Er trägt die Hoje eidergeselle erstaunte e unzähliger Geden infleid, mie es Graj dhen war der Schnei le inen recht; wer aber m: fie wird größer es Verbrechen. Der Empfindung des öffnet, wie die Blu ins unserer Tränen pfen, welche auf den njere harten Herzen n Empfindung, aber tige Idee ausführt, geleit von Lorheit. iel miinidit, ijt arm. r Aepfeln sind nicht uhen mit einigen rfellner( zum er ein anspruchslojer - Bimmerfellhl.- Wirt: Und Bimmerfellabgearbeitet hat, so su liegen. ägt so enge Stiefel, auge hat. tte heute eine lange gen deines Gehalts. fei, dir Zulage zu Gattin: Ah, atte: Ja, er fagte, et sein. ter( für sich): Gott nn ich bald Feier. =( zum Gendarmen, rbrecher ins Gefäng nur mit solchem Ge auch einmal ein paar Sie am Sonntag die Nein, am Sonnta ekommen; aber ar esehen, da sah er and ummer: aus, Emma, Maus Jo- Sado, nige rumage Haferer nden Beschäftigung swerkbau Saig Auskünfte Vermögens, Familien atverhältniffe aus jeden Tenhaft und bistret i bas Auskunftsbur Wolffky, Berlin gl. Einziehung von en.-( Gegründet 18 Magerkeit öne, volle Körperformen eisgekrönt gold. Medaille O, Hamburg 1901, Berlin 6-8 Wochen bis 30 Ptd ser orientalisches Kraft me, garant unschädl. Ae pf. Streng reell, kein Schwin ele Dankschreib Preis Kart Mr. 146. Erstes Blatt. Jesertionspreis: Die einfpaltige Petitzeile für ganz Obereffen, die Kreise Weglar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen bie Petitzeile 30 refp. 40 Bfg. Redaktion u. Saupterpebition: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechanschluk Nr. 362. Samstag, den 24. Juni 1905. Gießener 14. Jahrgang. Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhefftsche Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Der Krieg in Oftafien. Ueber die Vorgänge in der Mandschurei lätt sich auch heute noch kein klares Bild gewinnen, obwohl es sehr wahrfcheinlich ist, daß die bisherigen Zusammenstöße die Einleitung zu der großen Schlacht bei Kirin bilden, von deren Musgang das Schicksal der Armeen Generals Linewitsch und wohl des ganzen Feldzuges abhängt. Die Umzingelung der Russen, tie mit der Hauptmacht bei Gundschulin stehen, durch Flanfemmärsche der Japaner in der Richtung Kirin erscheint in mer wahrscheinlicher. Marschall Oyama soll stark genug cin, um ohne Hilfe von Nogi und Hasegawa das russische Gros einige Wochen lang beschäftigen zu können. Anfang Suli würden gleichzeitig Nogi nach Passierung mongolischen Gebietes in Huaidensian im Nordwesten der Russen und basegawa in Omoso crsayeinen, so daß die beiden japanischen Armeechefs die zwischen ihnen liegenden russischen Hauptpofitionen Gundschulin und Kirin umflammern könnten. Binewitsch kann sich nicht so sehr schwächen, um durch Entfendung der ganzen Armee des General Kaulbars die Umflammerung zu verhindern. General Nogi bedroht bereits die Rückzugslinie. Ghe er diese erreichen könnte, müßte er zuerst noch den Uebergang über den Sungarifluß erzwingen, und es ist anzunehmen, daß General Linewitsch diesen sehr energisch und urn jeden Preis verteidigen, wird. Auffällig erscheint die Untätigkeit der Heere Nodzus und Okus, die aber wahr= scheinlich nach den Plänen des Marschalls Oyama den Hercrimarsch des General Hasegawa gegen den Tjumenfluß abwarten, um dann zu einem konzentrischen Angriff vorzuachen. Die unter Befehl Hasegawas stehende seckite javanische Armee ist 100 000 Mann stark und hat die Aufgabe, Wladiwostok abzuschneiden, um später die Beherrscherin des Ostens" mit der noch nicht auf dem Kriegstheater ersdienenen siebenten Armee zu belagern und zur Uebergabe 311 zwingen. Gelingt es Hasegawa, den Uebergang über den Tjumen zu forcieren und die entgegenstehenden Russen zu werfen, so wäre Linewitsch von seinem natürlichen Stüßpunkte Wladivostok abgeschnitten und dürfte kaum dem vereinigten Ansturm der japanischen Heeresinassen unter Nogi, Oku und Nodzi widerstehen können. Während so die Dinge an der Front auf des Messers Schneide stehen, haben die Friedensverhandlungen noch feine bestimmte Gestalt angenommen. Aus Tokio wird allerdings gemeldet, daß die Präliminar interhandlungen fortgesezt werden und einen befriedigenden Verlauf nehmen. Auch Präsident Roosevelt soll sich neuerdings wieder sehr bringend beim 3aren für alsbaldige Einstellung der FeindSeligkeiten verwandt haben. Ein Londoner Blatt will erfahren haben, Präsident Roosevelt habe den Kaiser von Rußland mit großem Nachdruck aufgefordert, die japanische