Münze, unt Sen fie mil fein Spre Ten Instru idh am für Em Grunde Versuchen Jestellt, die besonderem bstand der nd in der Hes Sehen dicht an, dem der Rautschul auf den unmerf. bermit ngt, also während Quftspieles falichen." Rojalie blieben. Tagen „ ge Fischer n?" bei dem ch hat e, Marlt mmern. Sumnier Stig mit ich festber das Beiches, nicht so bte die r Herr fneifi Tier ndlerin ißt der en, die ummer reit die eht mir ?" berummer Hund ann ernd den viederbag innerhalb Vögeln, t Hinweis 3 Reichsftra lizetperfonal Moltkeermit auf age 10 Uhr Umzuges ber ftände gegen n berfteigert Feuern. Jem Zubehö Bentner). eßen. Nr. 174. Feiertionspreis: Die einspaltige Betitzeile für ganz OberBen, die Kreise Weglar unb Marburg 10 Bfg. sonst 15 Pfg. Reklamen bie Petitzeile 30 refp. 40 Bfg. Bebattion u. Haupterpebition: teßen, Seltersweg 88. Fernsprechanschluk Nr. 362. Donnerstag, den 27. Juli 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 30 Pfa., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. Grattebeilagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Sickener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Chinas Erwachen. Wie bekannt, hat die chinesische Regierung in Peters burg und in Tokio den Anspruch erhoben, zu den Newnorfer Friedensverhandlungen zugezogen zu werden, damit fie darüber wachen könne, daß der in Washington abzuschlie Bende Vertrag die Interessen Chinas nicht beeinträchtige. Von Petersburg aus ist hierauf gar keine Antwort erfolgt. In Tokio war man nur der Form nach höflicher; doch lautete der Bescheid sehr deutlich, dak Japan ablehnen müsse, irgend einen Einfluß auf seine Entschließungen zuzulassen. Schwerlich wird man in Pefing über diese Abweisung erstaunt gewesen sein. Die chinesische Einrede ist wohl auch nur schandenhalber erhoben worden, lediglich, um den Anschein zu vermeiden, als ob die Pekinger Regierung sich um das Geschick ihrer mandschurischen Provinzen, der Stammlande der gegenwärtig herrschenden Dynastie, sich überhaupt nicht bekümmere. War der Einspruch nur erhoben worden, pour saluer le drapeau, um der Flagge einen Ehrengruß zu widmen, so genügte die bloße Aeußerung, um den Zwed zu erfüllen. Mehr konnte füglich nicht erwartet werden. Chinas Recht auf die Mandschurei ist zwar durch keinen Vertrag, aber durch Chinas Ohnmacht tatsächlich aufgegeben oder wenigstens stark eingeschränkt. China ist, trotz seiner ungeheuren Ausdehnung, und trotzdem seine Bevölkerung der russischen dreifach, der japanischen sogar achtfach an Rahl überlegen ist, für Rußland wie für Javan ein quantité négligeable, d. i. eine unbeachtliche Größe. Von Japan ist es in dem Kriege, der mit dem Vertrag von Schimonofefi schloß, einfach überrannt, von Rußland ohne eigentlichen Krieg widerstandslos mißhandelt worden. Es liegt in der Natur der Dinge, daß es jetzt um seine Zustimmung nicht befragt wird, daß die Entscheidung ohne seine Mitwirkung fällt. Im fernen Osten Asiens ist eben eine starke Verschiebung eingetreten. Als Kaiser Wilhelm den spruch tat, der eine Warnung und Mahnung war:„ Völker Europas, wahret eure heiligsten Güter!" da sah jedermann in den Chinesen die gelbe Gefahr" verkörpert. Wenn man jetzt von der „ gelben Gefahr" spricht, denkt man nicht an China, sondern an Japan. Ob man das mit Recht tut, und mit melchem Recht man es tut, mag dahingestellt bleiben. Nur an die billige Sprichwörterweisheit mag erinnert werden, daß auch die japanischen Bäume nicht in den Himmel wachsen. Doch darauf ist vielleicht hinzuweisen an der Reit, daß zum mindesten mit der Möglichkeit zu rechnen ist, China könne ebenso oder ähnlich wie Japan in erstaunlich kurzer Frist erstaunlich hohen Aufschwung nehmen. Es unterliegt keinem Zweifel, daß in einem Land von 400 Millionen Einwohnern ganz außerordentliche Kräfte gehäuft sein müssen, die bloß aus Mangel an Gliederuna, Organisation, Schulung nicht ausgebildet und frei verfügbar sind. China ist heute auf dem Standpunkt, den Japan vor fünfzig Jahren inne hatte. Nichts berechtigt zu der Annahme, daß es den Chinesen völlig an der Gelehrigkeit fehle, die die Japaner bewiesen haben. Man rühmt den Chinesen Fleiß und persönliche Bedürfnislofiafeit nach; man weiß, daß fie Erben, vielleicht nicht sehr tüchtige und nicht sehr würdige Erben einer alten Kultur find warum sollen wir zweifeln, daß ihre Fähigkeiten ihnen einen Aufschwung japanischen Maßstabs auch gestat= ten? Was man den Chinesen zu ihren Ungunsten heute nachfagt, das hat man vor fünfzig Jahren mit gleichem Jug den Sabanern nachsagen können. Wohlgemerkt: wir sprechen hier von einer Möglichkeit, nicht von einer Gewißheit, kaum von einer Wahrscheinlichkeit. Denn China leidet an seiner Größe. Die ungeheure Ausdehnung des Landes macht die Reform, die in dem viel fleineren Japan überraschend schnell gelang, zu einer Hertulesarbeit. Auch ist kein Zeichen dafür bemerkbar geworden, daß in China ein tatkräftiges Geschlecht von Reformatoren in der regierenden Dynastie und unter den Groken des Landes heraufgestiegen wäre, wie es in Japan zu dessen Glück ſeit zwei Generationen der Fall gewesen ist. Erst jekt zeigt sich ein strebsamer und fester Reformwille, aber auch dieser nur mit einseitiger Richtung. Die Regierung in Sefing hat eine Bewaffnung der Armee nach europäischen Muster angeordnet, und es scheint, daß diesmal die Anordmung ernst gemeint ist und durchgeführt werden wird. Gemik würde das einen Fortschritt einleiten, dessen Ausbleiben nach den schmählichen Erfahrungen der jüngsten Zeit übrigens eine Todesresignation Chinas bedeuten müßte. Doch menn schon die Bewaffnung da ist, so ist das Heer noch nicht da und hat das Heer noch keine Lehrer. Für diese, heißt es, wird jetzt gesorgt. Die Pefinaer Regierung hat 22 Militärhulen eingerichtet- gegen 3 im sahre 1900, in denen 3366 Kadetten nach europäischem Muster ausgebildet werden. Auch an einer Militärakademie und an einer Straenfchule fehlt es nicht. Das ist ein stattlicher Anfang. Bleibt noch die Einführung einer wohlgeordneten AusBebung und die nötige finanzielle Fürsorge. Ob China auch Fonit in seinen staatlichen Reformen in Japans Fußstapfen wandeln gewillt und imstande ist, kann erst die Zukunft igen. Die Lehren der Gegenwart sind für China eindringund hart genug gewesen. Skandinavische Trennungsfchmerzen. ( Eig. Bericht.) Studholm, 25. Juli. Die Worte des Volksliedes es ist ja so schwer, auseinander zu gehn", haben einen allgemeineren Sinn, als alle Sie vermuten, die je die schöne Melodie gesungen haben. Den Schweden und Norwegern wird es wirklich überaus schwer, auseinander zu gehen. Beide Teile haben dazu den fester Willen, die Trennung ist auch schon tatsächlich vollzogen, aber über die Trennungsbedingungen fann man sich so wenig einig werder, daß es beinahe den Anschein gewinnt, man werde sich darüber so lange zanken, bis man im Zorn den gonzen Trennungsgedanken wieder aufgibt. Das schwedische Ministerium Ramstedt war im Herzen geneigt, den Norwegern den Abschied leicht zu machen, zu der Revolution des Storthing Ja und Amen zu sagen. Doch der schwedische Reichstag war dieser Ansicht nicht. Es hat eine Kommission zur Beratung der Angelegenheit eingesetzt, und die Kommission hat solche Beschlüsse gefaßt, daß das Kabinett Ramstedt sich veranlaßt sah, seine Entlassung zu erbitten. Den Norwegern sollen nämlich Trennungsbedingungen auferlegt werden, die zum Teil ganz selbstverständlich, zum Teil närrisch sind, und zum Teil mit der Trennungsfrage nichts zu tun haben. Norwegen soll anerkennen, daß Schweden keinerlei rechtliche Verantwortung ferner für Norwegen habe. Das ist selbstverständlich, denn um der Beseitigung oieser Verantwortlichkeit willen geht die ganze Trennung vor sich. Zwischen Schweden und Norwegen soll eine neutrale Zone eingerichtet werden, innerhalb deren Befestigungen nicht angelegt werden dürfen, vorhandene zu beseitigen sind. Das ist ein närrisches Verlangen, lästig und