If traten g. Rhein ung im er Chro Der Früh als der en, einen ern durch I getom. Greugern Is weijer, Weiber und fügte Im Sims. er König Den Edlen yer aud Enweg der ehr durch anden fit Ot besucht, Lagen isi en, nzöfifchen ihn vor Te ist, die stzustellen. des Ge Jie fönnen Jobe „ Nein, be B Rubens ndergesicht er trocen en Pinsel, 1 jüngeres mer," ruft mterstehen, Hänschen, etwas berün, Σου; Lin. er. mit oder ohne Uebernahme, fähige lleber bergeben. Jel find zumeist den- und Wand Jus beinah durch ärteftem Gidhen, oßen Längen pertbar. zu richten ar Weber .M., Wittelbacher Wee 61 1. erlebrling ung gesucht. Ser, Bädermeister en, Walltborstraße Arbeiter acht Biebertalbahn. ADE Ni. 123. Infertionspreis: Die einfpaltige Betitzeile für ganz Oberbeffen, die Kreise Wagler und Marburg 10 fg. fonit 15 Bfg. Reklamen die Bebisgeile 30 refp. 40 Bfg. Redaktion u. Hauptegpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362. Freitag, den 26. Mai 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pig., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen vierteljährl. W. 1.50. Crattebeilagen: Oberbeffiche Familienzeitung( täglich) und die Gießener eifenblasen( wöchentlich). Das Blatt era eint an allen Werttagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Sickener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberhessen und die Kreise Marburg und Weglar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Volizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Des Pudels Kern. Zur deutsch- französischen„ Verbrüderung". Wer für den Frieden spricht, darf allgemeiner Zustimmung sicher sein. Wer gar den ewigen Frieden predigt, hat Es ist eben unmögbon vornherein alle Herzen für sich. lich, den Frieden nicht für ein hohes Gut zu halten. Der Berufssoldat selbst wird im Krieg nur den Zweck sehen, den Frieden wiederherzustellen. Auch wer gern betont, daß der Krieg manche Zugend zeitigt und zu ihrer Uebung häufige Gelegenheit gibt, wird ohne Zögern einräumen, daß der Krieg ein Unglück ist und den Sieger faum weniger schwächt als den Besiegten. Daß ein gesitteter Mensch den Krieg liebt um des Krieges willen, wie man Kunst oder Wissenschaft um ihrer selbst willen lieben mag, ohne jeden Nebengedanken und Nebenzweck, das kommt einfach nicht vor. Man läßt gelten, daß der Krieg auch seine Ehre hat doch dem Frieden schenkt man den Vorzug, und kein Fürst kann höher gepriesen werden als der, den mit Recht der Beiname eines Friedensfürsten schmückt. Die Prediger des ewigen Friedens hätten gar nicht einmal nötig, den dealismus irgendwie zu verlassen, sich auf das Gebiet praktischer Erwägungen zu begeben, von den Kosten des bewaffneten Friedens zu sprechen, die Erspar nisse aufzuzählen, die die Völker machen könnten, wenn sie teine Kriegsheere und keine Kriegsflotten mehr brauchten. Es wäre sogar weit flüger von ihnen, wenn sie diese Seite der Empfehlung mit Schweigen übergingen. Denn hier wird die Prüfung herausgefordert, ob auch praktisch möglich sei, was die Friedens freunde vorschlagen, ob nicht vielmehr die Berwirklichung ihres Vorschlages die Kriegsgefahr außer ordentlich erhöhen und das Schicksal der Völker dem Zufall anheimgeben würde. Es soll nichts gegen Schiedsgerichte gesagt sein, die etwa vorkommende Streitfälle schlichten. Aber es liegt in der Natur der Sache, daß fein Staat ein Schiedsgerichtsurteil anerkennen kann, bei dem es sich um sein Lebensinteresse handelt. In solchem Fall dari er auf keines Dritten Urteil hören, muß er sein Leben verteidigen und lieber fämpfend untergehen, als sich ohne Gegenwehr unrühmlich abtum lassen. Die schiedsgerichtlichen Beranstaltungen und Verabredungen mögen noch so gut aus. gebildet werden der beste Friedensschutz bleibt doch die Kriegsfurcht, d. h. die Besorgnis vor dem üblen Ausgang eines nicht unbedingt notwendigen Krieges. Der Staat, der sich wehrhaft hält, so daß niemand mit ihm anzubinden wagt, hat sich um die Erhaltung des Friedens verdient gemacht; während der Staat, der durch seine Wehrlosigkeit eine Versuchung zum Angriff gegen ihn bildet, eine fortgesetzte Friedensgefährdung ist. Deswegen sind wir aber keineswegs Gegner der Friedensfreunde und der Friedensfreundschaft. Ihre Propaganda ist gut gemeint und kann sehr nüßlich sein, indem sie die Neigung zur Verträglichkeit vertieft und die Leichtfertig. feit im internationalen Verkehr unterdrückt. Sogar ein flein wenig Uebertreibung lassen wir uns ganz gern gefallen. Wir wissen, daß es aus gutem Herzen kommt. Doch so völlig unbesehen dürfen wir die Friedensfreunde und ihre Predigten nicht hinnehmen. Auch unter den Friedenspropheten gibt es falsche Propheten, die unter dem Deckmantel der großen idealen Ziele" ihre Sonderbestrebungen einschmuggeln wollen, die in der Stimmung der allgemeinen Menschenverbrüderung billig und schmerzlos ein Spezialgeschäftchen auf Kosten der gerührten und in ihrer Rühr. seligkeit nicht allzu aufmerksamen Brüder machen möchten. Ein solcher falscher Friedensprophet ist der Baron d'Estournelles de Constant, der sich jetzt in deutschen Blättern vernehmen läßt, falsch in mehr als einer Beziehung. Er will den Frieden nur insofern, als er für Frankreich den Siegespreis ohne Kriegsgefahr einheimsen möchte. Und er will den europäischen Frieden nur zur gemeinsamen Abwehr der vermeintlichen amerikanischen Gefahr. Ruin und Revolution drohten dem uneinigen Europa von Amerika. Warum, das sagt Baron d'Estournelles de Constant nicht. Wohl aber sagt er, warum nach seiner Ansicht Europa nicht einig werden könne. Frankreich und Deutschland könnten nicht zusammenkommen, weil Elsaß- Lothringen sie trenne. Und nun kommt das alte Lied, des Pudels Kern: Gäbe Deutschland Elsaß- Lothringen an Frankreich zurück, so wäre der Frieden auf ewige Zeiten besiegeit. So sagt Herr d'Estournelles, der nicht bloß französischer Senator, sondern auch ein großer Narre ist, und der uns durch seinen Vorschlag beweist, daß er uns für noch größere Narren hält. Elsaß hat zweihundert Jahre zu Frankreich gehört. Frankreich hatte es durch List, Betrug, Gewalt an sich genommen. Das war beinahe sein gutes Recht, da Deutschland sich das gefallen ließ. Aber diese unwürdige deutsche Gefälligkeit hat Frankreich nicht friedlich gestimmt. Frankreich hat in häufigen Wiederholungen Deutschland mit Krieg überzogen und in einem seltenen Anfall von Bescheidenheit bloß das linke Rheinufer verlangt. Das war vor dem Krieg von 1870/71, das haben die Welteren unter uns ebenso wie d'Estournelles de Constant mit erlebt. Wir haben also die Erfahrung gemacht, daß Frankreichs Friedensliebe bei dem Besitz von Elsaß- Lothringen nicht gewachsen ist. Wir müßten die größten Narren sein, für die Herr d'Estournelles uns zu halten die Freundlichkeit hat, wollten wir Elsaß- Lothringen an Frankreich zurückgeben, um jene Erfahrung zu erneuern. Freilich verspricht Herr d'Estournelles, daß es anders kommen werde. Aber er ist nicht Frankreich. Und wenn er befugt wäre, im Namen Frankreichs zu sprechen und zu versprechen, so würden wir ihm nicht glauben. Es ist vielleicht unhöflich, das zu sagen. Doch der französische Senator, der uns solche Kindlichkeit zumutet, hat uns nicht gerade zur Höflichkeit verpflichtet. Die Prediger der Friedensliebe, die uns zur Friedens. liebe befehren wollen, während wir doch Friedensliebe schon nor ihnen betätigt haben, und die für ihre gänzlich unange brachten Bekehrungsversuche einen Lohn beanspruchen, die find recht verdächtige Freunde der guten Friedenssache. Die Antwort bleibt den Herren natürlich nicht schuldig, und sie wird je nach dem Temperament des Antwortenden verschieden klingen. Am besten ist es, sich gar nicht zu echauffieren dazu sind jene Herren zu ungefährlich, sondern die Baron d'Estournelles de Constant und Genossen einfach auszulachen. Der Krieg in Oftafien. Wenn man einer Nachricht des Reuterschen Bureaus ante Manila Glauben schenken darf, hatte sich das große Ercignis, auf das die ganze Welt mit gespanntem Interesse wartete, an der Pforte des Stillen Ozeans bereits vollzogen. Die japanische Flotte geschlagen? Die bezügliche Meldung, die das