" aurild und hen Gediates Dichter fuhr aus Balin en Beerstraße hjel, und ein bereits Nacht lingen ging. er die Pferde Schritt geben. auffälligen isch Steinat man mein' guater Aerle; at er allebeil er jegle das cht das Leib. Grabe. ter und fein ingen an. In den Schreib. H Feligkeit und der in der mehr auf aber pilärt, Cingt es, eine 7; ein; ebe; me; im, Sie Gitelfeit, diese schöne als die ifen," fügte Sespräch ver. te Mann im in der Tat rten, prüfend Schilde. Bilde. Nummer. nannte arvete eben. mentboden, 48 n Rabizded decke. enholz, 6 I vert abzu enzeug zu Ιδαφ. fdm Hängele Rebleinded g mit Pupfe ag, den 18. be, zur Ginid Nr. 224. Erstes Blait. Insertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Oberbeffen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Betitzeile 30 refp. 40 Pfg. Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Selters weg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362. Samstag, den 23. September 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfq. in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchen: fich) Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Volizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheisen. Der Zwift um Marokko. ( Ein Interview.) Ein in Paris lebender Diplomat äußerte sich in einer Unterredung eingehend über die schwebende Marokkofrage und entwickelte folgende Gesichtspunkte: Im Jahre 1867 wollte Napoleon III. das Großherzogtum Luxemburg von Holland kaufen. Bismarck kam hinter das geplante Geschäft und enthüllte die Vorgeschichte des Projekts. Dadurch wurde Frankreich gezwungen, auf Luxemburg zu verzichten. Die Rivalität zwischen Frankreich und Preußen trat zum erstenmal klar an den Tag. Die luxemburgische Frage wurde einer internationalen Konferenz unterbreitet, aber drei Jahre später kam es zum Kriege zwischen Frankreich und dem unter der Führung Preußens vereinigten Deutschland. Soll die Marokkoangelegenheit jest zu ähnlichen Konsequenzen führen? Fast hat es den Anschein.(?) Die Frage ist in diesem Augenblick feine müßige, obwohl man im großen Publikum nicht recht an den Ernst glauben wiu. Die Verhandlungen rücken nicht recht vom Fleck, so daß es den Anschein hat, als wenn die Situation recht verfahren wäre. Die Landung des deutschen Kaisers in Marokko betrachteten die Franzosen als eine Drohung, das ist zweifellos. Man war auf den Krieg gefaßt. Als man zu wissen glaubte, in Deutschland herrsche Mißstimmung, weil der Minister Delcassé allen Annäherungsversuchen ablehnende Passivität gegenübersetzte, ließ man Delcassé fallen. Nun war man überzeugt, daß auch Deutschland gleichsam als Aequivalent Frankreich in Marokko freie Hand lassen werde. Aber man übersah die durch das persönliche Eingreifen des Kaisers der deutschen Diplomatie gegebene Richtschnur. Die Verhandlungen begannen mit Mißtrauen auf beiSen Seiten. In Paris mußte man sich davon überzeugen, daß Deutschland greifbare materielle Interessen versocht. Das verführte die Franzosen zu der Annahme, von deutscher Seite werde die Vorherrschaft in Marokko angestrebt. Obwohl die Abmachung, die im Monat Juli getroffen wurde, diesen Verdacht hätte zerstreuen sollen, gewann man doch noch fein volles Vertrauen. Namentlich das Verlangen Deutschlands, die Reform des marokkanischen Finanzwesens und der Polizei solle für kurze Zeit international geregelt werden, stieß auf Widerstand. Die französischen Diplomaten fürchteten, das könne zu einer allmählichen Erweiterung der internationalen Kontrolle und der Verdrängung Frankreichs führen. Auch hinter der von Deutschland besonders betonten wirtschaftlichen Gleichstellung der Nationen titterte man versteckte Absichten. Gerade das Abkommen vom Juli führte in den letzten Tagen hartnäckige Diskussionen zwischen dem deutschen Vertreter Dr. Rosen und dem französischen Beauftragten Nevoil herbei. Dadurch wurde es klar, daß bei dem Abschluß weder hüben noch drüben volles Einverständnis gewaltet hatte. Vielleicht machten auch Politiker aus der Schule Delcassés erneut ihren Einfluß geltend, jedenfalls Tag der formelle Abbruch der Verhandlungen sehr nahe. Glücklicherweise liegt die Entscheidung bei den leitenden Staatsmännern Rouvier und Bülow. Rouvier ist in Baris eingetroffen und es steht zu erwarten, daß seine Einficht alsbald den Sieg davonträgt über den einseitigen Maroffo- Fanatismus, der in manchen Diplomatenkreisen umgeht. In Berlin wird der französische Ministerpräsident ficher volles Verständnis finden. Der Erfolg der Konferenz soll durch vorherige Einigung über das Programm gesichert werden. Das ist notwendig, damit keine der beiden Parteien schließlich das Gefühl der Niederlage gewinnt. Mehr wie schlimm wäre ein solcher Ausgang; er könnte gar zu leicht eine Entwickelung herbeiführen, die derjenigen in dem erwähnten Falle Luxemburg ähnelte. Wenn man diese Gefahr in Frankreich und Deutschland berücksichtigt, kann es unmöglich schwer fallen, EmpCeibungen werdefindlichkeit und Mißtrauen zu verbannen. en. Verfand nad ngebote find be Der Mufcift be borm. 11 1 ber 1905. eubauten Einbrud G. fugt für Gies * Die Verhandlungen scheinen sich trotz der in den Aeußerungen des Pariser Diplomaten zutage tretenden Bedenklichkeit doch einem günstigen Ausgang zu nähern. Die am Donnerstag stattgefundene Unterredung Dr. Rosens mit Rouvier soll einen wesentlichen Fortschritt gebracht und die Lage in befriedigender Weise geklärt haben. Rosen hatte gestern wieder eine Besprechung mit Revoil. Die Besprechung Rouviers mit dem Fürsten Radolin findet heute nachmittag statt, da Rouvier dem Minister Witte zu Ehren ein Frühstück gibt. Wie von maßgebender Stelle in Paris erklärt wird, ist die Meldung eines Morgenblattes, daß an die Eventualität gedacht würde, etwaige Meinungsverschiedenheiten in der Marokkoangelegenheit einem Schiedsgerichte zu unterbreiten, durchaus aus der Luft gegriffen. Frgendwelche grundlegenden Differenzen bestehen nicht mehr. Kämpfe in Deutsch- Afrika. Das Gouvernement von Deutsch- Ostafrika meldet, daß tam Bake Offer Hauptmann Merker die aufständischen Eingeborenen in richten" erbeten. einer Reihe von Gefechten in den Kitschibergen geschlagen habe. Die Rebellen erlitten große