beschämend für beide Teile. Schweden und Norwegen find feine Raubſtaaten, von denen man besorgen müßte, sie würden übereinander herfallen, wenn nicht ein Buffer zwischen sie gelegt würde. In Norwegen soll eine Boltsabſtinimung über die Trennung veranstaltet werden. Das ist ebenfalls cine närrische Forderung. Wenn in Schweden der Reichstag über die Trennungsfrage kompetent ist, so ist es in Norwegen der Storthing nicht minder. Bleiben noch die Forderungen freier Renntierweide für die schwedischen kappländer an der norwegischen Grenze und freie Warendurchfuhr. Beide Forderungen mögen an sich berechtigt sein, sie haben nur mit der Trennung der Union nichts zu tun, sic müssen für sich allein in besonderem Vertrage behandelt werden. Es ist nicht gut, die Trennungsfrage mit Nebendingen zu bepacken, sonst wird aus der Trennung ein Niß. Der Krieg in Oftalien. Der russische Unterhändler Witte ist von Paris abgereist. Er soll die Gewißheit mitgenommen haben, daß eine neue russische Anleihe in Frankreich nur unter zwei Bedingungen möglich ist: wenn ein dauerhafter Friede zwischen Rußlnd und Japan geschlossen wird, und wenn Rußland eine Verfassung erhält, obwohl von verschiedenen Seiten erkläri wird, das russisch- französische Bündnis werde vor wie nach aufrecht erhalten. Mit dieser platonischen Erklärung ist Rußland wenig geholfen, da in Frankreich anscheinend nicht die geringste Lust besteht, sich in die ostasiatischen Angelegenheiten einzumischen. Ueber die Friedensverhandlungen äußerte sich das japanische Mitglied der Friedenskommission Sato im Namen des Barons Komura, daß bestimmt angenommen werden könne, die Verhandlungen würden zu einem erfolgreichen Abschluß führen. Die japanischen Bevollmächtigten werden sich von dem Gedanken der Mäßigung leiten lassen, und es werden keine übertriebenen Forderungen gestellt werden. Die Stimmung in Japan und Rußland ist dem Frieden günstig, und im Interesse der Menschlichkeit ist der Friedensschluß notwendig. Beide Parteien haben 570 000 Mann verloren, mobon 370 000 auf Rußland entfallen. Der Krieg kostet Japan täglich 1 Million Dollars, und es herrscht die Meinung, daß eine Kriegsentschädigung gezahlt werden müsse. Ferner erflärte Sato, daß der Abschluß eines Waffenstillstandes wahrscheinlich der erste Schritt der Friedensunterhändler sein würde. Japan wünsche nur die offene Tür in der Mandschurei. Die Japaner wünschten den Frieden, aber nicht einen Frieden um jeden Preis. England und die Vereinigten Staaten seien die besten Freunde Japans. Vom Kriegsschauplage liegen feinerlei Meldungen über bemerkenswerte Ereignisse vor, doch scheint die Umgebung von Wladiwostok start von an der Küste freuzenden japanischen Kriegsschiffen beunruhigt zu werden. Aus Tokio wird gemeldet, daß Roschdjestwensky operiert worden ist. Der gefangene Admiral unterzog sich einer Operation, die von gutem Erfolge begleitet war. Seine Stirnwunde wurde geöffnet und ein Knochensplitter entfernt. Sein Befinden ist zufriedenstellend. Politische Rundschau. Deutfchos Reich. * Der vom deutschen Kolonialverein geplanten Ferienfahrt von Reichstagsabgeordneten nach Kamerun scheinen sich Schwierigkeiten in den Weg zu stellen. Die Anmeldungen gehen nicht wie erwartet ein. Eine Verschiebung des Ausfluges ist nicht ausgeschlossen. Zentrumsabgeordnete werden an dem Ausflug überhaupt nicht teilnehmen. Sie haben insgesamt abschlägig geantwortet. * Induſtrie- und Handelskreise befassen sich angelegentlich mit den handelspolitischen Beziehungen zu den Vereinig ten Staaten von Amerika. Die deutsche Abteilung des mitteleuropäischen Wirtschaftsvereins hat eine Denkschrift in der Sache fertiggestellt und an den Reichskanzler und die übrigen Reichsämter gelangen lassen. Das Material für die Wünsche der einzelnen Industriezweige wurde im Wege einer Rundfrage beschafft, bei der vor allem die Woll-, Seiden-, Futter- und Schirmstoff-, Sammet-, Strumpfwarenund Posamenten- Industrie, die Herstellung von Leder- und Lederwaren, die chemische Industrie, die Fabrikation von Zellstoff, Phantasie- Kartonnagen und von geprägten Bapywaren, sowie die elektrotechnische Industrie und die Kolonial- und Materialwarenbranche Berichte lieferten. Die Denkschrift fordert, daß man der Union, wenn sie feine größeren Zugeständnisse mache als bisher, nach dem Vorgang von Frankreich, Italien und Portugal nur einen Teil des Konventionaltarifes gewährt. * Ueber die Verhältnisse der Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit finden gegenwärtig genaue behördliche Erhebungen statt. Die Erhebungen erstrecken sich auf Feuer-, Glas-, Kahn- und Windversicherung, Schlachtvieh-, Viehlebend- und Hagelversicherung, auf Sterbekassen ohne und mit Krankenversicherung, Krankenkassen, Aussteuerkassen, Pensions, Witwen- und Waisenkassen, Unfallversicherung und Haftpflichtversicherungsvereine. Ob gesetzliche Schritte in der Materie zu erwarten sind, wird von dem Ausfall der Erhebungen abhängig sein. Gegen den Alkoholgenuß der Schulkinder richtet sich eine Verfügung der Regierung im preußischen Regierungsbezirk Königsberg. Lehrer und Aufsichtsbeamte sollen ihre ganze Aufmerksamkeit auf den Mißstand lenken, damit in Fällen gewohnheitsmäßiger Verabreichung von Schnaps an Kinder durch die Eltern der Antrag auf Fürsorge- Erziehung gestellt werden kann. Oefterreich- Ungarn ** Die ungarische Regierung will sich den Beschlüssen der widerspenstigen Kommunen nicht fügen. Der Minister des Innern Kristoffy hat den Beschluß des Pester Komitats, das die Ablieferung freiwillig gezahlter Steuern und die Mitwirkung bei freiwilliger Stellung zum Militärdienst verboten hatte, umgestoßen. Die gleichen Beschlüsse der anderen Städtekomitate sollen gleichfalls für ungültig erklärt werden. Ob mit der Ungültigkeitserklärung durch die Regierung die Stadtbehörden zur Raison gebracht werden, ist jedoch min. destens fraglich. ** England. Die Opposition im englischen Unterhause macht dem Kabinett Balfour das Leben recht schwer. Bei der Diskussion des irischen Budgets entstand ein großer Lärm, als der Liberale Churchill den Antrag stellte, das Haus zu vertagen, da der Regierung das Vertrauen des Parlaments fehle. Die Ministeriellen höhnten und die Oppositionellen antworteten mit Rufen wie„ Schämt euch! Werft die Lumpen hinaus!" Derartige Szenen sind im englischen Parlament unerhört. Im Laufe der weiteren Verhandlung erhielt das Ministerium bei zwei Abstimmungen große Mehrheiten, besonders auch in der irischen Verwaltungsfrage, wegen deren es neulich in der Minderheit geblieben war. Die Regierungspartei war voll aufgeboten worden und erzielte so die. ses Ergebnis, durch das die Ministerkrisis endgültig bis zum Herbst vertagt erscheint. Spanien. ** In der spanischen Provinz Cadiz hat die herrschende Hungersnot größere Unruhen hervorgerufen. In Sanlu car- Arjes stürmte die Arbeiterbevölkerung, die sich in großer Notlage befindet, die Bäckereien, um sich Brot zu verschaffen. Belgien. ** Bei einem zur Unabhängigkeitsfeier abgehaltenen Feſtmahl toastete der Präsident des belgischen Abgeordnetenhauses Schollaert auf den deutschen Kaiser und sagte u. a.: ,, Unter seiner energischen und geschickten Leitung hat Deutschland sich in bewundernswertem Maße auf dem Gebiete des Handels und der Industrie entwickelt und vergrößert; seine Marine zählt zu den mächtigsten der Erde. Vor allem ist der Kaiser bestrebt, den Frieden aufr.chtzuerhalten, und dies wird ihm ewig einen Anspruch auf Dankbarkeit der Menschheit geben." Russland. ** Noch immer herrscht eine sehr bedrohliche Lage in Tiflis. Die Geschäfte sind dort von der Polizei gewaltsam geöffnet, weil die Ladenbesizer sich weigerten. Auch ein Bombenattentat kam wieder vor, dem ein Polizeileutnant zum Opfer fiel. In Wilna wurde ein junger Mensch verhaftet, bei dem Waffen und eine große Zahl revolutionärer Broschüren beschlagnahmt wurden. Ausstände sind in den Fabriken und Kohlengruben von