Td die Markt erfehr gesperrt. Te der Mäus mit aufgehoben. Der Stephan it aufgehoben. hm. 3 Uhr 11, eine upfe and bon Lüft 11 Uhr lieaen bei inen Jeistbebon eine des t- h so ung was nger on tet, ind an brihen teriben affer ide, rend den sten nes ten en m n e t, 11 1 obl ng nf dt hen Prz um en ida rat Libel nge weim wie voll Nr. 176. Erites Blatt. Insertionspreis: Die einspaltige Betitzeile für ganz OberBoffen, die Kreise Weylar mub Marburg 10 Bfg. sonst 15 Bfg. Reklamen bie Betitzeile 30 rep. 40 Wis. Rebaftion u. Saupterpebttion: Gießen, Geltersweg 88. Fernsprechenschink Яr. 362. Samstag, den 29. Juli 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Vfa.. in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Sichener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gieken und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Der Krieg in Oftalien. Die japanischen Friedensdelegierten sind bereits in Washington eingetroffen und haben dem Präsidenten Roosebelt Besuche abgestattet. Nach amtlicher Mitteilung werden die japanischen und die russischen Delegierten am 5. Auguſt an Bord des„ Mayflower" in Osterbay zunächst dem Präsidenten Roosevelt und von diesem dann einander vorgestellt werden. Bei der Friedenskonferenz werden wahrscheinlich die Wünsche der beiderseitigen Parteien im Anfang diametral gegenüberstehen. Japan soll der Regierung der Vereinigten Staaten vertraulich mitgeteilt haben, seine Delegierten würden am ersten Konferenztage den Russen gewisse Hauptbedingungen vorlegen. Erscheinen diese den Russen unannehmbar, so würden sie ihnen erflären, daß fernere Sigungen überflüssig seien. Man periteht in Washington unter diesen Bedingungen: Zahlun der Kriegskosten, Abtretung von Sachalin und der LiautungHalbinsel sowie der Eisenbahn bis Charbin, ferner Rückgabe der Mandschurei an China und Anerkennung des japanischen Protektorats über Korea. Japan verzichtet auf die Befestigung Port Arthurs, falls Rußland die Neutralisierung Wladiwostoks zugestände. So wird wenigstens in amerikanischen Regierungsfreisen bestimmt behauptet. Eine neue japanische Truppenlandung hat in der Castriesbucht stattgefunden. Die Japaner Iandeten ein Bataillon, besezten den Leuchtturm und hißten ihre Flagge. Die Bucht liegt an der sibirischen Küste gegenüber Sachalin. Die Japaner haben mit der Landung aber mals Fuß auf dem russischen Festland gefaßt und bedrohen damit die Mündung des Amur, die mehr durch natürliche Hindernisse als durch militärische Besagung geschützt wird. Nur die nördliche Einfahrt wird durch die kleine Festung Nikolajewsk berteidigt. Auf der Insel Sachalin fommt es nur noch zu kleinen Scharmüßeln, da die schwachen russischen Streitkräfte sich gegen die Japaner nicht zu halten vermögen. Diese haben bei den legten Zusammenstößen über 200 Gefangene gemacht und verfolgen die flüchtenden Russen überall energisch. Chinas Forderungen. In Newyork will man wissen, China werde bei der Friedenskonferenz eine Forderung von einer Million Dollars für die in der Mandschurei angerichteten Schäden verlangen. Das Recht kann man China nicht bestreiten, Entschädigung zu verlangen, denn die Mindschurei ist schließlich ein Teil seiner Besizungen. Aber ob die streitenden Parteien danach etwas fragen werden, ist eine andere Sache Macht besitt, sein Recht zu schützen, muß gar zu häufig dorauf berzichten. wer feine Zu unseres Bismarcks fiebenjährigem Todestage. Bum 30. Juli. Einst fühlten wir als Preußen, als Bayern, Schwaben bloß, Als Sachsen oder Reußen, da dünften wir uns groß; Um Hoheitsrechte härmte der fleinste Staat sich starr, Und wer für Deutschland schwärmte, der galt als halber Rarr. Schlafmüße war und Hembe Freund Michele Wappenzier, Berlacht ward in der Fremde das dumme deutsche Tier"; Träg lag das Volk der Denter in Schlummerruh versenkt Da hat der Völkerlenter den Bismard uns geschenkt! Der pfiff mit hellen Weisen die Schläfer aus dem Traum, Schuf uns durch Blut und Eisen ellbogenfreien Raum; Hei, gab's da heiße Tage und Rämpfe hart und wild Hurra, mit einem Schlage verändert sich das Bild! PP -- - Polit fche Rundschau Deutsches Reich. * Die Bedeutung der Zweikaiserbegegnung in den finnischen Schären wird von der Petersburger, Nomoje Wremja" ohne große Freundlichkeit, aber richtig beurteilt. Das genannte Blatt beginnt mit der Versicherung, daß jene Begegnung das französisch- russische Bündnis nicht zu erschüttern bermag, nachdem der Besuch der englischen Flotte in Brest und die Zusammenfunft König Eduards mit dem Präsidenten Loubet dazu nicht imstande gewesen. Diese Versicherung ist überflüssig, denn das Gegenteil ist, von deutscher Seite Deutschland hat gar wenigstens, nie behauptet worden. nicht die Absicht, in dem Bündnis mit Rußland an Frankreichs Stelle zu treten, sondern trachtet nach guten Beziehungen zu seinen beiden Nachbarn im Osten und im Westen. Das Petersburger Blatt knüpft an die überflüssige eine treffende Bemerkung, daß nämlich die Bestätigung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen dem deutschen Kaiser und dem Zaren ein sehr wertvolles Element zur Sicherung der Weltpolitik gegen besonders starke Schwankungen bilde, auch zur friedlichen Erledigung der Marokkofrage. Die Kaiserbegegnung sei von großer Bedeutung für die Festigung der Solidarität der europäischen Staaten. Diese Auffassung, die man als die Auffassung der maßgebenden russischen Kreiſe betrachten fann, ist geeignet, die Erreichung der Ziele zu fördern, die der deutschen Politif im allgemeinen europäischen Interesse immer vorgefchwebt haben. - Besonders günstige Ergebnisse hat mit der Invaliditätsversicherung die Landesversicherungsanstalt Berlin aufzu weifen. Sie befindet sich in einer so günstigen Vermögenslage, daß der Bundesrat beschlossen hat, ihr zu gestatten, die an Familien zu zahlenden wöchentlichen Unterſtügungen, deren Marimunt 10 Mart betrug, bis auf 15 Mark zu erhöhen. Es handelt sich um solche Familien, deren Ernährer zur Wiederherstellung oder Kräftigung seiner Gesundheit in einem Sanatorium Aufnahme gefunden haben, und die nun, des Verdieners beraubt, vor Nahrungssorgen geschützt werden sollen. Schweiz. ** Vom Zionistenkongreß in Basel wurde Mar Nordau, Paris, zum Präsidenten, Wolfsohn, Köln, zum Vizepräsidenten gewählt. Als Nordau sich für die Wahl bedankte, wurde er wiederholt von den unzufriedenen russischen Delegierten unterbrochen. frankreich. ** Die Nachricht, daß Präsident Loubet schon vor Ablauf sciner