amm! üle eingetroffen. mel, affe 6 Arnis tter! ten er Ose art Blafate fennt zu haben. leider Ver nde er lich ge wahre 1 man diefent häng nicht wieDer ardigen Frau. nd mit n einen en sparg neh. de Be art, soDie das Deinen stalten nstraft nstande it bornhatte, Lebens on der hatte ach seiKennt bierten n auch g da Sie inter niffe, ie bet inden. Dorban. Se ihrer einmal Endlich ren Er I schon bei der n Werk ichein nt den heinbar langem heinto frieren en afu de Bu her Be en fann chen if grenze, Beobach täufdjen obes ist er man ertmale Leben nen ift jemand 8. Nr. 48. Erstes Blatt Jusertionspreid: Die einspaltige Petitzelle für ganz OberHessen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Bfg. sonst 15 Vig. Reklamen bie Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluß Nr. 362. Samstag, den 25. Februar 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Bfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Verleben oder Verfchulden? ( Die Untersuchung in der Kartätschen- Affäre.) As am 19. Januar bei dem Fest der Wasserweihe in Petersburg bei Abgabe der Salutschüsse aus der am Börsengebäude aufgestellten Batterie Kugeln in das Winterpalais schlugen, auch in der Nähe des Zaren niederfielen, glaubte man vielfach an ein Attentat. Man erinnerte sich, daß schon oft russische Offiziere zu den Nihilisten gehört hatten, und lehnte deshalb die Vermutung eines Versehens ab. Von amtlicher Petersburger Stelle dagegen wurde die mildere Auffassung vertreten. Jetzt kommt aus der russischen Hauptstadt eine Meldung, die zum mindesten die Deutung zuläßt, es wäre bei dem Vorfall vom 19. Januar nicht ganz so harmlos zugegangen. Die Meldung lautet: Durch Tagesbefehl des Großfürsten Wladimir werden der Chef der ersten Batterie der berittenen Garde- Artillerie- Brigade Kapitän Dawydow sowie 4 andere Offiziere, darunter Oberstleutnant Polowzow, und 3 Untermilitärs dieser Brigade wegen des bei dem Wasserweihfest abgegebenen Kartätschenschusses dem Militärgericht übergeben." Durch allzugroße Deutlichkeit zeichnet sich das Telegramm nicht aus. Es läßt die Frage offen, wegen welcher Art von Verschulden die bezeichneten Offiziere und Mannschaften vor das Kriegsgericht gestellt werden sollen, ob wegen eines verbrecherischen Anschlages oder wegen einer sträflichen Nachlässigkeit. Gerade in jetziger Zeit, da man zu den schlimmsten Vermutungen neigt, wäre es wohl besser gewesen, den Schleier etwas mehr zu lüften und nicht weiter Verstecken zu spielen. Die Ausstandsbewegung. Die gleiche Methode, durch halbe Nachrichten und halbe Verschweigungen eine richtige Vorstellung von den herrschenden russischen Zuständen zu hindern, wird auch hinsichtlich der Arbeiterausstände und Straßenunruhen befolgt. In Warschau haben die Maschinisten am Donnerstag den Ausstand begonnen. Demgemäß sind die Fabriken, die wieder in Tätigkeit getreten waren, aufs neue geschlossen worden. Die Fabrik von Girardow erhöhte ihren Arbeitern den Wochenlohn von 3 Rubel um 30 Kopek, den Wochenlohn von 4,50 Rubel um 22½ Kopet. Danach sollte die Arbeit aufgenommen werden. Da aber die übrigen großen Fabriken die borher gemachten Zugeständnisse zurückzogen, kam es abermals zu allgemeinem Streif. In Jwangorod ist der Streik am Freitag ausgebrochen. In Alexandrowitsch feiern in Fabriken, Mühlen, Werkstätten 5000 von 27 000 Arbeitern. Die Telegraphenstationen von Warschau und der Vorstadt Prag, Macki und Beast- Bitowsk sind beschädigt, die Telegraphenstationen der Weichselbahnen werden seit Donnerslag Abend militärisch bewacht. Der Postverkehr zwischen Lodz und Warschau wird durch Wagen aufrecht erhalten. In Charlem haben die Zeitungen ihr Erscheinen eingestellt. Wiedermn sind in Lodz die Arbeiter von 6 Fcbrifen zur Arbeit zurückgekehrt, ohne daß ihnen ein Zugeständnis gemacht rorden wäre. Dieses wirre Durcheinander von Abrüstung und Neurüstung in dem wirtschaftlichen Kantpf kann nur insofern der Wahrheit entsprechen, als es zeigt, daß die amtliche Berichterstattung selbst unter dem Eindruck verwirrender Bahrnehmungen steht. In Baku ist man- immer nach der amtlichen russischen Berichterstattung rührig und in starker Erregung. Bei der Schilderung der Ruhe hält sich der Bericht nicht lange auf, dagegen malt er die Erregung recht ausführlich und läßt sie auch wohl begründet erscheinen: die Läden sind geschlossen, die Banken unter militärischem Schutz geöffnet, zahlreiche Personen sind getötet, noch mehr verwundet, ganze Familien ermordet, Hunderte von Einwohnern verlassen die Stadt, die gleichwohl der amtliche Bericht sagt es- ruhig ist. In Batum ist es nur am Tage ruhig, abends kommen Raubanfälle vor. Die Garnison ist verstärkt, Patrouillen durchziehen die Straßen. Viele Türken verlassen die Stadt, um in ihre Heimat zurückzukehren; das türkische Konsulat versieht sie mit den erforderlichen Mitteln. Die Werkstätten der russischen Dampfschiffahrtsgesellschaft sind leer. In Adjari, 40 Werst von Batum, haben Unruhen begonnen; doch wird tröstend hinzugefügt, daß in anderen Bezirken die Ruhe noch nicht gestört sei. Von der Menge der Todten in Baku wird nichts gesagt. über In gleicher unsicherer Weise gestalten sich die Meldungen