Sosnowice und unter den Angestellten der Wladikowkos- Bahn ausgebrochen. - Von den letzten dreizehn Millionen Rubel, die zum Bau neuer Kriegsschiffe ausgeworfen wurden, sind bereits drei Millionen Rubel gestohlen. Türkei. ** Wieder hat eine bulgarische Bande U.theil angerichtet. Nach Angaben der Pforte hat eine bulgarische SarafowBande in Dorran im Wilajet Saloniki 32 Mohammedaner und eine zweite Sarafow- Bande sieben Mohammedaner, getötet. Afrika. Kaiser Menelik von Abessyrien hat eine Münzreform für sein Land angeordnet. Bisher gilt als Zahlungsmittel ausschließlich der Marien- Theresientaler und Würfel aus Steinsalz als Scheidemünze. Anstelle des Maria- TheresienTalers soll ein neuer Taler mit Unterabteilungen in halbe, viertel und achtel Taler, versehen mit dem Bilde des Kaisers Menelik und der Inschrift in amarischer Sprache, eingeführt werden. Die neuen Münzen wurden in Paris geprägt. Amerika. Im Kurhaus vergiftet. Im Sommerfurort Hohe Geiß im Braunschweigischen erkrankten dieser Tage bald nach dem Mittagessen an vierzig Personen. Die Mehrzahl liegt unter schweren Vergiftungserscheinungen darnieder. † Raub auf der Eisenbahn. Als der St. Gotthard- Zug an einem der letzten Abende in Mailand einlief, wollte der Direktor der italienischen Oper im Haag das Kupee erster Klasse verlassen, in dem er die Fahrt gemacht hatte. In diesem Augenblick wurde er von einem Mitreisenden gewürgt und seines Portefeuilles mit 6000 Francs beraubt. Als der Ueberfallene dem Räuber nacheilen wollte, wurde ihm von zwei eleganten Herren unter der Maske der Teilnahme der Weg vertreten. Man hatte indessen die Nummer der Droschke gemerkt, in der der Räuber entflohen war, und so gelang es, diesen zu fassen. Es ist ein Staliener namens Corsi, der mit seinen beiden Komplizen in Basel den Zug bestiegen hatte. ** Die verschiedentlichen Bestechungsaffären unter der Beamtenherrschaft der Vereinigten Staaten ziehen weitere Kreise. Nicht allein im Baumwollhandel, sondern auch in der Tabakverwaltung sollen für Geld Aufklärungen und MitteiJungen von Beamten an die interessierten Kreise abgegeben worden sein. Der Sekretär des Ackerbau- Departements Wilson hat angeordnet, daß Gerüchte, denen zufolge die Berichte über die Tabakernte im Interesse des Tabakstrust zurechtgeschnitten worden wären, gründlich untersucht werden sollen. Der Tabaksbericht für Juli, der sonst stets in den Ernteberichten des Departements veröffentlicht wird, ist noch zurückgehalten worden. Es ist ausgerechnet worden, daß die Makler, denen die Baumwoll- Ernteberichte verraten wurden, Millionen eingeheimst hätten. Der Bundessenator Mitchell wurde zu tausend Dollar Geldstrafe und sechs Monaten Gefängnis verurteilt, weil er seine Stellung als Senator dazu mißbraucht hatte, die Geschäfte seiner Advokatur zu fördern. Heer und flotte. Ein neues Artillerie- Schulschiff. Das Reichsmarineant bestimmte den großen Kreuzer Vineta", zuletzt Flaggschiff auf der ostamerikanischen Station, zum Artillerie- Schulschiff. Umbau und Modernisierung erfolgen kommenden Winter. Die Wiederbesetzung der ostamerikanischen Station wird frühestens im Frühjahr 1906 erwartet. Hof und Gesellschaft. † Die höchste Eisenbahn. Unter Beteiligung zahlreicher Touristen aus aller Herren Länder ist vorgern die Strecke Eigerwand- Eismeer der Jungfraubahn in Betrieb genommen. Die Bahn wird elektrisch geführt, und die Anlagen funktionieren tadellos. Von dem Endpunkt Eismeer hat man einen großartigen Blick auf die Belt der Hochalpen. Man befindet sich dort in nächster Nähe zahlreicher Firnenkuppen und steht unmittelbar über dem gewaltigen Fischerhorn- Gletscher. Es ist beabsichtigt, die Bahn späterhin auw höher hinauf zu führen. Der Kaiser hat sich bei dem König von Dänemari zu einem Besuch angesagt. Auf seiner Ostseefahrt ist der Kaiser vor Wisby auf der Insel Gotland eingetroffen.-- Heute trifft der Kaiser anläßlich des Geburtstages des Prinzen Oskar in Cadinen ein und fährt Freitag von dor nach Danzig, um sich dort wieder an Bord der Hohenzollern" zu begeben. Soziales Leben. † Das gelbe Fieber. Nach der Bekanntmachung des Gesundheitsamts in New- Orleans sind dort seit dem 13. Juni bis jetzt 154 Fälle von gelbem Fieber vorgekommen, und 34 Todesfälle sind festgestellt. ** Der Gro Ronig von der 2 Brebig Bring Oberbeffen Bießen zu einer RB. Am 15 ein von der R Beidsbanknebe antem Birover dg Die Heuernte. Das Mähen der Wiesen wird vielfach noch an bestimmten Kalenderlagen borgenommen, und doch ist für den Zeitpunkt, wo die Wiese gemäht werden soll, nicht der Kalender bestimmend, sondern die Beschaffenheit der auf den Wiesen stehenden Pflanzen. Im allgemeinen soll man beim Beginn der Blüte mähen. Nun ist aber auf einer Wiese nie nur eine bestimmte Pflanze anwesend, son. dern stets ein Gemisch von Kräutern und Gräsern, deren Blütezeit sehr verschieden ist und oft weit auseinanderliegt. Daher soll man das Mähen sofort dann vornehmen, wenn die Pflanzen zu blühen beginnen, welche am meisten auf der Wiese vertreten sind. Immer aber muß man dabei be achten, daß es bei dem Mähen der Wiesen mehr auf die Güte der Ernte, als auf deren Menge ankommen soll. Wie sen, welche mehr als einmal gemäht werden, müssen schon deshalb recht früh dieser Maßnahme unterzogen werden, da mit sich die Pflanzen wieder erholen können, und der zweite Schnitt ebenfalls gut ausfällt. † Ritter Blaubart in Amerika. Schon wieder steht in Newyork ein Prozeß bevor, der einem Frauenmörder gilt. Ein gewisser Carlton steht unter dem Verdacht, einen Freund, dem er Geld schuldete, und mindestens zwei Frauen, die beide an Kinnbackenkrampf starben, vergiftet zu haben. Auch einem stark versicherten Onkel soll er den Weg aus dem Dasein erleichtert haben, und in seinem Besitz befanden sich Adressen von jungen Mädchen aus allen Teilen des Landes. Ob er diese alle der Reihe nach heiraten und ins Jenseits befördern wollte, mag sein Prozeß enthüllen. Der Verhaftetz hat Medizin studiert und sich besonders eingehend mit Giften beschäftigt. Er ging bei seinen Mordtaten höchst raffiniert vor. So hat er seiner Kage gewisse Gifte eingeimpft in der Hoffnung, daß das Tier scine zweite Frau anstecken und vergiften würde. Bergarbeiterstreif auf den staatlichen Kohlengruben in Hannover. Die Verhandlungen sind bisher resultatlos verlaufen. Die Bergbehörde lehnt die Lohnforderungen entschieden ab und will nur zusagen, in eine Prüfung der übrigen Beschwerden wegen schlechter Behandlung, Unsauberkeit in der Grube usw. einzutreten. Für Mittwoch früh hat die Bergbehörde selbst eine Versammlung der Bergleute ins Zechenhaus einberufen, die aber unter strengstem Ausschluß der Deffentlichkeit stattfinden soll. Gleichzeitig macht die Berginspektion bekannt, daß, wer bis Donnerstag die Arbeit nicht wieder aufgenommen hat, die Abkehr erhält. Zehn Mann sollen bereits entlassen sein. Nab und fern. Eine Familie vom Blik getroffen. In Marksdorf bei Fürstenwalde schlug bei einem der letzten heftigen Gemitter der Blizz in das Haus des Bauerngutsbesitzers Große. Dieser und sein neunzehnjähriger Sohn waren auf der Stelle tot. Au ein jüngerer Sohn wurde schwer verlegt, dagegen kami die Ehefrau mit unerheblichen Verwundungen davon. † Post- Diebstähle. Im südlichen Oberbayern treibt zur zeit eine Bande ihr Wesen, die es besonders auf die Postgehäude abgesehen hat. Im Zeitraum weniger Wochen wur den in fünf Postgebäuden Einbruchsdiebstähle verübt, wobei die Einbrecher besonders ansehnliche Mengen Briefmarken, daneben aber auch bares Geld erbeuteten. Tages- Chronik. Eine Typhus- Epidemie ist in Preez in Pommern ausgebrochen. Bei Henkenhagen an der pommerschen Küste ist der dänische Dreimastschoner Johann Friedrich" gestrandet. Im Schwarzwald kam ein Ingenieur bei einem Zusammenstoß seines Motorrades mit einem französischen Automobilfahrer ums Leben. Las Fahrrad als Todesursache. Auf der Dorfstraße in Delsa bei Löbau i. S. wurde ein