Herzogs von Escars. eine außerordentliche Herzog schwer leidend idher Unfall begegnen daß den Herzog das ht habe.„ Er stirbt!" rüffelpüree! So hatte fagte, mein Magen fei nte Alabierbirtuos und Bräfin L. zu einer Lee Thebung der Tafel, bei gangen war, wurde pielen. Anfangs weim Alabier und spielte er. Entzüdt über sein Hürze des Stüdes. Da agte:„ Mein Spielen er Reis in Wasser mit Inzwischen tocht man Eiweiß in Würfel, , wiegt sie fein und Dürfeln, 10 Gramm Pfeffer durch den Gräten befreiten Bestandteile ber m Butter, bis alles auf eine Schuffel eb geriebenen harten st noch etwas Arcbs. zarte Spinat, von dem Salzwasser abgefocht, gedrückt. Man fireicht mit 2 Löffeln Sahne eisch- Bepton der Com weißer Semmel und Milch werden 125 er dick eingekocht, das falter Milch gerührte r Schnee der 4 Eier s abfühlen, füllt fie und stellt sie auf Eis ri steif wird. Beim mit Himbeerfaft. In der Familie des Rede von Beethoven. Jüngste, der spätere ponist," erklärte dic nponist?" ,, Nun, e Lage darauf lieg men. Plötzlich rief goben ist da!" haft der Lily schon Hans? Du unge rige Prügel. Wohin Lilys Backe, Mama." ine Franz( auf dem fe mir doch ein Glas gut wie Emils, tostet Onfel:„ Gut, her mit hr gut. Hier haft du wieso bist du denn ine Franz: Na gut, weiter erzählen: Der fallen." @ausgejarieven. en in unserem Amts ( teine Zeichnungen uffchrift find bis zu 05, vorm. 10 Uhr 05. Gießen. bil wegen Anschaffung ei u verkaufen. Expedition tiefes Blattes Feinste peife Salat Kartoffeln fieblt J. Haufel, Bießen, Soblokgaffe 6. ar mit Conceffin 1 Bany 6-10 PS. 1 Stahlschmidt 12-15 PS Digft abzugeben. abrik, Herborn Nr. 200. Erstes Blatt. Jnsertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Oberheffen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Redaktion u. Haupte cpedition: Gießen, Seltersweg 83. Feruſprechauschluk Nr. 362. Samstag, den 26. August 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 30 Vfq., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Bleit erideint an allen Werttagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblaff) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheisen. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Alsfelderstraße in Grünberg vom 28. August bis zum 16. September I. Js. für den Fuhrwerksverkehr gesperrt. Wir bringen dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis, daß während der genannten Zeit Langholzfuhrwerke nicht verkehren können, alle übrigen Fuhrwerke fönnen die gesperrte Straßenstrecke unter Benugung der Rosengasse umfahren. Gießen, den 24. August 1905. Großherzogliches Kreisamt Gießen. J. V.: Dr. Kranzbühler. Bekanntmachung. Zahltage der Kreiskasse betr. Donnerstag, den 31. August, von nachmittags 21 Uhr an wird zu Nieder- Ohmen bei Wirt Langohr ein Zahltag der Kreiskasse abgehalten. Asfeld, den 21. August 1905. Großh. Kreisamt Alsfeld. Dr. Melior. Betreff: Schweinerotlauffeuche in Otterbach. Bekanntmachung. Nachdem in einem Gehöfte zu Otterbach unter den Schweinen die Backsteinblattern( Rotlauffeuche) amtlich feftgestellt worden sind, haben wir über dieses Gehöft die Sperre verhängt. Alsfeld, den 21. August 1905. Großh. Kreisamt Alsfeld. Dr. Meltor. Huf des Meffers Schneide. ( Eig. Bericht.) Berlin, 25. August. Die Intervention des Präsidenten Roosevelt bei den Friedensverhandlungen in Portsmouth hat zunächst so vicl erreicht, daß die russisch- japanischen Friedensverhandlungen fortgesetzt werden und die Delegierten nicht jetzt schon unberrichteter Dinge heimkehren. Damit ist eine gewisse Gewähr dafür geboten, daß eine wirkliche Verständigung erzielt wird. Die Hauptfrage scheint die der Kriegskostenentschädigung zu sein. Die Japaner, heißt es, hätten nadj 2400 immer noch 2000 Millionen Mark gefordert, die Russen erst gar nichts, dann 1000 Millionen Mark geboten. Diese Angaben sind mit Vorsicht aufzunehmen, sie können faum mehr als bloße Vermutungen sein, da die russischen wie die japanischen Unterhändler, die allein Wissende sind, gegen ihr Interesse handeln würden, wollten sie vor Abschluß der Verhandlungen etwas verlautbaren. Das kann erst geschehen, nachdem der Vertragsversuch endgültig gescheitert oder nachdem er abgeschlossen ist. Hoffnung, starfe Hoffnung auf Fricden ist vorhanden. Doch damit ist nicht gesagt, daß die Telegierten bereits in den nächsten Tagen ein Ende finden. Ein Friedensinstrument kann kaum vorfichtig genug abgefaßt und geprüft werden, und das erfordert Zeit. Eine angebliche Aeußerung des russischen Ministers des Auswärtigen, Grafen Lambsdorff, ist aus den angeführten Gründen ebenfalls mit großer Zurückhaltung aufzunehmen. Er soll gesagt haben, daß der Zar keinen Rubel Kriegskosten bezahlen und keinen Fußbreit Landes abtreten werde. Als Witte davon hörte, soll er sehr empört gewesen sein und sich drastisch über die russische Hofpartei ausgesprochen haben, obwohl der russische Unterhändler die Wahrheit der Nachricht stark in Zweifel zog. Wie es ferner heißt, hätten die Japaner bei Bekonntwerden der angeblichen Lamsdorffschen Worte durch Sato erflärt, falls sie offiziell von der Echtheit dieser Verlautbarungen unterrichtet würden, so genügte dies, um sie zur Abreise von Portsmouth zu veranlassen. Die letzten Ferderungen der Japaner sollen die Form eines Ultimatums getragen haben. In Amerika gibt man die Hoffnung auf Friedensschluß nicht auf und man sett große Erwartungen auf die fortgejezten Bemühungen Roosevelts. In unterrichteter diplo matischen Streifen zweifelt man allenthalben daran, daß Rußland im entscheidenden Augenblick bei der unnachgiebigen Haltung beharren werde. Politische Rundschau. Deutsches Reich. * Unter den fürstlichen Gästen, die an dem Kaisermanöver bei Homburg v. d. Höhe teilnehmen werden, ist irrigerweise der Prinz von Wales genannt worden. Nicht dieser, sondern sein Vetter Prinz Arthur Connaught wird dem militärischen Schauspiel beiwohnen. Der Prinz von Wales liebt überhaupt nicht, repräsentativ hervorzutreten. Er bedarj der förperlichen Schonung. Ohne daß er gerade frank wäre, wünschen die Aerzte aus Vorsorglichkeit für ihn, daß er den englischen Winter vermeide und sich im Herbst nach Indien begebe. * Da der Typ der Schlachtschiffe in der deutschen Marine vergrößert werden soll, war die Rede von einer Umgestaltung des Nordostseekanals. Aus sachverständigen Kreisen kommt jetzt die Nachricht, es liege vorläufig kein Plan vor, den Nordostseekanal oder seine Schleusen ganz oder teilweise umzubauen. In einer Versammlung des Berliner Gewerkschaftsfartells beschlossen die dem Kartell angehörenden Organisationen der Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften, sich von der Sozialdemokratie loszusagen und die Bildung einer neuen radikalen sozialrevolutionären Partei vorzunehmen. In dem Beschluß wird der dogmatische Marrismus, die Taktik der sozialdemokratischen Partei und der Parlamentarisnius verworfen. Die Mitgliederzahl der Freien Vereinigung ist keine allzu große. Sie umfaßt die radikaleren Elemente unter den Gewerkschaftlern. * In Breslau tagte die 34. Hauptversammlung des dentschen Apothekervereins. Der Vorstand wurde beauftragt, erneute Borstellungen bei dem Reichskanzler und dem Reichstag behufs baldiger reichsgeseßlicher Regelung pharmazeuder tisch- gewerblicher Verhältnisse zu unternehmen, da Kredit und die Fortentwickelung des Apothekerstandes durch die dauernde Ungewißheit, wie und wann eine anderweitige gesetzliche Regelung der Besitzverhältnisse des Apothekerstandes erfolgt, ungünstig beeinflußt wird. Die Versammlung sprach sich ferner für die Gründung einer freien Hilfs= kasse oder den Anschluß an eine andere Kasse für Krankheitsfälle der Gehilfen, sowie gegen die Beschäftigung genügend vorgebildeter weiblicher Hilfskräfte in Apotheken aus. un= Der Premierminister der englischen Kapkolonie, Dr. Jameson, hält sich zurzeit in Karlsbad auf. Er hat sich über die englische Neutralität gegenüber dem Aufstand in DeutschSüdwestafrika geäußert. Dr. Jameson sagte, daß die Sympathien seiner Regierung durchaus auf deutscher Seite wären. Die Eingeborenenpolitik der Kapkolonie verböte allerdings offenkundige Beweise dieser Sympathien, Deutschland dürfe jedoch auf moralische Unterstützung und, soweit wie möglich, praktisches Entgegenkommen rechnen können. Der deutsche Generalkonsul in Kapstadt arbeite in diesem Sinne und habe bereits gute Resultate erzielt. * Allcrorten beschäftigt man sich mit der immer noch zunehmenden Fleischteuerung. In Braunschweig nahm die Stadtverordnetenversammlung mit großer Mehrheit einen Antrag an, wonach die braunschweigische Regierung ersucht werden soll, ihren Bevollmächtigten im Bundesrat anzuweisen, unverzüglich für sofortige Aufhebung der GrenzDie sperre zur Abstellung der Fleischnot einzutreten. Stadtverordneten zu Hana u beauftragten den Magistrat ebenfalls, energische Schritte zur Abstellung des Uebelstandes zu unternehmen. Mehrere Städte im sächsischen Erzgebirge regen ein gemeinsames Vorgehen bei der sächsi1chen Staatsregierung an. Bemerkenswert ist das Vorgehen der österreichischen Hauptstadt Wien, die einen fommunalen Fleischverkauf mit billigen Preisen eingerichtet hat. Der Zudrang des Publikums ist riesig.- Die Lederhändler proklamieren infolge des Mangels an Schlachttieren eine Erhöhung der Lederpreise um 3 bis 5 Mark. ** Oefterreich- Ungarn In Hermannstadt haben die aus Anlaß der Jahresversammlung des Gustav Adolf- Vereins stattfindenden Festlichfeiten der Siebenbürger Sachsen begonnen. Der Gustav Adolf- Verein hielt einen Festgottesdienst ab, bei welchen der Reftor der Universität Leipzig, Professor Rietschel, predigte. Später fand eine Festversammlung statt, in deren Verlauf zahlreiche Liebesgaben überreicht wurden. Am Nachmittag tagten der sächsische Aerzteverein und der sächsische Frauenverein. Am Abend gelangte eine Oper aus dem sächsischen Volksleben zur Auführung. Gleichzeitig fand ein bolfstümlicher Vortragsabend des Gustav Adolf- Vereins satt. ** Türkei. In Smyrna dauern die Untersuchungen und Verhaftungen wegen des Bombenfundes nach an, da 35 Bomben, welche nach dem Geständnis in Smyrna verhafteter Personen noch vorhanden sind, bisher nicht gefunden wurden. Komplizen werden auch im Regierungsgebäude vermutet, da dort ein Ort zur Aufbewahrung von Bomben vorbereitet war. In armenischen Geschäften wurden Uniformen und Priestergewänder gefunden, welche für die Urhaber des Anschlags bestimmt waren. Aus der aufgefundenen Korrespondenz geht hervor, daß, da die Vorbereitungen nicht beendet waren, der Anschlag erst am 10. September stattfinden sollte. Infolge der getroffenen Vorsichtsmaßregeln ist ein Ausbruch mohammedanischer Erbitterung in Smyrna nicht zu befürchten, aber angesichts der allgemein herrschenden Beunruhigung leidet der Geschäftsverkehr und der Kredit wird eingeschränkt. Nach amtlichen Meldungen aus Yemen haben die türkischen Truppen alle bedeutenden Positionen auf der Straße nach Sanaa genommen. Die Rebellen seien völlig demoralisiert und durchweg auf der Flucht begriffen. Alien. ** Aus Japan wird gemeldet, der Mikado werde nach dem Friedensschluß eine Europareise antreten und alle wichtigen Städte des Kontinents besuchen. ** Die chinesische Kommission, die sich nach London, Paris und Berlin zum Studium verfassungsmäßiger Einrichtungen begibt, wird aus folgenden Persönlichkeiten bestehen: Prinz Tsaitse, Gouverneur Tuanschang, Minister Tai und Vizefönig Sachul. In der vierten und legten Sigung des Deutschen Katho lifentages in Straßburg i. Els. wurden in erster Reihe die Wohltätigkeitsanstalten behandelt und vom Mitglied des preußischen Herrenhauses Grafen Oppersdorf die Sozial. politit erörtert. Redner sprach sich für die Sicherung und den Ausbau des Koalitionsrechts der Arbeiter aus und empfahl Fürsorge für den schmer geprüften Mittelstand. Dann sprach Professor Mausbach aus Münster über das Thema„ Staat und Kirche". Mit einem Schlußwort des Präsidenten Prinzen Löwenstein, dem vom päpstlichen Stuntius erteilten Segen und dem gemeinsamen Gefange dea Tedeum wurde der Katholikentag geschlossen. frankreich. Der französische Gesandte hat Auftrag erhalten, in Bezug auf die Befreiung des algerischen Untertanen Bu Mzian el Miliani ein Ultimatum an Marokko zu stellen und die Zahlung einer Entschädigung zu verlangen. Im Fa einer Weigerung würde die französische Gesandtschaft Jez berlassen. Unter Umständen ist eine Besetzung des Ortes Udjida an der algerischen Grenze in Aussicht genommen. Russland. 