teten Aufseher „ Und dann Dev. svolles an sich, Itsaberglauben Baum, diefer eiß nicht, woher seinen Lebensnitumter umbern, feine frischen arkotisch duftennen Ansprüchen, ür die geringste ühe bemächtigt: feinen Burzeln en oder Strafen an nicht beleidi nichten woollie. d im äußersten var es unum. und furcha de und spro merbaum in de olze! Ich will en, wenn Go der Zerstörung Ellhorn verde chten noch heute denn sie halten er und hüten sich ist merkwürdig: Landmann. Er ittel gegen alles früher tat er es n und Tore an rwendet er ihn rechungen" zu doch das Verfallende Sucht. mendet: Frische gereiht und in eißt, und dann, einem öden Dri tommen, galten und alles Ver endlandes feier! nfüßen Auge en" und sind der Freundesgabe". die Schneeflocker eint dem Blüten , und bis in die Solunder in füßen er der Romantik ätchen von Heil Rolle, welche der Sein so nüßliche praktischen Zwed Volfes wie in der r Bauer ganz rec ehrfurchtsvoll der legierungs Frdarbeiten Humusboden ctteren des Mtc. Entfern vorm. 11# bei uns erhält find der Auffahrt befehen Zeitpunt an uns ein oden. 05. fbauamt. ch. ang. Nr. 68. Busertionspreis: Die einspaltige Betttzelle für ganz Oberfen, die Kreise Wehlar and Marburg 10 Bfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Bfg. Redaktion u. Haupterpebition: teßen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362. Dienstag, den 21. März 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Grattsbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Beifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Die Wohnungsfrage. Der preußische Landesverband der städtischen Haus- und Grundbesitzervereine hat in Berlin getagt und zu dem in parlamentarischer Beratung befindlichen Wohnungsgesetz StelJung genommen. Der Verband hat an dem Wohnungsgesetzentwurf manche Ausstellung zu machen und wird diese Ausstellungen zur Kenntnis des Abgeordnetenhauses bringen, um zu verhüten, daß Bestimmungen Geltung gewinnen, durch die berechtigte Interessen der Haus- und Grundbesizer ge= schädigt werden. In erster Reihe wünscht der Verband, daß die neuen Verfügungen über das Ausmaß an Luft und Licht für die Wohnräume, über hygienische Einrichtungen, die die Anlage von verschließbaren Wasserabgüssen, die Zuteilung bon besonderen Klosets für jede einzelne Wohnung usw. bereffen, nicht für die bereits vorhandenen Häuser, sondern nur für die neu zu bauenden Kraft erhalten sollen, weil sonst den Hausbesitzern Lasten aufgelegt würden, die eine außerordentliche Steigerung der Wohnungsmieten zur Folge haben müßten. Ferner wünscht der Verband, daß bei der Einrichtung der vom Gesetz vorgeschriebenen Aemter zur Beaufsichtigung der Wohnungsverhältnisse die Hausbesizer zugezogen werden möchten, die gern zu ehrenamtlicher Mitmirfung bereit seien. Eine dritte Beschwerde richtet sich gegen die steuerliche Bevorzugung der Wohlfahrts- Baubereine, deren Konkurrenz den privaten Besitzern dadurch nicht weniger fühlbar werde, daß jene Vereine Wohlfahrtszwecke und nicht Erwerb im Auge haben. Endlich werden noch Einwände dagegen erhoben, daß die Anlage schmaler Straßen bindend vorgeschrieben und nicht dem freien Belieben überlassem werden soll. Diese Vorschrift, mit der das Verbot der Hoch führung der Häuser verbunden ist, schränke die Verperming von Grund und Boden zum Schaden der Besitzer unge bührlich ein. Bei alledem wurde von seiten des Verband es einhellig betont, daß die Haus- Grundbesitzer eine Verbesserung der Wohnungsverhältnisse mit lebhafteſter Chimpathie begrüßen würden, und daß sie einen Gegensat vischen ihren Interessen und denen der Mieter nicht als bor banden anerkennen. Man brauchte nichts davon zu wissen, daß in Berlin und ande ren Großstädten die Hausbesitzer als Hausagrarier" und Hausjunker" bezeichnet werden, um aus der obigen Darlegung zu erkennen, daß die wirtschaftlichen Schmerzen der ländlichen und der städtischen Besizer ungefähr die nämlichen sind und auch ungefähr den gleichen historischen Ursprung haben, und daß hier wie dort ihrer Partei die Partei der Verbraucher gegenübersteht. Die Mietslast ist, namentlich in den großen Städten, zu außerordentlicher Höhe gestiegen. Nicht 10 Prozent, was ein annehmbares Verhältnis wäre, sondern 30 Prozent und darüber von seinem gesamten Einkommen zahlt der kleine Mann für sein Obdach, das noch dazu recht dürftig bemessen ift. Mit anderen Worten heißt das: Der Ertrag von min destens 100 unter 300 Arbeitstagen gehört dem Wirt. Als der französische Bauer zu Ende des 18. Jahrhunderts dahin gelangt war, ebensoviel Arbeitstage für den Grundherrn fronden zu müssen, trat die Revolution ein, deren blutigste Erscheinungen nicht in dem Pariser Schreckensregiment, sondern in den Untaten der Jacquerien", der Bauernaufstände, zu finden sind. Von 300 Arbeitstagen 100 dem Grundherrn widmen, wie der französische Bauer vor 120 Jahren sagte, oder dem Wirt, wie man heute in den Städten sagt, das ist in der Tat unerträglich. Nur ist der Wirt von heute noch weniger als der Grundherr von damals an der Höhe der Auflage schuld. Der Wirt bekommt sie gar nicht. Er muß sich mit ganz bescheidener Verzinsung des in seinem Besitz steckenden Kapitals begnügen. Den Hauptteil frißt die Grundrente, deren Höhe von den Grundbesitzern nicht geschaffen, den meisten von ihnen nicht einmal willkommen ist. Das gilt vom städtischen genau so wie vom ländlichen Grundbesitz. Ob und wie in diese Verhältnisse Wandel gebracht werden kann, soll hier nicht erörtert werden. Die Beteiligten müssen sich, so gut es angeht, auf der Grundlage der bestehenden Verhältnisse einrichten, die Parteien müssen einander entgegenkommen, und an dem Staat ist es, die Interessen aller zu wahren. Gesunde und luftige, helle Wohnungen für alle- das ist ein Ziel, aufs innigste zu wünschen. Durch Befehl ist es nicht zu erreichen, auch durch staatlichen nicht. Auch der Weg der Wohlfahrtsbestrebungen führt nicht an das erwünschte Ende. Alle müssen zusammenarbeiten, der Staat und die wirtschaftlichen Parteien dann wird zwar immer noch nicht alle Wohnungsnot beseitigt, aber es wird wieder einmal ein tüchtiges Stück besser geworden sein. Der Krieg in Oftalien. Unermüdlich sind die Japaner den fliehenden Russen auf den Jersen. Neum Tage lang dauert jetzt bereits die Verfolgung und täglich kommt es zu mehr oder minder heftigen Gefechten, bei denen die Japaner im allgemeinen die Oberhand behalten. Kaynan von den Japanern besetzt. Der letzte größere Kampf, von dem berichtet wird, fand um die wichtige Position von Kayuan, 20 Meilen nordöstlich von Tielin, statt und endete mit der Besetzung dieses Punktes durch die Japaner. Marschall Oyama meldet über diese Operation unter dem 20. März nach Tokio: Eine japanische Abteilung hat gestern nachmittag 4 Uhr Kayuan besetzt. Der Feind versuchte später einen Gegenangriff, wurde aber zurückgeschlagen. Der Feind brannte die Brücken auf der Hauptstraße südlich Kayuan Neumeyer stand auf, ging auf den ruhig sitzen ab und zerstörte auch einen Teil der Eisenbahnbrücke. In der Nähe von Mukden wurde eine große Anzahl vergrabener russischer Geschüße gefunden. Auch der Versuch der Nussen, die Eisenbahnbrücke über den Hunho zu zerstören, ist nur teilweise gelungen. Die provisorischen Reparaturen sind fast beendet, und innerhalb einer Woche werden Züge von Dalny nach Mukden und weiter verkehren. Die Russen sollen sich nach der Behauptung englischer und italienischer Korrespondenten bei der Räumung Mukdens nicht damit begnügt haben, ihre Kriegsvorräte zu vernichten, sondern sollen in wahrhaft vandalischer Weise gegen das Privateigentum friedlicher