er Kammer ve r. 148. ertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz OberMen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. 3u baltion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362. beurteilen zu 4, dann umjo Wählern zu zuzuführen, for hende Aenderun ten wah inkan fer im Munde -- fällt glän fleine Bühnen. ritt jener alte ger Festtoilette prochene Seft Worte: Mir g. JE 813 begannen Furm auf die nd eroberten sich gezwunDe die Vertei e bedrängten g, geriet die hwanken. Zu Hilfe. Eine ers, erschien it Patronen Munitions rrt von den den an die rt. Schwer er Preußen; ngen, feine Bujammenrrschaft ge Tapferen r in erster tische Tat Friedrich Dicht bernen sich Grund, Bahl bon daß für nd, die Anzahl iten im delt es emeine anfheit, en biltel, sie Stoff Aufdürfen h eine Die bern dem vegung Bedeu fauren der bei En Vor Dienstag, den 27. Juni 1905. Gießener 14. Jahrgang. Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Wetterwolken. Kommt es zu einem deutsch- französischen Kriege?- ( Ein Interview.) Gerüchte über einen drohenden bewaffneten Zusammenzwischen Frankreich und Deutschland setten in den letzten Een die Gemüter in Erregung, selbst die Börsen in Berlin Paris blieben nicht unberührt von dem unliebsamen fluß des angeblich bevorstehenden Unheils. Natürlich pften die Kriegsgerüchte an die französisch- deutschen Verdlungen in der Marokkofrage an. Unser Berliner CB.itarbeiter hatte Gelegenheit, mit einem aktiven Staatsnn über die schwebenden Angelegenheiten zu sprechen und rmittelt uns als Resultat der Unterredung die folgenden sführungen des Diplomaten: Ob es zu einem Kriege mit Frankreich kommt? Die Frage nicht unberechtigt, aber nicht an der rechten Stelle angedht, wenn fie an uns gerichtet wird. Fragen Sie Frankch, ob es einen Krieg will, Sie würden übrigens jetzt eine lich verneinende Antwort bekommen. Vor wenigen Wo, als noch Herr Delcassé die schöne französische Welt rete, hätte die Antwort, wenn sie sich nicht von der Wahrentfernen wollte, anders lauten müssen. Nicht als Herr Delcassé die Herbeiführung eines Krieges als elbstzweck beabsichtigte. Er war vielmehr nur bereit, es f einen Krieg ankommen zu lassen, und er tat das Mögde, um den Frieden unmöglich zu machen. Glücklicherweise nd seinen Landsleuten noch rechtzeitig die Augen aufge= angen, so daß fie ihn wegjagten, ehe er das volle Unheil gestiftet, das nicht zu vermeiden er gesonnen war. Auch aben sie sich redlich und klug bemüht, die törichten Schritte elcassés, die den Ursprung des Zviespalts gebildet, wieder idgängig zu machen. Daß Herr Rouvier sich bei alledem emüht, den Rückzug möglichst schmerzlos und mit tunlichsi ringen Verlusten durchzuführen, wird ihm niemand veraren. Von hier aus wird auch nichts geschehen, ihm seine Posim zu erschweren. Im Gegenteil. Aber reiner Tisch muß macht werden; nicht um einer Eitelkeit willen, die wir gar it besigen, sondern um zu verhüten, daß in dem nicht mit reichendem Nachdruck belehrten Frankreich die dem FricEuropas bedrohliche Verkennung der Machtverhältnisse bald wieder erneuere. Wir sind weit davon entfernt, Frankreich in irgend einem racht als quantite négligeable anzusehen, seine miliiche Kraft gering einzuschäzen. Wir können sogar seinem gsminister vollen Glauben schenken, der dieser Tage erst icherte, die französische Armee sei mit Wassen und allem igen Bedarf vortrefflich ausgestattet, und ihr Offiziers stünde keinem anderen in der Welt nach. Von unserer mee und unserem Offiziertorps brauchen wir das nicht zu sagen, denn alle Belt meiß es ohnehin, und außerdem auf unserer Seite eine sehr starke numerische Ueberlegeni. Dabei ist noch nicht in Rehnung gestellt, daß der Dreiund unerschüttert besteht. während Frankreichs Bundesnossenschaften zuin mindesten als außer Aktivität befindlich betrachten sind. Wir baben also, soweit menschliches Urgeht, feinen Strieg zu fürchten. Daß wir ihn noch wemaet wünschen, fann für andere feinen Rechtsanspruch abgeben, uns schlecht zu behandeln. Von solcher selbstmörderien Einbildung ist Frankreich fern, seitdem Herr Delcassé anfchädlich gemacht worden ist, und wir hoffen, daß solche Enbildung nicht wiederkehren wird. Wir haben aber nicht leiseste Veranlassung, der überwundenen und abgetanen bildung eine Konzession zu machen und für ihr Aufen eine Prämie zu zahlen. In der Maroffofrage fann es sich für uns natürlich nicht um handeln, dem Beherrscher dieses Landes eine besonBedeutung und ein besonderes Anschen zu verschaffen. forgen lediglich für das eigene Ansehen, und nur der Zuist es, der die Wahrung dieses Ansehens äußerlich mit Maroffofrage verknüpft hat. Von irgend einem Paferen und Nachlassen darf hier natürlich nicht die Rede sein. og Herr Rouvier noch so geschickt eine speziell französische nteressensphäre in Marokko konstruieren er wird über e Anerkennung nicht hinwegkommen, daß Frankreichs Abahungen mit anderen Staaten null und nichtig sind, sobald eutschlands Rechte davon berührt werden und seine Zummung nicht eingeholt und erteilt worden ist. Die Leing der deutschen Politik hat ein ungewöhnliches Maß von iedensliebe an den Tag gelegt. Man darf erwarten, daß borbildlich wirken wird. Doch an Frankreich ist es, dem rbild zu folgen. Je schneller Frankreich das tut, desto fer für Frankreich. Von uns aus wird es einstweilen t gedrängt werden. Es soll ausreichende Zeit haben, ne Chancen sich zu überlegen, damit es seine Entschließundie ganz gewiß friedliche sein werden in Aufrichtigtfasse und in Aufrichtigkeit den tatsächlichen Machtverhältfen sich anbequeme.„ Um Liebe werben wir nicht mehr." eles Wort, das Fürst Bismarck am 6. Februar 1888 in er denkwürdigen Reichstagsrede gesprochen hat, ist auch e in unverminderter, ja in erweiterter Geltung. Der Krieg in Oftalien. Den Vorgängen auf dem Kriegsschauplatz im fernen Oster Asiens wird man nach wie vor größte Aufmerksamkeit schenfen müssen, weit größere, als den auf Herstellung des Friedens gerichteten Bemühungen. Denn mehr und mehr bestätigt es sich, daß die Auffassung richtig mar: Rußland will keinen Frieden. Man muß zu der Ansicht kommen: Zar Nikolaus habe nur aus Höflichkeit für den Präsidenten Roosevelt dessen Drängen auf Anbahnung von Friedensverhandlungen nicht von vornherein abgewiesen. In der Tat hat Bar Nikolaus sich lediglich bereit erklärt, japanische Friedensvorschläge anzuhören. Im besten Fall wird es noch zwei Monate dauern, ehe die Bevollmächtigten der beiden kriegführenden Staaten in Washington zusammenkommen. Kann man doch jetzt schon, ehe noch ein erster positiver Schritt geschehen, Verschleppungsversuche