichtsinventur aufnimmt. Man stößt dabei auf eine Menge durchlaufender Posten," von denen außer in der Registratur feine Spur mehr geblieben. Sie haben Eifer, zuweilen leidenschaftlichen Eifer geweckt, als sie neu waren, und dann wurden sie in Gleichgiltigkeit begraben. Die Hoffnungen. mit denen man sie begrüßte, haben andere und wieder andere Anlehnung gefunden, doch die Verbindung war und blieb äußerlicher Art, sodaß die Trennung sich schmerzlos vollzog. Was hat der Reich 3 tag im vergangenen Jahre voll. bracht? Er hat geredet, viel und wohl auch flug ges In dem Erwerbsleben der Nation hat es geben. Bergarbeiter und Textilarbeiter haben in großen Streifs den Versuch gemacht, sich bessere Lohnb bin mgen zu erringen, und in anderen Produktionszweigen sind ähn= liche Anstrengungen auf das gleiche Ziel gerichtet gewesen. Nicht überall war der Ausgang der nämliche. Mehr als einmal sah der Staat sich zu vermittelndem Eingreifen veranlaßt. Eine Novelle zum Berggesez war das Ergebnis dieser Vermittelung, die einstweilen wenigstens beruhigend gewirkt hat. Als ein Gewinn ist es zu betrachten, daß bei aller Beteiligten, Arbeitgebern wie Arbeitern die Neigung gewachsen ist, alle ihre Streitigkeiten einem Schiedsverfahren zu unterwerfen. Die auswärtige Politik des Reiches war immer und unausgesetzt auf die Erhaltung des Friedens gerichtet. Tas galt für so feststehend und der Erfolg für so unbedingt gesichert, daß man ungemein überrascht war, als in Verbindung mit der Mittelmeerreise des Kaisers und dem Besuch des Kaisers in Tanger offenbar wurde, wie arg der Frieden Europas bedroht gewesen war. Die Gefahr war überwunden, als man von ihr erfuhr. Deutschlands Friedensliebe ist unbegrenzt. Deutschland hat aber auch die Pflicht, seine Stellung zu wahren, seiner Ehre nicht zu nahe treten zu lassen; und gerade um des Friedens willen mußten die verbrecherisch- törichten Kreise derer stören, die sich einge= bildet hatten, sie dürften und könnten Deutschland und seine legitimen Interessen ignorieren. Herr Delcassé, der französische Minister des Auswärtigen mußte über Bord, damit der Marokkostreit in eine friedliche Bahn gelenkt werden fonnte. Den Erfolg belohnte der Kaiser durch Verleihung des Fürstentitels an den Reichskanzler. Im Zusammenhang mit der Marokko- Angelegenheit trat zu Tage, was demnach in der den Reichstage begrüßenden Thronrede offen bekannt wurde: daß unsere Beziehungen zu England bei aller formalen forret eit zu vin, chen übrig ließen. Mit überraschender Soneüigtett ist es gelungen, hierin glücklichen Wandel herbeizuführen. Diesmal war es die Volks stimmung, die den Staatsmännern die Richtung vorschrieb und sie zu freundschaftlicher Annäherung zwang. Sie folgten übrigens äußerst willig dem 3wang. Das wäre in London wohl auch dann geschehen, wenn dort nicht ein Ministerwechsel vorausgegangen wäre. Das Toryministerium, das die Re gierung niederlegen mußte, weil das Parlament sich ihm zu bersagen anfing, war feineswegs deutschfeindlich. Freilich ist das jezige liberale Ministerium Campbell- Bannermann eine merkliche Nüance deutschfreundlicher. Allzugroßen Wert dar man darauf nicht legen, denn naturgemäß wird in London keine deutsche, sondern nur englische Politik gemacht. Worauf es antomint, ist: daß die Staatsmänner auf beiden Seiten das deutsche und das englische Interesse in derselben Richtung seyen. Der englische Ministerwechsel war der vorläufige Abschluß innerer Kämpfe, die in England das ganze Jahr ausgefüllt haben. Balfour- Chamberlain drängten zum Schußzollsystem. Die englische Bevölkerung glaubt nicht an die Vorzüge dieses Systems und hat sich von dessen Verteidigern abgewendet. Damit ist nach langer Pause den Whiggs die Herrschaft wieder zugefallen. In Frankreichs Geschichte wird das Jahr 1905 nicht burch die Marokkofrage- wie lange noch, und niemand kennt fie