ften Hm," meint er, dreißig - was anfangen?" tc. Bitte," sagt er und pulver!" n Sie Gedichte von dem?" Dichter haben wir nicht in Schiller und Goethe." r die Nedaktion der Reuen Berlinec Kr. 255 Jasertionspreis: Die einspaltige Betitzeile für ganz Oberbeen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 fg. Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362. Ihre hr verheiratet. hm wieder ins Gedächtnis Denttia jaane er in die waren nun Er war von vorhin in und her ging. Teises Unbehagen überfam ihre jünger. Und ihr retureißig, fie Er war wirklich ein wenig rücksichtslos und ihn, so daß er ein, um eden. Plötzlich fragte er:„ Sie Augenblick trat das Dienstmädchenen ja für Lina?" gte er nur, her or hoitam Doktor ist ja für heute geladen." antwortete denn er Latheind jay де ihn an. zum Vertreter dreht." Wütend ſab er fie an Häusern durchfüttert und ehrbaren Frauen den Kopf verwurst macht, der nur sein Geschäft damit treibt, sich in guten Dein Vorwurf trifft mich ganz und gar nicht," ſagte fie du mich hinzuen beliebst! Ich wünsche nur, daß man ho, meine Liebe, so dumm bin ich denn doch nicht, wie fo wichtigen Sache nicht solchen Hansverstet oder nicht gutheißen willst." Laff weil er eine Sache bertritt, die du entweder nicht Du nennst den Dottor einen obenhin, lächelnd. So, also du willst noch immer bob's ja deutlich gesehen! ..Aber ich habe gar nichts au Tegne Ulrike?" Eure Blide babe i Montag, den 30 Oftober 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Beifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Das Echo der Kaiferreden. Wenn die Könige bauen, haben die Kärrner zu tun." Und nicht bloß, wenn sie bauen, auch wenn sie reden. Eines Kaisers Wort tönt weithin und weckt Widerklang, Zustim mung und Einspruch. Die Presse der ganzen Welt hat mit aufmerksamen Kommentaren die Auslassungen des Kaisers bei seinem Besuch in Dresden und bei dem Brunkmahl zur Enthüllung des Moltkedenkmals begleitet, und diese Kommentare machen neue Erläuterungen nötig. Es ist unverkennbar, Kaiser in Dresden und in Berlin aus derselben St mmung Jeraus gesprochen, daß er den gleichen Faden weitergeführ hat. Sujon das ist bemertensor. Eine Sache, die de. Raiser zweimal bei verschiedenen Anlässen der Erörterung vert hält, auf die er zurückkommt, die muß von besonderer Bedeutung sein, die muß des Kaisers Gemüt beherrschen. De Kaiser hat einem Volk kundtun wollen, daß der vergangene Sommer were Tage gehabt hat, verantwortungsreiche, in denen die Frage, ob Krieg oder Frieden, auf des Messers Schneide stand. Marokko war nicht der Grund, war nur der Vorwand, das äußere Beijen. Nicht die Größe unseres Interesses an Marokko bildete den Maßstab für die Bedeutung, die englisch- französischen Marokko- Abkommen vom deutschen Standpunkt aus gegeven werden mußte, sondern die prinzipielle Frage, ob eutschland irgend ein ihm zustehendes Recht mißachten lasien darf, namentlich da, wo die Mißachtung beabsichtigt war und eine Demonstration bilden sollte. Deutschland entschied sich, wie es seiner Würde zukam. Die Verschwörung kleinerer und und größerer Hintertreppenpolitiker wurde aufgedeckt und durch die Aufdeckung vernichtet. Eine Befehrung der eigentlichen Teilnehmer an der Verschwörung hat natürlich nic, stattgefunden. Im Gegenteil. Die tiefe Beschämung, der sie ausgefekt worden sind, hat ihren Groll nur vermehrt. Wir können wünschen, sogar hoffen, daß ynmächtig bleiben wird; aber für Sicherheit affen wir selbst sorgen, indem wir bei aller Offenheit umferer Absichten und Ziele- unseres Visiers- gerüstet bleiben, das Pulver trocken halten, das Schwert geschliffen. Das ist, was der Kaiser in Dresden und Berlin ge= sagt hat. Deutschland soll seine Interessen und sein Recht überall wahrnehmen, ohne fremde Interessen und fremdes Recht zu fränken, unter Zurückweisung jeder uns beeinträchtigenden Begehrlichkeit, ohne Rücksicht auf Neid und Scheelsucht anderer, gestützt auf seine eigene Kraft, die groß genug sein muß, um einen Angriff als bedenkliches Wagnis erscheinen zu lassen. Deutschland ist friedfertig und der aufrichtige Freund seiner Freunde. Das hat es schon immer und namentlich seit einem Menschenalter bewiesen. Es hat sich anhaltend bemüht, alte Misstimmungen zu beseitigen und hat dabei ein Entgegenkommen gezeigt, das nur dem Bewußtsein überlegener Stärke möglich ist. Der Erfolg hat den Erwartungen nicht entsprochen. Die deutsche Zuverlässigkeit ist nicht überall in gleicher Weise vergolten worden. Es sind Intrigen und Gehässigkeiten gerade da aufgetaucht, wo man sie am wenigsten hätte vermuten sollen. Man braucht nicht gerade sentimental zu sein, um sich durch solche Erfahrungen einigermaßen verstimmt zu fühlen. Es ist begreiflich, daß man nicht mehr um Liebe werben will", wie Fürst Bismard in seiner großen Rede vom 6. Februar 1888 gesagt hat, daß man sich entschlossen hat, die anderen an sich herankommen zu lassen. Deutschlands Politik ist immer sehr rücksichtsvoll gewesen. Das ist mißbraucht worden, denn so mancher hat es nicht vertragen können. Man hat nicht bloß nicht Gleiches mit Gleichem erwidert, sondern im Gegenteil sich fleißig bemüht, Deutschland Steine in den Weg zu legen, es zu ärgern und zu reizen. Nicht einmal an der Absicht, Deutsch land zu überfallen, hat es gefehlt, nur an dem Mut. Der eine wollte den andern heßen, es getraute sich bloß niemand, den Anfang zu machen. Darin wird so bald wohl keine Menderung eintreten, trop beruhigender Versicherungen, trog aller korrekten Friedens- und Freundschaftsbeteuerungen. Darauf müssen wir uns eben einrichten. Es ändert sich dadurch nichts gegenüber dem bestehenden Verhältnis, denn Deutschland ist glücklicherweise flug genug gewesen, vorsich tia zu bleiben und fein Titelchen seiner Rüstung aufzugeben. Wir müssen bloß auf die freundliche Hoffnung verzichten, mit der wir uns geschmeichelt haben, es werde in nicht zu langer Frist eine Zeit kommen, in der es gestattet sein würde, einen Teil der in Rüstungen festgelegten Kräfte anderweitig zu verwenden. Man kann auch ohne diese Hoffnung ganz gut leben. Unsere Rüstung hat uns noch nicht erdrückt, nicht einmal gedrückt. Dazu sind unsere Glieder zu stark gewor= den. Unsere Politik aber toird nur leichtere Arbeit haben, wenn sie nicht nach rechts und nicht nach links rücksichtsvoll Umschau zu halten hat, wenn sie bloß geradeaus vorwärts zu gehen braucht auf das Ziel zu, das sie sich jeweils gestedt hat. Haben wir redliche Freunde, um so besser für fie und für uns. Aber gerade unumgänglich nötig haben wir sie nicht. Wir können ohne Freunde und ohne Verbündete auskommen. Denn ein Volk von sechzig Millionen Seelen, wohl ausgestattet für den Krieg und in jedem Betracht gerüstet, ist stark genug auch gegenüber einer Welt von Feinden, stark