wahrnehmen. Rußland will seine Bevollmächtigten nicht eher ernennen, als bis ihm die Namen der japanischen Bevollmächtigten mitgeteilt sind, was bisher nicht geschehen. Von einem Waffenstillstand aber kann nicht die Rede sein, bis die Bevollmächtigten zusammengekommen find, Vorschläge und Gegenvorschläge ausgetauscht und über die Grundlage der Friedensbedingungen eine vorläufige Verständigung erzielt haben. Bis zu diesem Zeitpunkt, dessen Eintreten einstweilen gar nicht abzusehen, nur schäßungsweise zu vermuten ist, dauern die Kriegsoperationen fort, deren Ergebnis natürlich wieder auf die Forderungen der Bevollmächtigten zurückwirkt und die Vorverhandlungen erschwert, ihre Grundlagen verschiebt. Unter solchen Umständen ist es faum zu verwundern, daß die Meinung Anhänger gewinnt, Zar Nikolaus wolle den Frieden überhaupt nicht, sondern beharre darauf, den Krieg bis zum Sieg oder bis zur Erschöpfung Japans fortzusehen. Die geringste Forderung Japans werde doch in einer Kriegsentschädigung bestehen, und die hierzu erforderliche große Summe sei besser zur Fortführung des Krieges verwendet. Sicher ist, daß es in der Umgebung und unter den Ratgebern des Zaren Personen gibt, die eine solche Politik empfehlen. Freilich sind das diefelben Ratgeber, deren Empfehlungen bis jetzt nichts als Unglück und Schande über Rußland gebracht haben. bor. Vom Kriegsschauplaze liegen nur dürftige Nachrichten Die Japaner sehen den Vormarsch fort und die Verteidigung der Russen ist nur eine äußerst schwache. Es scheint, daß die Russen die Absicht haben, die erste Linie ihrer Verteidigungswerke zu verlassen, um ihre ganze Kraft dazu zu verwenden, die Linie Chunchun- Kirin zu halten. Eine lange Depesche des Generals Lenewitsch spricht nur von Vorposten- und Erkundigungsgefechten, die er als ziem lich unbedeutend hinstellt und bei denen bald die Russen, bald Aus die Japaner die Ueberhand behalten haben sollen. Tokio berichtet man allerdings, daß eine russische Niederlage den Japanern ziemliche Vorteile verschafft habe. Die Russen wurden danach von einer Anhöhe bei Nanschanchenzu vertrieben. Eine russische Abteilung, welche mehrere Anhöhen besetzt hatte, wurde ebenfalls angegriffen. Gleichzeitig machten die japanischen Truppen eine Umgebungsbewegung bon Nordosten aus, schnitten den Russen den Rückzug ab und brachten ihnen große Verluste bei. Der Feind hißte in seiner Verwirrung die Flagge mit dem roten Kreuz, doch hörten die Japaner nicht auf zu feuern. Die Russen flohen in Verwirrung nach Norden. Das mangelnde Glück im Felde haben die Russen von Anfang des Krieges an durch Angriffe auf neutrale Schiffe zu ersehen versucht. So wird es jetzt bekannt, daß abermals ein neutrales Schiff versenkt wurde und zwar schon vor längerer Zeit. Der englische Dampfer Jkhona", der am 18. Mai mit einer Ladung Reis und Post von Rangoon nach Yokohama abgegangen, dort aber nicht eingetroffen ist, ist einem russischen Kreuzer zum Opfer gefallen. Der in Singapore eingetroffene holländische Dampfer Pertak" überbrachte dorthin die Meldung, daß die khona" am 5. Juni 150 Meilen nördlich von Hongkong von dem russischen Kreuzer Teret" zum Sinfen gebracht wurde. Die Besayung nahm die„ Terek" zunächst an Bord und übertrug sie am 19. auf den ihm begegnenden " Pertak", der sie nach Singapore mitnahm. * Die Politik.. Die Reichstagssession ist erst seit drei Wochen geschlossen, und schon ist von der neuen Reichstagssession die Rede, die bereits im Oktober beginnen soll. Die frühe Berufung hat den Zweck, das gleichzeitige Tagen mit den preußischen Kamunern tumlichst zu vermeiden und die Kraft des Reichstags auf die Erledigung zunächst zweier Aufgaben zu konzentrieren: der Reichsfinanzreform und der Flottenvorlage. Die Aussichten der Reichsfinanzreform sind allerdings recht wenig günstig. Sie ist noch nicht ausgearbeitet, man kennt ihre Einzelheiten nicht, aber man bringt ihr unbekannterweise die lebhafteste Abneigung entgegen. Reichsschatzsekretär Freiherr v. Stengel wird ungewöhnliche Geschicklichkeit und besonderes Glück nötig haben, um überhaupt etwas zustande zu bringen. Denn abgesehen davon, daß eine Finanzreform ohne Steuervermehrung undenkbar ist und daß Steuerprojekte niemals populär sind, haben manche von den Mehrheitsparteien selbst mehr, als gut ist, sich gegen getvisse Steuerpläne festgelegt. Es wäre um so mehr zu bedauern, wenn die Reichsfinanzreform zum Scheitern käme, meil Reichsschatzsekretär v. Stengel in diesem Fall von seinem Amt zurückzutreten entschlossen sein soll. Ein günstigerer Stern winkt der Flottenvorlage, die jedenfalls ohne Aufschub unter Dach gebracht werden wird. Dafür haben die Zivillords der englischen Admiralität und englische Admirale a. D. gesorgt. - * Der Gewerkverein christlicher Bergarbeiter hat in seiner X. Generalversammlung in Oberhausen beschlossen, die reichsgesetzliche Regelung des Bergarbeiterschutzes zu verlangen. Einstweilen werden die Beteiligten alle wohl erst abwarten müssen, wie sich das preußische Bergarbeiterschutzgesez bewährt, das binnen Wochenfrist etwa im Herrenhaus zur Verabschiedung gelangt. * Im preußischen Abgeordnetenhaus soll am kommenden Samstag die Eisenbahntarifreform zum Gegenstand einer Interpellation gemacht werden. Als die Interpellation vorbereitet wurde, war die Mitteilung des Herrn Eisenbahnministers von Budde noch nicht bekannt, daß er nicht daran denke, die Ferienzugs- und sonstigen Spezialvergünstigungen abzuschaffen. So wird wohl nur die Erörterung über die Schnellzugszuschläge übrig bleiben. England. ** Wie erinnerlich, ist zur Untersuchung der ungehenerlichen Unregelmäßigkeiten in Transvaal, die nach dem Burenkriege von englischen Offizieren begangen sein sollen, eine Kommission eingesezt worden. Zu Mitgliedern dieser Kommission sind ernannt: Richter Farwell, Sir George Goldie, Sir George White, Sir Francis Mowatt und Sannuel Morley. ** Skandinavien. * Im Anschluß an die Trennung der schwedisch- norwegischen Union ist eine Maßregel der schwedischen Regierung bemerkenswert. Im Staatsrat wurde beschlossen, daß die wehrpflichtigen Matrosen, welche in diesen Tagen abgemustert werden sollten, bis auf weiteres im Dienst verbleiben sollen. Griechenland. ** Das neue Ministerium hat sich jetzt in folgender Zu sammenfegung gebildet. Ralli Präsidium, Finanzen und interimistisch Auswärtiges, Mavro- Michalos Krieg und interimistisch Inneres, Budoris Marine, Christopulos Justiz Kalliphornos Unterricht und Kultus. Die neuen Minister haben den Eid bereits geleistet. Amerika ** Gegen die chinesische Einwanderung in die Vereinigten