er Leiden, welche dem bereiten. In der Nr. 278. n einem sonst zarten eman bisher gegen ens nur den Bwed, uhärten. Sehr oft n Mittel, das fich die Anwendung des egt beide Bole an einen mäßig starten irten. Bewegt man hin und her, um So ist die nächste eftige Rötung ber ere Stunden, ja einigen Behand och bedarf es bis enfpipe nicht selten erfahren ist je nach aft. De piermüller" und legt den Beige einer an mit dem Sar anzusprechen: er Papiermüller. " r."- B.: Wie So fragt einer nfing. Keiner darf gefragt wird; dann man mit dem Bochen aber mit dem Zeige mem Finger der einen ; beim vierten Male n Male mit einer en Male mit beiden iden Ellbogen und rgende Bewegung tufft. Wenn im vird, so flingt es man die Stampfen das Studierzimmer nmheit, Mann, da herein". Professor Den Topf ohne T? Opf." richen):„ Sag' mal, dstück in der Hosen nicht nachgesehen, enn nicht, dummer htundzwanzigste f Bitte Mama, gib neinen Kaffee nicht Hänschen, wo find den ganzen Teller Tama, ich habe den 3, Schmaus. hnen zeigt, Hoffnung schweigt. Saft, Laft-- mmer.) anns Rebrs- Lexikon en Reichs. d vermehrte Auflage, bersichtskarte u. einer Verkehrs . Broefike u. Direktor W. Kell der Halblederband zu 18 Mark den praktischen Gebrauch! Es bezüglichen fopographifchen altungsbezirke fowie alle Einwohnerzahlen, die Reli Verkehrsanftalten, Bank Garnilon, Gerichtsorgan miftorilche Notizen und viele gur Anficht durch jede Buchb Inftituts In Ceipzig und W fchinenfchloffer fann Renntniffe inenbetrieb hat, und in en einer Fabrik bollfom de zu halten, zum bald Erites Blatt. Basertionspreis: Die einspaltige Betitzeile für ganz Oberbeen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. fonn 15 Pfg. Reklamen die Betitzelle 30 resp. 40 Bfg. Rebaltion u. Haupterpedition: teßen, Seltersweg 88. Fernsprechanschluß Nr. 362. Samstag den 25. November 1905 Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., In's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratiebellagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Sießener Zeifung) für Oberhessen und die Kreise Marburg und Weglar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheißen. Tod und Leben. [ Politische Wochenscha u.] Der Politiker bedarf nicht der Mahnung des TotenSonntags, um der Toten zu gedenken. Allzu häufige Ereignisse erinnern ihn an die betrübliche Wahrheit, daß das Leben selbst es ist, das die meisten Totenopfer fordert. Im Südwesten und im Osten Afrikas heischt der Aufstand Leben um Leben. Zwar die Eingeborenen sinken dahin, aber die Unsern reißen sie mit fort, und so manche hoffnungsfrohe, vielversprechende Menschenblüte mußte vor der Zeit welken, vom mörderischen Fieber oder von Entbehrungskrankheiten roeggerafft. Immer teurer werden uns unsere Kolonien. Das Blut, das um sie vergossen wird, bildet einen festeren Pitt, als je ein reicher Ertrag ihn abgeben könnte. Jetzt ist nicht mehr in Frage, ob sie ihren Preis wert sind, jetzt gehoren sie unlöslich zu uns. In beiden Gebieten zeigen sich gute Aussichten auf nicht zu ferne Beendigung des Aufstandes. Der Tod en rit Witbois nimmt in Deutsch- Südwestafrifa der aufständischen Bewegung das Herz. Niedergebrochen war sie seit den Kämpfen am Waterberg ohnehin. Henril Witboi hat das gewußt. Er hat ohne andere Soffnung als die auf den eigenen Tod weitergekämpft. Sein Neffe und Nach er ist ein junger Mann, tapfer und in der Führung nicht kundig. Doch um seiner Jugend willen hat er die Fähigkeit nicht, trotz inneren Verzagens zu fämpfen, blos um zu kämpfen. Die Tugend will ein Ziel sehen, das sie für erreichbar hält. Die Hoffnung, die Deutschen zu vertreiben, hegt Witbois Nachfolger nicht. Dazu ist er bei aller Tugend zu flug. So muß er die Soffnung hegen, er werde mit Deutschland seinen Frieden machen fönnen, indem er zum Gehorsam zurückkehrt und für feine fünftige Trente Bürgschaft leistet. Der neue Gouverneur von Deutsch- Süd vestafrifa wird zu prüfen haben, ob die Führer des Aufstands überhaupt Rautelen zu bieten vermögen, ob es nicht richtiger ist, die Verfolgung der Aufständischen bis zu deren völliger Erschöpfung fortzusetzen, damit sie durch mißverstandene Wilde ich nicht zur Erneuerung ihres gefährlichen Beginnens verleitet fühler. In Deutsch- Ostafrika haben die Verhältnisse von vornherein günstiger gelegen. Die flimatischen und Terrainschwierigfeiten sind weniger groß, der Balerinangel ist nicht entfernt so drückend, die leberlegenheit unferer Truppen ist nicht in gleichem Maße durch die den Eingeborenen allein vertraute Bodenbeschaffenheit ausgeglichen. Man kann deshalb darauf rechnen, daß dort der Aufstand nicht ins zweite Jahr währen wird. Wenn der Erbprinz von Hohenlohe- Langenburg demnächst an die Spitze des vom Reichstag zu bewilligenden Kolonialsekretariats tritt, darf er hoffen, doch schon die Morgenröte des Friedens in den Kolonien zu sehen. Ihm wird in seinem neuen Amt ein ungewöhnliches Maß von Vertrauen entgegengebracht. Ehe der Kaiser ihn berief, sollte das Amt dem Direttor Wiegand vom Norddeutschen Lloyd übertragen werden. Herr Wiegand hat geglaubt, in Rücksicht auf seine Familie die ehrenvolle Berufung ablehnen zu sollen, wenngleich er sich natürlich zur Verfügung des Kaisers hielt, falls dieser auf der Berufung bestände. Erbprinz Hohenlohe hat den Vorzug, tein Kolonial- Dilettant zu sein und deshalb keine vorgefaßten Meinungen zu haben. Er hat schon früher gezeigt, daß er es versteht, vom Leben zu lernen; er wird dieselbe Fähigkeit auch auf einem ihn neuen Gebiet bewähren. Ein beklagens: ocrter Unfall hat uns ein Torpedoboot und mehr als die Hälfte seiner Besaẞung gekostet. Kein Verschulden liegt vor, das zu sühnen wäre, nur ein elementares Ereignis, auf das man gefaßt sein muß, ohne es borhersehen und abwenden zu können. Leben und Tod sind auf dem Meer vielleicht noch dichter beieinander als auf dem Bande. Die Oberhäupter der befreundeten und benachbarten Staaten haben ihr Beileid nach Berlin vermelden lassen, auch Präsident Loubet von Frankreich und König Eduard von England. Diesem konnte der Ausdruck der Teilnahme schnell zurüdgegeben werden, da einem englischen Schiff ein ähnliches Unheil begegnete. Der Tod der wackeren Seeleute, der Untergang des Bootes sind ein tief betrüblicher Verlust. Doch mit ihm und mit ähnlichen Verlusten hat man schon immer rechnen und bei den Ergänzungsforderungen