möttg macht. Sart. it noch nicht, sondern einer Giraffe, und elang hinter diefem er sie endlich erreicht. Schwanz ab, bededt gegen Raubvögel und dann alle Stamines. bis sie das erlegte ppen. Ohne fonitige t und najdem dies wählte an der Hand ürdige Sitte herrscht rliert dort ein Mann 1, jo legt er ein wenig Stoffes, Enüpft diefen Ces Pädchen zu jedem erhält er dann oder eine Beldsumme ber Verbrennungen ist te Bestreichung mit g von Brandblajen dung von Glyzerin heiliam. reine Starbolsäure, hol und 10 Gramm cinem: Glase, gieße -20 Tropfen dabon auschchen Watte und nit in die Naje. Das d. auch gleichzeitig dem aufgesprungenen Hän vorhanden sind, fann und Vaseline, als fol. amm venetianische fein ftifiziertem Beingeist die Flasche gut ver warmem Wafferbade nügend aufgelöst bet. eit täglich 3 bis 4mal tspläne Tädel, ſchädel el, abel chen machen? Wissen! ſſen ir!" Nummer: T. achung. iskaffe betr. bon nachmittags 2% Birt Langohr ein Bab 1905. t Alsfeld. Otterbach. or. achung. e zu Otterbach u ( Rotlauffeuche) amtli über dieses Gehöft die Ger uft 1905. amt Alefeld. elfor mobil P., ift wegen Anschaffung fofort zu verkaufen. art ble Expedition diefes Blatted Blickensderfer chreibmaschine Vollkommenstes, vielfach patentiertes und prelsgekröntes System; vielseitigst U züge und -Katalog frank und Dauerungen; größte Einfachd Preis Mk. 175. u. M 225 Groyen& Richtmann, Gl Vir 202. Insertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Oberhessen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Selters weg 83. Fernsprechanschluß Nr. 362. Dienstag, den 29. August 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 30 Via. in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblaicu( wöchentlich). Tas Klait erid eint an allen Werttagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Betreff: Backsteinblattern( Rotlauffeuche) in Ober- Ofleiden. Bekanntmachung. Nachdem in einem Gehöft zu Ober Ofleiden unter den Schweinen die Badsteinblattern( Rotfauffeuche) amtlich festgestellt worden sind, haben wir über dieses Gehöfte die Speere verhängt. Alsfeld, den 26. August 1905. Großherzogliches Kreisamt Alsfeld. Dr. Melior. Was koftet die Sozialpolitik? Gute Leute und schlechte Musikanten sprechen wohl heute roch davon, was alles der Militärmoloch" verschlingt, und reden sich wie anderen ein, das Geld, das für die Rüstung des Landes aufgewendet wird, sei unnüz ausgegeben. Je besser diese Rüstung ist, desto fester reden sie sich das ein, denn um so sicherer sind wir gegen Angriffe, um so seltener wagt ein Staat, eine triegerische Miene gegen uns aufzusetzen. Wenn freilich der seltene Fall eintritt, wird alles still vom Militärmoloch"; man freut sich im Gegenteil, day; in bezug auf Wehr und Waffen alles in rechter Ordnung ist, und tut sich sogar etwas darauf zu gute, obwohl man gegen jede Militärforderung eifrig gewühlt hat. Das ist nun einmal so Brauch und Herkommen in den Bezirks- und ähnlichen Vereinen. Ein rechter Mann, der etwas auf sich hält und zu erkennen geben will, daß er von Staats- und wirtschaftlichen Angelegenheiten etwas versteht, muß in gewissen Zwischenräumen vom Militärmoloch" und den ihm gebrachten Opfern reden. Feinere Köpfe, die auch schon mit einigen Budgetziffern Bekanntschaft gemacht haben- sie derf recht oberflächlich sein rechnen die Milliarden nach, die das Heer verlangt, wobei sie natürlich jede Ausgabe in ihrem vollen Betrag als Belastung ansetzen und unbeachtet lassen, daß ein Teil jeder Ausgabe als Verdienstquote an Industrie und Handel und Arbeiterschaft zurückkehrt. Sie rechnen weiter, daß diese Milliarden sich völlig sparen ließen, und daß mit Hilfe solcher Ersparnis das Reich in die Lage kommen würde, sich mit geringeren Zöllen und Steuern zu begnügen und größere Aufwendungen für„ Kulturaufgaben" zu machen. Was unter„ Kulturaufgaben" zu verstehen ist, wird in der Regel nicht näher ausgeführt. Für Schulen jeden Ranges, auch für die Künste ließe sich wohl noch manches tun, aber Milliarden sind dazu eben nicht nötig. Die Ausgaben für sozialpolitische Zwecke wird man wohl unter die Ausgaben für Stulturzwecke rechnen dürfen; wir wüßten wenigstens nicht, wie sie anders zu klassifizieren wären. Sehen wir nun der Abwechselung halber einmal nach, was der„ Sozialmoloch" verschlingt, und ob sich seine Anforderungen nicht auch nach Milliarden beziffern! Wir wählen den Ausdruck nicht aus feindseliger oder auch nur abgeneigter Gesinnung, sondern einzig zur Beschämung und zugleich zur Belehrung derer, die vom„ Militärmoloch" zu reden die Gewohnheit übernommen haben, manchmal ohne sich dabei gerade etwas Schlimmes zu denken. Hat man doch in früheren Zeiten die noch viel üblere Gewohnheit gehabt, von einer ,, bertierten Soldateska" zu sprechen, ohne zu bedenken, daß es im Lande der allgemeinen Wehrpflicht die eigenen Brüder und Söhne waren, die man mit diesem Kosenamen auszeichnete. Im Deutschen Reich sind für die Arbeiterversicherung in den Jahren 1885 bis 1903, also in 19 Jahren, 4461,8 Millionen Mark ausgegeben worden, wovon 4041,2 Millionen Mark als Entschädigungsbeträge direkt an die Arbeiter und ihre Angehörigen gingen. Die im Jahre 1903 allein ausgezahlten Entschädigungen beliefen sich auf 453,6 Millionen Mark, d. i. auf 1,2 Millionen Mark täglich. Freilich haben einen Teil dieser Summen die Arbeiter selbst aufgebracht, der größere Teil aber ist von den Arbeitgebern beigesteuert worden. In dem obengenannten neunzehnjährigen Zeitraum von 1885 bis 1903 sind insgesamt Versicherungseinnahmen in Höhe von 5955,1 Millionen Mark aufgekommen; hierzu haben die Arbeiter 2472,9, die Arbeitgeber 2667,2 Millionen Mark beigetragen. Das Reich hat für die Invalidenversicherung in derselben Zeit einen direkten Zuschuß bon 294 Millionen Mark gegeben. Für das Jahr 1904 mar ini Etat ein Zuschuß von 45,3 Millionen Mark vorgesehen. Bis zum heutigen Tag sind somit für den gedachten Zweck aus Reichsmitteln über 350 Millionen Mark gezahlt worden. Für das nächste Jahr wird die Forderung die Summe bon 50 Millionen Mark übersteigen. Noch etwas über zehn Jahre, und die erste Milliarde Reichszuschuß zur Invalidenbersicherung allein ist voll! Mit diesem Zuschuß sind die Leistungen des Reichs noch nicht erschöpft. Denn das Reich ist auch selbst Arbeitgeber, und nicht in geringem Umfang, und außerdem unterhält es das Reichsversicherungsamt, dessen Kosten nicht gering sind. Es wird nichts schaden, wenn man sich diese Zahlen gegenwärtig und sie denen vorhält, die vom Militärmoloch" reden und dabei glauben machen wollen, die Erhaltung der Wehrkraft sei es, die das Land ausschließlich und übermäßig belaste, während für die Sozialpolitik nichts geschehe. Se geschieht sehr viel für die Sozialpolitik, von Reichswegen wie bon den Arbeitgebern. Wer das nicht sieht, ist freiwillig blind, und wer das nicht dankbar anerkennt, der ist bertodten Gemütes und ein Undankbarer. Noch immer kein frieden. Die letzten Zusammenkünfte der Delegierten in Ports. mouth sind nach außen hin ebenso resultatlos verlaufen wie die bisherigen Verhandlungen. Die Protokolle wurden unterzeichnet, aber auf beiden Seiten fühlte man sich man. gels neuer und endgültiger Instruktionen von den heimischen Regierungen außer stande, zu einem definitiven Abschluß zu kommen. Die Konferenz tritt erst heute, Dienstag, nachmittag um 4 Uhr zusammen. Es geschieht dies auf die Bitte Taka hiras, welcher erklärte, keine Nachrichten von Tokio erhalten zu haben. Es liegen Anzeichen dafür vor, daß Japan einen neuen Vorschlag machen wird, der die Konferenz für wenigstens einige Tage länger zusammenhalten wird. Komödienspiel? Der Kaiser von Rußland soll es nach einer halbamtlichen Meldung bestimmt abgelehnt haben, den Vorschlägen des Präsidenten Roosevelt beizutreten. Roosevelt selbst soll in einem privaten Gespräch geäußert haben, er halte die japanischen Forderungen für berechtigt, die Situation erscheine ihm aber hoffnungslos. Mit dieser Entwickelung der Dinge könnte es sich kaum noch um eine Fortsetzung der Verhandlungen, sondern um den möglichst