genug, um auch einer Koalition das Bedenken nahezulegen, daß der bessere Teil der Tapferkeit die Vorsicht sei. Wir für unser Teil wollen gern jedes freundliche Gefühl, das uns entgegengebracht wird, mit alei Gefühl, jedes unfreundliche aber mit vollkom mener Gleichgültigkeit vergelten. Rufsland am Abgrund. - Die Revolution im Zarenreiche schreitet fort. Immer weitere Teile des öffentlichen Lebens werden erfaßt, immer unleidlicher gestalten sich die Zustände. Der Zar fühlt sich persönlich gefährdet und denkt daran, sich in Sicherheit zu bringen. Das ganze weite Reich ist in furchtbarster Erregung. Die Revolutionäre sind augenscheinlich diesmal besser organisiert, und deshalb erscheint die jetzige Bewegung weit gefährlicher, als alle früheren Losbrüche. Die Pläne der Revolutionäre. Wohl bewaffnet stehen die Aufständischen bereit, ihre Kräfte mit den Truppen zu messen. Sie lassen verlautbaren, daß sie alles vermeiden möchten, was zu Blutvergießen führen könnte, daß sie aber rücksichtslos alles aufbieten würden, um Petersburg und Peterhof, den Sitz des Zaren und seiner Familie, auszuhungern. Auf der anderen Seite hat Trepow eine große Truppenmacht zusammengezogen. Maschinengewehre sind in Petersburg verteilt, um bei einem Straßenkampfe zur Anwendung zu gelangen. Dabei ist Petersburg vollständig von der Außenwelt abgeschnitten, nachdem auch die finländische Bahn den Verkehr eingestellt hat. Alle Unterhandlungen über die russische Kreditoperation sind, einer Erklärung des Finanzministers an die Bankiers zufolge, aufgeschoben. Der Bevölkerung hat der Generalgouverneur Trepom bestimmte Räume zur Abhaltung von Versammlungen angewiesen. Gleichwohl fanden in der Universität großartige Meetings statt, an denen Personen aller Stände, Gelehrte und Arbeiter und auch Offiziere in Uniform teilnahmen. Ebenso schlimm und mehrfach noch schlimmer sieht es in anderen Teilen des Zarenreiches aus. Vielfach ist die Beleuchtung der Städte abgeschnitten. Feuersbrünste sind an der Tagesordnung. So ist in Reval das Stadttheater niedergebrannt, und die Volksmenge, die sich mit Gewehren und Revolvern aus den von ihr erstürmten Waffenläden bewaffnet hatte, verhinderte die Feuerwehr gewaltsam, den Brand zu löschen. Ueber Warschau und andere Städte ist der Belagerungszustand, über Charkow der Kriegszustand berhängt. Die provisorische Regierung. Schon droht dem offenen Abfall von der Zarenherrschaft die Einsegung von Gegen- Regierungen zu folgen. Es wird darüber in Telegrammen, die über London kommen, gemeldet: In Moskau haben die dort vertretenen politischen Parteien beschlossen, sich zu vereinigen, eine eigene Re. gierung zu wählen und selbständig zu handeln. Die Organisation der Revolutionäre ist bereit, die Regie. rung zu übernehmen, sobald die jetzige Regierung gestürzt ist. Es sind auch förmliche Gerichtshöfe eingefeht, die über hochstehende Persönlichkeiten, die den Aufständischen in die Hände fallen, aburteilen sollen. Bereits ist ein solcher Fall vorgekommen. In Charkow wurde der Generalgouverneur von den Revolutionären ge fangen genommen, und man befürchtet, daß er zum Tode berurteilt und hingerichtet werden könnte. Man sieht, die russischen Revolutionäre haben von der großen franzöfifchen Umwälzung anno 1789 gelernt und handeln nach deren Muster. Des Zaren Flucht nach Deutschland? Die Gerüchte, daß der Zar die Absicht hege, in das Aus. nd sich zu begeben, erhalten sich. Es tauchen ganz bemte Angaben auf, denen zufolge ein Mitglied der UmLebung des Zaren Befehl gegeben habe, die kaiserliche Jacht Polarstern" unter Dampf zu halten. Auch haben mehrere csschiffe Ordre erhalten, sich für alle Fälle zur Beglei1 der Jacht bereit zu machen, falls der Bar fh zur Ab... nach Deutschland entschließen sollte, Politifche Rundschau. Deutsches Reich. * Taiser Wilhelm hat einen bemerkenswerten Schritt zur Regelung der europäischen und deutschen Beziehungen zu China getan. Der deutsche Gesandte in Peking teilte dem Kaiser und der Kaiserin- Regentin von China in einer Audienz mit, daß der deutsche Kaiser mit der Natifikation des Friedens von Portsmouth die Zeit für gekommen erachte, um die noch in Tschili stehenden fremden Besagungen zurückzuziehen. Kaiser Wilhelm werde den beteiligten Staatsoberhäuptern ohne Verzug einen dahin gehenden Borschlag machen. Zugleich damit hat Freiherr v. Mumm den ferneren Entschluß des Kaisers angekündigt, die seinerzeit aus Anlaß von Unruhen in Schantung von Tsingtant aus nach Kaumi und der chinesischen Kreisstadt Kiautschou vorgeschobenen Posten einziehen zu lassen. * Reichskanzler Fürst Bülow hat Herrn Oberbürgermeister Kirschner in Berlin benachrichtigen lassen, daß er bereit sei, den Vorstand des deutschen Städtetages am 1. Oktober zu empfangen. Es handelt sich dabei um Vorstellungen der Städtevertreter zur Fleischteuerung. * Unmittelbar nach seinem Zusammentritt soll dent Reichstag eine vom Reichsamt des Innern ausgearbeitete Denkschrift über die Fleischteuerung zugehen. Ferner wird sich der Reichstag mit dem vom Bundesrat verab= hiedeten Entwurf einer neuen Maß- und Gewichtsordnung, sowie mit einer Vorlage über die Entschädigung der durch den Aufstand betroffenen Ansiedler in Deutsch- Südwest afrika beschäftigen. * Regierungsrat Martin, der Verfasser der Broschüre über die Finanzverhältnisse Rußlands, ist mit einem schriftlichen Verweis von seiner vorgesetzten Behörde bestraft worden. Beanstandung soll die Reklame gefunden haben, mit der die Abhandlung auf den Markt geworfen wurde. Gegen den Verweis hat Regierungsrat Martin dem Vernehmen nach Protest durch eine Beschwerde beim Reichsfanzler eingelegt. Der gemeinschaftliche Landtag der Herzogtümer Sachsen- Koburg und Gotha genehmigte den Lotterievertrag mit Preußen und anderen Bundesstaaten. Der Entwurf zu einem neuen Lotteriegesetz für die beiden Herzogtümer fand ebenfalls die Zustimmung des Landtages. * * Die Zwischenfälle an der deutsch- russischen Grenze mehren sich. Der Landrat aus Kattowiz nahm Untersuchungen vor über den letzten Myslowißer Grenzzwischenfall. Es wurde dabei festgestellt, daß der russische Grenzposten zwei junge Deutsche unter Drohungen genötigt hat, russisches Gebiet zu betreten. Der gleiche russische Grenzposten drohte nun bei der Untersuchung, den Landrat und seine Begleitung festzunehmen, falls sie der Grenze zu nahe kommen würden. Ein energisches Eingreifen gegenüber diesen anhaltenden Belästigungen durch unkultivierte russische Grenzsoldaten ist wirklich am Plazze. } Schweden. ** Der nunmehr beendete Unionsstreit hat zur Zemission des schwedischen Ministerinms geführt. Sämtliche Mitglieder des Kabinetts haben dem König ihr Entlassungsgesuch eingereicht. Spanien. ** Nach der AF- eise des Präsidenten Loubet, der sich nach Portugal begab, i eine