mehr! bedeutsam sein, sondern durch das Gesetz, das bie Trennung von Staat und Kirche ausspricht. Das Gesetz Ist das Ergebnis einer mehr als hundertjährigen gesellschaftlichen und politischen Entwicklung, die Frankreich durchgemacht hat und die nicht immer in gerader Linie sich bewegte. Nach ber lästerlich- lächerlichen Abseßung Gottes" durch die erste Republit, nich der Inthronisation der Göttin der Vernunft" hat es manche Umkehr und Abkehr gegehen. " 1 Für Oesterreich- Ungarn ist das Jahr 1905 ein Jahr wüsten Gezänks in beiden Reichshälfen gewesen. Um Nichtigkeiten hat man sich bis zur Erschöpfung gestritten, und die Parteien haben sich aneinander gerieben, bis sie alle- schäbig wurden. Norwegen hat sich von der Union mit Schweden losgerissen und sich in einem Dänenprinzen, der jezt Haakon heißt, einen eigenen König gewählt. Nur furze Zeit, und die Norweger werden Mühe haben, sich zu besinnen, weshalb fie eigentlich so eifrig beflissen gewesen, sich von König Oskar bon Schweden zu trennen. Das wechselreichste Schicksal hat Rußland erfahren. In dem zweiten Feldzug gegen Japan sah es seine Truppen abermals zurückgeschlagen, seine Flotte vernichtet, sodaß die guten Ratschläge zum Frieden nicht länger zurückgewiesen werden fonnten. Bei den Friedensverhandlungen in Ports-mouth ersocht Rußland dagegen einen großen Sieg. Durch die Friedensbedingungen, die es erlangte, machte es ſeine borigen Niederlagen beinahe wieder wett. Doch dem Lande war noch kein Frieden beschieden. Die ausbrechende Revolution rzwang das Zugeständnis einer Repräsentativ- Verfassung. Das Bersprechen hat die Gemüter nicht beruhigt. In den Hauptstädien und in vielen Provinzen lodern die Feuer des Aufruhrs. Wenn sie am Jahresende etwas niedriger brennen, so weiß doch niemand zu sagen, ob das die Einleitung zum Erlöschen ist, oder ob es auf die Zuführung frischer Brandnahrung deutet. In Asien hat der Krieg eine starke Verschiebung der Verhältnisse gebracht. Japan ist in die Reihe der Großmächte getreten. Es ist der Verbündete Englands geworden und die Schußmacht für Englands indische Besizungen. Es war vielleicht von dem vorigen englischen Ministerium, dieses Abkommen zu treffen. Sehr stolz war es nicht, und vielleicht hat die Wahrnehmung dieses Mangels an Stolz mehr noch als die Abneigung gegen den Schußzoll zur Zeitigung des jüngsten englischen Ministerwechsels beigetragen. Dies der flüchtige Rundgang durch die politischen Ereig nisse des verflossenen Jahres. Und nun: Fort mit 1905! Es lebe 1906! Die ruffifche Revolution. Ob in Moskau die Ruhe nur ein Waffenstilstand ist oder das Ende der blutigen Kämpfe bedeutet, muß sich noch zeigen. Inzwischen wird von neuen Kämpfen in den Provinzen gemeldet, wo der bewaffnete Aufstand wieder im Zunehmen begriffen erscheint. Offenbar sind die Moskauer Vorgänge vorbildlich für die Revolutionäre geworden. Barrikaden überall. Ueberall im Zarenreiche, bis in den Süden und nach Often hin, erheben sich die Barrikaden, das Zeichen des blutigen Bürgerkrieges. In Petersburg sind darüber folgende Nachrichten eingetroffen: In Rostam am Don proklamierten die Aufständischen die südrussische Republik. Sie fämpften mit verzweifeltem Mute hinter den Barrikaden und fonnten nur mit Mühe durch das Eingreifen der Artillerie besiegt werden. Heftige Kämpfe find ferner in den Straßen von Lodz geführt worden. Auch im Ural ist es zu einer ernsten aufständischen Bewegung gefommen, die von den Geschüßfabriken son Slatoust ihren Ausgang nahm, wo die Arbeiter die Republik proflamierten. Ebenso mußten in Nischni- Nowgorod die Barrikaden mit Kanonen zusammengeschossen werden. Wie es an anderen Orten aussieht, ist bei der Unterbrechung der Verbindungen nicht zu ersehen. Petersburg ruhig! Noch geht es in der Hauptstadt verhältnismäßig ruhig zu, und der Stadthauptmann Dedjulin glaubt sich für die Aufrechterhaltung