Datum des 25. Mai trägt, berichtet in lafonischer Kürze: Ein unbestätigtes Gerücht besagt, die Flotten seien im Süden von Formosa zusammengestoßen und die Japanes seien geschlagen. Jeder Kommentar zu dieser Nachricht wäre nerfrüht. Sie fann ebensogut auf Wahrheit beruhen, wie eine bloße Kombination sein, die sich auf der früheren Meldung aufbaut, daß die Flotte Roschdjestwenskys den Baschi- Kanal südlich Formosa passiert und in den Stillen Ozean eingetreten sei. Da es von Anfang an hieß, Togo bewache die Küste von Hermosa, so wäre ein Zusammentreffen dort nicht weiter wunderbar. Roschdjestwensky und seine Pläne. Daß eine Seeschlacht bald zu erwarten sei, betonte auch der Verweser des russischen Marineministeriums, Admiral Avellan, gegenüber einem Petersburger Journalisten. Roschdiestwensty verfüge über viele Mittel, die Japaner zur Schlacht zu zwingen Das Unglück von Port Arthur werde sich nicht wiederholen. In seinen Berichten teile Roschdjestwensky mit, er fühle sich besonders infolge eines Nierenleidens ermüdet; duch habe sich sein Befinden seit Antritt der Fahrt nicht verschlimmert. Admiral Foelkersahm sei jedech krank. No: chdjestwensky stehe wie bisher an der Spize des Geschwaders und führe es zuversichtlich seinem Ziele zu. Die Ernennung eines neuen Sommandierenden der Flotte im Stillen Ozean jei zu erwarten gewesen, da Roschdjesttrensky nur Chef seines Geschwaders sei. Die Politik. Ueber das Telegramm des Kaisers an den Vorsitzenden des Flottenvereins werden jezt nähere Mitteilungen gemacht, deren Richtigkeit vorläufig nicht nachzuprüfen ist. Nach diesen unkontrollierbaren Angaben soll der Kaiser der Leitung des Vereins seine ernste Mißbilligung über das von ihr verkündete Programm und die Agitation ausgesprochen haben. Er ordne an, daß die Agitation sich fortan in den Bahnen des Regierungsprogramms zu bewegen habe. Jede andere Tätigkeit betrachte er als einen Eingriff in seine Kommandogewalt.- Ob dieser Wortlaut sich als authentisch Wie neuerdings herausstellt, muß abgewartet werden. verlautet, sind jetzt die Differenzen im deutschen Flottenverein wieder beigelegt. Der Präsident des Vereins, Fürst von Salm- Horstmar, hatte eine Audienz beim Kaiser in Stuttgart, in der die Meinungsverschiedenheiten ausgeglichen worden sind. Da sich der Reichstag in furzem vertagen wird, hat die Regierung auf die Erledigung des Militärpensionsgesetzes bor der Sommerpause verzichtet. Dagegen rechnet man auf die Verabschiedung der Maß- und Gewichtsordnung und der Börsengesegnovelle. Ein beim Reichstag eingelaufener Antrag Dr. Arendt befürwortet die Verwerfung des Geseßentwurfs über die kleinen Banknoten und die Erhöhung der Reichskassenscheine bon 120 auf 180 Millionen Mark. * In Triest haben die Beratungen des ostdeutsch- österreichischen Eisenbahnverbandes begonnen. Verhandlungs. gegenstand sind die Tarifverhältnisse zwischen Preußen. Sachsen, Bayern und Desterreich Ein Gefeßentwurf zur Regelung der Bergarbeiterberhältnisse ist dem Reichstag durch das Zentrum vorgelegt worden. In sedis Arnteln wird die Frage ahnlich wie in der Vorlage der preußischen Regierung an das Abgeordneten. haus behandelt. Eine von anderer Seite im Reichstag eingebrachte Resolution will die verbündeten Regierungen ersuchen, alsbald eine Novelle zur Reichsgewerbeordnung einzubringen, um die Kontraktabschlüsse im Bergbau zwischen Arbeitgeber und-nehmer neu zu regeln. Der Führer der freisinnigen Volkspartei, Eugen Richter, soll vor der Gefahr stehen, das Augenlicht gänzlich zu berlieren. Richter ist im allgemeinen sehr leidend, so daß die Rückkehr des bedeutenden Parlamentariers ins voliti. sche Leben äußerst fraglich ist. Rufsland. Eine Judenverfolgung ist am Mittwoch in Warschau ausgebrochen. Viele Häuser wurden demoliert, es ent. wickelten sich Schlägereien und Ueberfälle. Viele Menschen wurden sterbend oder verwundet in die Spitäler gebracht. Militär und Polizei schritten erst spät ein. Die Unruhen dauern fort. Balkan- Staaten. Anläßlich der Beendigung des rumänisch- türkissen Konfliktes gab der rumänische Minister des Aeußeren im Parlament Erklärungen ab, nach denen ein Trade des Sultans der rumänischen Bevölkerung folgende Nechte in der Türkei gewährt: Das Recht, Gottesdienste in rumänischer Sprache zu zelebrieren, das Recht der Errichtung rumäni scher Schulen mit eigenen Schulinspektoren und Lehrern, das Recht der Konstituierung von Gemeinden unter eigenen Bürgermeistern und das Recht der Entsendung von Delegier ten in die Verwaltungsräte der Wilajets. * Hof und Gesellschaft. Das Befinden der Kaiserin ist ein so günstiges, baß sie bereits eine Ausfahrt hat unternehmen können. Der Unfall, von dem die Kaiserin betroffen war, hat besonders in Wiesbaden allgemeine Teilnahme gefunden. So er chienen vor dem Schlosse eine Anzahl kleiner Mädchen, un der hohen Patientin Blumen zu überreichen und ihr gute Besserung zu wünschen. Der Posten wollte die Kleinen nich ins Schloß einlassen, aber der Kaiser, der die Szene vor einem Fenster aus gesehen hatte, ließ die Mädchen durc einen Adjutanten zu sich holen, teilte ihnen mit, daß sie sich um die Kaiserin keine Sorge machen sollten, ließ die Beglück en mit Kaffee und Kuchen bewirten und ihnen durch einen Rakaien das ganze Schloß zeigen. ** Der Einzug der Braut des Kronprinzen n Berlin findet nach dem jetzt festgestellten Programm am 3. Juni, nachmittags um 5 Uhr, statt. Die Herzogin Cäcilie wird an der Seite der Kaiserin einziehen. An der Spa ierbildung werden die Studenten der Berliner Hochschulen ich nicht beteiligen. An ihrer Stelle werden vor der Univer. ität die Kadetten Aufstellung nehmen. Die Hochzeitsreise vird das junge Baar auf der Jacht„ Hohenzollern" von Kiel mus unternehmen, die der Kaiser zu dem Zwecke zur Ver fügung gestellt hat. Der neue politische Mord. ( Eig. Bericht.) Petersburg, 24. Mai. Der Gouverneur von Baku, Fürst Nataschidse, ist ermor bet worden. Eine Bombe, die jetzt übliche Waffe der russi schen revolutionären Partei, hat ihn getötet. Es war ganz und gar der paradigmatische politische Mord, genau so boll. bracht, wie gegen den Minister v. Plehwe und gegen den Großfürsten Sergius: während einer Fahrt. Die Bombe tötete den Insassen, d. i. den ebengenannten Gouverneur, und einen zufällig vorübergehnden Kosakenoffizier, und erwundete den Kutscher. Den Mörder hat man nicht er. griffen. Das wird nicht ausdrücklich gemeldet, es kann aber als sicher angenommen werden, da das Gegenteil unfraglic berichtet worden wäre. Politische Morde kommen überall vor, in Rußland sind fie seit langem an der Tagesordnung. Wer irgendwo in Rußland an der Spitze eines Bezirks steht, dessen Leben darf von vornherein als bedroht gelten. Und doch hat die Ermordung des Gouverneurs von Baku ein eigenes Gepräge. Es ist vielleicht ein Zufall, aber dann ein sehr bezeichnender Zufall, daß der Ermordung eine öffentliche Verurteilung unmittelbar vorausging. Die Verurtei. lung kam nicht von einer Verschwörergruppe, nicht von über. reizten jungen Leuten, die drohen, ehe sie treffen, die schrecken vollen, ehe sie treffen, sondern von einem ernsthaften Manne, dessen Seele nicht daran dachte, zu ungesetzlichen Gewalt. mitteln zu greifen oder sie auch nur zu empfehlen. Das frühere Stadtoberhaupt von Baku, Nowikow, hat in der Zeitung Samarkand" eine Anklage gegen den Türsten Nataschidse veröffentlicht, aus der der Zorn über widerrechtliches, menschenmörderisches Gebahren schreit, die Empörung über den Mann, der in höchster Beamtenstellung Mezeleien nicht bloß nicht hinderte, wo er es fonnte, sondern sie anstif. tete und ihre Zahl mehrte. Wenige Tage nach Veröffent lichung dieser moralisch vernichtenden Anklage erfolgte die Färberliche Rernichtung durch die Bombs. Fürst Nakaſchidse ist beschuldigt und darf als überführt gelten, in Baku den Kampf der mohamedanischen gegen die armenische Bevölkerung geschürt und zu fortgesetzten Menschenschlächtereien förmlich aufgerufen zu haben. Er untersagte den zu seiner Verfügung stehenden Soldaten, die Mörder in ihrer Mordarbeit zu unterbrechen, die vom Mord Bedrohten zu unterstützen. Er ging den