das Kauf drei Jahre mmen N " 11 jer Wablen der unter g liegt im sinficht auf. #. dneten- Ver nenen planIr Rüdzahl Inleben der 1899 find 100 M zu 200 98, 50, 500 u 1000 2000 Н H 100 Mt Str. 21. Jesertionspreis: Die einspaltige Besitzelle für ganz Oberbeffen, die Kreife Wezlar unb Marburg 10 Pfg. sonst 15 Mfg. Reklamen ble Betitzeile 30 resp. 40 Bfg. Rebaktion u. Haupterpedition: Gießen, Selter& weg 83. Fernsprechanschluß Nr. 362. Mittwoch, den 25. Januar 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Bfg., in'e Saus gebracht 60 Pfg., burch die Bost bezogen viertel jährl. Wt. 1.50. Grattabellagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Geifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblaff) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Die Bergarbeiter- Interpellation. ( Von unserem parlamentarischen Mitarbeiter.) Der Verlauf der Interpellation über den Grubenarbeiterausstand im Ruhrgebiet ist als Kennzeichen für die soziale Entwickelung Deutschlands wohl die interessanteste Erscheinung der lekten 10 Jahre. Zum erstenmal war ein sozialdemokratischer Redner gezwungen, in der Begründung eines gesetzgeberischen Aktes der eigenen Fraktion die Parteianschauung zurückstellen, um auf dem Boden einer sachlichen und politisch vorurteilslosen Aussprache eine Verständigung mit dem bürgerlichen Element zu erzielen. Der Erfolg feines gemäßigten Auftretens hat vollauf bestätigt, daß bei den bürgerlichen Parteien eine grundsätzliche Gegnerschaft gegen die Interessen und Wünsche der Arbeiter nicht besteht und daß nur das starke Vordrängen der politischen Weltanschauung der Sozialdemokratie vielfach die Schranke ist, welche die Arbeiter von den übrigen Staatsbürgern scheidet. Der Erfolg der Interpellation für die Arbeiterschaft war ein unerwartet großer. Wenn Persönlichkeiten, wie Kardorff, der Parteigenosse und schwärmerische Verehrer 1000 des verstorbenen Freiherrn von Slumm, der Hofprediger 2000 D. Stöcker und der Freiherr Hehl zu Herrnsheim für die sachliche Berechtigung der Arbeiterforderung eintraten 2000 m und zugleich die Notwendigkeit eines konstitutionellen Verhältnisses zwischen Unternehmer und Arbeiter anerkannten und somit unsere Sozialpolitik auf die neue Bahn einer ständischen Vertretung der Arbeiterschicht vicsen, so ist dies ein praktisches Ergebnis, auf das man vor Monaten noch kaum rechnen konnte. Die Bedeutung dieser Lekenntnisse wird um so größer sein, als, wie mir an maßgebender Stelle eröffnet wurde, gerade die jetzige kritische Zeit eine Entscheidung über die Rechtsfähigkeit der Berufsvereine bringen 200 11 250 500 1 847 " 1 1000 1 zu 500 11 674 200 100 H Kenntnis de daß die Ein nk zu Frant sbank daselb muß. Zu der sozialdemokratischen Interpellation hätte eigentlich als zuständiger Ressortchef der Staatssekretär Graf Posadowsky das Wort ergreifen müssen, der eine sehr fortgeschrittene sozialpolitische Anschauung vertritt. Obgleich er in der Situng anwesend war, so hat er doch, um nicht mit einem zustimmenden Wort vorzeitig die Regierung zu binden, bollständiges Schweigen bewahrt. Es ist aber ein Frrtum, hirraus auf eine grundsätzliche Meinungsverschiedenheit zwischen dem Reichskanzler und seinem Stellvertreter zu schließen. Das Schweigen des Staatssekretärs gebot sich Seichelheim in mis diplomatischen und nicht aus prinzipiellen Gründen. Neustadt t t dem 15. Ma Durch die Aeußerung maßgebender Parlamentarier aber ist schon jetzt die Situation geflärt und der Boden für die im Laufe der nächsten Session zu erwartende Vorlage vollständig geebnet. Dem bürgerlichen Element hat der gegen. wärtige Grubenarbeiterstreif deutlich vor Augen geführt, daß die gewerkschaftliche Organisation der Arbeiterschaft den politischen Einfluß der Sozialdemokratie so sehr in den Hintergrund treten läßt, daß selbst der Interpellant in der Begründung seiner Auskunftsforderung aus dem Rahmen feiner Fraktion heraustreten mußte. Vor den Arbeitern aber ist der Beweis geführt, daß eine Verständigung mit dem Bürgertum über die Arbeiterinteressen dann am aussichtsZordnete Sperr bollsten ist, wenn die politischen Meinungsgegensätze in den A Gießen. ben. eken. e rke. THE SINGE MANFO schiner en Act. Ges ag 1 ckensderfer ibmasching vielfach patentiertes p System; vielseitigste rungen; größte Einlad gheit.- Batalog fre 175.. Mk. 225 Richtmann, Rol Sintergrund treten. Dieser Eindruck der Verhandlung wird auf das Publikum nachhaltig einwirken Der Hufftand in Petersburg wird von der Regierung mit eiserner Hand niedergehalten. Die Stadt gleicht einem großen Militärlager und allmählich Eehrt die Ruhe zurück. Die Opfer der Katastrophe find in gewaltigen Leichenzügen nach dem außerstädtischen Friedhofe gebracht worden. Trotzdem herrscht immer noch unter der Bevölkerung große Aufregung. Man fürchtet, daß der glimmende Funke jeden Augenblick wieder zu lodernder Lohe emporschlagen kann. Der Flammenhauch der blutigen Tage bon Petersburg hat nämlich schon weithin im ganzen Reiche neue Brandherde der Revolution entfacht. Ein sehr bedenkliches Symptom ist es, daß die bereits gemeldete Feuersbrunst im Marinearsenal zu Sewastopol fich als Folge eines Aufruhrs unter den Matrosen der Schwarzmeerflotte herausstellt, die das ganze Depot vernichtet haben. Aus London wird dazu gemeldet: Die Matrosen beklagten sich, daß sie von ihren Offisieren systematisch um Sold und Essen betrogen würden. Sie mußten täglich zwölf bis sechzehn Stunden ohne Extrafold arbeiten. Als Extra- Abteilungen nach Ostasien geschickt wurden, durften sie ihren Frauen und Kindern nicht einmal Lebewohl sagen. Infolge unliebsamer Maßnahmen des Kommandos kam es zum offenen Aufstande. 8000 Matrosen stürmten unter den Rufen:„ Nieder mit dem Krieg! Nieder mit der Autokratie!" ins Arsenal und mishandelten nabeliebte Offiziere mit Eisenstangen. Militär, das gegen die Menterer aufgeboten wurde, verweigerte den Gehorsam. Die Meuterer konnten ungehindert das Arsenal in Brand sehen. Auch in Russisch- Polen gährt es bedenklich. In Radom fam es zu wiederholten blutigen Zusammenstößen. Auch in Moskau ist der Generalstreit erflärt, ebenso in Lodz und verschiedenen anderen Städten. Nachstehend die weiteren vorliegenden Nachrichten. Die Regierungstreue der Truppen scheint sich intakt zu erhalten, trotz aller anfänglich vorgebrachten Zweifel. Neue Nahrung wurden diesen durch die Mitteilung zugeführt, daß der Kommandant Davidow und der älteste Offizier Kargow der Gardebatterie, die während der Wasserweihe den scharsen Schuß gegen das Winterpalais abgaben, verhaftet wurden. Man glaubt daraus auf eine böse Absicht schließen zu müssen. Es würde aber auch kein Wunder sein, daß diese beiden Offiziere verhaftet wurden, wenn nur grobe Fahrlässigkeit vorläge. Daß revolutionäre Propaganda seit langem in der Armee Eingang gefunden hat, ist ja bekannt. Wohl mancher Petersburger Gardeoffizier hat an anarchistischen Verschwörungen teilgenommen und sein Leben unter den Flintenkugeln eines Belotons im Hofe der Festung Schlüsselburg verbluten müssen oder schmachtet in Sibiriens Eiseskerkern. Auch ist es wohl möglich, daß von einzelnen Soldaten, wie behauptet wird, während des Aufstandes, auf die Fenster des Winterpalais statt auf das Volk geschossen worden ist. Das ändert nichts an der Tatsache, daß die Haltung des Militärs als großes Ganze unbedingt regierungstren ist. Erzählungen wie die folgende, sind in das Reich der Fabeln zu verweisen. In einer Arbeiter= versammlung so beißt es erschienen zwei Leute, die unter dem Mantel Militäruniform trugen. Sie richteten an die Versammlung die Frage, ob die Arbeiter wirklich entschlossen seien, dem Tode zu troßen und zum Winterpalaste zu ziehen. Als diese Frage bejaht wurde, fragte der militärische Redner, ob sie wünschten, daß die Scldaten sich weigern sollten, zu feuern. Lante Rufe der Zustimmung erschollen. ,, Dann, Brüder," begann der Redner wieder,„ werden sie nicht schießen. Sie beraten gegenwärtig untereinander.