auarbeiten. 1 mär medizinischen priumsgebäudes, der undeftalles, werden ugrundelegung des 393 hiermit öffentlich Cüren, 92 qm Riemen mholzfenster. Wand: u. Dedenpub. 50 qm Beimfarben anfirich. iren anzuschlagen. reppe bon 41 Stufen ova: 1060 qm eiten: 140 qm u berechtigten In : 200 lfdm. Robre iefern und verlegen. und außerhalb ferne Muffentchre, efern und verlegen. unferem 3 weig 85, eingesehen, An) borther bezogen schrift bersehen, find , vorm. 11 Uhr, 3 auf den Nagel n anwenden, da en ist. fe in, Lug' in auch! n Frieden Den, rten Bann und wie oft e Frage für alle, m Garten und in lle ebenso schlimm ng, je heißer der ie Lage des Zierrden. Ein oberten Fällen, weil In dringen wird, Bei großblätte er als bei kleinGießen häufiger rigen. Die GeAuch sie bedür messe man aber Gartenliebhaber Das Aussehen der ersuche daher den Das Feuchtigkeits n der Hand wird in. Um die heiße plöbliche WärmeLeitung ist nicht , wo Fluß- oder Leitungswasser. amlich. Auch das n. ver in der Dunkel. mir scheint, ich bin Krüge habe ich jetzt nden( rechnend): ig): Und wenn id Mutter anstoßend): fen? deine Frau nach -Nobel iffen fich von Ihrer in Ihre Frau das? au bon gestern, Herr Nr. 196. Batortionspreis: Die einspaltige Betitzeile für ganz OberBen, bie Kreise Wehlar unb Marburg 10 Pfg. fenft 15 Bfg. Steflamen bie Petitzetle 30 refp. 40 fg. Rabattion u. Haupterpebition: Gießen, Gettersweg 88. Serufprechenfchluk r. 868. Dienstaa, den 22. August 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weylar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Vor der Entscheidung. Die Verhandlungen in Portsmouth sind auf dem toten Bunft angelangt. Sie sollen zwar heute wieder eröffnet werden, aber wenn bisher die Frage nach Krieg oder Frieden schon nicht beantwortet konnte, so ist sie augenblicklich unklarer denn je. Pessimistische Aeußerungen Wittes. Einem Korrespondenten des„ Matin" gegenüber äußerte fich am Sonntag Minister Witte ziemlich hoffnungslos. Bei der großen Meinungsverschiedenheit zwischyn Rußland und Japan über die Kriegsentschädigung und die Abtretung Sachalins sei eine Verständigung fast ausgeschlossen. Die japanischen Forderungen seien nicht allein ungerecht, sondern auch beschimpfend. Wenn Japan die Kriegsentschädigung und den Anspruch auf Sachalin nicht fallen lasse, sei jede Aussicht auf den Frieden verloren. Man kann nun freilich annehmen, daß diese Auslassungen des russischen Ministers zum Teil auch für japanische Ohren bestimmt sind, um gegebenenfalls eine vermehrte Willsährigkeit bei diesen zu veranlassen. Ob damit allerdings etwas erzielt wird, ist sehr fraglich. Die Stimmung in Japan. Die öffentliche Meinung in Japan verlangt mit aller Entschiedenheit rücksichtsloses Bcharren bei den ausgestellten Bedingungen. Ein Mitglied der japanischen Mission erflärte, wenn Rußland bezüglich Sachalins nicht nachgebe, sei der Bruch unvermeidlich, das verlange das japanische Volk einmütig. Ministerrat in Tokio hielt unter dem Vorsitz des Ministerpräsidenten Grafen Katsura eine lange Beratung ab, die bis 1 Uhr mittags dauerte. In der Situng wurde über die Bedingungen des Friedensschlusses beraten. Man ist in Japan etwas verstimmt, namentlich über die rege Einmischung des Präsidenten Roosevelt. Es herrscht die Befürchtung, durch den Druck der neutralen Mächte um den Siegespreis gebracht zu werden. Die Haltung Dentschlands. Für die deutsche Reichsregierung trifft diese japanische Befürchtung jedenfalls nicht zu. So erfahren wir von unterrichteter diplomatischer Seite über die in den maßgebenden deutschen Regierungsfreisen herrschende Anschauung: Die Bemühungen des Präsidenten Roosevelt sind mit herzlichem Eifer darauf gerichtet, in dem jetzigen kritischen Zeitpunkt dahin zu wirken, daß die Friedensverhandlungen in Newcastle nicht abgebrochen, sondern fortgesetzt werden. In diesen Bemühungen sind alle neutralen Mächte den Präsidenten Roosevelt zu unterstützen beflissen. Deutschland wünscht im allgemeinen Interesse, daß der Friedensschluß zustande kommt, ist aber weit davon entfernt, Rußland etwa die Annahme einer lästigen oder gar demütigenden Bedingung anzuraten. Ebensowenig fann Deutschland auf Japan eine Einwirkung dahin versuchen, daß es von einer Bedingung Abstand nehmen oder sie mildere. Für den Frieden tritt Deutschland ein, nicht für die Friedensbedingungen, die es als ausschließliches Internum Japans und Rußlands betrachtet. Ein Schiedsgericht. Neuerdings nimmt man vielfach an, daß von Präsident Roosevelt bei dem russischen Delegierten Baron von Rosen in der Hauptsache ein Schiedsgericht angeregt wurde. Es ist nicht bekannt, ob Roosevelt dieses Schiedsgericht für die Entscheidung aller Artikel in Vorschlag gebracht hat, aber man hält es für wahrscheinlich, daß ihm nur die Frage der Kriegsentschädigung oder diese nebst der Abtretung von Sachalin unterbreitet werden soll. Auf dem Kriegsschauplat zeigt sich wieder erhöhte Tätigkeit. Trop heftiger Regengüsse gingen die Japaner in Nordkorea vor; die Russen gaben ihre Verteidigungswerke auf, wurden, nachdem sie den Tumenfluß überschritten, nach Norden zurückgedrängt und zerftörten die Brücken. Allem Anschein nach stehen jetzt keine Russen mehe südlich vom Tumen. Der Kommandant des nach Samtschatta entsandten japanischen Geschwaders berichtet, daß er am 13. d. M. im Hafen von Petropawlowst das russische Transportschiff Australia" aufgebracht hat. Wie aus Petersburg gemeldet wird, haben drei russische Offiziere, welche unter großen Beschwerden von Sachalin nach dem Festland gelangt sind, berichtet, daß eine russische Abteilung im Innern Sachalins einen schwer erreichbaren Punkt einnehme und von Sträflingen unterstützt werde. Hat Russland eine Verfaffung? ( Ein Stimmungsbild aus Peters burg.) Haben wir nun eine Verfassung, oder haben wir sie, trotz Barenmanifest und Zarenduma, noch immer nicht? Wenn man Verfassung als die tatsächliche Machtverteilung im Lande definiert, so haben wir freilich eine Verfassung. Aber das kann der Sinn jener Frage nicht sein. Man versteht unter Verfassung eine Staatseinrichtung, die das Volk an Gesetzgebung und Verwaltung durch gewählte Vertreter teilnehmen läßt; und es ist nicht ganz klar, ob die Berufung einer Reichs- Duma unter Aufrechterhaltung des selbstherrscherlichen Regiments die Einführung einer Verfassung darstellt und nicht vielmehr einen neuen, bloß dekorativen Aufputz des alten autokratischen Gewandes. Die Verkündung des Manifests und der Verordnung über die Zaren- Duma hat verblüfft. Man verstand die Worte nicht recht. Die Aus führlichkeit war groß, aber die Deutlichkeit ließ zu wünschen übrig. Die Kommentare der Petersburger Zeitungen änderten nichts an diesem unerfreulichen Zustand. Daß die einen Hymnen auf den Zaren und sein väterliches Gnadengeschenf anstimmten, war fein Beweis für die Trefflichkeit des Dargebotenen; ebensowenig hatte die Kritik der anderen, die an dem Entwurf kein gutes Haar ließen-- augenblicklich dürfen die hauptstädtischen und sogar die Provinzzeitun gen sich radikal gebärden überzeugende Kraft. Die Pe tersburger Blätter erkannten das selbst, und taten, was sie in solchen Fällen immer tun: sie fragten das Ausland. Die Telegraphenagenturen ließen sich aus Berlin und Wien, aus Paris und London die Ansichten der dortigen Zeitungen berichten. Spaltenlange Telegramme tamen, und nun hatte man die Auswahl unter dem reichsten Assortiment von Meinungen. Eine Morgenröte, eine aufgehende Sonne, ein strahlendes Gestirn wurde die Verfassung genannt, eine Großtat des Zaren, der zum Wohltäter seines Volkes geworden und Rußland in die Reihe der zivilisierten Staaten gehoben habe. Dann wieder hieß die Verfassung der Anfang cines so groß wie vorsichtig angelegten Reformwerkes. Der Anfang sei zwar schüchtern, aber die Entwickelung unaufhaltsam. Die westeuropäischen Muster seien nicht nachgeahmt, aber als