darauf Rücksicht nehmen müssen. Das Leben verlangt Totenopfer, und die Totenopfer verlangen nach neuem Leben, das in die Lücken einschießt. Die Flottenvorlage, die dem Reichstag zugeht, bringt das in nüchternen Ziffern zum Ausdruck. Im übrigen legt sie sich in ihren Ansprüchen Beschränkungen auf, die kaum mehr überboten werden können. Weit weniger schüchtern ist die Reichsfinanzvorlage. Sie schlägt Steuern vor, deren Ertrag sich auf 225 bis 250 Millionen Mark berechnet. Die Erträge aus dem neuen Solltarif, der am 1. März 1906 in Kraft tritt, werden auf 50 bis 75 millionen Mark geschätzt. Die Gesamtmehreinund ein solcher Ertrag ist erforderlich, damit das Reich seine Ausgaben decken, die verderbliche Pumpwirtschaft aufgeben und eine regelrechte Schuldentigung beginnen fönne. In Rußland hat bei dem Ringen zwischen Leben und Tod der Staatsordnung sich allmälig der Sieg auf die Seite des Lebens geneigt. Mehr und mehr nimmt Graf Witte die Zügel der Regierung in feste Hände. Hie und da flackert mit Lebenslauf, Zeugnahme des Reichs stellt sich danach auf 300 Millionen Mark, üchen an die Expedit 9 erbeten. zu Mannheim hnische Fachschule. kostenlos, die Unbotmäßigkeit noch auf, zeigen sich verderbliche Neigungen zur Disziplinlongkeit. Aber die besonnenen Elemente alle scharen sich dichter und dichter um den Ministerpräsiden' ten, dem auch das Vertrauen des Zaren in steigendem Maße ne.t gehört. Eine seltsame Erscheinung ist der Zar selbst. Seitdem er freiwillig die Autokratie entsetzt hat, fühlt er sich frei und glücklich und steht in dem Entschluß, die Reformen durchzuführen, die er verheißen hat. In Desterreich- Ungarn dauert die alte Wirrnis fort, die mit der Revolution das Verderbliche gemein hat, ohne das versöhnende Element zu besitzen, das in der Kraftentfaltung und im Wagemut liegt. Die homerischen Helden hielten auch lange eden, aber danach wenigstens schlugen sie mit dem Styrverte drein. Hier wird nur geschwazt, hier gibt es ein ewiges Zungendreschen, und die Wortathleten ge= bärden sich, als wären sie wirkliche Kämpfer. Es ist zum Efeln. Sultan Abdul Hamid hat das Ultimatum der Mächte abgelehnt und läßt es auf eine Flotteno monstration ankommen. Wen er das tut, so kann er eben nicht anders, so verbietet ihm der Scheichül Islam die weitere Nachgiebigfeit in der mazedonischen Frage. Das Gerücht dagegen, daß Bulgarien auf eigene Rechnung Krieg mit der Türkei anfangen werde, ist äußerst unwahrscheinlich. Kriegerische Lorbeeren bilden nicht den Ehrgeiz des Fürsten Ferdinand. Er liebt es nicht, vor die Wahl zwischen Leben und Tod gestellt zu sein, wenn seine eigene Person dabei in Betracht kommt. Politische Rundschau. Deutsches Reich. Die Eröffnung des Reichstages findet am 28. November um 12 Uhr mittags im Weißen Saale des Berliner Königlichen Schlosses statt. Ob der Kaiser selbst die Eröffnung vornehmen wird, ist noch unbestimmt. * Den allgemeinen Teuerungsverhältnissen will der neue Reichsetat durch eine Erhöhung des Wohnungsgeldzuschusses für die Unterbeamten um die Hälfte Rechnung. tragen. * Die Verschiebungen im Kolonial- Dienst werden jetzt durch die amtliche Bekanntmachung zu endgiltigen. Der Rücktritt Dr. Stübels von dem Amte des Kolonialdirektors erfolgt in der Form, daß ihm vom 27. November ab ein Urlaub bis zur anderweitigen Verwendung erteilt wird. Er hat zugleich den Stern zum Roten Adlerorder 2. Klasse erhalten. Die Ablösung Dr. Stübels übernimmt bekanntlich Erbprinz Ernst von Hohenlohe- Langenburg. Der neue Gouverneur von Südwestafrika Herr von Lindequist ist in Lüderizbucht eingetroffen und hat die Verwaltung des Schutzgebiets übernommen. * Der neue Oberpräsident der Rheinprovinz Freiherr von Schorlemer hat eine Verfügung in Sachen der FleischTeuerung erlassen, derzufolge die Regierungspräsidenten auf Maßnahmen zur Versorgung der ärmeren Bevölkerung mit billigem Fleisch Bedacht nehmen sollen. Es wird besonders auf die Herstellung einer engeren Verbindung zwischen den Viehzüchtern und den Konsumenten verwiesen und empfohlen, daß die Zechenverwaltungen die Fleischversorgung ihrer Arbeiter übernehmen und ebenso die Stadtverwaltungen für die ärmere Bevölkerung ihrer Kommune und den landwirtschaftlichen Viehverkaufsgenossenschaften Räume zum Fleischverkauf überlassen. * Die deutschen Ansprüche auf die Hafenarbeiten in Tanger sind nach einer genauen Prüfung als berechtigt auch von Frankreich anerkannt worden. Die Arbeiten haben deshalb ohne einen Einspruch von französischer Seite begonnen. * In Deutsch- Ostafrika besteht seit dem vorigen Jahre die Rupien- Währung. Die Rupie hat ungefähr die Größe eines Zweimartstückes und einen Wert von 1,33 M.; sie zerfällt in 100 Heller und wird in Stücken von 1, ½ und % Rupie ausgeprägt. Um die Schwierigkeiten, die sich aus dem Verkehr mit Silbermünzen ergeben, einigermaßen zu heben, gibt man jezt Banknoten von 5, 10 und 50 Rupien aus. Sie sind in Kupfer gestochen und bilden Meisterwerke deutschen Gewerbefleißes. Oefterreich- Ungarn. ** Der Grazer Landtag beschäftigte sich mit dem Wahlrecht in langen erregten Debatten. Schließlich wurde ein Antrag angenommen, der die Einführung des allgemeinen, gleichen und geheimen Wahlrechts verlangt. England. Tage stehende fonservative Ministerium Balfour abzulösen. * Die liberale Partei rüstet sich, das am Ende seiner Da verdient eine Rede Beachtung, die der anerkannte Führer der Liberalen, Lord Rosebery, über seine Stellung zu Deutschland und Frankreich hielt. Rosebery bestritt, daß er seine Ansicht über das englisch- französische Marokkoabkommen ge= ändert habe. Man hat mich, sagt er, deutschfreundlich genannt. Ich bin ein Freund jedes zivilisierten Landes, und ich achte jede Nation. Wenn ich jedoch besondere Sympathie für irgend ein Volk hätte, so wäre es für Frankreich. Ich verstehe fast fein Wort Deutsch, und ich habe keine deutschen Freunde, während ich viele Franzosen liebe und lange Zeit in Franks reich zugebracht habe. Zum Schluß äußerte sich Rosebery abfällig über Englands Beteiligung an einem etwaigen kontinentalen Krieg. Hof und Gesellschaft. Der Kaiser gedenkt der König Alfons von Spanien im März seinen Gegenbesuch abzustatten. Einen Monat später wird König Eduard von England in Madrid erwartet. Nachweben. Ein Staat, der, wie Rußland, von großen Crschütterungen heimgesucht ist, kehrt nicht plötzlich