tgegenstellen. t haben, find teils" unbe hoben, ElfenAlima und ren. Selbst r; im hohen Be Gebiet an jenseits bon Karten nicht von Britisch len find nie nte ein Zeil anderer Teil fünftige Geten zu leisten fchloffen von tes Land bon von einem Bu belästigen Die Berge ge weder tamen geborenen errifa, die jezt dicht bebölte bon einem eft- Australien derne Robingewesen und och auch nur ten. An der f einer sehr graphen no wertvolli len brin ergen fold tal- Sibirien doch gräbt tar find noch en noch viele Karten noch Holz, Kopra B fie jemand Tejischen The eine gewisse Dem Pförtner In das InKautschuckie Rückkehr en hat... ner machen nten Soronigermaßen Schulen mit es Papiers t jeder Ersu lösen ist, fen Kugeln, ftigen. Der Jede der fün ttes stellt eine malen Ober deshalb gleidh Reihe zehnmal echts daneben, em stattfindet. me genommen mittlung auch ch. Scheuer bes WallthorArchitekten lbst zur Ein ebendafelbft bi liebten W Bener e- Lose Nr. 50. Jusertionspreis: Die einspaltige Betttzelle für ganz OberBeffen, die Kreise Weglar and Marburg 10 Bfg. fenft 15 Bfg. Reklamen die Betitzeile 30 refp. 40 Bfg. Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362. Dienstag, den 28. Februar 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhefftsche Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Beifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Rechte und Pflichten der Eisenbahner. In Rußland hat der Eisenbahnminister Fürst Chilkow die Beamten seines Ressorts, das die Privatbahnen ebenso wie die Staatsbahnen umfaßt, von den höchsten Betriebsleitern bis zum Weichensteller unter Ausnahmegejez gestellt. Der Beamte, der seinen Platz ohne Auftrag verläßt, unterliegt einer Mindeststrafe von drei Monat Gefängnis. Dieser Ausnahmezustand hat bisher nur für die sibirische Bahn gegolten, die als einzige Zufuhrlinie zum Kriegsschauplab keinen willkürlichen Störungen ausgesezt sein durfte. Die Ausdehnung auf alle Bahnen( mit Ausnahme einiger unbedeutender Streden in Zentralasien) ist durch den Streik der Eisenbahner im westlichen europäischen Rußland veranlaßt. Bei der Stellung der Eisenbahnbeamten unter Kriegsgesez hat die Rücksicht auf den Krieg in Ostasien wohl nur mittelbare Einwirkung gehabt. Denn es muß hervorgehoben werden, daß die westrussischen Eisenbahnangestellten auch während ihres Streiks nicht aufgehört hatten, die Militärzüge zu versorgen und für deren Beförderung das nötige zu hum. Immerhin ist der Fall denkbar, daß militärische Interessen auch durch die Hemmung des sonstigen Verkehrs beeinträchtigt werden können, da doch manche für das Kriegsheer bestimmte Sendung unter Umständen als gewöhnliches Gut zur Aufgabe gelangt, ehe es in Militärzügen gesammelt ist. Bären in Rußland die landesüblichen normalen Verhältnisse herrschend, so gäbe es natürlich einen Streif überhaupt nicht, weder bei den Eisenbahnarbeitern, noch bei den Gisenbahnangestellten. Nach russischem Gesez nämlich ist der Streif, auch der rein wirtschaftliche, der vielleicht nur ein halbes Dubend Fabrikbesizer angeht, unter allen Umständen dem Aufruhr gleichgeachtet. Die Arbeiter haben nicht das Recht zu einer Verabredung, nicht das Recht zu gemeinsamer Wahrung ihrer Interessen, und sie erscheinen als Rebellen gegen den Staat, wenn sie korporativ höheren Lohn verlangen oder gegen eine Fabrikordnung sich auflehnen. Die Streits in Petersburg waren also formal Akte der Rebellion, und diese Rebellion hat in ganz Süd- und Westrußland Nadjahmung gefunden. Der Staat war ratlos. Er wendete seine Machtmittel auf, die Rebellion zu unterdrücken, und er hatte dabei wenig Glück. Bei dem Streit der Eisenbahner tut er genau dasselbe: er greift zu den Gewaltmitteln, zunächst zu der Verschärfung der gesetzlichen Strafandrohungen. Ob er damit mehr Glück haben wird, bleibt abzuwarten. Wäre Rußland nicht Rußland, so würde in diesem Fall die Sympathie wahrscheinlich auf seiten der Regierung sein. Nicht weil man etwa überzeugt wäre, daß die Eisenbahner Unbilliges verlangen, sondern weil ein Eisenbahnerstreik alle Welt direkt belästigt, auch die Kreise, die an der Entlehung des Streiks nicht die geringste Schuld tragen und zur Befeitiauna des Streits nichts, absolut nichts tun können. Diesen Kreisen liegt es sehr nahe und ist es beinahe natürlich, einen Eisenbahnerstreik als ein ihnen persönlich zugefügtes Unrecht zu empfinden und danach den Streif zu be urteilen. Doch im vorliegenden Fall hat die russische Regierung es verstanden, selbst die natürlichen Sympathien zit berscherzen. Anstatt sofort und mit fester Hand zuzugreifen, auf alle Weise für Erhaltung des Verkehrs und gleichzeitig für die Erfüllung der schnell zu prüfenden und als berechtigt erkannten Forderungen der Arbeiter und Angestellten zu sorgen, hat man nach der schlechtesten Methode gehandelt: zaghaft und widerspruchsvoll. Es gab die in solchen Fällen übliche Reihenfolge: ordre contreordre désordre. Man versprach den Arbeitern, was sie verlangt hatten, man zögerte die Erfüllung hin, und dann kam man mit den Drohungen, von denen man doch weiß, daß sie keine Schrecken mehr haben. Stalien hat gegenwärtig etwas Aehnliches wie einen Eisenbahnerstreik: eine Eisenbahner- Obstruktion. Die unteren Angestellten der Eisenbahnen hemmen in ungebührlicher und unerträglicher Weise den Verkehr, indem sie ihren Dienst nach dem Buchstaben einer von der Praris längst überholten, über fechzig Jahre alten Vorschrift verrichten. Was sonst wenige Minuten beanspruchte, dauert jeẞt Stunden, jede kleinste Rangierarbeit führt zur Sperrung einer großen Station u. s. w. Das Publikum lachte bei dem feltsamen Schauspiel aber es lachte nicht lange. Das Publikum ist eben bei einem Eisenbahnerstreik unter allen Umständen der leidende Teil. Ob die Eisenbahnherren der Staat oder Private- Necht haben oder die Eisenbahner, das geht eigentlich das Publikum nichts an, das die Zeche zu bezahlen hat. Und dabei ist das Publikum zu der Auffassung befugt, daß um seinetwillen die Eisenbahnen und die Eisenbahner da sind. Ohne das Publikum gäbe es keine Eisenbahnen und keine Eisenbahner, könnte es keine geben. Darum ist ein Eisenbahnerstreit ein Streit ganz eigener Art, nicht mit anderen Streits auf eine Linie zu stellen. Der Eisenbahner hat in seinem Arbeits- oder Anstellungsvertrag einen Mitkontrahenten, er hat aber außerdem noch einen Herrn: das Publikum, dem er dienstpflichtig ist. Wenn der Arbeiter oder Angestellte sonst der Erfüllung seiner Aufgaben sich entzieht, so leidet ein einzelner darunter, vielleicht sogar eine Vielheit. Tut aber der Eisenbahner dasselbe, so leidet die öffentliche Sicherheit und die öffentliche Ordnung. die beide auf dem ungehemmten Eisenbahnverfehr basieren. Die Eisenbahner haben somit ein gesteigertes Maß von Pflichten und Rücksichten, sie dürfen in dem wirtschaftlichen Kampf nicht die Mittel alle gebrauchen, deren Verwendung anderen freisteht. Der Krieg in Oftalien. Daß die letzten erbitterten Kämpfe, die in der Erstürmung der starken russischen Position auf den BeresnevskDer Eselsmüller und die Falschmünzer.