Staaten von Nordamerika wird seit längerer Zeit eine lebhafte Agitation betrieben. Die Chinesen beklagen sich über die ihnen bei der Einwanderung zuteil werdende Behand= lung und drohen, die amerikanischen Waren zu boykottieren, wenn nicht Abhilfe geschaffen werde. Präsident Roosevelt hat daher die Behörden unter Androhung sofortiger Entlassung angewiesen, chinesische Kaufleute und Reisende ebenso höflich zu behandeln, wie Angehörige anderer Nationen. Man ist der Ansicht, daß das Vorgehen der Regierung die Schwierigkeiten im Handelsverkehr zwischen Amerika und China beseitigen werde. Soziales Leben. [] Einschränkung der Wanderbettelei. In Preußen ist man mit Vorarbeiten beschäftigt, die energische Maßnahmen gegen die Bettelei der Wanderburschen in die Wege leiten sollen. Besonders gilt es, eine Neuregelung der Verpfle gungsstationen herbeizuführen, so daß in Zukunft die Wohltaten dieser Anstalten weniger den Arbeitsscheuen, als den Arbeitswilligen zu gute kommen. Die Scheidung beider Kategorien soll durch strenge Wanderbedingungen erleichtert werden. Das Netz der Station soll so festgelegt werden, daß es wenige große Wanderstraßen gibt, mittelst deren die Hauptarbeitsplätze verbunden werden. Auf diesen Straßen dürfen sich mittellose Wanderburschen nicht bewegen. Damit erlangen dann die Arbeitswilligen den Vorteil, daß sie eher Gelegenheit finden, in Arbeit zu kommen, und auch die Handwerksmeister laufen weniger Gefahr, von zweifelhaften Elementen geschädigt zu werden. [] 150 000 Mark zur Unterstützung von Arbeitern und Angestellten. Aus dem Nachlasse des unlängst in Chemnitz verstorbenen Großindustriellen Kommerzienrats Hermann Haubold errichteten dessen Hinterbliebenen eine Stiftung in Höhe von 150 000 Mark, deren Zinsen zur Unterstützung von Beamten und Arbeitern der Firma Firma C. G. Haubold verwendet werden sollen. Heer und flotte. Die Kaiserparade im Sommer 1905. An der diesjährigen Kaiserparade des 8. Armeekorps bei Urmitz bei Koblenz, die von dem kommandierenden General des S. Korps, General der Kavallerie v. Deincs, befehligt werden wird, werden außer den Truppen des 8.( rheinischen) Korps noch Teile des 16.( lothringischen) Armeekorps teilnehmen; ferner noch das dem 15. Korps angehörende Ulanen- Regiment Graj Haefeler Nr. 11 aus Saarburg, die zum 7. Korps gehörenden 5. Ulanen und 11. Husaren aus Düsseldorf, sowie endlich; die dem 14.( badischen) Korps zugeteilten Maschinengewehrabteilungen 9 und 10 aus Kolmar und Schlettstadt. In der Begleitung des Kaisers werden sich voraussichtlich die Kaiserin, der Kronprinz und die Kronprinzessin und die Prinzen Heinrich, Eitel- Friedrich und Waldemar befinden. Nab und Fern. Von der Kieler Woche. Das zweite Zusammentreffen der beiden letzten Boote, der Jacht„ Hamburg" und des faiserlichen Fahrzeugs Meteor", schloß für die„ Hamburg" insofern besser ab, als es ihr gelang, den„ Meteor" zu schlagen. Am Sonntag nahm der Kaiser mit seinen Gästen auf dem„ Meteor" an einer Segelfahrt teil. Abends war Festtafel an Bord der Hohenzollern". Montag besuchte der Kaiser eine Reihe von Striegsschiffen und Jachten und die kaiserliche Werft. Um 11 Uhr war Frühstückstafel auf der Hohenzollern". " Untergang eines dänischen Schulschiffes. In der Nähe von Kopenhagen, in der sog. Houänder Tiefe, wurde das dänische Privatschulschiff„ Georg Stage" von dem englischen Dampfer Ancona" angerannt. Es sank nach 1½ Minuten. 22 Kadetten sind ertrunken, 57 wurden gerettet. Nach den Erzählungen Geretteter hat sich das Unglüc wie folgt zugetragen: Es war schönes, wenn auch etwas trübes, aber durchaus nicht unsichtiges Wetter, ruhiges Weiter und gute Brise. Von dem Schulschiff beobachtete man den englischen Dampfer. Er wollte anfänglich hinten um den„ Georg Stage" herumgehen, änderte dann plötzlich das Manöver und versuchte, vorn herumzugehen. An Bord des Schulschiffes erkannte man jetzt, daß eine Kollision undermeidlich war. Der Kapitän Täutete, um den Engländer zu warnen, während gleichzeitig die Luken geöffnet und die Kadetten geweckt wurden. In demselben Augenblick erfolgie der Zusammenstoß. Der Bug der Ancona" bohrte sich tief in die Seite des Schulschiffes und zerbrach zwei Masten, so daß diese mit der Takelung auf Deck niederfielen und es den Kadetten erschwerten, an Deck zu kommen. Der Kapitän, der Steuermann und die Kadetten, die nicht in die niedergefallene Takelung verwickelt waren, sprangen an Bord der Ancona", seßten sofort die Boote ins Wasser und retteten im Verein mit der englischen Besatzung eine Anzahl der Kameraden. Verstaatlichung des Barbiergewerbes. Die gewerkTich organisierten Barbiergehilfen haben in Breslau beschlossen, auf dem bevorstehenden Verbandstag den Antrag einzubringen, der Verbandsvorstand solle beim Bundesrat die Verstaatlichung des Barbier- und Friseurgewerbes nachsuchen. Begründet wird dieses Vorgehen mit schlechten Arbeitsbedingungen und miserabeln Berufsverhältnissen. Der Barbier als Staatsangestellter das wäre allerdings eine besondere Seite der sozialen Entwickelung! Der Sieger im deutschen Derby. Bei dem Pferderennen in Hamburg um den Preis von 100 000 Mark wurde ein österreichisches Pferd, des Grafen Festetics Patience Erster. Es gewann das Rennen sehr leicht mit 2½ Längen. Zweiter wurde Herrn Weinbergs Festino, Dritter Graf Arco- Zinnebergs Michelangelo, Vierter Herrn Weinbergs Slaby. Schrecklicher Selbstmord eines Greises. In Pola tötete sich ein siebzigjähriger Lederhändler, der an einer unheilbaren Krankheit litt. Er öffnete sich die Pulsadern an Händen und Füßen, durchschnitt sich dann den Hals und jagte sich schließlich aus einer mit Nägeln geladenen Wasserpistole einen Schuß ins Gesicht, das gänzlich zerrissen wurde. Unheil durch Sprengstoff. In einem Artillerie- Laboratorium in der Nähe von Petersburg explodierte ein dreizölliges Geschoß, das mit einem neu erfundenen Sprengstoff gefüllt werden sollte. Der ganze Füllraum wurde zerstört, ein Oberst und zwei Mann kamen ums Leben. * Zusammenstoß mit einem englischen Kriegsschiff. Der Dampfer Koblenz" vom Norddeutschen Lloyd stieß in dichtem Nebel bei Kap Villano mit dem englischen Panzerfreuzer Carnarvon" zusammen. Die Koblenz" hat ein Leck im Vorderschiff und mußte Ferrol anlaufen, um ins Dock zu gehen. Frauenleben in Persien. pflege und Sauberkeit. 1 - -Aus den Aufzeichnungen eines Weltreisenden. Vorzüge und Fehler. Der Aberglaube.- GesundheitsDer Mangel an Schulen. Häuslicher Fleiß.