über Nacht in das Stadium der Ruhe zurück. Noch eine ganze Weile zuckt immer wieder das Feuer der Leidenschaft auf, und man kann schon zufrieden sein, wenn es gelingt, den Brand zu lokalisieren. In diesem Falle darf man auf die Zukunft bauen und auf allmäliche Wiederkehr der Ordnung rechnen. Unter diesen Gesichtspunkten möchten wir die neuesten Vorgänge im Zarenreiche als vereinzelte Begleiterscheinungen und notwendige Folgen der allmälich abflauenden Erregung auffassen. Zerstörungs- Wut. Vielfach macht sich eine Sucht in den Volksmassen geltend, sich an fremdem Eigentum zu vergreifen und mit Demolierungen und Brandstiftungen vorzugehen. Besonders in Moskau sind derartige Szenen vorgekommen. Es wird von dort darüber gemeldet: Ausständige Arbeiter haben sich der Zerstörung der Tabaksfabrik von Bostanjoglo schuldig gemacht. Das bekannte große Etablissement wurde nebst mehreren anderen Gebäuden vernichtet. Auch ein Warenhaus fiel der Volkswut zum Opfer, weil die Besitzer es ablehnten, die Arbeitszeit zu verkürzen. Ferner demolierten Zeitungshändler eine Druckerei, deren Eigentümer den Preis der Zeitungen nicht herab zen wollte. Auch die Dienstboten drohen wieder mit Niederlegung der Arbeit. Semstwos und Duma. Trotz aller dieser Vorkommnisse, die sich in ähnlicher Weise in anderen Städten ständig wiederholen, nimmt die geordnete Entwickelung ihren Fortgang. Der Kongreß der Semstwos hat sich für die Unterstellung der Minister unter den Ministerrat erklärt und tritt für das allgemeine und direkte Wahlrecht ein. Dagegen lehnte der Kongreß eine Einberufung einer konstituierenden Versammlung ab nnd will deren konstituiernden Funktionen der ersten Reichsduma beigelegt sehen. Auf diese richtet sich mehr und mehr das allgemeine Interesse. Sollte wirklich das Gerücht sich bestätigen, daß der Zar beabsichtige, seine Kinder zu seiner Mutter nach Dänemark zu senden, so würde das auch noch nicht der Annahme widersprechen, daß die fernere Entwickelung einen geordneten Verlauf nimmt. - Spanische Phantasien. - Sonderbare Ansichten eines Ausländers. In einem großen Madrider Tageblatt gibt ein in Berlin lebender Spanier als Nachwort zum Besuch König Alfonsos seine höchst furiosen Meinungen über Deutschland und seine Bewohner zum besten. Neben vielen ergözlichen schiefen Darstellungen bringt der Abkömmling der alten Maurenfämpfer auch einige Beobachtungen bei, denen man eine gewisse Tatsächlichkeit nicht absprechen kann. Doch hören wir den edlen Spanier selbst. Er schreibt: ,, Der spanische Bergwind, der für furze Zeit über die brandenburgische Ebene dahingegangen war, hat nachgelassen; mir Spanier in Berlin blieben, wie Schiffe der alten Zeit, mitten auf dem Meere bei plöglich eingetretener Windstille. Einige Tage lang waren wir nächst dem Kaiser und dem Fürsten Bülow die wichtigsten Persönlichkeiten in Berlin; wir gingen durch die Friedrichstraße gleichsam mit stolz aufgetafelter und beflaggter Seele, wie eine Brigg unter dem Bassatwind. Aber, ach! wenn alles Menschliche und Irdische flüchtig ist, warum sollen es nicht auch die Könige und die Winde sein! Gestern noch redeten uns die Kellner in den Restaurants in einem eigens importierten Spanisch an; die Zimmerwirtinnen wurden ob der Jugend unseres Königs so gerührt, daß sie uns den Kaffee billiger gaben; der preußische Barbier ließ sich herab, uns nach der in Spanien üblichen Barttracht zu fragen. Es waren schöne Tage eines goldenen Zeitalters, die rasch vorübergerauscht sind und in unserer Seele nichts als Melancholie zurüdgelassen haben. Gestern waren wir tapfere und unglückliche Spanier"; heute haben wir nicht einmal einen Halen, wo wir unsern Hut hinhängen könnten, und die Zimmerwirtin fordert das mehr, was sie uns gestern zu wenig abgenommen hat. Glanz und Niedergang, Aufstieg und Fall, ein König, der kommt, und ein König, der geht. 1 Unter dem Eisen des Krieges und der Industrie, unter dem Mantel der Wissenschaft verbirgt sich in jedem Deutschen ein sentimental und techumerisch veranlagter Gnom(?). Man sehe sich irgend ein deutsches Buch an, das vor der Invasion der Barbaren des Naturalizmit geschrieben ist, und es würde mit Wundern zugeben, to an man nicht jede zehn Seiten auf die Schildenmg eines Traumes stieße. Das wirkliche Leben im Norden ist so caub und hart, daß man einen Ausweg nur im Unwirflichen suchen tann; deshalb ist dies auch das Land der Lieder und der Ueberfinnlichen. Auf den Deutschen, der gern träumt," sagt ein berühmter Franzose, übt der Fall eines Blattes genau dieselbe Wirkung aus, wie der Fall eines Reiches; die Hauptsache ist träumen." Der Besuch des Königs von Spanten hat natürlich die Phantasie der Berliner mächtig angeregt. Bas empfinden Sie bei der Nennung des Namens Spanien?" fragte ich einen bekannten Arzt. ,, Spanien," erwiderte er mir, ist für mich immer ein Land des Traumes." Bas für ein Traum das wäre, konnte ich nicht in Erjahrung bringen, aber die deutschen Träume sind immer dieselben sie gelten der Sonne. Und Spanien, das weniger besucht und bekannt ist als Italien, ist für diese Menschen ein Band, wo es hohe Berge unter einem intensiv blauen Himmel gibt, wo eine neue, wunderbare Sonne scheint, wo in herrlichen Tälern rote und gelbe Blumen blühen und lustige Quellen springen, wo die Braune Carmen am Arme eines Dons dahinpilgert. Die Sonne! Die Liebe der Deutschen zu dem goldenen Himmelsgestirn ist so groß, daß es im Deutschen weiblichen Geschlechts gleichsam eine geliebte Frau- ist. Während aber Spanien in der deutschen Phantasie ein Land voll Sonne ist, sind wir Spanier ein versteineries Volk mit einer hochromantischen Geschichte. Calderon und Lopez" de Vega sind für die Deutschen die letzten Spanier!" Ganz so träumerisch, wie der Herr Spanier zu schildern beliebt, geht es in Deutschland nicht und am allerwenigsten in Berlin zu. Wahrscheinlich hat der Königsbesuch auf ihn selbst derartig gewirkt, daß er in eine gelinde Verzückung gefallen ist und allerlei wunderbare Gesichte gehabt hat. Und deshalb sei ihm verziehen! Der Landwirt. bf. Wiske für Bienenzüchter. Die Stöcke müssen im Winter vor allen Dingen dunkel gehalten werden. Je ruhiger die enen in ihrem Winieneste sißen, desto weniger zehren fie. Desto geringer ist aber auch die Gefahr der Ruhr. Gleichmäßige Dunkelheit im Stocke trägt wesentlich dazu bei, die Bienen