| auf der Bettelfahrt beten oder fingen, haben sie bald Von Gustav Rohleder, Grünberg i. H. Alle Rechte vorbehalten. ( Nachdruck verboten.) Während der Tafel rühmten die Forstbeamten auf Befragen ihres erlauchten Fürsten die Unübertrefflichkeit seiner Forsten. Ste berichteten über den Neichtum an Holz und Wild. Schmunzelnd hört ihnen der Kurfürst zu, ja es schmeichelte seiner Eitelkeit sehr-- Da hritt der Hofnarr ein, verbeugt fich stumm vor dem Kurfürsten und der Gesellschaft und geht ebenso hinaus. Nach kurzer Zeit tritt er wieder ein und trägt auf einer silbernen Schüssel einen ziemlich großen Butterlos, wie ihn die Bauern in Hessen zurecht machen. Zuerst geht er zu dem letzten und niedrigsten Forstbeamten. Er bittet, indem er den Butterklos darreicht, derselbe möge sich eine Scheibe abschneiden. So geht er von einem zum andern. Beim Kurfürsten angelangt, urch Platate fenn überreicht er demselben die leere Schüssel. Etwas verMark Säften zu haben. e: 3 Einspänner 3. März 1. Je Fohlen, Fahrräder, heute so viel angelogen worden, deshalb habe ich dir Uhren, silberne Sinde u. 8. w. Buchader, btbertrieb Renen Bane 11. Rofe für 10 Mart blüfft fragt ihn derselbe, was dieses bedeuten solle. Der Hofnarr spricht:" Du bist über deine Meldungen diese leere Schüssel vorgehalten, um die Wahrheit anzuzeigen." Alle hatten nur zu gut den Hofnarren berstanden. Die Tafel wurde aufgehoben, ohne das dieses Mal ein Orden ausgeteilt wurde und der Kurfürst hatte die Herren nicht in der rosigsten Laune verlassen. Es beim alten Schlendrian. durch Vorsagen gelernt. Sechs Tage betteln, am siebenten schlafen oder saufen und spielen sie." " Halt ein", sprach zähneknirschend der Pfarrer, dabei ward er wie eine Kalfswand.„ Schurke, ja elender Schurke" murmelte der Pfarrer,„ du hast mich in deiner Hand. Manchmal möchte ich verzweifeln, doch was tut es. Endlich nimmt alles ein Ende. Den Glauben habe ich doch schon längst verloren." Der Müller sah zum Fenster hinaus. Er sah oben an der Waldecke einen noch ziemlich jungen Mann rüstig der Mühle zu schreiten. Es ist Mütze", so sprach er laut, er fingt, das bedeutet gute Botschaft", so wendete er sich an den Pfarrer. Einige Minuten später trat ein schöner und kräftiger junger Mann in die Mühle. Er war gekleidet, wie die Handlungsreisenden. Hose und Rock von russisch- grünem " Bochumer" Tuch. Eine feine weiße Weste mit gelben Knöfen, Uhr mit Haarfette, Zylinder auf dem Kopfe und schwarzer Rohrstock in der Hand. - " ,, Guten Abend, Vettern", so sprach Müze eintretend. Guten Abend, Müße", erwiderte freundlich der Müller.- ,, Nun wie geht es, mein Junge?" Habe ,, Gut, Vetter Müller, habe alles abgesetzt. Bielefelder Leinen, Damast, Bildweberei und anderes für Rüsseler aus Nuttler gekauft. Fast alles habe ich mit dem Gelde bezahlt und habe es so eingerichtet, daß ich von jedem Bauer gut alt Geld herausbekam. Alles ist fort. Für fünftausend Thaler gekauft, alle Brabanter Sorto 25 Bfg. mehr. blieb aber, trotz des Hofnarren seiner Wahrheit, alles sind im Umlauf." Bimmer e billig zu verm. Dommitraße 44 Gegen Abend des anderen Tages war der Pfarrer in die Mühle gekommen. Wo wollte er denn auch noch anders hin? Kaum saß er beim Abendbrot, so frug " Dem Müller sein Geficht erheiterte sich bei dieser Nachricht immer mehr. Dann sprach er:„ Jeßt esse und trint, später sprechen wir von deinem Anteil am Verdienste Endlich drehte der Müller sein Gesicht ernst - er Nebenverdienst der Müller: Hast du denn vergangne Nacht über deine dem Pfarrer zu und sprach:„ Willst du nicht heute Abend eicht verf. Artilel Schäflein nachgedacht? Bettler find's ja allesamt. Lesen nochmal bei Weishaupt am Kohl' nachsehn?" Jbersgehofen- Erfurt Der Pfarrer erwiderte kein Wort, sondern stand auf 3ft auch nicht nötig. Die Verse und Lieder, welche sie und ging gute Nacht wünschend dem„ Kohle" zu. Hügel durch die Japaner gipfelten, die Einleitung zu einer neuen großen Aktion sein würden, hat sich bestätigt. Nach dem Bericht eines italienischen Kriegskorrespondenten, der sich bei der Armee Okus befindet, erwartet man, daß die begonnene Schlacht alles bisher Dagewesene in Schatten stellen werde. Der Korrespondent gebraucht den Ausdruck: Die Schrecken von Port Arthur werden sich in dem verschanzten Lager am Hunho und Schaho erneuern. Die bisher vorliegenden Berichte geben dieser Auffassung durchaus recht. Es scheint tatsächlich, als ob eine Entscheidungsschlacht bereits im Gange ist. Der Reutersche Korrespondent im russischen Hauptquartier berichtet vom 27. d. M.: In der Front und westlich von Tieling wird der Kampf fortgesetzt. Auf dem äußersten östlichen Flügel haben die Japaner die äußeren russischen Stellungen genommen, sie bedrohen jetzt auch die Hauptverteidigungsstellungen. Aus der Heftigkeit des Angriffes wird geschlossen, daß General Nogi mit der Artillerie von Port Arthur die japanischen Streitkräfte befehligt. 40 Verwundete sind in Mukden heute eingetroffen, 400 werden morgen erwartet. Auch andere Zeichen deuten darauf hin, daß ein größerer Kampf im Gange ist. Den ganzen Tag über herrschte ein furchtbarer Schneesturm. Der japanische Vormarsch gegen den linken russischen Flügel ging in zwei Kolonnen vor sich. Die östliche Abteilung ging in der Richtung auf Madsadan gegen den Paß Singolin vor und umging die bei Tsinchechen stehende rufsische Abteilung, die sich nach Sanfunio zurüdzog. Die westliche japanische Kolonne eröffnete den Vormarsch auf Nord- Fantagan und versuchte, den Engpaß Gutulin zu umgehen. Trotz heftigen Schneetreibens wurde der Kampf mit großer Erbitterung geführt; es gelang den russischen Truppen, am Abend die Japaner bei Nord- Jantagan zurückzuwerfen. Der Kampf um den Gutulinpaß währt an. Eine bisher anderweitig nicht bestätigte Meldung aus London besagt, daß der linke russische Flügel umgangen sein soll. Londoner Blätter lassen sich aus Sinmingting be richten: 40 000 Mann japanischer Truppen sind in Fakumen angekommen, die über