baldigen Abbruch und die Abreise der Unterhändler handeln. Während so von der einen Seite die Zukunft ganz schwarz geschildert wird, werden andernteils sehr freundliche Bilder gemalt. Privatnachrichten aus Petersburger und Moskauer Finanzkreisen behaupten, der Frieden sei so gut wie abgeschlossen. Alle Meldungen, daß in Peterhof beschlossen sei, keinen Rubel Kriegsentschädigung und kein Fingerbreit Landes abzutreten, seien Erfindungen. Witte niache übermenschliche Anstrengungen, um zu einem Arrangement in der Sachalinfrage zu kommen. Der Friede sei beschlossene Sache und die Unterzeichnung eines Waffenstillstandes stehe unmittelbar bevor. In Frankreich will man den Präsidenten Loubet veranlassen, sich den Bemühungen Roosevelts anzuschließen. Was Frankreich bisher in der Angelegenheit getan, sei nicht genügend. Die Stellung Deutschlands. Von gewisser Seite ist das Gerücht ausgestreut worden, Kaiser Wilhelm habe auf den Zaren Nikolaus und auf die russische Regierung dahin einzuwirken gesucht und auch wirklich dahin eingewirkt, daß Rußland feinen Frieden mit Japan schließe, daß es den Krieg im fernen Osten Astens mit allen verfügbaren Kräften fortsetze, und die Bedingungen, die Japan jetzt stelle, als demütigend und der Ehre Rußlands abträglich zurückweise. Dieser Ausstreuung ist von unterrichteter Seite mit allem Nachdruck entgegengehalten worden, daß Kaiser Wilhelm solchen Einfluß auszuüben nie versucht und ihn auch nie ausgeübt habe. Kaiser Wil. helm wünsche die Wiederherstellung des Friedens, unterstütze ebenso wie die übrigen neutralen Mächte die hierauf gerichteten dankenswerten Bemühungen des Präsidenten Roosevelt, enthalte sich aber nach der russischen wie nach der japanischen Seite jeder vositiven Ratccteilung. Reichskanzler Bülow hat nun auch in positiver amtlicher Form dem Berliner Korrespondenten der Associates Preß erklärt, daß der deutsche Kaiser und die deutsche Regierung seit dem Beginn der Aktion des Präsidenten Roosevelt nicht aufgehört haben, für die Sache des Friedens einzutreten, wo sich die Gelegenheit darbot. Ebenso wie Amerika sei Deutschland an der Beendigung des Krieges interessiert. Der deutsche Kaiser wie das deutsche Volk wünschten von Herzen den Friedensschluß. Mit dieser Erklärung des Reichskanzlers dürfte nun wohl ein für allemal allen böswilligen und leichtfertigen Gerüchten der Boden entzogen sein. Interviews mit Witte und Takahira. Der russische Minister Witte bestätigte in einer Unterredung, der japanische Vertreter Takahira habe um Vertagung der Konferenz gebeten, weil feine neuen Instrukt tionen von Tofio eingetroffen wären. Witte habe bereitwillig zugestimmt. Takahira sagte bei einem Interview, da Präsident Roosevelt den Zusammentritt der Friedens. fonferenz veranlaßt habe, fühlten sie sich aus Achtung vor Roosevelt verpflichtet, in der Frage des Abschlusses der Arbeiten nicht vorschnell zu sein. Takahira fügte hinzu, die Lage sei nicht hoffnungslos, aber doch beinahe hoffnungs. los. Die Delegierten haben sich dahin geeinigt, daß keine Sigung stattfinden solle, bis Japan Antwort auf die Er. klärung, die als Rußlands Ultimatum betrachtet werden fann, eingegangen sei. Die Konferenz wird also möglicher. weise nicht ver Mittwoch oder Donnerstag wieder zusammen: tucten. Die Engländer vor Swinemünde. ( Eig. Bericht.) Swinemünde, 28. August. Einen Tag früher, wie erwartet, ist die englische Ostsee. flotte vor Swinemünde eingetroffen. Es regnete ziemlid start, als gestern nachmittag 5 Uhr die nahenden Panzer schiffe signalisiert wurden. Sie näherten sich so schnell, daž ihr Salutschießen erst nach einiger Zeit durch die Hafen. batterien erwidert werden konnte. Man hatte die Ankunft erst für Montag erwartet. Die Fahrzeuge, zehn Linienschiffe und eine Anzahl Torpedobootzerstörer, anferten als bald in genauer Doppeltiellinie vor der Hafeneinfahrt auf der Reede. Aus Pommersch- Stargard trafen zwei friegsstarte Kompagnien Infanterie zur Aufrechterhaltung der Ordnung ein, ebenso wurden 50 Gendarmen nach hier bcordert. Bald nach dem Festmachen der englischen Schlachtschiffe gingen eine unabsehbare Menge von Booten und Barkassen in See. Alle Welt wollte die schwimmenden Festungen in der Nähe ansehen. Am Landungsfai drängten sich große Menschenmassen, in erster Linie Sommerfrischler, welche die Gäste mit Hurras begrüßten und unaufhörlich mit den Taschentüchern nach den grauen Kolossen hinüberwinkten. Während dessen fanden die üblichen offiziellen Besuche statt. Der englische Vizekonsul Rose ging alsbald an Bord des Flaggschiffes des kommandierenden Admirals Wilson. Heute früh sieben Uhr liefen fünf englische Torpedobootszerstörer in den inneren Hafen ein, wo das Publikum schon in großen Scharen harrte. Mit Extrazügen und Schiffen trafen Tausende von Neugierigen ein. Sie ließen sich kaum Zeit, etwas Toilette zu machen, um dann die harrenden Dampfer zum Besuch der englischen Linienschiffe zu besteigen. Große Ueberraschung rief es hervor, als plötzlich hinter den Engländern die mächtigen Ranchwolfen einer neuen Armada jid) zeigten, die sich schnell dem Lande näherte. Bald er fuhr man daß der deutsche Kaiser der deutschen Schlachtflotte den Befehl gegeben hatte, sich zur Begrüßung des englischen Kanalgeschwaders nach Swinemünde zu begeben. Gegen 8 Uhr trafen das erste und zweite Geschwader ein, vom Graßadmiral von Köster auf seinem Flaggschiff„ Kaiser Wilhelm II." angeführt. Die deutschen Schiffe machten sich in zwei Linien in die Nähe der englischen Flotte fest. Großadmiral von Köster stattete alsbald dem Admiral Sir A. Wilson an Bord seines Flaggschiffes einen Besuch ab, den der englische Admirat an Bord des deutschen Flaggschiffes Kaiser Wilhelm II." sofort erwiderte. Um 10 Uhr begab sich Admiral Sir A. Wilson in Begleitung des Flagpieutnants an Land und stattete mit dem englischen Konsul Varnel- Stettin und dem englischen Vizekonsul Rose- Swinemünde dem Landrat von Boetticher, dem Bürgermeister von Graetzel und dem Kommandanten der Festung, Oberst Höfer, Besuche ab. Den zahlreichen Besuchern der britischen Schiffe traten Offiziere und Mannschaften mit äußerster Höflichkeit ent gegen. Mannschaften sind bis jetzt nur noch wenige an Rand gekommen, doch wurden sie mit den allerfreundlichsten Gesichtern empfangen und begrüßt. Es geht das Gerücht um, der Kaiser werde nach dem Stapellauf der„ Kaiserin Auguste Viktoria" nach hier kommen. Die deutsche Schlacht. flotte wird voraussichtlich morgen wieder abdampfen. Heute nachmittag findet das große Festmahl im Kurhause statt, zu dem von beiden Flotten die Admirale und die höheren Offiziere erscheinen. Politifche Rundschau. Deutfches Reich. Die Antwort, die Reichskanzler Fürst Bülow dem französischen Ministerpräsidenten Rouvier in betreff der Marokko- Angelegenheit hat zugehen lassen, ist in Paris mit Befriedigung aufgenommen worden. Das Entgegenkommen des Fürsten Bülow in manchen tatsächlichen und für Frankreich wertvollen Punkten hat am Quai d'Orsay auf das angenehmste berührt, alle gehegten Erwartungen übertroffen und somit eine freudige Enttäuschung hervorgerufen. Darauf war die Bülowsche Artmortnote auch berechtigt. Was noch zur abschließenden Verständigung übrig bleibt, ist vergleichsweise untergeordnet und eigentlich nur Beiwerk. Alle Hauptfragen sind aus dem Kreis der Meinungsverschiedenheiten endgültig herausgehoben. Soweit Deutschland und Frankreich beteiligt sind, darf die Frage des Zusammentretens der Maroffo- Konferenz als abreton angesehen wer den. Irgend ein Hindernis für die Berufung dieser Konferenz ist nicht mehr vorhanden. Die Einladungen werden boraussichtlich noch im Lauf des Monats September an alle beteiligten Mächte ergehen, die auch alle schon ihr Einverständnis mit der Einladung zu erkennen gegeben haben. Im Weichselgebiet sind vereinzelte eingeschleppte Cholerafälle vorgekommen. In Schulitz bei Bromberg ist ein Flößer unter choleraverdächtigen Krankheitserscheinun gen gestorben. In Deutsch- Forden sind zwei und bei Graudenz drei auswärtige Flößer unter choleraverdächtigen Erscheinungen