in der notwendigen Ruhe zu erhalten. Ist die Berengerung der Fluglöcher über Winter schon deshalb empfehlenswert, so ist dies um so mehr zur Abhaltung der tvinterlichen Sonnenstrahlen notwendig. Diese bringen in relativ milden Tagen, wenn sie durchs Flugloch dringen können, im Volke immer eine größere Aufregung hervor und berleiten gar manche Biene zu einem Ausfluge von dem sie nicht mehr zurückkehrt. Also unbarmherziges Dunkelhalten der Stöcke, ohne Beeinträchtigung des Luftzutrittes. In der Nähe von Gewässern sind Bienenstöcke namentlich den Angriffen der Spigmaus ausgesetzt. Ihre Anwesenheit erkennt man, wenn in der Nähe der Fluglöcher zerfressene Bienen zu finden find. Wo die Spizmaus sich im Herbste einmal an gesiedelt hat, dort bleibt sie auch über Winter und ist außerordentlich schwer zu erwischen oder zu töten. Man muß ihr baber beizeiten den Zugang zu den Stöcken durch Verengen des Flugloches erschweren. Nab und Fern. † Fürst Bülow als Erbe. Der Reichskanzler hat das ihm ana er Godefroyschen Erbschaft zugefallene Haus in Berlin für ca. 3 Millionen Mart verlauft. Der Verkauf erfolgte durch die Maklerfirma Lippmann in Berlin, die bereits einen Räufer für das Grundstück an der Hand hat. † Ein Mädchen- Gymnasium. Der Magistrat von Berlin hat die Begründung eines Mädchen- Gymnasiums beschlossen. Die Anstalt wird zunächst in einer Gemeindeschule untergebracht, soll dann aber ein eigenes Haus erhalten. † Beim Wohnungsbrand erstickt. In Berlin wurde ein Privatlehrer in seiner armseligen Wohnung im Qualm erstickt aufgefunden. In der Wohnung war ein Brand ausgebrochen und zwar wohl dadurch, daß aus dem Herd in der Kitche Kohlen auf den Fußboden und in den Kohlenkasten gefallen waren. † Verhaftung mit Hilfe eines Polizeihundes. Ein Sträfling, der aus dem Krankenhause Celle ausgebrochen war und sich verborgen hielt, wurde von einem Polizeihunde im Keller eines Hauses ausgespürt, daß die nachfolgenden Beamten ihn wiederergreifen fonnten. † Sine Greifin ermordet und beraubt. Eine Schreckenstat hält die Bewohner des Ortes Mark bei Düsseldorf in Aufregung. Dort wurde eine 68 jährige Gastwirtsfrau von einem elegant gefleideten Herrn, der als Gast in das Lofal gekommen war und anscheinend von der Frau gefannt wurde, niedergeschlagen und ihr 30 000 M. in Geid und Wertsachen genuht. Die Ueberfallene starb kurze Zeit nach der Tat, ohne den Räuber zu nennen. Der flüchtige Verbrecher D noch nicht ergriffen. † Wiedergefundenes Diebsgut. Der Hamburger Polizei ist es gelungen, einen Teil des Mic: ßner Porzellangeschirrs zu entdecken, das ffir den Präsidenten Roosevelt be= stimmt und bei einem großen Schiffsdiebstahl mitgestohlen worden war. Ein Hamburger Everführer und ein Bootsmann sind an dem Diebstahl beteiligt. Man hofft, auch die fehlenden Telle des Porzellans noch auszufinden. † Blutta einer Wahnsinnigen. Die Frau des Invaliden Wilbert in Aachen schnitt ihrem Mann die Kehle durch und begab fich dann in Trauerkleidern nach der Polizei, um das Begräbnia anzumelden. Erst dadurch wurde die Bluttat entdeckt. Die offenbar wahnsinnige Frau ist der Irrenanstalt zugeführt worden. † Eisenbahnzusammenstoß in Rußland. Zwei Züge sind bei der Station Nasielst auf der Bahnstrecke MlawaWarschau zusammengestoßen. Mehrere Wagen wurden zertrümmert, viele Perfonen getötet und schwer verletzt. + Vom fallenden Schornstein erschlagen. In LeipzigRenduizz stürzte beim Abbruch einer Fabrik der zwölf Meter Hohe Schornstein ein und fiel so unglücklich, daß er eine Bude auf dem benachbarten Bimmerplaze durchschlug. Ein in der Zimmerbude arbeitender Lehrling wurde von den Trümmern überschüttet und war sofort tot. Der Verunglückte ist erst 14 Jahre alt. † Selbstmord eines Schülers. Ein aufsehenerregender| Hanau wegen Tuberkulose ganz oder teilweise verworfenen franzöfifche Truppen gegen Borfall in Garg a. Oder dürfte zu einer peinlichen Untersuchung führen. Der Sehmdaner der dortigen Schule, Graf von Schroeter, stilrzte sich in die Oder und ertrant. Es ist dies in Kürze der zweite Schülerselbstmord in Garz. Beiden Taten soll unmenschliche Behandlung durch den Lehrer zu Grunde liegen, die mit der bekannten Sache Dippold Aehnlichkeit hat. † Flüchtiger Kirchenräuber. Aus der Kirche in Lübeck ist ein Holzbildmert, die heil. Anna und Maria mit dem Jesustinde darstellend, und ein Silberbild der Jungfrau Maria gestohlen worden. Die Berliner Polizei erhielt die Nachricht, daß der Räuber sich vermutlich nach Berlin gewandt habe. † Furchtbare Feuersbrunst in China. Ein riesiger Brand zerstörte in den chinesischen Orten Soutcheon und Baing etiva 500 Häuser und richtete unbeschreibliche Verrosistungen an. Mehrere hundert Familien irren ohne Obdach und Wohnung umher. Eine Hungersnot droht auszubrechen. † Tageschronik. In Bregenz hat ein Offizier seine Braut, eine Bankierstochter, und dann sich selbst erschossen. Anscheinend standen der Ehe Hinderungsgründe entgegen. Schwere Sturmwetter haben die Fischer auf der Nordsee zu eiliger Flucht in die Häfen getrieben. Man fürchtet, daß Unfälle auf See vorgekommen sind. - Der Schuhmacher Schäfer in Sachsenhausen- Frankfurt a. M. ist wegen Ermordung seines zweijährigen Sohnes verhaftet worden. Die Schädeldecke der Leiche war zertrümmert. - Durch den Zusammenstoß zweier Straßenbahnwagen in Neapel wurden 6 Personen schwer und 24 leicht verletzt. Die Wagen waren voll besetzt. In Paris explodierte eine unter dem Straßenpflaster liegende Gasleitung, wodurch das Pflaster auf 200 Meter aufgerissen und drei Personen verletzt wurden. * Lokales. - 25. November 1905. ** Bur Feier des Großherzoglichen Geburts, tages haben heute die öffentlichen und zahlreiche private Gebäude Flaggenschmuck angelegt. Gestern Abend rückte unsere Regimentsmufit mit flingendem Spiel unter Bedeckung durch die Grünbergerstraße, ben Ludwigsplay und die Ludwigstraße nach der Wohnung des Obersten von Lindenau an der Liebigstraße, wo die Kapelle mehrere Mufitftüde intonierte und dann das Gebet schlug. Der Rück. marsch erfolgte über den Seltersberg, Seltersweg, Kreuzplaz, Mäusburg, Marktplay, Rirchenplay, Lindenplatz und Brandplaz nach der alten Kaserne. Der heutige Tag wurde durch einen Beruf eingeleitet und später folgten dann Fest gottesdienste. Heute Nachmittag finden in verschiedenen Lotalen Kompagnie- Bälle statt.