Anlehnung benutzt. Die Betonung der Beibehaltung des autokratischen Prinzips dürfe nur als eine Konzession an eine jetzt überwundene und nur noch der Vergangenheit angehörige Anschauung angesehen werden. Eine Ironie des Schicksals habe Pobjedonoszew, den Träger der Idee des selbstherrscherlichen Regiments, zu dessen Totengräber bestellt. Freilich gäbe es noch harte Arbeit, um in die Wirklichkeit überzuführen, was im Augenblick blog auf dem Papier stehe, um fertig auszugestalten, was vorers: nur in Umrissen mehr noch angedeutet als genau vorge zeichnet sei. Eine dritte Gruppe von Beurteilern im Ausland erzählte den aufhorchenden Petersburgern, daß Povjedonoszews Werk seines Urhebers würdig, daß es Trug und Schein, und daß die Verfassung die Tinte nicht wert sei, mit der sie geschrieben worden. Die Duma sei keine Volks sondern eine Ständevertretung. Sie sei ein fünftes Rad am Wagen, ohne eigenen Willen und ohne die Fähigkeit, ihren Beschlüssen Anerkennung zu verschaffen. Die ganze Einrichtung werde nur ein neues Schild zur Deckung der allmächtigen Beamtenschaft sein. Und wenn sie etwa sich aufraffen wollte, wirklich etwas zu bedeuten, so würde der Zar, der durch einen Ukas sie geschaffen, sie durch einen anderen Ukas wieder vernichten. Denn dieses Recht habe er sich nicht bloß stillschweigend, sondern ausdrücklich vorbehalten, indem er an die Spiße seines Manifestes den Satz von der Erhaltung des Selbstherrschertums stellte. Nun wußten die Petersburger ganz genau, woran sie waren, nun waren sie so klug-- wie zuvor. Es ist aber auch wirklich nicht leicht, die richtige Stelle zu dem Werke Pobjedonoszews zu finden, der sich hier wieder als der Vater aller Hindernisse" erwiesen hat. Was sein Entwurf bietet, ist der Absicht nach null und nichtig, Schaum und Dunst, eine Verhöhnung der Wünsche der, Intellektuellen". Die Zaren- Duma ist ein Kronrat, der unter Umständen und unter mancherlei Beschränkungen sprechen darf, auch wenn er nicht gefragt ist, der über Ausschreitungen von Beamten Beschwerden an den Zaren zu bringen die Möglichkeit hat, dem auch gestattet ist, zu den Budgetentwürfen und zu dem Bericht des Reichsfinanzkontroleyrs Bemerkungen zu machen. Ihre Beschlüsse aber sind ohne jede Konsequenz. Der Zar beachtet sie, wenn sie ihm gefallen, sonst liegen sie unter dem Tisch. Von Budgetbewilligung und gesetzgeberischer Befugnis ist keine Rede. Weder die Deffentlichkeit der Dumaverhandlungen noch die Immunität der Berichte darüber ist gewährleistet. Das Wahlrecht ist so beschränkt, daß man nicht einmal gewagt hat, den Wahlmodus genau anzugeben. Man erfährt bloß, daß die eigentlichen Wähler nur nach wenigen Hundert in den sehr großen Bezirken zählen werden, und für sehr weite Gebiete Polen, Sibirien, Turkestan sind besondere Wahlreglements vorbehalten. Die Ausschließung der sechs Millionen russischen Juden vom Wahlrecht ist selbstverständlich, obwohl 50 000 jüdische Soldaten auf den ostasiatischen Schlachtfeldern gefallen sind oder noch vor dem Feinde stehen. Die Redefreiheit der Duma- Mitglieder ist bedenklich verklausuliert. Die Bestimmung, daß zu einem wenigstens die Aussicht auf eine Wirkung eröffnenden Beschluß eine Zweidrittelmehrheit der Zarenduma gehören soll, enthält eine geradezu unsinnige Beschränkung. Ein idiotischer Vorschlag eines russischen Ministers kann durch die einfache Mehrheit der Duma nicht aufgehalten werden; eine Zweidrittelmehrheit ist erforderlich, um den Minister zu zwingen, daß er seinen Vorschlaa sich noch einmal überlege. - Und doch ist selbst dieſe Jammerverfassung, diese Schundarbeit eines vertrottelten Greises, für Rußland noch ein Glück und der Anfang einer Hoffnung! Wenn die Mitglieder der Zarenduma Charakter haben, wenn sie sich nicht einschüchtern und nicht bestechen lassen, so wird ihr bloßes Wort Macht genug haben, das Ohr des Zaren zu gewinnen und den Zaren zu wirklichen Reformen zu seinem Heil und zum Heil des ganzen Landes zu zwingen. Wir sind hier an Enttäuschungen gewöhnt, aber auch an eine große Hoffnungszähigkeit, ohne die wir schon längst zugrunde gegangen, von der sogenannten Großfürstenpartei mit Haut und Haaren aufgefressen wären. * Politifche Rundschau. Deutsches Reich. Die zunehmende Verständigung zwischen Frankreich und Deutschland in der Marokko- Angelegenheit dokumentiert sich auch in einer offiziösen Auslassung der deutschen Regierung anläßlich der jüngsten Uebergriffe von Marokkanern gegenüber französischen Untertanen. Es handelt sich um die widerrechtliche Verhaftung eines Franzosen aus Algerien. Dozu sagt das deutsch- offiziöse Communiqué, die den Rechten der Fremden in Marokko zuwiderlaufende Behandlung ewes französisch- algerischen Untertanen durch die marokkanischen Behörden würde, die Richtigkeit der französischen Meldungen vorausgesetzt, einne Uebergriff bedeuten, in dessen Abmeisun alle fremden Mächte sich solidarisch fühlen müssen. Die deutsche Regierung hat sofort ihren Vertreter in Fez angewiesen, zur befriedigenden Erledigung der Angelegen heit mit dem Vertreter Frankreichs Hand in Hand zu gehen. * Ein ziemlicher Wechsel wird noch in diesem Sommer bei den leitenden Persönlichkeiten in Deutsch- Südwestafrika eintreten. Der Kaiser hat dem Gouverneur Leutwein den erbetenen Abschied bewilligt. An seiner Stelle ist der Generalkonsul von Lindequist zum Gouverneur des südwestafrikanischen Schutzgebiets ernannt worden. Herr von Lindequist wird im Oktober im Schußgebiet eintreffen. Aller Voraussicht nach wird auch der militärische Oberkommandierende in Südwestafrika, General von Trotha, in furzem seinen Posten quittieren. Bei der jüngsten Anwesenheit des Reichskanzlers in Wilhelmshöhe sollen die Verhältnisse in Südwestafrika zwischen Kaiser Wilhelm und Fürst Bülow ausführliche Erörterung gefunden haben. Aus DeutschOstafrika berichtet der Gouverneur Graf Gößen, daß nördlich des Rufidjiflusses keine Anzeichen von Unruhen hervorgetreten sind. Dagegen ist die Bezirksnebenstelle Livale am 15. August überfallen und der Feldwebel Faupel, der Kaufmann Aimer und der Ansiedler Pfüller nach Nachrichten. welche der Gouverneur für glaubhaft hält, ermordet wor den. Der Gouverneur beabsichtigt die Zusammenstellung einer starken Kompagnie in Kilwa und deren gemeinsames Vorgehen mit Station Ssongea auf Liwale. Das MarineDetachement aus Mohorro hat eine Bande Aufständischer am Nordfuß des Kitschi- Berges zurückgetrieben. Bei dem Gefecht des„ Bussard"-Detachements bei Lugongwe ist der Matrose Gramkau gefallen. Außer dem Kreuzer„ Secadler" wird noch der Kreuzer Thetis" von der ostasiatischen Station zur Unterstützung nach Ostafrika dampfen. stellt sich jetzt heraus, daß die Nachricht von dem erneuten Auftauchen Samuel Mahareros im südwestafrikanischen Schutzgebiet falsch war. Nach Berichten der englischen Behörden befindet sich Samuel Maharero mit seinen drei Söhnen und mehreren Unterhäuptlingen, darunter Traugott, Justus, Kayata und Julius unter englischer Polizeifontrolle noch am Ngani- See in Britisch- Betschuanaland. Die Gesamtzahl der dortigen Hereroflüchtlinge, einschließlich der Frauen und Kinder, belaufe sich auf 730. Sie sind alle entwaffnet. * Aus Anlaß der Fleischteuerung haben der deutsche Gastwirteverband, der Bund deutscher Gastwirte, der Verband der Gast- und Schankwirte von Berlin und Umgegend, die Berliner Gastwirte- Innung und der Verein Berliner Hotelbefizer eine gemeinsame Petition an den Reichskanzler und die beteiligten Minister gerichtet. Die Pefition soll auch dem Reichstag vorgelegt werden. In der Eingabe wird ausgeführt, daß Fleisch bei den jezigen Preisen für: ic weitesten Volksfreise in Deutschland nicht mehr ein Nchrungs-, sondern ein Genußmittel sei. Bei Vergleich mit anderen Ländern ergibt sich, daß in Deutschland die höchsten Breise in ganz Europa für Fleisch bezahlt wird. Das Grundübel liege daran, daß infolge der Grenzsperre gegen lebendes Vieh zu wenig Fleisch vorhanden sei, dann habe aber auch die Sperre auf die Schlachtviehzucht des Auslandes hemmend gewirkt. In Sachverständigenfreisen sei man der Ansicht daß die österreichische und dänische Grenze für lebendes Schlachtvieh unbeschränkt geöffnet werden könne. Die behauptete Gefahr für die Gesundheit der deutschen Viehbestände könne mit Leichtigkeit durch geeignete Maß regeln vermieden werden. * In Straßburg i. E. tagt der 52. deutsche Katholikentag. Nach einem feierlichen Pontififalamte im Münster wurde die Veranstaltung durch einen großen Festzug eröffnet, an dem etwa 35 500 Personen, darunter über 23 000 aus den mmer: Saus Reichslanden, sowie Abordnungen aus der Schweiz und aus Frankreich, teilnahmen. 