Hügel an der mongolischen Grenze marschierend dorthin gelangt sind. Die ver= meintlichen Tschunſchusenbanden, welche in ein Scharmüßel bei Lichiawu verwickelt wurden, haben sich als japanische Truppen in chinesischer Kleidung erwiesen. mie weitere Meldunaen besagen, passierten bereits am Müße mußte dem Eselsmüller alle seine Kniffe, die er im Münsterlande, seinem eigentlichen Arbeitsgebiete, vollbracht hatte, erzählen. So etwas geftel dem Müller. Am andern Tage früh eilte Müze, reichlich mit Brabanter versehen, weiter. Dieses Mal ging es in das Ravensbergische. Auch der Eselsmüller wollte fort, aber nicht in die Weite. Er zog Försterkleidung an, hing ein Gewehr über die Schulter und fort ging es in den Hessenwald. Nach kurzer Wanderung am Bergrande sah er einen Sassenburger Mann in der Nuhne fischen. In einiger Entfernung von demselben lag eine Last guter teurer Weiden, welche wahrscheinlich zum Korbflechten dienen sollten. Er kannte den Mann sehr gut. Wußte auch, daß derselbe weder die Weiden schneiden, noch Fische an dieser Seite des Flusses fangen durfte. Er näherte sich vorsichtig. Dann spannte er den Hahn des Gewehres, legte es an die Backe und rief:" Halt, Weidenund Fischdieb, steh' oder ich schieße dich nieder." Er hatte geglaubt, der Mann würde, seine Beute liegen laffend, zitternd davon eilen. Doch hier hatte er sich getäuscht. Es war ihm ja nur darum zu tun, den Mann zu verscheuchen. „ Halt's Maul, Eselsmüller", rief Balzer, so hieß der Fischer, ich kenne dich tot deiner Verkleidung. Ich fange Fische und schneide Weiden aus Armut. Du aber machst Falschgeld. Der Strick ist dir schon nah"". Hör' mal, Balzer, schweig, oder ich stopfe dir dein loses Maul", rtef erregt der Müller. Das brauchst du nicht", rief in diesem Augenblicke der Quelshäuser Förster. Ein Griff genügte und der Balzer war in seiner Gewalt. Denselben mit seinen Fäusten fest drückend rief er:„ Spizbube, dir geh' ich schon lange Zeit nach. Endlich habe ich dich erwischt." ( Fortsetzung folgt.) 25. d. Mts. 6000 Mann japanischer Truppen mit Artillerie das Gebiet zwischen Sinmingting und dem Liaofluß und marschierten in nordwestlicher Richtung auf Jafumen. Der Leiter der russischen Bank in Mukden hat die Anweisung erhalten, die Vorbereitungen für die Schließung der Bank zu treffen; in der Stadt herrscht große Unruhe. Dazu hätte man in Mukden, wenn sich das Gerücht von der Besetzung Fafumens durch eine japanische Truppenmacht von 40 000 Mann bestätigt, allen Grund. Jakumen liegt direkt im Rücken der russischen Stellung. Das würde der Anfang vom Ende sein. Ruffifche Senfationen. Geheimrat Kobeko ist mit seinen Beratungen über die Reformen des russischen Preßwesens und die Abschaffung der Zensur noch lange nicht zu Ende, und bis dahin werden Gerüchte, Klatsch, Sensation ihre unkontrollierbare Herrschaft weiter führen. Eine ganze Reihe solcher Berichte, bei denen Wahrheit und Dichtung zu einem unentwirrbaren Ganzen verbunden sind, liegen aus Rußland vor. Die Flucht des Priesters Gapon. Romantische Erzählungen, die, wenn erfunden, jedenfalls gut erfunden sind, werden über die Flucht Gapons verbreitet. Ein Freund des Priesters berichtet, daß dieser vor seiner Entweichung sich Bart und Haar habe abscheren lassen und sich in Bauernkleidern auf den Weg gemacht habe, 4000 Rubel Gold in der Tasche. Gapon habe Trunkenheit geHeuchelt. Die volle Branntweinflasche und Gapons Schnurren bahnten den beiden Freunden den Weg, verschafften ihnen Vertrauen, ersetzten ihnen den fehlenden Paß. In Viborg wurden sie von einem Beamten angehalten und ausgefragt, ob sie etwas von Gapon wüßten. Mit gut gespielter Stupidität nahmen sie Gapon für eine Kub oder für ein Dorf und entwaffneten auf diese Weise jeden Verdacht, der sich etiva regen mochte. Von Viborg kamen sie zu Schlitten nach Helsingfors, von dort nach Abo an der finnländischen Küste, ivo sie Gelegenheit zu verschwiegener Ueberfahrt nach Schweden zu finden hofften. In Abo wurde Gapon von einem Freund erkannt, der von den Petersburger Vorkommnissen noch nichts wußte und der für sichere Ueberfahrt sorgte. Jetzt ist Gavon in der Schweiz. Sein Freund, von dem diese Erzählung stammt, versichert, daß Gapon sein legtes Wort noch nicht gesprochen habe. Der Mörder des Großfürsten Sergius entflohen. Ist der Bericht über die Flucht Gapons romantisch, so Hlingt geradezu unglaublich, daß es dem Mörder des Großfirsten Sergius gelungen sei, aus dem Gefängnis zu entkommen. Die Genossen des Mörders hätten sich mit diesem in Verbindung gesetzt, ihm die Uniform eines Gefängnisärters zugesteckt, und so habe der Häftling unangefochten die Militärwachen passiert, die natürlich nicht ahnten, wer an ihnen vorüberging. Selbstverständlich sind solche Meldungen mit allem Zweifel aufzunehmen, um so mehr, als sie sich ziemlich regelmäßig nach jedem Attentat wiederholen, ohne daß sie sich jemals bewahrheitet hätten. General Gripenberg verhaftet. In dieselbe Kategorie der Unglaublichkeiten gehört das Gerücht, daß General Gripenberg auf Befehl des Zaren berhaftet und nach der Peter Pauls- Festung verbracht worden sei, um vor ein Kriegsgericht gestellt zu werden unter der Beschuldigung, er habe den Befehlen der Vorgesetzten Gehorsam verweigert und seinen Posten vor dem Feind verlassen. Man ersicht daraus, daß in Rußland jezt nichts für unmöglich gehalten wird. * Der Aufstand im Petroleumgebiet. Im Arbeiterviertel( Harzachan) von Batum haben die Behörden Haussuchungen nach Waffen angestellt und die Ueberwachung durch Truppen angeordnet. Ganz ruhig ist es dabei nicht zugegangen. Wenigstens wird berichtet, daß ein Unteroffizier und ein Soldat verlegt worden seien. daß die wohlhabenden Bewohner ihre mobilen Besitztümer zum Debot auf die Bank bringen. Auf dem Distrikt Gonin haben sich die Unruhen ausgedehnt. Bemerkenswert ist, daß diese aufständischen Bewegungen, die sich auch in Baku zeigen, insofern politischen Charakter haben, als dabei Forderungen auf Beseitigung der Petroleumsteuer und auf Aenderungen in der Verwaltung laut werden. In Baku Stockt der Börsen- und Geschäftsverkehr vollständig, die Stimmung der Bevölkerung ist gedrückt. Die kaufmännischen und sonstigen Notablen haben telegraphisch an den Bräsidenten des Ministerkomitees Witte das Ersuchen um Schub für Leben und Besitz gerichtet. Aus Kursk erfährt man, daß auch dort die öffentliche Sicherheit bedroht ist, da der Gouberneur für nötig befunden hat, strenge Maßregeln gegen die Veranstaltung von Unruhen anzufündigen. Hinrichtung von