- Das ewig Männliche. Die Europareise des Schahs von Persien, der augenblicklich in dem französischen Bade Contrerville zur Herstellung seiner Gesundheit weilt, lenkt erneut die Aufmerksamkeit auf das persische Reich und seine zum Teil seltsam anmutenden Einrichtungen. Besonders interessant ist ein Einblick in das Leben der persischen Frau. Schimmert doch das persische Mädchen noch immer wie eine liebreizende Gestalt der Dichterphantasie zu uns herüber. gibt die reichsten Amosen an Zauberer, Magier, Wahrsager, fanatische Derwische und Gaukler aller Art. Fragt man sie, warum sie eigentlich den Propheten und seine Nachkommen, die ,, Imams", so glühend verehre, die doch der Frau eine so untergeordnete Stellung zugewiesen haben, so antwortet sie demütig: Was ist das Weib? Asche fülle ihre Augen! Nur für den Mann ist sie geschaffen worden. Sie soll ihn zum Heiligen machen, ihn für das Paradies vorbereiten. Dafür harrt ihrer der Lohn im Paradiese!" Traurig ist ihre Unkenntnis der gewöhnlichsten Forderungen der Hygiene, wodurch die Gesundheit und Erziehung der Kinder den größten Schaden leidet. Von ärztlichen Vorschriften bei der Ernährung und Pflege der Kleinen hat sie feinen Begriff. Reich und arm ist sich darin gleich. Eine vornehme Dame vertraut ihr Kind der Obhut einer Wärterin an, die ebenso unwissend ist, wie ihre Herrin. Ist dann einmal ein Kind erkrankt, so werden die Quacksalber herbeigeholt, die überall in Persien die Stelle des geschulten Arztes vertreten. Wie die Hygiene im allgemeinen, so wird auch die Sauberfeit im besonderen gröblich miẞachtet. Vergeblich wird man eine Frau, die in ihrem Kruge Wasser aus einer Stelle des Flusses holt, wo Schmutzabflüsse hineinströmen, zu belehren versuchen, daß dies Wasser weder zum Trinken noch für die Küche taugt. Mit ihrer Nahrung ist die Perserin gleich unvorsichtig. Die Frauen sind höchstens auf die Sauberkeit ihres Gesichts bedacht. Ebensowenig ist man mit der Leibwäsche penibel. Die Impfung betrachtet der Moslem als ein Verbrechen. Freilich, ganz so zart und duftig, wie sie aus den Gesängen des Mirza Schaffy" auftaucht und zu unseren Herzen redet, ist die Perserin nicht. Die Wirklichkeit, das gemeine Leben streift auch von ihr den Schleier der Poesie. Gewiß sind die Perserinnen liebenswürdige Erscheinungen, die ihre Körperreize durch Raffinement der Toilette zu erhöhen wissen; sie strahlen von Frohsinn und guter Laune, wissen die Lieder ihrer Dichter auswendig, verstehen zu singen, zu tanzen und die Laute zu schlagen, sind gastfreundlich, großmütig und tiefreligiös. Dabei können sie bei aller Poesie der Lebensführung recht praktisch sein und genießen den Ruhm vortrefflicher Wirtschaftlichkeit und exquisiter Kochkunst. Hand in Hand mit all diesen Tugenden und Vorzügen geht jedoch auch bei den edelsten, nicht nur bei den Frauen des gemeinen Volkes, eine schier unglaubliche Beschränktheit. Mit der Frömmigkeit der Perserin vereint sich der frasseste Aberglaube. Sie ist deshalb leicht zu betrügen und Leider gibt es in Persien keinerlei öffentliche Schulen für das weibliche Geschlecht. Nur einige wenige Damen der höchsten Klassen können lesen und schreiben, sie haben das im Elternhaus gelernt. Die Folge des Mangels jeder Bildung. aller Kenntnisse ist eine Unwissenheit in den einfachsten Dingen, eine Naivität, die bis zur Albernheit geht. Sonst ist die persische Frau im Haushalt die Gewissenhaftigkeit und Sparsamfeit selbst. Dafür wenigstens bringt sie die vorzüglichste Ausbildung mit Sie versteht das Kochen und Backen, fabriziert Käse und Seife, spinnt und strickt und stickt die herrlichsten Teppiche. Im Hause des gemeinen Mannes ist sie zugleich Herrin und Magd. Nachdem sie Zimmer und Möbel gereinigt und das Geschirr abgewaschen hat, geht sie Gras mähen, die Tiere füttern, die Kühe melken, die Ställe säubern. was zugleich mit der Pflicht, täglich 3 Mahlzeiten herzustellen, ein tüchtiges Stück Arbeit bedeutet. Alles das verrichte sie freudigen Herzens, singt im Stall, schwatzt mit den Hühnern, tanzt lustig im Garten umher, während sie das Unkraut jätet, und lät dabei noch, sowie sie nur eine Minute frei hat, die Stricknadeln munter klappern. Trotz ihrer jammervollen Unvissenheit und Dummheit versteht es die Berserin eine dominierende Gewalt über den Mann zu erringen. Sie ist eine unendlich seine Beobachterin, hat einen untrüglichen Instinkt. Und ihre Herrschaft über den Mann braucht sie stets zum Guten. Sie arbeitet scine edlen Eigenschaften heraus, dämpft seine schlechten. So gegeschieht es, daß der sonst so eigenwillige, herrschjüchtige und auf seine Macht eifersüchtige Perser die Ueberlegenheit seiner Frau anerkennt und ihr das Feld überläßt. Die Herrschaft über ihren Mann hat eine Perserin natürlich schon von vornherein, wenn sie bei der Vermählung ihm an Rang und Vermögen überlegen war. Er fürchtet sich in diesem Falle vor ihren Verwandten und ist seinem Weibe auf Gnade und Ungnade ausgeliefert. In wenig gutem Leumund stehen die Töchter hoher Würdenträger, die unter ihrem Stande heiraten. Sie werden die Plage des Gatten durch Hochmut und schlechte Eigenschaften. Von diesen Feuerbränden" weiß die persische Spottdichtung gar viel zu melden. So ist die persische Frau wir überlassen es den geneigten Leserinnen, Vergleiche mit den Zuständen im fultivierteren Abendlande anzustellen. - Vermischtes. [ Deutsche Denkmale in Afrifa.] Dem berstorbenen Afrika- Forscher Wißmann soll auch in dem Erdteile, dem seine Lebensaufgabe gewidmet war, ein Denkmal errichtet werden. Der Präsident der deutschen Kolonialgesellschaft, Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg, hat an alle Kolonialfreunde einen Aufruf um Beiträge zu einem WißmannDenfmal in Dar- es- Salaam gerichtet. Auch dem Fürsten Bismarck soll ein Denkstein gewidmet werden, der in Pangani stehen soll.