-Ebenfalls begeht der Kriegerverein Gießen den Geburtstag des Großherzogs durch eine Feier in seinem Vereinslokale( Feidel), zu der ein entsprechendes Arrangement getroffen ist. - *** Die hessische Landes Hypothekenbank gibt bekannt, daß bis auf weiteres zur Deckung der durch die Aufbringung des Darlehenstapitals der Bant erwachsenden Roften bei% jährlicher Tilgung( Jahresleistung= 44%) die Tilgungsbeiträge der ersten 5/2 Jahre herangezogen werden, sodaß sich die Rückzahlung des Kapitals in rund 63 Jahren vollzieht. Wird ein höherer Tilgungsbeitrag gewählt, so beginnt die Kop'taltilgung entsprechend früher feitherigen Bedingungen in Geitung. und vollzieht sich in fürzerer Zeit. Im übrigen bleiben die *** Interessenten seien darauf aufmerksam gemacht, daß unsere demnächst und zwar am 5. Dezember d. 38. beginnende 7. Staatslotterie voraussichtlich die letzte HessischThüringische Staatslotterie sein wird. tt. Stadttheater Gießen. Nochmals sei auf das einmalige Auftreten der Deutsch ameritanischen Gastspiele am nächsten Montag hingewiesen, die nach allen vorliegenden Referaten auswärtiger Blätter entschieden Sehenswertes bringen werden. Beso..ders erwähnt sei mitbringen, die gleichfalls als besondere Sehenswürdigkeiten nochmals, daß die Gäste eigene Dekorationen und Ausstattung gelten fönnen. *** Deutscher Freidenkerbund. Mittwoch, den 29. November hält im Hotel Einhorn" zu Gießen der Prediger der freireligiösen Gemeinde in Frankfurt, W. Klaute, einen Vortrag über" Die Notwendigkeit einer freidenkerischen Organisation". Der Deutsche Freidenkerbund hat nach§ 1 setner Sagunaen den Zwick, die zerstreuten Kräfte der deutschen Freidenker und des deutschen Freidenfertums zu sammeln, zu organisieren und durch Vereinigung, sowie durch gegenseitige Verständigung aller derer, welche die Menschheit von religiösen und wissenschaftlichen Irrtümern und Vorurteilen zu befreien und die volle Freiheit der Gewissen herzustellen wünschen, start zu machen."" Wir Freidenfer wollen demgemäß, sagt ein Flugblutt des Bundes", auf geistigem Gebiete den Kampf aufnehmen gegen Aberglauben und Unwissenheit, gegen Verdummung und Bevormundung jeglicher Art, gegen religiöse Unduld samkeit und gesellschaftliche Vorrechte und Ausnahmestellungen, gegen Bedrückung der Dent- und Gewissensfreiheit, ohne uns indes in die politische Arena zu begeben und auf den Boden einer besonderen Parteianschauung zu stellen." Der Vortrag des Herrn Klaute wird sich über die Bestrebungen des Freidenkerbundes noch weiter auslassen. *** Besitzwechsel. Das Anwesen des Dr. 8inger it der Westanlage wurde für 60500 Mt. an Restaurateur 2. Grünewald verkauft. Der neue Besizer will ein HotelRestaurant dort errichten. * Kohlenproduktion. Nach amtlicher Statistik wurden im Ottober im Großherzogtum 34 931 Tonnen Braunkohlen und 5123 Tonnen Briketts und Naßpreßsteine erzeugt; die Produktion von Januar bis Oftober d. J. war 348 520, bezw. 55 674 Tonnen. * Tuberkulöse Schweine und Molkereirefte. Bon den Mezgern in Hanau ist die Feststellung gemacht worden, daß die Zahl der im städtischen Schlachthaus zu Schweine auffällig zunimmt. Im weiteren ist festgestellt, deutschen Lande gerufen a daß derartige Schweine mit Rohmolt reiüberresten gefüttert Seere bor, biß fie auch Fran werden. Das Hanauer Amtsblatt veröffentlicht jezt über General Graf Thorane, f diese Frage ein vom Landwirtschaftlichen Kreisverein veranes Rats Goethe auf, wo laßtes Gutachten des Hanauer Schlachthofdirektors, woris befannt wird, deffen Swi es heißt, daß es sehr wohl berechtigt sei, die Bunahme der mit feinem Blid erfennt 2 Tuberkulose unter den Schmeinen mit der Errichtung von entspinnt sich ein innige Gamme moltereien in Zusammenhang zu bringen. Es sei Graf Thoranes nagt ein Tatsache, daß die Tuberkulose sich unter Viehständen, die tochter, der er feine Hanb mit Resten aus Molkereien gefüttert werden, in startem willigte, ihm Gattin zu we Maße ausbreite. Das Gutachten erklärt schließlich, es sei Schloß verlaffen. Rached bringend notwendig, daß die landwirtschaftlichen Kreise auf bie Gefährlichkeit ber Magermilch und der Buttermilch für Tiere und Menschen ausdrücklich hinweisen. Dhne vorherige Baar, bis er es als Ritg in Frankfurt findet. Erf bon ihm im Bweilampf b Erhizung dürfte folche Milch aus Moltereien nicht abge Goethe als Mittler auf un geben werden. Für das deutsche Bundesfchießen 1906 in München wird ein Reformpropramm aufgestellt. Man wird vielleicht einen Altmünchener Abend, einen Bauernabend, ein Wettsingen der Gesangvereine oder einen Wettstreit von Militärkapellen und Feuerwerte veranstalten. Die dekorative Wirkung soll nicht mehr im 8nge selbst, sondern in der Ausschmückung der Straßen gesucht werden. ? Krofdorf, 24. Rovember. Banmfrevel. Raum wurde die Vollendung der neuen Straße von Krofdorf nach Gießen durch eine muftergültige Dbstbaumpflanzung zum Abschluß gebracht, so haben auch schon wieder rohe Buben Lände mehrere der soeben gepflanzten Bäumchen abgebrochen. Es wird doch wohl endlich möglich sein, solche Baumfrevler übergoffen, ber Lily Don Der Königsleutnant" ift e von dem Gewöhnlichen bie bleibt aber bie Charakterze manden Stellen, fo bor Sympathilde Graf aus nat alten Rat Goethe mit Stra fein Deutschtum zu belenn Stildes find oft von einem Den Hauptdarstellern leiten geftellt. Der jun Doneder in reizender ftändnis hatte fie hre Ro heiten durchbrungen und war geadelt und das Gef bes Grafen Thorane war ber fich mit großer Sicher glüdlich war er auch in Sprache, hätte aber als gebi Accent etwas schwächer and Durchführung des G altex Rat Goethe zeichnet marlanten Striden als ei war als Frau Rat Goeth fchiedentlich Bartien gan treten hätte die Frau R Matichende, hajenfüßige Bippert mit guter S Reimers Sergeantma jeigte, im übrigen aber war. Die Regie Gen wirkungsvolles Zusamm Haus nahm das Stüd öffentlich zu kennzeichnen, damit ihnen eine gebührende Strafe zuteil wird. ? Rodheim a. d. Bieber, 25. Rovember. GeschäftsJubiläum. Am heutigen Tage blidt ein achtbarer Geschäftsmann unserer Gemeinde, der Gastwirt und Schreinermeister Karl Schlierbach auf eine fünfundzwanzigjährige Geschäftstätigkeit zurück. Gab es beispielsweise in früheren Jahren hier sogar drei Wirtschaften, deren Besizer den Namen Schlierbach führten, ruht dieser Name ist nur noch auf der einen. Alle anderen hiesigen Wirtschaften sind im