Regierung um einen Waffenstillstand zu ersuchen. Präsident Roosevelt hat den Kaiser von Rußland aufmerksam gemacht, daß ein Waffenstillstand für Rußland eine Wohltat wäre, rachdem eine neue Schlacht nur eine neue Niederlage, ja eine Katastrophe für das russische Heer herbeiführen könne. Bräsident Roosevelt teilte dem Zaren zum Schlusse mit, daß bie japanische Regierung bereit wäre, unter gewissen Bebingungen einen Waffenstillstand zu gewähren, aber nur, wenn Rußland darum ersucht. Selbstverständlich würde Sapan unter feinen Umständen einen Waffenstillstand anregen. Rußland als die unterliegende Kriegspartei müsse diesen Schritt unternehmen. Ob man in Petersburg endlich daran denken wird, die Konsequenzen aus dem Zwang der Notwendigkeit zu ziehen? Oder noch einmal die Kriegspartei die Oberhand behält und weitere zehntausende von Menschen mußlos an die Schlachtbank liefert? Denn daß man in Rußland heute noch ernsthaft daran denken dürfte, Japan den Siegespreis und die bisherigen Erfolge aus der Hand zu nehmen, kann nicht gut angenommen werden. Die Politik. Bedrohliche Nachrichten kommen aus dem BismardArchipel. Der Dampfer„ Sigismund" hat aus FriedrichWilhelmshafen die Meldung gebracht, daß die dort lebenden Europäer in jedem Augenblick einer bewaffneten Erhebung der Eingeborenen entgegensehen. * brauchsanw. 2 Mk. Post Sperre der Bergwerke wurde in der Berggesegfommission des er Nachn. exkl. Porto. Hyglenisches Instit Franz Steiner& Der Gesetzentwurf über die zeitweilige MutungsHerrenhauses angenommen in der Fassung des Abgeordnetenhamjes. Nur die Abänderung wurde vorgenommen, daß der Tag der Verkündigung des Gesetzes die Frist bilden rlin 365, Königgrätzers foll, bis zu welcher Mutungen noch angelegt werden dürfen. bar mit Conce 1 Lany 6-10 PS. 1 Stahlschmidt 12-15 illigft abzugeben. abrik, Herba * In der Marokkoangelegenheit verlautet, daß die endgültige Beilegung der deutsch- französischen Meinungsverschiedenheiten unmittelbar bevorstehe. Der Botschafter Cambon reiste nach London ab mit dem Auftrage, England zur Teilnahme an der Marokkokonferenz zu bewegen. Der Botschafter Bihourd wird auf seinem Berliner Posten verbleiben. Die Note, die der Ministerpräsident Rouvier dem deutschen Botschafter über die Marokkofrage überreicht hat, bildet eine förmliche vöfferrechtliche Abhandlung, die beweisen soll, daß Frankreich als Nachbar Marokkos ein Recht auf besondere Ueberwachung besitzt, aber nicht gesonnen ist, die Unabhängigkeit des Sultans anzutasten. Die Note schlägt einen durchaus versöhnlichen Ton an. In Tanger rechnet man mit der Möglichkeit, daß der Sultan seiner Einladung an die Mächte eine Zusaynote merde folgen lassen, in der die Hoffnungen Ausdruck finden sollen, die Marokko auf die Wirksamkeit der Konferenz setzt. Wie unser Berliner CB- Mitarbeiter erfährt, besteht nicht die Absicht, wegen der Unruhen in Deutsch- Südwestafrifa weitere Truppen- Verstärkungen an die Grenzen des Schußgebietes und der Kapkolonie zu entsenden. Die leitenden Kreise sind der Ansicht, daß es nicht leicht sei, die Banden an der Südostgrenze niederzuhalten, zumal es diesen ermöglicht ist, zeitweilig auf englischen Boden zu flüchten und dann unvermutet zurückkehren. Man hofft darauf, daß die Kulturnationen sich bei dem Anschvellen der schwarzen Gefahr zu gemeinsamer Abwehr vereinigen werden. Oefterreich- Ungarn Z Das Schicksal des Kabinetts Fejerbarn soll noh nicht feststehen. Der Ministerrat beschloß wohl, nicht zu demissionieren, doch wird es als nicht ganz ausgeschlossen bezeichnet, daß die Stellung Fejervarys durch die Mißtrauenstundgebungen der beiden Barlamente unhaltbas geworden set. Italien. Die Encyklika des Papstes über die politische Vetä tigung der Katholiken soll in Berlin und Wien mit Befrie digung aufgenommen worden sein, weil sie zur Stärkung der italienischen Monarchie beitrage. Weniger zufrieder zeige man sich in Paris, da man von einer Annäherung zvi schen Batikon und Quirinal die Schädigung französischei Interessen et.varte. frankreich. In Baris ist der internationale Kongreß für Acker bau in den Kolonien zusammengetreten. England, Deutsch land, Holland, Italien und die Vereinigten Staaten sind vertreten. Der Kongreß beschloß die Bildung eines inter nationalen wissenschaftlichen Ausschusses, der die Aufgabe hat, alle den Ackerbau und die Industrie in den Kolonien berührenden Fragen zu studieren. Der Ausschuß wird in Paris in diesem