politische Reformabsichten. Geheimrat Köbcke, der an der Spike der kommission zur Erleichterung der Preßverhältnisse steht, findet jeden Vorschlag seiner Mitglieder noch zu weitgehend. Die Kommission will die Zensur für Volks- und Kinderbücher beibehalten, will sie im übrigen nur für Bücher von einem gewiffen Umfang und für Zeitungen aufheben, die nur noch den Gerichten verantwortlich sein sollen. Geheimrat Roboko stimmt im Prinzip" allem bei; er meint aber, der Wechsel solle nur ,, stufenweise" vor sich gehen. Man kann sich denten, was dabei berauskommen wird. Szur efne amtliche Meldung aus Petersburg lautet be stimmt, und diese enthält ein bloßes Dementi: Es ist nicht wahr, daß einer besonderen Kommission unter dem Vorsitz des Ministers Witte die Ausarbeitung eines Projekts, betreffend den Semski Sobor, übertragen werden solle. Und selbst hier bleibt noch im Ungewissen: ob die Kommission und ihr Auftrag vielleicht einem anderen Minister unterstellt werden soll. Der Krieg in Oftafien. Die Friedensgerüchte haben kläglich Fiasko gemacht. Der russische Botschafter in Washington, Graf Cassini, hat bestimmte Nachricht von höchsten amtlichen Stellen in Petersburg, wonach der Krieg mit verstärktem Nachdruck fortgesetzt werden soll. Man setze im Hinblick auf die Kuropatkin zugegangenen Verstärkungen große Hoffnungen auf dessen Operationen bei Eröffnung des Frühjahrsfeldzuges. Graf Cassini schreibt die neuen Friedensgerüchte dem Wunsche Japans zu, die Stimmung des Marktes zu Gunsten einer neuen Anleihe zu beeinflussen. Auch die Japaner lassen energisch dementieren, daß sie zum Frieden bereit seien. Deutlicher aber als alle offiziösen Dementis sprechen Vorbereitungen zur Belagerung Wladiwostoks, die von seiten der japanischen Heeresleitung getroffen werden. Aus Tokio wird gemeldet: Japanische Truppen sind fürzlich an der Mündung des Tumen- Flusses in Nordkorea gelandet, um dieselbe von Minen zu säubern; dies sei nötig, bevor das japanische Heer an die Einschließung von Wladivostok gehen könne. Sonst liegt vom Kriegsschauplatz selbst weiter keine Nachricht von Wichtigkeit vor. Dagegen erfährt man noch auf dem Wege über Paris folgende interessante Einzelheiten über den Bericht der Hullkommission. Der Bericht ist nach der Art der Geschworenen- Verdikte abgefaßt und enthält die einzelnen Fragen sowie die darauf bezüglichen Antworten Ja oder Nein, und die Angaben, ob mit Stimmenmehrheit oder einstimmig. Ferner verlautet, es werde durch den Bericht festgestellt, daß der Vorfall von Hull weder auf den militärischen Ruf noch auf die Gefühle der Menschlichkeit des Admirals Roschdjestwensky oder seiner Untergebenen einen Schatten werfe. Doch werden zwei gewichtige Vorbehalte gemacht, nämlich 1) daß der Admiral das Geschützfeuer nicht 10 his 12 Minuten lang hätte fortsetzen sollen, 2) daß er die Pflicht gehabt hätte, sofort nach der Ankunft in den englischen Gewässern die englischen Seebehörden von dem Vorfall zu verständigen. Die Höhe und Verteilung der von Rußland zu leistenden Entschädigung wird den Gegenstand direkter Verhandlungen zwischen der russischen und britischen Regierung bilden. Die Mitglieder der Kommission gaben ihrem Vorsitzen den, dem französischen Admiral Fournier, ein Diner, auf welchem Freiherr von Spaun den Toast auf den Präsidenten Loubet ausbrachte. Die Dolitik. Die technische Hochschule in Braunschweig hat wieder Frieden. Eine Vermittelungskommission hat mit Geschick ihres Amtes gewaltet, Studentenschaft und Rektorat haben sich freundschaftlich verständigt. Finanzminister Frhr. v. Rheinbaben hatte im Preußischen Abgeordnetenhause anläßlich einer der vier Polendebatten einer polnischen Provokation gegenüber gesagt, daß die galizischen Polen den Ruthenen gegenüber auch nicht als die besten Brüder sich zeigten. Deswegen bei den galizischen Polen ungeheuere Erregung natürlich: gespielt- Grsuchen an den gemeinsamen Minister des Auswärtigen Grafen Goluchowski, durch den Botschafter in Berlin Beschwerde zu führen. Da in Desterreich Polnisch Trumpf ist, mußte Graf Goluchowski tun, was ihm befohlen war. Selbstverständlich wird Herr v. Rheinbaben die Erklärung abgeben, daß es ihm ferngelegen und er nicht beabsichtigt habe, eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates zu versuchen oder einen fremden Bevölkerungsteil zu verlezen. Nun können die Polen wieder abrüsten. Deutfcher Reichstag. ( 148. Sitzung.) CB Berlin, 24. Februar. Heute wurde zunächst die 2. Beratung des Poste tats ohne erhebliche Debatte zu End geführt. Eine Diskussion bon allgemeinem Interesse entspann sich nur über die Forderung der Mittel zu außerordentlichen Unterstützungen der Beamten im Osten. Wie schon bei der ersten Lesung, wurde auch jest wieder darüber gestritten, ob diese Beihilfen nicht berschleierte Ostmarkenzulagen seien. Der Staatssekretär Krätke, die Rechte und die Nationalliberalen leugneten es, aber die Opposition blieb bei ihrer Auffassung, und da zu ihr das Zentrum gehörte, hatte sie die Mehrheit, die Forderung wurde daher, entsprechend dem Beschluß der Budgettommission, abgelehnt. Der Postetat wurde bis auf eine nebensächliche Position, über die die Kommission