- Ein erzenes Reliefbild des eisernen KanzTers soll einem Korallenfelsen eingefügt werden. - [ Was kostet eine Zweihundertjahr- Feier?] Für die Festlichkeiten gelegentlich des 200jährigen Jubiläums der Stadt Charlottenburg war von den städtischen Behörden die Summe von 70 000 Mark bewilligt. Verbraucht sind indessen 126 000 Mark, so daß der Magistrat die Stadtverordneten um eine Nachbewilligung von 56 000 Mark angegangen hat. Das 52. Feldbergfest. Man schreibt uns von geschäßter Seite: kelle mit R For eröffnet werber Die Bereinigu and Bighiatrie fibrer Hauptberfan mit der 8wanger Aljährlich um die Zeit der Sommersonnenwende til sich hunderte deutscher Turner zur Fahrt auf den Felb um dort im edlem Wettstreit ihre besten Kräfte einzuf nicht um Geld- und Wertpreise, sondern um den hid Preis der deutschen Turnerschaft, den schlichten Eichent zu erringen. Zu einem Voltsfest im edelsten Sinne en Bindiaters Bro Bildung der Juriften gie eingebend befaff Wortes, zugleich auch von hoher vaterländischer Bedeu seihilfe an e das alljährlich tausende von Zuschauern auf die prabsunfähigen Be bok bei den Büc Bergeshöhe lockt, ist das Feldbergfest geworden. patriotischen Männern in den vierziger Jahren gegrünhilfen Ariege von den Regierungen zeitweise verboten, hat es sich zu tun. Im Inte flassischen Bergfest der deutschen Turnerschaft entwickelt, bleunigt werden vorbildlich für viele andere wurde, die überall in deu Kurtheater Ba Die Uebungsgruppe bes en 28 Juni am S fampfes bestand in: Stabhochsprung, Freihochsprung, Aufführung be hochsprung und Steinstoßen, und war so ausgewählt, Charlotte Boo Gauen entstanden sind. 6 dabei der oberste Grundsatz des deutschen Turne Harmonische Ausbildung des ganzen Körpers voll und zur Geltung kom. Die Eprünge stehen dabei im Vo grund, denn sie haben die Aufgabe, den Körper gewandt machen und wirken in vorzüglicher Weise auf die 0 B Krofdorf, 26. des ebang. Kirch Dajat bildung von Herz und Lungen ein. Sie wurden erg Leitung des Ran durch das Steinstoßen, das in erster Linie eine Kraftüb Nachmittag in ist. Begann das Wetturnen schon morgens um 7 Uhr onsfett gefeiert. einer Ansprache des Vorsitzenden des Fest- Ausschar Michel- Borneo Röbig Rödelheim, und einer darauf folgenden berbreitete fid von Freiübungen unter Leitung von Münch Hachen, Und ich, wenn i denen sich der eigentliche Vierkampf anschloß, so fie alle zu mi nachmittags die Spielabteilungen verschiedener Turnver wußte auch Mis auf den Plan und brachten angenehme Abwechslung in den Kindergottesdie rege Leben und Treiben auf dem Berge. Zum erstenmung in feffelnder einer Anzahl Turnvereine zur Verschönerung des Festes mort zu dem wi Am Brunnhildisfelsen versammelten sie sich unter Lei, Bjarter Kniepe von Stahl- Offenbach, und mächtig erklangen die Lied Redheim a. d. " Brüder, reicht die Hand zum Bunde" und„ Das deuten Witterung ber Lied" von Kalliwoda, von reichem Beifall der Zuhörer em Tal größente lohnt. Nach angestrengter Tätigkeit des Berechnungsbar an die Pfing schusses konnte der Obmann Kleber- Biebrich die B diesmal bei der verteilung vornehmen. Ungetreten waren 712 Wettur übertrifft das jetzig darunter solche von Lüdenscheid, Würzburg, Stutto inbzug auf Pforzheim, Nürnberg usw. 419 Turner wurden Sie nach der großen Die höchste Punktzahl 39 und damit den 1. Preis errat Umsomehr ab Heck Neb, den 2. Preis mit 39 Punkten Mühl- Mogekommen. Auch An Höchstleistungen mit 10 Punkten und mehr waren versteigerungen berzeichnen im Steinstoßen 94mal, darunter einmal 16 des Freiherrn von ( Stoß der 15 Kilo- Kugel 7,20 Meter weit) im Stabh Sehr schön seh sprung 31mal, darunter 1mal 12 P.( 3,20 Meter ha das Vorjahr w im Freiweithochsprung 1mal( 1,80 Meter hoch) und sicht steht. Weithochsprung 92mal( 1,60 Meter hoch, 3 Meter wh Bom Dansber Für den Sau Hessen errangen 10 Turner Preise und post. Die Fahr entfallen diese auf die Orte: Ansbach, Bad- Nauheim, dem Düne berg bach, Gießen und Wezlar. Von der Gießener Turnen betroffen. Bor schaft erhielten Preise: =[ Das Sammeln von Straßenbahnbillets] ist unter der Kinderwelt Leipzigs zurzeit zu einer wahren Manie geworden. Aus gelegentlichen Bemerkungen, die ein Gastwirt über die unnütz fortgeworfenen Fahrscheine gemacht hatte, war das Gerücht entstanden, in seiner Person sei wieder einmal ein Sammler benutter Straßenbahnbillets aufgetaucht. Infolgedessen gab es unter der Leipziger Jugend förmliche Kämpfe an den Haltestellen. Der Gastwirt ist ein Spaßvogel, der die kleinen Kerle, die ihm Billets anbieten, zu lieben Bekannten schickt. Einer von ihnen hat besonders unter dem Angebot zu leiden, ein Schlossermeister, von dem es bekannt wurde, daß er jedesmal einen Wutanfall bekommt, sobald ein Bengel klingelt und Straßenbahnbillets anbietet. Dem Unglücklichen wird nun die Jugend mit ihrem Angebot gerade erst recht auf den Hals gehetzt. - [ Die Seekuh.] Ein Stückchen echten Volkshumors prägte sich in dem Spitznamen aus, mit dem die soeben eröffnete Sekundärbahn Erlangen- Gräfenberg bedacht ist. Man nennt sie in der ganzen Gegend nur die Seekuh". Sie verdankt diese eigentümliche Bezeichnung einem Zufall. Gleichzeitig mit der Bahn wurde eine Gastwirtschaft erbaut, die von ihrem Besizer Zur Sekundärbahn" benamset wurde. Natürlich sollte ein Schild mit dieser Aufschrift über dem Eingang der Wirtschaft prangen. Der Maler, der das Schild zu verfertigen hatte, war eifrig mit seiner Arbeit beschäftigt, als die Sonntagsruhe ihn zwang, mitten in dem Binseln abzubrechen. So saben denn viele Benutzer der Bahn am Sonntag die Firma an dem Gasthause in folgender Gestalt:„ Gasthaus zur Seku..." Da war der Witz billig, und Wirtshaus, wie Bahn hießen von da ab für ewige Zeiten nur„ Die Seefuh"! K. Schwarz mit 35 Punkten den 8. Preis. Serb bis Felling riefträger im und schwebte da 331/2 " 12. H H " as Pferd nun 24 H " " 31. " en gelitten, foda K. Müller L. Hamel Bemerkenswert ist außerdem die gute Leistungenbach gefchlachtet jugendl. Turners L. Bepler, welcher für Mainz den 8. Breiden Fällen die s mit 35 Punkten errang.( L. Bepler steht im 18. Lebende jahre und war früher Zögling des Turnvereins Geßn So nahm das 52. Feldbergfeft, vom schönsten Wetter be günstigt, einen prächtigen Verlauf und hat seinen alte die unterm 25. M Ruf als eins der schönsten deutschen Volksfeste wieder den Häusern der aufs beste bewährt. Cokales. - Beta Bießen, ben 26. Großh. 27. Juni 1985. Befo Moltke und Lan Biegen, den 26 Großh Bet bolzabfuh e Steigerer ldungen der t, the afteig -Weftens ** Die Stadtverordneten- Versammlung hälle unterm 19 m Donnerstag, den 29. Juni 1905, nachmittags 4 Uhr me Sigung mit nachstehender Tagesordnung ab: 1. losung von Schuldverschreibungen des 1890er Anleherz 2. Desgleichen des 1892er Anlehens. 3. Baugesugb Balthaser Biz für die Ecke der Liebigstraße und Duerfrage; hier: Dispens. 4. Desgleichen des Georg Hammel bar für die Große Mühlgasse; hier: Durchführung der Fu linie. 5. Neubau von Karl Nicolaus an der Roo straße; hier: Beschwerde von v. Wagner und Nol 6. Baugesuch des A. Scheppelmann für die Roonft 7. Verkauf von Gelände an der Roonstraße; hier: G 8. Verwertung des neben b gabe von K. Weller. - - - - - E. Rot'schen Hofraite an der Marburgerstraße herziehende 9. Erwerb von Straßenland zur städt. Grabens. 10. Gesuch des Ad. Sch Mühlgasse und Weftanlage. dahier um pachtweise Ueberlassung eines Grundstücks an Marburgerstraße zwecks Sandgewinnung. 11. Sa sation; hier: Arbeitsvergebungen. 12. Verkauf Sand aus der Kläranlage. 