Verbrechern aus dem Wege, um sie nicht durch den Anblick seiner autoritativen Persönlichkeit zu stören. Wo selbständige Gegenwehr die Straßenräuber zu Boden geworfen hatte, nahm er sich dieser an und ließ ihnen ihre Gewehre zurückgeben, stellte sie somit förmlich in seine Dienste und in die Dienste des Staats, den er vertrat. Seine Ermordung ist ein Verbrechen. Doch das Verbrechen, das an ihm verübt worden, wäscht die hundertfachen Verbrechen nicht ab, die er verübt hat. Deutfcher Reichstag. ( 192. Sizung.) CB Berlin, 25. Mai. Bei ziemlich schwacher Besetzung trat das Haus heute in die zweite Beratung des Gesezentwurfs betreffend die Reichsgarantie für die Kamerunbahn, die der Zentrumsabgeordnete Schwarze- Lippstadt empfahl. Der Sozialdemokrat Ledebour, der die Ablehnung emp fahl, kritisierte sehr scharf die vom General von Trotha er lassene Proklamation, in der Preise für die Köpfe Hendrit Witbois und anderer Häuptlinge ausgesetzt werden. Kolonialdirektor Dr. Stübel riet, erst einen authentischen Bericht abzuwarten. In der weiteren Diskussion spielte eine Hauptrolle das Konzessionssystem, das den Abg. Latt. mann von der wirtschaftlichen Vereinigung zum Gegner der Vorlage machte, während der Abgeordnete Storz von der süddeutschen Volkspartei die Ansicht vertrat, daß die Vorteile der Vorlage mehr ins Gewicht fallen, als die Bedenken Die Abstimmung über den grundlegenden Paragraph 1 fiel infoige Beschlußunfähigkeit des Hauses ins Wasser. Heer und flotte. er wagen sollte, von semem dortigen fürzlich angetauften Landgute Besitz zu ergreifen. Rockefeller erwarb nämlich in jener malerischen Gegend in jüngster Zeit ein hundertfünfzig Quadratmeilen meites Gebiet, auf welchem er große Jagden zu veranstalten beabsichtigte. Um die Gegend jedoch ,, noch wilder" zu gestalten, ließ er alle Eingeborenen, die sich auf seinem Landgute früher ohne Eigentumsrechte zu be jizen angesiedelt hatten, vertreiben, ihre Hütten niederreißen und sogar einen Teil eines Dorfes durch Brand zerstören. Aehnlich hart wie Rockefeller verfuhr vor einiger Zeit auch der Newyorker Millionär Orlando Terter mit den Eingeborenen, welche auf seinem dem Landgute Rockefellers angrensendem Besistum ihre Wohnsize aufgeschlagen hatten. Auch er wurde mit dem Tode bedroht, beachtete aber die Drohung nicht, bis er bald darauf von einem bisher nicht eruierten Mörder niedergeschossen wurde. Rockefeller erklärt nun, sich ebenso wie Terter nicht um die Drohung zu kümmern, son. dern sich mit Detektives umgeben zu wollen, die jeden Angreifer abwehren und sofort verhaften sollen. Fortgesette Soldatenmißhandlungen sollen im oldenburgischen 91. Infanterieregiment vorgekommen sein. Nach Mitteilung einer Oldenburger Korrespondenz hätte der kommandierende General des 10. Armeekorps den sozialdemofratischen Führer Heitmann empfangen, der ihm über diese Mißhandlungen Bericht erstattet habe. Die Untersuchung sei bereits eingeleitet.( Die Verantwortung für diese Aufsehen erregende Mitteilung muß ihren Urhebern überlassen bleiben.) Soziales Leben. Der legte [] Lohnverluste beim Bergarbeiterausstand. Streit im Ruhrgebiet hat insgesamt einen Lohnausfall von 19 Millionen Mark für die Arbeiterschaft gebracht. Davon entfallen über 12 Millionen Mark auf die eigentlichen Bergleute, 5 Millionen auf die sonstigen unterirdisch beschäftigten Leute und der Rest auf die über Tage beschäftigten erwachse. nen und die jugendlichen Personen. " LAut verbotenen Fischgrunden ertappt wurden bei 35land die Geestemünder Fischdampfer Auguste",„ Augsburg" und„ Buchava". Sie wurden von einem dänischen Kriegsschiff mit Beschlag belegt. Der berühmte Bernhardiner ist nicht entführt, sondern er ist in Erfüllung seiner Pflicht ums Leben gekommen. Barry spürte drei Reisende auf, die bei der Ersteigung des St. Bernhard vom Wege abgekommen und nahe daran waren, zu verunglücken. Er brachte sie nach dem Hospiz. Im Angesicht des Zufluchtsortes glitt der treue Führer aus, stürzte in einen Felsspalt, schlug mit dem Kopfe auf und kam jo ums Leben. Barry, der zweite seines Namens, hat nicht weniger denn 34 Menschen das Leben gerettet. Sein Körper soll ausgestopft werden und im Museum zu Rom seinen Platz finden. [] Verhütung von Unfällen. Ein internationaler Kongreß zur Beratung über industrielle Unfälle tagt vom 29. Mai bis zum 4. Juni in Lüttich. Seine Eröffnung wird zu. sammenfallen mit der Einführung eines neuen Gesetzes über die Entscheidung von Unfällen bei Arbeitern in Belgien. Die Erörterung des Kongresses wird sich u. a. erstrecken aus Nervenkrankheiten durch Verlegungen, auf böswillige oder willkürliche Verschlimmerung von Unfallsverletzungen und auf die Grundlage für eine internationale Statistik der in dustriellen Unfälle. [] Streitbewegung. In Nürnberg traten mehrere Hundert Bäckergesellen in den Ausstand. Der Kutscherstreif in Chicago dauert an und hat einen Ausstand der Bauarbeiter im Gefolge gehabt. 2000 streifen bereits, man befürchtet, daß sich über hunderttausend weitere Bauarbeiter anschließen werden. Vorbereitungen zur Mobilisierung von Truppen werden getroffen. - - - - - Die Für Die zu Drofalenverhältniffe inen Bentralhalteple Des weiteren ift ein Verbindung der ei Gießen hat fich in Geite des Bahndam Brof. Sommer wi Biefed über Gieß Univerfität berüd auf die Berhältn Gießens aus. Drte, die taum in berührt werden, großer Vororti Realifierung be Bießen Nord ift ci bie natürlich aber bedeutet e mieden werden, Politit überall Durchbruch zu ec, daß sie noc die Gießener Ba wert erscheint, betont, man fol bei einem Migg Für einen hierzu erforderliche Dispens wird erteilt. zu bauenden Kanal in der Durchfahrt zwischen Kirchstraße und Burggraben werden 1400 Mt. bewilligt, die später die Anlieger zurückzahlen müssen. Für den Anschluß der Klärbecken- Anlage an das Elektrizitätswerk wird ein Kredit von 27 000 Mt. bewilligt. Summe bringt eine 10% Verzinsung ein.- einen neuen Ventilbrunnen auf Oswaldsgarten werden 180 Mt. bewilligt. Die Deckenarbeiten im Neubau der Höheren Mädchenschule werden der Firma Knoblauch& Scheibe in Frankfurt übertragen. Ostern beschafften 15 Schulbänke reichen nicht aus, es sind, da statt 655 jezt 677 Schülerinnen der Schule angehören, weitere 8 Bänke nötig. Es wurden 300 Mr. dazu bewilligt. Ein Reservesarg für den Friedhof am Rodtberg war bis jezt noch nicht vorhanden. Der selbe ist bei schnell eintretenden Todesfällen erforderlich.. Die Kosten hierzu wurden genehmigt. Ebenfalls genehmigt wurde die Beschaffung von zwei eisernen Hundefäfigen für tollwutfranke oder verdächtige Hunde. Stosten 225 Mt.; die Vergebung erfolgt freihändig. Zur Verbreiterung der Marburgerstraße hat die Stadt vom Julius Wellhöfer 32 qm für 192 Mr. gekauft. Einwendungen hierzu wurden nicht gemacht. Eine im Entwurf vorgelegte Polizeiverordnung, die Ein- und Durchfuhr von frischem Fleisch betr., wurde genehmigt. Es geht damit ein alter bor 10 Jahren geäußerter Wunsch in Erfüllung, der Schlachthofzwang wird damit sogut wie gesetzlich eingerichtet und das gesundheitlich öffentliche Interesse kann weit besser gewahrt werden. Es soll der Vertrieb von schlechtem Fleisch verhindert werden. Die Verordnung tritt am 1. Jult 1905 in Kraft. Ebenfalls genehmigt wurde eine Verordnung betr. Trichinenschau. Die Metzger haben zwar schon vor 15 Jahren sich derselben unterworfen, es entbehrte derselben aber immer noch der Charakter einer 3wangsschau. Auch hierzu ist als Tag des Inkrafttretens der 1. Juli 1905 bestimmt Wirtschafts- Konzessionen wurden erteilt dem Gastwirt Feidel für die Sonnenstraße, dem Hermonn Weller für die Krofdorferstraße 13, dem Gustav Stöpper für das„ Seemannsheim" in der Walltorstraße und dem Jakob Muth für„ Restaurant Prinz Heinrich" in der Frankfurterstraße. Zum Schluß teilte Stadtv. Schmall mit, daß die Goethestraße, nachdem wenige Stunden vorher die Walzarbeiten fertig gewesen wären. wieder aufgerissen worden sei für Aufstellung einer Laterne. Die einzelnen Aemter müßten doch untereinander mehr Fühlung nehmen, damit derartige Mißstände nicht vorkommen. Stadtv. Gabriel fommt auf den Ausbau der Friedrichstraße zu sprechen, dessen Beschleunigung höchst wünschenswert und erforderlich ist, da fast täglich dort Störungen vorkommen. Die Versammlung gibt der Anregung statt und genehmigt schon heute zwei vom O.