„ Sie werden euer Plut nicht vergießen und wenn der Befehl zum Feuern gegeben wird, werden sie den Gehorsam verweigern." Das furchtbare Blutbad, das die Kugeln des Militärs unter den wehrlosen Massen anrichteten, hat gezeigt, daß derartige Erzählungen wohl nur den Zweck hatten, den Arbeitern Mut zu machen. Einen realen Hintergrund in den Gesinnungen der Armee besitzen sie nicht. Befürchtungen für den Zaren. Immer weiter dehnt sich der Ausstand der Fabrikarbeiter aus, und immer größer wachsen dadurch die Scharen der zum Aufstand bereiten Volkskreise. Der Umgebung des Zaren konnte es nicht verborgen bleiben, daß die Sicherheit des Herrschers in der Hauptstadt schwer bedroht sei, und es gelang, ihn zu veranlassen, daß er nach Zarskoje- Selo sich begab. War auch für die Absperrung des Winterpalais gesorgt, so durfte es doch nicht als ausgeschlossen erscheinen, daß in den Tumulten es einzelnen Demonstranten gelingen könne, durch den Kordon des Militärs zu schleichen. Es ist wirklich die Rede davon, daß ein Trupp während der Zusammenstöße an eine kleine Tür des Schlosses und durch diese in das Palais gelangt sei. Auf der inneren Treppe seien sie dann auf Wachen gestoßen, aufgehalten und festgenommen. Wie weiter erzählt wird, wäre dann eine peinliche Durchsuchung des Palais in allen seinen Teilen vorgenommen, um zu sehen, ob am Ende irgendwo Bomben gelegt worden wären. In Zarskoje- Selo befindet sich der Zar unter dem Schutze solcher Regimenter, die man für unbedingt sicher hält. Alle Zugänge der kaiserlichen Residenz sind von Truppen besetzt. Ein Kavallerie- Regiment ist jeden Augenblick zum Aufsitzen fertig, für den Fall, daß aufständische Trupps sich dem Aufenthalte des Zaren nahen sollten. Außerdem aber steht ein geheizter Eisenbahnzug bereit, um den Zaren mit seiner Familie und Umgebung aus der bedrohlichen Nähe der Hauptstadt hinwegzuführen, wenn es sich vernotwendigen sollte. Als ein bemerkenswertes Zeichen für die Stimmung, von der die Menge jezt beseelt wird, ist die mehrfach verbürgte Tatsache zu betrachten, daß die Wut sich gegen das Bildnis des Zaren zu kehren beginnt. Während es noch im Zuge am Sonntag als Heiligtum getragen wurde, ist es jetzt überall den schlimmsten Insulten und der Vernichtung ausgesetzt. Im Gegensatz dazu wird das Bild der Kaiserin stets geschont und respektiert. Ganz unpopulär sind dagegen nach wie vor die Großfürsten. Keiner derselben fann es wagen, sich auf der Straße zu zeigen, und ihre Paläste müssen vom Militär gegen die Wut des Volkes geschützt werden. Der Hauptherd des Aufstandes In den Meldungen aus der russischen Hauptstadt kehrt immer der Stadtteil Wassili- Ostrow wieder. Dort ist der eigentliche Sitz der ganzen Bewegung. Von dort empfingen die Demonstranten, die den Versuch machten, vor das Kaiserschloß zu ziehen, ihren größten Zuzug. Dorthin kehrte die Menge zurück, als sie ihren Plan gescheitert sah. In Wassili. Ostrow wurden die ersten Barrikaden errichtet, die von den Kanonen der Garde- Artillerie zusammengeschossen werden mußten. Wassili- Ostrom ist eine Insel in der Newa. Eine Anzahl Brücken führen über den Fluß zu dem Quai vor dem Winterpalais. Auf der Insel liegt die Börse, von wo aus der Kartätschenschuß am Fest der Wasserweihe auf das Winterpalais abgefeuert wurde. In dem Stadtteil Wassili- Ostrow wohnen zumeist Studenten der Universität und der Bergakademie und Kunstakademiker. An diese Gegend schließt sich ein weites Viertel, das von Fabrikarbeitern dicht bevölkert ist, da hier vornehmlich die Industrie ihre Stätte hat. Quer durch die Insel ziehen sich die Straßen. Sie werden„ Linien" genannt, sie tragen keine Namen, sondern sind von der Börse ab numeriert. Die Linien mit gerader Nummer liegen links, die mit ungerader rechts Stadtteil bom großen Prospekt, der den ganzen durchzieht. Die vierte und die fünfte Linie, in denen die ersten Barrikaden errichtet wurden, befinden sich in der Nähe der Akademie der bildenden Künste. Sie liegen noch nicht in der eigentlichen Fabrikstadt, sondern bilden den Uebergang zu ihr. Was im Süden die Putilow- Fabriken, das bedeutet im Norden die Wassili- Insel. Zwischen beiden liegt die Zarenresidenz, das Winterpalais. Dort trafen die Arbeiter aller Richtungen zusammen, oder sie wollten dorthin, als sie von den Soldaten zurückgehalten wurden. Bedrohliche Anzeichen. Ruhestörungen und Ausschreitungen wiederholen sich fortgesetzt. Während die gemäßigteren Elemente unter den Arbeitern jedes Vergehen gegen das Eigentum perhorreszieren und vor Plünderungen warnen, haben sich doch schon Elemente hervorgewagt, die es auf die Läden und Warenniederlagen abgesehen haben. Ein förmlicher Kampf ent spann sich um den Kaufhof, den Gostinnyi Dwor, jenes große am Newski- Prospekt belegene Etablissement der Kaufmannschaft, in dessen Höfen und Gebäuden eine riesige Anzahl von Geschäften, Läden und Warenlagern vereinigt sind. Ein Volkshaufe stürmte in den Kaufhof und begann zu plündern und zu rauben, bis Kosaken und Infanterie anrückten und rücksichtslos auf die Menge einhieben und so die Gebäude säuberten. Es kann nicht Wunder nehmen, daß derartige Vorkommnisse der Verbreitung von unheimlichen Gerüchten Vorschub leisten. So ist die Rede von geheimen Werkstätten, in denen Bomben und andere Wurfgeschosse mit den furchtbaren Sprengstoffen der Neuzeit, mit Lyddit und Melinit, hergestellt werden. Zur Beruhigung wird hinzugefügt, daß die Polizei durch Verrat in den Besitz einer ganzen Liste von geheimen Werkstätten gelangt sei. Dagegen wird wieder geltend gemacht, daß in einer größeren Anzahl Fabriken ganze Mengen von Explosivkörpern den Arbeitern in die Hände gefallen seien. Die Polizeibehörden sind am Werke, um gegen unliebfame Zwischenfälle Maßregeln zu treffen. Vor allem hat man das Augenmerk auf die Möglichkeit von Brandstiftungen gerichtet. Die Hauswirte und Dworniks haben Verhaltungsbefehle erhalten. In den Fabriken ist die fortwährende Anwesenheit der Hausfeuerwehren angeordnet, und die großen Baumwoll- Magazine sind unter besondere Bewachung gestellt. Allein trotz dieser Maßnahmen läßt das Gefühl der Unsicherheit und die Besorgnis, daß jeden Augenblick etwas Furchtbares sich ereignen könne, die Bewohner nicht zu Ruhe kommen. Erfahrungsmäßig wird aber durch die zur Unerträglichkeit gesteigerte Nervosität die Erbitterung vergröBert, und weitere Ausbrüche und Ausschreitungen sind die Folge. Das geschäftliche Leben beginnt natürlich unter der allgemeinen Unruhe zu stocken und ist teilweise gänzlich zum Stillstand gebracht. Man denke sich eine Großstadt ohne Straßenbeleuchtung. Und nun gar eine im Aufruhr befindliche Stadt in Dunkelheit gehüllt! Die elektrische Beleuchtung versagte, da die Arbeiter aufgehört hatten, den Dienst zu versehen. Man half sich, so gut es ging. Allein was vermochten noch so große, in den Straßen entfachte Holzfeuer als Ersatz für die gewohnten, Tages helle spendenden Bogenlampen zu leisten! Es wird daher allgemein als eine Erlösung empfunden, daß die Elektrizitätswerke durch Einstellung von Marinemannschaften den Betrieb haben aufnehmen können, und die Kunde, daß das Netz für die Straßenbeleuchtung wieder unter Strom stehe, hat überall Genugtuung erweckt. Man denke sich ferner eine Großstadt ohne Zeitung. Seit mehreren Tagen muß sich das Petersburger Publikum mit den Nachrichten behelfen, die man sich von Mund zu Mund erzählte. Daß damit die wilden Gerüchte nur an Umfang und unheilvollem Einfluß gewinnen, bedarf nicht des Nachweises. Neuerdings hat der Zeitungsstreit nach Moskau übergegriffen, und auch dort wiederholt sich die zeitungslose Zeit mit allen ihren Schäden und Gefahren. Auch die Rechtspflege hört