zwölfjähriges Kind von Angst erfaßt, als es einen Radfahrer kommen sah, troy dem die Mutter es beruhigte. Als aber nun gar der Radfahrer vom Rade stieg und an das Kind die Frage richtete, warum es stehen geblieben sei, übte dieser harmlose Vorfall eine schreckliche Wirkung auf die Kleine. Sie wankte, fiei um und war auf der Stelle vor Schrecken tot. Kunft und Wiffenfchaft. - Vermischtes. Mangel an Heringen. Ueber die Fangergebnisse der Herings- Logger in der Nordsee sind zurzeit wenig erfreuliche Mitteilungen an den Küsten eingelaufen. In sieben Wochen haben die von Glückstadt ausgegangenen Logger der dortigen Fischereigesellschaft nur je 50 bis 60 Tonnen gefangen. Auch die übrigen Fischerei- Gesellschaften haben über sehr geringe Fänge zu klagen. In Elsfleth ist dieser Tage der Logger " Oberrege" mit 284½ Tonnen heimgekehrt; er hatte in Lerbik den Fang von mehreren Loggern übernommen. In Hol land sind die ersten beiden Logger mit einem Gesamtfang von 200 Tonnen angekommen. MK Ein weiblicher Professor. Dr. Florence R. Sabin ist zum Professor der Anatomie an der Johns Hopkins- Universität in Baltimore ernannt worden. Die Dame gilt als eine Autorität in Nervenleiden. + Ein Riesen- Saal. Der Magistrat von Frankfurt a. M. plant für den im Jahre 1907 dort stattfindenden Sängerwettstreit die Erbauung einer Festhalle mit 25 000 Sig plätzen und 14 000 Geviertmetern bebauter Fläche. E wird das der größte Saal Deutschlands. Die Kosten werden drei bis vier Millionen betragen. MR Mittel gegen die Genickstarre. Der italienische Gelehrte Guido Baccelli wendet gegen die Genickstarre mit großem Erfolg Sublimateinspritzungen in die Venen an. In allen von ihm behandelten 15 Fällen wurden die Kraufen gerettet. † Hingerichtete Mörderin. In Schneidemühl wurde vor einigen Tagen das Dienstmädchen Michalina Urbiniak, das das zweijährige Kind des Distriktskommissars Hartung in Kreuz ermordet hatte, hingerichtet. Hus dem Gerichtsfaal. = RM. Der 9 Sulfagefangen foll wiederholt Sel der Mitte feine Vornehme Automobil- Sünder. In Bamberg wurde bor kurzem ein Automobil polizeilich angehalten. Es ge schah das auf eine telegraphische Requisition aus Oberfranfen, wo das Automobil eine Chaise überfahren hatte. Als Schnellfahrer wurde in Bamberg der Fürst Ferdinand von Bulgarien festgestellt. Auch die Kieler Polizei hatte eine ähnliche Aufgabe zu erfüllen. Ein dortiger Schußmann erschien auf der Jacht des amerikanischen Milliardars Vanderbilt, der in der Düsterbrooker Allee mit seinem Automobil zu rasch gefahren war. Der Amerikaner entzog sich den Weiterungen dadurch, daß er mit seiner Jacht alsbald in See ging. = mit Lefen. RM. Bum R.M.Rorr.", a Barunter fuchung n fi im Unterfuchun befäftigt. Bezeic laffung eventuel Die Aufnahme bor ober bad Landes Chuflandes di bie Darmflä gen Grundlage Die Br nifig vorwärts. gefchloffen find, fol werden. Auch ein ** Auf dem liche Veränderunge Schaffung von W ** Die Fefto ber Hardt vor fi Bismardianle 2. Feftrede, gehalter Vertreters der Stu heffischer Präsentierm Feier der Grundstein der Bleiberg bengal * Der Streil bei Hanau brannte Stern". Der Bürge zählt wenigftens die Feuerwehr macht, ge Feuerwehrmann und Hauptmanns verfchi berbat. Die Antwor u. a. wurde der im aus dem zoologis Mitglieder der Feue im Gasthaus zum Feuerwehradjutant Der ehemalige Rhein- Lauf. Bei den Ausschachtungen und Baggerungen im neuen Hafengebiet zu Meiderich hat man seit einiger Zeit Funde von eichenen Planken, Resten alter Fahrzeuge, von Schiffsgerät mittelalterlichen Ursprungs, Ankern, Münzen u. dergl. zu Tage gefördert, durch die die archivalisch bereits aufgestellte Behauptung handgreiflich erwiesen wird, daß der Rhein ehemals nördlich von Duisburg, am Schwanentor vorbei gen Meiderich geflossen ist. Die Fundstelle weist darauf hin, daß der Rhein durch Mittelmeiderich bezt. Lacum( Lacum- Lac- heim d. h. Wohnstätten an den sumpfigen Niederungen des ehemaligen Rheinbettes) geflossen ist und bei Laar sein heuiges Bett erreichte, Ruhrort links liegen lassend. - Die Flucht aus dem Irrenhause. Großes Aufsehen erregt zurzeit die Flucht der schönen Mrs. Wilson aus dem Irrenhause in Poupkeepsie im Staate Newyork. Die Dame berſtand es, den jungen Sohn des Direktors der Anstalt für sich zu gewinnen, der mit ihr durchbrannte. In einem fashionablen Hotel in Connecticut entdeckte man das Paar. Dort berlangte der Vater des Jünglings Rückkehr beider in seine Anstalt. Aber dieser warf sich zum Ritter der verfolgten Unschuld auf und erklärte, die schöne Frau sei ebenso wenig verrückt, wie er selber. Das Pärchen fand auch Mittel und Wege, die Flucht fortzusehen. Nach geltendem Recht kann die Entflohene nicht wieder in die Anstalt zurückgebracht wer. den, wenn sie binnen dreißig Tagen nach ihrer Flucht den Staat Newyork nicht wieder betritt. § Die Lipper Diesseits"-Depesche. An die lippesche Thronfolgefrage erinnert der Prozeß, der zurzeit vor dem Schöffengericht zu Lage in Lippe zur Verhandlung steht. Er richtet sich gegen den Redakteur der„ Lippeschen Landes: zeitung", Emil Neumann, und zwar wegen Beleidigung des Vizepräsidenten des lippeschen Landtags, Stärkefabrikanten Hoffmann in Salzuflen. Die Landeszeitung" hatte auj Grund einer Depesche des Kammerherrn Kekulé von Stradonit in Groß- Lichterfelde an Hoffmann, in der es als „ diesseits" wünschenswert bezeichnet wurde, daß bei der Behandlung der Lippeschen Thronfolgefrage der Reichstag aus: geschaltet werde, Hoffmann bezichtigt, daß er gegen sein eigenes Fürstenhaus mit dessen Gegnern konspiriert und von diesen Instruktionen entgegengenommen habe, so daß sein Verhalten an Hochverrat grenze. Hoffmann behauptet, daß er an dem ganzen Shahzuge des Herrn von Stradonitz un schuldig sei. Der angeklagte Nedakteur will beweisen, daß Hoffmann sogar die Personen kenne, die hinter der Dies seits- Depesche" ständen. Auf Antrag des Verteidigers des Angeklagten wurde die vom Privatkläger Hoffmann bei Gericht eingereichte Verteidigungsschrift verlesen, in der gegen den angeklagten Redakteur der schwere Vorwurf erhoben wurde, daß er nicht aus ideellen, sondern aus materiellen Gründen gehandelt habe und sein Verhalten durch die Sucht nach klingender Münze diftiert gewesen sei. Der als Zeuge geladene Mirister Gevekot ist vom persönlichen Erscheinen entbunden und in seiner Wohnung kommissarisch vernommen worden. Er erklärte, daß er die„ Diesseits- Depesche" ale gegen die Interessen der lippeschen Staatsregierung und des Regentenhauses gerichtet betrachte, und daß er der Ansicht sei, daß in der Depesche das Ansinnen oder die Aufforderung des Herrn Kekulé, v. Stradonitz an den Privat fläger liege, im lippeschen Landtage dahin zu wirken, daß die Reichsgesetzgebung zur Schaffung eines Gerichtshofes über die Thronfolgefrage ausgeschaltet werde. † Wider die Schleppe. Ein Verbot des Tragens von Schleppen an Damenkleidern hat neuerdings der Magistrat der Stadt Laibach erlassen. Jede Dame, die auf öffentTichen Straßen und Plätzen eine Schleppe trägt, wird danach miil Strafe bedroht. † Die Pocken in Paris. Die schwarzen Bocken treten zur zeit in Paris epidemisch auf. Gegen fünfzig Fälle wurde:: feitgestellt. Die Gesundheitsbehörden haben umfassende Vorfichtsmaßregeln getroffen, um die Ausbreitung der Epidemic zu verhindern. † Amerikanische Dampfer- Preise. Aus Newyork form! focben eine Meldung, derzufolge dreizehn Dampferlinier bereinbart hätten, daß der Zwischendeckpreis von Newyor! 