indirekte Ministerkrisis ausgebrohen. Die Ministe: haben sich zur Verfügung ihres Präidenten gestellt, der dem König die Entscheidung anheimjab. Der Ministerpräsident erklärte, die Regierung beabichtige nur, nach der Neuwahl der Kammern das Kabinett so umzugestalten, daß alle Richtungen der Majorität darin vertreten seien. Türkei. ** Die Pforte setzt ihren Widerstand gegen die Bestrebit gen der europäischen Mächte in der mazedonischen Frage fort. Da der Sultan den beantragten Solleftivempfang der Botschafter in der Angelegenheit bekanntlich abgelehnt hat, soll beschlossen worden sein, der Pforte ein Ultimatum zu überreichen, in dem im strengen Tone auf strikte Durchsührung des Verlangens der Mächte hingewiesen wird. Sollte das Ultimatum ohne Wirkung bleiben, so wird mit der internationalen Flotiendemonstration begonnen werden. An dieser Demonstration sollen sich England, Frankreich, Italien, Desterreich- Ungarn und Rußland beteiligen. Voit ciner Beteiligung Te: tschlands ist vorläufig nicht die Rede. Die Ablehnung der gcneinschaftlichen Audienz wird damit motiviert, daß die Pforte die Finanzangelegenheiten allein crdnen müsse und keine Einmischung dulden fönne. Gegen Einzelaudienzen der Botschafter herrschten feine Bedenken. Der Gesandte der Vereinigten Staaten in Konstantinovel überreichte der Pforte eine scharfe Note wegen des über den amerikanischen Staatsangehörigen Vartanian verhängten Todesurteils. Amerika. ** Auf seiner Reise in den südlichen Teil der 1fnion hat Präsident Roosevelt einen gefährlichen Schiffsunfalí erlitten, der aber ohne weitere schlimme Folgen ablief. Der Dampfer ,, Magnolia", auf dem sich der Präsident mit seinen Begleitern befand, stien in der Nacht auf dem Mississippi mit dem Obstdampfer, 3parta" zusammen. Die„ Magnolia" and laufen. Das nächst mußte schwer beschädigt auf dei " Joy"; er lag vierzig erreichbare Fahrzeug war der K Meilen entfernt bei Bilottown. Bis zur Ankunft der„ vy" mußte Herr Roosevelt in der Finsternis auf der beiden " Magnolia" ausharren. Der Präsident setzte schließund die ie auf einem anderen Danipfer fort. ** Hof und Gesellschaft. Der Kaiser weilt zurzeit als Jagdgast des Prinzregenten Albrecht von Braunschweig im Schlosse zu Blankenburg a. H. Auch die Söhne des Prinzregenten, der Fürst zu Schaumburg- Lippe und andere Fürstlichkeiten sind dort eingetroffen. Bei der Ankunft des Kaisers in Blankenburg Ideten die Vereine und Schüler, sowie das Militär Spalier. Soziales Leben. Die Been igung des Strcifes in der Berliner WäscheIndustrie. Die Einigungsverhandlungen vor dem Gewerbegericht haben zu einem befriedigenden Resultat geführt. Arbeitgeber und Arbeitnehmer erklärten durch Unterschrift die Annahme des Schiedsspruchs vom 24. Oftober 1905. Der Schiedsspruch billigt den Arbeitern eine Lohnerhöhung von sechs Prozent zu. Damit ist der 10 000 Arbeiter und Arbeiterinnen umfassende Streit erledigt und die Arbeit wird heute in allen Betrieben wieder aufgenommen. Der Sympathieſtreik in Rottbus wird ebenfalls durch Annahme des gleichen Schiedsspruches zu Ende geführt. Eine von beiden Seiten gewählte Schlichtungskommission ordnet etwaige zurückbldbende Streitpunkte oder Meinungsverschiedenheiten. Aussperrung von Textilarbeitern. Die Aussperrung hon 3000 Stuhlarbeitern in Gera ist in Kraft getreten. In Greiz wurden ebenfalls 7000 Arbeiter ausgesperrt. Die übrigen Ortsgruppen des sächsisch- thüringischen Webereiverbandes, die dem Aussperrungsbeschluß beigetreten sind, sollen folgen. Jedoch hofft man noch auf Einigung, zumal in Leipzig eine Verständigung zwischen den Textilarbeitern und den Arbeitgebern erzielt wurde. Ausstandsbewegung unter den böhmischen Bahnarbeitern. Der Streik bei den Arbeitern der Bahnstrecke BrürMoldau- Sachsen breitet sich aus. Dem Kohlenverkehr enttehen große Hindernisse, namentlich den Versendungen nach Sachsen. Einzelne Kohlenschächte mußten den Betrieb einStellen. Nab und fern. † Das Eisenbahnunglück in Duisburg. Der StationsAffiftent Beumer, dem der Irrtum mit der falschen Blockstellung und das darauf zurückzuführende Eisenbahnunglück gur Last gelegt wird, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft verhaftet. Beumer, der als tüchtiger Beamter gilt, war seit 10 Uhr abends im Dienst und sollte um 7 Uhr abgelöst werden. Inzwischen wird schon wieder ein Unfall gemeldet, und zwar aus Ansbach. Dort entgleiste bei der Einfahrt der Schnellzug aus Würzburg. Zwei Reisende und drei Beamte wurden leicht verletzt. nicht befördert werden können, werden den Aufgebern zurückgegeben und ausgezahlt. Schwer hat der russische Gänsehandel nach Deutschland gelitten. Eine Menge Tiere sind unterwegs umgekommen, die einen Gesamtwert von 1½ Millionen Mark darstellen. Die Bahnhofswirte, Gepäckträger, Zeitungsverkäufer auf den Berliner Fernbahnhöfen, sowie die gesamte Berliner Fremdenindustrie klagen sehr über den Rückgang der Geschäfte infolge der Unterbrechung des russischen Reiseverkehrs. † Alte Frauen. Die Witwe des Rolms Bolßen in Voßberg bei Strachholt hat das 102. Lebensjahr vollendet. Die Greisin verrichtet noch kleinere häusliche Arbeiten und liest noch ohne Brille. Zeitlebens hat sie in ihrer primitiven Lehmhütte gehaust und nicht viel von der Welt gesehen. Die älteste Einwohnerin der Provinz Schleswig- Holstein, die Witwe Paulsen in Satrupholm, ist im 104. Lebensjahr sanft entschlafen. † Selbstmord eines Geistlichen. Der Pastor an der Salbatorkirche in Lauenburg, Päsch, tötete sich durch einen Schuß. Als Grund wird hochgradige Nervosität angegeben. Kriegs- Hygiene. ( Von unserem Mitarbeiter.) 1 Das Inselreich im fernen Osten ist durch den siegreichen Feldzug gegen Rußland mit einem Schlage in die Reihe der Großmächte getreten. Aber nicht allein in bezug auf Waffentechnik und Kriegskunst hat das Land des Mikado sich in die gleiche Linie mit den alten Kulturstaaten gestellt. Auch die Fürsorge für franke und verwundete Kombattanten hat man in Japan auf das Sorgfältigste ausgebildet. Das fann eigentlich nicht wunder nehmen Denn die sanitären und medizinischen Vorkehrungen sind von eminentem Einfluß auf die Schlagfertigkeit einer Armee. Das hat man in Japan vollauf erkannt. † Staatlicher Automobil- Betrieb. In Bayern ist vielfach das Automobil an Stelle, der Post- Omnibusse eingeführt. Es sind wieder zehn Motorwagenführer, die in Berlin ihre Ausbildung erfuhren, mit einem Gehalt von 1410 Mart sowie Fahrgeldern und Lieferung eines Ledergewandes angestellt. Staatliche Motorwagenverbindungen eristicren zwischen Lenggries Bad Tölz, Bichl- Bad Tölz, Sonthofen- Hindelang und Ismaning- München. Eine hervorragende Autorität hat sich dahin geäußert, daß der japanische Arzt den wichtigsten Beitrag für die Chirurgie im Seefrieg geliefert habe, der in neuerer Zeit