綠 社 Die herrschende Gärung gelangt neuerdings besonders in Bauernansständen mit schweren Ausschreitungen zum Ausdruck. So wurde auf dem Gute des Rittergutsbesitzers Bittler bei Nowotscherkost das Wohnhaus verbrannt, die Mühle demoliert und der Besitzer verwundet. Im Stretie Jelisawetgrad brennen und sengen die Bauern alles nieder. Auf der Besitzung des Fürsten Bogration fam es zu schweren Zusammenstößen mit den Kosaken. Ueber Stadt und Bezirk Warschau ist der Belagerungszustand verhängt. Aus Anlaß von Ausschreitungen, die in Baloschow gegen dort versammelte Streistierärzte vorkamen, hat der Zar erklärt, revolutionäre Erscheinungen dürfen nicht mehr geduldet, gleichzeitig aber auch nicht ein eigenmächtiges Borgehen des Pöbels gestattet werden. Die sämtlichen Offiziere des Geschwaders des Admirals Nebogatom, das sich den Japanern ohne eigentlichen Kampf ergab, sind aus der russischen Flotte ausgestoßen worden Soziales Leben. Einigung im rheinisch- westfälischen Baugewerbe. Tie Einigungsverhandlungen zu Essen dauerten Mittwoch abend bis nach Mitternacht, führten aber noch nicht z: cinem endgültigen Ergebnis. Im legten Augenblick erklärten vie Vertreter des Arbeitgeberbundes sich bereit, vom 1. Oltober ab eine Lohnerhöhung von 1 Pfennig pro Stunde zu bewilligen, vom 1. April nächsten Jahres eine Erhöhung von 2 Pfennig pro Stunde. Donnerstag wurden die Berhandlungen fortgesetzt und spät abends beendet. Das Ergebnis ist, daß das Friedensprotokoll und der Arbeitsvertrag mit abgestuften Lohnsägen für den ganzen rheinisch- westiälischen Industriebezirk vereinbart worden sind. Die beteiligten Organisationen, Arbeitgeberverband und Arbeiterorganijation, werden in den nächsten Wochen über die Anrahme dieser Verträge beschließen. Wenn beide Parteien das Frie. densprotokoll und den Arbeitsvertrag annehmen, wird die Arbeit am Montag, den 4. September, im ganzen Industriebezirk wieder aufgenommen werden. Beendeter Streif. Der Ausstand an der Jägerkaserne in Colmar ist beendet. Die als Ersatz für die Ausständigen herangezogenen Pioniere ziehen wieder ab. Der Holzarbeiterverband verpflichtete sich, Kräfte zur rechtzeitigen Fertigstellung des Baues herbeizuschaffen. Nab und Fern. Ein kaiserlicher Manöver- Marstall. In Kazenellen bogen im Unterlahnkreis wird vorübergehend ein Marstal für die kaiserlichen Manövergäste eingerichtet und mit der Schlosse in Koblenz telephonisch verbunden. Von Berlis gehen 210 Pferde und 60 Equipagen nit den erforderlicher Aug Bedienungsmannschaften nach Kazenellenbogen ab. cine Anzahl Automobile werden dort stationiert. † Auf der Jagd vernnglückt. Ein Student, der Sohr eines Zimmermeisters in Leste in Braunschweig, fam be der Jagd ums Leben. Beim Ueberschreiten eines Holzitegi blieb der Hahn seines Gewehres ani Brüdengeländer haften und das Gewehr entlud sich. Der Schuß drang dem junger Manne in die linke Seite. Nach wenigen Minuten war der Unglückliche eine Leiche. † Vom Zuge überfahren. Auf der hannoverschen Neben bahn Bunde- Bossum wurde ein Fuhrwerk auf einem Straßenübergange vom Personenzuge überfahren, da der Führer des Wagens die Warnzeichen der Lokomotive nicht beachtete. Das Pferd wurde getötet und der Wagen zer trümmert. Der Führer des Fuhrwerts, ein Bichhändler aus Sulingen, erlitt schwere Verlegungen, denen er bald darauf erlag. † Raubmørd. In der Nähe von Göttingen wurde der Landwirt Lohrenger aus Wulfen ermordet und beraubt. Der Täter, von dem jede Spur fehlt, hatte dann die Leiche in den Fluß geworfen. Erkrankung durch Speise- Eis. In Milspe in Westfalen erkrankten nach dem Genuß von Vanille- Eis 20 Personen. Aerztlicherseits wurde festgestellt, daß die Erkrankungen in folge giftiger Bestandteile in der Vanille erfolgt sind. † Brand im Dorfe. Von dem bei Berncastel auf einem hohen Bergabhang belegenen Orte Graacher Schäferei wurde durch eine Feuersbrunst die Hälfte eingeäschert. Zwölf Wohnhäuser, darunter die Bürgermeisterei, wurden ein Opfer der Flammen. Vierzehn Familien find obdachlos. † Aus Deutschland ausgewiesen. Die Schriftstellerin Laura Marholm, sowie der Mann, Ola Hansson, und ihr fünfzehnjähriger Sohn sind jezt aus Münden: sgewiesen. Laura Marholm wird behördlich nach ihrer Heimat Schwe den gebracht. Sie war in München wegen gemeingefährlichen Irrsinns von der Polizei in eine Frrenanstalt gebracht. † Diebstahl auf der Herzogs- Burg. In Meiningen wurde ein achtzehnjähriger Uhrmachergehilfe zu neun Monaten und einer Woche Gefängnis verurteilt. Er hatte im Auftrage seines Meisters auf der Feste Heldburg eine Telephon anlage eingerichtet und in einem unbewachten Augenblick aus den Privatgemächern des Herzogs von Sachsen- Meiningen verschiedene kostbare Sachen, Edelsteine, eine mit Edelsteinen besetzte türkische Pfeife, Teller u. s. w. gestohlen. † Unterschlagungen in einer Ortskrankenkasse. Bei der Ortskrankenkasse in Bensheim wurden bei einer Revision Urkundenfälschungen und Unterschlagungen im Betrage bon 5000 Mark entdeckt. Der Berechner der Kasse wurde berhaftet. † Ein jugendlicher Sadist. Ein zwölfjähriger Schüler in Schneidemühl hat eine Anzahl Taten gegen seine Mitschüler verübt, die auf einen besonderen Grad von Grausamkeit schließen lassen. Wegen einer geringfügigen Nederei schoß er einen Mitschüler mit einem Tesching tot. Bei der Untersuchung wurde festgestellt, daß der jugendliche Mörder vor einiger Zeit einen anderen Knaben zu er tränken versuchte. Zwei andere kleine Knaben band er an einen Wagen, um sie zu Tode schleifen zu lassen. Beide Malc wurde er an seinem Vorhaben rechtzeitig verhindert. † Getötete Streckenarbeiter. Bei Dorstfeld wurden drei auf dem Geleise befindliche Streckenarbeiter vom Schnellzug erfaßt. Die Männer waren sofort tot. † Ein Eisenbahndicb verhaftet. In Zürich verhaftete die Polizei einen berüchtigten Eisenbahntaschendieb, der einer internationalen Bande angehört. Er hatte im Schnellzug Winterthur- Zürich einem Arzt das Portefeuille mit meh reren tausend Franken entwendet. † Der Millionen- Defraudant verhaftet. Die Jocht„ Catarina", an deren Bord sich der Bankbeainte Solley be findet, der nach Verübung großartiger Defraudationen aus Paris flüchtig geworden ist, traf in Bahia in Brasilien ein. Er wurde dort mit seiner Begleiterin und deren Kammerseau sofort verhaftet und wird an Frankreich ausgeliefert werden. † Eine Dame als Lebensretterin. Beim Baden in der Mare in der Schweiz geriet die Tochter eines ländlichen Gastwirts in Lebensgefahr. In der Nähe angelte der als Surgast dort anwesende Professor Déjerine aus Paris. Er sprang sofort dem Mädchen nach, wurde aber durch seine schweren Wasserstiefel behindert. Da stürzte sich die Gatlin des Professors, eine Amerikanerin und ausgezeichnete Svimmerin, in die Fluten und rettete die beiden in großer Gefahr Befindlichen. † Wieder das Spiel mit dem Schießgewehr. In Salso Maggiore richtete der Universitätsprofessor Enrico d'Anna im Scherze einen Revolver auf ein junges Mädchen. Der Revolver ging los, und das Mädchen stürzte, ins Herz getroffen, leblos zu Boden. Der leichtfertige Schüße versuchte. sich durch Erhängen das Leben zu nehmen, wurde aber gerettet. Er ist durch das Unglück dermaßen zerrüttet, daß er wahrscheinlich einer Heilanstalt wird übergeben werd.n müssen. † Ein neuer Vulfan auf Samoa. Nach einer längeren Periode erhöhter Erdbebentätigkeit ist auf der Nordseite der deutschen Insel Sawaii ein neuer Vulfan entstanden. Gefahr scheint vorläufig nicht vorhanden zu sein, die einheimische Bevölkerung zeigt keine Panik. † Ein japanischer Transportdampfer untergegangen. Sn der engen Meeresstraße von Moji stieß das japanische Transpertschiff„ Kinjo Maru" mit einem europäischen Handelsdampfer zusammen. Der Kinjo Maru" sant binnen drei Minuten. An Bord befanden sich viele verwundete und franke japanische Soldaten. 