erkrankt. Die Behörden haben sofort Schritte getan, um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Alle erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen sind getroffen, insbe sondere ist Vorsorge getroffen, daß alle aus Rußland auf der Weichsel eintreffenden Flößer an der Grenze genau auj ihre Gesundheit untersucht werden. :* In dem Aufstandsgebiet von Ostafrika ist ein wesentlicher Erfolg durch die Schußtruppen erzielt worden. Oberleutnant Paasche stieß am igiflusse auf eine feindliche Streitmacht von etwa 1000 ann, die zur Hälfte mit Gewehren bewaffnet waren. Der Feind wurde mit einem Ver nommen. Iust von 73 Toten auf das andere Ufer des Flusses geworfen, viele Aufständische sollen bei der Flucht ertrunken sein. Leider hat der Ausstand größere Dimensioner angeEr hat sich auf den Lindibezirk ausgedehnt, die Stadt Lindi selbst ist bedroht. Der„ Bussard" ist nach Lindi in See gegangen. Der Gouverneur Graf Gößen berichtet, daß die Unruhen im Bezirk Dar- es- Salam sich als wenig nachhaltig erwiesen haben und durch das rasche Eingreifen der Polizeitruppe leicht unterdrückt worden sind. In den Matumbibergen nehmen die Operationen ihren Fortgang. Leutnant Lindeiner hatte drei Stunden mestlich von Kilwa gegen eine größere Anzahl von Aufstärischen ein Gefecht. Diese hatten größere Verlust die Deutschen dagegen keine. - Für die Dauer der Unruhen in Ostafrika ist bei dem Allgemeinen Marine- Departement des Meichs- Marine- Amts in Berlin, Leipziger Play 13. in Zentral- Nachweise- Bureau eingerichtet, an das alle Anfragen über in Ostafrika befindliche Angehörige der Marine zu richten sind. * Infolge der großen Fleischtenerung soll anfangs September ein allgemeiner Fleischerkongreß abgehalten werden. Es ist eine Massenkundgebung beabsichtigt, um die actigen unhaltbaren Zustände zum Ausdruck zu bringen. In Frankfurt a. M. fand eine Zusammenkunft deutscher und französischer Lehrer und Lehrerinnen statt. Die Frankfurter Lehrervereine veranstalteten zu Elyren der Gäste ein Festmahl. An den Kaiser wurde ein Telegram: n abgese dt, ebenso an den Präsidenten Loubet. In den Depeschen w.cd die Zusammengehörigkeit und die gegenseitige Wertschätzung der beiden großen Nachbarvölker betont. Rufeland. davon, darunter der bekannte Schauspieler Harry Walden, der eine Verstauchung des Fußes erlitt; indessen sind nun drei bedenklich verwundet, besonders ein Statist, der einen schweren Unterschenkelbruch hatte, bei dem die Knochensplitter durch die Haut drangen und infolge einer Schlagaderver legung das Blut im Bogen aus der Wunde hervorspritzte. Wie wenig das Reform- Manifest des Zaren im Lande Befriedigung gebracht hat, geht daraus hervor, daß sämtliche Semstwos der Provinz eine gleichlautende Resolution gefaßt haben, die freies Versammlungsrecht, Preßfreiheit und allgemeine politische Amnestie fordert. Es wird jetzt wieder ein weiteres Manifest des Zaren als bevorstehend angekündigt, das eine allgemeine politische Amnestie verfünden solle, von der nur die Urheber von Attentaten aus. geschlossen seien.- Ueber das Gouvernement Kowno ist der sogenannte Zustand des verstärkten Schutzes verhängt worden. Zum Militär- Gouverneur von Warschau ist Generalleutnant Olchowski ernannt. Türkei. † Durch eigene Unvorsichtigkeit verunglückt. Ein Arzi in Seelze bei Hannover war in seinem Studierzimmer der Inhalt einer umgefallenen Aetherflasche auf das Beinkleit geflossen. Als er sich bald darauf eine Zigarre anzündete, fingen die Aetherdämpfe Feuer, und im Nu stand das Bein. kleid in hellen Flammen. Unter unsäglichen Schmerzen ge lang es dem Unglücklichen, mit einer Decke das Feuer zu ersticken, doch hat er schwere Brandwunden davongetragen. ** Im Vilajet Uestüb fanden heftige Zusammenstöße statt, wobei von einer Abteilung Soldaten acht Christen, und zwar ein Mann, drei Frauen und vier Kinder erschossen und sechs Christen verwundet worden sind. Nach türkischer Angabe sei dies während eines Kampfes mit Komitatschis geschehen, von anderer Seite wird versichert, daß diese Behauptung unwahr ist. Die Botschafter der Ententemächte haben deswegen Schritte bei der Pforte unternommen. bot und Gesellschaft. † Das Unglücksfahrzeug. In Kaltchardt in Westfalen vurde, einem zehnjährigen Knaben von einem Automobil ein Arm und ein Bein abgefahren, wodurch der Tod eintrat. In Süchteln in der Rheinproving stellte sich ein Mann mit sgebreiteten Armen vor ein dahersausendes Auto, und als dieses auswich, lief der Mann dem Fahrzeuge direkt ent gegen. Er wurde überfahren und war alsbald tot. In Gegenwart des Kaisers, der Kaiserin, des Kronprinzen, der Kronprinzessin und sämtlicher in Berlin anwesenden Prinzen und Prinzessinnen fand vorgestern mit. tag im Zeughause zu Berlin die Nagelung und Weihe von 72 Fahnen und Standarten für Truppenteile des 8. und 18. Armeekorps und einige Reserve- und Landwehr- Kriegsformationen mit dem althergebrachten militärischen Brunt ſtatt. ** Die Prinzessin Amalie von Bayern, die Witwe des Prinzen Adalbert von Bayern und Schwägerin des PrinzRegenten Luitpold, ist in Schloß Nymphenburg gestorben. Der Kaiser Franz Josef von Desterreich ist in Romeno eingetroffen, wo während der Tiroler Kaisermanöver das militärische Hauptquartier aufgeschlagen ist. Dort empfing der Kaiser den zu seiner Begrüßung erschienenen italienischen General Bisesti. Nab und fern. † Eine jähzornige Gattin. Ein Fuhrwerksbesitzer ir Hannover verlangte abends beir Machhausekommen, das seine Ehefrau ihm Spiegeleier zum Abendessen bereiter jolle. Darüber geriet diese in ei.ie solche Erregung, daß sie ihrem Manne ein langes Küchenmesser in Len icken stief und ihm so eine lebensgefährliche Verlegung Leibrachte. † Das Spiel mit Streichhölzern. In Brudhausen in der Rheinprovinz verursachten drei kleine Kinder, die in einer Dachstube mit Streichhölzern spielten, einen Brand. Alle drei fanden ihren Tod durch Ersticken. † Gine Papierfabrik abgebrannt. In Vacha wurde die Schrottsche Papierfabrik ein Raub der Glammen. Ter Schaden beträgt über einen Million Mark, er ist aber durch Versicherung gedeckt. † Diebstahl eines Postsackes. Als kürzlich in der unga rischen Stadt Nyiregyhaza die Postsendung vom Eisenbahnzuge ins Postamt gebracht war, entdeckte man das Fehlen eines Sackes, der Wertpapiere und Geld im Werte von 100 000 kronen enthielt. † Brand auf der Pusta. In der ungarischen Gemeinde Soosd brach auf der Pusta ein Feuer aus, das so rapid um sich griff, daß binnen einer halben Stunde die ganze Putc in Flammen stand. In der Zeit vom Nachmittag zum Abent waren neunzehn große Fruchttristen, sowie die ganze Tabak: ernte und zwei große Scheunen abgebrannt. † Ein arger Rausch. Einem Arbeiter, der sich in der Trunkenheit auf der Strecke Euskirchen-- Düren auf den Bahndamm gelegt hatte, wurde von einem Zuge der linke Unterarm abgefahren. Der Mann war derartig vom Alkohol übermannt, daß er den Verlust seines Gliedes gar nicht bemerkte, sondern nach Hause taumelte. Dort mußte ihm der Arm bis zur Schulter abgenommen werden, doch ist er trotz des starken Blutverlustes außer Lebensgefahr. † Zug- Entgleisung. Auf der Kleinbahn zwischen Flensburg und Rundhof entgleiste die Maschine und ein Persenenwagen eines Buges. Drei Passagiere wurden leicht berletzt. nur gewonnen haben. Die vielen legitimen Gattinnen mochten ihnen wohl eine Quelle des Vergnügens sein, aber sie legten ihnen dafür auch Lasten und Verantwortlichkeiten auf. Frau und Kind wurden nie im Stich gelassen. Natürliche Kinder gab es in der Türkei nicht: der Sohn der Gattin und der Sohn des Nebenweibes waren Brüder mit gleichen Rechten. Die levantinische oder europäische Geliebte, die sich der monogamische Türke hält, mag den Mann ausbeuten, so lange sie fann: Nechte und Ansprüche hat sie nicht. Die tün fischen Frauen wissen das so genau, daß sie sich um die Europäerinnen gar nicht fümmern und sich nur gegen die mohammedanischen Rivalinnen wenden. Darin sind sie alle einig, das ist ihre ganz besondere Art von Feminismus. Der Türfe von heute hat also nur eine Frau, ober all sein Mühen und