Soldaten. Daß die Soldaten, die auf dem Weg nach Ostasien sind, fich manchmal nicht gerade musterhaft benehmen, ist begreiflich. Manchmal mag man ihnen auch mehr als nötig durch die Finger gesehen haben. Jetzt scheint man durch Strenge abschrecken zu wollen. In Omsk hatten 6 Soldaten Eßwaren geraubt und den Besitzer mit einem Beil verwundet. Man hat zwei von ihnen gehängt, die anderen vier zu 20 Jahren Broangsarbeit verurteilt. Die Dolitik. Auf der bevorstehenden Frühjahrsreise nach dem Mittelmeer wird Kaiser Wilhelm gemäß den bisher getroffenen Bestimmungen wieder Vigo berühren und auch Lissabon anlaufen, um die Könige von Spanien und Portugal zu be= grüßen. Die herzliche Aufnahme, die Infant Don Carlos in Berlin gefunden, hat in Madrid auf das sympathischste be= rührt. Don Carlos hat alsbald nach seiner Rückkehr bei der deutschen Botschaft in Madrid vorgesprochen und seinem Dank Ausdruck gegeben. * Auch in Hannover ist bei den Studierenden der Technischen Hochschule der Friede wieder eingekehrt. Die Relegierung der Studenten Heile und Zimmermann ist durch den Unterrichtsminister in einen Verweis umgewandelt wor= den. Der studentische Ausschuß tritt in seine vorigen Rechte wieder ein und empfiehlt die Aufnahme des Besuchs der Borlesungen vom heutigen Dienstag an. Hof und Gesellschaft. Prinz Friedrich Leopold von Preußen hat die Reise nach Ostasien angetreten. Der Kaiser gab dem Prinzen das Geleit zum Bahnhofe. Die Reise ging zunächst via München nach Genua und von dort zu Schiff weiter. ** Von neuem wird versichert, daß der Prinz von Wales, Englands Thronfolger, infolge seines LungenLeidens, sich nicht mehr den Unbilden des englischen Winters aussetzen dürfe. Er wird den ganzen nächsten Winter, vom November bis zum März 1906, in Indien zubringen. Deutfcher Reichstag. ( 150. Sigung.) CB Berlin, 27. Februar. Heute wurde zunächst die zweite Beratung des M- rine amts beendet; die Abstimmung über die für 29 Fregattenkapitäne geforderten Zulagen wurden wegen der überaus schwachen Besetzung des Hauses ausgesezt, im übrigen schloß sich das Parlament durchweg den Beschlüssen der Budgetkommission an. Ebenso fand der Etat für& iautschau glatte Erledigung. Dann folgte die Fortsetzung der zweiten Beratung des Etats für das Reich samt des Innern, die vor mehr als drei Tagen begonnen und dann unterbrochen war. In den ersten Tagen des Februar hatte das Haus zunächst eine Anzahl Resolutionen, betreffend die Lage der Bergarbeiter, diskutiert, es blieben aber immer noch 20 übrig, die der Erörterung harren. Sie beschäftigen sich zum größten Teil mit sozialpolitischen Fragen, die auch schon in der Form von Initiativanträgen oder Interpellationen an das Haus gekommen sind: Sonntagsruhe, Schutz der Hausindustriearbeiter, Reichsarbeitsamt, Marimalarbeitstag und Aehnliches. Eingebracht sind diese Resolutionen zumeist von den Sozialdemokraten und dem Zentrum, für das als erster der Benjamin des Hauses, Abg. Erzberger sprach. Aber auch andere Parteien sind nicht müßig gewesen; es hat u. a. die freisinnige Volkspartei Anträge gestellt, die teilweise recht aktuelles Interesse befizen. So verlangen sie eine einheitliche Regelung des Automobilverkehrs, die Verleihung des Wandergewerbescheins an Handelsagenten und eine Untersuchung über das Bestehen und den Umfang von Mißständen, die durch Bestechung von Angestellten durch Lieferanten zu ungunsten der Arbeitgeber im gewerblichen Leben herbeigeführt werden. Doch kamen diese Fragen vorerst noch nicht zur Verhandlung, da nach Herrn Erzberger der Sozialdemokrat Wurm das Wort erhielt, der sich in allgemeinen Betrachtungen über unsere Sozialpolitik erging und zugleich ankündigte, daß die Sozialdemokraten sich mit einer generellen Besprechung nicht zufrieden geben, sondern sich vorbehalten, jede einzelne ihrer Resolutionen besonders zu begründen. Wie da der Etat bis zum 1. April fertig werden soll, ist allerdings nicht ein. zusehen. Nab und Fern. Italienische Eisenbahnmisère. Infolge von eigenartigen Manövern der italienischen Eisenbahnangestellten, die durch Berufung auf formell noch gültige, aber tatsächlich längst überholte Dienstvorschriften den Betrieb künstlich verzögern, um gewisse politische Forderungen zu erzwingen, ist allenthalben Stockung im Verkehr eingetreten. Wie aus Rom gemeldet wird, sind die Gleise des dortigen Bahnhofs überfüllt; die ankommenden Züge müssen an der kleinen Haltestelle Tre Archi, 2 Kilometer vor Nom, lange anhalten. Die meisten Reisenden ziehen es vor, die Strecke bis Rom zu Fuß zurückzulegen. Die Wartesäle des Bahnhofs glichen abends Biwaks. Die öffentliche Meinung, besonders die Reisenden und die Handelsverbände sprechen sich sehr ab= fällig über die Haltung des Eisenbahnpersonals aus. Der Raubmörder Alramseder, der gestern( Montag) früh hingerichtet wurde, hat kurz, bevor er das Schafott betrat, sein Verbrechen doch noch eingestanden. Es war gestern gerade ein Jahr, daß er den Doppelmord in Ebersberg begangen hat. Ein frecher Raubanfall auf einen Kasserboten wurde in Berlin am hellen Tage auf der Straße ausgeführt. Ein Kassenbote der Deutschen Bank, der eine sehr große Summe, angeblich ½ Million, in einem Sack auf der Schulter trug, wurde von einem Mann angefallen, der ihm Schneeberger Schnupftabat in die Augen warf. Dem Räuber wäre, wenn der Bote allein gewesen wäre, sein Vorhaben sicher gelungen. Er hatte ihn durch den Tabak gänzlich geblendet. Doch hatte er nicht damit gerechnet, daß wenige Schritte hinter dem Boten zwei Männer kamen, die ihm zur Bedeckung mitgegeben waren. Diese faßten den Verbrecher, bei dem man einen mit sechs Patronen geladenen Revolver fand. * Vom Posten verwundet. Bei Metz wurde der Rentner Bogenez aus Woippy von dem Posten am Feldbahndepot beim Bahnhof Devant- les- Ponts durch eine Kugel schwer verwundet. Bogenez, der sich nach Mitternacht auf dem Heimweg befand, wurde vom Posten dreimal angerufen, gab aber keine Antwort. Darauf feuerte der Soldat instruktionsmäßig. Großer Brand in Neworleans. Die Stuyfesands- Docks und die Endstation der Illionois- Zentralbahn in Neworleans sind durch Feuer zerstört. Es sind 12 ganze GebäudeBierecke mit Ladeneinrichtungen und Schuppen so gut wie vollständig zerstört, dazu 21 Getreide- Elevatoren, sämtlich Gebäude modernster Bauart. Die ganze Getreideausfuhr ist an dieser Stelle unterbrochen. Allein der Brandschaden wird auf 5 Millionen Dollars geschäßt. Grubenunglück. In Wilio in West- Virginien erfolgte in einer Grube der United States Coal and