noch einmal beraten soll, angenommen. Ebenso der Etat der Reichsdruckerei. Es folgte die zweite Beratung des Etats der Reichseisenbahnen, an der sich die reichsländischen Abgeordneten in hervorragendem Maße beteiligten. Der erste war der Nationalliberale Schlumberger, der die Behauptung aufstellte und zu beweisen suchte, daß für Verfehrsanlagen in Elsaß- Lothringen zu wenig getan werde. Außerdem hatte er für die Eisenbahnarbeiter einige Wünsche, denen der Zentrumsabgeordnete Erzberger noch einige andere hinzufügte. Der preußische Minister der öffentlichen Arbeiten v. Budde sagte als Chef der Reichseisenbahnen wohlwollende Prüfung der Anregungen zu, warnte aber nachdrücklich davor, schablonenmäßig zu verfahren. Heer und flotte. Die Schnellfenergeschütze in England. Wie der englische Kriegsminister im Unterhause mitteilte, wird das britische Heer am 31. März d. J. 156 Schnellfeuergeschüße haben. Bis zum Juli sollen weitere 50 hinzukommen. Innerhalb 30 Monate, von der ersten Bestellung an gerechnet, werde England faſt 1000 Geschüße mit vollständiger Ausrüstung haben. Annahme, daß alle anderen Länder im Besitz von Schnellfeuergeschützen seien, wies der Kriegsminister zurück. Die Vereinigten Staaten hätten keine solchen Geschütze, Desterreich habe sich zwar für ein System entschieden, lasse aber noch nicht herstellen; Belgien mache noch Versuche, und Deutschland so behauptet der englische Kriegsminister- habe ein Geschütz eingeführt, das fein wirkliches Schnellfeuergeschütz sei. Nah und Fern. Sauerbrunnen für Südwestafrika. Dem Mangel an Tankwasser für unsere Truppen in Südwestafrika will man durch Harzer Sauerbrunnen abhelfen. Die Heeresverwaltung gab nach Goslar den Auftrag einer schleunigen Lieferung von 600 000 Flaschen dieses Getränkes. + Schreckliche Stunden auf der Lokomotive. In der Nähe von Kassel wurde die Lokomotive eines Eisenbahnzuges mitten in der Fahrt defekt. Die Steuerung und die Bremie ver sagten, und das heiße Wasser begann auszuströmen, so daß die Maschinisten sich hinter die Kohlen im Tender verkriechen mußten und schrecklich verbrüht wurden. Dazu kam die fortgesezte Angst, daß eine Kessel- Explosion erfolgen könnte. Schließlich gelang es doch, die Maschine zum Stehen zu bringen, wodurch namenloses Unglück verhindert wurde. * Brand in einer Londoner Automobilfabrik. Ein großer Schaden entstand durch ein Feuer, das in St. Martins Lane in London 13 Gebäude, meist Fabriken und Lager von Automobilen zerstörte. Es sind Werte im Betrage von 200 000 bis 250 000 Mark vernichtet. In den Arielwerfen verbrannten allein 30 bis 40 Motorwagen, deren jeder 1000 Pfund foſtet. Ein riesiger Wolkenbruch überschwemmte die italienische Stadt Bari. In einzelnen Straßen stand das Wasser meterhoch. Einige Bersonen sind umgekommen. Eine Anzahl Häuser ist in großer Gefahr. Deffentliche Versammlung des Bürgervereins Gießen. Theater- und Saalbanfrage. Professor Strad tonstatierte den Fortschritt in den hiesigen Theaterverhältnissen und weist auf die beschränkten Räumlichfeiten hin, die den hiesigen Konzerten zur Verfügung stehen. Er erblickt deshalb in dem Saalbau ein dringendes Bedürfnis. Aber nicht der Mufit allein zu Liebe solle er errichtet werden, sondern vielmehr auch Kongressen, Volksversammlungen und ähnlichen Veranstaltungen dienen, in nicht allzuferner Zeit werde der Bürgerverein sich auch nach größeren Räumlichkeiten umsehen müssen, da er ja die weitesten Kreise zu seinen öffentlichen Versammlungen heranzuziehen gedenke. Die Rentabilität eines solchen Saalbaues sei gesichert, wenn man sich einmal vor Augen führe, daß ein Privatunternehmer sich bereit gefunden habe, den Saalbau auf eigene Koften hinzustellen. Das spreche mehr wie alles andere für die Rentabilität, denn ein Privatunternehmer wolle und müsse verdienen. Ein Theater aber erfordere unter allen Umständen Zuschüsse und wenn die ganze Bausumme geschenkt werde. Deshalb befürworte er dringend das Saalbauprojekt. Sollte man sich aber zu einem Theater- ohne Saalbau entschließen, so sei der Saalbauverein, der 20000 t. gesammelt habe, bereit, den Saal hinzustellen. Zu dieser Summe träten aber noch fast 19000 t., die zu Zwecken des Saalbaues gezeichnet seien. Er hoffe aber, daß man sich für das Doppelprojekt Theater- und Saalbau entscheide. Professor Fromme ging auf die Rentabilitätsfrage at befidh Gejen Theaters ein. Er hält den Ausbruck in Verbindung mit einem so gemeinnüßigen Institut für sehr unglücklich gemählt, troßdem aber führte er an der Hand ziffernmäßigen Materials nach, daß das Stadttheater in Göttingen, dessen Lage seiner Ansicht nach das unsere nahe verwandt werden dürfte, auf sehr guter finanzieller Basis dastehe und sucht die Bedenken der Gegner zu zerstreuen. Professor Krüger erflärt die Gegner des Saalbaues für abgeschwenkt und unterstreicht noch einmal das Doppelprojekt, die vom Professor Fromme auf den Theaterbau angewendete günstige Aufstellung träfe auch auf das Gesamtprojeft zu. Bauinspektor Beder weist gleichfalls daraufhin, daß früher auch der Saalbau in Aussicht genommen worden sei, er sei eben deshalb aus der Kommission ausgetreten, treil man von dem Plane abgekommen