Amtszeit zurücktreten wolle, damit die Präsidentenwahl schon im November, also vor den für Januar anbe raumten Senatswahlen stattfinden könne, wird als unrichtig bezeichnet. Die Regierung soll den Tag für die Präsidentenwahl auf den 26. Sanuar 1906 festgesetzt haben. lernt und das Gemüt seine duftigsten Blüten treibt, jene lieblichen, rosa angehauchten Blumenfelche fich schüchtern zu erschließen, die, bald in überreicher Fülle brangend, dem Waldboden ein cofiges Ansehen verleihen, Erika, Heidekraut! Gestern war ich wiederum im duftigen Walde, und fiehe da, auf weitschauender Bergeshöh, wachgefüßt vom Strahle der eben zur Rüfte gehenden Sonne, leuchteten fie mir aufs neue zum erstenmal in diesem Jahre entgegen, die violett- roten Glöckchen meiner Erika! mards, unsers einzigen, unbergeßlichen, großen Bismards Lieblingsblume- warum macht sie sich gerade um diese Jahreszeit auf, uns zu grüßen mit ihrer stummen Sprache? Will sie uns in den Tagen, da wir des Heimganges des großen Toten gedenken, erinnern an den unerfeßlichen Verlust, den wir in seinem Tode erlitten? Will sie uns ermahnen, treu an dem herrlichen Was wär noch viel zu melden? Ein jeder weiß, wie's steht, eritritten, Wil fie erinnern, ihm, dem großen Toten, Erbe festzuhalten, das uns sein Genius in heißem Ringen Dankbarkeit und Treue zu halten auch über das Grab hinaus? Wir haben sie dem Lebenden gehalten, trotz aller Anfeindungen fleiner Geister, die den großen nicht berstanden und nicht verstehen wollten, und wir halten sie dem Toten bis zum letzten Atemzuge! Erika Wie seit dem Wert des Helden die Weltgeschichte geht, Was wir, die Alten, litten im sel'gen deutschen Bund, Und was wir scharf erstritten, tut jedes Schulbuch fund. Bor sieben Jahren bettet' den Großen still der Tod, Ihn, der das Reich gerettet aus siebenfacher Not, Der unser Wegweiser zur Kaisertrone war Auf, bringt ihm Eichenreiser und frischen Lorbeer dar! Georg von Rohrscheidt.. Erika. - ( Zu Bismards Todestage, 30. Juli.) Von Dr. Julius Pasig. ( Nachdrud verboten.) Alljährlich gegen Ende des Heumondes, wenn der Schnitter bet der emfigsten Arbeit ist, pflegen draußen in der Waldstille, fernab bom geräuschvollen Treiben der Welt, da, wo das Herz sich selbst wieder anzuhören - sett wir in den herrlichen Briefen des Entschlafenen, die er an seine Braut und Gattin gerichtet hat, die vollgültigsten Beweise für das unendlich tiefe, findliche Gemüt des eisernen" Kanzlers haben, ist uns der Große doppelt groß und doppelt lieb geworden. Aber sagt uns Erifa nicht dasselbe? Solche Blume fonnte sich zur Lieblingsblume doch eben nur ein Gemüt wie das unseres Bismards erfüren. Ueberreich sind seine Briefe an Bezugnahmen auf das so unscheinbare Heidekraut, und wenn der gereifte Mann in den spätern Jahren, da des Dienstes ewig gleichgestellte Uhr ihn im steten Geletse hielt, der goldnen Jugendzeit oder der ländlichen Gespielen in Aniephof und Schönhausen gedachte, da war es ihm nach eigenem GeständEngland. ** Der englische Oberkommissar für Südafrika Lord Selborne erklärte einer Burenabordnung aus der Oranjekolonie, es sei keine Hoffnung vorhanden, daß die Kolonie in näch ster Zeit eine Verfassung erhalte. Die Buren beginnen sich zu organisieren und die Führer in Transvaal und Oranje beraten über ein gemeinsames Vorgehen. ** Skandinavien. Eine Volksabstimmung über die Trennung von Schweden will die norwegische Regierung herbeiführen. In der Sitzung des Storthings legte die Regierung den Entwurf vor. Die Abstimmung soll am 13. August nach den Wahllisten für die letzte Storthingswahl abgehalten werden. Der Regierungsentwurf wurde einem Sonderausschuß überwiesen, welcher sofort zusammengetreten ist. Türkei. ** Die türkischen Truppen unter Marschall Ahmed Feisi Pascha haben einen neuen Sieg über die Aufständischen in Yemen errungen. Den Truppen gelang es, die Aufstän dischen aus dem befestigten Plaz Tie im Sandschak Assir zu vertreiben und in Jbha einzumarschieren, wo die Aufständischen seit der Belagerung an tausend Mann verloren haben. 50 ihrer Jührer wurden gefangen genommen. Auch aus anderen Ortschaften wurden die Aufständischen mit vie. len Verlusten vertrieben. Die Truppen hatten nur unbedeu tende Verluste. Afrika. ** Die marokkanische Regierung hat der Firma Borgeand. Kreutemann die Erbauung eines Landungssteges in Tanger übertragen. Der Vertrag, vom Sultan unterzeichnet, ist dem deutschen Gesandten Grafen Tattenbach überreicht worden. Die Arbeiten werden für Rechnung der marokkanischen Re gierung ausgeführt, die sie ratenmeife bezahlen wird. Der ganze Betrag beläuft sich auf 76 000 Pfd. Sterl. Heer und flotte. Neue deutsche Torpedo- Versuchsstation. Da die Station bei Ho er up in der Nähe von Sonderburg fertiggestellt ist werden die lebungen schon Mitte August beginnen. Dockbauten in Wilhelmshafen. Die Dockanlagen dei Kriegshafens werden un drei neue Docks erweitert. Jedes wird so groß, daß es auch das größte Linienschiff aufnehmen fönnte. Eins der neuen Docks ist bis auf die Ausmauerung bereits fertig. Es ist 190 Meter lang und die Sohle lieg 10 Meter unter dem Wasserspiegel, so daß es auch leckge wordene Kriegsschiffe aufnehmen kann, die teilweise vol Wasser gelaufen sind und deshalb tiefer wie gewöhnlid liegen. Englische Kriegsschiffe in der Ostsee. Das englisch Kanalgeschwader wird während der Monate Auguſt uni niffe immer zu Mute wie Heidekraut und Wiesenblumen". Ja, in der üppigen Pflanzenpracht des Südens, wo der gewaltige Mann mit dem großen Kinderherzen alle die fremdartigen Eindrücke einer grandiosen Naturumgebung mit tiefem Verständnisse in fich aufnahm, gedachte er des schlichten Waldfrautes, der Erika, als der von ihm geliebten Pflanze". Am 23. Mat 1862 wurde Bismard zum preußischen Gesandten in Paris ernannt, von wo er am 25. Jult jene hochinteressante und zugleich politisch bedeutungsbolle Reise nach dem Südwesten Frankreichs bis nach Spanien hinein unternahm, die für die spätere Ge ftaltung unseres Berhältnisses zur faiserlichen franzöfifchen Regierung von hoher Wichtigkeit war und in den Gesprächen Bismards mit Napoleon III. am Strande von Biarritz ihr politisches Kolorit erhielt. Aber dabei vergaß der Diplomat nicht, sich dem Genusse der herrlichen und Schwester gerichteten Briefen hervorgeht. Shoises Natur zu widmen, wie aus zahlreichen, an die Gattin er u. a. am 27. Juli auf den Besuch des Chambord zu sprechen, wo er von der Führerin, die im stillen gerührt eine Träne