72 Musikkorps waren im Zug. Das Defilieren vor dem Münster, an dessen Portal die Bischöfe von Straßburg und Metz mit der hohen Geistlichkeit standen, dauerte über drei Stunden. Eine zahllose Menschenmenge wohnte dem Zuge bei. Im Anschluß an den Zug fanden neun große Versammlungen der Teilnehmer statt. Abends war Begrüßung in der Festhalle, an der 8000 Personen, darunter zahlreiche Abgeordnete, teilnehmen. In der gestrigen ersten Sizung wurden zu Präjidenten gewählt der Erbprinz zu Löwenstein- Wertheim, der Reichstagsabgeordnete Oberlandesgerichtsrat Wellstein und Graf Andlaw- Stotzheim. Als Ort des nächsten Katholikentages wurde Essen a. d. N. bestimmt. Rufeland. ** Die Gärung und die daraus folgenden Zusammenstöße zwischen den Aufständischen und der bewaffneten wacht gehen besonders in Polen weiter. Als in einem Hause der Mokotowskastraße in Warschau eine geheime Beratung stattfand, erschienen Polizeimannschaften und verhafteten 27 Mann. Ein Teilnehmer der Versammling suchte über das Dach zu entkommen, gab auf seine Verfolger 11 Schüffe ab, machte dann einen Selbstmordversuch, wuide aber gleichfalls verhaftet. In Mloziny bei Warschau fand zwischen Kosaken und einer 80 Mann starken Gruppe der Terroristischen Kampforganisation ein Zusammenstoß ſtatt cbei 10 Mann der letzteren getötet wurden. Auf den Weichselbahnen ist der Betrieb unterbrochen. Viele Fabriken stehen in ganz Russisch- Polen, und es ist ein allgemeiner Ausstand in Warschau, in Lodz und in anderen Städten angefündigt. Ueber ganz Kurland ist der Kriegszustand verhängt worden. Amerika. Die amerikanische Regierung beabsichtigt die Erhöhung der Kriegsstärke des Landheeres auf 250 000 Mann. Sie dürfte bisher höchstens 100 000 Mann betragen. Hof und Gesellschaft. Bei dem Gottesdienst, dem das Kaiserpaar am Sonntag in der Schloßkapelle zu Wilhelmshöhe enwohnten, trug der Verein Musica sacra aus Cassel unter Leitung des Musifdirigenten Spengler mehrere Gesänge vor. Während des Manöver- Aufenthalts in Homburg v. d. H. gedenkt der Kaiser auch der Stadt Wiesbaden einen Besuch abzustatten. Am 6. und 7. September finden im dortigen königlichen Theater Festvorstellungen statt. Der Reichskanzler Fürst Bülow ist wieder auf Morderney zu kurzem Aufenthalt eingetroffen. Heer und flotte. Eine neue Mitrailleuse. In der französischen Waffenfabrik von St. Etienne wird zurzeit ein Kugelstreu- Geschüz konstruiert. Die Mitrailleuse schleudert hundert Geschosse in der Sekunde und soll eine Treffiveite von 5000 Metern haben. Die Engländer in der Oftfee. ( Eig. Bericht.) Berlin, 21. Auguſt. Die deutsche Regierung hat in anerkenneswerter Weise Veranlassung genommen, jene Uebereifrigen zur Ruhe zu mahnen, die aus der Ostseefahrt des britischen Geschwaders Kapital für die Bekundung ihrer mehr oder weniger unüberlegten Engländerfeindschaft schlagen wollten. Es kann durchaus nicht die Aufgabe eines vernünftigen Staatsbürgers sein, zur Häufung des internationalen Zündstoffs beizutragen. Es wird deshalb halbamtlich angeraten, den englischen Offizieren und Mannschaften mit Höflichkeit und Entgegenkommen zu begegnen, im Einklang mit den Verkehrsformen, die sich unter gesitteten Nationen herausgebildet haben. In England habe man dieses Verfahren gegen deutsche Kriegsschiffe stets beobachtet. In der Bekanntgabe heißt es dann wörtlich:" Nicht bloß der Wunsch der amtlichen Kreise in England und in Deutschland, sondern auch der Wunsch aller ruhig denkenden Briten und Deutschen ist es, daß der Besuch des englischen Geschwaders dazu beitragen möge, die Achtung zwischen den Angehörigen der beiden großen Kulturvölfer zu festigen. Wer dieser Absicht, in welcher Form auch immer, entgegenarbeitet, begibt sich in den Dienst von Bestrebungen, die weder mit den Anforde rungen des Gastrechts, noch mit der Stellung einer mächtigen Nation in Uebereinstimmur.g zu bringen wären." Die Vermahnung, die Gäste, die auf der Kanalflotte in die Ostsee kommen, Swinemünde und Danzig anlaufen, mit schicklicher Freundlichkeit zu begrüßen, wäre nicht nötig gewesen, wenn nicht in Swinemünde ein um seiner Motive willen anerkennenswerter, aber hier völlig unangebrachter patriotischer Uebereifer auf den Gedanken verfallen wäre, bom Publikum aus und aus der Mitte der Badegäste gegen die Engländer zu demonstrieren. Die Unfreundlichkeiten der englischen Presse sollten auf diese Weise vergolten werden. Man bedachte nicht, daß die Antwort an die unrechte Stelle fam. In Swinemünde erscheint ja nicht der deutschfeindliche Teil der englischen Presse, sondern ein englisches Geschwader, dessen Offiziere und Mannschaften sich bei allen nicht eben seltenen Besuchen deutscher Striegsschiffe in erglischen Häfen gegen unsere Offiziere und Mannschaften angemein fameradschaftlich und gastfreundlich erwiesen haben. Es bedurfte nur dieses Hinweises, um die Unbesonnenen zum Taft zurückzurufen. In den Regierungskreisen wie in der Bevölkerung selbst begrüßt man die englischen Gäste mit aufrichtiger Sympathie. Veweis dafür ist, daß in Stettin die Einladung der englischen Offiziere zum Stapellauf der Auguste Victoria" vorgesehen ist, und daß Eisenbahnminister v. Budde Ertrazüge veranstaltet hat, um möglichst vielen Landratten" die Möglichkeit einer Besichtigung der englischen Kriegsschiffe zu geben, die Admiral Wilson gestattet hat. Es wäre überaus bedauerlich gewesen, wenn von irgend einer Seite aus irgend welchem Grunde cin Mißton in die tatsächlich vorhandene freundliche Harmonie gebracht worden wäre. Die Politik des Anrempelns ist niemals gute Politif, hier wäre sie geradezu frebelhaft gewesen. Der Kaiser selbst hat die Richtung vorgezeichnet. Als vor einigen Tagen an die allerdings erstaunlich taktlose Verlautbarung des Privatsekretärs König Eduards, der König werde seinen Neffen von Deutschland auf der Reise nach Marienbad nicht besuchen, um der gröblichen Form dieser Verlantbaruna willen die Bemerkun gemacht wurde, man könne sich nicht wundern, wenn es aus dem Wald zurückschallte, wie man hineingerufen, sagte der Kaiser: Das wird nicht geschehen!"