der Ordnung verbürgen zu können. Ueber seine Mitteilungen wird aus Petersburg berichtet: Nach den Versicherungen des Stadthauptmanns find die Truppen in bester Stimmung. Die Errichtung von Barrikaden sei in den breiten und geraden Straßen unmöglich. Das Gerücht, daß die Aufständischen Maschinengewehre dänischer Herkunft im Besitz hätten, erklärt Dedjulin für unbegründet. Auf der Alexandrowschen Fabrik sei der Versuch eines bewaffneten Ausstandes zwar gemacht worden, habe aber für die Urheber ein sehr trauriges Ende genommen. Eine größere Anzahl Fabriken sind von den Besizern geschlossen worden. Die Einbuße an Lohn betrug für die Ausständigen in einer Woche 528 000 Rubel. Verha tunnen und Bombenfunde. Ueberall geht die Regierung mit großer Energie gegen die Führer der revolutionären Bewegung vor. Aus Mostau wird darüber berichtet: Alle Mitglieder des sozialistisch- revolutionären Komitees wurden verhaftet; der Stristwechsel des Komitees, sowie Bomben und Höllenmaschinen wurden beschlagnahmt. Bei der Verhaftung der„ revolutionären Kohorten" wurden eine Menge Bomben gefunden. Ein Unbefunnter mit zwei Bomben wurde festgenommen; zwei andere Bomben wurden in einem Privathause gefunden. Auch in Petersburg wurden Laboratorien mit Sprengmaterial entdeckt und den dort Verhafteten viele Waffen abgenommen. Ebenso find die Führer der Revolutionäre in Odessa dingfest gemacht. In Reval wurde der Zusammentritt des Kongresses von Vertretern der Landgemeinden verboten, und als die Delegierten sich dennoch bei Nacht in einem Keller der Fabrik Volta versammelten, wurden alle Teilnehmer an der Versammlung verhaftet und die Schriststücke beschlagnahmnt. Lokales. + In der zwölften Stunde. Wieder ist ein Zeitabschnitt, im bürgerlichen Leben Jabr" genannt, verflossen und mit einem lachenden und einem tränenfeachten Auge lassen wir die Erinnerungen an das Verflossene an uns vorüberziehen. Im Grunde ist schließlich jeder froh, daß wieder ein Jahr weg ist, denn niemand denkt daran, daß damit auch sein Leben um eine Spanne fürzer geworden ist. Aber man entäußert fich lieber des Unangenehmen, das man im abgelaufenen Jahre erlebt hat und davon blieb wohl faum jemand verschont-, als daß man liebgewordenes festhält. Und das Alltagsleben geht seinen Gang weiter, ob 1905 oder 1906 am Kalender steht, mit ihm aber die Hoffnung, die den Menschen nie verläßt. Am Jahresschlusse steigt die Hoffnung auf das Kommende besonders hoch. Dann versammelt sich) der Familien- oder Freundeskreis um die dampfende Bowle im gemütlich warmen Zimmer, die Stimmung wird immer beiterer, je näher der Zeiger der zwölften Stunde rückt. Jetzt ehlt noch eine Viertelstunde. jetzt noch fünf, noch zwei, noch tine Minute und dann tönt vom Kirchturm das feierliche Beläute, der Abschied des alten Jahres, und alle Hoffnung, We Wünsche ergießen sich in einen lauten, freudigen Ruf: Profit Neujahr 1906! ** Der Großherzog und die Großherzogin trafen gestern Mittag wieder in Darmstadt ein. ** Erledigt ist die mit einem evangelischen Lehrer zu beseßende 2. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Billingen. ** Uebertragen wurde dem Schullehrer Karl Schmidt zu Höckersdorf die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Vaitthain und dem Schullehret Otto Wilhelm zu Waitshain die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Höckersdorf. ** Dem Bahnmeister Ludwig Peter zu Gießen ist die unkündbare Anstellung verliehen worden. * Landtags Ersatwahl in Darmstadt. Wie bereits mitgeteilt, wird der zum Oberstaatsanwalt in Mainz ernannte Darmstädter Abgeordnete Dr. Buff eine ieder wahl nicht aunehmen. De nationalliberale Partei beabsichtigt an seiner Stelle den Rechtsanwalt Dr. Osann als Kandidaten aufzustellen. Dieser Tage bshäftigte sich im Regierungsgebäude urter dem Vorsitz des Provinz'aldirektors Geheimrat Dr. Breidert