Einwohner gewütet. ja auch deren Leben nicht geschont haben. Ueber diese Schreckensszenen bei der Räumung Mukdens wird im allgemeinen übereinstimmend folgendes berichtet: Am 10. März begannen die Kosaken die Stadt zu plündern. Wahnsinnig betrunken begingen sie die wildesten Exzesse. Sie schlugen einen Italiener, einen Russen und vier Griechen tot und plünderten sie aus. Die Warenhäuser, die Eisenbahnstation, die Hospitäler und Wohnhäuser begossen sie mit Petroleum und setzten sie in Brand. Vicle betrunkene russische Soldaten schliefen in den Straken, während andere ebenso betrunken in rücksichtslosester Weise ihrer Zerstörungswut freien Lauf ließen. General Kuropatkin soll nach Petersburger Gerüchten auf seine Bitte zum Befehlshaber der Ersten Mandschureiarmee ernannt worden sein. Diese Meldung ist jedoch mit großer Vorsicht aufzunehmen, jedenfalls befindet sich Kuropatkin auf dem Wege nach Petersburg. Daß Gripenberg, sein grimntigster Gegner, wieder nach dem Kriegsschauplatz als Befehlshaber unterwegs ist, hat sich bisher allerdings auch nicht bestätigt. Der heilige Krieg". Nach weiteren, bisher ebenfalls nicht verbürgten Meldungen aus der russischen Hauptstadt, soll in Regierungsfreisen der Plan bestehen, den Zaren zu veranlassen, den Krieg gegen Japan als einen„ heiligen" zu erklären. Dadurch würden die russischen Klöster gezwungen werden, ihr ungeheucres, auf 7 Milliarden Rubel gefchäßtes Kapital zur Verfügung des Landesherrn zu stellen. Man ist jedoch vorläufig in gut unterrichteten Kreisen sehr ungläubig diesem Gerücht gegenüber. Es heißt, daß Pobjedonoszew, der Profureur des heiligen Synod, sich mit aller Entschiedenheit gegen derartige Pläne ausgesprochen habe. Die Finanzfalamität ist aber ohne Frage sehr groß und ohne eine rettende Hand, die die nötigen Mittel vorschießt, glaubt man, könnten die Kriegskosten nicht mehr bestritten werden. Holzkreuze. Jetzt sah man von der Straße ab in tiefe der Eselsmüller und die Falschmünzer. bleibenden Gjelsmüller zu, legte ihm, nachdem er sich Schluchten des Weges nach Winterberg zu. The Neu14) Von Gustav Rohleder, Grünberg i. H. Alle Rechte vorbehalten. ( Nachdruck verboten.) Zum Donnerwetter," rief Neumeyer ,,, bin ich denn verrückt geworden? Ich bin königlicher Grenzjäger und feiner glaubt es. Meine Kollegen gehen fort, ich aber size hier und esele mich mit so'n verdammten Eselsmüller herum". ,, Richtig", spottete der Eselsmüller ,,, das kommt bom der Abstammung, Esel zu Esel". ,, Sterl, jetzt ist es aber genug, oder ich schieße Dich nieder," so rief Neumeyer und sprang auf. Womit?" fung der Eselsmüller ,,, etwa mit einem Rechenstiel, wie der Birkenbringhäuser Bauer einen Hirsch schoß?" Ein neues brausendes Gelächter erschallte. Denn immer mehr Bauern hatten sich angesammelt. Dieser, auch dem Neumeyer bekannte Wit machte ihn sich selbst bergeffend. In seiner sinnlosen Wut sprang er auf der Eselsmüller zu und wollte ihn fassen. Doch ein inziger Faustschlag und Neumeyer taumelte auf die dls set nichts geschehen, der Eselsmüller. in Positur" gefeßt, die Hand auf die Schulter und sprach:" Im Namen des Gesezes verhafte ich Sie." Kaum, daß er diese Worte gesprochen, so erhielt er von dem Eselsmüller ein paar derbe Ohrfeigen mit den Worten:" Im Namen des Eselsmüllers, von ihm verabreicht." Ruhig ging dann der Eselsmüller in den Stall zu seinem Esel, band denselben los und führte ihn in den Hof. Gerade als er sich aufsetzen wollte fam Neumeyer. Er wollte den Eseismüller angreifen, doch in felbigem Augenblick erhielt er einen Wurf der Hinterfüße des Esels, daß er besinnungslos zurücktaumelte. Diesen Augenblick benutte der Eselsmüller, um in den nahen Stall zu springen und sich daselbst zu verbergen. Neumeyer, wieder zu sich gekommen, nahm an, der Eselsmüller set in den nahen Wald geeilt. Er faßte deshalb schnell den Esel und sich darauf schwingend, die Sporen einsetzend, ging es dem nahen Walde zu. Heiner und Knackwurst hatten aus der Ferne den lachte laut.„ Jezt holt der Teufel den neugebackenen Kollegen", so sprach er zu Knackwurst. Er wies auf den munter trabenden Esel. Vor Lachen konnte er meyer es sich ahnen ließ, war der Esel die Böschung hinunter und in eine dieser Schluchten geraten. Mit Verzweiflung hatte sich Neumeyer an den Hals des Esels angeklammert, um nicht fopfüber abzustürzen. In der Schlucht angekommen, sann er, wie nun weiter? Jetzt war guter Rat teuer. Er versuchte den Esel wieder hinauf zu lenken, aber es ging nicht. Aus seinen Jugendjahren wußte er, wie Esel behandelt werden mußten, um zum Gehorsam gebracht zu werden. Doch alle seine Künste scheiterten an diesem dickfelligen Grautier. Es ging immer tiefer zur Schlucht hinein. Er war hier ganz unbekannt. Er fluchte, hieb mit einem erhaschten Stocke, gab dann gute Worte, zuletzt liebfoßte er den Efel. Alles aber war vergeblich. Schließlich fing der Esel an zu„ Bocken", dabei immer tiefer in den Wald eindringend, bis ein gebahnter Weg erreicht wurde. Jezt, wo hinaus. Rechts oder links. Schließlich wollte er dem Esel des Rätsels Lösung überlassen. würde. Kaum war er abgestiegen, so fing der Esel an in scharfem Trabe nach Medelohn zu eilen. Neumeyer mußte scharf laufen, ihn wieder einzuholen. Auch als 18. März 1905 w Wirtsbank zurück. ,, Wage es nicht noch einmal", sprach, Esel mit Reiter dem Walde zu traben sehen. Heiner Er stieg ab, um zu sehen, wohin derselbe sich wenden Bortemonnaie mi Nideltafdenuhr; Als sich der Grenzjäger Neumeher wieder von dem erhaltenen Schlage erholt hatte, sprach er ruhtger, farbiger Weinzipiele mal Mann, sind Sie wirklich der Eselsmüller, den hochmütigen Kollegen, deshalb gönnten sie ihm, Doch seine Eselskenntnisse kamen ihm zu ſtatten. Er mit 9 Mt. und 2dnen zweiten Angriff wagte er jetzt nicht.„ Hören nicht mehr reden. Beide, Helner und Knackwurst, haßten er ihn schon am Zügel hatte, gab es saure Arbeit. 1 südafrikanisches dann muß ich Ste verhaften, denn gerade Thretwegen die ihm jetzt vom Eselsmüller gegebene Leftion. Ja, sprang auf denselben und nun ging es vorwärts. Aber des Präsidenten bin ich nach Medebach gesetzt. Sie sind in Verdacht, der Eselsmüller kannte sein altes Grautier. Belohnung von 10 nicht allein falsch Geld zu machen und zu verbreiten, der gefundenen Gesondern ,, Nordhäuser" und andere verbotene Ware so- zahlte seine Zeche und nahm dann seinen Weg auf Bemühungen, den Esel wieder auf gangbaren Weg zu alsbald bei uns gelt gar aus Holland einzuschmuggeln. Ich habe versprochen, Medelohn zu. Dort, das wußte er, traf er vor einem, bringen. Zuletzt schien der Esel wild zu werden. 