überhaupt zu verzeichnen gewesen sei. Andererseits sei es schwer zu verstehen, daß man nicht früher auf solche Maßnahmen verfallen sei. Beim Landkrieg entwickelt sich ein Gefecht oft so schnell, daß jene Vorschriften nicht mehr an= gewandt werden können. Dagegen zeigt sich der Kriegsflotte die Unvermeidlichkeit einer Schlacht zeitig genug an, um wenigstens eine furze Vorbereitung der Mannschaft zu gestatten, wie sie der japanische Arzt verlangt. Ein großer Teil des Erfolgs der japanischen Aerzte bei der Behandlung der Wunden wird dem Umstand zugeschrieben, daß vor jedem Gefecht alle Manrschaften ein Bad nahmen und vollständig reines Unterzeug anlegen mußten. Die leitende Vorstellung dabei war, daß Geschoßwunden leicht durch Fetzen der Kleider verunreinigt werden. Das Geschoß selbst kann als vollständig feinfrei betrachtet werden wegen der hohen Temperatur, der es bei der Entladung ausgesetzt gewesen ist. Mit dem Geschoß kommen also wohl feinesfalls irgendwelche giftige Reime in den menschlichen Körper. Ist nun außerdem die Kleidung fast keimfrei, so entsteht eine verhältnismäßig große Sicherheit gegen die Verunreinigung der Wunden. In der Tat haben nur sehr wenige Seeleute auf der japanischen Seite, die während der Schlachten und der Belagerungen verwundet wurden, durch Vereiterung der Wunden und ähnliche Komplikationen gelitten. Selbst sehr schwere Wunden und sogar solche, bei denen Gelenke durchschlagen waren, heilten ebenso gutartig, wie die durch das Messer des Chirurgen verursachten. † Aus Rache zum Mörder geworden. In Mühldorf tötete ein Schuhmachermeister in einer Wirtschaft die Kellnerin Rosa Huger durch einen Stich in die Brust. Die Schreckenstat stellt sich als ein Racheakt dar, da der Schuhmacher wegen Beleidigung der Kellnerin zu zehn Monaten Gefängnis verurteilt war. Der Mörder wurde von den Anwesenden fast gelyncht. † Ein ungetreuer Kontorbote. Ein dreiundzwanzigjähriger Kontorbote veruntreute 23 000 mark. Er hatte, während sein Prinzipal verreist war, einen Blankoscheck, den er bon der Frau seines Herrn erhalten hatte, auf die genannte Summe ausgefüllt und erhoben und war dann mit seinem Raube flüchtig geworden. † Hohe Erbschaft. Die in München ermordete Frau Amtsrichter Radlinger hat ein Testament hinterlassen, in dem die Stadt München zur Universalerbin eingesetzt ist. Das Vermächtnis beträgt ungefähr 300 000 Mark. 311 menfchleifen überreich berreichung eines Gr mmer hübsch gearbeiteten 25. u. 50. Stiftungs Besonders geehrt. So fl Behr viel zur Verschöner werein bei. Als Mitt and Stühle zur Seite ber Regiments Kapelle B. Jm 5. Wahlbezirk: Allendorf a. b. Lahn 703 Alten- Buseck 1216 2 Leihgestern Lollar 1252 2 1578 3 Annerod 549 Mainzlar 480 Daubringen mit Oppenrod Heibertshausen 753 Rödgen mit 657 Garbenteich 755 Trohe 1704 3 1737 8 453 Ruttershausen mit Kirchberg 446 2144 4 734 Großen- Buseck Großen Linden Hausen Heuchelheim Klein- Linden Lang- Göns Staufenberg mit Friedelhausen 172 829 1526 3 Wagenborn Steinberg 1728 3 1561 3 Wiesec 2632 5 528 C. Jm 7. Wahlbezirk: Rüddingshausen 701 Weitershain D. Jm 12. Wahlbezirk: Rabertshausen mit ( Ist der Gemeinde Borsdorf Ringelshausen 180 zugeteilt.) Die japanischen Vorschriften haben bis jetzt nur ein Beispiel gehabt, das vielfach lächerlich gemacht worden ist, nämfich bei den französischen Duellanten. Man hat von einem feimfreien oder aseptischen Duell gesprochen. Jetzt wird man die Sache ernster nehmen. Eine andere Maßregel, die der japanische Marineart zur Durchführung gebracht hat, ist kaum weniger wichtig für den Ausgang einer Seeschlacht. Er stellte mit Schärfe die Forderung, daß die Sehkraft der Leute auf einem Kriegsschiff, die mit der Richtung der Geschosse betraut sind, von bester Qualität sein muß. Die japanischen Schiffsärzte wurden angewiesen, vor jeder Schlacht eine sorgfältige Augenuntersuchung an der Bedienungsmannschaft der Geschütze vorzunehmen. Auch die kleinste Unstimmigkeit der Sehkraft wurde als genügend betrachtet, sofort eine ärztliche Behandlung einzuleiten oder die Ausscheidung des Mannes aus seinem wichtigen Posten zu veranlassen. Während einer Seeschlacht war die Bedienungsmannschaft jeder japanischen Batterie mit einer schwachen Vorsäurelösung versehen, mit der sich die Leute sofort die Augen zu waschen hatten, wenn diese durch Pulver, Rauch oder Schmuz irgend welcher Art angegriffen waren. Ohne Zweifel wird die Anwendung der vorbeugenden Asepsis in Kriegszeiten bei jeder künftigen Gelegenheit von großem Segen sein. † Die Feuerbestattung in Sachsen. Bisher war die Feuer bestattung durch eine Verordnung des Ministeriums als unzulässig erklärt worden, obwohl baupolizeiliche Genehmigungen zur Errichtung von Krematorien erteilt waren. Auf Anrufen des sächsischen Vereins für Feuerbestattung hat das Oberverwaltungsgericht für Recht erkannt, daß das Vorhandensein eines zwingenden Gebotes der Leichenbeerdigung und in Verbindung damit eines gesetzlichen Verbotes der Feuerbestattung für Sachsen verneint werden müsse. † Wieder ein Eisenbahn- Unglück. Bei Warburg stieß auf der Station Borgholz der Strecke Scherfede- Holzminden ein Eilgüterzug mit einem einfahrenden Güterzug fammen. Der Packmeister und der Heizer des Eilgüterzuges wurden leicht verletzt. Der Materialschaden ist bedeutend. † Postverbindung mit Rußland. Infolge der Bahnunterbrechungen in Rußland ist von seiten der deutschen Reichspost, einer amtlichen Bekanntgabe zufolge, eine regelmäßige Verbindung auf dem Seewege hergestellt. Sie geht nach Petersburg mit den Zügen nach Saßnitz resp. Lübeck und dann weiter über Stockholm und Finnland. Ferner gehen Verbindungen nach Helsingfors, nach Riga und nach Libau. Auf den Bahnhöfen, namentlich in Berlin haben sich die Gütersendungen nach Rußland außerordentlich stark angesammelt. Bakete und Wertbriefe, die aufgegeben sind und Das Kreisamt Alsfeld hat nachstehende Wahlgemeinden gebildet, welche sämtlich je einen Wahlmann zu wählen haben, mit Ausnehme von Homberg und Nieder Dhmen, welche je zwei Wahlmänner wählen. 7. Wahlbezirk. Appenrod, Arnshain, Bernsburg, Bernsfeld, Bleitenrod, Büßfeld mit Schadenbach, Burg- Gemünden, Dannenrod, Deckenbach mit Höingen, Ehringshausen, Elpenrod, Erbenhausen, Ermenrod mit Zeilbach, Gontershausen mit Haarhausen, Hainbach, Heimertshausen, Homberg mit Wäldershausen, Rirtorf, Lehrbach, Maulbach, Nieder- Gemünden, Nieder Ofleiden, Nieder Ohmen mit Kirschgarten, Ober Gleen, Ober- Dfleiden, Ober- Ohmen, Rülfenrod mit Diterbach, Ruppertenrod mit Wettsaasen, Wahlen mit Gleimenhain.( Hierzu kommen aus dem Kreis Gießen: Rüddingshausen, Weitershain, und aus dem Kreis Schotten: UnterSeibertenrod. 