Sommer tagen. Spanien. Das neue Kabinett ist jetzt gebildet. Der König hai folgende Liste des Ministeriums bestätigt: Präsidium Montero Rios, Jnneres Garcia Prieto, Auswärtiges Saint Roman, Finanzen Urzaiz, Krieg Weyler, Marine Villanueva, Ackerbau Romanones, Justiz Pena, Unterricht Mellado. Russland. + Die allgemeine Bewegung im Innern des Zarenreiches hat auch den südöstlichen Teil des Kaukasus ergriffen. Das Militär ist machtlos gegenüber dem explosibeln Aufflackern der Volksleidenschaft, die sich einstweilen in erbitterten Kämpfen zwischen mohammedanischen Kurden und Tataren und christlichen Armeniern äußent. Namentlich der Aufstand im Gouvernement Griman hat große Dimenfionen angenommen. Die Zahl der Aufständischen wird auf etwa 40 000 geschätzt. Im Kreise Scharuchanski überfiel eine Bande Aufständischer vier armenische Dörfer unter Nauben und Brennen. Es fand eine regelrechte Schlacht statt, wobei es über 100 Tote gab. In der Nacht warfen sich die herbeigeeilten Truppen auf die Rebellen, nahmen 870 gefangen und töteten den Anführer. Der Aufstand geht auch auf die benachbarten Gouvernements über. In Sunhulari fand ein Gefecht zwischen Kurden, Tataren und Militär statt. Die Soldaten mußten das Bajonett gebrauchen. Zwei Dörfer wurden bei diesem Kampfe eingeäschert. Von offizieller Seite wird der Aufstand als unwesentlich hingestellt. Ein neuer Landesverteidigungsrat ist errichtet worden. Zum Vorsigenden wurde der Großfürst Nikolaus Nifolajewitsch ernannt. Der Landesverteidigungsrat hat über Maßnahmen bezüglich der Entwickelung der Militärmacht entsprechend den gegebenen politischen Aufgaben RußTands sowie über Vorschläge des Kriegsministers und des Marineministers für den Fall eines Krieges zu beraten, ferner die Durchführung der für die Landesverteidigung angeordneten Maßnahmen zu beaufsichtigen und über Meinungsverschiedenheiten in Fragen der Landesverteidigung zu entscheiden. Der Minister des Innern hat das Erscheinen der Zeitung Rusi" für einen Monat verboten. Amerika. W Der famose Präsident Castro von Venezuela macht wieder von sich reden. In einem Defret vom 22. Mai hat er bestimmt, daß in Carenero, 75 Weilen östuch von La Die Nachricht Guayra ein Zollhaus errichtet werden soll. hat lebhaftes Interesse erregt in Anbetracht der Tatsache, daß durch die Errichtung dieses Zollhauses die den Gläubigermächten verpfändeten Zölle von La Guayra wesentlich herabgesetzt werden. * Für Beschleunigung der Flottenbauten der Vereinigten Staaten sprach sich Präsident Roosevelt in einer Rede zu Williamstown aus. Roosevelt sagte, er würde lieber sehen, daß die Nation die Monroe- Doktrin und den Panamakanal aufgebe, als daß sie zwar auf der Monroe- Doktrin und dem Bau des Panamakanals beharre, sich aber weigere, für die einzigen Mittel zu sorgen, die ein Volk der Achtung der übrigen Völker würdig machen. Amerika müsse mit dem Bau bon Schiffen fortfahren und die Flotte auf dem höchsten Punkte der Leistungsfähigkeit erhalten oder es müsse aufhören, danach zu streben, eine große Nation zu sein Heer und flotte. Neue deutsche Dampferlinie nach Nordafrika. In Ham burg wird eine neue, regelmäßige Dampferlinie nach nord afrikanischen Häfen, zunächst besonders nach Aegypten, eingerichtet, und zwar unter Aufnahme einer in Belgica schon bestehenden Reederei. Man bringt das neue Unternehmen mit der nach Abessinien entsandten außerordentliche: Gesandtschaft zusammen. Verjüngung im Marine- Offizierkorps. Im Anschluß ar die diesjährigen großen Flottenmanöver im Herbst sollen eine Anzahl der ältesten Admiräle der deutschen Flotte au dem Frontdienst scheiden. Die Verjüngung wird sich in die höchsten Kommandostellen erstreden. Soziales Leben. [] Der Volksheilstätten- Verein vom Roten Kreuz kann auf eine zehnjährige Tätigkeit zurückblicken. Er hat eine große Reihe von Anstalten und Einrichtungen zur Befämpfung der Tuberkulose ins Leben gerufen, und ein starfer Prozentsatz der Pfleglinge ist aus den Heilstätten als boll erwerbsfähig entlassen. Auch auf dem Gebiete der Familienfürsorge und Arbeitsvermittlung wurden im Zufammenarbeiten mit den betreffenden Behörden erfreuliche Erfolge erzielt. Der Hrzt auf dem Kriegsfchauplatz. Russischer und japanischer Sanitätsdienst. - Die Münchener Medizinische Wochenschrift erwirbt sich ein Verdienst durch die Veröffentlichung eines Auffazes von Dr. v. Pezold, worin ein Auszug aus militärärztlichen Berichten vom Kriegsschauplatz