- Man kann nichts Besseres und Klügeres tun, als der Aufforderung des Kaisers Folge geben. Was die Sonderzüge anbelangt, so werden auf den Strecken Berlin- Swinemünde und Berlin-- Stettin init Dampferfortseyung bis Swinemünde während der Anwesenheit des englischen Geschwaders je zwei Züge täglich laufen. Außerdem wird auf die einzelnen Tage verteilt ie ein Sonderzug von Hannover, Leipzig- Halle- Magdeburg und Breslau abgelassen werden. Von Breslau läuft ein zweiter Sonderzug über Posen. Ob von Hamburg ein oder zwei Rüge abgehen, ist noch ungewiß. Nab und Fern. † Bei der Motorfahrt verunglückt. Der frühere Direktor des Berliner Lessingtheaters, Otto Neumann- Hofer, juhr nach einer Meldung aus Detmold mit seinem Motor- Zweirad bei einer scharfen Kurve gegen einen Obstbaum. Er brach ein Bein und mehrere Rippen. † Toller Hund. In Blechhammer bei Sonnenberg sind zwei Kinder und eine erwachsene Person von einem tollen Hunde gebissen. Alle drei sind zur Schußimpfung in das Pasteursche Institut nach Berlin gebracht. Es gelang, den tollen Hund zu töten. † Großes Feuer. In Lindau entstand ein Feuer, das in furzem rasch um sich griff. Acht Wohnhäuser und viele Wirtschaftsgebäude fielen dem verheerenden Element zum Opfer. † Eine Diebinnen- Schule. In Wien wurde ein Mensch verhaftet, der seit Jahren junge Mädchen zu Diebinnen ausgebildet und von ihren Raubzügen gelebt hatte. Es handelte sich meist um Ladendiebstähle, die von den zu zwei gehenden Mädchen ausgeführt werden mußten. Die bedauernswerten Geschöpfe standen ganz unter der Gewalt des Bösewichts. † Der Brand einer Mühle. In Szolnok in Ungarn brannte ein großes Mühlenetablissement nieder. Als das eine Menge Mehl enthaltende Magazin in Flammen gerier, erfolgten mehrere gewaltige Explosionen. Eine Anzahl Personen kam bei der Katastrophe ums Leben, einige an Sere wurden tödlich verletzt. Der Schaden beziffert sich a: i Willionen. † Eine Stadt in Flammen. mänien ist in Brand geraten. Bevölkerung. Viele Einwohner Leben. Die Stadt Moniefti in NuSie hat meist eine jüdische kamen bei dem Unglück ums † Ertrunkene Badegäste. Vor den Augen ihrer Verwandten ertranken am Strande von Torre del Lago in Toskana ein Student, ein Ingenieur und eine junge Danie. Der Student war ein preisgekrönter Schwimmer, er wurde aber von den anderen mit in die Tiefe gezogen. † Muhammedanische Missionäre in England. In Liverpool sind zwei afghanische Missionäre angekommen, die sich das Paradies damit verdienen wollen, daß sie den Versuch machen, England zum Islam zu befehren. Beide haben ihre Aufgabe damit begonnen, daß sie die englische Sprache erlernen, von der sie zunächst noch kein Wort können. Aus dem Gerichtsfaal. § Kündigung eines Angestellten durch Telegramm. Das Warenhaus Nußbaum in Halle a. E. hatte dem bei ihn beschäftigten Einfäufer Neuling durch ein nach Hamburg ge richtetes Telegramm, wo sich Neuling befand, seine Stellung zum 31. Juli gekündigt. Das Telegramını trug feine Unterschrift, und Neuling legte ihm deshalb keine Bedeutung bei. Als seine Entlassung am 31. Juli erfolgte, flagte er beim Kaufmannsgericht für die Monate August und September auf das bisher bezogene Gehalt von monatlich 275 Mark. Die beklagte Firma weist nach, daß die Originaldepesche die Unterschrift„ Leopold Nußbaum" getragen habe, diese sei durch Schuld der Post unterwegs verloren gegangen. Da die Firma Zahlung verweigert, wird unter Umständen die Postverwaltung für zahlungspflichtig klärt werden. Vorläufig beschloß das Gericht, einen neuen Termin anzusetzen. § Bestraster Baumfrevel. Eine eremplarische Strafe verhängte das Schöffengericht in Erfurt über einen Arbeiter aus Kerpulden, der an der Chaussee zwischen seinem Wohnort und Erfurt 35 junge Obstbäumchen umgetnickt hatte. Der Frevler erhielt vier Monate Gefängnis. In der Begründung wurde die hohe Strafe damit erklärt, day es nur selten gelinge, einen Baumfrevler zu überführen, und daß deshalb ein Exempel statuiert werden solle. = Vermischtes. Aenderungen in der Handschrift. Ein Schreibsachver ständiger hat kürzlich in einer Gerichtsverhandlung behaup tet, daß die Handschrift eines Menschen sich alle sieben Jahre ändere. Er begründete diese Ansicht wie folgt: Umstände haben einen großen Einfluß auf die Handschrift. Eine Veränderung ist zwischen dem 20. und dem 49. Jahre sichtbarer, als zwischen dem 21. und dem 28. In seinem 49. Jahre hat ein Mann entweder Erfolg im Leben gehabt oder Fiasko gemacht. Mangel an Erfolg schwächt die Handschrift, Erfolg zeigt sich in fühneren Buchstaben und Zierungen. Charles Dickens' Handschrift änderte sich in 21 Jahren. Das geschah nach seinem ersten Erfolge. Je mehr sein Rus wuchs, desto größer wurde die bekannte Verzierung seiner Namensunterschrift. Die Handschrift eines Mädchens ändert sich gewöhnlich nach der Heirat. - Weibliche Detektivs in London. In den großen Geschäften Londons kamen besonders bei den dort veranstal teten Saison- Ausverkäufen fortgesetzt Diebstähle vor. Selbst Damen aus der vornehmen Gesellschaft ließen sich verleiten, im Gedränge dieses oder jenes Stück der ausgelegten Waren mitgehen zu heißen. Professionierte Diebinnen hatten unter dem Kleiderrock an einem Gürtel lange Bindfaden mit Klammern, mittelst deren sie die Gegenstände forttrugen. Zur Ueberwachung und Ueberführung dieser ungebetenen Kundinnen haben jetzt die Londoner Geschäftsinhaber weibliche Detektivs angestellt und man ist mit dem Späherblick, dem nichts entgeht, sowie ihrem diskreten Benehmen, durch das jeder Skandal vermieden wird, sehr zufrieden. So ein weiblicher Detektiv verdient zirka 15 Pfund Sterling monatlich, ungerechnet die Tantième vom Wert der eingebrachten Gegenstände. Dadurch ist ein neuer weiblicher Berufszweig entstanden. - Der Ba Gerd Harmsdorf Menschenlemmer. Er fil Deffen abbrud wir heute den furchtbaren Rampf m gegen Blichtgefühl unb Stufe fehen wir eine Wann finlen, ein Opfer Arbeit schweifenden ung Seite steht das ruhige Menschen, der wohl f ibn umgarnenden Efrup Der Zukunfts- Mensch. In einem englischen Blatte wird die immer größer werdende Abhängigkeit des modernen Menschen von allen möglichen Hilfsmitteln technischer Art wie folgt perfiffiert: Frage: Können Sie schreiben?" Antwort:„ Nein, ich benuße einen Maschinenschreiber." Frage: Können Sie fingen?" Antwort:„ Nein, ich benute einen Phonographen." Frage:„ Können Sie irgend ein Musikinstrument spielen?" Antwort:„ Nein, ich benutze einen Klavierautomaten." Frage:„ Können Sie nähen?" Antwort:„ Nein, ich habe eine elektrische Nähmaschine." Frage: Können Sie zeichnen oder malen?" Antwort:„ Nein, ich habe einen photographischen Momentapparat." Frage: ,, Sönnen Sie gehen?" rage: Rönnen Sie gehen?" Antwort:„ Nein, ich benute die Elektrische, die Eisenbahn, ein Motorrad oder ein Automobil." Frage:„ Können Sie schen?" Antwort:„ Nein, ich benutze Gläser." Frage:„ Können Sie hören?" Antwort: Nein, ich benutze ein Hörrohr." Frage: Können Sie verdauen?" Antwort:„ Nein, ich benuße Digestivmittel." Frage: Können Sie schlafen?" Antwort:„ Nein, ich benuße Narcotica." Frage:„ Können Sie atmen?" Antwort:„ Nein, ich benutze einen künstlichen Respirationsapparat." Eine teure Säuglingsflasche. In London ist kürzlich eine Nährflasche für Säuglinge um den Preis von 325 500 Mark verkauft worden. Die Flasche bildet allerdings ein Kunstwerk ganz besonderer Art, und der horrende Preis erklärt sich aus dem fünstlerischen Wert des Gegenstandes. Die Flasche ist aus Kristall geschnitten und hat die Gestalt eines seltsamen Tieres, dessen Kopf die Deffnung des Gerätes enthält. Das Werk ist deutschen Ursprungs und stammt aus dem 16. Jahrhundert. Der Mann, der das altertümliche Gerät zufällig im Schaufenster eines kleinen Ladens entdeckte, berechnete den Wert auf 50 Mark. Das erste Angebot bezifferte sich bereits auf 10 000 Mark. Jest hat der Kunsthändler Wertheimer die Flasche für die angegebene Summe erstanden. - Ein kostspieliges Vergnügen. In einem Hotel auf dem Rigi verlangte ein Engländer, der dort abends einkehrte, der Hotelbesitzer selber solle ihm die Stiefel ausziehen. Das Hotelpersonal mußte schließlich dem Hotelier Mitteilung von dem Verlangen machen, der sich bereit erklärte, für 1000 Francs dem Engländer den verlangten Dienst zu leisten. Die Summe wurde bezahlt, und der Gast befam seinen Willen. Baron Komura als Schiedsrichter. Auf dem Dampfer, der den Baron Komura, den japanischen Friedensbevoll mächtigten, nach Amerika brachte, hatten mitfahrende Damen Wettkämpfe um ausgesetzte Preise veranstaltet. Als dabei einmal die Leistungen dreier Damen einander gleich standen, bat man den Baron Komura um sein Urteil. Er erklärte, in seiner Heimat zolle man dem Alter die höchste Achtung, es müsse deshalb der ältesten der drei Damen der Preis zu erkannt werden. Theater, Arzt und Sängerin. Während es im allge meinen zu den Aufgaben des Theaterarztes gehört, die plöy lichen Indispositionen" der