8. Wahlbezirk. God Sonntag Nachmittag Ausflug nach dem P. Die diefer To des 29 Jahre alten S agnosziert. Er entf Bohnung, angeblich hot fich die Bulsader ibann in die Lahn gef Altenburg, Angenrod, Bieben mit Reimenrod, Billertshausen, Brauerschnend mit Renzendorf, Eifa, Elbenrod, Eudorf, Grebenau, Groß Felda, Heidelbach mit Fischbach, Hergersdorf mit Ober- Sorg, Hopfgarten mit Unter- Sorg, Restrich, Leusel, Liederbach, Ober Breidenbach, Dhmes, Rainrod, Romrod, Ruhlfirchen, Schwabenrod mit Münch Leusel und Reibertenrod, Schwarz, Seibelsdorf, Storndorf, Strebendorf mit Nieder- Breidenbach, Udenhausen, Vadenrod, Bockenrode, Wallersdorf mit Eulersdorf, Windhausen, Bell.( Hierzu kommen aus dem Kreise Schotten: Helpershain, Röddingen, Meiches, Stumpertenrod.) Die Wahlen zum 33. hessischen Landtag. Rach Anweisung der Kreisämter sind die Wahltommissionen( bestehend aus dem Bürgermeister und zwei Urkunde personen, welche der Gemeinderat aus den stimmfähigen Einwohnern der Gemeinde zu wählen hat) bereits überall da, wo Neuwahlen stattfinden, gebildet.- Die Listen der Urwähler, sowie die Listen der Wählbaren liegen von heute bis Donnerstag, auf den Bürgermeistereien der betreff nden Orte auf und es werden 13 Tage später, also am Mittwoch den 15. November dann die Wahlen der Wahlmänner stattfinden. Für die Wähler sei zu beachten, daß wer länger als 2 Monate mit der Abgabe der Kommunalsteuer oder der Staatssteuer im Rückstande ist, oder wer überhaupt zur Staatssteuer nicht herangezogen ist, seines Stimmrechtes verloren geht. 3877 Das Kreisamt Gießen hat nachverzeichnete Wahl gemeinden gebildet. Die beigefügte Bahl bedeutet die Einwohnerzahl. Die Orte, hinter denen eine weitere Zahl nicht steht, wählen je 1 Wahlmann, hinter den anderen Orten ist die Zahl der Wahlmänner durch Fettdruck besonders vermerkt. Beller heim Bettenhausen Birklar bil Ettingshausen Obbornhofen 642 368 503 A Jm 4. Wahlbezirk: Münster Muschenheim mit Hof- Güll 308 Dorf- Gill 414 Nieder- Bessingen 639 316 zuEberstadt mit Nonnenroth 350 Arneburg 552 578 531 Ober- Bessingen 723 Ober- Hörgern 368 342 397 Rodheim mit 1364 2 Hof. Graß 375 Röthges 332 271 580 Steinheim 504 901 Treis- Horloff Utphe Villingen 479 512 893 2401 4 Grüningen Hattenrod Hungen Inheiden Langd Langsdorf Lich mit Hof Albach, Colnhausen u. Mühlsachsen Es waren bisher im Landtag vertreten der 4. Bezirk durch Bürgermeister Köhler Langsdorf Leun Großen- Linden. Brauer OberOfleiden. Korell Leusel. 5. " " 7. " " 8. " " Lokales. 9 . * Der Ceh. Oberbergrat Prof. Dr. Chelius, ber in den letzten Wochen zur Beobachtung seines Geisteszustandes in der psychiatrischen Alinit zu Gießen untergebracht war, ist wieder nach Darmstadt ins UntersuchungsDas psychiatrische Gutgefängnis übergeführt worden. achten wird entscheiden, ob die Affäre Chelius zur gerichtlichen Verhandlung kommt. P. Die Freitag Berlin, Rausch aus wurden in Unterfud fämtlich 20- Martfüd Sachen, woraus zu Betrüger find. Einer von der Staatsanwalt Außerdem liegen Berb bie beiden Einbrüche in in Gießen berübt haben er. Fußballspor großer Beteiligung des spiel zwischen dem Gi Offenbacher Fußballtu Effenbacher nach 1 flegten, ist doch das jungen Gießener Alu zu den ersten Deutsch Herbstkont ( Rontrollplag: 5 * Die Gläubiger- Bersammlung in Sachen der Firma Jäger& Rumpf in Hanau am 25. Ottober hörte nach dem Bericht des vereidigten Bücherrevisors Heinzenberg Wetzlar, daß im günstigsten Falle mit einer Aktiva von 158 800 r. zu rechnen ist. Ihr gegenüber stehen Passiven im Betrage von 783 211 Mt. Der Inhaber der Firma machte einen Vergleichsvorschlag und bot den Gläubigern 25 Prozent, wenn sie auf weitergehende Forderungen ver zichten. Für diese 25 Prozent, zahlbar innerhalb eines Jahres, verbürgten sich die Herren Chr. Neuling und W. Jäger, sowie die Witwe Rumpf. Die in der Versammlung vertretenen Gläubiger waren zum Vergleich geneigt, besonders auch da behauptet wurde, bei einem Konkurs werde faum etwas übrig bleiben. Ein dritter Gläubigerausschuß soll nun mit den anderen Gläubigern verhandeln. Gelingt es nicht, diese für den Vergleich zu gewinnen, dann soll der Ausschuß ermächtigt sein, den Konkurs zu beantragen. tt. Stadttheater Gießen. Auf die heutige zweite Voltsvorstellung, die Maurice Maeterlincks berühmtes Schauspiel, Monna Banna" bringt, sei auch an dieser Stelle noch ausdrücklich hingewiesen F. Theater- Verein Gießen. In der zweiten Vorstellung, die Freitag, den 17. November, stattfindet, tommt ein neues, nach dem Roman von Dickens bearbeitetes Luftspiel von Schönthan, Klein Dorritt" zur Aufführung. Als Gäste sind Herr Arthur Bauer und Frl. Poldi Sangora vom Frankfurter Schauspielhaus gewonnen. E haben zu e Annerod, Alle Beuern, Burth am 6. November n Großen Li Klein Linden, am 7. November b Oppenrod, Steinberg und Die Jahrgänge am 8. November Die Jahrgänge 8 Nov. nachm. 2 U Die Jahrgänge 1 am 9. November bo Samtlige Jäger, Ravallerie, F Berkehrstruppen am Sämtliche Ja Sanitati personals, schaften und Marine teile und Ecfagbet Waffen und die Lar Bestellungsbefehl zu zugeht, am 10. Rot Die Geftellung Allendorf an Seibertshausen, Lo Berg, Staufenberg, am Bahnhof zu 21 Uhr; ** Die am Samstag- Abend stattgefundene Weihe der Fahue der Freiwilligen Gailschen Feuerwehr Gießen zeigte wieder einmal, welch' großes Ansehen die Wehren in der Bevölkerung genießen. Alle Kreise waren vertreter, sodaß der geräumige Neue Saalbau" die zahl reich Erschienenen taum zu fassen vermochte. Ohne Stockung wickelte sich das sehr zweckentsprechend zusammengestellte Programm ab, in anregent fter Weise folgten Mufits, Gesangs vorträge und Ansprachen einander, ja sogar ein 8weiatter, „ Der Wildschütz" wurde gegeben, der stürmische Heiterkeitsausbrüche entfesselte. Den Höhepunkt bildete aber der Weihe aft. Die funstvoll gearbeitete, von Gießener Frauen, Jungfrauen und Bürgern geftiftete Fahne wurde mit einigen herzlichen Worten durch Frl. Arnold übergeben und vom Hauptmann Lindenstruth dankend entgegengenommen. Unter weiteren Ansprachen ließen dann die Freiwillige Feuerwehr Gießen, die Freiwillige Feuerwehr Heuchelheim, der Kriegerverein Gießen, der Männer- Turnverein, der Bauersche Gesangverein, der Schüßen- und Jägerverein und der Meggerverein" Brüberschaft" tostbare Fahnennägel oder Ent Stadt- Ch Giessen Dir.: Hermann Ste Montag, den 30. 2. Volkspors Monna W Schauspiel von M Hypothet Kapital in jeder Höhe zu 3 Beleihung bis zu 60 Während der Bauzeit | hlagsgahlung. 