gegeben wird. Das Rote Kreuz arbeitet im Felde mit reichen Mitteln, während die staatlichen Militärärzte nur färglich ausgestattet sind und überhaupt auch nur etwa ein Viertel der gesamten sanitären Arbeit auf dem Kriegsschauplatz leisten. Das Rote Kr, dem also drei Viertel dieser Arbeit zufallen, verfügte im borigen Herbst auf russischer Seite über 166 Kolonnen mit 22400 Betten und 455 Aerzten und hatte in den ersten sieben Monaten des Kriegs durch freiwillige Spenden 15 Millionen Rubel vereinnahmt, von denen 10% Millionen verbraucht wurden. Allerdings zehrt die Organisation sehr stark an den Mitteln des Roten Kreuzes, zumal nachweislich erhebliche Unterschlagungen vorgekommen sind. Dr. Köcher erwähnt eine geradezu operettenhafte Veranstaltung eines russischen Oberstallmeisters, der auf eigene Kosten eine brittene Kolonne von 5 Aerzten und 50 Kranfenbetten ausgerüet hatte, dafür aber auch selbst mit vier Pferden, zwei Köchen, zwei Dienern und dreizehn Riesenkoffern reiſte, in einem Purpurzelt wohnte und große Feste gab. In eine ernste Tätigkeit trat dics Unternehmen überhaupt nicht ein, da dem Herrn Oberstallmeister seine Aerzte und Krankenpfleger eines Tages auf und davongingen. Ueber die inilitärärztliche Organisation auf russischer Seite werden von den verschiedenen Aerzten lel hafte lagen geführt. Dr.Köcher tadelt daran so ziemlich alles, sowohl bezüglich der Einric tung, Gliederung und Instruktion, wie namentlich in dem Punkt, daß das Personal garnicht die Ziffern erreichte, die ihm nach der Etatsaufstellung zutämen. Die Zeitung sei keine einheitliche, die Chefärzte seien nicht selbständig, der Krankentransport, die erste Hilfeleistung und die Verwaltung der Hospitaler nicht genügend geregelt. n den Hospilälern wird mit der größten Rücksichslosigkeit P für die Ausnahme neuer Verwundeter geschaffen. Bis zum 1. Januar wurden etwa 140 000 Nchtgeheilte aus den Spitäle herausgenommen, bei denen sich nun auch ganz besonders der Mangel an guter Bekleidung geltend mac Ein Stabsarzt, der 30 Ruhrkranke meldete, erhielt emen Rüffel, weil es Ruhr in der Armee nicht geben dürfe, und der Hinweis auf das mit dicker Schimmelfruste bedeckte Brot blieb unbeachtet. Immerhin wird hervorgehoben, daß in Anbetracht all dieser Unzulänglichkeiten die russische Militärärzte das Menschenmögliche geleistet haben. Die Krankenwagen der Russen haben auf den ch chten Wegen in der Mandschurei völlig versagt. Die Sua fenzüge sind oft aufs Aeußerste überfüllt gewesen, und die Verwundeten haben unter schlechtem Lager und Kälte, außerdem aber auch noch von Hunger zu leiden gehabt. Die Ueberlegenheit der Japaner hat sich im Sanitätswesen zweifellos ebenso bewährt wie in rein soldatischer Hinsicht.- Zu erwähnen wäre noch nach einem andern Bericht, daß sich die Abteilung des deutschen Roten Kreuzes in Japan unter Führung der beiden Bresĭauer Aerzte Henle und Fittig außerordentlich bewährt hat. An das deutsche Lazarett, das über nur 55 Betten verfügte. wurde von der japanischen Regierung noch ein großes Lazarett für 2000 Verwundete unmittelbar angegliedert. Die Schule des leider jetzt dahingerafften großen Chirurgen der Breslauer Universität v. Wakulicz erntet reiche Lorbeeren auch im fernen Osten. Nab und Fern. Die Kronprinzen in der Kaserne. Als der deutsch: Kronprinz, der jetzt wieder in Potsdam als Chef der zweiten Kompagnie im 1. Garderegiment seinen Dienst tut fingst die Kaserne besuchte, begleitete ihn die Kronprinzessin und inspizierte die Mannschaftsstuben. Sie amüsierte sic außerordentlich über die praktischech Anordnung der vieler Kleinigkeiten, die ein Soldat gebraucht, des Puzzeuges. der Eßvorräte und dergl. und lobte die Ordnung, die in den Spinden herrschte. & Infant Alfonso lebt. Der Infant Alfonso von Or Icons- Bourbon, der bei einem Spazierritt im spanischer Gebirge verunglückt sein sollte, ist am Leben und gedenkt, dem ächst seine Studien in Heidelberg wieder aufzunehmen. Der Prinz hatte sich bei einem Sturz vom Pierde eine leichte Verlegung zugezogen, und daraus war die Nachrich. von seinem Tode entstanden. Um eine Kanne Schnaps in den Tod. Wieder hat eine unsinnige Wette einer Familie den Ernährer geraubt. In Stade wettete ein Torfarbeiter mit einem Kollegen um eine Kanne Schnaps, er wolle gleich nach dem Mittagessen den Kanal durchschwimmen. Plötzlich sank er, augenscheinlich vom Schlage gerührt, vor den Augen seiner Frau, die Zeugin des Vorganges