auf, mit gewohnter Präzision zu arbeiten, und damit ist eine weitere Gefahr im Anzuge. Die Advokaten des Petersburger Appelhofes haben in einer im Gerichtsgebäude abgehaltenen Versammlung beschlossen, fich mit der Arbeiterbeweguna solidarisch zu erklären und gegen das gegenwärtige System mit seinem verhängnisvollen Blutvergießen Protest zu erheben, sowie zugleich dem Gericht zu erklären, daß die Advokaten es ablehnen, vor Gericht aufzutreten, weil unter den gegenwärtigen Umständen für die Advokaten es unmöglich sei, mit Ruhe Prozesse zu führen. Die Befürchtung, daß sogar das Nötigste zum Leben, das tägliche Brot, ausbleiben werde, hat sich nicht bestätigt. Wohl aber sind die Lebensmittel im Preise nicht unbeträchtlich gestiegen. Nimmt man dazu, daß die Geschäftsleute vielfach aus Furcht vor Ueberfällen ihre Verkaufsstellen geschlossen halten müssen, so kann man die Wunden einigermaßen ermessen, die dem geschäftlichen Leben in den russischen GroßStädten durch die Vorkommnisse der letzten Tage geschlagen find. * Die Haltung der ruffifchen Regierung. ner Faust niederzuhalten. Die Regierung betrachtet den ganzen Putsch als eine willkommene Gelegenheit, dem bedenklich nach der Reformseite abgewichenen Kurs des Staatsschiffs einen kräftigen Ruck ins reaktionäre Fahrwasser zu geben. Sie troßt auf die Bajonette ihrer Soldaten und die einzigen Maßregeln, die sie trifft, sind militärischer Art. Außer den 40 000 Mann der Petersburger Garnison sind weitere bedeutende Verstärkungen herangezogen worden. Der Aufstand wird im Blut erstickt, und auch die bereits geplanten Ansätze zu Reformen werden mit ihm von der Bildfläche verschwinden. Das ist das Endziel der Regierung und, da sie die Macht in Händen hat, wird sie es auch erreichen. Petersburg, 24. Januar. Vorläufig sind die freiheitlichen Regungen der russischen Volksseele, die in den blutigen Straßenszenen ihren letzten tragischen Ausdruck fanden, im Reime erstickt worden. Die Regierung hat als ihre Aufgabe proklamiert, die öffentliche Ordnung um jeden Preis aufrecht zu erhalten. Man zweifelt in den besonneneren Streifen der Petersburger Geſellſchaft auch nicht, daß es den Regierungsmaßnahmen gelingen wird, die Ruhe über kurz oder lang wieder herzustellen. Allerdings nicht die friedliche Ruhe, die in einem von gesundem Gemein. sinn getragenen Staatswesen herrschen muß, sondern die lähmende Ruhe des Grabes. Mit den Opfern der Straßenkämpfe werden die Ideen, die sie beseelten, eingesargt und mit ihnen die Hoffnung auf eine Reorganisierung der inner. politischen Zustände des Zarenreiches und Abschaffung der himmelschreienden Mißstände, die an seinem besten Lebensmart nagen. Die Dolitik. Die Lohnzahlungen, die in diesen Tagen im Streif gebiet des Ruhrkohlenreviers erfolgten, sind überall ruhig verlaufen. Zum Schutz der Arbeitswilligen sind Maßregeln ergriffen, doch ist es zu bemerkenswerten Vorfällen nicht gekommen. Der sozialdemokratische Abgeordnete Bernstein und der Kaiserdelegierte Schröder sind nach England abgereist, um die dortigen Bergleute zur Unterstützung der Streifenden zu gewinnen. frankreich. Wahlkämpfe anknüpfte, fand wie es intmer die parter politischen Reibereien in diesem Hause zu tun pflegen- die größte Aufmerksamkeit, verlief aber verhältnismäßig frie lich. Sehr bemerkt wurde das ausdrückliche Vertrauens botum, das Herr v. Oldenburg dem Minister aussprach, dem selben Minister, den einstmals der Bund der Landwirte fa heftig befehdet hat. Das Gehalt des Ministers wurde bewil ligt und damit die allgemeine Besprechung geschlossen. Ohne mesentliche Debatte wurden dann noch einige Einzelpofitionen genehmigt, wobei der Minister Gelegenheit nahm, eine gründliche Reform des Auseinanderseßungsverfahrens an zufündigen. Morgen wird die Beratung fortgesetzt. Die definitive Bildung des Ministeriums Rouvier ist erfolgt. Das Portefeuille des Auswärtigen bleibt in den Händen von Delcassé, so daß in dieser Richtung der alte Kurs bewahrt bleibt. Im großen Ganzen steht auch in der inneren Politif keine grundsätzliche Aenderung zu erwarten. Wenigstens deutet darauf die Ernennung Bienvenu Martins zum Leiter des Kultus- und Unterrichtsministeriums hin. Die gemäßigten und nationalistischen Blätter erklären denn auch, daß das Kabinet Rouvier den Combismus ohne Combes" bedeutet. Auch Combes selber hat sich auf einem Bankett in diesem Sinne ausgesprochen. Auf der anderen Seite sind auch die radikalen Gruppen nicht zufrieden, so daß das Kabinett sich auf schwere Stürme gefaßt machen muß. " Alien. Nah und Fern. Geftern für das tom famer Aft: Schon eine worden, ei einigen 2 ihm in die berettete. ung der m zahlreiche wefens fid Neuen Um der Kom lungen et aus, daß eine Bu Stadtrat im Lö Kandida aber die sondern bei ihren andere F Eine tollkühne Fahrt, die in ihren Einzelheiten an ein Stück aus Jules Vernes„ Reise um die Welt in 80 Tagen" erinnert, unternahm ein Lokomotivführer aus der oberitalienischen Stadt Varese. Die neue elektrische Bahn zwischen Varese und Luino sollte Montag eröffnet werden; sie passiert auf einer Brücke den Langen See. Sonntag unternahm ein Maschinist die Probefahrt mit einer einzelnen Lokomotive. Kaum hatte er wenige Meter auf der Brücke zurückgelegt, als er merkte, daß diese einzustürzen drohte. Schnell entschlossen, spannte er die elektrische Kraft der Maschine aufs äußerste an und fuhr in wahnsinniger Gile über die schwan. fenden Gleise. Es gelingt ihm, das jenseitige Ufer zu erreichen, und eine Sekunde später stürzt hinter ihm mit tosendem Krachen die Brücke in sich zusammen. Nachrichten vom Kriegsschauplate in Ostasien lassen erkennen, daß an der Frent sich infolge eingetretener wärmerer Witterung wieder Truppenbewegungen vollziehen. Die Japaner haben gegen die auf dem linken Flügel der Nussen stehende Abteilung des Generals Rennenkompf den Vormarsch unternommen. In Tschifu beginnen Flüchtlinge von Port Arthur in Dschunken einzutreffen. Das berückende Bild einer Konstitution, das aus den bekannten Manifesten der Leiter der Arbeiterbewegung hervorleuchtete, mußte das war jedem einigermaßen nüchtern und kritisch Veranlagten flar- auf die jetzigen Berater des Zaren wie ein Medusenhaupt wirken und Schrecken und Angst in ihre Herzen säen. Sie wären die ersten gewesen, die der Sturmhauch der Freiheit hinweggeblasen hätte. Deshalb schon mußten sie ihre Türen und Fenster hermetisch verschließen. Aber auch derjenige, der der russischen Nation wünscht, daß auch sie einmal aus den starren Fesseln des despotischen Autokratismus zu einer freien EntwickTung ihrer Kräfte gelangen möge, muß sich zweifelnd fragen, ob der Zeitpunkt zu einer Emanzipation für die große Masse des russischen Volkes auch schon gekommen ist. Es gibt auch unter den russischen Regierungsbeamten trotz aller sprichwörtlichen Versumpfung noch Herzen, die warm für ihr Volk schlagen und jedes Mittel, es glücklich zu machen, mit Freuden begrüßen würden, wenn es brauchbar wäre. Aber gerade aus ihrer genauen Kenntnis der Verhältnisse heraus betrachten sie es für unmöglich, dem Lande jetzt schon eine Konstitution zu geben. Sie behaupten nicht mit Unrecht, daß das Gros der Arbeiter, auf deren Fahne außer ihren ökonomischen Ansprüchen auch die Forderungen einer konstitutionellen Verfassung und der Trennung von Kirche und Staat prangten, keine Ahnung hätten, was diesen Stichworten ihrer Führer für ein Begriff innewohne. Von der Gewährung einer Konstitution an das in den Ketten der Unwissenheit und des dumpfen Aberglaubens schmachtende russische Volk in diesem Augenblick erwarten sie feinen Segen, sondern ein großes nationales Unglück. Ein allgemeines Tohuwabohu würde die Folge sein und gewissenlose Demagogen würden sicherlich noch einen höheren Gipfel der Korruption zu erFlimmen wissen, als die jetzige viel und mit Recht geschmähte russische Bureaukratie. Um eine durchgängige Reform ,, an Haupt und Gliedern" im russischen Staatswesen durchzuführen, halten sie es für nötig, zuerst das klägliche Schulwesen zu heben und allmählich mit der steigenden Bildung größere politische Freiheiten zu gewähren, die, in geeigneten Dosen und zu richtigen Zeitpunkten verabreicht, natürlich äußerst heilsam für den Gesamtorganismus, in plötzlichem Ueberfluß genossen aber als Gift wirken müßten. Die Notwendigkeit der sofortigen Abstellung der bekannten Krebsschäden im Beamtenförrer des Reiches und der Aufbesserung der ökonomischen Lage des Arbeiterstandes erkennen auch diese Warner vor einer übereilten großen Reform unumwunden all. Deutfcher Reichstag. ( 126. Sigung.) CB Berlin, 24. Januar. Der letzte Aft der Syvetontragödie. Der Untersuchungs. richter in der Syveton- Angelegenheit Boucard hat den Be schluß der Einstellung des Verfahrens unterzeichnet. Dem Vater Syvetons, der die Strafanzeige gegen den unbekannten Mörder seines Sohnes erstattet hatte, ist mitgeteilt worden, daß ihm eine Frist von 24 Stunden zur Erhebung eines Einspruchs gegen den Einstellungsbeschluß zuſtehe. )!