65000 Mark Brivatgelb fofort an e Stelle zu verleiben. Näheres burch Heinrich Köth Bin leken, Steinstraße 10. bezirt: geftern at inglar 12522 1578 3 menrod gen mit 657 he tera haufen mit 480 311 172 829 446 Rirdberg ufenberg mit riebelhausen enborn Steinberg 17283 734 Sed bezirt: terabain bezirk: 26325 528 der Gemeinde Borsdorf eteilt.) hnenschleifen überreichen. Rommerzienrat Gail wurde durch berreichung eines Gruppenbildes des Gesamt- Korps und ner hübsch gearbeiteten Ledermappe, die sämtliche Reden, die 25. u. 50. Stiftungsfeste gehalten worden sind, enthielt, noch jonders geehrt. So floß der Abend auf das angenehmste hin; hr viel zur Verschönerung trug auch der Bauersche Gesangerein bei. Als Mitternacht vorüber war, wurden Tische und Stühle zur Seite gefeßt und bei den flotten Klängen Am Regiments- Kapelle noch ein Tänzchen gemacht. Bonntag Nachmittag unternahmen die Festteilnehmer einen Ausflug nach dem Windhof, der in bester Weise verlief. P. Die dieser Tage geländete Leiche wurde als diejenige bes 29 Jahre alten Invaliden Karl Freitag von Gießen agnosziert. Er entfernte sich Freitag- Mittag aus seiner Bohnung, angeblich um einen Spaziergang zu machen. Er hat sich die Pulsader zu durchschneiden versucht und hat sich dann in die Lahn gestürzt. Motiv der Tat ist nicht bekannt. P. Die Freitag verhafteten Geldnepper Graad aus Berlin, Rausch aus Sömmerda und Krante aus Leipzig Sie besaßen hat nachstehende Wahl wurden in Untersuchungshaft genommen. je einen Bahlmann zu fimtlich 20- Martftüden ähnelnde Münzen und sonstige Bellersheim, Bettenhausen, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Nonnenroth, Obbornhofen, Rabertshauser, Ringelshausen, Rodheim, Hof- Graß, Röthges, Steinheim, Treis- Horloff, Utphe und Villingen an der Turnhalle zu Hungen am 11. November vormittags 9 Uhr. Albach, Arnsburg, Birklar, Dorf- Gill, Eberstadt, Ettingshausen, Barbenteich, Grüningen, Holzheim, Lich, Albacher Hof, Kolnhausen, Müh sachsen, Münster, Muschen. heim, Hof- Güll, Nieder- Bessingen, Ober- Hörgern, OberBessingen und Steinbach in der Amtsgerichtsstraße zu Lich am 11. November nachmittags 23 Uhr; Allertshausen, Beltershain, Bersrod, Bersrod, Geilehausen, Göbelnrod, Grünberg, Hattenrod, Harbach, Resselbach, Lauter, Lindenstruth, Londorf, Lumda( Groß- und Klein-) Oden. hausen, Queckborn, Reinhardshain, Reiskirchen, Rüddings. Haufen Saasen, Stangenrod, Stockhausen, Bollnbach, Veitsberg, Weichartshain, Weitershain, Winnerod und Wirberg am westlichen Ausgange auf der Straße nach Gießen zu Grünberg am 13. November vormittags 9 Uhr. Kreis Alsfeld. Appenrod, Dannenrod, Deckenbach, Gontershausen, bon Homberg und Sachen, woraus zu schließen ist, daß es gewerbsmäßige Haarhausen, Höingen, Homberg a. b. D., Neu- Ulrichstein, irt. wei Wahlmänner wählen. Betrüger find. Einer von ihren scheint identisch mit einem bon der Staatsanwaltschaft Heidelberg verfolgten Geldnepper. urg, Bernsfeld, Bleibens obrere digen Berbachtsgründe vor, daß zwei derfelben ufen, Elpenrod, Erben in Gießen verübt haben. Gemünden, Dannenrod, die beiden Einbrüche in der Nacht vom 25. auf 26. d. m. Bontershausen mit Haar-er. Fußballsport. Gestern Nachmittag fand unter 6 Homberg mit Bülberg, großer Beteiligung des Bublifums auf dem Trieb ein WettIbach, Nieder- Gemünden, spiel zwischen dem Gießener Fußballtiub 1900 und dem mit Rirschgarten, Ober. Offenbacher Fußballklub„ Teutonia" statt. Troßdem die en, Ralfenrod mit Diter Offenbacher nach 11/ stündigem, heißem Kampfe mit 1: 0 en, Bahlen mit Gleimen flegten, ist doch das Resultat des noch verhältnismäßig Kreis Gießen: Ruddings jungen Gießener Klubs gegen den Offenbacher Verein, der Areis Schotten: Unter zu ben ersten Deutschlands zählt, als sehr gut zu bezeichnen. airt. Nieder Dfleiden, Ober Dfleiden, Schadenbach und Wäldershausen am Frankfurter Hof" zu Homberg an der Ohn am 13. Rovember vormittags 7 Uhr; Burg- Gemünden, Bleidenrod, Büßfeld, Ehringshausen, Maulbach, Nieder- Gemünden, Oberndorf, Otterbach und Rülfenrod am Bahnhof zu Nieder- Gemünden am 13. November vormittags 102 Uhr; Azenhain, Bernsfeld, Elp nrod, Ermenrod, Flensungen, Hainbach, Ilsdorf, Kirschgarten, Lehnheim, Merlau, Mücke, Nieder Ohmen, Ober- Grubenhof, Ober- Dhmen, Ruppertenrod, und Wettsaasen am Bahnhof zu Nieder: Ohmen am 13. November namittags 2 Uhr; Groß Felda, Klein Felda, Restrich, Nieder- Breidenbach, Ober- Breidenbach, Romrod, Schellnhausen, Storndorf, mit Reimenrod, Blerts. Herbstkontroll- Versammlungen. Strebendorf, Babenrod, Windhausen und Zeilbach auf dem zendorf, Eifa, Elbenrod, Heidelbach mit Fischbach, pfgarten mit Unter Sorg, Ser Breidenbach, Dhmes, Schwabenrod mit Münch rg, Seibelsdorf, Storn Breidenbach, Übenhausen, mit Eulersdorf, Wind 18 dem Kreise Schotten: Stumpertenrob.) bertreten der Köhler- Langsdorf Leun Großen- Linden. Brauer OberOfleiden. Korell Leufel 3. of. Dr. Chelins, ber bachtung seines Geiftes Rlinit zu Gießen unter mftadt ins Untersuchunge Das psychiatrische Gut ffäre Chelius zur gericht Gießen- Land. ( Kontrollplag: Hef der Zeughauskaserne am LandgrafPhilipp- Plaz.) E haben zu erscheinen die Gestellungspflichtigen aus: n. nerod, Allendorf a. d. Lahn, Alten- Bused, Beuern, Burkhardsfelden und Großen- Buseck am 6. November nachmittags 2 Uhr. Großen Linden, Hausen, Heuchelheim, Alein Linden, Lang- Göns und Leihgestern am 7. November vormittags 9 Uhr. Oppenrod, Rödgen, Trohe, Wagenborn, Steinberg und Wiesed am 7. Novbr. nachm. 2 Uhr. Gießen Stadt. Die Jahrgänge 1898, 1899 und 1900 der Infanterie am 8. November vormittags 9 Uhr. 8 Die Jahrgänge 1901 und 1902 der Infanterie am Nov. nachm. 2 Uhr. Die Jahrgänge 1903, 1904 und 1905 und der Infanterie am 9. November vormittags 9 Uhr. Brunnenplatz zu Ober- Breidenbach am 14. November nachmittags 1/2 Uhr; Alsfeld, Altenburg, Angenrod, Billershausen, Brauerschwend, Dozelrod, Eifa, Elbenrod, Eudorf, Fischbach, Heidelbach, Hergersdorf, Hopfgarten, Leusel, Liederbach und Oberrod beim Gasthaus zum„ Deutschen Kaiser" zu Alsfeld am 15. November vormittags 9 Uhr. Es haben zu erscheinen: Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamte der Reserve( tieiner Dienstanzug), die Mannschaften der Reserve sowie die zur Disposition der Truppenteile und Ersatzbehörden Entlassenen aller Waffer, diejenigen der Landwehr I. Aufgebots angehörigen Mannschaften, welchen ein besonderer Gestellungsbefehl zum Erscheinen bei der Herbstkontrollversammlung zugeht. Die Ersagreservisten haben bei der Herbstkontrollversammlung nicht zu erscheinen. Befreiungsgesuche sind bis spästens 8 Tage vor dem Appell durch das Meldeamt einzureichen und müssen durch die Bürgermeistereien bezw. bet Beamten durch die vorgesetzte Behörde beglaubigt sein. Die Militärpässe mit eingeklebter gelber Kriegsbeorderung bezw. Paßnotiz und Führungszeugnis sind mitKontroltages bis einschließlich Mitternacht unter dem Militärgeseg. Demgemäß werden auch Unpünktlichkeiten und Versäumnis der Kontrollversammlung bestraft. Kreis Wetlar. Sämtliche Jahrgänge der Reserve der Garde- zubringen. Jäger, Kavallerie, Felbartillerie, Fußartillerie, Bioniere und Sämtliche Mannschaften stehen während des ganzen Benkehrstruppen am 9. November nachmittags 2 Uhr. Sämtliche Jahrgänge der Reserve des Trains, Veterinärpersonals Sanitätspersonals, sonstige Mannaften und Marine, sowie die zur Disposition der Truppenteile und Ersazbehörden entlassenen Mannschaften aller Baffen und die Landwehr I. Aufgebots, denen ein besonderer fit, na 10. Rovember vormittags 8 1hr ersammlung bember 1 Uhr 15 nachmittags für Hochelheim, Hörnsheim, zugeht, am Uhr. ng in Sachen der Firma m 25. Oftober hörte nach Bücherrevisors Heinzenberg alle mit einer Altiva bon e genüber ſtehen Baffner Der Inhaber der Firma ag und bot den Gläubigern ergehende Forderungen ver zahlbar innerhalb eines Gießen- Land. Die Gestellungpsflichtigen aus: Allendorf an der Lumda, Climba, Daubringen, ( Nur die an Oberhessen angrenzenden Bezirke angeführt.) Groß- Rechtenbach, Ausgang nach Wezlar. 