2 1905. at Gießen. rg. Sie zu fangen". " Nun, der Fang ist ja leicht, doch eins sage ich Shren, wenn Sie keinen Fanghaken bei sich haben, fangen Sie mich nicht. Auch wenn wir an einem Lisahe hier sitzen. Wer gar zu nah bei mir kommt, läufft Gefahr, sich die Nase einzustoßen". Er ging ganz gemütlich zum Gastwirt Fingerling, dem Esel bekannten Stalle denselben ohne den neugebackenen Grenzjäger. Neumeyer ritt auf dem luftig vorantrabenden Esel in den Küste berger Wald hinein, in der Hoffnung, den entwichenen Cselsmüller einzuholen. Er kam auch bis an die beiden rechts an der Staatsstraße stehenden nicht weit. Dann ging es weiter zum Walde hinein, ohne Weg und Steg. Vergeblich waren Neumeyers Er schien mit einem Male Lust zu haben, den Grenzjäger abzuladen. Neumeyer spürte so etwas von des Esels Tücke. Doch, ob er sich noch so fest anflammerte, in der Nähe von Medelohn ward er abgeworfen. Bewußtlos blieb er mit zerbrochener Kniescheibe an einem Felsplock liegen. ( Fortsetzung folgt.) freiberr v. Dammerstein+. Berlin, 20. März. Der Minister des Innern, Frhr. v. Hammerstein, ist heute nachmittag 3½ Uhr verstorben. Seit Menschengedenken ist noch kein preußischer Minister des Innern im Amt gestorben überhaupt selten ein Minister. Daher kommt es, daß die„ Gesundheitsrücksichten", die für so vieler Minister Rücktritt den Grund abgeben mußten, in so schlechtem Ansehen standen. Einem Minister, der seinen Abchsied nahm, wurde Krankheit nie geglaubt. Jetzt ist Freiherr v. Hammerstein im Amt gestorben. Dem zweiundsechzigjährigen Manne hätte man bei seiner ſtattlichen Erscheinung wohl noch ein langes Leben zugetraut. Wäre er vor zwei Monaten, wäre er vor acht Tagen zurückgetreten und hätte er„ Gesundheitsrücksichten" als Grund angegeben, kein Mensch hätte ihm geglaubt. Nun hat er seinen Abschied genommen, ohne ihn erbeten zu haben. Freiherr v. Hammerstein ist nicht lange genug Miniſter des Innern gewesen, um eine ausgeprägte Politik zu inaugurieren. Ihm fehlte die Zeit, ihm fehlte die Gelegenheit, und so wäre es unbillig, zu sagen, daß ihm die Kraft gefehlt hätte, wenn die Gelegenheit sich bot. Es ist anerkennenswert genug, daß er in ein schwierigstes Amt sich bei hohen Jahren hineingefunden, nachdem er fast ein Menschenalter hindurch außerhalb Preußens amtlich gewirkt hatte: in den Reichslanden, wo er zulegt Bezirkspräsident von Lothringen ge= wesen. Dort hatte ihn der Kaiser kennen gelernt. Dem Minister des Innern unterstehen in Preußen alle Verwaltungsbeamten. Für ihn ist deshalb umfassende Personalfenntnis unentbehrlich. Freiherr v. Hammerstein konnte sie nicht ins Amt mitbringen, er hat sie sich erst nachträglich aneignen müssen. Die Beliebtheit, die er in Lothringen genossen, hat er auch in seinem größeren Amt schnell gewonnen. Nicht durch bestrickende Liebenswürdigkeit, nicht durch besonders konziliantes Wesen, aber durch seine Ehrlichkeit, Geradheit, Offenheit. Die Polen und Welfen ausgenommen, hat er keine Feinde gehabt. Auf eine gute Verwaltung hat er Wert gelegt, nicht auf Häufung der Gesetze. Ein fleißiger Arbeiter ist er gewesen, wie in Met so in Berlin. Er hat im Dienste des Staates bis zur Erschöpfung seiner Kräfte gearbeitet. Ihm ist beschieden gewesen, was ein Größerer sich vergeblich gewünscht hat: in den Sielen zu sterben. * Minister v. Hammerstein ist einem schweren Anfall von Asthma erlegen, einem Leiden, an dem er schon seit Jahren litt. Diesmal wurde das Herz im Uebermaß in Anspruch genommen, und schließlich setzte ein Schlaganfall dem Leben des Ministers ein Ende. Seine Gemahlin, die erst kürzlich bom Krankenlager aufgestanden ist und jezt zur Erholung in Meran weilt, traf erst abends um 6 Uhr in Berlin ein, fand ihren Gatten also bereits als Leiche vor. Der Kaiser hatte sich über die Krankheit des Ministers dauernd auf dem Laufenden halten lassen, auch die Kaiserin hatte sich wiederholt nach seinem Befinden erkundigt Die Lage in Südweftafrika. Ueber die letzten friegerischen Ereignisse in Südwestafrika geht uns die folgende Situationsschilderung von militärischer Seite zu, die den Zusammenhang der Operationen, ihren Zweck und ihre Aussichten erläutert: Die jüngsten Nachrichten aus Deutsch- Südwestafrika reichen bis zum 18. März. An diesem Tage stand Oberst Deimling mit den vereinigten Abteilungen Kampk und Koppy bei Nurudas, im Begriff, zunächst das Gebirge zu säubern. Eine Kompagnie und 2 Geschüße sind unterwegs nach Kosis zur Abteilung Kirchner. Oberst Deimling hat mit dem bei Kouchanas stehenden Major Lengerke, der bis zum 12. März noch keine Berührung mit dem Gegner hatte, durch eine Offizierspatrouille Verbindung hergestellt. zu beschäftigen haben. Nach der Petition, die in ganz Deutschland ziukulierte, soll Tierquälerei nicht mehr, als Uebertretung, sondern als Vergehen behandelt, die Beſtrafungsgrenze von 150 Mart auf 1000 Mark hinaufgesetzt und die Bestrafung nicht davon abhängig gemacht werden, daß der Fall öffentlich geschehen ist und tatsächlich ergernis erregt hat. Reichskanzler Graf Bülow, heißt es, hat sich für eine Verschärfung des Strafmaßes ausgesprochen. Bemerfenswert ist, daß König Friedrich August von Sachsen in dem letzten Gnadenerlaß die Bestrafungen wegen Tierquäle= rei nicht aufgehoben hat. Die Besorgnis, daß die Erledigung der Kanalvorlage im preußischen Herrenhaus eine Verzögerung erleiden könnte, weil der Minister der öffentlichen Arbeiten Herr v. Budde in den nächsten Tagen in Begleitung des Kaisers zur Mittelmeerreise aufbrechen wird, ist unbegründet. Das Herrenhaus, das am 27. März die Beratung der Kanalvorlage beginnt, wird mit dieser auch in Abwesenheit des Ministers fertig werden. Oefterreich- Ungarn. Die Kabinettsbildung in Ungarn läßt sich nicht länger verschieben. Das Parlament muß eine Regierung haben, das seiner Mehrheit entspricht. Findet sich eine solche Regierung nicht, so muß man wenigstens den Anschein erwecken, als ob man sie hätte. Graf Julius Andrassy ist dazu ausersehen, ein solches Kulissen- Kabinett zu bilden. Anderwärts würde man sagen: ein Geschäftsministerium. Doch in Ungarn würde ein solches Ministerium zu allem andern eher als zu Geschäften zugelassen werden. Es müßte denn die Mehrheit sich selbst ihrer Macht entäußern, ihr Programm fahren lassen und zur verantwortungslosen Opposition zurückkehren. Es ist nicht ausgeschlossen, daß das geschieht. Russland. Es hat den Anschein, als ob der Kampf gegen die aufständischen Hottentotten der Entscheidung nahe wäre. Eine gewisse Einschließung des Feindes ist bereits gelungen, so daß ihm der Weg nach Süden nicht mehr offen steht. Die Hauptmasse der Hottentotten ist in den Karrasbergen, was trotz des Wassermangels und der Terrainschwierigkeiten dem Angriff günstiger ist, als die frühere Zersplitterung. Ein anderer Teil der Aufständischen hat mit Hendrik Witboi die Linie des Nosob aufgesucht, vielleicht aus Rücksicht auf die nahe englische Grenze, die er möglicherweise schon einmal überschritten hat. Gegen ihn sind die Majore Meister und b. Estorff mit größeren Abteilungen vorgeschickt. Leider muß als sicher angenommen werden, daß Hendrik Witboi nach Britisch- Betschuanaland entwischt, von dessen Grenze er nur 20 Kilometer entfernt ist. Er ist am Fuß und am Kreuz verwundet. Auch sein Sohn Isaak soll am rechten Auge verwundet sein. Nach anderen Meldungen ist nicht der Sohn Hendrik Witbois- Klein- Hendrik, wie er genannt wurde sondern der Unterfapitän Samuel Isaak der an Auge Verwundete. Die Ostgrenze scheint noch offen zu sein. Dort ist eine regelmäßige Zufluchtsstätte der geschlagenen Hottentotten. A Wie aus Petersburg gemeldet wird, hat Großfürst Paul, dem vor kurzem erst die Heimkehr gestattet, der frühere Rang wieder eingeräumt worden war, Rußland wieder verlassen. Man erzählt, er sei nur berufen worden, damit ein Großfürst da sei, der der Beisetung der Leiche des Großfürsten Sergius beiwohnt. In Baku muß bei den jüngsten Unruhen recht ausgiebig geplündert worden sein. In Kasan hat man am Samstag einen von auswärts zugereisten Mann verhaftet, der für 200 000 Rubel Wertpapiere verkaufen wollte, die aus den Räubereien in Baku stammten. Bei seiner Ergreifung machte der Mann einen Selbstmordversuch. Im Kreise Minsk haben Unruhen stattgefunden, die die Entsendung von 3 Schwadronen Dragoner notwendig machten. Geheimrat Seveginzew ist mit der Spezialmission betraut worden, die Bauernbewegung zu unterdrücken und ihre Ursachen festzustellen. Der Postdampfer„ Ernst Wörmann" ist am Montag aus Deutsch- Südwestafrika in Hamburg eingetroffen, mit einem Trupp Rekonvaleszenten und Verwundeten an Bord( 6 Offigiere, 18 