Sängerinnen mit recht kritischem Blicke zu betrachten, erhielt der Arzt des Theaters im französischen Badeorte Royan kürzlich von der Direktion den Auftrag, die als Gast engagierte Sängerin Frau Marguerita Carré von der komischen Oper in Paris unter allen Umständen für trank zu erklären, und zwar aus dem Grunde. meil man in Royan feinen Tenor hatte, der neben Frau Carré in Nanon" zu singen wagte. Der Arzt merkte sich ein Wort der Sängerin, die beim Verlassen des Zuges über die herrschende Hige geflagt hatte, und verdnete alsbald einen Tag Ruhe und eine Arznei. Indessen Frau Carré merkte bald, daß etwas nicht richtig sei, und bestand auf ihrem Auftreten. Schließlich blieb nichts übrig, als alles zu ge stehen. Man gab die„ Cavalleria", zahlte einem Teil des Publikums das Eintrittsgeld zurück und händigte Frau Carré das vereinbaric Honorar aus, da die Dame dabei blieb, daß sie von einem Theaterdirektor und nicht von einem Theaterarzt engagiert sci. Diese + Ansichtspostkarten- Verkehr. Seit dem Anfang dieses Jahres sind im inneren deutschen Verkehr Ansichtspostkarten mit schriftlichen Mitteilungen auf der Vorderseite zulässig. Für Sendungen nach dem Ausland hat diese Erlaubnis vorläufig keine Geltung. Infolge dieser Verschiedenartigkeit ergeben sich viele Mißverhältnisse und Klagen aus den Kreisen des Publikums. Infolgedessen hat das Reichspostamit schriftliche Verhandlungen init den übrigen europäischen Postverwaltungen eingeleitet. haben zu dem Ergebnis geführt, daß briefliche Mitteilungen auf der Vorderseite von Ansichtskarten auch im Verkehr mit den europäischen Ländern zugelassen wer. den sollen. Die Freigabe erfolgt am 1. September und gilt zunächst als ein Versuch. Te linke Border hälfte der An. sichtskarten kann dann beschrieben werden, wenn sie durch einen senkrechten Elrich von der anderen Hälfte getrennt ist. Eine Ausnahme macht Großbritannien und Irland, das sich dem Abkommen nicht engeschlossen Lat. Mitteilungen auf der Bordersei von ostkarte: nach angereuropäischen Ländern sind cinstiv: en - tges... et. Japanische Schlauheit. Zu Anfang des Krieges in Ostasien erschien in Hongkong ein Japaner, der in den dortigen Banken eine größere Geldsumme hinterlegte. Dadurch bewog er eine Anzahl reicher Chinesen, eine Gesellschaft von Blockade Brechern zu gründen, um Lebensmittel in das belagerte Port Arthur hineinzuschaffen. Die Chinesen verlangten eine Probe. Zwei gemietete Dampfer famen richtig durch die japanische Blockadeflotte hindurch und nach Hongkong zurück, und die Beteiligten gewannen ein tüchtiges Stück Geld. Jetzt fühlten sich die Chinesen sicher, und sie gaben soviel Geld, daß zwölf Dampfer ausgerüstet werden fonnten. Sie fielen sämtlich der japanischen Flotte in die Hände. Der schlaue Japaner aber war mit seinem Gelde aus Hongkong verschwunden. Kunft und Wiffenfchaft. LM Heinrich Bulthaupt. Der bekannte Dichter und Dramaturg Professor Heinrich Bulthaupt ist im Alter von 50 Jahren infolge Herzschlags in Bremen gestorben. Ursprünglich Rechtsanwalt, wurde Bulthaupt Stadtbiblio thelar in seiner Vaterstadt Bremen und erwies sich als sehr fruchtbarer Schriftsteller. Am bekanntesten wurde er durch jeine damaturgischen Schriften, die er durch eine Vollendung des Schillerschen Fragments„ Die Malteser" einleitete. aber glänzend geredtert ben Segen reblichen S Leiden geläuterten Frau und intereffantes Gemälde der Leferwelt feffeln wird. Die Hinri G. H. Heute Morge zu Gießen auf dem Gefö das Tobesurteil an de Kgl. Sächsischen Scharf worden. Nachdem in den le gewefen, daß der große gezogene Will, noch in fei und die Berteidigung aufnahme des Verfahrens Befchlußlommer des Land Oberflaatsanwalt Throba in die Zelle Huddes, um das Todesurteil binnen werden würde. Als Hud Bertreter feines Verteidiger eintreten sah, dachte er, and richtete für Moment Eingetretenen. Sofort a als er unmittelbar auf de jah. Er wurde freidebleid Der Eröffnung zu. Ober er als Mensch bedauere, feine Stunde so nahe geri Bun. Mit eindringlichen S die Zeit nicht vorüberstreid mmfaffendes Geständnis fei hörte Hudde die mahnende in feinem Gesicht. Als flärte Hudde nach einigen nichts mehr zu sagen. Belle und nur die Cen Sie führten ihn in di nahmen ihm die Fffeln Tag frei bewegen. Ec ganz nach feinem Beliebe speziellen Wünsche, er m gereicht wurde; er raud einigen Wein dazu. Zu Pfund Rindfleisch. Den über seine Erlebniffe, e früher getan, daß er in d dem Zimmer gewesen, in Bfarrer Thobes begange den Todesstoß getan ununterbrochen. Den to erschien, lehnte er ab, fich, wie er bemerkte, u Derweilte längere Beit 6 ihn mit ernften, einbring aud ihm nicht ein, bo Pfarrer Thobes beteili verlaffen, nahm er fei gegenüber, die ihn fo er mußte sprechen, Bedürfniß zu pred merten laffen, biel Gewiffens gewaltfa ganzen Leben, man Auge ftanden dann je geit, auch mochte er Leben bewacht, da Beständnis erfolgte begreifenden Energ Rerben- und Muste zur Schau. Und w aufgeidlagen. Abe einiges Bulifum ein hinter Senen ein Ber Lange noch fiel der an, daß Sudde den Heute Morgen in Der Staatsanwaltschaf Dem Gefängnishofe de bor dem Aft plazierte Guillotine gegenüber, d aufgeschlagen worden der Guillotine ftand warzen Dede bebang menglijden Platte igfeit des modernen tteln technischer Art Sie schreiben?" Antnichreiber." Frage: in, ich benube einen e irgend ein Musik1, ich benute einen Sie nähen?" Anthmaschine." Frage: Antwort: Nein, id tapparat." Frage: n Sie gehen?" Ant die Eisenbahn, ein age:„ Können Sie ajer." Frage: Nonbenutze ein Sör?" Antwort:„ Nein, Snnen Sie falafen?" Frage: Können ube einen fünstlichen London ist fürzlich Preis von 325 500 Idet allerdings ein er horrende Preis des Gegenstandes. nd hat die Gestalt Deffnung des GeUrsprungs und Mann, der das ter eines kleinen 50 Mart. Das 000 Mart. Seat afche für Sie ange einem Hotel auf dem rt abends eintehrte, efel ausziehen. Das Hotelier Mitteilung bereit erklärte, für erlangten Dienst zu und der Gast befam Auf dem Dampfer, Chen Friedensbevoll mitfahrende Damen nstaltet. Als dabei ander gleich standen, Irteil. Er erflärte, die höchste Achtung, amen der Preis zu ährend es im allge tes gehört, die plöy n mit recht kritischem Theaters im fran der Direktion den erin Frau Margue Paris unter allen ar aus dem Grunde e, der neben Fra er Arzt merkte sid en des Zuges über dnete alsbalt AAAAA Der Bankdirektor. Gerd Harmsdorf ist ein geiftvoller Erzähler und Menschentenner. Er schildert in dem neuen Roman, mit dessen Abdruck wir heute im Unterhaltungsblatt beginnen, den furchtbaren Kampf menschlicher Leidenschaft und Begier gegen Pflichtgefühl und Gewissenhaftigkeit. Von Stufe zu Stufe sehen wir einen von der Natur hochbegabten Mann sinten, ein Opfer seiner aus den Bahnen ehrlicher Arbeit schweifenden ungeregelten Instinkte. Auf der anderen Seite steht das ruhige und bestimmte Wirken eines einfachen Menschen, der wohl für eine zeitlang der ohne Bedenken ihn umgarnenden Strupellosigkeit zu unterliegen scheint, dann Kommando Infanterie Posten und ringsum blickten die hohen Umfassungsmauern und die Gefängnisgebäude mit ihren vergitterten Fenstern düster auf das Bild herab. Gegen 6 Uhr erschien die Staatsanwaltschaft, in ihrer Begleitung Gerichtsafzessist Schuchard, der Vertreter des und Pfarrer Schwabe. Die Verteidigers Huddes, und Eingetretenen nahmen in der Nähe des schwarzverhangenen Tisches Platz. Bald darauf ging eine leise Bewegung durch die Anwesenden und aller Augen richteten sich auf das Portal, aus dem Hudde soeben richteten sich auf das Portal, aus dem Hudde soeben Er war barhäuptig und trug herausgeführt wurde. einen hellen Sträflingsanzug. Bleich, aber ruhig, ohne ein Zeichen äußerer Erregung schritt er vorwärts, bis ihn die Gendarmen vor den Tisch gebracht. Der Anstaltsgeistliche, Pfarrer Schwabe, sprach ein Gebet und Oberstaatsanwalt Theobald erklärte noch einmal, daß der Großherzog von seinem Begnadigungsrecht keinen Gebrauch gemacht habe und daß daher das Urteil des Schwurgerichts vom 8. Juni Stud C.80--1.80, Enten per Stil 1.80-2.20, Gänse per Bib 00-00 fg., Ochsenfleisch per Vfb. 00-00 fa, Rindfleisch ber Bfb. 00-00 Pfa. per Pf. Schweinefleisch 00-00 Bfg. Schweine fleisch gefalzen per Pfund 0.00 Big. Ralbfleisch per Pfb. 00-00 Bfg. Hammelfleisch per Pfs. 00-00 Bfg., Kartoffeln pro 100 Kuo 7.00-800 m., Zwiebeln per 3t. t. 8.00-10.00, Weiskraut 10-15 Pf. pe: Stud, Sentner 3-4 Mr. Aepfel per Zentner 6-10 Mr.. Zwetschen bet Zentner 0,00.