Verluste, auf deutscher Seite wurde nur ein farbiger Soldat verwundet. Wie weiter berichtet wird, sollten dreißig Mann Marineinfanterie mit der Verstärkung für Morogoro unter Hauptmann Freiherrn von Wangenheim am 21. September mii ,, Bussard" nach Bagamoyo gehen, um dann nach Morogor zu marschieren. Zur Beendigung der Pazifizierung von Morogoro werden nach Eintreffen dieser Verstärkung dem Hauptmann v. Wangenheim über 160 Asfaris außer der Marineinfanterie zur Verfügung stehen. Dreißig Mann Marineinfanterie und zwei Kompagnien Farbige werden Mitte Oftober in Kilwa zum Vorgehen auf Liwale- Songea bereit sein. Im Bezirk Lindi steht Hauptmann Seyfried mit 30 Mann Marineinfanterie und 100 Askaris; erstere sollen eine feste Stellung bei der Missionsstation Massassi besetzen. Auch der Stamm der Wahehe im Aufstand. Bisher hatte man angenommen, daß die kriegerischen Wahehe dem deutschen Regiment treu geblieben wären. Das hat sich leider nach den neuen Nachrichten nicht bestätigt. Der Benediktiner- Abt Norbert traf mit flüchtenden Missionaren aus Rigonsera und Peramiho am Niassa- See ein. Der Telegraph nach Tabora ist in Ordnung. Von Mahenge und Songea liegen keine Nachrichten vor. Hauptmann Nigmann hatte mit der Kompagnie Iringa Mitte September ein siegreiches Gefecht in Uchungwe auf der Grenze der Bezirke Mahenge und Iringa gegen Wahehe und Wambunga. Auf deutscher Seite wurden 3 Farbige getötet und 4 derwundet. Der Feind erlitt schwere Verluste und zog sich in der Richtung auf Isakara zurück. Hauptmann Nigmann unternahm sofort die Verfolgung. Ein deutscher Offizier, Oberleutnant Martin Sandrock, wurde bei einem Gefecht schwer verwundet und starb in Massanga. In Deutsch- Südwestafrika. Die über England verbreitete Nachricht von dem Verlust eines deutschen Konvois an Hendrik Witboi scheint auf einen wesentlich unbedeutenden Vorfall zurückzuführen. Jetzt wird aus Kapstadt berichtet, die Deutschen meldeten, daß Morenga den Waffenstillstand brach und Rindvieh raubte; sie gäben zu, daß Trothas Umgehungsbewegung gegen die Witboi bisher erfolglos gewesen sei. Eine zweite Depesche erklärt, daß Morenga 200 von Major Eckhardts Pferden und Rindern erbeutet habe. Es wird noch immer Bestätigung auch für diese angeblichen Mißerfolge unserer Truppen abzuwarten sein. In jedem Falle wäre es betrüblich, wenn sie sich bewahrheitete, zumal auch das Kesseltreiben gegen Witboi erfolglos geblieben ist. Arbeiterverficherungs- Kongress. ( Eig. Bericht.) Wien, 22. September. Das überaus taktvolle und bestimmte Eingreifen des Geheimen Rats Dr. Boe dicker verhinderte gestern das Wiederaufleben des Zwists vom Mittwoch. Während der fünfstündigen Sigung tamen 40 Redner zum Wort. Zum Schluß zollte man der geschickten Leitung Dr. Boedicers allgemeine Anerkennung. Zu Ehren der Kongreß- Teilnehmer hatte die niederösterreichische Handels- und Gewerbekammer abends einen Empfang veranstaltet, zu dem sämtliche hiesige und fremde Delegierte, der Leiter des Handelsministeriums Graf Auersperg und zahlreiche Kongreßteilnehmer erschienen waren. Von allen Seiten wurde der Wunsch zum Ausdruck gebracht, durch gemeinsame Arbeit die schwebenden Fragen der Lösung entgegenführen zu können. Handelsfammerpräsident von Kink wies auf den erfreulichen Umstand hin, daß sich; Vertreter der Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu vereintem Wirken zusammengefunden hätten. Der Abend verlief in bester Weise. In der heutigen Sigung befaßte sich der Kongreß mit der Frage der internationalen Unfallstatistik. Regicrungsrat Kaan schlägt eine Resolution vor, wonach der Kongreß mit großem Interesse jene Beschlüsse zur Kenntnis nimmt, die bei der diesjährigen Tagung des Internationalen Statistischen Instituts in London in Angelegenheit der Einrichtung einer internationalen Unfallstatistik gefaßt wurden. Der Kongreß beschließt die Einsetzung einer Kommission zum weiteren Studium der Frage und beauftragt die Kommission, sich mit der vom Internationalen Statisti schen Institut eingesetzten Kommission ins Einvernehmen zu setzen. Sodann referierte Klein über die Frage der Errichtung einer internationalen Unfallstatistik auf Grundlage der Erfahrungen der deutschen Unfallstatistik. Politische Rundschau. Deutsches Reich. * Das Inkrafttreten des neuen Zolltarifs am 1. März 1906 macht die Aufstellung eines neuen Statistischen Warenberzeichnisses notwendig. Der Entwurf ist nach Anhörung der Sachverständigen für die Wertermittelung schon seit Monaten im Kaiserlichen Statistischen Amte fertiggestellt. Im Laufe der letzten Woche hat eine eingehende Beratung im Reichsamte des Innern stattgefunden. An der Hand des Ergebnisses dieser Beratung wird der Entwurf einer Umarbeitung im Kaiserlichen Statistischen Amte unterzogen werden; es ist zu hoffen, daß er noch vor Weihnad ten dem Bundesrate zur Beschlußfassung vorgelegt werden kann. Während das bisherige Warenverzeichnis etwa 1200 Nummern umfaßte, muß das neue nicht unerheblich mehr, möglicherweise annähernd 2000 Nummern enthalten. sk nommen. * Die Aeltesten der Berliner Kaufmannschaft haben nun auch zur Fleischteuerung Stellung genommen. Wegen der Höhe der Fleischpreise beabsichtigen sie vom Standpunkte der Industrie und des Handels Berlins aus bei den Reichs- und Staatsbehörden darauf zu dringen, daß Maßnahmen ergriffen werden, welche die aus der Fleischnot dem Handel und der Industrie drohenden Gefahren zu beseitigen geeignet sind. Was den Handel mit Vieh, Fleisch und Fleischwaren aus dem Auslande betrifft, so liegt er infolge der zahlreichen Einfuhrverbote und der Einfuhrerschwerungen gänzlich darnieder; es ist ihm jede Möglichfeit, zur Beseitigung der Teuerung tatkräftig eingreifen und dabei auch seine eigene Position kräftigen zu können, geDiese für das deutsche Wirtschaftsleben überaus bedenkliche Situation wird nach der Ansicht der Aeltesten im kommenden Frühjahr, wenn die neuen, erhöhten Zölle auf Vieh und Fleisch in Kraft treten werden, eine Verschärfung erfahren. Die Stadtverordneten und der Magistrat zu Magdeburg nahmen mehrere gegen die Fleischteuerung gerichtete Anträge einstimmig an. Diese Anträge betrafen die Absendung von Eingaben an die Reichs- und Staatsregierung