Coke- Company eine verheerende Explosion. Von den in der Grube befindlichen Bergleuten wurden 25 getötet. Erst 15 Leichen fonnten geborgen werden. A Berdingungswesen in allen Zweigen Der Staatsverwaltung betr. Die Herrn Handwerksmeister unseres Leserkreises wird es interessiren, einige sehr wichtige Vorschriften und Bestimmungen aus dem ministeriellen Erlasse vom 16. Juni 1893, betreffend das Verdingungswesen, wörtlich zu erfahren. Unter Abschnitt 7- Zuschlagseinteilung- heißt es: Die niedrigste Geldforderung als solche ist bei der Buschlageerteilung feineswegs vorzugsweise zu berücksichtigen. Der Zuschlag darf nur auf ein in jeder Beziehung annehmbares, die tüchtige und rechtzeitige Ausführung der betr. Arbeit oder Lieferung gewährleistendes Gebot erteilt werden. Berquidende Bie afhließlich ber bann zwei Ruffe Inftrumentation un Ausgeschlossen von der Berücksichtigung sind solche Au- Graziella" gefiel ber a) welche den der Ausschreibung zu Grunde gelegten Be immer allzu wähler gebote: dingungen oder Broben nicht entsprechen; b) welche rach den von den Bewerbern eingereichten Proben für den vorliegenden Zweck nicht geeignet sind; c) welche eine in offenbarem Mißverhältnis zu der betreffenden Leistung oder Lieferung stehende Preis forderung enthalten, sodaß nach dem geforderten Preise an und für sich eine tüchtige Ausführung nicht erwartet werden kann. César Cui, Rab intereffierten burd nationale Note Wit höchfter Spa erwartet Tod und boch die Aufführ ein Wagnis. führenden in de lungen bezeichne anan anflatt w anit Kleinigkeiten filhrung fogar z nur als den ber tag von Herzen einerzeit aufgef Tod und Verf weiten für seine Bird uns die Nur ausnahmsweise darf in dem letteren Falle( zu c.) der Zuschlag erteilt werden, sofern der Bewerber als zu berläßig und leistungsfähig bekannt ist und ausreichende Gründe für die Abgabe des ausnahmweise niedrigen Gebotes beigebracht werden. Im übrigen ist bei öffentlichen Ausschreibungen der Zuschlag demjenigen der drei Mindestfordernden zu er teilen, dessen Angebot unter Berücksichtigung aller in Betracht tommenden Umstände als das annehmbarste zu erachten ist. Beim Vorhandensein erheblicher Gründe kann jedoch ausnahmsweise auch einem Bewerber, welcher nicht zu den drei Mindeftfordernden gehört, der Zuschlag erteilt werden. Bei engeren Ausschreibungen hat unter sonst gleichwertigen Angeboten die Vergebung an den Mindestfordernden zu erfolgen. Sind ausnahmsweise den Bewerbern die näheren Vorschläge in Betreff der im einzelnen zu wählenden Konstruktionen und Einrichtungen überlassen worden, so ist der Zuschlag auf dasjenige Gebot zu erteilen, welches für den gegebenen Fall als das geeignetste und zugleich in Abwägung aller in Betracht kommenden Umstände als das preiswürdigste erscheint. Ift feines der hiernach in Betracht kommenden Gebote für annehmbar zu erachten, so sind sämtliche Gebote abzulehnen. Jedenfalls verbi Dirigent und Dr als folger Dant Klein- Lind Detsgruppe des De bahnfekretär Blum Ge" einen Licht und Kolonialleben -a- Klein- Li berein Eint eine gemütliche dreklamatorische umusantefte abw -w- Weite Sammlung statt Der Bahnli Mice. Die hefonders Bern teten. Auch wa Berfammlung nab findet in 14 Tag -w- Weiters wurde bei einem macht. Die Diebe fube dez Dienstm Hausherr durch da Se Einbrecher eili Bei der Vergebung von Bauarbeiten sind im Falle gleichwertiger Angebote in der Regel die am Orte der Ausführung oder in der Nähe desselben wohnenden Gewerbetreibenden vorzugsweise zu berücksichtigen. Bei Lieferungen verdienen unter der gleichen Voraussegung der Ersteller den Vorzug vor den Händlern. Wenn die Handwerker vorstehende Bestimmungen be achten würden, so würde ihnen mancher Nachteil erspart bleiben. Lokales. 28. Februar 1905. - * Die nächste Stadtverordnetensizung am Donnerstag, den 2. März, nachmittags 4 Uhr, umfaßt folgende Tagesordnung: 1. Mitteilungen. 2. Baugesuch des Dr. Zinßer für die Goethestraße neben der Johannesfirche; hier Dispens. Baugesuch des J. H. Ihring für Landgraf Philipp- Plaz 9; hier Dispens. Baugesuch des Johs. Prang für die Hammstraße; hier Dispens. 5. Bes such der Firma Büttner& Damm um Erlaubnis eines Errichtung Backsteinmacherhäuschens. zur - - - - - - -- - - - - 6. Desgleichen des H. W. Ninn. Lagerung von Grabsteinen im Hewel'schen Vorgarten. 8. Abänderung des Fluchtlinienplans für das Gelände zwischen Mittelweg und Veterinärklinik. 9. Kauf mit E. H. Müller Eheleuten. 10. Verpachtung von Gelände aus der Margarethenhütte. 11. Disposition der Pumpenanlage für die Kläranlage. 12. Beschaffung eines Dampftessels für die Kläranlage. 13. Lieferung von Zement für die Sielbauten. 14. Umänderung eines Schlachthauswagens zu einem Aranwagen. -15. Vorlage der Rechnung und des Verwaltungsberichts für 1903. 16. Vorlage der Rechnung des Gas- und Wasserwerks für 1903. 17. Borlage der Rechnung des Elektrizitätswerts. 18. Jugendfest 1904; Rechnungsstellung. 19. Voranschlag des Gaswerks für 1905. 20. Voranschlag des Wasserwerks. 21. Voranschlag des Elektrizitätswerks. 22. Boranschlag des Polizeiamts.23. Voranschlag des Stadterweiterungsfonds. 24. Beschaffung von Räumen für die Bürgermeisterei. 25. Ges such des Oberhessischen Geschichtsvereins dahier um Ueberlassung einiger gelegentlich der Kanalisationsarbeiten gefundener 26. Droschtentarif für Fahrten nach dem Eichenstämme. Braunsteinbergwerk. 27. Die Leseholznuzung in den Stadtwaldungen. 28. Gesuch des Wilhelm Schmid da hier um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Löwen. gasse 2. 29. Desgleichen des Peter Waterkamp dahier für die Steinstraße 76. 30. Desgleichen des A. 8 pp dahier für die Frankfurterstraße 36. 31. Desgleichen des A. Simeth dahier für die Walltorstraße 24. 32. Gesuch der Witwe der Eva Graf dahier um Erlaubnis zum Branntweinverkauf im Hause Landgraf Philipp- Plas Nr. 8. 