1.at cem Mittelmeerhafen mindestens 26 Dollars betragen 10ll. Der Landwirt. Die Girondiften Russlands. ( Eig. Bericht.) Moskau, 25. Juli. zur Annahme gelang Wortlaut: Das gef fieht sich in Anbetrac Führer beim letzten Bersönlichkeit in bif wehrehre wet ge Korps teine genüg dasselbe seine Funt bittet dasselbe, bei Sperrung des Brant * Eine Nachric entbehrlichen Tich und Hepfen- 8tg." in Bilfen( Bilfener teiden Schulver bom Settoliter erhöh erfter Linie um Unter zu tun ift, jährlich werden. Bielleicht gemein beredte Rad bas alkoholisierte Ge Erzeugnisse der deuts Feinheiten" des immer feinen Ersatz ** Ausverka wird mitgeteilt, daß find, ihre Erfahrun Gefeges über unlar Von dem Semstwofongreß, der jetzt zu Ende gegangen ist, wird wahrscheinlich in der Geschichte Rußlands eine neue Epoche datieren, seine Forderungen mögen erfüllt werden oder nicht. Im Falle der Nichterfüllung werden an ihre Stelle viel weitergehende Forderungen treten, und diese wird man nicht abweisen können, wie die der Semstwo- Kongreß männer, der russischen Girondisten, die in Wirklichkeit weit weniger schlimm sind, als sie scheinen. Sie nennen sich Demokraten und werden so genannt, aber demokratisch ist an ihnen einzig das Verlangen nach einer aus allgemeinen Wahlen hervorgehende Volksvertretung. Zu diesem Verlangen sehen sie sich aus Furcht vor dem bestechlichen Beamtentum gedrängt, das jede andere Wahlform fälschen und feine unabhängigen Männer in die Volksvertretung gelangen lassen würde. Zu den Semstwo- Demokraten gehören Männer, die sogar mit einer gemäßigter Autokratie ganz gut sich vertragen, die vollständig zufrieden sein würden, renn die Volksvertretung nur ein beratendes Votum hätte. Breßfreiheit wollen sie haben, um sich des Beamtentums erwehren und seine Korruption aufdecken zu können, Rechtsgleichheit und strenge Gesetzmäßigkeit im übrigen mag der Bar nach seinem Gefallen regieren. Das sind etwa die Anschauungen des kaiserlichen Kammerherrn Scho pow, des Führers aller Gemäßigten im Semstwo- Kongreß. Ihn hat vor drei Jahren Plehwe gemaßregelt. Er gehörte zu den Mitgliedern und der Deputation, die am 19. Juni in Peterhof vom Zaren empfangen wurde. Mehr als geniaßregelt, verbannt und unter Polizeiaufsicht gestellt, war ein anderer Kongreßführer Jwan Petruntiewitsch aus Twer. Ein drittes hervorragendes Mitglied, Fedor Roditschew, war im Jahre 1895 mit dem Verbot jeder Teilnahme an öffentlicher Tätigkeit belegt worden, weil er sich unterstanden, in der Gouvernements- Semitwoversammlung an der eben zum Thron gelangten Zaren Nikolaus II. eine sehr gemäßigt konstitutionelle Adresse vorzuschlagen. Roditschem war eben der Meinung gewesen, und allem Anschein nach hat er sie noch nicht aufgegeben, daß er für sich und die anderen Russen einen Bruchteil der Freiheiten beanspruchen dürfe, bie er 1876/77 unter Billigung des Zaren für die Serben hatte erkämpfen helfen. Die Brüder Fürsten Paul und Peter Dolgorukow, Fürst Schachowskoi, Fürst Georg Lebow, der Großgrundbesitzer Nikolai Levom, dem die aufgeregten Bauern jüngst die Wälder verwüstet haben, Adelsmarschall NowoBilzew, Professor Fürst Sergius Trubeßkoi und Graf Peter Heyden, der Präsident des Kongresses, gehören mit zu den zahmen russischen Girondisten, denen hoffentlich das Schicksal der französischen Vorbilder erspart bleibt. pk Ausstellung der deutschen Landwirtschafts- Gesellschaft. Die Ausstellung wurde Donnerstag mittag in Gegenwart des Prinzregenten, sämtlicher Prinzen und Prinzessinnen des bayerischen Königshauses, des diplomatischen Korps, der Minister und zahlreicher Landwirte eröffnet. Anwesend war auch der preußische Landwirtschaftsminister v. Podbielski. Prinz Ludwig von Bayern eröffnete die Ausstellung mit einer längeren Rede, in der er des allgemeinen Interesses gedachte, welches sowohl der Prinzregent wie der Kaiser der Landwirtschaft stets entgegenbringen, und schloß mit einem Hoch auf den Prinzregenten und den Kaiser. Nach weiteren Ansprachen folgte die Vorführung von Remonten und Militärpferden sowie von anderen Pferden. Prachtvolles Wetter begünstigte die Feier. Innern mitzuteilen weiteren gefeßliche verkaufswesen zu * Weglar, 26. recht. Die Str Lehrer Karl Friedr Bichtigungsrecht übe Der Wetzl. Anz.", De drytliche Sülfe i Das Bridt i ber eine Fabriaffigleit zu wird daher eine Bel eradtet. mit 220 Etid Rindvie Beglar, 26. S ?? Bindeden, 26 feiert bier der Mid Graf Oriola Bibes her Bereine haben ihr Er ?? Rilfenrod, 2 monnte Siriheut Arbiter in ihrer Nat Gepräge erhielt. in unserer Gemeinde Die größte Hochachtur Bonntag vor seinem Groß- Felda. n wird vielfach amen, und doch t werden soll, Beschaffenheit Cokales. ** Der Großherzog empfing gestern u. a. Profeffer König von der Landes- Universität Gießen. *** Prediger- Konferenz. Die Geistlichen der Provinz Oberhessen treten am 2. August im„ Neuen Saalbau" zu Gießen zu einer Konferenz zusammen. m allgemeinen un ist aber auf anwesend, jon Gräfern, deren seinanderliegt. rnehmen, wenn m meisten auf man dabei be mehr auf die men soll. Wie müssen schon en werden, da und der zweite gergebnisse der Denig erfreuliche fieben Wochen er der dortigen gefangen. Auch er sehr geringe ge der Logger -hatte in Lermen. In Hol Gesamtfang amberg wurde ge alten. Es g aus Oberfran en hatte. Al Ferdinand von zei hatte eine Schußmann er rdurs Vander Automobil zu sich den Weite Isbald in See Cusjchachtungen Meiderich hat lanten, Resten alterlichen Ur efördert, durch uptung hand snördlich von Derich gefloffen r Rhein durch d. h. Wohn maligen RheinBett erreichte, Aufsehen er son aus dem Die Dame r Anstalt für einem fashio Baar. Dor! ider in seine er verfolgten ebenso wenig Mittel und Recht fann gebracht wer. er Flucht den ds. 25. Juli. de gegangen ds eine neue füllt werden Den an ihre nd diese wird wo- Kongreß Flichkeit weit nen sich De atisch ist an allgemeinen diesem Ver ichen Beam alfchen und ung gelan en gehören tratie gan n würden tum hätte. entums er n, Rechts mag der a die An o to, des Shn hat zu den n Peter Bregelt, anderer Liver. tichem, ahme an unterstan gan den e fehr ge Roditschen in nach hat ie anderen hen dürfe Die Serben aul und oi, Fürst Lebow, verwüstet effor Für den, der men ruffi der fran RB. Am 15. Auguft wird in Frankenstein( Schles.) eine von der Reichsbankstelle in Schweidnitz abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kasseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden. RM. Der Raubmörder Hudde wird ständig von zwei Hülfsgefangenwärtern Tag und Nacht überwacht. Hudde foll wiederholt Selbstmordgebanken geäußert haben. Er ist in der Mitte seiner Zelle angefettet und beschäftigt sich viel mit Lesen. RM. Zum Fall Chelins fönnen wir, so schreibt die R. M. Rorr.", aus zuverlässiger Quelle mitteilen, daß die Boruntersuchung noch nicht abgeschlossen ist und daß Chelius sich im Untersuchungsgefängnis mit wissenschaftlichen Arbeiten beschäftigt. Bezeichnend ist, daß bisher ein Gesuch um Freilaffung eventuell gegen Raution nicht eingereicht worden ist. Die Aufnahme von Chelius in die Frrenklinik zu Gießen oder das Landeshospital Hofheim zur Beobachtung seines Geistes zustandes dürfte in Kürze erfolgen. Zunächst sollen aber die Darmstädter Aerzte durch ihre Beobachtungen die nötigen Grundlagen lazu liefern. *** Die Brunnen- Anlagen in Queckborn schreiten rüftig vorwärts. Sobald die Arbeiten an den Quellen abgeschlossen sind, sollen ringsum hübsche Anlagen geschaffen werden. Auch ein Forellenteich ist vorgesehen. *** Auf dem Schiffenberg werden gegenwärtig bau. liche Veränderungen vorgenommen; so ist u. a. auch die Schaffung von Wohnräumen geplant. ** Die Festordnung zu der am Samstag Abend auf der Hardt vor sich gehenten Grundsteinlegung der Bismarcksäule lautet: 1. Kaisermarsch von Wagner, 2. Festrede, gehalten von Prof. Dr. Haller, 3. Rede des Vertreters der Studentenschaft, 4. Hammerschläge, 5. Alt. hessischer Präsentiermarsch vom Landgrafen Ludwig IX. 3ur Feier der Grundsteinlegung wird bei Eintritt der Dunkelheit der Gleiberg bengalisch beleuchtet. " * Der Streit der Feuerwehr. In Groß- Auheim bei Hanau brannte es jüngst im Gasthaus zum Goldenen Stern". Der Bürgermeister, der sich für gewöhnlich, so erzählt wenigstens die„ Han. 8tg.", nicht viel aus der Freiw. Feuerwehr macht, zeigte sich bei diesem Brande als geschulter Feuerwehrmann und wollte die Anordnungen des erfahrenen Hauptmanns verschiedentlich