zur Deffnung der Grenzen für die Vieheinfuhr und ferner die schleunige Einberufung eines deutschen Städtetages zur Veranstaltung einer Kundgebung gegen die Fleischteuerung. Eine vom deutschen Fleischerverband nach München einberufene Versammlung nahm scharfe Resolutionen gegen die Teuerung an. Im Laufe der Diskussion gab der Ministerialrat Keller die Erklärung ab, daß das Ministerium des Inneren nicht abgeneigt sei, die Fleischversorgungskommission wieder einzuberufen, wenn ein positives Ergebnis zu erwarten sei. - - * Die Schaffung eines gemeinsamen Oberverwaltungsgerichts für die thüringischen Staaten wird von den beteiligten Kreisen angestrebt. Im nächsten Monat findet in Arnstadt eine Konferenz aller thüringischen Handelsvertretungen in der Angelegenheit statt. * Zu den Gerüchten über den Rücktritt des preußischen Handelsministers Möller äußerte sich der Minister selbst folgendermaßen:„ Das Gerücht von meinem Rücktritt ist nichts als ein müßiges Geschwätz. Es gibt natürlich Bersonen, die von Zeit zu Zeit derartige Gerüchte immer wieder in die Presse lancieren: einmal sind sie ja wahr, und dann sind die Gewährsmänner jener Notizen natürlich die großen Männer. Von einer Amtsmüdigkeit meinerseits ist absolut nicht die Rede; ich habe natürlich keine Lust, mich im Dienste zu verschleißen. Aber das kann ich wohl sagen: wohl niemals gab es eine Zeit, in der es mir ferner gelegen hat, vom Amte zurückzutreten, als es die jetzige ist." * Der in Jena tagende sozialdemokratische Parteitag behandelte gestern die rFage des Massenstreiks. Da Bcbel das Referat übernommen hatte, war der Saal überfüllt. Er empfahl in längerer Rede eine Resolution, die dahin geht, daß gegenüber den Versuchen der herrschenden Klassen, den Einfluß der Arbeiterschaft zu schmälern, die Arbeiter mit allen Mitteln für volle Gleichberechtigung kämpfen und jeden Angriff darauf abwehren müßten, wobei er die MassenArbeitseinstellung als eines der wirksamsten Mittel betrachte. Eine in diesem Sinne gehaltene Resolution wurde schließlich einstimmig angenommen. ** Rufsland. Im Sächsischen Garten in Warschau wurde durch einen unbekannten jungen Mann eine Bombe geworfen. Einige Personen wurden verletzt. Auch gegen das Bankgeschäft von Scheneschewski wurde eine Bombe geschleudert, die indessen nur den Balkon der Häuser traf. In Baku wird die Aufnahme der Arbeiten in den Naphtha- Werken durch den Mangel von Arbeitern sehr erschwert. In Batum wurde eine geheime Waffen- Niederlage entdeckt. Schweiz. ** Der in Luzern tagende Friedenskongreß nahm einstimmig eine Resolution an, die den Wunsch ausdrückt, daß fich Schweden, Norwegen und Dänemark für alle Zeiten neutral erklären möchten. Die Neutralität soll sich auf ihre fontinentalen und insularen Territorien, sowie auf die wichtigsten Gewässer, die ihre Territorien trennen, erstrecken. Afien. ** Die Truppen in Korea und die Seestreitkräfte waren bisher noch von dem Waffenstillstand zwischen Russen und Japanern ausgeschlossen. Jetzt ist auch für diese Teile der im Kampf gewesenen Heere der Waffenstillstand vereinbart worden. In der Kornilow- Bai fand eine Besprechung des russischen Admirals Jessen und des japanischen Admirals Schimamura statt, um die Bedingungen des Waffenstillstandes zur See auszuarbeiten. In der fünfstündigen Besprechung wurde die Demarkationslinie festgelegt und die Ausschließung von Kriegskonterbande bestimmt. Ueber einen Geheimvertrag zwischen Rußland und Japan soll der Rechtsbeistand der Russen Professor Martens Angaben gemacht haben. Darnach habe der Zar den größten Teil Jeines Privatvermögens in amerikanischen Eisenbahnwerten angelegt, und diese Gelder sollen der japanischen Regierung zur Erschließung Koreas zur Verfügung gestellt werden. Die Runde klingt recht märchenhaft. Nach genauen Berechnungen der Marineverwaltung wird der Totalschaden der russischen Marine während des Krieges auf 300 Millionen Rubel angegeben. Hof und Gesellschaft. Der Kaiser ist in Begleitung der Kaiserin und der Prinzessin Victoria Luise bei prächtigem Wetter in Rominten angekommen. Zwei Mädchen überreichten der Kaiserin und der Prinzessin Blumensträuße. Unter dem Jubel des aus der ganzen Umgegend zusammengeströmten Publikums fuhren sodann die Fürstlichkeiten durch die reichgeschmückte Dorfstraße, an der die Schule von Groß- Rominten Spalier bildete, nach dem Jagdschloß Rominten. Das Wetter ist prächtig. ** Die Mutter der deutschen Kronprinzessin, die verwitwete Großherzogin Anastasia, ist von Gelbensande nach Cannes abgereist. Zum chinesischen Gesandten in Berlin ist Yang, der bisherige Gesandte in Wien, ernannt worden. An seine Stelle tritt Lichingtai, ein Sohn des verstorbenen Lihungtschang. Deer und flotte. Vermehrung des deutschen See- Offizierkorps. Eine Faiserliche Kabinettsordre sette dem Vernehmen nach die Vermehrung des See- Offizierkorps diesen Herbst um 142 Stellen fest. Soziales Leben. Aussperrung in der Elektrizitätsindustrie in Berlin. Die Differenzen in den Berliner Elektrizitätswerken haben zu der Aussperrung von 8000 Arbeitern geführt. Die Bewegung scheint weitere Kreise ziehen zu wollen, so daß ein Streit von 50 000 Arbeitern droht. Nab und fern. f Von der Cholera. Die Cholera- Gefahr kann wohl als endgültig beseitigt angesehen werden. Aus dem infizierten Gebiet liegen nur einzelne wenige Meldungen vor. In Berlin ist unter verdächtigen Erscheinungen ein Schiffer erfrankt, der von der Oder mit seinem Kahn gekommen war. Er ist ins Krankenhaus abgeführt. Zu größerer Sicherheit sind die Flußbadeanstalten in Berlin geschlossen, weil die Möglichkeit einer Einschleppung durch die Schiffer aus den berseuchten Gewässern nicht ausgeschlossen ist. † Hamburgs neuestes Bahnprojekt. Die Stadt Hamburg will eine Straßen- und Vorortbahn bauen, da die Straßenbahn überlastet ist und den Verkehr nicht mehr bewältigen fann. Nach langen Differenzen über die Ausführung haben sich nun Senat und Bürgerschaft auf ein Projekt geeinigt, dessen Baukosten 40 Millionen Mark betragen. Dazu kommen noch 1 Millionen Mark, die ein großartiger Straßendurchbruch vom neuen, noch im Bau begriffenen Zentralbahnhof nach dem Rathausmarkt verursacht. Der Betrieb der Bahn wird