( Die spanische außerordentliche Gesandtschaft, die dem Kaiser die Abzeichen und Uniformen für die ihm vom spanischen König verliehenen Grade im spanischen Heere überbringt, hat heute die Reise nach Berlin angetreten. Sie wird geführt vom Prinzen von Asturien, den der OberStammerherr Herzog von Vistahermosa, der Marquis Mesa de Asta und Oberst Gloriaga begleiten. Mit Mann und Maus untergegangen ist auf der Fahrt bon Danzig nach Drelösund der Getreidedampfer Perm". Der Dampfer hatte vierzehn Mann Besaßung. nur finder tätigen Kommiffion fie fich dan Bürgern al bereits das bereins. N lieben war und trat große Lüd die Tatsac fchaft boll Der fchiedenste Mißtrauer Nicht Mig fenntnis, Bießen ein Bürgerscha würde die Bürgerberei effe anfchnei Der V Turch die Trene seines Hundes ums Leben gekommen. In diesen Worten liegt ein scheinbarer Widerspruch, und doch hat sich dieser Tage in der Nähe von München ein Vorfall abgespielt, Cei dem tatsächlich ein Hund durch seine Treue mittelbar zum Mörder seines Herrn geworden ist. Ein in München ansässiger Herr A. Grimm begab sich in Begleitung seines Jagdhundes auf seine in der Nähe Münchens gepachtete Jagd. Beim Ueberschreiten eines kleinen Paches fam er zu Falle, sein Gewehr entlud sich, wohl infolge der Erschütterung, und die ganze Schrotladung drang dem Unglücklichen in die Brust. Zwei Bauernjungen, die sich in der Nähe aufhielten, waren Zeugen des Vorfalles gewesen und eilten herbei. Mit letzter Kraft des schwindenden Bewußtseins forderte der Verunglückte den einen der beiden Knaben auf, in das nahe Dorf zu eilen und Hilfe herbeizuholen, wäh rend der andere durch Zusammenpressen der Wunde Verbluten verhindern sollte. Doch man hatte nicht mit dem Jagdhund gerechnet. Jeder Versuch des Knaben, sich an dem Besinnungslosen zu schaffen zu machen, wurde von dem sich wie rasend geberdenden Hunde vereitelt. Als nach kurzer Zeit die herbeigerufene Silfe fam, war es zu spät. Jeder Versuch der Wiederbelebung war vergeblich, der Tod war infolge von Verblutung eingetreten der treue Hund hatte mittelbar den Tod seines Herrn veranlaßt. Im Jahre 1875 faßte der Bundesrat den Beschluß,„ die Erwartung auszusprechen, es werde den großherzoglich mecklenburgischen Regierungen gelingen,„ eine Abänderung der bestehenden Mecklenburgischen Verfassung mit dem Mecklenburgischen Landtage zu vereinbaren". Da seit beinahe einem Vierteljahrhundert die Regierungen in Schwerin und Strelik nichts mehr getan haben, brachte der nationalliberale Abg. Büsing eine Interpellation ein, ob der Reichskanzler nicht jenem Bundesratsbeschlusse im Wege bundesfreundlicher Verhandlungen eine weitere Folge geben wolle. Herr Büsing erinnerte daran, daß Anfang der siebziger Jahre der Reichstag wiederholt einen Antrag angenommen habe, auf dem Umwege einer Aende= rung der Reichsverfassung Mecklenburg eine Konstitution in modernem Sinne zu geben; ein solcher Antrag sei aber an. gesichts der gegenwärtigen Zusammensetzung des Hauses aussichtslos, deshalb habe er sich auf eine Interpellation beschränkt. Gegen eine bundesfreundliche Einwirkung könnten Kompetenzgedanken um so weniger geltend gemacht werden, als jenem Bundesratsbeschluß der mecklenburgische Bevollmächtigte ausdrücklich zugestimmt habe. Herr Büsing schilderte die Verhältnisse in den beiden Großherzogtümern in behaglich- humorvoller Weise und begründete die Anfrage so warm und wirkungsvoll, daß ihm am Schlusse nicht nur die Abgeordneten lebhaften Beifall spendeten, sondern auch auf den Tribünen Händeklatschen ertönte, eine Ungebühr, die der Präsident Graf Ballestrem mit der Drohung rügte, er werde im Widerholungsfalle die Gallerie räumen lassen. Die Beantwortung fiel dem Staatssekretär des Innern Grafen Posadowsky zu, der seiner Sympathie für die Tendenz der Interpellation Ausdruck gab, aber die Aufforderung an den Reichskanzler zur bundes freundlichen Einwirkung für überflüssig erklärte, da die mecklenburgische Regierung ohnedies das erstrebenswerte Ziel nie außer Augen gelassen habe. Wude diese Antwort mit großer Heiterkeit aufgenommen, so gingen die Aeußerungen des mecklenburgischen Bevollmächtigten v. Deren, der dem Reichstag den wohlmeinenden Rat gab, sich in diese Dinge, die ihn nichts angingen, nicht einzumischen, in lautem Gelächter beinahe völlig verloren. Die Besprechung der Interpellation ergab, daß die Rechte und das Zentrum im Gegensatz zu der ganzen Linken jedes Eingreifen des Reiches perhorreszieren, sie ergab aber auch, daß abgesehen von den mecklenburgischen Konservativen, deren Ansichten auseinander gehen, der Reichstag einig ist in der Meinung, daß eine Verfassung im modernen Sinne für Mecklenburg wünschenswert, ja notwendig ist. Damit geben sie nur das wieder, was die ganze Bürgerschaft denkt, und, wenn kein Bolizeispikel in der Nähe ist, unumwunden ausspricht. Der Typus des jetzigen Tschinownits, des russischen Beamtentums, ist namentlich dem Volk in tiefster Seele verhaßt. Gegen ihn richteten sich vor allem die Vorstellungen, die an die Adresse des Zaren gerichtet waren. Er hatte sie nicht entgegengenommen, auf die Ueberbringer haben seine Truppen geschossen. Jetzt hat auch er, zu dem die Arbeiter vertrauend aussahen, in ihren Augen den Nimbus verloren. Ja, es heißt, daß bereits aus dem„ Mit dem Zaren", das erst die Lösung der Volksmassen war, jetzt ein energisches Gegen den Zaren" geworden ist. Im russischen Volkscharakter ist die Grenze zwischen Liebe und Haß viel leichter verwischbar als bei den Germanen. Das Blut, das geflossen, trennt in breitem Strom das Volk von seinem Herrscher. Wird doch behauptet, daß Marim Gorki, der bekannte Novellist und Dramatiker, der jetzt in die vorderen Neihen der Bewegung tritt, in einer Versammlung eine geharnischte 2bsage Gapons an den Zaren verlesen habe, in der es heißt:„ Kameraden, russische Arbeiter! Es gibt feinen Zar mehr, zwischen ihm und dem russischen Volke sind heute Blutströme geflossen. Es ist die höchste Zeit für die russischen Arbeiter, das Ringen für die nationale Freiheit ohne ihn fortzusehen. Ihr habt bei diesem Kampfe meinen Segen. Morgen werde ich unter euch sein, heute arbeite ich rührig für die Sache." Von den Freunden der Arbeiterschaft, die nicht in blindem Fanatismus über das Ziel hinausschießen, wird diese Wendung lebhaft beklagt. Sie sehen mit Sicherheit voraus, daß das neues Wasser auf die Mühle der jebigen Gewalthaber ist, die jeden Ruf nach Reformen als eine Antastung der geheiligten Person des Baren hinzustellen wissen. Veschuldigt man doch in einzelnen politischen Zirfeln diese leitenden Persönlichkeiten sogar, den ganzen Aufstand erst begünstigt und inszeniert zu haben, um die