eine Konferenz mit der Reform des Fortbildungsschulwesens auf dem Lande. An der Versammlung nahmen außerdem noch til: Prof. Gisevius vom landwirtschaftlichen Institut dec Landesuniversitä', Kreisschulinspettor Kleinschmidt, Landtags. Abgeordneter Köhler Langsdorf, sowie verschiedene Landbürgermeister. Eine durchgreifende Neugestaltung des U terrichts soll zunächst im Kreise Gießen angestrebt werden. Später soll dann die ganze Provinz an den Neuerungen teilnehmen. *** Unserer heut gen Ausgabe ist der Kalender " Der Bauernfreund" für 1906 beigegeben. tt. Stadttheater in Gießen. Da die Schüler vorstellung am gestrigen Tage allgemeinen Reifall gefunden | hat, so hat sich die Direktion entschlossen, um vielfachen Wünschen zu entsprechen, im Verlauf der augenblicklichen Schuiferien und zwar am Mittwoch, dem 3. Januar, noch cine zweite Schülervorstellung zu geben, deren Anfang ebenfalls auf nachmittags 5 Uhr festgesezt. Es ist zu dieser Schülervorstellung Ecribes historisches Lustsp el„ Das Glas Am 1. Januar gelangt am Wasser" gewählt worden. Nachmittag als Fremdenvorstellung der Schwant" Pension Schöller" zur Aufführung, während am Abend„ Altheidelberg" mit Herrn Lüttjohann und Frl. Schellenb rg in den Hauptrollen gegeben wird. Am Dienstag, den 2 Januar, geht als 9. Abonnementsvorstellung zum ersten Mal das heitere Volksstück„ Der Großtoufmann" in Szene. * ** Der Kriegerverein Gießen veranstaltet heute Abenb im„ Neuen Saalbau" seine Weihnachtsfeier, zu der der Fest- Ausschuß ein sehr hübsches Arrangement getroffen hat. Die Festlichkeit wird in vollstem Sinne des Wortes eine Familienfeier werden. *** Der Zweigverein Gießen des Hessischen Waisen schutzes ist auch diesmal in der glücklichen Lage, gegen 50 Kinder zu beschenken. Die Bescherung findet am Neujahrstage, abends 8 Uhr, im Hotel Einhorn" statt. Mitglieder und Freunde des Vereins sind bei der Feter herzlich willkommen. -0- Der Fahrbeamten Verein Gießen hielt am 26. Dezember seine Weihnachtsfeier bei gut befeßtem Saale auf dem Lenz'schen Felsenkeller ab, die durch eine fernige Ansprache des Vorsitzenden eröffnet wurde; dann folgte die Theateraufführung, Das Leben des Menschen von der Biege bis zum Grabe", eine Darstellung, die bei allen Anwesenden großen Beifall fand. Hieran schlossen sich komische Voiträge und eine Verlosung. Den Schluß bildete der Tanz, der bis zum frühen Morgen die Anwesenden bei fröhlichster Stimmung beisammenhielt. ** * Auf Anregung des Vorstandes der Landesversicherungsanstalt des Großherzogtums Hessen, Geheimen Regierungsrat Dr. Di B, soll zum Zwecke wirksamerer Bekämpfung der Tuberkulose ein Neß von Auskunftsund Fürsorgestellen über das Großherzogtum ausgebreitet werden, als deren Aufgabe gedacht ist, für geeignete Be handlung der Kranken mitzusorgen und hierbei namentlich auch mit ihrem Rat zur Seite zu stehen, selbstredend ohne irgendwie in die ärztliche Behandlung einzugreifen. Besonders Großh. Kreisämter, Bürgermeistereien, Geistliche, Lehrer, Aerzte, Krankenkassen und Pflegeschwestern werden dazu beizutragen haben, daß die Fürsorgeftellen, wenn irgendwo die Notwendigkeit dazu vorhanden ist, aufgesucht werden. Mit Beginn des Jahres 1906 sollen die ersten dieser Für sorgestellen und zwar in Erbach und Reichelsheim, sowie in der Ernst Ludwig Heilstätte bei Sandbach t. D. und in Dieburg ihre Tätigkeit beginnen. Weitere werden im Laufe des Jahres nachfolgen. Schlt haben Interessenten, darunter auch die Badever** Für den Bau einer Esenbahn von Hünfeld nach waltung Salzschlief, eine Denkschrift an die Ministerien zu Berlin und Darmstadt gerichtet. Es würde dadurch eine direkte Linte Berlin- Koblenz Meß geschaffen und die Bahn( Buzzb. 