sei. Stadtrat Haubach stellt noch einmal die Tatsache fest, daß die Bürgerschaft im großen und ganzen den Saalbau garnicht wolle. Er stehe nach wie vor auf dem Standpunkt, daß das Gesamtprojeft unter 700 000 Mt. nicht auszuführen sei. noch, daß das Theater bis zu den Universitäts- Jubiläumsfeierlichkeiten im Jahre 1907, die der Stadt einen großen Fremdenstrom zuführen würden, vollendet sein möchte und schlägt deshalb vor, schon im kommenden Herbst mit dem Bau zu beginnen. Rechtsanwalt Dr. Spohr hält die Zeit bis zum Herbst für zu kurz, um die Vorarbetten für das in der Sommerschen Resolution vorgesehene Projekt zu erledigen und bezweifelt, daß es den Forderungen der Musitfreunde genügen werde. Er bittet daher, die Resolution abzulehmen. Professor Sommer wünscht Theater, Konzerthaus und Saal. Er verkennt jedoch keineswegs die Schwierigkeiten, die dieser Ausführung entgegenstehen. Wenn jedoch ein Teil fallen müßte, dann dürfe der Theaterbau es unter feinen Umständen sein. Der sei absolut notwendig für Gießen. Doch will er auch nicht so über die Konzertpartei hinweggehen und macht Vorschläge für einen Bau, der Theaterund Konzertfreunde zufrieden stellen soll. Auch der Darsteller nimmt er sich warm an, die oftmals durch mißliche Bühnenverhältnisse nicht in der Lage seien, ihre Kraft voll zu enthalten. Wenn man aber das Theater baue, dann solle man es amphietheatralisch bauen, sodaß alle Ränge die Bühne bequem im Auge und Siggelegenheit hätten. Redner gibt dem alten römischen Amphietheater überhaupt den Vorzug vor dem augenblicklich angewendeten Logenbau, dessen ersten im 14. Jahrhundert zu suchen seien. Zur näheren Veranschaulichung des von ihm befürworteten Baues hatte der Redner eine Skizze im Saale befestigt und zum Schlusse bat er, damit die Versammlung nicht resultatios verlaufe, nachstehende Resolution, die er noch einmal kurz erläuterte, anzunehmen. Professor Strack schlägt eine Modifikation der Sommer'schen Resolution vor, die dieser aber zurückweist. 1. Falls der vorliegende Gesamtplan eines Theaterund Saalbaues aus finanziellen oder anderen Gründen nicht ausführbar ist, empfiehlt sich der Bau eines für Konzertzw de möglichst geeigneten Theaters. Darauf wurde die Sommersche Resolution, die den einzelnen Versammlungsteilnehmern gleich zu Beginn des Abends gedruckt vorgelegt worden war, unverändert und fast einstimmig angenommen. So ist die Theater- und Saalbaufrage, dieses Mal durch den Bürgerverein, abermals um einen Schritt vorwärts gebracht worden, indem er sie weiteren Kreisen der Bürgerschaft zur Diskussion unterbreitet hat. Das weitere in dieser Frage dürfen wir unseren Stadtvätern mit Vertrauen überlassen. Sie werden auch hierin den Weg finden, der Gießen zum Fortschritt führt! Hessischer Landtag. s Darmstadt, den 24. Februar. want Enblic Arnold Bögerich if er mit Bathos, ba verfällt er fei fcho lofes Unglüd, ba Weibchen genommen jungen und außerg burch die Welt bo au Theater gefchlei macht er alles mi Efen". Schließli Gründung einer Genossenschaft, ihe Bedürfnis, ihre Lebensfähigkeit und Verwaltung, die Haftung der Mitglieder in den verschiedenen gesetzlich vorgeschriebenen Former, alles das führte er an und sagte zum Schluß, daß die Gewerbe bank Gießen auf solidem Boden stehe und Verluste im abgelaufenen Jahre nicht zu verzeichnen sind. Stadtverordneter Petri II dantte dem Direktor für dessen sehr ausführlichen Bericht und betonte, doß die Mitglieder mt ihren Beamten sehr zufrieden sein fönnen, dieselben haben neben der sorgfältigen Gescäftsführung auch im vergangenen Jahre das Bestreben befundet, das Institut noch weiter auszudehnen und zu vervollkommnen und dadurch die edle Absicht verfolgt, im wirtschaftlichen Leben sowohl dem Einzelnen als auch der Allgemeinheit zu dienen. Ein mit dem Geschäftsbericht zusammenhängender Antrag, wonach die aufzunehmenden Gelder die Höhe ron 4 Millionen Mark nicht übersteigen darf, wurde angenommen. Dem Vorstand und dem Aufsichtsrat wurde daraufhin Entfaftung erteilt und die Verteilung des Reingewinnes( 62857,68 Mf.) nach dem Vorschlag des Aufsichtsrates beschlossen. Danach werden 6573,77 Rt. dem Hauptreservefond überwiesen, 13637,76 Mart dem Reservefond II( hiervon erhält auf Empfehlung des Mitglieds Krogmann der Gewerbeverein Gießen 1000 Mt., der Kaufmännische Verein 400 Mt. und die Lesehalle 200 Mt.) und dem Beamten- Penfionsfonds 9000 Mt. zugeschrieben. Den Mitgliedern werden 6% Dividende aus 517 633 Mart 33646,15 Mt. gewährt. Die statutengemäß aus dem Aufsichtsrat ausscheidenden Herren H. Eichenauer, Wilh. Herbert, H. E. Jughardt, Louis Kattrein und Karl Wenzel wurden fast einstimmig wiedergewählt. Zum Schluß gab das Vorstandsmitglied Moeser den sehr interessanten RevisionsBericht über die vom Verbandsrevisor am 18. Mai v. J. vorgenommene Revision, - Bögerich ift ferti darf er seinem dann wär's ja ein für alle mo Heimliche Stunde Rampf mit den aber feine Rube fein Weibchen i Situation. Sie Wögerichs find fchnarcht fogar Der Arnold 2 in urfomischer er die Schaltenfe bor Augen zu füb Taute Ladfalben. Fr. Chriftoph prechend bar. 36 gang am Blake, be ton Ehtheit. Nur fremb.n Dame hä fhen. Als Sekre