-B. abgeschlossene Geländeankaufsberträge mit den Anliegern. Der Fertigstellung der Friedrichstraße( zwischen Frankfurterstraße und Wetzlarer Weg) steht somit nichts mehr im Wege. A Von ihrem Neffen ermordet und beraubt wurde die 70jährige Witwe Spiedt in Senzich bei Straßburg. Johann Trapp so heißt der Mörder- überfiel die alte Frau in ihrer Wohnung, schnitt ihr die Kehle durch und warf sie in den Brunnen; darauf raubte er 900 Mark. Als die Leiche Jefunden war und Trapp verfolgt wurde, sprang er gleidh falls in den Brunnen, wurde aber herausgefischt und von der Menge schiver mißhandelt. [] Aussperrungen. Die Sperre über die Baupläge in Dortmund hat den rheinisch- westfälischen Arbeitgeber. verband vor die Frage gestellt, ob eine Aussperrung sämt licher organisierten Bauarbeiter im niederrheinisch- westfälischen Industriebezirk vorgenommen werden soll. Es fommen ungefähr 40 000 Leute in Betracht. In den nächSten Tagen soll die Entscheidung fallen. Auch in Leip. zig beschloß der Bauarbeitgeberverband, auf allen Bauten die Arbeit ruhen zu lassen, falls die Bauhiltsarbeiter die über einzelne Bauten verhängte Sperre nicht aufheben. Hier handelt es sich um 6000 Arbeiter. Nab und fern. † Die schwarzen Blattern sind auf einem griechische: 1 Dampfer festgestellt, der in Triest landete. Drei Matrosen varen von der Krankheit befallen. Sie wurden in das Ma. cinehospital befördert. Ein gestohlenes Automobil. Der Chauffeur der Firma Bötler u. Co. in Dortmund hat mit dem ihm anvertrauten Automobil das Weite gesucht. Das Fahrzeug trägt die Nummer X 813 und repräsentiert einen Wert von 8500 Mark. A Die Untersuchung in der Spickendorfer Mordaffäre hat zur Verhaftung des Sohnes des Gutsbesizers Voigt geführt, bei dem die getötete Dienstmagd Kaßler in Stelling war. Der junge Mensch ist geistig etwas beschränkt und soll dem hübschchen, 18jährigen Mädchen fortwährend nachgestell haben Bei der Ozeanwettfahrt um den Kaiserpokal haben nach den letzten vorliegenden Berichten die deutsche Jacht„ Ham. burg" und die amerikanische Atlantic" abwechselnd die Füh. rung. Man erwartet die Ankunft des Siegers am 29. Mai bei Kap Ligard. Vermischtes. [ Das größte Schiff der Welt] dürfte der von der Hamburg- Amerika- Linie dem Stettiner Vulkan in Bau gegebene Riesendampfer Auguste Viktoria" sein mit seinen 25 000 Prutto- Registertons. Ein anderer Dampfer derselben Gesellschaft, die„ Amerifa", mißt 22 500 Brutto- Registertons. Der Größenklasse von 12 000 bis 20 000 gehören 12 deutsche Dampfer an. Zwischen 10 000 und 12 000 stehen 13, die sich ebenfalls wie die vorhergehende Klasse auf die HamburgAinerita- Linie und den Norddeutschen Lloyd verteilen. == [ Das Winzerfest in Vevey] soll so wurde am letzten Sonntag von Herolden den Einwohnern verkündet- vom 4. bis 13 August nach einer Pause von 16 Jahren in neuer Bracht und Herrlichkeit erstehen. An Reichtum und Mannig faltigkeit der altschweizerischen Trachten wird dies eigenertige Fest am Genfer See seine Vorgänger weit übertreffen. Van zählt für die Aufführungen 1800 Darsteller und 120 Musiker, der Zuschauerraum wird 12 500 bequeme Sippläge enthalten. Die am 1. Juli zu eröffnende Montreux, und Bevey- Berner Oberlandbahn dürfte große Scharen Deutscher und Engländer in wenigen Stunden an den Genser Sec bringen. Ein Duell und seine Folgen. In Klausenburg hat dieser Tage zwischen den Rechtshörern Istvan und Zenker wegen eines Wortwechsels ein Säbelduell stattgefunden, das mit der schweren Verlegung Zenters endete. Nach dem Duell erstattete jedoch Zenfer gegen seinen Gegner bei der Staatsanwaltschaft die Anzeige wegen vorsäßlicher Körperverletzung. Er wirft Istvan nämlich vor, daß er, obgleich die Sefundanten Halt geboten hatten, seine Angriffe fortsetzte, und ihm, der an die Verteidigung gar nicht dachte und den Säbel gesenkt hatte, eine schwere Wunde am Kopf beibrachte. Die Untersuchung ist bereits eingeleitet. Istvan behauptet, er habe das Kommando der Sekundanten nicht gehört. Ein schweres Eisenbahnunglück ereignete sich auf der im Bau begriffenen Klein hn Speyer- Geinsheim. Ein Materialzug entgleiste. Dabei wurde 1 Person getötet, eine schwer verletzt. Sihung der Stadtverordneten Gießens. ?? Gießen, 25. Mai 1905. - - Leiden. So fei toon feiner natürl Entwickelt es Güden hin Die die Dauer nicht m einer zweiten Brü gehen muß. Das nicht spruchreif, inem großzügig werhältnisse aud würde das Stadtteil verbu Prof. Commer Radius durch hier solle man in Kleebach it Ufingen suchen, Gi gezogen. Referent für f Schnellzuge, jeb Mbkürzung zu Straßen folgen. Sinne der Reid Die Gießener Berkehrsverhältnisse. Eine der wichtigsten Grundbedingen für das kommunale Leben ist das Verkehrswesen. Mit seiner mehr oder minder schnellen Vervollkommnung ist, die Entwicklung der Gemeinde auf das innigste verknüpft. War das schon von jeher der Fall, so ist es in unserer Zeit, die man mit Recht als das Verkehrszeitalter bezeichnet, in noch weit höherem Maße zutreffend. Wohin auch das Auge auf die Karte fällt, überall dehnt sich das Verkehrsnez weiter aus, überall zieht es sich dichter zusammen und wohin das Ohr auch horcht, überall schlagen Klänge von neuen Projekten an ihm heran. Sind sie auch mit viel Zukunftsmusik vermischt, so zeigen sie nichtsdestoweniger deutlich, daß man allerorten daran arbeitet, möglichst eng mit dem großen Nez verstrickt zu werden. Auch in der Gießener Bürgerschaft ist man nicht gleichgültig geblieben und seit Jahren sucht man die Verkehrsverhältnisse nach innen sowohl wie nach außen zu vervellfommnen. Waren die Urstände, die das Bestreben begleiteten, auch nicht immer gürftig, so ist man trotzdem nicht von dem Gedanten abgekommen, sondern hat unentwegt weiter gearbeitet und für und um die Projetten geworben. In lezter Zeit haben sich die Verhältnisse nun derart gelagert, daß sie ein möglichst schnelles Handeln zur unabweisbaren Notwendigfeit machen. Darum vor allen Dingen einmal ein Bild von dem gegenwärtigen Stand der Gießener Verkehrsverhältnisse zu gewinnen, war Aufgabe, der auf gestern Abend von dem Bürgerverein nach dem Café Leib einberufenen öffentlichen Bürgerversammlung, die erfreulicherweise Weise eine gute Beteiligung aufzuweisen hatte. Lehrer V. Müller, der die Versammlung eröffnete, bemerkte, daß es überflüssig sei, noch Worte über die Wichtigkeit der Beratungen zu verlieren. Wer seinen Plaz an der Sonne behaupten wolle, müsse sich eben regen und rühren. Die lezten Jahre hätten es zur Evidenz gebracht, daß der Verkehr immer mehr und mehr von Gießen abgezogen würde. Desto mehr sei es jetzt Pflicht, alles daran zn sezen, damit man nicht ins Hintertreffen gerate. Die Verkehrsverhältnisse eingehender zu beleuchten, erteile er Professor Sommer das Wort. Die Erbauung eines Stadttheaters stand als erster Punkt auf der Tagesordnung. Das Preisgericht und die Theaterbau- Kommission haben die eingegangenen Entwürfe geprüft und man set, so führte Oberbürgermeister Mecum an, zur Verteilung eines ersten Preises nicht gekommen, sondern es haben sich die Herren für die Verteilung von zwet 2. Preisen( ie 2500 Mt.) ausgesprochen. An Hand der ausgestellten Pläne erläuterte D.