33. Gesuch des Gustav Adolf Müller dahier um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Bahnhofstraße 34. ** Der Gendarm i. P. Georg Schneider zu Gießen hat eine Petition bei der Zweiten Kammer eingereicht, in der er um Erhöhung seiner Pension nachsucht, da seine Dienstunfähigkeit infolge eines Unfalles im Dienste eingetreten sei. - - S ** Ein Kursus für Fleisch beschauer beginnt morgen im Gießener Schlachthaus unter Leitung des Schlachthof- Direktors Dr. Liebe. ** Die Staare sind bereits eingetroffen und haben damit den nicht mehr fernen Frühling angekündigt. A Konzertverein Gießen. Das zweite Orchester tonzert fand am Sonntag in der gut besetzten Turnhalle statt. Zu Beginn der Vortragsfolge hörten wir Wagners wunderbares Vorspiel und Schluß des 3. Aufzugs aus " Barsifal", leider in der Wirkung etwas durch das wenig stimmungsvolle Innere der Turnhalle beeinträchtigt. Mozarts Es- dur- Biolinkonzert fand durch seine anmutige Interpretin Fräulein Helene Ferchland Berlin eine XBurgfolm on Intereffe fein mert nunmehr Fürften bon Sol tom Prinzen Geo Mede besonders h gebaut habe um en Einwohnern quelle zu eröffne Bum Segen! fönlich vorgeno „ Georgshütte". N 30 Jahre gewor arebrige Riefenwe nicht allein für wohl hier an die Hocht Fein Vein Pri Fe Fe De Ho Rb Babu ge Ausführun des Gebot er find solche Un i berzer quickende Wiedergabe. In 5 Werken und Werkchen ( einschließlich der Zugabe ,, Berceusse von Cui") redeten dann zwei Russen zu uns. Tschaikowsky's" FünftaftGraziella" gefiel dem Bublifum ersichtlich dant der raffinierten Instrumentation und des schmiegsamen, wenn auch nicht * Wetzlar. Im Siegener Boltsblatt" lesen wir| Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 27. Februar 1905. folgende erbauliche Nachricht: De gelegten Bimmer allzu wählerischen Melos. Die 3 Violinenstücke von reichten Probe interessierten durch Originalität in knappfter Form. Eine Forderungen. Gegen einen Preis von 16 Mark und die t find; rhältniss ftehende Breis orderten Brei nicht erwath en Falle( zu Durchgebrannt unter Hinterlassung zahlreicher Leidtragender ist der Inhaber des Bureaus„ Juftitia", mit Namen Wiggers. Seit einiger Zeit hatte er sich hier etabliert, er betrieb nach dem Muster bekannter derartiger Bureaus hauptsächlich ein Geschäft des Eintreibens von nötigen Prozente von den eingetriebenen Forderungen genossen die Einwohner Siegens das Glück, Abonnenten dieses Juftitia"-Bureaus zu sein. Der Herr Wiggers lebte über se ne Verhältnisse hinaus, wo er 10 Mt. einnahm, gab er das Doppelte aus. Dabei war er sich sicher bewußt, daß die meisten Gelder, die er verausgabte, ergaunert waren, ergaunert auf Kosten meist ärmerer Handwerker und Gewerbetreibender. Wohl zumeist durch sein, dem Kenner auf" Ochsen Kälber Schweine Höchste Schlachtviehpreise in Frank urt a. M. Fleischpreise in Gießen 50 kg Schlachtgewicht 72-74 M. 1/2 kg 70-80 f. do. 80-82 f. 64-65 1/2 11 " 70-74 17 do. do. 60-72" " Getreidepreise in Mannheim Weizen 100 kg Roggen do. Brotpreise in Gießen 18.75 M. Weißbrot 2 kg 52 f. 14,60 Schwarzbr. do. 48 W 17 Gießener landwirtschaftlicher Wetterbienst. Derber als 3 mit Kleinigkeiten rechten wollte. Ja, das eine hat die Auf- fallendes, den Nichtkenner dupierendes, großartiges Auftreten, den 1. März. Meist trüb, zeitweise windig, etwas tälter, d ausreichend drigen Gebote usidreibunge bernden zu er Der in Betragt zu eraen ift. Se fann nicht erteilt me er sonst gli deftford Dern die riferen vählenden den, so ist d ches für de in Abwägu preiswürdig menden G e Gebote ab find im F m Drte de wohnendu berücksichtig eiden Vorau en Händlen timmungen Nachteil erip bruar 1905. etenfigur 4 Uhr, umfa -2. Baugeju der Johanne 5. Ihring fir Baugefud de 8. 5. Ge a Erlaubni uschens. ng von Gra bänderung& Mittelweg Eheleuten.- argarethenhütte Kläranlage.Kläranlage. n.- 14. Um em Aranwagen waltungsberi des Gas- und Rechnung des 4; Rechnungs für 1905. Boranschlag be Bolizeiamte. 8.- 24. Be ei. 25. m Ueberíaffu gefunder en nad bem ung in den Schmid de Hause Löw ertamp bah des A. 8 Deegleiden de -32. Gesuch Erlaubnis zum lipp- Play N dahier um ahnhofftrage Schneider César Cui, Kabinettstückchen der neurussichen Schule, nationale Note verlieh den Stücken gewissen Reiz.- Mit höchster Spannung wurde das Hauptwerk des Abends erwartet„ Tod und Verklärung" von Rich. Strauß. Schien doch die Aufführung dieses Werfes für unsere Verhältnisse ein Wagnis. Dank der unermüdlichen Arbeit der Ausführenden in den Proben dürfen wir das Wagnis als gelungen bezeichnen. Es hieße einfach undankbar sein, wenn man anstatt wohlverdienter Anerkennung nach allen Seiten, führung sogar zweifellos erreicht: Es haben viele, die Strauß nur als den verwegenen ,, Neutöner" fannten, ihn am Sonntag von Herzen bewundert. Was Strauß' Lieder und die feinerzeit aufgeführte Jugend- Symphonie nicht vermochten, Tod und Verklärung" ist es gelungen, den Boden zu bereiten für seine weiteren Tondichtungen bei den Hörern. Wird uns die Zukunft einst" Ein Heldenleben" schenken? Jebenfalls verdienen schon für diese Probe moderner Musit Dirigent und Orchester und nicht zuletzt der Konzertverein als solcher Dank und Anerkennung. zen Rammer Senfion nachf falles im Dienk dhauer beginn ung des Schlad ( Klein- Linden, 24. Febr. Auf Wunsch der hiesigen Ditsgruppe des Deutschen Flotten- Vereins hält Eisenbahnsekretär Blum Offenbach am 11. März in der Deutschen Eiche" einen Lichtbildervortrag aus Deutschlands Seeund Kolonialleben. -a- Klein- Linden, 27. Febr. Der hiesige Gesang berein „ Eintracht" veranstaltete am Samstag Abend eine gemütliche Abendunterhaltung, auf der gesangliche und deklamatorische Vorträge in den Tanzpausen auf das amüsanteste abwechselten. hat dieser saubere Herr sein„ Geschäft" gemacht. Es fann vor derartigen Schwindelunternehmungen nicht genügend gewarnt werden. Wie noch mitgeteilt wird, sind auch verschiedene Weblarer Geschäftsleute durch diesen Judustrieritter geschädigt worden. Die Straftammer Weglar erkannte gegen den Obertertianer Amend, der den Quartaner Cloos durch unvorsichtiges Umgehen mit einem Revolver erschoß, auf 3 Monate Gefängnis. ? Löhnberg a. d. 2., 25. Febr. Heute vor 30 Jahren wurden die aus dem Brande der Löhnberger Mühle beschädigten Vorräte in öffentlicher Auftion partienweise versteigert. Bei dem damals wenige Tage vorher stattgefundenen furchtbaren Brande wurde nicht allein die innere Einrichtung des folossalen 5- ftöckigen Gebäudes vernichtet, sondern auch fast der gesamte Vorrat von ca. 2000 8tr. Frucht und 6000 Säcken Mehl wurde total vom Feuer vernichtet. Das Feuer verbreitete sich mit rasender Geschwindigkeit, sodaß die Arbeiter( Bewohner) nur mit Mühe das Leben retteten. Das verheerende Element spottete troß des großen Wasservorates der nahen Lahn jedem Löschungsversuche. Die Nass. Brandversicherungsanstalt hatte den Brandschaden mit 366 000 Mt. zu decken. -w- Weitershain, 26. Febr. Heute fand hier eine Versammlung statt zwecks Besprechung der Weiterführung der Bahnlinie Marburg- Dreihausen nach Mit ck e. Die Versammlung war sehr zahlreich besucht, besonders Bernsfeld und Azenhain waren gut verschaft treten. Auch waren Herren aus Grünberg anwesend. Die