- 0.00, Kirschen per Pfd. 00-00 Pfg Milch per Lite 20. Pfg. Dauer der Marttze von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werden. -bd Herborn, 21. Auguft. Auf dem heute abgehaltenen 9. diesjährigen Markt waren aufgetrieben 525 Stück Rindvieh und 500 Schweine. Es wurden bezahlt für Fettvieh und zwar Ochsen I. Qual. 74 bis 76 t. II. Qual. 72 bis 74 Mt. Kühe und Rinder I. Qual. 68 bis 70 mt., II. Qual. 64 bis 67 Mt. per 50 Kilo Schlachtgewicht. Auf dem Schweinemarkt fosteten Ferkel 55 bis 75 Mr. Läufer 80 bis 95 Mt. und Einlegschweine 100 bis 130 Mr. aber glänzend gerechtfertigt wird und im neuerworbenen Heim jezt an dem Delinquenten vollzogen würde." So übergebe das Paar. Der nächste Martt findet am 28. September statt. den Segen redlichen Strebens an der Seite einer durch Leiden geläuterten Frau genießen darf. Ein spannendes und interessantes Gemälde, das sicherlich die Aufmerksamkeit der Leserwelt fesseln wird. Die Hinrichtung Huddes. G. H. Heute Morgen in aller Frühe, um 6 Uhr, ist zu Gießen auf dem Gefängnishofe des Provinzialarresthauses das Todesurteil an dem Raubmörder Hudde durch den Kgl. Sächsischen Scharfrichter Brandt aus Dederau vollstreckt worden. M Nachdem in den letzten Tagen vielfach davon die Rede gewesen, daß der große Unbekannte, der von Hudde angezogene Willi", noch in zwölfter Stunde ergriffen worden sei und die Verteidigung Huddes einen Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens gestellt hätte, der jedoch von der Beschlußkammer des Landgerichts abgelehnt wurde, trat der Oberstaatsanwalt Theobald gestern Morgen in Begleitung in die Zelle Huddes, um ihn die Ecöffnung zu machen, daß bas Todesurteil binnen 24 Stunden an ihm vollzogen werden würde. Als Hudde den Oberstaatsanwalt mit dem Vertreter seines Verteidigers, dem Gerichtsakzessisten Schuchard eintreten sah, dachte er, man bringe ihm die Begnadigung und richtete für Momente gespannt seine Augen auf die Eingetretenen. Sofort aber veränderten sich seine Züge, als er unmittelbar auf dem Fuße zwei Gendarmen folgen sah. Er wurde freidebleich, hörte aber im übrigen gefaßt der Eröffnung zu. Oberstaatsanwalt Theobald sagte, daß er als Mensch bedauere, Hudde verkündigen zu müssen, daß seine Stunde so nahe gerückt sei, er müsse aber seine Pflicht tun. Mit eindringlichen Worten gab er Hudde zu bedenken, die Zeit nicht vorüberstreichen zu lassen, sondern durch ein umfassendes Geständnis sein Gewissen zu erleichtern. Ruhig hörte Hudde die mahnenden Worte an, feine Muskel zuckte in seinem Gesicht. Als der Oberstaatsanwalt geendet, erflärte Hudde nach einigen Momenten des Schweigene, er habe nichts mehr zu sagen. Der Oberstaatsanwalt verließ die Zelle und nur die Gendarmen blieben bei Hudde zurück. Sie führten ihn in die sogenannte Delinquentenzelle und nahmen ihm die Fesseln ab, Hudde durfte sich den letzten Tag frei bewegen. Er durfte auch essen, trinken und rauchen ganz nach seinem Belieben. Doch äußerte er darin weiter feine speziellen Wünsche, er nahm vielmehr das zu sich, das ihm gereicht wurde; er rauchte verschiedene Zigarren und trank einigen Wein dazu. Zum Mittagbrod verzehrte er fast ein Pfund Rindfleisch. Den beiden Gendarmen erzählt er viel über seine Erlebnisse, er räumte ein, wie er es schon früher getan, daß er in der Mordnacht des 11. Novembers in dem Zimmer gewesen, in dem die furchtbare Bluttat an dem Pfarrer Thobes begangen, leugnete aber hartnäckig weiter, den Todesstoß getan zu haben. Er sprach ruhig und fast ununterbrochen. Den katholischen Geistlichen, der bet ihm erschien, lehnte er ab, den evangelischen nahm er an, um fich, wie er bemerkte, umtaufen zu lassen. Der Geistliche verweilte längere Zeit bei dem Delinquenten und ermahnte ihn mit ernften, eindringlichen Worten, doch räumte Hudde auch ihm nicht ein, daß er allein an der Ermordung des Pfarrer Thobes beteiligt sei. Nachdem der Geistliche Hudde verlassen, nahm er seine Erzählungen den beiden Gendarmen gegenüber, die ihn fortwährend bewachten, wieder auf. Er mußte sprechen, er hatte das unabweisbare, dringende Bedürfnis zu sprechen, er wollte seine innere Unruhe nicht merten lassen, vielleicht wollte er auch die Stimme seines Gewissens gewaltsam übertönen. Er sprach von seinem ganzen Leben, manchmal irrte sein Blick ab und vor seinem Auge ftanden dann jedenfalls g ückliche Szenen aus se ner Kinderzeit, auch mochte er der Elternaugen gedenken, die sorgsam sein Leben bewacht, das jetzt dem Geseze verfallen. Aber das Geständnis erfolgte nicht und mit einer eisernen, kaum zu begreifenden Energie behielt er die Herrschaft über die Rerven- und Muskelstränge und trug die größte Kaltblütigkeit zur Schau. Und währenddessen wurde draußen das Schaffot aufgeschlagen. Abends fand sich vor dem Gefängnishof einiges Bulikum ein und richtete seine Blicke auf die Fenster, hinter denen ein Verbrecher seine leßten Stunde verbrachte. Lange noch fiel der Schein der Lampe hinaus und deutete an, daß Hudde den Schlaf noch nicht gefunden. dessen Frau Carré id bestand auf ihrem ig, als alles zu ge hlte einem Teil des und händigte Frau da die Dame dabei und nicht von einem dem Anfang dieses Verkehr Ansichtsauf der Vorder. dem Ausland tung. Infolge die ele Mißverhältnisse unis. Infolgedessen andlungen init den eingeleitet. Dieje iefliche Mitteilungen uchim Verkehr rn zugelassen wer September und gilt rderhälfte der an en, wenn sie durch en Hälfte getrennt itannien und ht engeschloffen at nestfarten nad n f. cinjten fang des Krieges in aner, der in den dor hinterlegte. Dadurch eine Gesellschaft von abensmittel in das Die Chinesen ver mpfer famen richtig rch und nach Hongnnen ein tüchtiges nejen sicher, und fie rausgerüstet werden anischen Flotte in die Dar mit feinem Gelde nfchaft. vetannte Dichter und aupt ist im Alter ben remen geftorben. Ur lhaubt Stadtbiblio 10 erwies fich als jeg testen wurde er durd durch eine Vollendung altejer" einleitete. Heute Morgen in aller Frühe stellten sich schon die von der Staatsanwaltschaft zur Erefution Hinzugelassenen auf dem Gefängnishofe des Provinzial Arresthauses ein. Kurz vor dem Aft plazierte sich das Publikum rechter Hand, der Guillotine gegenüber, die links, vom Eingange aus gerechnet, aufgeschlagen worden war. Zwischen den Zuschauern und der Guillotine stand ein Tisch, der mit einer schlichten schwarzen Decke behangen war. Im Hintergrunde faßte ein ich Ihnen, den Delinquenten", wandte sich der Oberstaatsanwalt an den Scharfrichter, mit dem Befehl, ihn vom Leben zum Tode zu richten". Schweigend, wie er das Gebet und den Oberstaatsanwalt angehört, stieg Hudde zwischen dem Scharfrichter und seinen Gehülfen die acht Stufen hinan, die auf das Schaffot führten. Im Nu war er festgeschnallt. Noch einmal überzeugte der Scharfrichter Brandt sich, ob der Delinquent die richtige Lage habe im nächsten Augenblick saufte das Fallbeil herab und der irdischen Gerechtigkeit war Genüge getan, Hudde war gerichtet. Gleich nach Vollziehung des Attes entfernten sich die Staatsanwaltschaft mit ihrer Begleitung und die übrigen Buschauer. Wenige Zeit später wurde Huddes Leichnam in So hat das schauerliche Verdie Anatomie verbracht. brechen an dem greisen Pfarrer in Heldenbergen seine Sühne gefunden. - Scharfrichter Brand hat während seiner Amtsdauer im Großherzogtum Hessen bisher 9 Hinrichtungen vollzogen und zwar, wie der Frankfurter General- Anzeiger" hreibt, 4 in Mainz, 3 in Gießen und 2 in Darmstadt. Huddes Enthauptung ist die zehnte Hinrichtung, die der Mann in Hessen besorgt. Interessant dürfte sein, daß noch im Jahre 1703 die Stadt Gießen ihren eigenen Scharfrichter hatte. Nach dessen auf dem alten Friedhof noch vorhandenen Leichenstein hieß dieser Johannes Waft; er stammte, wie die Inschrift besagt, aus Herborn und hatte eine Margareta Nagelin aus Limburg zur Frau. Baft scheint der lebte Gi ßener Scharfrichter gewesen zu sein, wenigstens ist in den Chroniken nichts vermerkt, daß nach jenem noch jemand dieses Amt in Gießen bekleidet hat. Lokales. 