Hasten und Arbeiten genügt farm zu ihrem Unterhalt. Die in den Tag hineinlebende Frau gestaltet das Hauswesen sehr schwierig. Alle Einfünfte des Gatten werden in Juwelen und in Mobiliar angelegt, denn das ist persönliches Eigentum der„ Hanum" und ihr Gut im Falle einer Scheidung. Der Türke selbst befißt nichts und lebt von der Hand in den Mund. Wenn er das Geld für den Harem ( Gattin, Tochter, Mutter, Schwestern) nicht ehrlich verdienen fann, um so schlimmer für die Ehrlichkeit! Der Islam begünstigt materiell die Frau ganz außerordentlich. Die türtische Frau bleibt auch in der Ehe Eigentümerin ihres Vermögens und kann es nach Belieben verwalten. Sie kauft und verkauft Wertpapiere und Häuser ohne die Zustimmung des Gatten; sie braucht auch nichts zu den Kosten des Haushalts beizutragen. Ihr Ehevertrag faßt auch alle Bedingungen einer etwaigen Scheidung ins Auge und setzt schon voraus die Entschädigung fest, die ihr in solchem Falle von dem Gatten gezahlt werden muß. Also so schlimm hat es die türkische Frau wirklich nicht und manche ihrer nordeuropäischen Schwestern dürfte eine Regung des Neides nicht unterdrücken, wenn sie ihre eigene Lage damit bergleicht. † Ein türkischer Bankier ermordet. Der Bankier Apic Effendi Umdjian wurde in Konstantinopel von einem Armenier durch vier Revolverschüsse ermordet. Der Täter wurde verhaftet. † Raubmord im Juwelenladen. In dem Juwelengeschäft von Crossard in der Rue du Temple in Paris wurde der Wächter Florent crdrosselt aufgefunden. Die Mörder raub ten den Laden aus und trugen Juwelen in großem Wert davon. Florent ist ein 75jähriger Mann, der den Wächter dienst in dem Crossardschen Geschäft bereits seit dem Jahre 1850 ausgeübt hat. † Eine bestialische Tat. Im Dorfe Brolitz im Kreise Rönigsberg i. N. begoß ein Arbeiter seine im Schlafe liegende Frau mit Spiritus und zündete diesen an. Die einer Feuersäule gleichende Frau wurde von herbeieilenden Nachbarn durch leberwerfen von Decken vom Tode errettet. Der Unhold verweigert jegliche Auskunft über das Motiv zu seiner schrecklichen Tat. † Im Verfolgungswahn. In Hamburg stürzte sich di Frau eines Postsekretärs mit ihrem vierjährigen Töchterches aus dem Fenster ihrer in der dritten Etage belegenen Woh nung. Das Kind war sofort tot, die Mutter ist schwer ber letzt. Die Bedauernswerte litt seit einiger Zeit an Verfol Jungswahn. † Vom Bullen getötet. In einer am Elbdeich bei Tangermünde belegenen Weidekoppel wurde ein Knecht von einem Bullen angegriffen. Der Mann floh, wurde aber von dem wütenden Tiere eingeholt, auf die Hörner genommen und in die Luft geschleudert. Zu Tode verlegt, fiel er nieder, worauf sich der mächtige Bulle abermals auf ihn stürzte, ihm mit den Hörnern den Brustkorb einstieß und den Leib eintrat. † Eine reiche Stiftung. Anläßlich des Verkaufs de Raiserbades in Franzensbad widmete Generalrat Friedrid Seiß der Stadt Franzensbad einen Betrag von 100 000 Kronen zur Verwendung für gemeinnütige Zwecke. Di Stadtvertretung beschloß, diesen Betrag zur Errichtung eine Stiftung von Freiplätzen für bedürftige Kranke, ohne Unter schied des Geschlechts, der Staatsangehörigkeit und der Re ligion, zu verwenden. † Beim Bootsfahren ertrunken. Auf dem Bielburger See in Hinterpommern hatten eine Anzahl Lehrer eine Vergnügungsfahrt unternommen. Das Boot fenterte, und drei Lehrer ertranfen. † Ein Amtsrichter als Defraudant. In der Reuterstadt Stavenhagen wurde der Amtsrichter Baschen bei der Rückfehr von seinem Sommerurlaub verhaftet. Er wird beschuldigt, Hypothekenscheine gefälscht zu haben. Es handelt sich um sechs Scheine im Gesamtbetrage von 12 000 Mark. † Die päpstliche Nobelgarde aufgelöst. Bapst Pius X oll im Prinzip die Auflösung der päpstlichen Nobelgard beschlossen haben. Unter dem zu der Garde gehörigen Ade jat diese Kunde große Beunruhigung hervorgerufen. † Der Pariser Millionen- Defraudant. Der in Bahia vor Der brasilianischen Polizei verhaftete Defraudant Galley ha feine Identität zugegeben, leugnet aber den ihm zur Last ge legten Diebstahl. Er verlangt, daß über seine Verhaftung ein gerichtlicher Entscheid ergche, und es ist nicht aus geschlossen, daß er freigelassen werden wird. † Ein Unglücksfall im Theater. Im Metropol- Theater zu Berlin stürzte bei der Probe zu der dort in Vorbereitung befindlichen Neuaufführung ein aus Holz und Eisen auf. geführter Aufbau ein, auf dem 30 Personen Ausstellung ge nommen hatten. Sechszehn Personen trugen Verletzungen † Hohes Alter. In Marseille starb kürzlich in einem Hospital im Alter von 105 Jahren ein israelitischer Biíger namens Lazarus Porpeliz. Er kam aus Canada und war auf einer Pilgerfahrt nach dem gelobten Lande begriffen. Die türkische frau. Familienleben im Reiche der Muselmänner. - Vermischtes. von ber 8weiten Ra fei nicht beabfichtigt, nur die Wünsche ber werben. Sodann ging führte aus, daß bas befteuerung leide und in teilt und die Wünsche beridfichtigt worden fei nach seiner Anficht unge zur Hälfte zur Gemeind Die Verfammlung möge worin die Erfte Romme feuergefeß an die Bweil nochmaligen Beratung. öge man der Eiften Bünsche der Landwirt fondere Gefahr für die Befteuerung die Schuld tinten. Grundbesig u Burr herangezogen al Bolf- Stabeden m Bulbenabzug nich meinden fonft überhau fonnten, er fei deshalb früheren Ansicht, daß müßten. Ein Teil der in Preußen begütert feie Teil ihrer Güter mi Schulden nicht befteuer zur Befteuerung berar fich gegen die Abfaff abgeordneter Hiri sich bei diesem Gese Befteuerung. Das mehr herangezogen a ift dafür, daß man laffe, umfom br, ale 6 Jahren feigelegt furzen Beit würde m man bei der späteren Nachdem dann noch wurde die Refolution -gs. Sterbeta Früchte, welche ber ift unstreitig das zun tragen, daß nach d Sorgen den Angehö Eine der ersten gem Errichtung einer eigene berwirklichte, war der teile, welche die Ste mirte( Sig in Darmfl gewerbes bei faum fü unferer Gegend rechtze große Anzahl einfictio an. So wurden erst in des verftorbenen Mitg den Bezirksortsrechner fowsty in Gießen 10 Bu dem bor Dansberg Wetta noch folgende intere Bu dem am Ein splendider Autor. In Myndham's Theater in London wird zurzeit ein Stück c, ührt, das von einem Landrichter in Manchester verfaßt it. Um seinen Landsleuten Gelegenheit zu geben, sein Stück zu bewundern, stellt er ihnen täglich einen Eisenbahmzug mit Salonwagen zur Verfügung. Autos bringen die Fahrgäste zum Bahnhof und zum Theater und nach Schluß der Vorstellung erhalten sie ein Abendessen in einem vornehmen Restaurant. Und das alles für einen sehr mäßigen Preis. Damit ist dem glücklichen Autor der Beifall seiner Landsleute gewiß. - Der Staub in der Großstadt. In einem großen Hotel in Newyork wird die Ventilation durch Schirme aus ganz feinem Tuch geführt. Man hat beobachtet, daß an diesen Filtern sich im Laufe einer Woche eine ganz fabelhafte Menge Staub ansetzt. Dabci werden in dem Gotel zur Reinigung aller Gänge und Zimmer pneumatische Saugapparate verwandt, in denen sich in einer Woche über vier Hektoliter Staub ansammelte. Durch diese Feststellungen bekommt man einen Begriff von den Staubmengen, die der Bewohner der Großstadt täglich einschluckt. Einige Winke beim Gebrauch von Postkarten. Be kanntlich sind kurze briefliche Mitteilungen auf der Vorderseite von Ansichtspostkarten gestattet. Bei gewöhnlichen Postkarten ist das aber nach wie vor nicht der Fall. Wenn bei den Ansichtspostkarten mit Rücksicht auf den meist sehr beschränkten Schreibraum auf der Rückseite die betriebstechnischen Bedenken gegen die Verkleinerung des Adreßraumes haben zurücktreten müssen, so liegt ein solcher Anlaß bei den gewöhnlichen Postkarten nicht vor. Tragen diese briefliche Mitteilungen auf der Vorderseite, so werden sie nicht abgesandt, sondern als zur Beförderung unzulässig den Auflieferern zurückgegeben. Dagegen dürfen offene Karten. die ursprünglich zur Versendung als Drucksachen bestimmt waren, auf der Rückseite mit schriftlichen Mitteilungen versehen und nach der Post fartentage frankiert werden, und sie werden auch dann mit einer Nachtare nicht belegt, wenn