11. NoLüzellinden, Groß- und Klein Rechtenbach, Vollnkirchen, Volpertshausen, Weidenhausen. Niederkleen, Ausgang nach Rechtenbach, 11. November 3 Uhr 15 nachmittags für Dornholzhausen, Ebersgöns, Derzen Niederkleen, Oberkleen. Aumpf. Die in der Verberg, Staufenberg, Friedelhausen und Trais a. d. Lumba am Bahnhof zu Lollar am 10. November nachmittags Daren zum Vergleich geneigt, e, bei einem Ronfurs werde 21 Uhr; britter Gläubigerausschuß gern berhandeln. Belingt u gewinnen, dann soll ber furs zu beantragen. 1. Auf die heutige zweite rice Maeterlincs berühmtes fei auch an dieser Stelle Stadt- Cheater Giessen. Dir.: Hermann Steingoetter. Sen. In der zweiten Montag, den 30. Oktober 2. Volksvorstellung Monna Vanna. 17. November, stattfindet, man von Didens bearbeitetes lein Dorritt" zur Auf Serr Arthur Bauer und Frankfurter Schauspielhaus Send stattgefundene Weihe en Gailidhen Feuerwehr welch' großes Unsehen bie genießen. Alle Areife waren Reue Saalban" bie zabl en vermochte. Ohne Stodung entsprechend zufammengestellte Beife folgten Mufits, Gefange ber, ja fogar ein Zweiatter, en, ber fürmische Beiterfeits pepunkt bildete aber ber Weihe Schauspiel von M. Maeterlinc. von Gießener Frauen, Jung Fahne wurde mit einigen Arnold übergeben und vom banfend entgegengenommen. Tiehen bann die Freiwillige lige Feuerwehr Heuchelheim, er Männer- Turnverein, ber Gig n und Jägerverein und foftbare Fahnennägel ober HypothekenKapital in jeder Höhe zu 33/ Beleihung bis zu 60%. Während der Bauzeit Abschlagszahlung. 65000 Mark Privatgeld sofort an erste Stelle zu verleihen. Näheres durch Heinrich Köth, Steken, Steinstraße 10. - Wißmar, Bahnhof, Wirtschaft Brück- 15. November 11 Uhr 30 vormittags, für Gleiberg, Krofdorf, Launsbach, Obenhausen, Salzböden, Begberg, Wißmar. Dutenhofen, Bahnhof, 15. November 3 Uhr 40 nachmittags für Azbach, Dorlar, Dutenhofeu, Kinzenbach, Münchholzhausen. Wetlar, Sophienhütte, 16. November 6 Uhr nachmittags, nur für die auf dem Buderus'schen Eisenwerk, dem Portland- Zement- Werk und der Karolinenhütte beschäftigten Kontrolpflichtigen. Es haben sich zu stellen im Kreise Wezlar: Sämtliche Offiziere, Sanitätsoffiziere, Obermilitärbeamte und Mannschaften einschließlich Halbinvaliden und Garnisondienstfähigen der Reserve, sowie diejenigen Mannschaften der Landwehr I. Aufgebots des Jahrgangs 1893, welche in der Zeit vom 1. April bis 30. September eingestellt sind. Die zur Die pofition der Truppenteile beurlaubten und die zur Disposition der Ersatz B.hörden entlassenen Mannschaften, über welch noch nicht endgültig entschieden ist. Sämttiche Jäger der Klasse A, soweit sie noch der Reserve angehören. Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gießen. Oeffentlicher Dank dem Herrn Franz Wilhelm, Apotheker, f. u. t. Hoflieferant in Neunkirchen, Niederösterreich, Erfinder des antirheumatischen und antiarthritischen Blutreinigungs Teed. Blutreinigend für Gicht und Rheumatismus. Wenn ich hier in die Oeffentlichkeit trete, so ist es des= balb, weil ich es zuerst als Pflicht ansehe, dem Herrn Wilhelm, Apotheker in Neunkirchen, meinen innigften Dank auszusprechen für die Dienste, die mir dessen Blutreinigungstee in meinem schmerzlichen rheumatischen Leiden leistete und sodann, um auch andere, die diesem gräßlichen lebel anheimfallen, auf diesen trefflichen Tee aufmerksam zu machen. Ich bin nicht imstande, die marternden Schmerzen, die ich durch volle 3 Jahre bei jeder Witterungsänderung in meinen Gliedern litt, zu schildern und von denen mich weder Heilmittel, noch der Gebrauch der Schwefelbäder in Baden bei Wien befreien konnten. Schlaflos wälzte ich mich Nächte durch im Bette herum, mein Appetit schmälerte sich zusehends, mein Aussehen trübte sich und meine ganze Körperkraft nahm ab. Nach 4 Wochen longem Gebrauch oben genannten Tees wurde ich von meinen Schmerzen nicht nur ganz befreit und bin es noch jetzt, nachdem ich schon seit 6 Wochen keinen Tee mehr trinke, auch mein ganzer förperlicher Zustand hat sich gebeffert. Ich bin fest überzeugt, daß Jeder, der in ähnlichen Leiden seine Zuflucht zu diesem Tee nehmen, auch den Erfinder dessen, Herrn Franz Wilhelm, so wie ich, segnen wird. In vorzüglicher Hochachtung Gräfin Butschin- Streitfeld, Oberstleutnants- Gattin. Preis: 1 Paket Mk. 2.-, 1/2 Paket Mk. 1.Bestandteile: Innere Nußrinde 56, Wallnußschale 56, Ulmenrinde 75, Franz. Orangenblätter 50, Eryngitblätter 35, Scabiosenblätter 56, Lemusblätter 75, Bimmstein 1.50, rotes Sandelholz 75, Bardannawurzel 44, Carurwurzel 3.50, Radic. Cariophyll. 3.50, Shinarinde 350, Eryngiiwurzel 57, Fenchelwurzel( Samen) 75, Graswurzel 75, Lapathewurzel 67, Süßholzwurzel 75, Sassaparillwurzel 35, Fenchel, röm. 3.50, weißer Senf 3.50, Nachtschattenstengel 75. Die Bestandteile sind nach einem eigenen Verfahren geschnitten Nicht und getrocknet, wodurch der Heilwert speziell erhöht ist. รุน Bort zu verwechseln mit gewöhnlicher Handelsware. ,, Vorsicht beim Einkauf". Man weise minderwertige Nachahmungen entschieden zurück und beachte Namen und die Schuhmarken des Tees. Wo nicht erhältlich, direkter Versandt. Schöne möbl. Zimmer Möbl. Zimmer mit oder ohne Pension zu verm. Gießen, Bismarckstraße 17. 3 Zimmer, Kabinet und Küche per 1. November billig zu vermieten. Gießen, Frankfurterstr. 151. Bioferrin Union sad imation Blutbildendes Kräftigungsmittel Empfohlen von Autoritäten! Wohlschmeckend, appetitanregend, Joh. Seibel Giessen, Ludwigspl. empfiehlt leicht verdaulich. zu haben in den Apotheken. prima Rhein- 4 und Mosel- Weine. p. Fl. v. 50 Pfg. an .bis zu den feinsten Marken. Gebrauchte Bolle mit oder ohne Federn zu kaufen gesucht. Gebr. Kahl. 