Laufe der Jahre an andere Befizer übergegangen. Bir gratulieren Gastwirt Schlierbach zu diesem Ehrentage und wünschen ihm an dieser Stelle, daß es ihm vergönnt sein möge, dereinst auch das 50jährige Geschäftsjubiläum zu feiern. Groß- Gerau, 24. November. Flüchtiger Lehrer. Der vom Dienste suspendierte, zuletzt in Bauschheim tätige 26jährige unverheiratete Lehrer Krug ist flüchtig gegangen. Krug wird von der Staatsanwaltschaft Darmstadt wegen Sittlichkeitsverbrechens, begangen an Schulkindern, verfolgt und sollte dieser Tage feftgenommen werden. treten unseres Lofalgewerbevereins ist es gelungen, daß mi ch Biedenkopf, 24. November. Dem energischen EinMonat Juni 1906 die Generalversammlung der nassauischen Gewerbevereine in unseren Mauern abgehalten wird. Der hiesige Gewerbeverein beabsichtigt dieserhalb eine GewerbeAusstellung zu arrangieren, an der sich alle Gewerbebereine resp. Gewerbetreibende des Kreises beteiligen werden. Die rege Anfrage nach der Veranstaltung gibt schon jetzt der Hoffnung Rauai, daß die Ausstellung ein rechter Bettstreit der Kunst wird, wo Fabrikant und Gewerbetreibende des Hinterlandes zeigen werden, daß sie selbst den verwöhntesten Ansprüchen gerecht zu werden verstehen. * Aus Kurhessen, 24. Rovember. Die von der Landwirtschaftskammer für Kurhessen in Kirchhain errichtete Lehrschmiede wurde anfangs dieser Woche in Anwesenheit der Mitglieder des Ruratoriums der Anstalt eröffnet. Landtagswahlen in Hessen. jetzt feststeht, folgende Randidaten gewählt: Bei den geftrigen Landtagswahlen wurden soweit bis Oberhessen. Gießen Land: Leun wiedergewählt. Hungen Lich: Röhler wiedergewählt. Homberg: Brauer wiedergewählt. Alsfeld: Korell( Bauerbb.) wiedergewählt. Büdingen: Bähr( Banernbd.) wiedergewählt. Nidda: Erd( Bauernbd.) wiedergewählt. Bad Nauheim: Breibenbach( B. b. 8.) gewählt. Vilbel: Ullmann wiedergewählt. Startenburg. Darmstadt Land: Regierungsrat Road( wild). Bensheim: Auler( natl.) gewählt. Aus de ด Die vielfach vorbeft bon Geluhaar hat gu bei benen fie vorübergehe geräte entwendet. nicht im Klaren war, zusetzen und sie auf Eine g die g gerid aber Muke Bet Eberstadt- Pfungstadt: Raab( Soz.) gewählt. Heppenheim: Uebel( 8tr.) wiedergewählt. Groß- Gerau: Berthold( Soz.) wiedergewählt. Isenburg Langen: Dr. Fulba( Sz.) gewählt. Hirschhorn: Breimers( nat!.) gewählt. Seligenstadt: Horn( 8tr.) gewählt. Reichelsheim- Fürth: Haas( natl.) gewählt. Höchst: Häusel( nati.) wiedergewählt. Rheinhessen. hei lich tret maß läng gefur ichm mitge schädl lifum Mainz Land: Dr. Schmitt( 8tr.) wiedergewählt. Osthofen: Defonom Best( natl.) gewählt. Alzey: Bürgermeister Diehl( natl.) wiedergewählt. Nierstein Rieberolm: Raufmann Molthan( 8tr.) Wöllstein: Beigeordneter Bitthan( natl.) wiedergewählt. Wörrstadt: Bürgermeister Christ( freis.) gewählt. Bingen- Land wählte Justizrat von Brentano( 8tr.) Stadttheater in Gießen. Der Königsleutnant. Lustspiel in 4 Aufzügen von Karl Sustom. Das Stück spielt in der Zeit der fredericianischen Kriege, in den Jugendjahren Goethes. Die Reichsregierung hat fennen jegt na Ingenieurschul Stadt. subv. höhere te Programme Er wurde in eine der teilweise verworfenen französische Truppen gegen den großen Breußenkönig in die| lass n.- Der Schreiner Karl Müller von Buzbach hat Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Bfa, Tauben per Paar olt.reiberresten gefüttert Heere vor, bis sie auch Frankfurt besetzen. Der Kommandant, listig überfallen und ihn mißhandelt. weiteren ist feftgeftellt, bentschen Lande gerufen und siegreich drängen Frankreichs den Schlosser Heinrich Schmidt ohne Veranlassung hinterberöffentlicht jet über General Graf Thorane, schlägt sein Haup'quartier im Hause durch die erlittene Untersuchungshaft als verbüßt zu erachtende tlichen Kreisverein veran bes Rats Goethe auf, wo er auch mit dem jungen Goethe Gefängsinstrafe von drei Wochen genommen. chlachthofdirettors, woris bekannt wird, dessen Schwingen sich bereits zu lösen beginnen. Detonomieverwalter Markus Mayr aus Tomerdingen hat Bfg. Sammelfleisch per Pfb. 50-76 Bfg., Kartoffeln bro 100 Kilo igt sei, die Bunahme der mit feinem Blid erkennt Thorane dies und zwischen beiden - Der auf dem Erbacher Hof einen Arbeiter mißhandelt und - hofen hat gegen den Müller Johannes Wolf auf der T. 0.80-1.00, Hühner per Stid Mt. 1.00-1.60, Hahnen, ver Stud 0.80-1.80, Enten per Stid 1.80-2.20, Gänse per fb. 60-70 fg. Dsenfleisch per fb. 72-82 Bfq., Rindfleisch per fb. 70-72 Pfg. per Bfb. Schweinefleisch 80-90 Bfg. Schweine fleisch gesalzen per fund 0.94 Bfe.. Kalbfleisch per Bfb. 70-80 500-5.50 m., Zwiebeln per St. Mr. 6.00-8.00, Weiskraut ber Bentner 2-3 m, pe Stud, 8-10 Mr. Aepfel per 3t. 10-25 Mr. Zwetschen per Zentner 0,00.- 0.00, Nüsse 100 Stüd 30-40 Pfg. bis 2 Uhr nachmittags. Gegenfiände des Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umbergieben feilgeboten werden. ang zu bringen. Es sei Graf Thoranes nagt ein bitterer Schmerz: seine Pflege- 30 bezw. 10 Mt. Geldstrafe verurteilt worden ist. Auf Milch per Lite 20. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens Sunter Biebständen, die tochter, der er seine Hand angetragen und die auch eins Berufung des Verletzten wurde die Strafe auf 70 Mark tert werden, in farfem willigte, ihm Gattin zu werden, hat mit einem anderen sein erhöht. Der Schmied Johannes Jaloby von Oppers. erflärt schließlich, es sei Schloß verlassen. Rachedurstig sucht Graf Thorane bas wirtschaftlichen Kreise auf Baar, bis er es als Mitglieder der französischen Komödie Nonnenmühle Privattlage erhoben, weil er ihn in einer und der Buttermilch für in Frankfurt findet. Er fordert den Entführer und wird Wirtschaft mißhandelt hatte. Das Schöff ngericht Buzbach inweisen. Ohne vorherige von ihm im Zweikampf vermundet. Itt tritt der junge verurteilte Wolf zu 6 Mt. Geldstrafe, wogegen Berufung 25. November. Trüb, milder, besonders am Tage, bei Mollereien nicht abge Goethe als Mittler auf und versöhnt die feindlichen Parteien. eingelegt wurde. Die Berufungsverhandlung endigte mit desfchießen 1906 in von dem Gewöhnlichen dieser Stücke abhebt. Unbegreiflich von 10 mt. zahlte und die Rosten übernahm. Der Königsleutnant" ist ein Luftspiel, das sich vorteilhaft , einen Bauernabend, ein manchen Stellen, so vor allem, daß der feinsinnige und aufgestellt. Man wird bleibt aber die Charakterzeichnung