nicht vom Staate übernommen, sondern soll im Submissionswege an eine Privatgesellschaft vergeben werden. † Eisenbahnunfälle. In der Nähe von Zobten entgleiste infolge eines Schienenbruches ein Personenzug. Die Lokomotive, der Postwagen und ein Packwagen stürzten vom Bahndamm hinab. Personen wurden nicht verlegt. Auch ein anderes Eisenbahnunglück, das sich auf Bahnhof Martinstein ereignete, ging ohne Schädigung von Menschenleben ab. Dort fuhren infolge Ueberfahrens des Einfahrtssignals zwei Güterzüge aufeinander. Sieben Wagen entgleisten. in Sachsen- Meiningen geboren, hat also ein Alter von 65 Jahren erreicht. In Meiningen lebte er seit 1885, naddem er vorher in verschiedenen Orten Desterreichs als Lehrer und Schriftsteller tätig gewesen. Von seinen Werken errangen namentlich Zlatorog"," Frau Holde"," Sommermärchen", die Spielmanns- und Wanderlieder große Anerkennung und Verbreitung. OP Professoren- Austausch zwischen Amerika und Deutschland. Der Physiker Professor Oswald von der Leipziger Universität ist nach Amerika abgereist, um in der HarvardUniversität Vorlesungen zu beginnen. Es ist das die erste Folge des vom deutschen Kaiser angeregten Professorenaus: ausches. Aus dem Gerichtsfaal. § Die Polizeistunde für Bahnhofswirtschaften. Der Feriensenat des Thüringer Oberlandesgerichts erkannte da hin, daß die Polizeistunde auf Bahnhofswirtschaften keine Anwendung finde, da die Wartesäle der Bahnhöfe, selbst wenn sie von Nichtreisenden aufgesucht würden, doch ihrem Wesen und Zweck nach einen von dem Gewerbebetrieb der Eisenbahnunternehmungen unlösbaren Teil bilden. Ein praktisch brauchbares, sicheres Erkennungszeichen für Nei sende und Nichtreisende gebe es nicht, wenn man nicht etwa durch Anordnung des Fahrkartenvorweises dem Verkehr geradezu unerträgliche Fesseln anlegen wolle. Sihung der Stadtverordneten Gießens. ?? Gießen, 22. September 1905. Diese erste Sigung nach den großen Ferien war im Großen und Ganzen für die Allgemeinheit weniger interessant; bei Punkt 3: die Teuerung der Lebensmittel gab es eine etwas zugespitzte Debatte. Die Stadtverordneten waren bis auf die drei Stadtv. Faber, Haberkorn und Heim vollzählig erschienen. Neben dem Oberbürgermeister waren auch alle 3 Beigeordnete anwesend. = Nach stattgefundener Auslosung von Schuldverschreibungen aus den Anlehen 1893, 1894 und 1895 teilt D.-B. Mecum mit, daß kommenden Sonntag in der Stadt- Mädchenschule eine Blumen Ausstellung stattfinde, wobei die Schulmädchen die ihnen anvertrauten Blumen und Pflanzen mit zur Schau bringen. Die bestgepflegten Blumen tragen dem betreffenden Kinde eine Auszeichnung ein. Die Parzellen vermessung rechts der Lahn geschieht durch den Stadtgeometer. Hierauf ging man zum nächsten Punkt: - Die Teuerung der Lebensmittel über. D.-B. Mecum berichtete, daß die Sozialpolitische und die Finanzkommission in einer gemeinschaftlichen Sigung die zur Zeit sehr wichtige Frage beraten haben und folgenden Beschluß: Ergänzung, daß wenn betr. Fischversorgung ein Ergebnis innnerhalb 8 Tagen mit den hiesigen Händlern nicht erzielt wird, die Stadt den Bezug und Verkauf dann selbst in die Hand nehmen soll. Hierfür wurde ein Kredit von 7-800 Mart bewilligt. - ** Der G Punkt 4 der T.-D. umfaßt Otto Soni 8 Dispensgesuche. Philipp Horn will an seinem in der Großen Mühlgasse gelegenem Hause einen Erter anbringen; wird genehmigt. Kaufmann Konrad Schmidt am Seltersweg läßt bekanntlich an Stelle seines alten abgerissenen Geschäftshauses einen Neubau errichten. Da wenig Terrain zur Verfügung steht, wird ihm genehmigt, daß die nach den Anliegern zu gelegenen Fenster eine Entferung von weniger als 3 m haben können. Die nachgesuchte Erlaubnis zur Errichtung eines Schaufensters nach dem Treppenhause zu wird verneint. Die vom Gärtner Louis Becker nachgesuchte Errichtung von 2 weiteren Treibhäusern hinter seinen 3 alten am Steinbacher Weg findet teinen Widerspruch. Louis Hell mold will schon ist an der längs des BahnDammes projektierten Straße in der Schwarzlach ein Wohnhaus errichten. Die Bauerlaubnis wird ihm versagt, da man erst die vorhandenen Straßen( Weser-, Eder-, Schott straße, Afterweg) ausbauen will. Die Attienbrauerei resp. Herr Bichler will in der Kaplansgasse 10, wo Konzession ist, einen Umbau des Hauses vornehmen, um vergrößerte Loftalitäten zu bekommen. An der Straße muß für den neuen Fluchtlinienplan ein Streifen liegen bleiben, dafür will die Stadt eine gleich große Fläche von dem dahinter liegenden Stadtgraben abtreten. Will die Brauerei - - bereinigungsfo mann" ernann ** Zum Darmft. Täg Nachrichten bi änderungen wie des öfftere Heute wird un Rothe demn und Rechts zu feinem Na formiert find, Blätter ganz ** Die läßlich der La Maing liegt a Ginficht offen ** Model hobenen Hetrute ftellung. Mit Modell 98 eingef Regimentern bere ** Nach den nahmen für Eintr Tausend Mart Sonntag betrug Große Aufwendi ** Die für das Großher in Groß- Gera Ausstellung der burgs verbunden ?? Geschä hold in der Lu 25jähriges Befo Geschäftsfreunde mertfamfeiten nic ? Grünberg Ettingshausen un konferenz der B auch noch das andere übrig bleibende Terrain taufen, werden Wandwirtschaftli 30 Mart pro qm festgesetzt. Konrad Häuser beabsichtigt Mainz troß der ü Riegelpfad 22 ein Hinterhaus zu errichten. Es ist dies ein freier Platz, die Baud putation erblickt hierin ein Ausschlachten des Geländes und beantragt Abweisung des Gesuches. Geschieht. Frau Dr. Fett ist um Eclaubnis der Errichtung von Nebengebäuden( die für Aborte und Treppen dienen) für Grünbergerstraße 23 eingefommen. Da solche an öffentlichen Straßen nicht stehen dürfen, fie fich aber auf die gleichen Zustände des Rebenanliegers Trageser Meyer beruft, wird das Gesuch genehmigt, wenn auch sie wie Herr Meyer einen gleichen Revers anerkennt, wonach auf Anfordern der Stadt jederzeit die Gebäude wieder niedergelegt werden können. Mit dem Bau der Irrenanstalt soll im nächsten Jahr begonnen werden. Jetzt foll das Pförtnerhaus erbaut werden, damit so bald wie möglich auch ein Baubureau am Blaz errichtet werden kann. Die Genehmigung, das Pförtnerhaus gleich massiv ausführen Bunft 5: Einsprüche von den zu können, wird erteilt. Herren Bischoff und Appel gegen