22. August 1905. ** Ertrunken. Der 23 Jahre alte aus Gießen stammende Matrose Krug fiel auf der Talfahrt in der Nähe von Mainz über Bord und ertrant. *** Sängerfahrt. Man schreibt uns aus Eisenach unter dem 20. d. M.: Der Gesangverein" Heiterkeit" aus Gießen unternahm heute einen Ausflug nach hier und nahm in dem Hotel Zum Landgrafen" Wohnung. Die Gäste verfügen über ein sehr gutes Stimmaterial, welches sie durch vorzüglich gesungene Lieder auf der Wartburg und im Hotel bewiesen. Hoffentlich haben wir noch öfters Gelegenheit, die Gäste hier hören zu können. *** Gegenwärtig taat in Darmstadt die diesjährige Hauptversammlung des Vereins deutscher Gartenkünstler. * In Nidda hielt am Sonntag der Verband mittelrheinischer Volksbildungsvereine seine diesjährige Hauptversammlung ab. * Wallenrod, 21. Arguft. Vorige Woche schied unser seitheriger Geistliche, Pfarrer Vogel, von hier, um nach seinem neuen Wirkungsfreis Ober- Lais überzusiedeln. Unsere Gemeinde sah denselben nur ungern scheiden. * Brandoberndorf, 21. August. Die Direktion der Nassauischen Landesbank in Wiesbaden hat eine Sammelstelle der Nassauischen Sparkasse dahier errichtet. * Bad- Nauheim, 21. August. Frequenz. Bis zum 17. August find 22 331 Rurgäfte angekommen, wovon an Bäder genanntem Tage noch 5259 anwesend waren. wurden bis zum 17. Auguft 288 161 abgegeben. Mehr gegen 1904 bis jeẞt 1588 Personen. ? Lehrbach, 20. August. Die Refte einer alten Kirde. In dem an die Gemarkung unseres Ortes stoßenden, der Freiherrlichen Familie der Freiherrlichen Familie Schend zu Schweinsberg gehörenden Forst Kirchenstumpf ist man zur Beit damit beschäftigt, die Grundmauern einer alten, verfallenen Kirche freizulegen. Marburg, 21. Auguft. Ein Lehrer als Tods schläger. Lehrer Mengel Wiesenfeld, der wie noch erinnerlich sein dürfte, von einigen Monaten ein junges Mädchen, das erft Ostern der Schule entwachsen war und mit dem er ein Verhältnis unterhielt, niederstach, ist jetzt nach sechewöchiger Beobachtung seines Geisteszustandes wieder aus der Landesheilanstalt in das Gefängnis übergeführt worden. § Hanau, 21. Auguft. Man geht hier seit einiger Zeit mit dem Plane der Errichtung eines Aussichtsturmes auf dem Buchberg bei Langenselbold um. In den letzten Wochen hat das Projekt greifbarere Formen angenommen, sodaß man dieser Tage mit den Sammlungen begonnen. Marktberichte. Pießen, 22. Auguft. Auf dem heutigen Wochenmarkt fofteten Butter per fb 110-1.20 wt., Hübnereler per Stüd 7-8 Bfg., Enteneler St. 6-7 Pfa., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Bfg. Erbsen per Liter 21 Bfg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Paar 1. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Frankfurt a. M., 21. August. Fruchtmarkt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer m 17.15-17.30, furhessischer Mt. 17.15-17.30 Roggen, hiesiger mr. 14.50-14.65, russischer Mr. 14.75-15.00 Gerste, hiesige Mr. 16.75 bis 17.25, Pfälzer Mr. 17.00 bis 17.75, fränkischer Mr. 00.00.- 00.00, Riedgerste Mr. 00.00 bis 00.00 Safer, htesiger und Wetterauer Mt. 14.30-15.50, furhessischer Mr. 14.75-15 50, bab erischer Mr. 14.75-15.50, Mais, Mixed Mr. 13.50-13.75. Alles pro 100 Kilo ab hier. Mehl wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mr. 26.75-27.75, feinere Marken mr. 29.00-29.25, hiesiges, Nr. 1, Mr. 24.75 bis 25.25, feinere Marken Mr. 26.00-26.50 hiesiges Nr. 2, Mr. 23.75-24.25, feinere Marken Mt. 24.75-25.25, biesiges Nr. 4, mr. 19.00-19.50 feinere Martin Mr. 20-20.50, Roggenmehl, hiesiges, 0, Mr. 22. bis 23.25, do. 1 Mr. 20.25-20.75, do. 2 Mr. 16-17.00. Weizenschalen Mt. 4.90-5.15, Weizenkleie Mt. 5.00--5.25, Roggenflete mr. 5.80-6.00, Weizenfuttermehl Mr. 6.50-7.00. Rotierungen der Frankfurter Bichmarktpreise. Frankfurt a. M., 21. August 1905. Zum Verkauf ftanden: 480 Ochsen, 78 Bullen, 854 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 229 Kälber, 173 Schafe nnd Hämmel, 1576 Schweine, Stegen, Biegen und Schaflämmer. - - - Aus Desterreich: 170 Ochsen, Bullen. Bezahl wurden für 100 Pfund: Schlacht- Lebendchien: a. vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren b. junge fleischige, nicht ausgewäftete un ältere ausgemäftete gewicht gewicht Mo Ma 77-80 - 70-73 - ältere 66-69 Bullen: a. vollfleischige höchsten Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere 64-66 61-63 c. mäßig genährte junge, gut genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder): a. vollfleischige ausgemäftete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes b. bolfleischige ausgemästeten Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder) e. gering genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder) Geschäft mittelmäßi. Ueberstand unbedeutend. 70-72 - 64-66 52-54 - 49-51 - Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienk Voraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, den 23 Auguft. Nach fühler Nacht tagsüber wärmer, vorwiegend heiter, steenweise Morgennebel. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell: Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betbe in Gießen. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Es können eingestellt werden: 6 Bau- und 1 Kunstschlosser, 1 Schmied, 1 Heizer, 1 Strickerin, 13 Schreiner, 1 Küfer, 2 Brötchenträgerinnen, 1 Friseur, Schneider, Erdarbeiter, Taglöhrer und jüngera Arbeiter( auswärts), 1 jüngere Hausbursche, 1 tüchtiger Fuhrmann, 1 Köchin( auswärts), Dienst- und Hausmädchen, Lauffrauen oder Mädchen, 1 Fuhrknecht. Lehrlinge: 2 Schlosser, 2 Schreiner, 2 Bäcker, 1 Friseur, 1 Schuhmacher. Es suchen Arbeit: 1 Schmied, 2 Spengler, 1 Maschinenschlosser, Maschinist oder Heizer, 1 Buchbinder, 2 Wäscherinnen, Bureaudiener, 2 Bureaugehilfen, Kassierer. 1 Schneider, 1 Installateur, 1 Lauffrau, Haus- oder A C Wenn Sie ZÜRICH oder LUZERN besuchen, vergessen Sie nicht die Seidenmagazine der Seidenstoff- Fabrik- Union ADOLF GRIEDER& CLE, zu besichtigen. Beste Bezugsquelle. Muster umgehend. N G Beachten Sie bitte mein Angebot!!! Ich liefere ohne jeden Preisaufschlag an Beamte, Handwerker und Landwirte Herren- u. Knaben- Garderobe fertig und nach Mass, unter Garantie besten Sitzes und nur allerersten Qualität, zu den kulantesten ZahlungsBedingungen. Referenzenangabe Bedingung. Bei Barzahlung gewähre 3 Proz. Sconto auf meine äusserst niedrig gestellten Preise. L. Stein Frankfurt a. M., Neue Zeil 22. Städt. Pflichtfeuerwehr Dienstag, den 29. Auguft d. Je., abends 8 Uhr auf dem Brandplag am Turmhause: Appell aller alten und neuen Mannschaften. Versäumnisse werden gemäß Artifel 13 der Landesfeuerlösch- Ordnung und nach§ 365 Ziffer 8 des Reichs- Straf- Gesetzbuches geahndet. Die zur Entlassung kommenden Mannschaften haben Binde und Ortsfenerlöschordnung abzuliefern. Der Branddirektor: Traber. Franz Fleck prakt. Heilmagnetiseur und Hypnotist Frankfurt a. M., Zeil 30, II. Sprechstunde 9-12 u. 2-5 Uhr( Wochentags). Erfolgreiche Behandlung von Frauenleiden Organ- und Nervenleiden. Wunderbare Heilerfolge! Die beliebten Referenzen. Giessener PferdeLose Ziehung 7. Septbr. à Stüď Mk. 1.find in allen durch Plakate fenntlichen Geschäften zu haben. Hauptgewinne: 1 Viktoriatragen, fomplett bespannt. 