zerdrückte, als sie ihm die fleine Kanone thres Herrn zeigte, für einen französischen Legitimiften gehalten wurde. Was nimmt, als er bom hohen Schloßturme die Aussicht genießt, feine Aufmerksamkeit vor allem in Anspruch? Etwa politische Reflexionen über das Einst und Jezt, anknüpfend an das, was sein Auge erschaute? Nichts von alledem! Die Aussicht zeigte, wie er schreibt, zwar„ teine Stadt, fein Dorf, feinen Bauernhof, weder am Schloß noch im Umkreis," dagegen nach allen Seiten schweigenden Wald und Heidekraut bis an den Horizont." Um aber der geliebten Gattin in der Ferne zu zeigen, wodurch feine Gedanken nach der teuern nordischen Heimat gelenft werden, weiß er fein besseres Mittel, als einiges - Heidekraut dem Briefe beizulegen:„ Aus beiliegenden Proben von Heidekraut," schreibt er dazu, wirst Du nicht mehr erkennen, wie purpurn die von mir geliebte " September in der Ostsee kreuzen. Das Geschwader soll ungefähr am 20. August die Fahrt antreten. Die Kreuzfahri foll feineswegs zeremoniellen Besuchen dienen, sondern lediglich Manöverzwecken. Soziales Leben. Ein Jnnungsverband gegen den Befähigungsnachweis. Der Verbandstag der Tischlerinnungen Schleswig- Holsteins und Lübecks hat sich gegen den Befähigungsnachweis ausge sprochen. Durch den Befähigungsnachweis sei das Handwerf in früheren Jahren verarmt. Schutz den geprüften Meistern, Schutz den geprüften Gesellen, daran müsse man festhalten. Der Verbandstag faßte einstimmig folgenden Beschluß: Wir halten die Einführung des allgemeinen Befabigungsnachweises nicht für zweckmäßig und durchführbar. Der Verbend wünscht dagegen die Beschränkung der Lehrlingsausbildung auf geprüfte Meister und deren Bevor zugung bei der Vergebung behördlicher Arbeiten bei gleich. wertiger Leistung. Oeffentliche Auskunftsstelle für soziale Rechtsfragen. In Heilbronn wird eine Auskunftsstelle errichtet, deren Hauptzweck sein soll, in Fragen, die mit der sozialen Gesetzgebung zusammenhängen, die Rechtsuchenden zu beraten und auch, wenn es geboten erscheint, ihnen Schriftsätze aus. zuarbeiten. Die Anregung hierzu ist Stadtverwaltung ausgegangen. Die gemeinnüßige Ein der hiesiger richtung, die erste ihrer Art in Württemberg, kommt für den ganzen Amtsbezirk Heilbronn in Betracht. von Die Bewegung im sächsisch- thüringischen Textilgewerbe. Der Vorstand der Färbereikonvention teilt mit, die Meldung beruhe auf Irrtum, daß der Webereiverband die Unter hüßung der Färbereibefizer abgelehnt habe. Durch die Verhandlungen der beiden Verbände sei vielmehr volles Einver nehmen erzielt worden. Um die Schließung der Färberei betriebe zu vermeiden, solle den ausständigen Arbeitern in Glauchau und Meerane ein Ausgleichsvorschlag vorgelegt werden, über den sich beide Verbände geeinigt hätten. Sollte der Vorschlag wider Erwarten nicht angenommen werden, so werde die für Montag beschlossene Aussperrung in sämtlichen Betrieben der Konvention erfolgen. Auch sei nach dem Verlauf der Verhandlungen der beiden Verbände an zunehmen, daß die Schließung sämtlicher Webereibetriebe des Verbandes der sächsisch- thüringischen Webereien bald folgen müsse. Der Ausstand der französischen Fergarbeiter im Becken bon Longwy. Die zur Beilegung des Ausstandes statt. gehabten Besprechungen zwischen Vertretern der Bergarbeiter in Husigny und den Direktoren sind ergebnislos verlaufen, da di Direktoren die Forderungen der Arbeiter ablehnten. Zur Aufrechterhaltung der Ruhe sind acht Schwadronen Reiterei, drei Bataillone Infanterie und zahlreiche Gendarmerie vereinigt. Meldungen über stattgehabte Unruhen, bei denen 23 Tote und Verwundete gegeben haben sollte, werden con offiziöser Seite dementiert. ** hof und Gesellschaft. Der Kaiser wird den Besuch am dänischen Hofe am 31. Juli abstatten. Zur Hebung der alten historischen Trachten hat der Kaiser aus seinem Dispositionsfonds einer größeren Betrag gestiftet. Ferner hat der Kaiser der evan gelischen Gemeinde zu Pechlau für die Wiederherstellung ihrer durch Schwamm arg beschädigten Kirche aus seiner Dispositionsfonds eine Beihilfe von 18 600 Mark überweisen Tassen. Das deutsche Kronprinzenpaar, das von der Fahrt auf der Ostsee nach Potsdam zurückgekehrt ist, wird um die Mitte August der Großherzogin Anastasia, der Mutter der Kronprinzessin, einen Besuch im Jagdschloß Gelbensande abſtatter. Nab und fern. † Graf Päckler verschwunden. Als Graf Pückler infolge des vom Glogauer Gericht gegen ihn verhängten Haftbefehls im Berliner Hotel Reichstag" festgenommen werden sollte war er von dort abgereist. Er hatte im Hotel erklärt, nad Alein- Tschirne reisen zu wollen. Nach anderer Version soll er nach England oder Holland gefahren sein. † Der Unglückstunnel vermauert. Wie jetzt bekannt wird ist der Eisenbahntunnel bei Altenbeefen für nicht mehr be nugbar erklärt worden. Er wird an beiden Seiten ver mauert, und die Erbauung eines neuen Tunnels für den Eisenbahnverkehr ist beabsichtigt. † Kein Teigfneten mit den Füßen! Die Stadtverord netenbersanimlung in Elberfeld beschloß kürzlich, daß das Teigfneten mit den Füßen in allen Bäckereien verboten sein solle. Die Anetmethode besteht dort noch bei etwa 10 Proz aller Bäcker. Um den durch das Verbot betroffenen Bäcke reien entgegenzukommen und ihnen die Anschaffung vor Anetmaschinen zu erleichtern, soll die Verordnung erst an 1. Juli 1906 in Kraft treten. † Ein Gattinnen- Mörder. Mit einem Schlachtmesser brachte in Ströbeck bei Halberstadt ein Arbeiter vor kurzem die eigene Ehefrau ums Leben. Der Mörder wurde verjaftet. † Eine Familientragödie. In Braunau am Inn erschoй dieser Tage ein wegen unheilbarer Krankheit pensionierter Cokomotivführer der österreichischen Staatsbahnen sein dreizehn Monate altes Töchterlein und dann sich selbst. Er hinterläßt eine Witwe mit zwei Kindern. Das Kind erscho er, weil es nach seiner Pensionierung geboren wurde und es daher unversorgt geblieben wäre. † Schreckliches Eisenbahnunglück in England. Bei der Waterloo- Station in der Nähe von Liverpool fuhr auf de ersten für den elektrischen Fernverkehr eröffneten Eisenbahn trecke vorgestern der von Liverpool nach Southpord fahrende elektrische Schnellzug, der mit einer Geschwindigkeit von 4C bis 50 Meilen die Stunde lief, in vollster Fahrt infolge falscher Weichenstellung auf einen leeren, auf einem Neben eleise haltenden Zug. Die Wucht des Zusammenstoßes wa eine ungeheure. Der erste Wagen des Erpreßzuges, in der 25 Passagiere saßen, wurde gänzlich zertrümmert. 20 Per jonen waren soforf tot, der Rest wurde verwundet unter der Trümmern begraben. Diese gerieten in Flammen, und die Verwundeten mußten qualvoll verbrennen. Unter den Opfern des schrecklichen Unglücks befinden sich eine Anzahl Frauen und Kinder. † Schiffszusammenstoß. Auf der Fahrt von Algier nac Oron stieß in der Nacht vom Montag auf Dienstag im Rebelwetter der ungarische Dampfer Szapary" mit dem französischen Schiffe„ Schiaffino" zusammen. Letzteres janf. Der„ Szapary", der Beschädigungen erlitt, nahm die zwei Reisende und sieben Wann zählende Besazung de französischen Schiffes an Bord. † Brand eines Leichen- Transportwagens. Als die Leiche des vor kurzem verstorbenen österreichischen Ministerialrates von Müller von Salonichi, wo von Müller als Zivilagent für Mazedonien fungiert hatte, von dort nach Wien übergeführt wurde, geriet auf der ungarischen Station Bieske der Waggon in Brand, in dem der Metallsarg mit der Leiche untergebracht war, und brannte völlig aus. Die Leiche blieb von den Flammen unversehrt. Der Sarg wurde unt geladen und nach Wien transportiert, wo die Beerdigung stattfand. † Ein opfervoller Distanzritt. Bei einem Distanzritt, aus dem französische Ofiziere von Lyon nach Air- les- Baies begriffen sind, famen schon in den ersten zwei Tagen vier Pferde um, und ein große Menge erlitten Verlegungen Zwölf Offiziere gaben bereits die Fortsetzung des Rittes auf. Pflanze dort blüht; die einzige Blume in den fönig| lichen Gärten." Auf der Fahrt von Bordeaux nach Bayonne begleitet diese von ihm geliebte" Pflanze unsern Bismard unausgesezt mit ihren trauten Heimatgrüßen, und er ist ganz entzückt, zu beobachten, was für ein farbenprächtiges Gewand die südliche Sonne dem bescheidenen Waldkinde der nordischen Flora angezogen hat. So heißt es z. B. in dem Briefe aus Bayonne vom 29. Juli 1862 u. a.: Von Bordeaux bis hier ununterbrochen Fichtenwald, Heidekraut und Moor, bald Pommern, wie etwa im Strandwald hinter den Dünen, bald Nußland" usw. Dann fährt er, gleich sam dem Drange seines Herzens nachgebend, fort: Die Bracht, in der das Heidefcaut hier seine violettpurpurnen Blüten entwickelt, ist überraschend usw. Lenau läßt in seinem„ Savonarola" den frommen Abt des Klosters sprechen: An Blumen freut sich mein Gemüte, Und ihrem Rätsel lausch ich gern, Die uns so nah mit Duft und Blüte Und durch ihr Schweigen doch so fern, und die innige Verwandtschaft des Menschengemüts mit der Blumenwelt zeigt sich in nichts deutlicher als in Die Bauarbeiterbewegung in Essen. Da die Arbeit. geber bei ihrem Entschluß der Aussperrung geblieben sind, betrachten die Arbeiter den Tarifvertrag als gelöst und stellten neue erhöhte Lohnforderungen auf. Der Eintritt in den allgemeinen Bauarbeiterstreif soll bevorstehen. Tages- Chronik. Bei einer nächtlichen Bootsfahrt auf der Oberspree sind in der Nähe von Hasselwerder vier Gastwirtsgehilfen ertrunken. In Herbsleben im Gothaschen famen fünfzig TyphusFälle vor. In München wurde die Ausstellung zur Bekämpfung. der Volkskrankheiten eröffnet. Aus dem Gerichtslaal § Die Detmolder Briefaffäre vor dem Reichsgericht. Am Donnerstag hat das Reichsgericht über die Revision verhan delt, die von der verurteilten Frau Martha Kracht gegen das vom Schwurgericht in Detmold gefällte Urteil eingelegt worden war. Frau Kracht, Tochter des Kommerzienrats Wippermann aus Lemgo bei Detmold, ist bekanntlich vegen Meineids und Beleidigung zu 1½ Jahren Zuchthaus perurteilt worden. Das Reichsgericht hat das Urteil des Detmolder Schwurgerichts bestätigt, indem es die Revision der Angeklagten verwarf. § Berufung gegen das Urteil im Diesseits- Prozeß hat der verurteilte Redakteur Neumann von der Lippischen Landeszeitung eingelegt. Der zweite Prozeß wird, da das Detmolder Gericht sich bereits als befangen erflärt hat, wahr. scheinlich vor dem preußischen Gerichtshof in Osnabrück ver handelt werden. Der Diesfeits- Prozefs. Eig. Bericht. Gegensätze noch zur Verbitterung erhöhten. Man hat im Gegenteil erzielt, daß die Parteien selbst über ihren eigenen früheren Eifer, der sie manchmal weit über das Ziel hinaus schießen ließ, einige Gêne empfanden. Und das ist erfreulich, denn es enthält eine gute Lehre, die hoffentlich für die Zufunft beachtet werden wird. Allerdings ist die Sache noch nicht ganz zu Ende. Redakteur Neumann wird sich schwer lich bei der Verurteilung beruhigen, ohne den Versuch, vor einem anderen Gericht besser abzuschneiden. Doch darf man erwarten, daß bei den etwaigen ferneren Verhandlungen Sachlichkeit noch mehr als bisher vorwalten und der klägerische Anwalt der übrigens dafür von dem Vorsitzenden zurechtgewiesen wurde es nicht wieder für angemessen halten wird, einem bei dem Prozeß nicht unmittelbar Beteiligten und überdies Abwesenden, dem lippischen Staats minister Gevefot, den Vorwurf des„ staunenswerten Mangels an politischem Taft" zu machen. Herr Gevekot hat natürlich nachträglich geantwortet, indem er in der Lippeschen Landeszeitung eine Erklärung veröffentlichte, die die Darstellung des Klägerischen Anwalts als unwahr, unrichtig und in ihrer Schlußfolgerung falsch zurückweist. Das öffentliche Interesse hat sich dem Prozeß nicht wegen der Personen des Klägers und des Angeklagten zugewendet. Ob Herr Redakteur Neumann Herrn Hoffmann, den Vizepräsidenten des lippischen Landtages beleidigt hat, darum würde sich außerhalb des lippischen Landes schwerlich jemand gefümmert haben. Aber das unfreundliche Wortgefecht dieser Beiden war nur der Widerhall des Streites zwischen Größeren, wobei ein Thron in Frage steht, der zwar flein, aber doch ebenso souberän ist, wie irgend ein großer. Ist die Schaumburger Linie des Hauses Lippe in Bückeburg allein erbfolgeberechtigt, oder ist es vor ihr die Biesterfelder Linie? das ist die Frage. Ein Schiedsgericht unter König Albert von Sachsen hat sich zugunsten des inzwischen verstorbenen Graf- Regenten ausgesprochen. Der Streit erhob sich aber aufs neue, da der erwähnte Schiedsspruch sich nur mit den Erbfolgeansprüchen des vorigen Regenten, nicht mit denen seiner Nachkommenschaft beschäftigt hatte, die deshalb angefochten wurden, weil die Mutter des jetzigen Graf- Regenten, die Gemahlin des borigen, aus der Ehe eines Grafen mit einer Bürgerlichen hervorgegangen und dadurch für sich und ihre Kinder nicht thronfolgeberechtigt sei. Auf welcher Seite hier das formale Recht ist, darüber wird jetzt das Reichsgericht befinden. Ehe es zu dieser Festjeßung fam, waren im lippischen Lande die Parteien in lebhafter Erregung, was ihnen nicht wohl berdacht werden kann. Selbstverständlich hatten die Parteien auch ihre genealogisch und privatfürstenrechtlich gebildeten gelehrten Fürsprecher, berufene und Detmold, 27. Juli. Der Diesseits"-Prozeß ist mit erfreulicher Schnelligkeit. borübergegangen. Der angeklagte Redakteur Neu mann von der Lippischen Landeszeitung wurde zu zwei Wochen Gefängnis und 550 Mark Geldbuße berurteilt. Die Beteiligten, Kläger wie Angeklagter, haben den Richtern zwar recht umfangreiche Vorlesungen von Zeitungsartikeln und Broschüren nicht erspart; aber unter der geschickten und sachgemäßen Leitung des vorsitzenden Richters ist wenigstens vermieden worden, daß die Grörterungen ins 11ferloie ainaen und die bereits vorhandene Schärfe der der Zuneigung für gewiffe Blumen, zu ihrem Lieblinge, wie es den Königen im Reiche der Geister wohl ansteht. Blumen: der feusden Reseda und der Lotosblume, Heine schwankt bezeichnenderweise zwischen zwei erstere das Sinnbild des wonnigen Liebesfrühlings, letztere der märchenhaft romantischen Sehnsucht in die blaue, blaue Ferne. Ist beides nicht das innerste Wesen Herz bezaubert und zugleich das elegische Gral geläute Heinescher Boesie, die in ihrem süßen Minnetone das architektonisch geregelten Kunstform von untadeligem der Romantik anftimmt? Platen, der Dichter der Aufbau, hält es mit der steifen, falten, duftlosen Tulpe. Kaiser Friedrich III. huldigte dem bescheidenen, in der Stille alles beglückenden Veilchen, sein Sohn, unser jeziger Kaiser, wählte die Nelke, die aromatische ,, Götterblume" fich zur Lieblingsblume. Und Kaiser Wilhelm I., unsers großen Bismarcks ,, alter Herr"? Ihm war befanntlich die Kornblume, die an Preußens schwerfte, tränenreichste Zeit, an die unvergeßliche Mutter erinnerte, heilig. Sie ist ein Bild der Schlichtheit ein schönes Unkraut ja nur für den Landmann! und doch in ihrem edlen, zierlichen Bau ein Wunder der Schöpfung, dazu in ihrem leuchtenden Blau ein Sinn bild der echten Treue. Und unsere Erika? Nichts als - freiwillige, 2ie Grandfici Benn diefe Beila barbt eine tief ergrei gung ber Biemand Boll feiner Empfind Schöpfer feines Reid ares Ehrenmal eutfche Jugend, die Be Fifernen Rangler Bottern weithin fight anzuzünden. Die S balb wudhjen die e Labntal regte fi Sight lange mehr zweiten Säule, ber Auch in Gießen i ergriffen und bir nötige wir, daß die Gale, be Borabend Ad zum fie tagel led Altreidefan bollendet daftebe und fehen. Wenn bann gefangen des Südens en Norddeutschlan Atandenen Borden ununterbrochenen Lin Leine Namen tragen, fagt: Eine Bisma der Parteien für Aug Darauf zurüdbinnen Bolles find! Dok Grandton im deutschen mit dem wir die brei die erst später berufen wurden. Zu diesen freiwilligen Schildträgern gehörte Herr Kéfulé von Stradoniz, der aus reiner Begeisterung sich dafür ereiferte, daß kein Nachkomme der in ihren Zivilstandsverhältnissen etwas unflaren Ahnfrau der Biesterfelder, Modeste von Unruh, auf einem deutschen Thron size. Herr Kéfulé von Stradonitz. ein guter Bekannter des lippischen Landtagsvizepräsidenten. Hoffmann, fühlte sich in seinem Herzen berufen, Herrn Hoffmann, der in dem Thronstreit sein Gesinnungsgenosse war, auch unverlangten Rat zu erteilen, sogar telegraphisch, wenn es ihm dringlich schien. Einmal erschien ihm das so dringlich, daß er nicht abwartete, bis er an seinem Schreibtisch die Depesche abfassen konnte, sondern von den ungewohnten Räumen eines Kajinos aus das Telegramm absandte. Und das war ein Unglück. Denn in der Eile wollte Herr Kekulé von Stradonis rühmliche Sparsamkeit bewähren, während es ihm an der nötigen Fassung mangelte, die Forderungen.. dieser Sparsamkeit mit denen der deutlichen Fassung zu vereinigen. Er wollte Herrn Hoffmann mitteilen, daß die Auffassung, die er ihm mitteilte, feine persönliche Auffassung sei, wollte dafür aber nicht mehr als 5 Pfennige ausgeben, und bezeichnete deshalb seine Auffassung als die„ diesseits" gehegte. Die Depesche fam in die unrechten Hände. Herr Neumann erhielt sie auf noch unaufgeklärtem Wege; da er von dem Einfluß der Sparsamkeit auf die Ausdrucksweise keine Ahnung hatte, so deutete er das diesseits" in der nach diesem Wort nachmals benannten Depesche nicht auf die Person des Absenders, sondern auf höhere HintermänHerr Neumann schrie zwar nicht direkt Verrat, aber beinahe Verrat, und das nahm Herr Hoffmann, der Adressat der„ Diesseits"-Depesche, übel. Und nun begann der Prozeß mit seinem Lärmer. Herr Kekulé von Stradonitz beschwor, daß er unter diesseits" fich ganz allein gemeini habe, und das muß man ihm glauben. Somit war Herrn Hoffmann objektiv Unrecht geschehen. Man muß aber auch Herrn Neumann glauben, daß er die Depesche faum anders verstehen konnte, als er getan, und so war er j:: bjektiv gerechtfertigt. Was bleibt nun von dem ganzen Froschmäusefrieg übrig? Nichts außer einer Menge Aerger und Kosten. Daß sich die kleinen Trabanten den Großen treu und eifrig zeigen, ist löblich. Sie sollten sich aber auch ein wenig nach dem vornehmen Beispiel der Großen richten, die sich nicht zanfen, sondern auch eine wesentliche Meinungsverschiedenheit mir vor einem unparteiischen Gericht zum Austrag brinnon. ner. Kornblume und Heideeine gewöhnliche Waldblume! Der Wald aber ist die wie er fagte, nur den Specht hört." So war ihm das traute Heimstätte des deutschen Gemüts, und unser Bismard fühlte sich nirgends so wohl, als da, wo man," schlichte Heidekraut eine sichtbare Verkörperung des süßen Waldgeheimnisses, in dessen Frieden er nun ruht, und wie der große Mann ein abgefagter Feind alles Prunkes Gartens so zu Herzen sprechen wie das schlichte, pruntund Scheines war, so fonnte ihm keine Blume des fraut, gehören nicht beide zusammen? Beide bescheidene, lose Kind unserer Waldflora. anspruchslose Blumen, Kinder der freien Gottesnatur, schlicht und harmlos in threm Aeußeren und doch so entzückend und reizvoll, daß jedes unverdorbene Gemüt rot die andere: Treue und Liebe, die innigsten Bande an ihnen seine helle Freude hat. Blau die eine, biolettzweier Herzen belförpernd, die sich im Leben und im Sterben verstanden. Und wenn unsere späteren Enkel dereinst, was Gott in Gnaden geben möge, sich in Frieden der großen Errungenschaften dieses einzigartigen treuen deutschen Diener" erfreuen werden, dann mögen Bundes zwischen einem mächtigen Herscher und dessen ihnen Kornblume und Heidefcaut von dem wunderbaren Geheimnisse solch unvergleichlicher Erfolge erzählen! * Hebertragen 186bler zu Rehbach fchule zu Lauterbac ** In den Ruhe Gericht vollzieher mit Geigler auf sein Dienftantritts feines des Gerichtsvollzieher I befannt. D. Red.) ** Die Ferien am 21. Juli begonn Während diefer Ferien hleunige Sachen zur 300jabrleic ** Am 9. Ottober wer Bießener Gymnafium aftalt mit edillera ridgelommen. De ier der Universität X An Schill 859 auf der Luther ne Schiller Gi Sympathie ber ga wifchen vergeffen Erinnerung zu be dem durch einen a offentligten Beitur aft diefe Anregu Bertebrsverein ine Aufgabe argue Bereitm Digfeit gi Bergebun Reubau der Die zum Neub bauarbeiten und Los 1 Grd Erdau 64 cb II Stein III Zim liefer IV Gisen V Grob VI Dad " VII Spen VIII Bli " werden hierdu bom 16. Juni Die Ausf ungen liegen und önnen daf Die Angeb 12. mit entsprechend gelangen. Buidhlagsfri Gießen, Gro an hat im en eigenen Biel hinaus iit erfreu ich für die Sache noch ich ichwer erjuch, bot Dari man andlungen der tläge orjizenden ngemessen elbar BeStaats en Mant bat naippeidjen die Dar ichtig und öffentliche jonen des Redakteur des lippi außerhalb t haben. war nur obei ein jo joubeburger allein hr die e. Ein fidh zuausge der er= prüchen tommen den, weil blin des gerlichen der nicht das forbefinden. n Lande ht wohl ie Pargebil iwillige, villigen onig, aẞ fein Das unub, auf adonit, identen n Hoff Tie war, ), wenn dringisch die ohnten Und tétulé ihrend ungen Cokales. 29. Juli 1905. Die Grundsteinlegung der Bismarcksäule auf der Hardt. Wenn diese Beilen hinausgelangen, dann geht auf der arbt eine tief ergreifende Feier vor sich: die Grundfteingung der Bismarcksäule! Als vor Jahren das deutsche olt seiner Empfindung Ausdruck verlieh, dem gewaltigen Schöpfer seines Reiches ein würdiges, allverständliches sicht. OKrofdorf, 27. Juli. Gewerbliche Fortbildungs. schule. Nach mehrfachen Verhandlungen des Vorstandes bes Handwerkervereins der vereinigten Bürgermeisterei AzbachLaunsbach mit der Handwerkskammer zu Koblenz, somie den beteiligten Behörden scheint nunmehr die Errichtung einer gewerblichen Fortbildungsschule für die Bürgermeisterei Krofdorf aesichert. 8war hoffte man schon mit dem 1. April 1905 diese Schule, wenn auch zunächst als freinach Schillers 146. Geburtstage, an einem Sonntage, ist nunmehr eine volkstümliche Feier an der Schillereiche geplant. Der Verkehrsverein wird als solcher die Feierlichkeiten, die mit dem Afte verknüpft sind, nicht als seine Aufgabe erblicken, sondern er hat sich entschless n einen Erinnerungsstein, einen Schiller- Gedenkstein dort an der Eiche errichten zu lassen, auf welchem der Nachmelt durch Jaschrift mitgeteilt werden soll, daß im Jahre 1859 diese Eiche dem liebsten und größten unserer Dichter zur Erinnerung gepflanzt willige zu begründer, zumal auch für solche ein StaatszuBir schließen uns der Sache voll und ganz an schuß in Aussicht gestellt wird, allein man konnte bisher und können denen, die die Anregung gegeben und ihre Mit noch nicht den Ort der Schule bestimmen, da bekanntlich die ausgedehnte ist. Wie wir nun zu unserer Freude erfahren, bat man sich in der gestrigen Bürgermeisterei- Sizung für Krofdorf ausgesprochen und wir wollen hoffen, daß für unsere angehenden Handwerker recht bald duse Anstalt er- ares Ehrenmal zu sehen, da war es die studierende hülfe zugesagt, nur Dant wissen. Wir betrachten es aber hiesige Bürgermeisterei mit ihren elf Gemeinden eine sehr eutsche Jugend, die mit dem Gedanken auf den Plan trat, - am noch als eine sehr gute Vorbedeutung, daß wir gerade heute davon Notiz nehmen fönnen, an dem Tage, da unsere akademische Jugend unter Beteiligung eines großen Kreises geladener Gäfte den Grundstein zu einer Feuersäule legt, - welche dem Gedächtnis unseres deutschen Eckehard, des Altreichskanzler gilt. Schiller und Bismarck, beide unvergeßlich fürs gesamte dentsche Wolf! Möge die Verehrung stets dauern. Jena Eisernen Kanzler ähnlich wie den alten germanischen Göttern weithin sichtbare Feuer ringsum in deutschen Landen anzuzünden. Die Jdee wurde begeistert aufgegriffen und bald wuchsen die ersten Bismarcksäulen empor. Auch im Lahntal regte es sich und die Säule bei Marburg entstand. Nicht lange mehr und ihr zur Seite schlagen aus einer weiten Säule, der Gießener, die Flammen zum Himmel. Auch in Gießen ist es die Studentenschaft, die die Initiative ergriffen und die nötigen Unterlagen geschaffen hat. Hoffen wir, daß die Säule, deren Grundstein heute Abend Vorabend des zum siebenten Male sich jährenden Todes. tages des Altreichstanzlers gelegt wird, recht bald bollendet dastehe und auch an anderen Ortschaften solche wtstehen. Wenn dann einst von den Schroffen und Felsgehängen des Südens bis an die donnernd umbrauften Riften Norddeutschlands, von der Weichsel bis an die weinbestandenen Borden des Rheins die Fanale in langen, ununterbrochenen Linien aus jenen Säulen aufflammen, die leine Namen tragen, von denen aber jedes Kind dem Frager fogt: Eine Bismardsäule! dann wird der Tagesstreit der Parteien für Augenblicke schweigen und wir werden uns darauf zurückbesinnen, daß wir alle Angehörige eines Bol fes find! Daß dieser Gedaufe immer mehr zum Grandton im deutschen Leben werde, das ist unser Wunsch, mit dem wir die drei Hammerschläge begleiten. G. H. u bera e Auf faſſung geben, Dies Hände. Wege: druds s" in ht auf rmän aber reifat Pro t beneini Serri aud ders ge uje ten. rig * Nebertragen wurde dem Schullehrer Dr. Johannes Köhler zu Rehbach eine Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Lauterbach. *** Herr Architett Meyer, unser einheimischer und sehr geschulter Architekt, hat in der Hauptsache die am Donnerstag von der Mehrheit der Stadverordnetenverfammlung angenommenen äußeren Fassaden- Pläne, welche dem ** In den Ruhestand wurde versezt am 23. Juli der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssize in Seligenstadt Karl Beißler auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts seines Nachfolgers.( Geißler ist ein Bruder des Gerichtsvollzieher Geißler zu Gießen und hier sehr befannt. D. Red.) ** Die Ferien des Provinzialausschusses haben modernen Stil Rechnung tragen, stizziert, nicht Herr Stein, wie es in unserem Bericht lautete. Herrn Meyer gereicht es zur besonderen Ehre, für diesen Monumentalbau eine Aus. führung vorgeschlagen zu haben, die den Bänen der alten Wiener Theaterbaufirma den Rang streitig machte. ** Klinik für innere Tierkrankheiten. Die interessierten Tierbefizer seien darauf aufmerksam gemacht, Die daß von nun an die medizinische Veterinärklinik, d. h. die Klinit für innere Tiertranfheiten( Direktor: Prof. Dr. Gmeiner), sich in den vergrößerten Räumen des alten Tierspitales, Frankfurterstraße 85, allein befindet. Die Telephonnummer ift wie bisher 142( Veterinäranstalt). Es sei wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß die Untersuchung und Aufnahme der Tiere jederzeit Tag und Nacht erfolgt.( Im ( Im übrigen verweisen wir auf die Annorce im heutigen Blatte.) am 21. Juli begonnen und dauern bis 1. September. Während dieser Ferien fönnen in öffentlicher Sigung nur idhleunige Sachen zur Verhandlung gelangen. ** * Sommerfest. Die Philippsgemeinde zu Gießen veranstaltet morgen, Sonntag, in der Restauration Gambrinusbräu in der Frankfurterstraße ein Sommerfest. Die Veranstaltung ist sehr hübsch gedacht und wird recht erwünschte Kurzweil bringen, u. a. sieht das Brogramm Konzert Tanz, Kinderspiele und Preisschießen vor und am Abend soll gar ein Luftballon aussteigen. öffnet wird. + Wezlar, 27. Juli. Gegenwärtig ist man eifrig mit den Arbeiten zur Erweiterung der Eisenbahnbrüde über die Lahn bei Weglar der Strecke Lollar- Wezlar beschäftigt. Zur Herstellung des verstärkten Ueberbaus waren im letzten langt. Der eiserne Ueberbau der 1878 erbauten zweigleisigen preußischen Esenbahnetat 100 000 Wt. als erste Rate verEisenbahnbrücke über die Lahn am Ostende des hiesigen Bahnhofes bedarf mit Rücksicht auf die in den Jahren lezten erheblich gesteigerten Betriebslaften notwendig der Verstärkung. Die Kosten dieser Ausführnng belaufen sich anschlagmäßig auf 160 000 Rt. ** Das Museum des Oberhessischen Geſichtsvereins, das bislang im alten Rathaus zu Gießen untergebracht war und vor einigen Wochen seinen Umzug in das renovierte alte Schloß begann, hat seine Ueberführung jetzt vollendet und wird demnächst dem Publikum wieder wachsen, sodaß die Räume im alten Rathause mit der Zeit zugänglich gemacht. Die Sammlungen waren ständig angesich nicht mehr als ausreichend erwiesen. *** 300jahrfeier des Gießener Gymnasiums. Im 9. Oftober werden 300 Jahre seit Gründung des Bießener Gymnasiums verflossen sein. Anfänglich war ein Faf aft mit Schüleraufführungen geplant, doch ist man davon idgefommen. Die Jubelfeier soll jezt erst mit der Jubel ier der Universität im Oktober 1907 begangen werden. × An Schillers Geburtstag wurde am 10. Nov. 859 auf der Lutherhöhe zum Gedenken des großen Dichters ne Schiller Eiche unter ganz besonderer Freude und Sympathie der ganzen Bürgerschaft gepflanzt. Was Was zwischen vergessen wurde: Diese Eiche auch der Nachwelt Erinnerung zu behalten", soll jezt nachgeholt werden, denn durch einen an Schillers hundertjährigem Todestag töffentlichten Beitungsartitel die Gießener TurnerSaft diese Anregung jezt aufgenommen hat und den erkehrsverein hierzu veranlaßte, diese Idee auch als ne Aufgabe anzusehen, was ron dieser Seite mit größter ereitwilligfeit geschah. Für den 12. November, zwei Tage § Frankfurt, 28. Juli. Todessturz. Gestern Nachmittag ereignete sich auf dem Hauptbahnhof ein schwerer Unglücksfall. In der dortigen Halle werden gegenwärtig Reparaturen am Glasdache vorgenommen, zu welchem Zweck ein hängendes Gerüst angebracht ist. Als die Arbeiter nun gestern Mittag auf dem Gerüste arbeiteten brach es plößlich und der Schlosser Rompf, der Weißbinder Müller und der Bahnarbeiter Hoff stürzten in die Tiefe auf das Zementpflaster und verschieden alsbald. Hoff ist aus KleinFreden gebürtig. ** Der Bund der Landwirte hält am 6. August zu Altenburg bei Alsfeld sein oberhessisches Bundesfeft ab. Es sprechen Landtagsabgeordneter KorellLeusel, Dr. Dertel, der Chefredakteur der Deutschen Tageszeitung, der Landesvorsitzende für Hessen- Nassau Generalmajor 3. D. von Kloeden und der LandtagsDie Männergesangvereine von abgeordnete Hirschel. Eudorf, Leufel, Altenburg, Schwabenrod und Hopfgarten werden Chorgefänge vortragen. Vergebung von Bauarbeiten. Neubau der Jrrenanstalt zu Gießen. Die zum Neubau des Pförtnerhauses nötigen Rohauarbeiten und Lieferungen, nämlich: ad chi en rag D. I Siegener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Sonntag, den 30. Juli. Nach vorübergehender Aufheiterung wieder Trübung und stellenweise Regen. Noch etwas fühler. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) RB. m 14. Auguft wird in Neheim eine von der Reichsbankstelle in Hamm( Westfalen) abhängige Reichs. banknebenstelle mit Kaffeneinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden. Wechsel auf Neheim sowie Hüften bei Neheim, welche nach dem 13. August fällig werden, fauft die Reichsbant von jetzt ab an; dieselben find an die Reichsbanknebenstelle in Neheim zu girieren. Erd- und Maurerarbeiten: darunter 28 cbm Erdaushub, 122 cbm Bruchsteinmauerwerk, 64 cbm Backsteinmauerwerk, 69 qm Betondecken. Steinhauerarbeit: in Lungstein ca. 6,00 cbm. Zimmerarbeiten: ca. 23 cbm Tannenholz zu liefern 2c. Eisenlieferung: 1700 kg I- Träger. Grobschlosserarbeiten. VI Dachdeckerarbeiten: 268 qm Schieferfläche 2c. *** Gabelsberger Stenographen. Der HessischNassauische( Main- Rheingau) Verband Gabelsberger Stenographen zählt zur Zeit 81 Vereine mit 3400 Mitgliedern. Vorsitzender ist Realschul- Dierektor Professor Dr. PizAlsfeld. Dalli Seifenpulver Marktberichte. Cieken 29. Juli. Aus dem heutigen Wochenmartt toẞteten Butter per Pfb. 1 15-1.25 M., Hühnerele: per Stüd 7-8 Pfg., Enteneter St 6-7 ty.. Kaje per St. 6-8 Pfg., Kasematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Pfg., Linien per Liter 52 Pfg., Tauben per Baar St. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stud 0.80-1.80, enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Bfb. 00-00 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 70-80 Bfg., Rindfletsch per Pfd. 70-72 Pfg. per Pfb. Schweinefleisch 70-80 fg. Schweine fletsch gesalzen per fund 0.84 g., Stalbfleisch per Bfb. 70-80 Bfg. Sammelfleisch per Pfd. 50-76 Pfg., Kartoffeln pro 100 kilo 7.50 b. 800 Mt., Zwiebeln per 3t. Wt. 8.00-10.00, Weistraut 10-15 Bf. per Stud, Zentner 3-4 Mt. Mepfel per Zentner 6-10 Mr. Zwetschen per Bentner 0,00-0.00, Kirschen per Pfd. 00-00 Pfg. Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzen von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Martizett überhaupt nicht, und während der ersten bier Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werden. Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil: Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belde in Gießen. 252 Gegründet 1882. Jean Dern& Co. Gießen Friephen Dr. 21 Inh: Oscar Gutmann Weftanlage 31. Ton- und Mosaik- Fußbodenplatten, glakerte Wandplatten. Blleinverkauf der echten Mettlacher Platten. Belichtig. unf. Ausstellungsräume u. Mufterhüche gern gestattet. Grüßt. Lager am Plate in Baumaterialien f. Hoch- u. Tirfban. Dame Vergebung von Bauarbeiten. Die für die Erbauung einer Kleinkinderschule in Klein- Linden erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen im Wege öffentlichen Angebots vergeben werden. Die Angebotsunterlagen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten, Zimmer Nr. 18, während den Dienststunden zur Einsicht der Interessenten offen. Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen, find verschlossen und portofrei bis spätestens Donnerstag, den 3. August Ifd. Je. nachm. 3 Uhr auf Großh. Bürgermeisterei Klein- Linden einzureichen, woselbst die Eräffnung in Gegenwart etwa erschienener Betverber erfolgt. Die Arbeiten und Lieferungen sind wie folgt ver anschlagt: Erd- und Maurerarbeiten Steinnegarbeiten Zimmerarbeiten Dachdeckerarbeiten das Allerbeste für die Wäsche Suche sofort einen tüchtigen Wagnergesellen Heinrich Mühlich, Wagnermstr. Gießen, Dammftraße. VII Spenglerarbeiten: ca 27 lfb. m Hängerinne 2c. Mitten in einer verfehrsreichen VIII Blizableiteranlage. II die III 81844 1, αξ IV en V vie tes des cunt etde dene, ntur, müt lett nde im nfel in igen effen Sgen ren berden hierdurch unter Hinweis auf den Ministerialerlaß OT 16. Juni 1893 zur Verdingung ausgeschrieben. Die Ausführungsbedingungen und ArbeitsbeschreibIngen liegen in unserem Amtslokal zur Einsicht offen und Lönnen daselbst zum Selbstkostenpreis erhoben werden. Die Angebote müssen bis zum Eröffnungstermin am 12. August 1905, vorm. 10 Uhr nit entsprechender Aufschrift versehen, portofrei an uns Jelangen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 22. Juli 1904. Großh. Hochbauamt Gießen. Becker. ist eine Stadt, an zwei Hauptstraßen Konditorei mit Wirtschaft und Bäderet günstig baldigst zu verpachten. Nähere Auskunft erteilt die Expedition dieses Blattes. EUREKA bestes WASCHMITTEL Eine sagt es der anderen: Favorit der beste Schnitt. Mit einer bisher nicht gekannten Leichtigkeit und Sicherheit kann jede Dame, jede Schneiderin mit Hilfe der Favoritschnitte Kleidung von vorzüglichem Sitz und höchster Eleganz herstellen. Ein Versuch führt zu dauerndem Gebrauch. 1000e glänz. Anerkennungen, vielfach prämiirt. Jede Dame verlange das FavoritModen- Album( nur 60 Pf. franko) und das Jugend- Moden- Album( nur 50 Pf franko) v. d. Intern. 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Otto), Frankfurterstr. Von nachmittags 3 Uhr ab: Konzert, Tanz und Volksbelustigung, wie Preisschiessen, Kinderspiele etc. Um 6 Uhr: Aufsteigen eines Riefenluftballons. Abends: Italienische Nacht. Der Gemeinderat. Medizinische Veterinär- Klinik Klinik für innere Tierkrankheiten Versammlung. Man wartet allenthalben auf eine solche. Mehrere Mitglieder. Kaiser18. As.- Cp.8. Sept. Parade b. Homburg v. d. H. Auf Anordnung des Kgl. Gen.-Kommandos wird unmittelbar an der Aufstellung der Majestäten und der Fürstlichen Gäste eine offizielle Zuschauer- Tribüne erbaut. Auf derselben befinden sich nur nummerierte Sitzplätze. Vordertribüne( mit Rücklehne u. Sitzkissen) Mitte à 15 Mk. Seite à 10 Mk., I. Platz à 6 Mk., II. Platz 5, und 4 Mk. Kartenverkauf nach Sitzplan J. Schottenfels& Co. Frankfurt a. M., Bethmannstr. 54( F. 3385). heute Versand nur gegen Nachnahme. Herbst- Pferdemarkt zu Gießen Pittwoch, den 6. September 1905. 8½½ Uhr: Beginn der Prämiierung. Frankfurterstrasse 85 im alten Tierspital 10 Fernsprecher wie bisher Nr. 142( Veterinäranstalt). NAUMANNIA- SEIFE it dem Baal Selenah undarn! " 12 19 1212 " 11/2 " Konzert Restauration. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisatiosarbeiten wird die Markt ftraße von heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 27. Juli 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 15. Juli 1905 angeordnete Sperre der Män& burg zwischen Marktplatz und Wettergasse wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 27. Juli 1905. Vorführung der im Privatbesit befindlichen Reit- und Wagenpferde unter dem Reiter und im Geschirr. Vorführung sämtl. prämiierten Pferde. Mittagstafel im Gasthof zum ,, Prinz Karl". Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. In der Zeit vom 22. bis 29. Juli 1905 wurden in hiefiger Stat gefunden: 1 Herrenring, 1 Etut mit 1 Gebiß Inhalt, 1 Peitsch 1 Brille und 1 Bortemonnaie mit Inhalt; verloren: 1 schwarze Damenuhr mit gold. Rettchen, Wert 30 M 1 gold. Kettenarmband( mit Sicherheitsfette, 1 Anhänge mit der Anficht von Schwäbisch- Hall, 1 silb. Hufeisen mit Kleeblatt) Wert 80 Mt., 1 gold. Seftaipfel, 1 Porte monnaie mit einem 20- Mt.- Stüd und etwas Kleingeld Inhalt, 1 Portemonnate mit 80 Bfg., 2 Gothaer und 2 Hess.- Thür. Lotterielose und 1 Monatsfahrkarte der Bahnftrede Gießen Gelnhausen Inhalt. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben thre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 29. Juli 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Vergebung von Weißbinderarbeit. Die Herstellung des äußeren Anstrichs am Hau Seltersweg Nr. 9 soll Donnerstag, den 3. Auguft d. Je.. vorm. 11 Uh öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen liegen be uns zur Einficht offen. Angebote auf Vordruck, de dafelbft erhältlich, find bis zum genannten Zeitpunft a uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 27. Juli 1905. Städtisches Hochbauamt. Gerbel. Lieferung von Pflastersteinen. Die Lieferung von 70 cbm Basaltpflastersteinen Samstag, den 5. Auguft vorm. 11 Uhr öffentlich vergeben werden. Beschreibung und Bedingungen liegen bei uns au Angebote auf borg Bimmer Nr. 6 zur Einsicht auf. schriebenem Formular, welches daselbst erhältlich, in spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt an uns ci zureichen. Zuschlagsfrist 7 Wochen. Gießen, den 27. Jult 1905. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. Carl Stückrath- Möbelfabrik B bi M Giessen, Asterweg 47. de και Pr BI 26 Möbel unt der Allerbilligste Preise. Nr. 1 Solertion befim, ble Robattion für Schiffahr fchrift auf de Spruch Ba abseits der den, und er auf dem Waffer uns fremdlich b wollen; denn herrichen. 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