-B. Mecum die beiden besten Konfurrenzarbeiten, das eine von Völlmer& Helmer- Wien im Verein mit Architekt Stein( Bautoften 420 000 Mt.) und das andere von Professor Dülfer( Baukosten 459 000 Mt.) Die Theaterbau- Kommission habe aber in einem anderen Projekt recht praktische Anregungen gefunden und die Pläne von Architeft Seering- Charlottenburg für 500 Mt. ebenfalls angekauft. Es sind nun von einem hiesigen Fachmann neue Pläne ausgearbeitet worden, in welchen die praktischen Vorteile der angekauften Arbeiten bereinigt sind und danach würde der Bau 432 000 Mt. erfordern. Hier sei gleich angefügt, daß die Summe durch schwierige Fundamentierungsarbeiten am Ende eine weit höhere sein wird, was in der Sizung auch nicht bestritten wurde. Die weitere Beschlußfassung, in welcher Weise das Theater erbaut werden soll, wurde in nichtöffentlicher Sigung borgenommen. Die Theater- Pläne werden demnächst öffentlich ausgestellt. + Fünf Personen verbrannt. In Offenbach, brannten nachts die Gebäude eines Fuhrgeschäfts nieder. Die Flammen griffen mit so rasender Schnelligkeit unt sich, daß trob der aufopferndsten Tätigkeit der Feuerwehr zwei Frauen und drei Kinder nicht gerettet werden konnten und verbrannten. Ein Feuerwehrmann erlitt bei der Löscharbeit schwere Verletzungen. Rockefellers Bruder und die Indianer. William Rockefeller, der Bruder des bekannten Petroleummagnaten und Milliardärs, wurde von Indianern, welche in den Adirondackbergen wohnen, mit sofortiger Ermordung bedroht, falls Bäcker Schomber in der Walltorstraße läßt im Anschluß an sein altes Wohnhaus einen Neubau errichten. Der Hofcaum entspricht der Form nach nicht der Bauordnung, da aber die Größe desselben hinreichend ist, wird der nachgesuchte Dispenz genehmigt. Die Firma Heyligenstaedt& Co. läßt ein Lagerhaus für ihre Modellschreinerei errichten, der auch erfolgen. De mach Often die L Auch bezüglich Referent auf ei Iman auch wieder iin Gelnhausen a Linie KölnSchluffe tommt die Entwicklung fete aber leider einer Generati Folgen leiden übergang am daß alle Bür füllung geben Als zweite Dr. Knipp Daß der Vorre Bereits wiederg einige, aber ni Er weift darau gunften Gießen Begenzug wäre Borarbeiten für inie fehr vie hand plant ma den Bau der wordener Besche wird Gießen abe Referent ging fo Professor Sommer baute seinen Vortrag sachgemäß von innen nach außen heraus. Ec ging von den Verkehrsverhältnissen in Gießen, als dem Centrum, aus und zog dann die Stellung Gießens zu den Nebenbahnen und schließ lich zu den großen Verkehrssträngen in Betracht. Ein Blick, führte er aus, zeigt, daß Gießen auf einer ungemein großen Grundfläche aufgebaut ist. Das ist aber fein Fehler, im Gegenteil, eine territoriale Ausbreitung zeitigt einen gesunden Zustand und Gießen fann froh sein, ihn zu besizer. Mit dem Zuge nach Dezentralisation ist aber die Vervofommnung der Verkehrsmittel auf das innigste verbunden: die größere Entfernung muß durch einen schnelleren Verkehr ausgeglichen werden. So hält der Referent eine Verbesserung der Des Bagelsberg Das von d anch fein wil ganz angene ihr bedeutend fchloffen. De und schlägt au Brofeffor Ausführungen ausgeführten der Berfammi Lehrer Bunäch die Beratunge der einleiten geftellt werd berhältniffe Jabren feiten Salteplägen worden set. D Taufen, weil die Bolt werden. ichtlich werde fe darauf be halte scharfe Au die die Stadt in ft reiflich erwog Beitpunkt ihrem abre weiter mi Sonnen wird, w or bon Wiefed Han dem Stadt Für einen hen Kirch villigt, die Für den eftrizitäts Tigt. Die - Für en werden m Neubau rma Snob: - Die zu ht aus, es der Schule en 300 ME. en Friedhof nden. Der erforderlich. benfalls ge nen Hunde ige Hunde. bändig.gerstraße Für 192 Mr. ht gemacht. rdnung, die Detc., wurde 10 Jahren hthofzwang et und das t beffer ge Droschtenverhältnisse für erstrebenswert und schlägt deshalb einen Bentralhalteplag mit telephonisher Verbindung vor. Des weiteren ist eine elektrische Bahn unumgänglich, um die Berbindung der einzelnen Stadtteile schnell herzustellen. Gießen hat sich in einer abnorm langen Linie an der linken Seite des Bahndammes und damit sehr weitläufig entwickelt. Prof. Sommer wünscht, daß die elektrische Bahn die Linie Bieseck über Gießen nach Klein- Linden nähme und auch die Universität berücksichtige. Sodann dehnt er sein Referat auf die Verhältnisse der näheren und weiteren Umgebung Gießens aus. Merkwürdig berührt es, daß viele fleine Drte, die kaum irgendwelchen Verkehr aufweisen, von Bahnen berührt werden, während Wieseck, das ein verhältnismäßig großer Vorort ist, von keiner Bahn tangiert wird. Die Realisierung des Bahnprojektes Großen- Bused- WieseckGießen Nord ist deshalb absolut erforderlich, umsomehr, da es die natürliche Linie bildet. Die Linie Gießen- Beuern aber bedeutet eine Sackbahn, Sackbahnen aber müssen vermieden werden, weil eine gesunde und befriedigende VerkehrsPolitik überall dem Prinzip der durchgehenden Linie zum Durchbruch zu verhelfen hat. Von der Biebertalbahn hofft er, daß sie noch einmal weitergeführt wird. Mißlich sind die Gießener Bahnhofsverhältnisse an ihr, sodaß es wünschens wert erscheint, sie an den Hauptbahnhof heranzuführen. Er betont, man solle sich alle Schritte reiflich überlegen, denn bei einem Mißgriff hätten stets Generationen darunter zu leiden. So sei Gießen z. B. durch den Eisenbahndamm von seiner natürlichen Lage an der Lahn abgedrängt worden. Entwickelt es sich mit enormer Geschwindigkeit nach Süden hin Die Folge ist, daß die jeßige Lahnbrücke auf die Dauer nicht mehr ausreicht, sondern man an den Bau einer zweiten Brücke, und zwar bei der Klinikstraße, herangehen muß. Das Projekt ist augenblicklich allerdings noch nicht spruchreif, aber es ist doch ganz gut, daß man ihr in einem großzügigen Bild von der Gestaltung der Verkehrsverhältnisse auch einen Platz anweist. Durch die Brücke würde das Bibertal bedeutend näher mit dem oberen Stadtteil verbunden. Bezüglich der Kleebachtalbahn bemerkt Prof. Sommer, daß sie ein von Gießen neu ausgelegter Nadius durch die umkreisenden Bahnen wäre. Aber auch hier solle man sich vor der Sackbahn hüten, man solle nicht in Kleebach stehen bleiben, sondern die Verbindung mit Usingen suchen, denn dadurch würde der ganze Tanus herangezogen. Gießens Lage zu den Hauptbahnen hält der Referent für sehr günstig, nach allen Richtungen gehen Schnellzüge, jedoch ist der Verbindung nach Osten noch eine Abfürzung zu wünschen. Man soll hier mehr den historischen Straßen folgen. Bei allen Linien muß der Ausbau im Sinne der Reiseisenbahn- Politik und nicht im territorialen erfolgen. Deshalb ist für die bessere Verbindung nach Often die Linie Alsfeld- Hersfeld- Fulda zu empfehlen. Auch bezüglich der Verbindung Röln- Bayern machte der Referent auf einige fühlbare ängel aufmerksam. Dort treffe man auch wieder auf das System der Sackbahn, da die Linie in Gelnhausen abbreche. Er empfiehlt deshalb die durchgehende Linie Köln- Gießen- Gelnhausen- Bürzburg. Schlusse tommt Prof. Sommer noch einmal darauf zurück, daß die Entwicklung der Städte sich gefeßmäßig vollzieht, diese Gefeze aber leider noch nicht erforscht seien. Ein Fehler von einer Generation begangen, lasse die anderen unter seinen Folgen leiden. So hätte man u. a. auch den Bahnübergang am Schiffenberg vermeiden können. Er ist überzeugt, daß alle Wünsche in 5 oder 10 Jahren noch nicht in Ec füllung gehen und wünscht eine allgemeine Aussprache. jalechtem tritt am igt wurde Die Megger ben unterer noch der erzu ist als estimmt- erteilt dem n Hermonn ftab Stopper rstraße und Seinrich" in lte Stadty. dem wenige esen wären, lung einer Doch unterartige Mißziel fommt chen, dessen Forderlich ist, . Die Ver ehmigt schon indeankaufs ftellung der and Weglarer Ituiffe. das kommunale roder minder der Gemeinde von jeher der Recht als das rem Maße zu efällt, überall allzieht es sich horcht, überall heran. Sind eigen fie nichts. daran arbeitet, dt zu werden. icht gleichgültig - - - Bum Als zweitem Referenten wird dem Handelskammersyndikus Dr. Knipper das Wort erteilt. Dr. Knipper erklärt, daß der Vorreduer zum größten Teile seinen Gedankengang bereits wiedergegeben habe. Er geht deshalb nur noch auf einige, aber nichtsdestoweniger interessante Einzelheiten ein. Er weift darauf hin, daß Wezlar eifrig bemüht ist, zu Ungunsten Gießens den Verkehr an sich heranzuziehen. Ein Gegenzug wäre die Kleebachtalbahn. Man hat auch bereits Vorarbeiten für das Projekt vorgenommen., doch stehen der Linie sehr viele Shwierigkeiten gegenüber und vor der Hand plant man an ausschlaggebender Stelle auch garnicht den Bau der Bahn, wie ein in diesem Frühjahre gewordener Bescheid dartut. Durch das Solmsbachtalprojekt wird Gießen aber wertvolles Hinterland abgeschnitten. Der Referent ging sodann noch auf die Projekte zur Erschließung bes Vogelsbergs ein. Daß am meisten interessierende ist das von Mücke nach Ulrichstein. So