des Grafen Thorane an einem Vergleich. indem der Angeklagte ein Schmerzensgeld reinen Bettftreit von sympathische Graf aus nationaler Eitelkeit den ferndeutschen Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. anftalten. Die beforativ: alten Rat Goethe mit Strafe bedroht, weil er den Mut hat, selbst, sondern in der sein Deutschtum zu bekennen. Die einzelnen Szenen des werden. Seborene. Am 15. November. Dem Schreiner Berthold Walther eine Tochter; Studenten der Theologie Ernst Carl ZurNieden, ein Sohn, Karl Balter; 16 Monteur Franz Joseph Braun ein Cohn, Franz Anton; 17. Hilfsbahnwärter Reinhard Benderoth eine Tochter, Eisa Dora; Verwalter Stüdes sind oft von einem zarten, duftigen Hauche umfächelt. Banmfrevel. Raum teiten gestellt. Den Hauptdarstellern werden außerordentliche Schwierig traße von Krofdorf nag Doneder in reizender Weise gegeben. Mit feinem VerDer junge Goethe wurde von Lily Obstbaumpflanzung zum ständnis hatte sie hre Rolle bis in die fleinsten Einzel- Johannes Loh ein Sohn, Gustav Adolf; 18. Bauunteron Bäumchen abgebrochen. wat grabelt und das Gesamtspiel von dem zarten Schmelz fein, folche Baumfrebler übergoffen, ber Lily Donnecker eigen ist. Die Darstellung en eine gebührende Strafe bes Grafen Thorane war Georg Wittmann zugefallen, ber sich mit großer Sicherheit seiner Aufgabe entledigte, sehr November. Geschäfte glücklich war er auch in dem Radebrechen der deutschen blickt ein Gastwirt und Schreiner Uecent etwas schwächer andeuten sollen. Die Auffaffung ne fünfundzwanzigjährige unb Durchführung des Grafen waren gut und beredt Den beispielsweise in früherer altem Rat Goethe zeichnete Georg Mendel mit festen, beren Befizer den Ramen markanten Strichen als eine Kerngestalt. Anna Millar Rame jest nur no auf war als Frau Rat Goethe etwas tastend, führte aber verfigen Wirtschaften find ſchiedentlich Partien ganz gut durch. En sicheres AufBefizer übergegangen treten hätte die Frau Rat entschieden besser getroffen. Der ach zu diesem Ehrentag tlatschende, hasenfüßige Professor Mittler wurde von Adolf de, daß es ihm vergömm Bippert mit guter Romit gegeben, während Bruno ährige Geschäftsjubiläum Reimers Sergeantmajor fein menschliches Herz zu oft zeigte, im übrigen aber in Ton und Maste am rechten Plotz war. Die Regie Georg Wittmanns hatte für ein wirkungsvolles Busammenspiel gesorgt. Das gut befeßte Saus nahm das Stück sehr beifällig auf. -Flüchtiger Lehrer est in Bauschheim tätige ug ist flüchtig gegangen. tschaft Darmstadt wegen an Schulkindern, verfolgt werden. . Dem energifchen Ein ift es gelungen, daß mi ammlung ber naffauifchen abgehalten wird. Derferhalb eine Gewerbe Aus dem Gerichtssaal. Straffammer. G. H. Gießen, den 24. November 1905. Die vielfach vorbestrafte Arbeiterin Margarete Mäser der fich alle Gewerbe bom Gelnbaar hat zu Friedberg bei verschiedenen Leuten, reises beteiligen werden. bei benen fie vorübergehend in Arbeit stand, Weißzeug und Da man über ihren Geisteszustand taltung gibt jen jetsgeräte entwendet. tellung ein rechter Bett nicht im Klaren war, wurde beschlossen, die Sache aus1 und Gewerbetreibende zusetzen und sie auf ihren Geifteszustand untersuchen zn daß sie selbst den ver werden verstehen. ber. Die von der Land in Kirchhain errichtete fer Boche in Anwesenheit r Anstalt eröffnet. in Hessen. blen wurden soweit bi ewählt: 11. bergewählt. rgewählt. gewählt. b.) wiedergewählt. d.) wiedergewählt wiedergewählt ach( B. b. 8.) gewählt. wählt. 8. ungsrat Road( wild). wählt. a ab( Soz.) gewählt. wiedergewählt ( Soz.) wiedergewählt. Fulba( 6) gewählt. at.) gewählt. gewählt. Daas( natl.) gewählt. Dergewählt. Ten. itt( Br.) wiedergewi atl.) gewählt 51( natt.) wiedergewählt. Bitthan( natl) wieber Thrift( freif) gewählt. ufmann Molthan( 8) rat von Brentano( 8tr.) Gießen. tuant. Rarl Gustow. fredericianijden Ariege Die Reichsregierung ha Rürschner Richarb Frenzel eine Tochter, Emilie; Dreher Hermann Bender eine Tochter, Erna, Lina, Bilhelmine, Margarete, Marie, Raroline; 19. Eisendreher Adam Büttner ein Sohn. Aufgebote. Am 17. November. Bhilipp Dpper, Bergmann bahier mit Sophie held in Leihgestern. 19. Hermann Grob, Brauer bahier mit Selene Größer hierselbst. 22. Christian Ferdinand Christophersen, Raufmann dahier mit Margarete Emilie Freund in Steinfurth. 24. Wilhelm Gerstenberg, Händler dahier mit Anna Frieß hierselbst. Eheschließungen. Gießener landwirtschaftlicher Betterbienk Boraussichtliche Mitterna in Hessen für Sonntag, bes Aussicht auf anhaltend trockenes Wetter. Starkem Südwest Wind, neuerdings Regenfälle. Reinerlei ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Born. be be in 3-5em Schöne gesunde Zähnchen wachsen ohne Bein, wenn die Mütter der Kinder dem bet den Kleinen leicht eintretenden Mangel an faltigen Substanzen dadurch vorbeugen, daß sie ihnen vor und während der Zahnzeit Kalt in einer leicht einnehmbaren und rasch affimilierbaren Form zugänglich machen, wie sich eine solche in Scotts Emulsion bietet. 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Karoline Jung, 20 Jahre alt, ohne Beruf dah. Katharine Jungel, 85 Jahre alt, ohne Beruf dah. 22. Luis: Hofmann, 39 Jahre alt, ohne Beruf dah. Eleonore Paula Agnes Lütjemüller, 8 Mte. alt, Tochter des Schachtmeisters Friedrich Lütjemüller bah. 23. Ernst Hermann Rübsamen, 3 Jahre alt, Sohn des Unternehmers Conrad Rübsamen dah. Katharine Nebeling, geb. Frischholz, 78 Jahre alt, ohne Beruf Lahier. Marktberigte. Sisken, 25 November. Auf bem heutigen Wochenmarkt toẞteten Butte: per fb 1.10-1.20 St., Hübnereler per Stüd 8-9 Bfg., Entenele St. 6-7 Bfg., Käse per St. 6-8 fg., Käsematte 2 St. 5-6 Bfe. Eine gesunde Wahrheit, die gegen ungesunde, schädliche Gewohnheiten und leberlieferungen gerichtet ist, hören die Menschen in der Regel nicht gern. Wer aber auf sie hört und sie beherzigt, dem gereicht es zum größten Nußen und Vorteil. Eine solche Wahrheit spricht Professor Petersen aus, wenn er über den Bohnenkaffee schreibt: " ,, Der Kaffee ist eines der größten Gemeinübel, die es gibt. Er hat ,, sich mit der Allgewalt des Genußmittels in Palast und Hütte einen festen Plaz erobert, von welchem er schwerlich jemals zu verdrängen sein wird. ,, Und er hat mehr als mancher unglückliche Mißbrauch, den Genuß der ,, Spirituosen vielleicht ausgenommen, dazu beigetragen, das Menschenge= schlecht zu entnerben und es von Generation zu Generation immer mehr ,, zu schwächen." LUHNS Luhns Giebt schönsteWäsche Nurecht MIT ROTBAND Städt. Wohnungsnachweis Gießen. Gartenstraße 2, Zimmer Nr. 14. Es find zu vermieten: 2 Wohnung. von 7 Zimmern 3 4 3 " 6 5 " 4 3 " " f 1 unmöbl. u. 1" möbliert. Zimmer. 