126 sind ertrunken, nur 21 wurden gerettet. † Der Blaubart von Chicago. Der Frauenmörder F hat bei den amerikanischen Gerichten Glück. ist jetzt zumi drittenrol der Wollstreckung des I indem er die sien eines alles ieitens des Obergerian erwirfte † Unglück auf See. Die von Hamburg nach San Francisco bestimmte englische Bark Bidstonhill" kenterte in der Nähe von Cap Fournaur. Der zweite Offizier und siebzehn Mann der Besagung ertranken, der Rest wurde gerettet. † Einsturz am Berner Stadttheater. Der Neubau des Stadttheaters in Bern, der zur Aufnahme der TheaterUtensilien bestimmt war, ist eingestürzt. Sechs Arbeiter sind tot, und mehrere sind verwundet. † Das Unglüäsfahrzeug. Vei Montbeliard fuhr das Automobil des Uhrenfabrikanten Rost, in dem dieser mit seiner Frau saß, gegen einen auf der Landstraße stehenden unbeleuchteten Holzwagen. Das Ehepaar blieb sofort tot. In Braunschweig überfuhr ein Staufmann aus Berlin mit seinem Automobil einen zehnjährigen Knaben, der dabei seinen Tod fand. Gold in Australien. In Pine Creek im australischen Distrikt Orange ist goldhaltiges Gestein entdeckt. Der ganze Distrikt ist auf die Meldung hin von Goldsuchern geradezu überschwemmt. Tages- Chronit. In Neu- Brandenburg wurde ein großer Uhren und Brillanten- Diebstahl im Werte von 15 000 mt. berübt. In Hanau ist der Kaufmann Kraft an Wurstvergiftung gestorben. Eine Verlobung in Damaskus. Bilder aus der Märchenwelt des Orients. Interessante Einzelheiten über orientalische Sitten weiß ein Reisender zu erzählen, der jüngst in einer der reichsten und angeschensten israelitischen Familien von Damaskus ciner Verlobungsfeier beiwohnte. Man begab sich zuerst um acht Uhr abends in das Haus ses Vaters der Braut; es lag in einer der vielen engen, winkligen Straßen, und um da hin zu gelangen, mußte man Diener mit Lichtern mitRehmen und Pferde haben, die gewohnt sind, vorsichtig den Löchern und Gruben auszuweichen und den Reiter sicher an Ort und Stelle zu bringen.„ Nachdem wir," so schreibt der Reisende, unseren halsbrecherischen Ritt vollendet hatten, stiegen wir vor einem unscheinbaren Hause ab und traten ein. Durch das Atrium fommen wir in einen offenen Hof, in dessen Mitte ein großes Bassin plätschert; an der einen Schmalseite des Hoses befindet sich die Tür zum Atrium, an den anderen drei Seiten je eine nach dem Hofe zu offene Halle, welche rund herum mit Kissen belegt ist und von jilbernen Ampeln erleuchtet wird; alle Türen sind kunstvoll geschnitzt oder mit Arabesken in farbigem Goldlack reich verziert. Im Hofe stehen Orangen- und Zitronenbäume, blühen Wyrten und Granaten, und an den Wänden ranken sich Rosen und Jasmin hinan. Die Gäste nahmen auf einer Estrade unter den Bäumen Play; die Frauen des Hauses blieben in ihrem Saal, durch dessen Fenster sie den ganzen Hof übersehen konnten. Es verträgt sich nicht gut mil orientalischem Anstand, daß eine Frau sich frei unter die Gäste mischt, zumal sich hier auch Europäer darunter befanden. Es dauerte nicht lange, so hörte man Schritte. Stimmen und Waffengeklirr. Die Tür des Atriums öffnete ich, und ein Schwarm junger Männer in Festkleidern brängte herein, von Dienern mit bunten Laternen begleitet. Jeder trug ein Schwert oder einen Handschar, und sie schlugen die Waffen unter Freudenrufen firrend anein ander. Unter den kriegerischen Jünglingen befand sich der Bräutigam, der aber gar nicht kriegerisch aussah: es war ein blasser, scheuer Knabe von 13-14 Jahren, der den Jubel der anderen nicht teilte, sondern eher wie ein Opfer aussah, das man zur Schlachtbank führt. Beim Eintritt der Gesellschaft stimmten auch die Frauen ein Frendengeschrei an, ein in den höchsten Tönen hervorgetogenes„ lifililili- i- isch", das fast Aehnlichkeit mit dem sehr verstärkten Triller eines Kanarienvogels hatte. Der Zug umschritt den Hof und trat in den Männersaal ein. Nachdem alles Vlag genommen hatte, wurden Naigilebs gebracht und Erfrischungen herumgereicht: parfümierte Fruchtkonserven, Sorbets und Kaffee. Die Verlobung beſteht bei den orientalischen Heiraten nur in dem mündlichen Ueberemkommen der beiden Bäter. Darauf wird eine„ Fantasia" abgehalten." Fantasia" nennt der Araber jedes rest, bei dem es Musik oder Tanz oder Reiterkünfte giot. Auch hier ertönte bald der bekannte monotone Mollkiang der orientalischen Musik. Das Orchester bestand aus vier alten Türfen, deren einer eine fleine Baufe bearbeitete, während der zweite eine wie ein Dudelsack flingende Pfeife, der dritte eine Art von Cymbal spielte; mit diesen Instrumenten begleiteten sie den näselnden Gesang des vierten. Der Saal war mit Sterzen in silbernen Wandleuchtern glänzend erleuchtet, und große Wandspiegel strahlten das Gold ron den Wänden nieder. Indessen war auch im Frauensaal das Rauchen, die Konversation und das Sorbetschlürfen in bollen Gange. Einige der Frauen versuchten sich im Tanze; eigentlich war es nur ein sanftes Wiegen des Oberkörpers nash dem Tafte der Paufe. Auch diese friedlichen Geschöpfe hiel ten ein Schwert in den Händen, das sie bei Griff und Spike anfaßten und vorsichtig auf und nieder bewegten. Die seidenen Gewänder knisterten, die kleinen Goldmünzen, welche die Frauen in ihre Zöpfe flechten, klirrten leise aneinander. Diamanten strahlten von Kopf und Brust, und goldenes Geschmeide blitzte. Blumendust mischte sich mit dem Rauh der Wasserpfeifen, so daß schließlich die Sinne ganz umnr belt wurden. Wo aber waren die Hauptpersonen des Festes? Der Bräutigam saß bei den Männern, herte teil Rables den Gesprächen zu und spielte mit dem Schlauc fines Nargilehs. Die Braut saß im Frauensaal, dicht ver und mit dem Gesicht gegen die Wand gefehrt. denn focs die Sitte. Aus den Umrissen ihrer Gestalt Co terriz erfennen, daß es wahrscheinlich auch ein Bind von 11--12 Jahren war. Später begleiteten wir den festlichen faug, in dem die Braut zum Hause der Eltern des Br ms gebracht wurde, wo sie fernerhin als Tochter t dort lediglich die gleichen Szenen wiedergolen, nah Hair