den Fluchtlinien plan für die Wilhelmstraße zwischen Ludwig- und Ebelstraße, zeigte, daß die Stadtverwaltung streng bemüht ist, den Charakter der Wilhelmstraße als Villenstraße beizubehalten. Die beiden genannten Anlieger wollen statt 8 m nur 5 m Vorgärten auf der bezeichneten Teilstrecke. Das Haus sprach sich aber nur für gleichmäßige Baufluchtlinie, also 8 m Vorgärten, aus. An der Licherstraße befizt die Stadt noch 3 fleine Baupläge. Eine praktische Verwendung auch für später fann nicht in Frage tommen und wird darum der Verkauf derselben beschlossen. Stadtv. Dr. Ebel rahm hierzu als Anhänger der Bodenreform das Wort ind ermahnte, daß die Stadt so wenig wie möglich Gelände verkaufen solle, da nach Berechnung oie Einwohnerzahl Gießens fich in 50 Jahren mehr wie verdoppelt habe und der Grund und Boden infolgebeffen immer mehr im Werte steige. Dem Heinrich Winn wird genehmigt, daß er den Stadtbach im Zuge der Großen Mühlgasse mit einem Fußsteg, der 1 m breit ist, überbrücken fann. Der Herstellung eines schienen. freien Ueberganges im Zuge der Frankfurterstraße, also Berlegung der Frankfurter- und damit zusammenhängend der Liebigstraße, brachte teine lange Debatte. Der D.-B. - art. Man beantragt, von Aufhebung des Oftrois auf Fleisch usw. abzusehen, dagegen in Gemeinschaft mit anderen Städten bei der Staats- und Reichsregierung wegen Oeffnung der Grenzen für gesundes Vieh und Gestattung der Einführung aus. ländischen Fleisches vorstellig zu werden" als praftisch befunden und selbigen der Versammlung zur Stadtv. Krumm fritisierte diesen Antrag in einer mitunter nicht sehr feinen Weise, tritt ganz entschieden für Aufhebung des Oftrois auf Fleischwaren ein und bedauert, daß diese Kommissionen nicht mehr Organisations, und Geschäftsgeist gezeigt und die Versorgung der Stadt mit Seefischen nicht selbst in die Hand genommen habe. Von Stadtv. Schmall werden die Angriffe scharf zurückgewiesen, die Kommiffionen haben getan was sie im Intereffe der Stadt zu tun in der Lage seien. Die Aufhebung des Oftrois auf Fleischwaren tönne aber unmöglich beschlossen werden, es bedeute dies sonst einen Ausfall von ca. 40000 Rt. im Stadt Budget oder die Kommunalsteuern müßten um 6% erhöht werden. Ob dies ratsam sei, da erst vor furzem eine 12% Erhöhung eingetreten ist, möchte er sehr bezweifeln. Im Uebrigen solle doch der Stadtv. Krumm erläuterte an Hand einer Zeichnung, wie es eventuell möglich mit praktischen Vorschlägen fommen, soll Mittel und wäre, aber der Stadt tofte das nahezu 200 000 Bege angeben, wie die Stadt den Ausfall decken und Dbgleich die Eisenbahnverwaltung recht bald einen definitiven Bescheid haben möchte, da sie den Wärterposten eingehen Sonstige Besserungen vornehmen fann. Er tomme immer mit Redensarten, aber nie mit Tachsachen. Der D.B. habe lassen will, sagte man sich doch, die Stadt kann noch warten, durch Zahlen bewiesen, daß ein wirklicher Viehmangel auf so brennend ist für sie die Frage noch nicht. Zur Ausdem städtischen Schlachthof noch nicht vorhanden gewesen führung des Projektes wäre( nach Angaben des D.-B.) ſei. Stadto. Justizrat Dr. Gutfleisch greift hierauf notwendig, daß die alte fatholische Kirche zum Teil und die Es wurden in die Debatte ein. Er sagt, daß hier nicht der Platz sei alte Klinif ganz angefauft werden müßten. dann weitere Kanalarbeiten an Jäger& Rumpf und die Frage: Hebung der Fleischnot zu prüfen; er halte auch eine Eingabe an die Regierung oder Bundesrat für ganz die Pflasterarbeiten für die Straße neben der Veterinäranstalt unpraktisch, selbst im Sinne einer demonstrativen Resolution. an Suchan Krofdorf vergeben. Gegen den Eintritt Es sei das ein bescheidener Wunsch, aber wie gesagt, eine des Fabrikanten Georg Throm in die Bachtgemeinschaft am Bei Puntt 13: praktische Erfahrung wird sie nicht ergeben. Wohl aber Seltersberg wurde nichts eingewendet. würde er sich freuen, wenn der Tag fommt, da das Dftroi Gewährung freier Lehrmittel an den Volksschulen war man geganz fällt, denn es ist dies immer s. E eine ungleiche teilter Meinung. Schulvorstand und Schulfommission wünschen, Besteuerung der Bürger; andererseits ist er nie im Zweifel daß nur noch neue Bücher ausgegeben werden möchten, um bahn fuhr und daher stark beſetzt war. Durch die Entglei gewesen, daß eine Stadt wie Gießen das Oftroi nicht auf auch der Uebertragung von Krankheitsstoffen, was mit alten einmal, sondern nur nach und nach abschaffen solle. Wir gebrauchten Büchern doch geschehen fann, vorzubeugen. Die sind jetzt mitten im Jahr, die Steuern sind für das laufende Mehrkosten betragen nur rund 225 Mr. Stadtv. Jann Geschäftsjahr festgelegt und auch er halte deshalb die Auf- ist für diesen Votschlag nur deshalb, weil jede neue Aufhebung des Dftroi für eine sehr bedenkliche Sache. Ob aber lage eines Buches anders ist. Andererseits ourde angeraten, das Fleisch wirklich im Preis zurückgeht, wenn das Oftroi man solle doch wegen der Ansteckungsgefahr nicht so ängstlich aufgehoben wird, könnte er nicht voraussehen, die Erfahrungen sein, auch immer bestrebt sein, zu sparen und die Kinder bei den Bäckern hätten anders gelehrt. selbst würden Stadto Krumm wenn sie wissen, daß sie die ihnen austommt nochmals auf die Fleischnot zu sprechen und be gehändigten Bücher nach Schluß des Jahres wieder zurück. Die Abgeben müssen hauptet, daß die Quantität und besonders die Qualität im mehr zur Ordnung erzogen. † Verdorbene Wurst. In Gültstein im Württembergischen sind fünfzig Personen unter Anzeichen von Vergiftungen zum Teil schwer erkrankt. Bei einigen traten Lähmungserscheinungen ein. Die Krankheit schreibt sich vom Genusse schlechter Wurst her. † Selbstmord eines polnischen Agitators. Der aus dem polnisch- akademischen Geheimbundsprozeß bekannte und aus dieser Ursache aus dem Justizdienste entlassene Bankdirektor Dr. Karás wurde in Posen von einem Eisenbahnzug überfahren und sofort getötet. Es scheint sich um Selbstmord zu handeln. † Schweres Unglück auf der Straßenbahn. In Jossy entgleiste ein Wagen der Straßenbahn, der nach der Rennsung wurde der Wagen gegen ein Haus geschleudert. Füns Personen verloren dabei das Leben. † Selbstmord ans Gram. Aus Gram um den Tod seiner Frau nahm in einem Park bei Florenz der General Quara tesi sich das Leben. Der Unglückliche war Kommandant der Artillerie zu Bologna gewesen und hatte früher als Instruk teur der Artillerie in Japan geweilt. † Verhafteter Falschmünzer. Nach längerem Suchen ist es der Wiener Kriminalpolizei gelungen, dem Urheber der in Desterreich verbreiteten falschen Fünfzigkronen- Noten aus die Spur zu kommen. Die Falsifikate wurden von London aus vertrieben, und dort ist ein gewisser Nuchem Schapira, ihr Verfertiger, verhaftet worden. † Bergsturz in Sizilien. Eine fürchterliche Statastrophe wird von der Insel Sizilien gemeldet. In der Schwefelgruben- Gegend wurde ein Erdbeben gespirt. 