Bersammlung nahm einen guten Verlauf. Wie wir hören, findet in 14 Tagen eine zweite statt. -w- Weitershain. In der Nacht auf den 25. Februar wurde bei einem Einwohner ein Einbruchsversuch gemacht. Die Diebe planten, den Einbruch von der Schlaf stube dez Dienstmagd aus zu unternehmen, doch wurde der Hausherr durch dabei verursachtes Geräusch geweckt, worauf die Einbrecher eiligft verschwanden. XBurgsolms( Kr. Wezlar), 26. Febr. Es dürfte von Interesse sein, zu erfahren, daß das hiesige Hüttenwert nunmehr gerade 30 Jahre besteht. Der von dem Fürsten von Solms- Braunfels angelegte Hochofen wurde bom Prinzen Georg angeblasen und hob derselbe in seiner Rede besonders hervor, daß der Fürst nicht allein die Hütte gebaut habe um des Geldgewinnes halber, sondern auch um den Einwohnern des Solmser Landes eine neue Nahrungsquelle zu eröffnen. Dem Gründer zur Freude, dem Lande zum Segen! Der Taufatt wurde von Sr. Durchlaucht persönlich vorgenommen und erhielt die Hütte den Namen die Georgshütte". Was aus dem Hüttenwerk im Laufe dieser 30 Jahre geworden, vor allem welche Dimensionen das nunmehrige Riesenwert angenommen und welchen Segen dasselbe nicht allein für die engere Heimat gebracht hat, brauchen wir wohl hier an dieser Stelle nicht weiter zn erörtern. roffen und habe fündigt weite Drefter efepten Turnhall wir Wagner 3. Aufzuge au burch das weni beeinträchtigt feine anmutig nd- Berlin ein N O Friedberg, 27. Febr. Die Gründung einer„ Oberhessischen Geflügel- Verwertungs- GenossenFriedberg" fand gestern Nachmittag in den Drei Schwertern" definitiv statt. Der Geschäftsanteil ist auf 50 it. festgefeßt, womit eine Haftsumme von 100 Mt. verbunden ist. Die Mastanstalt( Zentrale des Unternehmens) kommt nach Friedberg, da Friedberg mitten in der Wetterau liegt, die besten Post- und Bahnverbindungen hat und Frankfurt, Bad Nauheim und Homburg in der Nähe liegen. In den Vorstand der Genossenschaft wurden per Attiamation gewählt: Defonomierat Schlenter- Friedberg, A. SchwanGießen und Gutspächter Gornemann- Obernhofen. Marktberichte. Gieben 28. Februar. Auf dem heutigen Wochenmarit tofteten Butter per fb. 0.95-1.00 wt., Hühnereier per Stück 8-9 Bfg., Enteneter St. 0 Bfg., Rafe per St. 6-8 Pfg., Kasematte 2 St. 5-6 Bfg Erbsen per Liter 21 Bfg., Binsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar . 0.80-1.00, Hühner per Stud Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfd. 00-00 fg., Ochsenfleisch per fb. 70-80 g., Rindfleisch per fb. 62-68 Big. per Pfo. Schweinefleisch 60-72$ ia. Schweine fleisch gesalzen per fund 0.76 fg., Kalbfleisch per fo. 70-74 Pfg. Hammelfletsch per fb. 50-74 fg., Kartoffeln pro 100 llo 6.00 6. 6 50 Mt., Zwiebeln per 3t. Mr. 8.00-10.00, Weistraut 10-15 Bf. per Stüd, Zentner 3-4 Mr. Mepfel per Zentner 6-10 Mr. Zwetschen per Zentner 0,00-0.00 Nüsse 100 St. 25-30 Pfg. Milch per Liter 18. Pfg. Dauer der Maritzelt von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenflände bes Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten brei Stunden der Marktzeit im Umherziehen fellgeboten werden. Backartikel. Hochprima Weizenmehl.. Pfund 13 Pfg. Feinstes Kaisermehl Feinstes Blütenmehk Prima Stampfzucker. 15 " " 18 "" 24 " Hochprima Schweineschmalz Pfund 49 Pfg., bet 5 Pfund 47 Pfg. Feine Tafelmargarine Bf. 50, 60, 70, 80 fg. Feinstes Speiserüböl Biter 53 fg. Detters Backpulver 10 Back 75 Pfg. Hochfeine Vanille 3 Schotten 20 fg. Rheinisches Kaufhaus Bahnhofstraße 26. Giessen Bahnhofstraße 26. mehrfach Niederschläge( meist Schnee). Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betde in Miesen. Rotbäckiges Kind frisch und lebensfroh. So sollten alle Kinder sein, rosenwangig und lebenslustig, und wenn sie es sind, ist ihr Heim ein glückliches. Schwache und kränkliche Kinder können vermittelst Scotts Emulfion zu rotbäckigen und lebenslustigen verwandelt werden, denn Scotts Emulsion ist ein vorzügliches Stärkungsmittel, das ganz besonders dazu geeignet ist, schwächliche Kinder zu fräftigen. Scotts Emulsion besteht aus feinstem Medizinallebertran verbunden mit Stalf- und Natronhypophosphiten. Jeder einzelne dieser Stoffe ist ein für Kinder wohl geeignetes Kraftmittel; ihre Verbindung aber ergibt ein ganz wunderbar nährkräftiges Produkt, das die Kinder, nebenbet bemerkt, mit großer Vorliebe genießen. Herr Regenauer bringt in seinem Briefe die vollste Bestätigung obiger hoffnungbringenden Kunde. Waldsee, Pfalz, den 6. Februar 1904. Unsere fleine jetzt zweijährige Ottilie war im Alter von einem Jahre ein ganz außergewöhnlich schwaches Kind und hatte besonders an Darmfatarrh viel zu leiden. Das Kommen der Zähne, das ihr viel Schwierigkeiten bereitete, brachte sie dann derartig herunter, daß wir jede Hoffnung aufgaben, das Kind am Leben zu erhalten. Bereits der erste Versuch mit Scotts Emulsion fiel jedoch so günstig aus, daß wir noch weitere Flaschen bezogen. Nach kurzer Zeit war der Darmkatarrh völlig verschwunden, die Zähne famen leicht und ohne daß wir etwas davon gewahr wurden, und die Kleine konnte mit 14 Monaten frei umherlaufen. Sie ist jetzt ein frisches, rotbäckiges lebensfrohes Kind. Achtungsvoll ( gez.) Ludwig Regenauer. Kräftigt Eure Kinder! Es ist eine Freude für Ste selbst und eine Pflicht ihnen gegenüber. Wenn es wichtig ist, ein schwächliches Kind zu kräftigen, so ist es noch wichtiger, das Werk ohne Verzug zu beginnen, denn heute vorgebeugt, mag schon morgen die Entwickelung einer das Kind bedrohenden Krankheit verhindern! Scotts Emulsion wird von uns ausschließlich im großen an Apotheken und Großhandlungen verkauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Maß, sondern nur in versiegelten Originalflaschen in Karton mit unserer Schußmarke( Fischer mit großem Dorsch auf dem Rücken). Scott& Bowne, G. m. b. H., Frank furt a. M. Bestandteile: Feinster Medizinal- Lebertran 150,0, prima Glyeriu 50,0, unterphosphorigsaurer alt 4,3, unterphosphorigsaures Natron 2,0, pulv. Tragant 8,0, feinster arab. Gummi pulv. 2,0, destill. Wasser 129,0, Alkohol 11,0. Hierzu aromatische Emu fion mit Zimt-, Mandel- und Gaultheria- Del je 2 Tropfen. Kochregeln für MAGGIS Suppen( Schutzmarke KREUZ -STERN 1. Man ne hme zum Kochen das vorgeschriebene Quantum Wasser, aber wirklich nur Wasser und nicht etwa gesalzene Fleischbrühe. 2. Man koche die Suppe auf kleinem Feuer und zwar einzelne Würfel genau so lange, als es die Gebrauchsanweisungen vorschreiben, mehrere Würfel zusammen etwas länger. 