Unteroffiziere und 52 Reiter). Der Dampfer hat auch die Leiche des im Kampf mit den Witbois gefallenen Leutnants Seebeck mitgebracht, für den am Petersenquai eine militärische Trauerfeier abgehalten wurde. Ein kleiner Altar war errichtet worden. Zahlreiche Offiziere des 9. Armeekorps, Vertreter des Senats und der Woermannlinie nahmen an der Feier teil. Militär- Oberpfarrer zierachsAltona hielt die Trauerrede. Die Leiche wurde nach Berlin üb rgeführt, wo die Beisezung auf dem Zwölf Apostel- Kirchho, stattfinden wird. Die Dolitik. Afrika. Die italienische Regierung hat durch ihren DecTreler Bestalozza mit dem Mullah ein freundliches Uebereinkommen getroffen, das auch England zugute kommt und ihm die Fortsetzung der kostspieligen militärischen Operationen in Somaliland erspart. Der Mullah verpflichtet sich danach, England und Italien gegenüber Frieden zu halten, erkennt die italienische Schußherrschaft an, in deren Gebiet er sich niederläßt und die bei ihm einen Residenten unterhält. n dem dem Mullah zugewiesenen Gebiet ist Wassen- und Sklavenhandel untersagt. Die Mittelmeerreise unseres Kaisers wird ihn diesmal auch an die Küste Marokkos führen. Er wird in Tanger landen, woselbst ihm große Ehrungen von seiten der deutschen Solonie zugedacht sind. Zugleich wird er auch eine Zusammenkunft mit einem Beauftragten des Sultans haben, der man, speziell in England, eine hohe politische Bedeutung beimißt * Der Reichstag wird sich demnächst mit einer Petition um Verschärfung der Strafbestimmungen wegen Tierquälerei Amerika. Deutfcher Reichstag. CB Berlin, 20. März. ( 168. Sigung.) Die zweite Beratung des Gesezentwurfes, betreffend die Friedenspräsenz stärke, der von den Militärvor= lagen zuerst in Angriff genommen wurde, nahm einen sehr ruhigen Verlauf. Die meisten Redner glaubten sich auf ganz kurze Bemerkungen beschränken zu können, da die Bestätigung der von der Budgetkommission gefaßten Beschlüsse durch das Plenum von vornherein feststand. Der Entwurf der Regierung sieht die allmähliche Erhöhung der Friedenspräsenzstärke derart vor, daß sie im Laufe des Rechnungs. jahres 1909 die Zahl von 505 839 Gemeinen, Gefreiten und Obergefreiten erreicht und in dieser Höhe bis zum 31. März 1910 bestehen bleibt. Die Kommission hat beschlossen, daß hiervon 2000 Dekonomiehandwerker abgehen sollen, für deren Ersatz durch Zivilhandwerker die Vorbereitungen spa testens bis zum 31. März 1910 im Etat zu treffen sind. Ferner beantragt die Kommission, daß von den neu geforderten 28 Eskadrons Kavallerie die letzten 10 nicht bis zum Schluß des Rechnungsjahres 1909, sondern erst im Jahre 1910 gebildet werden. Der sozialdemokratische Abg. Bebel bekämpfte zwar die Vorlage mit längeren Ausführungen, aber er tat es nicht mit dem gewohnten Glan; das Haus hörte kaum nach dem hin, was er sagte, und seine Parteifreunde brachten, als er schloß, nur ein schwächliches Bravo auf. Außer ihm stellte sich nur noch der Abg. Dr. MüllerSagan namens der freisinnigen Volkspartei auf einen ablehnenden Standpunkt; alle übrigen Redner empfahlen die Annahme der Vorlage. So konnte sich auch der Kriegsminister von Einem bei deren Vertretung auf wenige Säge beschränken, die er in eine wißige, das Haus in gute Laune verseßende Form zu kleiden wußte. Noch nicht ganz drei Stunden waren vergangen, als bereits der Schluß der Diskussion verkündet und die Vorlage mit großer Mehrheit angenommen wurde. Es folgte der Gesetzentwurf, betreffend die Aenderung der Wehrpflicht, durch den die zweijährige Dienstzeit für alle Truppengattungen außer der Kavallerie und reitenden Feldartillerie gesehlich festgelegt wird. Dazu hat die freisinnige Volkspartei eine Resolution betreffend gesetzliche Regelung der Vorbedingungen für den Einjährig- Freiwilligendienst eingebracht. Die Sozialdemokraten wollen noch weiter gehen, sie beantragen Abschaffung dieses Dienstes und außerdem die zweijährige Dienstzeit für alle Truppenteile ohne Ausnahme. Dieser Antrag wurde von allen Seiten bekämpft, während die frei ſinniae Reſolution mehrfache Zustimmung fand Der Präsident Castro von Venezuela spielt hohes Spiel. Er muß sich hoher Protektion sicher fühlen oder ganz verzweifelt sein. Nachdem er durch Vergewaltigung der französischen Kabelgesellschaft Frankreich aufgebracht hat, ist er jezt dazu geschritten, auch italienische Kriegsschiffe heranzuziehen, da er die an eine italienische Gesellschaft verpachteten Guanta Naricual- Kohlenbergwerfe bei Barcelona durch Truppen hat beseßen lassen. Er könnte nicht anders handeln, menn er verrückt oder wenn er der Ansicht wäre, daß die Vereinigten Staaten ihr diesmal gegen die Europäer helfen müßten. ** Hof und Gefellschaft. Der Kaiser besichtigte am Montag im Ererzierhause zu Potsdam, wohin er sich von Berlin aus im Automobil begeben hatte, die 2. Kompagnie des 1. Garde- Regiments z. F., die unter Befehl des Kronprinzen steht. Inzwischen waren die übrigen Kompagnien des Regiments herangezogen, und es erfolgte ein zweimaliger ParaSemarsch, Anwesend waren die direkten Vorgesetzten und viele fremdherrliche Offiziere. Nach Beendigung der Vorstellung gab sich der Kaiser zu zuß nach dem Stasino des Regiments, wo er vas Frühstück einnahm. Heer und flotte. Ein neues Riesengeschüß. Bei Sandy Hook wurde, wie aus Newyork gemeldet wird, das neue, von Brown erfundene sechszöllige Drahtrohrgeschütz mit zusammengeseztem Rohr geprüft. Es feuerte ein hundertpfündiges Geschütz mit einer Bulverladung von 70 Pfund unter einem Druck von 43 684 Pfund auf den Geviertzoll ab und erreichte eine Geschwindigteit von 1176(!) Meter in der Sekunde. Eine derartige Anfangsgeschwindigkeit wäre allerdings bisher noch nicht dagewesen. Die Unterseebootskrankheit. Es läßt sich denken, daß der längere und häufige Aufenthalt in einem Unterseeboot nicht gerade sehr günstig auf die Gesundheit wirkt. Wenn auch genügende Vorrichtungen dafür getroffen sind, daß die Besatzung unter Wasser nicht gerade an Luftmangel leidet, so wird doch die Atmosphäre in einem solchen Fahrzeug kaum eine sehr gute und frische sein. Die Frage, ob der Dienst im Unterseeboot geradezu als gesundheitsschädlich zu bezeichnen sei, ist von den französischen Gerichten in einem Fall bejahend entschieden worden. Frankreich ist bisher das klassische Land der Unterseeboote gewesen, und man hat daher dort in dieser Hinsicht die meisten Erfahrungen sammeln können. Kürzlich hatte nun die Witwe cines französischen Seeoffiziers die Bewilligung einer Pension beantragt, mit der Begründung, daß die Ursache des Todes ihres Gatten ein zweijähriger Dienst auf Unterseebooten gewesen sei. In dem Gesuch wurde behauptet, daß die Lebensbedingungen auf einem Unterseeboot endemische Krankheiten erzeugen und daß der fragliche Offizier einer rheumatischen Herzhautentzündung erlegen wäre, die auf eine solche Entstehung zurückgeführt werden müßte. Das Gericht entschied zu gunsten dieser Annahme und sprach der Witwe die verlangte Pension zu. Ermutigend wird diese Tatsache auf die Einführung von Unterseebooten nicht wirken Jab und Fern. * Die Finanzlage der Gräfin Montignoso ist alles andere als glänzend. Sie hat ihre italienischen Dienstboten entlassen und aus der teuren Villa Papiniano" fortziehen müssen, um sich in einem untergeordneten Hotel in Fiesole einzu mieten. Im vorigen Jahre hat sie an ihre Anwälte allein 15 000 Mark zahlen müssen. Troß ihrer prefären Lage hat aber Gräfin Montignoso die in Dresden gesammelte und ihr telegraphisch angebotene Geldunterstützung abgelehnt Sie soll ihre Forderungen an den sächsischen Hof erhöht haben. & Der Leutu Beb gegen den Er wird bezich Pistole erfchof glauben mach Gegen diefe junge Frau g Deren fompli handhaben, dugno ist de nach China Ein Prinz in Examensnöten. Prinz Christian, der zu fünftige König von Dänemark, unterwarf sich dieser Tage in der Kopenhagener Navigationsschule dem Eramen für Schiffer für kleine Fahrt, um die Befähigung nachzuweisen, ein Segelschiff in den dänischen Gewässern verantwortlich zu führen. Der Prinz ist, wie alle seine Landsleute, ein leiden schaftlicher Anhänger des Wassersports und bedarf de Examens, um ohne Steuermann sein Boot führen zu dürfen. Das Schiffer- Gramen wird öffentlich abgenommen, und dies mal fanden sich die Zuhörer natürlich reichlich ein. Die Prüfung verlief unter großer Aufmerksamkeit der Zuhörer schaft, die oft in kräftige Beifallskundgebungen ausbrach, die den Prüfling sichtlich erfreuten. Schließlich war die ein gehende Prüfung beendet, und nach kurzer Beratung des Komitees händigte man dem Prinzen das Zeugnis aus; es lautete auf 20 Points, was der Empfänger nach Entfaltung des Papieres der neugierigen Menge freudestrahlend ver riet. Der Prinz hatte alle Fragen bis auf eine richtig be antwortet und fonnte darum das Maximum von 21 Points nicht beanspruchen. Er hatte sich um eine Seemeile ver rechnet. [ Ein Gheherrn a frau in Ger ging auch an es dunkel z verschiedene dem verbli forderung, begleitet bo Sachen von Arbeit. =[ Die Frau Roman Ben Kopf geg weil er fie.. Burüdfehren, als höchstens d buche findet f ist aber zu bi Donners Schüttete ihn laffen, wen Der König als Preisgewinner. Der alljährlich zur Verteilung gelangende große Preis aus der Nobel- Stiftung soll diesmal dem König Victor Emanuel von Stalien zuer teilt werden. Begründet wird die Zuerkennung des Preis an den König damit, daß er die erfolgreiche Initiative zur Gründung des internationalen landwirtschaftlichen Institu ergriffen hat. Der Dandy als Mörder. Ein junger Deutscher, der sid in Venedig aufhielt und dort durch sein höchst elegantes Autreten das Augenmerk auf sich gezogen hatte, ist seit einiger verschwunden. Er wird von der Polizei eifrig gesucht, da im Verdacht steht, eine Dame der Halbwelt ermordet haben. † Ein aufregender Vorfall ereignete sich im Gerichts gebäude zu Hohenmauth in Böhmen. Das im 49. Lebens jahre stehende Fräulein Brozek hatte ihr Vermögen von 40 000 kronen in der kleinen Lotterie verspielt, und es wurde ihr deshalb von ihrer Schwester das Quartier ge kündigt. Aus Rache zündete sie nun das Haus der Schwester an. Als die Brozek gerichtlich vernommen werden soll rannte sie an ein Fenster im Gerichtsgebäude, riß es auf u stürzte sich hinaus. Mit zerschmettertem Stopfe blieb sie bt auf dem Straßenpflaster liegen. Ein böser Hausgeselle. In Augsburg hielt sich der haber einer Spielwarenhandlung eine Bulldogge. Das Tie muß plößlich in eine Art Raserei versezt sein, denn er alto fierte die Ehefrau seines Herrn und biß ihr die Nase vol ständig ab. Die junge Frau mußte ins Krankenhaus ge wurde erschossen. Lawine von zwei Küffe treibung, 5 Frau hat gefehen ha GH. haben fich des Frühli mit dürren mit dem E Die Sonne Nachtgleich Frühlingsm Freie unter gefiederten der Pfla Aeckern bere falls regen Sände, ihn Denkmal ha ein Wahrze Alles fünd ihin nicht einem ene Frühlings Fülle uns fraus ob wir einen alle en blo geben in de werden, das Gedicht hin Markra * Beg * bracht worden, wo sie schwer darniederliegt. Der böse Hund der von uns b Verunglückte Retter. In der Rushrun- Kohlengrube in West- Virginia ereignete sich ein schreckliches Unglück, das viele Menschenleben zum Opfer forderte. Durch eine Explosion kamen 10 Arbeiter zu Schaden. Alsbald fuhr eine Rettungs Abteilung in die Grube. Kaum war sie dort angelangt, als eine zweite Explosion folgte. Durch diese wurde die ganze Rettungsmannschaft in Stärke von 14 Mann getötet, so daß nun auch die ersten 10 Verunglückten als verloren gelten müssen erfolgten Buri Don Rußland Fürft Gudafche begriffte das neuen Balais Hildfehr die un ** Am D 4 Uhr pünktlich mit folgender Labeling für d ag. Berlin, 20. Mar ries, betreffend n den Militär e, nahm einen glaubten sich tönnen, da die gefaßten Befch and. Der Ent hung der Fried ufe des Rechnung inen, Gefreiten bis zum 31. hat beschlossen, gehen sollen, Borbereitungen tat zu treffen in von den neu en 10 nicht bis dern erit im atische Abg. Bei eren Ausführung nt Glan; das fu e, und seine Be schwächliches B bg. Dr. Müll artei auf einen ner empfahlen auch der etung auf das Haus e. Noch nic its der Schl it großer M Gejebentwur ehrpflicht, Le Truppengat eldartillerie ge ige Volkspartei ng der Vorbedin nst eingebracht. ehen, sie beam dem die zweij Ausnahme. Di t, während die fre g fand gnoso ist alles ande Dienstboten entla " fortziehen mu Otel in Fiesole ein ihre Anwälte al rer prefären Lage den gesammelte erstübung abgel fächsischen Hof e rinz Christian, de arf sich dieser To - dem Eramen fähigung nachzun fern verantwortl Landsleute, ein l cts und bedarf Boot führen zu abgenommen, und lich reichlich ein. rksamkeit der Zuh gebungen ausbra chließlich war die furzer Beratung n das Zeugnis aus fänger nach Entfal ge freudeftrahlend bis auf eine ridig arimum von 21 Bo um eine Geemeile be . Der alljährlich zu nus der Nal- Stiftung nuel bon Stalien u ertennung des greiche Snitiativ tfchaftlichen Inf nger Deutsche in höchst elegans en hatte, it feit einiget izei eifrig gefudit doe Halbwelt ermordet 3 nete fich im Gerichts 7. Das im 49. Lebens atte ihr Vermögen vor terie verspielt, und vefter das Quartier g das Haus der Schwe rnommen werden jol sgebäude, riß es auf ertem Kopfe blieb sie ugsburg hielt fich der ne Bulldogge. Das erfekt sein, denn er nd big ihr die Nafe te ins Krankenhaus Aus dem Gerichtsfaal. § Der Leutnant als Mörder. In Perugia hat der Prozeß gegen den italienischen Leutnant Modugno begonnen. Er wird bezichtigt, seine junge Frau mittelst einer MauserPistole erschossen zu haben. Leutnant Modugno wollte glauben machen, daß die Frau sich selber erschossen hätte. Gegen diese Angaben spricht vor allem die Tatsache, daß die junge Frau gar nicht imstande gewesen ist, die schwere Waffe, deren komplizierte Mechanik ihr ganz unbekannt war, so zu handhaben, um sich selber damit zu töten. Leutnant Modugno ist derselbe italienische Offizier, der bei der Expedition nach China große Räubereien verübt haben sollte. Vermischtes. [ Ein probates Mittel,] ihren etwas gar zu trinkfesten Sheherrn aus der Kneipe zu holen, wandte eine Schustersfrau in Sensburg an. Der Meister feierte den Montag und ging auch am Dienstag aus. Das war der Frau zu viel. Als es dunkel zu werden begann, raffte sie den Schustertisch und verschiedenes Handwerkszeug zusammen und brachte alles dem verblüfften Gatten in die Gastwirtschaft, mit der AufForderung, sofort zu arbeiten. Das half. Der Meister zog, begleitet von den Spöttereien seiner Kumpane, mit den Sachen von dannen und setzte sich zu Hause kleinlaut an die Arbeit. - =[ Die Kußdiät.] In Newyork hat die hübsche junge Frau Romano ihrem Manne einen Kübel Eiswasser üben en Kopf gegossen und die Ehescheidungsklage eingereicht, weil er sie... zu oft gefüßt habe. Sie will nur zu ihm zurückkehren, falls er sich verpflichtet, hr nicht mehr Küsse als höchstens drei pro Tag zu verabfolgen. In ihrem Tagebuche findet sich folgende Eintragung: Mittwoch. Das ist aber zu viel. Fünfhundertmal hat er mich heut gefüßt. Donnerstag. Ich nahm einen Kübel mit Eiswasser und schüttete ihn ihm über den Kopf. Er kann mich arretieren lassen, wenn er will. Besser im Arrest, als unter einer Lawine von Küssen. Freitag. Um glücklich zu sein, sind zwei Küsse genug, fünf schon zu viel. Zehn sind Uebertreibung, 500 eine unaussprechliche Marter... Die junge Frau hat so unrecht nicht, und ihr Mann soll bereits eingesehen haben, daß er gut tut, sich der Kußdiät zu fügen. Lokales. 21. März 1905. - GH. Frühlings- Anfang. Zu selten schönem Einklang haben sich heuer der astronomische und„ bürgerliche" Anfang des Frühlings zusammengefunden. Während der Kalender mit dürren Worten: Der Frühling beginnt am 21. März mit dem Eintritt der Sonne in das Zeichen des Widders- die Sonne erreicht den Aequator Frühlings- Tag- und Machtgleiche, anzeigt, haben wir seit gestern daß schönste Frühlingswetter. Wer gegenwärtig einen Spaziergaug ins Freie unternimmt, fann fonstatieren, daß verschiedene unserer gefiederten Sänger bereits wieder eingetroffen sind und auch in der Pflanzenwelt ein neues Leben beginnt. Auf allen Heckern bereitet der Mensch der Saat den Boden und gleich falls regen sich in unseren Gießener Anlagen zahlreiche Hände, ihnen das Winterkleid abzunehmen. Das Liebigdenkmal hat bereits seine Hülle abgeworfen und steht als ein Wahrzeichen der schöpferischen und nährenden Erde da. Alles fündet den Frühling und so wollen auch wir uns ihin nicht länger gries- grämlich verschließen, sondern mit einem energischen Ruck die Mappe öffnen und ein- Frühlingsgedicht bringen. 8war quilt eine beängstigende Fülle uns daraus entgegen und die Stirne zieht sich zuweilen traus ob all' der Frühlingsgedanken. Dann aber machen wir einen zweiten energischen Ruck, lassen mit festem Griff alle en bloc in den Moloch Papierforb verschwinden und geben in der Hoffnung, daß die Versfüße stark genug ſein werden, das Boëm auf eigene Füße zu stellen, das folgende Gedicht hinaus: Markranstädt. Lenzgruß. Der Lenz will erstehen, Erwache nun, Welt! Ein wonniges Weben Durchwebt Flur und Feld. Süß- seliges Ahnen Erfüllt jede Brust Bereitet die Bahnen Der Liebe und Lust. - Es ist nun zergangen Das starrende Eis, Schneeglöckchen rings prangen Im leuchtenden Weiß; Ihr leises Geläute, So lieblich und rein, Gießt lenzige Freude Ins Herz uns hinein. - Singvögel begrüßen Die Heimat mit Wonn' Auf Wälder und Wiesen Lacht freundlich die Sonn' Der Frühling tehrt wieder Und Winter entschwand, Frohlockende Lider Erbrausen durchs Land. Adolf Dreßler jun. ** Begrüßung unseres Fürstenpaares. Bei gesuch des J. H. Thring für den Landgraf Philipp- Plat;| 5 Stimmen bewilligt. Hierauf wird die 2. Lesung des - - - - - hier: Dispens. 3. Gesuch des M. Levi dahier um Erlaubnis zur Anbringung eires Ausstellungsfastens am Hause Seltersweg 35.4. Baugesuch des W. Möser für seine Mühle an der Lahn.- 5. Tauschvertrag mit L. Hellmold. 6. Kaufvertrag mit Witwe Döpfer. 7. Baugesuch des A. Deibel für den Neuenweg; hier: Geländeaustausch. 8. Tauschvertrag mit Fr. Nouck Eheleuten. 9. Neubau der Höheren und Erweiterten Mädchenschule; hier: Vergrößerung der Turnhalle. 10. Heizungs- und Lüftungsprojekt für den Neubau der Höheren Mädchenschule. 11. Ueberwölbung des Klingelbachs.- 12. Entwässerung des Kühn'schen Grundstücks, Seltersweg 36. 13. Erbauung eines Stadttheaters. 14. Lieferung elektrischer Energie für das anatomische und zoogoische Institut der Landes universität. 15. Uebernahme der Unterhaltung des Heim'schen Erbbegräbnisses. 16. Wahl der Kommissian für Regulierung der Gewerbesteuer. 17. Gesuch des Georg Hartmann dahier um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause An den Bahnhöfen Nr. 80. 18. Desgleichen des Friedrich Kahle dahier für den W klarerweg. 19. Desgleichen des Ludwig Wagner dahier für die Schanzenstraße Nr. 18. 20. Desgleichen des Karl Valentin dahier für die Schüßenstraße. * - - - - - Schulden abzug. Die Darmstädter Handelstammer hat in einer eingehend begründeten Vorstellung an die Zweite Kammer das Ersuchen gerichtet, das in der Gemeindesteuernovelle vorgesehene Verbot des Schuldenabzuges bei der Steuer vom Gewerbebetrieb nicht zu genehmigen. ** Fernsprech verfehr. Wie man uns mitteilt, ist zwischen Gießen und einer großen Anzahl Luremburgischer Anstalten der Sprechverkehr eröffnet worden. Die Gesprächsgebühr beträgt uach sämtlichen Orten 1,80 Mt. )( Am Sonntag hielten die Rechner des Kreises Gießen im Einhorn" zu Gießen eine Besprechung zwecks Regulierung ihrer Gehalts- und Penfionsverhältnisse. Die Versammlung war stark besucht und beschloß für eine bessere Gestaltung der Verhältnisse zu wirken. Auch Landtagsabg. Leun- Großen- Linden wohnte der Versammlung bei. " § Detaillisten tag. Auf dem am Sonntag in Offenbach abgehaltenen Verbandstag der süd- und westdeutschen Detaillistenvereine waren 13 Vereine sowie u. A. das Großh. Ministerium und die Handelskammer Gießen vertreten. Der Borsigende, Klappert- Frankfurt, eröffnete die Versammlung und legte in längerer Ausführung dar, daß der Detailhandel nur durch Selbst- und nicht durch Staatshülfe sich entwickeln fönne und auch diese Kraft in sich trage. Die folgenden Referate ,, Rabatt- Sparvereine" und„ Einkaufsgenossenschaften" wiesen dem Detailhandel praktische Wege nach, die er zur Hebung seines Standes beschreiten müsse, während bei dem Punkt ,, Ausverkaufswesen" die Beschlußfassung ausgesetzt wurde. Als Ort des nächsten Verbandstages wurde Gießen gewählt. *** Alten- Buseck. Der Sprechverkehr mit BadWildungen ist zugelassen. Gebühr: 50 Pfenig ** Lollar. Unser Landsmann, der Kammermusiter Kümmel, wird im Laufe des kommenden Sommers hier ein Konzert veranstalten, wie wir hören im Verein mit dem ** Gesangverein Liedertafel. Kümmel ist Gründer und Ehrenmitglied genannten Vereins. P Laubach. Gestern Montag früh um 10 Uhr verschied nach sechstägigem Wochenbett die Frau Cymnasiallehrer Werner, eine Tochter des Musikdirektors Krauße zu Gießen, infolge eines Herzschlages. Jeder, wer mit der leider so früh Dahingeschiedenen in Verkehr fam, wird den die Familien betreffenden Berluft beklagen. * Nieder- Gemünden, 21. März. Der Königliche Bahnmeister Haberkorn ist vom 1. April ab unter Beförderung zum Bahumeister 1. Klasse nach Altenkirchen ( Westerwald) versetzt. Voranschlags für 1905/09 erledigt. Bu Rubrik 14, Studienunterstüßungen, findet ein Antrag des Finanzausschusses Annahme, daß das erweiterte Oberkonsistorium aus dem für Reisestipendien verfügbaren Betrag auch Zuschüsse zu Reisen, zu Instruktionskursen usw. bis auf weiteres geben könne. Hierauf tritt Vertagung auf Dienstag Vormittag ein. * Eichenberg, 21. März. Wunderdoktor. Der Zulauf nach dem Wunderdoktor Ausmeier in Kirchgandern wird immer größer. Auf dem hiesigen Bahnhof kommt täglich eine Menge Leichtgläubiger an, die zu Ausineier wollen. Für dieses Jahr soll Ausmeier sein steuerpflichtiges Einkommen auf 130 000 mt. angegeben haben. Stegener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, den 22. März. Wolkig, besonders im Süden, Oberhessen trocken, nur in Rheinhessen und Starkenburg vereinzelt geringer Regen, ein wenig fühler. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Marktberichte. Gieken 18. März. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per fb. 0.95-1.05 M., Hühnereter per Stück 6-8 Pfg., Enteneter St. 0 Pfg.. Käse per St. 6-8 Bfg., Käsematte 2 St. 5-6 Bfg. Erbsen per Liter 21 Bfg., Linsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Baar ART. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mr. 1.00-1.60, Sahnen, ber Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Bfb. 00-00 fg., Ochsenfleisch per fd. 70-80 Bfg., Rindfletsch per Bfd. 62-68 Pfg. per Pfb. Schweinefleisch 60-72 Big. Soweine fleisch gesalzen per Pfund 0.76 Big., Kalbfleisch per Bfb. 70-74 Bfg. Sammelfleisch per Pfd. 50-74 Bfg., Kartoffeln pro 100 kilo 6.00 6. 6 50 Mr., Zwiebeln per 3t. Mr. 8.00-10.00, Wetstraut 10-15 f. per Stüd, Zentner 3-4 Mr. Mepfel per Zentner 6-10 mt. Zwetschen per Zentner 0,00-0.00 Nüsse 100 St. 25-30 Pfg. Milch per Liter 18. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten diet Stunden der Marktzeit im Umberzieben feilgeboten werden. Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 20. März 1905. Ochsen Kälber Höchste Schlachtbiehpreise in Frank urt a. M. 1/2 11 " " 18.70. 14.70 Fleischpreise in Gießen 50 kg Schlachtgewicht 70-72 M. 1/2 kg 70-80 Pf. 80-82 Pf. do 70-74 65-66 do. 60-72 Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 kg 52 f. Schwarzbr. do. 48 " " P " " " Schweine do. Getreidepreise in Mannheim Weizen 100 kg Roggen do. Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Bieber Schlaflose Nächte und angstvolle Tage. Schlaflose Nächte und angftvolle Tage können den Eltern, sowie ihren Kindern erspart bleiben, wenn den Kleinen zur Zahnzeit Scotts Emulsion gegeben wird, denn Scotts Emulsion enthält die gerade während der Bahnzeit so nötigen und wichtigen Nährstoffe wie feinsten Medizinallebertran und Kalk- sowie Natronhypophosphite. Mehr als je bedarf das Kind während der Zahnzeit einer Ergänzung der gewöhnlichen Nahrung, und gerade diese dret Nährstoffe sind es, die einem im Wachstum begriffenen Kinde die vortrefflichsten Dienste leiften. Herr Redderberg aus Hannover berichtet über diese durch Scotts Emulsion herbetgeführten Erfolge, und sein Brief sollte in allen Familien Beachtung finden, wo sich Kinder der Zahnzeit nähern. Hannover, Kronenftraße 40, am Belfenplay, den 22. Januar 1904. Ganz besonders zu empfehlen ist Ihre Scotts Emulsion für fahrung. Mein kleiner Junge Hans, heute 2 Jahre und 3 Monate alt, hat nun, glaube ich, alle Zähne. Der Kleine hat ungefähr von Jahren bis 1½ Jahren regelmäßig Scotts Emulsion ge= nommen, und zwar täglich und gern. Das Präparat hat das Kind und die Eltern bor mancher schlaflosen Nacht geschüßt und Schmerzen und unruhige Tage erspart. ( gez.) Ed. Redderberg. (?) Ebsdorf, 20. März. Vermißt und geländet.schmerz- und fieberloses Zahnen der Kinder. Ich spreche aus ErDie seit dem 3. Februar vermißte Dienstmagd Kath. Rock von hier ist nunmehr dieser Tage am Gisselberger Geländer von der Lahn ans Land gespült worden. ) Friedberg, 21. März. Neuer Kreisarzt. Wie verlautet, ist Kreisarzt Dr. Nebel- Lauterbach zum Nachfolger des aus Gesundheitsrücksichten in den Ruhestand getretenen seitherigen Kreisarztes Medizinalrat Dr. Mathias ausersehen. K Frankfurt a. M., 20. März. Todessturz. Das vier Monate alte Kind der Eheleute Hittner, Göbenstraße 22, stürzte aus dem Kinderwagen in eine danebenstehende Badewanne und ertrank. K Kronberg im Taunus, 20. März. Das diesjährige Feldbergfest wird am 25. Juni stattfinden. K Mainz, 20. März. Inkasso- Geschäft. Der Inhaber der„ Hansa", Auskunft-, Inkasso- und Detektivbureau Altschuh u. Co., August Brümmer, hat das Weite gesucht. Er hat sowohl die von seinen Agenten gestellten Kautionen wie eingegangene Inkassogelder unterschlagen. Viele Geschäftsleute und Privatpersonen find um teilweise recht ansehnliche Beträge geschädigt. Brümmer wird steckbrieflich verfolgt. ** Darmstadt 20. März. Die 8. Sigung der VII. ordentlichen evangelischen Landessynode wurde, nach der„ Darmstädter Zeitung", heute Morgen 10 Uhr, durch den Präsidenten D. Stamm eröffnet. Es folgt die Gesetzes vom 6. August 1902, das Eigentum an Kirchen und Pfarrhäusern usw. betr. An der Besprechung beteiligen derliegt. Der böfe der von uns bereits furz mitgeteilten, am Freitag Nachmittag Anfrage des Eyn. Dr. Lucius, die Anwendung des§ 1 des Rushrun- Kohlengrub erfolgten Burückkunft des Großherzogs und der Großherzogin bon Rußland hatte sich der Darmstädter russische Gesandte, edlides Unglüd, bos Fürst Gudaschew, zum Empfang eingefunden. Das Publikum sich die Eyn. Wahl- Schliß, Köhler, Keil, Wagner, e. Durch eine Explo begrüßte das Großherzogliche Paar auf der Fahrt nach dem Römheld und Dr. Lucius. Der Antrag des Syn. Bernbeck, Sbald fuhr eine Rettung ar fie dort angelangt, rch diese wurde die ga 14 Mann getötet, fo dten als verloren gel neuen Palais sehr lebhaft. Ueberall herrscht über die Rückkehr die ungeteilte Freude und Befriedigung. ** Am Donnerstag, den 23. März 1905, nachmittags 4 Uhr pünktlich findet eine Sigung der Stadtverordneten mit folgender Tagesordnung statt: 1. Baugesuch des Ph. Lüdeking für den Seltersweg; hier: Dispens. 2. Bau- die geistliche Bauordnung betreffend, wird für erledigt er flärt, da eine Neuregelung staatlicherseits in Aussicht gestellt ist. Der Antrag des Syn. Wahl- Langen, betreffend Abänderung der Visitationsordnung findet Annahme. Vorlage, betr. Neubau eines Synodalgebäudes, findet Annahme und der beantragte Kredit von 154 000 Mt. wird gegen Hochachtungsvol So geben Sie denn Ihren zahnenden Kindern Scotts Emulsion, und ersparen auch Sie sich schlaflose Nächte und angstvolle Tage. Scotts Emulsion erleichtert den Kindern das Bahnen und befördert die Bildung schöner, gefunder, weißer Zähnchen, wofür später das Kind Dank wissen wird. Fangen Sie noch heute mit Scotts Emulsion an, und Sie werden vielleicht schon heute sichtliche Erleichterung beobachten. Scotts Emulsion wird von uns ausschließlich im großen an Apotheken und Großhandlungen verkauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Maß, sondern nur in versiegelten Originalflaschen in Karton mit unserer Schutzmarke( Fischer mit großem Dorsch auf dem Rücken). Scott& Bowne, G. m. b. H., Frankfurt a. M. Bestandteile: Feinster Medizinal- Bebertran 150,0, prima Glyeriu 50,0, unterphosphorigfaurer Ralf 4,3, unterphosphorigfaures Natron 2,0, pulv. Tragant 3,0, feinster arab. Gummi pulv. 2,0, destill. Wasser 129,0, Altohol 11,6. Hierzu aromatische Emu sion mit Zimt, Mandel- und Gaultheria- Del je 2 Tropfen. Junger Hausbursche für sofort gesucht. Fr. Hennings, Gießen, Seltersweg 14. Sofort oder zu Ostern findet eine Anzahl Junger Mann militärfrei, Geschäftsleiter eine Filiale( Colonialware) sucht ander: weitig Stellung per 1. April 1905. Off. u. W. 100 a. d. Erb. d. Bl. Ein ordentlicher Junge in die Lehre gesucht. I Thörner Installationsgeschäft, Gteken. Für meine Buchdruckerei suche jüngerer Mädchen leichte Beschäftigung in unserer hiesigen Bigarrenfabrik. C. Klingspor, Gießen. einen 21kl. Part.- Zim. 3. verm. a. einz Frau. Gießen, Wolkengasse 11. Lehrling. J. Weinert, Gießen Oeffentliche Mitteilung! Beabsichtige auf dem diesjährigen Pferdemarkt zu Giessen eine Gruppe meiner Spezialitäten auszustellen. LOUIS VÖLZING Grossfeldaer Kummet- und Geschirr- Fabrik. Theater- Verein GIESSEN. 2. Zugabe Vorstellung: Freitag, den 24. März 1905. <*>> Maskerade.<> Schauspiel in 4 Aften von Ludwig Fulda. Gast: Herr G. H. Hacker bom Großh. Hoftheater in Darmstadt. Anfang 8 Uhr pünktlich. Ende gegen 10% Uhr. Eintrittskarten bei Herrn Challier und an der Abendtasse zu Mt. 4, 3, 2 und Mt. 1,50( für Studierende). Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Neubeschotterung wird die Klinikstraße bom 22. bis 25. März einschließlich für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 18. März 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Zahltage der Kreiskaffe betr. Montag, den 27. März, von nachmittags 2 Uhr an wird zu Nieder- Gemünden bei Wirt Södler ein Zahltag der Kreiskasse abgehalten. Die Großh. Bürgermeistereien und die Straßenwarte wollen die Interessenten hierauf aufmerksam machen. Alsfeld, den 20. März 1905. Großherzogliches Kreisamt Alsfeld. Dr. Melior. Vergebung von Erdarbeiten. Das Abheben von Rasen- und Humusboden in der Göthestraße, sowie das Transportieren des Bodens mittelst Schienenglets auf etwa 150 Mtr. Entfernung soll Dienstag, den 28. März, vorm. 11 Uhr öffentlich vergeben werden. Angebote auf Vordruck, der bei uns erhältlich, find verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen spätestens bis zum obengenannten Zeitpunkt an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. - Gießen, den 18. März 1905. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. Holzversteigerung. 92'000 fm Gebrauch! Filiale: Berlin Schreibmaschine Vollkommenstes, vielfach patentiertes und preisgekröntes System; vielseitigste Vorzüge und Neuerungen; größte Einfachheit und Dauerhaftigkeit.- Ratalog_franko. Preis Mk. 175. u. Mk. 225. Bekanntmachung. Mehrere Vorkommnisse in letzter Zeit geben uns Veranlassung, darauf hinzuweisen, daß nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen( Art. 28 Bau- Ordnung, § 47 Ausführungsvorschriften hierzu§ 367, 14 Reichs Strafgesetzbuch) Diejenigen Strafe zu gewärtigen haben, welche es unterlassen, bet Bauten, namentlich beim Ab. bruch von Gebäuden und bei der Erneuerung des Berputes alle Vorkehrungen zu treffen, welche geeignet sind, Gefahren für Vorübergehende nud eine belästigende Staubentwickelung zu verhindern. Insbesondere ist dafür Sorge zu tragen, daß 1. der Verputz und das Mauerwert vor dem Abschlagen und während dieser Arbeiten ausreichend benäßt wird, daß 2. Bauschutt nicht auf die Erde abgeworfen, sondern abgetragen oder in Gefäßen abgelassen und hierbei ebenso wie beim Aufladen auf Wagen und Abfahren, ausreichend benäßt wird, daß 3. derartige Bauarbeiten, bei welchen eine Staubentwicklung nicht ganz zu vermeiden ist, nur in den frühen Morgenstunden, vor 8 Uhr vormittags, borgenommen werden. tragt. Die Schußmannschaft ist mit leberwachung beaufGießen, den 21. März 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Nr.569 Ben, bie Rre Ret Rebaltion u fit Deutfch Anläglich in Marotto to Man erinnert fiber Maroffo mind daß das firett Beteilig Denn das A Nordafrikas Tanda und Die Natten in den städtischen Kanälen und Wasser- aiser Wilhelm läufen sollen in den nächsten 8 Tagen vergiftet werden. Um eine durchgreifende Wirkung zu erzielen, ist es erforderlich, daß alle Befizer der im Stadtgebiet liegenden Hausgrundstücke für gleichzeitige Vertilgung der Natten in ihren Kanälen, Sinkkasten und Höfen 2c. sorgen. Die Befizer von Haustieren, Geflügel 2c. werden hiervon unter der Aufforderung in Kenntnis gesezt, solche Tiere von den gefährdeten Stellen fern zu halten, da seitens Versteigerung. der Stadt etwaige Schadenersazansprüche abgelehnt werden. Leipzigerstr. 29,( Ecke Friedrichstr.) Groyen& Richtmann, Köln. XXX Mittwoch, den 29. März d. Js. werden im Markwald der Gemeinde Lützelliaden, Distrikt Schmalheck und Sandhügel versteigert: Fichten: Stadt- Cheater Giessen. Direktion: Steingoetter. Dienstag, den 21. März Benefiz für Marga Ruf. Außer Abonnement! Alt- heidelberg 20 Stämme, 13-20 Ctm. Durchm. und 7-13 Mtr. Länge 3,94 Fstm. - 574 Derbstangen mit 38,95 Fitm. 860 Reisstangen mit 25,85 Fstm. Schauspiel in 5 Aufzügen von Wilhelm Meyer- Förster. Saatkartoffeln. Kaiserkrone Perle Erfurt Goldkrone Perle der Wetterau Maikönigin Rote Frühtartoffeln Die Stangen eignen sich besonders zu Sparren, Baumpfählen, Spalierholz u. s. m. 9 Rm. Knüppel( hiervon 6 Nm. 3 Mtr. lang) 2440 Wellen und 28 Nm. Stockholz. 4 Rm. Knüppel. Kiefern: Weiße Frühkartoffeln Weltwunder Jadustrie gelbfleischige Paulsens Jult do do Alte Blaue Magnum bonum Sämtliche Kartoffeln sind rein und gut auserlesene Ware und von großer Ertragsfähigkeit. Prima Speise- und Salatfartoffeln empfiehlt J. Weisel Telephon 235, Sonnenstraße 6. Prima alten deutschen Cognak per Literflasche Mk. 1.80 empfiehlt Joh. Seibel, GIESSEN Ludwigsplatz. ostkarten E Mittwoch, den 22. März, nachmittags 2 Uhr werden im Bieter'schen Saale 17 Mille Zigarren und 1 großes Aquarium zwangsweise versteigert. Die Versteigerung findet bestimmt statt. Geißler, Gerichtsvollzieher, Gießen. Versteigerung. Mittwoch, d. 22. März 1905, nachmittags 2 Uhr versteigere ich gegen bar. Walltorstraße 6( Darmstädter Haus): 1) 4 Verschläge Fioritplatten, 2) 2 Faß Cylinderöl, 3) 1 Faß Flockengraphit, 4) ca. 300 kg Asbestplatten, 5) 250, Albalin, 1 Partie Armschüßer, Wasserstandsgläser, Gasschlauch, 7) 1 " 8) 1 " 1 9) 2 Sterilisterapparate, 10) 1 große Holzriemenscheibe, 11) 1 Dampfschlauch von cirka 5 Meter Länge und ver= schiedenes andere. Die Versteigerung findet be: stimmt statt. Seipel, Gerichtsvollzieher, Gießen. Neu! Ubbelohde Neu! Trachten- Karten aus Hessen. 12 Nummern soeben erschienen, auch für Wiederverkäufer. H. Kühn, Bapterhandlung. Schnett rocknend Fussbode Lack Steßen. Oelfarben nicht nachklebend, Parketwachs, Parketwachs Gießen, den 18. März 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Anmeldungen zum Bezuge von Zinsen aus der Schott'schen Stiftung( Ostergeld) haben vom 3. bis 15. April 1905 auf dem Armenamt, Neuen- Bäue 25 zu erfolgen. Gießen, den 20. März 1905. Die Armen- Deputation der Stadt Gießen. Curschmann. Vergebung von Rohbauarbeiten. Folgende Arbeiten für die Neubauten der chirurgischen und der Augenklinik zu Gießen werden hiermit unte Zugrundelegung des Ministerialeclasses vom 16. Junt 1893 öffentlich ausgeschrieben. 338 cbm 17550 m 1. Zimmerarbeit: Chirurgische Klinik: Holz zu liefern Holzweck abbinden und aufschlagen Gesimse, Gauben 2c. 2. Spenglerarbeiten: Standrinnen aus Zink " " - Augenklinik: 266 cm 13600 m Nr. 68 Ob Brad anb ( 20. Fort „ Du has Erziehung g ich werde ni Du muß Ernstlich Klavier jeger gleichen und Ulla wolli Dies Gleichn 406 m 384 m Kupfer 12,5 m Hängerinnen aus Zink Abfallrohre aus Zink 55 m 412 m 170 m " Stupfer 6 m 15 m Zinkabdeckungen 150 qm 298 qm Kupferabdeckungen 46 qm 79 qm Kupferbefrönungen 6 Stück 5 Stif babe zum Kla Kupfergesimse 37 m 3010 qm 3. Dachdeckerarbeiten: Schieferdach mit Schalung 3800 qm Schneefanggitter Dachfenster ze. 4. Blizableiteranlage: Kupferleitung Auffangspitzen Erdplatten Kontrolleitungen 2c. 5. Anstreicherarbeiten: Delfarbenanstrich von Dachgesimsen Delfarbenanstrich von Gauben 475 m 325 m 430 m 550 m 15 Stüd 10 Stüd 10 5 " 400 m 79 Stüd 392 m 65 Sti Die Angebotsunterlagen können auf unserem An Wilhelmstraße 21, eingesehen, Angebotsformulare Bedingungen( feine Zeichnungen) dorther gegen Sel ohne Glätte. fostenpreis, soweit der Vorrat reicht, bezogen werd sowie alle sonstigen Artikel zum Offerten mit entsprechender Aufschrift find bis z Anstreichen u. Wichsen 1. April d. J., vormittags 11 Uhr, dem Eröffnung termine einzureichen. der Fußböden bei Emil Fischbach, Gießen. Gelegenheitskauf Für Metzger! für Oftern, Pfingsten, Sport, Blumen, Studenten, Soldaten. Cirka 70 Sorten Feine Ausführ ung. Für Wiederverkäufer sehr Zusammenkunft vorm. 10 Uhr im Distrikt Schmal- billig, so lange Vorrat reicht. heck auf der Rehschneise. Groß Rechtenbach, den 19. März 1905. Das Bürgermeisteramt. ( Kreis Weßlar) H. Kühn Pavierhandlung. Gießen. 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Und ih Rock hinhälts nicht so schre Kragenknöpfa fiehit, bist du „ Laittier eines der Sch fannst aber r schwer an den leicht eigne id als zum feurig mit sprang fie Wenn jetzt hockte Sandra büchern; mit be und reihte Zahl wollte nie stimme Shr müßt e gejagt, euer Sau gebe, tann ich dir Ja, aber wo f Rages ihre Bücher lug die Hände i Summen fah, welch Du lieber Gott, fir jo mirtidaften Sie fauerten fid inben Boiten für Bo fir beriliig erta wäre unentbehrlich, nicht leben.