3u gleicher Beit tobte ein heftiges Gewitter. Eine der Schwefelgruben stürzte ein und verursachte einen ungeheuren Bergsturz. Ein Dorf an dessen Fuß wurde vollständig verschüttet. Die Opfer der Katastrophe zählen nac) Hunderten. Kunft und Wiffenfchaft. BN Rudolf Baumbach 7. Der Dichter Rudo., Baumbach ist in Meiningen gestorben. Er war 1840 zu Stranichfeld - - - - - - - Grünberg int teilungen des 2 tommenden Geme erklärt und die a 490 000 Mt. geze 11 402 000 Mt. t Ahre Genehmigung aus über Nieder- un Ettingshausen und einen Höhenzug un in die Linie Gieße Berhandlungen m ins Schleppen get zuführen, daß d Bußbach- Lich, finden foll, anfü der Ansicht, daß per Strecke nach adurch große Tr ? Laubach, 25 und Eisenstein zufa pilger und F Der Befangberein at 25 Jahren ist, egen das Jubelpaa das All 23fe Biehung am eleganter Wa Gefa Metpferd mit Stuhlwagen mi 17 Pferde oder F Vergleich zu früher doch wesentlich zurückgegangen sind. ftimmung ergab, daß wie bisher noch gut erhaltene alte 55 andere Gewi Weiter sagte Stadtv. Krumm, bei Zurückweisung der ihm vom Stadiv. Schmall gewordenen Entgegnungen, wörtlich: Ich wußte noch nicht, daß Herr Schmall in der Finanztommission gewesen ist. Hierüber allgemeine Heiterfeit. ( Auch wir finden diese Erklärung für, gelinde gesagt, recht sonderbar. Die Herren wissen doch ganz genau untereinander, welchen Spezialfommissionen sie angehören. D. Red.)- Stadtv. Haubach unterstützt die Resolution, auch wenn sie nur demonstrativ ist; betr. Oftroi ist er nicht für Aufhebung. Wegen bes beantragten städtischen Fischverkaufs ist er der Ansicht, man solle sich nicht in private Geschäftsangelegenheiten mischen. Hierauf wird der Antrag nach Beschluß der beiden Kommissionen angenommen mit der Zum Bücher weiter zur Benußung ausgegeben werden. Schluß der T.-D. wurden Wirtschaftstonz ssionen erteilt dem Heinrich Busch für Kanzleiberg 5( Ede Sonnenstraße), dem Jakob Wörner für Weftanlage 64( bisher Schneider), dem Karl Leven für Afterweg 7( Herkules), dem Heinrich Blum 3. Licherstraße 57( bisher Hengst'sche Wirtschaft), dem Friedrich W. Schmidt für Hotel Vittoria, dem Hermann Schrödel für Schotts Weinstube, dem Franz Buchberger für Riegel. pfad 38, dem Karl Textor für die Liebigshöhe" und dem Reinh. Buß für den Neuen Saalbau". Verneint wurde die nachgesuchte Konzession dem Schreiner Emil Schön für Ecke Ebel- und Wilhelmstraße und dem Hermann Euler für Ludwigstraße 57. H L.F.Ohn und 92.000m Gebrauch! Leipzigerstr. 29,( Edhe Fr Filiale: Berlin ein Ergebnis ern nicht erzielt dann felbft in in Kredit von feinem in der Lokales. 23. September 1905. ** Der Großherzog hat den Regierungsaffessor bereinigungsfommissar mit dem Amtstitel„ KreisamtGroßen Linden. Im Laufe dieses Herbstes soll dahier ein Haushaltungskursus für Frauen und Mädchen abgehalten werden.- Der hiesige dienstälteste Lehrer, Herr Bernhard, hat die Absicht, aus treten. ED. umfaßtto Schnittspahn zu Büdingen zum Feld. Gesundheitsrücksichten demnächst in den Ruhestand zu fer anbringen; Schmidt am wenig Terrain mann" ernannt. ** Zum Ministerwechsel in Hessen schreibt der Gleiberg. Die den Gleibergbesuchern wohlbekannte Wirtschaft zum schwarzen Walfisch" ist zum verkauft worden. Der Käufer wird die Wirtschaft Iten abgeriffenen Darmst. Tägl. Anz.": Vor einigen Tagen gingen Preise bon 42 000 Mt. an einen Wirt aus Duisburg ß die nach den anderungen in Hessen. Diese Nachrichten wurden, Anfang Oktober übernehmen. Nachrichten durch die Blätter von Ministerver Avon weniger wie des öffteren schon, so auch diesmal rasch dementiert. Creppenhause 34 Rothe demnächst von seinem Amte zurücktreten werde " Das Schöffengericht Erlaubnis zur Heute wird uns bestimmt mitgeteilt, daß Staatsminister verhandelte nach dem Wegl. Anz." u. a. gegen den Beder nach und Rechtsanwalt Justizrat Dr. Gutfleisch erhalten, weil er seinen Hund auf der Ortsstraße von ern hinter feinen Widerspruch.ngs des Bahn lach ein Wo Sm berfant ba Ebers, Schott Attienbrauerei gaffe 10, bo - Soweit wir in zu seinem Nachfolger designiert ſei. formiert sind, sind diese und ähnliche Meldungen anderer Blätter ganz aus der Luft ge jriffen. ** Die offizielle Gewinnliste der Verlosung anläßlich der Landwirtschaftlichen Landesausstellung in Mainz liegt auf unserer Expedition zu Jedermanns Ginsicht offen. Modell 98. Die in diesem Jahre ausge ornehmen, um hobenen Rekruten kommen am 12. Oktober zur Einat Straße muß ftellung. liegen bleiben, Modell 98 eingeführt. äche von dem Regimentern bereits zugestellt werden. Mit ihrem Jahrgange wird das Gewehr Die neuen Gewehre sind den die Brauerei r borte und Forstassessor L. B. von Krofdorf, der einen Strafbefehl Krofdorf nur mit einem Maulforb versehen, hatte fret umberlaufen lassen, anstatt ihn auch noch an der Leine zu führen, wie dies in der Polizeiverordnung die Hundesperre betreffend geboten ist. Gegen die Strafe hat B. Einspruch erhoben. Das Gericht hält mit Rückficht auf die Erkenntnis des Kammergerichts die Polizeiberordnung für ungiltig und spricht den Angeklagten fostenlos frei. * Bad Nauheim, 21. September. General Kuros patkin gedenkt zum Kurgebrauch nach hier zu kommen. Er steht eben im Begriff, die Mandschurei zu verlassen und sich direkt nach Bad- Nauheim zu begeben. ? Bingen, 22. September. Die Zweite Kammer wird fich demnächst mit der Vergrößerung des Kreises Bingen zu befassen haben. Geplant ist, vom Kreise Oppenheim Ober- Hilbersheim und vom Kreise Alzey die Drte bis einschließlich Sprendlingen abzutrennen und dem Kreise Bingen