war, unter und konnte nur noch als Leiche geborgen werden. Der Mann war erst kurze Zeit verheiratet und hinterläßt ein Kind von einem Jahre. A Den Tod durch Abstürzen fand eine Dame, die zur Kur in Schuls- Taresp weilte. Sie stürzte in die ClemgiosSchlucht hinunter. Sie geriet in den reißenden Bergbach und ertranf. [] Eine Enquête über die sogenannten Schmiergelder ist jezt in Preußen in die Wege geleitet. Der preußische Handelsminister hat die Handelsvertretungen zu einem Bericht über die Frage aufgefordert, ob und inwieweit gesetzliche Bestimmungen angezeigt erscheinen, um eine Bestrafung des Schmiergelder- Unwesens herbeizuführen. Angeregt ist diese Umfrage durch die Verhandlung des Reichstages über die dort gestellten Anträge Müller, Gröber und Trimborn. Schwere Wolfenbrüche haben im obesen Teil des Licfertales große Verwüstungen angerichtet. Zehn Ortschaften haben schwer darunte: gelitten. Der Verkehr ist unterbrochen, da mehrere Brüden durch das Hochwasser fortgerissen sind. Bom Zuge überfahren. In Erstein im Elsaß ist durc die Unvorsichtigkeit der Frau eines Bahnwärters großes Unglück angerichtet. Als ein Güterzug die Strecke passier. hatte, öffnete die Bahnwärters frau die Schranke, ohne das Signal des unmittelbar darauf folgenden Schnellzuges z11 beachten. Ein Wagen des Bauers Andres fuhr über das Geleise und wurde vom Zuge erfaßt. Die Pferde und der auf dem einen sitzende Sohn des Andres wurden in Stücke zerrissen, ebenso die auf dem Wagen sigende Frau Andres. während der Knecht, der den Wagen führte, schwere Verlegungen erlitt, denen er bald darauf erlag. Die Tochter des Andres entging dem Schicksal der Mutter dadurch, daß sie in das wärterhaus gegangen war, um zu trinken. Ein merkwürdiger Blitzstrahl. In der Nähe von Aurich wurde ein Landmann beim Pflügen vom Blitze ge troffen. Der Strahl ging an der Uhrkette des Mannes entlang, deren Glieder zerschmolzen wurden, fuhr dann in die Uhrkapsel, sprang auf die eiserne Pflugschaar über und drang von dort in die Erde hinein. Der Mann war eine Zeitlang betäubt, erlitt aber weiter feinen Schaden. Explosion in einer Fabrik. In dem Warenmagazin der Firma Bergmann und Stein in Moskau fand eine Erplosion chemischer Präparate statt. Das Magazin mit allem Inhalt wurde zerstört, der Schaden beläuft sich auf 5 Milfionen Rubel. Es sind auch viele Menschen zu Schaden getommen. Tages- Chronif. In Köln verhaftete die Polizei eine Bande internationaler Taschendiebe, die es besonders aus Goldwarengeschäfte abgesehen hatten. In Herrenberg bei Stuttgart fam bei einem Brande eine ganze Familie, bestehend aus sieben Personen, in den Flammen um. In einem Hotel in Dortmund wurde ein junges Ehepaar aus Hannover erschossen aufgefunden. um und Wiffenfchaft. OP Der Prozeß gegen Maxim Gorki. Die Meldung, daß Maxim Gorkis Prozeß niedergeschlagen sei, entbehrt nach einer Mitteilung des Anwalts des Dichters der Begründung. Es sei, so schreibt der Advokat, Hoffnung vorhanden, daß der Prozeß niedergeschlagen werde, einstweilen aber könne davon noch nicht die Rede sein, zumal da noch keiner der von der Verteidigung vorgeschlagenen Entlastungszeugen gehört worden sei. Königlich Preussische Staats- Medaille Seidenstoffe in unvergleichlich reicher Auswahl. schwarze farbige Jmmer die neuesten und schönften. Solide und sehr billig. 4 Ausstellungs- Medaillen, 6 Hoflieferanten- Diplome. Deutschlands grösstes Spezial- Seidengeschäft Mech. Seidenstoff- Weberei Michels& Cle. Berlin SW. 19 43 Leipziger Strasse 43 Ecke Markgrafen- Strasse. Proben portofrei Hessischer Landtag. Darmstadt, 23. Juni. Das Haus nimmt unter dem Präsidium Dr. Schmitts gegen 91/2 Uhr die Verhandlungen über die Gemeindeumlagen wider auf. Abg. Dr. Gutfleisch empfiehlt als Berichterstatter der Ausschußmehrheit die Annahme der Regierungsvorlage. Den ablehnenden Standpunkt des Abg. Viehmarkt war sehr stark befahren, insonderheit mit Jun schweinen, mit Rindvieh schwächer. Die Auffahrt m Schweinen übertraf die Nachfrage. Dessen ungeachtet ge staltete sich der Handel flott bei erstaunlich hohen Preisen Baar mit 50-55 Mr., bessere mit 60-65 Mt., die erste Jungschweine geringfter Sorte bezahlte man handen waren, galten 90-100 t. Im Rindviehandel Sorte mit 70-75 Mt. Einlegschweine, die wenig bor Arbeitsnachy Gartenftra gebäub Es könne 1 landw. Ane chleifer oder Polie Schönberger müsse er hoch anerkennen, aber es müsse sich herrschten die seither üblich