korrigieren, was sich dieser verbat. Die Antwort hierauf war nicht sehr freundschaftlich; u. a. wurde der im Dienst stehende Hauptmann mit Namen aus dem zoologischen Gebiet belegt. Die Solidarität der Mitglieder der Feuerwehr führte nun zu einer Versammlung im Gasthaus zum„ Deutschen Haus", in der der beleidigte Feuerwehradjutant sein Amt niederlegte. Eine einstimmig zur Annahme gelangte Resolution hatte ungefähr folgenden Wortlaut:„ Das gesamte Korps der Freiwilligen Feuerwehr sieht sich in Anbetracht der Beleidigung eines ihrer leitenden Führer beim letzten Brande von Seiten einer maßgebenden Bersönlichkeit in hiesiger Gemeindeverwaltung in ihrer Feuerwehrehre schwer getränkt. Wenn binnen acht Tagen dem Korps teine genügende Genugtuung zugegangen ist, wird dasselbe seine Funktionen als Feuerwehr nieberlegen. Ferner bittet dasselbe, bei etwa ausbrechenden Bänden für die Absperrung des Grandplages Sorge zu tragen. " * Eine Nachricht für deutsche(?) Liebhaber des„ unentbehrlichen" Tschechenbiers bringt die Aug. Brauerund Hepfen- 8tg." Danach hat das Bürgerliche Brauhaus in Bilsen( Pilsener Urquel) seine Beitragsleistung zum tschechischen Schulverein in diesem Jahre von 4 auf 8 Heller bom Hektoliter erhöht, wodurch diesem Verein, dem es in erster Linie um Unterdrückung des Deutschtums in Desterreich zu tun ist, jährlich mindestens 50 000 kronen zugeführt werden. Vielleicht wirkt diese in ihrer Einfachheit so ungemein beredte Nachricht des Fachblattes doch etwas auf das alkoholisierte Gewissen jener Feinschmecker", denen die Erzeugnisse der deutschen Pilsenerbrauerei für die angeblichen Feinheiten" des Pilsener Ur- Vertschechungswassers noch immer feinen Ecsatz bieten. " *** Ausverkaufswesen. Von halbamtlicher Seite wird mitgeteilt, daß die Bundesregierungen ersucht worden find, ihre Erfahrungen über die seitherige Wirksamkeit des Gefeßes über unlautern Wettbewerb dem Staatssekretär des Innern mitzuteilen und sich auch über das Bedürfnis nach weiteren gefeßlichen Maßregeln gegen Mißstände im Ausverkaufswesen zu äußern. der * Weglar, 26. Juli. Neberschrittenes Züchtigungsrecht. Die Straffammer verhandelte u. a. gegen den Lehrer Karl Friedrich E. von Roth, der angeklagt ist, das Büchtigungsrecht überschritten zu haben. E. hat, so schreibt Wehl. Anz.", mehrere Schulkinder dermaßen gezüchtigt, daß ärztliche Hülfe in Anspruch genommen werden mußte. Das Gericht ist der Meinung, daß der Angeklagte sich nur eine Fahrlässigkeit zu Schulden habe kommen lassen und wird daher eine Geldstrafe von 20 Mt. für angemessen erachtet. * Weglar, 26. Juli. Der heutige Vichmarkt war mit 220 Stück Rindvieh und 570 Stück Schweine befahren. ?? Windecken, 26. Juli. Am 5., 6. und 7. August feiert bier der Niddertal- Sängerbund, Vorsitzender Graf Oriola- Büdesheim, sein 25. Stiftungsfest. Etwa 35 Bereine haben ihr Erscheinen zugesagt. ?? Rülfenrod, 26. Jui. Sontag wurde hier der fogenannte Kirscheutanz getanzt, der durch die ungarischen Arbeiter in ihrer Nationaltracht noch ein besonders buntes Bepräge erhielt. I Groß- Felda. Unser Pfarrer, welcher erst ein Jahr in unserer Gemeinde gewaltet und trotzdem bei jedermann die größte Hochachtung sich erworben hat, hält fommenden Sonntag vor seinem Weggange nach Vilbel seine Abschieds: predigt. Es werden darum wohl alle Gemeindemitglieder es sich nicht entgehen lassen, ihm nochmals zuzuhören und ihm dadurch den Dank für sein freundliches Auftreten zum Ausdruck zu bringen. Friedberg, 26. Juli. Zur Errichtung eines Volksbades ist hier in den letzten Tagen Terrain ange fauft worden. * § Weisenau, 26. Juli. Verbotene Stadt. Während der ganzen Dauer des am Samstag, Sonntag und Montag hter abgehaltenen zehnten Stiftungsfestes des sozial. demokratischen Gesangvereins ängerlust war sämtlichen Militärpersonen der Besuch des Ortes untersagt. * Mainz, 26. Juli. Einen schönen militärischen Ausflug nach dem Niederwald machte dieser Tage das 1. Bataillon des Infanterie- Leibregiments Nr. 117 unter Führung des Bataillonsfommandeurs und der Bataillons: offiziere. In der Sonntagsbekleidung und mit wohlgefülltem Brodbeutel rückte das Bataillon mit Musikbegleitung Dampfer„ Undine" einzuschiffen. Begünstigt vom schönsten an die Landestelle am Feldbergplatz, um sich auf dem Wetter und mit fröhlichem Gesang ging die Fahrt bis nach Aßmannshausen. Im Jagdschloß wurde dann Raft gemacht. Die Musik konzertierte, die Kompagnien sangen im Männerchor einige Lieder zur Freude der zahlreichen Touristen im Jagdschloß. Um 7 Uhr fuhr der Dampfer von Rüdesheim ab und nach 21/2 Stunden genußreicher Fahrt legte er wieder am Feldbergplaz an, wo das Bataillon in einem strammen Vorbeimarsch seinem Kommandeur den Dank bezeugte und gleichzeitig zeigte, daß es sich in tadelloser Verfassung befand. Literarisches. " statistischen Materials verfolgen, so muß man, um offensichtlich zutage tretende wirtschaftliche und industrielle Fortschritte oder Rückgänge feststellen und daraus auf die Entwidelung schließen zu fönnen, größere Beiträume miteinander in Vergleich bringen, da die Schwankungen von Jahr zu Jahr unter Umständen zu Täuschungen Beranlassung geben fönnen. Vergleicht man unter diesem Gesichtspunkte diejenigen drei Industriezweige des Aufsichtsbezirkes, denen vorzugsweise Großbetriebe angehören, so zeigt sich, wenn man einen Zeitraum von 3 Jahren ins Auge faßt, daß die Bigarrenindustrie seit 1901 hinsichtlich der Arbeiterzahl auf der gleichen Höhe geblieben ist, die Textilindustrie einen Rückgang, die Industrie der Metallverarbeitung einschließlich der mit derselben Hand in Hand gehenden Induſtrie ber Maschinen, Instrumente und Apparate, dagegen einen wesentlichen Aufschwung zu verzeichnen hat, einen Aufschwung, an dem fast alle Fabriken der genannten beiden Induſtriegruppen und eine Reihe von Werkstätten mit Motorbetrieb, vorzugeweise aber das Eisenwert Lollar in Lollar, in hervorragendem Maße beteiligt find. Während im Jahre 1901 auf leggenanntem Werfe insgesamt etwa 500 Arbeiter beschäftigt waren, ist die Gesamtzahl nunmehr nahezu auf 1000 Arbeiter gestiegen.( Jetzt hat das Wert bereits über 1000 Arbeiter. D. R.) Die Verteilung der Arbeiterschaft des Aufsichtsbezirks auf Groß- und Kleinbetrieb ist in der nachfolgenden Zusammenstellung gegeben. Es waren beschäftigt am 1. Oftober 1904: In Betrieben mit Anzahl der Betriebe Das sind Prozent aller Anzahl der Anlagen Arbeiter Das find Prozent aller Arbeiter 890 65,5 2441 17,5 6 big 10 11 bg 20 " 218 16,0 1753 12,6 122 11 9,0 1823 13,0 81 6,0 " 2551 18,3 29 2,2 1981 14,2 18 1,3 3415 24,2 Zusammen 1358 21 bis 50 51 bis 100 mehr als 100" Arbeitern Das Bürgerliche Gesetzbuch und die Rechtsprechung des Reichsgerichts. Es ist bekannt, daß der das geltende Recht geradezu ergänzenden Rechtsprechung 1 bis 5 Arbeitern des Reichsgerichts eine hohe Bedeutung auf dem Gebiete des bürgerlichen Rechts zukommt. Umsomehr wurde es bisher vermißt, daß die vom Reichsgericht ausgesprochenen Rechtssäße nicht in handlicher Form mit dem Gefeßestert vereinigt, bezw. an ihn unmittelbar angeschlossen, zugängig waren. Diesem Uebelstande wird nunmehr durch die Herausgabe eines Werkes abgeholfen, das unter dem Titel: Das Bürgerliche Gesetzbuch nebst Einf. Gesetz mit den Rechtssäßen des Reichsgerichts aus den amtlichen Entscheidungen in 8 bil und Strafsachen in Kommentarform" von dem Landgerichtsrat und Hülfsrichter beim Oberlandesgericht Oldenburg D. Riesebieter im Verlage von Gerhard Stalling in Oldenburg i. Gr. herausgegeben ist.( Preis gebunden 7 Mt.) Dadurch ist ein für Proris und Studium gleich willkommenes Hülfsmittel geschaffen. Des weiteren ist unter dem Titel: Die Rechtsprechung des Reichsgerichts zum Bürgerlichen Gesetzbuch und Einführungsgesek, nach den amtlich.n Entscheidungen des Reichsgerichts in Zivil- und Strafsachen. Rommentarweise zusammengestellt von D. Riesebieter, Landgerichtsrat, Hülfsrichter beim Oberlandesgericht Oldenburg" im gleichen Verlage ein zweites Wert erschienen, das sich von dem ersten dadurch unterscheidet, daß es die Rechtsprechung des Reichsgerichts zwar genau in derselben ausführlichen Weise, aber ohne den Gesezestert bringt; an Stelle des letzteren sind Inhaltsüberschriften gesetzt, die Entscheidungen reihen sich an dem Gesetzestert entnommene Stichworte an. Diese Ausgabe bildet für den Gebrauch das B. G.