ausgezeichnet. E K Dieburg, 24. Febr. Der Schuhmachermeister und Landwirt Jafob Haus und seine Ehefrau Elisabeth geb. Kreher in Münster feiern in den nächsten Tagen das Fest der eisernen Hochzeit. Haus ist 88, seine Ehefrau 86 Jahre alt. § Weit rshain. Morgen Sonntag treten die Interessenten zur Weiterführung der Bahn MarburgDrethausen nach Mücke im Gasthause von Hch. Theiß 5. zu einer Besprechung zusammen. In der heute fortgesezten Etatsberatung werden zunächst Kap. 114, Ausleihungen und Staatsschuld deren Einnahme mit 1969 063 Rt. und Ausgabe mit 13 190554 Mt. vorgesehen ist, genehmigt. Rap. 115, Pensionen wird auf Antrag von der Beratung abgesetzt. Angenommen werden ohne Debatte: 116-118. Rap. 119, Kameral- und Forstdomänen werden genehmigt in Hofbauwesen für die Wasserleitung des Schlosses Romrod 20000 Mt., für Hof Schönau 12000 Mark, Häuser Hof 6600 Mt., Borheimer Hof 24000 Mart, Oberförstereiwohnung zu Lampertheim zu 9500 Mt., Mönchhof 6389 Wt. und ferner die anfangs vom Ausschuß abgelehnten 47 786 Mt. Domanialhof Ecbes- Büdesheim 16 400 mt. Für Wasserversorgung der Domäne Schiffenberg 13 000 Mt., des Auerbacher Schlosses 10 500 wt., des Häuser Hofgutes 6200 Wt, des Hofgutes Konradsdorf die schon im vorigen Budget vorgesehenen Rap. 120, Bade- Anstalt Salzhausen, 44 114 Mr., welche schon im vorigen Jahr bewilligt, aber nicht verbraucht wurden. In Kap. 121, Staatseisenbahnen werden genehmigt für Verlegung der Haltestelle Ranstadt 73.000 t, für Erweiterung des Bahnhofes Hungen 150 000 mt, für Vermehrung und Verbesserungen der Vorkehrungen zur Verhütung von Waldbränden und Schneebetwehungen 25 000 t., für Herstellung von elektrischen Sicherungsanlagen 328000 Mt., für die erste Rate zur Er richtung von Wohnungen für Arbeiter und gering besoldete Beamte der Staatseisenbahnen 500 000 Mt. und Aufstellung von Ausfahrsignalen auf den Stationen der Oberh. ssischen Staatsbahnen Gießen Fulda und Gießen- Geln hausen 21 271 Mt. Kap. 122, An- und Verkauf von Staatsdomänen, Einnahme 10000 Mt., Ausgabe 55050 Mt. Kap. 123, Landsfände. Für Herstellungen im Ständehaus sind aus dem vorjährigen Kredit noch 2912 Mt. unverwendet, deren Uebertragung genehmigt wird. In dem folgenden Kapitel 124 werden bewilligt für die Kreisamtsgebäude zu Lauterbach Neukau, erste Note 23 000 mt., Landesuniversität Gießen: Neubau der chirurgischen und der ophthamologischen Riinit 622 200 Mt., Dampfteffelzentrale der neuen Kliniken 5700 Mt., Erbauung einer Zentralwaschanftalt 6170 Mt, Erbauung neuer veterinär- medizinischer Institute 4988 Mt., Medizinische Klinit und gynäkologische Alinit 15 000 Rt., Psychiatrische Klinik 6500 Mt., Umbau der alten Universitätsbibliothet 15 000 Mt., Vergrößerung der Aula 72 000 Mt. Für die Errichtung einer IrrenAnstalt in Gießen werden 630 000 Mt. als zweite Rate bewilligt. 2. Bei diesem Bau soll unter Vermeidung von foftspieligem Lurus, unter einfacher und gefälliger Gestaltung des Aeußern, der Hauptwert auf eine zweckmässige Anlage der Räume and der inneren Einrichtung gelegt werden. 3. Im Interesse der Gesamtheit des Publikums soll angestrebt werden, daß man von allen Pläßen, auch von denen für die weniger Bemittelten, möglichst gut sehen und hören kann. Stehpläge und schlechte Rückpläge sind am besten ganz zu vermeiden. Zu diesem Zweck soll nach Möglichkeit eine amphitheatralische Anordnung der Sizpläge gewählt werden. 9 4. Bei der Anlage des Bühnenraumes empfi hlt es fich, nicht nur auf die Aufführungen selbst, sondern auch auf die Bedürfnisse der Schauspieler und sonstigen Aufführenden besonders durch Anlage von Garderoben und Seitenräumen Rücksicht zu nehmen. 5. Im Hinblick auf die musikalischen Bedürfnisse soll in dem Theater ein passender Raum zur bequemen und wirksamen Aufstellung von Chören geschaffen werden, durch dessen besondere Koonftruftion die Klangwirkung begünstigt wird. Falls es technisch untunlich ist, diesen gesondert der Bühne gegenüber zu legen, so soll bei der Anlage der Bühne durch besondere Einrichtungen das Interesse musifalischer Aufführungen gewahrt werden. Für Uebungszwecke und musikalische Vorbereitungen soll mindestens ein Saal in dem Theaterbau vorgesehen werden. Es erscheint wünschenswert, den Raum für das Orchester nach schon vorhandenen Muftein tiefer zu legen( zu versenken). 6. Ein Theaterbau erscheint für feierliche Versammlungen z. B. bei Kongressen durchaus brauchbar. Ob außer dieser Art der Verwendung ferner zu Vergnügungen und sonstigen Versammlungen bei der schon vorhandenen Zahl von Sälen noch ein besonderer Saalbau nötig ist, stellt die Bürgerversammlung der Beurteilung der Stadtverwaltung anheim. 