8 g.) böse zu Bebra und Fulda entlastet. * Unter den Bahnhofswirten allerorten herrscht große Unzufriedenheit wegen des b.kannten Alkoholver bots, das der Arbeitsminister für die Eisenbahner erlassen hat. Manche Bahnhofswiristasten an Oten mit großem Stations- und Fahrpersonal sind völlig auf die Frequenz der Eisenbahner angewiesen. Seit dem Verbot sind deren Räume wie ausgestorben. Kein Beamter wagt es, noch etwas zu trinken außer Kaffee oder Wasser, Ltatonade usw, weil er Denunziationen und Bestrafungen zu fürchten hat. Die Folgen werden wohl Masseneingaben um Pahtermäßigungen sein. ** Der„ Deutsche Vichhändler Verein" hält seine Hauptversammlung am Sonntag, dem 31. Dezember, im Hotel Restaurant Stadt Wiesbaden" in Limburg ab. Januar - * Bauernregeln für Januar. It der Januar hell und weiß, wird der Sommer sicher heiß.- Der Januar muß fnacken, soll die Ernte sacken. Wenn der fängt an zu langen, fommt die Kälte angegangen. Im Januar Donnergeroll, macht Kufen und Fässer voll. Ist Pauli Bekehrung hell und flar, so hofft man auf ein gutes Jahr. Bringt Paulus Wind, dann regnets geschwind.- Morgenrot am ersten Tag, bringt gewöhnlich große Plag. Sind die Flüsse klein, gibt es guten Wein. Im Januar viel Regen und wenig Schnee, tut Saaten, Wiesen und Bäume weh. Wie das Wetter an Sanft Vinzenz, so wird es sein das ganze Jahr. Wenn Frost nicht bis Januar fommen will, so fommt er sicher im April. Am neuen Jahrtag wächst der Tag, soweit der Haushahn schreien mag.- Gelinder Januar b.ingt ein spätes Früjahr. * Klein Linden, 29. Dezember. Der Neubau der Klei tinderschule ist im Rohbau vollendet und soll im Frühjahr n. J. eingeweiht werden. Klein Linden, 29. Dez. Die Firma Klingspor- Gießen hat die Räume der Rinnschen Wirtschaft zu Zwecken der Bigarrenfabritation umgewandelt. - * * Die Büdesheim unferes, Dites an i burch den Risb entgegen. bergen findet vora geit auch die Str Kirchliche Am Sonntag 1. vormittags: B Text: L 2. nadmittags: De Text: 2. Gottesdienst m in Lumba nachm. Am Neuj 1. vormittags: Bfa Text: L 2. nachmittage: Del Trt: Rö Gottesdienst in In allen Gott StandesamtGroßen- Linden, 29 Dez. Der Zug des Tod: 8. Am 2. Feiertage lagen nicht weniger als 3 Tote auf der Bahre. § Großez- Linden. In der Nacht zum 27. Dez. warfen Unholde in der Nähe der Turnhall: ein 15jährigesMädchen, das in Begleitung des Bruders nach Hause ging, zu Boden, um es zu vergewaltigen. Sie wurden jedoch durch die Hilferufe der beiden Ueberfallenen daran verhindert. Gegen die Burschen ist Anzeige erhoben worden. × Waßenborn- Steinberg, 29 Dez. Wider das vierte Gebot. Von ihrer Mutter angest stet, drangen die Brüder Georg und Ludwig Happel in der Nacht zum Donnerstag bewaffnet auf ihren Vater ein. Als der alte Mann durch das Fenster flücht.te, traf ihn eine Kugel am Oberschenkel. Er ließ sich dadurch aber nicht aufhalten, sondern floh in die Nacht hinaus und gelangte glücklich zu Verwandten. Die unnatürlichen Söhne wurden von der Gendarmerte nach Gießen in das Provinzialarresthaus transportiert. = Garbenteich. Die für den Kreis Gießen geplante Sammelwafenmeisterei wird in hiesiger Gemartung errichtet werden. Die Erbauung der Anlage wird demnächst in Angr ff genommen. * Grünberg. In der Nähe Flsdorfs wurde ein schulpflichtiges Mädchen von einem Fiensunger Arbeiter vergewaltigt. Der Verbrecher wurde verhaftet und nach Gießen übergeführt. §§ Müde, 29. Dezember. Sowohl hier, als auch in der Umgegend gilt der dritte Weihnachtstag auch noch als ein Feiertag. An manchen Octen sand früher sogar noch Cottesdienst statt. Auf den beiden Eisensteingruben in unserer Gegend wurde aber der Betrieb an diesem Tage wieder aufgenommen. §§ Ruppertenrod, 29. Dezember. Aus der hiesigen Allendorfschen und Philippischen Weihnachtsstiftung tam der Binsbetrag von 1350 Mt. unter 18 Armen zur Verteilung. * Friedberg. 