moralische Rechtfertigung zu heben, mit ihm die jung aufsprießende reformatorische Saat auf lange Zeit hinaus in Grund und Boden zu stampfen. Jezt haben die Reaktionäre im Ministerium Oberwasser. Swiatopolf- Mirsky soll bereits demissioniert haben und in den nächsten Tagen gehen. An irgend eine günstige Wirkung des Aufstandes ist nicht zu denfen. Man ist entschlossen, iede freiheitliche Regung mit eiser. Preussischer Landtag. Haus der Abgeordneten. Aus dem Gerichtsfaal. Nur dem das das ein der Stätte, im Löwen Versammel ein ftets ein fo reiche heuti weben mö Beifall au In der dem Reiche § Des Giftmordes am eigenen Manne angeklagt ist die Bauerngutsbesitzerin Pelagia Pawlak, die sich vor den Schwurgericht in Posen zu verantworten hat. Mitangeflagt sind der Müllergeselle Stanislaus Koslenski und die Dienstmagd Magdalena Juda, die beiden letzteren wegen Beihilfe zum Morde. Die Hauptangeklagte, die jetzt 41jährige PeTagia Pawlak, ist eine noch immer recht hübsche Frau von zierlicher, schlanker Gestalt, die sie bedeutend jünger erscheinen läßt; ihr feingeschnittenes, bleiches Gesicht, in dem zwei große, dunkle Augen funkeln, verleiht ihr einen beson deren Reiz. Auch der Angeklagte Koslenski, der Liebhaber der Frau Pawlak, ist ein Mann mit recht freundlichen Gesichtszügen. Die Angeklogte Frau Pawlak bestreitet jede Schuld, doch gibt sie zu, daß sie kurz vor dem Tode ihres Mannes im Besitz eines Pulvers zur Vertilgung von Schwa ben gewesen sei. Ob das Pulver für Menschen giftig ge wesen sei, sei ihr nicht bekannt; das Pulver habe ihr verstor bener Mann eines Tages selbst mitgebracht. Kunft und Wissenschaft. und Landt in denen handlungen Kommerzien Ebenfalls w und Schm Sodan Raufmann Die Kommiff habe, fie in zu unterbre befferungen wurden die Eine furge ob der Ber folle. Die GF. Professor Siemering †. In Berlin starb an den Fol gen einer Lungenentzündung nach längerem Krantenlaga der bekannte Bildhauer Professor Rudolf Siemering. Eine ganze Reihe feiner Werke schmücken Museen und Pläße dent scher Städte. Sein Hauptwerk ist das gewaltige Siegesdent mal in Leipzig. RK Berlin, 24. Januar. ( 124. Sigung.) Vor Eintritt in die Tagesordnung wurde von dem freikonservativen Abg. Frhr. v. Zedlig der Vorschlag gemacht, die zweite Lesung der Kanalvorlage nicht schon am nächsten Dienstag, sondern erst am 3. Februar zu beginnen, weil im Reichstage die Interpellation über die Handels. berträge noch nicht beantwortet ist. Die Parteiführer schlossen sich der Auffassung über den Zusammenhang dieser beiden Materien an. Die Teilnahme des Hauses an der nun fortgesetzten allgemeinen Besprechung des Landwirtschaftsetat 3 war heute lebhafter als gestern. Minister b. Podbielski beteiligte sich mehrfach recht lebhaft an der Debatte und hob immer wieder die Notwendigkeit hervor, die Landwirtschaft, und zwar vor allem den Bauernstand, mit allen Mitteln zu heben. Der nationalliberale Abg. Glazel und der freisinnige Deser bemühten sich, einen Weg der Verständigung zwischen Landwirtschaft und Industrie zu finden; der freikonservative Frhr. v. Bedlig stellte als Hauptforderung die Hebung des Schulwesens auf. Ein Rededuell zwischen dem Abg. b. Oldenburg vom Bund der Landwirte und dem nationalliberalen Dr. Friedberg, das an die verflossenen der Hand Späteren Be Tete die De Jane Grenze FG. Leoncavallo des Plagiats beschuldigt. Das ist die neueste Sensation in der musikalischen Welt. In einem Ber liner Blatte erschien kürzlich eine Träumerei" von R. Leon caballo. Wie nun Dr. Friedrich Spiro( Rom) in den Sig nalen für die musikalische Welt" behauptet, soll dieses Stüd bon Anfang bis zu Ende ein Plagiat oder eine Karrikatur" des wunderschönen Melodramas aus Bizets Arlésienne( Nr. 19, Mittelsatz) sein, das als Adagietto für gedämpfte Streich instrumente in die erste Suite aus Stüden jener Theater musif Eingang gefunden hat. Spiro glaubt an zwei Mög lichkeiten: Entweder habe Herr Leoncavallo, als er feine " Träumerei" schrieb, von Bizet geträumt, oder er habe sich bequem gemacht und das delikate Original in etwas flotig Form umgegossen. Daß er es nicht gekannt habe, sei un möglich. Auf Leoncavallos Antwort ist man gespannt. Der Handelsmarkt. Berjammlun Berlin, 24. Jamuar.( Fonds börse.) Der Markt be wahrt eine abwartende Haltung, wenn auch die Lage i Petersburg als beruhigter gilt. Kohlenaktien konnten soga auf Gerüchte von einer zu erwartenden Beilegung de Streifs anziehen. Bankaftien bis zu 1 Proz. gebeffert, Pate fahrt und Lloyd 4 Proz. besser. Ebenso Bochumer 1½ re Den Stor fich den Intere zu wed der S drei Gegenf Anspru b) ftändig c) d) ftädtifd M werden, will. Ra bann d Hand Rommi Ränne den Bef haben. idt mi fein R Die parter Tent- de Big frie ertrauens prach, der ndwirte fa rde bewil fien. Ohne Ipofitionen hm, eine brens an egt. iten an ein 80 Lagen" Der oberitahn zwischen fie passiert ernahm ein Rotomotive. urüdgelegt, Schnell ent aschine aufs die schwan Ufer zu ern mit tojen terjudungsat den Be hnet. Dem unbeton tgeteilt wo ebung eines ebe. aft, die dem m bom spa Heere über treten. Sie der Ober arquis Meja uf der Fahri Ofer Perm". n gekommen. uch, und dod ein Vorfall jeine Treue n ist. Ein in ich in Beglei She München einen Pache bl infolge der ang dem Un die sich in der gewefen und nden Bewußt beiden Knaben izuholen, wä Wunde eis nicht mit den , fidh an den von dem fi S nady furza u spät. Sede der Tod wa eue Hund hatte al. ngeflagt ift e fich bor de t. Mitangeflo und die Dien wegen Beifile 41jährige bfche Frau ba tend jüngere Gesicht, in de hr einen bejo der Liebhab ht freundliche fbestreitet j dem Tode ibr ung bon G fchen giftig abe ihr berit ft. cb an den F Arantenla emering. und Plate Itige Siege ... Das ist It. In einem rei" bon R. 2 t, foll diefes G com) in den eine Starrita ts Arlefienne gedämpfte Strad den jener Theate ubt an zwei allo, als er fei oder er habe fid al in etwas flo annt habe, fei t man gespannt. kt. e.) Der Markt auch die Lage ftien fonnten fo den Beilegung TO3. gebeffert, Bodnumer 1½ Bürgerverein zu Gießen. Gestern Abend vollzog sich im Neuen Saalbau ein für das kommunale Leben unserer Stadt hochbedeutsamer Aft: Die Gründung des Bürgervereins Gießen. Schon eine ganze Zeit lang ist dies r Gedanke ventiliert worden, eine festere Gestalt nahm er jedoch erst seit einigen Wochen an, wo ein Komitee werbend mit ihm in die breite Deffent ichkeit trat und den Boden bereitete. So hatten denn gestern Abend auf Einladung der mit den Vorarbeiten betrauten Kommission zahlreiche Bürger aus allen Kreisen unseres Gemeinwesens sich zur definitiven Gründung des Vereins im Neuen Saalbau" eingefunden. Um 9 Uhr eröffnete Lehrer Müller im Auftrage der Kommission die Versammlung u. wünschte den Verhandlungen einenrecht ruhigen und fachlichen Verlauf Er führte aus, daß die Entstehungsgeschichte im leztem Grunde auf eine Zufälligkeit zurückgehe. Es war zur Zeit der Stadtratwahl- Agitation, als eine Bürgerversammlung im„ Löwen" eine Kommission niedersetzte, damit sie Kandidaten vorschlüge. Die Wahlen gingen vorüber, aber die Kommission blieb, fie löste fich nicht auf, sondern schloß sich noch fester zusammen. Sie hatte bet ihren Beratungen gefundeu, daß noch so manche andere Frage brenne und ihre befriedigende Lösung nur finden fönne, wenn die ganze Bürgerschaft SD trieb die tätigen Anteil daran nähme. Kommission unbewußt weiteren Zwecken zu, und als fie sich dann bei Licht besah, da war sie, die sich aus Bürgern aller Stadtteile und Stände zusammensetzte, bereits das getreue Miniaturbild des fünftigen Bürgervereins. Nachdem dem Gedanken einmal Worte berItehen waren, nahm er schnell greifbarere Gestalt an und trat schließlich in die Oeffentlichkeit. Eine wie große Lücke im kommunalen Leben er ausfülle, zetge die Tatsache, daß bereits 400 Einwohner ihre Mitgliedschaft