7. Eine baldige Verwendung der gezeichneten Beiträge zum Zweck eines Theaterbaues unter Berücksichtigung der unter 1-5 genannten Bunfte ist wünschenswert. Stadtrat Kirch erklärte, daß die Stadtverordneten frei und nach selbständigem Ermessen ihre Entschlüsse fassen. Be züglich der gespendeten Gelder und des Schüler'schen Gartens fönne er bemerken, daß sie ursprünglich garnicht einzig und allein nur für den Saalbau bestimmt gewesen seien und daß die Annahme der Prof. Sommerschen Resolution dagegen nicht verstoße, mit der er sich einverstanden erkläre. Schlossermeister Martin Dörr vergegenwärtigt der Versammlung in einer interessanten Uebersicht, daß Gießen zur 8- it nur 6500 Steuerzahler habe, von denen nur reichlich 300 ein Einkommen von über 6000 Mt. bezögen. Die Grenzen der freiwilligen Zuwendungen für das Projekt hält er für err icht, er erwartet teine größeren Zuwendungen mehr; die Sommersche Resolution glaubt auch er empfehlen zu können. - Reiskirchen. Elf Gesangvereine von Reiskirchen und der weiteren Umgebung beschlossen am letzten Sonntag dahier einen Sängerbund zu gründen. Die Anregung ging von dem Gesangverein„ Eintracht" in Saasen aus. K Mainz, 24. Febr. Die den hiesigen Viehhof be. suchenden Vichhändler haben von neuem den hiesigen Mezg rn mitgeteilt, daß sie bei dem Schlachtvieh keinerlei Garantie für gesunde Baare übernehmen. Die hiesige Megger- Innung hat dagegen Stellung genommen und die Folgen davon wird sein, daß wenn der Streit nicht beigelegt wird, eine Boytottierung des hiesigen Viehhofer. Bu Kap. 129, Anlegung der Grundbücher beantragt Abg. Leun, die Verordnung über die Führurg der Grundbücher wieder aufzuheben. Die Abgg. Sensfelder, Wolf nnd Schönberg verbreiten sich über Mängel bei der Grundbuchführung. Justizminister Dittmar weist darauf hin, daß das Grundbuchwesen reichsgefeßlich geregelt sei und deshalb eine Aenderung ohne weiteres nicht vollzogen werden könne. Die Anlegung von Grundbuchfarten stellt er Das Kapitel wird mit für die rächste Zeit in Aussicht. 319000 Mt. in Ausgaben bewilligt. In weiterem Verlauf findet noch das früher zurückgestellte Kapitel Pferdezucht Annahme, nachdem Abg. Häusel sich über die Verlegung der Buchtstation von König nach Stockheim beschwert und Abg. Schmalbach seinen Wunsch wiederholt hat, man möge im südöstlichen Teil des Vogelsberges eine Station einrichten. Abg. Hauck wendet sich gegen die jeßige Erhebungsart der Sprunggelder. Abg. Hirschel fordert die Einführung eines Stutbuches. Abg. Heidenreich tritt ebenfalls für Errichtung der 2. Station in Beerfelden ein, worauf Geheitarat Braun die Verlegung der Station König mit der geringen Frequenz daselbst begründet. Sigung auf Dienstag vertagt. Gastwirt Jastowski steht der Rentabilitätsfrage des Theaters nicht so optimistisch wie Prof. Fromme gegenüber, er wünscht auch Aufstellungen über Theater zu sehen, die weniger günstig als das Göttinger darstehen. Er fragt, ob Professor Fromme auch solches Material an der Handhabe, daß dieser b jaht, aber leider nicht mit in die Versammlung gebracht habe. Prof. From me wünscht, daß der unfruchtbare Schrei über das Projekt verhalle und tritt für alle Punkte der Prof. Sommerschen Resolution ein. Er geht noch einmal kurz auf deren Einzelheiten ein und bemerkt, daß schon der Dülfersche Blan teine Stebpläge mehr aufweise. Er wünscht sodann Lokales. Damit wird die 25. Februar 1905. *** Die Gewerbebant zu Gießen hielt gefteru Freitag Abend im Saale des Hotel Einhorn ihre diesjährige Generalversammlung ab. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Stadtverordnete Betri II, eröffnete und leitete die Beratungen. Der Geschäftsbericht pro 1904 war den Mitgliedern gedruckt vorgelegt worden, Direktor 2008 hatte darum gar nicht nötig auf die einzelnen Bahlen bei Erstattung seines mündlichen Geschäftsberichtes darauf zurückzukommen, sondern, was ebenfalls sehr wichtig war zu hören, er ging mehr auf die allgemeinen Punkte der Bank in Verbindung der Grundlagen und Bedingungen des Genossenschaftswesens ein. Die In der Wiener Allgemeinen Medizinischen Zeitung' ist zu lesen: Der Wilhelm's antiarthritische antirheumatische Blutreinigungs- Thee des Franz Wilhelm, Apotheker, t. und t. Hoflieferant in Neunkirchen, Niederösterreich, dieser schnell bekannt gewordene Thee, eignet sich auch nach kompetentem Ausspruche als Gur in feder Jahreszeit zur gründlichen Reinigung des Blutes von allen tranfhaften Ablagerungen ohne Unterschied für jedes Alter, für jedes Geschlecht. Die 1000fältigen Curen, die mit demselben in der Gicht, in Rheumatismus, Nerven, Muskel- und Gelenksschmerzen er zielt worden, sichern ihm den Namen eines unfehlbaren Mittels in genannten Leiden. Ebenso bei Hautausschlägen, Geschlechtskrankheiten, wenn auch veraltete, hartnäckige Uebel, da dieses Mittel als innerlicher Gebrauch den ganzen Orga nismus reinigt. Für Hämorrhoidalkrankheiten und an Verstopfung leidende Personen, Leber- und Gelbsuchtkranke ist ein wahrer Schatz durch diesen Thee an die Hand gegeben, nur muß der Thee der echte sein und man sich nicht durch Nachahmungen täuschen lassen, wo man das Geld ohne Erfolg ausgibt. Der ächte, nach ärztlicher Vorschrift erzeugte Wilhelm's antiarthritische antirheumatische BlutreinigungsThee ist nur zu beziehen samt Gebrauchsanweisung von dem Erzeuger Herrn Franz Wilhelm, Apotheker, L. und k. Hoflieferant in Neunkirchen, oder dessen Niederlagen. Bestandteile: Innere Nußrinde 56, Walnußschale 56, Ulmenrinde 75, franz. Orangenblätter 50, Eryngiiblätter 35, Stabiosenblätter 56, Bemnsblätter 75, Bimmstein 1-50, rotes Sandelholz 75, Bardannawurzel 44, Caruy wurzel 3-50, Radic. Cariophyll. 