hohen Preise. Der Handel ging dierer, Weißbinder auch ein Abgeordneter unter die Majoritätsansicht des Hauses unterordnen fönnen. Die Meinung, daß man das Staatssteuergesetz einfach abschreiben und auf die Gemeinden hätte anwenden fönnen, set eine irrige. Die Gemeinden wären damit sehr schlecht gefahren. Eine Revision der Verwaltungsgesetzgebung bezüglich der Kreis und ProvinzialLasten sei empfehlenswert. Die Frage der Heranziehung der Landwirtschaft zur Betriebssteuer sei ein Aft der Gerechtig feit gegenüber anderen industriellen Unternehmungen. Damit werde eine besondere Mehrbelastung nicht eintreten und die Landwirtschaft werde sich über dieses Wehr ohne Bedenken hinwegseßen, umsomehr als ihr durch die Festlegung der Steuerfataster ein bedeutender Nußen zugefallen sei. Was das Schuldenabzugsverbot betreffe, so würde eine Anzahl von Gemeinden ruiniert werden, wenn der Schuldenabzug gestattet werde. Es müßte aber auch die Möglichkeit vorhanden sein, daß die den Gemeinden erwachsenden Aufwendungen von denjenigen getragen werben, die den Vorteil davon haben. Wäge man aber alles für und wider ab, so tomme man zu dem Schlusse, daß die Vorlage sehr viel Gutes bringe. Abg. Möllinger teilt mit, daß der Ausschuß beantragen werde, daß das Gesez nur 6 Jahre Gültigkeit haben solle. Nachdem in der Spezialdebatte die Artikel 1 und 2 nach einiger Debatte angenommen sind, wird zunächst Abg. Köhler für den verstorbenen Abg. Weidner als Mitglied des Sonderausschusses für die Wahlrechtsvorlage gewählt. Die weiteren Artikel bis 32 werden unter Ablehnung der dazu gestellten Anträge angenommen. Die nächste Sigung wird auf Samstag 9 Uhr anberaumt. Lokales. 24. Juni 1905. -e- Feuerwehr- Jubiläum zu Gießen. Nach dem borläufig festgefeßten Programm beginnt die offizielle Feier Samstag, den 15. Juli, abends 8 Uhr, und zwar mit einem Zapfenstrei durch die Stadt nach dem Festplaß. In der Festhalle findet darauf Festkommers statt, wobei die ganze Kapelle( 42 Mann) des Inf.- Regts. Kaiser Wilhelm II." Nr. 116 unter persönlicher Leitung des Musifdirektors Krauße fonze tieren wird. Am Sonntag, dem 16. Juli erfolgt Weckruf, um 11 Uhr ist Parade aufstellung auf dem Festplaß, hiernach Brandangriff auf dem Brandplaz an dem früheren Universitätsbibliothets Gebäude. Gegen 1 Uhr ist in der Festhalle ein Festessen vorgesehen und um 22 Uhr stellt sich der Fest zug om Walltor auf. Punkt 3 Uhr bewegt er sich durch die Stadt nach dem Festplatz. In der Festhalle wird des Nachmittags die ganze RegimentsRapelle Konzert geben, während auf dem Festplaß nachmittags und abends die Feuerwehr- Kapelle in Tätigkeit tritt. Abends 8 Uhr werden die vereinigten Gießener Gesangvereine unter Leitung des Musiklehrers Bauer und Mitwirkung der Regimentskapelle Vorträge geben.- Am Montag Bormittag find Spaziergänge vorgesehen. Bon 11 Uhr ab ist Frühkonzert auf dem Festplah und nachmittags von 3 Uhr ab dort Tanz und Volksbeluftigung. Abends 81/2 Uhr wird die Gießener Turnerschaft Aufführungen ( Pyramiden) bieten. In der Festhalle ist Konzert und auf dem Festplatz wiederholt sich Tanz und Volksbeluftigung. Bei eintretender Dunkelheit fommt ein Brillant- Feuerwerk zur Abbrennung. Die Schaubuden werden auf dem freien Plaz hinter dem Eisenbahndamm ihre Werke verrichten, auf dem Festplatz werden nur ein Waffelbäcker und eine Zuckerbude Aufstellung finden. * ** Der 70. Geburtstag des Gelehrten. Professor der Forstwissenschaft Dr. Richard Heß- Gießen be ging gestern feinen 70. Geburtstag. Prof. Heß ist der dienstälteste Lehrer an der Landesuniversität, an der er feit 1868 wirtt Er hat die Mehrzahl der gegenwärtigen hessischen Forstbeamten als seine Schüler gesehen. aber gedrückt. Der geringere Ausfall der heurigen Heuernie Blafer, 2 Infla übt schon ersichtlich seine Wirkung. Hoch im Preise sind die erbeiterinnen, 1 B Kälber, die mit 45 Bfennig pro Pfund Lebendgewicht ve Lauffrauen ober fauft worden. schleudert und schwer an Arm und Brust verlegt wurde + Laubach, 22. Juni. Aus dem Bagen ge ein Fuhrmann, als sein Gefährt gegen einen Prellstein stieß. Die Räder des Wagens gingen über ihn hinweg. Jahre sein 50jähriges Dienstjubiläum feierte, wird im Herbste = Lardenbach. Lehrer Schneider, der im vorigen in den Ruhestand treten. (!) Göbelnrod, 23. Juni. Die Feldbereinigung Juli beendet sein. unserer Gemarkung wird voraussichtlich mit Ablauf des > Ruppertenrod, 22. Juni. Ueberführter Rowdy. Ortes Telegraphen- Isolatoren und Warnungsschilder zer. Einer der Täter, die im Frühjahre in der Nähe unseres trümmerten, ist verhaftet und von Zeugen bereits wieder. erfannt worden. Er ist ein Handwerksbursche. Alsfeld hat der baldigen Ausführung des seit längerer Zeit ▲ Alsfeld, 22. Juni. Der Kreistag des Kreises projektierten Kreiskrankenhauses zugestimmt.