Sibichied. Vermischtes. Die = Leiden auf See. Siebenzehn Tage lang hatte der Dampfer Athos" in schrecklicher Lage hilflos auf der See getrieben, der vor kurzem im Schlepptau eines anderen Dampfers im Hafen von Newyork eintraf. Das Schiff war von Jamaika in schlechtem Zustande mit Passagieren und einer Ladung Bananen in See gegangen. Alsbald versagten die Maschinen, und keine Reparatur half; dann versagten auch die Sessel, und das Steuerruder brach. Lebensmittel gingen zu Ende. Die Bananen faulten und berbreiteten unerträgliche Miasmen, ihr gärender Sast drang in die Wasserbehälter und machte das Wasser untrintbar. Mit dem Fleisch gefangener Haifische fristete man mühsam das Leben und stillte den Durst mit gekochtem Sec wasser. Alle Menschen an Bord waren krank, die Mannschaft in voller Meuterei, als endlich ein Dampfer das linglücksschiff ins Schlepptau nahm. Wer wird Königin? Ein Madrider Blatt hat eine Imfrage bei seinen Lesern darüber veranstaltet, weldje Prinzessin nach deren Meinung die meiste Aussicht habe, die Gemahlin des jungen Königs Mfons von Spanien zu werden. Es werden folgende acht Prinzessinnen aus europäischen Fürstenhäusern den Lesern des Blattes präsentiert: 1. Prinzessin Olga von Cumberland, 21 Jahre alt; 2. Prinzessin Victoria Luise von Preußen, 13 Jahre alt; 3. Prin zessin Wiltrude von Bayern, 21 Jahre alt; 4. Prinzessin Patricia von Connaught, 19 Jahre alt; 5. Prinzessin Maric Antoinette von Mecklenburg, 21 Jahre alt; 6. Prinzessin Beatrice von Sachsen- Koburg, 21 Jahre alt; 7. Brinzessin Victoria von Battenbera. 18 Sabre alt; 8. Brinzessin Louise von Orleans, 23 Jahre alt. Prinzessin Patricia von Connaught soll dem König Alfons bereits einen Korb ge geben haben, sie scheidet daher aus der Liste wohl von vorn herein aus. Der König ist im Jahre 1886 geboren. RinAlerian brgegnet aud தி ** Wir leben jept weihen. Sonntag für iamleit machte sich ein gewisser John Fowlers über den Reverend Bowman lustig, der an der Spitze einer Methodistenprozession durch die Straßen zog. Als der Reverend sich das gröblich berbat, machte sich der brave sohn den Spaß, den Geist lichen zu fordern. Zu seinem Erstaunen ging dieser auf die Forderung ein und wählte als Waffen ein Schock fauler Eier und fünfzehn Schritt Distanz. Gleich bei Beginn des Kampfes bekam Fowler ein Ei ins linke Auge. Als er darob zu fluchen begann, hatte er das zweite Geschoß des treff sicheren Methodisten mitten im Mund. So ging es weiter, und als noch cins der duftenden Wurfgeschosse den großen Mund John Fowlers erreichte, erklärte er sich für besiegt. Dann aber schwur er feierlich, daß er nie wieder einen Methodisten fordern wolle! - Das Duell des Methodisten. In Louisville( Ohio) biefe beliebter, allhergebrac Rirchweih fogar an fünf Bollar, Großen Bu Linden und Felling ** Bu ber am Son ftattfindenden Hunde Raffen angemeldet. ** Mit Eintritt b Kreis Gießen befchloffer Rodicule ihre Tätig ** Lotterie. 2 18. September ftattfi und Jubiläume Afte zur Ausspielung. Die tember in Maing Pferde und andere Bau Edisons neueste Erfindung. Wie amerikanische Blätter zu berichten wissen, hat Edison nunmehr seine irunderbare Akkumulatoren Batterie vollendet. Mit dieser Einrichtung soll ein mit den Akkumulatoren ausgestattetes Fahrzeug 85 englische Meilen zurücklegen können, ohne daß eine neue Ladung der Batterie zu erfolgen braucht. Da mit wäre dann wohl der Anfang des„ bserdelosen Zeitalters" gekommen. Edison hält diese Erfindung für die wichtigste bon allen, die man ihm zu danken hat, wichtiger auch als Phonograph und Glühlicht. ga Der Landwirt. fchaftliche Geräte und Hauptreffer befeht aus bier Pferden bespannt, Berte von 7000 ID befonders jeden Landwirt bewegen. Sämtliche Ge Abzug einer entsprechend Die Lofe, wovon das St wir hören, reger Nachfra verlauft sein. Schonung der Zugtiere. Dur à federnde Vorrichtun gen und Stoßfänger an Geschirren wird zwar die Zugkraft um etwa 15 Prozent herabgesetzt. Aber trotzdem sind die erzielten Vorteile so groß, daß gesteigerte Ausnutzung der Arbeitsleistung sich ergibt, ganz abgesehen von der Schonung der Tiere einerseits, der Wagen, Geschirre und Geräte andererseits. Auf unebenen, holperigen Straßen und wegen, bei Arbeiten auf steinigem Boden, bei der Anspannung an Pflug und Egge sind die Tiere fortwährend starken Stößen ausgesetzt. Verringert man nun aber die Uebertragung solcher Stöße, so werden Lahmheit, Druckschäden u. j. w. viel seltener werden und der Mut und die Arbeitsluit, besonders bei jüngeren und lebhaften Pferden, wesentlich) gehoben werden. Durch die geschilderten Stöße leiden aber auch die landwirtschaftlichen Maschinen, besonders diejeni gen mit großer Zahnradübersehung, wie die Mähmaschinen, dann die Göpel; bringt man Stoßfänger an, so wird nicht nur die Dauerhaftigkeit der Maschine erhöht, sondern auch zeitraubenden oder kostspieligen Ausbesserungen vorgebeugt. Lokales. 26. August 1905. ** Gestern Nachmittag 4 Uhr 55 berührte der Kaiser auf seiner Reise von Cronberg nach Cassel die Station Gießen. Heute Vormittag hat der Kaiser von Cassel aus die Weiterfahrt nach der Wartburg und Berlin angetreten. ** Die Regierung hat auf Antrag der Landesuniversität ihre Genehmigung erteilt, daß die Psychiatrische Alinit der Landesuniversität Gießen hinfort die amtliche Benennung Klinik für psychische und nervöse Krankheiten" zu führen hat. lw. Landwirtschaftlicher Provinzialverein. Im Hotel Zum Prinzen Karl" zu Gießen tagte gestern unter dem Vorsize des Vizepräsidenten, des Kreisrats Dr. Wallau, der Ausschuß des Landwirtschaftlichen Provinzialvereins und faßte eine Anzahl Beschlüsse, die auch für weitere Kreise von Interesse sein dürften. Die im nächsten Monate in Mainz stattfindende Landesausstellung wird von Oberhessen der Tier- Abteilung mit 46 Vogelsberger und 61 Simmentaler Rindern, mit 58 Biegen und 24 Schweinen beschickt. Der Wert dieser sämtlichen Ausstellungstiere stellt sich auf rund 78 000 Mt. und wurde beschlossen, im Anschluß an die Viehversicherungseinrichtungen des Vereins die Tiere in Selbstversicherung zu nehmen. Auf Antrag des Verbandes der Biegenzuchtvereine in der Provinz Oberhessen wurde sodann beschlossen, in diesem Jahre 12 Biegenbockstationen zu errichten und noch in diesem Herbste jedem Kreisziegenzustvereine 2 Zuchtböcke zu überweisen. Es wurden zu diesem Zweck 500 t. bewilligt. Die von der Tierzuchtinspektion aufgestellten Statuten wurden angenomen. Weiter hatte die Herdbuchkommission brantragt, zur Hebung der Schafzucht in der Provinz Mittel zur Verfügung zu stellen, welche dazu dienen sollen, Gemeinden, welche bessere Bucht böcke des weiß'öpfigen englischen Schafes antaufen, ein Drittel des Ankaufspreises zu ersetzen. Der Ausschuß bewilligte zu diesem Zwecke einen Betrag bis zu 300 Mt. Ein Antrag des Präsidiums auf Bewilligung von Mitteln zur Beschaffung einer Brutmaschine zu Versuchszwecken wurde angenommen; dagegen wurde ein Antrag der Sektion für Geflügelzucht des Lant wirtschaftlichen Bezirksvereins Büdingen auf Be willigung eines Zuschusses zur Errichtung einer Maftgeflügelzuchtanstalt abgelehnt. Schließlich wurden an Stelle der verstorbenen Mitglieder der Hutweidenkommission für den Vogelsberg, des Grafen Otto zu Solms- Laubach und des Bürgermeisters Weidner zu Heicherhain, der Bürgermeister Schwalbach zu Crainfeld und Bürgermeister Wineder in Voltartshain für diese Kommission gewählt. *** Manöver. Ausgangs dieses Monats nehmen die Brigade- Manöver ihren Anfang. Die 49. Brigade ( Regimenter 115, 116 und 118) übt bei Wiesbaden zwischen Bierstadt, Erbenheim und Igstadt. Die Manöver der 21. und 25. Division dauern vom 4. bis 6. September. Nach der Kaiserparade am 8. September beginnen für das 18. Armeekorps die Kriegsmärsche. -t Stadttheater Gießen. Es dürfte gewiß das Gießener Theaterpublikum interessieren, daß Frau Elfriede Bayrhammer, die Gattin des Frankfurter Charakterspielers, die für die kommende Winterspielzeit als erste Salondame an das Gießener Stadttheater verpflichtet ist, am Samstag in Bad Nauheim als„ Claire" im" Hüttenbefizer" auftritt. Das Gastspiel der interessanten und schönen ? Gränberg, 25. berlief bei hohen Preis bereits vor Mittag b Markt war mit 77 befchickt. Die Schwein abgegeben. A Klein- Laden, zerschnitt fi geftern man fie in die Klinit n Manchholzhaufe Die biefige Jagd wird pachtet werden. > Ebersgons, 25 erkrankung fonflatier ** Weilburg, arbeiten am hiesigen find fast vollendet. F die Großherzoglich Lure das Schloß übersiedeln § Buzbach, 25. A der Preis für den Lite Wörrstadt, 25 unferes Dites wurden ausgedeckt, die etwa a ftammen. X Alefeld, 25. feft. Das zur Zeit Seffischen Hauptvereins& Weise unter farlem And Sache eröffnet worden bersammlungen in den bereits so start besucht, Blag mehr fanden. Dbertonfiftorialpräfiden Aufgabe des Evan Evangelische Bund al deutsch proteflantischen wird mehr und mehr felben anerkannt. Es Gefahr rechtzeitig bemer merlium macht, die hilf und bedrängten Brüder muß, die geiftige aff Gründung des Evangel ber Airchenregierungen evangelische Kirchenau geordneten Formen die deutschen Proteftantien bereits fraftvoll betätig felben Bebanten, daß Brüdern fein sollen. um fo weniger, als feite längt mit alle famen Bittungen i nächste Redner, I D. Tilemann Sc mator der Stadt Herbst- P te in frü dem am Mittw findenden Pferder abzuhalten und findliche Reit-, fönnen unter de auch im Geschirr Die Prämi die Vorführung un in dem hierfür vo Während der Feuerwehrfapelle. gelangen Anmeldungen tember d. Js. bet in Gießen, zu erfolg ein. Pferdebefizer Gießen, den Die ingeffin Patricia bon ereits einen Storb ge Liste wohl von vorn 885 geboren. Künstlerin begegnet auch in Nauheim lebhafter Aufmerk. famfeit. ** Wir leben jetzt in der schönen Zeit der Kirch weihen. Sonntag für Sonntag werden sie abgehalten, | Pfarrer Loos- Bußbach über" Evangelisch- Proteftantiſches in Erbsen ver Liter 21 Pig., Linſen per Liter 32 Pis., Tauben per Paar Schillers Frömmigkeit." An den Großherzog fandte die Landesversammlung ein puldigungstelegramm ab. K Frankfurt, a. M.( Heu- und Strohmarkt) Alles per 50 Kilo. In Louisville( Ohio) diese beliebter, althergebrachten Boltsfefte. Morgen wird die Man notierte: Heu 3.30-3.70 Mt., Stroh 200-2.25 Mr. 3 über den Reverend Kirchweih sogar an fünf Orten zugleich gefeiert, nämlich in Methodistenprozession Collar, Großen Buseck, Alten- Bused, kleinden Spaß, den Geist . merend fidh das gröblid Linden und Fellingshausen. en ging diefer auf die stattfindenden Hunde Ausstellung find 400 Hunde aller *** Zu der am Sonntag und Montag in Offenbach fien ein Schod fauler Gleich bei Beginn des fe Auge. Als er darof Rassen angemeldet. ite Geichoß des treit, Kreis Gießen beschlossene Wander- Haushaltungs- und *** Mit Eintritt des Herbstes nimmt auch die für den 5. So ging es weiter, rfgeschoffe den großen ** Lotterie. Anläßlich der in Mainz vom 14. bis Aus dem Gerichtssaal. Straffammer. Gießen, den 25. August 1905. Das Urteil in der vor 8 Tagen verhandelten Sache gegen Heinrich Stock, Richard Kluge und Frau Marie Sensel von Rödgen, wegen Beleidigung des dortigen Polizeidieners, lautete auf Freisprechung der 2 ersteren und rte er sich für besiegt. 18. September stattfindenden Landwirtschaftlichen Landes- auf 1 Monat Gefängnis gegen Frau Hensel.- Philipp TRY. 0.80-1.00, Hühner per Stadt. 1.00-1.60, Sahnen, ber Stild 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse ver Pfb. 00-00 Pfa., Ochsenfleisch per P. 00-00 fg., Rindfleisch per fb. 00-00 Pfg. per Bfb. Schweinefleisch C0-00 Bfg. Schweine fleisch gesalzen per Pfund 0.00 Bfq., Kalbfleisch per Pfb. 00-00 Bfg. Hammelfleisch per Pfd. 00-00 Bfg., Kartoffeln pro 100 Kilo 7.00-800 mr., Zwiebeln per St. wit. 8.00-10.00, Weiskraut 10-15 Pf. per Stud, Sentner 3-4 mr. Aepfel per Zentner 6-10 Mr. Zwetschen per Zentner 0,00.- 0.00, Kirschen per Pfd. 00-00 Pfg Milch per Liter 20. Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 lb nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werden. Rotierungen der Frankfurter Bichmarktpreise. Frautfurt a. M., 24. August 1905. Zum Verkauf standen: 15 Ochsen, 2 Bullen, er nie wieder einen und Jubiläums- Ai sstellung gelangt auch eine große Lotterie Johann Schön von Reistirchen hat sich an einem 66 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), zur Ausspielung. Die Biehung findet bestimmt am 20. Sep. und als Gewinne gelangen Wie amerikanische tember in Mainz statt 1 nunmehr seine wun Pferde und andere Haustiere, sowie land- und hauswirtdet. Mit dieser Ein schaftliche Geräte und Maschinen zur Auslosung. Der erste toren ausgestattetes Haupttreffer besteht aus einem kompletten Ecntewagen mit Weise vergangen. Urteil: 1 Jahr 3 Monate Gefängnis. en können, ohne daß vier Pferden bespannt, nebst dazu gehörigem Geschirr im folgen braucht. Da Berte von 7000 Mt. Dieser begehrenswerte Gewinn dürfte - ferdelojen Zeitalters" besonders jeden Landwirt zum Ankauf eines solchen Loses dessen Verlauf er ihm mehrere Messerstiche versetzte, die ing für die wichtigste at, wichtiger auch als t. federnde Vorrichtun bewegen. Sämtliche Gewinne werden auf Wunsch gegen Abzug einer entsprechenden Provision in Bar ausbezahlt. Die Lose, wovon das Stück 1 Mt. koftet, erfreuen sich, wie wir hören, reger Nachfrage und dürften solche bald aus verkauft sein. ? Grünberg, 25. Auguft. Der Ludwigsmarkt 119 zwar die Zugirait verlief bei hohen Preisnotierungen äußerst anregend, sobaß bereits vor Mittag der Auftrieb losgeschlagen war. Der Markt war mit 77 Stück Rindvich und 842 Schweinen Iber trotzdem find die gerte Ausnutzung der en von der Schonung beschickt. Die Schweine wurden paarweise mit 35-100 Mt. hidre und Geräte enStraßen und Wagen, der Anspannung an hrend starken Stößen er die Uebertragung Druckschäden u. j. t die Arbeitsluit, erden, wesentlich g Stöße leiden aber , besonders diejeni die Mähmaschinen, er an, so wird nicht rhöht, sondern auch rungen borgebeugt. 26. Auguft 1905. berührte der Kaiser Caffel die Station iser von Caffel aul Berlin angetreten. Der Landesuniversitä hiatrische Alinit infort die amtliche nervöse Krankheiten" vinzialverein. Ju tagte gestern unter israts Dr. Ballau, ben Brovinzialvereins auch für weitere Kreise nächsten Monate in wird von Oberheffen 16 Vogelsberger und gen und 24 Schweinen Ausstellungstiere ftellt schloffen, im Anschluß abgegeben. A Klein- Laden, 26. Auguft. Die Schlagader zersnitt sich gestern Abend eine Frau. Bewußtlos brachte man sie in die Klinit nach Gießen. Münchholzhausen, 25. Auguft. Je goverpachtung. Die hiesige Jagd wird am 9. September aufs neue ver pachtet werden. > Ebersgöns, 25. Auguft. Hier ist eine Typhus. erkrankung fonstatiert worden. *-* Weilburg, 25. Auguft. Die Renovierungsarbeiten am hiesigen Schlosse, die 100000 Mt. erforderter, find fast vollendet. Es wird allgemein angenommen, daß die Großherzoglich Luxemburgische Familie einige Wochen in das Schloß übersiedeln wird. § Butzbach, 25. Auguft. Milchaufschlag. Hier ist der Preis für den Liter Milch auf 20 Pfg. erhöht worden. * Wörrstadt, 25. Auguft. In nächster Umgebung unferes Dites wurden Gräber aus der fränkischen Beit ausgedeckt, die etwa aus dem 6. Jahrhundert n. Chr. stammen. X Alsfeld, 25. Auguft. Evangelisches Bundesfeft. Das zur Zeit hier stattfindende Jahresfest des Hessischen Hauptvereins des Evang. Bundes ist in feierlicher Weise unter startem Andrange der Freunde der evangelischen Sache eröffnet worden. Die beiden öffentlichen Abendbersammlungen in den Sälen des„ Deutschen Kaisers" waren bereits so start besucht, daß die zu spät kommenden keinen Blaz mehr fanden. Die Reihe der Begrüßungen eröffnete Oberkonsistorialpräsident D. Buchner, der auf die große Aufgabe des Evangelischen Vereins hinwies. Der 13jährigen Mädchen in unsittlicher Weise vergangen. Urteil: 6 Monate Gefängnis. Der 17jährige Schreiner Karl 6 Monate Gefängnis. Krag von Ober- Ohmen hat sich auf dem Heimweg von einer Tanzmusit an einem Mädchen gewaltsam in unfittlicher Der Maurer Wilhelm Röth von Alsfeld geriet mit einem Kameraden in angetrunkenem Zustande in Streit, in Urteil: 10 Monate jedoch nur geringer Natur waren. Gefänguis. Maurer Georg Wörner in Gießen hat gegen ein Feldgerichtsurteil, wonach er wegen Betreten einer Wiese mit 1 Mart Geldstrafe belegt worden ist, Berufung eingelegt. Da er zum Termin ausblieb, wurde seine Berufung verworfen. Wegen einer großen Anzahl von Feldfrevein erhielt der Taglöhner Johannes Gebhardt in Gießen Strafbefehle in Höhe von etwa 60 Mt. Er erhob Widerspruch, das Feldgericht hielt ihn in den meisten Fällen für schuldig, was Verwerfung der Einsprüche zur Folge hatte. Nur in einem Falle trat Freisprechung ein. Auf seine Berufung fam die Straftammer in einer weiteren Anzahl von Fällen zur Freisprechung, während einige der erkannten Strafen aufrecht erhalten blieben. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. Evangelische Bund als freie Vereinigung zum Schuß der deutsch protestantischen Interessen gebildet, führte Redner aus, wird mehr und mehr als ein Hüter und Wächter derEs will das scharfe Auge sein, das die ſelben anerkannt. Gefahr rechtzeitig bemerkt, der helle Mund, der auf sie aufmerksam macht, die hilfsbereite Hand, die sich der schwachen und bedrängten Brüder annimmt, aber auch, wenn es sein muß, die geistige Waffe führt zu Schutz und Truz. Die Gründung des Evangelischen Bundes ift dem Zusammenschluß der Kirchenregierungen vorausgegangen. Aber der deutschevangelische Kirchenausschuß, der zu unserer Freude in geordneten Formen die Vertretung der Gesamtinteressen des deutschen Protestantismus in die Hand genommen und bereits fraftvoll betätigt hat, ist nur eine Verförperung desselben Gedanken, daß wir Evangelische ein einig Volk von Brüdern sein sollen. Darin sollte niemand ein Arg finden, um so weniger, als der Zusammenschluß auf der Gegenfeite längst mit aller Macht betrieben wird und zu bedeut Der samen Wirkungen im öffentlichen Leben geführt hat. nächste Redner, Lic. Herrmann- Darmstadt, sprach über D. Tilemann Schnabel, den Freund Luthers und Refor mator der Stadt Alsfeld." Zum Schluffe referierte Des Bereins die Tiere uf Antrag des Ver Broving Oberhessen Jahre 12 Biegenbod Herbfte jedem Kreisrweifen. Es wurden Die von der Tierzuchtangenomen. Weiter gt, zur Hebung der Verfügung zu ftellen, welche beffere Zucht santaufen, ein Drittel Ausschuß bewilligte zu 300 Mt. Ein Antrag Nitteln zur Beschaffung wurde angenommen; ion für Geflügelzucht Büdingen auf Be g einer Maftg flügelarden an Stelle de enfommission für& Ims- Laubach and be ain, der Bürgermeifter rgermeifter Bine der n gewählt. diefes Monats nehmen ng. Die 49. Brigade t bei Wiesbaden zwischen Die Manöver der 4. bis 6. September. - - - Geborene. Am 15. Auguft. Dem Postschaffner Johann Emig ein Sohn, Franz Ludwig; Dachdecker Theoder Rohrbach eine Tochter, Anna Katharine Marie; 16. Schuhmacher Valentin Röhrig ein Sohn, Emil; Eisendreher Heinrich Babel eine Tochter, Auguste Anna; Briefträger Wilhelm Hahn ein Sohn, Friedrich; 19. Universitäte professor Dr. Wilhelm Pfeiffer eine Tochter, Paula Luise Elsbeth; Lagerarbeiter Friedrich Bach eine Tochter, Margarete; 20. Organisten und Küster Anton Wickert eine Tochter, Maria Magdalena; Brauereibefizer Eugen Asprion eine Tochter; Wagner Georg Schwan eine Tochter; 21. Müller Christian Achenbach eine Tochter, Lina; 22. Megger und Wirt Friedrich Heinrich Euler ein Sohn, Friedrich. Herbst- Pferdemarkt zu Gießen. dem am Mittwoch, dem 6. September d. Js. statt: abzuhalten und zwar speziell für im Privatbesitz be Wie in früheren Jahren beabsichtigen wir auch bei findenden Pferdemarkt eine Pferdeschau mit Prämiterung findliche Reit-, Wagen- und Arbeitspferde; dieselben fönnen unter dem Reiter, ein-, zwei- oder vierspännig auch im Geschirr borgeführt werden. Uhr, Die Prämiierung beginnt vormittags 11 die Vorführung und Preisverteilung vormittags 121 Uhr in dem hierfür vorgesehenen Prämiierungsring. Während der Vorführung Konzert der hiesigen Feuerwehrkapelle. Es gelangen nur Ehrenpreise zur Verteilung. Anmeldungen haben bis zum Montag, den 4. September d. Js. bet Herrn August Schwan, Weinhändler in Gießen, zu erfolgen. Pferdebesitzer laden wir zur Beteiligung ergebenst Gießen, den 25. August 1905. mber beginnen für das Es dürfte gewiß bas en, daß Frau Elfriede Frankfurter Charatter Binterspielzeit als erfe eater verpflichtet ift, am aire" im Büttenbefiger" eteffanten und fonen ein. Die städtische Pferdemarktkommission: Jean Kirch. Aufgebote. 