ausnahmsweise unterlassen ist, den Aufdruck„ Drucksache" zu durchstreichen und durch den Vermerk Bostkarte" zu ersetzen. Bedingung ist jedoch, daß die Karten nach Größe und sonstiger Beschaffenheit den an Postfarten zu stellenden Anforderungen entsprechen. Ein Infratives Engagement. Die frühere Opernsängerin Frau Antonie Mielke hat ein Engagement nach Amerika angenommen, um eine dortige junge Milliardärs Gattin im Gesang auszubilden. Die Glückliche erhält dafür eine Jahresgage von 30 000 Mark. Schöne Märchen gehen noch heutzutage in den nordischer Ländern Europas um von dem Dußend und mehr Frauen die jeder Türke in seinem Hause beherberge. Das sind ir Wirklichkeit nur Märchen. Mit der türkischen Vielweibere ist es längst zu Ende, wenigstens in dem Sinne, wie sie manchmal noch bei uns zu Hause verstanden wird. Die tür fische Hausfrau, die" Hanum", ist die wahre und einzig Gattin des muselmännischen Familienvaters. Die reiche türkische Familie lebt in einem Gemisch von üppigsten Lurus und staunenswerter Unbehaglichkeit. Die gemein same Wohnung bedingt durchaus nicht eine einheitliche Lei tung des Hauswesens. Die Küche bildet eine Abteilung für sich, wie zu der Zeit, wo vom Salamlif( Besuchszimmer des Hausherrn) die Mahlzeiten nach dem Harem geschick wurden, zu dem sie durch einen drehbaren Aufzug gelangten Heute steht die Küche völlig unter der Leitung eines unab hängigen Küchenchefs, der nur von Zeit zu Zeit dem Herrr des Hauses oder seinem Vertreter Rechenschaft ablegt. Ein Tasse Tee oder Schokolade, die außer der Zeit verlangt wird ist Gegenstand langer und ernster Verhandlungen. Die Um wandlung des türkischen Familienlebens datiert von den Tage, wo die einzige Gattin aus dem Stamm eine Famili gemacht hat. Die Vielweiberei existiert nicht mehr in de Türkei. Einer ihrer letzten und überzeugtesten Anhänger starb fürzlich in Konstantinopel. Es war der Marine minister. Man zeigt noch heute die lange Reihe von ver schlossenen Konaks, wo seine Harems untergebracht waren Denn er befolgte sceng das Gesetz des Propheten: jede seine Gattinnen hatte ihre eigene Wohnung, und er zeigte sic gegen alle von gleichmäßiger Freigebigkeit und von eine nicht minder vollendeten Gerechtigkeit in der Verteilung seiner Liebesbeweise. So will es das Gesetz. Die aufrichtigen Türken gestehen, daß die Zeit der Poly gamie vorüber ist und daß sie bei dem Gesinnungswechse = Das Portemonnaie im Hecht. An der französischen Küste hat ein Fischer einen riesigen Hecht gefangen, den er an ein Hotel verkaufte. Als der Koch den Fisch aufschnitt. fand man in seinem Bauch ein Bortemonnaie mit 180 Francs. Es stellte sich heraus, daß der Kassicrer eines Musif vereins, der in dem Hotel gewohnt, sein Portemonnaie bei einer Seefahrt ins Meer hatte fallen lassen. Wenn dieser Riesenbecht mit dem Portemonnaie im Magen nur nicht zur Klasse der„ Seeschlangen" gehört! Lokales. 29. August 1905. ** Erledigt ist die Großherzogl. Oberförsterei Eichelsdorf. *** Die theoretischen Prüfungen der junger Handwerker, welche sich der gesetzlichen Meisterprüfung in diesem Jahr unterziehen, hat heute begonnen. Dieselben dauern einige Tage. Am 10. September, vormittags 1/11 Uhr, findet dann die Ueberreichung der Meisterbriefe an die jenigen Prüfungskandidaten statt, welche die Prüfung bestanden haben. *** Ronzertmeister Willy Kruse hat einen ehren. vollen Ruf als erster Ronzertmeister an das Berliner Operntheater erhalten, dem er demnächst Folge leisten wird. Es ist ein Sohn des Musiklehrers Chr. Kruse- Gießen. ** 5. Dunsbergwetturn 129 Betiurner ang bahn brachte die morgens nach Bieber Dünsberg unternom 122 Turner zum Freitweithochsprung, einarmig an. Der Turnerschaft, Althoff martigen Aniprade, Raifer austlang un Gelingen. Die tu dankenswerter Weise *** Am Sonntag Nachmittag hielt der Bund der Landwirte für das Großherzogtum Hessen in Mainz eine Landesversammlung ab. Geleitet wurden die Ver handlungen von Lem Gutsbesizer Lucke- Petershausen, der auch das Referat über„ Das neue Gemeindesteuer geset" übernommen hatte. 8unächst zog er die Linien, innerhalb derer sich die Verhandlungen bewegen möchten, um ein ersprießliches Ergebnis zu zeitigen. Eine Beratung des Gießen übernommen Turner auf zum G Turnen, das gegen Ergebnis mus als e 90 Turnern Ehrenu Der erften 10 Bre erhielten außerdem Uebung höchfterre beim Stemmen Freiweithochspru Gauturnwart Liebe: D Deut Heil!" auf die Turnfeft felbft Der Umgegend Saftwirt Schlier laffen nunmehr folgen: 1. Preis Balth 2. " C. S 2. " 1 Deinri 3. Н Gottlie Herm. 4. " C. Gei 5. " H. Artu 6. " Ernst K 7. " 33456 Carl Be Guido 9. " 10. A. Abol " 10. 11 Hrch. Ha Rich. Sa ** Der ver Der deutschen Eisenb fannt und fei besha Tegitimen Gattinnen Bergnügens fein, aber d Verantwortlichkeiten Stidy gelaffen. Natür : der Sohn der Gattin Brüder mit gleichen aiiche Geliebte, die fid n Mann ausbeuten, fo dhe hat sie nicht. Die u, daß sie sich um die and sich nur gegen die 1. Darin sind sie alle von Feminismus. Der u, ober all sein Mühen zu ihrem Unterhalt. gestaltet das Haus e des Batten werden t, denn das ist persön hr Gut im Falle einer ichts und lebt von der Geld für den Harem nicht ehrlich verdienen feit! Der Islam be rordentlich. Die tür entümerin ihres Ver berwalten. Sie fauft ohne die Zustimmung den Kosten des Hausfaßt auch alle Be- gins Auge und setzt die ihr in solchem en muß. Also so tlich nicht und mandje irfte eine Regung des hre eigene Lage damit 29. Myndham's Theater in ührt, das von einem it. Um seinen Lands. tüd zu bewundern, stellt mit Salonwagen zur rgäste zum Bahnhof und Vorstellung erhalten fie Restaurant. Und das Damit ist dem glück Dsleute gewiß. In einem großen Hotel rd) Schirme aus ganz bachtet, daß an diesen eine ganz fabelhafte en in dem Hotel zue er pneumatische Saug einer Woche über bier rch diese Feststellungen Staubmengen, die der hludt. von Postkarten. Ve ungen auf der Border 1. Bei gewöhnlichen nicht der Fall. Wenn icht auf den meist sehr Rückseite die betriebstedy erung des Adreßraume ein solcher Anlaß bei den or. Tragen diese brief Borderseite, so werder als zur Beförderung rückgegeben. Dagegen sprünglich zur Verjen waren, auf der Rüdicit ehen und nach der Post ie werden auch dann mi snahmsweise unterlaffer durchstreichen und durd . Bedingung ist jedoc istiger Beschaffenheit der derungen entsprechen. Die frühere Opern at ein Engagement nad Ortige junge Milliardars Die Glückliche erhält dafi t. An der franzöfifcher Hecht gefangen, den e och den Fisch aufschnit ortemonnaie mit 180 Der Kafficrer eines Mujif t, sein Portemonnaie bei en lassen.- Wenn diefer im Magen nur nicht zu von der Zweiten Kammer bereits angenommenen Gesezes sei nicht beabsichtigt, vielmehr sollten in der Versammlung nur die Wünsche der Landwirte zum Ausdruck gebracht werden. Sodann ging der Redner auf den Kern ein und führte aus, daß das Gesez noch vielfach an der Doppelbesteuerung leide und in demselben die Lasten ungleich vers teilt und die Wünsche der Landwirte nicht in dem Maße berücksichtigt worden seien, wie man gehofft habe. Es sei nach seiner Ansicht ungerecht, daß gerade das Kapital nur zur Hälfte zur Gemeindesteuer herangezogen werden fönnte. Die Versammlung möge deshalb eine Resolution annehmen, worin die Erste Kammer ersucht werden soll, das GemeindeSteuergesetz an die Zweite Kammer zurückzuverweisen zu einer Die Resolution von Möllinger nochmaligen Beratung. öge man der Ersten Kammer nur als Material, das die Wünsche der Landwirte enthalte, unterbreiten. Eine be sondere Gefahr für die Landwirtschaft sei es, daß bei der Besteuerung die Schulden nicht in Abzug gebracht werden fönnten. Grundbesitz und Gewerbe seien doppelt so hoch zur Steuer herangezogen als das Kapitalvermögen. Abgeordneter Wolf- Stabeden wandte ein, daß bei einer Besteuerung ein Schuldenabzug nicht stattfinden fönue, da in vielen Gemeinden sonst überhaupt kaum Steuern erhoben werden fönnten, er sei deshalb der Überzeugung, gegenüber seiner früheren Ansicht, daß die Schulden mitversteuert werden müßten. Ein Teil der Hessischen Standesherren, die auch in Preußen begütert seien, fönnten beispielsweise den hessischen Teil ihrer Güter mit Schulden belasten, sodaß, wenn Schulden nicht besteuert werden dürften, diese Güter nicht zur Besteuerung herangezogen werden fönnten. Er spricht sich gegen die Abfassung der Resolution aus. Landtagsabgeordneter Hirschel ist der Ansicht, daß die Gemeinden sich bei diesem Geseze besser stehen als bei der seitherigen Besteuerung. Das Kapital würde aber auch jetzt bedeutend mehr herangezogen als seither. Landtagsabgeordneter Wolf ist dafür, daß man das Gesetz in seiner jeßigen Gestalt belasse, umsom.hr, als dasselbe doch nur auf die Dauer von 6 Jahren festgelegt sei; nach Ablauf dieser verhältnismäßig furzen Zeit würde man Erfahrungen gesammelt haben, die man bei der späteren Beratung des Gesetzes verwerten fönne. Nachdem dann noch verschiedene Puntte flargestellt waren, wurde die Resolution Möllingers angenommen. -gs. Sterbekasse der Gastwirte. Eine der edelsten Früchte, welche der Kulturfortschritt der Menschheit zeitigte, ist unstreitig das zunehmende Pflichtgefühl, dafür Sorge zu tragen, daß nach dem Ableben des Ernährers materielle Sorgen den Angehörigen möglichst ferne gehalten werden. Eine der ersten gewerblichen Vereinigungen, welche durch Errichtung einer eigenen Sterbekasse diesen schönen Gedanken verwirklichte, war der Bund Deutscher Gastwirte. Die Vorteile, welche die Sterbekasse des Bundes Deutscher Gastwirte( Sitz in Darmstadt) den Angehörigen des Gastwirtegewerbes bet faum fühlbaren Beiträgen bietet, sind auch in unferer Gegend rechtzeitig erkannt worden und gehören eine große Anzahl einsichtiger Gastwirte derselben als Mitglieder an. So wurden erst in jüngster Beit an die Hinterbliebenen des verstorbenen Mitgliedes H. Schneider in Gießen durch den Bezirksortsrechner dieser Kass, den Gaftw.rt M. Jastowsty in Gießen 1000 Mt. ausbezahlt. ** Zu dem von uns gestern bereits furz gestreiften Dünsberg Wetturuen werden uns aus Turnertreisen noch folgende interessante Einzelheiten mitgeteilt: Zu dem am Sonntag, den 27. August veranstalteten 5. Dünsbergwetturnen der Gießener Turnerschaft hatten sich 129 Betturner angemeldet. Ein Sonderzug der Biebertalbahn brachte die Turner und sonstigen Teilnehmer früh morgens nach Bieber, von wo aus der Aufstieg auf den Dünsberg unternommen wurde. Um 10% Uhr traten 122 Turner zum Wettkampf, bestehend in Stabhochsprung, Freitweithochsprung, Steinstoßen und Stemmen 50 Pfd. einarmig an. Der stellvertretende Vorsitzende der Gießener Turnerschaft, Althoff, begrüßte die Erschienenen in einer martigen Ansprache, die in ein Hoch auf Landesfürst und Raiser austlang und wünschte dem Turnfest ein gutes Gelingen. Die turnerische Leitung des Festes hatte in bankenswerter Weise der erste Gauturnwart Will von Gießen übernommen. Nachdem das gemeinsame Lied: Turner auf zum Streite!" verffungen war, begann das Turnen, das gegen 21 Uhr sein Ende erreichte. Das Ergebnis muß als ein gutes bezeichnet werden, fonnten doch 90 Turnern Ehrenurfunden ausgestellt werden. Die Inhaber der ersten 10 Preis, die wir unten namentlich aufführen, erhielten außerdem noch Kränze. Die bei jeder einzelnen Uebung höchsterreichbare Punktzahl 10 wurde am meisten beim Stemmen und Steinstoßen, weniger bei Stabhoch- und Freiweithochsprung erzielt. Gegen 5 Uhr nahm der erste Gauturnwart Will die Preisverteilung vor, die mit dem Liede: Deutschland hoch in Ehren" und einem„ Gut Heil!" auf die edle Turnsache geschlossen wurde. Bum Turnfest selbst hatten sich auch viele Gießener und Bewohner der Umgegend eingefunden, für deren leibliches Wohl Gastwirt Schlierbach von Rodheim gut gesorgt hatte. Wir lassen nunmehr die Liste der Jahaber der ersten 10 Preise folgen: " 1 29. Auguft 1905. rogl. Oberförsterri Brüfungen der jung lichen Meifterprüfung i cute begonnen. Diefelber September, vormittags 11 g der Meisterbriefe an bie welche bie Brüfung b rufe hat einen ehren etmeifter an das Berline mnäft Folge leiften wird Chr. Kruse Gießen. ag hielt der Bund de tum Seffen in Mainz ein Geleitet wurden die Ber Lude- Petershausen, be eue Gemeindefteuer unächft zog er bie Linien 1. Preis Balth. Dort- Großen- Buseck " mit 39 Punkten 2. " 2. " C. Schwarz.M. T.- V.- Gießen 37 Heinrich Ecle- T G.- Usingen " 37 " " 3. Gottlieb Kujus T.- V- Marburg 36 " " " 3. Herm. Schmidt- T..B.- Marburg" 36 " 4. " C. Geiß T.- B.- Gießen 35 " " 5. " H. Arkularius T.- V- Schotten 3412 " 6. " Ernst Koch- T.- V.- Alsfeld 331/2 11 7. Carl Bender- T.- V.- Wezlar 32½ " " " 8. 32 " " " 9. " 10. " Hrch. Hahn T.- W.- Gr.- Buseck A. Adolph- T..V..Heuchelheim 311/2 " и 31 " " 10. " Rich. Schubbecker- T.- V.- Sießen, 31 " 233768000 Guido Jyringer- T.- B.- Alsfeld *** Der verkehrte Zug. Eine neue Bestimmung der deutschen Eisenbahnen ist, wie es scheint noch wenig begegen feinen Willen oder aus Unkenntnis eine Strecke mit| tische Begeisterung, erinnert an die mutige, die Reformation einer für diese nicht gültigen Fahrkarte befahren, oder einen rettende Tat evangelischer Fürsten und Städte am 29. Apr.l Schnellzug mit einer für Personenzüge gültigen Fahrkarte 1529. Turn steht nach langen Kämpfen und Nöten vor benutzt hat, so kann statt des in§ 21 Abs. 2 der Verkehrs- der Einweihung seiner imponierenden Christuskirche. Die ordnung bestimmten Betrags( mindestens 6 Mr. für den einzelnen Fall) der einfache Fahrpreis oder der einfache Seien wir einig in evangelischer Bruderliebe zu dieſen Not ist noch nicht vorüber, treue Hilfe tut ihnen not. Schnellzugzuschlag erhoben werden, sofern der Reisende zur streitenden und zu den still bauenden Brüdern in Steiersofortigen Zahlung bereit ift. Steiermart ist ein Beugnis hessischer Bruderliebe. Laffet mart. Das liebliche Kirchlein Zeltwegs in der grünen uns fortfahren in treuer Fürsorge für Zeltweg. Die 8wischenpausen füllten die Stadtfapelle und der Kirchen gefangverein mit Instrumental- und Vokalmusik auf das unterhaltendste aus und als Pfarrer Berck- Wald- Michelbach das Schlußwort sprach, war der Abend bereits angebrochen. So sind die Alsfelder Festtage auf das beste und anregendste verlaufen und mancher, der der evangelischen Sache sonst indifferent gegenüberstand, dürfte durch die Verhandlungen und Rundgebungen als eifriger Förderer gewonnen sein. * Wer meiner Frau etwas borgt, hat von mir keine Zahlung zu erwarten! So oder ähnlich Iteft man häufig in den Zeitungen. Es hat aber absolut feinen Wert. Bezahlen muß der Mann doch! Hier einige Erläuterungen: Das Bürgerliche Gesetzbuch schreibt dem Ehemann vor, daß er für die Schulden seiner Frau auf zukommen hat, allerdings nur für solche, die zum Unterhalt der Hauswirtschaft eventuell gemacht wurden, selbst dann, wenn die Frau regelmäßig ihr Haushaltgeld bekommen hat. Der Kaufmann fann sich dadurch helfen, daß er entweder nicht borgt oder sich von der borgenden Frau die schriftlich: Verpflichtung ausstellen läßt, für die Schulden aufzukommen. Der Ehemann kann sich der Gefahr, durch eine leichtsinnige Frau in Schulden gestürzt zu werden, dadurch erwehren, daß er den Geschäftsleuten mitteilt, daß er für die Schulden seiner Frau nicht aufkommt, oder daß er im Güterrechts register des Amtsgerichts vermerken läßt, daß seine Frau kein Recht hat, irgendwelche Schulden auf seinen Namen zu machen. *** Großen- Linden, 28. Auguft. Die Untersuchung des Wassers eines hiesigen Gemeindebrunnens durch das chemische Untersuchungsamt für die Provinz Oberhessen unterm 26. September 1903 hatte folgendes Resultat: qualitativ: Ammoniat salpetrige Säure ziemlich viel mäßig Salpetersäure wenig Schwefelsäure wenig Kalt Eisen ziemlich viel Spuren. Physikalische Beschaffenheit: start gelb gefärbt, schwach trübe. Geruch Geschmack Bodensatz normal sehr gering, enthält niedere Pflanzen und niedere Tiere. Es liegt die Gefahr einer gelegentlichen Infektion des Wassers mit Krankheitsteimen vor und ist dasselbe daher als durchaus ungeeignet für Genuß und Hausgebrauchszwecke zu betrachten. Angesichts dieses Gutachtens ist es mit Freuden zu begrüßen, daß nunmehr 65 Hausbesißer sich bereit erklärten, Anschluß an die projettierte Wasserleitung zu nehmen. *** Lollar, 29. August. Heute fand im Gasthaus zur Germania" dahier eine Sigung der Gemeinderäte von Daubringen, Lollar, Mainzlar und Staufenberg statt; in welcher über die Erbauung einer gemeinsamen Wasserwelcher über die Erbauung einer gemeinsamen Wasserleitung beraten wurde. Dorf- Gill, 23. Auguft. Der Milzbrand unter dem Viehbestand des Anliegers Wilhelm Kuhl zu DorfGill ist erloschen und die verhängte Sperre aufgehoben worden. * Marburg, 28. Auguft. Wie die Oberh. 