vorteilhaft die Bahn nun auch sein würde, so ist sie der Regierung doch noch nicht ganz angenehm. Wird sie aber verwirklicht, so werden durch ihr bedeutende Lager von Brauneisenstein und Basalt er schlossen. Der Redner hält sie für außerordentlich wichtig und schlägt auch den Anschluß nach Rirfeld vor. tehrsverhältniffe berbellfommnen. egleiteten, auch von dem Ge. eiter gearbeitet In legter Zeit ert, daß sie ein al ein Bild von febreverhältniffe ren Notwendig Abend von dem enen öffentlichen ist. Von der Hauptlinie müßten aber vor allen Dingen| Magdalene J., beide von Gießen, haben sich dadurch der Abzweigungen nach der Kaserne und dem Schlachthof abgehen. Um den Verkehr stets mit zweckdienlichen Mitteln zu heben, hat das Stadtverordneten- Kollegium eine Verkehrs- Kommission gebildet, die alle auftauchenden Projekte prüft und gegebenenfalls der Stadt vorschlägt, fie unter Darbringung von Opfern zu unterstüßen. Korrespondent Wohlmuth hält die Verbindung der Biebertalbahn mit dem Hauptbahnhof für fein so großes Bedürfnis. - Nötigung schuldig gemacht, daß sie zwei Hülfstransporteure, die sie wegen einer Uebertretung nach dem Bürgermeisteramt in Groß- Rechtenbach transportieren sollten, unterwegs mit Totstechen und Totschießen bedroht haben. Infolge der ausgesprochenen Drohungen fonnten die beiden Angeklagten damals entweichen. Sie erhalten heute für ihre Drohungen eine Gefängnisstrafe von je 6 Monaten und haben die - Am 18. Januar Roften des Verfahrens zu tragen. gerieten mehrere junge Burschen, darunter die Landwirte und Taglöhner Ludwig Sp., Hermann L., Georg St. und Heinrich. sämtlich von Wißmar, auf der Landstraße Launsbach- Wißmar in Streit. Messer und Krüppel spielten dabei wieder leider die Hauptrolle. Die Angeklagten haben gemeinschaftlich den Hüttenarbeiter Karl Sp. von Wißmar schwer mißhandelt. An Kopf Schulter und Rücken trug derselbe so schwere Berlegungen davon, daß er 7 Wochen arbeitsunfähig war. Ferner erhielten die Angeklagten. L. und St. auch noch bedeutende Verlegungen. Als Sachverständige sind die Herren Dr. Seip von Krofdorf und Dr. Bilitens von der chirurgischen Klinik zu Gießen geladen. Beide Aerzte halten die Verwundungen für ziemlich ernst. Der Gerichtshof hält für jeden Angeklagten eine derbe Strafe angemessen und verurteilt W., S. und St. zu einer Gefängnisstrafe von je 10 Monaten, L. zur einer solchen von 9 Monaten und alle in die Kosten des Ver( Well. Anz.) fahrens. Stadtverordneter Gabriel tritt für die Ueberführung der Biebertalbahn nach dem Hauptbahnhof ein und zwar geschieht dies seiner Ansicht nach am einfachsten von den Aborten des Hauptpersonenbahnhofes nach dem vis- à- vis liegenden Güterschuppen. Eine derartige Ueberführung sei aus Sicherheitsrücksichten für die zwischen dem Güterschuppen und dem Hauptpersonenbahnhof sich tagtäglich bewegenden Bediensteten anzuempfehlen, andernteils aber auch ein berechtigtes Entgegenkommen gegen die vielen Handelsleute, Gewerbetreibenden 2c., die dann auf fürzestem Wege den Hauptpersonenbahnhof und den gegenüberliegenden Güterschuppen erreichen fönnen, was bisher nur auf Umwegen einesteils über die Bahnbrücke( Klinikstraße) und andernteils durch die Unterführung am Felsenkeller möglich war. Sehr erfreut ist er über den günstigen Aufschwung der Bieber talbahn und wünscht gleichfalls, daß sie weitergeführt werde. Vorerst sei aber faum an die Weiterführung der Linie Niederwalgern- Weidenhausen- Herborn zu denken, da an Rentabilität von Bieber bis zum Treffpunkte der genannten Staatsbahnstrecke nicht gedacht werden könne und die Rentabilität der Bahn auf die Strecke von Gießen bis Bieber zurückzuführen sei. Er selbst habe als Vorsitzender einer mit ihren Bestrebungen auf die Fortführung der Bahn abzielenden Kommission die Stimmung mit Rückficht auf die Rentabilität des Weiterbaues fennen gelernt. Betreffs der Lahn- Brücke bei der verlängerten Klinifstraße ist Redner der Ansicht, daß sie mit der Lahntanalifierung tommen wird. Zu der elektrischen Bahn übergehend, bemerkt er, daß inbezug der Ueberschneidung der elektrischen über die Staatsbahn bei der katholischen Kirche faum Schwierigkeiten bereitet werden dürften. In anderen Städten überschnitten derartige Bahnen sich bereits. Die elektrische Bahn selbst hält er für eine absolute Notwendigkeit, ob sie aber von Anfang an bis Wieseck oder Klein- Linden Vormittags 8.00 Uhr: Pfarrer Schwabe. ausdedehnt wird, hängt seiner Meinung ganz von dem Entgegenkommen dieser Gemeinden ab. Das EisenbahnProjeft Rödgen- Wieseck- Gießen hat auch seinen Beifall und schlägt er vor, dieserhalb bei der Eisenbahndirektion vorstellig zu werden, daß die Fulda- Gießener Linie etwa von der Werkstätte der oberhessischen Bahn bis Trohe vollständig in Wegfall tommt, dafür aber die Strecke von Trohe über Wieseck nach dem Buntte weitergeführt wird, an dem man schon seit langer Beit seitens eines größeren Bublifums die Haltestelle Gießen- Nord zu haben wünscht. Die Drte Alten. Buseck, Beuern, Bersrod fönnen dann auch in geeigneter eise mit angeschlossen werden. Die auf diese Art frei werdende Bahnstrecke würde zum großen Teile ein freies Gelände geben, welches ermöglichte, Gießen sowohl nach Often wie nach Südosten auszudehnen. Auch würde in diesem Falle die Bahnüberführung am Schiffenbergerweg in Wegfal tommen und damit 270 000 Mt. Roften erspart werden. Dieses Projekt dürfte für die Stadt Gießen von Vorteil sein, sofern von Seiten der Beteiligten das elände gratis zur Verfügung gestellt und auch seitens der Staatsbahn ein entsprechendes Aequivalent gegeben werde. K Mainz, 25. Mai. Ehrenbürger. Die Stadtver ordneten nahmen einstimmig den Antrag an, dem bisherigen Bürgermeisterei- Beigeordneten Geh. Kommerzienrat Hermann Reinach, der sein Amt als Beigeordneter nach 34jähriger Tätigkeit wegen hohen Alters niederlegt, das Ehrenbürgerrecht zu verleihen. K Aus dem Rheingau, 25 Mai. Nachtfroft. In der gestrigen Nacht sind in den tieferen Lagen die Rebstöcke zum Teil erfroren. Der Frost trat gegen Morgen ein. Das Thermometer zeigte 1 Grad. Auch an der Nahe richtete die Kälte großen Schaden an. Bauunternehmer Winn fam auf die Verlegung der Bahn Fulda in die Linie Buseck- Rödgen- Wieseck zu sprechen. Nachdem sodann Professor Sommer und die Stadtverordneten Gabriel und Kirch noch einmal gesprochen hatten, wurde die sehr anregend verlaufene Versammlung, die eine allgemeine Aussprache über die Gießener Verkehrsverhältnisse gebracht hat, durch den Vorsitzenden um 12 Uhr geschlossen. " Lokales. 26. Mai 1905. Die Jahreshauptversammlung des Bundes Deutscher Verkehrsvereine wird am 29. und 30. Mai zu Darmstadt im Restaurant Kaisersaal" abgehalten. Auf der Tagesordnung stehen u. a.: Jahresbericht des Vorstandes; Vortrag des Herrn Professor Engel aus Berlin über Professor Sommer wie Dr. Knipper demonstrierten ihre Jeife eine gute Ausführungen an der Karte und einem mit großer Sorgfalt in denselben. ausgeführten Relief. Beiden Referenten wurde der Beifall Müller, der überflüffig fei, gen zu verlieren. wolle, müffe fich e hätten es zur mehr und mehr es jest Pflicht, der Versammlung zuteil. Lehrer Müller danfte des Referenten und ersuchte, in die Beratungen einzutreten. Hintertreffen gestellt werden müsse. er zu beleuchten, ortrag fachgemäß von den Berkehrs m, aus und zog hnen und schließ Cracht. Ein Blid ungemein großen lein Fehler, im t einen gefunden u befizer. Mit Bervollkommnung Verbesserungen im Eisenbahnwesen tarten. Referent: Direktor Zeise- Leipzig; Antrag Düffel( Tarifreform.); Antrag Razeburg betr. Kinderfahr Düsseldorf; Eisenbahnräte und Vertreter der Verkehrsvereine dorf, betr. Feriensonderzüge. Referent: Direktor Schumachermarkierung. Referent: Direktor Dr. Roth- Leipzig. Referent Direktor Beise- Leipzig; egeP Hundesperre. Bei einem am 1. Mai, wegen Verdachts der Tollwuterkrankung getöteten Hunde eines frankheiten in Berlin Tollwut festgestellt. Die deswegen hiesigen Rechtsanwalts wurde in dem Institut für Infektionsgetroffenen Maßnahmen( Hunde- und Kaßensperre) mußten infolgedessen wiederum ausgedehnt werden und ist underVorsicht beim Verkehr mit