173 Safe nnd Hämmel, - - Biegen und Schaflämmer. Aus Desterreich: 5 Ochsen, Schweine, - - Kälber, Biegen, Bullen. Bezahl wurden für 100 Pfund: Schlacht BebendOchsen: a. bolfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren b. junge flijchige, nicht ausgemäftete unu ältere ausgemäftete c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere Bullen: a. bollfleischige höchsten Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut ge nährte ältere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder): a. bolfleischige ausgewäftete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes b. volfleischige ausgemästeten Kühe höchften Schlachtwertes bis zu 7 Jahren - gewicht gewicht Ma 77-80 70-73 - 66-69 64-66 - 70-72 64-66 c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Kinder) 52-54 d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder) 49-50 e. gering genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder) Geschäft gut. Ueberstand unbedeutend. - Sießence landwirtschaftlicher Wetterbiest. Beraussichtliche Witterung is Hessen für Sonntag, den 27. Auguft. Temperatur wenig verändert, wollig, nur geringe Niederschläge, später wieder aufheiternd, feine Aussicht auf starte Regenfälle. ( Näheres durch die Gießener Betterkarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell: Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gister Der heutigen Gesammtauflage unserer Zeitung liegt ein Prospekt der Firma J. Schmidt, Am 20. Auguft. Friedrich Müller, Schlosser dahier mit Luise Philippine Löhr in Philippftein. 21. Albert Conrad, Bauausseheraspirant in Alsfeld mit Marie Bommersheim dahier. Albert Popelit, Kaufmann in Dresden mit Herisau bei, auf die wir hierdurch besonders hinweisen. Recha Raz dahier. Eheschließungen. Am 19. Auguft. Ludwig Steinhäuser, Kaufmann dahier mit Else Seuling hierselbst. Jakob Bauer, Installateur in Neustadt a. d. H. mit Sophie Altvater dahier. Karl Wilhelm Masur, Schuhmacher dahier mit Karoline Geethaar hierselbst. Gestorbene. Am 19. Auguft. Friedrich Otto Wagner, 11 Mte. alt, Sohn des Kalkulators Guido Richard Wagner dahier. 20. Helene Müller, 4 Jahre alt, Tochter des Fabritarbeiters Jakob Müller dahier. Wilhelm Xaver Uhl, 1 Jahr alt, Sohn des Brauers Joseph Uhl dahier. 21. Paula Schäfer, 2 Mte. alt, Tochter des Fabrikarbeiters Karl Schäfer dahier. Lina Elise Achenbach, 28 Jahre alt, Ehefrau des Müllers Christian Achenbach dahier. Karoline Habenicht, 85 Jahre alt, Rentnerin dahier. 22. Dorothea Harig, geb. Klos, Ejefrau des Schreiners Otto Harig dahier. Lina Achenbach, 20 Ston. alt, Tochter des Müllers Christian Achenbach dahier. Willy Friedrich Sommerforn, 1 t. alt, Soha des Küfers Heinrich Philipp Sommerforn dahier. Warttberichte. Stekes 26 Auguft. Aus dem heutigen Wochenmarit lofteten Butter per Pfs 115--1.20 R., Dubnereler per Stild 7-8 Pfg., Enteneier St. 6-7 Fg Käir ber St. 6-8 Vig., Käsematte 2 Gt 5-6 fa Landw. Landes- und JubiläumsAusstellungs- Lotterie in Mainz Ziehung bestimmt 20. September 1905. 2400 Gewinne im Werte von zusammen 42000 Mark Hauptgewinn ein kompl. Erntewagen m. 4 Pferden bespannt, nebst dazugehörigem Geschirr im Werte von 7000 Mark. Sämtliche Gewinne werden auf Wunsch gegen Abzug einer entspr. Provision in ausBar bezahlt. Lose à 1 Mk.( 11 Lose für 10 Mk.) zu haben bei: Richard Buchacker, HauptKollekteur, sowie allen durch Plakate kenntlichen Verkaufsstellen. ( Porto und Liste 25 Pfg. extra.) Gegründet 1883. Jean Dern& Co. Giessen Telephon Пlr. 21 Inh: Oscar Gutmann Weituniage 31. la. glasierte Steinzeugröhren - aller Dimensionen nebst allen Facens. Hel- u. Straßenlinkkalten, Kaminauffäße etc. etc. Aus hartgebrannter, glasierter Tonmasse: Viehkrippen und Schweinetröge. Bekanntmachung. Höherer Anordnung zufolge sind bei der hiesigen Stadtfernsprechanlage Borrichtungen zu treffen, welche das Abläuteu seitens der Teilnehmer am Schlusse eines Gespräches entbehrlich machen Die Ausführung der für den Betrieb bei den Sprech tellen erforderlichen Kenderungen durch Personal des unterzeichneten Amtes ist im Gange. Gießen, den 25. August 1905. Kaiserliches Postemt 1 D Schäfer. alli Seifenpulver das Allerbeste für die Wäsche Der I., II. und III. Stock meines?? Wer?? neuerbauten Hauses in Junmittel= barer Nähe vom Rangierkopf, fein Grundstück, Geschäft oder enthaltend je 3 Rimmer, Küche. Wohnhaus, Villa, Hotel, RestauSpeisekammer, Waschküche und rant, Mühle, Ziegelei. Baupläge 2c. Gartenanteil ist per 1. Oktober od. Gewerbebetriebe bald u. vor teilhaft I. J6. zu vermieten. verkaufen will, 8. Bernhardt, Maurermeister, sende sofort seine gemans Adresse Klein Linden. a. O. C. 23 unt. 7485 an die Exp. d. 3tg. Generalvertreter in Gute Birnen den nächsten Tagen anwesend. 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Aber schwer ne schwer, daß sie hie u lichen Seger berheiße nung neue Hoffnung erkennen wir den uni Nicht in gleidh Dauer vorausbestimmt liegt, aber doch periodi Welt. Auch hier folgt gibt es Gedeihen und wiffenhafte und einfid auch hier gibt es Rau durch Erschöpfung rad Ginfehr die Möglidfe auszugleichen, durch v nachlässigung wett zu Das russische R bewohnten Erde umfa neues Geficht angenom ruffifchen Volf eine Ver Reichs Duma angeordn des Monarchen, die Stor effentliche Kritik der G babung der Gesetze zuge britt, wenn auch das Europäers unvollkomm fein Selbstherrichertum Recht beansprucht, alle Willen zu regeln und selbst eingeholt hat, if Denn der Selbstherri Herrscher. Ihn zwi zwingt die Unmöglich nen, einen Teil seine und er hat nicht einn fontrollieren, ob sie So start ist fein Selb lidhen Meinung seine muß er sich zulegt füge Beit nicht berborgen durch weise Beschränku ruffische Reichs Duma Befugnisse. 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