vollzogen hätten. Der Redner verwahrte den Verein auf das Entschiedenste gegen den etwaigen Vorwurf, daß er aus Mißtrauen gegen die Stadtverwaltung entstanden sei. Nicht Mißtrauen set die Triebfeder, sondern die Erfenntnis, daß ein so blühendes Gemeinwesen wie Gießen einer in fommunalen Fragen wohlunterrichteten Bürgerschaft bedürfe. Auch den politischen Vereinen würde die Berechtigung nicht abgesprochen, da der Bürgerverein nur Fragen von allgemeinem Interesse anschneiden werde. Der Verein wolle nicht spalten, sondern einen. Nur dem Hause wäre der Beistand gesichert, auf das das einende Wort des Altmeisters Goethe, der an der Stätte, an der der Bürgerverein geboren wurde tm ,, Löwen"-verkehrte zutreffe. Mit einem Anruf an die Versammelten, daß dies ein jeder bedenken möge und stets ein so echt bürgerlicher Getst, wie ihn die zahlreiche heutige Versammlung zeige, den Verein durchwehen möge, schloß Lehrer Müller seine mit großen Beifall aufgenommene Rede. In der fleinen Pause, die jetzt eintrat, wurden Schreiben von dem Reichstagsabgeordneten Kommerzienrat Heyligenstaedt und Landtagsabgeordneten Justizrat Dr. Gutfleisch verlesen, in denen sie ihre Abwesenheit entschuldigen und der Verhandlungen des Abends einen ersprießlichen Erfolg wünschen. Kommerzienrat Heichelheim erklärte gleichzeitig seinen Beitritt. Ebenfalls wurde bekannt gegeben, daß die Stadträte Kirch und Schmall ihr Fernbleiben entschuldigt hätten. Sodann trat man in die Beratung der Statuten ein. Kaufmann Horst, der sie vortrug, wies darauf hin, daß die Kommission nach gründlicher Erwägung sich entschlossen habe, sie in der Form, wie sie der Versammlung vorlägen, zu unterbreiten, Vorschläge zu Abänderungen und Verbesserungen wären willkommen. Ohne erhebliche Abweichungen wurden die Sazungen dann von der Versammlung acceptiert. Eine furze sachliche Debatte entspann sich über den Punkt, ob der Verein in das Vereinsregister eingetragen werden solle. Die Mehrheit sprach sich jedoch dagegen aus, da vor der Hand fein Grund dazu vorläge und behielt dieses einer späteren Zeit vor. Auch an verschiedenen anderen Stellen sezte die Debatte noch ein, namentlich wie weit der Verein feine Grenzen bei Einladungen von Nichtmitgliedern zu seinen Bersammlungen ziehen solle. Aus den Statuten erhellt, daß der Berein, der den Namen Bürgerverein zu Gießen führt, fich den Zweck gef bt hat, unter seinen Mitgliedern Interesse und Verständnis für städtische Angelegenheiten zu wecken und zu pflegen und das allgemeine Wohl der Stadt zu heben. Er trachtet dies vornehmlich auf drei Wegen zu erreichen: a) Durch Vorträge und Besprechungen von solchen Gegenständen, die das allgemeine städtische Interesse in Anspruch nehmen. b) Durch Vorstellungen und Eingaben bei den zuständigen Behörden. c) Durch Wicken in der Presse. d) Durch Beteiligung an Wahlen, bei denen das städtische Interesse besonders in Frage kommt. Mitglied fann jeder volljährige Einwohner Gießens werden, der ernstlich an dem Wohle der Stadt mitarbeiten will. Nach einer kleinen Panse übernahm Lehrer Müller dann das Präsidium wieder und man schritt zur Vorstandswahl. Hierzu bemerkte er, daß die vorbereitende Kommission ebenfalls in langen und ernsten Beratungen Männer für die einzelnen Aemter ausersehen hat, die seither den Bestrebungen reges Interesse und großen Fleiß gewidmet haben. Die Kommission hat grundsäßlich Stadtverordnete nicht mit in die engere Wahl eingeschlossen; es soll dies tein Mißtrauen diesen Herren gegenüber sein, sondern man sagte sich, ein Stadtverordneter muß über den Parteien| resp. Vereinen stehen; dagegen gehören diejenigen Männer, welche die Kommission vorzuschlagen sich erlaubte, allen Bevölkerungsschichten und allen Bezirken der Stadt Gießen an. Es find dies: Schreinermeister Beil sen.( Vertreter des Handwerks und des Bezirks der Grünbergerstraße), Möbelfabrikant Franz Brück( Vertreter des Centrum und der Industrie), Dachdeckermeister Carlé( Vertreter von Süden und des Handwerfs), Banfier Grünewald( Bertreter der Geldwelt), Raufmann Emil Horst( Vertreter von Südwest), Max Jastowsky( Vertreter des Centrum, der Gastwirte und verwandt u Zweige), Profurist Karl Hosch( Vertreter der Angestellten und Privatbeamten), Bibliothekar Dr. Koch( Vertreter des Bezirks Effenbergerweg und der Gelehrten), Lehrer Valentin Müller( Vertreter der Lehrerschaft), Cigarrenfabrikant Mueller( Bertrer des Bezirks der Marburgerstraße), Meggermeister Ernst Ludwig Sad( Vertreter von Norden und der Innungen), Bäckermeister Pfeiffer( Vertreter von Nordwest und der Innungen), Uhrmacher Schmidt( Vertreter der Geschäftswelt und des Cntrums), Kaufmann Karl Seibel( Vertreter bon Seltersberg- und Riegelpfad- Bezirf), Georg Simon ( Vertreter der Landwirtschaft), Professor Dr. Sommer ( Vertreter der Universität), Fabrikant L. Troß( Vertreter des Bezirks über der Lahn) und Heinrich Winn als Vertreter des Baugewerbes. Die Versammlung stimmte dem Kommissionsvorschlag zu und wählte auf Vorschlag des Professors Dr. Strack die 18 Herren gemeinsam per Afflamation in den Vorstand. Nachdem der Vorfland seinen Dant für das ihm entge gengebrachte Vertrauen abgestattet hatte, ersuchte Möbelfabrikant Franz Brück aus seiner Mitte heraus die Versammlung, dem Vorftande einige Fingerzeige zu geben, in welcher Richtung die Betätigung des Bürger- Vereins für die nächste Bufunft gewünscht werde. Gleichzeitig brachte er in Vorschlag, die Theater- und Saalbau- Frage auf die Tagesordnung der Februar- Bersammlung zu setzen. Die Versammlung erklärte sich damit einverstanden und so wird dieser wichtigen, bedeutungsvollen Frage schon im nächsten Monat nähergetreten werden. Da unter Punkt 3„ Verschiedenes" nichts vorgebracht wurde, schloß der Borsigende Lehrer Müller mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf unsere Stadt Gießen die sehr anregend und fachlich verlaufene erste General- Versammlung des Bürger- Bereins zu Gießen. Fassen wir die Eindrücke zusammen, die sie hinterlassen hat, so fönnen wir erklären, daß der Verein lebensfähig und ein wichtiges Moment fünftig in unserem Stadtleben sein wird. Lokales. G. H. 25. Januar 1905. )( Der Kreisausschuß hat die Wahl des Johannes eß 24. zum Bürgermeister von Leihgestern aufge hoben, da Unregelmäßigkeiten vorgekommen waren. Joh. Heß ist der Sohn des verstorbenen Bürgermeisters Heß und war am 25. November v. Js. mit großer Majorität gewählt worden. = Eine Petition in Sachen der Gießener Viehm arkisperre an das Großh. Heff. Ministerium ist, wie im Inseratenteil der heutigen Nummer näher zu ersehen, in Borbereitung. Man wird sich noch erinnern fönnen, daß vor einigen Wochen, als eine förmliche Erbitterung unter den interessierten Geschäftsleuten wegen der Sperre sich bemerkbar machte, ein Komitee zusammentrat, bestehend aus dem Stadtverordneten Kirch und je 2 Herren vom Ortsgewerbeverein, Detaillistenverein, Gastwirteberein, Bäckerinnung, Verkehrsverein und der Stallbefizervereinigung, welches sich der Sache mit Fleiß annahm und nach den verschiedenen Verhandlungen jezt an die gesamte Bürgerschaft wendet mit der Bitte, die Petition recht zahlreich zu unterzeichnen. Das Ministerium haite vor einiger Zeit einer Deputation gegenüber die teilweise Aufhebung resp. eine haftete hat bereits mehrere Einbrüche, die er in Gemeinschaft mit Hudde beging, eingestanden. Er ist ebenfalls ein schwerer Junge", da er von verschiedenen Orten aus wegen Diebstahls, Einbruch und Raub verfolgt wird. Dille gibt zu, im November, Dezember und Januar oft mit Delar Hudde in Brüssel und Lüttich zusammengewesen zu sein. In Lüttich verübten sie noch mit einem dritten Genossen, Names Fraancois Fuller, mehrere Einbrüche und beraubten einen Betrunkenen. Hierbei fiel ihnen ein größerer Geldbetrag, goldene Uhr und sonstige Wertgegenstände in die Hände. Die Beute