-B., seiner Kommentare und systematischen Bearbeitungen ein handliches, in der Tasche tragbares Hilfsmittel und Nachschlagebuch.( Preis gebunden 360 Mt.) Arbeiterstatistik aus Oberhehessen. Darüber schreibt die Großh. Gewerbeinspektion Gießen als aussichtsführende Behörde Folgendes: Im Aufsichtsbezirk Gießen waren am 1. Oftober 1904 insgesamt 1358 revisionspflichtige Anlagen mit 13964 Arbeitern Davon sind, soweit eine strenge Scheidung vorhanden. zwischen Fabrik- und Handwerksbetrieb möglich ist, anzusehen: 100,0 13964 100,0 Gegenüber dem Vorjahre sind insbesondere in der Arbeiterstatistik die nachfolgenden Erscheinungen bemerkenswert. Die Industrie der Steine und Erden hat durch Eingang von 16 Anlagen eine größere Abnahme von Arbeitern gegen das Vorjahr zu verzeichnen. Eine Reihe von Steinbrüchen, nämlich solche, in denen nur nach vorliegendem Bedarf gebrochen wird, haben im Betriebsjahre stillgelegen. Eine Zementfabrit mit durchschnittlich 100 Arbeitern hat infolge Abkommens mit ihrer Konkurrenz den Betrieb auf 10 Jahre eingestellt. Eine mechanische Buntweberei mit etwa 30 Arbeitern hat wegen ungünstiger Fabrikationsergebnisse den Fabritbetrieb aufgegeben. 2 andere Fabriken der gleichen Branche haben am Schlusse des Vorjahres direkte elektrische Antriebe für ihre Webstühle angeschafft und dadurch erreicht, daß nunmehr von einem Weber 2 Stühle zu gleicher Zeit bedient werden können. Hierdurch aber sind je etwa 20 Weber überflüssig und entweder entlassen oder beim freiwilligen Austritt nicht ersetzt worden. Dagegen ist eine neue Weberei mit etwa 20 Arbeitern in Betrieb gekommen und andere Fabriken der Textilindustrie haben vermehrte Arbeitereinstellung gehabt, sodaß der Industriezweig immer noch ein Mehr von 23 Arbeitern aufweist. Die Zigarrenfabriken weisen gegen 1903 cine Abnahme von 59 Arbeitern auf. Aus faßt allen Industriezweigen sind im Berichtsjahre Klagen über Mangel an Arbeitskräften und namentlich aber über solchen an gelernten und geschulten Leuten gefommen. In einem Kreise, in dem die Industrie nur sehr wenig vertreten ist, erklärte ein Unternehmer der Textilbranche, daß er schon längt eine Neuanlage gebaut und Betriebsvergrößerung vorgenommen hätte, wenn hierfür die nötigen 617 als Fabriken und diesen gleichgeftelte Anlagen mit Arbeitskräfte zu haben wären. Die Bevölkerung der dortigen 11 438 Arbeitern; 345 als Werkstätten mit Motorbetrieb Gegend findet ihren ausfömmlichen Unterhalt in der Hauptmit 1073 Arbeitern; 105 als Werkstätten der Kleider- und sache in der Landwirtschaft und ist deshalb begreiflicherWäschekonfektion mit 353 Arbeitern; 291 als handwerksweise an das gebundene Leben der Industrie und der Fabrik mäßig betriebene Anlagen, für die gemäß§ 120e G. D. nur sehr schwer zu gewöhnen.. vom Bundesrat besondere Vorschriften erlassen sind, mit 1100 Arbeitern. Diese 1358 Anlagen mit 13 964 Arbeitern verteilen sich in nachfolgender Weise auf die 6 Kretse der Provinz: Kreis Gießen Alsfeld Büdingen Lauterbach Friedberg • Schotten. Arbeiterinnen Ar= Anzahl Männliche beiter der Arbeiter ins gewerb= gesamt iu- über 16 bis juam 1. lichen wachgend- 21 21 gend: Oktob. Anlagen sene liche Jahre Jahre liche 1904 er= 496 4596 352 1220 724 307 7198 137 912 86 45 31 7 1081 138 1194 85 36 10 1356 31 385 2066 166 154 220 161 2767 109 761 90 68 19 18 956 93 483 45 48 17 12 605 Provinz 1358 Oberhessen 10012 824 1571 1042 515 13964 Rechnet man die Zahl der letzteren und der in denselben beschäftigten Arbeiterinnen zum Vergleiche mit dem Vorjahre von den entsprechenden Gesamtzahlen ab, so weist die Zihl der Arbeiter eine Zunahme von 159, die Zahl der Betriebe eine solche von 62 gegen das Jahr 1903 auf. Diese Zunahme um etwa 5 Prozent der Betriebe und 1 Prozent der Arbeiter erscheint gering, wie denn überhaupt die alljährigen Unterschiede, abgesehen von Zufälligkeiten, im allgemeinen nur unbedeutend und unwesentlich sind. Will man die Entwickelung eines Industriezweiges an der Hand des Marktberigte. Stehes, 27. Juli. Auf dem heutigen Wochenmartt fofteten Butter per Pfd. 115-1.25 Mt., Hühnereier per Stüd 7-8 Pfg., Enteneier St. 6-7 fg., Käse per St. 6-8 Pfg., Kasematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Bfg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Paar T. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Bfb. 00-00 Pfg., Ochsenfleisch per fb. 70-80 Bfs, Rindfletsch per Bfb. 70-72 Pfg. per Pfd. Schweinefleisch 70-80 fg. Sowetne fletsch gesalzen per Pfund 0.84 Big., Kalbfleisch per Pfd. 70-80 Pfg. Hammelfleisch per Pfb. 50-76 Bfg., Kartoffeln pro 100 Kilo 7.50 b. 800 Mr., Zwiebeln per St. Mt. 8.00-10.00, Weisfraut 10-15 Bf. per Stüd, Zentner 3-4 Mr. Aepfel per Zentner 6-10 Mr. Swetschen per Bentner 0,00.- 0.00, Kirschen per Pfd. 00-00 Pfg. Milch per Liter 20. Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenflände bes Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten bret Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden. Siegener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung is Hessen für Freitag, den 28 Juli. 8eitweise woltig, rielfach Gewitterregen, später Abkühlung. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte. Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentei: Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gießen. Die Ziehung III. Klasse der 6. Hessisch- Thürin gischen Staatslotterie findet am 2. und 3. August d. J. statt. Auf die Notwendigkeit rechtzeitiger Loserneuerung wird aufmerksam gemacht. Giessener Zitherklub Wobätigkeits .. Verein• ⭑ Sonntag, den 30. and Montag, den 31. Juli: Grosses Sommer- und Volksfest auf der ,, Schönen Aussicht" verbunden mit Konzert und Tanz Walldorf's Karussell mit lebensgroßen Pierden. Marine- Schiffsschaukel, Panorama und Schießbuden.- Waffelbäckerei. Bayrische Bierhalle mit Damenbedienung, Extra Tyroler- Konzert. Das Konzert wird ausgeführt abwechselnd von der Musikkapelle der Gießener Freiwilligen Feuerwehr und der Tyroler Konzertkapelle. Aufsteigen eines Riesen- Doppel- Luftballons mit Doppel- Fallschirm- Absturz. Italienische Nacht mit Lampion- Polonaise. Eintrittspreis à Person 20 Pfg., Militär ohne Charge 10 Pfg. Es ladet ergebenst ein. Neuer Saalbau( Stein's Garten) Giessen. Sonntag, den 30. Juli, abends 8 Uhr: GROSSES KONZERT des I. Stockholmer Damen- Gesangs- Quartetts Direktion: Frau M. Hafgren. Original Landestrachten aus Lappland( Schweden). Reichhaltiges Programm: Solis, Terzette und Quartette in deutscher u. schwedischer Sprache. Der Vorstand. Friedr. Seibel Ludwigstrasse 31. GIESSEN empfiehlt !! Thee!! alle Sorten u. stets neuester Ernte. Cacao. Chocolade. 3 Zimmer Wohnung Gießen, Wolkengaffe 13. Eintritt 60 Pfg. Borverkauf in der Muſikalienhandlung mit Zubehör für fofort au berm. des Herrn Ernst Challier 50 Pfg. Philippsgemeinde. Sonntag, den 30. Juli er. Sommerfest Restauration Gambrinusbräu( H. Otto), Frankfurterstr. Von nachmittags 3 Uhr ab: Konzert, Tanz und Volksbelustigung, wie Preisschiessen, Kinderspiele etc. Um 6 Uhr: Aufsteigen eines Riesenluftballons. Abends: Italienische Nacht. Der Gemeinderat. 