1 eleganter Schlitten, fomplett bespannt. 1 Lauterbacher Wagen, fomplett bespannt. Flechten näss. und trockene Schuppenflechte, skroph. Ekzema, Hautausschläge, offene Füsse Beinschäden, Beingeschwüre, Aderbeine, böse Finger, alte Wunden sind oft hartnäckig; wer bisher vergeblich hoffte geheilt zu werden, mache noch einen Versuch mit der bestens bewährten RINO- SALBE frei von Gift u. Säure, Dose Mk. 1.-. Dankschreiben gehen täglich ein. Wachs, Naphtalan je 15, Wairat 30, Benzoefett Venet. Terp., Kampferpflaster, Perubalsam je 5, Eigelb 30, Chrysarobin 0,6 Zu haben in den Apotheken. 7 Pferde und oblen, sowie bef. in d. Hirsch- Apotheke und Fahrräder, Nähmaschinen, Silbergegenstände 2c. Richard Buchacker General Vertrieb Gießen, Neuen Bäne 11. Dafelbft 11 Lose für Mark 10.( Porto und Liste 25 Pfg. mehr). ir suchen für einen 15jähr. Jungen eine Stelle als Gärtnerlehrling Gießen, 19. August 1905. Armenamt Gießen. in der Universitäts- Apotheke. Joh. Seibel Giessen, Ludwigspl. empfiehlt prima Rheinand Mosel- Weine. p. Fl. v. 50 Pfg. an bis zu den feinsten Marken. Möbliertes Zimmer per 1. September zu vermieten. Näh. Bahnhofstraße 66 im Lader. GGO GGGG Korrespondenten für Tage 8- neuigkeiten überall gesucht. STOLLWERCK KAKAO 10000 Mk. auf prima Objekt an 1. Stelle bon pünktlichem Zinszahler zu leiben gesucht. Off. u. Nr. 7334 a. d. Exp. dieses Blattes erbeten. Makulatur hat abzugeben Wedler's Korrefp.- Bur. Darmstabt. Expedition d. Blattes. Medizinische Veterinär- Klinik Klinik für innere Tierkrankheiten Frankfurterstrasse 85 im alten Tierspital Fernsprecher wie bisher Nr. 142( Veterinäranstalt). In meinen Neubauten an der Westanlage find mehrere schön eingerichtete elegante Wohnungen zu vermieten und per 1. Oftober event. früher beziehbar. Durch Zusammenlegen von zwei Stockwerken Bekanntmachung. In der Zeit vom 12.- 19 Auguft wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Buch Tapetenmuster, 1 Spanntette, 1 grauer Herrenumhang und 1 Damenregenschirm; verloren: 1 Portemonnaie mit 19 Mark Inhalt, 1 Bündel verschiedener Zeitungen und Wochenblätter und 1 Kalender vom evgl. Bund für 1906, 1 Stüd von einer goldn. Brosche und 1 schwarzes Jaquett mit schwarz und weißem Futter. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machea. Gießen, den 19. August 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Holz- Versteigerung der Stadt Gießen. Mittwoch, den 23. August 1905, vormittage 11 Uhr werden im Bürgermeistereigebäude zu Gießen aus dem Walddistrikt Hangelstein bersteigert: 1 Eichen- Stamm( Bauholz) mit 0,33 Fftm. 1 Eichen- Stamm( Grubenholz) mit 0,23 Fftm. 31 Fichten- Stämme mit 5,65 Fstm. 42 Fichten- Derbstangen mit 2,19 Fitm. Wegen vorheriger Besichtigung des Holzes wende man sich an Forstwart Log in Wieseck. Gießen, den 16. August 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Sielbau Gießen. Zur Fortsetzung der Sielbauten in der Provinzialhauptstadt Gießen sollen nachstehende Arbeiten einschl. Lieferung der nicht bauſeitig beschafften Materialien für die Regensammler W 11 N und T, sowie der Schmutzwassersammler M, O und P am Seltersberg bergeben werden. Die Ausschreibung umfaßt: die betriebsfertige Herstellung von etwa 240 m Stampfbetonfanal, 8600 m Tonrohrfanäle von 20-30 cm Durchmesser, 7600 m 3ementrohrfanäle von 20-80 cm Durchmesser einschließlich aller Erd- und sonstigen Nebenarbeiten. Bedingungen und Angebotsformulare ausschl. der Zeichnungen, fönnen gegen porto- und bestellgeldfreie Einsendung von 3 Mark durch das Städtische Tiefbauamt Gießen, Neuen- Bäue 22 bezogen werden. Ebendaselbst liegen die Zeichnungen und sonstige Verdingungsunterlagen während der Dienststunden zur Einficht auf. Auskunft erteilt außerdem Herr Oberbaurat Shmid, Darmstadt, Mühlstraße Nr. 60. Die Angebote sind versiegelt und mit der Aufschrift Angebot auf Herstellung von Sielbauarbeiten" bis zum itiwo, den 6. September d. Js., nachmittags 3 Uhr, bei vorgenanntem Amt einzureichen, woselbst die Eröffnung der eingelaufenen Angebote im Beisein etwa erschienener Bewerber am genannten Zeitpunkt erfolgt. Buschlagsfrist 6 Wochen. Gießen, am 14. August 1905. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. Klein- Linden. mittels Berbindu g einer separaten Treppe können Sonntag, den 27. und Montag, den 28. Auguft: die schönsten herrschaftlichen Wohnungen von 10 bis 11 Zimmern mit allem Zubehör hergerichtet werden. Näheres im Kirchweih- Fest Baugeschäft Winn, Hofmannstr. 14. wozu ergebenft einlabet Lahnkalk- u. Marmor- Industrie August Gabriel jr. Glessen Kalkwerke: Abendstern. Telefon 84. - Feinste Bau- und Düngekalke in Stücken und gemahlen. Prima Hartbrand- Ziegelsteine D. N. F. Für MAGGIS Feuer- Versicherung Suppen Schutzmarke Kreuz- Stern DIE BESTEN! 10P Sie erleichtert der Hausfrau während d. Sommerszeit ganz wesentlich die Arbeit am heissen Herd! ( auch für Lebens-, Unfall, Haft= pflicht- Versicherung) gesucht bon einer der größten Gesellschaften Vertreter..Vertrauensmann für Frankfurt a. M., Wiesbaden oder Moinz Dff. erbeten sub. F. J. 55 an Philipp Jung Wirt Zur Burg". NB. Die Mufit wird ausgeführt von der Gießener Feuerwehrkapelle. Schnett ocknend ussbode Lad NAUMANNIA- SEIFE mit dem Beata Selenah undarn Versteigerung. Mittwoch, den 23. Aug. 1905, nachmittags 2 Uhr versteigere ich im Bieter'schen Saale Möbel aller Arten, 1 vollst. Ladeneinrichtung, 1 Ladenthele, 10 Mille Zigarren, 1 Metal dreh bant, 50 Mtr. Glas, 1 neues Fahrrad, 1 Partie Regen und Oelfarben Sonnenhirme, Stöde, Bierkrüge, nicht nachtlebend, Parkettwachs Parkettwachs ohne Glätte an die Annoncen- Exped. Daube, fowie alle sonstigen Artikel zum G. m. b. H., Frankfurt a. M. Auftreichen und Wichsen der Hilleburg Fichteftr. 33 * g. Blutstock. Timerman ( u. meine hier t. D. pat. Neuheit Fußböden bet Gießen. Emil Fischbach 1 vollft. Bett u. a. m. Geißler, Gerichtsvollzieher, Gießen. Gute Birnen zu verkaufen. Gießen, Licherstraße 9. 1-2 möbl. Zimmer zu vermieten. Gießen, Marktstraße 11. 195, Oberh Bond und Beslag b Wit faparfem We mijd bewegte See getreden Infel das ungebeure, scheinbar die blaulich fdyimme fronen geschmüdt, di um gleich darauf auf fend von neuem au heitersten Blau, un phantastisch zerrisse Segeln bor dem st Ganz ferne fre jchien die reine B tümliches, mißfarb mußte den Blid e färbung überhaupt Dame, welche da in fam über den weiße fich ohne Zweifel f Beiden. Man fonnte nich der cingeborenen Be ten. Ihre Kleidung ohne Anmut und ohn digen Koketterie ben berriet die Gro falls zählte sie zu de dem Beginn des So zu einem weitberühm bebölferten, und das so weit hinweg gefü Treiben, das sich um lichen Badestrande 3 Ganz allein war fleiner, pausbädiger war ihr Begleiter. milie zu sein, denn einem wertvollen, sp Aber es schien für fei wenig Gewicht zu le Strümpfe entledigt den Strand hinweg hochauffpribende zu lassen. Die junge Dam foftbare Sammetar gefährdet schien. des Kleinen zu, um mit einem Ausdru gewaltige, schimme Wasserfläche dahin Größer und im welche sie von dem zen Gewerfen, nicht ört und ihre Gewerkschaftst fonftigen mirt dhaftlichen Bortführer fein. Der Widerstand geg der Arbeitgeber vielleic er fidh tatiädlich gere Entroidelung jelbit die genommen hätte. Vi teilweise nationalen, bänden zusammenge barungen bestimmte festzusetzen suchten, Wettbewerb regelten werbungen in eine dergleichen mehr ist die Lohnverhältnisse Einfluß ausüben, is Arbeitgeber bei der beiter anderer mit fondern mitbestimmt borgekommen, daß ein gegen die Stimme beitgeberverbände hab fehen, bei eintretender Lohnforderungen der zu Aussperrungen ha wenn die Durchführun berlangte. Damit war der Sta nur mit seinen Arbe und rechtlich verloffen, jezt die Deutsche Arbe man nicht ferner auf die Ibeiterorganisationen zu b die Arbeitgeberidhaft felbi immerhin ist einstweilen gerade die Besten am m Saltung au bestimmen