1 Werkstätte. 8n mieten gesucht: 27 Wobnungen von 1-7 8mmern. Joh. Seibel Giessen, Ludwigsplatz empfiehlt sein Lager in Cherry, Portwein, Vino de Wermuth, Sames, Malaga in nur guten Qualitäten.). 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In den maßgebenden wissenschaftlichen Kreisen ist Kathreiners Malzkaffee längst als das Getränk bekannt, welches infolge seiner unbestrittenen gesundheitsdienlichen Eigenschaften und seines würzigen Wohlgeschmackes, der ihm durch ein eigenartiges, patentiertes Verfahren mitgeteilt wird, vor allen anderen Getränken dazu berufen ist, den schädlichen Bohnenkaffee vollwertig zu ersehen, und auch im Publifum lernt man die Vorzüge des Kathreiner" immer mehr erkennen und praktisch würdigen, was der täglich zunehmende, schon jezt nach Millionen zählende Abnehmerkreis mit Sicherheit beweist. Ingenieurschule zu Mannheim Städt. subv. höhere technische Fachschule. Programme kostenlos. Gebrauchter Kinderwagen, acbrauchter Sogletapparat, elfenbeinfarbiger Kostumerock preie wert abzugeben. Moltkestr. 6. Gießen. 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Ein letzter Versuch hat schon manches Mal den lange erhofften Erfolg gebracht. Verfäumen Sie daher nicht zum letzten Mal in der 7. und legten Hessisch- Thüringischen Staatslotterte dem Glück die Hand zu bieten. Ziehung I. Klasse am 5. nad 6. Dezember d. Jd. Lose 1/8 1/4 1/2 1/1 Mt. 3.50 Mr. 7.- Mr. 14.- Mr. 28.beziehen durch die amtlich bestellte find zu Hauptkollektur Richard Buchacker, Nenen Bäue 11. Versteigerung. Buch über Ehe Auf Antrag des Herrn Nachlaßbezw. Konkursverwalters J. Löbermann dahier werden Montag, den 27. Nov. d. J., nachmittags 2 Uhr im Biefer'schen Saale Neuftadt 55 gegen Barzahlung versteigert: 1 Kindertischchen mit Stuhl, 16 Bilder, 1 schwarzer Anzug, 1 Rock, 1 Ueberzieher, 1 Schirm, 1 Stock, 1 silb. Taschenuhr mit Doublefette, 1 Firmenschild, ein komplettes Pferde: geschirr u. a. m., sodann fünf Eichenftämme und zwar: Nr. 1374= 1,78 Festm., 1375= 2,49 11 1376, 1377 und 1383 2,45 die v. Dr.Retau m. 89 Abb statt 2.50Mk. nur M. I.. Preisl.üb.int.Büch.grat. 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Februar 1897 genehmigte Bes bauungsplan für das Gelände zwischen Mittelweg und Veterinärklinik soll durch Beschluß der Stadtver ordneten Versammlung vom 22. September d. J. anf gehoben werden. Der Plan liegt auf unserem Tiefbauamte bis zum 20. Dezember ds. J. offen. wendungen gegen denselben find binnen der gleichen Frist bei Meidung des Ausschlusses bet uns vorzubringen. Gießen, den 25. November 1905. Großh. Bürgermeisterei Gicken. Mecum. Betreffend: Die Ausführung des Reichsgesetes, die Abänderung der Gewerbeordnung vom 30. Juni 1900 betreffend. Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur Kenntnis der Intereffenten, daß an den nachbezeichneten Tagen die Vorschriften über die Mindeftruhezeit und Mittagspause der Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter(§ 139 e rubr. Gefeßes) feine Anwendung zu finden haben und die Läden sowie die offenen Verkaufsstellen an diesen Tagen bis 10 Uhr abends offengehalten werden dürfen: a) 14 Wochentage vor Weihnachten: 9. und 10., 12.- 17., 19.- 24. Dezember; b) 1 Wochentag vor Neujahr: 30. Dezember. Gießen, den 22. November 1905. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 26. Oftober 1905 angeordnete Sperre der Hammstraße zwischen Unterführung bei Geilfuß und dem Güterbahnhof wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 24. November 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Im Monat Dezember I. J. werden bei unserer Kasse jeden Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Saus tag von vormittags 8-12 und nachmittags von 2-4 Uhr Gefäftstage abgehalten. Die Einleger werden ersucht, an diesen Tagen ihre Zinsen in Empfang zu nehmen oder beischreiben zu lassen. Das Beischreiben fann ohne jeden Nachteil für die Einleger auch später, im Laufe des nächsten Jahres erfolgen, da am 1. Januar 1906 die nicht erhobenen Zinsen in den Büchern der Sparkasse dem Kapital zugeschrieben und verzinst werden. Es liegt im Interesse des Publikums mit der Abwidelung der Geschäfte nicht bis gegen Ende des Monats zu warten, da dann der Zudrang ein so starker ist, daß naturgemäß eine schnelle Beförderung nicht erfolgen fann. Maria Stuart. arfer iſt, Fr. v. Schiller. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Schüler und Schülerinnen erhalten zu dieser Vorstellung ermäßigte Eintrittspreise. Montag, den 27. November Anker Abonnement! Einmaliges Gastspiel Deutsch- Amerikanischen Gastspiele. Ueber'n großen Teich. Heitere Bilder mit Gesängen und Tänzen aus dem Leben der Deutsch= Amerikaner. Prima Speisekartoffeln sowie Feinste Salatkartoffeln liefert billigt J. Hankel, Gießen, Schloßgasse. Mädchen erh. sof. b. hoh. Lohn gute Stellen. Frau Svarr, Gießen, Seltersweg 8.) Gießen, den 21. November 1905. Der Vorstand der Bezirkssparkasse Gießen. Wiener. Versteigerung von EichenSchnittholz. Donnerstag, den 30. 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M mein, nämlich daß fie einem Stüd ohne Unt von dem Reformtleide Fischbeinmieder getrage mehr der Prinzeßform Mode nur als sehr bo fie schön oder häßlich gibt der weiblichen Be Chrift Der Kleinfin Weihnachten nat der Freude, das Feft d Sonntag, de foll diesmal die Chri Anstalt ftattfinden. Weihnachtstich mit G bren zu fönnen, we und den wohlwollend Halt und ihrer Sin Kleidungsstücken, S besonders aber au mäßigfte Bescherun Gine Lifte zur Er herumgegeben. Vielmehr bitter wecht bald an eine gelangen zu laffen: Frau Profeffor Rechtsanwalt Brün Johanna Haas, Lalbfleisch, Ludw Moltkestraße 32; Fra anlage 8; Frau Lui 6dwan, Selterswe Auch die Schwe Gaben anzunehmen; daß dies die Kleinkinde Diestraße 15. Bießen, den 11 Der Vorstand der Frau Lina Schmal nahme, garant. unschädl. Aerzt empf. Streng reell, kein Schwindel Viele Dankschreib. Preis Kart. m. Gebrauchsanw. 2 Mk. Postanw oder Nachn. exkl. Porto. Hygienisches Institut D. Franz Steiner& Co. Berlin 365, Königgrätzerstr. 78. Dr.