zuzuweisen. Nach den bisherigen finanziellen Ausweisen scheint die aufen, weider Landwirtschaftliche und Jubiläums- Ausstellung zu er beabsichtigt Mainz troß der über den Voranschlag hinausgehenden EinEs iſt dies ein nahmen für Eintrittskarten wit einem Defizit von mehreren erin ein Aus. Tausend Mart abzuschneiden. Die Tageseinnahme am Abweifung des Sonntag betrug 19 000 Mt. und am Montag 9000 Mt. um Eclaubnis Große Aufwendungen erfordert die Dampfschiffsverbindung. ** Die Hauptversammlung des Gewerbevereins Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. gekommen. De für das Großherzogtum Hessen wird Sonntag, den 8. Oftober, Dürfen, fie fi in Groß- Gerau abgehalten. Mit der Versammlung ist eine tegers Tragejer Ausstellung der gewerblichen Unterrichts- Anstalten Startenwenn auch fi burgs verbunden. rfennt, wond Bebäude wieder ?? Geschäfts Jubiläum. Die Gastwirtschaft Kühnhold in der Ludwigstraße 55 feiert morgen, Sonntag, ihr 25jähriges Geschäfts- Jubiläum. Die Stammtischgäste und Geschäftsfreunde im weiten Kreis werden es an Aufmertfamfeiten nicht fehlen lassen. der Fru werden. St t fo fald ove werden fann. fiv ausführen? Grünberg, 22. September. Dieser Tage fand in the bout den Ettingshausen unter dem Vorsitze von Mod- Grünberg eine linierplan für Konferenz der Vertreter der an dem Bahnprojekt Lichelstraße, zeigte, Grünberg interessierten Gemeinden statt. Aus den MitEn Charakter der teilungen des Vorsitzenden erhellte, daß die in Frage Die beiden tom menden Gemeinden ausnahmslos sich für das Projekt orgärten auf der erklärt und die auf die auf sie entfallende Summe von rund aber nur für 490 000 Mt. gezeichnet haben. Die Gesamtkosten sind auf gärten, aus.- 1402 000 Mt. veranschlagt. Die Großh. Regierung hat eine Baupläge. ihre Genehmigung beretts erteilt. Die Bahn geht von Lich fann nicht in aus über Nieder- und Ober- Bessingen, dem Wettertal, Münster, auf derfelben Eitingshausen und Queckborn, dem Eschersbach, nimmt dann als Anhänger einem Höhenzug und läuft schließlich westlich von Grünberg Daß die Stadt in die Linie Gießen- Fulda ein. Wenn in letzter Zeit die Tolle, da nach Berhandlungen mit der Firma Lenz& Co.- Berlin etwas in 50 Jahren ins Schleppen gekommen sind, so ist dieses darauf zurückund Boden in zuführen, daß die Firma die Unrentabilität der Strecke Dem Heinrich Buzbach- Lich, die in der obigen Linie ihre Fortführung im Zuge der finden soll, anführt. Demgegenüber ist die Versammlung 1 m breit ist, der Ansicht, daß die Rentabilität gerade durch den Ausbau es schienen der Strecke nach Grünberg gesichert werde, da der Bahn rterstraße, alfo dadurch große Transporte von Holz, Basalt, Braunkohlen sammenhängend und Eisenstein zufallen. te. Der D- 8 Geborene. Am 10. September. Dem Schirrmann Konrad Schomber eine Tochter, Frieda Maria Johanna; 12. Schmied Louis Döll ein Sohn, Ernst; 17. Gefangenaufseher Heinrich Ludwig Balser eine Tochter; 18. Raufmann Edgar Borrmann eine Tochter; 20. Fuhrmann Robert Theodor Armann eine Tochter, Ottilie Martha Alice; Schuhmacher Kaspar Töring ein Sohn, Georg Friedrich. Aufgebote. Marktberichte. Sielen, 23. Sepbr. Auf dem heutigen Wochenmarkt foẞteter Butter per fb 100-1.10 mt., Hübnereier per Stud 7-8 Bfg., Enteneter St. 6-7 Bfa Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Pfg., Linjen per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar T. 0.80-1.00, Hühner per Stid Mt. 1.00-1.60, Hahnen, ber Stüd 0.80-1.80, Enten per Stid 1.80-2.20, Gänse per Pfd. 00-00 Pfa., Ossenfleisch per Pfb. 72-82 fg., Rindfleisch berib. 70-72 Pfg. per Pfb. Schweinefleisch 76-86 Bfg. Schweine fleisch gesalzen per fund 0.90 Bfg., Kalbfleiso per Bfb. 70-80 5.00-600 mt. Swiebeln per St. Mir. 6.00-8.00, Weistraut Pfg. Semmelfleiso per Pfb. 50-76 Bfg., Kartoffeln pro 100 kilo 10-15 Pf. pe Stud, Zentner 3-4 Mr. Aepfel per Zentner 7-10 m.. Zwetschen be Bentner 4,00-600, Kirschen per Pfd. 00-00 Pfg Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen br Beginn der Vorftzeit überhaupt nicht, und während der ersten dret Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werben. wpenez landwirtschaftlicher Wetterviews. Boraussichtliche Bitterung in Seffen für Sonntag, den 24 September. Woltig, geringer Regen, etwas wärmer. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Berantwortlich: für die Politik und den Inseratenteii: Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn beib in Gießen ,, Zähnchen kamen schmerzlos." Das Söhnchen des Herrn Schußmann Forkel aus Hannover hat ohne irgendwelche Beschwerden acht Zähn chen bekommen, und es dürfte alle Eltern interessieren zu hören, was ihm dazu verhalf. Das Mittel war Scotts Emulsion und Herr Forkel beschreibt seine Erfahrung wie folgt: Hannover, Edenstraße 20b, den 28. Februar 1905. Ich kann Ihnen mitteilen, daß sich Ihre Emulsion bei meinem Kinde Emil vorzüglich bewährt hat und von ihm sehr gern genommen wurde. Das Kind blieb, obwohl von Geburt ganz fräftig, immer schwach und wollte absolut nicht zunehmen. Als die Bahnperiode begann, war das Kind schon vollständig heruntergekommen. Ich entschloß mich daher zur Anwendung von Scotts Emulsion und habe erreicht, daß unser Kind jeßt acht Zähne, die vollständig schmerzlos famen, bat und daß es, obwohl noch nicht ganz dreizehn Monate alt, ganz flink durch das Zimmer laufen kann. ( gez.) Fortel, Schußmann. Obwohl dieser Fall außerordentlich erscheinen mag, mit Elise Lüllig in Adelsheim. Am 20. September. Peter Schäfer, Schriftsetzer dahier sunde Kinder fangen zur Zahnzeit zu tränkeln an. ift er doch feineswegs außergewöhnlich. Viele sonst geScotts Emulsion ist für Kinder die beste Form von Lebertran, sie ist von durchaus angenehmen Geschmack und befördert, entgegen dem gewöhnlichen Lebertran, die Verdauung, anstatt Beschwerden zu verursachen. Die Scottsche ist die erste, ursprüngliche Lebertran- Emulfion; die zahlreichen Nachahmungen fommen ihr an Güte bei weitem nicht gleich, da ,, Scotts die einzige ist, die nach dem eigenartigen Scottschen Verfahren hergestellt wird. Scotts Emulsion wird von uns ausschließlich im großen verkauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Maß, sondern nur in versiegelten Driginalflaschen in Karton mit unserer Schußmarke( Fischer mit großem Dorsch auf dem Rüden). Scott& Bowne, G. m. b. H., Frankfurt a. M. Eheschließungen. Am 16. September. Gottlieb Geller, Megger dahier mit Luise Müller hierselbst. Albert Merlau, Geschäftsführer dahier mit Margarete Kempf hierselbst. August Habicht, Bauschlosser dahier mit Anna Erna Heyer hier selbst. August Datz, Kaufmann dahier mit Elisabeth Schmall hier selbst. Franz Gottwald, Handschuhmacher dahier mit Anna Marie Bins hier selbst. 