13. Hauptvoranschlag - - bi Vadald be chi laffen. Fen, ben 22. Sr. Kirich Mittwoch, Gr. Realgymnasiums und der Realschule für 1906. die Kirschen 24. Vergütung für Reinigung der durch Unterbring bietend verfte einer Vorschulklasse des Gymnasiums im israel. Gemei Die Bujamn hause benußten Räume. 15. Desgleichen für Demania". - - 18. கு Wasser u. s. w. 16. Errichtung einer landwirtschaftli Winterschule. 17. Gesuch der Garnisonverwaltung ba um oftroifreie Einfuhr von Steinkohlen. des Vorsitzenden des Westerwaldsklubs um Beitritt Stadt als Mitglied. - ** Das am 24. Juni ausgegebene Großh. Regieru blatt Nr. 17 enthält u. a. die Bekanntmachung, betr. teilung der Erlaubnis zur Vornahme von Vermessungen Vorarbeiten für die Nebenbahn Alsfeld- Schott So entsteht eine Bahn nach der andern um Gießen. RB Am 12. Juli wird in Schmölln S eine von der Reichsbankstelle in Gera abhängige Rei Gießen, den 2 Grokh. Fussbo über Nacht trock in Bü Fus Sämtliche when, Lacke, Pinsel. Obergieft. pter Seite: Sommerfonnenwende besten Kräfte ein wakebenstelle mit Rasseneinrichtung und beschränktem tehr eröffnet werden. Die Bereinigung für gerichtliche Psycho: auf ihrer Hauptversammlung in Mainz am Sonntag, Es wäre wohl allseit erwünscht, daß die schon lange geplante Fernsprechverbindung nach den Gemeinden am Dünsberg endlich zur Ausführung gebracht würde. Fahrt auf den und Psychiatrie im Großherzogtum Hessen wird fondern um den Fali mit der Zwangserziehung und einem Antrag des hiesigen Maurer W. Ditweiler freigesprochen. den schlichten Enten Psychiaters Prof. Sauer- Gießen über die eft im ebelftendung der Juristen in forensischer Psychiatrie und vaterländifer Blogie eingebend befassen. Hauern auf die bergfeft geworden gegr - Beihilfe an ehemalige Kriegsteilnehmer. awerbsunfähigen Veteranen seien darauf aufmerksam bt, daß bei den Bürgermeistereien über die Gewährung Beihilfen an Kriegsteilnehmer Kenntnis genommen bin fann. Im Interesse der Bewerber sollen deren uge beschleunigt werden, da Nachzahlungen nicht stattfinden. Kurtheater Bad Nauheim. In der am Mittden 28 Juni am Kurtheater in Bad Nauheim stattDaben Aufführung der„ Monna Vanna" wird lein Charlotte Bock vom Frankfurter Schauspielhause erziger Jahren rboten, hat es fich Turnerihaft entwid , die überall in den Uebungsgruppe des ng, Freibod prung war so ausgewält des deutschen Lu zen Körperk voll und tehen dabei im B en. be, ben Körper gewasch Krofdorf, 26. Juni. Dank der gütigen Miticher Weise auf die ung des ebang. Kirchenchores aus Wizlar unter der beein. Sie wurden eten Leitung des Kantors Schmidt wurde am geftrigen fter Linie eine Kratag Nachmittag in hiesiger Kirche ein recht würdiges morgens um 7 onsfeit gefeiert. Pfarrer Günder- Weßlar und Den des Fest Ausia honar Michel- Borneo waren als Festprediger berufen. darauf folgenden rer berbreitete sich über das verheißungsvolle Schrift. von Münch. Hache:„ Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so ampf anschloß, so ich sie alle zu mir ziehen," Ev. Joh. 12,32. Desverschiedener Turmen wußte auch Missionar Michel sowohl im vorausnehme Abwechslung den Kindergottesdienste als auch in der Hauptver Berge. Bum erste lung in fesselnder Weise über seine 21jährige Missionsauch die Gefangabtei leit unter den Dajaken auf Borneo zu berichten. Das erschönerung des Fests ßwort zu dem wirklich schönen Feste sprach unser Drtsen fie fich unter liche, Pfarrer Knieper. Weylar, 26. Juni. Das Schwurgericht Limburg hat den wegen Falschmünzeret unter Anklage gestellten ?? Weylar, 26. Juni. Der Weglarer Ruderklub feiert in diesem Jahre das Jubiläum seines 25jährigen Bestehens. ? Ehringshausen. Die Rotlauffeuche dahier ist erloschen. Inheiden, 26. Juni. Unter dem Echweinebestand des Hch. Eichelmann hierselbst ist ein Fall von Rotlanf feuche festgestellt und infolgedessen Gehöftsperre verhängt worden. A Friedberg, 26. Juni. Die gute- neue Zeit. Ein seltsames Ereignis trug sich dieser Tage aus der Wetterauer Bahnstrecke zu. Als der Zug auf der Station H. einlief, sah man vom Bahnhofspersonal nichts, trot wiederholter Signale tam niemand zum Vorschein, außer zweien Reisenden. Schließlich mußte das 8ugpersonal in das Stationsgebäude eindringen" und die friedlich schlummernden Beamten wecken. Die Passagiere fuhren ohne Fahrkarte hierher. -en- Oppenrod, 26. Juni. Der hiesige Kriegerverein feierte am Sonntag sein Fahnenweihfest und der Kriegervereinsbezirk Bießen hatte damit sein BezirksKriegerfest verbunden. Fast sämtliche Bezirksvereine waren erschienen. Wenn auch in den lezten Wochen etwas eigenartige Stimmung über beide Feste im Orte herrschte, so war doch in letter Stunde alles schön in eine Feststimmung umgewandelt und der Empfang der Gäste wie das ganze Fest selbst verlief in bester Dronung. Der Ehrenpräsident Postsekretär Mayer- Gießen dankte dem Verein für die den Kriegern bereiteten schönen Stunden, dankte den Ehrenjungfrauen für die gestiftete Fahnenschleife und brachte auf den Landeskriegerverband ein Hoch aus. Kreisamtmann htig erklangen die Rodheim a. d. B., 26. Juni. Dank der überaus Hechter in Auftrag des Kreisamtes legte den Vereinen ans Bunde" und„ Das bigen Witterung ber vorigen Woche wurde die Heuerute Herz, daß gerade die Striegervereine sich großer Protektion Beifall der Zuhönserem Tal größenteils beenbet. Da sich die Heuferien feitens der Regierung zu erfreuen hätten und ließ Kaiser igkeit des Berechnung ttelbar an die Pfingstferien anschlossen so konnten die und Großherzog holeben. und Großherzog holeben. Entgegen anderen Meldungen eber- Biebrich die ber diesmal bei der Heuernte recht behilflich sein. An sei besonders erwähnt, daß weder die Kaiserschleife noch ein en waren 712 Bete übertrifft das jetzige Heu daß des Vorjahres, während Diplom seitens des Kreisamtmanns Hechter oder des Ehrenid, Würzburg, Stu aber Der präsidenten May r überreicht wurde. inbezug auf Menge zurückgeblieben ist. 9 Turner wurden nach der großen Trockenheit tam nämlich ca. 14 Tage damit den 1. Preis pät. Umsomehr aber ist er den Gemüsepflanzungen zu 39 Punkten Mühl- en gekommen. Auch waren die Preise der diesjährigen ften und mehr warasversteigerungen auf dem in unserem Tale gelegenen al, darunter einmal des Freiherrn von der Hoop durchaus angemessen zu Meter weit) im Eten. Sehr schön sehen unsere Kartoffelfelder aus, sodaß 12.