29. Dez. Der Wetterauer GeflügelBuchtverein, der älteste Obergess ns, veranstaltet im ai t. I. in Klein- Karben eine Geflügel- und Vogel. Axsstellang. * Friedberg, 28. Dez. Ueberwachungsgebühr bei Zauzbeluftigungen. Nich Nach einer vor einiger Zeit erlassenen Verfügung muß von den Gastwirten für die Inanspruchnahme der Gendarmerie bei Tanzbelustigungen eine Gebühr von 1,50 uno 3 Mt. entrichtet werden. Der Gastwirte- Verein Wetterau" erstrebt nun, schreibt die Kl. Presse", die Aufhebung dieser Verordnung und Uebernahme der Ueberwachungsgebühren auf die Staatstaff. Die Angelegenheit wiro demnächst sämtliche Gastwirtevereine des Rhein- Main- Saus beschäftigen. " D alli Seifenpulver das Allerbeste für die Wäsche Am 19. Dezemb ein Sohn, Guftab Friedrich Kalesty Rüfer Johann Sille Bureauvorsteher He affiftenten Ludwig Heinrich Prescher e necht Philipp 27. praft Arzt D Georg Ferdinand. W Tele Ueberall 1906 Das ist der Tag, - an dem man sich und seinen Lieben das Beste wünscht für das neue Jahr, vor allen Dingen Gesundheit. Wenn dieser Wunsch in Erfüllung gehen soll, dann muß man auch entsprechend leben, muß man aufregende, die Gesundheit schädigende Getränke vermeiden und durch zuträgliche ersetzen. Hiec fommt vor allent Kathreiners Malzkaffee, der nach den Urteilen der Aerzte ein vollkommen unschädliches, angenehmes Getränk darstellt, das durch seine hervorragenden Genußeigenschaften für Erwachsene wie für Kinder, für Gesunde wie für Scante, einen wertvollen, geradezu unersetzlichen Grundbestand der täglichen Kost bildet. der nur in geschlossenem Paket mit Bild und Namenszug des Pfarrers Kneipp verkauft wird zeichnet sich das verdient besonders hervorgehoben zu werden- durch einen föstlichen aromatischen Kaffee.Geschmack vor sämtlichen anderen„ Malzkaffees" aus. Wohlauf also! Das neue Jahr mahnt uns laut an den Wert der Zeit und an den Wert dessen, was unser Leben verlängert, indem es uns gesund und frisch erhält.- Dazu gehört auch " Kathreiners Malzkaffee"! Der echte Kathreiner" - - - - Billiges u. günstiges Angebot! Preiswertes Hausgrundstück mit schönem Garten und Bauplak. Nur weil Besizez geschäftlich gezwungen ist seine Wohnung zu ändern. 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Als der alte n eine Augel am nicht aufhalten, langte glüdlich zu me wurden von rovinzialarrefthous Gießen geplante figer Gemartung ge wird demnächst wurde ein schul nfunger Arbeiter verhaftet und nach hier, als auch in têtag au no and früher sogar Efenfteingruben -6 an diesem Tage A18 der hiesigen hnachtsstiftung er 18 Armen zuc etterauer Geflügel veranstaltet im el: und Bogel ungsgebühr bei bor einiger Zeit aft virten für die Tanzbeluftigungen htet werden. Der nun, schreibt die ronung und Ueber ie Staatstaff. Die Baftwirtevereine des lver Wäsche Angebot! dstück platz. ngen ist feine 200 benber Stab pedition diefes ** Büdesheim, 29. Dezember. Der in der Nähe unferes, Ortes an der neuen Bahnstrecke erbaute Tunnel burch den Kirshberg geht seiner baldigen Fertigstellung entgegen. Die Eröffnung der Teilstrecke Bilbel- Helden. bergen findet vorausnchtlich im Frühjahr statt, um welche geit auch die Str de Gebern- Grebenhain eingeweiht wird. Kirchliche Nachrichten für Grünberg. Am Sonntag nach Weihnachten( 31. Dez.) predigt: 1. vormittags: Pfarrer Schmidt. Text: Luc. 2, 25-32. Lieb Nr. 54. 2. nachmittags: Defan Wagner. Text: 2. Cor. 5, 1-9. Lied Nr. 50. Gottesdienst mit Erhebung der Kollekte für die Armen in Lumda nachm. 1½ Uhr. Am Neujahrsfeste( 1. Januar) predigt: 1. vormittags: Pfarrer Schmidt. Text: Luc 4, 16-21. Lied Nr. 51. 2. nachmittage: Dekan Wagner. Trt: Röm. 8, 24-32. Lieb Nr. 47. Gottesdienst in Stangenrod nachmittags 1 Uhr. In allen Gottesdiensten Kollekte für die Armen. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. Geborene. Am 19. Dezember. Dem Gastwirt Gustav Ballmann ein Sohn, Gustav Hans Rudolf; Esenbahnwagenwärter Friedrich Kalesfy ein Sohn, Balthaser Friß Christian; Rüfer Johann Siller eine Tochter, Diga Martha Ottilie; Bureauvorsteher Heinrich Rothe ein Sohn; 22. Eisenbahnassistenten Ludwig Dickel ein Sohn; 24. Schuhmacher Heinrich Prescher eine Tochter, Luise Therese; 26. Fuhrthecht Philipp Wöbus eine Tochter, Marie Elisabeth; 27. praft. Arzt Dr. Karl Richter ein Sohn, Reinhard Georg Ferdinand. Aufgebote. Am 23. Dezember. Heinrich Wießner, Pflasterer in Annerod mit Lina Steller daselbst. 28. Julius Nattmann, Bigarrenfabrikant dahier mit Marie Klose hierselbst. Eheschließungen. Am 23 Dezember. Heinrich Steinmüller, Taglöhner dahier mit Christiane Braunstein, geb. Roch, hierselbst. Wilhelm Gerstenberg, Händler dahier mit Anna Frieß hierselbst. Otto Schaaf, Sanitätsfeldwebel dahier mit Augufte Bergemann hier selbst. 27. Karl Schwarz, Sergeant dahier mit Sophie Petermann in Nidda. Gestorbene. Am 23. Dezember. Ludwig Friedrich Bücking, 90 Jahre alt, Rentner dahier. 24. Heinrich Karl Gerdes, 5 Mte. alt, Sohn des Schneiders Heinrich Martin Gerders dahier. Philippine Ecb, geb. Noll, 79 Jahre alt, Witwe des Bauaufsehers Johannes Erb, dahier. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Es können eingestellt werden: 1 Spengler, 1 Schmied, 1 Kunstschlosser, 1 Buchbinder, 1 Drechsler, 1 Schuhmacher, 1 Schneider, 2 Installateure, 1 Hilfslaternenwärter, 3 Dienstmädchen, 2 Lauffrauen. Lehrlinge: 1 Schmied, 1 Schreiner. Es suchen Arbeit: 1 Bauschlosser, 1 Buchbinder, 1 Sattler oder Polsterer, 1 Schreiner, 1 Schneider, 1 Schuhmacher, Wasch. und Bubfrauen, 2 Fabritarbeiter, 2 Hausburschen, 1 Kellner, 1 Lauffrau, Haus- oder Bureaudiener. Marttberigte. Sieken 30. Dezember. Auf dem heutigen Wochenmartt lofteten Butter Der Fb 090-105**.. Sübnereler ber Stild 8-9 fr. Entenete Gritzner Nähmaschinen sticken, stopfen, nähen vor- und rückwärts. Erstklass. Fabrikat Unübertroffen in Qualität u. eleganter Ausstattung. Bequeme Teilzahlung gestattet! Bei Barzahlung hoher Rabatt! Fordern Sie in ihrem eigenen Tateresse gratis und franko Prospekte von Wilhelm Jung Vlil., Klein- Linden Telephon 402. bei Giessen. 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Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werden. Sießener landwirtschaftlicher Wetterdien Boraussichtliche Wtterung in Hessen für Sonntag, den 31. Dezember. Meist wolfig, vielfach Scheefälle, erheblich fälter. Strenge Frostperiode in Aussicht. ( Näheres durch die Gießener Betterfarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belde in Gießen. Für die Wöchnerin. Wie jeder Genesende, so bedarf besonders auch die Wöchnerin eines Kräftigungsmittels, das sie mehr als die gewöhnliche Rahrung zu stärken de mag. Der für diesen Zweck sonst so geeignete Lebertran kann aber nicht in Frage kommen, da er efelerregend und schwer verdaulich ist. Scotts Emulsion hat diese Nachteile überwunden; sie ist von durchaus angenehmem Geschmad, leicht verdaulich und regt den Appetit an. 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Unser Ziel ist: Wir möchten tiefer in die Gedanken Gottes eingeführt werden Wir möchten die Bibel als das Wort unseres Gottes noch besser verstehen und studieren. Als Redner werden dienen: Herr Pfarrer Simon und Herr Pfarrer Paschen, Frankfurt, Herr Lehrer Vetel, St. Chrischona urd andere. Zu allen diesen Versammlungen ist i dermann herzlich will fommen. Eintritt frei. Vergebung von Schreinerarbeiten. ( Mobiliarbeschaffung.) Die zum Umbau der alten Universitätsbibliothek zum Zwecke der Unterbringung von Universitäts- Instituten nötige Mobiliarbeschaffung, nämlich: 112 Sammlungsschränke. Los " II 50 desgl. " III 20 Arbeitstische und 20 Hocker. 