21. Hermann Jung, Bivilingenieur in Frankfurt a. M. mit Emma Elisabeth Abel in Holzheim. Gestorbene. 56 Jahre alt, Ehefrau des Weichenstellers I. Kl. Jakob Am 15. September. Marie Josefa Kunz, geb. Bode, Ingenieur dahier. Emma Heil, 7 Mte. alt, Toater des Kunz dahier. 18. Heinrich Michael Merz, 73 Jahre alt, alt, Landwirt babier. Schneiders Reinhard geil dahier. 20. Karl Euler, 35 Jahre Kirchliche Nachrichten für Grünberg. Am 14. Sonntag nach Trinitatis( 24. Sept) predigt: 1. vormittags: Pfarrer Schmidt. Text: Gal. 5, 16-24. Lied Nr. 253. 2. nachmittags: Delan Wagner. ? Laubach, 22. September. Heute feierten Lehrer eventuell möglich Spilger und Frau dahier ihre Silberne Hochzeit. 200000 Mart. Der Gesangverein„ Eintracht", dessen Dirigent Lehrer Sp. seit einen definitiven fast 25 Jahren ist, ließ den Tag nicht ohne Aufmerksamkeiten in poften eingehen gegen das Jubelpaar vorübergehen. nn noch warten, ht. Zur Aus en des D.-B.) Teil und bie - Es wurden Rumpf und eterinäranstalt den Eintritt meinschaft am Bei Buntt 13: en war man ge miffion wünschen Den möchten, um was mit alt zubeugen. Di Stabto. Jana jebe neue auf Lourde angerat nicht fo aavalid und di Anber alli Seifenpulver das Allerbeste für die Wäsche Darmstädter Pferde- Lotterie. Biehung am 13. Oktober. 1 Los nur 1 Mart. ( Ziehungsliste und Porto 20 Pfg.) Leleganter Wagen, Zweispänner mit 2 Pferden und komplettem Geschirr im Werte von ca. Mk. 6000. Text: Lc. 17, 11-19. Lied Nr. 328. Beichte, Gottesdienst und Feier des heil. Abendmahls Stangenrod vorm. 9 Uhr. Gottesdienst in Lumda nachm. 112 Uhr. TriumphSaatroggen. Gartenbesitzer und Blumenfreunde wird es interessieren, dass ein neues Katalog- Gartenbuch von M. Peterseims Blumengärtnereien in Erfurt erschienen ist. Es wird eingeleitet mit den Worten: " " Grab' einen Quell in dürren Wüstensand. pflanz' einen ,, Baum in ödes Heideland, auf ,, dass ein Wanderer, der nach ,, vielen Jahren an Deinem ,, Quell sich labt und Früchte ,, bricht von Deinem Baume, ,, froh Dich segnend spricht: ,, ein guter Mensch ist dieses Wegs gefahren." Das Katalog- Gartenbuch wird man wende sich direkt an die Gärtnereien Peterseim kostenDurch den Anbau dieser enorm ertragsfähigen Züchtung wird die Rentabilität der Wirtschaft um die Hälfte erhöht. Uebertrifft alle anderen Roggensorten an Rörnerwie an Strobertrag und ist vollständig widerstandsfähig gegen Dürre, Frost und Lager. Wer einen Versuch mit dieser Sorte macht, wird sie sicher für immer beibehalten. 5 kg Mr. 170, 50 kg Mt. 12.-, 500 kg Mt. 1.10, Gelbkörniger Kaiser- Weizen, nnerreicht im Ertrag, in Winter- los versandt. härte und Feinheit und Backfähig= feit bes Mebles. 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Sept. bis 8. Oftober 1905. Der hiesigen Bäcker. Kg. Brotpreise Pfg. 1 Weißbrot 26 2 52 1 Gem.- Brot 2 " 3 " gefunden: 1 Sad Rübsamen, 1 Spazierftock, 2 Arbeitsbeutel, 1 Zigarren- Etut mit Zigarren, 1 Schippe u. 1 Portemonnaie mit Inhalt; Die Vertilgung der Ratsen durch Sift in den städtischen Kanälen und Wasserläufen soll in den hiesiger Stadt nächsten 8 Tagen vorgenommen werden. Um eine durchgreifende Wirkung zu erzielen, ist es erforderlich, daß alle Besitzer der im Stadtgebiet liegenden Hausgrundstücke für gleichzeitige Vertilgung der Ratten in ihren Kanälen, Sintfasten und Höfen 2c. sorgen. Die Besitzer von Haustieren, Geflügel 2c. werden hiervon unter der Aufforderung in Kenntnis gesetzt, solche Tiere von den gefährdeten Stellen fern zu halten, da seitens der Stadt etwaige Schadenersazansprüche abgelehnt werden. Gießen, am 21. August 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. verloren: 1 weißer Brillantstein und 1 goldenes 1 Kornbrot Kettenarmband, Wert 80 Mt. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 23. September 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Chem.Waschanstalt Gebr. Röver, Färberei. Speisekartoffeln Original Feinste Salatkartoffeln liefert billigt J. Hankel, Gießen, Schlokaasse. DamenZuschneide- Schule. Unterricht im Zuschneiden voa Damen- und Kindergarderobe nebst Verarbeiten erteilt nach leicht faßlicher Methode Marktplatz 18 Giessen Marktplatz 18 Bedeutendstes Werk dieser Branche in Mitteldeutschland. Man beachte SINGER die Fabrikmarke. THE SINGER TRADE ANFG.CO MARK Nähmaschinen Restauration „ Karlsruh“ an der Chaussee Giessen- Lollar Schönster Aussichtspunkt um Giessen. Singer Co. Nähmaschinen Act. Ges. Cokalitäten der Deuzeit entsprechend Giessen, Lindenplatz 1. 10 bis 15 Luise Weinhardt, tüchtige Arbeiter Gießen, Goethestraße 46, parterre. Zuschneideschule Konfektion. Beginn eines Kursus täglich. per ofort gesucht. Gebrüder Kahl Gießen. 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Aufreizungen zum Ser bemerkenswer tische Parteitag d lichen" Grörterun diese Partei noch eignetite Gelegen Weltanschauung e tätigen, dort zu faltung der ber Dern Gr- Linden Karl Trautmann, Wieseck, ( Gr.- Linden) 28. L. Steinmüller Steinmüller Wwe Langgons, Heinric Weber, Heuchel heim, W. Weitzel Lang- Göns, Karl Post Wieseck, Karl Spamer Reis Kirchen, Gustav Jacoby, A.- Bused 4 J. Appel, Krofdorf4 W. Lein, Klein Linden bei Louis Süßmuth Steinberg W. Fabel und 48 5 Karl Post, Wiesed 6 Karl Trautmann Wieseď, Gustav Jacoby Alten- Bused 1 Kornbrot Ferd. Weiß, Grü ningen Jafob Appel, Krof dorf 2 Kornbrot Karl Spamer 2 6 " " " 3 5 " " " 4 " H " 3 " " " 1 2 " " " " " 21/2 2 Zimmer und 2 Kabinette mit treuer Rundschaft und mit 2 dazugehörendem kleineren Gut im ganzen oder getrennt, unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Offerten unter Nr. 7436 an die Expedition dieses Blattes erbeten. 2 unmöbl. u. 1 möbliert. 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