( 3,20 Metern das Vorjahr wohl eine reichlichere Kartoffelernte 1,80 Meter hoch) u Aussicht steht. Meter hoch, 3 Meter sch Vom Dünsberg, 26. Juni. Unfälle auf der 10 Turner Breise unhrpost. Die Fahrpost von Rodheim nach den Orten sbach, Bad- Nauheim, ter dem Dünzberg wurde in letzter Zeit wiederholt von der Gießener Tuällen betroffen. Vor etwa 14 Tagen geriet der fahrende dbriefträger im Walde„ Isselscheid" unter den Post12. M Buntten den 8. Breiten und schwebte dabei in größter Lebensgefahr, während Bierb bis Fellingshausen davonrannte. Am Samstag " das Pferd nun selber durch einen ähnlichen Uafall 31. aben gelitten, sodaß es noch an demselben Tage zu em die gute Leistunutenbach geschlachtet werden mußte. Zum Glücke wurde cher für Mainz den 8. beiden Fällen die Poſt von Paſſagieren nicht benutzt. Bepler steht im 18. " Н des Turnvereins G bom schönsten Welte lauf und hat seinen eutschen Bolfefefte wied es. 27. Juni 190 eten- Verfammlung A nachmittags 4 re Bordnung ab: 1 u des 1890r Anlegen. gens.- 3. Baugesuch d iebigftraße und Duerftro Bekanntmachung. Die unterm 25. Mai 1905 angeordnete Sperre der Seitenstraße den den Häusern der Westanlage Nr. 9 und 27 wird hiermit au= hobert. Gießen, den 26. Juni 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 19 Mai 1905 angeordnete Sperre der Oftanlage ihen Moltke- und Landgrafenstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 26. Juni 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung, En des Georg Hammel die Holzabfuhr im Gießener Stadtwald betr. : Durchführung der Die Steigerer von Stamm- und Stangenholz aus Nicolaus an der den Waldungen der Stadt Gießen werden hiermit auf-| b. Bagner und No gefordert, ihr erfteigertes Holz mann für die Roonft gehen spätestens Der Roonftraße; hier - soweit noch nicht gebis 10. Juli 1905 erwertung des neber is dem Wald bei Meidung forstgerichtlicher Anzeige| arburgerstraße herzieh fahren zu lassen. von Straßenland zur 0. Gesuch des Ad. St 11. R eines Grundflücs winnung. n. 12. Bertauf Gießen, den 22. Juni 1905. Gr. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Kirschen- Versteigerung. 13. Hauptvoranschlag Mittwoch, den 28. Juni 1905, abends 6 Uhr Realschule für 190 die Kirschenernte vom Trieb in 6 Abteilungen| ber burgh Unterbeistbietend versteigert werden. iums im israel. Gem Die Zusammenkunft ist an der Wirtschaft„ Zur Gießen, den 26. Juni 1905. . Desgleichen für Dermania". 18. B Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Fussbodenung einer landwirtschaf r Barnifonderwaltung Steinfohlen. valbeflubs um Beitritt gegebene Großh. Regie e Velanntmachung, bet nahme von Berm funge ahn Alsfeld- Scho er andern um Gießen. b in Shmölln BernsteinLackfarbe über Nacht trocken, dauerhafter, eleganter Anstrich in Büchsen und lose gewogen. Fussbodenoele. Sämtliche in Gera abhängige Farben, Lacke, Pinsel. Viktoria- Drogerie Adolf Bieler Giessen, Marktstrasse 5. - > Alsfeld, 26. Juni. Die Hauptkörung der Faseltiere im Störbezirk Alsfeld- Homberg geht solgendermaßen vor sich: Mittwoch den 28. Juni in den Orten Homberg, Nieder- Ofleiden, Ober- Dfleiden, Gontershausen, Haarhausen. - Freitag den 30. Juni in den Orten Schellnhausen, Ermenrod, 8eilbach, Klein- Felda, Groß- Felda, Restrich, Windhausen. Montag den 3. Juli in den Orten NiederOhmen, Bernefeld, Azenhain, Lehnheim. Dienstag den 4. Juli in den Orten Burg Gemünden, Bleidenrod, Büßfeld, Schadenbach, Deckenbach, Höingen. Freitag den 7. Juli in den Orten Ober Ohmen, Ruppertenrod, Wettfaasen, Merlau, Flensungen, Jisdorf. Montag den 10 Juli in den Drten Nieder- Gemünden, Otterbach, Hainbach, Elpenrod. Der Beginn der Touren erfolgt jedesmal 8 Uhr vormittags. - * Biedenkopf, 25. Juni. Auf der 13. Jahres- Versammlung des nassauischen Städtetages, der durch Bürgermeister Dr. Varrentrapp Frankfurt eröffnet wurde, ſind 32 Städte durch 72 Delegierte vertreten. Fahrzeugwerke ,, Wilhelmshöhe“ bei Cassel empfehlen ihre vorzüglichen, unübertroffenen Erzeugnisse in Fahrrädern mit neu pat. Doppelglockenlager, Motorrädern, sowie Fahrradteilen u. Zubehör zu fonkurrenzl. bill. Fabrikpreisen und weitgehendster Garantie. Katal. gratis u. franco. Mustermaschine Tiefenweg 10 z. besicht. G. I. I Donnerstag, d. 29. Juni abends 8 Uhr: Haupt- Uebung Das Kommando. Die Mannschaften haben pünktlich und vollzählig zu erscheinen. Flechten näss. und trockene Schuppenflechte, skroph. Ekzema, Hautausschläge, offene Füsse Beinschäden, Beingeschwüre, Aderbeine, böse Finger, alte Wunden sind oft hartnäckig; wer bisher vergeblich hoffte geheilt zu werden, mache noch einen Versuch mit der bestens bewährten RINO- SALBE frei von Gift u. Säure, Dose Mk. 1.-. Dankschreiben gehen täglich ein. Wachs, Naphtalan je 15, Walrat 20, Benzoefett, Venet. Terp., Kampferpflaster, Perubalsam je 5, Eigelb 30, Chrysarobin 0,5. Zu haben in den Apotheken. Abbruch Neuen Bäue 20. Eichen- Nutz- und Brennholz, Türen, Fenster, Dachziegel fofort billig zu verkaufen. MAGGIS Suppen Schutzmarke Kreuz Stern DIE BESTEN! Pfg. 10% Man achte auf den Namen MAGGI. Hilfe. Bluttod. Timerman Hamburg Fichteftr. 33 ( u. meine hier t. D. pat. Neuheit.) 4 bis 5 Steinmetzen bes. in d. Hirsch- Apotheke und für dauernd gesucht. in der Universitäts- Apotheke. Franz Wiskler, Krofdorferstr. Mehrere tüchtige Kleiner Laden mit 3: 3immer ohnung im 1. St. Arbeiter. Arbeiterinnen evtl. auch getrennt, of. bezie'sbar. für leichte Beschäftigung, sowie ein zuverlässiger Mann für die Kreissäge gesucht. Bramm& Harries, Wiesed. ** Darmstadt, 26. Juni. Ku z vor Mittag traf heute der König von Sachsen auf dem ehemaligen Ludwigsbahnhof hier ein und wurde von dem Großherzog auf das Herzlichste empfangen. Die Fürstlichkeiten begaben sich in offerem Wagen, von dem Publikum lebhaft begrüßt, nach dem Residenzschloß, wo Galatafel stattfand. ?? Darmstadt, 26. Juni. Backes- Feier. Heute Nachmittag wurde das 50jährige Dienstjubiläum des Oberlehrers Karl Backes im städtischen Saalbau feierlich begangen. Oberlehrer Backes wurde am 23. Januar 1837 zu Hattenrod geboren. Marktberigte. Giebes. 27. Juni. Auf dem gentigen Wochenmarit toßeten Butter per fb. 100-1.15., Hühnerele: per Stid 6-7 Bfg., Enteneter St. 6-7 fa., Käle per St. 6-8 fe., Kasematte 2 St. 5-6 fg. Exbjen per Liter 21 Pig., Linien per Biter 32 Pig., Tauben per Baar 21. 0.80-1.00, pugner per Stad t. 1.00-1.60, Sahnen, per Stüd C.80-1.80, Enten per Städ 1.80-2.20, Gänse per Pfd. 00-00 fg., Ochsenfleisch per fb. 70-72 f, Rindfleisch per ib. 62-68 Pig. per Pfb. Schweinefleisch 70-80 fg. Schweine fletsch gesalzen per Pfund 0.84 fg., Kalbfleisch per fb. 70-80 Pfg. Sammelfleisch per Pfd. 50-76 Bfg., Kartoffeln pro 100 Rllo 7.50 6. 800 Mit., Zwiebeln per 3t. Mr. 8.00-10.00, Wetstraut 10-15 Bf. per Stüd, Zentner 3-4 Mt. Nepfel per Zentner 6-10 Mr. Zwetschen per Zentner 0,00.