8tg." aus zuverlässiger Quelle erfährt, hat der Kurator der Universität Geh. Oberregierungsrat Dr. Steinmetz seine Entlassung aus dem Staatsdienste zum 1. Oftober des Jahres nachgesucht. + Vilbel, 28. Auguft. Die Stadt hat sich, nachdem anstalt entschieden. Das Leuchtgas soll mit 22 Bfg. pro 180 Hausanschlüsse gezeichnet sind, endgültig für eine Gascbm und das für Kraftzwecke mit 15 Pfg. pro cbm abgegeben werden; erforderlich sind insgesamt 115 000 cbm Gas. Die Bautoften sind auf 160 000 mt. veranschlagt. " Alsfeld, 27. Auguft. Evangelisches Bundes feft. Der Nachmittag des zweiten Festtages ist in der gleichen schönen Harmonie wie der Vormittag, über den schon berichtet wurde, verlaufen. Nach dem Festessen, das weit über 200 Teilnehmer im Deutschen Kaiser" vereinigte, ordnete sich gegen 1/24 Uhr ein stattlicher Festzug von seltener Länge und bewegte sich unter den Klängen einer Kapelle durch das festlich geschmückte Alsfeld nach dem Lindenplatz, wo der letzte Festaft, die große öffentliche VerSammlung abgehalten werden sollte. Ueber 30000 Personen fanben sich ein, jeder Blaß war beseßt, die ganze Festversammlung eine Waffenfundgebung der Bevölkerung für die evangelische Sache. Eröffnet wurde die Versammlung durch Kreisrat Dr. Melior, der an den Ludwigstag anknüpfte und ein begeistert aufgenommenes Hoch auf das Großherzogliche Baar ausbrachte. Das Hoch auf den Evangelischen Bund, bas gleichfalls lauten Widerhall fand, brachte Pfarrer Lic. Baiß aus. Die Feftrede hielt der Generalsekretär des Bundes, Lic. Bräunlich- Halle, der über„ Die gegenwärtige Lage des Protestantismus in Deutschland" referierte. Sum Schlusse sprach Pfarrer Frisch- Ruppertsburg über das Thema: Was lehren die vier wichtigsten Kirchen- Einwethungen des letzten Jahres?" Redner führte aus: Am 7. August v. J. ward der Betsaal zu Zeltweg, am 31. August die Protestationsfirche zu Speier, am 28. Februar der Dom zu Berlin eigeweiht, und in den nächsten Wochen findet die Turner Kirche ihre Einweihung. So verschieden diese evangelischen Gotteshäuser in Entstehung, Bedeutung und Größe sind, sie rufen alle auf zur rechten evangelischen Einigkeit in der Liebe zu unseren Landeskirchen im proteftantischen Bekenntnis und in wahrer Bruderliebe. Der prachtvolle Dom in Berlin ward mit kaiserlichem Glanz, unter Anwesenheit der evangelischen Fürsten und der Vertreter aller evangelischen Kirchen geweiht. Ec zeigt die hohe Bedeutung der Landeskirche für unser Volt. Wir sollen sie hochhalten, trok mancher Mängel, als fefteftes Fundament des Volkswohls. Die gewaltige Protestations tirche in Speier, tigen. Eine Beratung b tannt und sei deshalb hier mitgeteilt: Wenn ein Reisender erbaut aus Sammlungen aller Evangelischen durch proteftanungen bew gen möchten, un * Kreuzna, 28. Auguft. Kinderfegen. Im be nachbarten Langenlohnsheim beschenkte dieser Tage die Frau eines Taglöhners ihren Mann mit dem 18. lebendigen Rinde, und in Windesheim wurde ein gewiß nicht minder glücklicher Einwohner durch die Ankunft eines Zwillingepaares Bater des 15. und 16 pröblings. Marktberichte. teken 29. Auguft. Auf dem heutigen Wochenmarft lofteten Butter per Pfb 115-1.20 M., Sütnereler per Stid 7-8 Bfg., Enteneler St. 6-7 Bfa Käse per St. 6-8 Bfg., Käsematte 2 St. 5-6 Bfg. Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Paar 02. 0.80-1.00, Hühner per Stid Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfb. 00-00 fa., Ochsenfleisch per Pfd. 72-82 fg., Rindfletich per fb. 70-72 Pfg. per Pft. Schweineflet ch 76-86 Big. Schweine fleisch gesalzen per hind 0.90 Bfg., Raibfleisch per fb. 70-80 Bfg. Hammelfleisch per Bib. 50-76 Bfg., Kartoffeln pro 100 Kuo 7.00-800 r., Ziviebeln per St. Wit. 8.00--10.00, Weiskraut 10-15 f. pe Stüd, Zentner 8-4 Mr. Aepfel per Zentner 6-10 Mr.. Swetschen bet Sentner 0,00-0.00, Kirschen per Pfb. 00-00 fg Milch per Liter 20. Pfg. Dauer der Martizeit von 7 Uhr morgens bis 1 lb nachmittage. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn ber Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten bsei Stunden der Markizeit im Umberziehen feilgeboten werben. Die Marfipreise für Vich und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 28. August 1905. Schweine do. Höchste Schlachtviehpreise Fleischpreise in Gießen / kg 72-82 Bf. Ochsen Kälber " in Frank urt a. M. 50 kg Schlachtgewicht 77-79 m. 1/3" 86-90 Pf. 75-00 " bo. 70-80 bo. 76-86 Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 kg 52 Bf. Schwarzbr. do. 48 W W " Getreidepreise in Mannheim 17.2 5-17.30 M. Weizen 100 kg Roggen do. 14.70-14 80" W Notierungen der Frankfurter Bichmarktpreise. Frankfurt a. M., 28. August 1905. Zum Verkauf standen: 468 Dchsen, 79 Bullen, 968 Kühe und Färsen( Etiere und Rinder), 234 Kälber, 213 Schafe nnd Hämmel, 1547 Schweine, Stegen, - Biegen- und Schaflämmer. Aus Desterreich: 160 Ochsen, Bullen. Bezahl wurden für 100 Pfund: Schlacht- LebendOchsen: - gewicht gewicht Ma a. bolfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren b. junge fleischige, nicht ausgewäftete un ältere ausgemäftete Ma 77-79 70-73 c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere Bullen: 65-67 63-65 60-62 a. bollfleischige höchsten Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder): a velfleischige ausgemästete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes b. velfleischige ausgemästeten Kühe höchsten Schiachtwertes bis zu 7 Jahren 69-71 64-66 c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Rühe und Färsen( Stiere und Rinder) 52-54 d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder) 48-50 e. gering genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder) Geschäft mittelmäßig. Ueberstand unbedeutend. - wertung in Frankfurt a. * Wochenbericht der Zentralstelle für Obstver. wertung in Frankfurt a. M. Die Durchschnittspreise betrugen: Pfirsiche 30 Mt., Reineflauden 8-12 R., Mirabellen 9-13 Mt., Zwetschen 6-12. Preißelbeeren 15-16 f., Apfel und Birnen 7-15 MT., alles per Zentner. Frankfurt a. M., 28. August. Fruchtmarkt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer mr 17.20-17.30, furhessischer Mr. 17.20-17.30 Roggen, hiesiger mr. 14.60-14.90, russischer Mr. 14.75-15.00 Gerste, biefige Mr. 16.75 bis 17.25, Pfälzer Mr. 17.00 bis 17.75, fränkischer Mr. 00 00-00.00, Riebgerste Mr. 00.00 bis 00 00 Hafer, htesiger und Wetterauer Mr. 14.30-15.50, furhessischer Mr. 14.75-15 50, bayAlles erischer Mr. 14.75-15.50, Mais, Mixed Mr. 13.50-13.75 bro 100 Kilo ab hier. MehI wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mr. 26.75-27.75, feinere Marken mr. 29.00-29.25, hiesiges, Nr. 1, Mr. 24.75 bis 25.25, feinere Marken Mr. 26.00-26.50 hteftges Nr. 2, Mt. 23.75-24.25, felnere Marken Mr. 24.75-25.25, hiesiges Nr. 4, t. 19.00-19.50 feinere Marken Mr. 20-20.50, Roggenmehl, hiesiges, 0, Mr. 22. bis Wetzen23.25, bo. 1 Mr. 20.25-20.75, bo. 2 Mr. 16-17.00. schalen Mr. 4.90-5.15, Weizenkleie Mr. 5.00--5.25, Roggenflete mr. 5.80-6.00, Weizenfuttermebl Mr. 6.50-7.00. Berantwortlich: für die Politik und den Inseratentes: Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gießen. Beachten Sie bitte mein Angebot!!! Ich liefere ohne jeden Preisaufschlag an Beamte, Handwerker und Landwirte Herren- u. Knaben- Garderobe fertig und nach Mass, unter Garantie besten Sitzes und nur allerersten Qualität, zu den kulantesten ZahlungsBedingungen. Referenzenangabe Bedingung. Bei Barzahlung gewähre 3 Proz. Sconto auf meine äusserst niedrig gestellten Preise. 