Hunden und Razen geboten. Wir verweisen außerdem auf die amtliche Befanntmachung des Polizei- Amtes. Zunächst erhielt Stadtverordneter Kirch das Wort, der einleitend meinte, daß noch mancher Wunsch zurück Auf die städtischen Verkehrsberhältnisse näher eingehend, teilt er mit, daß schon vor Jahren seitens der Stadt die Einführung von Droschken- minderte halteplägen mit telephonischer Verbindung versucht worden set. Die Versuche seien aber unbefriedigend verlaufen, weil die Droschken sich nicht rentierten. Voraussichtlich werde aber in Jahresfrist der Versuch wiederholt werden. Die Stadtverwaltung sei in jeder Weise darauf bedacht, die Verkehrsmittel zu heben, fie halte scharfe Ausschau und träte allen Projekten näher, die die Stadt interessierten. Auch die elektrische Bahn ist reiflich erwogen worden, jedoch ist der gegenwärtige Beitpunkt ihrem Bau nicht günstig. Wenn aber einige gonnen wird, wird auch die Bahn gebaut werden und war von Wieseck über Gießen nach Klein- Linden, welcher Plan dem Stadtverordneten Kollegium sehr sympathisch ben: bie größere Sahre weiter mit der Neupflasterung der Straßen be= fehr ausgeglichen Berbefferung der *** Sommerfest. Der Waisenschutz- Berein ießen hat für fommenden Sonntag auf der Schönen Aussicht" ein Sommerfest arrangiert, zu dem ein hübsches Brogramm aufgestellt ist, u. A. hat man auch ein Preistegeln vorgefeben, das seine Anziehung sicherlich nicht verfehlen wird. Das Aufsteigen eines Luftballons und sonstige Ueberraschungen, sowie Rarussellfahrten werden der ganzen Veranstaltung ein recht lebhaftes Gepräge geben. Wer sich den Sonntag für das Feft freihalten kann, tue es. + Wetzlar. Vor der Weglarer Straffammer standen u. a. am 24. d. Mts. folgende Fälle zur Verhandlung: Der Musketier Gustav. A. und die Arbeiterin Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. Am Sonntag Rogate, den 28. Mai. In der Stadtkirche. Bugleich Chriftenlehre für die Neufonfirmierten der Marcusgemeinde. Vorm iltags 9.30 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Bormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde.. Pfarrer D. Schlosser. Ju der Johanneskirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrassistent Sattler. Vormittags 11 Uhr: Rindergottesdienst für die Johannesgemeinde. Pfarrossistent Sattler. Nächstfolgenden Sonntag, den 4. Juni findet nach allen Gottesdiensten Rollefte für die firchliche Versorgung der evangelischen Glaubensgenossen im Ausland. An dem selben Tage findet vormittags 8 Uhr Frühgottesdienst verbunden mit Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Johannesgemeinde statt. Sonntag, abends 8 Uhr, Versammlung und Bibelbesprechung im Ronfirmandensaal der Johanneskirche. Pfarrer Braaß aus Darmstadt wird über evangl. Jünglings- und Männervereine" reden. Himmelfahrttage, den 1. Juni. In der Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Schwabe. In der Johanneskirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrassistent Schulz. In der Friedhofstapelle. Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Batholische Gemeinde. Samstag, den 27. Mai. Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag, den 28. Mai. 5. Sonntag nach Ostern. Borm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7 Uhr: Die erfte heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiligen Rommunion. " " " 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Vorm. von 9.30 Uhr an: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 22 Uhr: Chriftenlehre; darauf Andacht. Dienstag Abend um 6½ Uhr, ift Mai- Andacht. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Borausfitliche Bitterung in Seffen für Samstag, den 26. Mai. Heiter, wärmer, auch Nachts. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantwortlic: für die Politik und den Inseratenteil: Ibin Klein, für den Abrigen Jnhalt: Georg Horn, belde in Gicher. M Königlich Preussische Staats- Medaille Seidenstoffe schwarze weisse farbige in unvergleichlich reicher Auswahl. Jmmer die neuesten und schönsten. Solide und sehr billig. 4 Ausstellungs- Medaillen, 6 Hoflieferanten- Diplome. Deutschlands grösstes Spezial- Seidengeschäft Mech. Seidenstoff- Weberei Michels& Cle. Berlin SW. 19 43 Leipziger Strasse 43 Ecke Markgrafen- Strasse. Proben portofrei NAUMANNIA- SEIFE mit dem Beste Seifenah undfern! Gernhardt'scher Zither- und Mandolinen- Ghor Giessen. Sonntag, d. 28. Mai, abends 8 Uhr im ,, Neuen Saalbau": Musikalischer Unterhaltungs- Abend unter Mitwirkung befreundeter Gesang- Vereine. Eintrittskarten find im Vorverkauf für 40 Bfg. zu haben bei Erut Challier, Neuen- Weg, ZigarrenGeschäft Sonntag, Seltersweg, Voftkarten- Centrale, Sonnenstr. An der Abendkasse 50 Pfg. und Friseur Aff, Neuen- Bäue. - Um zahlreichen Besuch bittet Der Vorstand. Nur noch drei Tage in Giessen auf Oswalds Garten. Zirkus Althoff 40 Personen. Freitag u. Samstag Vorstellung abends 8 Uhr. 30 Bferde. Sonntag 2 Borstellungen, 4 Uhr und 8 Uhr. In jeder Vorstellung: Die Fahrt im Todesring. 10. erdie Strömungen und Bestrebungen unseres modernen Kunst- u. Geisteslebens in einem humoristisch- satirischen Zeitspiegel betrachten und verfolgen will, der lese jeden Montag die neueste Nummer der Münchner JUGEND Underberg Boonekamp Maag- Bittes Boonekamp emper idem, Fabrikation alleiniges Geheimniss der Firma: H.UNDERBERG- ALBRECHT Underberg- Hoflieferant Seiner Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm D. am Rathhause in RHEINBERG am Niederrhein. Gegr. 1846. Anerkannt bester Bitterlikör! Unentbehrlich für jede Familie! ausdrücklich: Man verlange Underberg- Boonekamp. 24 Preis- Medaillen! Fleisch= Achtung! Verdingung. Bin Samstag, den 27. d. M. wird im diesseitigen GeschäftsAm 2. Juni 1905, vorm. 10 Uhr, am Hotel Lenz'schen Felsen- zimmer Ka'erne I das Bedarf an teller mit folgenden Waren an- Fleisch: n. Wurstwaren wesend, wie: für die Garnison Gießen auf Apfelsinen, Citronen, die Zeit vom 1. Juli bis 31. De Blumenkohl, Spargel, sember 1905 verdungen. Zwiebel, Wirsingköpfe, junge Möhren, Erbsen, Schnittbohnen, Spinat, Gurten, Kopfsalat. Radischen, Petersille, ertra verstopfte Sellerie Pflanzen und sonstige Pflanzen, Kirschen 2c. 2c. Alles frische Ware zu enorm billigen Preisen. Bekanntmachung. Bei einem Schweine des Gutsbesizers Gg. Bichler auf dem Hardthof ist die Roilausseuse festgestellt worden. Gehöftsperre ist angeordnet. Gießen, den 24. Mai 1905. Großh Polizeimat Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 30. März 1. J. angeordnete Sperre der Lonystraße zwischen Bleich- und Goethestraße wird hiermit aufgehoben. der Gießen, 24. Mai 1905. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 30. März 1. J. angeordnete Sperre Landgrafenstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 24. Mai 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Bekanntmachung. Unter Bezugnahme auf unsere früheren Bekanntmachungen, die Bedienung der Rückstanverschlüffe betreffend, machen wir diejenigen Hausbesitzer, welche ihre Grundstücke an die Neukanalisation bereits angeschlossen haben, darauf aufmerksam, daß von Montag, den 29. bis einschließlich Mittwoch, den 31. Mai d. Js. wiederum eine Spülung sämtlicher städtischer Straßenkanäle borgenommen wird. Gießen, den 25. Mai 1905. Großh. Bürgermeikerei Gießen. Mecum. Bekanntmachung Die Holzabfuhr aus den Waldungen der Stadt Gichen betreffend. c. 123 Ober Die Steigerer von Brennholz aus den Waldungen der Stadt Gießen werden biermit aufgefordert, insoweit sie mit der Abfuhr ihres rsteigerten Holzes im Rückstande sind, für die Abfuhr des Holzes spätestens bis 10. Juni Sorge zu tragen, anderafalls sie Bestrafung nach Artikel 37 bes Forststrafgesezes zu erwarten haben. Wegen Vornahme von Walzarbeiten wird die Betr.: West- Anlage zwischen Bahnhofstraße und der Bahnunterführung von heute ab bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 24. Mai 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Sanalisationsarbeiten wird die Seitenstraße zwischen den Häusern der Westanlage 9 und 27 von heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 25. Mat 