- Der freistasse in 1905 104000 t. Umlagen von den Ge Kreistag hat ferner beschlossen zum Voranschlag für die belaufen sich auf 235 210 Mt., wovon 120 000 Mt. auf meinden und Gemarkungen zu erheben. Die Gesamtausgaben Neubauten und Unterhaltungen der Straßen entfallen. Alsfeld, 23. Juni. Verlegter Körtermin. Der für die Orte Burg- Gemünden, Bleidenrod, Güßfeld, Schadenbach Deckenbach und Höingen ursprünglich auf Mittwoch, den 5. Juli anberaumte Röctermin ist auf Diens tag, den 4. Juli verlegt worden. * Hanau, 22. Juni. Das Kind eines Landwirts in Lorbach erkrankte an Genicstarre. ?? Offenbach, 23. Juni. Der Auskland der Weißbindergehülfen ist durch Tarif- Abschluß beendet worden. Hus dem Gerichtsfaal. Straffammer. Gießen, den 23. Juni 1905. Der Weißbinder Konrad Keil 2. von Hattenrod hat ein Urteil des Schöffengerichts Lich, wonach er wegen legt worden war, angefochten. Der zur Verhandlung ge Körperverlegung mit einer Gefängnisstrafe von 6 Wochen beladene Verletzte blieb unentschuldigt aus, weshalb die Sache ausgesetzt werden mußte. Er wurde in eine Ordnungsstrafe Don 10 Mt. genommen und zu den Kosten die durch sein Verhalten entstanden sind, verurteilt. Literarisches. Die Kämpfe um die akademische Freiheit einst und jeßt. Eine Geschichte der Freiheit der deutschen Studenten von Paul Baecker, Herausgeber der„ Akadem. Prenzlau 1905, A. Mied Verlagshandlung G. m. 6. H., 84 Seiten. Preis 80 Pfg. Es ist feine Se 3. m. b. 5, 84 Seiten. Breis 80 Pig. Es ist teine Gelegenheitsschrift, sondern ein Buch von dauerndem Wert, das eine Lücke in unserer akademischen Literatur schließt. 1. Kirchliche Nachrichten für Grünberg. Am 1. Sonntag nach Trinitatis( 25. Juni) predigt: vormittags: Defan Wagner. Text: Luc. 16, 19-31. Lied Nr. 296. 2. nachmittags: Bfarrer Schmidt. Text: Joh. 4, 16-21. Lied Nr. 273. Gottesdienst mit Katechismuslehre in Lumda vor mittags 9 Uhr. Katholischer Gottesdienst in Grünberg *** Huddes Revision. Gegenüber der augenblicklich durch die Presse gehenden Meldung, Huddes Revision findet ftatt: Sonntag den 25. Juni vormittags 91%, Uhr. sei infolge Formal- Fehler in der Hauptverhandlung als zu Recht bestehend erkannt worden und werde deshalb weiter verfolgt werden, bemerken wir, daß unseres Wissens das Reichsgericht sich überhaupt noch nicht dazu geäußert hat. Größere Ausgrabungen wurden dieser Tage wiederum seitens des Oberhessischen Geschichtsvereins unter Leitung des Konservators Kramer- Gießen im Walde( Distrikt Hain) in der Gemartung Großen Linden vorgenommen. Vier Gräber, darunter auch ein Stelettgrab, wurden aufgefunden. Reben mehreren schalenförmigen Töpfen fand man eine birnenförmige Urne mit Knochenteilen und Asche, ferner mehrere Tongefäße und einen Trinkbecher, der in einem größeren Topf stand. * Inkognito vierter Klasse. Wie nachträglich erst bekannt wird, hat in den letzten Tagen der badische Eisenbahnminister verschiedene Eisenbahnstrecken des Mainzer Bezirks im strengsten Infognito bereift, um auf Grund persönlichen Augenscheins die Einrichtungen der vierten Wagenklasse, besonders im Markt- und Arbeiterverkehr kennen zu lernen. Als der Minister am Billetschalter dem, M. N. A." zufolge ein Billet vierter Klasse löfte, um nach Alzey zu fahren, wurde er in Mainz von einem aus Karlsruhe gebürtigen Eisenbahnbeamten erkannt und angesprochen. ?? Grünberg, 23. Juni. In den Bezirken der Amtsgerichte Grünberg und Homberg wird mit der Maß- und Gewichtsrevision tommenden Montag begonnen werden. §§ Grünberg, 22. Juni. Der heute hier abgehaltene Johannismarkt nahm einen sehr regen Verlauf. Der Marktberigte. Sieten, 24. Juni. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per fb. 090-1.00 t., Sühnerele: per Stück 5-6 Bfg., Enteneier St. 6-7 fg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbien per Liter 21 Big, Binsen per Liter 52 Pfg., Tauben per Paar . 0.80-1.00, Hühner per Stüd S. 1.00-1.60, Hahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfd. 00-00 fg., Dchsenfleisch per f. 70-72 f., Rindfletsch per Pfd. 62-68 Pfg. per Pfb. Schweinefleisch 70-80 Big. Schweine fleisch gesalzen per fund 0.84 Big., Ralbfleisch per Bfb. 70-74 Pfg. Sammelfletsch per Pfd. 50-76 Bfg., Kartoffeln pro 100 kilo 7.506. 