wurde geteilt. Hudde wohnte zumeist in deutschen Herbergen, war stets gut gefleidet und im Besitze von mehreren hundert Mt. Bargeld. Hudde äußerte verschiedentlich, daß der deutsche Boden ihm unter den Füßen brenne, überschritt aber nichtsdestoweniger einige Male die Grenze, um bald wieder in Belgien zu erscheinen. Nach den weiteren Aussagen Dilles, hatte Hudde bereits seine Erfahrungen bei Einbrüchen gesammelt und zu einem völligen System zusammengestellt. Er führte aus, die Pfarrer hätten einen verdammt leichten Schlaf. Bei einem Einbruch müsse mann stets bewaffnet sein, in den meisten Fällen feien zwar die Betreffenen schon aus Angst ruhig. Bei den Frauen genüge fast immer ein Griff an die Gurgel, dagegen sei es bei Männern empfehlenswert, sofort unzweideutig auf den Revolver hinzuweisen. " n. Berreift" ohne Angabe wohin ist seit letzten Samstag der Kasernenwärter der alten Zeughausfaserne zu Gießen. Verschiedene Geschäftsleute und Freunde warten mit Schmerzen auf seine Rückkehr. tt Stadttheater Gießen. Es dürfte allgemeines Interesse erregen, daß Theodor Birk vaterländisches Schauspiel Anna von Hessen am nächsten Sonntag, den 29 Jan., an unserer Bühne herausfommen wird. In der Festwoche, in der die Vern ählung unseres Großherzogs stattfindet, darf diese Premiere aktuelles Interesse beanspruchen und wird auf einen gewissermaßen festlichen Charakter tragen. Für die Titelrolle ist Fräulein Rottmann vom Frankfurter Stadttheater gewonnen worden. r Mücke. Dim Toftmeister Philippi hier wurde der Kronen Order 4. Klasse verliehen. Dem Vater des früheren Dr. Werner in Grünberg der Rote- AdlerDrden mit Eichen Laub. * Gelnhausen, 23. Jan. Die Stadtverordnetenversammlung bewilligte den Betrag von Mt. 170 000 für Ausführung der Kanalisation. Außerdem genehmigte die Stadtverordnetenversammlung die Einführung einer Mobiliarumsatzsteuer von 1/2 Prozent. ** Lich, 24. Januar. Der Grotherzog traf heute auf zwei Tage zum Besuch seiner Breut hier ein. Donner& tag wird es sich nach Berlin begeben, um einer Einladung des Raisers, an dessen Geburtstagsfeierlichkeiten teilzunet men zu folgen. - ) Ettingshausen, 24. Jan. Nachdem nun die Stadt Grünberg 40 000 t. Obligationen für den Bahnbau Lich Ettingshausen Grünberg übernommen hat, gilt der Bahnbau als gesichert. Grünberg sollte eigentlich wie Lc85 000 Mt. übernehmen. Die ist noch übrigen 45 000 Mt. müssen auf die anderer Orte verteilt werden. Mit dieser Berteilung beschäftigte sich vorige oche in Grünberg eine Versammlung der Bürgermeister der beteiligten Gemeinden. Du dborn, Ettirgshausen und Nieder- Bessingen sollen noch je 10 000 Mt., Lich noch 15 000 Wit. Obligationen zeichnen. * Darmstadt, 24. Januar. Montag Abend hielten etwa 300 russische Studenten der hiesigen technischen Hochschule eine Versammlung ab, in der sie zu den Ereignissen in Petersburg Stellung nahmen Deueste Nachrichten. Petersburg 24. Januar. Heute Nacht wurden der Professor Karejeff, die Echriftsteller Peschechonoff und Aimenely, sowie die Stadtverordneten Rechtsanwälte Kedrin und Schmitnikoff verhaftet. pener lambwiss& aftlicher Wetterdiens Boreussichtliche Wuterung in Hessen für Donnerstag, den 25. Januar. Zeitweise etwas aufklärend, im allgemeinen Milderung dieser Sperre in Aussicht gestellt; hoffentlich trocken, ein wenig fälter. wird nach Eingabe der Petition an maßgebender Stelle den berechtigten Wünschen unserer Bevölkerung bald entsprochen werden. e Theater und Saalbau- Projekt zu Gießen. der Wie uns gestern bereits mitgeteilt, wurde in Sizung des Komitees am Montag' Mitteilung über die bis jetzt eingegangen Beichnungen gemacht und dabei das erfreuliche Resultat Tonstatiert, daß für das bei Ablehnung ganze Projekt Mr. 287 700 und dasselbe durch die Stadtverordneten für das Theoter - Mt. 282 850 und für den Saalbau Mt. 39 250 bis jet zur Verfügung stehen. Besonders bemerkt wird die starke Beteiligung der Universität. Es wäre nun zu wünschen, daß auch die breite Bürgerschaft mit ihren Zeichnungen nicht länger zurüchielte. ( Näheres durch die Gießener Wetterforte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentel:: Albin klein, är den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide zu Gießen. Arbenenad, weis der Eiadi Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14. Es fönnen eingestellt werden: 1 landwirtschaftlicher Knecht, 1 Viehfütterer( auswärts) 1 Waschinenschlosser, 2 dreiner, 1 Holzdreher, 1 Herrschaftstutscher( auswärts), 1 jüngerer Pferdewärter ( auswärts), 15 Dienstmädchen( hier und auswärts), 1 Lauffrau. Es suchen Arbeit: 1 landw. Knecht, 1 pengler, 1 Schlosser, 1 Installateur, 2 Schreiner, 2 Wasch- und Putzfrauen, 1 Kutscher, 1 Untersuchung einen guten Schritt vorwärts tun können. Kellner, auch Portier oder Diener, 1 Hausmädchen, n In der Heldenberger Mordaffaire hat die Die goldene Uhr des ermordeten Pfarrer Thoebes wurde, wie uns auf Befragen die Staatsanwaltschaft Gießen mitteilt, in Köln in einem dortigen Pfandhaus ermittelt; dieselbe soll veräußert worden sein zu einer Zeit, da hadde sich in Köln oder dessen umgegend aufgehalten haben soll. Die ganze Untersuchung hat übrigens so schwerwiegende Beweise an der Schuld Suddes erbracht, daß man schon jetzt behauptet, der Berhaftete steht toß seines Leugens mit dem Heldenberger Word in Zusammenhang * Noch ein Genosse Huddes. In der Nacht zum Dienstag ist abermals ein Komplize Huddes verhaftet, und zwar der Kellner Dille aus Brüssel. Der Ver1 Dienstmädchen, 1 Taglöhner, 1 Laufmädchen, 1 Lauffrau, 2 Bureaugehilfen. Königl. Preuss. St ats- Medaille Seidenstoffe jeder Art, in jeder Farbe, zn jedem Preise, der Meter von 75 Pf. an. Muster portofrei. Fertige seidene Kostüm- Röcke, Jupons, Blusen, halbfert. Roben. Deutschlands grösstes Spezial- Seiden- Geschäft Mr Seidenhaus Michels& Co., Berlin SW. 19 43 Leipziger Strasse 43 Ecke Markgrafen- Strasse. Mechanische Seidenstoffweberei In Krefeld S Der Gesamt- Auflage unserer heutigen Ausgabe liegt ein Profpeft der Firma Louis Wolff, Frankfurt a. M. über Serienlo 8- Vereinigungen bei. Total- Ausverkauf! Total- Ausverkauf! 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Die Kommission: Karl Enler, Dekonom; Val. Frey, Bäckermeister; Conr. Häuser, Gastwirt; Frik Helm, Stadtverordneter, W. Homberger, Fabrikant; M. Jastowsky, Gastwirt; J. Kirch, Stadtverordneter; E. H. Müller, Schreinermeister; H. F. Naffauer, Kaufmann; Chr. Nebe, Dekonom; P. Pfeiffer, Obermeister der Bäcker- Jnnung; C. Röhr, Kaufman; H. Winn, Bauunternehmer. Holz- Bersteigerung im Gießener Stadtwald. Bekanntmachung. Zur Feier des Geburtstages Seiner Majestät des Montag, 30. Jaunar 1905, Kaisers sindet am Freitag, am 27.1. Mts. vormittags vormittags 91 Uhr beginnend, werden im Gießener Stadtwald in Parade auf Oswaldsgarten statt. Dieser Plaz wird den Distrikten Annaberg, Studenten- daher an genanntem Tag von vormittags 10 Uhr ab schlag und Erlenbrunnen ver= für jeden Verkehr gesperrt worden. steigert: 57 Stück Fichten- Derbstangen mit 5,80 Festmeter. 3 Rmtr. Eichen- Nußscheitholz 205 Buchen- Scheitholz " Buchen- Knüppelholz, Eichen169 " 62 Ei hen " 1 Erlen= H " 46 " Birken " " Erlens " " H Fichten: " 47 " Buchen- Stockholz 42 Eichen " " Erlen " " Fichten62457237 4670 Wellen Buchen- Reisig 610 50 11 " Eichen- Reisig Fichten- Reisig. Die Zusammenkunft ist auf der Licher: Straße an der 9. Schneise. Gießen, den 23. Januar 1905. Gr. Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Curschmann. Bingen a. Rh. Rhein. Technikum für Maschinenbau und Elektrotechnik. Progr. frei. Bekanntmachung. Bei der in der Sigung der Stadtverordneten- Versammlung vom 12. Januar 1905 vorgenommenen planmäßigen Verlosung der am 15. Mai 1905 zur Rückzahlung kommenden Schuldverschreibungen der Anlehen der Stadt Gießen vom Jahre 1896, 1897 und 1899 sind folgende Stücke gezogen worden. a) 1896er Anlehen: Lit. Q. Nr. 15, 21, 90, 147, 215, 284 zu Gießen, den 13. Januar 1905. Großh. Bolize amt Gießen. Herberg. Betanntmachung. Bei der gestrigen Wahl der Beisiger für das Kaufmannsgericht Gießen sind als Beisiger für drei Jahre gewählt worden: I. selbständige Rauflente: 1. Möhl, Georg Emil 2. Noll, August 3. Holtechoff, Franz 4. Strauß, Moritz II. Handlungsgehilfen: 1. Will, Hermann 2. Engel, Hugo 3. Hosch, Karl 4. Hofmann, Abraham 41 40 Nr. 22 Infertiones Belen, bie Pr Ret Rebaltion u mit 41 Stimmen 41 " Н " H " fil 41 " " 55 " ค 55 " " 47 " " Beschwerden gegen die Rechtsgültigkeit dieser Wahlen find bis spätestens 20. Februar 1905 bet der unterzeichneten Behörde anzubringen. Das Protokoll über die Wahlhandlung liegt im Bürgermeistereigebäude, Zimmer Nr. 15 zur Einsicht auf. Gießen, den 21. Januar 1905. Großh. Bürgermeisterei Sießen. J. V.: Curschmann. Bekanntmachung Die unterm 24. Dezember 1904 angeordnete Sperre des Tiefenwege wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 23. Januar 1905. Großherzogliches Bolizeiamt Sießen. Herberg. Verdingung. Nachstehende Arbeiten und Lieferungen für die Feldbereinigung Gießen rechts der Lahn- Bemarkungsteil Heuchelheim sollen auf dem Wege schriftlichen Angebots vergeben werden: - Kaifer Wil Sm ganzen Re Herzen schlage gefeiert, der f widmet und d Dank darbring Herrscher 3 Raijer zu sein gebieten, fond fichten zu üb manchen Be ichrieben find dem Großen des Siegers tums bei Gi Etellung nebe junge Monar Friedrichs III ordentliches M erbte zu erhal zu befigen. 100 Mt. leber 16 " H S. " " R. 100, 107, 121, 179, 249, 282, 291 zu 200 19, 21, 36, 82, 142, 200, 271, 398, " 1. Verschleifungsarbeiten beransch!. zu 4200,00 Mt. halbes Mensche 2. Chaussierungsarbeiten " " T. " " U. " " 365, 414, 430, 446, 457 475 648 zu 1000 18, 124, 180, 204, 229, 290 zu 430, 484, 496, 517, 610, 630 zu 500 17, 49, 67, 68, 241, 256, 264, 350, " 3. Liefern von Zementröhren 4. Verlegen " " 240,00 366,50 52,90 in der Vollrei " Beugen feiner " artigen Monar " " " " 5. Anfahren von Sticksteinen " " 2000 " 6. Liefern von Kleinschlag 165,00 260,00 Kaiser, der be " " " b) 1897er Anlehen. 87,50" 1 Lit. V. Nr. 81, 94, 150, 153 zu 100 Mr. 〃〃 W. " 32, 89, 12 200 зи " X. " 22, 72, 138, 153, 171, 172, 250 285 zu 500 " Y. " " 12, 16, 114, 182, 260, 344, 349, 355 zu 347 H " Z. 10, 63, 127 zu 1000 2000 " " allgemeinen offenbart ha deutscher Wel c) 1899er Anlehen. Serie I. Nr. 37, 101 zu I. 171, 276, 280 zu 1000 " " " I. 301, 388, 413, 421, 461, 474 zu 500 " I. 564, 568, 569, 596, 618, 627, 674 " " 699 zu 200 " I. " " 735, 746, 747, 771 zu 100 " Underberg Soonekamp Mang Bitten Boonekamp emper idem, Underberg Fabrikation alleiniges Geheimniss der Firma: H.UNDERBERG- ALBRECHT Hoflieferant Seiner Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm D. am Rathhause in RHEINBERG am Niederrhein. Unentbehrlich für jede Familie! Gegr. 1846. Anerkannt bester Bitterlikör! 24 Preis- Medaillen! Man verlange Underberg- Boonekamp. ausdrücklion: S Holzversteigerung im Gießener Stadtwald. Zahnklinik Gießen, Bahnhofstraße 63. Wochentags 1-3 Uhr 7. Liefern von Uebergründungsmaterial Die Verdingungsunterlagen Itegen bet der unterzeichneten Behörde zur Einsicht auf. Angebote haben in Prozenten des Kostenanschlages zu erfolgen und sind verschlossen, postfrei und mit entsprechender Aufschrift verfehen bis Dienstag, den 31. Januar. vorm 11 Nhe, bei der unterzeichneten Behörde einzureichen, woselbst deren Eröffnung um die genannte Zeit in Gegenwart 2000 Mt. der erschienenen Bieter stattfindet. Gießen, den 24. Januar 1905. Großh. Kulturinspektion Gießen. J. V.: Wallet. Es wird dies mit dem Anfügen zur Kenntnis der Holzversteigerung in der fürstl. Befizer der Schuldverschreibungen gebracht, daß die Einlösung der Schuldverschreibungen, Donnerstag, den 26. Januar Unbemittelte unentgeltlich. a) des 1896er und 1897er Anlehens: bet der Stadtkasse Gießen, bei der Mitteldeutschen Kreditbank zu Frank furt a. M., bei der Deutschen Genossenschaftsbank daselbst und b) des 1899er Anlehens: bei der Stadtkasse Gießen, bei dem Bankhause Aron Heichelheim in Gießen und bet dem Bankhause Gebrüder Neustadt in Frankfurt a. M. beginnend, sollen im Gießener Schlosser- Lehrling erfogen kann, sowie daß die Verzinsung mit dem 15. Mai vormittags 9½½ Uhr in den Haingesboden und Neuhege ver: fteigert werden: 20 Fichten Derbstangen mit 2.12 Fitm. 3 Rmır. Birken- Scheitholz, 37 " 82,5 " 115 " Nadel Scheitholz Nadel- Knüppelholz Nadel- Stockholz 2850 Wellen Nadel- Reisig. Die Zusammenkunft ist auf der Grünbergerstraße a. d. 5. Schneiſe. Gießen, 19. Januar 1905. Gr. Bürgermeisterei Gießen. J. V. Curschmann. sucht M. Dörr, Schlossermeister Gießen, Nord Anlage 8. Möbl. Zimmer zu vermieten. Gießen, Neuenweg 9 III. 1905 aufhört. Gießen, den 16. Januar 1905. Großherzogliche Kürgermeisterei Gießen. Mecum. Holzversteigerung Oberförsterei Lich. Montag, den 30. Jaunar, von vorm. 9½ Uhr an, im Distrift Hard: Schetter: 228 Nm. Buchen( dabei 2 mal 2 Rm. Werkholz), 29 Nm. Eichen( teils gespalten, teils rund); Knüppel: 68 Nm. Buchen, 23 Rm. Eichen, 9 Nm. Nadelholz; Stöde: 84 Rm. Buchen, 42 Rm. Gichen, 32 Nm. Nadelholz; Wellen: 1970 Buchen, 600 Eichen, 700 Weichholz( Auspußreifig), 490 Nadelholz = = 4 Buchenschnittholz( 39 bis 57 cm Durchmesser) 2,04 Fstm., 2 Eichen- Schnittholz( 46 und 51 cm Durchm.) 2,13 Fftm. 17 Eigen- Grubenholz( Wagnerholz, Pfostenholz u. f. w.)= 5,16 Fstm. = 5 Kiefern- Schnittholz( 32 bis 46 cm Durchm.) 5,21 Fftm. feines Serride Kronenträger ein moderner Getoefen; allen Aufmertiamte fchenkend, da werden muß, bat angebeiber dition. Daß c Lage der blüh C tringendes Be Daß er aber fchreitender Gr Wege zu zeigs 51 Fichten- Stammholz( Schnittholz, Balkenholz 2c)= 63,63 stm. Die Zusammenkunft ist auf der Waldstraße von Kolnhausen in die Hard beim Eintritt in den Wald. Dienstaa, den 31. Januar, von vorm. 91, Nar an, im Distrift Höler: Scheiter: 231 Rm Buchen, 12 Nm. Eichen( ungespalten), 4 Nm. Nadelholz( ungespalten); am Donnerstag, den 26. Januar 1905, vorm. Anüppel: 169 Nm. Buchen, 122 Nm. Eichen, 2 Rm. Ein schöner Laden von 9% Uhr bei Gastwirt Brück in in der Löwengaffe preisw. za verm Näh. Gießen, Seltersweg 56. Naumannia 1 braves Mädchen Seife am liebsten vom Lande, sofort zu mieten gefucht. Wiener Hof, Giehen. mit dem Mehrere tücht. Mädchen Beste Seife finden gute Stellen durch Frau Schäfer, Gießen, Sonnenstraße 3. nah und fern! Wikmar. Es kommen zum Verkauf: Eichen: 1 Rm. Scheit; Buchen: 789 Nm. Scheit, 412 m. Knüppel, 190 Rm. Stöcke, 2229 Rm. Reiser. Fichten: 24 Stück Derbstangen, 27 Rm. Knüppel, 81 Rm. Stöcke, 380 Nm. Reiser. feit für Fantel Eelm II, bober buldreid gezeig Kirschbaum, 9 Rm. Nadelholz; Stöde: 123 Rm. Buchen, 86 Rm. Eichen ,; Wellen: 5530 Buchen, 2000 Eichen, 140 Nadelholz. = 11 Eichenschnittholz( 40 bis 48 cm Durchmesser) 7,56 Fstm. Das Holz liegt in den Distrikten 11b, 14a, 15 Kamelshed, 8c, 9a Reißenfteinerwald, 19b Reußling, 20c Kubbachsdell und 16b Aßelbach des Gemeindewaldes Wißmar. Das Holz aus Distrikt Reußling wird zuerst nach berkauft. Krofdorf, den 18. Januar 1905. Der Bürgermeister. 2 izbeer- Werkholz 4 Fichtenbauholz = - 0,40 stm. 2,88 Fstm. - feit vielen Ge garde hinzustel friedlide Grobe die Wissensgre 14 Fichten- Derbitangen= 0,67 Fftm. Die Zusammenkunft ist auf dem Vicinalweg Lich Garbenteich am Hölereck( Schutzhäuschen). NAUMANNIA- SEIFE. mit dem Beste Seifenah undern! es, daß ein S nidit vergißt, bon dem Bode braffifchen Leb belm 11. tut S Kiebe für das Rechnit jalb Taffigt, aber fich ausbre Eine i Mit Recht deffen beff bemeisterun und die d Eigenfiun deutschen fidh gefefte feines Rar fremd häl Darum licher Liebe das ganze das ganze Skiz Die Za der Streite hatte, daß der Arbeiter Schäftlichen S Arbeiter wiffe