3 50, Chinarinde 850 Erhngiiwurzel 57, Fenchelwurzel( Samen) 75, Graswurzel 75, Lapathewurzel 67, Süßholzwurzel 75, Sassaparilwurzel 35, Fenchel, röm. 350, weiß Senf 3-50, Nachtschattenftengel 75. Die Bestandteile sind nach einem eigenen Verfahren geschnitten und getrocknet, wodurch der Heilwert speziell erhöht ist. Nicht zu verwechseln mit gewöhnlicher Handelsware 6466446664e6e4 Gegründet 1883. Jean Dern& Co. Giessen Telephon No. 21. Inh. Oskar Gutmann. Westanlage 31. Kanalisations- Artikel für Haus-, Hof- und Strassen- Entwässerung. la. Portland- Cement. Grösstes Lager am Platze in sämtlichen Baumaterialien für Hoch- und Tiefbau. Stadttheater in Gießen. Einafter- Abend. Jeden als ei Gestern haben jeßt auch die Besucher der FreitagsVorstellungen ihren Einatter- Abend gehabt. Neben den bereits am Dienstag gegebenen Mary Moellerschen Totentanz" und dem„ Dieb" von Mirbeau ging der reizende, von föstlichem Humor durchtränfte und an Situationsfomit reiche de ab g 11 fe 31 er I Nut Donnersta 6. The. in de Schmidt hi vormittags. 1. Zag Dornholz und 11 Groß- Red 64 III. S 17 Rm. Hörnsheir 4 II. SI 0,13 Fm lein Redh 1,83 Fm. bol. Lüzellinder 1 St. II. Münchholzh Fm., 5 II Fm., 12 IV. und 23 Nm Solln firden. 4 II. AI.= 1 IV. Al.= 4 Rm. Nuz Bolbertshau 10 II..= und 11 IV. S Beidenhause ihre Lebens | Ritglieder in Arnold Wögerich ist noch keine Neununddreißig, das betont Hinweis auf sein gutes Herz mußte alle befehrer, die vorher Quartal noch am Leben war. In weiteren Fällen er, alles das Gewerbebant fte im ab nen find. or für dessen ie Mitglieder iefelben haben 1 bergangenen weiter aus die eble b Dem Einzelnen mit dem Ge nicht die aufzu Mart Borstand und teilt und die f.) nach dem uach werden , 13637,76 Schwant„ Endlich allein" in Szene. Herr Direktor er mit Pathos, damit die Menschheit nicht auf die Idee verfällt. er sei schon vierzig. Das wäre nämlich ein heilloses Unglück, da er sich vor sechs Wochen ein junges Weibchen genommen, dessen Vater er sein könnte. Von diesem jungen und außerordentlich lebhaften Ding wird er jetzt durch die Welt von Souper zu Souper und von Theater zu Theater geschleift. Mit seiner berühmten Willenstraft" macht er alles mit und markiert" Nerven von Stahl und Eisen". Schließlich aber femmt die übliche Reaktion: Herr Mögerich ist fertig mit allem und muß schlafen. Das darf er seinem Weibchen aber um feiren Preis merken lassen, dann wär's ja mit seinem Nimbus als feuriger Jüngling ein für alle mal vorbei. Er trachtet sich also ein paar heimliche Stunden zu stehlen und nimmt einen wütenden Kampf mit den verschiedensten Störenfrieden auf. Die lassen aber feine Ruhe zu und zuguterlezt überrascht ihn auch noch sein Weibchen in einer auf den ersten Blick recht heiklen Situation. Sie verlangt Aufklärung, doch Geduld und Natur Wögerichs sind zuende, er wirft sich also hin und schläft, - Empfehlung schnarcht sogar und der Vorhang fällt langsam herab. en 1000 RE alle 200 M.) zugeschrieben. aus 517 633 tengemäß au nauer, Wilh Karl Wal Schluß en Revisions Mai v. J. madermeister au Elifabeth ften Lagen aus ist 88, n die Inte arburgse von hoh Reiskirchen am letzten zu gründen. „ Gintracht Viehhof be igen Megg ra erlei Garantie eger Jnnung n davon wird d, eine Boy: inen ung" matische Blutefer, t. und t dieser schnell tombetentem gründlichen Ablagerungen flecht. Die Der Gicht, in ichmerzen er: unfehlbaren utausschlägen, nädige Uebel, ganzen Orga und an Ver uchtfrante ift Sanb gegeben, nicht burd Beld ohne Er drift erzeugte Futreinigungs ung bon dem und t. Hof mentinbe 75, 56, Lemne gel 44, Carup giimurzel 57, Bugholzwurzel Rachtschatten en Verfahren Speziell erhöht ndeleware Der Arnold Wögerich wurde von Herrn di Giorgi in urkomischer Weise gegeben. Wahrhaft drastisch wußte er die Schaltenseiten des Glückes eines solchen Ehemannes vor Augen zu führen und mehrfach entlockte er dem Hause laute Lachfalven. Sein lebensfrohes, junges Weibchen stellte Frl. Christophersen sehr temperamentvoll und entsprechend dar. Ihr lebhaftes und frisches Wesen waren ganz am Plaze, besonders die stürmischen Kosungen zeugten von Echtheit. Nur beim ersten Anblick und Wortwechsel der fremd.n Dame hätten wir sie gerne etwas entrüsteter gesehen. Als Sekretär Binse fungierte Herr Lippert ganz ausgezeichnet. Es war ein altes beftaubtes Driginal von Anhänglichkeit, das er aus seiner Rolle gemacht und der vielleicht anderer Meinung gewesen sein sollten. Frl. Ruf wirkte als fremde Dame durch die Naturwüchsigkeit und Geradheit der Wienerin wieder sehr angenehm. Interessant war der fein betonte Kontrast zwischen ihrem und Fräulein Christophersens temperamentvoller Carstellung.