11 IV 2 Arbeitstische. V 2 Kartenschränke. " " 1 VI 3 desgl. werden hierdurch auf Grund des Ministerialerlasses bom 16. Juni 1893 zur Vergebung ausgeschrieben. Die Ausführungsbedingungen und Arbeitsbeschreibungen liegen in unsecem Amtslokal zur Einsicht offen und lönnen daselbst zum Selbstkostenpreis( soweit der Vorrat reicht) erhoben werden. Die Angebote müssen bis zum Eröffnungstermin, am 10. Januar 1906, vormittags 10 Uhr, mit entsprechender Aufschrift verschen, portofret an uns ge= langen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 22. Dezember 1905. Großh. Hochbauamt Gießen. Becker. Herzlichen Glückwunsch zum Jahreswechsel! Franz Wigandt und Familie. Neuenweg 31. Neujahrsgrüsse. Meinen werten Gästen sowie allen Freunden und Bekannten sendet zum Jahreswechsel herzlichen Glückwunsch. H. Elges und Frau. Hotel Restaurant" Royal". Mr. 306. Sufertioneprete Ben, bie Streife Retlam Mebellion u. Baup Fer Meinen werten Kunden, sowie meinen lieben Freunden und Bekannten zum Jahreswechsel die besten Glückwünsche! P. Pfeiffer und Frau. Bäckermeister, Neustadt. Verwandten, Freunden und Bekannten die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Jahr. Hans Greilich und Frau. Herzliche Glückwünsche zum Jahreswechsel allen meinen werten Gästen, Kunden, Freunden und Bekannten. Joh. Teibel. Meinen werten Kunden und Bekannten zum Jahreswechsel die herzlichsten Glückwünsche! Heinrich Rausch und Fran. Allen werten Gästen, Gönnern und Kollegen zum Jabreswechsel berzl. Glückwünsche! F. Bues und Frau newer Saalbau. Meinen lieben Gästen, Nachbarschaft, Freunden und Bekannten von Gießen und Umgegend zum neuen Jahre die herzlichsten Glückwünsche. Heinrich Blum und Familie, Metzger. Meinen lieben Gästen, sowie all meinen Freunden und Bekannten von Gießen und Umgegend zum neuen Jahr die herzlichsten Glückwünsche! Heinrich Sauer, Gastwirt, Neustadt 58. Unserrr werten Kundschaft, sowie Verwandten und Bekannten die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Jahr. Witwe Pirr und Kinder, Mezgerei, Neuenbäue. Meinen werten Gästen und Nachbarschaft, sowie Freunden und Bekannten die besten Glückwünsche zum Jahreswechsel. Conrad Ruth u. Frau. Restauration Zur Seltershöh". Meinen werten Kunden, Freunden und Befannten zum Jahreswechsel die besten Glückwünsche! Ludwig Reuß und Frau. Seltersweg 46. Meinen werten Gästen und Nachbarschaft, sowie Freunden und Bekannten die besten Glückwünsche zum Jahreswechsel. Marie Belloff Ww. Bahnhofstraße 5. für Obe Enthält alle S Wie ein Spanie Der Besuch des Augenmert in erh bingelenkt und faft Beitungen mit Deut unbekanntes Land ftudierender Spanier er die deutschen Stu Muster hinstellt. We Universitäten berücks nichts seltenes find, gebracht sein. Der deutsche Student in 100 deutschen Stude und man fann beha Gifer nachgehen. find, finden auch 8 Automobil( 1), Ru Bofalmusit, dann aus einigen guten& Jede Verbindung h Band, ihre Statute flundenlang beisam oder Münchner, die für einen schön schreiben würden; schichten sich an, mi zu folgen, der üb von Fichte bis Ni graphieren; fie hab gelernt. Zwei nur den die Federn au beiden war der spa und dem niemand Meinen werten Kunden, Gästen, Freunden und Bekannten zum Jahreswechsel die herzlichsten Glückwünsche! J. Earle, Frankfurter Hof. 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Meinen werten Gästen, sowie all en Freunden und Bekannten zum neuen Jahr die besten Glückwünsche! Alb. Rahnefeld und Frau. Gasthaus Zum Pfälzer Hof". Meiner geehrten Kundschaft, Freunden und Bekannten Herzlichen Glückwunsch zum Jahreswechsel. Fr. Schreiner, Mezger, Seltersweg. Bioferrin Blutbildendes Kräftigungsmittel ! Empfohlen von Autoritäten! Wohlschmeckend, appetitanregend, leicht verdaulich. zu haben in den Apotheken. ein fleiner Japaner vorgebracht wurde Studenten hören Schreiben, wenn sie Notizen ins Reine Und wenn man Königliche Bibliott Haufen von Büche chen durcharbeiten wird in den Labe Niemals aber hö oder verbünden, gelegenheiten zu verfammlungen obfieht, die ja Die Verbindung den Bruder Stu grauen Flügel b nehmen und fich ins Fleisch schnei aber nicht groß. 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