- 0.00, Kirschen per Pfd. 30-35 Pfg. Milch per Liter 20. Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Markizeit überhaupt nicht, und während der ersten bret Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden. Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 26. Juni 1905. Ochsen Kälber Schweine Höchste Schlachtviehpreise in Frank urt a. M. Fleischpreise in Gießen 1/2 11 " do. " Getreidepreise in Mannheim Weizen 100 kg 50 kg Schlachtgewicht 74-75 M. 1/2 kg 70-80 Pf. 87-90 Pf. do. 70-74 70-00 do. 70-80 Brotpreise in Gießen 18.65 M. Weißbrot 2 kg 52 Pf. 16.30 Schwarzbr. do. 48 " 1 " W " H Roggen do. Stepener landwirts@ aftlicher Wetterdien. Boraussichtliche Bitterung in Dessen für Mittwoch, den 28. Juni. Zeitweise aufheiternd, besonders im Süden, nur im Norden vereinzelt Regenschauer. Etwas fühler. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenzeil Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beid in Gleber A Wenn Sie ZÜRICH oder LUZERN besuchen, vergessen Sie nicht die Seidenmagazine der Seidenstoff- Fabrik- Union ADOLF GRIEDER& CE, zu besichtigen. C Beste Bezugsquelle. G Muster umgehend. Z Arbeitsvergebung. Die zur Unterbaltung der Gebäude des städtischen Schlachthofes er forderlichen Weißbinderarbeiten sollen Samstag, den 1. Juli 1. J., vorm. 11 Uhr öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einficht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, 26. Juni 1905. Städtisches Hochbauamt. Gerbel. Arbeitsvergebung. Die Weißbinderarbeit zur laufenden Unterhaltnng der Oktroierheberhäuser soll Samstag, den 1. Juli 1905, vorm. 11, Uhr öffentlich vergeben werden. Arbeits beschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einficht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis - Zuschlagsfrist zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. 14 Tage. Gießen, den 26. Juni 1905. Städtisches Hochbauamt. Gerbel. Wohne vom 27. Juni ab Seltersweg 91 im Hause des Herrn Wilhelm Rudolph. Prof. Dr. Walter Frauenarzt. Telephon Nr. 387. Ein Eisenarbeiter wird als Maschinenheizer für Bieber sofort eingestellt. Bieberthalbahn Gießen. Gießen, Neustadt 14, p. Schloßgasse 15 1-2 möbl. Zimmer zu vermieten. Gießen, Marktstraße 11. 3- Zimmer Wohnung an ruhige Familie zu vermieten. Näheres Lindenplatz Nr. 3. Glessen. Joh. Seibel Glessen Ludwigsplatz Weinstube. Ausschank v. nur guten reinen Tischweinen Kaufhaus Fritz Nowack Grosser Inventur- Ausverkauf zu enorm billigen Preisen. Schlal Wash Betten Fritz Nowack Baumwoll- Flanelle. Coupon für 2 Jacken M. 1.80. Coupon von 3 Mtr. für Blusen u. Röcke M. 1.50. Sehr billig. Abteilung: Küchenwäsche. Lange Handtücher Graue Drell- Ware. Weiss Gerstenkorn mit Borde Ia. grau Drell Gerstenkorn, div. vorteilhafte Partien 1/2 Dutzend Mk. 1.25 1/2 Dutzend Mk. 1.95 1/2 Dutzend Mk. 2.40 1/2 Dutzend Mk. 2.40, 2.50 und 2.75 1/2 Dutzend Mk. 2.50 Ferner: 100 Dutzend reinleine e Handtücher 42X110, rot- weiss karriert. 1/2 Dutzend Mk. 2.90 Graue reinleinene Drellware Bade- Saison: Viereckige Küchentücher Kleineres Tuch.. das ganze Dutzend 98 Pfg. Rot karriert, schwere Hausware.. 1/2 Dutzend Mk. 1.75 und 2.Ferner: 100 Dutzend reinleinene Küchentücher, rot- weiss karriert 1 Dutzend Mk. 2.75 Ausgelegt für die Frottier- Handtücher Stück 60 Pfg., 75 Pfg, 1 Mk., Frottier- Badetücher Stück Mk. 3.25, Mk. 3.75 Abteilung: Bettwäsche. Kissen und Koltertücher Ausgebogte Kissen, starker Cretonne do. feinfädige Ware bestes Haustuch do. Passende Koltertücher Stück Mk. 0.85 " " 1.10 1.40 " Stück Mk. 3.50 und 4 - Damast- Bezüge Schwere Satin- Ware der Bezug 130X180 cm Damast in neuen Blumenmustern der Bezug 130X180 cm Extra schwerer Damast der Bezug 130x180 cm Extra breiter Damast der Bezug 160x180 cm وو Fertige Betttücher Halbleinene Qualität Extra I Cretonne, Grösse 160X240 Stück Mk. 2.25 2.75 " beide Partien weit unter Preis. Fertige Kattun- Bezüge Mk. 3.50 3.50 29 22 4,50 5.50 " Sämtlich vorteilhafte Angebote. Grösse 130x180 cm, guter Satin Grösse 130x180 cm, bester Satin Augusta دو Mk. 2.75 3.50 99 Oberhe Splug.) Berlag ber he Haben Sie über das d eine Vermutung? Es gibt da nur zwe nach München begebe cholen und mit ihr di er hat sich, wenn ih ft nach irgend einem S wird er seine Frau an ficherlich nicht in aphisch aufgeforder Seine Spur wird er allen Umständen I lich, daß die Behör Das werden sie, ber or, an deffen Mitid was beginnen wir gaben Sie einen ti ten zu Ihrer Verfi Jan? Und wenn So würde ich Ihnen über den Sachve uglich in die Wohr cintrifft, ehe La zu betrinken, wird elifchen Zustand f Er soll ihm sein ib bin überzeugt, wird, es zu leug Staatsanwalt Rufen Sie mir He iener, und dann, g Bleiben Sie währ gebäude, denn h bedürfen. Wen Bahrheit beruht hero!, so haber erwiesen, und die werden ihrer St o erwarte ich es, h falt und zog sich en jah, in den Hin Bierunda Margarete Ali Aufforderung ihr Morgen zur alert von Gilja aller idliche junge Frau mms in heftigstem the entlärt, daß die P in einer eigentliche Fronthate alles bor fich ihm. Es it oft do richtstojten zu geringen Streit verlierenden, pfindlich schädig gewinnende Te Teil eintreten m Mk. 8.Seiden- Satin, Ia. Ausführung. دو دو 11.50 14.50 Abteilung: Gardinen, Steppdecken, wollene Kolter. In abgepassten Gardinen sind 300 Fenster in weiss u. crême zum Ausverkauf ausgesetzt in folgenden Serien: Mk. 3., 4., 5., 6., 7., frühere Preise bis zu Mk. 11.-. Satin- Decke uni, rot. Steppdecken Mk. 6.50 Seiden- Satin mit Woll- Füllung • Für diese Preise nicht nachzuliefern. Prima Jacquard- Qualitäten, nur neue moderne Muster Serie I II 7,50 Weit unter Preis. Ferner Restpöstchen Sophakissen. Wollene Kolter daß die Juftig zu III effe der Reinde 8.50 batten die Alagend Beide Klagen f fergen. Sie brauch Mk. 0.48 musen, die bom S Besonders zu beachten: Seidene Schlafdecken, hübsche Streifenmuster Mk. 5.75. In Bettvorlagen sind grössere Partien zu Mk. 1.75, 3., 4.- und 5.- ausgelegt. Abteilung: Betten- und Schlafzimmer- Einrichtungen. Eiserne Betten und Kinderbetten wesentlich reduziert. Einzelne Holzbettstellen weit unter Einkaut. Ferner: 10 Schlafzimmer- Einrichtungen wesentlich billiger wie seither. Gekaufte Möbel werden auf Wunsch zur späteren Ablieferung zurückgestellt. Fallen von hundert Juiz und nidit me Medjudenden brou Bu benden, der ihre das Gericht, nur viel Wer einmal den wohnt hat, vor dem rechtsgelehrte Anwält bung gehabt haben, Die dort zur Aburteil berhältnismäßig d noch manches W die gelehrten Se fehende und mal tann er es fogar teien in ein Leichteres ten Rider und den <-100 Es fame nur auf und Verabredu ege gebracht- un en erwähnten Gebie