3. Man füge den Suppen weder Salz noch Pfeffer bei, da sie die erforderlichen Gewürze bereits in genügender Menge enthalten. Tafelbutter. 8.50, Naturbutter Ila. Mt. 8 naturr. tgl. frisch 10 Pfd. Celli 04er Ernte, hell u. hart 10 Pfd. Bienenhonig Colli t. 5.50 3. Probe. ButElster Käse volfett, 10 Pfd. Colli Mk. 5.-, ter und Honig Mt. 7.25. Halbfett Mt. 4.-, Kümmelkäse 3.50, zur Probe 12 Butter u. Tlster Käse Mk. 7. schneeweiß, staub- u. stielfrei DauGänsefedern nenreich pr. Pfd. Mt. 1.75, dieselben ff. geschliffen per Pfd. Mt. 2.40, Daunen 3 Pfd. genügen z. Oberbett per Pfd. Mt. 4 bis 5.50. 1904er Legehühner fracht- u. zollfrei jeder dt. Bahnstation, garantiert lebend. Ankunft, in beliebiger Farbe, 13 Std. m. Zuchthahn M. 25.50. Spitzer, Tluste 104, via Oderberg i. Schles. COO Philipp Weiler, Cigarrengeschäft. Giessen. Kirchenplatz 1. Für geringen Einsatz! Gr. Gewinnauslichten! nur 1 mark kostet ein Los der beliebten u. gewinnreichen 44ten Gothaer Geldlotterie 3338 Bargeld- Gew. und eine Prämie mit zus. 48000 MK. Grösst. Gew. I. günst. Falle 25000 Mk best. aus einer Prämie v. 15000 Mk. und einem Gewinn von 10 000 Mk. a. 8. f. Auszahlung ohne j. Abzug. Ziehung bereits am 2. und 3. März 1905 staatl. Lotteriedirektion durch die in Darmstadt. Lose à 1 Mark. Il Lose für 10 Mk. ( Porto u. Liste 25 Pfg.) bei: Wilh. Semmler, C. Lublinsky, August Frees. Freibant. Richard Buchacker, Hauptkollekteur, Giessen, Neuenbäue 11. OQOOGOO Schweinefleisch 45 Pfg. Geschäfts- Eröffnung. Mit dem heutigen Tage eröffne ich dahier 4 Bahnhofstrasse 4 ein der Neuzeit entsprechendes Glas-, Porzellan- Haushaltungsgeschäft nebst Galanterie- und Luxus- Waren. Durch gemeinsamen Einkauf mit befreundeten grösseren Geschäften bin ich in der Lage besonders billig zu verkaufen. Nachstehendes Preisverzeichnis bitte ich ganz besonders zu beachten. Glaswaren. Wassergläser Weingläser Porzellan u. Steingut. Kr. 51. Infectionspreid Beffen, ble reife We Retlame Rebaltion u. Haupt Fer für S von 44 Pfg. an Seitdem Finan & nfommensteuer Generreformen n Preußen und nicht zur Umwandlung, führung neuer es fich immer n augenblicklichen ausgaben. An Coma hat ma Emaille. Salzfässer Bierbecher Bierbecher mit Goldrand 6 Stck. 25 Pfg. Stck. 9 doppelt 5 Stck. 9 Stck. 10 Teller "" Dessertteller Stck. 8 Pfg. von 6 Pfg. an Töpfe Eimer 99 Obertassen 8 دو 29 "> :) Eimer, gross und schwer Schüsseln 69 87 " 97 " 2 3 وو " 15 وو " 9 دو Tassen m. Untertassen 15 دو 29 " Pfannen 24 " 2 و, " دو Schüsseln 17 " ,, Platten 19 " Bierservice, Krug m. 6 Gläser 89 55 " 2 " 9 Zuckerschalen Stck. 9 " دو " Wasserflaschen mit Glas 19 178 258 47 " 99 دو دو دو دو دو د, و, 22 Waschschüsseln 50 " 9 " دو Bundformen 50 99 97 29 Kaffeekannen 48 دو وو وو Salz- und Mehlfässer 50 99 99 Leuchter 19 99 وو 99 Zink- Eimer, Wannen und Waschtöpfe. Mr. 50. Terrienen Waschgarnituren Kaffeeservice, 9teilig Salz- und Mehlfässer Ein Posten Emaille- Kinderbecher 10 Pfg. Ein Posten Emaille- Kaffeeseier 10 Pfg. - enorm billig. Alle Haushaltungsartikel als Kaffeemühlen, Reibe- und Fleischmaschinen, Buttermaschinen, Bügeleisen, Kohlenkasten, Eisentöpfe etc. Grossartige Auswahl in Geschenkartikeln jeder Art wie Portemonnaies, Albums, Photographie- Rahmen, Spiegel, Broch en, Haarschmuck. 1.25 Mk. an, Zuglampen Küchenlampen von 25 Pfg. an, Tischlampen von Alle Sorten Bürsten, Schrubber, Putz- und Wichskasten etc. Bitte meine Schaufenster zu beachten. Reelle aufmerksame Bedienung. Jeder Käufer erbält ein Geschenk. ** von 3.85 Mk. an. Streng feste Preise. Max Marum, Giessener Bazar Vitello 92'000 im Gebrauch! Filiale: Berlin S 4 Bahnhofstrasse 4. bürgt Jhnen für beste Qualität kaufen Sie nur Vitello! Blickensderfer chreibmaschine Vollkommenstes, vielfach patentiertes und preisgekröntes System; vielseitigste Vor züge und Neuerungen; größte Einfachheit Ratalog franko. und Dauerhaftigkeit.Preis Mk. 175. u. Mk. 225. Leipzigerstr. 29,( Ecke Friedrichstr.) Groyen& Richtmann, Köln. Seltersweg 83 H. Geräumiges 4- Zimmer Logis mit Züchtige Küche, auch zu kontor- und Lager: Backsteinmaurer räumen geeignet, ber 1. Apr I zu bermieten. Brüder Schmidt. sofort gegen hohen Lohn gesucht. zu melden beim Betriebsführer Schloffer- Lehrling Joh. Meurer, Stollenbau Rambach bei Wiesbaden. sucht M. Dörr, Schlossermeister Möbl. Zimmer Gießen, Nord Anlage 8. Hilfe* amburg Fichteftr. 33. * g. Blutstod. Timerman in der 1. Etage billig zu verm. Gießen, Dammstraße 44. Versteigerung. Mittwoch, den 1. März, nachmittags 2 Uhr werden im Biekerschen Saale, Neuftadt 55, 10 Mille Cigarren bersteigert. Die Versteigerung findet beGeißler, Gerichte vollzieher, Masken- Anzüge, ſtimmt att Clown, Dominos, zu verleihen. Ge öffnet bis abends 10 Uhr, a. Sonntag. Wilh. Karubach Nachf. J. Mand, Weidengasse 1. Ecke Neuen- Bäue 1 Vetroleum- Hängelampe, 1 Irischer Ofen und 150 Weinflaschen billigst zu verkaufen. Bahnhofstrasse 39, p. Gießen. Suche für mein Manufaktur- u. Konfet= tions- Geschäft einen tüchtigen Lehrling unter sehr günstigen Bedingungen. Hermann Wiessler Buzzbach. GrosseWohltätigkeitsGeldLotteric d. Krankenpflege- Anstalten v. r.Kreuz, Strassb. i- E. Ziehung in kurzer Zeit 6052 Baargewinne M. 70000 ohne Abzug. 1. Hauptg. M. 20000 2. Hauptg. M. 10000 3. Hauptg. M. 5000 6049 35000 Gew. zus. Los 1 M.Port.u.List. 30Pf. versendet das Gen.- Debit J. Stürmer, Strassb.E. Giessen: R. Buchacker, W. Semmler. Ph. Weiler und Gg. Carl Volk. 11 Lose 10 Mk. Bekanntmachung. Das städtische Tiefbauamt, Bürgermeistereigebäude, Bimmer 4, erteilt Ausfünfte über die Anlage von Hansentwässerungsauschlüssen an allen Werktagen mit Ausnahme des Samstags, nachmittags von 3 bis 6 Uhr. zu anderen Zeiten fann Auskunft nicht erteilt werden. Gießen, den 26. Februar 1905. Großh. Bürgermeisteret Gießen. Mecum. Verkehrs- Verein Giessen, E. V. Ob Hiermit laden wir die verehrl. Mitglieder zu unserer Generalversammlung auf Freitag, den 3. März d. Js., abends 81% Ugr, in das Café Ebel ergebenst ein. Tagesordnung: 1. Geschäftsbericht, 2. Rechnungs ablage, 3. Vorstandswahl, 4. Verschiedenes. Der Vorstand. Dend und 12. Fort In M während d Schvermu der Antwo schieden So fa ,, Nein, dich da bei ihr dur fleine Mün bringen. Nun, d troden. Sie veri erftemal, da wußten; fie zwischen ihne nach der S Prinz, San An di Schlaja ging, in behagli Leppich Schlepp einen d borhin, So blei hatte ei nicht zu Gine war fie allen schn bewahrt Warun fie am me aus ihrer denken, die Wozu? Es mollte Ruhe ihr Alter n Mann geliel ihrer Ghe au ihr jegt bor überredet! nicht! Sie günstigt, fte nehmen Mar ihr diefer al daß Marias Braut war,