- Sämtliche Stücke ernteten reichen Beifall des Publikums. Aus dem Gerichtsfaal. Strafkammer. G. H. Gießen, den 24. Februar 1905. Unter der Anklage der Körperverlegung wurde der Schreinergeselle Anton Pohl von Alsfed durch das dortige Schöffengericht zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt. Gegen dieses Erkenntnis verfolgte er wegen der Strafhöhe Berufung. Die Verhandlung ergab, daß der Angeklagte nach einem Wortwechsel seinem Mitgesellen Johannes Steller einen Hammer an den rechten Arm warf, was einen Bruch des Ellenbogens zur Folge hatte. Das Gericht verwarf die frivole Berufung des Angeklagten, und erhöhte die Strafe auf 5 Monate. Der 16 jährige Taglöhner Heinrich Friedrich Trier von Friedberg hat sich an vier Kindern unter 14 Jahren, zum teil an seinen eigenen Geschwistern, in unsittlicher Weise vergangen. Er wurde zu 8 Monaten Gefängnis verurteilt und in Haft geZum Schlusse wurde gegen den Bürgermeister Konrad Eckert von Kefen rod wegen falscher Beurkundung verhandelt. Er hatte mehrfach Unterschriften beglaubigt, ohne daß dieselben von den betroffenen Personen herrührten. In anderen Fällen bescheinigte er schon an dem einen Quartalsende, daß nommen. Jeden Morgen trinken mehr als eine Million Menschen Kathreiners Malzkaffee,-aus triftigen Gründen der Gesundheit und es Wohlbehagens! Wer es aber noch nicht tut, wer noch nicht zu dieser großen, täglich wachsenden Zahl einsichtsvoller und lebenskluger Menschen gehört, für den beginnt eine neue Aera des Wohlbefindens der körperlichen und geistigen Frische, wenn er dem Bedroher unserer Herzkraft und unserer Nerven, dem Bohnenkaffee, für immer den Rücken kehrt und ohne Verzug Kathreiners Malzkaffee zu seinem ständigen, täglichen Morgent unk Man trinke schon morgen seine erhebt. Tasse„ Kathreiner!" - Nuhholzversteigerung. Donnerstag, den 9. und Freitag, den 10. März d. Ths. in der Wirtschaft der Witwe Friedrich Schmidt hierselbst. Beginn jedesmal um 10 Uhr bormittags. 1. Zag. 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Muf dem heutigen Wochenmarit tofteten Butter per Pfb. 0.95-1.00 Hühnereter per Stüd 8-9 Pig., Enteneter St. 0 Bfg., Käse per St. 6-8 Bfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Bfg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Paar Wt. 0.80-1.00, hühner per Stüd t. 1.00-1.60, Hahnen, per Stud 0.80-1.80, enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfd. 00-00 fg., Ochsenfleisch per Pf. 70-80 Big, Rindfletsch per Pfb. 62-68 Pig. per Pfh. Schweinefleisch 60-72 fg. Schreine fletſch gesalzen per fund 0.76 fg., Stalbfleisch per fb. 70-74 Bfg. Hammelfleisch per Pfd. 50-74 Pfg., Kartoffeln pro 100 kilo 6.00 6. 6 50 Mt., Zwiebeln per 3t. Mt. 8.00-10.00, Wetsfraut 10-15 Pf. per Stück, 3entner 3-4 Mt. Nepfel per Zentner 6-10 mt. Zwetschen ver Zentner 0,00-0.00 Nüsse 100 St. 25-30 Pfg. Milch per Liter 18. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Geger flände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten bret Stunden der Marktzeit im Umherziehen fetlgeboten werden. Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gieken. Vergebung von Bauarbeiten. Zur Erbauung der veterinärmedizin. Institute in Gießen, und zwar der normalen Anatomie, der pathologischen Anatomie u. der chirurgischen Klinik, werden die folgenden Arbeiten und Lieferungen unter Zugrundelegung des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 öffentlich ausgeschrieben. B. A. Liefern und Verlegen von Linoleum. Los VII circa 370 qm. Los VIII Los IX " 710 qm. 515 qm. " Liefern und Ansetzen von glasierten Porzellanwandplatten. 208 X circa 140 qm. Los XI 71 qm. Los XII 60 qm. " Ferner werden unter den hierzu berechtigten Installateuren am Ort ausgeschrieben: C. Wasserzu- und Ableitungen innerhalb der Gebäude. 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Kl.= 4,60 Fm. und IV. Kl.= 2,79 Fm. und 21 Rm. Nuzholz. 17 Rm. Nugholz. Groß Rechtenbach: 3 St. II. l.= 4,46 Fm, 60 III. I.= 38,62 Fm., 9 IV. Kl.= 2,26 Fm., 4 II. l. 7,55 Fm., 2 III. I.= 1,92 Fm., 1 IV. Sl.= 39 Stangen I., 49 II., 71 III. Kl. und 70,5 Rm. Nuzholz. jessen börn beim. Gichen: 1 St. 1. Kl.= 3,35 Fm, Westanlage 31. Fikel wässerung. aumaterialien 1. ber Freitags ben ben bereits Lotentang" reizende, von tionefomit ridge 0,13 Fm. und 6 Nm. Nukholz. = 1 Alein Rechtenbach. Gichen: 1 Stamm II. KI. 1,83 Fm., 1 III. l.= 1,17 Fm. und 1 Rm. Nuß- Hörnsheim: 20 Rm. Nutzholz. Holz. Klein Rechtenbach: 1 St. II. l.= 1,35 m., 23 III. I.= 14,05 Fm. 2 IV. I.= 0,29 Fm. und 3 Rm. Nutzholz. Lüzellinden. Eichen: 4 Rm. Nuzholz, Buchen: 1 St. II. l.= 1,70 Fm. 8 III. Al.= 6,70 Fm. Münchholzhausen. Gichen: 4 St. I. l. 12,00 2üzellinden: 1 St. I. I.= 3,26 Fm., 5 II. Kl.= = - Fm., 5 II Kl.= 10,41 Fm., 14 III. KI. 9,78 Fm., 12 IV. I. 2,39 Fm., 13 Stangen I. Klasse und 23 Nm. Nußholz. Vollnkirchen. Eichen: 2 St. I. I.= 5,66 Fm., 4 II. I.= 6,41 Fm., 1 III. Kl.= 0,75 m., 1 IV. I.= 0,09 Fftr., 3 Stangen II. Kl. und 4 Nm. Nußholz. Bolpertshausen. Gichen: 1 St. I. l.= 3,61 Fm, 10 II. l.= 18,06 m., 55 III. l.= 23,58 Fm., und 11 IV. Al.= 2,80 Fm. Weidenhausen: Eichen: 1 St. I. Kl.= 2,74 Fm., - 8,59 m., 50 III. I.= 37,35 m., 1 IV AI. 0,25 Fm. und 27 Rm. Nußholz. Münchholzhausen: 41 St. III. I.= 17,66 Fm 106 IV. I.= 20,24 Fm. und 9 Rm. Nutzholz. Dornholzhausen vormittags 10, Groß- Rechtenbach 211, Reihenfolge wie vor angegeben. Zeit ungefähr linden 2 und Münchholzhausen 3 Uhr nachmittags. Hörnsheim nachmittags 1, Slein Rechtenbach 112. LützelGroß- Rechtenbach( Streis Weglar), 23. Februar 1905. Das Bürgermeister- Amt. 385 Los II" Los III, 540 P = = コ = = D. Gasinstallation. Los IV ca. 130 lfdm. Rohre in verschiedenen Dimensionen 2c. 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