2. Stein Frankfurt a. M., Neue Zeil 22. Nächsten Mittwoch, nachm. von 2 bis 6 Uhr| werden in dem Kreisamtskeller Frühbirnen geeignet zum Einmachen, per Pfd. zu 10 Pfg. abgegeben. Gießen, den 26. August 1905. Der Großh. Kreisbaninspektor des Kreises Gießen. J. V.: Müller. Nachdruck meiner Orig.- Inserate verboten. Sie sind leidend und fühlen sich elend! Warum senden Sie mir nicht Ihre Adresse? Selbst wenn Sie an den hartnäckigsten veralteften Krankheiten leiben und alle Mittel schon versucht haben, können Ete fich mit vollem Vertrauen an mich wenden. Es liegt in Ihrem eigenen Interesse mir Ihre Adresse sowie Ihr Leiden postwendend mitzuteilen. Ich bin imstande Krankheiten verschiedenster Art in aller Kürze mit Sicherheit zu heilen. Hunderte von geheilten Patienten, die durch mich das köstlichste But die Gesundheit wiedererlangten, banken es mir heute, daß sie sich zur Zeit ihrer Krantheit an mich wandten. Diskrete Behandlung. Franz Fleck prakt. Magnetopat u. Naturheilkundiger Frankfurt a. 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Aug. 1905, nachmittags 2 Uhr werden im Bieker'schen Saale versteigert: 2 Sopbas, 1 Vertikow, 1 Herrenschreibtisch, 1 Chaiselongue, 1 Regulator, 2 Bilder, 1 Stedtisch, 1 ovaler Tisch, 2 Plüschseffel, 1 Spiegel, 1 Nähmaschine, 1 Trümeau m. Spiegel, 1 Rauchtisch, 1 Waschtisch und 1 NachtBekanntmachung. Die unterm 5. August 1905 angeordnete Sperre der Wolfstraße zwischen Grünberger- und Licherstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 28. August 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird tisch, beide mit Marmorplatte, die Stephanstraße zwischen Bleich und Goethestraße 1 grokes Bismardbild, 1 Kastenwagen, 1 Chaisen Geschirr, 1 von heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr Ladentheke mit Glasfasten und gesperrt. Glasgehäuse, 1 vollständige Ladeneinrichtung für Spezereien, Kassaschrank, Kognat, Konserven, Zigarien, Zigarretten u. b. a. Geißler, Gerichtsvollzieher, Gießen. Gießen, den 28. August 1905. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird Versteigerung. die Alsfelderstraße in Grünberg vom 28. Auguſt In der Konkurssache des Carl Bimmermann in Lollar kommen dafelbst Mittwoch, den 30. Auguft, nachmittags 2½ Uhr im Auftrage des Konkursverwalters zur Versteigerung: die Grummet- und Kleeernte bon 7041 qm Wiesen, 2439 qm Aeckern, alsdann 6 alte und 6 junge Hühner, 3 Tauben und 1 Hund. Versammlung der Steigliebhaber bor dem Rathaus. Born, Gerichtsvollzieher, Gießen. Schnett rocknend Fussbode Lad Oelfarben nicht nachklebend, Parkettwachs Parkettwachs ohne Glätte sowie alle sonstigen Artikel zum Auftreichen und Wichsen der Fußböden bel Giessener Pferde Emil Fischbach Lose z à Stud Mk. 1.Ziehung 7. Septbr. sind in allen durch Plakate kennt= lichen Geschäften zu haben. 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Hille gamburg Fichteftr. 33 Ein wahrer Schatz für alle durch jugendliche Verirrungen Erkrankte ist das berühmte Werk: Dr. Retau's Selbstbewahrung 82. Aufl. Mit 27 Abbild. Preis 8 Mark. Lese es Jeder, der an don Folgen solcher Laster leidet. Tausende verdanken demselben ihre Wiederherstellung. Zu beziehen durch das Verlags- Magazin in Leipzig, Neumarkt 21, Bowie durch jede Buchhandig. ( u. meine hier t. D. pat. Neuheit. EUREKA bestes WASCHMITTEL Schreibmaschine ?? Wer?? nagelneu, mit 2 Schrift- Syftemen sein Grundstück, Geschäft oder Wohnhaus, Villa, Hotel, Restaurant, Mühle, Ziegelet, Baupläße 2c. od. Gewerbebetriebe bald u. vorteilhaft verkaufen will, fende sofort seine genaue Adresse a. O. C. 23 unt. 7485 an die Exp. d. 8tg. Generalvertreter in den nächsten Tagen anwesend. Besuch desselben to stenlos. Kein Agent! Keine Provisionszahlung! Strengste Diskretion! MAGGIS Suppenu. 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Großherzogliches Streisamt Gießen. J. V.: Dr. Kranzbühler. Bekanntmachung. Nachdem durch Verfügung Großh. Ministeriums des Innern vom 24. August 1905 die durch das Großh. Steuer- Kommissariat Gießen aufgestellten Hebregister für die Beiträge zu den Kosten der unterzeichneten Handelskammer für exekutorisch erklärt worden sind, werden dieselben der bestehenden Vorschrift gemäß, 10 Tage lang vom 29. August bis einschl. 7. Sep. tember 1905, vormittags von 9-12 und nachmittags bon 3-6 Uhr auf dem Bureau des Herrn Kommerzienrat Heichelheim hier, Südanlage 13 mit dem Anigen offen gelegt, daß etwaige Einwendungen gegen dieselben binnen dieser Frist bet der Handelskammer vorzubringen sind und später vorgelegte Beschwerden keine Berücksichtigung finden werden. Gießen, den 28. August 1905. Die Großherzogliche Handelskammer. Kod). Bekanntmachung. In der Zeit vom 19.- 26. Auguft wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Brille mit Futteral. verloren: 1 Portemonnaie mit der Aufschrift Wiesbaden( Inhalt 25 Mark und eine Quittung über 149,70) und 1 Festierbut, großes Format von der Universität Berlin. Rugeflogen ist 1 Kanarienvogel. Entflogen ist: 1 Taube. Eingefangen wurde: 1 weißes Kaninchen. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegen stände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 26. August 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Arbeitsvergebung. Die nachstehenden Arbeiten und Lieferungen zur Erbauung einer höheren und erweiterten Mädchenschule sollen Samstag, den 9. September d. Js., vorm. 10 Uhr öffentlich vergeben werden. 1. Zimmerarbeit: darunter ca. 2,40 cbm Eichenholz " " " 297 Tannenholz " " 200 lfdm Gefimse. 2. Schreinerarbeit: insbesondere 200 lfdm Dachgefimse. 3. Dachdeckerarbeit: darunter 2512 qm Schieferdach mit Schalung 455 " ohne " " 313 Ifám Kehleindeckungen. 4. Spenglerarbeit: darunter 252 Ifdm Hauptgefimsdachrinnen " 366 stgdm Abfallrohre " 158 qm Zinkeindeckungen 15 Stück Dachspitzen. 5. Blitzableiteranlage: darunter 5 Auffangstangen 500 lfdm Stupferdraht. " Zeichnungen, Arbeitsbeschreibungen und Beding ungen liegen während der Amtsstunden bet uns zur Einficht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, find spätestens bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 29. August 1905. Städtisches Hochbauamt Gerbel. Automobil 1 Motorwagen, 4- fitig 8 HP., ist wegen Anschaffung eines größeren Wagens zu Mr. 2400 sofort zu verkaufen. Gefällige Anfragen befördert die Expedition dieses Blattes. Nr. 201 Oberh Bad Beslag ber 16. Fortfehung.) Sie hatte ein viel und Anmutige, als d bigen Köters mit der Entleben einflößen er nadh feiner Art a aber hatte ihn in in wehrt, und feit jenem den Hund zu einer barte gegen seine ich die ihm schon manch bieter eingetragen Gebaren aus dem lichkeit dazu bot. Es war fein. unter solchen Umi da verschiedene fd fcheinbar unverstan einem der ersten 2 gefaßt, ihn offen un Aber Friedrich Bit Rüdficht auf seine füllt hatte, der von gedeutet worden wa nicht bereit gezeigt, „ Der Hund folg feiner Natur, we Magda, und du mu der Zutrauen zu di außerordentlich schwe trennen. Ich fand verhungert und mit Straßendammes. E licher als jezt, und dachte denn auch nie Ich aber konnte mi halb toten Geschöpf Wohnung machte er und er bewahrt mir bei einer bernunftlo hätte. Ich zweifle ni wenn ich mich auf ir was sollte denn au Lurushund oder ve niemand halten. Schlägen und schleppen. Aber ich brauchen, wenn es feine Treue solcher Die ruhige Bej Magda ein sicherer Bitten feine ander denn auch zu stolz, genstand zurückzuf welche sie da um des tellung in unrentabl Der Versuch, diese Staat zum Herrn der weiterbetrieben werd in der bergangenen fcheitert. Man erficht a bereich des Kohlen gens ausdrüdlich den Untersuchung fich beteiligten, und einwandfrei nenswert erwiej immer erhalten Das Kohlens terung einen gen ten amerikanische eine viel folidere Und noch ist der nungsfähigkeit no find aufeinander nahe einander. herrschend hinüber der Reederei. Der Entwickel fchwerlich aufhalte unberfemmbar grof rentable Produktion bermieden, die dara wird verhütet. So an der Spite stehen lange find gute Erg nädit feinen Anlaß Elugen und gewiffent währ freilich gibt es tritt bei dem Autho endig ein. Es tan wird. Um fo größer it immer der Begle