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Meister- Prüfungen für Handwerker in der Provinz Oberhessen. Die diesjahrigen Prüfungen zur Erlangung des Meistertitels (§ 133 der Gewerbe- Ordnung) werden innerhalb des Monats August d. J6. abgehalten. Die Gesuche um Zulassung zur Meisterprüfung sind unter Bes nugung des vorgeschriebenen Formulars( bei dem Unterzeichneten er= hältlich) spätestens bis zum 31. Juli d. J. an die unterzeichnet e Beizufügen sind nach§ 2 der Brüfungsfommission zu richten. Meisterprüfunge- Ordnung folgende Unterlagen: 1. ein kurzer eigenhändig geschriebener Lebenslauf, 2. eine Geburtsurkunde, 3. das Prüfungszeugnis über die Gesellenprüfung, oder der Nachweis darüber, daß der Gesuchsteller die Befugnis zur Anleitung von Lehrlingen nach§ 129 der Gewerbe- Ordnung sich erworben hat, 4. der Nachweis über eine mindestens 3jährige Tätigkeit als Geselle, 5. die Zeugnisse über etwaigen Besuch gewerblicher UnterrichtsAnstalten, 6. ein polizeiliches Führungszeugnis. Vor der Anmeldung zur Prüfung ist an das Sekretariat der Handwerkskammer zu Darmstadt, Waldstraße 1/2, eine Eine Quittung Prüfungsgebühr von 25 Mt. einzuzahlen. hierüber ist dem Gesuche beizulegen. Gießen, den 1. Juni 1905. Die Meister- Prüfungskommission für die Provinz Oberhessen. Traber, Vorsitzender. Vergebung v. Weißbinderarbeit. Die zur Herstellung des äußeren Verpuzes am früher Plank'schen Hause, Bahnhofstraße Nr. 20 erforderliche Weißbinderarbeit soll Mittwoch, den 31. Mai d. J., vorm. 11 Uhr öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei Die Lieferungs- Bedingungen Angebote auf Vordruck, der liegen im Geschäfte zimmer aus; uns zur Einsicht offen. dieselben können auch gegen Zahl- daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an Zuschlagsfrist 14 Tage. uns einzureichen. Gießen, den 25. Mai 1905. ung der Selbstkosten bezogen werden. Schriftliche und versiegelte Angebote sind im Geschäftszimmer vor Beginn des Termins mit der Aufschrift:„ Angebot auf Lieferung von Fleisch- und Wurstwaren" bersehen, abzugeben. Garni onverwaltung. Angelegentlichst empfohlen: Chr. Klein, Köln. MAGGIS Suppen Fahrräder, erstklassig, direkt von der Fabrik an Private und Händler von Mk. 65.- an. Prima Zubehörteile, Mantel von ca. Mk. 4., Luftschläuche von Mk. 2.80 an. auch an fremReparaturen dem Fabrikat prompt und billigst. Katalog gratis und franko. Duisburger Fahrradfabrik ,, Schwalbe", Akt.- Ges. Duisburg- Wanheimerort. Gegründet 1896. Schutzmarke: Kreuzstern. 2Portionen Suppe verzüglicher A ERBS Ein Würfel zu 10 Pfg. giebt 2 gute Teller. Marie J. Rühl, Ww. Seltersweg 59. 10Pfg Ankauf Verkauf bon Alteisen, Lumpen, Knochen, Kupfer, Messing, Blei, Zink, Zinn etc., Möbeln. Betten, Weißzeug, Goldunb Silbersachen, Münzen und Antiquitäten. Louis Rothenberger ( Gießen, Neuenweg 23. In meinen Häusern Hillebrandstraße ist eine 2, 3 und 4: Zimmer Wohnung zu vermieten. Näh. Frankfurterste. 62, II. - Städtisches Hochbauamt. Abbruch Gerbel. der Holzbauten unferer| Hofraite, Gießen, Neue| Bäue 20, mit oder ohne Material Nebernahme, an fautionsfähige Uebernehmer zu vergeben. Dachziegel sind zumeist und die Decken- und WandJoh. Seibel Giessen, Ludwigsplatz empfiehlt sein Lager in Cherry, Portwein, Vino de Wermuth, Samos, Malaga in nur guten Qualitäten. hölzer- aus beinah durch Schreibmaschine ganz neu, 2 Jahre Garantie, billig zu verkaufen. Näheres in der Exp. d. Bl. gängig härtestem Eichen, teils in großen Längen wieder verwertbar. Offerten zu richten an Karl Weber Frankfurt a. M., Wittelsbacher lee 61 I. UNUBERTROFFEN Waschen und Putzen WASCHET zum NUR MIT NAUMANNIA SEIFE BUCHUM NAUMANN OFFENBACH auf sofort bis Gesucht Septemb. ein einfaches junges Märchen ( am liebsten vom Lande) das das Schlicht Kochen erlernen will. Gießen, den 22. Mai 1905. Großh. Bürgermeikerei Gießen. J. V.: Curschmann. Ausführung der Gewerbe- Ordnung. Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß auf Grund des Ortsftatuts vom 27. Juni 1892 am 28. Mai u. 4. Juni, als den zwei Sonntagen vor Pfingsten, die Beschäftigungszeit der Handlungsgehilfen pp. und der Verkaufszeit für das gesamte Handels: gewerbe bis 7 Uhr abends ausgedehnt werden kann. Gießen, den 24. Mai 1905. Großherzogliches Bolizeiamt Gießen. Herberg. Betr.: Ausnadmetage für den Ladenschluß und die Beschäftigungszeit in offenen Verkaufsstellen. Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur Kenntnisnahme der Intereffenten, daß in diesem Jahr an einem Wochentag vor Himmelfahrt: 31. Mat und an zwei Wochentagen vor Pfingsten: 9. und 10. Juni die Vorschriften über die Mindestrubezeit und Mittagspause der Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter(§ 139c der Gewerbes Ordnung) teine Anwendung zu finden haben und die Läden, sowie die offenen Verkaufsstellen an diesen Tagen bis 10 Uhr abends offen gehalten werden dürfen. Gießen, den 24. mai 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Vergebung von Bond unb Bnle ( 14. Fortfe Verwunder Empfang, auf martigen Gdyri ficherlich taufend inlagt haben fo zu machen, so f daß dies zusam bedeutsame, be zauderte lange zu lösen. Ihre Ahr Aldenhoven W „ Ein Ver bin, reißt mi po alle Pfor Ich muß Di eine Angeleg Anwesenheit pohin ich Dic jo wichtig, fo nicht einmal lich lange Er jage, um wag unabänderlich reife zwangen zurüdeilen m Haus- Entwässerungs- Arbeiten nie wegzur Die Ausführung der Entwässerungs- Anlage unseres Geschäfts Gebäudes in der Johannesstraße soll vergeben werden. Arbeitsbeschreibungen liegen im Bureau des Architekten Hamann, Bergstraße 11, zur Einsicht offen. Angebote mit entsprechender Aufschrift sind bis zum 6. Juni d. J., nachmittags 6 Uhr bei uns einzureichen. Gießen, den 25. Mat 1905. Bezirkssparkasse Gießen. J. V.: Schaum. Vergebung in den Weg eine furze T Pläne und winzig ist ge unjerer Wied noch einmal, ein Weib gel Minute des von Anstreicher- Arbeiten. Die Arbeiten für die Erneuerung des Anstrichs der öffentliche Bedürfnishäuschen sollen Samstag, den 3. Juni d. J., vorm. 11 Uhr öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während de Dienststunden bei uns auf Zimmer Nr. 6 zur Einsicht auf. Ang Zuschlagsfrist 3 Woche bote auf Borbrud, ber bafelbſt erhältlich, find ſpätestens bis zum bo genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. - Gießen, 24. Mat 1905. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. Verdingung. Die Arbeiten zur Erweiterung der Drainage am nen Friedhof sollen Samstag, den 3. Juni d. J., vorm. 10/2 Uhr öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dien stunden auf unserem Amtszimmer zur Einsicht auf. Angebote a borgeschriebenem Formular, das bei uns erhältlich. find spätesten bis zum vorgenannten Zeitpunkt an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 24. Mai 1905. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. Verdingung. Die Pflaster: und Chanffierarbeiten für den Ausbau de Henselstraße sollen Samstag, den 3. Juni d. J., vorm. 10 Uhr nochmals öffentlich vergeben werden, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während Dienfiftunben bei uns auf Zimmer Nr. 6 zur Einſicht auf. A Zuschlagsf bote auf Vordruck, der ebendaselbst erhältlich, sind spätestens bis vorgenannten Zeitpunkt an uns einzureichen. 3 Wochen. Gießen, 24. Mai 1905. - Städtisches Tiefbauamt. Tüchtiger Braubach. Schneidergeselle EUREKL um schlicht. Köchin und Küchen- auf sofort nach auswärts gesucht. mädchen vorhanden. Bension Lodemann, Bad Salzschlirf. 1-2 möbl. Zimmer zu vermieten. Gießen, Marktstraße 11. Näheres in der Exp. d. Blattes. Tüchtigen Knecht am liebsten vom Lande gesucht. Pulvermühle, Gießen. bestes WASCHMITTE Dir unverbr mir Treue g Wahnsinn t hättest mäh diesen Schn traue Dir, mußt. Unt ner Wieder eine einzige mein angeb nicht vorau er erscheint, da sein, und gereichen, w vermöchte. Hotelzimmer um Dich vo enthält auch Scheinen und Jaunes Frau be rend ein bettläge gehofft, habe abe aus diese allein en foll zwi geordnet Lejung den Del und des den. G rechts zu liberalen Agitation Von angestrebt. Panzerschi zer und ei Anlaß lifts drückt der hohen Rubowaladje die rumanij für das best Shipowaladje orbauen.