茶茶 茶 WWW W W W W Noch nachträglich dem lieben Joh. Sann XII. in Burg- Gemünden zu seinem lebthin gewesenen Ge burtstags die herzlichste Gratulation. Bekanntmachung. Es ist die Wahrnehmung gemacht worden, daß aus den öffent lichen Ventilbrunnen Wasser zu gewerblichen und landwirtschaftlichen Zwecken entnommen wird. Da diese Wasserentnahme nach der Bolizeiverordnung vom 25. Mai 1893 unter Strafe gestellt ist, bringen wir die bezügliche Bestimmung erneut zur öffentlichen Kenntnis. Wir haben unsere Organe beauftragt, Zuwiderhandlungen anzuzeigen. Gießen, den 24. Juli 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Polizeiverordnung, Möge er seinen Gästen und betreffend die Benutzung der öffentlichen Brunnen und der städtischen allen, die bei ihm einkehren, noch Quellwasserleitung in der Stadt Gießen. lange Jahre die bewährte Aufwartung machen können. Mehrere Vogelsbergianer. Hausfrauen- Verein Auf Grund des Artikel 56 pos. 1 der Städteordnung wird hierdurch nach Anhörung der Stadtverordnetenversammlung unter Zustimmung des Kreisausschusses und mit Genehmigung Großherzog!. Ministeriums des Innern und der Justiz vom 15. Mai zu Nr. M. J. 13879 für die Provinzial- Hauptstadt Gießen verordnet wie folgt: § 1. Die Benutzung der auf öffentlichen Straßen und Bläßen aufgeftellten Ventilbrunnen der städtischen Quellwasserleitung ist nur für den gewöhnlichen Hausbedarf gestattet; jede weitergehende Entnahme von Wasser aus diesen Brunnen, insbesondere zu gewerblichen oder landwirtschaftlichen Zwecken, oder unter Verwendung von Schläuchen oder Fuhrwerken ist verboten. Gleiches Verbot kann nötigenfalls vorübergehend auch für die öffentlichen Pumpbrunnen auf Veranlassung der Großherzoglichen Bürgermeisterei erlassen werden. Das Wasser aus allen öffentlichen Bennnen darf nur mit reinen Zübern, Eimern und kleineren Gefäßen entnommen werden. Ein unnüßes Laufenlassen der Ventilbrunnen ist verboten. Beim Wasserholen gebührt dem zuerst kommenden für die Füllhöchstens zweier Gefässe der Vorzug. § 2. Stellen Vermittlung Giessen, Seltersweg 56, 1 ( nächst dem Volksbad) Unentgeltlicher Nachweis für Dienst, Haus- und Zimmermädchen Köchinnen, wärterinnen, ung Lauf: Puzz- und Waschfrauen. Im Anschluß an den Kauf- Jede Verunreinigung der öffentlichen Brunnen, sowie männischen Verein: Verkäufer: der zugehörigen Ständer, Schächte und Vorschächte, Ablaufschalen, innen, Buchhalterinnen, Kassierer- Tröge und Rinnen, desgleichen das Ausspülen, Ab- und Auswaschen innen; an den Hausbeamtinnen- aller Art von Gegenständen, sowie das Waschen von Gemüse 2c. und Verein Stüßen, Kinderfräulein, das Viehtränken an den öffentlichen Brunnen ist untersagt, unbeHaushälterinnen, Gesellschafter- schadet der Befugnis zur Entnahme von Wasser zu letterem 3wed. Desgleichen sind verboten alle Handlungen beim Gebrauch der innen gegen vorschriftsmäßige Geöffentlichen Brunnen, welche im Winter zu gefährlicher Eisbildung bühren. Anlaß geben können, ferner das Entleeren von Wasser in die Schächte der Pumpbrunnen und in die Vor- oder Einlauf- Schächte der Ventilbrunnen. § 3. Bekanntmachung. In letzter Zeit ist es meh fach vorgekommen, daß innerhalb der Stadt Gießen ohne polizeiliche Erlaubnis nach Vögeln, indbesondere Tauben ze geschossen worden ist. Unter Hinweis auf die Bestimmungen der§§ 367 Nr. 8 und 368 Nr. 7 des Reichsstrafgesetzbuchs machen wir darauf aufmerksam, daß das Polizeipersonal angewiesen ist, unnachfichtlich Anzeige zu erheben. Gießen, den 24. Juli 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Garten: ftraße zwischen Südanlage und Löberstraße von heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 25. Juli 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. 9000000000-000000000 Drucksachen jeder Art liefert schnell und preiswert Albin Klein, Giessen. 60000000 0000000000 Eine Dame sagt es der anderen: Favorit der beste Schnitt. 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Mr. 173 Ober Beslag ( Fortfebung Sun?" fra Pu? e Antwoor Marie zögert fie dann berstim frete, und soviel „ Dein bißd Ach, laj dod was ich leiften fan zeiten" ist teine S „ Sicher nicht; und Gerhard bei tattjejte Sänger. Marie wandte tenden Augen an „ Und du haft z Bugefagt?" denke nicht daran. ja zu, daß mit Ge einlegen würde, at Eramen? Sein legt früheren, follte ich Mündlichen dispen „ Aber meinst du ftreuung gut täte?" Die unbefugte Entziehung von Wasser aus der Quellwasserleitung, sowie jede den Bestimmungen für den Bezug von Wasser aus dem Wasserwerk der Stadt Gießen widersprechende Be nuzung der Wasserleitung ist verboten. Bei Brandausbruch in der Stadt sind alle Zapfftellen der Privatleitungen bis nach Bewältigung des Feuers möglichst geschlossen zu halten. Während der Dauer außergewöhnlichen Wassermangels kann durch Bekanntmachung Großh. Bürgermeisterei die Abgabe von Wasser aus der Wasserleitung im Allgemeinen auf gewisse Tagesstunden eingeschränkt und im Einzelnen auf Veranlassung Großh. Bürgermeisteret durch die unterzeichnete Behörde die Verwendung solchen Wassers feitens der Privaten zum Speisen von Springbrunnen, zum Besprengen von Gärten und Trottoirs, sowie zu gewerblichen Zweden vorübergehend untersagt werden. § 4. Zuwiderhandlungen gegen diese Polizei- Verordnung und die auf Grund derselben erlassenen Verbote werden, sofern nicht höhere gefeßliche Strafen einzutreten haben, mit Geldstrafen bis zu 30 Mt., an deren Stelle im Falle des Unvermögens Haft tritt, bestraft. § 5. Diese Polizei- Verordnung tritt alsbald in Kraft. Gießen, den 25. Mai 1893. Großh. Polizeiamt Gießen. Fresenius. Betr.: Maßnahmen gegen die Tollwut. Bekanntmachung. Nach Mitteilung der Wutschutzabteilung des Kgl. Instituts für Infektionskrankheiten in Berlin ist bet etnem am 21. Juni lf. Is. dahier getöteten Hunde Tollwut festgestellt worden. Unter Bezugnahme auf unsere früheren Bekanntmachungen wird deshalb die angeordnete Hundesperre für den Bezirk der Stadt Gießen, der Gemarkung Gießen, einschließlich der Gemarkung Schiffenberg bis auf weiteres bis auf den 22. September d. Js. ausgedehnt. Gießen, den 22. Jnlt 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 19. Juni 1905 angeordnete Sperre der Löberstrake zwischen Bismarck- und Gartenstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 26. Juli 1905. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 17. Juni 1905 angeordnete Sperre der Stephanftrake zwischen Bismard- und Gartenstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 24. Juli 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Am Samstag, den 29. d. Mts., nachm. 3 Uhr werden im städtischen Hospital, Seltersweg 11, eine größere Partie getragener Kleider, Strümpfe und Unterzeug öffentlich meistbietend versteigert. Gießen, den 24. Juli 1905. Armenamt Gießen. Curschmann. Arbeitsvergebung. Die Spenglerarbeit zur Beschaffung von Lüftungsflappen für die Stadtmädchenschule soll Mittwoch, den 2. August d. J., vorm. 11 Uhr öffentlich vergeben werden." Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, find bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 27. Juli 1905. Städtisches Hochbauamt. - Gerbel. „ Na aber. War genug? Sieh mich ich, er war ohnehin in meiner Jugend a Marie seufzte. „ Und Edith?" fr würde ihr eine recht „ Edith?" Guit ärgerlich die Stirn mit ihrer fleinen, d „ Aber..." " Ja, ja, ich wei Bielleicht auch Ber Stimme wie die bor in dritter oder viert nicht!" „ Aber das ist doc " Für andere alle Augenbrauen water klang dumpf und ein, der das Gesich „ Aber wir, wir sind immer an erster hoch, daß das Gift fann?" Marie hob den den Schmerzenszug ungefehenen durchfär Schauerte fie; fie wu Ausbruch herbeiführe Gruen imara a neffieren gewillt sei. Unvorsichtigkeit der moaren langit befannt lettivgarantie beden garantie bedeutet b über befragt, geita garantie zu ihrer Garanten erforder berichlucken woll ausgeschlossen. Aus dieser Ohne die Siege gien mehr. Un borüber ist, hat das, indem er B nicht ohne weiter Anlaßlich de Silhelm das Antwerpen geid sche Gesandte de fers für den flu lichen Ausdrud, Tegenheit zu eine er den Wunsch a ditionen des deut Seltsamerweise deutschfreundlich g trauen gegenüber geworden. Die Ta Daß eine Fortführ Rönig Leopold h Stille, wesentlich de in belgischen Bolt fit es ähnlich gegon pier die Saat des M Dorden, während Brund vorlag. D