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Nachstehende Bekanntmachung der land- und Forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in Darmstadt, welche für Inhaber von landwirtschaftlichen Betrieben, von Brennereien, Molkereien, Steinbrüchen, Ziegeleien und Mehl- und Delmühlen von ganz bedeutender Wichtigkeit ist, bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntnis unter Hinweis darauf, daß die betreffenden Unfallverhütungsvor= schriften bei uns zur Einsicht offen liegen. Gießen, den 22. Oftober 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Von der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft für das Großherzogtum Heffen sind durch Beschluß der Genossen schaftsversammlung vom 19. Dezember v. Js. und mit Genehmigung Großh. Landesversicherungsamts vom 20. Januar 1. J8. Unfaйverbütungsvorschriften für landwirtschaftliche Maschinen, sowie für landwirtschaftliche Nebenbetriebe und zwar: 1. Brennerei-, Molkerei- und Stärkebere'tungsbetriebe, 2. Ziegeleien, Gräbereten über Tage und Torfgräbereten, 3. Steinbrüche, 4. Mahl- und Delmühlen erlassen worden, welche am 1. Januar 1906 in Kraft treten. - Diese Vorschriften von denen je ein Exemplar den in Betracht kommenden Betriebsunternehmern bereits zugestellt worden ift- liegen bei den Großh. Bürgermeistereien und den Herrn Vertrauensmännern dauernd zu Jedermanns Einsicht offen und können gegen portofreie Einsendung von 20 Pfg. für das Exemplar von dem Vorstand der Berufsgenossenschaft bezogen werden. Wir empfehlen den Betriebsunternehmern und Betriebsleitern genaue Befolgung der angeordneten Schußmaßregeln und bemerken schon jetzt, daß alsbald nach dem Inkrafttreten der Vorschriften durch den technischen Aufsichtsbeamten der Berufsgenossenschaft Revisionen in den in Frage kommenden Betrieben vorgenommen und Ermittlungen an Ort und Stelle darüber angestellt werden, ob die vorgeschriebenen Schutzvorrichtungen angebracht sind und die aur Sicherheit des Betriebes dienenden Vorschriften befolgt werden. Bekanntmachung. Die Besitzer von Obstbäumen der Gemarkung Gießen werden hiermit aufgefordert, zur Bekämpfung der Obit baumschädlinge sämtliche Obstbäume bis Mitte No bember gehörig abfragen und mit Kallmilch( gelöschtem Kalk, der mit viel Wasser verrührt ist) bestreichen zu lassen. Gießen, den 28. Oftober 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. In der Zeit vom 21. bis 28. Oktober wurden in hiefiger Stadt gefunden: 1 Portemonnate mit Inhalt, 1 Zwider, 1 Blompierzange, 1 filb. Remontoiruhr und 1 Regenschirm; verloren: 1 gelbes ledernes Portemonnaie mit 60 bis 70 Mt. in Gold Inhalt, 1 Brillant ohrring, 1 goldener Zwicker, 1 Portemonnaie mit 4 bis 5 Mt., 1 Schlüssel und 1 Fahrschein der Pferdebahn zu Dusan Inhalt, 1 schwarzes ledernes Portemonnate mit 5 bis 8 Mt., 1 Jagdschein, 2 Fahrkarten München- Frank furt a. M. und Frankfurt a. M. bis Gießen und zurück Inhalt und ein goldenes Hals fettchen mit goldenem Herzchen. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegen stände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gemäß§ 126 des Unfallversicherungsgesetzes für Land- und die Forstwirtschaft sind die Betriebsunternehmer verpflichtet, den als solchen legitimierten technischen Aufsichtsbeamten der Genossenschaft auf Erfordern den Zutritt zu ihren Betriebsstätten während der Betriebs eit zu gestatten und können hierzu auf Antrag der Aufsichtsbeamten von dem zuständigen Großh. Kreisamt durch Geld= ftrafen bis zu 300 Mt. angehalten werden. Genossenschaftsmitglieder, welche den Unfallverhütungs- Vorschriften zuwiderhandeln, können mit einer Geldstrafe bis zu 1000 Mt. oder mit Zuschlägen bis zum doppelten Betrage ihrer Beiträge belegt werden. Versicherte Personen können im Falle der Zuwiderhandlung mit einer Geldstrafe bis zu 6 Mart belegt werden. Darmstadt, ben 4. Oktober 1905. Der Borstand der land- nud forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft für das Großherzogtum Hessen. gez.: Rach, Regierungsrat. Betr. Notlaufsenche zu Burg- Gemünden. Bekanntmachung. Gießen, den 28. Oftober 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Grünberger strage zwischen Roon- und Moltfeftraße Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr von gesperrt. Gießen, den 30. Oftober 1905. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten with die Südanlage zwischen Frankfurter und Goethestraße bon heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr ge sperrt. Gießen, den 30. Oktober 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Nach Erlöschen des in einem Gehöfte zu Burg- oie Licherstraße zwischen Wolf- und Landmannstraß Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wir Gemünden ausgebrochenen Schweinerotlaufs haben wir von heute an bis auf Weiteres für den Fuhrverkehr ge die über dasselbe berhängte Sperre wieder aufgehoben. sperrt. Alsfeld, den 23. Oktober 1905. Großh. Kreisamt Alsfeld. Dr. Melior. Betr.: Schweinerotlauffeuche in Groß- Felda. Bekanntmachung. Nach Erlöschen des in einem Gehöfte zu GroßFelda ausgebrochenen Schweinerotlaufs haben wir die der über dieses Gehöft verhängte Sperre wieder aufgehoben. Alsfeld, den 24. Oftober 1905. Großherzogliches Kreisamt Alsfeld. Dr. Melior. Gießen, den 30. Oktober 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Str. 254. Quan fortaid prodottoda 257 ไมกา ร ยา for Gi Obe u bid mu 901 Drud und Ve 8od mo rid mund hid #goi thielp wit fi dinada Fürft Garagia Er ließ fich in ein nieder und leg Nicht so seh Dummheit, mein Umstände ohnedie dich bei der Wah auf ihr Bermöge Ergebnis ein Falle, so berm ganzen Scharf jebige Weigeru Bielleicht als plaufibel e einzeln anzufü die praktischen diesem Falle hu Was ich t bin ich zum G das Vermögen rühren!" ( Ahdu Papa!" Und ich w Conte Colonna Traditionen me Er sprach mi ungestüm auf febens feine Sa Papa Gedanke ist es Sch will ni Du ersuchtest mic Wortes Chre" n nung zu tun; aber hier auf dasselbe Stunde nicht über erflären, daß er ein In diesem Aug Aussehen und die mers, der sich mit inhaltlosen Begriff fchien ihn gut genu feiner Worte bollf ließ die weichen, feiner eisfalten S zur Tür. " Ich muß allei zu faffen. Es wir morgen früh mittei Gewiß, mein zu erwagen; denn Anwandlung von der Rücksicht auf mi nichließungen i hat das den Fil Bird der Verfet mäßige Erwerbsn fich zahllose Feinde und Sympathie e Lebensmitteln gehe stellt, so werden drohten zu mitlei wird nicht lange Regierung felbit die Bürgerschaft die Störer der diefer Beziehung Loge. Derartig überwunden, fi mer liegen die man 1 ts ode lich hört. Es handen, daß de Sdverfälligfeit Biel zu lenfen, Ziel ist, in der förende Negation beit, das ist über wirtschaft überwi großen Fortschritt Sabre 1789 mohl Die Grilirmung Bwijdenfall geblie aus den Clementen fladen Lande in di Und der Sieg jene den wilden Bauer ftedten, die Grun dann die Städte Die unterm 12. September 1905 angeordnete Sperre Grünbergerstraße zwischen Teutoniahaus bis Schüßenhaus wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 30. Oftober 1905. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg.