Kommen Sie darum zu uns, und kommen dürfnis, Ihnen Auge in Auge auszusprechen, wie ich darüber Ihrer Gattin zu machen, und ich fühle ein dringendes Be" Ich weiß also jetzt, daß es Ihre Absicht war, mich zu wiederholten halblaut die letzten Worte des Briefes: strich fich mit der Hand über die Stirn, und feine Lippen und beglidendes Ereignis fie hervorzurufen bermochte. Er feinem Gesicht, wie sicherlich nur ein ungewöhnlich freudiges dente. die wahrscheinlichere hielt. Schluß bewahren?" Aber mußte nicht bringen, zu welchem sie entschlossen war, ſeit Er machte es ihr wahrlich nicht leicht, schrieben, mich bei ruhigerer Ueberlegung bo Uneigennütigkeit erfan seines Charakters letzten Worte verwundeten und begrüßte die jedoch einige Ver Situation nicht recht var die Frau Kon= igniert. Um sich das sie an der Käfig pagei von dem Sie ißes Viehchen! Eingudt: Lorchen heißt Och mal Lorchen!" en ganz schiefen Kopf im Genid. Er schien Blöblich aber räus 6 flang genau so, als inem Stüd Primtabat Bestreben hätte, es d auszuspuden. cat prallte entfekt zu iseres Lachen ausstieg flärte: L00000- ra, El Ein Radadadader! Komm, Karlineken, riß die Tischdecke herhen Vogel überzuwveres Lied mit dem ihm udierten Text zu Ende Les zu Ende. g Lorchen und der mit Ruhe und Sammand deren Mama widdigen Besuche schieden Ge hatte ihnen sehr onfiftorialrat tar soHauch von dem Ba ihr Schwiegersohn Und das mit Recht. Dame mit nedischem t, als der Vogel in unfreundliche Auffor Göz von Berlichingen bestellen lassen. rau Konfiftorialtat zugischem Wint an ihre Kienis feinen Bruder Ite Dame Bann und te den achten Besizer, bas gefiederte ber on wieder wegen Erniffes unter Anklage plagt. tte ich einen schweren zu geben und außerdem he! Auf fechs verschiedene e mitgeholfen hat!" Beweis ufes: Das war nicht Referendar: Die Torte, haben Sie gestern beim ftet): Nicht angerührt? gehabt biefen Morgen!" once ago Meba Brebe nicht Sachen einlöft, werbe i Betrachten. rbie Rebeltier ba Wa Br Nr. 201. Insertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Oberheffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Redaktion u. Hauptecpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluß Nr. 362. Montag, den 28. August 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 30 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. mf. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Tas Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheisen. Die deutsch- englifchen Beziehungen. Zwischen Deutschland und England ist eine gewisse Spannung eingetreten. So sagt man. Die Zeitungen erzählen es und bringen manche Belege dafür bei. Zum Beispiel das englisch- französische Marokko- Abkommen, gegen das Deutschland Einspruch erheben mußte. Zum Beispiel ferner die englisch- französische Entente, die sich doch nur gegen Deutschland richten könne. Zum Beispiel drittens die kaum noch mißzuverstehenden Reden und Artikel des Zivillords der Admiralität, Lee, und des früheren Admirals Fitzgerald. Zum Beispiel endlich das Verhalten König Eduards von England, der einer Begrüßung Kaiser Wilhelms beinahe geflissentlich aus dem Wege gegangen, während er den Kaiser Franz Josef besucht hat, zweinal bei Herrn Loubet schon gewesen ist und zum drittenmal in demselben Jahre nach Paris zurückkehren will. Das klingt wirklich, als ob es von einiger Bedeutung wäre. Sehen wir aber einmal zu, ob es genauerer Prüfung standhält. Es ist füglich selbstverständlich, daß England überall englische Interessen wahrnimmt und es anderen Staaten überläßt, ihre Interessen selbst zu hüten. Von diesem legitimen Standpunkt aus betrachtet England seine Abmachun gen. Das Abkommen mit Frankreich) wegen Marokko brachte England positiven Vorteil: nämlich die endgültige Anerfennung seines ägyptischen Besitzrechts durch Frankreich. Dafür gestand England zu, daß Frankreich von England nicht gehindert werden solle, in Marokko sein Uebergewicht fest zu etablieren und durch ein Protektorat die Besitzergreifung von Marokko vorzubreiten. Sich mit Deutschlands etwa entgegenstehenden marokkanischen Interessen auseinanderzusetzen, war Frankreichs Sache. Herr Delcassé glaubte, Deutschland einfach ignorieren zu dürfen. Er bildete sich sogar ein, daß er England bei einem etwaigen Krieg mit Deutschland zum Bundesgenossen haben werde. Herr Delcassé wurde von England aus belehrt, daß er sich geirrt habe, und in Frankreich wurde er weggejagt. Hier ist also nichts, absolut nichts, was wir England zum Vorwurf machen oder irgendwie verübeln könnten. Nach der Erledigung der Marokko- Angelegenheit, die zu unferer Befriedigung erfolgt ist, hat sich zwischen England und Frankreich eine erneute Annäherung vollzogen. Das ist richtig. Liegt aber der geringste Anlaß zu der Annahme vor, daß England die eben geweigerte Bundesgenossenschaft in einem etwaigen Krieg Frankreichs gegen Deutschland akzeptiert habe? Das ist nicht der Fall. Wenn zwei Staaten besondere freundschaftliche Verständigung gefunden haben, so ist gänzlich unangebracht, vorauszusetzen, diese freundschaftliche Verständigung habe eine mehr oder weniger versteckte Spike gegen einen dritten Staat. Deutschland steht im Dreibund. Hat es deswegen Angriffsgedanken nach irgend einer Seite? Kaiser Wilhelm ist dem König Oskar von Schweden besonders wohlgesinnt. Ist er des halb von feindseligen Gefühlen gegen die Norweger erfüllt? Der Zivillord der Admiralität Lee hat in der Tat vor Monaten eine Rede gehalten, die von der Doktorfrage eines möglicherweise sich als notwendig erweisenden englischen Angriffs auf benachbarte europäische Mächte handelte und Deutschland als Angriffsbeispiel hinstellte. Herr Lee hat fich entschuldigt; er sei misverstanden worden; er habe ernst. lich an Krieg und Angriff nicht gedacht; was er gesprochen, sei nur ein Problem gewesen, nur ein Problema, so zu sagen". Admiral a. D. Fizgerald hat in der Tat einen Artikel geschrieben, in dem er England empfahl, es solle über die deutsche Flotte herfallen und sie zerstören, ehe sie wider: standskräftig geworden sei. Ist ähnliches in Deutschland nach der anderen Richtung niemals vorgekommen? Haben deutsche Männer von einem gewissen Ansehen und in ebenso unverantwortlicher Stellung wie die Herren Lee und Fitzgerald sich nie in unfreundlichem Sinne gegen England ausgelassen? Und um gleich noch einen Punft zu berühren: Ist die Haltung der Kap- Engländer gegenüber dem Aufstand in Deutsch- Südwestafrika etma unfreundlicher, als sich die Stimmung in Deutschland während des Burenkrieges gegenüber England gezeigt hat? Ob diese Stimmung in Deutschland berechtigt war, kommt gar nicht in Frage; nur darauf kommt es an, welchen Widerhall diese Stimmung in England wecken mußte. Das vierte Beispiel endlich, das Verhalten König Eduards und seines Privatsekretärs betreffend, so ist es durch den Kaiser bereits erledigt, der die Andeutung auf die Erwiderung der Unfreundlichkeit mit dem Bemerken zurückwies:„ Das wird nicht geschehen!" Nein, wir haben keinen Anlaß, bei den Engländern feindfelige Gesinnung gegen uns vorauszusetzen. Blut ist dicker als Wasser", hat unser Kaiser im Hinblick auf die englischen Vettern gesagt. Sie fommen jett über die Ostsee, wo ihre Schiffe seltene Gäste sind, zu uns. Wir werden den Privatsekretär des Königs Eduard durch Höflichkeit beschämen und sie herzlich willkommen heißen. Wir wollen ihnen anerkennende Bewunderung nicht versagen und ihnen nacheifern. Die Verhandlungen in Portsmouth. ( Eig. Bericht.) Petersburg, 26. August. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden die entscheidenden Beschlüsse der Friedenskonferenz abermals hinausgeschoben verden, da den Bevollm.... tigten bis heute die Instruktionen hrer Regierungen noch nicht zugegangen sein werden. Vor= aussichtlich wird Dienstag weiterberaten. Obwohl man in Petersburg die düstersten Prophezeiungen folportiert und on einem Manifest spricht, das dem Volke den Abbruch bet Friedensverhandlungen anzeigen soll, will in unterrichteten Kreisen die Hoffnung auf Frieden nicht ganz schwinden. Auch ein Mitglied der japanische Kommission crffärte die Situation zwar für schwierig, aber doch nicht hoffnungslos. Die japanische Regierung ist in Erwägungen darüber eingetreten, ob irgend eine Ermäßigung ihrer Forderungen noch möglich ist, und trotz aller großen Worte der Kriegspartei am Zarenhofe fann man sich doch nicht der Einsicht verschließen, wie wenig mit einer Fortsetzung des Krieges gewonnen werden könnte. Minister Witte hat die angebliche Aeußerung seinc Kollegen Lansdorff von der Fortsetzung des Krieges bis aufs Messer als erfunden bezeichnet. Erfunden sind sicherlich die meisten der alarmierenden Meldungen de: letzten Tage und wenn nicht erfunden, so doch auf recht vag Vermutungen aufgebaut, denen die tatsächlichen Unterlagen jehlen. In Wirklichkeit ist auf beiden Seiten der Wunsch nach Frieden und auch die Notwendigkeit nach Beendigung der furchtbaren Kriegsanstrengungen lebendig. Rußland fann nicht mit voller Krast hinter seinem Feldheere stehen, das durch eine Reihe von Niederlagen entmutigt und zum Teil demoralisiert ist. Im Innern zuckt es unaufhörlich, gewaltsame Ausbrüche politischer Leidenschaften wechseln ab init riesigen Arbeitseinstellungen. Trotz der Verkündigung der recht fraglichen Versassung merkt man von einer Beruhigung kaum etwas. Da ist die ganze Aufmerksamkeit tüchtiger Staatsmänner erforderlich, um einer allgemeinen Anarchie entgegenzuarbeiten durch vernünftige Maßregeln und weitgehende Konzessionen an den gebieterisch fordernden Geist einer neuen Zeit. Japan aber hat seine finanziellen Kräfte und sein Menschenmaterial bis auf das Aeußerste angestrengt; ge= lingt es seinen Unterhändlern, zu der Vorherrschaft aus Korea und der Ucbernahme der Liautung- Halbinsel noch ein einigermaßen befriedigendes Uebereinkommen bezüglich der Insel Sachalin und eine annehmbare Kriegsentschädigung festzulegen, so f..nn man am Hofe des Mikado zufrieden sein. Ist doch auch Rußland für lange Zeiten in der Mandschurei lahmgelegt. Allen diesen Erwägungen gegenüber wird man hier wic dort nicht Ind sein, und deshalb wagen wir anzunehmen, daß der Friede doch zustande kommt Politifche Rundschau. Deutsches Reich. * Unmittelbar nach Eingang der von dem Gouverneur von Deutschostafrika, Grafen von Göße, übermittelten Becichte über die dortigen Aufstandsversuche und die zu ihrer Unterdrückung erforderlichen Aufwendungen hat auf Befehl des Reichskanzlers Fürsten Bülow eine Beratung aller beteiligten Ressortvorstände stattgefunden. In dieser Becatung sollte festgestellt werden, ob die zur Dämpfung des Aufstandes in Ostafrika zu machenden Aufwendungen die etatsmäßig bewilligten Mittel überschritten oder vorausichtlich bis zum regelmäßigen Zusammentreten des Reichstages überschreiten würden. Im Fall der Bejahung dieser Frage, so wird uns auf Grund einer Erkundigung an zutändiger Stelle mitgeteilt, sollte der Reichstag berufen werden, damit ihm die erforderlichen Vorlagen gemacht werden können. Freilich würde es sich auch dann nur im nachträgliche Genehmigung handeln, denn die Ausgaben ießen sich naturgemäß nicht verschieben. Die Frage wurde edoch verneint. Soweit man bis jetzt die Dinge überblicken fann, wird eine Etats überschreitung bis zum cegelmäßigen Zusammentreten des Reichstages sich nicht als notwendig erveisen. Was Deutschsüdwestafrika betrifft, so ist früher bereits rechnungsmäßig dargetan worben, daß eine Ueberschreitung der etatsmäßig bereits bevilligten Mittel nicht stattgefunden hat und einstweilen nicht n Aussicht zu nehmen ist. Die Truppenaufstellung in Südwestafrika zum Angriff auf Hendrik Witboi ist beendet. Am 19. August fand in der Gegend von Gaobis ein siegreiches Gefecht gegen eine Hererobande anscheinend unter Tornelius und Morris statt. Der Feind wurde nach sechs Stunden geworfen. Auf deutscher Seite fielen zwei Offijiere und ein Reiter, drei Reiter wurden verwundet. Der nächstjährige Etat für Kiantschon wird eine größere Forderung zum Ausbau des Hafens von Tsingtau entjalten. Insgesamt sollen für die Hafenerweiterungen noch acht Millionen Mark notwendig sein. * Zur Regelung des Automobilverkehrs wird dem Bundesrate eine Verordnung vorgelegt werden, die sich nicht nur auf den Automobil-, sondern auch auf den Fahrrad und Wagenverkehr bezieht. Die preußische Regierung hat jetzt Erhebungen über die Fleischtenerung und ihre Gründe angeordnet. Die Erhebungen sind vom Landwirtschaftsministerium verfügt, werden durch Landratsämter und Polizeibehörden vorgenommen und sollen sich auch auf die Folgen der Teuerung für das Fleischergewerbe erstrecken. Die Stadtverordneten in Elberfeld beschlossen einstimmig, eine dringende Bitte an den Reichskanzler und das Staatsministerium zu richten, damit die Einfuhr von Vich und Fleisch gestattet werde. Das Würzburger Gemeindekollegium sprach sich einhellig für die Oeffnung der Grenze aus. Der Magistrat richtet eine Eingabe an die Regierung. In gleicher Weise geht man in Regensburg vor. * Der in Breslau tagende Deutsche Apothekertag beschloß, für alle Bundesstaaten des Deutschen Reiches eine gleichmäßige Apotheken- Vetriebsordnung anzustreben. Prattische Pharmazeuten sollen zur Vorbereitung dieser Betriebsordnung von der Regierung herangezogen werden. Der nächstjährige Kongreß der Apotheker wird in Dortmund stattfinden. * Gegen den polnischen Reichstagsabgeordneten Viktor Knlerski ist von der Staatsanwaltschaft zu Graudenz die Untersuchungshaft wegen Aufreizung zu Gewalttätigkeiten angeordnet worden. Kulerski war in Berlin wohnhaft und hat sich zuletzt in Bern aufgehalten. Seit einiger Zeit ist jedoch sein Aufenthaltsort unbekannt, so daß ein Steckbrief hinter ihm erlassen und sein Vermögen mit Beschlag belegt worden ist. Skandinavien. ** Sie Delegierten für die Verhandlungen zur Lösung der Union sind jetzt von beiden Seiten ernannt worden und zwar von Schweden: Ministerpräsident Lundeberg, der Minister des Aeußeren Graf Wachtmeister, Kultusminister Hammarskjöld und Staatsrat Staaff; von Norwegen: Ministerpräsident Michelsen, der Minister des Aeußeren Loviand, der Präsident des Storthings Verner und frühere Staatsrat Vogt. Die erste Sigung findet am 31. August nachmittags in Karlstad statt. Auf der Reise der Reichstagsabgeordneten nach Kamernn ist einer der Teilnehmer, der Abgeordnete Oberförster Fries aus Marksuhl, gestorben. Jeder klimatische Einfluß auf den betrüblichen Fall ist ausgeschlossen, da bisher andauernd fühles Wetter herrschte. Der Tod erfolgte vielmehr an Gehirnschlag infolge von Arterienverkalkung. Die Leiche wird in Lome, Togoland, zur Beerdigung gelandet. Der Postdampfer Eleonore" mit der Studiengesellschaft ist in Lome angekommen, alle übrigen Mitglieder befinden sich wohl. frankreich. ** Die deutsche Note in der Marokko- Angelegenheit, die überreicht, aber bis Sonntag noch nicht veröffentlicht worden ist, soll dem Vernehmen nach alles erschöpfen, was für Europa augenblicklich auf friedlichem Wege ohne gefährliche Erschütterung der Grundlagen des scherifischen Staates zu erreichen ist. Wenn die Note fleine Aenderungen an den Rouvierschen Vorschlägen vorschlägt, und eine größere Präision des Rouvierschen Tertes wünscht, so geschieht dies im Interesse der leichteren Durchführbarkeit aller für Frankreich wie für die übrigen Staaten wesentlichen Reformen. Das französische Reformprogramm soll dem Sultan bereits in unoffizieller Weise unterbreitet worden sein. Dieser soll es ziemlich annehmbar gefunden haben, so daß man in Tanger jetzt für baldigen Zusammentritt der Konferenz ist. Die französische Regierung trifft Vorbereitungen, um die beabsichtigte militärische Intervention zu unternehmen, falls die Verhaftung des algerischen Hauptmanns nicht alsbald aufgehoben und entsprechende Genugtuung gegeben wird. Zwei Kompagnien Infanterie, eine Abteilung Artillerie und eine Abteilung Reiter werden bereit gehalten, um eventuell den Marktort Saidia zu besetzen. Die Regierung würde es aber vorziehen, die Angelegenheit friedlich zu erledigen. England. ** Der neue englisch- japanische Vertrag soll anfangs August im geheimen unterzeichnet worden und von weit größerer Bedeutung sein, als der bisherige Vertrag. Der Wortlaut soll in kürzer Zeit veröffentlicht werden. Rufsland. ** Vor dem Marine- Kriegsgericht ist jetzt die Verurteilung der Meuterer von Libau erfolgt, die dort Ende Juni das Arsenal erbrochen und sich der revolutionären Bewegung angeschlossen hatten. 139 Matrosen standen als Angeklagte vor dem Gericht. Dieses verurteilte acht zum Tode, beschloß aber, die Umwandlung der Todesstrafe in 15jährige Zwangsarbeit nachzusuchen. Neunzehn wurden zu 3- bis 4jähriger Zwangsarbeit und 35 zu leichteren Strafen verurteilt. 77 Matrosen wurden freigesprochen. In Petersburg gelang der Polizei die Verhaftung eines gefährlichen Anarchisten. In der Wohnung des Verhafteten wurden 70 bereits montierte Bomben beschlagnahmt. In Sosnowiece fanden zwei neue DynamitExplosionen statt. Nach einer Bekanntmachung des Finanzministeriums tritt der am 26. Januar 1903 bestätigte Zolltarij mit allen Nachträgen am 1. März 1906 in Kraft. Hnen. ** Die Nachricht von einer Reise des Kaisers von Japan nach Europa wird von amtlicher Stelle aus dementiert. Eine solche Reise sei nicht beabsichtigt gewesen und werde vorläufig nicht stattfinden. Der Papst soll beabsichtigen, eine Spezialmission zwecks Einrichtung einer Nuntiatur in Tokio an den Mikado zu entsenden. * Hof und Gesellschaft. Der Kaiser und die Kaiserin sind mit der Prinzessin Victoria Luise und dem Prinzen August Wilhelm wieder in Potsdam eingetroffen. Die Reise nach Wilhelmshöhe dorthin wurde in Eisenach unterbrochen. Dort wurde das Kaiserpaar von dem Großherzog von Sachsen- Weimar auf dem Bahnhofe empfangen und auf die Wartburg geleitet, wo die auf Kosten des Kaisers mit Mosaiten geschmückte Semenate der heiligen Elisabeth besichtigt und sodann ein Festmahl im großen Bankettsaal eingenommen wurde. ** Die Meldung von der Verlobung des Prinzen Ferdinand Maria von Bayern mit der Infantin Maria Theresia von Spanien wird von München aus offiziell für falsch erklärt. Der Aufenthalt des Prinzen in Spanien erklärt sich durch eine Einladung des Königs Alfons zu den Herbstiagden. Ruffifche Finanzen. ( Von unserem Berliner CB- Mitarbeiter.) Ein Herr Rudolf Martin hat dieser Tage eine Schrift beröffentlicht, in der er sich mit den russischen Finanzen beschäftigt, den russischen Staatsbanferott voraussagt und aus diesem Bankerott für Deutschland schwere materielle Schädigungen prophezeit, wofern die russischen Werte in Deutschland blieben oder sich gar mehrten. Herr Martin begründet seine Auffassung mit der Berechnung, daß Rußland gegenwärtig bereits jährlich 710 Millionen an StaatsschuldenZinsen zu bezahlen habe, daß diese Zinsenlast in 5 Jahren 1250 Millionen Mark betragen und in 15 Jahren die Summe von 2 Milliarden erreicht haben werde. Das sei eine unerträgliche Last, die Rußland unbedingt abwerfen müsse, und die es wahrscheinlich abwerfen werde, ehe die Last die eben angegebene Grenze erreicht habe. Frankreich sei ähnlich belastet, aber ungleich tragfähiger, da seine Landwirtschaft intensiv betrieben werde und Rußland gegenüber unvergleichlich höheren Ertrag abwerfe. Die russische Landwirtschaft dagegen sei durchaus rückständig und bis zu einem gewissen Grade auch gar nicht der Förderung fähig. Endlich, meint der Verfasser, würden die russischen Staats- und Staatsfinanzmänner dem Gedanken nicht aus dem Wege gehen, daß Rußland selbst einen großen Nutzen habe und anderen Staaten schweren Nachteil zufüge, wenn es sich für bankerott erkläre und die Staatsschulden- Zinszahlung einstelle. Das ist eine volkswirtschaftliche Ausführung und ein finanzielles Phantasiebild, wie andere mehr. Der Name des Verfassers der in Rede stehenden Schrift würde der Phantasie keine Beachtung zuführen; aber sein Titel könnte es tun und sein Amt, denn er ist Regierungsrat am kaiserlichen statistischen Amt. Es wäre immerhin möglich, daß man wenigstens im Ausland hieraus die Folgerung zöge, die Ansichten des Herrn Martin seien die Ansichten unserer leitenden Kreise und von diesen, wenn auch nicht im ganzen Umfange geteilt, so doch im wesentlichen gebilligt. Dem gegenüber muß ausdrücklich betont werden, daß der Herr Re gierungsrat mit seiner Schrift nur eine Privatarbeit geliefert hat, für die er ganz allein die Verantwortung trägt. Seine Anschauungen werden in keiner Weise von unseren leitenden Kreisen geteilt, das Erscheinen der Schrift wird von diesen bedauert und gemißbilligt. Es ist ja selbstverständlich, daß man theoretisch die Möglichkeit eines Staatsbankerotts in Rußland wie beinahe überall ins Auge fassen kann. Unsere zuständigen Kreise aber sind weit davon entfernt, die russischen Staatsfinanzen unter solchem Gesichtspunkt zu betrach ten. Mit aller Entschiedenheit weisen sie den Gedanken zurück, als ob Rußland mit dem Staatsbankerott als mit einem Faktor seiner Politik dem Ausland gegenüber rech nen würde. Man ist im Gegenteil fest überzeugt, daß das Kaiserliche Rußland das nie tun wird. Nan und Fern. † Sturm auf der Nordsee. Ein gewaltiger Sturm herrschte auf der Nordsee. Der Verkehr mit Helgoland war unterbrochen. Zaylreiche Fischerbarken werden vermißt. † Tod am Hochzeitstage. In dem Industrieorte Riegersdorf bei Bodenbach erschoß ein Schlosser an dem Tage, an dem er mit seiner Braut getraut war, erst diese und dann sich selber. Bei dem Hochzeitsessen war es zu einem Wortmechsel unter den Gästen gekommen, durch den der junge Ehemann sehr aufgeregt wurde. Gleich nachdem er mit seiner Frau in seine Wohnung gegangen war, hörte man dort Schüsse, und die blutige Tat war vollzogen. Theddy im Untersee- Boot. Der allgewaltige Präsident der Vereinigten Staaten bleibt doch auch nach seinem Einzuge in das Weiße Haus zu Washington der wilde Wagehals, der ihn einst mit den Rauhen Reitern" bei seinen Landsleuten bekannt gemacht hat. So hat er sich neuerdings an Bord eines Unterseebootes begeben und ist dort während mehrerer Tauchernianöver verblieben, von denen eines 50 Minuten dauerte. † Die Bente des Defraudanten. In Bahia hat die Polizei an Bord der Jacht„ Catarina", auf der der flüchtige Pariser Bankbeamte Galley dort eingetroffen ist, die Summe von 600 000 Francs beschlagnahmt. Zur Auslieferung des flüchtigen Defraudanten find die nötigen Schritte getan. † Von zwei Automobilen überfahren. Die Gattin eines angesehenen Apothekers in Paris wurde auf einer in Begleitung ihres Sohnes unternommenen Radtour von dem Automobil eines Tenoristen der Großen Oper überfahren. Gleich darauf ging noch ein anderes Automobil über die an Boden liegende Dame hinweg, da es nicht in der Fahrt Die Unglückliche starb gleich aufgehalten werden konnte. darauf in den Armen ihres Sohnes. † Im Geldschrank eingeschlossen. In einer englischen Stadt spielte sich fürzlich ein aufregender Vorfall ab. Ein Schlosser hatte an dem Sicherheitsschlosse eines Geldschranks etwas zu ändern. Der Sohn des Schlossers trat in den Schrank und ließ diesen von dem Vater schließen, um die Mechanik von innen zu untersuchen. Zum Entseßen der beiden vermochte der Vater den Schrank nicht wieder zu öffnen. Schon war der Eingeschlossene dem Erstickungstode nahe, als er durch einen Lichtstrahl ein winziges Loch in der Wand des Schrankes entdeďte. Er preßte den Mund aus diese Stelle und sog damit Luft ein. Schließlich gelang es, die Tür aufzubrechen und den halb Bewußtlosen aus seinem schrecklichen Gefängnisse zu befreien. † Ein Streit um eine Statue. Der bekannte anterifa nische Milliardär Pierpont Morgan hatte dem städtischen Kunstmuseum in Newyork eine antike Bronzestatue geschenkt. Der Direktor des Museums, Eldwell, erklärte das angebliche Kunstwerk für wertlos und verwies es in die Kellerräume. Darauf bewirkte der allmächtige Morgan die Entlassung des Direktors und ließ ihn durch Polizisten aus dem Museum befördern. Die Statue aber, für die Morgan 5000 Dol lars bezahlt hat, erhielt einen hervorragenden Play. Eld. well gilt als wirklicher Kenner der Antike, und er hat die allgemeine Stimmung für sich. † Meuterei unter Sträflingen. An Bord eines Transportdampfers brach im Hafen von Marseille unter den ani das Fahrzeug eingeschifften Deportierten eine Meuterci ans. Erst nach viclen Mühen gelang es, die Ordnung wieder Herzustellen. † Vergiftung durch Milch. In Madrid erkrankten eine große Anzahl Personen infolge Genusses verdorbener Milch. Mehrere Händler, die derartige Milch verkauft hatten, wurden verhaftet. † Kirchenräuber. In Luneville wurde die Kirche des Heiligen Jacob in der Nacht von Dieben heimgesucht. Bedeutende Geldsummen, die in den Opferstöden sich befanden. wurden eine Beute der Einbrecher. Auch kostbare Kirchengeräte fielen ihnen in die Hände. † Der genedte Elefant. Eine Menagerie aus Hamburg. die sich in Staßfurt produziert, hatte ihren großen Elefanten in dem Pferdestall eines Gasthofes untergebracht. Ein Pferdewärter beging die Unvorsichtigkeit, das Riesentier an den Rüssel zu fassen. Der Mann erhielt dafür mit dem Rüssel einen derartigen Nasenstüber, daß er in die Ecke des Stolles flog und erhebliche Verlegungen an Rücken und Atm erhielt. Nur das Hinzukommen eines Menageriewärters, der den Elefanten beruhigte, rettete den Tollkühnen vor der Gefahr, von dem wütenden Tier zertreten zu werden. † Schreckliches Brandunglück. Als ein alter, blinder Drehorgelspieler in Berlin am Abend mit seiner Frau nach Hause zurückgekehrt war und nun diese das Abendessen bereiten wollte, tam sie dem Spirituskocher zu nahe, und im Nu stand ihre Kleidung in Flammen. Der blinde Mann rerfte erst gar nicht, was im Zimmer vorging, und erst auf die Hilferuje seiner Lebensgefährtin tappte er sich zu ibr hin und erstickte die Flammen. Die Greisin war inzivischen chrecklich verbrannt. † Neuer Schnelldampfer. Der Norddeutsche Lloyd hat jeim Stettiner Vulkan einen neuen großen Schnelldampfer on den Abmessungen des„ Kaiser Wilhelm 11." bestellt. † Jugendlicher Messerstecher. Bei einem Ausflug, den die Schulen in Thaley machten, gerieten die Knaben in Streit. Dabei zog ein elfjähriger Schuljunge ein Messer und verjette einem gleichaltrigen Kamerhden einen gefährlichen Stich. † Nenn Menschen im brennenden Hause. In Schwochl im Fürstentum Lübeck wurden durch Einstürzen eines vom Feuer ergriffenen Hauses neun Personen unter den brennenden Trümmern begraben. Zwei davon sind getötet, sieben lebensgefährlich verletzt worden. † Großes Brandunglück. In Flensburg ist ein ganzer Häuserkompler am Sudermarkt, auf dem früher das Hote: Stadt Hamburg stand, durch einen Brand eingeäschert verden. Tages- Chronik. In der Gemeinde Berghofen in Westalen tritt infolge Wasserverseuchung der Typhus epidemisch iuf. -Im schlesischen Riesengebirge am Großen Teich wurde Die Leiche eines Mannes gefunden, der durch Absturz ums Reben gekommen ist. Kunft und Wissenschaft. CR Eine Bereicherung der Berliner Nationalgalerie Eines der genialſten Werke des verstorbenen Meisters Adolf von Menzel ist aus Leipziger Privatbesitz in das Eigentum der Nationalgalerie übergegangen. Es handelt sich um das Gemälde„ Ballsouper", das für 160 000 Mark von Herrn Emil Meiner in Leipzig an die Museumsverwaltung ver fauft wurde." Ballsouper" stellt eine Szene aus einer Abendgesellschaft bei Kaiser Wilhelm 1. dar. - Ein gestürzter Millionen- König. Spekulantenglück und Größenwahn. In London gehört es zu den nicht so ganz seltenen Vorfommnissen, daß Leute, die aus den ärmeren Schichten des Volkes sich zu großem Reichtum emporgeschwungen haben, diese Stellung nicht ertragen fönnen. Sie überspannen ihre Kräfte, wollen immer höher hinaus und sinken plötzlich in das Nichts zurück, aus dem sie ihr Glück erhoben hatte. Soll ein Opfer dieser Krankheit, die man wohl als den„ Gigantismus des Reichtums" bezeichnet hat, in der Londoner Well besonderes Aussehen erregen, so gehört schon etwas dazu. Eine Persönlichkeit, die das fertig gebracht, ist ein gewisser Rucker, dessen Fall- im wahren Sinne des Wortes- jeti vor dem Londoner Bankerott- Gerichtshof verhandelt wird. Noch im Jahre 1882 war Rucker Besitzer eines unbedeu tenden Fahrrad- Geschäfts, das gar nicht prosperieren wollte. Drei Jahre später fonnte er sich mit seinen Gläubigern abfinden, denn er war inzwischen in die Firma„ Humbers Limited" als Generaldirektor mit einem großen Gehalt eingetreten, das im Jahre 1893 sich bis auf 180 000 Mark gesteigert hatte. Mit diesem Einkommen hätte Rucker brillan: leben können. Er hatte jedoch inzwischen die Bekanntschaft jenes Ernest Terah Hooley gemacht, den man einst den Napoleon der Finanz zu nennen pflegte. Dieser waghalsigste aller Spekulanten verband sich mit Rucker zum Zweck der Gründung der bekannten Dunlop Tyre Company. Das Ka pital, mit dem die Gesellschaft gegründet wurde, war kolosso!, und die ganze Geschäftswelt stand wegen dieser Ueberkapitali sierung Kopf. Der Gewinn, der aus dieser Unternehmung heraussprang, betrug 60 Mill. Mark. Hiervon entfielen auf Hooley und Rucker 20 Mill. Mark, wovon Rucker 8 Mill ՈՐ vet und body beza Balgetreter in Notre ren Schalzeidner in e Bondouresque forgte als wejen in Marseille, mo öffnete. Barroilhet, Mu mannsstande hervorgege der gleichnamigen Oper Carlos" Triumphe fei stuben. Boultier war in Lille. Gueymard wo entdedte, Alvarez zweif Regiment und Fugère Fin Ueber- Lurn an Lurus in Eisenb einen Train übertr ghiidhen Newyorf un Mark in Barem erhielt, während er für 100 000 Mark die Jacht Vineta" und die sieggewohnte Jacht Britannia", die einst dem Prinzen von Wales, dem jetzigen König Eduard, gehört hatte, für 12 000 Mark annehmen mußte. Ruder war nunmehr ein reicher Mann, und das konnte er nicht vertragen. Anstatt in aller Behc glichkeit seinen Neichtum zu genießen, ergriff auch ihn der Wahn, eine Rolle in der Gesellschaft zu spielen. Zu dem Zwecke kaufte er einen Landsitz in Surrey, der ihm, nachdem er allerhand Verbesserungen darauf angebracht hatte, zwei Millionen Mark kostete. Dort empfing er Finanzleute, Barlamentarier und Mitglieder der Hofgesellschaft. Das ge. nügte aber nicht. Er mußte auch eine Jagd und ein Jagdschlößchen in Susser erwerben. Der lezie Gedanke des Emporkömmlings ist aber immer der Besitz eines Rennſtalles. Auch diesen Gedanken verwirklichte der ehemalige Fahrradhändler Rucker. Für alle diese Opfer erhielt er dann aber auch eine gesellschaftliche Befriedigung, er übernahm ein Ehrenamt, das ihm die Oberleitung der Hirschjagden mit der Meute der Grafschaft und damit eine immerhin ansehnliche gesellschaftliche Stellung sicherte. Der Anlauf, in die Gesellschaft zu gelangen, war also gemacht; aber gerade, als er abspringen wollte, versagte dem Abenteurer der Atem. Seine Kapitalanlagen bezahlten sich nicht, die Erfindungen, die er finanziert hatte, reusfierten nicht, seine Schuldner gaben ihm sein Geld nicht wieder, und das Finale war eine Auflösung seines Besitzstandes. An seinen unsinnigen Landkäufen, an seinem Rennstall, seiner Jacht, alles Dinge, von denen er bei dem Anfauf nichts verstanden hatte, verlor er über die Hälfte des Anlagefapitals, und nachdem er sich notdürftig seit dem Jahre 1899 als Börsenagent durchgeschlagen hat, steht er heute nicht nur vor dem Ruin, sondern hat eine Schuldenlast von 240 000 Mart, denen feine Aktiva gegenüberstehen, auf dem Rücken. Der Traum ist verronnen, und es bleibt bei dem öden Erwachen der häßliche Nachgeschmack. Der biel beneidete Finanzmagnat, der einen Schweif von Sybariten und Pumpgenies aus der guten Gesellschaft um sich hatte, sitt heute vereinsamt auf der Anklagebank. Jetzt kommt es darauf an, ob und wie lange es der gestürzten Finanzgröße gelingt, dem Wandel der Dinge standzuhalten. Dann könnte ihm das Glück vielleicht noch einmal lächeln, und auf den tiefen Sturz folgte ein neues Empor= klimmen. Allein leicht ist es nicht, und die gesellschaftliche Höhe steht dem viel weniger erreichbar, der schon einmal oben gewesen ist. Aus dem Gerichtssaal. § Die freigegebenen Montignofobilder. Die Dresdener Polizeidirektion hatte im November v. J., bei Androhung von Strafe, verboten, Bildnisse der Gräfin Montignoso in Schaufenstern und Schauen öffentlich auszustellen. Diese Verfügung ist auf Anfechtungsflage mehrerer Ansichtskartenhändler von dem sächsischen Oberverwaltungsgericht als ungültig erklärt worden. Dem Vernehmen nach wollen die Händler Schadenersatz beanspruchen. § Schulpflicht bis zur Konfirmation. Ein Monteur im Holsteinschen hatte seine Tochter, die nicht getauft war und nicht fonfirmiert werden sollte, vom Tage ihres vollendeten 15. Lebensjahres von der Schule ferngehalten und erhielt einen Strafbefchl. Er erhob Einspruch und das Schöffengericht sprach ihn frei, da die schleswig- Holsteinsche Schulordnung vom Jahre 1814 das Ende der Schulzeit für Mädchen auf das vollendete 15. Lebensjahr festsetzt. Auf die Berufung der Staatsanwaltschaft hob die Straffammer den Freispruch auf und entschied, daß die Schulpflicht aus schultechnischen Gründen bis zur Konfirmation dauere. Selbst wenn der Beschuldigte seine Tochter nicht konfirmieren Tassen wollte, hätte er sie bis zum Konfirmationstage die Schule besuchen lassen müssen. 1 Vermischtes. = Der Säbel des Polizisten. In einer Gemeinde de Odenwaldes bemerkte er Ortspolizist, wie eine Anzahl luftiger Gesellen die Stille des Ortes gröblich zu stören unternahmen. Da sie sich dem Gebot des Vertreters der öffent lichen Gewalt nicht fügen wollten, erklärte er mit beson derem Nachdruck:„ Wenn's keine Ruhe gibt, werde ich meinen Säbel holen!" Bald kam er wieder, umgürtet von seinem Schwert, dem Symbol seines Amtes. Aber die zügellofen Gesellen respektierten auch dieses Zeichen nicht und randalierten nur noch lauter. Da zog der im Dienst ergraute Hüter der Ordnung seinen blanken Säbel, schwang ihn, drohend um den Kopf und warf ihn mit den fürchterlich Worten zur Erde:„ Da ist mein Säbel, regiert ihr die Gemeinde!" = Fisch- Schuppen als Exportartikel. Aus Ungarn werden neuerdings Fischschuppen nach Japan exportiert und dort zu Perlen, Fächereinlagen und ähnlichen Erzeugnissen der Kleinkunst benußt. Es handelt sich um die Schuppen eines Fisches, der im Plattensee in Ungarn vorkommt. Er heißt Garda, ein grätiger Geselle, dessen Fleisch indessen nicht übe schmeckt. Jährlich werden für 30 000 Gulden Schuppen rom Plattensee nach dem Reich des Mikado ausgeführt. = Das afrikanische Gummiland. Als eine sehr ergiebige Suelle für den Gewinn von Gummi hat sich der Sudc c.wiesen. Der Gummihandel hat dort eine ungeheure Steigerung erfahren, die Ausfuhr beträgt jährlich über 20 Millionen Pfund. Der Gummi wird in den Wäldern gesammelt und dann nach Omdurman gebracht, wo er verpackt und nach den Seehäfen geschafft wird. Man unterscheidet int Handel mehrere Sorten. Die erste Qualität ist weich und von weißer Farbe, die zweite hart und rötlich. Erstere wird um 10-12 Proz. teurer bezahlt und namentlich von Chemikern und Apothekern gekauft. Die Verpackung geschieht in hölzernen Kisten im Wert zu je 100 Wark. == Die Herkunft der Sänger. Ein Pariser Blatt hat eine Untersuchung darüber angestellt, welchem Metier die großa französischen Sänger gehuldigt haben, ehe sie das Gold in ihrer Kehle entdeckten. Danach entstammt der Sänge Loulacroix einer armen Arbeiterfamilie. Villaret, der Tenor, der in der„ Afrikanerin" so große Erfolge erzielte, war ursprünglich Arbeiter und später Braumeister. Bos quin, dem Massenet die Jesus- Nolle in seiner Marie Magde Teine" anvertraute, war Schuster gewesen. Vergnet war Violinspieler in fleinen Pariser Vorstadtorchestern, bevor er sich als Romanzensänger in Tingeltangeln einen Namen machte. Salomon, der wunderbare Alim aus dem Köni von Lahore", war Kaufmann. Durch den Krieg( 1870) ruiniert, fam er nach Marseille, wo Halanzier seine Stimme = Tenditung, Bibliothet fritt da noch ein Fi judeni Wagen von bu wird. Außerdem steb und für die Damen ei Bug nur aus fünf für die Reifegefellida eine Tour mit diejem " Der Großbe Bortrag den Finanzmi Staatsrat Arug b. 9 ** Der Großh beim Bezirks- Komman verliehen. ** Der Groß försterei Eichelsdorf Eichelsdorf, in gleid 1. Oftober in die ** Erledigt * zu befehende Lebrerf rod. Mit der Ste ** Ende ligter Großherzogin beb „ Darmft. Zeitung Hoheit der Großherz ftellendes. Vor der legten Ende des legte des höheren Lehramt * * Morgen, Di und neuen Mannschaf abgehalten. Donnerstag, der Gastwirte von Bum Löwen" in Gi Berjammlung ab, u. a.„ Die Erhöhung gewerbe in Anbetracht Bichtigkeit der Berha Erscheinen der Saftw P Jugenieur tag Nacht wurde ei Dabei betroffen, daß fteig der Biedstraße deckte und damit bef damm zu heben. fich der Ingenieur vielmehr, Handlan Schußleute. Anzei P Ein Boll dadurch einen Mens dentmal am Martip Alarbodenanlagen bi als folches bezeichne B Roheit. in der Reuen Baue ihn zu hänseln. bei der Loge und 6 Berlauf sie den alter Wucht auf das a einige vorüberfomm das Auftemmen de trifft die Burschen ** Das 2 tag, bas bierte Better begünftig Befuch ein gute ie sprang fid und welche Ein Gauturnwart Land. Alle h Buntte zu erre tünden. Den Turner Dor Schwarz bo geholt. Die noch bekannt Turnverein Gi fich errungen auf fich 41 Eine Sinrichtung Hub eine Erinnerung achtzig Jahren g Bladenbach und Marburg, der P wobei den Räuber Hände fielen. folgende Berfonen ermitteln. Sans Geiz und Jatob für 100 000 Mart Jadit Britannia", es, dem jezigen 12000 Mart an= ein reidher Mann, Instatt in aller Be, ergriff auch ihn zu vielen. Zu dem ch, der ihm, nachdem gebracht hatte, zwei er Finanzleute, Bar cjellschaft. Das ge Jagd und ein Jagdie Gedanke des Emeines Rennstalles. ehemalige Fahrraderhielt er dann aber , er übernahm ein Der Hirschjagden mit te. eine immerhin an gelangen, war also gen wollte, berjagte pitalanlagen bezahl nanziert hatte, reushm sein Geld nicht lojung seines Bejiz fen, an seinem Renn " nen er bei dem Anüber die Hälfte des tdürftig seit dem lagen hat, steht er hat eine Schulden= iba gegenüberstehen, Onnen, und es bleibt Nachgeschmack. Ter Schweif von SybaGesellschaft um sich nflagebant. wie lange es der ge= ndel der Dinge standvielleicht noch einmal te ein neues Empornd die gesellschaftliche ar, der schon einmal tsfaal. er. Die Dresdener J., bei Androhung räfin Montignoso in hauszustellen. Diese rerer Ansichtskartenwaltungsgericht als men nach wollen die n. Ein Monteur im nicht getauft war und Eage ihres vollendeten ngehalten und erhielt ch und das SchöffenSig- holsteinsche Schuler Schulzeit für Mädfestsetzt. Auf die Bedie Strafkammer den Schulpflicht aus fchulnation dauere. Selbft nicht fonfirmieren Konfirmationstage ble 29. Sn einer Gemeinde d wie eine Anzahl lufti röblich zu stören unter Vertreters der öffent erklärte er mit beson e gibt, werde ich meinen envedte und hoch bezahlte. Faure Hamlet debutierte als Bälgetreter in Notre- Dame. Lassalle war mit 17 Jahren Schalzeichner in einer Seidentvarensfabrik i Lyon. Boudouresque sorgte als Unternehmer für das Beleuchtungsmejen in Marseille, wo er später ein großes Kaufhaus eröffnete. Barroilhet, Auguez, Manoury sind aus dem Kaufmannsstande hervorgegangen. Roger, der Prophet" aus der gleichnamigen Oper, Obin, der in Moses" und in„ Don Carlos" Triumphe feierte, waren Schreiber in Anwaltsstuben. Poultier war Böttcher in Rouen, Renard Schmic in Lille. Gueymard war Landwirt, bevor man seine Stimme entdeckte, Alvarez zweiter Kapellmeister in einem InfanterieRegiment und Fugère ein geschickter Bildhauer, , umgürtet von seinem 3. Aber die zügellojen eichen nicht und randa der im Dienst ergraute en Säbel, schwang ihn n mit den fürchterlich bel, regiert ihr die Ge fel. Aus Ungarn wer apan exportiert und dort lichen Erzeugnissen der um die Schuppen eine arn vorkommt. Er hei Fleisch indessen nicht übe 0 000 Gulden Schuppen Mikado ausgeführt. Als eine sehr ergiebige mi hat sich der Sud Man unterscheidt = Ein Ueber- Luxuszug. Alles, was bislang in Amerika an Lurus in Eisenbahnzügen geboten wurde, ist jetzt durch einen Train übertroffen, der auf der Pennsylvania- Linie zwischen Newyork und Chicago verkehrt. Zu elektrischer Be. Teuchtung, Bibliothek, Rauch-, Speise- und Aussichtswagen tritt da noch ein Five o'clocke thee, der nebst Gebäck in judem Wagen von hübschen jungen Mädchen gratis serviert wird. Außerdem steht für die Neisenden eine Stenographin und für die Damen eine Zofe zur Verfügung. Da der ganze Bug nur aus fünf Wagen besteht, so genügen diese beiden für die Reisegesellschaft. Natürlich können sich ärmere Leute eine Tour mit diesem Zuge nicht leisten. Lokales. 28. August 1905. ** Der Großherzog empfing am 26. Auguft zum Vortrag den Finanzminister nauth und den Geheimen Staatsrat Krug v. Nidda. ** Der Großherzog hat dem Musketier Konradi beim Bezirks- Kommando Friedberg die Rettungsmedaille verliehen. ** Der Großherzog hat den Oberförster der Oberförsterei Eichelsdorf, Forstmeister Couard Trautwein zu Eichelsdorf, in gleicher Diensteigenschaft mit Wirkung vom 1. Oftober in die Oberförsterei Schiffenberg versetzt. ** Erledigt ist die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Vaden rod. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. ** Ende lezter Woche lief das Gerücht um, daß die Großherzogin bedentlich erkrankt sei. Jezt schreibt die Darmst. Beitung" dazu: Das Befinden Ihrer Königlichen Hoheit der Großherzogin ift erfreulicherweise ein zufriedenstellendes. ** Vor der Großh. Prüfungskommiffion in Gießen legten Ende des legten Semesters 20 Kandidaten die Prüfung des höheren Lehramts ab. ** Morgen, Dienstag, wird ein Appell über die alten und neuen Mannschaften der Gießener Pflichtfen rwehr abgehalten. *** Donnerstag, nachmittags 4 Uhr, hält der Verein der Gastwirte von Gießen und Umgegend im Cafthof " Bum Löwen" in Gießen eine allgemeine GastwirteVersammlung ab, auf deren reichhaltige Tagesordnung u. a.„ Die Erhöhung der Preise für Speisen im Gastwirts gewerbe in Anbetracht der Fleischteuerung" steht. Bei der Wichtigkeit der Verhandlungsgegenstände ist ein zahlreiches Erscheinen der Gastwirte dringend erforderlich. P Jugenieur oder Handlanger? In der Samstag Nacht wurde ein Ingenieur eines Gießener Geschäfts dabei betroffen, daß er einen Schachtdeckel auf dem Bürgersteig der Plockstraße( in der Nähe des Café Stalitly) aufdeckte und damit beschäftigt war, einen zweiten auf den Fahrdamm zu heben. Bei der Notierung seines Namens weigerte sich der Ingenieur, seine Personalien anzugeben, behauptete vielmehr, Handlanger zu sein u.d beleidigte hierbei die Schußleute. Anzeige ist erhoben. P Ein Boltsredner. Ein junger Mann verursachte dadurch einen Menschenauflauf, daß er sich an das Kriegerdenkmal am Marktplatz stellte und dort einen Vortrag über Klärbeckenanlagen hielt, wobei er das Denkmal gewissermaßen als solches bezeichnete. B Roheit. Samstag Abend folgten einige Burschen in der Neuen Bäue einem älteren Arbeiter und versuchten ihn zu hänseln. Als das nicht verfing, stellten sie ihn bei der Loge und begannen einen Streit mit ihm, in dessen Verlauf sie den alten Mann packten und mit einer derartigen Wucht auf das aufgerissene Straßenpflaster warfen, daß einige vorüberkommende Passanten im ersten Augenblick an das Auftemmen des Gemißhandelten zweifelten. Hoffentlich trifft die Burschen Sie gerechte Strafe für ihre Roheit. *** Das Dünsbergwetturnen am gestrigen Sonn tag, bas vierte seit seiner Einführung, war vom herrlichsten Wetter begünstigt und demzufolge die Beteiligung und der Besuch ein guter. Recht munter griffen die Wetturner zu. Wie sprang fich's so schön da oben auf hohem Bergesgipfel, und welche Eintracht war zu beobachten zwischen Stadt und Land. Alle hatten das eine Biel im Auge, möglichst viele Punkte zu erreichen und die Zuschauer teilten die Freude. Gauturnwart Will fonnte am Rachittag das Resultat vertünden. Den 1. Preis mit 392 Punkten hat sich der Turner Dort Großen- Buseck und den 2. Preis Turner Schwarz vom Männer- Turnverein- Gießen mit 381/2 Ptt. geholt. Die anderen Sieger werden in späterer Nummer noch bekannt gegeben. Turner Carl Müller bom Turnverein Gießen, welcher schon mehrere Male den 1. Preis sich errungen hat, turnte außer Wettbewerb und vereinigte auf sich 41% Punkte, die höchste Punktzahl. ort eine ungeheure Stei gt jährlich über 20 Mit in den Wäldern gejam racht, wo er verpadt und e Qualität ist weich und art und rötlich. Eritere ezahlt und namentlich bor uft. Die Verpadung ge Ein Pariser Blatt hat eine welchem Metier die groß haben, ebe sie das Gold in entitammt der Gänge iterfamilie. Villaret, der rt zu je 100 Mlart, fo große Erfolge erzielt Später Braumeister. Bo de in feiner„ Maric Magde er geweien. Vergnet wor Borita torchestern, bebor er Cingeltangeln einen Namer Sare Alim aus dem Stoni Durd) den Krieg( 1870 wo Galanzier feine Stimm = Eine Masseuhinrichtung in Gießen. Die Hinrichtung Huddes hat, wie man der„ Kl. Presse" schreibt, eine Erinnerung an eine Strafvollstreckung geweckt, die vor achtzig Jahren geschah. Am 19. Mai 1882 wurde zwischen Bladenbach und dem kui hessischen Dorfe Rollshausen, Kreis Marburg, der Postwagen überfallen und total ausgeraubt, wobei den Räubern 10 466 Gulden und 51 Kreuzer in die Hände fielen. Nach zweijähriger Untersuchung gelang es, folgende Personen aus dem Kreise Biedenkopf als Täter zu ermitteln. Hans Jakob Geiz und seine beiden Söhne Heinrich Geiz und Jakob Geiz, Jost Wege und Ludwig Acker aus Kombach, David Briel aus Derbach, Johannes Soldan aus Wolfegraben und Landschüße Volt aus Königsberg. David Briel, Strumpfwarenhändler, entwischte ins Ausland, die übrigen wurden ins Gefängnis eingeliefert. Der Landschüße Volt, der seinem Kollegen in Gladenbach, der den Bostwagen begleitete, die Kugel aus der Flinte gezogen und sich so der Mittäterschaft schuldig gemacht hatte, erschoß sich bei der Einlieferung. Johannes Soldan erhängte sich im Gefängnis. Die übrigen wurden zum Tode verurteilt; ihre Hinrichtung erfolgte am 7. Oftober 1824 auf dem Marktplaße zu Gießen unter großem Andrange des Volkes. RB Am 18. September wird in a belschwerdt eine von der Reichsbankstelle in Schweidniß abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kasseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden. Wechsel auf Pforzheim- Brögingen fauft die Reichebant von jest ab an; die. felben sind an die Reichsbanknebenstelle in Pforzheim zu girieren. *** Krieg den Hamstern! Die Großh. Regierung empfi hlt den Bürgermeistern dringend, eine einheitliche Be fämpfung der Hamsterplage durchzuführen. Das noch vielDas noch viel fach übliche Ausgraben der Hamster wird als verfehlt und wirkungslos bezeichnet, dagegen die Anwendung von Schwefel tohlenstoff empfohlen. Die Leitung der Gartenbau- Ausstellung in Darmstadt benachrichtigte die Kreisschulkommissionen des * - - Landes, daß sie bereit sei, die Mittel- und Volksschulen des Großherzogtums zu einem bedeutend ermäßigten Eintrittspreise der зи vorgeschlagen sind 10 Pfg. pro Kind bis zum 17. September andauernden Ausstellung zuzulaffen. ** Gemeindefteuergesek. Die gestern in Mainz tagende Landesversammlung des Bundes der Land, wirte im Großherzogtum Hessen nahm eine Resolution an, welche die Erste Kammer bittet, das Gemeindesteuergesetz an die Zweite Kammer zurückzuverweisen, weil es übereilt beraten sei. Bugleich werden der Kammer Abänderungsvorschläge überreicht zu Gunsten der Landwirte, darunter die Forderung, daß über die Hälfte des Grundstückswertes hinausgehende Schulden für abzugefähig erklärt werden. ** Boltskultur. Man schreibt uns: Mit der theoretischen und praktischen Weiterentwickelung der Volkskulturarbeit im Rhein- Main- Gebiete befaßte sich der Vorstand des Verbandes für Volksrorlesungen und verwandte Bestrebungen in seiner letzten Sizung. Die Schillerspende, deren Ertrag durch die Mainzer Hauptversammlung ben allgemeinen Aufgaben der Volfsbildung in unserem weiteren Heimatgebiete zur Verfügung gestellt wurde, soll zunächst der Förderung der praktischen Arbeit dienen, indem mit ihrer Hilfe eine Rhein- mainische Voltsakademie ins Leben gerufen werden soll, um organisations will ge und bildungsfreudige Leute aug den rerschiedensten sozialen und Bildungsschichten in die Gedanken und Proxs der VoltsBildungsschichten in die Gedanken und Brors der Boltsfulturarbeit nach den Grundsäßen des Verbandes einzuführen. Dabei sollen mehrere in innerem Zusammenhang stehende Bortragsreihen aus verschiedenen Wissensgebieten und damit verbundene landes- und volkstundliche Führungen stattfinden, verbundene landes- und volkskundliche Führungen stattfinden, sowie musikalische und deklamatorische Abende, eine Ausftellung von Kunftreproduktionen, Erläuterung und Handhabung von Veranschaulichungsmitteln( Lichtbilderapparaten usw.), die Ausstellung einer Muster- Dorfbibliothef mit usw.), die Ausstellung einer Muster- Dorfbibliothek mit heimatlichem Gepräge, gelegentliche Uebungen der Teilnehmer heimatlichem Gepräge, gelegentliche Uebungen der Teilnehmer in der freien Rede usw. stattfinden. Die Teilnehmer sollen eine Hausgemeinschaft bilden. Die erfte, auf die Dauer von zwei Wochen berechnete Veranstaltung dieser Art soll, unter Ausnüßung besonders günstiger Verhältnisse, in Rüsselsheim stattfinden, wo sich die Teilnehmer am Abend des 17. September zum erstenmale zusammer finden werden. Geeignete, besonders auch mit den heimatlichen Verhältnissen vertraute Gelehrte sind bereits für die Sache gewonnen; auch einige Anmeldungen aus Arbeiter und Lehrerkreisen sind bereits eingegangen. Weitere Meldungen werden erbeten. Solchen Teilnehmern, die sich der praktischen Volksfulturarbeit an ihrem Wohnorte annehmen wollen, soll auf Berlangen fostenfreier Aufenthalt gewährt werden. Geschäftsstelle des Rhein- mainischen Verbandes für Volksborlesungen und verwandte Bestrebungen( Frankfurt a. M., An der Schmidtstube 7) nimmt Meldungen entgegen und gibt alle gewünschten Auskünfte. Nach Schluß der ersten Volksakademie beabsichtigt der Verband die Einberufung eines allgemeinen deutschen Boltstulturtages zu veranlassen. ** - Die Hausen, 27. August. Unser neues Bolksschulgebände, das zwei Klassen und zwei Lehrerwohnungen enthält, ist sozusagen fertiggestellt und wird demnächst seiner Bestimmung übergeben werden. Der Bau macht einen gefälligen Eindruck. Ehringshausen, 27. Auguft. Der Fuhrmann W. Hoffmann von hier wurde von einem schwerbeladenen Eisensteinwagen überfahren und trug an einem Beine starke Quetschungen davon. * Groß- Rechtenbach. Die einstweilige Verwaltung unserer Bürgermeisteret ist dem Bürgermeister Goldmann aus Waldbreitbach übertragen worden. * Bad- Nauheim, 25. Auguft. Frequenz. Bis zum 24. August 1905 find 23 316 Rurgäste angekommen, wovon Bäder an genanntem Tage noch 4871 anwesend waren. wurden bis zum 24. August 305 488 abgegeben. * Bad- Nauheim, 27. August. Einbrecher und Boxer. In einer hiesigen Pension war ein Einbrecher in das Bimmer eines Engländers eingestiegen. Der Engländer sprang aus dem Bett und als guter Bryer vermöbelte er den schleunigst das Weite suchenden Einbrecher derart, daß dieser frühmorgens bewußtlos auf der Straße gefunden wurde. ?? Braunfels, 27. Auguft. Ein hiesiger Bursche brachte durch Aufschlagen eine Gewehrpatrone zur Explosion. Durch herumfliegende Metallstückchen wurde er so erheblich verlegt, daß er sich in die Gießener Klinit begeben mußte. " Alsfeld, 26. Auguft. Evangelisches Bundesfest. blasen und Festgeläute vom Turm, der zweite Fefttag wurde Gestern Morgen in aller Frühe erklang feierliches Choraleingeleitet. Bunft 8 Uhr wurde im Deutschen Kaiser" bie diesjährige Mitgliederversammlung des Hessischen Hilfs. ausschusses zur Förderung der evangelischen Kirche in Defter reich eröffnet. Der Rechenschaftsbericht wurde von dem Vorteressantes Bild über das Anwachsen der katholischen und der sigenden, Pfarrer Waiz- Darmstadt, erstattet, der ein inevangelischen Konfessionen in Desterreich entwarf. Von 1899 bis 1900 vermehrten sich die Katholischen in ganz Defterreich um 9,12 Prozent, die Evangelischen Helvetischen Befenntnisses um 6,67 Prozent gegen 9,05, die Evangelischen Brozent im vorhergehenden Jahrzehnt, und betrug die Ber Augsburgischen Bekenntnisses um 15,71 Prozent gegen 9,28 mehrung in Böhmen 20,06 Prozent, in Steiermark 25,9 Brozent, in Nieder- Desterreich 37,01 Prozent. Evangelischer stationen in 18 Drten. Der Referent ging sodann noch auf Gottesdienst wurde in 27 Octen neu eingerichtet, Prebigt forderte zur unablässigen Mitarbeit auf. die Organisation des Hessischen Hilfsausschusses ein und Die Rechnungs- ablage erstattete Kaufmann Leibhecker- Bensheim. Der Hilfsausschuß hat eine Einnahme von 9209,24 Mt. und eine Ausgabe von 6796,12 Mt. gehabt, der Reservefond beläuft fich auf 2223,72 Mt. Bum Schluſse wurde dann noch die Vorstandswahl vorgenommen, aus der Kapitänleutnant a. D. Grill- Bensheim als erster und Pfarrer Lic. Waiß- Darmstadt als zweiter Borsigender hervorgingen. Um 1/10 Uhr be gann in der festlich geschmückten Walpurgiskirche der Festgottesdieft, zu dem eine nach vielen Hunderten zählende Gemeinde erschienen mar. Nach Beendigung des Gottesdienstes nahm gegen 11 Uhr im" Deutschen Kaiser" die diesjährige Hauptversammlung des Hessischen Hauptvereins, die von über 200 Personen besucht war, ihren Anfang. Aus dem Rechenschaftsbericht erhellte, daß die Arbeit des Vereins vom besten Erfolge begleitet war und die Mitgliederzahl fortwährend rapid zunimmt. Nach Erledigung des geschäftlichen Teils sprach Landgerichtsrat SchmeckenbecherGießen über den Toleranzantrag des Zentrums und die ,, Toleranzantrag und den fonfessionellen Frieden". Beide Vorträge wurden sehr beifällig aufgenommen. Gegen 11/ moderne Staatsidee" und Pfarrer D. Guyot über ben Uhr wurde die Versammlung geschloffen. XOffenbach, 27. August. Ein verwegener Straßen raub wurde hier Freitag Mittag in der Waldstraße an einem älteren Beamten der Portland- Zementfabrit von vier Burschen ausgeführt. Als der Beamte, der 6000 Mt. in zwei Beuteln bei sich führte, in die Nähe der Burschen getommen war, flog ihm eine Hand voll Sand in die Augen und sofort begann das Ringen um das Geld. Der alte Mann sette sich energisch zur Wehr und stieß laute Hülfsrufe aus, die aber auf der einsamen Straße ungehört verhallten. Schließlich wurde er überwältigt und die Bege lagerer entriss n ihm einen Beutel mit 3200 mt, womit sie in den nahen Wald verschwanden. Glücklicherweise konnte der Beraubte das genaue Signalement der Täter angeben, sodaß die Polizei bereits drei der Brüder Straubinger ermitteln mit Zuchthaus schon bestrafte Burschen fonnte. - Höchst, 27. Auguft. Warenhaus- Falliſement. Das im letzten Frühjahre begründete Warenhaus S. Wartenberg hat seine Zahlungen eingestellt. Die Masse beläuft sich Ein anderer auf annähernd eine Viertelmillion Mark. Konkurs macht hier nicht weniger von sich reden. Bei der Verteilung der Gelder überstregen die einzelnen Quoten nämlich in feinem Fall den Betrag von 50 Pfg. Eine große Baufirma erhielt sogar nur einen(!) Pfennig. Neueste Nachrichten. C. B. Frankfurt a. M., 27. Auguft. Die Kriminalpolizei verhaftete einen höheren Poftbeamten, der dadurch, daß er Fünfzigpfennig- Marken durch Fünfpfennig Marten erfeßte, 3000 t. veruntreut hatte. CB Potsdam 27. Auguft. Das Kaiserpaar wurde bei der Ankunft auf Station Wilt park vom Kronprinzen, der Kronprinzessin und Prinzen Eitel Friedrich empfangen und in das Neue Palais geleitet. * Newyork, 27. Auguft.( Reuter.) Roosevelts Vorschläge abgelehnt. Aus Petersburg wird berichtet, daß der Kaiser von Rußland es endgiltig abgelehnt hat, den Vorschlägen Roosevelts beizutreten. CB Portsmouth, 27. Auguft. Die Friedens- Konferenz vertagte sich auf Montag Nachmittag 3 Uhr, nachdem die Unterzeichnung der Protokolle früherer Sigungen erledigt war. Man ist geneigt, darin ein günstiges Zeichen zu er blicken. Es verlautet, der Zar neige dem Plane zu, die Nordhälfte Sachalins an die Japaner abzutreten und die Kosten der Unterhaltung der Kriegsgefangenen in Japan zu zahlen. CB Lofio, 27. August. Das javanische Geschwader unter Admiral Kataofa hat sich der Stadt Ochotst in Nord- Sibirien bemächtigt. Steheuer landwirtschaftlicher Wetterdienst. Boraussichtliche Witterung in Heffen für Dienstag, 29 Auguft. Temperatur wenig verändert, vorwiegend trüb, Regenfälle, später vorübergehend etwas aufheiternd. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) der Berantwortlich: für die Politik und den Inseratentet: § Butzbach, 27. Auguft. Bermißt wird seit vorige Woche der hiesige 17jährige Kaufmannsgehülfe Linkmann. *** Schotten, 27. August. Am Ludwigstage fand in dem Behrerheim Bogelsberg eine Familienkonferenz ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belke oberhessischer Lehrer statt. in Gießen. Biergrosshandlung Emil Schmall Tel. 83. Gießen. Frankfurterstraße 7 empfiehlt ächt | Culmbacher Bier Tel. 83. Münchener Bürgerbräu- Bier Dortmunder Union Pilsener99 Löwenbräusowie Frankfurter und hiesiges Bier in Flaschen, Gebinden, Selbstschäufer( Fyphon à 5 Liter). Roelle Preise. Aecht Pilsener Urquell nae in Syphons& 5 Liter. Peinlichste Reinlichkeit der Abfüllung. Für alle Lieferungen Garantie der Originalität. Verein der Gastwirte von Giessen und Umgegend. ( Eingetragener Verein.) Donnerstag, den 31. August, nachm. 4 Uhr findet im Saale des Gasthof zum Löwen", Neuenweg eine allgemeine Gastwirte Versammlung D statt mit folgender Tagesordnung: Die Notwendigkeit einer Erhöhung der Preise für Speisen im Gastwirtsgewerbe in Anbetracht der Fleischteuerung." Zu dieser äußerst wichtigen Versammlung laden wir nicht nur unsere Mitglieder, fordern auch sämtliche noch nicht dem Verein angehörenden Wirte von Gießen und Umgegend ein. Vorstand. Der Maan Bitter Boonnkamp Underberg 11.Undenkele Arrecht. Sem emper idem, Gegr. 1846. am Rathhause in RHEINBERG am Niederrhein. Hoflieferant Seiner Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm II. H.UNDERBERG- ALBRECHT Underberg Unentbehrlich für jede Familie! G Fabrikation alleiniges Geheimniss der Firma: Boonekamp M: Underberg- Boonekamp. 24 Preis- Medaillen! Anerkannt bester Bitterlikör! ausdrücklloh: Für Vereine und Wirte! Bonbücher für Kellner, Eintritt, Garderobe und Küche ( bis zu 1680 Bons enthaltend), das Buch schon bon Mark 1,50 an, im Dugend billiger, Itefert Albin Klein, Buchdruckerei, - Gießen, Seltersweg 83. O Vorzüglichste Lederputz- Crême Kavalier Das Beste vom Besten Keln alltägliches Schuhputzen mehr nötig. Überall vorrätig! Fabrik: Union Augsburg. Joh. Seibel Giessen, Ludwigsplatz empfiehlt ff. Magen- u. TafelLiköre zu den billigsten Preisen Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Aisfelderstraße in Grünberg vom 28. August bis zum 16. September I. Js. für den Fuhrwerksverkehr gesperrt. Wir bringen dies m't dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis, daß während der genannten Zeit Langholz fuhrwerke nicht verkehren können, alle übrigen Fuhrwerke Rosengasse umfahren. Den Verkauf nnen die gesperrte Straßenstrecke unter Benuzung der bon Hotels, Gastwirtschaften, Billen, Häusern, Gütern und Baugeländen bermittelt u. foulanter Bedienung J. Rosenthal, Gießen, Bismardstraße 10. Feinste Speise-.. SalatKartoffeln empfiehlt J. Hankel, Gießen, Schloßgaffe 6. Betr Gießen, den 24. August 1905. Großherzogliches Kreisamt Gießen. J. V.: Dr. Kranzbühler. Milzbrand. Bekanntmachung. Bei einem Pferde der Gebr. Zutt ist Milzbrand festgestellt worden. Stallsperre ist angeordnet. Gießen, den 25. August 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Nachdem durch Verfügung Großh. Ministeriums des mebrere Arbeiter Innern vom 24. August 1905 die durch das Großh. Steuer- Kommissariat Gießen aufgestellten Hebregifter und Arbeiterinnen für die Beiträge zu den Kosten der unterzeichneten finden leichte Beschäftigung. Handelskammer für exekutorisch erklärt worden sind, Bramm& Harries, werden dieselben der bestehenden Vorschrift gemäß, Wieseck. 10 Tage lang vom 29. August bis einschl. 7. September 1905, vormittags von 9-12 und nachmittags bon 3-6 Uhr auf dem Bureau des Herrn Kommerztenrat Heichelheim hier, Südanlage 13 mit dem An fügen offen gelegt, daß etwaige Einwendungen gegen dieselben binnen dieser Frist bet der Handelskammer vorzubringen sind und später vorgelegte Beschwerden keine Berücksichtigung finden werden. Städt. Pflichtfeuerwehr Dienstag, den 29. Auguft d. Js., abends 8 Uhr auf dem Brandplag am Turmhause: Appell aller alten und neuen Mannschaften. Versäumnisse werden gemäß Artikel 13 der Landesfeuerlösch- Ordnung und nach§ 368 3iffer 8 des Reichs- Straf- Gesetzbuches geahndet. Die zur Entlassung kommenden Mannschaften haben Binde und Ortsfeuerlöschordnung abzuliefern. Jagdpatronen Hülsen Schrot Pulver etc. empfehlen Brüder Schmidt Gießen. Neuen- Bäue 11 Der Branddirektor: Traber. Auskünfte über Vermögens, Familien- und Privatverhältnisse aus jedem Orte gewissenhaft und diskret besorgt das Auskunftsbureau A Wolffky, Berlin N. 37. Desgl. Einziehung von Forder= ungen.( Gegründet 1884). - Gießen, den 28. August 1905. Die Großherzogliche Handelskammer. Kod). Bekanntmachung. In der Zeit vom 19.- 26. Auguft wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Brille mit Futteral. verloren: 1 Portemonnaie mit der Aufschrift Wiesbaden( Inhalt 25 Mark und eine Quittung über 149,70) und 1 Festierbut, großes Format von der Universität Berlin. Zugeflogen ift 1 Kanarienbogel. Entflogen ist: 1 Taube. Eingefangen wurde: 1 weißes Kaninchen. Die Empfangsberechtigten der gefundenen GegenStädt. Wohnungsnach- stände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend weis Gießen. Gartenstraße 2, Zimmer Nr. 14. Geschäftsstunden von 8-1 und bon 3-6 Uhr fleine Wohnung, 2 Zimmer und Es find zu vermieten: Küche an ruhige Leute zu verm. 1 Wohnung von 7 Zimmern Näheres im Zigarrenladen. 1 6 " " W Ein Herr sucht 4 gediegenes möbliertes Bimmer 3 Offerten mit Preis 4 per sofort. unter C. M. 35 an die Erp. dieses Blattes. 1 5-6 " " " " " " 4 " " " 3 " " " 1 2 " 7 " " 1 " " 1-2 möbl. Zimmer zu vermieten. Gießen, Marktstraße 11. zu machen. Gießen, den 26. August 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Höherer Anordnung zufolge sind bei der hiesigen Stadtferufprechaulage Vorrichtungen zu treffen, welche das Abläuteu seitens der Teilnehmer am Schlusse eines Gespräches entbehrlich machen Die Ausführung der für den Betrieb bei den Sprech ftellen erforderlichen Henderungen durch Personal des unter 4 unmöbl. u. 4 möblierte Zimmer. zeichneten Amtes ist im Gange. 1 kleiner Laden. 8a mieten gesucht: 19 Wohnungen von 1-7 Zimmern. Edgar Borrmann, Giessen Neustadt 11. Eisenhandlung Telefon 298 empfiehlt ein reichhaltiges Lager in: Herden, Oefen, Werkzeuge, Beschläge, Haus- u. Küchengeräte besonders zur Saison: an Eis- und Fliegenschränke, Eismaschinen, Gartenmöbel. der Rasenmäher, Salat- und Gurkenhobel, Vogelkäfige nebst ZüchterUtensilien, Steh- Leitern. Gas-, Spiritus- u. Petroleumkocher,| Giesskannen, Wasch-, Mangel- u.Wringmaschinen Fruchtpressen, Bohnenschneider, Reib- u. Fleischhackmaschinen, Waagen und Gewichte. 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Es war fie anmutete wie Licht, das ihm Was sie selber unabweisbares dünfte sie plo Rettung aus Und sie ersten warm beide Hände e tieffter Innigh fchmelzen muß Ja, ja, un hören mußt, di Nicht aus Dan Liebe, aus ed genug, deine 3 Und er hat mwenn ihm aud halberstidter der jorgfam ge achtet über der drückte die beide der mit seinen er fie nie mehr Aber bei alle auch nicht Miene es doch sonst Menfchenkindern füßejte aller Geb ehe er stotternd u „ Und du wi Herd, den ich un nach dem Glanz im Hauje der r „ Niemals!" „ So bist d nur der Tod f Es durchzu an ihr Herz Todes hatte si nicht ohne gebe daß sie wußte Büttners befre Du wirst n fagte fie, als fei Feierlichkeit zu zu degenten, vay die eigenen Brüder 1 Rofenamen auszeidin Im Leutiden R den Jahren 1885 b lionen Mart ausg Mart als Entidad ihre Angehörigen gezahlten Entida Mark, d. i. auf 1 einen Teil diefer der größere Teil worden. In de raum von 1885 nahmen in Höhe hierzu haben die Millionen Mart lidenversicherung bon 294 Millione int Etat ein Suf Bis zum heutiger aus Reichsmitteln den. Für das näc bon 50 Millionen Jahre, und die erst bersicherung allein Leistungen des Reic Nachdem in einem Gehöfte zu Otterbach unter den Schweinen die Backsteinblattern( Rotlauffeuche) amtlich feft gestellt worden sind, haben wir über dieses Gehöft die Sperre verhängt. Alsfeld, den 21. August 1905. Großh. Kreisamt Alsfeld. Dr. Melior. Automobil 1 Motorwagen, 4- fihig 8 HP., ist wegen Anschaffung eines größeren Wagens zu Mt. 2400 sofort zu verkaufen. Gefällige Anfragen befördert die Expedition dieses Blattes. 92'000 Im Gebrauch! Filiale: Berlin Blickensderfer Schreibmaschine Vollkommenstes, vielfach patentiertes und preisgekröntes System; vielseitigste Vor züge und Neuerungen; größte Einfachheit und Dauerhaftigkeit. Katalog franko. Preis Mk. 175. u. Mk. 225. - Lelpzigerstr. 29,( Ecke Friedrichstr.) 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