800 Mt., Zwiebeln per 3t. Mr. 8.00-10.00, Wetstraut 10-15 Bf. per Stüd, Zentner 3-4 Mt. Aepfel der Zentner 6-10 Mr. Zwetschen per Zentner 0,00-0.00, Kirschen per Pfd. 30-35 Pfg. Milch per Liter 20. Pfg. Dauer der Marktzeis von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werden. K Frankfurt, a. M.( Heu- und Strohmarkt.) Man notterte: Heu 3.20-3.50 Mt., Stroh 2 20-2.60 Mt. Alles per 50 kilo. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Sonntag, den 25. Juni. Heiter und vorwiegend trocken am Tage, wärmer als heute. ( Näheres durch die Gießener Betterkarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inserateatell: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betbe in Gießer. Fehilfe. Giess Mö Ka empfehlen Bergwe Diese welche Han gerecht zu Wir bringe her Zeit vom 1 Doraussichtlich fe Bersammlung Dringliche, Berfammlung erfor bis 20. Juli ba. Gießen, Großher In der Ze n hiesiger Stad gefunden: halt, berloren: Lafd Entlanfe pals Die Empfa Finde belieben machen. Gießen, den Gro Be Begen Bornal bie Weftanlag dung der Straße Bauf Weiteres für S Gießen, den 22. Großh. fonderheit mit Ju Die Auffahrt Deffen ungeachtet aunlich hohen Prei bezabite man d 60-65 t., die eine, die wenig Im Rindbiehan Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14. Es können eingestellt werden: 1 landw. Knecht, 1 Schlosser, 2 Bagner, mehrere fe. Der Handeldleifer oder Polierer, Lackierer( auswärts), Maler oder der heurigen heter, Weißbinder, 1 Schreiner, 2 Schuhmacher, Schneider, od im Breife filoser, 2 Installateure, jüngere Fabritarbeiter oder nd Lebendgewidt dem Wagen Bruft verlegt wu einen Brellstein f fbeiterinnen, 1 Verkäuferin, 2 Arbeiter, 1 Hausbursche, 2 leuffrauen oder Mädchen, 5 Dienstmädchen, 1 Bureauihn hinweg. der, der im vorig cierte, wird im He e Feldbereinig lich mit Ablau Serführter Rou in der Nähe un Barnungsschilder ugen bereits mi fabursche. Rreistag des Are des seit längerer 8 ugeftimmt.- Der Boranschlag für di lagen bon den G Die Gesamtaufgabe on 120 000 Mt. traßen entfallen. egter Körtermi Bleidenrod, Bü gen ursprünglich a termin ift auf Die d eines Landwirts Der Ausstand d Tarif- Abschluß been Isfaal. en 23. Juni 1906 2. bon Hattenti d, wonach er w Tafe von 6 Wod zur Verhandlung 18, weshalb die n eine Ordnung Roften die dur es. mische Freiheit e Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Spengler, 1 Mechanifer, 1 Wagenlackierer, 1 Wagner, Schleifer oder Polierer, 1 Buchbinder, 1 Lackierer, 1 Schreiner, 1 Schneider, 2 Schuh macher, 1 Friseur, 1 Installateur, 1 Reuner. Es suchen Arbeit: 1 Eisendreher, 1 Wäscherin, 1 Fabritarbeiterin, 2 Lauffrauen, 1 Haus- oder Bureaudiener, 2 Arbeiter, 1 Stickerin ( Privatarbeit). NAUMANNIA- SEIFE mit dem Beste Seifenah undern! Carl Stückrath Giessen, Asterweg 47. Möbel Allerbilligste Preise. Gegründet 1883. Jean Dern& Co. Giessen Telephon Nr. 21 Inh: Oscar Gutmann Weitanlage 31. Ia. glasierte Steinzeugröhren Möbelfabrik Einfachste wie reiche aller Dimensionen nebst allen Facons. Hef- u. Straßenlinkkalten, Kaminauffäße etc. etc. Aus hartgebrannter, glasierter Tonmasse: Viehkrippen und Schweinetröge. DIME GROSHE BESSER PARISMEBAILLE 1879 8 Ederstrasse 8. 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Junt 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. In der Zeit vom 17. bis 24. Juni 1905 wurden in hiesiger Stadt: gefunden: 1 Kinderhut, 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Jagdgewehr und 1 Lochscheere; berloren: 1 Stahltäschchen( Inhalt ein weißes Taschentuch. Entlaufen ift: 1 schwarzbrauner Dachshund, am Halsband 2 Marken mit dem Namen Schwibus. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenumachen. nb während der tände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend| feilgeboten werben no Strohmar trong 2 20–2.60 Betterdient Deffen fir Sonntag nb troden am Tag terfarte.) unb ben Inferate.tel Georg born, bel Gießen, den 24. Juni 1905. Großh Bolizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Umpflasterungsarbeiten ird die Weftanlage zwischen Bahnhofstraße und der Eininbung der Straße hinter der Westanlage von heute an is auf Weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 22. Juni 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. 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